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Inhalt: Neue HT-Brennstoffzelle Neue Membran von PEMEAS vorgestellt US Datenbank Potential der CCS-Techniken EU-Förderung für Konsortium "Cachet" Auswirkungen der CO2-Speicherung im Untergrund und Meer Mikroorganismen als Energiequelle? Personelles Emissionshandel Produktion von Flachbildschirmen UK-Atlas Datenbank Verbundforschung Joseph-von-Fraunhofer-Preis Top Ten Green building products for 2006 Umweltfreundlichere Eisenproduktion Künstliche Photosynthese Berechenbare Beschichtungen Kochgerät für Entwicklungsländer Sonderschau Brennstoffzellen auf der enertec 2007 Forschungsverbund für neue Wasserstoff-Speichermaterialien

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National Brennstoffzelle Volkswagenforschung Neue HT-Brennstoffzelle Die Volkswagen-Forschung hat kürzlich die Weltpremiere der VW-HochtemperaturBrennstoffzelle verkündet. Dahinter verbirgt sich die Entwicklung einer neuen Membran und neuer Elektroden, die in einer neuen Hochtemperatur-Brennstoffzelle (120 Grad C) für den mobilen Einsatz eingesetzt werden. Durch die neu entwickelte HochtemperaturMembran kann in Verbindung mit neu konzipierten Elektroden die Brennstoffzelle mit 120 Grad C ohne Leistungsverlust betrieben werden. Dank des Einsatzes von Phosphorsäure für die Protonenleitung reicht wegen des gegenüber Wasser höheren Siedepunktes ein deutlich einfacheres Kühlsystem aus, was das Gewicht, den Raumbedarf und die Kosten reduziert. Mit einem besonderen Verfahren der Elektroden-Beschichtung konnte die VW-Forschung auch das Problem des entstehenden, dem Prozess schädlichen so genannten Produktwassers lösen. Damit ist Volkswagen zuversichtlich, bis 2010 einsatzfähige Forschungsfahrzeuge betreiben zu können. 2020 könnte es dann bei VW alltagstaugliche und bezahlbare Brennstoffzellen-Antriebe geben. Hoch. http://www.volkswagen-mediaservices.com/medias_publish/ms/content/de/pressemitteilungen/2006/10/31/volkswagen_ forschung.standard.gid-oeffentlichkeit.html http://apps.fz-juelich.de/PTJ/ptj/lw_resource/datapool/TEDIE/VW-Brennstoffzelle.html mailto:[email protected]

National Brennstoffzelle Initiative Brennstoffzelle Neue Membran von PEMEAS vorgestellt Der deutsche Membranhersteller PEMEAS hat eine neue Membran-Elektroden-Einheit (MEA) für PEM-Brennstoffzellen vorgestellt, die deutlich robuster ist als das Vorgängerprodukt. Die Celtec-P 2000 genannte MEA übersteht mindestens fünfmal so viele Lastwechsel und ermöglicht so eine längere Lebensdauer. Außerdem erlaubt sie Betriebstemperaturen von 120 bis 180 Grad C, so dass die Zelle unempfindlicher gegen Verunreinigungen mit Kohlenmonoxid im Brenngas wird. Außerdem entfällt das Wassermanagement komplett, da die Membran nicht mehr aufwändig feucht gehalten werden muss. Auch das verringert den Konstruktionsaufwand der Brennstoffzelle. Hoch. http://www.initiative-brennstoffzelle.de/de/ibz/live/nachrichten/detail/242.html http://apps.fz-juelich.de/PTJ/ptj/lw_resource/datapool/TEDIE/ibz2.pdf mailto:[email protected]

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International Brennstoffzellen und Wasserstoff EERE Network News US Datenbank Das DOE hat kürzlich eine neue Datenbank zum Wasserstoff-Programm und der Initiative "Fuel Cells 2000" freigegeben, die Aktivitäten im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik umfaßt. Die Datenbank erlaubt einen besseren Zugang zu Informationen über stationäre Brennstoffzellenanlagen, Fahrzeugdemonstrationen und Wasserstofftankstellen. Von den einzelnen US-Staaten werden Informationen über ihre Energiepolitik sowie Initiativen und Gesetzgebungsverfahren zur Unterstützung der jeweiligen Technologien in der Datenbank präsentiert. Hoch. http://www.fuelcells.org/info/statedatabase.html mailto:[email protected]

National CO2-Abscheidung Forschungszentrum Jülich, STE Potential der CCS-Techniken Im Rahmen eines kürzlich abgeschlossenen Forschungsvorhabens hat die Programmgruppe Systemforschung und Technologische Entwicklung (STE) der Forschungszentrum Jülich GmbH untersucht, ob CCS-Kraftwerke in einer gesamtwirtschaftlichen Bewertung ein sinnvolles Element darstellen können. Zur Einordnung der Technik in eine kostenoptimale Gesamtstrategie wurde eine technische und ökonomische Bewertung der CO2 Abscheidung in Kraftwerken und dessen Speicherung durchgeführt. Der Frage nach kostenminimalen CO2-Minderungsstrategien durch technische Maßnahmen wurde mit Hilfe eines Energiesystemmodells nachgegangen. Weiterhin wurden Standortüberlegungen zu Kraftwerken mit CO2Abscheidung und Speicherung angestellt und die Option einer CO2-armen Erzeugung von Wasserstoff als Zukunftsoption mit in den Blick genommen. Als strategischer Vorteil kann hierbei der sukzessive Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur gewertet werden, die auch für zukünftige nicht fossile Wasserstofferzeugungspfade genutzt werden kann. Hoch. http://www.fz-juelich.de/ste/index.php?index=213 http://www.fz-juelich.de/ste/datapool/pdf/FZJ_STE_CCS_Bericht.pdf http://apps.fzjuelich.de/PTJ/ptj/lw_resource/datapool/TEDIE/FZJ_STE_CCS_Bericht.pdf mailto:[email protected]

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7. Dezember 2006

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International CO2-Abscheidung Brennstoff, Wärme, Kraft EU-Förderung für Konsortium "Cachet" Die EU hat kürzlich die Förderung eines auf drei Jahre angelgten Projektes nahmhafter Energieversorgungsunternehmen, Anlagenbauer, Universitäten und Forschungseinrichtungen bewilligt. Das Vorhaben "CACHET" hat zum Ziel, Verfahren zur CO2-Abscheidung und Wasserstofferzeugung aus Erdgas weiterzuentwickeln, um die EU-Zielsetzung von 20 - 30 EUR pro Tonne CO2 zu erreichen. Das Projekt, das von BP koordiniert wird, sind u.a. die Unternehmen Air Products, Alstom, ConocoPhillips, Shell, Eon UK, Siemens und Chevron beteiligt. An Forschungsinstituten sind u.a. das FhG-Institut UMSICHT und die TU Wien beteiligt. Hoch, da breite Unterstützung großer Industrieunternehmen. http://www.cachetco2.eu/ Kopie erhältlich bei mailto:[email protected] mailto:[email protected]

International CO2-Speicherung Wissenschaftlicher Beirat Globale Umweltveränderung Auswirkungen der CO2-Speicherung im Untergrund und Meer Der "Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen" (WBGU) setzt sich in einem aktuellen Sondergutachten mit den Folgen des CO2-Anstiegs in der Atmosphäre im Hinblick auf die Meere auseinander. Ein Kapitel beschäftigt sich auch mit der CO2-Sequestrierung, wobei der Beirat die Einleitung von CO2 in die Wassersäule und auf den Meeresboden, strikt ablehnt. Dies sei keine nachhaltige Option, weil der Ozean im permanenten Austausch mit der Atmosphäre stehe. Gegen die Deponierung des Treibhausgases im Wasser spreche außerdem die Gefahr, dass die Ökosysteme unter einem höheren CO2-Gehalt des Wassers spürbar leiden würden. Hinsichtlich der rechtlichen Rahmenbedingungen verweist der WBGU auf das LondonÜbereinkommen von 1972 sowie das noch nicht in Kraft getretene London-Protokoll, die die Einbringung von CO2 in die See grundsätzlich verbieten. Die Ausnahme wonach beide Verträge in ihrer aktuellen Fassung die Einbringung von CO2 ermöglichen, das bei der Gewinnung von Erdöl oder Erdgas anfällt, sofern die entsprechenden Verarbeitungsprozesse auf See stattfinden, wird vom WBGU strikt abgelehnt. Die CO2-Deponierung im Meeresboden bzw. in geologische Formationen an Land wird angesichts des nahezu unvermeidlichen Anstiegs des Energieverbrauchs besonders in Schwellen- und Entwicklungsländern als vertretbar angesehen. Die Einlagerung könne für eine Übergangszeit als ergänzende Option zu nachhaltigeren Emissionsvermeidungsstrategien genutzt werden. Entsprechend empfiehlt der WBGU die Frage der Vereinbarkeit der CO2-Einlagerung unter dem Meeresboden mit dem Londoner Abkommen bzw. dem Londoner Protokoll in den entsprechenden Vertragsgremien so zu klären, dass eine CO2-Sequestrierung in geologischen Formationen unter dem Meer unbesehen des Ortes der Verarbeitungsprozesse zulässig ist. Sollte eine konsensuale Auslegung der rechtlichen Vorgaben im Sinne einer Zulässigkeit dieser CO2Deponierung unter dem Meeresboden nicht möglich sein, ist eine Modifikation des London-Protokolls bzw. seine Ergänzung ins Auge zu fassen. Der WBGU plädiert zugleich dafür, solche Aktivitäten im Vorhinein nur für einen befristeten Zeitraum, etwa von mehreren Jahrzehnten, zuzulassen. Hoch, da der CO2-Thematik ein umfassendes Kapitel gewidmet wird. http://www.wbgu.de/ http://www.wbgu.de/wbgu_sn2006.html http://apps.fzjuelich.de/PTJ/ptj/lw_resource/datapool/TEDIE/WGBU_Sondergutachten.html mailto:[email protected]

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International Energie American Academy of Microbiology Mikroorganismen als Energiequelle? Die American Academy of Microbiology ist der Ansicht, dass das Potenzial von Mikroorganismen in Hinblick auf die Bereitstellung sauberer Energie bei Weitem noch nicht ausgeschöpft oder ausreichend erforscht ist. Mikroorganismen, so wird verlautet, können ein Puzzlestein zur Lösung des Energieproblems sein. Denkbare Einsatzmöglichkeiten könnten die dezentrale Strom- und Wärmeversorgung über kleine Bioreaktoren oder die Erzeugung von Treibstoffen jeglicher Art sein. Eine weitere Idee ist die mikrobiologische Brennstoffzelle, bei der eine anaerobe Kammer durch eine Protonenaustauschmemebran von einer aeroben Kammer getrennt ist. Hoch, aber noch in der Grundlagenforschung. http://www.asm.org/Academy/index.asp?bid=46674 http://www.innovations-report.de/html/berichte/energie_elektrotechnik/bericht74433.html http://www.eurekalert.org/pub_releases/2006-11/asfm-mop111606.php http://apps.fz-juelich.de/PTJ/ptj/lw_resource/datapool/TEDIE/MicrobialEnergy.pdf mailto:[email protected]

Europa Energie-, Technologie- und Klimaschutzpolitik VDI Internationale Kooperation Personelles Großbritannien hat einen neuen Minister für Wissenschaft und Innovation. Malcolm Wicks, bisher Minister für Energie im britischen Ministerium für Handel und Industrie (DTI), wurde am 10. November zum Minister für Wissenschaft und Innovation im DTI ernannt. Sein Nachfolger als Energieminister wird Alistair Darling. Wicks Vorgänger Lord Sainsbury wurde von der britischen Regierung mit der Aufgabe betraut, in den kommenden Monaten eine Bestandsaufnahme der britischen Wissenschafts- und Innovationspolitik vorzunehmen und Empfehlungen dazu vorzulegen. Begrenzt. http://www.internationale-kooperation.de/ http://apps.fz-juelich.de/PTJ/ptj/lw_resource/datapool/TEDIE/UK_Minister.htm mailto:[email protected]

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Europa Energie-, Technologie- und Klimaschutzpolitik DIW Emissionshandel Das DIW hat in seinem Wochenbericht vom 15. November 2006 einen Übersichts- und Statusbericht zum Emissionshandel in Europa unter dem Titel "Europäischer Emissionshandel – Auf dem Weg zu einem effizienten Klimaschutzinstrument" veröffentlicht. Der Titel macht klar, dass aus der Sicht des DIW der Emissionshandel nach den bisherigen Erfahrungen durchaus ein geeignetes Instrument ist, mit dem die europäischen Länder zum Klimaschutz beitragen können. Aber auch, dass erst ein Teil des Weges dahin zurück gelegt ist. Der Bericht enthält neben einer Chronologie zur bisherigen Geschichte des europäischen Emissionshandelssystems und seiner Umsetzung in Deutschland und dem weiteren Zeitplan Übersichten über die wichtigsten Regelungen und Zuteilungsregeln, Details zu den Nationalen Allokationsplänen NAPI und NAPII für Deutschland, eine Grafik über die CO2-äqivalenten Emissionen in Deutschland seit 1990 und eine Vorschau mit den Emissionszielen bis 2012. Außerdem wird an Hand der Reduktionsziele in einem Schaubild demonstriert, welche tatsächlichen Veränderungen in den einzelnen europäischen Ländern erreicht wurden, sodass man den relativen Erfolg oder Misserfolg vergleichen kann. Mit einer Bilanz über die bisherigen Ergebnisse des europäischen Emissionshandels (auch einer Preisübersicht der Zertifikate) wird schließlich ein Ausblick über die künftigen Entwicklungen und Herausforderungen sowie die Bedeutung des Emissionshandels für die europäische Klimaschutzpolitik verbunden. Gering. http://www.diw.de/deutsch/ http://apps.fz-juelich.de/PTJ/ptj/lw_resource/datapool/TEDIE/DIWWochenbericht_46_2006(15.11.06).pdf mailto:[email protected]

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National Energieeinsparung Deutsche Bundesstiftung Umwelt Produktion von Flachbildschirmen Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert ein Projekt des Dürener Unternehmens Industrie-Ofenbau ELINO mit 350.000 EUR. In scheinbarem Widerspruch zum Namen des Unternehmens testet dieses jetzt ein neuartiges selbst entwickeltes Herstellungsverfahren für Flachbildschirme in einer Produktionsanlage. Dabei werden bisher getrennte Arbeitsschritte zusammengefasst, um schon bei der Produktion bis zu 90 Prozent Energie zu sparen und die Produktionszeit und das Transportvolumen zu verringern. Plasmabildschirme gehen millionenfach (Weltmarktvolumen in diesem Jahr rund elf Millionen Geräte) über den Ladentisch. Während der Flachbildfernseher bereits relativ energiesparsam läuft, werden bei der Herstellung rund 23 Kilowattstunden Energie pro Bildschirm benötigt. Ein Plasmabildschirm besteht aus zwei übereinander liegenden Glasscheiben, die zunächst an den Rändern miteinander verschweißt werden. Bevor ein spezielles Gas eingefüllt werden kann, wird bisher in einem zweiten Arbeitsschritt durch ein schmales Röhrchen die Luft aus dem Zwischenraum abgesaugt, so dass dort ein Unterdruck entsteht. "Bis dieses Vakuum aufgebaut ist und alle Luftmoleküle aus dem Bildschirm evakuiert sind, ist ein relativ großer Energieaufwand nötig. Je größer der Bildschirm ist, desto schwieriger und energieaufwändiger ist diese bisher übliche Methode", so DBU-Experte Dr. Jörg Lefévre. Bei ELINO werden im sogenannten Inline-Vakuum-Klebeprozess die beiden Glasplatten in einem luftleeren Raum miteinander verschweißt – das vermeidet unnötiges Abkühlen und Aufheizen zwischen den Prozessen. Dafür entwickelt ELINO jetzt einen Spezialofen, in dem mehrere Bildschirme gleichzeitig und kontinuierlich bearbeitet werden können. Außerdem soll die Menge der Ausschussgeräte verringert werden. Dadurch, dass die stoßempfindlichen Röhrchen zum Evakuieren der Flachbildschirme bei dem neuen Verfahren entfallen, könnten sie, zum Beispiel beim Verpacken, auch nicht mehr abbrechen, wodurch die Geräte bisher irreparabel beschädigt wurden. "Das war bisher vor allem für Hersteller ein großer Kostenfaktor. Anstelle von derzeit 35 sollen künftig nur noch rund fünf Prozent der Geräte während der Produktion als Ausschussware aussortiert werden müssen", so DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde. Ohne die Pumpröhren können die Bildschirme überdies einfacher und platzsparender eingepackt und transportiert werden. Ganz konkret greife die Energieeinsparung am Herstellerort in Korea. Da aber Emissionen global wirkten, sei das Projekt bei Erfolg auch für Deutschland wichtig. Hoch, sehr innovativ. http://www.dbu.de/index.php?menuecms=123&objektid=26060&menuecms_optik=1 06&besucht=b5df3aca54ee75bfda3c017b5cccebc0 http://apps.fz-juelich.de/PTJ/ptj/lw_resource/datapool/TEDIE/Flachbildschirm.htm mailto:[email protected]

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Europa Energieforschung UKERC UK-Atlas Datenbank Das UK Energy Research Centre (UKERC) hat drei Werkzeuge ("Register", "Landscape" und "Roadmaps") entwickelt, um Politiker und Forscher bei der Suche nach dem gegenwärtigen Status der UK Forschungs- und Entwicklungsarbeit auf dem Energiesektor zu unterstützen. Diese Werkzeuge sind die Hauptkomponenten des sog. UK Energy Research Atlas. Das Forschungsregister erlaubt die direkte Suche in einer Datenbank, in die zukünftig alle öffentlich finanzierten Energieforschungsprojekte eingetragen werden sollen. Jedes Projekt im Register ist einer bestimmten Kategorie zugeordnet, damit eine gezielte Suche möglich ist. Von den jeweiligen Projektleitern können weitere Informationen, z.B projektspezifische Internetseiten, Projektbeschreibungen und Berichte zur Verfügung gestellt werden. Der Inhalt des Registers wird ständig ergänzt und es werden Details der neuer Projekte hinzugefügt. Zurzeit ist in dem Register ein begrenzter Datenbestand verfügbar, wobei Projekte Dritter (d.h. mit nichtstaatlicher bzw. regionaler Finanzierung) ergänzt werden sollen. Derzeit können unter "Register" Informationen zu den Bewilligungen des EPSRC (The Engineering and Physical Sciences Research Council) und des Carbon Trust aus der Datenbank abgerufen werden. Anhand von vier Suchkategorien können der jeweilige Zuwendungszweck (gem. IEA-Klassifizierung), die Art der Forschung (Grundlagenforschung, angewandte Forschung, Entwicklung oder Demonstration), die Wissenschafts- und Technologiebeschreibung (nach den UNESCO- und RAE-Schemata) sowie ein von UKERC entwickeltes Schema zur Identifikation von Querschnittsaufgaben und interdisziplinärer Forschung als Zielgröße definiert werden. Unter "Landscape" werden energiebezogene Forschungsaktivitäten und Kapazitäten in UK dargestellt, während unter "Roadmaps" Forschungsaufgaben beschrieben werden, die für die Weiterentwicklung von Techniken bis zur Marktreife erforderlich sind. Bei einer erwarteten Relevanz für UK werden auch Roadmaps anderer Staaten (z.B. des US-DOE oder der EU) nach einem bestimmten Schema ausgewertet und übernommen. Hoch. http://www.ukerc.ac.uk/ mailto:[email protected]

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7. Dezember 2006

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Europa Forschung allgemein VDI Internationale Kooperation Verbundforschung 2007 soll in Frankreich zum zweiten Male das "Label Carnot" verliehen werden. Im Frühjahr 2006 hat der französische Forschungsminister Goulard auf Vorschlag der nationalen Forschungsagentur "Agence nationale de la recherche" (ANR) erstmals dieses Label verliehen, mit dem besonders die Verbundforschung gestärkt werden soll. Mit dem "Label Carnot" werden Forschungszusammenschlüsse ausgezeichnet, bei denen zwischen Einheiten der Unternehmensforschung und öffentlichen Forschungseinrichtungen über Projekte von allgemeinem strukturpolitischen Interesse eine Verbundforschung zustande gekommen ist. Das "Label Carnot" orientiert sich an den forschungspolitischen Zielsetzungen der deutschen Fraunhofer-Gesellschaft. Die mit ihm ausgezeichneten Unternehmen und Einrichtungen sind in einer "Féderation Carnot" zusammengeschlossen. Das Label ist explizit Gegenstand des "Paktes für die Forschung" (Pacte pour la recherche) von 2005. Neben dem Recht, das"Label Carnot" zu führen, erhalten die ausgezeichneten Einrichtungen und Unternehmen auch ergänzende finanzielle Zuwendungen von der ANR. Der Aufruf zur Bewerbung für 2007 ist erfolgt. Hoch, jedoch nicht energieforschungsspezifisch. www.recherche.gouv.fr/discours/2006/labelcarnot-2eme.htm http://apps.fz-juelich.de/PTJ/ptj/lw_resource/datapool/TEDIE/Label_carnot.pdf mailto:r.s[email protected]

National Fusion Fraunhofer-Gesellschaft Joseph-von-Fraunhofer-Preis Einer der von der Fraunhofer-Gesellschaft verliehenen Joseph-von-Fraunhofer-Preise geht in diesem Jahr an die Forschergruppe vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF, die, wie auch im Technikinformationsdienst 10/2006 berichtet, ein Verfahren zur Herstellung hochpräziser Diamant-Hohlkugeln für die Trägheitsfusion entwickelt hat. Mit dem Joseph-von-Fraunhofer-Preis werden exzellente anwendungsorientierte Forschungsleistungen einzelner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder auch ganzer Forschungsgruppen aus den Instituten ausgezeichnet. Hoch. http://www.fraunhofer.de/fhg/company/science/2006/J-F-P_2006.jsp http://apps.fz-juelich.de/PTJ/ptj/lw_resource/datapool/TEDIE/Fraunhofer-Preis 2006.htm mailto:[email protected]

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International Gebäude EERE Network News Top Ten Green building products for 2006 Die Herausgeber von GreenSpec und Environmental Building News, eines Informationsdienstes für umweltfreundliche und energiesparende Bauprodukte, haben die Top Ten der Produkte für Gebäuden gekürt, die während des letzten Jahres bei GreenSpec hinzugefügt oder in den Environmental Building News beschrieben wurden. Unter den ausgewählten Produkten befinden sich u.a. polierter Beton, der in der Gebäudesanierung künstliche Bodenbeläge ersetzen kann, und das thermische Speichervermögen in Gebäuden erhöht, elektronisch gesteuerte Fenster für die Tageslichtkontrolle, wassersparende Duschköpfe und eine indirekte VerdampfungsKlimaanlage. Eine Beschreibung der 10 Produkte und die Gründe, warum sie unter den "Top Ten" aufgelistet sind, ist im Internet zu finden. Bedingt, da manche der Produkte innovative Entwicklungen sind. http://www.buildinggreen.com/press/topten2006/top-10-list.cfm mailto:[email protected]

International Industrie Siemens Umweltfreundlichere Eisenproduktion Ein spezielles, "Corex" genanntes Produktionsverfahren macht die Eisenherstellung deutlich umweltfreundlicher. Statt wie üblich mit Kokskohle zu arbeiten, benötigt das Verfahren lediglich herkömmliche Steinkohle und benötigt somit keine Kokerei, die in erheblichen Maß zu den Emissionen beiträgt. Zudem reduziert die Methode den Ausstoß von Schwefeldioxid um 97 Prozent. Corex ist ein Schmelzreduktionsverfahren: Die Kohlevergasung, die Eisenerzreduktion und die Verflüssigung des entstehenden Eisens sind in einem Prozess kombiniert. Die anfallenden Gase können direkt zum Heizen oder zur Stromerzeugung in einem Gas- und Dampfturbinenkraftwerk verwendet werden. Siemens errichtet zurzeit in China die weltgrößte Anlage ihrer Art, in der die BaosteelTochter Baoshan in Luojing jährlich 1,5 Mio. Tonnen Roheisen mit dem Corex-Verfahren erzeugen will. Es wird im Herbst 2007 "angeblasen". Baosteel plant eine weitere CorexAnlage für ebenfalls 1,5 Mio. Tonnen Roheisen. Mäßig. http://www.siemens.com/index.jsp?sdc_p=fml0s2u20o1417482n1182567i1182563pF Ecz3&sdc_bcpath=1182567.s_0,&sdc_sid=30819989741& http://apps.fz-juelich.de/PTJ/ptj/lw_resource/datapool/TEDIE/eisen.pdf mailto:[email protected]

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International Künstliche Photosynthese Max-Planck-Gesellschaft Künstliche Photosynthese Ein Forscher des Max-Planck-Instituts für Bioanorganische Chemie in Mülheim an der Ruhr hat gemeinsam mit Kollegen der TU und FU Berlin sowie des Lawrence Berkeley National Laboratory ein wichtiges Detail der Photosynthese aufgeklärt. Die Wissenschaftler haben die Struktur des Komplexes im Photosystem II bestimmt, an dem mit der Energie des Sonnenlichts Wasser gespalten wird. Dabei entstehen neben molekularem Sauerstoff auch Protonen und chemisch gebundene Elektronen, die sich im Prinzip zu Wasserstoff vereinigen lassen. Ließe sich dieser Prozess nachahmen, stünde ein unerschöpflicher kohlendioxidfreier Energieträger zur Verfügung. In dem vollständigen Cluster sind vier Mangan-, ein Kalzium- und mindestens fünf Sauerstoff-Atome miteinander verknüpft. Das Geheimnis steckt in ihrer geometrischen Anordnung - dafür wurden bislang mindestens 18 Modelle allein für die Anordnung der Mangan- und Sauerstoffatome diskutiert. Den Spekulationen über die richtige geometrische Anordnung haben die Wissenschaftler mit ihrer experimentellen und theoretischen Arbeit nun erst einmal ein Ende gesetzt. Die Ergebnisse wurden in "Science" vom 3.11.2006 veröffentlicht. Hoch, allerdings noch in einem frühen Grundlagenstadium. http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/pressemitteilungen/200 6/pressemitteilung200610301/index.html http://apps.fz-juelich.de/PTJ/ptj/lw_resource/datapool/TEDIE/Photosynthese_MPG.pdf mailto:[email protected]

National Sonstiges Fraunhofer-Gesellschaft Berechenbare Beschichtungen Nanometerdünne Beschichtungen aus Silberoxid oder -nitrat auf Glas sind lichtdurchlässig und können doch Wärme dämmen. Die Nanoschichten können im Gegensatz zu traditionellen Wärmedämmschichten nämlich einfallende Strahlung in kurzwellige Licht- und langwellige Wärmestrahlung aufteilen und so verhindern, dass sich Räume hinter großen Glasfronten zu sehr aufheizen. Derlei Beschichtungen werden bereits seit einigen Jahren großtechnisch durch Sputtern in Vakuumkammern hergestellt. Das Verfahren funktionierte, doch bisher wurde der Prozess nicht wirklich verstanden, so dass umfassende Testreihen und viel Erfahrung nötig waren, um befriedigende Ergebnisse zu erzielen. Wissenschaftler von Fraunhofer IST haben den Schleier um das Geschehen in der Vakuumkammer nun gelüftet und bieten eine neue Simulationssoftware namens DOGMA an, mit der das Auftragen von Dünnschichtsystemen in jeder Größenordnung exakt berechenbar wird. Hersteller und Entwickler können damit Prozesse und Anlagen schon vor Beginn der Produktion optimieren. Mittel, da vorrangig für die Prozeßoptimierung geeignet. http://www.fraunhofer.de/fhg/press/pi/2006/11/Mediendienst112006Thema1.jsp http://apps.fz-juelich.de/PTJ/ptj/lw_resource/datapool/TEDIE/Dünnschicht.htm mailto:[email protected]

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International Sonstiges Innovationsreport Kochgerät für Entwicklungsländer Mit Pflanzenöl kochen – auf einem kleinen, handlichen und billigen (ca. 30 Euro) von der Firma Bosch und Siemens Hausgeräte BSH entwickelten Kocher – das könnte eine Lösung sein, die in Entwicklungsländern das Holz an offenen Feuerstellen ersetzt. Mehr als ein Drittel der Menschheit ist darauf angewiesen und dadurch Gefahren und Schadstoffen ausgesetzt. Der Kocher wurde erfolgreich auf den Philippinen getestet und wird jetzt in Tansania eingeführt. In China und Indien laufen die Vorbereitungen dazu. Das Gerät namens "Protos" funktioniert sehr einfach: Durch den Druck einer Handluftpumpe fließt das Öl durch eine Leitung in das Verdampferrohr am Brenner. Dort erhitzt es sich an der Kochflamme, verdampft und verbrennt. Die Entwicklung des Kochers wurde durch das BMZ und die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft gefördert. Mittel. http://www.innovations-report.de/html/berichte/energie_elektrotechnik/bericht73372.html http://apps.fz-juelich.de/PTJ/ptj/lw_resource/datapool/TEDIE/Pflanzenoel_Kocher.html mailto:[email protected]

National Veranstaltungshinweis Energieportal24 Sonderschau Brennstoffzellen auf der enertec 2007 Auf der enertec 2007, die im März 2007 in Leipzig stattfinden wird, soll zum zweiten Mal eine Sonderschau Brennstoffzellen das Augenmerk von Politikern und Unternehmern auf Forschung und Entwicklung in den neuen Bundesländern lenken. Mittel. http://www.energieportal24.de/artikel_1768.htm http://apps.fz-juelich.de/PTJ/ptj/lw_resource/datapool/TEDIE/Sonderschau Brennstoffzellen.htm mailto:[email protected]

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7. Dezember 2006

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Europa Wasserstofforschung Informationsdienst Wissenschaft - idw Forschungsverbund für neue Wasserstoff-Speichermaterialien Am 1. November 2006 startete das von der Europäischen Union mit 2,5 Mio. EUR geförderte Marie Curie Forschungs- und Ausbildungsnetzwerk "COSY" (Complex Solid State Reactions for Energy Efficient Hydrogen Storage). Im Rahmen des Projekts sollen neuartige reaktive Leichtmetall-Hydrid-Komposite entwickelt werden, die zur effektiveren Wasserstoffspeicherung genutzt werden sollen. Während einer Laufzeit von insgesamt vier Jahren wird die Zusammenarbeit der 13 beteiligten Forschungseinrichtungen aus sieben europäischen Ländern vom GKSSForschungszentrum Geesthacht koordiniert. COSY hat sich zum Ziel gesetzt, die neuen Reaktiven Hydrid-Komposite für die Anwendung in Wasserstoffspeichern für mobile Anwendungen zu qualifizieren und zu optimieren. Dafür erforschen die Wissenschaftler die wirtschaftliche Herstellung der Leichtmetall-Hydride und -Hydrid-Komposite. Sie charakterisieren die dabei entstehenden Mikro- und Nanostrukturen, untersuchen und optimieren die Thermodynamik und Kinetik der Wasserstoffaufnahme sowie -abgabe und modellieren die dabei stattfindenden Prozesse. Neben der Forschung sind die Aus- und Weiterbildung und der europäische Austausch junger Wissenschaftler zentrale Bestandteile des Marie Curie-Netzwerks COSY. So werden die Doktoranden in COSY in der Regel ihre Arbeiten an mindestens 2 Instituten des Netzwerks durchführen. Zu ihrem Ausbildungsplan gehören neben einem persönlich ausgearbeiteten, nichtwissenschaftlichen Weiterbildungsprogramm mehrwöchige Forschungsaufenthalte bei weiteren Partnern des Netzwerks sowie eine Reihe von Ausbildungsworkshops zu unterschiedlichen Aspekten der Wasserstofftechnologie. Von deutscher Seite sind neben dem GKSS-Forschungszentrum Geesthacht das LeibnizInstitut für Festkörper- und Werkstofforschung IFW/Dresden und das Forschungszentrum Karlsruhe an dem Vorhaben beteiligt. Hoch, da die H2-Speicherung eine zentrale Voraussetzung u.a. für mobile Anwendungen ist. http://www.idw-online.de/pages/de/news?print=1&id=182715 http://apps.fzjuelich.de/PTJ/ptj/lw_resource/datapool/TEDIE/Wasserstoffspeicher(idw_01_11_06).htm mailto:[email protected]

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