— Magazin des Betagtenheim Zollikofen — — 143 — September 2015

— Magazin des Betagtenheim Zollikofen — — 143 — September 2015

— 143 — September 2015 JAHRGANG — Magazin des Betagtenheim Zollikofen — —1— — von Doris Ménétrey, Abteilungsleiterin Aktivierung & Alltagsgestaltu...

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— 143 — September 2015

JAHRGANG — Magazin des Betagtenheim Zollikofen —

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— von Doris Ménétrey, Abteilungsleiterin Aktivierung & Alltagsgestaltung —

Es ist nicht ganz alltäglich und sicher auch für die Beiden speziell. Bei uns sind Mutter und Sohn Stalder zu Hause. Die Beiden leben seit etwas mehr als einem Jahr bei uns in BHZ.

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Frau Stalder ist am 16. Mai 2014 bei uns auf der Wohngruppe Ahorn eingezogen. Ihr Sohn Bernhard Stalder bezog etwas später, am 1. Juni 2014, eine Wohnung in unserer Siedlung. Beide lebten bis dahin gemeinsam im eigenen Haus an der Kirchlindachstrasse. Aufgewachsen ist Marie Stalder in Oberneunstaufen im Kanton Thurgau, zusammen mit ihrer Zwillingsschwester, einer weiteren Schwester und zwei Brüdern. In der Schule durften die Zwillingsschwestern nicht nebeneinander sitzen, erzählt Frau Stalder mit einem verschmitzten Lächeln, weil der Lehrer sie nicht auseinander kannte. Als erwachsene Frauen genossen die Zwillingsschwestern die gemeinsamen Ausflüge nach Winterthur um zu Plaudern, Käffele, Lädele und zusammen sein. Frau Stalder lernte ihren Ehemann in Olten an einem Fest kennen. Er war ein gebürtiger Frieswiler und Wegmeister in Zollikofen. 1953 heiratete sie ihren lieben Willhelm. Sie waren 60 Jahre beisammen bis Herr Stalder 2013 verstarb. Zusammen bezogen sie ihre erste Wohnung in der Schäferei im Hänni-Haus in Zollikofen. Und schon bald erblickte der erste Sohn vom jungen Ehepaar Stalder das Licht der Welt. Als der kleine Heinz ein halbes Jahr alt war, kauften sie ein Haus an der Kirchlindachstrasse. Das bauten sie in ein Zweifamilienhaus um, damit auch die Schwiegereltern von Frau Stalder dort einziehen konnten. Tochter Beatrice und Sohn Bernhard vergrösserten die junge Familie. Marie Stalder war mit Leib und Seele Familienfrau. Sie hegte und pflegte auch einen grossen Garten, welcher die ganze Familie mit Gemüse, Salat, Kartoffeln, Johannisbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Obst versorgte. Sie strickte und nähte für ihre Familie und arbeitete sogar noch ab und zu in Heimarbeit für die «Stricki». Viele Leserinnen und Leser mögen sich sicher noch an die Stricki in Zollikofen erinnern. Sie stand dort, wo heute das neue Alterszentrum, die Bernerrose, entsteht. Auch heute noch häkelt Frau Stalder Pfannentatzen

und Plätzchen aus denen Decken entstehen. Nach dem Tod der Schwiegermutter und dem Umzug des Schwiegervaters ins Betagtenheim (er war einer der ersten Bewohner des BHZ), baute die Familie Stalder aus dem Zweifamilienhaus wieder ein Einfamilienhaus. Bernhard Stalder absolvierte nach der Schule eine Malerlehre hier in Zollikofen. Diesem Betrieb war er acht Jahre lang treu. Danach wechselte er in einen anderen Malerbetrieb in welchem er 30 Jahre arbeitete bis er aus gesundheitlichen Gründen den Beruf aufgeben musste. Gleichzeitig war er 30 Jahre bei der Feuerwehr Zollikofen. Er erlebte zum Glück nicht viele Ernstfälle sagt er. Mit leuchtenden Augen erzählt er weiter wie er vom Löschzug in den Leiternzug wechselte und dort angst- und schwindelfrei die Leiter bediente. Herr Stalder war in seiner Freizeit beim Wandern oder beim Kaffeerahmdeckeli sammeln anzutreffen, aber auch noch als 10m Schütze. Der bereits verstorbene Sohn Heinz arbeitete beim WWF in Zürich. Er war oft im Ausland tätig. Tochter Beatrice betreibt zusammen mit ihrer Familie einen Bauernhof in Pieterlen. Marie Stalder fühlt sich wohl bei uns und ist glücklich, dass auch ihr Sohn hier ist. Sie unternehmen gemeinsame Einkäufe und viele Spaziergänge. Das wäre so in der Form wohl nicht möglich, wenn sie alleine im BHZ leben würde. Sie gehe sehr wohl auch alleine, aber nur für kurze Spaziergänge. Auch für Bernard Stalder ist die Situation stimmig. Oft geniesst er zusammen mit seiner Mutter das Mittagessen auf der Wohngruppe Ahorn im 2. Stock. Das Frühstück und Abendessen bereitet er sich immer selber zu. Nun möchte ich es nicht versäumen mich bei den beiden zu bedanken, für ihre Bereitschaft, uns aus ihren beiden spannenden Leben zu erzählen.

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Vom Geniessen, Planen und Leben — Editorial von Markus Hobi, Geschäftsführer BHZ —

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner, sehr geehrte Leserinnen und Leser, ….was für ein Sommer: Bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe konnten wir einen Sommer erleben, der im Vergleich zu den Vorjahren nur in Bezug auf die Niederschlagsmenge ein «Minus» zu verzeichnen hatte! Sonnenscheindauer, Temperaturen, Luftfeuchtigkeit – alle Parameter höher, länger, wärmer, trockener! Die Vertreter der Getränkeindustrie und die Betreiber der Badanstalten werden sich die anlass zum Thema «Psychisches Wohlbefinden» ein. Hände reiben ob diesem langanhaltenden Prachts- Es ist für eine gute Lebensqualität ebenso wichtig wetter. wie die körperliche Gesundheit. Es lohnt sich des Vielleicht haben Sie während des Sommers halb bis ins hohe Alter etwas für das Gemüt zu tun. die Gelegenheit benutzt, das Dorf mit dem Velo zu An diesem Nachmittag erhalten Sie Informationen erkunden oder den milden Abend mit einem Spazier- dazu, was unseren Gemütszustand beeinflussen gang zu bereichern. Dabei könnte kann und was beim Älterwerden Ihnen aufgefallen sein, dass sich Eine gute Lebensqualität ist speziell zu beachten ist. Sie erhalauf der grossen Baustelle an der ebenso wichtig wie die körperliche ten praktische Tipps, wie man die Bernstrasse nicht viel tut. Und Sie Gesundheit. psychische Gesundheit schützen haben sich gefragt, was die Grünund pflegen kann. Dazu lernen Sie de dafür sein könnten. Ich kann Ihnen versichern, verschiedene Entspannungstechniken kennen, die dass «hinter den Kulissen» intensiv gearbeitet wird Sie auch gleich praktisch üben können. und ab September 2015 an der Bernstrasse ein re- Detaillierte Informationen finden Sie zu geger Betrieb herrschen wird. Detaillierte Informati- gebener Zeit auf unserer Webpage, dem jeweils am onen über das Projekt finden Sie auf Seite 12 dieser ersten Mittwoch im Monat in unseren RäumlichAusgabe. keiten stattfindenden Seniorenessen oder im «MZ», Ich nehme wiederum gerne die Gelegenheit dem Mitteilungsblatt der Gemeinde Zollikofen. Es wahr, Sie im JAHRGANG auf zwei Anlässe hinzu- würde uns sehr freuen, den «Einen oder die Andeweisen, die in nächster Zeit im Betagtenheim Zolli- re» bei uns begrüssen zu dürfen. kofen stattfinden werden. Am 21. September 2015, 18.00 Uhr wird Frau Dr. Kathrin Kummer, die Om- Nun wünsche ich Ihnen, liebe Bewohnerinnen und budsfrau der Bernischen Ombudsstelle für Alters-, Bewohner, sehr geehrte Leserinnen und Leser, eiBetreuungs- und Heimfragen bei uns im Rahmen nen wunderbaren Spätsommer und viel Vergnügen eines öffentlichen Angehörigenanlasses, einen Vor- bei der Lektüre des vorliegenden JAHRGANG – dem trag über die Schwerpunkte ihrer Tätigkeit halten. Magazin des BHZ. Am Mittwoch, dem 11. November 2015, um 14.30 Uhr laden wir Sie zusammen mit der Pro Senectute, der Gemeinde Zollikofen, der reformierten und katholischen Kirche zu einem Informations—4—

Inhalt Titelgeschichte

Seite  2

Editorial

Seite  4

Der Richtstellenplan

Seite   6

Erlebnistag Ahorn

Seite   7

Brätlen an der Aare

Seite   8

Aarefahrt

Seite 10

Bernstrasse aktuell

Seite 12

Gratulation Lernende

Seite 13

Spontanausflug in den Rosengarten Bern

Seite 14

Das BHZ im «Wilden Westen»

Seite 16

Impressionen zum 1. August

Seite 19

Der Zollikofer

Seite 20

Bürogummi in anderem Bereich

Seite 22

Stufenalter Männer

Seite 23

Marianne Kaufmann stellt sich vor

Seite 24

Mitarbeitende

Seite 26

Willkommenstage, Geburtsage, Abschiedstage

Seite 27

Editorial

Redaktion

Markus Hobi

Daniela Schäfer

Geschäftsführer

Leiterin Sekretariat

Impressum JAHRGANG: Magazin des Betagtenheim Zollikofen BHZ | 143. Ausgabe | September 2015 | ISSN 2235-2589 | BETAGTENHEIM ZOLLIKOFEN, Wahlackerstrasse 5, 3052 Zollikofen, Tel 031 910 26 26, [email protected], www.bhz-zollikofen.ch | ERSCHEINT: März, Juni, September, Dezember | REDAKTION: Daniela Schäfer | GESTALTUNG: Philippe Deriaz, philippederiaz.ch | FOTOGRAFIE: Stefan Marthaler & BHZ intern | DRUCK: Druckerei Gerteis AG Zollikofen | AUFLAGE: 1000

—5—

Der Richtstellenplan — von Markus Hobi, Geschäftsführer BHZ —

Eine der Aufgaben der Gesundheitsdirektion des Kantons Bern (GEF) ist es, zu überprüfen, ob die Alters- und Pflegeheime die gesetzlichen Voraussetzungen für Wir im Betagtenheim Zollikofen ihre Tätigkeit erfüllen und ihre dürfen mit Genugtuung festLeistungen in guter Qualität er- stellen, dass wir die Vorgaben der Der von der GEF vorgegebene bringen. GEF sowohl in quantitativer als qualitative Richtstellenplan verEine dieser Voraussetzun- auch qualitativer Hinsicht erfüllen gen stellt das Vorhandensein von und den Richtstellenplan einhalten teilt die quantitative Vorgabe wie folgt auf die folgenden drei Funkquantitativ ausreichend und fach- können. tionsstufen: lich genügend qualifi ziertem PfleFunktionsstufe 1 – 50% der Mitarbeitenden gepersonal dar. Dies kann mit Hilfe des Stellenplans Pflege überprüft werden. Wenn der Richtstellenplan sind in dieser Stufe zugeteilt. Sie sind befähigt, die Pflege sowohl in quantitativer als auch in qualitati- Grundpflege unter Aufsicht des Fachpersonals der ver Hinsicht eingehalten wird, kann davon ausge- Funktionsstufen 3 und 2 auszuführen und haben gangen werden, dass die Voraussetzungen für eine im Minimum den Abschluss Pflegehelfer/in wie z.B. angemessene, am Pflegebedarf der Bewohnenden SRK oder Verband Berner Pflege- und Betreuungszentren (vbb). orientierte Pflege erfüllt sind. Funktionsstufe 2 – weitere 30% der MitarbeiDer Richtstellenplan ist eine betriebswirtschaftliche Richtgrösse, die sich an den folgenden tenden verfügen über eine Qualifi kation der FunkParametern orientiert: Anzahl Bewohnende pro tionsstufe 2. Sie sind befähigt, Pflege im Rahmen Pflegestufe, Aufwand für Pflege gemäss Vorgaben ihrer Kompetenzen und unter Aufsicht des Fachperdes „Zentralen Systems“ der GEF für die jeweiligen sonals der Funktionsstufe 3 selbständig auszufühPflegestufen, vorhandene Netto-Jahresarbeitszeit ren und verfügen über eine mindestens zweijährige Ausbildung. der Mitarbeitenden. Funktionsstufe 3 – 20% der Mitarbeitenden Das Zentrale System teilt die Betreuungsund Pflegebedürftigkeit der Bewohnerinnen und sind dieser Funktionsstufe zugeteilt. Sie sind befähigt, Bewohner in 12 Stufen ein. Es stützt sich dabei auf die pflegerische Alleinverantwortung im Rahmen ihdie beiden im Kanton Bern angewendeten Instru- rer Kompetenzen wahrzunehmen. Sie sind Eigner des mente zur Erfassung des Pflegebedarfs (BESA und Pflegeprozesses und haben eine mindestens dreijähRAI/RUG). Wir im Betagtenheim Zollikofen verwen- rige Ausbildung mit Diplom abgeschlossen. Sie haben aber sicher den Medien entnomden RAI/RUG. Mit der quantitativen Stellenplanvorgabe kön- men, dass es für die meisten Betriebe im Gesundnen die Heime überprüfen, ob sie den Richtstellen- heitswesen immer schwieriger wird, die notwenplan und den Mindeststellenplan einhalten. Für den digen Mitarbeitenden zu rekrutieren. Aus diesem Mindeststellenplan wird eine Untergrenze von minus Grund werden verstärkte Anstrengungen unter20% gegenüber dem Richtstellenplan festgelegt. nommen, die Ausbildung des Nachwuchses zu intensivieren. Die Institutionen werden verpfl ichtet, eine Mindestzahl an Ausbildungsplätzen, basierend auf ihrem jeweiligen Richtstellenplan, zur Verfügung zu stellen. Diejenigen Betriebe, welche die vorgeschriebenen Ausbildungsplätze nicht anbieten können bzw. nicht wollen, werden zu einer Kompensationszahlung verpfl ichtet. —6—

Erlebnistag Ahorn

— von Yesim Iskender und Ali Sarigül, Mitarbeitende Pf lege & Betreuung —

Wir sind beide frisch ausgebildete Fachangestellte Gesundheit und haben uns für die Organisation des Erlebnistages vom 4. Juni 2015 bereit erklärt. Schnell war das Motto für diesen Tag gefunden: Sommer! Dazu wurden verschiedene Ideen zusammengetragen. Die Bereiche Küche, technischer Dienst, Aktivierung & Alltagsgestaltung sowie die AhornTeammitglieder wurden informiert und in die Vorbereitungen miteinbezogen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit war schön mit der Hilfsbereitschaft und dem gegenseitigen Verständnis. Da wir beide türkischer Herkunft sind, war unsere Idee, Rituale und Speisen aus unserem Heimatland auf basal stimulierende Weise einzubauen – nach dem Konzept, welches im BHZ gelebt wird. Somit sorgte bereits der Duft eines türkisches eau de cologne für ein gutriechendes Er-

lebnis. Die selbstgebackenen türkischen Mehlgüezi welche auf den Tischen verteilt wurden, sorgten für die Stimulation des Gaumens. Da leider nicht die Möglichkeit bestand, alle Speisen türkischer Herkunft zu organisieren gab es zum Mittagessen Kartoffelsalat, Rindshamburger und Gemüse. Nach dem Essen drang türkische Musik aus den Lautsprechern und allen Bewohnenden wurden farbige Tücher verteilt. Dies lud zum gemeinsamen Tanzen ein und schenkte viel Lachen und Freude. Yesim zeigte sogar noch einen original-türkischen Bauchtanz. Anschliessend wurde noch Lotto gespielt, bei dem es Schoggi und Güezi zu gewinnen gab. Zwei mutige Bewoh—7—

ner liessen sich auf der Bühne die Augen verbinden und errateten durch Tasten und Riechen, was sie in den Händen hielten. Von vielen Bewohnenden haben wir so glückliche Rückmeldungen für diesen Tag erhalten. Auch für uns war es ein ganz schönes Erlebnis.

Erinnern sie sich noch? Im Juni hatten wir zwei Einsätze vom Zivilschutz im BHZ. In diesen beiden Wochen planten wir vier Brätlitage, zweimal bei uns im Garten uns zweimal fuhren wir mit Bewohnenden nach Radelfingen an die Aare. Wenn wir Ausflüge unternehmen kommt immer ein/e Mitarbeitende/r von der Pflege & Betreuung mit. Bei unseren beiden Brätli-Ausflügen begleitete uns Beat Baumann. Er ist Fachangestellter Gesundheit (FaGe) auf der Wohngruppe Ahorn. Beat hat sich für ein Interview bereit erklärt, wie er diese Ausflüge mit den Bewohnenden, dem Zivilschutz und dem Team der Aktivierung und Alltagsgestaltung erlebt hat.

Brätlen an der Aare —8—

Ich erlebte Dich ganz ruhig und souverän nach einem Insektenangriff auf eine Bewohnerin. Wie erlebtest Du diese Situation? Wenn solche Ereignisse geschehen ist es wichtig, dass wir ruhig und gelassen bleiben. Denn wenn ich unsicher werde oder Angst bekomme übertrage ich diese automatisch auf die Ausflügler.

Interview von Doris Ménétrey, Leiterin Aktivierung und Alltagsgestaltung

Lieber Beat, vielen Dank dass Du Dir die Zeit nimmst, mir ein paar Fragen zu beantworten für unsere Leserinnen und Leser. Wie lange arbeitest Du schon im BHZ? Schon seit einem guten Jahr. Wie erlebtest Du unsere Ausflüge? Es war sehr aufregend und lehrreich für mich. War das doch das erste Mal, dass ich einen Ausflug begleiten durfte und dann gerade im Doppelpack. Was für Erinnerungen hast Du an die beiden Ausflüge? Für mich war es cool, dass es keine Standardaus­ flüge waren, sondern etwas anderes, spezielles, ganz spontanes. Schön zu spüren war die ganze Aufregung aller Teilnehmenden vor der Abfahrt. Besonders die leuchtenden Gesichter unserer Bewohnenden, ihre Abenteuer- und Lebenslust zu sehen. Wie erlebtest Du, die medizinische und pflegerische Verantwortung zu tragen? Toll, es war super, dass mir die Möglichkeit und das Vertrauen entgegen gebracht wurde, die beiden Ausflüge zu begleiten. Zugegeben, ich war auch ein wenig angespannt, dass auch alles gut geht. Vor allem das alle Bewohnenden wohlbehalten nach Hause zurückkehren werden.

Wie erlebtest Du die Ausflüge mit unseren Bewohnenden und dem Zivilschutz? Zuerst dachte ich mir, dass die Zivis wohl kommen um ein wenig Tee einzuschenken, ab und zu einen Bewohner beim Spazieren begleiten. Ehrlich gesagt, ich habe mir nicht viel versprochen. Wie «Mann» eben einen WK absolviert. Die Männer wissen was ich meine. Deshalb überraschte es mich umso mehr, wie feinfühlig und spontan sie sich in unsere Ausflugsgesellschaft integrierten. Sie schauten, dass alle immer genug zu trinken hatten und genug Schatten. Wie auch ein weiches Kissen auf der Bank. Auch die vielen angeregten Gespräche die stattfanden, waren berührend. Wenn wir wieder einmal einen Brätli-Ausflug machen würden, würdest Du diesen wieder begleiten wollen? Ja sofort, denn das Schöne an beiden Ausflügen war meiner Meinung nach, dass alle Parteien, unsere Bewohnenden, die Zivis und wir BHZ-ler positive und wertvolle Erlebnisse erleben durften, wie auch die Zeit welche wir unsern Bewohnenden schenken durften. Den Austausch untereinander empfand ich als sehr bereichernd. Beat, herzlichen Dank für dieses Gespräch und Deine Offenheit.

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Aarefahrt Biel—Solothurn — von Eva Marmet, Mitarbeiterin Pf lege und Betreuung —

Am Mittwoch den 27. Mai 2015 stand um 9.00 Uhr ein Car von Funicar vor dem Betagtenheim bereit. 31 Personen begaben sich zum Car. Dabei waren Bewohnende der Esche vom 6.-9. Stock, der Siedlung und des Wohnzentrum sowie des Mittagstischs. Natürlich durften auch die Begleitpersonen nicht fehlen. Dabei waren die Organisatorin Doris Ménétrey, Leiterin Aktivierung & Alltagsgestaltung, der Geschäftsführer Markus Hobi, die neue Leiterin Hotellerie Marianne Kaufmann und als Vertreterin der Pflege und Betreuung Eva Marmet. Auch dabei war Hans Ritter, um mit seiner Handorgel und seinem Gesang für gute Stimmung zu sorgen. Unser Carchauffeur, Herr Wampfler, fuhr pünktlich um 9.30 Uhr los. Herr Hobi hat die Gäste Willkommen geheissen und eine kleine Ansprache gehalten. Bei strahlendem Wetter fuhren wir auf

der Autobahn Richtung Kerzers, von dort über das grosse Moos durch die Dörfer Ins und Gampelen nach La Neuveville. Weiter ging es dem Bielersee entlang nach Biel. Unser Chauffeur hat uns stets informiert wo wir uns befinden, hat uns Informationen über die Dörfer gegeben und uns auf Sehenswürdigkeiten aufmerksam gemacht. Mit seiner humorvollen Art hat er auch für einige Lacher gesorgt. In Biel nahmen wir im Restaurant am Schiffshafen ein Apéro ein. Schon hier begann Hans Ritter mit seiner Handorgel zu spielen zur Freude aller Teilnehmenden. Um 11.50 Uhr stand unser Schiff, die MS Rousseau, bereit und wir konnten uns an Bord begeben. Für uns war ein eigener Raum reserviert. Wir konnten uns gleich an die gedeckten Tische setzen. Kaum war das Schiff abgefahren wurde uns das Mittagessen serviert. Es gab voraus einen Salat, dann Braten und Kartoffelstock und zum Dessert ein Stracciatella-Mousse. Auch der Wein hat nicht gefehlt. Das Essen war köstlich. Das Schiff fuhr der Aare entlang, vorbei an Gemüsefeldern, Dörfern und wunderschönen Landschaften. Auch eine Schleuse haben wir passiert. Am Storchendorf Altreu fuhren wir ebenfalls vorbei. Das Wetter hat sich weiterhin von der besten Seite gezeigt. Es war strahlend schön, aber nicht zu heiss. Die Stimmung war grandios, nicht zuletzt dank unserem Handörgeler Hans Ritter, der zwischendurch immer wieder örgelte und sang. Es wurde mitgesungen, geschaukelt und sogar getanzt.

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Die Bordcrew hat verlauten lassen, sie hätten noch nie so eine lustige Truppe an Bord gehabt. Um 15.00 Uhr sind wir dann in Solothurn angekommen, wo uns der Chauffeur, Herr Wampfler, gleich am Schiffsteg empfing mit seinem Car. Über Koppigen und Bätterkinden ging es dann zurück nach Hause. Wir waren alle glücklich, dass wir so einen schönen Ausflug bei wunderschönem Wetter unternehmen durften und erleichtert, dass wir alle wohlbehalten heimreisen konnten. Herr Hobi und viele Teilnehmende bedankten sich herzlich bei Doris Ménétrey, die diesen schönen Ausflug bestens organisiert hatte, beim Chauffeur, der uns sicher ans Ziel geführt hatte und bei Hans Ritter, der uns mit seinen musikalischen Beiträgen aufgeheitert hatte. Zurück in Zollikofen hat Herr Hobi noch ein Gruppenfoto angeordnet, welches Herr Wampfler für uns schoss. Darauf ist die müde, aber zufriedene Truppe zu sehen.

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Bernstrasse aktuell — von Markus Hobi, Geschäftsführer BHZ —

Bei der Vorbeifahrt und mit Blick auf die ruhige Baugrube haben Sie sich sicher auch schon gefragt, was eigentlich der Stand der Dinge bezüglich des Grossprojektes «Bernerrose» sei. Auch wir wurden bei Gesprächen mit Bewohnenden, Angehörigen, Mitarbeitenden oder Besuchern immer wieder gefragt, wie es nun mit dem neuen Alterszentrum an der Bernstrasse stehe. Es freut mich, Sie nachfolgend über den Status der Grobplanung informieren zu können. «Hinter den Kulissen» – wie man so schön sagt – passiert nämlich einiges. Zusammenfassend können wir feststellen, dass —› die defi nitive Baubewilligung vorliegt, —› der Abbruch und die Aushubarbeiten weitgehend abgeschlossen sind, —› die Tief bauarbeiten für die Wärmegewinnung aus Erdsonden im Gang sind, —› der Generalunternehmerauftrag an die Firma Steiner GU erfolgt ist, —› die Ausführungspläne für den «Rohbau» erarbeitet werden.

Selbstverständlich wurden auch bereits die ersten Meilensteine gesetzt. Nach heutiger Sicht präsentieren sich die Hauptphasen wie folgt: September 2015 — Grundsteinlegung in der Woche vom 21. – 25. September — Beginn Ausführungsarbeiten mit der Fundamentbodenplatte — Beginn der Arbeiten im Bereich Haustechnik (Elektro, Sanitär, Heizung, Lüftung, Klima, Kälte, etc.) September 2016: — Baumeisterarbeiten – Rohbau 1 steht Februar 2017 — Fassade, Fenster, Bedachung – Rohbau 2 ist erledigt Mai/Juni 2017 — Geplante Eröffnung – aus heutiger Sicht Projekte in dieser Grössenordnung sind selbstverständlich nicht bis ins letzte Detail planbar. Zudem können gewisse äussere, nicht beeinflussbare Komponenten wie zum Beispiel das Wetter den Baufortschritt hemmen. Wir freuen uns jedoch auf den Bezug des neuen, nach den neuesten Erkenntnissen der Pflege und Betreuung konzipierten Alterszentrums im Jahr 2017!

— 12 —

— 13 —

DEFRIS ellter NEH A st YESHA üchenange 15 0 K . e i 7 om 1.0 2 Oekon .2013 bis 3 01.08

g fun B Prü r GIB e t e Bes alb d and) erh dt + L n n i (Sta

5.6

SASKIA PROBST Oekonomie Koch 01.08.2012 bis 31.07 .2015

EDIL AMIRDALINGAM Pflege Assistentin Ge sundheit 01.08.2012 bis 31.07 .2015

R BAUMELE heit JESSICA nd u s e G n ti sisten Pflege As .07.2015 13 bis 31 .2 8 01.0 0

Wir gratulieren unseren Lernenden herzlich zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung.

MARGRIT SCHINDLER Pflege FAGE E 01.08.2013 bis 31.07.2015

NAILA BOKA Z 01.08 Pflege FAG EBI .2012 E bis 31 .07.20 15

Spontanausflug

in den Rosengarten Bern — von Doris Ménétrey, Abteilungsleiterin Aktivierung & Alltagsgestaltung — Am 8. Juli 2015 hei mir wieder einisch ä Spontanusflug planet. Mir reise i Rosegarte uf Bärn um dert di blühende Rose, d’Ussicht uf Bärn u äs feins Zvieri dörfe z’gniesse. Los geits am haubi zwöi. Der Hansruedi Beutler vom Techniche Dienscht isch üse Schofför, är het ä schöni Route usegläse wo mir wei dürefahre. Äs geit zersch chly über Land Richtig Wohlesee, dert wette mir über’s Stouwehr bim Chraftwärk z’Mühlebärg. Dert heimer aber ä unschöni Überraschig, d’Stra-

ss zum Stouwehr isch gsperrt. Eh das macht nüt «es führen bekanntlich viele Wege nach Rom». Mir löh üs nid la entmuetige u sueche uf dr Charte ä andere Wäg. U de geits zersch mau ufe, mau abe, mau links mau rächts, äs hudlet wie verruckt uf dere Naturstrass. Aber dr Hansruedi schoffiert üs souverän zum See abe. U dert, äs darf nid wahr si, isch no einisch gsperrt. Auso de isch üses Motto: ä Plätz wyt zrügg fahre dür die schöni Landschaft bis uf Wohle ufe u dert fahre mir, uf dr schmale, alte Brügg übere — 14 —

See. Nähr geits wieder holper di polter mit emene unerschrockene Hansruedi am Stür mau ufe, mau abe, mau links, mau rächts änne wider ufe. Nach enere wunderbare, abendtürleche Fahrt, si mir de mit enere schöne Verspätig im Rosegarte ytroffe u hei üses Zvieri dörfe gniesse. Bevor mir ume, das­ m au ohni Turbulänze, zrügg is BHZ fahre.

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Das BHZ im wilden Westen — von Andrea Umhang, Mitarbeiterin Sekretariat —

A

n einem sonnigen Mittwoch im Juni startete der 2. Teil der BHZ-Belegschaft zum Personalausflug. Nachdem alle im Car angeschnallt waren (jaja das ist jetzt Pfl icht) starteten wir pünktlich in Zollikofen. Eine gutgelaunte Ansprache von Herrn Hobi und lustige Gespräche liessen die 1,5-stündige Fahrt wie im Fluge vergehen und wir erreichten in super Stimmung unser Überraschungs-Ziel – Der wunderschöne Bauernhof der Familie Abt in Rottenschwil AG. — 16 —

Die Mitarbeitenden der Firma impuls-event, welche den Anlass organisiert hatten, überreichten nach der Begrüssung allen einen Cowboy-Hut. Jetzt war’s klar: Wir sind im wilden Westen! Nach einer Erfrischung wurden die Teams gebildet. Lustige Namen wie Saloon-Höckler, Lucky Luke, Pfi iferoucher, usw. sorgten schon im vorherein für Lacher. Die verschiedenen Posten wurden bei einem Rundgang kurz erklärt und dann ging es auch schon los. Nachfolgend mein Erlebnisbericht zu den einzelnen Posten Kuh melken: Man hat defi nitiv gemerkt, dass keiner aus unserem Team auf einem Bauernhof aufgewachsen ist. Mit jeder nur möglichen Technik versuchten wir einige Spritzer Milch in den Kübel zu bekommen. Zupfen, Drücken, Massieren, Quetschen, Zwirbeln – nichts half. Uiuiui – Zum Glück war das arme Tier aus Holz. Blasrohrschiessen: Nach einem tüchtigen Schluck Zielwasser welches wir auch gleich zum Desinfizieren der Mundstücke brauchten hatte unser Team eine Sternstunde und holte Dank des flotten Instruktors der uns die richtige Technik zeigte viele, viele Punkte.

Lasso werfen: Glücklicherweise war auch dieses Tier aus Holz und hielt schön still. Trotzdem war es keine einfache Aufgabe das Lasso über beide Hörner und den Kopf zu kriegen. Denn nur so erhielt man die Höchstpunktzahl (und wir waren ja sehr ehrgeizig). Pfeilbogenschiessen: Auch diese Aufgabe war schwieriger als es aussah. Auf welche Seite kommt die Hand die den Pfeil hält? Welches Auge muss zum Zielen geschlossen werden – muss überhaupt ein Auge geschlossen werden …? Und das Wichtigste war das Anwinkeln des Ellbogens damit es keine blauen Flecken gibt. (Trotzdem ging die Person welche diesen Bericht verfasst mit einer leichten rot/ blauen Färbung am Arm nach Hause …) Fang das Huhn: Mittels einer grossen Schleuder spickten wir Gummihühner ins Feld und ein Mitspieler musste diese mit der Bratpfanne fangen oder wenigstens berühren. Hier war der absolute Höhepunkt wenn sich der Feldspieler die Huhn-Mütze aufsetzte welche aussah, als ob sie schon viele Fuchs-Attacken überlebt hatte. Quiz: Zum Abschluss gab es noch ein Quiz über das Leben im wilden Westen. Die Fragen waren enorm kniffl ig.

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Für alle Interessierten machte Frau Abt dann noch eine Führung durch Ihren Betrieb. Es gab viel Interessantes zu entdecken und zu erfahren. Alles hat ein Ende und darum auch dieser fröhliche Tag und so machten wir uns müde aber zufrieden und satt auf den Heimweg. )

Nachdem wir die Blätter zum Auswerten abgegeben hatten ging es zum gemütlichen zweiten Teil des Tages. Das Highlight war der Grill auf welchem alle ihr, nach Lust und Gluscht zusammengestelltes, Spiessli grillieren konnten. Auch das Dessert-Buffet war super lecker! Die anschliessende Rangverkündigung liess an Spannung nichts zu wünschen übrig. Hier ein Foto des Siegerteams:

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01/08/15 Impressionen

Angehörigenanlass Am 21. September 2015 um 18.00 Uhr wird Frau Dr. Kathrin Kummer, die Ombudsfrau der Bernischen Ombudsstelle für Alters-, Betreuungs- und Heimfragen bei uns im Rahmen eines öffentlichen Angehörigenanlasses, einen Vortrag über die Schwerpunkte ihrer Tätigkeit halten und dabei speziell auf die Themen «Patientenverfügung» und «Vorsorgeauftrag» eingehen.

— 19 —

Der Zollikofer –

Wissenswertes von und über Zollikofen — von Erich Roth, Präsident Altersheimverein —

Die Landwirtschaftliche Schule Rütti Philipp Emanuel von Fellenberg (1771 – 1844, also zur Zeit Napoleons) hatte sich in Hofwil bei Münchenbuchsee niedergelassen und dort eine Reihe von Schulanstalten gegründet. Er wirkte als Erzieher, Lehrer und Landwirt. 1817 kaufte er auf der Rütti in Zollikofen mehrere Bauerngüter und plante hier eine Ackerbauschule. Zu dieser Zeit liess er das heutige Verwaltungsgebäude mit dem markanten Turm und eine grosse Scheune erstellen. Kurz nach seinem Tod setz te sein Sohn Wilhelm die Ideen des Vaters um und eröffnete auf der Rütti eine private Ackerbauschule. Er versuchte in der Folge die Schule dem Kanton zu übertragen. Dies scheiterte aber an den damaligen politischen Verhältnissen (Sonderbundkrieg und Verfassungskämpfe).

So ging die Ackerbauschule bereits 1847 wieder ein. Erst 1858 beschloss der Grosse Rat das Gut zu kaufen. 1860 konnte die neue «Landwirtschaftliche Schule Rütti» eröffnet werden. Durch die Einführung der Winterschule im Jahre 1895 gelang es, vermehrt Bauernsöhne für die Ausbildung zu gewinnen. Dieser Zuspruch führte zur Eröffnung von Filialklassen im übrigen Kantonsgebiet. Diese wurden später zu selbstständigen landwirtschaftlichen Schulen (Waldhof 1905, Schwand 1913, Alp­w irtschaftsschule Brienz, Bergbauernschule Hondrich 1919, Landwirtschaftliche Schule Seeland 1968 und Landwirtschaftsschule Bäregg 1969). Im Jahre 1998 begann im Rahmen kantonaler Sparmassnahmen die Restrukturierung der

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landwirtschaftlichen Bildungsund Beratungszentren. Dabei wurden unter dem neuen Namen INFORAMA die Institutionen zusammengefasst und der Standort Rütti als Zentrum und Sitz der Geschäftsleitung aufgewertet. Heute werden in rund 80 Klassen mehr als 1500 Personen in verschiedenen Lehrgängen unterrichtet. Zudem bietet das INFORAMA ein umfassendes Beratungs- und Weiterbildungsangebot für die bernischen Landwirtschaftsbetriebe an. Zusammen mit der benachbarten Hochschule für Agrar-, Forstund Lebensmittelwissenschaften (HAFL) und weiteren landwirtschaftlichen Institutionen ist die «Rütti» ein wichtiger Teil des Kompetenzzentrums Landwirtschaft Zollikofen.

Industrie

KTZ – Ein führendes Unternehmen auf den Gebieten der gewerblichen und industriellen Kühlung sowie der Klimatisierung mit einer reichen Erfahrung aus über 60 erfolgreichen Geschäftsjahren. Wir sind eine anerkannte Unternehmung in der Kältetechnik mit Schwergewicht auf kundenspezifische Lösungen und qualitativ hochstehende Anlagen in jeder Grössenordnung unter Anwendung neuester, energiebewusster Technik und Einsatz von umweltverträglichen Kältemitteln, wie CO ² und NH ³ (Ammoniak). Unser Sitz in Zollikofen verfügt über optimal eingerichtete Büroräumlichkeiten, Werkstätten, Schaltschrankbau, Prüfräume sowie ein umfangreiches Ersatzteillager. Ein starkes Team von erfahrenen Kältefachleuten freut sich, auf Ihre Bedürfnisse einzugehen und Ihnen die optimale Lösung und Leistung innert kürzester Zeit anzubieten. Es besteht aus 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit einem Durchschnittsalter von 39 Jahren. Unsere Spezialisten sind in ihren vollausgerüsteten Montagefahrzeugen für Sie unterwegs und bieten die Möglichkeit einer schnellen Intervention. Unsere Kernkompetenzen liegen bei: – Kälteanlagen aller Art – Kaltwasseranlagen – Klimaanlagen – hydraulischen Anlagen – Lüftungsanlagen – Wärmerückgewinnungen – Wärmepumpen – Instandhaltungen – Planungen, wie auch TU und GU Mandate – Schaltanlagen – Kühlzellen 365 Tage im Jahr stehen wir gerne für Sie bereit.

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Ein Bürogummi schnuppert in der Küche — von Thuri Sanmugam, Mitarbeiter Administration —

Die Mitarbeitenden vom Sekretariat erhielten die Möglichkeit, einen Tag bereichsübergreifend zu schnuppern. Ich durfte in der Küche und im technischen Dienst schnuppern. Morgens weiss man nie so recht, welches Kleidungsstück man tragen möchte. An meinem Schnuppertag brauchte ich nicht so lange: ich bekam schwarze Hosen und ein olivgrünes T-Shirt. Um 7.00 Uhr stand ich bereit, meinen Schnuppertag erfolgreich in Angriff zu nehmen. Ich wurde von André Zinder betreut. Er ist diplomierter Koch und arbeitet schon länger im Betagtenheim Zollikofen. Sehr schnell wurde mir klar, dass ich zum Team gehöre und wurde ins Tagesgeschäft einbezogen. Als erstes schöpfte ich Tee und Milch ab. Dann reinigte ich den Kippkessel, um das Hauptgericht vorbereiten zu können. Nach dem Reinigen durfte ich die Tomaten in Scheiben schneiden. Während ich schnitt, schaute mir Bruno Koch zu. Er ist der Küchenchef vom Betagtenheim Zollikofen. Von ihm erhielt ich viele Tipps über das Halten von Tomaten und Messer beim Schneiden, damit am Ende noch alle Finger dran bleiben. Er hat mir sein persönliches Messer ausgeliehen, da fühlte ich mich sehr geehrt. Die Platte mit den Tomaten war schnell belegt. Im Hauswirtschaftsunter­ richt in der 7. Klasse bereitete ich oft Salatsaucen zu, weil meine

Kochkünste nicht so beeindruckend waren. Mittlerweile verbesserten sie sich. So durfte ich auch hier die Salatsauce vorbereiten und für das Abfüllen bereitstellen. In der Schule stellte ich für eine Gruppe von maximal fünf Personen die Sauce her. Hier musste ich in einem grossen Kessel literweise Sauce herstellen. Zum Glück unterstützte mich André Zinder mit den Zutaten. Gemischt wurde es mit einem grossen Mixstab, der etwa solang ist wie ein Arm. Viel Zeit ist mir nicht geblieben, weil ich im Service eingeteilt war. Die Teller mussten vorbereitet werden, dabei habe ich die Mitarbeitenden der Küche ein bisschen unterstützt. Da es im Service sehr stressig ist, muss man konzentriert arbeiten. Die Bestellung wurde an uns mitgeteilt. So wurden bei mir vier Teller vorbeigeschoben. Meine Aufgabe war die Portionen mit Gemüse anzupassen, wobei man auf individuelle Wünsche achten musste. Wenn jemand kein Gemüse wünschte, erhielt diese Person etwas anderes. Am Nachmittag bereitete ich das Nachtessen zu. Es gab gesalzene Griessschnitten. André Zinder schnitt es in Scheiben und ich marinierte die Scheiben — 22 —

mit Mehl und Eier und brat sie anschliessend. Plötzlich tauchte André auf, teilte mir mit, dass ich mich ein bisschen beeilen sollte, ansonsten würden die Bewohnenden das Abendessen zu spät erhalten. Dies wollte ich natürlich verhindern, arbeitete zügiger und die Bewohnenden erhielten das Essen rechtzeitig. Am Abend war ich erschöpft, aber trotzdem stolz auf mich. Mittlerweile sitze ich wieder auf meinem Bürostuhl und erinnere mich gerne an diese Zeit zurück. Es hat mir persönlich geholfen, Menschen und ihre Funktionen kennenzulernen, die unter demselben Dach mit mir tätig sind. Man denkt an vieles mehr als sonst, dies erleichtert natürlich wiederum die Arbeit des anderen. An die Mitarbeitenden: Versucht auch einmal in unserem Sekretariat einen Schnuppertag zu absolvieren. Wir würden uns freuen mit Dir unsere Erfahrungen und Werte auszutauschen und hoffen voneinander profitieren zu können.

Das Stufenalter des Mannes Auf der farbigen Rückseite des aktuellen JAHRGANG ist das Gemälde «Das Stufenalter des Mannes» abgebildet. Die Originale (von Frau und Mann) wurden dem Betagtenheim Zollikofen leihweise zur Verfügung gestellt von Walter und Rösli Reusser-Rellstab aus Zollikofen. Es ist anzunehmen, dass die Gemälde bereits vor über 100 Jahren entstanden sind. Aktuell zieren sie eine Wand im Parterre des Betagtenheims.

Der Original-Text zum Nachlesen:

Das Stufenalter der Frau wurde im JAHRGANG Nr. 140 vom Dezember 2014 vorgestellt.

10 Jahre Zehn Jahre alt, die schönste Zeit, Ein Knab‘ voll Glück und Fröhlichkeit.

Geburt

30 Jahre Mit dreissig sieht er, voll Entzücken, auf Weib und Kind mit Liebesblicken.

20 Jahre Mit zwanzig Jahr, den schmucken Freier Beseelt das erste Liebesfeuer.

50 Jahre

40 Jahre

Mit fünfzig Jahr gibt’s Stillestand; Er prüft was kommt und was entschwand.

Mit vierzig Jahr am Ziel der Bahn, Ohn‘ Furcht er sagt’s ist wohlgetan.

60 Jahre Mit sechzig Jahren, sagt die Welt, Der Weg schon merklich abwärts fällt.

70 Jahre Mit siebzig muss der Stock zur Hand, Als Graukopf wandelt er durch‘s Land.

80 Jahre Mit achtzig Jahr, das Haar gebleicht, Des Lebens Tag zur Nacht sich neigt.

90 Jahre

100 Jahre

Mit neunzig, schwach, gebeugt und lahm, Das morsche Leben ist nur Gram.

Und dann, wenn hundert Jahr vorbei, Bet’er, dass Gott ihm gnädig sei.

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Die neue Leiterin Hotellerie — von Marianne Kaufmann, Leiterin Hotellerie —

Seit dem 18. Mai 2015 leite ich den Bereich Hotellerie. Wer bin ich? – Einige Stichworte zu meiner Person. Die Rütti und die Bauern … Meine erste Stelle trat ich an der landwirtschaftlichen Schule Rütti (heute Inforama) in Zollikofen an. Das war eine spannende Zeit, in der ein neues Internat gebaut und die alte Mühle in ein Restaurant und eine Küche umgebaut wurden. Auf der Rütti haben wir viele Feste und Anlässe organisiert und zum Teil auch gleich selbst gefeiert. Dort habe ich auch meinen Lebenspartner kennengelernt. Heute bewirtschaften wir mit seinen Eltern einen Landwirtschaftsbetrieb im Emmental. Nach Büroschluss wechsle ich jeweils oft zum «Programm B» des Tages mit vielen verschiedenen Aufgaben auf dem Hof. Ich bin gerne in der Natur und es ist eine schöne Abwechslung beim Heuen, beim Stroh Einbringen oder bei den Stallarbeiten zu helfen.

Ausbildung: Betriebsökonomin FH Facility Management Koch EFZ Weiterbildungen: Vorgesetztenseminar Institut für Angewandte Psychologie, Zürich Assessorin EFQM Berufliche Stationen: Leiterin Hauswirtschaft, Inforama Rütti, Zollikofen Leiterin Hotellerie, Regionalspital Burgdorf/Emmental Leiterin Reinigung, Universitäre Psychiatrische Dienste, Bern

Vier Pfoten … Unsere sieben Hofkatzen und der Golden Retriever Max sind nicht aus meinem Leben wegzudenken. Eine grosse Tierliebe begleitet mich durchs Leben und die Vierbeiner sind mir treue Begleiter. Besonders der Hund verlangt danach, dass ich nach Feierabend mit ihm einen Spaziergang mache und so den Kopf lüfte. Côte de bœuf … Mit der Kochlehre im Alter von 32 Jahren habe ich mir einen Traum erfüllt. Bei der Wahl der Lehrstelle war für mich klar, dass es der Emmenhof in Burgdorf beim Schürch Wernu oder der Löwen in Thörigen bei Nik Gygax sein muss. Schliesslich habe ich im Emmenhof die «Haute Cuisine» kennengelernt. Es war eine spannende, aber auch sehr anstrengende Zeit. Werner Schürch ist ein grossartiger Koch und bleibt mir mit seinem urchigen Humor auch menschlich in bester Erinnerung. — 24 —

Stöck, Wys, Stich … Das Jahr 2015 habe ich zum Jahr des Jassens gekürt. Jedes Kalenderjahr steht bei mir unter einem Motto. Meist ist es etwas, was ich mir sehr wünsche zu können und es nicht oder nicht gut kann. So hat es das Jahr des Kuchenbackens oder das Jahr des Squash gegeben. Im Januar habe ich mit Freundinnen ein Jassklübli gegründet, wo wir meine Fortschritte regelmässig überprüfen. Ai Weiwei … Der chinesische Künstler imponiert mir mit seinem furchtlosen Kampf für Freiheit und Demokratie. Sein Engagement für unterdrückte Menschen ist unerschütterlich. Auch ich setze mich für benachteiligte Menschen ein und habe einen ausgesprochenen Gerechtigkeitssinn. Mich interessieren moderne Bauten von Architekten im In- und Ausland. Mindestens einmal jährlich besuche ich eine Stadt, die auch gerne in Russland, Polen oder der Ukraine liegen. Dort mache ich mich jeweils auf die Suche nach spannender Architektur. Über Stock und Stein … Vor ungefähr zehn Jahren hat mir eine Kollegin ihr ausrangiertes Velo geschenkt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich mit Velofahren, oder neudeutsch Biken, nicht viel am Hut. Zu Beginn erschien mir jede noch so kleine Steigung nicht zu bewältigen und ich war kurz davor, wieder aufzugeben. Nach und nach hat sich meine Kondition verbessert – so weit, dass ich und mein Lebenspartner phasenweise ausschliesslich Veloferien machen. So sind wir von zu Hause nach Marseille pedalt oder sind dem in Spanien liegenden Teil des Jakobswegs bis nach Santiago de Compostela entlang geradelt. Wenn ich jeweils über die sanften Hügel des Emmentals fahre und ob der wunderschönen Landschaft staune, kann ich mir nichts Schöneres vorstellen. Das Emmental hat etwas Magisches. Gspändli … Kürzlich schrieb mir eine Freundin: «… unsere Freundschaft soll wurzeln, bis wir in die Grube purzeln.» – Schön und treffend, nicht? Mit Freunden kochen, essen, diskutieren, Konzerte besuchen, wandern, lachen, sich ärgern, all das ist zentral in meinem Leben. Meine Arbeit im Betagtenheim … Die Leitung des Bereichs Hotellerie ist eine herausfordernde und interessante Aufgabe. Mir ist es ein Anliegen, die Dienstleistung Hotellerie so zu gestalten,

dass sich jede Bewohnerin und jeder Bewohner sein Leben möglichst individuell einrichten kann. Eine dem Alter angepasste Ernährung, eine wohnliche, saubere Umgebung sowie eine gute technische Infrastruktur zu gewährleisten ist Aufgabe des Hotellerieteams und dafür setzen wir uns tagtäglich ein. Mit meiner Erfahrung, meiner Energie und meiner Kraft sowie einem konstruktiven, humorvollen Denken und Handeln will ich mich für das Betagtenheim einsetzen. Die Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Menschen macht mir Freude und die Sache Hotellerie weiterzubringen ist mir wichtig. Ich freue mich auf viele Begegnungen sowie spannende Themen.

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Mitarbeitende — Willkommen und Aufwiedersehen — Wir heissen die neu eintretenden Mitarbeitenden herzlich willkommen und wünschen den austretenden viel Glück und Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg.

Juni 2015 – August 2015 Name Vorname Umhang Andrea Quiala Maria Müller Bogdana Leu Yvonne Okpala Elisabeth Kurzweg Boonnisa Schlapbach Heidi Schneider Sandra

Abteilung Sekretariat Esche Birke Pflege und Betreuung Nachtdienst Ahorn Esche Birke

Freiburghaus Christina Ernst Fabian Moser Ronja

Esche Buchhaltung Birke

Napoles  Peña  Miriam  Raisely

Ahorn

Soljan Kovacevic Patricia Suter Livia

Ahorn Esche

Austritte Diethelm Sima Lüdi Irène Annaheim Vanessa Sudan Jacqueline Marthaler Margreth

Signer Nastasia

Sekretariat Birke Birke Birke Aktivierung + Alltagsgestaltung Ahorn

Funktion Mitarbeiterin Sekretariat Pflegehelferin SRK Pflegehelferin SRK Key User Care Coach Dipl. Pflegefachfrau Pflegehelferin SRK Dipl. Pflegefachfrau Assistentin Gesundheit und Soziales Fachfrau Gesundheit Sachbearbeiter Buchhaltung Assistentin Gesundheit und Soziales Assistentin Gesundheit und Soziales Fachfrau Gesundheit Juveso Praktikantin

01.06.15 10.06.15 15.06.15 18.06.15 – 18.10.15 (befristet) 01.07.15 01.07.15 17.07.15 – 31.12.15 (befristet) 01.08.15 01.08.15 01.08.15 01.08.15 – 31.07.17 (Lehre) 01.08.15 – 31.07.17 (Lehre) 01.08.15 – 31.07.17 (Lehre) 01.08.15 – 31.01.16 (Praktikum)

Mitarbeiterin Sekretariat Fachfrau Gesundheit Pflegehelferin SRK Fachfrau Gesundheit Aktivierungstherapeutin

30.06.15 30.06.15 31.07.15 31.07.15 31.07.15

Pflegehelferin SRK

26.07.15

Weiterbildungen: Juni – August 2015 Clemy Cooijmans, Auf baukurs Integrative Validation/Baustein B: IVA-Teamerin Sarina Gfeller, MDS-Koordinatorin

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Willkommenstage, Geburtstage, Abschiedstage Auf dieser Seite finden Sie nach Datum geordnet alle Neuzugezogenen, die wir herzlich willkommen heis­s en, alle Geburtstagskinder, denen wir von Herzen Gesundheit, Zufriedenheit und Glück wünschen und alle von uns Gegangenen, die wir in guter Erinnerung behalten. 20.05.2015 26.05.2015 27.05.2015 01.06.1931 05.06.1948 08.06.1933 08.06.1921 08.06.2015 09.06.1927 09.06.1955 16.06.1925 16.06.1927 19.06.1921 25.06.2015 29.06.2015 30.06.2015 04.07.2015 05.07.1922 06.07.1933 06.07.2015 07.07.1924 08.07.1925 15.07.1921 15.07.1929 15.07.2015 16.07.1930 21.07.2015 22.07.1934 23.07.2015 26.07.1943 27.07.1928 31.07.1935 02.08.1918 08.08.1920 12.08.1931

Abschied von Willkommen Willkommen 84. Geburtstag 67. Geburtstag 82. Geburtstag 94. Geburtstag Willkommen 88. Geburtstag 60. Geburtstag 90. Geburtstag 88. Geburtstag 94. Geburtstag Willkommen Austritt von Willkommen Abschied von 93. Geburtstag 82. Geburtstag Willkommen 91. Geburtstag 90. Geburtstag 94. Geburtstag 86. Geburtstag Willkommen 85. Geburtstag Abschied von 81. Geburtstag Willkommen 72. Geburtstag 87. Geburtstag 80. Geburtstag 97. Geburtstag 95. Geburtstag 84. Geburtstag

Kuhn-Röthlisberger Leni Bätscher-Wehren Erna Blaser Paul Grossenbacher Anni Gisler Walter Menato Mario Stalder-Steiner Martha Stucki Lina Rohrer-Schönenberger Blanka Schenk Schüpbach Verena Baumann-Trachsel Ria Herren Bertha Gauderon-Reichmuth Bertha Braun Hanspeter Dietrich Alice Nacht-Kögel Frieda Krebs Hans Wälti Rosa Hubacher-Pahlke Hildegard Utiger Claire Stalder-Koradi Marie Stucki Lina Reber-Salvisberg Hanni Wyssmann-Güggi Ruth Bucher Willi Müller Nelly Helene Bätscher Erna Wiedmer-Huber Therese Häberli Helene Campagnuolo-Grünig Heidi Hürlimann-Detres Jeannine Utiger Claire Zahnd Jakob Probst Gertrud Schori Willy

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Esche Ahorn Birke Esche Esche Ahorn Ahorn Esche Esche Altersiedlung Birke Esche Esche Esche Birke Birke Birke Birke Birke Esche Ahorn Ahorn Birke Birke Birke Esche Ahorn Esche Ahorn Esche Ahorn Esche Ahorn Ahorn Birke

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Betagtenheim Zollikofen BHZ Wahlackerstrasse 5 3052 Zollikofen — 28 —

Tel. 031 910 26 26 [email protected] www.bhz-zollikofen.ch