13.07.2015 - Der Reinbeker

13.07.2015 - Der Reinbeker

eMail: [email protected] · Tel: (040) 727 30 -117 · Fax: -118 g n ga ReinBeker 51. Jahr · Nr. 13 · 13. Juli 2015 · Nächste Ausgabe: 31.8.2...

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eMail: [email protected] · Tel: (040) 727 30 -117 · Fax: -118

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ReinBeker

51. Jahr · Nr. 13 · 13. Juli 2015 · Nächste Ausgabe: 31.8.2015

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»Nebulöse« Leitlinien zur Wohnbauentwicklung

Reinbeker Bauausschussmitglieder melden Beratungsbedarf anSeite 19

»And the winner is…«

Architekten aus Berlin gewinnen den Wettbewerb um die neue Reinbeker Feuerwache

Reinbek – Die Würfel sind gefallen – die Jury hat entschieden, wie die neue Feuerwache in Reinbek aussehen soll. Die Arbeitsgemeinschaft Jan Derveaux, Berlin, und Rimpau & Bauer Architekten, Berlin wurde einstimmig mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Insgesamt 271

Einsendungen kamen im Rathaus an, nachdem der Wettbewerb aufgeschrieben worden war. Fach- und Sachjury wählten zunächst die zwölf Besten aus. In einem weiteren Rundgang blieben noch vier Entwürfe übrig. Dass die Entscheidung einstimmig ausfiel, freut Baumamtsleiter Sven Noetzel besonders.  Lesen Sie weiter auf S. 18 

– Seit 35 Jahren –

H E U T E : Wentorf: Herzlicher Empfang für neue Flüchtlinge 

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Bürgerbegehren muss vielleicht S. neu aufgerollt werden 

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13. Juli 2015 – Die Stadt Reinbek informiert – Verantwortlich: Der Bürgermeister

Liebe Reinbekerinnen und Reinbeker!

kurz vor den Sommerferien möchte ich Sie noch einmal über Neuigkeiten aus unserer Stadt informieren. Jubel am Mühlenredder

Hurra – geschafft! Mit diesen Worten beginnt eine E-Mail, die kürzlich in meinem Postfach einging. Mit reichlich Stolz blickt die Grundschule am Mühlenredder als einzige Grundschule Schleswig-Holsteins ab September 2015 und schon zum 3. Mal auf das Erasmus+-Projekt, das mit Schulen in anderen europäischen Ländern (Finnland, Polen und Schottland) durchgeführt wird. 123 Schulen haben in diesem Jahr deutschlandweit eine Zusage aus Bonn erhalten. Besonders freuen sich Schüler und Lehrer darüber, dass nun mit einer Grundschule aus unserer Partnerstadt Kolo noch enger zusammengearbeitet wird. Unter dem Thema »Now, then but what about tomorrow?« werden sich die Schüler aus Reinbek und in den Partnerschulen mit der jüngeren europäischen Geschichte wie auch mit den Zukunftsvorstellungen der Kinder beschäftigen. Diese Arbeit wird sich über drei Jahre hinziehen. Meinen herzlichen Glückwunsch!

Entscheidung im Rathaus

Die zweite Meldung könnte ich so beginnen wie die erste: Am vergangenen Dienstag endete unser Architektenwettbewerb für das neue Feuerwehrhaus am Mühlenredder – und zwar mit einem Ergebnis, das man mit einem Ausrufungszeichen versehen kann. In einem kreativen Marathon entschied der Berliner Architekt Jan Derveaux die Auswahl unter den bereits vorausgewählten 12 Arbeiten für sich. Die Jury war sich in der letzten Runde einig und das ist, mit Verlaub, ein tolles Ergebnis. Der Bau ist platzsparend, passt sich optisch gut in die Umgebung ein und soll unserer Reinbeker Wehr endlich die Arbeitsumgebung bieten, auf die sie seit Jahren hofft.

Sammlung in Schönningstedt

Um die Lage rund um das »Schönningstedter Bürgerbegehren« zu erläutern, muss ich etwas ausholen. Im Gewerbegebiet am SenefelderRing möchte der Reinbeker Papiergroßhändler E. Michaelis seine Produktionshallen in Richtung Schönningstedt erweitern, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Gegen die befürchtete Dimensionierung dieses Gebäudes möchte die Bürgerinitiative (BI) Schönningstedt vorgehen. Sie hat angemeldet, einen sog. Bürgerentscheid zu beantragen. Ein Bürgerentscheid funktioniert im Grunde

der bereits aus 2011 datierende »Aufstellungsbeschluss über den Bebauungsplan 96«, der eine sehr große Fläche umfasst. Er beginnt in etwa an der Bebauungsgrenze Schönningverbringen… stedts und endet an den heutigen Grenzen des Gewerbegebietes. Derzeit ist all dies eine landwirtschaftlich genutzte Fläche. Im Westen des Bebauungsplangebietes soll das Gewerbegebiet um einen etwa 135 m breiten Streifen erweitert werden. In der südlichen Hälfte dieses Streifens will E. Wir wünschen Ihnen viel Freude! Michaelis erweitern, in den Norden wollen zwei Reinbeker Gewerbebetriebe umziehen. Ihre Stadtverwaltung Reinbek Beide sind sehr gute Gewerbesteuerzahler, wie eine Wahl. Im Vorwege ist also deren Pläne bei einem Erfolg des Büreine Frage zu formulieren, über deren gerentscheides nicht mehr umsetzbar Beantwortung die Bürgerinnen und wären. Die Bürgerinitiative hat bisBürger abstimmen sollen. Um eine solche Wahl zulas- lang erklärt, dass sich das Bürgerbesen zu können, hat das Gesetz (die gehren nicht gegen die Pläne dieser Gemeindeordnung Schleswig-Hol- Betriebe richtet, sondern nur gegen stein) Voraussetzungen formuliert. die Expansion von E. Michaelis. Daraus ergab sich die Frage, ob es Zunächst müssen die Initiatoren der möglich ist, einerseits die zwei eher Bürgerinitiative ein sog. Bürgerbezufällig ins Kreuzfeuer geratenen gehren anstrengen. Sie mussten 8 % der Reinbeker Bevölkerung (insge- Betriebe zu schützen und andererseits samt ca. 1750 Personen) durch eine den Gang des Bürgerbegehrens weiSammlung von Unterschriften um terhin zu ermöglichen. Der zunächst Unterstützung für ihr Anliegen bit- nahe liegende Gedanke war, den ten. Diese Unterschriften habe ich am Bebauungsplan einfach neu zuzuvergangenen Freitag entgegengenom- schneiden, indem der die beiden nördmen. Nun durchläuft das Begehren lich gelegenen Betriebe umfassende eine formale Prozedur beim Innenmi- Teil einfach herausgetrennt wird. Leinisterium in Kiel und bei uns im Rat- der erwies sich das als rechtlich nicht haus. Hier wird geprüft, ob auch nur umsetzbar und damit ergab sich ein Reinbeker Bürgerinnen und Bürger Dilemma. Die nun folgende Lösungssuche unterschrieben haben. Wenn das der zeigte auf, in was für einer GemenFall ist, erteilt das Innenministerium die Genehmigung für die Durchfüh- gelage man sich mittlerweile befand. rung eines Bürgerentscheides, der Einerseits sollten Firmen geschützt dann binnen drei Monaten zu termi- werden, auf die es niemand abgesehen nieren und durchzuführen ist. Ab dem hatte, andererseits galt es, die UnterMoment, in dem die Genehmigung schriftensammlung nicht zu behinaus Kiel erteilt wird, ist u. a. der Stadt- dern. Über das geplante Gebäude vertretung jeder Beschluss untersagt, kursierten in der Öffentlichkeit unterder dem Ziel des Bürgerbegehrens schiedliche Höhenangaben – das, was befürchtet und was wirklich geplant zuwiderläuft. Bislang klingt das recht übersicht- war, war kaum noch vermittelbar. Alle lich, aber ein besonderer Umstand Beteiligten hörten von ständig neuen kommt hinzu: Weil es das Gesetz so Thesen, auf die man in der Kürze der vorsieht, muss ein solcher Bürger- Zeit überhaupt nicht reagieren konnte. entscheid immer einen konkreten Bemühungen, aufzuklären und zu Beschluss der Stadtvertretung angrei- vermitteln, können auf diese Weise fen. Dieser konkrete Beschluss ist gar nicht greifen, und das ist – ohne

Wie auch immer

Sie

den Sommer

das Thema selbst zu bewerten – sehr problematisch. In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am kommenden Donnerstag steht nun ein Antrag mehrerer Fraktionen zur Abstimmung, der zum Inhalt hat, »den Bebauungsplan 96 zurückzuziehen, mit der Bürgerinitiative erneut zu verhandeln und eine möglichst konsensfähige neue Bauleitplanung auf den Weg zu geben«. Die Sorge, die die Fraktionen umtreibt, ist nämlich, dass durch einen Abzug der Gewerbebetriebe ein großes Loch in den Haushalt gerissen und damit vor allem die soziale Infrastruktur der Stadt in eine erhebliche Schieflage gebracht wird. Bei Licht betrachtet – und das ist wohl die eigentliche Erkenntnis dieser Entwicklung – geht es hier nicht um das früher viel zitierte Gegeneinander zwischen Politik und den Bürgern. Es ist eine Situation entstanden, in der alle Beteiligten in dem festen Glauben handeln, Bürgerinteressen zu vertreten. Am Ende steht die Befürchtung, dass es viele Verlierer gibt, aber kaum Gewinner.

White Dinner am Krabbenkamp

Und auch das ist eine Meldung wert: Am Holzhaus Krabbenkamp wird am Sonnabend, dem 29. August, von 17 bis 22 Uhr, das erste Krabbenkamper White Dinner veranstaltet – es bietet einen sommerlich festlichen Rahmen zur Pflege guter Nachbarschaft. Nicht nur, weil der Krabbenkamp gerade einen Generationswechsel erlebt und die „Neuen“ mit den „erfahrenen Krabbenkampern“ zusammenkommen können, auch „alte“ Kontakte wollen ja gepflegt werden. Natürlich sind auch die Flüchtlinge herzlich willkommen. Und so sind die Spielregeln: Komplett weiße Kleidung ist Pflicht. Nur Schuhe dürfen andersfarbig sein. Mitbringen sollten Sie einen gefüllten Picknickkorb, Tisch und Stühle, weiße Tischdecke und Geschirr. Weitere Informationen erhalten Sie z. B. online unter http:// kurzlink.de/whitedinner. Ich wünsche Ihnen schon heute viel Freude! Sollten Sie sich in Kürze aufmachen und wie viele Familien in die Ferien aufbrechen, dann erholen Sie sich gut und kommen Sie gesund wieder zurück nach Reinbek! Ihr Bürgermeister Björn Warmer

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29. Juni 2015

White Dinner im Krabbenkamp

23 Aktionsgerichte im Juli Aktionsgerichte im Oktober

Finkenwerder Scholle unter einer Zwiebel-Speckhaube, Gegrillte Kalbsleber serviert mit gerösteten Kartoffeln und Senfsauce mit gerösteten Zwiebeln, Jungbullen-Leber MÜHLE HALLOWEEN-PFANNE Apfelmus Kartoffelpüree Gemüse mit Wildreisund (Kurkuma) und Herbst

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Reinbek – Beim diesjährigen Sommerfest des Kleingartenvereins Reinbek Ende Juni wurde das Vereinshaus offiziell auf den Namen »AdolfFOTO: PRIVAT

Krabbenkamp – Zur Pflege der guten Nachbarschaft wollen mehrere Krabbenkamper um Initiatorin Anke Ludwig ein White Dinner organisieren. Bernd Gebert vom Organisationsteam: »Zur Pflege guter Nachbarschaft Wird es so gut besucht und stimmungsvoll wie in Hamhoffen wir auf burg? viele Gäste. Nicht weiße Tücher zum in der Luft nur, weil der Krabbenkamp gerade wedeln. Alles, was der Stimmung einen Generationswechsel erlebt dient, ist willkommen. und wir die “Neuen“ kennenlernen Anke Ludwig: »Lasst uns mitwollen, auch „alte“ Kontakte einander einen schönen Abend wollen ja gepflegt werden. verbringen. Nehmt die Schubkarre, Natürlich sind auch die Flüchtlinge um Tische und Stühle zu transporherzlich willkommen!« tieren oder eine Sackkarre. Ende Organisatorin Anke Ludwig ist, wenn‘s am schönsten ist: um zu den Modalitäten: »Komplett 22 Uhr.« weiße Kleidung ist Pflicht. Nur Das White Dinner ist kostenlos Schuhe dürfen andersfarbig sein. und weder kommerziell noch poMitbringen sollte jeder Teilnehmer litisch, sondern einfach eine Party, einen gefüllten Picknickkorb, Tisch auf der jeder jeden kennt oder und Stühle, weiße Tischdecke und kennenlernt. Natürlich findet das Geschirr. Am besten sind kalte alles bei schönstem Sommerwetter Speisen, die lassen sich besser statt. Deshalb ist das Aufstellen vorbereiten. Weil Grillkohle nicht von Schirmen, Pavillons u. ä. nicht weiß ist, wird auch nicht gegrillt. nur nicht nötig, »es ist auch nicht Allerdings wären Windlichte prima. erwünscht«. Anke Ludwig: »Sollte Einfach ein bis zwei Marmelaes allerdings doch ungerechterweidengläser mit Teelichten. Und se regnen, dann fällt das Ganze ins Wunderkerzen, die wir gemeinsam Wasser.« Punkt 21 Uhr anzünden.« Alles Mehr unter http://kurzlink.de/ weitere ist der Lust und Kreativität whitedinner. der Teilnehmer überlassen: Kerzenleuchter, Blumen, weiße Deko,

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Am 29. August, Bolzplatz/Holzhaus von 17 bis 22 Uhr

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Ehlers-Haus« getauft. Adolf Ehlers war über 40 Jahre als erster Vorsitzender dieses Kleingartenvereins aktiv und hatte diese Aufgabe Anfang 2015 an seinen Nachfolger, Henning Niemeyer, übergeben. Adolf Ehlers wurde hiermit offiziell für seinen langjährigen Einsatz für den Kleingartenverein Reinbek geehrt, unter dem Applaus aller Gäste. Die Ehrung war einer der Höhepunkte auf einem rundum gelungenen Sommerfest, das von vielen Kindern und ihren Eltern bei märchenhaftem Wetter gut besucht war.

Kaurna Cronin mit Folk-Music im Tonteichbad Wohltorf – Im Tonteichbad wird am Sonnabend, 18. Juli, 20 Uhr, Kaurna Cronin auftreten – der Überflieger aus Australien. Er verbindet mit seiner weichen Stimme energischen Folk mit zeitgenössischen Klängen. Weitere tragende Elemente sind Gitarre, Mundharmonika und energetische Drums. Zur Zeit tourt Kaurna durch Norddeutschland. Mehr unter www.kaurnacronin.com Für das leibliche Wohl sorgen wieder Susanne und Olaf Georg mit ihrem Team. Der Eintritt ist frei, Spenden werden sehr gerne angenommen.

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13. Juli 2015

Serie: »Menschen bei uns«

»Wir bekommen mehr zurück, als wir gegeben haben« Wentorf – Günther Binder ist im Ruhestand – aber ruhig zuhause sitzt er deshalb noch lange nicht. Seitdem auch Ehefrau Renate nicht mehr berufstätig ist, hat das aktive Ehepaar eine äußerst erfüllende Beschäftigung: Die Betreuung von Asylbewerbern im Rahmen des Runden Tisches Asyl in Wentorf. Gelegentlich besuchen sie den Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche, dadurch wurden die beiden im Dezember vergangenen Jahres auf die Situation der Flüchtlinge in den Containern am Südring aufmerksam und nahmen Kontakt auf. Schnell wurde dem Ehepaar klar, wie wichtig es für die Menschen aus Syrien, dem Kosovo, Eritrea, Afghanistan und anderen Ländern ist, die Sprache ihres Gastgeberlandes zu erlernen. Deutschkurse werden jedoch nur für Menschen bezahlt, die als Asylbewerber anerkannt sind. Doch auch diejenigen, die darauf noch warten, sind oft längere Zeit hier. Deshalb bietet der Runde Tisch Asyl in Wentorf Deutschkurse an und das Ehepaar Binder übernahm das vom Runden Tisch für den praktischen Teil gegründete Café International. Seit einiger Zeit treffen sich Menschen unterschiedlicher Nationen unter seiner Federführung mit Wentorfern zum Austausch beim gemütlichen Kaffeetrinken. Es sei auch für die Ausländer wichtig, mit vielen verschiedenen Menschen zusammenzukommen. »Eine Gruppe Wentorfer Frauen kommt und hilft. Wir haben alle immer viel Spaß dabei«, sagt Renate Binder, die stets verschiedene Spiele mitbringt und sich notfalls mittels Zeichensprache verständigt. Spaß hatten beide auch bei der Geburtstagsfeier eines jungen Mannes aus dem Kosovo, den sie mit Kuchen und einem Geschenk besuchten. »Es wurde sogar getanzt...« Die kleine Feier gemeinsam mit den anderen Bewohnern werden wohl nicht nur die Wentorfer noch lange im Gedächtnis behalten. »Kontakte entstehen einfach dadurch, dass wir sehr häufig da sind«, weiß Günther Binder. Häufig heißt, fast jeden Tag, manchmal auch mehrfach täglich. Zeit für gemeinsame Unternehmungen außer dem Einsatz für die Flüchtlinge bleibt ihnen dennoch, weniger allerdings für Hobbys wie Golf oder Schwimmen. Renate Binder ist noch in der ehemaligen Schule ihrer Kinder, dem Hansa-Gymnasium, im Vorstand des Schulvereins aktiv, Günther Binder singt im Chor. Ganz bewusst haben sich die Eltern zweier erwachsener Kinder entschieden, Ansprechpartner für die alleinstehenden jungen Männer zu sein, denen sie bei vielen Problemen hilfreich zur Seite stehen. Mal geht es um Fragen zum Aufenthaltsrecht oder um einen unverständlichen Behördenbrief, mal um die Eröffnung eines Bankkontos, mal steht eine gesundheitliche Frage im Vordergrund. Günther Binder betont: »Wenn da eine Sorge ist, muss sie auch gleich gelöst werden.« Längst reichen die Flüchtlinge die Nummer der Binders an Verwandte weiter, sie wissen, da ist jemand, der kümmert sich. Wie umfangreich ihr Einsatz inzwischen ist, das habe sie sich anfangs nicht vorstellen können, meint Renate Binder. Das Ehepaar ist seit 1970 in Wentorf ansässig, hat aber zwischenzeitlich viele Jahre im Ausland gelebt. Ob USA, Schweden, England oder Tschechien – »die Umstände sind anders, die Behörden sind anders. Wenn man da keine Hilfe hat, ist es schwer«, weiß Günther Binder, der in der Mineralölbranche tätig war, aus eigener Erfahrung. Erfahrungen mit Flüchtlingen prägten auch seine Kindheit, die er in der Nähe von Stuttgart verbrachte. »Meine Eltern hatten ein kleines Bauernhaus und nahmen nach dem

FOTO: CHRISTA MÖLLER

Das Ehepaar Renate und Günther Binder unterstützt Asylbewerber in Wentorf

Der REINBEKER sucht Menschen bei uns – in Reinbek, Wentorf, Aumühle und Wohltorf – die etwas abseits des öffentlichen Lebens wirken; ohne die uns Manches fehlen würde, was »unser Zuhause hier« – unsere Heimat – besonders macht. Menschlicher. Wir denken dabei an Frauen, Männer, Jugendliche, die bei uns etwas bewegen oder anstoßen, nach Innen oder Außen strahlen. Auf der Suche nach ihnen brauchen wir die Hilfe unserer Leser. Die Redaktion ist dankbar für Vorschläge,  72730117. Oder schreiben Sie an Sandtner Werbung GbR, Jahnstraße 18, Reinbek; eMail: [email protected] derReinbeker.de

Renate und Günther Binder engagieren sich für Asylbewerber in Wentorf. Krieg Flüchtlinge auf. Und plötzlich hatte ich eine Oma aus Tschechien, die Pflaumenknödel machte...«. Sowohl er als auch seine Frau, die in Hamburg geboren wurde, hätten bereits in der Kindheit gelernt, Menschen in Not zu helfen. Weil die Fußball-ChampionsLeague nicht im deutschen Fernsehen übertragen wird, lud der 76-Jährige kurzerhand einige Asylbewerber zu sich nach Hause ein. Er hat festgestellt: »Dadurch hat sich der Kontakt mehr und mehr verfestigt.« Natürlich wissen die Binders, dass nicht jeder soviel Zeit für die Unterstützung aufbringen kann. »Deshalb muss man das auf mehrere Schultern verteilen können«, appelliert Günther Binder an weitere Mitstreiter aus Wentorf, die sich eine oder zwei Stunden pro Woche Zeit nehmen könnten, um sich beispielsweise im Café International oder in den Containern mit den Menschen zu unterhalten. Weitere ehrenamtliche Deutschlehrer werden ebenfalls benötigt. »Was wir versuchen, für die Neuankömmlinge zu erreichen, ist Struktur,

damit sie einen Tagesrhythmus bekommen.« Inzwischen gibt es längst Kontakte zu Gleichgesinnten in Reinbek und Glinde, das verbindende Element Fußball führte die Helfer und ihre Schäflein sogar schon nach Berlin. Sehr hilfreich sei eine Gruppe Wentorfer Gymnasiasten, die jetzt Abitur mache, aber bereits Aktivitäten starte, damit nach ihrem Weggang andere den Asylbewerbern zur Seite stehen. Unterstützung bekommen die Binders auch von der Verwaltung in Wentorf und den Behörden in Ratzeburg und Schwarzenbek. Gerade hat die Gemeinde Wentorf die Zusage gegeben, dass der Runde Tisch Asyl Räumlichkeiten im Jugendzentrum Prisma hin und wieder auch mal abends für Veranstaltungen nutzen darf. Wer aus dem Kosovo nach Deutschland kommt, hat wenig Chancen auf ein Bleiberecht, da der Kosovo keine Kriegsregion ist. Dennoch haben viele der Kosovaren Aufenthaltsrecht bis Dezember. »Wenn ein Flüchtling hierher kommt, egal aus welchem Grund, hat er das Recht, hier vernünftig

aufgenommen zu werden – unabhängig davon, ob er hierbleiben darf«, ist Günther Binder überzeugt. Die Dankbarkeit der Asylbewerber ist überwältigend: »Ich denke manchmal, wir bekommen mehr zurück, als wir gegeben haben.« Einige würden gern in Deutschland arbeiten, was mit einer Genehmigung der Ausländerbehörde möglich wäre, haben jedoch Schwierigkeiten, einen Job zu finden. Weil die Wege in Wentorf und in die Umgebung lang sein können, haben die Binders Fahrräder für die Flüchtlinge organisiert. Weitere Fahrradspenden werden gern angenommen. Aber auch Geschirr und Besteck und Fernseher werden benötigt, sagt Renate Binder mit Blick auf die ersten Neuankömmlinge, die seit vergangener Woche in der ehemaligen Hauptschule untergebracht sind. Wer helfen kann, ob mit Spenden oder Tatkraft, erfährt Näheres bei Renate und Günther Binder unter  7203044. Weitere Infos über den Runden Tisch Asyl unter www.rundertisch-asyl-wentorf.de  Christa Möller

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TANZtag der Ballett- und Jazzabteilung Der Tag der offenen Tür der Abteilungen Ballett und Jazz war wieder ein großer Erfolg. Über 120 Mädchen zeigten am 21. Juni ihren Eltern, Freunden und Verwandten die Ergebnisse ihrer Arbeit in diesem Schuljahr. An diesem besonderen Tag hatten die Mädchen schöne Kostüme an und sogar die Kleinsten haben besondere Sorgfalt bei ihrer Frisur walten lassen. Hinter der »Bühne« war die Aufregung groß. Die Mädchen wussten, dass sie das Können und die Möglichkeit hatten, ihre Tänze richtig gut zu präsentieren und sie sind über sich hinaus gewachsen. „Ich habe den Vergleich, denn ich sehe die Mädels jede Woche«, versichert Trainerin Julia da Costa Cabral. Am Ende haben alle gespürt, wie der Zusammenhalt, die gute Energie und gegenseitiges Vertrauen die Gruppe weiter bringt. Fast jede Gruppe tanzte zwei Choreographien und die Zuschauer konnten 90 Minuten lang bewundern, was

123 Jahre

TSV REINBEK ★★★★★

Fußball – neues Mädchenteam sucht Mitstreiter die Mädchen in einem Jahr alles gelernt haben. Der Saal I war bis zum letzten Platz besetzt und der Applaus war die Belohnung für alle. Wie jedes Jahr spendeten die Eltern ein sehr leckeres Büffet,

so dass die Tänzerinnen und ihre Gäste sich stärken konnten. Dafür geht an dieser Stelle ein besonderer Dank und an alle Helfer beim Auf- und Abbau, bei der Kinderbetreuung, beim Kostüme gestalten und vielem mehr.

Schwimmen – Titel erfolgreich verteidigt Unter tropischen Bedingungen fanden am vergangenen Wochenende in Lübeck die Schleswig-Holsteinischen Sprintmehrkampf-und Staffelmeisterschaften statt. Maximilian Krull, Eike Teja Wulf, Sebastian Fischer und Malte Wulf waren auch in diesem Jahr unschlagbar und holten sich den Sieg über 4x100m Freistil und somit die Goldmedaille. Eine weitere Goldmedaille gab es in der Sprintmehrkampfwertung (50m Schmetterling, 50m Rücken, 50m Brust und 50m Freistil) der Männer im 97er Jahrgang für Maximilian Krull. Sein Vereinskamerad Roman Bukowiecki gewann in der Sprintmehrkampfwertung des Jahrgangs 2001 Bronze. Bei den 22. Sommerwettkämpfen eine Woche zuvor in Kiel lautete das Ergebnis: dreizehn Gold-, acht Silber- und dreizehn Bronzemedaillen. Viermal Gold

und einmal Bronze verbuchte Maximilian Krull für sich. Er gewann die Strecken 50m und 100m Freistil sowie 50m und 100m Rücken. Roman Bukowiecki sicherte sich ebenfalls fünf Medaillen – Gold für Freistil und Rücken über 50m, außerdem Silber über 100m und 200m Rücken und 200m Freistil. In derselben Altersklasse startete Sebastian Petzel (Jg.01). Er erreichte Silbermedaillen über 50m Freistil und 400m Freistil, sowie Bronzemedaillen über 200m Rücken, 100m und 200m Freistil. Sebastian Fischer gewann mit deutlichem Vorsprung 100m Brust und ließ über 400m Freistil das gesamte Starterfeld hinter sich. Des Weiteren gewann er Silber über 100m Rücken und Bronze über 50m und 100m Freistil. Weitere beachtliche Leistungen zeigte Lea Lenz (Jg. 04). Insgesamt

errang sie fünf Medaillen. Lea siegte auf den Freistilstrecken über 50m, 100m und 200m, sowie über 50m Rücken. Eine Bronzemedaille erreichte sie über 100m Brust. Sofia Otto (Jg. 00) erreichte eine Bronzemedaille auf der 100m-Brust-Strecke und eine Silbermedaille auf den anspruchsvollen 200m Lagen. Zina Somann (Jg. 00) schnappte sich hier den dritten Platz. Ihr kleiner Bruder Luis (Jg. 03) freute sich über eine Silbermedaille für 100m Rücken und eine Bronzemedaille für 100m Brust. Tjark Lindt siegte mit einer guten Zeit über 200m Brust und schaffte dazu Bronzemedaillen über 100m Brust und 100m Rücken. Nele Boyens (Jg. 03) erschwamm über 50m Brust Bronze. Ohne Medaillen, jedoch persönlich erfolgreich, waren Selina Fink (Jg. 01), Nele Golomb (Jg. 04) und Johanna Mahnecke (Jg. 04).

Sommerferienprogramm 2015 Auch während der Sommerferien bietet die TSV Reinbek zahlreiche attraktive Sport-Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Eine hervorragende Gelegenheit, etwas Neues auszuprobieren und in den unterschiedlichen Sparten zu schnuppern. Ob Aikido,

Abgrillen bei Tommy Am 17. Juli ist es wieder soweit. Zur Einstimmung auf die beginnende Feriensaison startet Clubwirt Thomas Antonczyk sein traditionelles Abgrillen ab 15 Uhr im TSV Clubhaus mit Hüpfburg und weiteren Aktionen für Kinder. Ab 16.30 Uhr gibt es gibt »Essen so viel man kann« für 8,50 €. Anmeldung bei Tommy im Clubhaus unter 722 62 66.

Badminton, Karate, Leichtathletik, Radfahren, Tai Chi, Volleyball, Wandern oder Yoga - viele Gruppen laufen durch. Allein der Fitnessbereich umfasst rund 40 Angebote an Bewegungsmöglichkeiten. Gäste sind überall herzlich willkommen. Alle Angebote sind unverbindlich und kostenlos bis auf wenige Ausnahmen.

Radtour Am 17. Juli startet die Radgruppe unter der Leitung von Erika Tischler über Mümmelmannsberg, Öjendorfer Friedhof zum Öjendorfer See mit Badestopp. Zurück geht es über Barsbüttel und Glinde nach Reinbek. Badezeug und Picknick bitte mitnehmen. Am Ende erwartet Clubwirt Thomas Antonczyk die Teilnehmer zum Abgrillen. Anmeldung bis zum 15. Juli unter ✆ 040-722 17 05. Treffen ist 11 Uhr an der TSV Geschäftsstelle. Das Radtourenangebot der TSV Reinbek richtet sich an alle, die Lust am Radwandern haben. Der Spaß am gemeinsamen Radfahren und Freude an der Natur stehen dabei im Vordergrund. Eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht erforderlich, Gäste zahlen eine Gebühr von € 5,- (zzgl. Auslagen).

14. Waldhaus-Cup Dazu zählen beispielsweise die Tenniskurse. Das komplette Ferienprogramm ist im Downloadbereich oder in der Geschäftsstelle erhältlich. Während der Sommerferien bleibt die Geschäftsstelle der TSV Reinbek vom 27. Juli bis 23. August geschlossen. Die TSV wünscht allen eine schöne Urlaubszeit.

Termine und Veranstaltungen 13. Juli: Basketball-Abteilungsversammlung , 19.30 Uhr, TSV Geschäftsstelle, Sitzungsraum 14. Juli: Wanderung durch Reinbek, Loddenallee, Feld, Lohbrügge, Gleisners Park, Treffen 14 Uhr, S-Bhf. Reinbek 21. Juli: Wanderung von Ohlsdorf auf dem Alsterwander-

Mädchenfußball liegt im Trend und du kannst bei der TSV Reinbek dabei sein. Für die Gründung einer reinen E-Jugendmannschaft für Juniorinnen suchen wir noch Mädchen im Alter von 9 bis 10 Jahren (2005/2006), die Spaß am Mannschaftssport haben und bisher keine Gelegenheit hatten, gegen einen Ball zu treten. Dabei ist es nicht wichtig, ob du schon mal Fußball gespielt hast oder nicht, bei uns erhältst du eine fundierte Ausbildung. Wir wollen den Fußball gemeinsam mit viel Spaß erleben, sei es beim Training oder beim Spiel gegen andere Vereine. Wer sich erkundigen, mitspielen oder mal ein Probetraining vereinbaren möchte, der wendet sich bitte an Stefan Gerdt, unter 0162 8615731 oder [email protected]

weg, Treffen 12.20 Uhr, S-Bhf. Reinbek 3. August: Outdoor-Gymnastik, 18 Uhr, angeleitet von Joachim Hilke, bitte bequeme und wetterfeste Kleidung mitbringen, Anmeldung nicht erforderlich, Bewegungspark Reinbek, Bismarck Seniorenstift

Am 15. August startet der 14. Waldhaus-Cup im Paul-Luckow-Stadion in Reinbek, ausgerichtet für Senioren-/Ü40-Teams. Erwartet werden 20 Mannschaften. Der Gewinner der Hauptrunde erhält den Wanderpokal, gestiftet vom Waldhaus Reinbek. Wie in den vergangenen 13 Jahren sorgt das Organisationsteam der 1. Senioren für das leibliche Wohl für die Spieler und natürlich für alle Fans und Freunde vom Waldhaus-Cup. Das Turnier ist ein etablierter Treffpunk rund um den Fußball in Reinbek geworden. Auf der Anlage ist für Kinder viel Platz zum Austoben und es ist auch eine Riesenhüpfburg vorhanden. Die TSV Reinbek freut sich auf viele Gäste.

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Schulhund an der Klosterbergenschule

Nach der Schule ist Bartók immer sehr müde. Jeden Tag könnte er nicht zur Schule gehen. Reinbek – Bartók ist ein fröhlicher Australien Shepherd Rüde. Er ist gehorsam, beherrscht eine ganze Reihe kleiner Tricks, ist sensibel und spürt, wenn Menschen Angst haben oder traurig sind und reagiert darauf freundlich und zurückhaltend. Bartók ist der neue Schulhund an der Grundschule Klosterbergen. Der Hund kommt einmal pro Woche mit in die Schule. Schon vor dem Schulgebäude wird Bartók von vielen Kindern freudig begrüßt. Im Klassenraum darf der Rüde alle Kinder vor Beginn der Arbeit noch im Sitzkreis begrüßen. Auch wenn der Besuchshund anwesend ist, findet ganz »normaler« Unterricht statt! Damit das klappt und sich alle Beteiligten sich wohl fühlen, gibt es einige Regeln, die die Kinder im Rahmen der Unterrichtseinheit zum Thema »Hund« gelernt haben. Wenn der Hund da ist, muss es z.B. im Unterricht noch leiser sein als sonst (besonders bei Gruppenarbeit, Stationsarbeit oder Wochenplanarbeit). Wenn die Kinder ganz still sind und fleißig arbeiten,

Schulen die »Erasmus+-Corner« eingerichtet. Alle Interessierten haben hier die Möglichkeit, sich über den aktuellen Stand der Projektarbeit in Text und Bild zu informieren.

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vergangenen Jahrhunderts: wie war Familie, Schule, Spielen, Freizeit zu dieser Zeit? Hierfür werden unterschiedliche Medien genutzt, Museen und Ausstellungen besucht sowie die Großeltern-Generation befragt. Die Recherche-Ergebnisse werden untereinander verglichen. Gleichzeitig wird geschaut, wie sich die europäischen Staaten nach und nach in der EU zusammengefunden haben. Die Beweggründe wie auch die Auswirkungen auf die heute bestehende europäische Gemeinschaft werden erforscht. Zum Ende des Projektes stellen die Schüler sich die Zukunft ihrer Kinder in Europa vor und tauschen sich auch hierüber aus. Im zweiten und dritten Jahr werden jeweils einige Schüler der Partnerschulen zu Besuch sein und Arbeitsergebnisse mitbringen. Englisch ist Projektsprache, deren Bedeutung besonders bei den gegenseitigen Besuchen erfahrbar wird. Zunächst jedoch werden in allen

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(Finnland, Polen und Schottland) durchführen können. 123 Schulen haben in diesem Jahr deutschlandweit eine Zusage vom PAD (Pädagogischer Austauschdienst) aus Bonn erhalten, davon 5 Schulen in Schleswig-Holstein. »Besonders freuen wir uns darüber, dass wir mit einer Grundschule aus unserer Partnerstadt Kolo nun noch enger zusammenarbeiten werden«, so Karen Schmedemann, Schulleiterin der Grundschule Mühlenredder. »Unter dem Thema »Now, then but what about tomorrow?« werden sich die Schüler bei uns und in den Partnerschulen mit der jüngeren europäischen Geschichte wie auch mit den Zukunftsvorstellungen der Kinder beschäftigen. Diese Arbeit wird sich über drei Jahre hinziehen.« Zunächst stellen sich die Schulen gegenseitig vor und nutzen dabei moderne Medien. Die Schüler beschäftigen sich mit der Situation der Kinder in den 40er bis 60er Jahren des

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Reinbek – Stolz und glücklich sind die Grundschule Mühlenredder und die Sachsenwaldschule, da sie ab September 2015 nun zum 3. Mal ein Erasmus+-Projekt mit Schulen in anderen europäischen Ländern

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Grundschule Mühlenredder und Sachsenwaldschule starten drittes Projekt mit europäischen Schulen

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13. Juli 2015

Aumühle – An der Landesstraße 314 von Dassendorf nach Aumühle steht am Rande des großen Parkplatzes ein Findling. Er sieht aus wie ein Gedenkstein. Gerd Möller vom Aumühler Gemeindearchiv wird immer wieder auf den Findling angesprochen. Aber auch ihm ist nicht bekannt, welchen Zweck der Stein hat. Spaziergänger vermuten, der Stein solle an den Wilddieb und Volkshelden Hans Eidig erinnern, der hier im Sachsenwald um 1830 gejagt und gewildert hat. Auch der Landesbetrieb für Straßenbau in Lübeck hat keine Unterlagen über den großen Findling auf dem Parkplatz. Man vermutet, dass der Findling beim Bau der Landesstraße 314 gefunden und von der Baufirma aufgestellt worden ist. Er ist also kein Denkmal. Hans Eidig wurde 1804 in Klein Klecken bei Harburg als Sohn eines Försters geboren. Auch er erlernte zunächst den Beruf als Förster, doch seine Leidenschaft galt nicht so sehr dem Forst sondern der Jagd. So war es dann auch kein Wunder, dass er immer wieder wegen Wilderei gefasst und zu Gefängnisstrafen verurteilt wurde. Wohl wieder einmal auf der Flucht vor der Obrigkeit, verließ er das Gebiet südlich der Elbe und kam in den damals zu Dänemark gehörenden Sachsenwald. Der Sachsenwald war ein ideales Jagdgebiet. Es gab Wildschweine, Rehe und Hirsche im Überfluss. Die Jagd durfte nur von den Landesherren ausgeübt werden, die nach Meinung der Bauern zu wenige Tiere schossen. Entsprechend groß waren die Schäden auf den Feldern. Für die Bauern war Hans Eidig der richtige

FOTO: LOTHAR NEINASS

Der Stein ist kein Denkmal!



Feuerwehr Reinbek

Der große Findling auf einem kleinen bepflanzten Sockel an der Landesstraße 314. Mann. Er jagte im Sachsenwald und baute mit seinem in Geesthacht lebenden Freund Hans Frank einen gut gehenden Wildhandel auf. Vielfach unterstützte er arme Leute indem er ihnen Fleisch schenkte. Trotz aller Bemühungen gelang es der Polizei nicht, Hans Eidig zu fassen. Er wurde von den Bauern versteckt. In seinem Buch

Hans Eidig »Hans Eidig – der Wildschütz« beschreibt Heinrich Müller das aufregende Leben des Wildschützen. Er soll ein so guter Schütze gewesen sein, dass er einem Gendarmen, der ihn verfolgte, einen Knopf von der Uniform geschossen hat. Weiter wird berichtet, er habe dem dänischen König auf der Königsallee bei Aumühle die Hacken abgeschossen, ohne Reiter und Pferd zu verletzen. In der Bevölkerung entwickelte sich ein »Eidig-Kult«.

Bänkelsänger sangen von seinen Taten und den vergeblichen Bemühungen der Polizei den Wilddieb zu erwischen. Sein Bild war auf Pfeifenköpfen und Tabakdosen abgebildet. Um den Wilddieb aus dem Sachsenwald zu vertreiben, bot ihm der Amtmann Friedrich Seestern-Pauly eine beträchtliche Summe, um ihn zur Auswanderung nach Amerika zu bewegen. Doch nicht das große Geld, sondern die Aussicht, in den unendlichen Weiten Amerikas ein noch besseres Jagdgebiet als im Sachsenwald zu finden, bewog ihn im Jahr 1935, mit seiner Familie auszuwandern. In Amerika verlieren sich die Spuren Eidigs. Heinrich Müller, der mit Unterstützung von Archivar Dr. William Boehart in Amerika nach Eidig geforscht hat, konnte nur herausbekommen, dass er vermutlich bei einem seiner »Jagdausflüge« 1837 erwischt und dabei erschossen worden ist. Eidigs Witwe ist mit einem Sohn später nach Deutschland zurückgekommen. Lothar Neinass

freiwillig – ehrenamtlich – vielseitig © Joachim Stanisch

Lieber Reinbeker, hat jemand von Ihnen / von Euch schon einmal ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, seine Freizeit in den Reihen einer Freiwilligen Feuerwehr zu verbringen? Mal ehrlich, Hand auf‘s Herz, ist das schon vorgekommen? Wir wissen es nicht, aber es kommen immer wieder Menschen verschiedenen Alters zu uns, um sich unserer Leidenschaft, unserem Hobby anzuschließen, mit dabei zu sein. Welche Gründe kann es geben, einer Freiwilligen Feuerwehr als Einsatzkraft beizutreten und vor allem, warum leisten die meisten Mitglieder jahrelang ihren Dienst am Nächsten? Eintrittsgründe gibt es viele. Traditionelles „Weitergeben“ der Mitgliedschaft über die Generationen, Wohnortwechsel und der Versuch, in der neuen Umgebung Fuß zu fassen. Ein Faible für soziales und / oder gemeinschaftliches Engagement, Interesse an Technik und Taktik, Neugier und vieles mehr. Die Erfahrung hat gezeigt, bei genauerer Betrachtung muss das Sprichwort „mitgefangen – mitgehangen“ herangezogen werden. Wenn man oder frau erst einmal in einer Institution wie der Feuerwehr angekommen ist, kommen die entscheidenden Aspekte ganz automatisch. Es entwickeln sich soziale, zwischenmenschliche Beziehungen, man entdeckt – neben der Feuerwehr – weitere gemeinsame Interessen. Das Mitglied wird Teil einer Kameradschaft, dem wichtigsten Bestandteil unserer Organisation. Bedingt durch die Vielzahl an unterschiedlichsten Berufen und Hobbies, kann ein effektives Arbeiten einer Freiwilligen Feuerwehr nur durch

eine intakte Kameradschaft funktionieren. Bei uns gilt das Motto „Einer für alle – Alle für Einen“. Das klingt erstmal etwas pathetisch, entspricht im Kern aber zu 100% unserer Struktur, unserem Team. Nur dadurch wird sichergestellt, dass eine bunt gemischte Zahl Menschen im Ernstfall helfen kann – und will. Natürlich muss es Führungsstrukturen geben, klar, aber selbst diese funktionieren nur, wenn die Basis vorhanden ist. Eben Kameradschaft. Und damit sind wir auch gleich bei einem wesentlichen Punkt, warum viele Feuerwehrleute teilweise bis zu 50 Jahre und länger der Wehr als Mitglied treu bleiben. Man kennt sich, man schätzt sich, man hat einen gemeinsamen Nenner, ein Ziel. Die Freiwillige Feuerwehr wird irgendwann zum festen Bestandteil des eigenen Lebens. Und aus Erfahrung sind eigentlich nur wenige Gründe für ein vorzeitiges Ausscheiden bekannt. Umzug, Alters- oder Krankheitsgründe, private Sorgen oder Probleme. Sicherlich mag es noch weitere geben, aber das sind die wichtigsten. Fragen Sie Feuerwehrleute, warum sie oder wie lange sie

Entstanden mit freundlicher Unterstützung von

dabei sind, es wird sich bestätigen. Eine Tatsache darf aber nicht verschwiegen werden: die Mitarbeit in einem Team wie einer Feuerwehr erfordert das Verständnis des Partners oder der Angehörigen. Zumindest dann, wenn nur ein Familienmitglied den aktiven Dienst als Hobby gewählt hat. Ansonsten sind Probleme, Stress und Ärger vorprogrammiert. Aber auch das lässt sich regeln. Es lohnt sich, das Thema Mitmachen, in Not geratenen Menschen aktiv zu helfen, genauer zu betrachten. Und dabei spielt das Geschlecht keine Rolle. Ganz im Gegenteil. in unserer Einsatzabteilung sind acht Frauen aktiv dabei. Übrigens, der nachfolgende Spruch

Im Alltag Nachbar – im Notfall Partner trifft allein in Reinbek auf rund 80 Frauen und Männer zu! Viele Reinbeker Bürgerinnen und Bürgern kennen bestimmt den einen oder anderen von uns – aus Ihrer / Eurer Freiwilligen Feuerwehr Reinbek. Haben wir Interesse geweckt? Wir bieten Interessierten folgende Kontaktmöglichkeiten: Per Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0173/ 9233346 Wehrleiter Andreas Wollny oder 0172/ 9871164 Pressesprecher Joachim Stanisch. Last not least kommen Sie gern persönlich bei uns vorbei. Klosterbergenstraße 1b. Wir freuen uns auf Sie / Dich!

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13. Juli 2015

Herzlicher Empfang für neue Flüchtlinge FOTO: REINHILD HAACKER

Ehrenamtliche überreichen Starter-Paket / Deutschkursus startet diese Woche

FOTO: REINHILD HAACKER

Ehrenamtliche vom Runden Tisch Asyl und Bewohner aus der Unterkunft am Südring bereiteten den Bewohnern der Hauptschule einen herzlichen Empfang.

Der Runde Tisch wächst: Rund 40 Wentorfer kamen am Mittwoch ins Rathaus, um sich über ihre Möglichkeiten zum Engagement zu informieren. Einige von ihnen stellten sich danach noch einmal vor die Kamera.

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Wentorf – Am 2. Juli 2015 haben die ersten sechs Flüchtlinge aus dem Irak und Syrien die Unterkunft in der ehemaligen Hauptschule in Wentorf bezogen. Mitglieder des Runden Tisches Asyl – Birgit Helms, Andrea Schultz-Gerstein sowie Renate und Günther Binder – begrüßten die jungen Männer am vergangenen Mittwoch bei der Ankunft mit einem kleinen gefüllten Einkaufsbeutel. Das Starter-Paket enthielt Obst, Süßigkeiten, Getränke, Geschirr und Schreibutensilien für den Deutschkursus. Letztere werden die Bewohner bald einsetzen können: Ehrenamtliche des Runden Tisches Asyl unterrichten zweimal wöchentlich die in Wentorf lebenden Asylbewerber, damit sie sich so schnell wie möglich in der neuen Umgebung sprachlich zurechtfinden können. Auch Gymnasiasten der Asyl AG am Gymnasium Wentorf, trainieren mit Flüchtlingen regelmäßig die deutsche Sprache.

Mit von der Partie waren bei der Begrüßung auch einige Kosovaren und Syrer, die schon viele Monate in Wentorf leben. Seinen ersten Arbeitstag in Wentorf hatte an diesem Tag Stefan Jänkel, der sich künftig als Sozialarbeiter der Arbeiterwohlfahrt in Vollzeit für die Gemeinde um die Flüchtlinge kümmern wird. Bis Ende August sollen nach Angaben der Gemeinde Wentorf insgesamt 50 Flüchtlinge die ehemalige Hauptschule beziehen.

Infoabend zeigte gute Resonanz Am Abend des gleichen Tages kamen rund 40 Wentorfer auf Einladung des Runden Tisches ins Rathaus, um konkrete Projekte zur Unterstützung von Flüchtlingen zu besprechen. »Unser Ziel ist es, so viele persönliche Begegnungen wie möglich zwischen Wentorfern und Neu-Wentorfern zu ermöglichen«, sagte Sprecher Torsten Brandt. »Wir haben hier schon einige schöne Erlebnisse gehabt und es sind schon tolle Kontakte und sogar Freundschaften entstanden«. Eine regelmäßige Aktivität ist das Café International in der Alten Schule. Hier kommen Wentorfer und Asylbewerber in lockerer Atmosphäre zusammen – zum Spielen, Klönen oder einfach nur zum gemeinsamen Kaffeetrinken. Das nächste Café findet statt am 17. Juli von 15 bis 18 Uhr.

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10  panorama Reinbek – Dr. Reinhard Memmesheimer ist neuer Präsident des Lions Club Hamburg-Billetal. Der Investmentsteuerer für Immobilien aus Reinbek (links im Bild) übernahm pünktlich zum 1. Juli aus den Händen des bisherigen Chefs Martin Ewert die Präsidentennadel. Memmesheimer (47) gehört dem Club seit 5 Jahren an und hat bereits verschiedene Aufgaben wahrgenommen.

Der neue Präsident setzt auf Kontinuität in der Arbeit und will das breite soziale Engagement des Clubs fortsetzen. Die Erschließung neuer Einnahmequellen liege ihm deshalb besonders am Herzen, wie er bei der festlichen Übergabeveranstaltung betonte.

Trauercafé lädt ein zum Gedankenaustausch Reinbek – Das Trauercafé bietet am Mittwoch, 15. Juli, 16 bis 18 Uhr, im Jürgen Rickertsen Haus, Schulstraße 7, wieder eine Gelegenheit für Trauernde, sich im geschützten Rahmen mit anderen Betroffenen auszutauschen. Leiterin Kerstin Grothe: »Manche fragen, braucht es zum Trauern wirklich einen speziellen Ort? Wir, das Team des Trauercafés, laden Sie ein, es einmal für sich auszuprobieren.« Das Trauercafé ist eine Kooperation der Hospizdienste Reinbek und Bergedorf und der Kirchengemeinde Reinbek West. Die Teilnahme ist kostenlos. Weiterer Termin: 12. August.

Behödenruf 115 Kreis Herzogtum Lauenburg – Ab Mittwoch, den 15. Juli 2015, wird die Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg am zentralen Behördenruf 115 angeschlossen. Unter dieser Behördennummer werden dann von einem 115-Servicecenter Fragen zu Öffnungszeiten, Dienstleistungen des Kreises und beispielsweise über mitzubringende Unterlagen beantwortet. Möglich ist es aber auch, sich über die zentrale Rufnummer 115 direkt zu einer Person der Kreisverwaltung durchstellen zu lassen, um Fragen usw. unmittelbar zu klären.

Mehr Platz für Asylbewerber Ehemalige Hauptschule als neuer Standort Wentorf – Jeder Platz in der Asylbewerberunterkunft am Südring in Wentorf ist belegt, derzeit leben dort etwa 75 Asylbewerber sowie acht Obdachlose. Jetzt hat die Gemeinde für fünfzig weitere Flüchtlinge einen zusätzlichen Standort in der ehemaligen Hauptschule eingerichtet – auf Zuwachs, wie die Verwaltung während der Planungen annahm. Ein Irrtum, wie Bürgermeister Matthias Heidelberg jetzt deutlich machte: »Die Zuweisungszahlen haben sich erhöht. Wir liegen jetzt bei 128, die Unterkunft wird bis Ende August völlig ausgelastet werden.« Das Problem: Die Unterkünfte werden teilweise blockiert durch anerkannte Flüchtlinge, die keine Wohnung finden sowie durch Flüchtlinge, die abgeschoben werden sollen. Doch jetzt gibt es einen Lichtblick, »dass wir über die Wohnungsunternehmen Hilfestellung bekommen, auch für Asylbewerber im laufenden Verfahren«, so der Bürgermeister. »Jede Wohnung, die wir bekommen, hilft uns, die Situation aufzufangen.« Die ersten Bewohner sind gerade in die Fritz-Specht-Schule eingezogen, die unter anderem noch vom Gymnasium Wentorf, vom SC Wentorf sowie von der Kreismusikschule genutzt wird. Deshalb waren im Vorfeld einige Umbauarbeiten vonnöten. Eine Trennwand musste gezogen werden, die Asylbewerber haben einen eigenen Eingang. Der

FOTO: CHRISTA MÖLLER

Führungswechsel bei Lions

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v. li. Sachgebietsleiter Sascha Kröger (Ordnung, Wahlen und Soziales), Sozialamtsmitarbeiterin A. Jahn und Rodja Groß vom Bauamt beim Rundgang durch die Unterkünfte in der ehemaligen Fritz-Specht-Schule. sowie ein ehemaliger Gruppenraum Raum der Kreismusikschule wurde zum Aufenthaltsraum für die neuen mit zwei Betten zur Verfügung. Bewohner, die Musikschüler ziehen »Das ist kein Luxus, das muss man ganz klar feststellen«, betonte in ehemalige Schulräume um. Die Heidelberg beim Rundgang mit Umkleideräume für die Schüler seinen Sachgebietsleitern Rodja werden jetzt von den AsylbewerGroß und Sascha Kröger durch die bern genutzt, erstere weichen nun neue Unterkunft. Der Duschbereich auf andere Räume im alten Werkraumbereich aus. Das alte Archiv ist der Schule wurde nach einem Legionellenproblem mit neuen jetzt Lehrerumkleideraum. Das Wasserleitungen ausgestattet und frühere Lehrerzimmer fungiert als steht jetzt den Asylbewerbern zur Küche für die Asylbewerber. Zwei Herde und zwei Spülen sind bereits Verfügung. Die Kosten für die Umbaumaßnahmen liegen bei etwa installiert, zwei weitere kommen 125.000 Euro, wobei die Wasserleiaufgrund des Andrangs noch dazu. Auch Waschmaschine und Trockner tungen allein schon mit 95.000 werden nicht ausreichen. Insgesamt Euro zu Buche schlagen.  Christa Möller  stehen acht Räume à sechs Betten

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Glinde – Mit ihrer täglichen Mahnwache protestiert »Glinde gegen rechts« nach wie vor gegen Rechtsradikalismus! Seit fast vier Jahren weisen die Aktiven der Bürgerinitiative mit ihrer Präsenz vor dem Tonsberg-Laden in der Möllner Landstraße 37 auf die Gefahr der rechtsextremen Gesinnung hin. In dem Geschäft wird Kleidung verkauft, die bei Neonazis beliebt ist und in dieser Szene als Erkennungszeichen dient. Zur Erinnerung an den Widerstand der Gruppe um Graf von Stauffenberg vor 71 Jahren, finden am Sonnabend, 18. Juli 2015, 08:42 zwischen 13 bis 15 Uhr, direkt vor dem Laden Lesungen zu den Ereignissen der damaligen Zeit statt. Zudem wird in einer MalAktion vor Ort ein Banner erstellt, dass auf die Notwendigkeit des Widerstands zwischen gestern und heute hinweisen will und in der darauffolgenden Woche während der Mahnwachen zwischen 16 und 18 Uhr zu sehen sein wird. Die Gitarrengruppe »Einklang« der Volkshochschule Glinde umrahmt die Aktion musikalisch. Es gibt Kaffee und Kuchen für Aktive, Besucher und Interessierte.

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13. Juli 2015

Reinbek ihre Kameraden aus Wentorf, wenn eine Drehleiter

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Wir laden ein zum

Sommer-Programm 2015 - Öffentliche Veranstaltungen -

Sommer-Tour 2015 Der Klassiker: Frühabendliche Radtouren dienstags durch Reinbek & Südstormarn mit Informationen zur Landeskunde, Kulturgeschichte und Heimatkunde

Start & Treff:

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1. Tour: Dienstag 21. Juli 2015 18:30 Uhr Weitere Radtouren sind vorgesehen für: 04. August 2015, 11. August 2015, 25. August 2015 05. September 2015 14:30 (!) Uhr mit anschl. Grillfest

Sommer-Akademie 2015 Informationen und Gespräche zur kommunalen Demokratie und zum Geschehen in Reinbek Begegnungsstätte Querweg 13 21465 Reinbek Montag 27. Juli 2015 19:00 – 21:00 Uhr

Bürgerbegehren & Bürgerentscheid

Rechte der Bürger, Anforderungen und Wirkungen Montag 17. August 2015 19:00 – 21:00 Uhr

Bürgermeister & Stadtvertretung

Wir diskutieren die unterschiedlichen sich ergänzenden Aufgaben und Befugnisse

Reinbeker Stadt-Rundfahrt Bus-Rundfahrt zum Kennenlernen der Reinbeker Stadtteile, Wohngebiete, Landschaften, Einrichtungen, Schulen, neuen Wohngebiete, Einzelhandel, Feuerwehrhäuser, Asyl-Unterkünfte usw…. Donnerstag 30. Juli 2015 14:00 Uhr Verbindliche Anmeldung ist erwünscht Termin-Änderungen bleiben vorbehalten Weitere Informationen per eMail oder telefonisch

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Reinbeker Gewerbebund lädt zum Sommerfest Reinbek – Der Reinbeker Gewerbebund e.V. lädt am Sonnabend, 5. September, ab 17 Uhr, im Oher Biergarten von Prahls Gasthof, Große Straße 24, Mitglieder, er Freunde und Förderer Ge w erb des Gewerbebundes ebund zum Sommerfest – mit netten Gesprächen und Musik. Bei schlechtem und kaltem Wetter findet die Veranstaltung im Hause statt. Der Kostenbeitrag für Speisen und Getränke beträgt für Mitglieder des Gewerbebundes € 12,- (Nichtmitglieder € 15,-). Der Gewerbebund freut sich über große Beteiligung und bittet um Anmeldung bei Marco Weitkunat,  7222254, eMail: [email protected]

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Orm Rudolf und Andreas Wollny (re). Vor diesem Hintergrund haben die Männer und Frauen der FF Wentorf am Abend des 2. Juli zu einer gemeinsamen Übung in das Wentorfer Gewerbegebiet am Südring eingeladen, sozusagen als Abschluss und Dank für die langjährige Zusammenarbeit. Mit zwei Löschfahrzeugen und 13 Mann Besatzung nahm die Reinbeker Wehr an diesem Übungsabend teil. Die Firma Heiser stellte freundlicherweise ihr Gelände zur Verfügung. Primär ging es bei dieser Übung um die Personensuche unter schwerem Atemschutz im Büro- und Lagerteil des rund 2500 qm großen Firmengebäudes. Im Rahmen der Nachbesprechung überreichte Reinbeks Wehrführer Andreas Wollny dem stellvertretenden Wentorfer Gemeindewehrführer Orm Rudolf als Erinnerung an die vergangene Zeit ein Bild der Reinbeker Drehleiter. Selbst ein Realeinsatz für die FF Wentorf während des Übungsablaufs trübte nicht die gute Stimmung und Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern beider Wehren. Zu guter Letzt erfreute sich der Grill der FF Wentorf noch großer Beliebtheit bei allen Teilnehmern und das Teamwork aus zwei Landkreisen fand ein entspanntes, von vielen Gesprächen begleitetes Ende.

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zur Bewältigung von Einsätzen benötigt wurde. Manches Mal nur das Fahrzeug mit Besatzung, einige Male in den Jahren auch mit mehreren Fahrzeugen, je nach Bedarf. Auch zu Übungen verstärkten die Reinbeker ihre Nachbarwehr. Diese Ära hat ein Ende gefunden. Die Freiwillige Feuerwehr Wentorf ist selbst stolzer Besitzer einer nagelneuen Drehleiter.

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Wentorf – Seit 36 Jahren unterstützte die Freiwillige Feuerwehr

FOTO: FF REINBEK

Teamwork über die Kreisgrenze hinaus

Beratung für Betriebe, Selbstständige und Existenzgründer Reinbek – Auch in den Sommerferien beraten die Wirtschaftssenioren zu Fragen der Betriebsentwicklung, Existenzgründung, Finanzierung und Unternehmensnachfolge, und zwar am Montag 20. Juli, zwischen 16 und 20 Uhr im Reinbeker Rathaus, Hamburger Straße 5-7. Anmeldungen für kostenfreie Einzelge-spräche nimmt der städtische Wirtschafts-beauftragte, Michael Pohle, entgegen. Auch spezielle Termine vor Ort in der Firma können vereinbart werden. eMail: [email protected]  727 50 284. Mehr: www.wirtschaftsseniorenberaten.de

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13. Juli 2015

FOTO: CHRISTA MÖLLER

»Tierschutz kommt in der Schule zu kurz.« Wentorf – Im Rahmen der Wentorfer Kulturwoche hatte das Organisationsteam um Sybille Marks mit musikalischen Darbietungen, Workshops, Kunst, Literatur oder Kulinarik wieder ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Viele Angebote gab es auch für den Nachwuchs. Neu in diesem Jahr unter anderem: Maribel Rico und das Tierschutz-in-Aktion-Infomobil. Sie informierte in der alten Schule über Themen wie Massentierhaltung oder Wildtiere im Zirkus und hatte Lernspiele, eine Wissensral-



Tierschutzlehrerin Maribel Rico informierte auch über Wildtiere im Zirkus.

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freiberufliche Dozentin und hat sich außerdem beim Deutschen Tierschutzbund als Tierschutzlehrerin weitergebildet. Sie weiß: »In den Schulen gibt es zwar Ethik-Unterricht, aber der Tierschutz kommt zu kurz.« Sie füllt die Lücke, beispielsweise bei Projektunterricht, aber auch in Kindergärten ist sie im Einsatz. Für ihr Programm Tierschutz in Aktion wurde sie vor drei Jahren mit dem Deutschen Tierschutzpreis Christa Möller ausgezeichnet. 

Quietsche-Enten-Rennen der Hamburger Lions- und Leo-Clubs auf der Binnenalster Hamburg – Am So., 6. September, Punkt 12 Uhr, startet wieder das große Plastik-EntenRennen in der Binnenalster in Hamburg. Dann werden 10.000 Enten am Veranstaltungsort zwischen Ballindamm und Reesendammbrücke aus einem riesigen Sack in das Wasser fallen und sich auf die 120 Meter lange Rennstrecke begeben – angetrieben von einem großen Propeller. Am Ziel dieses von den Hamburger Lions- und Leo-Clubs organisierten Benefiz-Rennens wartet ein Trichter, durch dessen Ende nur jeweils eine Ente passt. Alle Enten sind mit einer Nummer versehen und werden für € 5,- mit einem Zertifikat verkauft, das beim Entenbesitzer verbleibt. Mit diesem Zertifikat kann dann ein eventueller Gewinn abgeholt werden. Zuvor müssen die Enten aber noch ihren Rennstallbesitzer finden. Nur 5 Euro kostet die Lizenz zur Teilnahme. Den Eigentümern der

Siegerente winkt eine Reise im Wert von € 3.000,- und denen der Enten auf den Plätzen 2 bis 20 gehören zahlreiche schöne Preise. Auf die Plätze 21 bis 100 entfallen je 60 Euro Preisgeld. Zu erwerben sind die Enten in Reinbek in der Buchhandlung Erdmann, Bahnhofstraße 10. Glinder erhalten ihre Enten bei Uhren + Schmuck Gustke am Glinder Markt, Wentorfer finden sie bei Friseur Fraschak in der Hauptstraße 9. Wer möchte, kann nur das Zertifikat seiner Rennente mitnehmen, das dieselbe Nummer wie die Ente trägt. Für den rechtzeitigen Einsatz am 1. September sorgen dann die Lions. Um 11 Uhr ist unwiderruflicher Rennenten-Annahmeschluss am Ballindamm. Der Gesamterlös der Aktion ist für den Verein »Hamburg macht Kinder gesund« e.V. bestimmt, der wichtige Projekte an Kinderkliniken fördert. Mehr Infos: www.entenrennen-hamburg.de

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lye, Suchbilder und Puzzles zum Thema Tierschutz sowie für die Erwachsenen zahlreiche Broschüren zu den unterschiedlichsten Themen dabei. Lehrreich war die Präsentation nicht nur für die Kinder, auch manch Erwachsener wusste nicht, dass beispielsweise eine Stadttaube kein Wildtier, sondern ein ausgewildertes Haustier ist, wie sie erzählt. Hanna aus Wentorf malte erstmal ein großes Herz für Tiere – Pferde mag die Sechsjährige besonders gern. Maribel Rico arbeitet als

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13. Juli 2015 Auch der Reinbeker Gewerbe-bund dabei

Golf-Cup der Wirtschaft im September Escheburg – Nachdem bereits im letzten Jahr die befreundeten Wirtschaftsverbände aus Schwarzenbek (WVS), Wentorf (WiW) und Geesthacht (WVG) als Mitveranstalter gewonnen werden konnten, baut die »Wirtschaft und Stadtmarketing Bergedorf e.V.« ihre

Kooperation in diesem Jahr weiter aus, gemäß dem Motto: »Gemeinsam stark im Südosten der Metropolregion Hamburg«. In diesem Jahr kommen als weitere Kooperationspartner der Reinbeker Gewerbebund und die Wirtschaftliche Vereinigung Lauenburg hin-

zu. Egal ob erfahrener Golfer, Anfänger oder Nicht-Golfer – am Freitag, 11. September, sind alle herzlich willkommen zum »Golf-Cup der Wirtschaft« im Golfclub Escheburg. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt erneut einem gemeinnützigen Verein zugute.

Meldeschluss ist Donnerstag, 27. August. Alle Interessierten können sich an die Geschäftsstelle des Wirtschaft und Stadtmarketing Bergedorf e.V. wenden, sich das Anmeldeformular zumailen lassen und nähere Infos erfahren.  7213018

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17. Hamburger Schlemmer Sommer

Kommt MÖBEL ROLLER nach Wentorf?

Auch im Waldhaus Reinbek gibt es die »Sommerlichen Symphonien«

FOTO: CHRISTA MÖLLER

Musikschüler zeigen in einer Vorspielwoche ihr Können Reinbek – Das zweite Musikschul-Trimester neigt sich dem Ende – höchste Zeit zu zeigen, was die Schüler dazugelernt haben. Dieses Mal hat sich Brigitta D’Souza gegen eine einzige große Veranstaltung und für mehrere Vorspiele im kleinen Kreis entschieden. Vom 13. bis zum 16. Juli treten die Schüler in der Musikschule an der Schönningstedter Straße 112 auf – und alle, die Spaß an der Musik haben, sind dazu eingeladen. Von Montag, 13. Juli, bis einschließlich Mittwoch gibt es je zwei Aufführungen und zwar um 15.30 und 17 Uhr. Die Schüler präsentieren ihr Können an Gitarre, Klavier, Keyboard, Klarinette, Saxophon, Querflöte, Geige, Schlagzeug und Flöte. Am Donnerstag, 16. Juli, ab 16.30 Uhr gibt es zum Abschluss noch einmal Klavier-, Gitarreund Flöten-Stücke. An allen Vorspiel-Tagen gibt es nicht nur schöne Musik zu hören, sondern es bleibt Platz für Gespräche mit den Lehrern und der Leiterin Brigitta D’Souza, die sich sehr auf diesen Höhepunkt im Musikschuljahr freut. Für Dienstagabend ab 19 Uhr hat sie außerdem »ihre Trommelgruppe« eingeladen. Die Erwachsenen zeigen kurz vor ihrem eigenen Probeabend, was sie Können und laden zum Mitmachen ein. Interessierte, die die Musikschule bislang noch nicht kennen und zuhören möchten, sollten sich vorher telefonisch anmelden,  72810904. Nähere Informationen zur Musikschule gibt es im Internet: www.musikschule-reinbek.de.

Hamburg/Reinbek – Der Pinienkernen und Hamburger Tourismusvergegrillter Riesengarband lädt auch in diesem nele. Darauf folgt eine Jahr wieder dazu ein, auf geeiste Melonensupkulinarische Entdeckungspe mit Crème fraîche tour in Hamburg und und gebackenem seinem Umland zu gehen. Thymian. Auch das Restaurant des Nach einem Hotel Waldhaus Reinbek gebratenen Zandernimmt traditionell an der filet auf BlumenkohlHamburger Aktion Vanille-mousseline Schlemmer Sommer teil. und roter PaprikaUnter dem Motto »Sommarmelde kann der merliche Symphonien« kann Gourmet sich auf ein sich jeder Feinschmecker Sorbet von der ein sommerliches 6-GängeAnanas mit Melisse Menü noch bis zum 30. und Prosecco August 2015 für 2 Personen aufgefüllt freuen. Die Vorspeise: roh marinierter Zucchinisalat mit Kirschto- Medaillons vom zu einem Preis von € maten, Pinienkernen und gegrillter Riesengarnele 64,- gönnen. »Wir freuen Heidereh mit ten, jedoch ist eine Reservierung uns sehr, dass seit dem Start Koriandermöhren, notwendig!« am 13. Juni täglich das Menü Risoléekartoffeln und Portweinjus Aufgrund der Aktionsdauer von serviert wird«, erklärte Direktor bilden den Hauptgang. Zum süßen über zwei Monaten kreierte der Moritz Kurzmann vom Waldhaus Abschluss wird eine Joghurtterrine Küchenchef Christian Dudka zwei Reinbek, »nun fehlt nur, dass die mit marinierten Erdbeeren und verschiedene Menüs, eines wird Sonne bleibt, jedoch nicht die Minzpesto serviert. bis zum 21. Juli angeboten, ein Hitze, damit auch die Terrasse Wer sich auch schon für das anderes soll dann bis zum 30. weiter genutzt werden kann«. »August-Menü« interessiert, kann August Gültigkeit haben. Die Reservierungen sind sich unter www.waldhaus.de inforEröffnet wird das Menü derzeit verstärkt zu den Wochenenden. mieren oder einen Tisch reserviemit einem roh marinierten Direktor Kurzmann: »Das Menü ren unter  72752476. Zucchinisalat mit Kirschtomaten, wird mittags und abends angeboFOTO: PRIVAT

Wentorf – Mal eben ein paar Schrauben oder Holzleisten kaufen oder Blumenkästen nebst Pflanzen – das erledigten viele Wentorfer gern im einzigen Baumarkt des Ortes. Doch seit knapp zwei Jahren steht der Praktiker-Baumarkt Auf dem Ralande mit10.800 Quadratmetern Nutzfläche leer. Jetzt stimmte der Bau- und Planungs-

Möbel Roller (gehört wie Schulenburg zur TessnerGruppe) will sich auf dem Gelände des ehemaligen Praktiker-Baumarktes ansiedeln. ausschuss einstimmig für eine Nutzungsänderung des Bebauungsplanes Nummer 5, beschränkt auf Grundstück und Gebäude des ehemaligen Praktikermarktes, wo sich Möbel Roller gern ansiedeln möchte. Bislang war Möbelverkauf dort jedoch nicht gestattet. Ziel des Beschlusses ist deshalb die Nachnutzung des Gebäudes und die Ausweisung in Form eines Sondergebietes mit der Zweckbestimmung entsprechend des Einzelhandelskonzepts Reinbek-Glinde-Wentorf. Als nächstes müsse der Bebauungsplan verabschiedet werden, danach werde der Bauantrag erfolgen, wie Bürgermeister Matthias Heidelberg erklärt. Dann stünde dem Möbelverkauf auf der ehemaligen Baumarkt-Fläche nichts mehr entgegen. Wann das sein könnte? »Die Wahrscheinlichkeit einer Eröffnung noch im Dezember ist nicht sehr groß.« Christa Möller

13. Juli 2015

Windelflitzer – ein Tanzkursus für Kinder ab 2 Reinbek – Für Kleinst- und Kleinkinder ist es sehr wichtig den eigenen Körper zu spüren und kennenzulernen. Jeden Tag lernen die ganz Kleinen ein bisschen mehr ihren Körper zu beherrschen. Ab August bietet die ADTVTanzschule Marina Schaper Kindertanzen an – für Kinder ab 2 Jahren.

Mit dem Programm »Windelflitzer« wird die motorische Entwicklung gefördert und das soziale Verhalten unterstützt. Mit lustigen Sing- und Fingerspielen, herausfordernden Partnerübungen und Tänzen aus dem Erlebnisbereich der Kinder, wird die Neugier der Windelflitzer genutzt, sowie ihr natürlicher

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geschäftsleben 15

13. Juli 2015 Der VSW stellt die Ergebnisse der Konjunkturumfrage 2015 vor:

Unternehmen erhöhten Mitarbeiterzahl Glinde – Der Verband und Serviceorganisation der Wirtschaftsregionen Holstein und Hamburg e.V. (VSW) präsentierte am 26. Juni die Ergebnisse seiner aktuellen Konjunkturumfrage bei seinen 338 Mitgliedsunternehmen. »Im Verhältnis zum Vorjahr wird die wirtschaftliche Situation von den Unternehmern als gleichbleibend gut bewertet. Während über die Hälfte der Unternehmer im Jahr 2014 eine gegenüber dem Vorjahr deutlich verbesserte Situation wahrnahmen, stellt sich die Situation jetzt als auf hohem Niveau gleichbleibend dar«, sagt Michael Voigt, Vorsitzender des VSW. 54,9% der befragten Unternehmen bezeichnen ihre gegenwärtige wirtschaftliche Situation im Vergleich zum Vorjahr als gleichbleibend, 30,4% gaben eine gegenüber dem Vorjahr verbesserte Situation an. Korrespondierend mit der guten wirtschaftlichen Situation erklärten 82,4% der Unternehmen, dass ihre Auftragslage gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres besser oder gleich gut ist. Immerhin 37% gehen allerdings auch davon aus, dass sich die Auftragssituation in der zweiten Jahreshälfte noch einmal verbessert. Sie teilten die Erwartung mit, dass ihre Auftragslage im zweiten Halbjahr 2015 gegenüber dem ersten Halbjahr 2015 steigt. Die Umfrage ergab auch, dass 35% der Unternehmer ihre Investitionen gegenüber dem Vorjahr steigern werden. Seitens des VSW wird betont, dass sich die gute wirtschaftliche Situation auch positiv auf den Arbeitsmarkt auswirkt. Knapp 40% der befragten Unternehmen haben ihre Mitarbeiterzahl in den letzten 6 Monaten gesteigert, weitere

FOTO: PRIVAT

Ungekürzte Rente mit 63 wird nur in geringem Umfang in Anspruch genommen

Oliver Franke, Franke + Pahl Ingenieurgesellschaft mbH, Hamburg (stellvertretender Vorsitzender VSW), Nicole Marquardsen (Geschäftsführerin VSW), Michael Voigt, Hela Gewürzwerk Hermann Laue GmbH, Ahrensburg (Vorsitzender VSW) knapp 40% haben die Mitarbeiter- mit dem neuen Rentengesetz zahl jedenfalls gleich gehalten. für die Unternehmer das Risiko »In der zweiten Jahreshälfte geschaffen hatte, langjährige, wollen noch einmal 30% der erfahrene Mitarbeiter unplanbar Unternehmen ihre Mitarbeiterzahl kurzfristig zu verlieren, sind wir erhöhen«, berichtet Oliver Franke, sehr erfreut, dass sich das Gesetz stellvertretender Vorsitzender des jedenfalls in unserer Region nicht VSW. Vor dem Hintergrund, dass stärker zu Lasten des Mittelstanzum 1.7.2014 das neue Gesetz zur des ausgewirkt hat«, sagt Michael ungekürzten Rente mit 63 in Kraft Voigt. trat, wurden die VSW-Mitglieds»Ebenso wie beim Rentengesetz unternehmen auch dazu befragt, in hat die Bundesregierung auch welchem Umfang die Mitarbeiter mit dem Mindestlohngesetz ihre von der Möglichkeit eines früheren wirtschaftspolitische Gestaltung Renteneintritts bisher Gebrauch wieder einmal ausgiebig genutzt«, gemacht haben. führt der Vorsitzende weiter aus. Im Ergebnis wird die ungekürz»Für den ganz überwiegenden te Rente mit 63 nur in geringem Teil unser Mitgliedsunternehmen Umfang in Anspruch genommen. wirkte sich das Mindestlohngesetz Fast alle befragten Unternehmen allerdings nicht aus, da deren haben mitgeteilt, dass lediglich Vergütungsniveau bereits zuvor 0-5 Arbeitnehmer aufgrund des oberhalb des geregelten Mindestneuen Rentengesetzes aus ihrem lohnes lag«, so Voigt. Unternehmen ausgetreten sind. Einige Unternehmen (8%) haben Die befragten Unternehmen haben aufgrund des MiLoG sozialversiim Schnitt 135 Mitarbeiter. cherungs-rechtlich geringfügige »Nachdem die Bundesregierung Arbeitsverhältnisse in sozialverversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse umgewandelt. AXA REINBEK 16% der Unternehmen haben Spezialist für den aufgrund des MiLoG die Anzahl Oliver Ciesielski Öffentlichen Dienst. der zur Verfügung gestellten PrakGutenbergstr. 15 · 21465 Reinbek tikantenplätze verringert. [email protected] »Die Reduzierung der zur Verfügung gestellten PraktikantenJetzt Konditionsvergleich anfordern und sparen! plätze ist eine äußerst negative Tel. 040 / 79 00 88 27 Auswirkung des MindestlohngeWir beraten Privat- und Firmenkunden individuell in den Bereichen setzes. Neben anderen fragwürdigen Regelungen, wie beispielsBaufinanzierungen, Geldanlagemöglichkeiten, Kredit und Versicherungen. weise den Aufzeichnungspflichten, war es nach meiner Überzeugung RIESENAUSWAHL · AUTOMOBILE & MOTORRÄDER ein grundlegender gesetzgeberischer Fehler, die Praktikumsverhältnisse nicht generell von der Regelung des Mindestlohnes auszunehmen«, sagt VSM-Geschäftsführerin Nicole Marquardsen.

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Reform der Kreissparkasse ist beschlossene Sache. Proteste blieben erfolglos

Wohltorf – »Es ist nicht nachvollziehbar, dass der Verwaltungsrat einstimmig das Reformkonzept des Vorstandes billigt, obwohl es aus der Bevölkerung, den Gemeinden und auch aus dem Kreistag deutliche Kritik an den Sparkassenplänen gab«, erklärte Bürgermeister Gerald Dürlich, als er von der Entscheidung des Verwaltungsrats erfuhr. Als glatten Hohn und nicht mehr zu übertreffende Arroganz sieht der Bürgermeister die Aussage von KSK-Vorstand Rainer Burghardt, die Kreissparkasse werde auch künftig eine angemessene flächendeckende Versorgung mit guter Erreichbarkeit der Standorte und ohne Benachteiligung einzelner Kundengruppen sicherstellen. »Wie will Herr Burghardt seine Zusage ab Oktober 2015 für die 2.500 Einwohner einhalten, wenn die Automaten-Filiale geschlossen wird? Will er die Sparkassenkunden von Wohltorf einmal in der Woche per Taxi in die Filialen nach Aumühle oder Wentorf bringen, damit sie dort Bargeld abheben können?« Der Beschluss des Verwaltungsrates verstößt nach Meinung des Wohltorfer Bürgermeisters gegen die Satzung der Kreissparkasse. Als öffentlich-rechtliche Sparkasse hat sie den Auftrag, die Bevölkerung im ländlichen Bereich zu versorgen. Und dazu gehört ein ausgewogenes Filialnetz. »Ich werde die Bürgermeister der Gemeinden, die von einer Schließung der Filialen bedroht sind, zu einem Gespräch nach Wohltorf einladen. Wir sollten dann gemeinsam erörtern, welche Position wir beziehen und ob es rechtliche Möglichkeiten gibt, die Reform der Kreissparkasse noch zu verhindern oder zumindest, wie vom Kreistag gefordert, abzumildern. Wir sollten auch prüfen, ob wir gegen die Pläne der Kreissparkasse gerichtlich vorgehen können«, überlegt Bürgermeister Gerald Dürlich die nächsten Schritte. In der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung am 14. Juli wird der Bürgermeister den Punkt Kreissparkassen-Reform auf die Tagesordnung setzen.

Filiale Augustinum Aumühle Direktor Dr. Christian Bendrath vom Augustinum äußerte sich nach dem Beschluss des Verwaltungsrats enttäuscht. »Wir haben der Kreissparkasse verschiedene Angebote gemacht, um zumindest eine zeitweise Betreuung bei uns im Haus zu erreichen. So sei das Augustinum sogar bereit, auf eine Miete zu verzichten. »Der Vorstand war zu keinen Konzessionen bereit«, bedauert Dr. Bendrath und ergänzt: »Ob die von der Kreissparkasse vorgesehene Lösung, die Bewohner mit Taxen zur Filiale zu fahren, wirtschaftlicher ist, darf bezweifelt werden. Es ist nicht ganz einfach, ältere Leute mit Rollator hin und her zu fahren.« Lothar Neinass

16  politik Wentorfer Gemeindebücherei: »RFID« kommt später Wentorf – Wentorfs Gemeindebücherei ist modern, was die Einführung neuer und aktueller Technologien wie der on-leihe zwischen den Meeren (e-books), Buchbestellungen im Leihverkehr sowie Medienreservierungen und Fristverlängerungen von zu Hause aus angeht. Weiterhin »war geplant, in der Bücherei ein digitales Buchungssystem einzuführen, was auch Modernisierungen in vielen Bereichen der Bücherei vorausgesetzt hätte«, erläuterte die Bürgerausschussvorsitzende Kristin Thode mit Blick auf RFID (Radio Frequency Identification – ein Verfahren zur Datenübertragung mit Hilfe von Radiowellen). Die dafür benötigten 30.000 Euro waren bereits 2013 und 2014 im Haushalt eingestellt und in den Folgejahren immer wieder übertragen worden, da die Maßnahme aufgrund der Personalsituation sowohl im Sachgebiet Schule und Kultur als auch in der Bücherei nicht umgesetzt werden konnte. In diesem Jahr stellte sich dann heraus, dass die geplante Summe, die Angebote liegen zwischen etwa 32.000 und 37.000 Euro, nicht ausreicht. Neben der Technik wären zusätzlich passende Möbel, Einarbeitung der Medien sowie Umbaumaßnahmen im Gebäude erforderlich. Allerdings solle »die Einführung von RFID im Blick behalten werden, um die Gemeindebüche-rei Wentorf weiterhin zukunftsfähig zu gestalten und den Bürgerinnen und Bürgern einen zeitgemäßen Zugang zur Bildung zu ermöglichen und die Teilnahme an der Kommunikationsge-sellschaft zu gewährleisten«, so die Verwaltung. Möglicherweise könnte die Bücherei dann gemeinsam mit den beiden Kooperationsbiblio-theken Reinbek und Glinde in Verhandlung mit Anbietern treten, wo die Einführung von RFID ebenfalls geplant ist. Da die Maßnahme in diesem Jahr nicht mehr ungesetzt werden kann, folgten die Ausschussmitglieder dem Beschlussvorschlag der Verwaltung, die entsprechenden Haushaltsmittel zurückzugeben und plädierte für die Anschaffung des neuen, RFID-fähigen Mobiliars. Die dafür erforderlichen 20.000 Euro sollen in den Haushalt 2016 eingestellt werden.  Christa Möller

Schluss mit Sport: Turnhallenboden wirft Blasen Wentorf – Schlechte Aussichten für Wentorfs Gymnasiasten: Die Sporthalle ist derzeit außer Betrieb. Grund: Der Zustand des neun Jahre alten Hallenfußbodens hat sich im ersten Halbjahr dramatisch entwickelt, wie Bürgermeister Matthias Heidelberg erläutert. Der Boden wurde als mischelastisches System mit PUR-Oberbelag und integrierter Fußbodenheizung in Trockenbauweise errichtet. Jetzt werfe der Belag Blasen, die zum Teil so groß seien wie ein DIN A4-Blatt und zwei bis drei Zentimeter hoch – es bestehe Verletzungsgefahr. Der Verwaltungschef hatte deshalb die Unfallkasse Nord verständigt, die den Spielbetrieb komplett eingestellt hat. Der Verdacht auf einen Wasserschaden hat sich laut Heidelberg nicht bestätigt, nun soll ein Gutachter klären, ob eine Materialunverträglichkeit vorliegt. »Normalerweise gehen wir davon aus, dass so ein Fußboden gut 20 Jahre hält«, sagt Heidelberg. Zum Glück wird die Halle in den Sommermonaten ohnehin weniger genutzt und die Sommerferien stehen bevor. Bis dahin weichen die Schüler auf den HSB-Sportplatz aus. Auch der SC Wentorf ist betroffen. Am heutigen Montag, 13. Juli, 18.45 Uhr, wird sich die Gemeindevertretung in einer Sondersitzung mit dem Hallenfußboden beschäftigen, da für die Sanierung überplanmäßige Haushaltsmittel in Höhe von € 110.000 benötigt werden. Christa Möller

13. Juli 2015

Entwicklung des Schulzentrums erfordert transparenten Prozess

Gemeinschaftsschule braucht mehr Platz, viele Ideen sollen auf den Tisch Reinbek – Mit ihrem Beschluss haben die Mitglieder des Sozialund Schulausschusses den Bürgermeister beauftragt, ein Entwicklungskonzept für das Schulzentrum am Mühlenredder zu erstellen. Nachdem dort nun die Oberstufe genehmigt ist, die zum nächsten Schuljahr startet, ist der Raumbedarf groß. Übergangsweise wird es die Containerlösung geben, doch für die Zukunft muss etwas passieren. Auch ein Neubau soll in Erwägung gezogen werden. 59 Anmeldungen liegen derzeit für die Oberstufe vor. Dafür reichen die zwei Container gerade mal eben aus. »Im Prinzip bräuchten wir noch einen dritten«, sagte Thomas Diedrich, derzeit kommissarischer Leiter der Gemeinschaftsschule. Fakt ist, dass sich nicht nur 59 Schüler fest für die Oberstufe gemeldet haben, sondern auch pro Jahrgang etwa sechs Schüler zusätzlich angemeldet wurden. Das sorgt für zusätzliche Raumnot, da die Schule nur auf eine Vierzügigkeit

ausgelegt ist. Fest steht schon jetzt, dass der Kunstraum zum Klassenraum umfunktioniert werden muss. Sven Noetzel, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Umwelt, erklärte, dass sich die Verwaltung von der Kommunalpolitik einen Arbeitsauftrag abholen wolle. »Wir wollen dabei alle Beteiligten an einen Tisch holen.« DieEntwicklung des Konzepts solle ein offener, transparenter Prozess werden. Viele Fragen seien bereits formuliert worden. Die sollten zeigen, womit sich die Beteiligten beschäftigen müssten – angefangen bei der Verkehrssituation über einer Erweiterung der Schule bis hin zu einem möglichen Neubau. Deutlich wurde in der Diskussion, dass ein erarbeitetes Konzept wohl erst in zwei Jahren zur Umsetzung kommt. Finanzmittel werden im Haushalt 2016 noch nicht bereitgestellt. »Gründlichkeit vor Schnelligkeit«, sagte MarkOliver Potzahr (CDU). Er gehe nicht davon aus, dass 2016 schon die Bagger rollten. Mit der

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Container-Lösung habe man sich erst einmal Luft geschaffen. Die muss dann vermutlich auch noch zum Folgeschuljahr greifen. Dann müssten wohl weitere Container aufgestellt werden.

Sachsenwaldschule Das Lehrerzimmer in der Sachsenwaldschule wird erweitert, allerdings ein wenig anders und kostengünstiger als geplant. Die zusätzliche Fläche befindet sich direkt unter dem jetzigen Lehrerzimmer im Souterrain. Allerdings fiel die Entscheidung, dass es keine Treppe von einem Raum zum anderen geben wird. Dafür müsste zu viel Raum geopfert werden. Das neue Lehrerzimmer wird von außen begehbar sein. Viel wichtiger sei zudem erst einmal die Sanierung des Physikraums, sagte Direktorin Helga SchellerSchiewek. Der Physikraum wird nach der Fertigstellung von den Gymnasiasten ebenso wie von den Gemeinschaftsschülern genutzt.

Schulassistenz Das Thema Schulassistenz bleibt in Reinbek Sache des Landes Schleswig-Holstein. Die Kommunalpolitiker sprachen sich mit einer knappen Mehrheit (6 Ja- und 5 Nein-Stimmen) dafür aus, dass das Land für die Einstellung der Schulassistenten zuständig sein soll. Die Grundschullehrer hätten es lieber gehabt, wenn ein öffentlicher Träger eingeschaltet worden wäre, um die Einstellungen zu übernehmen. Mit einem solchen Träger hätte man ein Konzept entwickeln können, betonte Christian Naterski, Leiter der Gertrud-LegeSchule. Wenn man die Aufgabe beim Land belasse, hingen die Schulen erst einmal in der Luft, weil dort der Prozess nur langsam in Gang käme. Bernd Uwe Rasch (FDP) sprach sich für das Land aus. Die Lehrer würden auch in Kiel eingestellt, warum sollte das nicht auch mit den Schulassistenten klappen? »Ich halt viel von klar vorgegebenen Verantwortlichkeiten«, sagte Mark-Oliver Potzahr (CDU). Wenn das Land diese Aufgabe übernehmen wolle, solle es das gern tun. Jugendbeauftragter Ulrich Gerwe wies darauf hin, dass man nur selbst Schwerpunkte setzen könne, wenn man die Regelung vor Ort behalten würde. Doch letztlich viel das Ergebnis fürs Land aus – und alle sind gespannt, wie das Prozedere nun weitergeht.  Nicole Langbein

politik 17

13. Juli 2015

Bürgerbegehren muss vielleicht neu aufgerollt werden FOTO: NICOLE LANGBEIN

Stadt und Politik suchen nach Möglichkeiten für die Bauvorhaben im Industriegebiet Haidland – Bürgermeister Björn Warmer: »Niemand will dem Bürgerbegehren die Substanz entziehen«.

2743 Unterschriften für ein Bürgerbegehren

GRAFIK: KRÜMMEL ARCHITEKTEN

Exakt 2743 Unterschriften hat die Bürgerinitiative gegen den Aufstellungs-beschluss im Gewerbegebiet Bummelskamp gesammelt. Sie wehren sich gegen die Höhe des Neubauvorhabens der Firma Michaelis und wollen die Grünflächen erhalten. Die Unterschriften überreichten (von links) Rainald Rohde, Cordula Klietsch und Ralf Schulze am Freitagmorgen an Bürgermeister Björn Warmer.

Die Grafik zeigt die Einfahrt in das Industriegebiet Haidland an der Kreuzung von Sachsenwaldstraße und Senefelder Ring. Zwischen dello Logistikzentrum und Recyclinghof ist der Neubau von Michaelis geplant.

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Reinbek – Die Bürgerinitiative Schönningstedt will gegen den avisierten Anbau der Firma E. Michaelis ein Bürgerbegehren starten. 2500 Unterschriften haben die Schönningstedter bereits zusammengetragen und am Freitag im Rathaus übergeben. Doch möglicherweise muss die Unterschriftenaktion erneut vorgenommen werden. In der nächsten Stadtverordnetenversammlung steht ein Fraktionsantrag zur Debatte, der das Ziel hat, den Aufstel-lungsbeschluss zurückzunehmen. Allerdings ist auch beabsichtigt diesen Beschluss abgeändert neu zu fassen. Damit könnte es trotzdem ein Bürgerbegehren geben. Nur zwei Wochen hatte die Bürgerinitiative gebraucht, um 2700 Unterschriften für ein Bürgerbegehren zu sammeln, um den Aufstellungsbeschluss öffentlich in Frage zu stellen. Dann dürften alle Reinbeker mit Ja oder Nein stimmen. Dass so schnell so viele Unterschriften zusammen gekommen seien, mache die Bürgerinitiative schon ein bisschen stolz, sagte Sprecher Rainald Rohde. Doch möglicherweise war die Arbeit umsonst. Das wird sich in der nächsten Stadtverordnetenversammlung am 16. Juli ab 19.30 Uhr herausstellen. Die Kommunalpolitiker hatten den Aufstel-lungsbeschluss für den Neubau der Firma Michaelis an der Sachsenwaldstraße schon vor Jahren gefasst. Das neue Gebäude ist auf der Seite zum noch bestehenden Feld Richtung Recyclinghof geplant. Zunächst waren 35 Meter Höhe für das Hochregallager geplant, dann 30 Meter. Plakativ mit Obi-Umzugskartons hatten die Mitglieder der Bürgerinitiative einen riesigen Klotz im Ratssaal nachgebaut. 100 Meter breit, 300 Meter lang, das ganze in einer Höhe von 35 Meter. Die kleine Figur, die einen Menschen darstellte, wirkte mehr als winzig daneben. Die Firma Michaelis hatte nun allerdings bereits im Mai eine Strukturplanung vorgelegt, nach der der Neubau nicht etwa ein solch immenser Klotz wird. Das Gebäude ist gestaffelt in vier Höhen, drei Gebäudeteile sind 16, 18 und 25 Meter hoch, die Verbindungsstücke sind 14 Meter hoch (siehe untere Grafik auf dieser Seite). Diese Planung war in einem Gespräch mit den Firmeninhabern, der Verwaltung und der Bürgerinitiative vorgelegt worden. »Die Pläne hat die Firma damals gezeigt, allerdings mussten sie in

der Woche danach noch der Gesellschafterversammlung vorgelegt werden«, erklärt Bürgermeister Björn Warmer. Da sei es verständlich, dass die Pläne nicht zuvor veröffentlicht werden sollten. Rainald Rohde: »Ich habe sie nur für Sekundenbruchteile gesehen.« Die Pläne hätten im eigenen Haus noch abgestimmt werden müssen, da könne man sich doch nicht drauf verlassen. Auch die jetzige Strukturplanung sei für ihn undruchsichtig. Wer habe die überhaupt erstellt? Für ihn ist diese nur eine Zeichnung, die die Stadt und die Bürger beschwichtigen soll. Die Stadt ist nicht nur mit der Bürgerinitiative, sondern auch mit den Eigentümern der Firma E. Michaelis und natürlich den Kommunalpolitikern im Gespräch. »Wir wollen so viele Interessen wie möglich berücksichtigen«, sagt Bürgermeister Björn Warmer. Und er wolle sich ganz sicher nicht gegen ein Bürgerbegehren wehren. Doch auf dem Plangebiet wollten auch noch zwei weitere Firmen Neubauten errichten. Würde ein Bürgerbegehren durchkommen, lägen die Planungen für das gesamte Gebiet für zwei Jahre auf Eis. Das sei auch nicht richtig. Es handele sich um sehr gute Steuerzahler. Fakt ist: Ein Bürgerbegehren kann sich nur gegen einen Aufstellungsbeschluss einschließlich der Zeit der öffentlichen Auslegung richten. Wird der Aufstellungsbeschluss zurückge-nommen, läuft das Bürgerbegehren ins Leere. Tatsache ist ebenfalls, dass Stadt und Politik einen Aufstellungsbeschluss gar nicht fassen müssen, sondern direkt in die Entwurfsplanung einsteigen können – was ein Bürgerbegehren gar nicht erst möglich machen würde. Genau diese Vorgehens-weise befürchtet die Bürgerinitiative. Die Verwaltung hat allerdings eine etwas andere Möglichkeit in Erwägung gezogen und den Politikern vorgeschlagen. Da man einen Bebauungsplan nicht einfach teilen könne, so Bürgermeister Björn Warmer, um den anderen Investoren die Neubauten im nördlichen Teil des Grundstücks zu ermöglichen, müsse der Aufstellungsbeschluss erst einmal zurückgenommen werden. Dann könne man das Gebiet parzellieren. Es gebe dann also zwei Bebauungspläne, für Michaelis im Süden und die Investoren im Norden. Für beide könnten einzelne Aufstellungsbeschlüsse erfolgen und ein Bürgerbegehren gegen den Michaelis-Bau sei trotzdem möglich. »Niemand will dem Bürgerbegehren die Substanz entziehen«, sagt Warmer. Doch es sei auch legitim, nach akzeptablen Lösungen zu suchen. Die Gewerbesteuern, die alle drei bauwilligen Firmen zahlten, seien schon enorm hoch. Wenn alle immer das Maximum wollten, könne es nicht klappen. Also müsse man aufeinander zugehen. »Das alte Bild ‚Politik gegen Bürger’ gehört nicht mehr hierher.« Die Fraktionen CDU, SPD und FDP sowie Stadtverordneter Klaus-Peter Puls haben nun den Antrag auf Rücknahme des bisherigen Beschlusses gestellt, der in der Stadtverordnetenversammlung diskutiert werden soll.  Nicole Langbein

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13. Juli 2015

777 Jahre Reinbek und eine Spende für die Tafel FOTO: CHRISTA MÖLLER

Neue Feuerwache in Reinbek

v. li. Bürgermeister Björn Warmer, Claus Sander und Jörn Skiba freuen sich über den erfolgreichen Button-Verkauf. Reinbek – Reinbek hatte Grund zum Feiern: Das Stadt- und Schützenfest, erstmals »in unserer geografischen Mitte, in Schönningstedt, empfanden wir alle als großen Erfolg«, sagt Bürgermeister Björn Warmer. Um die Stadtkasse möglichst wenig zu belasten, hatte das Organisationsteam, bestehend aus Vertretern von DRK, Schützenverein, Sportvereinen und Feuerwehren, Unterstützung durch Sponsoren gesucht und gefunden. Auch wenn die endgültige Abrechnung noch fehlt, steht schon fest, »dass wir die Stadt nur gering belasten werden«, freut sich der Vorsitzende des Reinbeker Kultur- und Sportaus-schusses Diethard Joppich. Erfreulich ist die Spendenbereitschaft aber auch für die Bergedor-fer Tafel, zu deren Gunsten auf dem Fest Buttons zum Preis von einem Euro verkauft wurden. »Aber viele haben fünf oder zehn Euro gegeben. Wir haben uns den Spaß erlaubt, die Summe noch ein wenig aufzurunden, so dass 777 Euro zusammengekommen sind – von Reinbekern für Reinbeker«, so Joppich. Jetzt überreichten Bürgermeister Warmer und Fest-Mitorganisator Jörn Skiba einen symbolischen Scheck über diese Summe an Claus Sander von der Bergedorfer Tafel, die insgesamt fünf Ausgabestellen, zwei davon in Reinbek, betreibt beziehungsweise unterstützt. Die Tafel bekommt keine öffentlichen Gelder, ihre Helfer arbeiten ehrenamtlich. Am Täbyplatz – der dortigen Ausgabestelle wird das gespendete Geld zugute kommen – wird das Angebot von Christa Möller 35 bis 40 Personen genutzt. 

aumühler gemeindevertretung tagt am 16.7.2015 Bebauungsplan und Veränderungssperre für das Grundstück Bismarckallee 22 Aumühle – Seit Jahren bemüht sich die Gemeinde Aumühle um eine geordnete bauliche Entwicklung des Grundstücks Bismarckallee 22. Die Gespräche mit den Eigentümern gerieten immer wieder ins Stocken. Seit Herbst vorigen Jahres gibt es konkrete Planungsvorstellungen. Um die Pläne realisieren zu können, ist die Aufstellung eines Bebauungsplanes notwendig. Durch eine Veränderungssperre möchte die Gemeinde verhindern, dass während der Aufstellung des Bebauungsplanes die Vorstellungen der Gemeinde unterlaufen werden. In der Sitzung der Gemeindevertretung am 16. Juli stehen ein Beschluss zur Aufstellung des B-Planes 7 B und der Erlass einer Veränderungssperre auf der Tagesordnung.  Lothar Neinass

Fortsetzung von Seite 1 »Den Wettbewerbsgewinnern gelingt es auf vorzügliche Weise, ein optimal funktionierendes Feuerwehrhaus zu entwerfen. Mit der von ihnen vorgeschlagenen Gebäudekonfiguration entsteht eine Architektur, die nicht nur einen einladenden Charakter am Mühlenredder aufweist, sondern die sich auch besonders gut in die Umgebung einfügt«, erläutert der Bauamtsleiter. »Und die große Besonderheit: Das Gebäude in Holzbauweise ist besonders nachhaltig, pflegearm und kostengünstig zu errichten.« Und was macht den GewinnerEntwurf nun so besonders? »Dass einfach alles zusammengenommen passt«, sagt Noetzel. Wichtig sei vor allem die Funktionalität, aber auch die Platzierung auf dem Grundstück, die Bauweise und die Optik müssten stimmen. Wobei das Aussehen nicht die oberste Priorität gehabt habe. Aber es wurde darauf geachtet, dass die neue Feuerwache eines öffentlichen Gebäudes würdig ist. Die letzten zwölf Entwürfe seien alle sehr gut gewesen. Manche Feuerkameraden hätten gesagt:

»Egal, welcher Entwurf es wird, die Feuerwehr hat gewonnen«, berichtet Sven Noetzel. Mittlerweile bekäme er viel positive Resonanz aus ganz Schleswig-Holstein, verbunden mit Anfragen der Kommunen, wie man denn am besten einen solchen Wettbewerb durchführe. Der große Vorteil bei einem solchen Wettbewerb sei, dass die beste Idee gewinne. Und die muss nicht immer die teuerste Variante sein – im Gegenteil. Eine erste Kostenschätzung der Architekten besagt, dass die neue Feuerwache 3,8 Millionen kosten könne. Aber diese Angabe sei natürlich mit Vorsicht zu genießen. Die durchschnittliche Kostenschätzung aller Entwürfe zusammengenommen lag bei 4,3 Millionen Euro. Die Jurysitzungen seien wirklich hervorragend gelaufen, sagt der Bauamtsleiter. Das Planungsbüro Luchterhand hatte Vorschläge für die Fachjury gemacht, die schließlich aus sechs renommierten Architekten zusammengesetzt wurde. Zur fünfköpfigen Sachjury gehörten Björn Grüßer (FDP), Gerd Prüfer (SPD), Hans Helmut Enk (CDU), Günther Herder-Alpen (Grüne) und Heinrich Dierking

(Forum21). Auch wenn die Kommunalpolitiker sich ansonsten nicht so viel mit Architektur beschäftigten, war es »immer eine Diskussion auf Augenhöhe«, sagt der Bauamtsleiter. Letztendlich habe die Sachjury einen Gewinner gekürt und die Experten der Fachjury hätten einmütig zugestimmt. »Es war ein sehr fruchtbares Zusammenarbeiten«, bestätigte Gerd Prüfer in der Sitzung des Feuerwehrausschusses. Er sei sehr zufrieden. Heinrich Dierking bremste die Euphorie ein bisschen. Man habe zwar einen Gewinner, doch es gebe noch sehr viel zu tun. »Jetzt müssen wir in die Bauleitplanung einsteigen.« Den weiteren Weg skizzierte der Bauamtsleiter. Jetzt gehe es in die Entwurfsplanung, damit eine erste Kostenaufstellung möglichst schon in den Haushalt 2016 einfließen könne. Wenn alles optimal laufe, könne es den ersten Spatenstich im Spätsommer nächsten Jahres geben. Bis zur Fertigstellung müsse man bei einem Gebäude dieser Größe mit eineinhalb Jahren rechnen. Bis dahin würde auch an einem Verkehrskonzept gearbeitet werden müssen. Viele Gespräche seien dazu schon geführt worden. Zudem müssen die Kommunalpolitiker die Grundsatzentscheidung treffen, ob auch die eingezeichneHajo Molzahn ten Wohnungen gebaut werden Ausführung sämtl. Maler- u. Tapezierarbeiten sollen. Die sind im hinteren Teil des Tel. 7 20 93 92 u. 041 04 / 17 16 Grundstücks zwischen Feuerwache und Sportplatz vorgesehen – sind aber optional. Die neue Feuerwache hat einen Eingangsbereich von der Straße Mühlenredder, aber auch von der Seite aus, auf der die Parkplätze vorgesehen sind. Von dort gehen die Feuerwehrkameraden direkt in die Umkleideräume und von dort weiter in die Fahrzeughalle. Die Umkleideräume sind natürlich für Männer und Frauen getrennt. 4102/8 ZT TZ 8/2014 Im Erdgeschoss befinden sich TZ 2014 TZ 5/2015 TZ 05/15 TZ 04/15 außerdem noch VerwaltungsräuuyH     adn i 3iHyundai .1 0 me, Sanitärbereiche, die Lager, 5( 4neue -Der Hyundai i10 1.0(5-Türer) Hyundai i30 1.4 IFi20 1.2     )rerüT    F   A W o r l T d eine Werkstatt und die Waschhalle, M C u TM EDITION p TM E FIFA World Cup Intro EDITION D I T I FIFA World Cup EDITION NO die auch für die Feuerwehrwagen bA✓ aus Ohe und Schönningstedt sowie E U R Ab EUR Ab EUR Ab EUR zur Ab EUR Ab EUR für alle städtischen Fahrzeuge ✓ ti­‚ ‚ƒ‚ aamilK ✓ n l a ✓✓     g e m k ü merablh aH mit kühlbarem Handschuhfach C ✓Sicherheit    afhuhcsdn3 ✓ 3Klimaanlage Klimaanlage, Bluetooth, Sitzheizung -DIhre

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        Werkstatt sind nicht überbaut. Die     Pläne sind nach wie vor im Rathaus  ­ €  www.autohaus-paesler.de ausgehängt. Allein während der ahotua.www öffentlichen Ausstellung vor der www.autohaus-paesler.de www.autohaus-paesler.de ed.relseap-su entscheidenden Jurysitzung kamen rund 250 Interessierte, um sich die rK tstfa ‡ ol/100 vffl/100 e†­ besten zwölf Entwürfe anzusehen. rb r–4,7 a5,1 Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,7 km:CO2-Emission CO2-Emission ‚ƒƒƒ„ … †   ˆ‰  Š Kraftstoffverbrauch kombiniert: km: mok hcu5,5 b i n i e r t : k 5 o , 5 m ib nˆC. k 001/l 7,4127 119103 g/km; :mkombiniert: 301 721 :treiD … € –108    ‡ Šƒƒ  A.‹ Nach der Sommerpause sollen im gEffizienzklasse /Effizienzklasse g/km; k m ; E f f i z i noissimE-2OC kombiniert: e n z .A D essalk   †† ‡ ‡  

†  ganzen Rathaus noch einmal alle ˆ ‰ Š         ‰ Š ‹Œ       Ž   ‡‡  ‘Œ’  “ ”• ‰       271 ausgestellt werden.       ‰ Š Œ’ –€     –†  —  ‹  Œ †  Nicole Langbein

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politik 19

13. Juli 2015

»Nebulöse« Leitlinien zur Wohnbauentwicklung

BUND-Umweltbrief Liebe Leser,

Auch noch keine Klärung für Bebauungsplan um Hotel Waldhaus Reinbek – Bauausschussmitglieder melden Beratungsbedarf an Reinbek – Im Bau- und Planungsausschuss am 7. Juli hat es wenige konkrete Entscheidungen gegeben. So wurde etwa die Entwicklung des Wohnungsbaus dargestellt, deren Leitlinien von der Politik als »nebulös und unverbindlich« bezeichnet wurden. Auch die Eigentümer des Waldhaus Reinbek mussten ohne Entscheidung für einen Bebauungsplan nach Hause gehen. Die Grünen hatten Beratungsbedarf angemeldet. Und das Thema »Gutachterverfahren für das Gebiet Feldstraße/Eggerskoppel erzielte ebenfalls – wie schon zuvor – keine rechte Einigkeit. Dafür soll nun ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Wirtschaftsförderer Michael Pohle und Carolin Voß vom Amt für Stadtentwicklung und Umwelt stellten die erarbeiteten Leitlinien vor, die in den vergangenen eineinhalb Jahren in Workshops und Strategiegesprächen zum Wohnungsbau zusammengetragen wurden. Dabei ging es für die Kommunalpolitiker um die Entscheidung, nach welchem Wachstumsprinzip an den Wohnungsbau herangegangen werden soll. Wird eine schrumpfende, stagnierende bis moderate oder eine dynamisch wachsende Variante zugrunde gelegt. Viele Zahlen wurden genannt und mögliche Prognosen vorgestellt. Es seien sehr viele Informationen, sagte Sven Noetzel, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Umwelt. »Jetzt müssen Sie uns ein Signal geben.« Gefordert war eine Entscheidung darüber, welche Wachstumsva-

riante zugrunde gelegt werden soll. Dementsprechend werde die Verwaltung an die Fortschreibung des Konzepts gehen. Dr. Andreas Fleischer (SPD) meinte, er habe vor allem viele strukturlose Begriffe bei der Vorstellung der Möglichkeiten gehört. In Sachen Wohnungsbau ist »Reinbek konzeptionslos«, so Fleischer. Warum lege die Stadt nicht ein konkretes Entwicklungskonzept vor? Das hätte es durch das Integrierte Stadtentwicklungskonzept geben können, ergänzte Baldur Schneider (SPD). Doch das sei im vergangenen Jahr leider mehrheitlich von den Politikern abgelehnt worden. Anke Wiener (Grüne) wies darauf hin, dass in einer der Anlagen wohl einige Begriffe durcheinander geraten seien. Lothar Weise (FDP) meinte, er könne das durchaus beschließen, denn die Vorlage sei »nett und unverbindlich«. Ernst Dieter Lohmann bewertete die Vorlage mit »gut gemeinte aber vergebliche Liebesmüh«. Und Ausschussvorsitzender Heinrich Dierking fand sie »nebulös«. Er meldete für seine Fraktion Forum21 Beratungsbedarf an. Alle waren sich einig, dass die Diskussion informell fortgeführt wird. Für das Gebiet vom Hotel Waldhaus Reinbek bis zur Waldgrenze soll es einen Bebauungsplan geben. Sven Noetzel betonte, dass jedes Mal, wenn auf der Parkfläche etwas aufgestellt werden solle oder es Umbauarbeiten gebe, ein Genehmigungsverfahren angestoßen werden müsse, durch das viel Zeit verstreiche. Durch einen Bebauungsplan habe man

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eine geregelte rechtliche Situation. Seine Idee war es, das Waldgebiet als Parkanlage auszuweisen, damit kurzfristig reagiert werden könne. Die Untere Naturschutzbehörde habe klar signalisiert, dass sie diesen Weg mitgehen werde. Die einzelnen Bäume auf dem Parkplatz wären damit trotzdem geschützt. Anlass für diese Überlegungen ist die Wiederaufstellung des Waldhaus-Stadls, das schon im vergangenen Winter für einige Monate dort stehen durfte. Derzeit dient es im Völckers Park der SVS, die dort gerade ihr Haus umbaut und Platz für die Gäste der Tagespflege brauchte. Die Eigentümer wollen die Planungskosten komplett übernehmen. Für sie eilt die Zeit. Es gebe schon zahlreiche Anfragen für Weihnachtsfeiern, die man nicht bestätigen könne. Wenn eine Entscheidung erst im September falle, könne kein vernünftiges Bewirtungsteam bis Oktober mehr auf die Beine gestellt werden. Zudem gebe es viele Anfragen, ob man nicht ein Zelt auf dem Parkplatz aufstellen könne. Doch auch da müsse man immer wieder auf das lange Genehmigungsverfahren verweisen, sagte Eigentümer Dieter Schunke. Natürlich fragten die Kommunalpolitiker nach, ob denn ein Anbau geplant sei. Das verneinte Dieter Schunke. Es gehe um das Stadl und mögliche Zelte, das Waldhaus solle nicht erweitert werden. Höchstens gehe es mal um den Bau einer zusätzlichen Terrasse. Die Mitglieder des Bauausschusses zeigten sich alle durchaus positiv gegenüber dem Vorschlag, einen Bebauungsplan festzulegen. Doch die Grünen blieben bei ihrem Beratungsbedarf. Damit wurde keine Entscheidung gefällt. Hätte das Thema nicht auf der Tagesordnung gestanden, hätte er »schon Entzugserscheinungen«, meinte Ernst Dieter Lohmann (CDU). Es ging wieder einmal um ein mögliches Gutachterverfahren zur Bebauung der Flächen an Feldstraße und Eggerskoppel. Doch auch dieses Mal entschieden sich die Kommunalpolitiker dagegen. Stattdessen wurde die Verwaltung damit beauftragt, für dieses Gebiet einen Bebauungsplan aufzustellen.  Nicole Langbein

In einer Pressemitteilung vom 2. Juli 2015 kommentiert Hubert Weiger, der Vorsitzende des BUND, den Kompromiss der Bundesregierung zu CO²-Reduktionen im Stromsektor: »Damit hat die Bundesregierung faktisch ihr klimapolitisches Scheitern vereinbart. So ist das Klimaziel von 40 Prozent weniger CO² bis 2020 nicht zu schaffen. Das ist ein fauler Kompromiss zu Lasten des Klimaschutzes, der horrend teuer wird. Der ursprünglich geplante Klimabeitrag hätte die klimapolitisch notwendige CO²-Minderung zu einem Bruchteil dieser Kosten erbracht. Stattdessen sollen Vattenfall und RWE Milliarden dafür einstreichen, dass sie Kohleblöcke stilllegen, die sie sowieso stillgelegt hätten. Wie bei der Auto-Abwrackprämie wird einer innovationsträgen Branche auf Kosten der Allgemeinheit ein Hilfsprogramm spendiert.« Die geplante Braunkohlekraftwerksreserve werde keine nennenswerten CO²-Einsparungen bringen, kritisierte Weiger. »In dem verzweifelten Bemühen, Deutschlands Klimaziel doch noch zu erreichen, setzt die Regierung jetzt auf freiwillige CO²-Minderungen seitens der Kohlekonzerne ab 2018. Bis dahin soll in anderen Bereichen die entstandene Klimaschutzlücke gefüllt werden, wo aber teilweise noch nicht einmal Maßnahmen unterlegt wurden. Da sind viele Luftbuchungen und wenig Belastbares. Das Ganze ist ein

Unglaubwürdiges Geschacher zu Lasten des Klimas und der Steuerzahler sagte der BUND-Vorsitzende Weiger. Mit einem jährlichen Ausstoß von weltweit rund 15 Milliarden Tonnen CO² trägt keine andere Energiequelle so stark zur Erderwärmung bei wie Kohle. Die bekannten globalen Braun- und Steinkohlereserven betragen rund 1.000 Milliarden Tonnen. Soll der Klimawandel einigermaßen beherrschbar bleiben, darf davon nur noch ein Bruchteil verbrannt werden. Deutschland ist auch unrühmlicher »Weltmeister« bei der Förderung von Braunkohle. 188 Ortschaften fielen dem Braunkohletagebau in Deutschland bereits zum Opfer. Weitere 18 sind aktuell akut von den Expansionsplänen der Kohleindustrie bedroht. Der »Kohleatlas«, von BUND und Heinrich-Böll-Stiftung von Juni 2015 beleuchtet nicht nur die ökologischen Schäden, die der Kohlebergbau verursacht. Er zeigt auch die gefährlichen Geschäfte der Kohleindustrie, ihre weltweite Vernetzung und ihre Verstrickung mit den Regierungen. Gefährlich sind diese Geschäfte natürlich für tausende von Bergleuten, die in Minen arbeiten, wo Arbeitsschutz und Sozialstandards keine Rolle spielen (aus denen deutsche Versorger aber dennoch einen Großteil ihrer Steinkohleimporte beziehen). Gefährlich sind sie zudem, weil sich angesichts der klimapolitischen Notwendigkeiten eine neue Investionsblase abzeichnet, in der Milliarden von Euro drohen, versenkt zu werden. Pressekontakt: Tina Löffelsend, BUND-Energieexpertin,  030-27586-433, eMail: [email protected] Kontakte: Barbara Bertram,  040-7202833; Fax: 040-72979271 • Lutz Wiederholz, eMail: [email protected] bund.net • Internet: http:// vorort.bund.net/stormarn

20  politik schloss reinbek

Sanierungsmaßnahmen gehen voran Reinbek – Es ist Rapport über den Fortschritt der Sanierungsmaßnahmen gewesen, den das Bauamt dem Kreis vorzulegen hatte. Bei der Sitzung des Schlossausschusses im November vergangenen Jahres hatte der Landrat bemängelt, dass die Sanierungsmaßnahmen am Schloss überhaupt nicht vorangingen. Stadt Reinbek und Kreis Stormarn, zu gleichen Teilen Eigentümer des Schlosses, hatten für die Jahre 2014 und 2015 für diverse dringende Sanierungsmaßnahmen € 600.000 bereitgestellt. Das Ergebnis ließ auf sich warten. Und der damit unzufriedene Landrat forderte einen vierteljährlichen Bericht ein. Sven Noetzel, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Umwelt, hatte den Abschluss für das erste Quartal zusammengestellt. Die technische Gebäudeausstattung sei Ende 2015 abgeschlossen. Dabei gehe es um die Brandmeldeanlagen, Elektroinstallationen, Sicherheitsbeleuchtungen und die Lüftungstechnik. Die Kosten hielten sich im Rahmen der Vorgaben. Weiterhin erläuterte Sven Noetzel eine weitere investive Maßnahme: die Neuanlage des Wehrstegs. Der alte Steg ist seit langem gesperrt, weil er den Sicherheitsvorschriften nicht mehr entspricht. Der geplante neue Steg werde einen einseitigen Handlauf haben und sich am Ende aufweiten. Das Geländer am Steg-Ende sei so konzipiert, dass es auch als Sitzbank zu nutzen sei. Dort könne dann auch die Jubiläumsgondel wieder festmachen, wenn sie noch einmal zum Einsatz komme. Auf der Wunschliste stehe außerdem ein barrierefreier Zugang zum Festsaal, der über einen Aufzug realisierbar sei. Doch das sei bislang nur ein erstes Gedankenspiel. »Schlossherrin« Elke Güldenstein wies zudem auf die Fenster hin, die noch nicht alle gedämmt seien. Landrat Klaus Plöger meinte, eine Auflistung der weiteren nötigen Sanierungsmaßnahmen könne erst einmal nicht schaden. Und zum jetzigen Stand der Baumaßnahmen sagte er: »Es scheint voran zu gehen.« Auch die Zusammenarbeit mit den Bauamtsmitarbeitern des Kreises laufe sehr gut, wie Sven Noetzel betonte. Die nächste Sitzung wird im Herbst stattfinden. Dann gibt es den nächsten Rapport. Nicole Langbein

Sitzung der Gemeindevertretung Wohltorf Wohltorf – Bevor sich die Wohltorfer Gemeindevertretung in die Sommerpause verabschiedet, sollen am Dienstag, 14. Juli, 19.30 Uhr, im Thies’schen Haus, Alte Allee 1, noch einige Punkte geklärt und zum Abschluss gebracht werden. So wird Bürgermeister Gerald Dürlich über die im ersten Halbjahr veranlassten über- und außerplanmäßigen Ausgaben berichten. Es handelt sich um Ausgaben, die notwendig wurden, obwohl im Haushaltspan für das Jahr 2015 keine oder keine ausreichende Deckung vorgesehen war. Weiter berichtet der Bürgermeister über eine Eilentscheidung im Zusammenhang mit der Entschlammung des Tonteiches. Die Gemeinde Wohltorf erhielt eine Spende. Um sich nicht dem Vorwurf der Korruption auszusetzen, muss die Gemeindevertretung in öffentlicher Sitzung über die Annahme der Spende entscheiden. Auf Antrag der GRÜNEN soll der Umweltaus-schuss ein Konzept über die Niederschlagswasserbeseitigung erarbeiten. Im nichtöffentlichen Teil will die Gemeindevertretung einen Kooperationsvertrag mit den Gemeinden Dassendorf und Aumühle für den Waldkindergarten beschließen. Lothar Neinass

13. Juli 2015

leserbriefe Betr.: »Auch Fischtreppe 3.0 abgelehnt«, DR 29.6.15 und Leserbrief von Uwe Huntenburg vom 29.6.15

Eine Stromschnelle mittels Feldsteinen tut es auch. Wenn man den Mühlenteich aufgeben wollte, indem man das Wehr an der Brücke abreißt, würde die gesamte Ökologie in dem Bereich verändert werden, zum jetzigen Zeitpunkt bestimmt nicht zum Guten. Der Mühlenteich ist auch ein verschönerndes Element im Stadtbild von Reinbek und Wentorf, wer mag das missen? Fischtreppe hin und Fischtreppe her! Hat sich einer mal Gedanken darüber gemacht, wie man den Fischen am besten den Aufstieg in die höheren Lagen der Bille ermöglicht, ohne dabei horrende Geldsummen auszugeben? Schicken Sie Ihren Leserbrief per eMail an [email protected]

Man erstelle eine Art Stromschnelle, indem man unterhalb des Wehres Stufen mittels Feldsteinen unterschiedlicher Größe einbringt, die mit kleineren Steinen und Sand aufgefüllt werden. Die seitlichen Begrenzungen sind gegeben und werden nicht durch die Steine der Stufen belastet. Die Arbeiten können sukzessive erledigt werden, es bedarf keiner planerischen Konzeption außer der Beschaffung der Steine.  Hans Gerd Heyer, Wentorf

Betr.: »Bebauungsplan Nr. 8, Berliner Landstraße 4 - 6«

Einspruch gegen Radweg-Entfernung Die Gemeinde Wentorf plant bei der Neubebauung des Grundstücks Berliner Landstraße 4 - 6, den Radweg zu entfernen und schräge Parkbuchten mit rückwärtiger Ausfahrt auf die Straße anzulegen. Damit wird erneut eine höchst gefährliche Situation für die Radfahrer geschaffen, wie wir es schon im der Hauptstraße haben. Ich erhebe entschieden Einspruch gegen diesen Bebauungsplan. Waltraud Zeschmann, per eMail

Betr.: Leserbrief »Strafmandate für Radfahrer in Wentorfs Zentrum« von W. Zeschmann, DR 29.6.15

Es gibt Regeln im Straßenverkehr, die einzuhalten sind. Endlich, die Polizei in Wentorf tut etwas gegen die ungezügelte Lust zu fahren wo und wie es gefällt. An einem verkaufsoffenen Sonntag als Vierfüßler unterwegs (Gehstöcke) wusste ich nicht mehr wohin.Die »umweltpolitischen Gutmenschen der Nation«, landläufig auch Radfahrer genannt, fuhren wie es ihnen gefiel. Auf der Fahrbahn, entgegengesetzt auf dem Gehweg, in beiden Richtungen auf dem zum Radfahren freigegebenen Gehweg, immer schön mit lautem Geklingel. Schließlich soll der im Wege stehende Fußgänger

möglichst schleunigst Platz machen. Es wurde die Fahrtrichtung vor herannahenden PKW gewechselt und kreuz und quer gefahren. Nun, es gibt gewisse Regeln, die unmissverständ-lich auch für Rad fahrende Verkehrsteilnehmer gelten. Wenn diese dann plötzlich auch eingefordert und deren Einhaltung überprüft wird ist das Geschrei der »Verkehrssünder« groß. Radfahrer fahren doch gern auf der Fahrbahn, zeitweise kommt man sich doch vor, als begleite man die »Tour de France«. Die zu schnellen Autofahrer müssen einmal mehr als Entschuldigung für das eigene Fehlverhalten herhalten. Alfred Hamann per eMail

Betr.: »Erhaltungssatzungen erlassen«, DR 29.6.15, S. 21

Der Bürger will nicht alles reglementiert haben. Wie kommt man auf diese Ideen? Der Bürger wird verwundert sein, wenn er von diesem »Unsinn« plötzlich betroffen ist. Die Satzung bedeutet: Es wird nichts verändert, strikt reglementiert, oder noch besser, gleich ablehnt! Kein Hausbesitzer würde auf diese Satzung kommen, diese in Erwägung ziehen oder unterstützen, insbesondere, wenn das eigene Grundstück des Bürgers nicht mehr anderweitig genutzt oder verändert werden darf. Es wurde eine Veränderungssperre für den Ort erlassen. Das Kind trägt nur einen anderen Namen. Sie schränkt die Rechte und bisherigen Möglichkeiten der Grundeigentümer ein. Wenn Eltern für die Kinder ein Grundstück teilen wollen, wo die Mindestgröße nicht ganz erreicht wird, darf man nicht bauen? Wer trägt die finanziellen Verluste dieser Entscheidung, z.B. bei den Verkehrswerten? Der Bürger will nicht alles reglementiert haben. Es gibt die Bürgernähe und nicht nur Untertanen, die den Landvogt um Erlaubnis bitten! In diesem Sinne, meine ganz persönliche Meinung…  Burkhard Bortz,  per Mail

Betr.: »Wohltorfer Kirchenstieg: Sanierungs-antrag abgelehnt« – DR vom 13.7.2015

stiegs« in Wentorf ist mir folgendes aufgefallen und für die Zukunft wünschenswert: Wenn anfangs klar gemacht wird, dass die Kosten für diese Arbeiten nicht im Etat vorhanden und deshalb die Verwirklichung nicht prioritär gestaltet werden kann, so folgt auf dem Fuße dieses Grundsatzes auch die textliche Abfassung der Beschlussvorlage für die politischen Beratungen. Mit Blockaden erreicht man nicht die Bevölkerung und schon gar nicht deren Zugänglichkeit. »Wir wollen das gemeinsam gestalten« wäre besser als »das ist zu teuer« und mit manchen Blockaden zu beschicken. So läßt die Zuschriften geben die Meinung der Einsender wieder. Auswahl und Kürzung behält sich die Redaktion vor.

Gemeindeordnung Wentorf in der Fragestunde keine Fragen oder Bemerkungen zu von Nicht-Wentorfern, auch wenn es von den Antragstellern selbst kommt. Für den Wohltorfer Kirchenstieg – am Mühlenteich in Wentorf gegenüber dem Reinbeker Schloss gelegen – bedeutet das eine weitere Verzögerung um die Verbesserung dieses »Vergessenen Weges« vom S-Bahnhof Reinbek über das schöne Billetal auf dem Stormarn-Wanderweg in das neugeschaffenen Nationale Naturerbe LOHE. Hier wird in Kürze die Beschilderung erfolgen, und die Norddeutsche Wanderbewegung möchte gerne dieses bisher weiße Teil auf der Wanderkarte besser vernetzen und begehbar machen. Der BUND hofft auf Einsicht in die ökologische Bedeutung der Entrohrung der drei wasserführenden Übergänge, die bei positivem Beschluss evtl. sogar eine Zustiftung erhalten hätte. Nun ist auch der mögliche Beitrag von 2 Aktivregionen von 50 % nicht mehr möglich. Dieser erste Scherbenhaufen bedeutet aber nicht das Ende dieses Verlangens. Wenn man über 4 Jahrzehnte bei Nässe immer auf die privaten Randstreifen ausweichen mußte, so kann man nur an die Verantwortlichkeiten von Verwaltung und Politik appellieren: Hier sind die Sachwalter des gemeindlichen Vermögens gefragt. Auch der historische Wohltorfer Kirchenstieg ist eine Belegenheit Wentorfs und muss gepflegt sein für die sanfte Naherholung. Nun bleibt die Hoffnung auf eine kleinere Lösung. Wir bleiben am Ball. Herwig Kuhlmann, BUND und Gebietsbetreuer des Stiftungslandes LOHE

Sachwalter des gemeindlichen Vermögens gefragt Als Mit-Initiator der »Sanierung oder Verbesserung des Wohltorfer Kirchen-

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politik 21

13. Juli 2015

Lothar Weise legt offizielle Ämter nieder

Letzte Sitzung der Gemeindevertretung vor der Sommerpause

Reinbek – Lothar Weise ist ein bekanntes Gesicht in FDP-Reihen. Er ist seit Jahren Stadtverordneter und stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Jetzt sagt er seinen Aufgaben Adieu – auch wenn er den Freien Demokraten treu bleiben wird. Zum 1. September wird es Nachfolger für seine Ämter in der Fraktion, der Stadtverordnetenversammlung und den Ausschüssen geben. Vor neun Jahren ist Lothar Weise in die FDP eingetreten. Damals war er gerade in den vorzeitigen Ruhestand gegangen. Er sei einer von denen gewesen, die immer in der Zeitung die Reinbeker Politik verfolgt und sich geärgert hätten, sagt der 65-Jährige. Daher wollte er selbst etwas bewegen. Er ging einfach mal zu einer Fraktionssitzung und blieb. Dass er nur ein halbes Jahr später bei den Kommunalwahlen auf Listenplatz zwei stand und direkt in die Stadtpolitik einzog, damit hätte er damals gar nicht gerechnet. Doch mit Elan ging er die Aufgabe an. »Ich bin für Reinbek angetreten und wollte etwas erreichen. Es gibt hier so viel zu tun«, sagt der 65-Jährige. »Ich hatte plötzlich wieder einen zweiten Job.« Das Vorbe-reiten der Sitzungen, das Lesen der Ausschussunterlagen, die Fraktionssitzungen, die Diskussionen und Entwicklungen von Ideen in der Ortspartei – das sei eine Menge

Aumühle – Zur letzten Sitzung vor der Sommerpause tritt die Aumühler Gemeindevertretung am 16. Juli, 20 Uhr, im Sport- und Jugendheim, Sachsenwaldstraße 18, zusammen. Entsprechend umfangreich ist die Tagesordnung. Über 29 Punkte wollen die Mitglieder der Gemeindevertretung beraten oder beschließen. Im Mittelpunkt stehen Bebauungspläne im Bereich der Bismarckallee und die Änderung des Flächennutzungsplanes für das Gebiet des ehemaligen Turnierplatzes. Hier soll für den Waldkindergarten ein Wohnwagen als Schutzunterkunft aufgestellt werden. Entscheiden wird die Gemeindevertretung auch über den Ausbau von Parkplätzen am sogenannten Schwarzen Weg zwischen Schule und Kirche sowie über die Errichtung eines Parkplatzes am Beginn der Bürgerstraße. Beschließen wird die Gemeindevertretung auch über die Reparatur der Sleener Straße, Gärtnertraße und den nördlichen Teil der Großen Straße. Für den Ausbau der Straße Weidenstieg soll ein Ingenieur-Büro beauftragt werden. Über den Sachstand der Verhandlungen hinsichtlich des P&R-Platzes soll berichtet werden. Beschlossen werden soll auch ein Vertrag zwischen den Gemeinden Wohltorf, Dassendorf und Aumühle über die Beteiligung am Waldkindergarten. Alle 20 Jahre müssen die Konzessionsverträge für die Nutzung der Straßen und Wege durch Strom und Gaslieferanten neu abgeschlossen werden. Da dieses durch ein kompliziertes Verfahren erfolgen muss, wird die Gemeinde sich von einem Fachbüro juristisch beraten lassen. Für die Gas-Lieferung in Aumühle ist ein neuer Wegenutzungsvertrag abzuschließen. Über die Beschaffung eines Fahrzeuges für den Bauhof wird bereits seit Monaten diskutiert. Jetzt steht der Punkt erneut auf der Tagesordnung. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung geht es dann noch um Personal- und Steuerangelegenheiten. Lothar Neinass

FOTO: NICOLE LANGBEIN

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Reinbeker FDP und Stadtverordnete ist frustriert von der Entwicklung der städtischen Politik

Lothar Weise Arbeit, vor der er nicht zurückschreckt. »Ich könnte jetzt sagen, dass es persönliche Gründe sind, weshalb ich die Ämter niederlege«, sagt Lothar Weise. Im Prinzip seien sie es auch. Doch so einfach mag er es doch nicht stehen lassen. Es gebe einfach Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung, mit denen möchte er nicht mehr zusammenarbeiten. So oft sei er nach Sitzungen nach Hause gefahren und habe sich geärgert. »Manches hat mich wirklich aufgeregt und lange beschäftigt.« Seit längerem überlege er, die Ämter niederzulegen. Jetzt sei es soweit. Es habe Vorbesprechungen zu Themen gegeben und eine sehr konstruktive Zusammenarbeit aller Fraktionen. Einen Tag vor

der Sitzung sei alles abgestimmt gewesen, am Sitzungstag lese er in der Zeitung, dass eine Fraktion eine andere Meinung habe. Es sei ein Beispiel von vielen, die er nicht verstehen könne. »In Reinbeks Politik wird zu häufig falsch ge-spielt und Bürger werden von Politikern zur Meinungsmache mit Falschinformationen gefüttert«, sagt Lothar Weise. Es gebe Leute, die durch Insistieren die Politik kaputt machten. »Auch die ständigen Attacken gegen die Verwaltung von einer bestimmten Fraktion gehen gar nicht.« Natürlich gebe es unterschiedliche Meinungen zur Stadtentwicklung oder anderen Themen. Auch für Bürgerbegehren habe er vollstes Verständnis. Aber das Verhalten mancher Politiker sei für ihn nicht nachvollziehbar, schließlich gehe es doch um Reinbek und seine Bürger. Von Resignation will er aber auch nicht sprechen. Der »liberalen Truppe« bleibe er treu. Die Arbeit dort laufe wirklich toll, auch wenn sie auf wenigen Schultern verteilt sei. Für die Ziele wolle er sich weiter einsetzen – und wohl auch als bürgerliches Mitglied vertretungsweise in die Ausschüsse gehen. Genug zu tun hat der 65-Jährige allemal. Er treibt viel Sport, liebt die Urlaube auf Mallorca, hat Familie, Haus und Garten – und demnächst weniger Ärger, um das alles besser genießen zu können.  Nicole Langbein

Gewalt in der Ehe – auch in Wentorf Wentorf – Gewalt in der Ehe kommt überall vor – auch in Wentorf. In der Juli-Sitzung des Bürgerausschusses berichtete Ulrike Lappat vom Verein Hilfe für Frauen in Not unter anderem über das Thema Häusliche Gewalt. »Wir engagieren uns für Frauen, die von Gewalt betroffen sind«, sagt sie. Der 1982 gegründete Verein unterhält das Haus für Frauen in Not sowie die Frauenberatungsstelle in Schwarzenbek, wo Frauen schwerpunktmäßig rechtlich beraten werden. »Wir sind Anlaufstelle für alle Frauen im Kreis – und natürlich verweisen wir gegebenenfalls an andere Beratungsstellen.« Weiter verwiesen werden auch von Gewalt betroffene Männer, wie Günter Weblus (FDP) auf entsprechende Nachfrage erfuhr. Für das Jahr 2014 sind über eintausend Beratungen verzeichnet, die kostenlos sind und in der Regel eine Stunde dauern, überwiegend nach Vereinbarung, wie Ulrike Lappat erläuterte. »Die Frauen müssen nicht sagen, wie sie heißen und wo sie wohnen, aber 37 Frauen haben gesagt, sie wohnten in Wentorf.«

Wentorf – Obiges Thema beschäftigt Wentorfs Politiker schon länger. Bereits seit zwei Jahren setzt Wentorf als Schulträger an der Grundschule einen Schulassistenten ein, der die Lehrkräfte zur Zeit mit fünf Wochenstunden bei schwierigen Klassenverhältnissen oder verhaltensauffälligen Schülern unterstützt. Die Kosten werden über das Schulamt vom Ministerium für Schule und Berufsbildung ersetzt. Ab 1. August stehen für die Einführung von Schulassistenz an Grundschulen erhebliche Mittel, zunächst begrenzt auf fünf Jahre, zur Verfügung. Da durch andere Varianten zur Umsetzung personalrechtliche oder finanzielle Folgen zu erwarten sind, beschlossen die Mitglieder des Bürgerausschusses, dass das Land als Anstellungsträger fungieren soll. Das bedeutet allerdings, dass das Land Schulassistenten nach eigener Maßgabe einsetzt und die Gemeinde keinen Einfluss auf Personalauswahl, Einsatzschwerpunkte, Stundenumfang et cetera hat. »Die Schulbegleitung wird eingestellt, Schulassistenz übernimmt die Aufgaben. Auch vor diesem Hintergrund sehen wir nicht ein, Landesaufgaben zu übernehmen«, machte Bürgermeister Heidelberg deutlich. Das bestehende Programm der Schulassistenz, finanziert aus Sondermitteln der (Landes-)Schulsozialarbeit – hieraus erhält die Gemeinde Wentorf jährlich 7.100 Euro – soll von diesen Regelungen zunächst nicht betroffen sein. Eine spätere Zusammenführung sei aber laut Schulrätin nicht auszuschließen.  Christa Möller

FOTO: CHRISTA MÖLLER

Die Gemeinde unterstützt die Schwarzenbeker Frauenberatungsstelle

Erhebliche Landesmittel für Schulassistenz an Grundschulen

Ulrike Lappat. Sexualisierte Gewalt, Stalking (häufig in Trennungsphasen), psychische Probleme von Frauen, die in der Kindheit sexuelle Gewalt erlebt haben, Probleme im Umgangs- und Sorgerecht – die Bandbreite der Beratungsthemen ist groß. »Wenn eine Frau bei der Polizei Anzeige erstattet wegen irgendeiner Form von Gewalt, verweist die Polizei an uns und informiert uns auch«, sagt Ulrike Lappat. Andrea Hollweg (SPD) verwies auf eine Studie, nach der ein Drittel aller Frauen

im Laufe ihres Lebens Gewalt erfahren. Die Frauenberatungsstelle, die zu einem Landesprojekt gehört, ist zur Finanzierung ihrer Arbeit auf Unterstützung der Gemeinden angewiesen. 14 Cent pro Einwohner würden veranschlagt, erklärte Ulrike Lappat jetzt, das wären für Wentorf 1.600 Euro. Bislang hat Wentorf jährlich einen Zuschuss von 1.000 Euro gezahlt, für 2015 hatte die Beratungsstelle allerdings 2.400 Euro beantragt – die entsprechend der Haushaltslage nicht bewilligt worden waren, obwohl die Ausschussvorsitzende Kristin Thode (CDU) jetzt noch einmal betonte: »Wir sind uns darüber einig, dass Ihre Arbeit wichtig und sehr wertvoll ist.« Ob im nächsten Jahr eine höhere Summe gezahlt werden kann, bleibt abzuwarten. Die Frauenberatungsstelle informiert über ihre Arbeit unter anderem durch Flyer und Broschüren auch in anderen Sprachen. Weitere Infos über die Frauenberatungsstelle unter  04151-81306 oder im Internet unter www.frauen-innot-schwarzenbek.de  Christa Möller

22  politik Wentorf – Besuch von auswärts: Zur Juli-Sitzung des Liegenschaftsausschusses kamen der Glinder Frank Schlinzig vom Wanderverband Norddeutschland sowie Herwig Kuhlmann aus Wohltorf und Hans-Heinrich Stamer aus Kuddewörde (BUND). Die drei engagieren sich für den Erhalt des jahrhunderte alten Wohltorfer Kirchenstiegs, der zum Reinbeker Schloss führt und in desolatem Zustand ist. Dazu Amtsleiter Karsten Feldt: »Ein naturbelassener Wanderweg, der vor deutlich vierzig Jahren das letzte Mal erhalten wurde.« Die Kosten für die Komplettsanierung werden auf 89.000 Euro geschätzt, wobei der Eigenanteil der Gemeinde mit 51.750 Euro beziffert wird. Für den Rest hoffte die SPD auf einen Zuschuss von der Aktivregion Sieker Land Sachsenwald, wie Sibylle Hampel einen entsprechenden Antrag erläutert. Aber »wir haben diese 51.000 Euro in der Tat nicht, um einen vierzig Jahre lang brach liegenden Wanderweg auf Vordermann zu bringen«, stellte Bürgermeister Matthias Heidelberg bezüglich der angespannten Haushaltslage seiner Gemeinde klar. »Wir reden in 2017 von einem siebenstelligen Defizit...«. Der Weg sei zu begehen, habe aber keine Wanderwegqualität, »so, wie der eine oder andere es sich wünscht. Aber Wunsch und Realität gehen auseinander...« Die Verwaltung fürchtet außerdem wiederkehrende Unterhaltungskosten. Demzufolge lautete der Beschlussvorschlag der Verwaltung, den Antrag auf Sanierung abzulehnen. Letztendlich folgte der Ausschuss mehrheitlich einem verifizierten Antrag von Sibylle Hampel, wonach der Ausschuss die Herrichtung grundsätzlich als sinnvoll erachtet, die Sanierung jedoch aufgrund der Haushaltssituation nicht in die Finanzplanung für die nächsten drei Jahre aufgenommen wird. Dennoch gab es einen Lichtblick für die drei Gäste und alle weiteren begeisterten Wanderer: Die Verwaltung will prüfen, ob besonders schlecht begehbare Abschnitte mit Bordmitteln saniert werden könnten. »Wir freuen uns, wenn die Gemeinde Wentorf mit ihren eigenen Mitteln eine Verbesserung dieses Weges teilweise erreichen kann«, betonte Herwig Kuhlmann. Christa Möller

Kommt die Mittelzentrumslinie? Wentorf – Einen Ausflug der etwas anderen Art unternahm Bauamtsleiter Harald Horster mit Vertretern der VHH: Sie fuhren die geplante Verlängerungsstrecke der Buslinie 237 im Ortsbereich ab. »Das Ziel der VHH ist es, möglichst viel Gebiet erschließen zu können bei kurzer Streckenführung«, erläuterte Horster im Rahmen der Planungs- und Umweltausschusssitzung am 30. Juni, wo der daraus resultierende Kompromiss diskutiert werden sollte. Die Kosten für den Betrieb der Linie schätzt er – ausgehend von den bisherigen kommunalen Kosten für den derzeitigen Linienbetrieb – auf etwa 10.000 Euro. Hinzu kommen Kosten für die Haltestellen, wobei keine voll ausgebaute Bushaltestelle mit Wartehäuschen, sondern lediglich eine befestigte Fläche zum sicheren Ein- und Aussteigen angedacht ist. Klaus Derndinger (SPD) sieht zwar Vorrang für eine bessere Fahrplangestaltung der Linie 235. Harald Horster betonte allerdings, die beiden Linien müssten getrennt voneinander betrachtet werden. Da in den Fraktionen noch Beratungsbedarf besteht, einigten sich die Ausschussmitglieder darauf, die Diskussion auf die nächste Sitzung, am Mittwoch, 15. Juli, um 20 Uhr im Rathaus, zu verschieben.  Christa Möller

Verkehrsprobleme und mehr

Ausschuss für Kultur, Bildung und Sport am 14. Juli, 20 Uhr, im Aumühler Rathaus Aumühle – Bereits in der letzten Sitzung des Umweltausschusses hatte sich die Vorsitzende des Ausschusses für Kultur; Bildung und Sport, Dr. Andrea Nigbur, darüber beklagt, dass ihr Ausschuss bei der Planung der Parkplätze im Schulbereich nicht beteiligt worden sei. In einem Pressegespräch vor der Kulturausschusssitzung machte sie deutlich, wie nach ihrer Meinung die Schulwegsicherung verbessert werden könne. Die vom Umweltausschuss empfohlenen Parkplätze am Schwarzen Weg, die Sperrung der Ernst-Anton-Straße und der Bürgerstraße für den Durchgangsverkehr hält sie für unrealistisch. Ab der Einmündung Bürgerstraße sollen nur noch Autofahrer mit Genehmigung bis zu den Parkplätzen am Schulhof fahren dürfen. Die Ernst-Anton-Straße wird auf Kosten der Anlieger zur verkehrsberuhigten Zone ausgebaut. Eine ähnliche Regelung wird es für die Bürgerstraße geben. Auch diese Straße soll für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Ob die Straße künftig nur noch mit einer Genehmigung befahren werden darf, konnte in Gesprächen mit verschiedenen Gemeindevertretern bisher nicht geklärt werden. Dr. Andrea Nigbur: »Ich bin skeptisch, ob die Verkehrsaufsicht in Ratzeburg der geplanten Verkehrslenkung zustimmen wird.« Um das Verkehrsproblem im Bereich der Schule zu lösen, reicht nach Meinung von Dr. Nigbur ein

FOTO: NICOLE LANGBEIN

Wohltorfer Kirchenstieg Sanierungsantrag abgelehnt

13. Juli 2015

Dr. Andrea Nigbur, Vorsitzende des Ausschusses f. Kultur, Bildung u. Sport Ausbau der Fußwege in der ErnstAnton-Straße aus. Darüber hinaus könnte durch ‚Verkehrs-Schikanen‘ die Zufahrt ab der Sachsenwaldstraße verleidet werden. »Durch einen Ausbau der Fußwege wäre für die Schulkinder ein sicherer Schulweg gewährleistet. Und die Kosten würden sich in einem vertretbaren Rahmen bewegen«, so Dr. Nigbur, die damit am 14. Juli in der Sitzung für eine entsprechende Empfehlung ihres Ausschusses an die Gemeindevertretung werben möchte. »Die am Schwarzen Weg geplanten Parkplätze bringen für die Schule, die Kindergärten und die Krippen, aber auch für den Sportbereich, nicht die gewünschte Entlastung. Ich sehe nicht, wo die Gemeinde die Kosten für den Ausbau der 31 Parkplätze und des Kiss + Kick-Parkplatzes in

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Höhe von 195.000 Euro hernehmen will«, argumentiert Dr. Andrea Nigbur. Als weiterer Punkt in der Sitzung des Ausschusses soll das Gutachten über die Reparatur des Sporthallendachs diskutiert werden. Der Schülerbus soll künftig nicht mehr durch die Ernst-Anton-Straße fahren. In der Sitzung erwarten die Ausschussmitglieder Vorschläge der Schule, wie durch veränderte Anfangszeiten die Möglichkeit geschaffen wird, den Bus für die 25 Mädchen und Jungen aus Kröppelshagen in der Sachsenwaldstraße halten zu lassen. Bisher war dieses nicht praktikabel, weil die Schüler einige Minuten zu spät zum Unterricht kamen. Außerdem erwartet Dr. Nigbur in der Sitzung einen Bericht über die seit Monaten immer wieder geforderte Beseitigung der Bauschäden an der Schule. Der Ausschuss wird sich auch mit Beschwerden von Anliegern aus der Bürgerstraße zur Lärmbelästigung vom Spielplatz an der Schule befassen. Als weiterer Punkt in der Sitzung soll ein Gutachten über die Reparatur des Sporthallendachs diskutiert werden. Es wird befürchtet, dass durch Durch-feuchtungen im Dachbereich weitere Schäden am Gebäude entstanden sind. Erneut steht auf der Tagesordnung ein Bericht der Pfadfinder über den Stand ihrer Planungen eines Pfadfinderheimes. Die Gemeinde hatte ihnen ein Grundstück an der Alten Schulstraße in ‚Aussicht gestellt. »Leider haben die Pfadfinder der Gemeinde bis heute kein Planungskonzept vorgestellt«, bedauert Dr. Nigbur und hofft, dass bis zur Sitzung am 14. Juli Unterlagen über eine Finanzierung vorliegen. Keine Schwierigkeiten sieht Dr. Andrea Nigbur bei dem Beschluss, mit den Gemeinden Wohltorf und Dassendorf zu einem Kooperati-onsvertrag zu kommen. Nach diesem Vertrag verpflichten sich die Gemeinden Wohltorf für zwei, die Gemeinde Dassendorf für drei und Aumühle für 5 Kinder die Kosten zu übernehmen. »Uns ist erst jetzt klar geworden, dass ein Waldkindergarten für Eltern und Kommunen höhere Kosten verursacht, als ein normaler Kindergarten«, stellt Dr. Andrea Nigbur fest. Im nichtöffentlichen Teil will der Ausschuss über die ‚Schulassistenz‘ beraten. Es ist eine Einrichtung des Landes Schleswig-Holstein, durch die Lehrer in Grundschulen unterstützt werden. Das Projekt läuft zunächst fünf Jahre. Die Gemeinden stellen das Personal ein und das Land erstattet die Kosten.  Lothar Neinass

kultur 23

13. Juli 2015

Oliver-Ruge Preis für Séverine Jung Eun Kim Hamburg/Aumühle – Elisabeth Ruge, Präsidentin der ChopinGesellschaft Hamburg-Sachsenwald e.V., vergab zum zweiten Mal den »Oliver-Ruge-Preis« anlässlich des 2. Deutschen Klavierwettbewerbs Polnischer Musik. Sie überreichte den mit 1000 Euro dotierten Preis an Séverine Jung Eun Kim von der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Kim war auch unter den Preisträgern des Hauptwettbewerbs. Bei dem von der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg ausgerichteten Wettbewerb nahmen nicht nur Studenten der norddeutschen Musikhochschulen, sondern auch Schüler der 114 staatlichen norddeutschen Musikschulen aus dem Verband deutscher Musikschulen (»VdM«, Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg- Vorpommern und Bremen) teil. Die weiteren Sieger lauten: Chang Hyelee (Musikhochschule Lübeck), Emil Reinert (Hamburg), Yi Lin Jiang (Hannover), Mihyun Ahn (Hannover) und Volodymyr Lavrynenko (Hamburg). Alle Preisträger erhalten den Konzertpreis, der aus Konzerten in Polen besteht, und den Kulturpreis, eine Kulturreise nach Polen im Oktober diesen Jahres. Die Siegerin des Oliver-RugePreises wurde 1994 in Seoul, Südkorea, geboren. Séverine Jung-Eun Kim erhielt ab ihrem fünften Lebensjahr Klavierunterricht. Jung-Eun Kim wurde 2011 an der Hochschule für Musik,Theater und Medien in Hannover aufgenommen, wo sie seitdem unter

FOTO: C. YAMAN

Buch-Neuerscheinung des Ehepaars Ruge: »Der Pilot, der zuviel wusste«

Otto-von-Bismarck-Stiftung »Statt Samba eine erschreckende Achterbahnfahrt« Friedrichsruh – Professor Dr. Friedrich E. Schuler von der Portland State University, USA hat sich mit der Südamerika-Politik Kaiser Wilhelms II. auseinandergesetzt. Er kommt zu dem vernichtenden Urteil, dass diese Politik sich nicht durch eine klare Linie auszeichnete, sondern einer „erschreckenden Achterbahnfahrt“ glich. Deutlich macht Professor Schuler dieses an der BrasilienPolitik in der Zeit von 1895 bis 1915. Die Otto-von-Bismarck-Stiftung lädt am 16. Juli zu diesem Vortrag in den ehemaligen Bahnhof Friedrichsruh ein. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Stiftung bittet um Anmeldung unter  04104-97710 oder eMail: [email protected]  Lothar Neinass

Das Ehepaar Elisabeth und Peter Ruge mit der Preisträgerin des OliverRuge-Preises 2015 Séverine Jung Eun Kim. Professor Bernd Goetzke studiert. Jung-Eun Séverine Kim hat seit 2002 verschiedenste hochrangige Auszeichnungen und Preise bei mehreren nationalen KlavierWettbewerben erhalten. Am 12. Juli 2015 wird Séverine Jung-Eun Kim ein Konzert beim internationalen Musikfestival in Buxtehude Altes Land geben und außerdem auf dem Gala-Dinner-Konzert der Chopin-Gesellschaft im November diesen Jahres auf Gut Schönau das Vorprogramm der französischen Pianistin Justine Verdier gestalten. Unterdessen ist auch ein weiteres Buch des Ehepaares Ruge erschienen. Ihre neueste Veröffentlichung mit dem Titel »Im Visier – der Pilot, der zu viel Ruge Junior über die Praktiken der wusste« beschäftigen sich Elisabeth Oligarchen an der Côte d‘Azur, und Peter Ruge mit dem mysterimit denen er sich als Jet-Broker ösen Tod ihres Sohnes Oliver. Das geschäftlich eng verbunden war. Werk enthält Aufzeichnungen von »Er wusste, dass Crime und Sex zu ihren „Verkaufs-Strategien“ gehörten. Unser Sohn spürte die Bedrohung, die von ihnen ausging. Doch er glaubte, auf ihre Freundschaft bauen zu können. Sein Tod ereilte ihn in Mailand«, erzählt Elisabeth Ruge. Sie begab sich mit ihrem Ehemann auf die Suche nach den Hintermännern in dieser Glanzwelt am Mittelmeer und stieß dabei »auf unglaubliche Zusammenhänge«. Das Buch ist seit Juni als e-book bei Neobooks.com/Rowohlt erschienen. Über 300 Seiten, zu € 9.99. ISBN 978-3-7380-29031.  Cetin Yaman

Hamburger Lokalradio sendet jetzt rund um die Uhr Hamburg – Im 18. Jahr sendet das Hamburger Lokalradio (HLR) auf UKW 96.0, ein 38-StundenProgramm für den Großraum Hamburg unter dem Motto: Total lokal und weltoffen. Seit dem 17. Juni sendet das HLR täglich auf dem digitalen Verbreitungsweg DAB+ rund um die Uhr. Der regionale Multiplex, dem neben dem Hamburger Lokalradio zur Zeit 6 weitere Programme angehören, ist auf Kanal 11 c zu empfangen. Unter HLRdigi sind die Sendungen des Hamburger Lokalradios jetzt mit einem DAB+-Empfänger zwischen Itzehoe und Lauenburg und von Ratzeburg bis Brunsbüttel tagtäglich zu hören. Zur Anbietergemeinschaft, die den Funk ehrenamtlich und werbefrei erstellt, gehört seit Anbeginn das Museum Rade in Reinbek. Weitere Anbieter sind das Kulturradio e.V. mit Chefredakteur Michael Kittner, sowie Swinging Hamburg e.V., mit der Musikfarbe Jazz, das Kulturzentrum Lola e.V. und das Kommunale Radio e.V., das sich hauptsächlich um die Belange der Blinden und Sehbehinderten kümmert und als einziger Funk in ganz Norddeutschland regelmäßig Sozialnachrichten sendet. Ca. 30 ehrenamtliche Mitarbeiter stellen ein Programm zusammen, in dem die Kulturberichterstattung Vorrang hat. Beispielsweise immer sonntags von 19.05 bis 20 Uhr moderiert Bernd M. Kraske, Kustos des Museum Rade, die »Reinbeker Kulturzeit«. Veranstaltungsprogramme aus der Region, fremdsprachige Sendungen, Radio Nostalgie, Weltmusik und Tagesnachrichten runden das Sendeangebot ab. Features, Vorträge, Lesungen, Gespräche mit Künstlern und Veranstaltern gehören zum festen Sendebestand-teil u.a. auch auf Plattdeutsch – und natürlich auch weiterhin ohne störende Werbung. Also: einschalten und HLRdigi hören. Aber das HLR sendet natürlich auch weiterhin zu den gewohn-ten Sendezeiten auf der traditionellen UKW-Fre-quenz 96.0.

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24  kultur

FOTO: KAUFMANN

Reinbek – Lucas Cranach d.Ä. und sein Sohn Lucas Cranach d.J., die großen Maler an der Wende zwischen Mittelalter und Neuzeit, sind Thema dieser Reise. Als Freund Luthers hat Lucas Cranach d. Ä. mit seiner Kunst auch für die Verbreitung des reformatorischen Glaubens gewirkt. In diesem Jahr jährt sich der 500. Geburtstag von Lucas Cranach d.J. An originalen Schauplätzen erleben die Teilnehmer auf einer zweitägigen Exkursion die wichtigsten und wertvollsten Kunst­werke der deutschen Renaissance.

Schloss Hartenfels in Torgau gilt als das bedeutendste Schloss der deutschen Früh­renaissance. Blick in den Innenhof mit dem Wendelstein (Treppenhaus). Erstes Ziel ist Torgau, die frühere Residenz der sächsischen Kurfürsten. Über dem Elbufer erhebt sich das Schloss Hartenfels, eine vollständig erhaltene Anlage der deutschen Frührenaissance. Martin Luther weihte die Schlosskapelle, den ersten protestantischen Kirchenbau. In der Stadtkirche St. Marien ist ein bedeutendes Cranach-Werk zu sehen. Ein informativer Stadtrundgang folgt auch den Spuren Martin Luthers und seiner Frau Katharina von Bora, die hier starb. Übernachtet wird in Dessau, der ehemaligen anhaltinischen Residenzstadt. Sie weist in der Gemäldegalerie im Schloss Georgium den herausragenden und umfangreichsten Bestand von Werken Lukas Cranachs d.Ä. und seines Sohnes in Sachsen-Anhalt auf. Nach dem Besuch der Landesausstellung »Cranach in Anhalt« führt ein Stadrundgang auch zu dem 1926/28 nach Plänen von Gropius errichteten Komplex des Bauhauses, eines der bedeutendsten Architekturdenkmale des 20. Jahrhunderts. Die Exkursion am Wochende 29./30. August bietet nicht nur einen umfassenden Einblick in das Schaffen der Cranachs, sie macht auch vertraut mit der Region, die Ausgangspunkt bedeutender Entwicklungen der deutschen Geschichte war. Auf der Rückfahrt wird auch die ThomasMüntzer-Stadt Stolberg im Harz kurz besucht. Zu dieser Busreise laden die Freunde des Schlosses Reinbek ein. Die Kosten betragen € 285,- pro Person (EZ zuzügl. € 30,-). Einige Plätze sind noch frei – auch für Nichtmitglieder. Genaue Informationen und Anmeldung bei Rudolf Mattlage,  7224948.

Aumühle – Vor gut zwei Jahren hieß es Aumühle klingt. Es wurde ein klingendes Wochenende in der Sachsenwaldgemeinde. Neben Konzerten in der Kirche und dem Festsaal im Augustinum spielten Musiker auf dem Berliner Platz oder in privaten Gärten zum Hauskonzert auf. Es war der Auftakt des neuen Aumühler Kulturvereins: Kultur und Bildung in Aumühle (KuBA). Begeistert von dem Erfolg, wollten die Organisatoren alle zwei Jahre eine musikalische Veranstal-tung in Aumühle durchführen. So haben sich in diesem Sommer der Turn- und Sportverein Aumühle/Wohltorf, die Kirchengemeinde Aumühle und der Aumühler Kulturverein zusammengetan und das Musikfest »Aumühle singt« als Open-Air-Veranstaltung auf dem Platz vor dem BismarckTurm organisiert. Nach den Wetteraussichten der letzten Wochen war die Skepsis groß, ob eine solche Veranstaltung würde erfolgreich durchgeführt werden können. Doch bereits einige Tage vor dem Fest zeichnete sich ab, dass nicht Regen, sondern starke Hitze

Unter der Leitung von Kantorin Susanne Bornholdt wurden die rund 300 Besucher auf dem Platz vor dem Bismarck-Turm schnell zu einem großen Chor. das gemeinsame Singen beeinin der Moderation betonte, sei trächtigen könnte. Aber die alles eine Premiere: das erste Hitzerekorde hielten die Aumühler gemeinsame Fest von Sportverein, Sänger nicht ab. Rund 300 Sänger- KuBA und Kantorei, aber auch das innen und Sänger, von klein bis erste Mal, dass die Band Zweckgroß, waren auf den Berliner Platz gemeinschaft Lieder von Sängern gekommen. Unter den Schatten begleite. Denn die Musiker spendenden Bäumen war die spielen und singen in der Regel Temperatur erträglich, und so eigene Lieder. konnte nach Herzenslust gesunNach dem gemeinsamen Singen gen werden. Begleitet wurde der sorgte das Ensemble Noann für Chor von der Band Zweckgemeineinen stimmungsvollen Abschluss schaft. Wie Susanne Bornholdt, auf dem Berliner Platz. Kantorin der Aumühler Kantorei,  Lothar Neinass

Schritt für Schritt zur Farbe

»Malso-Malso«-Gruppe präsentierte vor der Sommerpause ihre Werke Reinbek – »Satte Farben nach Schwarz« hat über der Ausstellung gestanden, die die Sommerpause im Atelier »Malso-Malso« einläutet. Seit vielen Jahren treffen sich neun Frauen im Atelier von Ulla Schneider, um gemeinsam Ideen zu entwickeln und ihren ganz eigenen Malstil stetig zu verfeinern. Zum Abschluss des ersten Halbjahres präsentierten alle ihre neuesten Arbeiten – von schwarz zu bunt. Zunächst habe die Gruppe mit schwarz-weiß Malereien begonnen, in denen Zitronen- und Orangennetze eingearbeitet wurden. Dann wurde das positiv-negativ weiter eingesetzt. Töpfe und Kannen standen bereit – eigentlich mag Ulla Schneider solche Stillleben nicht. Doch was sich nach und nach daraus entwickelt habe, sei einfach toll, sagt sie. Erst wurde gezeichnet, dann ging es in die Collagen über und schließlich durften die einfachen Formen zerfließen und in Farben gehüllt

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FOTO: LOTHAR NEINASS

Exkursion der »Freunde des Schlosses Reinbek« auf den Spuren der Cranachs

Aumühle singt wurde ein voller Erfolg

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FOTO: NICOLE LANGBEIN

Mit Lucas Cranach von Torgau nach Dessau

13. Juli 2015

Ulla Schneider hatte in ihr Atelier »Malso-Malso« eingeladen. Ihre Künstlerinnengruppe stellte einige der Arbeiten aus. werden. große Bilder mit Personen oder Gleich im Eingangsbereich Motiven – je nach Lust und Laune in der Villa Dobbertin an der und Geschmack. Jede der Frauen Goetheallee, in dessen Souterrain traf eine Auswahl ihrer Werke das Atelier liegt, empfingen bunt und der Besucherstrom riss am gestaltete Köpfe die Besucher. Abend der Präsentation nicht ab. Zur Präsentation von Mützen und Immer wieder kamen Freunde, Hüten hatten sie ausgedient und Bekannte und Kunstinteressierte, der Besitzer, ein guter Freund von um sich Arbeiten anzusehen und Ulla Schneider, fragte nach, ob sie zu plaudern. Die Künstlerinnen die Köpfe gebrauchen könne. Nawaren natürlich mittendrin. Sie türlich konnte sie. Immer wieder kennen sich schon seit Jahren und gestalteten die Künstlerinnen Köp- arbeiten zweimal pro Woche für fe, in den verschiedensten Farben mehrere Stunden zusammen. Und und mit besonderen Accessoires. nach der Sommerpause geht es Und schließlich wurde es großweiter. Nicole Langbein flächig. Nach dem Vorbild von Künstlerin Elvira Bach entstanden

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13. Juli 2015

ausstellungen »Hoffnungsträger – Zehn Bergedorfer Fluchtwege« Bergedorf – Im Bergedorfer Einkaufszentrum CCB wird am Montag, 13. Juli, 17 Uhr, die Ausstellung »Hoffnungsträger« eröffnet. Sie porträtiert die Fluchtgeschichten von zehn Bewohnern der Bergedorfer Asylbewerberunter-künfte. Sie wurde durch das Bezirksamt Bergedorf in Kooperation mit fördern und wohnen (AöR) konzipiert und finanziell durch Sondermittel der Bezirksversammlung Bergedorf, durch fördern und wohnen, die Buhck-Stiftung sowie durch die Bergedorf-BilleStiftung ermöglicht. Die Ausstellung erzählt zwar Fluchtgeschichten, möchte dabei aber nicht vorrangig Elend, sondern Flüchtlinge als »ganzheitliche« Menschen mit Würde, Potenzialen und eigenen Wünschen abbilden. Diese sind Hoffnungsträger in drei-facher Hinsicht: Die Hoffnung treibt sie an, sie tragen die Hoffnungen ihrer Familien auf ihren Schultern – und sie könnten mit ihren Potenzialen nicht zuletzt auch zu Hoffnungsträgern für ihr Aufnahmeland werden. C Die M Fluchtgeschichten Y CM MY CY sind CMY das K Ergebnis von jeweils eineinhalbstündigen Interviews, die (mit Hilfe ehrenamtlicher Dolmetscher bzw. Sprach- und Kulturmittler) mit

den Flüchtlingen geführt wurden. Sie werden als selbstverständliche Mitglieder des Bergedorfer Gemeinwesens, in »unserer Mitte«, auch fotografisch abgebildet. Die Ausstellung läuft bis einschließlich Freitag, den 24. Juli 2015.

»Im Rahmen geblieben« – Bilder von Julian Schümann Friedrichsruh – Die Otto-vonBismarck-Stiftung im ehemaligen Bahnhof Friedrichsruh zeigt vom 1. bis 30. August die Ausstellung »Im Rahmen geblieben« mit Arbeiten von Julian B. Schümann. In seinen Zeichnungen und Illustrationen verarbeitet der Künstler Motive, die ihm in seinem Alltag begegnen und ihn bereichern. Mit der Ausstellungsreihe »Im Rahmen« startete

Julian B. Schümann im Jahr 2013 in der Bismarck-Stiftung. Damals waren die Arbeiten überschrieben: »Im Rahmen der Sehnsucht«. Im Jahr 2014 folgten Bilder »Im Rahmen entfesselt«, und im August 2015 will der Künstler mit seinen Motiven »im Rahmen bleiben«. Julian B. Schümann ist in Aumühle aufgewachsen und besuchte das Gymnasium in Wentorf, bevor er Grafik-Design an der Kunstschule Alsterdamm studierte. Es folgten Studienreisen ins Ausland. Paris, New York, Barcelona und Edinburgh waren einige der Stationen. Julian B. Schümann lebt und arbeitet in Hamburg. Er ist Art Direktor bei einer der größten deutschen Präsentationsagenturen Deutschlands. Die Bilder können während der Öffnungszeiten der Otto-von-Bismarck-Stiftung dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr angeschaut werden. Der Eintritt ist frei. Lothar Neinass

Neue Bilder von Günther Helm

24. Juli die Wanderausstellung der Archivgemeinschaft Schwarzenbek »Wentorf und der Erste Weltkrieg«. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen, Führungen können unter  0172-4080257 gebucht werden.

Kiho Kang: »Die Schönheit der Langsamkeit« Reinbek – Noch bis zum 6. September 2015 zeigt das Schloss Reinbek, Schlossstraße 5, die Ausstellung »Die Schönheit der Langsamkeit« mit Arbeiten des Keramikkünstlers Kiho Kang. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, von 10 bis 17 Uhr.

Marlene Jahn: »Wege ins Unbekannte« Reinbek – Das Museum Rade um Schloss Reinbek, Schlossstraße 4, zeigt noch bis 19.7.2015 die Ausstellung »Wege ins Unbekannte« mit Malerei und Zeichnungen der Hamburgerin Marlene Jahn. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, von 10 bis 17 Uhr.

Erdmann

Reinbek – Das Reinbeker Schloss, Schlossstraße 5, zeigt noch bis 7.9. die Günther Helm-Ausstellung Buchhandlung Jetzt neu bei uns: »Einblicke – Ausblicke«, mit neuen für Arbeiten des ReinbekerGeschenkartikel Künstlers. Die Ausstellung istErwachsene geöffnet und Kinder Ina Vanessa Skorka-Müller mittwochs bis sonntags von 10 bis Sommerliches Leseglück Spielwaren von HABA 17 Uhr. Bahnhofstraße 10 I 21465 Reinbek Ihr Urlaub steht vorT der Tür und im Hand040.722 62 17 I F 040.727 94 73 Julian B. Schümann gepäck ist noch Platz für ein Taschenbuch? Himmlische Schwestern [email protected] »Zauber des Orients« Da haben wir ein paar Ideen für Sie. von RÄDER www.buchhandlung-erdmann.de Reinbek – Das Hamburger In »Strandzauber« reisen Sie mit CaroKünstlerpaar Brigitte und Azzudin lina nach Rügen an den Schauplatz Ihrer Shahabudin zeigen im Reinbeker glück-lichen Kindheit. Und wie das Schicksal Rathaus, Hamburger Straße 5-7, spielt, trifft sie dort ihre Jugendliebe Jens GmbH noch bis 23.8. die Ausstellung wieder. Am Ende des Sommers muss sie Geschäftsführer: Jan Wallowitz »Zauber des Orients«. sich entscheiden, ob Sie mit Jens ein neues Die Ausstellung ist zu sehen Leben anfängt oder den Weg zurück zu ihwährend der Öffnungszeiten des rem Mann und den Kindern findet (von Lena - Sanitärinstallation - Gasheizungen Rathauses: mo 7-13, di 8-18, do Johannson, bei Rütten&Loenig, 9,99 Euro). 8-18 und fr 7-13 Uhr, mittwochs - Klempnerei - Flachdachsanierungen Allerhand verbotene Liebe entdecken geschlossen. Sie in »Ein mallorquinischer Sommer«. Es ist nicht die einfachste Konstellation, wenn sich eine Mutter in den 17jährigen Freund Tel. 040 - 7 20 22 20 Reinbeker Weg 30 Impressionen von ihrer Tochter verliebt, während die gesamte Fax 040 - 7 20 98 82 21465 Wentorf bei Hamburg Land, Meer und Tier Familie auf engstem Raum einen SommerurMail: [email protected] laub verbringt. Ein erotisches Versteckspiel Aumühle – Das Augustinum, mit hohem Erkenntnisgewinn für die Mitte Mühlenweg 1, zeigt bis auf weiteVierzigjährige (von Helen Walsh, KiWi, res die Ausstellung »An der Küste 14,99 Euro). – Impressionen von Land, Meer Für alle Italienreisenden hier noch ein und Tier« mit Bildern der Malerin sommersonnenheißer Tipp: »SchwiegerMarion Lüthke. mutter all` arrabbiata«. Im Leben von sit14.4.14ze.indd 4 14.04.14 17:13 Henrike läuft es gerade nicht so rosig. Und Der Weg zur dann erhält sie auch noch eine SMS von Inhaber RIT GmbH deutschen Einheit ihrem Freund, der in seiner kalabrischen Heimat entführt worden ist.KurzentschlosReinbek – Das Krankenhaus GmbH • Dichtigkeitsprüfung nach DIN 1986 Teil 30 sen fährt sie mit ihrem Vater nach Italien, um Reinbek St. Adolf-Stift, Hamburger Geschäftsführer: Jan Wallowitz • Rohr- u. Kanalreinigung • Kamerainspektion dem Geliebten zu Hilfe zu eilen. Ihr Vater, Straße 41, zeigt bis auf weiteres ein zurückhaltender Studienrat aus Lübeck, die Dokumentarausstellung »Der • Rohrortung • Saugwagen zeigt deutliche Überforderungstendenzen Weg zur deutschen Einheit«. - Gasheizungen mit dem süditalienischen Temperament und •- Sanitärinstallation grabenlose Rohrsanierung • Hochdruckspülen - Klempnerei - Flachdachsanierungen auch für Henrike ist die Suche nach Dario »Wentorf und 24 Stunden Notdienst eine echte Herausforderung (von Brigitte der Erste Weltkrieg« Jacobi, M. von Schröder, 14,99 Euro). Kinauweg 6 · 21465 Reinbek Tel. 040 - 7 20 22 20 Reinbeker Weg 30 Viel Spaß! Ina Skorka Wentorf – Das Wentorfer Rathaus, Fax 040 - 7 20 98 82 21465 Wentorf bei Hamburg  Buchhandlung Erdmann Hauptstraße 16, zeigt noch bis zum

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13. Juli 2015

FOTO: FELIX BROEDE

Stabwechsel in Hamburg – neue Leitung für Staatsoper und Philharmoniker

Hamburg – Zehn Jahre lang hat Simone Young als Generalmusikdirek-torin der Staatsoper und der Philharmoniker das Musikleben in Hamburg entscheidend mitgeprägt. Bereits 2006, noch in der ersten Saison ihres Wirkens, rief sie unter dem Motto »Brahms und Moderne« das Festival »Hamburger Ostertöne« ins Leben, das dank der Förderung durch die ZEIT-Stiftung bis 2012 jährlich stattfinden konnte. In der Oper setzte sie gleich anno 2005 mit Hindemiths »Mathis der Maler«, einem selten zu hörenden Werk mit hohen Ansprüchen, einen deutlichen Akzent. 2008 erhielt sie zusammen mit ’ihren’ Philharmonikern den Brahms-Preis, jüngst wurde sie Ehrenmitglied der Staatsoper. Bei ihrer Verabschiedung durch den Senat stellte Bürgermeister Olaf Scholz fest, sie habe »unserer Stadt aufregende und inspirierende Stücke beschert, den Ruf Hamburgs als Musikstadt gefestigt und ausgebaut«. Ein bleibendes Denkmal hat sie sich mit ihrem Zyklus aller Symphonien Anton Bruckners gesetzt (erschienen auf Super Audio CDs bei Oehms Classics). Ihr Resümee: »Ich glaube, ich habe das erreicht, was ich am Anfang erreichen wollte: die Vielfalt des Repertoires«. Und: »Hamburg hat mich stärker gemacht…Es wird mir schwer fallen, die Stadt zu verlassen«. Ihre Gedanken zu Oper und Aufführungspraxis sowie neun Essays über verschiedene Aspekte des Musiklebens und Kulturbetriebs nebst einer Übersicht über Opernpremieren und Konzerte sowie Künstler/ innen und Personal der Ära Young bietet die von der Staatsoper Hamburg herausgegebene QuasiFestschrift »Oper sinnlich erfahrbar machen – Die Staatsoper Hamburg unter Simone Young« (Dölling und Galitz Verlag, Hamburg 2015, 264 S., 100 Farb-Abb., Klappenbroschur, € 14,90). Ihr Nachfolger Kent Nagano, zehn Jahre älter,

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geboren in Berkeley/Kalifornien, studierte zunächst Jura (wie Karl Böhm) und stieg erst mit 21 auf Musik um. Nach ersten Erfolgen in den USA war er Operndirektor in Lyon, Manchester und Los Angeles. Konzert-Praxis vertiefte er als Chefdirigent beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (2000-2006), bevor er Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper München (bis 2013) wurde. Beide Ämter erwarten ihn nun ab September in Hamburg. Was will er erreichen? »Unser Ziel ist es, Menschen irgendwo auf der Welt sagen zu hören: ‚Etwas passiert in der Welt der Musik und der Welt der Oper, und es passiert in Hamburg’«. »Ich möchte hier etwas kreieren, das eine gesellschaftliche, eine menschliche Bedeutung hat. Ich will den Menschen die großen Werke der klassischen Musik in ihrer ganzen Tiefe vermitteln und ihnen zeigen, wie zeitlos aussagekräftig sie sind.« Um die Oper aus der Beschränkung auf den Kreis derer, die sie immer schon schätzten, zu befreien und ihr zu stärkerer Wirkung auf die Öffentlichkeit zu verhelfen, will Nagano seine erste Premiere, »Les Troyens« von Hector Berlioz, live auf den Jungfernstieg übertragen. Eine solche Idee, die Oper zumindest per Direktübertragung für alle zu öffnen, ist schon in Bayreuth, München und New York umgesetzt worden. Eingehendere Betrachtungen Naganos über die Kraft der Musik und Möglichkeiten ihrer Vermittlung, auch in Gesprächen mit Zeitgenossen aus Politik, Kirche, Wissenschaft, Literatur und Film, enthält sein gemeinsam mit der Journalistin und Autorin Inge Kloepfer verfasstes Buch »Erwarten Sie Wunder!« (Berlin Verlag 2014; 320 S., geb. m.SU., € 22,90). Peter Steder

BUCH-TIPPS Nationalsozialismus und Judentum Beide Begriffe sind untrennbar miteinander verknüpft. »Der Mord an allen jüdischen Menschen, Kindern und Alten, Frauen und Männern, auf die das NS-Regime einen Zugriff hatte, ist und bleibt in der jüdischen Weltgeschichte, die gewiss nicht arm an Verfolgungen, Vertreibungen, auch Mordtaten ist, ein einzigartiges Ereignis, ein Vorgang von apokalyptischen Dimensionen« (Reinhard Rürup). Und dieser Holocaust, in beschönigender Nazi-Terminologie die »Endlösung der Judenfrage«, wird wohl für lange Zeit – wenn nicht für immer – das unrühmlichste Kapitel, der schlimmste Schandfleck in der deutschen Geschichte bleiben. So liegt es nahe, die beiden folgenden Neuerscheinungen zusammen vorzustellen. –

München und der Nationalsozialismus (Katalog des NS-Dokumentationszentrums München. Herausgeg. v. Winfried Nerdinger in Verbindung mit Hans Günter Hockerts, Marita Kraus und Peter Longerich. Verlag C.H.Beck, München 2015; 624 S. m. 850 teils farbigen Abb., geb. m.SU., € 38,-). Der Katalog enthält die Texte und Bilder der im Mai eröffneten Dauerausstellung sowie 23 begleitende Aufsätze renommierter Historiker. Damit ist er zugleich eine illustrierte Geschichte des »Dritten Reiches« auf dem neuesten Forschungsstand. München ist in besonderer Weise mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus verbunden: Aus den antisemitischen und rechtsextremen Kreisen Münchens ging nach dem Ersten Weltkrieg die NSDAP hervor, hier fand 1923 Hitlers Putschversuch statt, von hier aus wurde der Parteiapparat organisiert, im nahen Dachau wurde 1933 das erste KZ errichtet. Das veranschaulichen vier übersichtlich chronologisch gegliederte Themenkreise: »Ursprung und Aufstieg der NS-Bewegung«, »Mitmachen – Ausgrenzen. Zwei Seiten der ’Volksgemeinschaft’«, »München und der Krieg«, »Auseinandersetzung mit der NS-Zeit nach 1945«. Die meisten Essays weisen weit über die Metropole Bayerns hinaus, etwa: »Der Nationalsozialismus im Europa der Weltkriege«, »Gewalt und Gewalterfahrung im ’Dritten Reich’«, »Verwaltung und Verbrechen«, »Die Profiteursgesellschaft …«, »Kirchen, Konfessionen und ’Drittes Reich’«, »Glaube, Liebe, Hass. Die nationalsozialist. Politik der Gefühle«, »Der Blick von außen: Haben die Deutschen die Verantwortung für ihre NS-Vergangenheit übernommen?«. - Fazit: Ein auch äußerlich gewichtiger Band, der nicht zuletzt der Bilder wegen zum Schmökern einlädt.

Die Geschichte der Juden in Deutschland Dieses in einer preiswerten Sonderaus-gabe erschienene Buch (hrsg. V. Arno Herzig u. Cay Rademacher; Ellert & Richter Verlag, Hamburg 2013; 352 S., 270 Abb., Hardcover, € 14,95) reicht ebenfalls weit über den Rahmen des Titels hinaus. In 26 Beiträgen renommierter Autoren aus Wissenschaft und Publizistik spannt es den Bogen von mythischer Vorzeit über die Anfänge historischer Überlieferung bis hin zur Diskussion über das Holocaust-Museum in Berlin. Eine Auswahl aus der Vielfalt der Aspekte: »Von König David bis zu Karl dem Großen«, »Christentum und Judentum«, Juden in D. im Mittelalter (800-1350)«, »Der Blick einer jüdischen Frau auf die Gesellschaft der frühen Neuzeit«, »Der lange Weg von der Duldung zur Emanzipation (1650-1871)«, »Der Strom des Geldes: Die Rothschilds«, »Aufklärung und Reform-Judentum«, »Ostjuden in D.«, »Bäder-Antisemitismus in D.«, »Jüdisches Krisenbewusstsein in den Jahren der Weimarer Republik«, »Ausgrenzung und Vernichtung der dt. Juden (1933-1945)«, »’Arisierung’ und Existenzvernichtung in der NS-Zeit«, »Jüdischer Widerstand«, »Juden in Deutschland seit 1945«, »Jüdische DP-Camps im Nachkriegsdeutschland«, »’Vergangenheitsbewältigung’ in D.«, »Vom Nürnberger Militärtribunal zum Holocaust-Mahnmal«, »Jüdische Kunst in D.«, »Juden in der Literatur«, »Juden in der Musik D.s«. Der resümierende »Epilog« kommt zu dem Schluss: »Das deutsche Judentum endete in einer unvorstellbaren Tragödie. Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Hans Joachim Meyer, meinte dazu lapidar: »Die Verbrechen der Nazis am jüdischen Volk sind ein singuläres Ereignis der Menschheitsgeschichte.« Ein Glossar und eine Chronik der jüdischen Geschichte ergänzen das informative, ansprechend gestaltete Buch. Peter Steder

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13. Juli 2015

musik in kirchen

aus den kirchen

maria-magdalenen

Abiturienten des Dresdner Kreuzchores in Reinbek Reinbek – Auf einer deutschland-

weiten Konzertreise im August

werden die Abiturienten des Dresdner Kreuzchores in der Maria-Magdalenen-Kirche, Kirchenallee 1, am Dienstag, 4. August, 20 Uhr, ein a-capella-Programm mit Werken von Klassik bis Pop bieten. Die 12 jungen Sänger haben in diesem Jahr ihre 10-jährige Ausbildung beim Dresdner Kreuzchor abgeschlossen und ihre Tournee führt – wie auch schon die ihrer Vorgänger in den vergangenen Jahren – nach Reinbek. Karten zum Preis von € 10,- gibt es ab 19 Uhr nur an der Abendkasse bei freier Platzwahl.

st.-ansgar Schönningstedt

Musik für Daheimgebliebene mit Ingeborg Sawade und Berthold Paul Schönningstedt – Die ev.-luth. Ansgar-Kirchengemeinde Schönningstedt-Ohe lädt ein zu einem musikalischen Ferienprogramm für Daheimgebliebene. Die Reinbeker Musiker Ingeborg Sawade und Berthold Paul – Letzterer Komponist und Kunstpreisträger des Landes SchleswigHolstein – stellen in den Ferien ein Programm mit meditativer Orgelmusik und Querflöten vor. Als Gast musiziert zeitweilig Kantor und Organist Peter Herren von der Maria-Magdalenen-Kirche aus Marne mit. Termine sind: Mittwochs ab 19

martin-luther Gesprächskreis für Trauernde Wentorf – Pastor Michael Galle lädt am Donnerstag, 16. Juli, 19 Uhr, wieder ein zum Gesprächskreis für Trauernde im Gemeindehaus, Waldweg 1. Pastor Michael Galle: » Jeder Mensch trauert individuell. Dieses Durchleben der Trauer braucht Raum und Zeit. Der Gesprächskreis möchte unter meiner Leitung einen geschützten Rahmen für einen Austausch mit anderen Hinterbliebenen anbieten.« Im August ist Sommerpause.

Neuer Gesprächskreis für Trauernde Wentorf – Pastor Michael Galle hat für einen Mittwoch-Termin einen neuen Gesprächskreis für Trauernde ins Leben gerufen – besonders für Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger gedacht. Der Kreis trifft sich jedem 3. Mittwoch im Monat, das nächste Mal also am 15. Juli, jeweils um 19 Uhr im Kaminraum des Gemeindehauses, Waldweg 1. Im August ist Sommerpause.

Goldene Konfirmation 2015 Wentorf – Am Sonntag, 19. Juli 2015, 10 Uhr, lädt die Martin Luther-Kirchengemeinde, Reinbeker Weg 27, die Konfirmationsjahrgänge 1963 – 1964 ein zur Feier der Goldenen Konfirmation. Den Festgottesdienst hält Pastor Michael Galle. Im Anschluss sind die Jubilare zu einem gemeinsamen Beisammensein mit Essen und Kaffeetrinken eingeladen. Zugehörige der genannten Jahrgänge melden sich bitte im Kirchenbüro,  7202425. Ingeborg Sawade

Berthold Paul

Uhr, am 22. und 28. Juli sowie am 19. und 26. August. Außerdem: Sonntags, ab 17 Uhr, am 2. und 9.

August 2015. Der Eintritt ist frei. Die Kollekte ist für die Kirchenmusik bestimmt.

nathan-söderblom

Orgelkonzert »Der heitere Bach« Reinbek – Jörg Müller lädt am Sonntag, 30. August, 18 Uhr, ein in die NathanSöderblom-Kirche am Täbyplatz, Berliner Straße 4, zum Orgelkonzert unter dem Motto »Der heitere Bach«. Johann Sebastian Bach hat seinerzeit Kompositionen für Streichorchester von Antonio Vivaldi und Johann Gottfried

Walther zu schwungvollen Orgelstücken umkomponiert. Jörg Müller (Foto): »Eines dieser Stücke heißt “der Großmogul“ – man kann geradezu orientalische Klänge erahnen. Eine wunderbare Orgelmusik, genau richtig zum Ferienende«. Eintritt frei, Kollekte erbeten.

aumühler kirche Konzert für Orgel und Trompete Aumühle – Uwe Komischke und Thorsten Pech sind in Aumühle keine unbekannten Musiker. Bei ihrem letzten Konzert in der Aumühler Kirche gab es für den Trompeter Uwe Komischke und den Organisten viel Beifall. Das war ein Grund für die Kantorin Susanne Bornholdt, die beiden erneut zu einem Konzert am 1. August, um 15.30 Uhr, in die Bismarck-Gedächtnis-Kirche Aumühle einzuladen. Der Eintritt beträgt 10 Euro.  Lothar Neinass

Ferienangebot: Gute-Nacht-Geschichten Wentorf – Die Martin Luther-Kirchengemeinde lädt vom 19. Juli bis 1. August, jeweils 18 Uhr, wieder ein zur Lesung von Gute-Nacht-Geschichten für Kleine und Große. Pastor Mirko Klein: »Jeden Abend gibt es Gelegenheit, den Ferientag gemeinsam mit Kindern und Eltern aus der Nachbarschaft zu beschließen. Es wird eine Geschichte vorgelesen oder erzählt, danach lassen wir den Abend mit einem Gute Nacht-Lied ausklingen.« Donnerstags entfallen die Lesungen wegen des Kinder-Ferien-Kinos. Treffpunkte sind: • 19. bis 25.7.: Spielplatz zwischen den Häusern Danziger Straße 18, in unmittelbarer Nähe des Neubaugebiets am Langen Asper • 26.7. bis 1.8.: Spielplatz zwischen den Hochhäusern Nr. 17 und 19 an der Hauptstraße.

Ambulanter Hospizdienst Reinbek e.V. Wir begleiten schwerkranke und sterbende Menschen in der eigenen Wohnung oder im Pflegeheim. Wir haben Zeit zum Reden und Zuhören. Auch die Angehörigen möchten wir in der schweren Zeit mit dem Sterbenden und in ihrer Trauer begleiten. Unser Dienst ist kostenfrei.

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13. Juli 2015

schloß reinbek Kamingespräch: » Von Ärzten und Grenzen – Das Dilemma der humanitären Hilfe« Reinbek – Das Kulturzentrum Reinbek zusammen mit dem Verein »kontakt« lädt ein zum abendlichen Kamingespräch am Mittwoch, 22. Juli, 19.30 Uhr, im Festsaal des Reinbeker Schlosses, Schlossstraße 5, mit Dr. Ulrike von Pilar (Foto), Biomathematikerin, seit 1988 in der humanitären Hilfe und seit 1991 mit Médecins sans Frontières /Ärzte ohne Grenzen tätig. Anhand einiger Beispiele aus der Arbeit und der Geschichte von Ärzte ohne Grenzen soll an

diesem Abend über die oft unlösbaren Probleme der humanitären Hilfe diskutiert werden. Dr. Ulrike von Pilar war Gründungspräsidentin von Ärzte ohne Grenzen in Deutschland und von 1997 bis 2005 Geschäftsführerin. Von 2006 bis 2008 war sie für Ärzte ohne Grenzen

Landeskoordinatorin in Malawi. Seit 2012 leitet sie das AdvocacyTeam in Berlin. Moderation: Bernd M. Kraske. Als Eintritt wird um eine angemessene Spende für Ärzte ohne Grenzen gebeten. Wenn Sie nicht persönlich kommen können: Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE72 3702

0500 0009 7097 00, Stichwort: »Kamingespräch«.



Dr. Ulrike von Pilar

Reinbek – Am 19. Juli, 19 Uhr, ist das SchleswigHolstein Musik-Festival mit seinem ersten von zwei Konzerten im Schloss zu Gast. Tabea Zimmermann, die sich schon mit 3 eine Bratsche

unters Kinn klemmte und 2014 zur »Instrumentalistin des Jahres« (ECHO Klassik) gekürt wurde, bringt zusammen mit Thomas

Tschaikowskys Zyklus »Die Jahreszeiten« Reinbek Die Musik – Tschaikowsschildert den ky ist das Verlauf eines Jahresthema ganzen Jahres: des SchleswigVon dem flaHolstein-Musik ckernden Feuer Festivals 2015. am Kamin im Das KulturzenJanuar, dem trum Schloss Karneval im Reinbek bietet Februar, den Fumiko Shiraga und Dr. Manfred Dahlke dazu am ersten SchneeMittwoch, 29. glöckchen, Juli, 19.30 Uhr, ein Vortragskonzert, das den einer sternklaren Frühlingsnacht Beziehungen zwischen Musik und Literatur im Mai, dem Sommer, der Ernte nachspürt und im Wechsel von Wort und Musik und der Jagd im Herbst bis hin zur nbenannt-1 Thu Sep 25 09:28:31 2014 Seite 1 die Stimmungen nachvollzieht, die der KompoWeihnachtszeit im Dezember. nist in seinen Klangbildern eingefangen hat. Karten (€ 20,-) gibt es an der Fumiko Shiraga (Klavier) und Dr. Manfred Kulturkasse in der Stadtbibliothek, Dahlke (Rezitation) präsentieren Tschaikowskys Hamburger Straße 8, geöffnet Zyklus »Die Jahreszeiten«. Peter Iljitsch TschaiMo+Do: 14-18 Uhr und Di+Fr: 10kowsky ließ sich zu seinem Klavierwerk »Die 13 Uhr,  72736920 und an der Jahreszeiten« durch Gedichte der russisch roman- Abendkasse im Schloss Reinbek. tischen Literatur inspirieren. Es handelt sich um 12 Gedichte, aus denen er Klangbilder schafft.

Schleswig-Holstein-Musik-Festival Reinbek – Am 16. August, 19 Uhr, ist das Schleswig-Holstein-Musik Festival zum zweitemn Mal in diesem Jahr im Schloss zu Gast. Lilya Zilberstein, »eine vollkommene Pianistin … einfach Weltklasse« (Duo-Partnerin Martha Argerich), bestreitet ihren Soloabend mit Werken von Tschaikowsky (Klaviersonate cis-Moll op. post. 80), Schumann und Liszt. Karten (€ 32/39,-) gibt es an der Kulturkasse in der Stadtbibliothek, Hamburger Straße 8, geöffnet Mo+Do: 14-18 Uhr und Di+Fr: 10-13 Uhr,  7273 6920 und an der Abendkasse im Schloss Reinbek.

Hoppe (Klavier) Werke von Glinka, Tschaikowsky, Glasunow, Schostakowitsch u.a. zu Gehör. Karten (€ 32/39,-) gibt es an der Kulturkasse in der Stadtbibliothek, Hamburger Straße 8, geöffnet Mo+Do: 14-18 Uhr und Di+Fr: 10-13 Uhr,  72736920 und an der Abendkasse im Schloss Reinbek.

FOTO: MARCOBORGGREVE

Schleswig-Holstein-Musik-Festival mit Tabea Zimmermann und Thomas Hoppe

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Open-Air-Konzert mit dem Reinbeker Stadtorchester

Reinbek – Am Sonnabend, 29. August, 19 Uhr, lädt das Reinbeker Stadtorchester zum Open-Air-Konzert im Schlosshof – zu einem ganz besonderen musikalischen Ausflug in die bunte Welt der Musicals und Filmmelodien. Unter der Leitung von Andreas Goj werden die etwa 30 Musiker beliebte aktuelle Werke spielen und auch längst vergessene wieder zum Leben erwecken. Karten (€ 10,-) gibt es an der Kulturkasse in der Stadtbibliothek, Hamburger Straße 8, geöffnet Mo+Do: 14-18 Uhr und

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13. Juli 2015

CD-TIPPS Ernstes und Heiteres Jean Sibelius (1865-1957), erster finnischer Komponist von internationalem Rang, schrieb außer Sinfonien und Tondichtungen eine Reihe von Bühnenmusiken, die in Konzertführern meist übergangen werden, anlässlich seines 150. Geburtsju-biläums aber auf dem NAXOS-Label eine besondere Würdigung erfahren. Die CD-Reihe startet mit »Kung Christian II« (1898) über die unglückliche Liebe des Regenten zu einer Bürgerlichen und »Kuolema« = ‚Tod’ (1903) mit dem berühmten »Valse triste« (8.573299). Selten zu hören ist auch »Belshazzar’s Feast’ (1906) mit z.T. orientalischem Flair entsprechend der Thematik: Intrigen am Hofe des Königs von Babylon, seine von einer Jüdin geplante, durch Liebe zunächst verhinderte, schließlich doch ausgeführte Tötung. Einige weitere Raritäten: »Die Sprache der Vögel«, »Cortège«, »Procession«, »Menuetto« (8.573300). Der für seinen Witz bekannte international agierende Dirigent und Komponist Leif Segerstam (*1944) ist Garant für authen-

tische Interpretation seines Landsmannes. Über 40 Jahre nach ihrem Entstehen liegen die Aufnahmen, die Friedrich Gulda (1930-2000) von Bachs »Das Wohltemperierte Klavier« in nur zwei Sitzungen einspielte, wieder vor (4 CDs, MPS/Edel:Kultur). Das Besondere: Der damalige Labelchef und Soundtüftler Hans Georg Brunner-Schwer hatte die Mikrofone direkt über den Saiten platziert. Ergebnis: Trockener, direkter Klang und Stereoeffekt bei den Läufen (von tief zu hoch = von links nach rechts). Gulda über sein Spiel: »Ich habe mich bemüht, durch Anschlags- und Pedalisierungs-Nuancen Cembalo-, Clavichord- oder Orgelcharakter klar hervortreten zu lassen« – alle drei Instrumente konnten zu Bachs Zeiten mit »Clavier« gemeint sein. Durch Wechsel zwischen Aggressivität und Zartheit betont er zudem die jeweilige Stimmung der Stücke. Zum ersten Mal seit den 70er Jahren wird durch die direkte Kopie vom Masterband das unverfälschte Klangbild der Originale wieder erkennbar und der Rang als Referenzeinspielung bestätigt. Ein außergewöhnliches Hör-Erlebnis.

Harfenkonzerte sind vergleichsweise selten. Insofern ist die CD der Belgierin Anneleen Lenaerts »Harp Concertos« (Warner Classics) ein Solitär. Das dreisätzige Opus des Russen Reinhold Glière von 1938 strapaziert den Hörer nicht – seine Kompositionen gefielen sogar den Aufsehern der KPdSU: Dreimal erhielt er den Stalinpreis, ebenso oft den Leninpreis. Joseph Jongen (1873-1953) umrahmt die an Debussy erinnernden Solopartien kammermusikalisch sparsam. Joaquin Rodrigo (1902-1999) hat den Gitarrenpart seines berühmten »Concierto de Aranjuez« selber für Harfe umgeschrieben. Ein Jazztrio mit Klarinette, Gitarre und Bass – ohne Schlagzeug? Zum Verzicht auf den sonst unentbehrlichen Drummer bemerkte Gründer und Multibläser Jimmy Giuffre: »Der Drive muss in dir sein. Ich verstehe nicht, wieso man jemanden braucht, der einen anstößt.« So kommt das »Jimmy Giuffre /Jim Hall Trio« 1956 bis 1959 (»Complete Studio Recordings«, 4 CDs, Phono /inakustik) 51-mal wunderbar allein zurecht, mal besinnlich, mal bewegt. Wo bei dem gepflegten kammermusikalischen Mix aus Jazz und Folk betonter Rhythmus nötig ist, springen die zwei Zupfer ein (am Bass Ralph Peña, Red Mitchell od. Ray Brown). Ab und zu ergibt sich mit Bob Brookmeyer (Ventilposaune) als viertem Mann ein spannender Ballwechsel. Bei den 20 Stücken mit dem Trio Giuffre, Paul Bley (Piano) und Steve Swallow (Bass) liegt das Gewicht oft mehr auf Stimmung, Klang und Verzahnung als auf individuellen Linien (»1961«, 2 CDs, ECM/UMG) . Auch im Spiel zu viert unter Führung des locker swingenden (promovierten!) Pianisten Billy Taylor oder des herrlich ‚groovenden’ Organisten Paul Bryant darf Jim Hall hörenswerte Soli abliefern (»Jim Hall Classic Quartets«; EJC/inakustik).

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Die Gitarre spielt eine besondere Rolle in der Musik Südamerikas. Mit »Brazil. The Birth of Bossa Nova« (2 CDs; Chant du Monde/ harmonia mundi) liegt eine repräsentative Auswahl (56 Titel) der Hauptakteure vor: João Gilberto (24-mal), Laurindo Almeida, Luiz Bonfa, Charly Byrd, Baden Powell u.a., dazu Bläser wie Stan Getz (10-mal), Bud Shank, Cannonball Adderly, Miles Davis und Zoot Sims. Dazu natürlich viel Gesang. Diesem Musiktyp widmet sich auch Dusko Goykovich auf seiner Neuen CD («Latin Haze”, Enja/Soulfood). Der renommierte Trompeter und Komponist aus Bosnien – kürzlich wurde er mit dem Musikpreis der Landeshauptstadt München ausgezeichnet und 2014 mit einem ECHO für sein Lebenswerk geehrt – denkt auch mit 83 noch nicht an den Ruhestand. Meist am Erbe seiner Heimat orientiert, serviert er mit der Bigband des Serbischen Rundfunks 10 hausgemachte Salsa-Portionen. Der Meisterperkussionist César Granados gibt den Stücken durchgehend kubanischen Pep. Nichts zum Einschlafen. Lennart Axelsson steht im Focus auf «All the things you are” (must have/membran). Läse man «heights” statt «things«, wäre der Titel dem Schweden auf die Lippen geschneidert: 20 Jahre lang blies er erste und Solotrompete in der NDR Big Band. In der spielte auch Posaunist Joe Gallardo, der seinem Kollegen 14 passende Arrangements von Jazz- und ‚Latin’-Klassikern (zwei von ihm selber) für den Bigband-Rahmen schenkte. Etwas für Liebhaber von sattem Sound. Interessant ist der Vergleich mit Tausendsassa Axel Schlosser & HR-Bigband (»Into the Mackerel Sky«; Double Moon/New Arts International): Trompeter, Komponist (7 der 10 Stücke – einige haben das Zeug zum Ohrwurm – stammen von ihm) gewiefter Arrangeur (als seien mehrere am Werk gewesen) und ‚Leader’ in einer Person. Als Kenner der Truppe, der er selbst über 10 Jahre angehört, gelang es ihm, eine Balance zwischen dem Sound der Band, einzelnen Gruppen und Soli zu schaffen. – Der Bremer ‚SMS’ Schmidt drückt durch den CD-Titel »Utopia« (Laika/rough trade) per Paradox seine Gefühle aus: »Ich lebe in einer wahr gewordenen Utopie. Ich genieße es, Kompositionen für besondere Musiker zu schreiben und mit ihnen gemeinsam Musik zu machen.« Von den 27 beteiligten Jazz- und Jazzrock-Legenden kommt in Crews zwischen fünf und elf Spielern jeder dran. Schmidts anspruchsvolle Stücke nennt Bassist Jimmy Haslip zu Recht »visionär, farbenfroh und spannungsreich«. Ein Ohrenschmaus mit rhythmischen Peter Steder Raffinessen.

jazz club bergedorf Bergedorf – Der Jazzclub Bergedorf, Weidenbaumsweg 13–15 (Suhrhof) präsentiert: Sonntag, 19. Juli, 11 Uhr »Swinging Feetwarmers Jazzband« – Vom Dixieland bis zum Swing lautet das musikalisches Motto der siebenköpfigen Besetzung. Sonntag, 26. Juli, 11 Uhr »Skiffle Track« mit Karin Marciniak, der Hamburger Skiffle-Queen Sonntag, 2. August, 11 Uhr »Papa Pider’s Jazzband« – Die Göteburger Jazzband spielt den Revival-Jazz mit Gesang und Skiffle Sonntag, 9. August, 11 Uhr »Les Enfants du Jazz« zelebrieren frischen swingenden Dixieland-Jazz Sonntag, 16. August, 11 Uhr »Forum Allstars« – Mit Volker Reckeweg an der Trompete können die Zuhörer sogar das dreigestrichene C hören . . . Sonntag, 23. August, 11 Uhr »Wood Cradle Babies« – Die Pinneberger kommen mit swingendem Dixieland Sonntag, 30. August, 11 Uhr »Southland N.O. Jazzband« spielt und pflegt die Jazz-Originale der 20er und 30er Jahre Eintritt: € 7,-; Mitglieder € 5,-; freier Eintritt für Jugendliche. Mehr unter www.jazzclubbergedorf.de

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Dringende Wohnungssuche! Reinbek – Die Flüchtlingsinitiative unterstützt die Stadt Reinbek und die Flüchtlinge bei der Suche nach Wohnungen im Kreis Stormarn. Aktuell suchen wir: • 1-2-Zimmer-Wohnung, bis 50 qm, bis € 445,- warm für einen engagierten jungen Mann aus Afghanistan, gern auch in Trittau, Glinde, Barsbüttel oder Ahrensburg. • 2-3-Zimmer-Wohnung, bis 60 qm, bis € 540,- warm für die junge Syrierin Anna, deren Mann im Krieg verschollen ist. Sie sucht dringend für sich und ihre behinderte Tochter (6 Jahre) eine Wohnung im Reinbeker Stadtgebiet (Kita der Tochter in Reinbek) mit Aufzug im Haus. • 3-Zimmer-Wohnung, bis 75 qm, bis € 646,- warm für ein junges Ehepaar aus dem Jemen und ihre kleine Tochter (8 Monate). • 3-Zimmer-Wohnung, bis 75 qm, bis € 646,- warm für eine junge Familie aus Armenien, ein Ehepaar und ein 7-jähriges Mädchen. Die Tochter geht in Reinbek zur Schule, daher wäre eine Wohnung im Reinbeker Stadtbereich großartig. Gern bleiben wir für die erste Zeit Ansprech-partner für die Vermieter. Helfen Sie mit, Brücken zu bauen und reichen Sie unseren Flüchtlingen die Hand! Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Ihre Ansprechpartnerin der Flüchtlingsinitiative Reinbek: Frau Karina Korth,  Mobil: 0171-5851809, Festnetz:  040-72812412, eMail: [email protected]

Aufforderung zum Rückschnitt von Grenzbepflanzungen Reinbek – Immer wieder ist festzustellen, dass viele Grenzbepflanzungen in den öffentlichen Verkehrsraum ragen und somit Verkehrsschilder verdecken oder die Fahr- und Fußwegnutzung behindern. Jeder Grundstückseigentümer ist für seine Grenzbepflanzung verantwortlich, welche nur so unterhalten werden darf, dass keine Beeinträchtigung des öffentlichen Ver- kehrsraumes entsteht. Deshalb weist die Stadt Reinbek alle Grundstückseigentümer auf die rechtlichen Bestimmungen hin und fordert dazu auf, den Bewuchs entsprechend zurückzuschneiden. Hinsichtlich des Rückschnitts von Hecken und überhängen-den Ästen und Sträuchern ist darauf zu achten, dass über Fahrbahnen ein Lichtraumprofil von 4,50 m und über Gehwegen ein Lichtraumprofil von 2,50 m Höhe eingehalten werden muss.

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Wir brauchen Unterstützung und suchen eine/-n Taxifahrer/-in Disponent/-in im Schichtdienst. Taxi Reinbek GmbH, Tel. 040-7226666

«Offene Gartenpforte« Reinbek – Auch in diesem Jahr haben sich wieder Gartenbesitzer bereitgefunden, ihren Garten an einem bestimmten Tag interessierten Gartenfreunden zu öffnen. Aussteller ist für die Sicherheit seines Gartens selbst verantwortlich. Bitte keine Tiere! 26. Juli, 14 – 18 Uhr: Christiane Diercks, Außenschlag 8, 21521 Wohltorf: Großer Garten mit Blumenrabatten und Rundbeet mit Übergang zum Wald. Dekorative Staudenbeete und Naturteich. 1. und 2. August 15 – 18 Uhr: Janice Luther, Börnsener Str. 14, 21521 Aumühle: Beindruckendes Farbenspiel in einem großen Staudenbeet in typisch englischem Stil. Rosen, Phlox und Clematis wetteifern um die Blicke der Betrachter. Gemütliche Sitzplätze und kleine Teiche. 30. August 15 – 18 Uhr Heidemarie Grobe, Fasanenstieg 7, 21465 Reinbek: Ein großes, eingewachsenes Grundstück mit mächtigen und außergewöhnlichen Bäumen, die wohltuend Schatten spenden. Eine Vielzahl von Bodendeckern umrahmt das Haus.

Fahrräder für Flüchtlinge dringend gesucht Reinbek – In den nächsten Tagen heißt die Stadt Reinbek wieder viele neue Flüchtlinge willkommen. Damit die Menschen sich frei in Reinbek und Umgebung bewegen können, braucht die Flüchtlingsinitiative Reinbek wieder dringend Fahrräder! Die Spender sollten sich mit Frau Kamin in Verbindung setzen:  0173-7561938.

senioren 31

13. Juli 2015 Senioren in der BeGe Neuschönningstedt – Jeden Dienstag ab 15 Uhr bieten AWO und DRK in der Begegnungsstätte, Querweg 13, gemeinsam einen Spiel- und Kaffeenachmittag an. Die nächsten Termine sind der 14. und 21. Juli 2015.

Klönen beim Sonntagsfrühstück Reinbek – Das DRK-Reinbek lädt an jedem ersten Sonntag im Monat, das nächste Mal am 2. August 2015, 9 Uhr, alle Senioren – auch wenn sie nicht Mitglied im DRK sind – in den Seniorentreff JürgenRickertsen-Haus ein, Schulstraße 7, zum lecker Frühstück und zum Klönen. Anmeldung erbeten unter der neuen Nummer  01737561938

Beratungsdienst »Blickpunkt Auge« im Jürgen-Rickertsen-Haus Reinbek – Wenn der Augenarzt eine besorgniserregende Diagnose wie Makuladegeneration, Grüner Star, Diabetische Retinopathie oder ähnliches stellt, bleibt der Patient häufig mit vielen Fragen allein. Kann ich etwas gegen diese Krankheiten tun? Helfen Nahrungs-ergänzungsmittel, Akupunktur oder Homöopathie? Zwar können Augenarzt und Optiker oft Unterstützung geben, doch die Fachleute sind häufig nicht in der Lage, die Alltagsprobleme der Betroffenen zu lösen. Das können Leseschwierig-keiten beim Einkaufen im Super-markt oder bei der Suche nach dem richtigen Bus sein, hin und wieder ein

umgeworfenes Glas, aber auch die Probleme beim Erkennen selbst gut bekannter Menschen auf der Straße. Am Mittwoch, 15. Juli von 10–13 Uhr, können Sie beim Beratungsdienst »Blickpunkt Auge« im Jürgen-Rickertsen-Haus, Schulstraße 7, Ihre Fragen stellen zu nachlassender Sehkraft, zu Behandlungsmethoden und ihren Grenzen, zu Hilfsmitteln und Prophylaxe bei Grauem Star, Glaukom und Makuladegeneration (AMD). Die Beratung ist kostenlos und neutral. Anmeldung für Einzelberatung unter  0451- 40850813 oder [email protected]

Seniorenfrühstück in Wohltorf

Kostenlose Mitmachaktion: Qigong im Schlosspark

Wohltorf – Das Wohltorfer Deutsche Rote Kreuz (DRK) lädt wieder ein zum Seniorenfrühstück ins Thies‘sche Haus, Alte Allee 1, am Mittwoch, 5. August 2015, 9.30 bis 11 Uhr. Kostenbeitrag: € 3,-. Anmeldungen erbittet Giesela Kleindienst unter  04104-5918, ab 18 Uhr.

Reinbek – Die Deutsche QigongGesellschaft lädt zum 8. Mal zur bundesweiten Sommeraktion: »Qigong im Park – Üben unter freiem Himmel«. Ausgebildete Lehrerinnen bieten bei der kostenlosen Mitmach-Aktion an, die Übungen kennenzulernen. Im Reinbeker Schlosspark macht

Russische Volksmelodien Reinbek – Die Kursana Villa Reinbek, Am Rosenplatz 12, lädt am Montag, 20. Juli, 16 Uhr, zum Konzert mit dem Künstler-Ehepaar Natalia und Pawel Zmitrovich. Natalia Zmitrovich spielt das russische Volksinstrument Domra und Mandoline, ihr Mann Pawel tritt mit Balalaika und Gitarre auf. Das Repertoire des Duos reicht von Barock und Klassik bis zu Jazz und moderner Musik. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

Reinbek – Die PlattdeutschGruppe »Wi snackt platt« macht eine Ausfahrt, deshalb entfällt das Treffen am Montag, 3. August. Nächster Termin für den kommodigen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen ist am Montag, 7. September, um 15 Uhr im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Reinbek-West, Berliner Straße 4. Christa Möller

Aumühle – Das Augustinum, lädt am Montag, 13. Juli, 19 Uhr, zum Bildervortrag von Dr. Christoph Hinkelmann. Ein kleines Stück neues Russland sucht seinen Weg in eine eigene Zukunft. Eintritt: € 6,-.

Siebenbürgen Aumühle – Das Augustinum, lädt am Dienstag, 21. Juli, 17 Uhr, zum Diavisionsvortrag von Dieter Gandras über die historischen Siedlungsgebiete der »Siebenbürger-Sachsen«, die von Ungarn bis Rumänien seit dem 12. Jahrhundert deutsche Kultur vertreten und erhalten haben. Die Fahrt geht über Österreich mit Salzburg und Wien, Ungarn mit Budapest und nach Rumänien in die schönen Karpatenlandschaften Siebenbürgens mit ihren urigen, alten Dörfern, gewaltigen Kirchenburgen und den einzigartigen Moldau-Klöstern des Weltkulturerbes. Zurück geht es über die Slowakei mit Bratislava und Tschechien mit Prag. Eintritt: € 6,-.

»Der Unverbeß« Aumühle – Am Donnerstag 23. Juli, 19 Uhr, ist im Augustinum das Kieck-Theater aus Weimar zu Gast mit einem Christian-Morgenstern-Programm – ein Mix aus Schauspiel, Musik und Pantomime. Cornelia Thiele schlüpft flink wie das »Wiesel« in die verschiedenen Figuren, ist Würfel, Magd, Palmström und Schild-KröKröte; Thomas Kieck unterstützt die Darstellung mit jazzigen Gitarrenklängen, greift aber auch zu Klingel, Pfeife und Xylophonschlägel, lässt das Känguru hüpfen, die Möwe fliegen. Eintritt: € 12,-

k

Am Rosenplatz 12,  040-797500

»Platt« im August fällt aus

Leben in Kaliningrad/Königsberg

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Reinbek – Nach einer Pause im Juli, lädt der Seniorenbeirat der Stadt Reinbek wieder am 12. August 2015 zum Themenfrühstück ins Jürgen-Rickertsen-Haus, Schulstraße 7, ein. Apothekerin Frau Schumacher referiert über Missbrauch von Medikamenten. Mit Kaffee, Tee und belegten Brötchen beginnt das Frühstück um 9 Uhr. Zwischen Frühstück und Vortrag gibt es wieder Sport mit Babette Rackwitz-Hilke von der TSV Reinbek. Der Kostenbeitrag: € 1,50. Anmeldung erforderlich bei Bärbel Schmidt ( 040-7221613) oder Barbara Neumann ( 0407223434).

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Mit Roland Werner ins Havelland nach Ribbeck Reinbek – Am Sonnabend, 8. August 2015, lädt der Hamburger Kunsthistoriker und RomanikSpezialist Roland Werner ein zur Fahrt ins Havelland nach Ribbeck mit Besuch der Orte Nauen (Besuch u.a. der Stadtpfarrkirche St.-Jacobi), Markee (Fachwerksaalkirche), Markau (Barockkirche)und Mustergut Groß Behnitz am See. Abfahrt: HH-Hbf. 7.30 Uhr, dort zurück 22 Uhr. Anmeldungen unter  040-7224984 (Koeser, evtl. AB)

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Missbrauch von Medikamenten

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Noch freie Plätze im Reinbeker Sommerferienprogramm Reinbek – Der zentrale Anmeldetag für das diesjährige Reinbeker Sommerferienprogramm hat zwar bereits Ende Juni stattgefunden, trotzdem gibt es aber bei vielen Veranstaltungen noch freie Plätze. Gleich zu Beginn der ersten Ferienwoche geht es hoch hinaus: Für den Aufstieg auf den Kilimanschanzo (am 20.7.), einem zum Kletterberg umfunktionierten alten Hochbunker mitten in Hamburg, können sich noch Interessenten ab 10 Jahre anmelden. Ebenso für das Bolzplatz-Fußballturnier (22.7.), für den Walderlebnistag in den Oher Tannen (23.7.), oder für das Indianer-Abenteuer der Falken, mit Lagerfeuer und Übernachtung zum Ausklang der Woche (24. und 25.7.). Die zweite Ferienwoche startet mit Bowling im Sport-Park Reinbek sowie der Suche nach dem Indianerschatz mit den Pfadfindern (27.7.), bevor dann am 28. Juli ein Experimentierkursus sowie ein Schnupperkursus Billard auf dem Programm stehen. Am 31.7. geht es dann zur Ostsee in den Hansapark. Anfang August kommen Freunde der Olchis auf ihre Kosten, die bei einer Rallye am 3.8. Reinbek unsicher machen werden. Alle weiteren Infos zu den einzelnen Veranstaltungen sowie die weiteren Termine des Ferienprogramms gibt es entweder auf der Homepage der Stadt Reinbek (unter Bildung/ Soziales; Kinder- und Jugendarbeit), oder aber in den Programmheften, die in den Jugendeinrichtungen, der Stadtbibliothek sowie im Rathaus erhältlich sind.

FOTO: PRIVAT

Wie arbeitet der Landtag? Was ist, wenn ein Abgeordneter krank wird? Wo wohnt Martin Habersaat in Reinbek? Diese und andere Fragen wurden umfangreich besprochen, und der Abgeordnete freute sich: »So viele Schülerinnen und Schüler auf einmal mit so vielen interessierten Fragen. Das war ein toller Vormittag, den wir gerne wiederholen können – natürlich auch mit anderen Schulen aus der

Region.« Zuletzt konnten einige Kinder jeder Klasse im Spiel in die Rolle der Volksvertreter schlüpfen. Das war gar nicht so einfach! Wer darf reden? Wie lange? Was soll gesagt werden? Welcher Vorschlag steht jetzt genau zur Abstimmung? Alles Fragen, die auch die richtigen Abgeordneten regelmäßig zu klären haben.

»Weltensegler« feiern den Sommer

ASB-Kita wird schon bald ein Jahr alt und die Kinder lieben »ihre« Einrichtung Reinbek – Fast ein Jahr gibt es die ASB-Kindertagesstätte »Weltensegler« und die Kinder lieben die Einrichtung. Jetzt wurde ein Sommerfest gefeiert, an dem alle an einem Strang zogen. Leiterin Lissy Delport und ihre Mitarbeiter hatten einige Spiele vorbereitet und die Kindertagesstätte geschmückt. Die Eltern hatten für ein großartiges Buffet gesorgt. Die Flaggen vieler verschiedener Länder hingen an Bändern oder waren an den Zäunen befestigt. Die Kinder hatten sie selbst ausgemalt und zeigten sie den Eltern und Freunden voller Stolz. Vor der Einrichtung auf den Parkplätzen waren verschiedene Spiele aufgebaut: Die Jungen und Mädchen durften über Pappstöcke springen, die im Takt bewegt

Die Pappstangen wurden im Takt bewegt und die Kinder sprangen darüber – mit viel Rhythmusgefühl. wurden, angelten aus einem Planschbecken Fische und übten sich auf dem Geschicklichkeitsparcours. Die große Spielfläche auf Klaus Matuschowitz dem Gelände des »Weltensegler« wurde wie immer mit Beschlag Natur- und Kunststeinarbeiten · Teiche und Wasseranlagen belegt. Nur der Teil mit Kletterstandortgerechte Pflanzungen · Gartenpflege gerüst und Seilbahn durfte noch nicht genutzt werden. Dort musste Gartenstr. 10a · Witzhave · Tel. 04104 / 695 7627 od. 0173 / 746 35 05 uralter Bauschutt ausgesiebt werden. Jetzt erst wachsen dort die ersten Grashalme und brauchen noch ein wenig Zeit. Auf der Terrasse machten es sich ebenfalls • Flachdach • Blecharbeiten einige Eltern bequem. Der • Schornsteinverkleidung Hausmeister hatte aus alten • Wartung + Reparatur Paletten Sitzmöbel hergestellt, die • moderne Bäder es dort richtig gemütlich machten. Erzieher kümmerten sich an den Klaus Dieter Spielstationen um die Kinder, grillten Würstchen und standen als Gesprächspartner zur Verfügung. Es war rundum ein bunter NachmitHaustechnik · gegr. 1962 tag, der den Kindern und den Ahornweg 11 · 21521 Wohltorf Eltern Spaß machte. Tel. 04104-3118 · Fax -1243 © Orlando Florin Rosu - Fotolia.com  Nicole Langbein

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des Schleswig-Holsteinischen Landesmeisters. Im Halbfinale besiegten die Schüler der Sachsenwaldschule die Mannschaft der Freiherrvon-Stein-Schule Oldenburg mit 2:0. Und auch im Finale gegen das Ludwig-Meyn-Gymnasium aus Uetersen wurde durch eine mannschaftlich geschlossene und spielerisch eindrucksvolle Leistung das gleiche Ergebnis erzielt. So konnte das Team der Sachsenwaldschule im gesamten Wettbewerb alle elf Spiele gewinnen und mit 26:2 Toren eine beachtliche Trefferbilanz erreichen. Nach dem Finale präsentierten die Spieler sichtlich Stolz den mitgereisten Eltern ihre Medaillen und die Siegerurkunde. Das nächste Ziel ist im September der DFBSchul-Cup in Bad Blankenburg. Bei diesem Bundesfinale werden die Schüler der Sachsenwaldschule innerhalb von 4 Tagen auf die Landessieger der anderen 15 Bundesländer treffen.

Reinbek – 69 Abgeordnete hat der Schleswig-Hosteinische Landtag, im Plenarsaal gibt es außerdem noch die Regierungsbank und Stühle für die Verwaltung. Das sind auch genug Plätze für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der Grundschule Mühlenredder. 70 Kinder hatten sich mit ihren Lehrerinnen auf den Weg nach Kiel gemacht um ihre Landeshauptstadt zu besuchen. Auf dem Programm stand dabei auch ein Besuch des Landeshauses. Der Landtagsabgeordnete Martin Habersaat nahm die Gäste aus Reinbek in Empfang und es folgte ein Picknick auf dem Flur des Landeshauses, bevor alle Schülerinnen und Schüler im Plenarsaal Platz nehmen konnten. Dort wurde erst einmal geklärt, wer denn nun auf wessen Stuhl sitzt und welche Schülerinnen und Schüler jetzt zur Koalition, zur Opposition, zur Regierung oder zur Landtagsverwaltung gehören würden. Wieso wird man Politiker?

FOTO: NICOLE LANGBEIN

Am Mittwoch, dem 8. Juli 2015, konnten die Fußballspieler des Jahrgangs 2003/04 der Sachsenwaldschule beim Landesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in Husum ihre bisherige Erfolgsgeschichte krönen. Nachdem das Team im Jahr 2015 bereits Kreisund Bezirksmeister wurde, folgte nun der Titel

Grundschule Mühlenredder zu Besuch im Landtag

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Sachsenwaldschule wird Landessieger im Fußball

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13. Juli 2015

Die Pantoffelpiraten brauchen Geld Reinbek – Die Pantoffelpiraten leben in einer Wohnung zusammen – der Kapitän mag kein Wasser, die Zwillinge streiten sich ständig, der Kombüsenchef bekommt keinen klümpchenfreien Haferbrei hin und ein bärenstarker Pirat knuddelt lieber mit seinem Teddy. Aber alles geht seinen Gang, bis eine Stromrechnung kommt und die Piraten dringend Geld brauchen. Das Musical »Pantoffelpiraten« haben die Theater-AG und der Chor der Grundschule Mühlenredder jetzt mit Bravour auf die Bühne gebracht. »Ich würde ja helfen, aber dafür sind sie wohl zu stolz«, sagt die Nachbarin, die ab und an kleine Kuchen vorbeibringt. Statt die Hilfe



FOTO: NICOLE LANGBEIN

Theater-AG und Schulchor der Mühlenredderschule bringen Musical auf die Bühne

»Wir brauchen Geld«, rufen die Pantoffelpiraten, nachdem sie die Stromrechnung erhalten haben.

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14.07. – 18.07.15:  Gegrilltes

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21.07. – 25.07.15:  Stroganoff

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11.08. – 15.08.14:

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 Pleskavica

 Nudelpfanne

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Spinat in Tomatensauce  Seelachsfilet mit Salzkartoffeln und Gemüse, dazu Sauce Béarnaise  Zwei kleine Steaks – Schweine-/ Putensteak mit Bratkartoffeln, Gemüse und Sauce Béarnaise

18.08. – 22.08.15:

 Hacksteak Hawaii – gegrilltes

Hacksteak mit Sauce Béarnaise, Käse überbacken, Pommes Frites  Forelle gegrillt mit Salzkartoffeln und Gemüse, Sauce Béarnaise  Putensteak mit Bratkartoffeln, Gemüse und Sauce Béarnaise

25.08. – 29.08.15:  Leberkäse

mit Bratkartoffeln, dazu Spiegelei  Kabeljaufilet mit Salzkartoffeln und Gemüse, Sauce Béarnaise  Pfeffer Medaillon – Schweine-/ Putensteak mit Pfeffersauce, dazu Pommes Frites

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anzunehmen, überlegen sich die Piraten die tollsten Dinge, um an das Geld für die Stromrechnung zu kommen. Sie kidnappen den Postboten und schreiben einen Erpresserbrief. Den bringt der Postbote allerdings selbst zum Amt. Dann wollen sie die Müllmänner überfallen und an den großen Container kommen, denn da ist bestimmt Gold drin. Aber das klappt natürlich auch nicht. Der Einfallsreichtum ist groß – bringt die Pantoffelpiraten aber vorerst nicht so recht ans Ziel. Die Theater-AG der Grundschule Mühlenredder brachte das Stück nach dem gleichnamigen Buch von Jeremy Strong mit großer Spielfreude auf die Bühne. Die Kinder spielten ihre Rollen klasse, und der Schulchor unterstützte die Aufführung mit tollen Liedern. Die Eltern, Freunde und Mitschüler waren begeistert. Das war ein wirklich besonderes Erlebnis zum Schuljahresabschluss. Nicole Langbein

Anmeldeschluss für Jugendumweltpreis verlängert Mölln – Die Stiftung Herzogtum Lauenburg vergibt erstmalig einen Jugendpreis »Schutz von Natur und Umwelt«, der mit 1.000 Euro dotiert ist. Das Preisgeld soll für eine Maßnahme im Sinn der Arbeit für Natur und Umwelt eingesetzt werden. Da der Aufruf zur Bewerbung für diesen Preis relativ kurz vor den Sommerferien erfolgte, hat die Stiftung die Bewerbungsfrist bis Mittwoch, den 22. Juli 2015 verlängert. Die Bewerbungen sind an die Adresse der Stiftung in Mölln zu richten (Stiftung Herzogtum Lauenburg, Hauptstraße 150, 23879 Mölln). Teilnehmen können Kinder und Jugendliche aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg bis zum vollendeten 21. Lebensjahr. Der Stiftungspräsident Klaus Schlie teilt mit, dass alle Schulen, Kindertagesstätten und Naturschutzverbände, aber auch andere Vereine und Organisationen gebeten werden, Einzelpersonen oder Gruppen vorzuschlagen, die preiswürdig sind. Es können Projekte aus den Bereichen Umwelt allgemein, Naturschutz oder Klimaschutz sein. Die Bewerbung sollte schriftlich erfolgen. Fotos, Filme oder Dokumentationen des jeweiligen Projekts sind ebenso willkommen, wie Hinweise auf Maßnahmen in der Natur.

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Reinbek • Querweg 13 • Tel. 7103520

Noch freie Plätze für Angebote in den Ferien Neuschönningstedt – Für einige Ferien-Angebote in der Kinder- und Jugend-BeGe (KJB) gibt es noch freie Plätze. So können z.B. am 20. Juli in der Schmuckwerkstatt mit Bändern, kleinen Anhängern und anderen Dingen eigene Kunstwerke hergestellt werden (ab 10 Jahre; Kosten € 4,-). In der Filmnacht am 13. August werden die ganze Nacht – oder solange die Teilnehmenden durchhalten – Filme gezeigt; nebenbei wird gegrillt und zum Abschluss gemeinsam gefrühstückt (10-14 Jahre; Kosten € 4,-). Und zum Kanufahren geht es am 17. August auf die Gose Elbe bei Bergedorf (ab 10 Jahre; Kosten € 7,-). Außerdem geht es am 12. August mit dem Fahrrad in den Kletterpark Aumühle (ab 10 Jahre; Kosten € 16,-). Selbstverständlich hat die KJB (bis auf wenige Ausnahmen) täglich ab 14 Uhr geöffnet. Man kann dort auch in den Sommerferien Tischtennis-, Billard- oder Fußballspielen, Basteln, Freunde treffen, töpfern und vieles mehr. Bei Nachfragen bitte ab 14 Uhr direkt in der Einrichtung unter 040-7103520 melden – oder einfach mal im Querweg 13 vorbeischauen. Die KJB wünscht allen eine schöne Ferienzeit.

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13. Juli 2015

»hear the people sing...«

Sachsenwaldschule erradelt 26.000 km

Reinbek – Am 17. Juli, ab 19.30 Uhr, gibt es die Fortsetzung des im April erfolgreich gestarteten »Singer-SongWriterSlams« im Jugendzentrum Reinbek, Schlossstraße 5-7. Anmelden kann sich ab sofort jeder, der etwas vorzutragen hat. Begleiten kann man sich nur selber auf einem Instrument oder sonstigem. Es gibt zwei Runden und die Publikumsjury entscheidet über Gewinn. Erlaubt ist alles was mit Gesang oder Tönen zu tun hat. Erlaubt sind weiterhin selbst- oder fremd-geschriebene (Cover) Songs. Anmeldung das unter  7225110 oder [email protected] Eintritt, Zuhören und Zuschauen frei.

Reinbek – Beim Stadtradeln hat die Sachsenwaldschule zum ersten Mal teilgenommen und gleich einen beachtlichen Erfolg erzielt. Mehr als die Hälfte der erradelten Kilometer gingen auf das Konto der Gymnasiasten. Gut 26.000 Kilometer legten die Schüler im Zeitraum des Stadtradelns zurück. Dafür erhielt die Schule von den Organisatorinnen Christiane Sturm und Ingrid Jensen-Hensch eine Urkunde und eine Luftpumpe geschenkt. Für das Stadtradeln wurden die Kilometer im Klassenverbund zusammengetragen. Die meisten Kilometer legten die Schüler der Klasse 8 a zurück. An zweiter Stelle steht die 6 b, an dritter die 5 e. Die 8 a ist in puncto Nachhaltigkeit tatsächlich vorbildlich. Sicherlich ein Verdienst ihres Klassenlehrers Bastian Naumann, der sich schon lange für Natur- und Umweltschutzprojekte an der Sachsenwaldschule einsetzt. Im Übrigen wies Bastian Naumann auch darauf hin, dass seine Schüler kleine Fahrradreparaturen übernehmen könnten. Und: »Es wäre toll, wenn im nächsten Jahr noch mehr

Glinde – Am Montag, 13. Juli, präsentiert das Gymnasium Glinde im Forum des Schulzentrums am Oher Weg, ab 19 Uhr, seine neue Musiktheater-Produktion. Unter dem Titel »Gegensätze ziehen sich an« steht dieser bunte, unterhaltsame und gewiss kurzweilige Abend, der von der Theater-AG, dem Orchester sowie dem Chor des Gymnasiums Glinde gestaltet wird. Der Eintritt ist frei, allerdings wird nach der Veranstaltung um eine Spende gebeten, mit der die musische Arbeit am Gymnasium Glinde unterstützt werden kann.

Olchi-Rallye Reinbek – Als Leiterin der Kinderbuchabteilung der Buchhandlung Erdmann organisiert Ina West am 3. August, 15 Uhr, eine »Olchi Rallye« durch Reinbek. Es gibt viele überraschungen und Preise und natürlich viel Spaß. Die »Olchis« von Erhard Dietl sind vor 25 Jahren das erste Mal im Oetinger Verlag erschienen – ein Grund zum Feiern. Los geht es von der Buchhandlung Erdmann, Bahnhofstraße 10. Anmeldung erwünscht unter  7226217

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Die Klasse 8 a hat in Sachen Umweltschutz die Nase vorn. Beim Stadtradeln und beim 50/50-Projekt landeten die Schüler auf dem ersten Platz. Schüler mitmachen würden«. Grenze knacken zu können.« Die Auch beim 50/50-Projekt, bei drei erst platzierten Klassen dem die Schüler Energie einsparen erhielten Gutscheine für ihre müssen, hatte die Klasse 8 a die erfolgreiche Teilnahme. Platz eins Nase vorn. Insgesamt wurden geht an die 8 a. Auf dem zweiten 8.522,80 Euro eingespart, wie Platz ist die Klasse 7 a, auf dem Ingrid Jensen-Hensch errechnete. dritten die 6 b. Es gebe schon viele 45 Prozent davon gingen an die Ideen, wofür man das eingesparte Schule, 10 Prozent an die HausGeld nutzen könne, sagte Bastian meister, der Rest an die Stadt Naumann. Doch die Entscheidung Reinbek. Seit das Projekt 50/50 träfen letztendlich die Schüler. Alle gestartet sei, habe man 216.000 seien eingeladen, weitere VorEuro eingespart, so Ingrid schläge einzubringen und darüber Jensen-Hensch. »Wir hoffen, in abzustimmen. diesem Jahr die 250.000-EuroNicole Langbein

DRK vermittelt Kontakt zu Babysitterinnen

Jugendliche aus Reinbek und Umgebung bestehen Ausbildung beim Kinderschutzbund Reinbek – Eltern, die tagsüber oder auch abends etwas gemeinsam unternehmen wollen, haben jetzt zusätzliche Möglichkeiten für die Betreuung ihrer Kinder. Dreizehn Schülerinnen haben beim Deutschen Kinderschutzbund (DKSB) und dem DRK in Stormarn eine Ausbildung zur Babysitterin abgeschlossen. Eva Grünig, Ausbilderin des Kinderhauses Blauer Elefant, überreichte die Zertifikate. Die Absolventinnen haben unter anderem die Grundlagen der Kleinkindpsychologie kennengelernt. Zudem wurde ihnen gezeigt, wie Kinder optimal gepflegt werden. Außerdem standen Anregungen zum Spielen und auch ein Erste-Hilfe-Kursus auf dem Programm. Die Schülerinnen

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gymnasium glinde Musiktheater: »Gegensätze ziehen sich an«

Die Schüler der Klasse 8 a legten beim Stadtradeln die meisten Kilometer zurück

kommen aus Reinbek, Oststeinbek, Wentorf und Bergedorf. Die DRK Kindertagesstätte Schmiedesberg übernimmt die Babysittervermittlung. Unter  72811840 bekommen Eltern bei Martin Gurtmann weitere Informationen und erhalten Kontakt zu den Babysitterinnen.

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13. Juli 2015

Neues Jugendmobil im Einsatz Reinbek – Die Jugendlichen der Stadt Reinbek haben für Ausflüge einen neuen fahrbaren Untersatz. Der Ford Transit löst das bisherige Jugendmobil ab, bietet noch ein bisschen mehr Platz im Innenraum und dank der großzügigen Unterstützung von 21 Reinbeker Firmen konnte das Fahrzeug werbefinanziert werden. Die Firma Mobil Sport- und Öffentlichkeitswerbung GmbH hat damit nun schon zum dritten Mal der Stadt Reinbek ein Fahrzeug für die Jugendarbeit zur Verfügung stellen können. Das Unternehmen organisiert das Fahrzeug und die Werbung darauf. Damit hat die Stadt keine finanzielle Belastung und die Firmen können sich im Straßenverkehr präsentieren. Wenn auch der Werbeeffekt eher gering sei, wie einige der Reinbeker Unternehmer zugaben. Ihnen ginge es um die Unterstützung der Jugendarbeit, wie sie einhellig betonten. Die Nutzungsvereinbarung für das bisherige Werbemobil lief im Juli aus. Also musste dringend ein neues her. 21 Firmen erklärten sich gern bereit, etwas für die Jugend zu tun und sponserten das Mobil mit Werbeanzeigen. Dazu zählen: Jan Bode Umzug Transport Logistik, Dr. Ulrike Kranenberg, Fachärztin für Kieferorthopädie, e-werk Sachsenwald GmbH, Friseurmeisterin Gülsen SimsekHasten, Hamburger Sparkasse AG, Olaf Heyn Fleischerei und Partyservice, LKS Gebäudetechnik GmbH, KAHI ecotec GmbH, Richardt & Co. Bestattungsinstitut, Grossmann Feinkost GmbH, Sachsenwald Apo-

FOTO: NICOLE LANGBEIN

21 Firmen finanzieren durch ihre Werbung das neue Fahrzeug für die Jugendarbeit

Einige Vertreter der Firmen, die das neue Jugendmobil mitfinanziert haben, kamen zur Vorstellung. Jugendbeauftragter Ulrich Gerwe (links) und Bürgermeister Björn Warmer (rechts) sagten Danke. theke, Elektrobau Henry Kaulfuß mobil wird gerade im Sommer im GmbH, Alarmzentrale Steinberg Rahmen des Ferienprogramms viel GmbH, Hans Lutz Kundendienst eingesetzt. Doch auch außerhalb GmbH & Co. KG, Ford Autohaus der Ferien wird es häufig genutzt. R. Schaumann GmbH & Co. KG, Vereine und Schulen liehen sich Blumenboutique Motzkus, Saikam das Fahrzeug zudem häufiger aus, Massage Suvatanon Wojciechowbetonte Jugendbeauftragter Ulrich ski, DEVK Reinbek, Serkan Olgun, Gerwe. Im Gegenzug bekäme die Willhöft Heizungsbau GmbH, Stadt Fahrzeuge von Vereinen, Architekturbüro Münchow GmbH, wenn eine größere Jugendgruppe Joachim Ehmcke & Söhne, Gartenunterwegs sei. Bei der Vorstellung und Landschaftsbau, Börnsen. des neuen Fahrzeugs dankte auch Der neue Ford Transit ist ein Bürgermeister Björn Warmer den 9-Sitzer und hat damit für eine Firmen für die Unterstützung und Person mehr Platz als das Vorüberreichte Urkunden. gängermodell. Außerdem bietet  Nicole Langbein er mehr Stauraum. Das Jugend-

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Nachwuchs-Poetry-Slam im Jugendtreff »Prisma« Wentorf – Eine Deutschland-Premiere startet diesen Sommer in Wentorf: der U15-Poetry-Slam »The Slam Kids«. »Bisher gibt es in Deutschland keine regelmäßigen Nachwuchs-Slams für diese Altersklasse«, erklärt Initiator Karsten LieberamSchmidt, erfahrener Slammer und Leiter von Schreibwerkstätten, der bereits die U20-Slams in Reinbek und Geesthacht sowie den Wild Wild Slam in Bergedorf gegründet hat. Der AuftaktSlam findet statt am Mittwoch, 5. August im Jugendtreff prisma, Hauptstraße 18 d; Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Jede/r bis zum Alter von 15 Jahren kann hier mitslammen und sich dafür unter [email protected],  7207415 oder am Slam-Abend selbst anmelden. Geslammt wird in zwei Alterskategorien: 10 – 12 und 13 – 15 Jahre. Die Sieger erhalten einen Startplatz beim Geesthachter U20-Slam am 14.8.. Vor dem Poetry-Slam findet im Jugendtreff prisma zudem ab 17 Uhr ein kostenloser U15Slam-Workshop mit Karsten Lieberam-Schmidt statt. Zu dem Workshop kann, wer möchte, auch bereits eigene Texte, Notizen oder Ideen mitbringen. Mit dabei sein wird auch die 14-jährige Wentorferin Lena Marie Hinrichs, die dieses Jahr als jüngste Teilnehmerin an den deutschsprachigen U20-Meisterschaften im Poetry-Slam startete sowie ein Co-Moderator im U15-Alter und ein Featured Poet.

bauernvogtei + wildenhofeck Kinder bewerten Reinbeker Spielflächen am 16. Juli Reinbek – Auch in diesem Jahr werden wieder einzelne Reinbeker Spielflächen überplant: auf den Spielplätzen in der Bauernvogtei sowie im Wildenhofeck müssen die vorhandenen Spielkombinationen aufgrund von Baufälligkeit in nächster Zeit entfernt werden. Um die Wünsche und Vorstellungen der Spielplatznutzer bei der Neuausstattung einfließen zu lassen, sind alle Interessenten eingeladen, an den beiden Beteiligungsverfahren am Donnerstag, 16. Juli, teilzunehmen. Um 14.30 Uhr werden zunächst die unterschiedlichen Planungen für den Spielplatz an der Bauernvogtei vorgestellt und von den Kindern bewertet; um 16.30 Uhr gibt es dann ein entsprechendes Verfahren auf der Spielfläche im Wildenhofeck. Mehr zum Thema bei Ulrich Gerwe unter  72750316 – oder per eMail: [email protected] reinbek.landsh.de

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Aumühle – Worüber mögen Fürst Otto von Bismarck und sein Oberförster gesprochen haben, wenn sie im Sachsenwald unterwegs waren? Wenn Sie Einzelheiten erfahren wollen, dann machen Sie am 25. und 26. Juli gemeinsam mit dem Fürsten und seinem Oberförster einen Spaziergang durch den Sachsenwald. Gespielt von Wolfgang Häntsch (Bismarck) und Mario Gremlich (Oberförster) entdecken Sie die vielschichtige Persönlichkeit des Reichskanzlers. Wolfgang Häntsch und Mario Gremlich haben sich tief in das Leben und Denken der beiden unterschiedlichen Charaktere hineinversetzt. Das Gespräch beginnt mit der Information an Otto von Bismarck über das Attentat auf den Kaiser und reicht bis zur Entscheidung über die Sozialistengesetze. Aber auch Bismarcks Kenntnisse als Landwirt und Waldbesitzer kommen auf diesem Spaziergang nicht zu kurz, bei dem der Wald intensiv in das Gespräch einbezogen wird. Auch die Spaziergänger, die den Beiden folgen, können sich in die Unterredung einschalten. Die Spaziergänge beginnen an beiden Tagen auf dem Parkplatz am Schmetterlingspark in Friedrichsruh jeweils um 14.30 und 16.30 Uhr. Der Eintritt beträgt 18 Euro (ermäßigt 15 Euro). Karten können am 25. und 26. Juli ab 13.30 Uhr in der Otto-von-Bismarck-Stiftung erworben werden. Vorbestellung von Karten ist möglich unter [email protected] Der Waldspaziergang ist eine Veranstaltung des »Kultur- Sommers am Kanal«. Lothar Neinass

berichtigung Ilse Lange spendete Trompete Reinbek – In der Ausgabe vom 29.6.2015 hat es auf der letzten Seite einen Fehler in der Berichterstattung gegeben. Dort stand, dass Ilse Lange die Trompete ihres verstorbenen Mannes der Sachsenwaldschule gespendet hat. Richtig ist, dass ihr Mann lebt, bei der Spendenübergabe allerdings nicht anwesend sein konnte. Der REINBEKER bedauert diese Falschmeldung außerordentlich und wünscht Herrn Lange gute Gesundheit.

FOTO: LOTHAR NEINASS

Was sprach der Fürst mit seinem Oberförster?

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