150 Jahre Evangelischer Kindergarten Stein - Evang. Kirche Stein

150 Jahre Evangelischer Kindergarten Stein - Evang. Kirche Stein

56. Jahrgang Juli - September 2011 150 Jahre Evangelischer Kindergarten Stein AUF EIN WORT Liebe Steinerinnen, liebe Steiner, dass unsere Kinder ...

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56. Jahrgang

Juli - September 2011

150 Jahre Evangelischer Kindergarten Stein

AUF EIN WORT

Liebe Steinerinnen, liebe Steiner, dass unsere Kinder Geborgenheit, Zuwendung und Aufmerksamkeit erfahren, dass sie sich bei Gott ein Leben lang so sicher fühlen können wie ein Vogelküken im Nest, das möchten wir den Kindern des Evangelischen Kindergartens in der Mühlstraße mit auf ihren Lebensweg geben. Neben der qualifizierten und geschätzten pädagogischen Arbeit, die wir dort mit einem sehr verlässlichen und engagierten Team seit vielen Jahren leisten, ist in unserem Kindergarten auf der Basis kirchlicher Trägerschaft auch die christlich-motivierte Ausrichtung ein wichtiger Schwerpunkt. Deshalb feiern die Kinder mit der Pfarrerin im Gemeindehaus auch immer wieder und mehrmals im Jahr kindgerechte Gottesdienste. Die Kleinen lernen biblische Geschichten und christliche Feste kennen und können beim gemeinsamen Singen und Beten erfahren, dass Gott da ist und Jesus sie lieb hat. Durch Besuche im Sonntagsgottesdienst, bei dem die Kinder den einen oder anderen Part mitgestalten - etwa durch eingeübte Lieder und Darstellungen- wird ihnen die Kirche und der Gottesdienst vertraut gemacht. Und weil sich im Jahr 2011 das Bestehen dieser von Anfang an durch den Glauben an Jesus Christus geprägten Einrichtung zum 150. Mal jährt, werden wir am 3. Juli dankbar und voll Freude einen Festgottes-dienst feiern und zwar unter dem Motto: Wir sind bei Gott geborgen, wie ein Vogel im Nest! Gott hält uns fest!

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Ausgangspunkt für dieses Gottesdienstthema war die Suche nach einem prägnanten Namen für unseren Evangelischen Kindergarten. In Psalm 84 lesen wir: Wie lieb sind mir deine Wohnungen, HERR Zebaoth! Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des HERRN; mein Leib und meine Seele freuen sich in dem lebendigen Gott. Der Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen - deine Altäre, HERR Zebaoth, mein König und mein Gott. Wohl dem Menschen, der sich auf dich verlässt! Im Jubiläumsjahr bekommt unser Evangelischer Kindergarten nun also auch seinen neuen Namen; er heißt von jetzt an Evangelischer Kindergarten Storchennest. Wir verknüpfen mit dieser Namensgebung den Halt und die Zuwendung, die Gott uns - wie in einem Nest - schenkt mit unserem Heimatort, in dessen Mitte das Steiner Wahrzeichen, der alte Wehrturm, mächtig emporragt. Jeder kennt ihn als den Storchenturm. Unser steinerner Turm, der einst zum Schutz vor Feinden errichtet wurde, war lange Zeit Heimat der Störche, die auf seiner Spitze ein Nest errichteten, um ihre Jungen in größtmöglicher Ruhe und Sicherheit aufziehen zu können. Der Tempel in Jerusalem, das Haus des Herrn, mit seinen noch viel mächtigeren steinernen... bitte lesen Sie weiter auf Seite 13

Grußworte

150 Jahre Evangelischer Kindergarten

Bürgermeister Bernd Kielburger Die Kindergartenarbeit im Ortsteil Stein feiert in diesem Jahr ihren 150. Geburtstag. Evangelische Kirche und die Gemeinde Königsbach-Stein widmen sich damit unseren Jüngsten und ebnen ihnen einen guten Start in die Gemeinschaft, in Schule und Gesellschaft. Dafür gebührt allen Dank, die an jedem neuen Tag Geduld, Einsatz und Zuwendung einbringen, damit der Kindergarten neben dem Elternhaus den Weg bereitet. Neue Angebote sind heute mit den Kinderkrippen zur traditionellen Aufgabe hinzugetreten. Dabei gilt: Eine gute frühkindliche Betreuung ist keine Alternative zur Erziehung in der Familie, sondern unterstützt und entlastet diese. Auf diesem Weg sichert die Gemeinde unserem Partner „Evangelische Kirche“ zu, Häuser und Freispielflächen in einem guten Stand zu halten und zu entwickeln. Wir gehen unseren gemeinsamen Weg weiter. Bernd Kielburger, Bürgermeister Dekan Tilman Finzel Gemessen an den stolzen 150 Jahren des Jubiläums unseres Evangelischen Kindergartens hatte ich als Steiner Pfarrer nur knapp den zwanzigsten Teil dieser Zeit die trägerschaftliche Verantwortung 2 für ihn wahrzunehmen, gerade mal 4 /3 Prozent. Das ist recht wenig. Doch nicht nur dank der besonders schönen und engen Arbeitsgemeinschaft mit den beiden Leiterinnen und den weiteren Erzieherinnen dieser Jahre war es für mich ein wichtiger Teil meiner Arbeit, sondern auch noch als Vater eines Kindergartenkindes, nämlich meiner jüngsten Tochter, während sieben Monaten. So erlebte ich unseren Kindergarten zunächst in einer Doppelrolle. Ich konnte also nicht allein als Vorgesetzter oder Gast bei dienstlichen oder offiziellen Gelegenheiten auftreten, sondern durch mein Kind auch als Vater und Partner aller Kindergarteneltern an der Innenseite des Lebens in unserem Kindergarten teilnehmen, wenn es mir daraus erzählte, vorspielte und vorsang. Dadurch blieb mir klar vor Augen, welch eine hoch bedeutsame Aufgabe ein Kindergarten für unsere Gesellschaft hat, vor allem seit die Anzahl der Kinder je Familie in unserem Land sehr gering geworden ist und die außerhäusliche Arbeitswelt auch ihre Mütter so sehr in Anspruch nimmt. Außerdem: angefangen bei der ersten „Kindergartenschwester“ damals vor 150 Jahren bis jetzt empfangen hier die Kinder grundlegende Impulse dazu, was nur der christliche Glaube geben kann, nämlich Gottvertrauen durch die Botschaften von Versöhnung und Erlösung, welche Jesus Christus für uns Menschen gewirkt hat. Neben allen anderen Fähigkeiten und Fertigkeiten, welche die Kinder in unserer 150-jährigen Einrichtung erlernen, besteht und bleibt darin der Kern der Erziehungsarbeit. Er soll es auch in den kommenden 150 Jahren sein. Gott befähige und segne von daher alles, was künftig in der Mühlstraße 4a für die Steiner Kinder gedacht und getan wird. Es grüßt mit allen guten Wünschen - vor allem zu fröhlichem Lachen, Spielen, Singen und Lernen aller Mühlstraßenkinder zusammen mit ihren Erzieherinnen und Erziehern Ihr Tilman Finzel, Pfarrer und Dekan i. R. Dekan Wolfgang Brunner Als ich im Jahr 1988 als Gemeindepfarrer und Dekan nach Stein kam, betrat ich im Blick auf die Kindergartenarbeit Neuland. Denn in meinen beiden früheren Diasporagemeinden (in Engen/Tengen und Murg/Rickenbach) gab es keine evangelischen Kindergärten. So sah ich es als meine Aufgabe an, mich so schnell wie möglich in der Arbeit eines der größten Kindergärten der Region kundig zu machen. Es war die Zeit, in der sich auch in Stein die Kindergartenarbeit in den 5 Gruppen immer mehr differenzierte. Gerne denke ich an die sehr gute Zusammenarbeit mit den Erzieherinnen und ihren Leiterinnen: Elvira Petri, Renate Hohmann, geb. Walter, Carla Brekeller, geb.Diem, Hannelore Bernecker. Ihnen und ihren Mitarbeiterinnen bin ich dankbar für ihre so gute Erziehungsarbeit und die religiöse Unterweisung, die eine der Leiterinnen in einem Interview so formulierte: „Für mich bedeutet „christliche Erziehung“ in erster Linie, dass man als Person dahintersteht und die Kinder spüren, dass das, was man erzählt, auch mit der persönlichen Haltung übereinstimmt. Zur christlichen Erziehung gehört auch das Beten, das Erzählen von biblischen Geschichten und das Singen von geistlichen Liedern sowie das Umsetzen in den Alltag“. Beeindruckt hat mich immer wieder das Engagement der Erzieherinnen bei ihrer nicht immer ein-

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150 Jahre Evangelischer Kindergarten

Grußworte

fachen Arbeit z. B. auch bei den sehr zeitaufwändigen Vorbereitungen für die Sommerfeste. Den Dank für dieses Engagement habe ich damals bei einem dieser Feste 1998 in Verse gefasst: „So manche haben viele Stunden für dieses Fest sich abgeschunden. Der Guildo Horn, der sagt nur: „Piep, ich hab' euch alle furchtbar lieb.“ Er lässt die Worte sich belohnen mit einer Gage in Millionen. Doch die, die dieses Fest bereiten, wer wollte ernstlich das bestreiten - die singen nicht nur einfach „piep“, die hab'n uns wirklich alle lieb! Sie wirken fleißig, selbstlos mit, auch ohne Zusatz an Profit.“ Mit freundlichen Grüßen, Wolfgang Brunner Pfarrer Fritz Allgeier Unsere Kinder sind das Beste, das wir haben und das uns anvertraut ist. Deshalb das gemeinsame Bestreben, unsere Kinder zum Leben zu befähigen. Das heißt: ganzheitlich, mitmenschlich, gesellschaftstüchtig, also gottesgeschöpflich. Dies gehört zur Konzeption eines kirchlichen Kindergartens. Begriffe und Methoden verändern sich in einer sich ständig wandelnden Welt. Aber Kind bleibt Kind. Und gerade Kinder sind uns gute Lehrmeister der ungetrübten und ehrlichen Freude. Wenn wir uns mit ihnen darauf einlassen, gewinnen wir ein Stück neue Lebensqualität. Wir erleben hier eine Bewegung, die auch durch die Geschichte des Steiner Kindergartens weht. Die 60-iger bis 80-iger Jahre brachten in der Kindergartenarbeit Umbrüche und Neuerungen mit sich, die sich im personellen, finanziellen und baulichen Bereich auswirkten. Die Zeit der Diakonissen und Kinderschwestern ging zu Ende. Schwester Frieda Degitz wurde im Juli 1970 in den Ruhestand verabschiedet. Die nachfolgende Leitung übernahm für zwei Jahre Bärbel Wiedemann vom Mutterhaus Bethlehem in Karlsruhe. Danach folgte als Erzieherin und Leiterin Irmgard Schmidt vom Mutterhaus Nonnenweier. Sie versah diesen verantwortungsvollen Dienst bis Juli 1980. Die Bevölkerung wuchs, Kindergartenplätze wurden rar und man war froh, Kinder ab vier Jahren aufnehmen zu können. Diese Zeit ging nicht ganz spannungs- und reibungslos vorüber. Aber jegliche Investition und Unterstützung auch der politischen Gemeinde hat sich gelohnt. Aus einem Kindergarten mit 50 Plätzen wurde eine Einrichtung mit nahezu 130 Kindern. Höhepunkte waren die Festgottesdienste im Kirchenjahr und die Sommerfeste. Es gab sogar eine Kindergartenzeitung „Rund um den Storchenturm“. Und was man damals auch erleben konnte, dass ein aufgescheuchter Jungmarder den Kindergarten besuchte, Kinder und Erzieherinnen in Schrecken versetzte, sodass man den „Lammwirt`s Günter“ hatte herbeiholen müssen, der das orientierungslose Tier mit einem Sack einfing. So gab es immer wieder Szenen ernster Heiterkeit. Ernste Heiterkeit und gute Wünsche zum 150. Geburtstag des Steiner Kindergartens mögen die zukünftige Kindergartenarbeit im Segen und Frieden Gottes geleiten! Fritz Allgeier, Pfarrer i. R. Pfarrer Thomas Ottmar Kuhn Liebe Schwestern und Brüder im Glauben! Die Katholische Kirchengemeinde St. Bernhard Stein/Eisingen gratuliert von Herzen der Evangelischen Kindertagesstätte in Stein zu ihrem 150jährigen Bestehen. Bei einer Kindertagesstätte handelt es sich um einen lebenswichtigen Bestandteil der Gemeinde. Hier werden entscheidende Weichen gestellt für Bildung, soziales Verhalten und Glaubensvermittlung. Schon immer besuchten auch die katholischen Kinder von Stein den evangelischen Kindergarten und wussten sich in dieser Einrichtung sehr gut aufgehoben. Dies ist eines der vielen Zeichen dafür, dass seit langer Zeit eine gute ökumenische Verbindung unserer beiden Kirchengemeinden besteht, wofür wir sehr dankbar sind. So möchte ich an dieser Stelle allen, die sich in der Verantwortung der Erziehung unserer Kinder wissen, ganz herzlich für ihr Engagement danken. Es ist nicht immer eine leichte Aufgabe im Dienst der Erziehung zu stehen. Deshalb gilt den Erzieherinnen ihrer Kindertagesstätte allen Respekt, Dank und Anerkennung für all ihren Einsatz an unseren Kindern. So wünsche ich Ihnen und der evangelischen Kindertagesstätte, den Kindern, Eltern und Erzieherinnen ein frohes Fest und weiterhin alles Gute und Gottes Segen. Im Namen der Katholischen Kirchengemeinde St. Bernhard Stein/Eisingen Ihr Pfarrer Thomas Ottmar Kuhn

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150 Jahre Evangelischer Kindergarten Von der Kinderbewahranstalt zum Kindergarten Die Gründung der ersten Kindergärten ist ein Ergebnis der sozialen, politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und vor allem kirchlichen Entwicklung im 19. Jahrhundert. Auch die Entstehung unseres Steiner Kindergartens ist damit aufs engste verknüpft. Verwahrlosung der Kinder Damals wuchs sowohl die Kinderzahl als auch die Armut erheblich an und gleichzeitig sank das Niveau der Erziehung. Die Eltern hatten in den großen Familien nicht mehr die Zeit und die Kraft, sich ihren Kindern intensiv zu widmen, viele begannen in ihrer Armut zu trinken, wurden aggressiv und kriminell, schickten gar ihre Kinder zum Betteln. Klagen über die Verwahrlosung und Verwilderung der Kinder häuften sich. Die Säkularisierung als Folge der Aufklärung und Auswirkung der aufkommenden Arbeiterbewegung wandte sich gegen die Religion und zersetzte so einstmals stabile Ordnungen wie Ehe und Familie, aber auch das Bewusstsein für Gehorsam, Bescheidenheit, Selbstkontrolle, Nächstenliebe und Gesetzestreue. Gründung der Inneren Mission Christen reagierten auf diese Bedrohung (neben beschwichtigender und abwiegelnder Anpassung) mit gesteigerten Versuchen, die Säkularisierung aufzuhalten - mit Erweckung und Innerer Mission, also mit intensivierter Glaubensverkündigung (nach der Idee: wer glaubt, verhält sich - wenn auch nur ein wenig - anständiger und besser) und mit - so Heinrich Wichern - „rettender Liebe“, also der aus dem Glauben entstehenden und mit Glaubensverkündigung verbundenen diakonischen Arbeit und das nicht in fremden Ländern, sondern im christlichen Deutschland, das plötzlich so gar nicht mehr christlich aussah. Immer wichtiger wurde dabei die Erkenntnis, dass christlicher Glaube schon in der frühen Kindheit (Kinder von 3-6 Jahren; für ältere Kinder gab es ja schon die allgemeine Schulpflicht) intensiv vermittelt werden muss, wenn er später das Erwachsenenleben prägen soll. Die oben genannten Missstände könnten so schon an der Wurzel gepackt und behoben werden. Kinder wurden schon früh zu christlichem Verhalten angehalten und die negativen gesellschaftlichen Folgen fehlenden Glaubens und fehlender Moral

könnten zumindest abgeschwächt werden. (Ähnlichkeiten mit heutigen Zuständen sind natürlich kaum rein zufällig !) Und auch die Bibel verlangt von den Christen nicht nur einmal, den Kindern den Glauben konsequent und gründlich zu vermitteln - so beispielsweise an zentraler Stelle in 5.Mose 6,4, im so genannten Schema (hebr. für hören), dem jüdischen Glaubensbekenntnis (das ebenso für Christen gilt): „Höre Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen und sollst sie deinen Kindern einschärfen...“Sammlung für einen Kindergarten in Stein 1859 und 1860 sammelte man in der Steiner Kirchengemeinde Geld für eine Kinderschule, aber es reichte natürlich nicht, auch gab es anscheinend keinen, der initiativ werden wollte (im Gegensatz zu andern Gemeinden, wo allerdings der Gemeinschaftsverein aktiv war). Erst nach wiederholtem starkem Druck staatlicher Institutionen (Landrat/Bezirksamt) fand die politische Gemeinde in dem Bezirksförster Metzger einen engagierten Mann, der ihr die Sache abnahm. Und so fand die erste Kinderschule im Forsthaus (und teilweise im Pfarrgarten, der in der Nähe war) statt. Bald zog man um in das Obergeschoss des Hauses von Wilhelm Fix in der Neuen Brettener Straße. Leider bekam man damals von der politischen Gemeinde auch weiterhin keinerlei Unterstützung, auch nicht als man 1866 ein eigenes Kinderschulgebäude errichtete.

1897 vor dem Forsthaus

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150 Jahre Evangelischer Kindergarten Für den christlichen Unterricht in der Kinderschule brauchte man natürlich eine Lehrkraft. Die erste Kinderschwester (und alle darauffolgenden) holte man aus Nonnenweier. Sie hieß Mina Weber und stammte aus Graben, wo damals Aloys Henhöfer als Pfarrer wirkte, der mit seinen Predigten eine Erweckung vieler zum lebendigen Christusglauben motivierte. Auch MinaWeber öffnete sich für Jesus und wollte ihr Leben ganz in den Dienst christlicher Nächstenliebe stellen. Sie ging nach Nonnenweier, wurde Diakonisse und begann 1861 ihren Dienst als Schwester in Stein. Sie beschränkte ihren Dienst jedoch nicht auf Kinder, sondern dehnte ihn auf die ganze Gemeinde aus. Sie sammelte einen Kreis von Mädchen um sich, von denen mehrere dann Nonnenweierer Schwestern wurden, sie besuchte die Kranken und Sterbenden, sie sorgte dafür, dass in der Kinderschule Bibelstunden gehalten wurden, sie holte aus der Umgegend Mitarbeiter des Vereins für Innere Mission, die den Leuten, die sich in der Kinderschule versammelten, Gottes Wort auslegten. Der Gemeinschaftsverein Es kam zu einer Erweckung in Stein, die Jahre hindurch angehalten hat. Die Erweckten (Menschen, die wach werden, ihre Situation als verlorene Sünder erkennen und Jesus Christus als ihren Heiland und Retter annehmen) schlossen sich zum Kinderschul- und Gemeinschaftsverein zusammen, der viele Jahrzehnte hindurch die Kinderschularbeit in selbstloser Weise finanziert und organisiert hat. 1866 bauten diese Christen nun - spenden- und kreditfinanziert (ohne Unterstützung von Landeskirche oder politischer Gemeinde; der damalige Pfarrer allerdings sammelte des öfteren für dieses gemeinnützige Werk) - ein eigenes Haus für die Kinderschule und für die in denselben Räumen abgehaltenen Gemeinschaftsstunden sowie für eine Sonntagsschule für Kinder der Gemeinde. Nun konnte der Kinderschulbetrieb erst so richtig beginnen und bald 90 Jahre blieben die grundlegenden Dinge unverändert: die Schwestern kamen aus Nonnenweier - nach Mina Weber (bis 1876) kam Franziska Herzog für zehn Jahre, dann Karolina Schiel und Luise Zachmann (bis 1909). Von da an betreute Sophie Hagenlocher die Steiner Kinder bis 1927, bis

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1950 war es Luise Baust, die von Anna Schillinger abgelöst wurde. Danach kamen Else Ferch, Berta Kieselmann sowie Frieda Degitz und Lina Pfeifle, die sicherlich vielen Lesern in lebhafter Erinnerung geblieben sind. Der Gemeinschaftsverein sorgte für den Unterhalt. Das äußerst geringe Schulgeld (weniger als 40 Pfennig pro Monat !) reichte so recht eigentlich für gar nichts, so dass die Schwestern mit ganz wenig auskommen mussten und der Gemeinschaftsverein Heizmaterial und Lebensmittel stellte, Reparaturen selbst ausführte oder auch Spielzeug kaufte. Der Verein hat damit ein schönes Beispiel gegeben dafür, wie ein bedeutendes soziales Werk allein auf der Grundlage christlicher Nächstenliebe und freiwilliger Dienstbereitschaft getan werden kann. Die Kinderschularbeit Wie muss man sich den „Lehrplan“ und den „Unterricht“ in dieser Kinderschule vorstellen ? Eine Ahnung von den vermittelten Inhalten gibt der §4 der Satzung des Vereins: „Der Zweck des Vereins ist Erhaltung und Pflege von Religion und christlicher Sitte in den verschiedenenAltersstufen... Die ... Kleinkinderbewahranstalt ... soll den Bewohnern von Stein eine Stätte bieten, wo ihre noch nicht volksschulpflichtigen Kinder Pflege und Beaufsichtigung empfangen. Sie soll weiter den anvertrauten Kindern durch geeignete Einführung in die Geschichte der Heiligen Schrift und den göttlichen Heilsplan in Jesu Christo, durch Ermöglichung einer naturgemäßen körperlichen Entwicklung und durch Gewöhnung an Ordnung und Reinlichkeit, an Gehorsam und Verträglichkeit die Grundlagen zu einem religiösen Verhalten legen."

150 Jahre Evangelischer Kindergarten Die Schwestern versuchten diese Ziele zu erreichen durch eine Art Christenlehre für die Kleinen - durch Lieder und Geschichten aus der Bibel, durch Gebete und Feier der christlichen Feste wurden die Kinder an den christlichen Glauben herangeführt., - und auch wenn die Kinder vieles noch nicht wirklich verstanden: eine Art von eiserner Ration an Liedversen und Bibelsprüchen für schwierige Lebenslagen ist sicher vielen von ihnen lebenslang im Gedächtnis geblieben. Und sicher hat bei vielen auch die von den Schwestern aufgezeigte und vorgelebte christliche Moral und die gemeinsam gelebte Frömmigkeit ein klein wenig an Wirkung hinterlassen - ganz so wie es sich die Gründer gedacht hatten. Natürlich konnte und durfte auch draußen und drinnen gespielt, gebaut und gebastelt werden, allerdings sorgten die Schwestern auch des

öfteren für Ruhe, z. B. durch Anweisung zum kollektiven Schlafen. Ein neuer Kindergarten wird gebaut Der schon 1911 für notwendig erachtete Bau einer neuen Kinderschule - die alte war für die vielen Kinder zu klein geworden - war allerdings für den Gemeinschaftsverein nicht zu bewältigen und so begrenzte man eben erst einmal die Zahl der aufzunehmenden Kinder. Auch die politische Gemeinde brauchte noch über 40 Jahre, um 1953/1954 den notwendigen Neubau zu errichten und der evangelischen Kirchengemeinde Stein als der nunmehrigen Träger zu übergeben, verbunden mit einer Namensänderung: aus der vormaligen Kinderschule wurde nun ein Kindergarten. Zusammengestellt von Horst Fix aus Informationen von Dieter Sattelberger und Pfarrer Friedrich Sander

„Erzähl mir mal, wie`s früher war“ „Schwester Luis, meine Kinderschulschwester von 1938 - 1941“ Aufgenommen wurden damals alle Kinder, die sauber waren. Nix mit Windeln oder so. Und der Kinderschulbesuch war schon recht schulmäßig. Frontale Ansprache. Schwester Luis vorne am Pult, auf dem das „Haidenbüble“ stand. Es nickte, wenn man sein Schärflein für die armen afrikanischen Kinder einwarf. Rechts vom Pult das Harmonium. Wir hatten damals nur Bänke von vorne bis hinten. Auf der Fensterseite saßen die Mädchen und die Buben auf der Wandseite. In Reih und Glied. Es gab kein großes hin und her. Die Vespertäschchen hingen hinter der Eingangstür am Haken. Es wurde gemeinsam gegessen, vorher gebetet: “Komm Herr Jesus sei unser Gast und segne alles, was du uns bescheret hast, Amen“. An das anschließende Dankgebet kann ich mich nicht mehr erinnern. Im Sommer gab`s Hahnen-wasser im Hof. Der große, schwarze Ofen wurde mit Holz geheizt. Wer das Holz vom Schopf holen durfte, war „ausgezeichnet“. Um den Ofen stand ein eisernes Schutzgitter. Das war notwendig, dass die Buben bei eventuellem Gerangel ohne Brandwunden davonkamen. Lerninhalte waren Kirchenlieder und biblische Geschichten. Hören, nachsprechen, wiederholen, auswendig

lernen. Die Lieder wurden mit dem Harmonium begleitet. Das klappte vorzüglich. „Der größte Vater“ „Ich hab den größten Babe von euch allen.“ „Meiner ist auch groß.“ „Meiner noch größer“. „Das ist gelogen, meiner ist der Größte. Der kann an denen Keschde (Kastanien) an die Äste lange“. „Der Zimmermann Gauß und seine Brüder sind größer, die sind arg groß, und der lange Fix….“ So ging`s im Hof unter den Kastanienbäumen. Ich plärrte vor Zorn, weil ich nicht Recht bekam. Schwester Luis stellte den Frieden folgendermaßen her: “ Heinz, dein Vater ist groß, aber es gibt noch größere Männer in Stein. Und das allerwichtigste: Gott unser Vater im Himmel ist der aller allergrößte Vater“.und das glaub ich bis heute. Heinz-Fritz Kopp

Schwester Frieda in den 60er Jahren

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150 Jahre Evangelischer Kindergarten Von der Kinderbewahranstalt zur Kita 2011 Pädagogische Arbeit verlangt von uns Erzieherinnen eine ständige Auseinandersetzung mit den Fragen: - Wie sehe ich das Kind? - Was möchte ich mit meinem erzieherischen Handeln erreichen? In den letzten Jahren hat sich das Team unseres Kindergartens immer wieder auf diese Fragen eingelassen und sich damit beschäftigt. Dabei haben mehrere pädagogischen Konzepte und Strömungen unser erzieherisches Verhalten beeinflusst. Diese Verhalten darf jedoch keinem starren Fahrplan folgen, sondern muss immer wieder auf die Frage hin „Wie können unsere Kinder am besten erwachsen werden?“ überprüft werden. Wie bereits Friedrich Fröbel erkannte, ist das Spielen des Kindes eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen dafür, denn Spielen bedeutet immer auch Lernen.

Deshalb stellen wir unseren Kindern vielfältige Materialien, Spielsachen, Bücher und mehr zur Verfügung und geben ihnen im wahrsten Sinne des Wortes Raum- Räume-, wo sie sich frei entfalten können. Die Erziehung zur Selbständigkeit spielt dabei eine große Rolle, denn nur wer selbst bestimmt handelt, kann sich nach vorne entwickeln, „Hilf mir es selbst zu tun“ muss laut Maria Montessori ein Leitgedanke unseres pädagogischen Handelns sein. Deswegen geben wir freiem Spiel in unserem Erziehungsalltag viel Platz. Nicht schulischer Zwang, sondern Freiraum zur Entwicklung der Individualität lässt lebenstüchtige Persönlichkeiten heranwachsen. Trotzdem brauchen Kinder den verlässlichen Rahmen unseres Tagesablaufs, Sicherheit und

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Vertrauen, Mut neues zu entdecken. Hierin stimmen wir mit Rudolf Steiner, dem Begründer der Walldorfpädagogik überein. In der sicheren Umgebung unseres Kindergartens wollen wir die Kinder arbeitend, forschend und selbst entdeckend lernen lassen. Das können wir nur, wenn wir immer versuchen, die subjektive Welt der Kinder zu verstehen, und ihnen zutrauen, ihre eigene Entwicklung aktiv zu steuern. Viele Prinzipien des Situationsansatzes aus den 70er Jahren finden sich so in unserem Erziehungsverhalten wieder.

Und wo sind wir heute angekommen? Der Orientierungsplan, den uns der Gesetzgeber 2006 in die Hand gegeben hat, versucht all unsere Erfahrungen und pädagogische Strömungen zu bündeln und uns als Bildungsplan zu unterstützen. Was ist dann neu und warum haben alle Erzieherinnen unseres Kindergartens etliche Fortbildungen besucht? Der Orientierungsplan hat die Rolle der Erzieherin ein Stückweit verändert. Wir sind vermehrt darauf angewiesen, jedes einzelne Kind zu beobachten und dies auch schriftlich festzuhalten. So können wir unsere Kinder noch effektiver bei ihrer Entwicklung begleiten. Der Austausch im Team, insbesondere auch mit Eltern und Lehrern wird in Zukunft immer wichtiger für uns und unsere Arbeit werden. Haben wir Sie ein wenig neugierig gemacht? Besuchen Sie uns doch beim Jubiläum am Tag der offenen Tür! Denn offen wollen wir sein - für Sie und Ihre Fragen.

150 Jahre Evangelischer Kindergarten Vieles ist in Bewegung

unser Kindergarten im Wandel der Zeit 1956 - Kindergartenbau für zwei Kindergartengruppen durch die politische Gemeinde und Übergabe der Trägerschaft an die evangelische Kirchengemeinde Stein. 1974 - Die evangelische Kirchengemeinde schafft in ihrem neu gebauten Gemeindehaus zwei zusätzliche Gruppenräume. 1976 - Anbau eines dritten Gruppenraums und Bewegungsraums am Kindergartengebäude. 1990 /91 - Erneut zu wenige Kindergartenplätze in Stein, eine Elterninitiative bildet sich. Darauf richtet die politische Gemeinde unter ihrer Trägerschaft in der Heynlinschule einen Kindergarten ein. 1996 - jedes 3jährige Kind hat einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz. In der ehemaligen Schwesternwohnung wird provisorisch eine Spielgruppe für die 3 jährigen Kinder eingerichtet. Der Kindergartenhof wird mit großer Hilfe der Eltern, zu kindgemäßem, naturnahem Außengelände umgestaltet. 2006 - nun haben auch 2jährige einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz. Im evangelischen Kindergarten werden in den Gruppen 10 Plätze für 2jährige geschaffen. 2006/2007 - Einführung des Orientierungsplans durch das Kultusministerium Baden- Württemberg. „Das Kind steht im Mittelpunkt von Erziehung und Bildung“. 2009 - Umbau und energetische Sanierung des Kindergartengebäudes durch die politische Gemeinde und gleichzeitig Schaffung einer Kleinkindgruppe für Kinder ab 1 Jahr. 2011 150jähriges Jubiläum des evangelischen Kindergartens Stein. Der Kindergarten bekommt einen Namen, er heißt jetzt: Evangelischer Kindergarten „Storchennest“ Stein.

„Gott hält uns fest, wie ein Vogel im Nest, so sind wir wohl geborgen.“

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150 Jahre Evangelischer Kindergarten Aktionen im Jubiläumsjahr „Erzähl mir mal wie’s früher war“ lautet das Motto im Jubiläumsjahr des Evangelischen Kindergarten in Stein. Passend dazu machten Steiner Landfrauen mit den „Großen“ der Kita Schnupfnudeln und Apfelbrei. Alle waren begeistert bei der Sache.

Passend zu unserem Jahresthema „Erzähl mir mal wie`s früher war“, durften die Kinder ihre Omas und Opas in den Kindergarten einladen. Omas und Opas waren zahlreich gekommen und freuten sich am Eifer der Enkel. Die Kinder konnten einen Teil ihres Alltags zeigen und nach Herzenslust mit den Großeltern spielen.

Figurentheater „Marotte“ zu Gast im Evangelischen Kindergarten in Stein. Als Geburtstagsüberraschung für alle Kindergartenkinder in Stein wurden auch die Heynlinkindergartenkinder in das Storchennest eingeladen. Alle Kinder und Erzieherinnen konnten sich an dem Puppenspiel „Der kleine Eisbär“ erfreuen.

Der Evangelische Kindergarten in Stein hat einen Namen bekommen er heißt jetzt „Storchennest“. Wenige Wochen bevor das Jubiläum zu seinem 150. Geburtstag ins Haus steht, haben Erzieherinnen und Kinder mit allerlei Spielen und Liedern zum Thema Storch die Taufe gefeiert. Nachdem der Kindergarten quasi im Schatten des historischen Steiner Storchenturms liegt, war die Namenfindung eigentlich fast schon vorgegeben.

Zur Einstimmung auf das Thema fuhren knapp 90 Kinder, in 5 getrennten Gruppen mit ihren Erzieherinnen nach Pforzheim zum Wildpark um dort Störche beim brüten zu beobachten oder bei der Fütterung zuzusehen. Zu Hause wurde gemalt, gebastelt und viele verschiedene Sachbücher angeschaut um mit dem Leben der Störche vertraut werden.

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150 Jahre Evangelischer Kindergarten Unser Kindergarten heute Evangelischer Kindergarten „Storchennest“, Stein Öffnungszeiten: 7.15Uhr 13.15Uhr oder 7.30Uhr 13.30Uhr (30,00Std. in der Woche) 7.15Uhr 13.45Uhr oder 7.30Uhr 14.00Uhr (32,5 Std. in der Woche) Unsere Gruppen: 1 Kleinkindgruppe für Kinder von 1-3 Jahren. 4 Kindergartengruppen für Kinder von 2 - 6 Jahren Wir arbeiten in festen Stammgruppen, aber auch gruppenenübergreifend in altersspezifischen Kleingruppen. Unsere Räume sind hell, bunt und freundlich und geben mit zahlreichen Spiel- und Lernmöglichkeiten den Kindern Raum für eigene Entdeckungen. Unser großes Außengelände bietet Platz für Bewegung und vielfältige Sinneserfahrungen in der Natur. Unsere pädagogische Fachkräfte: Leiterin des Evangelischen Kindergartens "Storchennest" ist Frau Angelika Ade (Fachwirtin für Kindertageseinrichtungen). Im 5-gruppigen Kindergarten arbeiten acht Erzieherinnen (in Voll-und Teilzeit), eine Kinderpflegerin und eine Praktikantin im Anerkennungsjahr. Wir legen großen Wert darauf, dass die Fachkräfte unserer Einrichtung regelmäßig an Seminaren zur Fortbildung teilnehmen und sich zusätzlich weiterqualifizieren. Unsere Kooperationen Gemeinsames Projekt mit der Musikschule Westl. Enzkreis, „Singen-Bewegen-Sprechen“. „Intensive Sprachförderung im Kindergarten“, Landesstiftung Baden Württemberg Kooperation Kindergarten Heynlinschule Stein. „Schulreifes Kind“. Unser Elternbeirat Unterstützt uns engagiert in unserer Arbeit und ist ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Kindergarten und den Eltern.

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GEMEINDE Konfirmation 2011

Robin Armbruster, Timothy Auchter, Ronja Baumann, Michael Benzenhöfer, Maxim Bukin, Ramon Conrad, Leonie De'Jongh, Vera Demmer, Lukas Engel, Julia Fix, Selina Flaig, Jan Florek, Alina Flumm, Hendrik Gerber, Celine Goll, Robin Gühring, Dominik Haußer, Amelie Häußermann, Laura Heinkel, Anne Helmerich, Pia Helmerich, Marcel Hertweck, Colin Horn, Timo Januschke, Tim Kälber, André Lippa, Simon Lippek, Niklas Morlock, Moritz Moser, Lara Muntaner Lipps, Rena Nästle, Vivien Nesch, Till Penzinger, Karen Praefcke, Marius Roller, Marco Schickle, Janine Vetter

Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. MonatsspruchAugust 2011 - Matthäus 7,7 Gott wird Türen öffnen Bitten, suchen, anklopfen. Immer wieder. Den ersten Schritt selber wagen. Denn eine Bitte kann erst erfüllt werden, wenn ich sie ausgesprochen habe. Finden kann ich nur, wenn ich mich auf die Suche mache. Die Tür öffnet sich, wenn ich anklopfe. Bitten, suchen, anklopfen. Immer wieder. Manchmal habe ich die Nase voll davon. Ich habe das Gefühl, mir kann sowieso keiner helfen. Ich meine, alle Anstrengungen bringen nichts. Ich befürchte, dass sich nie mehr etwas

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verändern und zum Guten wenden wird. Bitten, suchen, anklopfen. Immer wieder. Jesus ermutigt dazu, den ersten Schritt zu wagen: Gott etwas zuzutrauen und ihm die Chance zu geben, mein Leben zu verändern. Ein kleiner Schritt, auf dem eine große Verheißung ruht: Gott wird geben, wird sich zeigen und Türen öffnen. Doch das kann anders aussehen, als ich erwarte. Vielleicht gibt er nicht das Brot, um das ich gebeten habe. Sondern einen Apfel. Vielleicht finde ich nicht den Silberschatz, den ich gesucht habe. Aber ein erfülltes Leben. Vielleicht sieht es hinter der Tür anders aus, als ich dachte. Tina Willms

AUF EIN WORT Fortsetzung von Seite 2 ...Mauern ist - wie im 84. Psalm gerühmt- für das Volk Israel wie ein Nest, er ist eine Zufluchtstätte für die Menschen, die sich nach Gott, seiner Gegenwart und Herrlichkeit, sehnen. Hier begegnen sie im gemeinsamen Feiern des Gottesdienstes ihrem Herrn, der ihnen zeitliches Glück und ewiges Heil schenken will. Unser Evangelischer Kindergarten Storchennest soll als ein behütetes Nest von den Kindern wahrgenommen werden, von dem aus sie gestärkt durch die dort erfahrene Bindung und Liebe- unter schützender Anleitung erste neugierige Ausflüge in eine bunte und geheimnisvolle Welt machen können. Von Anfang an werden sie auch die wichtigste Bindung im Leben kennenlernen und mit ihr aufwachsen, sie werden hören und erfahren, dass es einen Gott gibt, dass und wie wir mit ihm sprechen können, dass wir Ihm vertrauen dürfen, dass er unser Leben gewollt hat und in allem, was kommt bei uns bleibt.

DIAKONIE Unsere Sehnsucht nach gelingender Gemeinschaft und tiefer Geborgenheit, nach dem, was wahrhaft gut ist und uns im Herzen glücklich macht, nach einer Antwort auf die Frage nach dem Sinn und Ziel unseres Lebens, das ist wohl die elementarste Empfindung, die uns Menschen in allen Lebensphasen - prägt. Das Bild von den Vögeln, die für sich und ihre Jungen im Haus Gottes Zuflucht und Heimat finden sagt uns: Du Mensch auf der Suche nach Glück, Zuwendung und Geborgenheit, deine Sehnsucht wird bei Gott gestillt. Wenn Du Dich IHM zuwendest, wenn Du am Gottesdienst im Haus des Herrn teilnimmst, ist das wie ein Nachhausekommen für dich, wie ein Aufenthalt in der Geborgenheit des Nests. Lass Dir in der Begegnung mit Gott und seinem Wort all die Dinge zusprechen, die Du zu einem gelingenden Leben brauchst. Ihre Pfarrerin

Aktion Opferwoche der Diakonie 2011

Wort von Landesbischof Dr. Ulrich Fischer fen. Einander halt geben. Das ist wichtig. Krank Sein isoliert. Krank Sein macht einDann sind da noch die Menschen, die auf der sam. Auch pflegende Straße leben. Für die es besonders gefährlich ist, Angehörige fühlen sich krank zu werden. Für die eben niemand da ist, oft allein gelassen. „Ich wenn es hart auf hart kommt. Denen niemand bin krank gewesen und hilft, sich durch den Bürokratie-Dschungel zu ihr habt mich besucht!“ kämpfen, wenn es darum geht, medizinische (Mat. 25, 36b) so konHilfe zu bekommen. Das Ferdinand-Weiß-Haus kret weiß Jesus, was in Freiburg ist für diese Menschen da. Hier dann zu tun ist. Unser finden sie jemanden, der ihnen bei der KranGesundheitssystem ist kenkasse hilft. Der sie begleitet, wenn sie in ein Krankenhaus müssen. Der in Notlagen einhoch entwickelt. Aber das Alleinsein kranker springt, wenn es schnell gehen muss. Der Menschen zu überwinden ist schwer. Sprechstunden hält, für die, die sich in kein Oft ist das Krankenhaus weit weg. Der Weg Wartezimmer trauen. dorthin teuer und mühsam. Und die Patienten Das sind nur drei von etwa 30 Projekten der allein. Da hilft die Diakonie im NeckarDiakonie Baden, die durch die Aktion OpferOdenwald-Kreis den Mitgliedern von Seniorenwoche ermöglicht werden. Unterstützen Sie gruppen, diejenigen, die krank geworden sind, diese Initiativen, die Kraft und Hoffnung schenin der Klinik zu besuchen. Wie gut tut es da ein ken auf dem schweren Weg durch eine Krankbekanntes Gesicht zu sehen, Geschichten zu heit hindurch! Hoffentlich zu einem fröh lichen hören und zu erzählen oder eine kleine Aufaber manchmal auch zu einem traurigen Ende. merksamkeit zu bekommen. Zeigen Sie mit Ihrer Spende: Wir lassen Euch Das Diakonische Werk Baden-Baden und nicht allein! Rastatt hilft Menschen, die an Krebs erkrankt Ihr Dr. Ulrich Fischer, Landesbischof sind. Es lädt sie zu einem Gesundheitstraining ein. In Einkehrtagen kann man auch der Seele Spendenkonto 6602 bei der Volksbank Stein etwas Gutes tun. Kräfte sammeln. Sich aus BLZ 666 622 20 Vermerk: Diakonie tauschen. Angst überwinden. Hoffnung schöp-

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FREUD UND LEID TAUFEN Johannes Jost Tom Trautz Nico Behringer Joelle Claire Doerper Simon Maxim Künzig Elea Chiara Krebs Flinn Thomas Müller Laurens Großmann TRAUUNGEN Marc Pfirmann und Melanie, geb. Eberhardt BEERDIGUNGEN Emil Alfred Gutbrod, Alte Brettener Str. 22A Max Albert König, Mittlerer Gaisberg 6 Emilie Luise Troyke, Talstr. 6 Sabine Gauß, Falkenweg 4 Anna Lina Weinbrecht, Nussb. Weg 11 Josef Georg Pulvermüller, Gr. Garten 26 Karl Theodor Richard Jäger, Heynlinstr.6

71 J. 89 J. 88 J. 43 J. 89 J. 87 J. 75 J.

GEBURTSTAGSGRÜSSE ... an alle 70-, 75-jährigen und älteren Gemeindeglieder JULI 2. Hermann Mannsdörfer, Mühlstr. 6 3. Harald Reinhardt, Karlstr. 15 4. Heide Schroth, Reuchlinstr. 4 5. Doris Metzger, Silcherstr. 7 12. Helena Trenker, Großer Garten 16 13. Emma Speer, Mühlstr. 17 13. Friedbert Mall, Eiselbergweg 5 A 13. Gerhard Bauer, Alte Brettener Str. 32 13. Margarete Lutz, Kopernikusstr. 2 13. Martha Mönch, Mittlerer Gaisberg 6 14. Susi Glaser, Mittlerer Gaisberg 6 17. Hilda Schückle, Mühlstr. 15 19. Johanna Mößner, Heynlinstr. 12 21. Meisenbacher Monika, Keltenstr. 7 23. Minna Lais, Mittlerer Gaisberg 6 24. Gertrud Lehmann, Obere Gasse 8 25. Helmut Mayer, Alte Brettener Str. 22 28. Gustav Puchstein, Alte Brettener Str. 53 28. Otto Schell, Am Eisenberg 40 31. Ilse Frey, Hohwiesenweg 19 AUGUST 2. Gerda Fränkle, Großer Garten 5 2. Hilde Bensch, Wagnerstr. 2 2. Renate Kern, Eiselbergsiedlung 19

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81 J. 70 J. 70 J. 75 J. 77 J. 85 J. 79 J. 76 J. 77 J. 83 J. 85 J. 90 J. 87 J. 70 J. 99 J. 85 J. 81 J. 77 J. 70 J. 84 J.

4. Elisabeth Straka, Großer Garten 13 8. Ursula Braun, Großer Garten 1 12. Ruth Mayer, Sägmühlweg 6 16. Gerhard Benzenhöfer, Sägmühlweg 3 17. Heinz Kopp, Mühlstr. 9 18. Rudi Derzenbach, Hans-Thoma-Str. 3 25. Lore Mössinger, Keplerstr. 29 25. Manfred Scheible, Heimbronner Str. 18 27. Irmgard Haberstroh, Nussb. Weg 40 30. Walter Hölzle, Königsbacher Str. 32 31. Doris Nagel, Heynlinstr. 4

78 J. 70 J. 84 J. 77 J. 76 J. 70 J. 79 J. 78 J. 82 J. 92 J. 70 J.

SEPTEMBER 1. Friedrich Klotz, Neue Brettener Str. 11 1. Susanne Grum, Schubertstr. 12 2. Ella Künzler, Mittlerer Gaisberg 6 3. Helene Danko, Großer Garten 20 4. Klara Sturm, Friedenstr. 10 5. Hildegard Spreng, Jahnstr. 6 8. Martha Schäfer, Kuchentalweg 3 9. Waltraud Seiter, Neue Brettener Str. 5 11. Barbara Knauß, Mittlerer Gaisberg 6 11. Gislinde Barth, Große Garten 11 14. Rudolf Bruska, Bauschloter Str. 19 15. Karl Steidinger, Schubertstr. 16 21. Gisela Schlegel, Mittlerer Gaisberg 6 24. Willi Fuchs, Alte Brettener Str. 60 24. Anita Schunk, Am Eisenberg 10 25. Siegfried Schäfer, Georgstr. 6A 27. Emma Schuster, Lehmgrube 8 30. Käte Seidler, Sägmühlweg 18

76 J. 89 J. 89 J. 82 J. 91 J. 76 J. 82 J. 75 J. 85 J. 70 J. 75 J. 75 J. 75 J. 76 J. 70 J. 70 J. 78 J. 83 J.

Wir grüßen alle hier Genannten mit dem Wort eines unbekannten Verfassers:

Gib mir Kraft Gib mir Kraft für einen Tag! Herr, ich bitte nur für diesen, dass mir werde zugewiesen, was ich heute brauchen mag.

Jeder Tag hat seine Last, jeder Tag bringt neue Sorgen, und ich weiß nicht, was für morgen Du mir, Herr, beschieden hast.

Aber eines weiß ich fest, 81 J. 88 J. 70 J.

daß mein Gott, der seine Treue täglich mir erzeigt aufs neue, sich auch morgen finden läßt.

GOTTESDIENSTE Juli Sonntag, 3.7.11, 2. So. nach Trinitatis 10:00 Uhr Gottesdienst im Kindergartenhof mit dem Musikverein -150 Jahre Kindergarten Sonntag, 10.7.11, 3. So. nach Trinitatis 10:00 Uhr Gottesdienst mit Taufen mit Gastprediger Herrn Siegfried Strobel von der Evang. Akademie Bad Herrenalb und der Stephanuskantorei Sonntag, 17.7.11, 4. So. nach Trinitatis 10:00 Uhr Gottesdienst Mittwoch, 20.7.11 10:30 Uhr Gottesdienst im Wittumhof Samstag, 23.7.11, (5. So. nach Trinitatis) 18:00 Uhr Gottesdienst am Fischteich mit „Stein mal anders“-Team Mittwoch 27.7.11 10:30 Uhr Schulgottesdienst Sonntag, 31.7.11, 6. So. nach Trinitatis 10:00 Uhr Gottesdienst August Sonntag, 7.8.11, 7. So. nach Trinitatis 10:00 Uhr Gottesdienst Sonntag, 14.8.11, 8. So. nach Trinitatis 10:00 Uhr Gottesdienst Sonntag, 21.8.11, 9. So. nach Trinitatis 10:00 Uhr Gottesdienst Sonntag, 28.8.11, 10. So. nach Trinitatis 10:00 Uhr Gottesdienst Mittwoch, 31.8.11 10:30 Uhr Gottesdienst im Wittumhof September Sonntag, 4.9.11, 11. So. nach Trinitatis 10:00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl Sonntag, 11.9.11, 12. So. nach Trinitatis 10:00 Uhr Gottesdienst mit Taufen Sonntag, 18.9.11, 13. So. nach Trinitatis 10:00 Uhr Gottesdienst Sonntag, 25.9.11, 14. So. nach Trinitatis 10:00 Uhr Gottesdienst mit Einführung der Konfirmanden Die Anmeldung zur Konfirmation 2012 findet am Mittwoch, 29. Juni 2011, 18.00 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Stein, Marktplatz 10 statt. Bitte Stammbuch/Geburtsurkunde und Taufurkunde -falls vorhanden- mitbringen. Gottesdienste zur Konfirmation im Jahr 2012 feiern wir am Samstag, 5. Mai um 13 Uhr und am Sonntag 6. Mai um 10 Uhr.

Mini-Gottesdienste für die Kleinsten der Gemeinde sehr viele Familien waren am Pfingstmontag der Einladung in die Stephanuskirche gefolgt und feierten gemeinsam einen besonderen MiniGottesdienst mit Tauferinnerung.

Die Kinder brachten ihre Taufkerzen mit und hatten einen kleinen Fisch aus Papier bekommen, auf dem sie ihren Namen und ihr Taufdatum notieren sowie ihr Foto aufkleben konnten. In einem fröhlichen Gottesdienst mit viel Gesang und Bewegung hörten die Kinder die Geschichte von Swimmy, der gemeinsam mit seinen Fischfreunden einen großen Fisch bildete und so im sicheren Schwarm den Gefahren im Meer trotzte. Die Kinder brachten ihre Fische nach vorne und gestalteten damit einen großen Fischschwarm, der die Gemeinschaft der Christen unter Gottes gutem Geist veranschaulichte.Wir Menschen sind eingeladen zum „Schwarm“, zur Gemeinde von Jesus zu gehören. Die Taufe ist das besondere Zeichen dieser Einladung. Wir dürfen in seiner Nähe bleiben und - mit IHM verbunden - glücklich werden. Jesus bringt uns sicher ans Ziel unserer Lebensreise, in die ewige Gemeinschaft mit Gott. Wie gut, dass wir einander haben und uns gegenseitig helfen können, als Christen zu leben! Am Taufstein brannten die mitgebrachten Taufkerzen der Kinder und erinnerten daran, dass Jesus das Licht der Welt ist und uns nicht im Dunkeln lässt. Sein Licht kann niemand auslöschen, nicht einmal der Tod. Wer in seinem Licht lebt, braucht sich nicht mehr zu fürchten. Schon jetzt weisen wir auf den nächsten Familien-Mini-Gottesdienst am Erntedankfest hin, den das Minigottesdienst-Team gemeinsam mit Pfarrerin Gertrud Diekmeyer vorbereiten und wieder familienfreundlich gestalten wird. (uk)

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Evang. Pfarramt Stein Marktplatz 8 Tel. 3640126 Fax 3640127 email: [email protected] Internet: www.EvKirche-Koe-Stein.de

150 Jahre evangelischer Kindergarten Stein

Bürostunden: Di., Mi. und Fr. 10.00-12.00 Uhr, Do. 16.00-18.00 Uhr (Sekretärin: Ute Müller) Gemeindekonto: 6602 Volksbank Stein eG BLZ 666 622 20 Pfarrerin Gertrud Diekmeyer Tel. 3640122 email: [email protected] Kirchengemeinderat Stellvertretender Vorsitzender: Martin Fix Wilhelmstr. 1 Tel. 4400 Kantorin Laura Škarnulytė Kolpingstr. 19 76698 Ubstadt-Weiher Tel. 07251-69599 Fax 07251-367130 email: [email protected] Kirchendienerin Maritta Gottschalk Karl-Möller-Str. 4

Im Jahr 2011 jährt sich zum 150. mal die Gründung des Steiner Kindergartens. 150 Jahre Dienst an den Kindern unserer Gemeinde ist es wert, dass wir dieses Jubiläum mit Dankbarkeit, Erinnerungen und Freude gemeinsam feiern. Sonntag, 3. Juli 2011, 10:00 Uhr Familiengottesdienst mit Musikverein im Kindergartenhof anschließend Mittagessen und „Tag der offenen Tür“ „Gottes Hand hält uns fest wie ein Vogel im Nest, so sind wir wohl geborgen.“

Tel. 6711

Hausmeisterin des Gemeindehauses Katharina Zeller, Kranichstr. 6 Tel. 0177 1629207 Kindergarten Mühlstr. 4 Tel. 9844 Leiterin: Angelika Ade email: [email protected]de Diakoniestation mobiDik Königsbach, Goethestr. 4 Tel. 50163 Pflegedienstleitung: Brigitte Auerbach Diakonisches Werk Pforzheim-Land 75175 Pforzheim, Lindenstr. 93 Tel.: 07231/9170-0, Fax: 07231/9170-12 email: [email protected]

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IMPRESSUM Herausgeber: Evang. Pfarramt Stein Marktplatz 8 75203 Königsbach-Stein Pfarrerin Gertrud Diekmeyer Redaktion: Jürgen Klein Layout: Jürgen Klein Druck: Hoch-Druck 75203 Königsbach-Stein BankverVolksbank Stein bindung: Kto. 6602 (BLZ 66662220) Erscheinungs- Dezember, März, Juli weise: Oktober