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Henryk Zieliński DER KAMPF UM DEN CHARAKTER DES POLNISCHEN STAATES (1918—1919) Der Kampf um den Charakter des polnischen Staates in den Jahren 1918/19 wurde auf zwei Ebenen ausgetragen: um die Staatsverfassung und innerhalb der bürgerlichen Gruppierungen um das Staatsmodell. Der Kampf um die Staatsver­ fassung hatte seine Quelle sowohl in der internationalen Lage, als auch in den Verhältnissen des Landes selbst. Er wurde u. a. in nicht geringem Mass durch die besonderen Eigenschaften der gesellschaftlich-politischen Entwicklung Polens ge­ schürt, wie zum Beispiel durch seine Lage auf der Wegkreutzung der europäischen Revolution. Doch es wirkten auch sehr starke Hemmnisse und Gegenkräfte auf seine Entwicklung, wie zum Beispiel tiefe Verschiebungen in der Struktur der polnischen Gesellschaft nach dem Krieg und vor allem die Ausnutzung durch das Bürgertum der Unabhängigkeitstendenzen der Nation für die Neutralisierung der revolutionär-gesellschaftlichen Tendenzen. Dies wurde durch die unzutreffende Ein­ stellung der Kommunisten zu der Frage der Unabhängigkeit erleichtert. Gegen Mitte des Jahres 1919 wurde die Frage der Verfassung Polens im Grunde auf der Ebene des Innern zu Gunsten der Bourgeoisie entschieden. Gleichzeitig führte man den Kampf um das Modell des Bürgerlichen Staates. Es kam zu Reibungen vor allem zwischen zwei Orientierungen: der Nationalen Demokraten und der sogenannten Linken der Unabhängigkeit. Beide sahen über­ einstimmend ihren Hauptfeind in den Kräften der Revolution und wirkten zu­ sammen gegen sie. Es existierten jedoch zwischen ihnen auch ernste Meinungs­ verschiedenheiten sowohl in Hinsicht auf die Konzeption der Einrichtung der inneren Angelegenheiten des Staates, als auch auf die Konzeption seiner Aussenpolitik. Die Meinungsverschiedenheiten betrafen die Rolle des Sejm, die Reich­ weite der Gesellschaftlichen Reformen, die Einstellung zu den polnischen West­ gebieten und zu Deutschland, die Reichweite der territorialen Angliederungs­ aspirationen im Osten und die Kampfmethoden mit Sowjetrussland u. a. Eine eigenartige Synthese dieser Konzeptionen realisierte Piłsudski und sein System. Diese „Synthese“ beruhte auf einer intensiven Militarisierung des jungen Staates, auf äusserst antisowjetischen Tendenzen und im Grunde genommen auf dem Über­ lassen freier Hand der gesellschaftlichen Rechte auf dem Gebiet der Angelegen­ heiten des Innern,

Józef Macůrek DIE TURZONS IN MÄHREN UND SCHLESIEN AM ENDE DES XV. UND IN DER ERSTEN HÄLFTE DES XVI. JAHRHUNDERTS. AUS DER GESCHICHTE DER TSCHECHISCH-POLNISCHEN BEZIEHUNGEN IN DER EPOCHE DES HUMANISMUS Der Verfasser charakterisiert die wirtschaflichen und kulturellen Verhältnisse der Tschechei an der Wende des XV. und XVI. Jahrhunderts sowie ihre politische Lage und die anwachsenden Beziehungen zu Polen. Auf diesem Hintergrund, ge­ stützt auf bisher unbekannten vor allem ungarischen, aber auch slowakischen und polnischen Archivmaterialien, zeichnet er eine Charakteristik der Familie Turzon. Nach der kritischen Stellungsnahme zu der Sekundärliteratur befasst er sich vor allem mit der Person des Bischofs von Ołomuniec Stanislaw Turzon, mit seinem Mäzenatentum gegenüber den Humanisten sowie mit seinen Bemühungen um die witrschaftliche Hebung des Bistums. Einige Aufmerksamkeit schenkt er auch Jan Turzo, dem Bischof von Wrocław. Aleksander Rombowski KONRAD NEGIUS, MELCHIOR MALIK, BIOGRAPHIEN SCHLESISCHER SCHRIFTSTELLER Der Protestant Konrad Negius (Nega, Negius; um 1540—1617) hielt als polnischer Geistlicher in den Ortschaften Schlesiens, in denen er tätig war (Gołkowice, Piskorów, Byczyna, Turów, Wrocław, Syców), für die dort wohnende polnische Bevölke­ rung polnische Predigten und brachte sie zu Papier. Die Aufzeichnungen umfassen die Predigten aus den Jahren 1575—1582. Nach dem Original fertigte Melchior Malik-Minor (1601—1608) im Jahre 1637 eine Abschrift dieser Predigten an.

Władysław

Dziewulski

DIE GESELLSCHAFTLICHE BEVÖLKERUNGSSTRUKTUR EINIGER SCHLESISCHER STÄDTE IM LICHTE DER STEUERVERZEICHNISSE AUS DEM JAHRE 1619 In der vorliegenden Arbeit nützte der Verfasser zum Teil die Ergebnisse des im Jahre 1619 in Schlesien fertiggestellten Verzeichnisses der Zahler der Kopfsteuer (in Wirklichkeit belastete sie nur die Hauswirtschaften), um die gesellschaftliche Bevölkerungsstruktur einiger Städte in den Fürstentümern von Świdnica-Jawor und Cieszyn zu rekonstruieren. Zum Teilungsgrundsatz bezüglich der gesellschaftlichen Grundschichten nahm man sowohl die Art der Quellen in Acht, als auch den Grad des Besitzes von Eigentum. Im Resultat erhielt man zahlreiche statistische Angaben, welche die Bevölkerungsschichtung einiger schlesischer Städte zur Zeit des Aus­ bruchs des dreissigjährigen Krieges darstellen. Reiches Bürgertum trat nur in bedeutenderen Zentren auf und setzte sich aus verschiedenartigen Elementen zusammen. Mittelmässig wohlhabendes Bürgertum

bildete in der Regel nicht die zahlreichste Schicht; es machte sich stufenweise eine ziemlich starke Proletarisierung der kleinen Produzenten bemerkbar, und dies sogar in den Kleinstädten. Unsere Aufmerksamkeit erweckt die grosse Zahl der Stadtarmut, die in zahlreichen Niederlassungen die Mehrzahl der Steuerzahler aus­ machte. Marian O rzechowsk i EINIGE BEMERKUNGEN ZUR ARBEIT VON A. TARG „DAS LAND OPOLE UNTER DER REGIERUNG VON LUKASCHEK UND WAGNER“ Die Monographie von A. Targ befasst sich mit der Germanisationspolitik im Land Opole in den Jahren 1918—1939. Der Vorzug der Arbeit beruht vor allem darauf, dass sie im Grunde die gesamte Problematik umfasst. Andererseits aber weist sie eine Reihe von Fehlern und unzutreffenden Urteilen auf. Der Verfasser der Monographie wertete die Sekundärliteratur, sowie die erreich­ baren Archivmaterialien in unzureichendem Masse aus. Es fehlt auch die Analyse der gesellschaftlich-nationalen Struktur der polnischen Bevölkerung im Lande Opole. Die meisten Vorbehalte erweckt jedoch die Darstellung des Verhältnisses der deutschen politischen Parteien und der Kurie von Wrocław zu der Germanisations­ politik der deutschen Behörden.