2014 - BVS Bayern

2014 - BVS Bayern

Offizielles Organ des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Bayern 3/2014 B 6407 E Foto: Andrea Hofmeier Ausgabe Juni/Juli SPOKA Geehr...

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BVS-Bundesfachbereich. Technische Gebäude- ausrüstung. Charlottenstraße 79/80. 10117 Berlin. T + 49 (0) 30 255938-0. F +

fahrthinweis - BVS
Von Nürnberg kommend: Ausfahrt Greding, über Kraftsbuch-Grafenberg. (jeweils ca. 10 km) großer Parkplatz ca. 50m vom

Offizielles Organ des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Bayern

3/2014

B 6407 E

Foto: Andrea Hofmeier

Ausgabe Juni/Juli

SPOKA

Geehrt Gelehrt Gewählt

BVS Bayern ehrt seine Sportler des Jahres 2013 und 2014 Workshop für Frauen (und interessierte Männer) VdK-Mitglieder feiern sensationelle Wahlerfolge im Stadtrat

2 INHALT Spoka 3/2014

Inhalt Spoka 3/2014

Aus den Bezirken 22 Oberbayern Jeder will „pfeifen“

Titelthemen

Lehre

22 Niederbayern Inklusives Kegelturnier

05 Geehrt BVS Bayern ehrt Sportler des Jahres

14 Fortbildungen

12 Gewählt VdK-Mitglieder feiern sensationelle Erfolge im Stadtrat

Sport

24 Oberpfalz Sport für junge Leute attraktiver machen

27 Gelehrt Workshop für Frauen (und Männer)

Verband 04 Mit erstem Qualitätssiegel „Sport pro Reha in Bayern“ ausgezeichnet 05 vbw unterstützt Behindertensport 06 Hartmut Courvoisier für weitere vier Jahre im Landessportbeirat 07 Zeit für sich selbst 08 Termine

15 Elektrorollstuhl-Hockey Die Gruppen sind für WM ausgelost 16 Vorschau auf verschiedene Veranstaltungen 17 Paracycling Medaillen bei Weltcup + Bahn-WM 18 Sitzball Bayerische Meisterschaft

25 Oberfranken 50 Jahre BVSV Schönwald 26 Mittelfranken Fränk. Meisterschaft im Schwimmen 28 Unterfranken Der Bezirk ehrt seine Meister/innen 30 Schwaben 1. Schwäb. Inklusives Schwimmfest

19 Fußballtennis Moosburg nutzt Heimvorteil

Haus Unterjoch

20 Rollstuhlrugby 2. Platz für das Team Bayern

31 Neuer Kooperationspartner für Haus Unterjoch: Wonnemar Sonthofen

21 Paracanoeing Bei Ranglistenrennen erfolgreich

31 Preisrätsel

Inklusionssport 10 RGSV Moosburg mit Prädikat EISs ausgezeichnet

5

18

23

26

Spoka3/2014 EDITORIAL 3

Mittendrin statt dabei! Liebe Leserinnen und Leser, unser „Aushängeschild“ Anna Schaffelhuber hat das geschafft, wovon die meisten Sportler nur träumen können: Schon zum zweiten Mal wurde die gerade 21-Jährige zur BVS BayernSportlerin des Jahres gekürt. Zudem erfuhr sie auch deutschlandweit höchste Anerkennung bei den Journalisten und wurde als Handicapsportlerin zum „Sportler des Monats“ gewählt!

Impressum Inhaber und Verleger BVS Bayern Landesgeschäftsstelle Georg-Brauchle-Ring 93 80992 München Tel. (089) 544189-0, Fax 544189-99 E-Mail: [email protected] Internet: www.bvs-bayern.com Präsident Hartmut Courvoisier Mitterfeldstr. 14, 86830 Schwabmünchen Redaktion, Layout & Anzeigen Uschi Zimmermann, BVS Bayern (v.i.S.d.P.) Tel. (09371) 9486090, Fax 9486091 E-Mail: [email protected] Druck phg GmbH Ammannstraße 12, 86167 Augsburg, Tel. (0821) 999 89-0 Fax (0821) 999 89-90 Internet: www.phg-online.de klimaneutral Auflage gedruckt 4.000 Exemplare Erscheinungsweise 6 Ausgaben pro Jahr Bezugspreis Jahresabo (6 Ausgaben) 2,50 € für BVS-Mitglieder Versandkostenbeitrag; Nichtmitglieder 12,00 €/Jahr (inkl. MwSt. und Versand) Hinweis Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht. Die Redaktion behält sich das Recht vor, eingesandte Artikel zu kürzen. natureOffice.com | IT-213-148810

Doch wer sagt, dass solche Erfolge nicht auch andere erreichen können? Träumen allein ist nicht genug – für solche Ziele muss man hart arbeiten! Vor allem aber muss man den ersten Schritt in diese Richtung tun – und genau dazu gibt es Veranstaltungen wie den TalentTag am 2. Juli 2014 an der Regattaanlage Oberschleißheim, das Inklusionssportfest in Rummelsberg am 22. Juli oder auch die inklusiven Kinder- und Jugend-Schwimmfeste (28. Juni in Nürnberg), Kajakkurse etc. pp. Sie ebnen jungen Leuten den Weg zum Sport und dienen gleichzeitig der Sichtung. Hier hoffen/wollen wir und wünschen wir uns, neue „Aushängeschilder“ für unseren Sport und unseren Verband zu finden. Unsere „Sportler des Jahres“ von morgen brauchen dafür aber auch Motivation, und die erhalten Sie durch die Begeisterung der Zuschauer. Deshalb sind auch die gefordert, die selbst keine Rekorde anstreben: Kommen Sie zu unseren Veranstaltungen – lassen Sie sich anstecken von der Leidenschaft der großen und kleinen Sportlerinnen und Sportler! Schauen Sie doch mal über ihren „Tellerrand“ oder tauschen Sie die Rollen! Feuern Sie an und sparen Sie nicht mit Beifall – denn Ihre lebendige Unterstützung entfacht in ihnen das Feuer, das im Entzünden der paralympischen Flamme münden kann. Eine große Anzahl unserer Sportler/innen befinden sich bereits auf dem Weg an die Spitze. Die Saisonauftakte im Radrennen, Segeln und Parakanu waren aussichtsreich und lassen auf eine erfolg- und titelreiche Saison hoffen. Mannschaftssportarten wie Kegeln, Sitzball und Fußballtennis stehen nicht für den Leistungssport, sie bringen dem Verband neben regelmäßigen Meistertiteln auch Mitglieder nach Hause. Doch wir schätzen auch die Erfolge des Breitensports, von denen jeder profitiert, der regelmäßig daran teilnimmt: der gesundheitliche Erfolg und die sozialen Kontakte und nicht zuletzt die Freude an Bewegung in der Gemeinschaft. Gemeinschaft bieten wir wieder bei unserem Fest der Bezirke am 27. September im Haus Unterjoch, das dieses Jahr ganz im Zeichen von Oberfranken steht. Ich freue mich darauf, Sie auf der einen oder anderen Veranstaltung zu treffen und dann gemeinsam mit Ihnen und mit den Aktiven mitzufiebern! Ihr

4 Informationen aus dem VERBAND Spoka 3/2014

Mit erstem Qualitätssiegel „Sport pro Reha in Bayern“ ausgezeichnet Der Verein Netzwerk Knochengesundheit Erlangen e.V. erhielt das bayernweit erste Qualitätssiegel „Sport pro Reha in

Bayern“ in Anerkennung seiner besonders kompetenten Arbeit im Rehabilitationssport.

Herbert Holzinger (vordere Reihe rechts) übergibt den Vorsitzenden Prof. Dr. Willi Kalender (hintere Reihe links) und Professor Dr. Klaus Engelke (hintere Reihe rechts) die Siegelurkunde. Vordere Reihe: Sportwart Professor Dr. Wolfgang Kemmler und Schatzmeister Dr. Simon von Stengel freuen sich über das erhaltenen Siegel-T-Shirt.

Informationen aus dem Verband Bezirk Oberbayern

Neu im Amt: komm. Bezirksfrauenbeauftragte Sabine Mann, Hochweg 1, 85296 Rohrbach, Tel. 08442-964170 p, Tel. 08441-496443 d, mobil: 01727053096, E-Mail: [email protected]

Neuer 1. Vorsitzender BVSV Erding: Walter Hellinger, Holzfeldstraße 3, 85457 Hörlkofen, Tel. 0812220355

Namensänderung Verein Nr. 6019 – neu: Reha-VitalSport-Gemeinschaft (RVSG), E-Mail: [email protected] (alle anderen Daten bleiben)

Neue Vereine im BVS Bayern Rehasportgruppe im SV Geroldshausen e.V. (1191), Johannes Ays, Geschäftsstelle: Richard-Wagner-Str. 8, 85283 Wolnzach, Tel. 08442-956195, Fax 08442-968521, E-Mail: [email protected] MTV 1881 Ingolstadt e.V. (1192),

Abteilungsleiter G-Judo Hansjörg Bauer, Geschäftsstelle: Friedhofstr. 10, 85049 Ingolstadt, Tel. 0841-9513300, E-Mail: [email protected] VIVERE e.V. Deggendorf (2068), Vorsitzender Johann Grimm, Perlasberger Str. 41, 94469 Deggendorf, Tel. 09913801010, Fax 0991-3801025, E-Mail: [email protected] Rehasport Passau e.V. (2069), Abteilungsleiterin Julijana Grünberger, Dr.-Emil-Brichta-Str. 7, 94036 Passau, Tel. 0851-98828825, E-Mail: [email protected] kraftraum-passau.de TV Augsburg 1847 e.V. (3089), Abteilungsleiterin Helga Löhnert, Geschäftsstelle: Gabelsbergerstr. 64, 86199 Augsburg, Tel. 0821-573715, E-Mail: [email protected] Fit 4 All Rehasport & Gesundheit e.V. Günzburg (3090), Vorsitzende Aylin Pilz, Postfach 200156, 89308 Günzburg, Tel. 01575-6817204, E-Mail: [email protected] web.de Inklusionssportabt. SV Nittendorf e.V. (4064), Abteilungsleiterin Gabrie-

Im Beisein der gesamten Vorstandschaft und von Vertretern der ausgezeichneten Sportgruppe verlieh der Bezirksvorsitzende Mittelfranken des BVS Bayern, Herbert Holzinger, dem Rehabilitationssportverein Netzwerk Knochengesundheit Erlangen das Qualitätssiegel „Sport pro Reha in Bayern“. Mit diesem Qualitätssiegel, das derzeit nur innerhalb der Indikation „Sport mit Menschen mit Osteoporose“ vergeben wird, werden nur besonders kompetente und qualitativ hochwertige RehabilitationssportAnbieter ausgezeichnet. „Mit diesem Qualitätssiegel wollen wir im Rehabilitationssport neue Maßstäbe setzen“, so Herbert Holzinger. Zu diesem Zweck verleiht der BVS Bayern in Kooperation mit dem Bayerischen Sportärzteverband ein Qualitätssiegel, das die Bemühungen von Rehasportgruppen, qualitätsgeprüfte Sportprogramme mit nachgewiesener Qualität und hoher Effektivität anzubieten, würdigt. Text + Foto: Netzwerk Knochengesundheit Erlangen

le Kleiner, Kuchenreuter Str. 12, 93059 Regensburg, Tel. 0177-4944970, E-Mail: [email protected] Team Bananenflanke e.V. Regensburg (4065), Vorsitzender Stefan Pölz, Schwanenplatz 4, 93047 Regensburg, Tel. 0151-58825324, E-Mail: [email protected] Schützenverein Creidlitz 1963 e.V. (5064), Vorsitzender Michael Eck, Creidlitzer Str. 82 a, 96450 Coburg, Tel. 09561200990, E-Mail: [email protected] Schützengesellschaft 1971 Velden e.V. (6074), Abteilungsleiter Werner Müller, Toni-Wolf-Platz 1, 91235 Velden, Tel. 09152-8473 Spaß-am-Sport e.V. Treuchtlingen (6075), Vorsitzende Antonia Flisar, Bahnhofstr. 55, 91757 Treuchtlingen, 091429757231, [email protected] flisar.info Präventions- & Rehasportverein Karlstadt e.V. (7071), Vorsitzender Michael Gehret, Am Steinlein 6, 97753, Karlstadt, Tel. 09353-9099369, E-Mail: [email protected]

Spoka 3/2014 Informationen aus dem VERBAND 5

vbw unterstützt erneut Behindertensport beim BVS Bayern Wir freuen und bedanken uns! Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. – steht wieder für Inklusion und die finanzielle Unterstützung des Behindertensports beim BVS Bayern. Wie bereits in vergangenen Jahren sieht sich die vbw als Impulsgeber und unterzeichnete eine Vereinbarung mit dem BVS Bayern, in der sie zur sportlichen Förderung Unterstützung zusagt. So stellt die vbw finanzielle Mittel für das Preisgeld für den BVS Bayern-Sportler des Jahres (siehe unten) und für weitere Projekte zur Verfügung. BVS-Präsident Hartmut Courvoisier ist sehr erfreut über die Kooperation, aus

der bereits 2010 und 2011 das Preisgeld für den BVS Bayern-Behindertensportler des Jahres bezogen werden konnte und bei der somit eine Förderung des Nachwuchssports im Vordergrund stand. Dies ist auch für 2014 und 2015 die Motivation für die Spende: Die vbw sieht den Sport für viele Menschen mit Behinderung oder einer chronischen Erkrankung nicht nur als Möglichkeit, um sich fit zu halten, sondern vor allem als große Chance, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. „Mit der Kooperation unterstützen wir eine wichtige Plattform, um die

Leistungen von Menschen mit Behinderung zu würdigen“, erklärt vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Redaktion

BVS Bayern-Sportler der Jahre 2013 und 2014 geehrt Anlässlich der BR WinterStars kürte der BVS Bayern seinen Sportler des Jahres: Der Nachwuchsförderpreis 2013 ging an das Paralympic Future Team um Landestrainer Karl Lotz. Sportlerin des Jahres 2014 ist das Gesicht der Paralympics 2014 in Sotschi: Anna Schaffelhuber. Fünfmal Gold bei den Paralympics und eine beeindruckende sportliche Geschichte waren mehr als ein Argument für die Sportler-des-Jahres-Jury, um Anna Schaffelhuber als Behindertensportlerin des Jahres 2014 zu ehren. Dies ist für Schaffelhuber nicht die erste Auszeichnung, bereits 2010 nach den Paralympics in Vancouver wurde sie Sportlerin des Jahres des BVS Bayern. Die Veranstaltung war emotionsgeladen und aufregend. Nach frühlingshaften Temperaturen zeigte sich der Abend winterlich – passend zur Verleihung des BR WinterStar. Oder wie Werner Rabe, Programmbereichsleiter Sport und Frei-

BVS-Sportler des Jahres bisher:

INFO

2009 Thomas Schmidberger (Tischtennis) 2010 Anna Schaffelhuber (Ski Alpin) 2011 Denise Schindler (Radsport) 2012 Elena Krawzow (Schwimmen) 2013 Nachwuchsförderpreis Paralympic Future Team (Ski Alpin) 2014 Anna Schaffelhuber (Ski Alpin)

Strahlende Gesichter bei der BVS-Sportlerehrung, v. l.: Landestrainer Ski Alpin Karl Lotz, JuryMitglied Gerd Schönfelder, Paralympic Future Team-Vertreter Christoph Glötzner, Guide Markus Mair für den blinden Martin Kraus und Anna Schaffelhuber.

zeit beim BR, auf dem Moarhof sagte: „Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut und den Winter zurückgeholt.“ Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. spendete das Preisgeld von je 5.000,- Euro an die Gekürten. Vor Ort nahm Ivor Parvanov, Geschäftsführer Sozial- und Gesellschaftspolitik der vbw, die Scheck-Übergabe vor. BVS Bayern-Präsident Hartmut Courvoisier überreichte jeweils die Trophäe. Schaffelhuber sagte, dass sie die Auszeichnung als Motivation für die nächste

Saison sieht. Na, dann weiter so, Anna! Als Vorbild dient sie dem Palaraympic Future Team auf alle Fälle, denn dessen Mitglieder fahren alle ebenfalls Ski. Für die nächsten beiden Auszeichnungen ist das Preisgeld dank der vbw bereits jetzt gesichert. Redaktion Die Sendung auf BR inklusive Fotos: www.br.de/fernsehen/bayerischesfernsehen/sendungen/winterstar/ sendungen/winterstar-100.html

6 Informationen aus dem VERBAND Spoka 3/2014

Hartmut Courvoisier für weitere vier Jahre im Landessportbeirat Nach der Landtagswahl hat sich auch der Sportbeirat des Bayerischen Landtags neu konstituiert. Vorsitzender ist für die nächsten vier Jahre erneut Berthold Rüth aus Eschau im Spessart. Der Behindertensport hat auch in der Der Bayerische Landessportbeirat wurde erstmals am 1. Januar 1965 eingerichtet. Er übt eine Beratungsfunktion gegenüber dem Bayerischen Landtag, der Bayerischen Staatsregierung und allen anderen in Bayern mit Sport befassten Stellen aus. Im Jahr 2010 wurde der Landessportbeirat um einen Sitz für einen Vertreter des Sports für

neuen Amtsperiode mit Hartmut Courvoisier einen starken Vertreter. Der BVSPräsident wurde in die Ausschüsse für Leistungs- und Spitzensport, für Finanzen sowie für Vereinsentwicklung berufen. Redaktion

INFO

Menschen mit Behinderung erweitert und hat seitdem 29 Mitglieder. Der Landessportbeirat setzt sich zusammen aus 14 Mitgliedern aus den Landtagsfraktionen sowie 15 Mitgliedern aus Vereinen, Verbänden, der Sportpresse, der Sportwissenschaft und der Sportlehrer.

Website-Schulung: Neulinge und alte Hasen auf Auffrischungskurs

Dazulernen zum Thema Website: v. l. Heinz Hagen (Obb), Alois Grasl (Ndb), Tino Höbold (Jugend), Karl Boegner (OPf), Wolfgang Luge (Ofr), (fehlend, da fotografierend:) Carolin Kramer (Fit für Inklusion im Beruf), Herbert Holzinger und Andrea Hofmeier (Mfr) sowie die Schulungsleiterin Christine Pauligk.

Schönstes Wetter draußen, Fortbildung daher im Dunkeln in der Landesgeschäftsstelle in München drinnen: Die Website-Verantwortlichen aus den Bezirken sowie Projektverantwortliche (wie BBSJ oder Fit für Inklusion im Beruf) nahmen das Angebot der Marketingabteilung des BVS Bayern an, um ihr Wissen rund um die Erstellung von Inhalten aufzufrischen oder neu in die Gestaltung der Homepage einzusteigen. Nicht nur das korrekte Nutzen aller möglichen Funktionen wie Bilder einstellen und Mail-Adressen verknüpfen, sondern auch die Achtsamkeit für die Suchmaschinenoptimierung oder die Unterscheidung zwischen „News“ und

„Artikel“ standen im Vordergrund. Ganz wichtig war auch, dass immer wieder auf Barrierefreiheit hingewiesen wurde: Auf der Website besteht die Möglichkeit, sich diese vorlesen zu lassen. Damit das Vorlesen optimal abläuft, ist es wichtig, auf Tabellen zu verzichten, Bilder zu beschreiben und Absätze zu meiden. Auch kurze Sätze sind von Vorteil - nicht nur für die Barrierefreiheit, sondern ebenso zum Lesen am Rechner. Die Schulungsleiterin Christine Pauligk (verantwortlich für Marketing und PR beim BVS Bayern) nahm vorab und während der vierstündigen Schulung Anregungen der Teilnehmer in Bezug auf das Contentmanagementsystem

(CMS), aber auch zu Websiteinhalten und -verknüpfungen auf und hatte am Ende keine Fragen der Teilnehmer mehr zu beantworten. Durch die lockere Atmosphäre war es ein angenehmer Schulungsnachmittag, der beiden Seiten ein sehr gutes Gefühl gab: Unsicherheiten wurden abgebaut, Wissen wurde weitergegeben, Verbesserungsvorschläge werden zukünftig umgesetzt. Aus Termingründen konnten nicht alle Website-Verantwortlichen an der Schulung teilnehmen. Daher wird überlegt, mit der optischen Änderung des CMS im Sommer nochmals eine Schulung durchzuführen. Redaktion

Spoka 3/2014 Informationen aus dem VERBAND 7

Zeit für sich selbst Sport-Aktivwoche der Frauen und Mädchen

Start für die Damen aus den Bezirken Oberbayern und Niederbayern war die Stadt Deggendorf. Über Nürnberg, Bayreuth und Goldkronach trafen die Busreisenden auf die Frauen aus Schwaben und Lichtenberg im Kurhotel Harvey in Tschechien. 31 Frauen und ein dreijähriges Kind freuten sich über eine Woche mit reichhaltigem gemeinsamen Sportprogramm und viel Zeit für Verbundenheit und Wohlfühlcharakter.

Bis zum ersten Programmpunkt, dem gemeinsamen Abendessen, gingen alle nach der Zimmerverteilung auf Entdeckungskurs. Sie fühlten sich sehr gut aufgehoben - die Teilnahme an dieser Veranstaltung war ein Volltreffer! Das Team des Hotels begrüßte alle mit einem Willkommenssekt, und bei der gemeinsamen Abendveranstaltung wurden gleich die ersten Tagesorganisationspunkte besprochen und festgelegt.

Tägliche Wanderungen, Nordic Walking, Tanzen, Gymnastik, Schwimmen und Stadtführung füllten den Tag mit viel Freude an der Bewegung und waren sehr lehrreich. Das Gelernte kann jetzt auch im Alltag angewendet werden. Natürlich wurden auch die Hotel- und Wellnessangebote fleißig genutzt. In der Abteilungsversammlung, die vom Hotel mit Kaffee und Kuchen gesponsert wurde, wurden die Veranstaltungen und Sportereignisse 2015 vorgestellt. Es ist eine Kreuzfahrt mit Sportprogramm geplant und, wie nicht anders zu erwarten war, nach dieser erfolgreichen Woche auch wieder eine Sportwoche in Verbindung mit einem Wellnessangebot. Als Termin für die Sport-Aktivwoche wurde die Zeit vom 14. bis 21.2.2015 in Franzensbad festgelegt. Die Kreuzfahrt beginnt am 21.3.2015. Das Reiseunternehmen Holidayland Artmeier aus Deggendorf krönte die Woche in Tschechien mit einem Abschiedsumtrunk. Alle waren sich einig, nächstes Jahr wieder dabei sein zu wollen und noch „Neue“ mit ins Boot zu holen, die ihr Interesse bereits bekundet haben. Roswitha Franke

14. VdK-BVS-Radltour rund um Bamberg Das inklusive Freizeiterlebnis vom 20. bis 24. August 2014 Wer bei der Fahrradsaison an normale Zweiräder denkt, kennt die traditionelle VdK-BVS-Radltour nicht. Denn die Teilnehmer mit und ohne Handicap fahren auf ganz besonderen Gefährten quer durch Bayern: Von Tandems, Liegerädern, Trikes, über E-Bikes bis zu Rikschas ist alles dabei, was mobil und Spaß macht. Die Radltour des Sozialverbands VdK Bayern und des BVS Bayern führt vom 20. bis 24. August nach Bamberg, die Bischofsstadt in Oberfranken. Die gesellige Tour ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Inklusion über gemeinsamen Sport gelebt werden kann. Zum Startschuss heißt es wieder: „In die Pedale, fertig, los!“ An drei Tagen schlängelt sich die Radkolonne einträchtig durch die schönsten Winkel des Frankenlands. Für Radler aus Bamberg und Umge-

bung gibt es auch die Möglichkeit, die Radwanderung ohne Übernachtung mitzumachen oder auch nur an einem Tag dabei zu sein. Die Strecken sind mal flach, mal hügelig und durchaus anspruchsvoll. Aber die Freude steht im Vordergrund, nicht sportliche Höchstleistungen. Perfekte Organisation, gute Stimmung und stets hilfsbereite Mitfahrer sorgen dafür, dass jeder die Etappen meistert. Wem an einer Steigung einmal die Puste ausgeht, der bekommt Anschub-Hilfe von den „gelben RadlEngeln“. Auch die historische Altstadt Bambergs ist absolut sehenswert und lädt abends zum Flanieren ein. Melden Sie sich jetzt an und freuen Sie sich auf die erlebnisreiche Tour. Anmeldung und Teilnahmebedingungen bei Daniela Lantenham-

Das Alte Rathaus ist eines der Wahrzeichen Bambergs. Foto: Bamberg Tourismus-Service

mer, Telefon (089) 2117-267, E-Mail: [email protected] Elisabeth Antritter, VdK

8 Informationen aus dem VERBAND Spoka 3/2014

Termine Juni 01.06. OPf: Tag d. Bewegung - Nord.Walk. Weiden 02.-05.06. Fußball ID: Deutsche Meisterschaft Saarbrücken 07.-08.06. Kanu: Inkl. Jugend-Sport-WE Oberschleißh. 09.-15.06. Kegeln: Europameisterschaft Tom. Masz./POL 12.-15.06. Jugendländercup Hannover 13.06. Vollmondfest Unterjoch 13.-15.06. Rbb: 1. Lehrgang Damen Oberhaching 14.06. OPf: inkl. Wandertag im Naabtal Nabburg-Diend. 14.06. Ofr: Wandertag Schönwald 14.06. Goalball: Bundesliga Neukloster 14.-15.06. Radsport: DM Straße Elzach 16.-18.06. OPf: Bezirksradtour Romant. Straße 20.-29.06. Rbb: Weltmeisterschaft Toronto/Kanada 21.-25.06. Segeln: Kieler Woche, Eurocup Kiel 22.-24.06. Leichtathletik: DM Berlin 27.-28.06. TT GB: Deutsche Meisterschaft Marktheidenf. 27.-29.06. Obb: inkl. Schnupper-WE Kanu/Rud. Oberschleißh. 28.06. 5. Bay. inklusives Kinder-/ Jugendschwimmfest Nürnberg 28.06. Pétanque: off. Bayernpokal Weiden 28.06. Bogenschießen: Bayer. Meistersch. Feucht 28.06. Paracanoeing: Bayer. Meisterschaft Neuburg 28.06. Radsport: Ndb. Meist. Bergzeitfah. Aham/Vilsbib. 28.06. Rollstuhl-Rugby: BM München 28.-29.06. Schw: Sportabzeichen-Lehrgang Nördlingen 28.06.-04.07. ÜL-Ausb. B-A 2 Block 30 1-3 Unterjoch 29.06. Radsport: Off. BM Straße Kriterium Vilsbiburg 30.06.-04.07. ÜL-Ausb. B-A 6 Block 60 1-3 Ostfildern-Ruit Juli 02.07. 04.-06.07. 05.07. 05.07. 05.07. 05.-06.07. 10.-13.07. 11.-13.07. 12.07.

TalentTage 2014 Oberschleißh. Fußball ID: Globus-Ländercup 2014 Wetzlar 60 Jahre BVS Mittelfranken Gunzenhausen Rbb: 2. Lehrgang Damen München Rbb: Schiedsrichterausbildung Bamberg ÜL-Ausb. C-A 1 Block 10/100 7 Königsbrunn Paracanoeing: Europameisterschaft Brandenburg Frauen-Aktivtage in Unterjoch fällt aus Treffen der Bezirke Unterjoch

12.07. Klettern: Münchner Stadtmeistersch. Thalkirchen 12.07. OPf: Inkl. Fußballturnier Nittendorf 12.-13.07. OPf: Inkl. Jugendsportwochenende Weiden 12.-13.07. ÜL-Fb. Reha B-F 25 Augsburg 12.-13.07. ÜL-Fb. C-F 04 Unterjoch 13.07. Nationale Spiele: Staffeltag Regensburg 13.-20.07. Mfr: Sport- und Freizeitwoche Unterjoch 18.-20.07. Kanu: Schnupperkurs Regenstauf 18.-20.07. Rbb: Deutsche Meisterschaft Quakenbrück 18.-20.07. Kegeln: DM Classic Augsburg 18.-20.07. Segeln: 4. Lehrgang Prien 19.07. EISs: Kinder-Spiel- u. Sportfest Nord Fürth 19.07. Mfr: Rollstuhl-Mobilitätstraining Weihenzell 19.07. Boccia: BM Feld Augsburg 19.-20.07. ÜL-Fb. Reha B-F 26 Augsburg 20.07. 3. Achilles Hope & Possibility-Lauf MUC-Westpark 20.-27.07. Ofr: Ausflug nach Unterjoch Unterjoch 22.07. 2. Inklusionssportfest Rummelsberg 23.07. Mfr: Geschicklichkeitsparcours Nürnberg 25.07. Sportabzeichentag Regensburg 25.-26.07. ÜL-Ausb. B-A 6 Block 60 4 Ostfildern-Ruit 26.-27.07. Integratives Landesreiterfest Larrieden 26.-27.07. Mfr: Schnuppersegeln Langlau 26.-27.07. ÜL-Ausb. B-A 2 Block 30 4 Augsburg August 01.-03.08. 01.-08.08. 02.-09.08. 03.-09.08. 03.-10.08. 06.-10.08. 06.-10.08. 08.-10.08. 08.-10.08. 09.08. 10.-14.08. 13.-17.08.

VORSCHAU Inklusiver Kajakkurs Oberschleißh. OPf: Sportwoche Unterjoch Inklusion: Sommercamp Berchtesgaden Deutsch-Tschech. Jugendaustausch Rav./Weingarten Segeln: Inklusives Segelcamp Prien E-Hockey: Weltmeisterschaft München Paracanoeing: Weltmeisterschaft Moskau Rbb: 3. Lehrgang Jugend Oberhaching Nationale Spiele: Abtlg.Versamml. Oberelspe Ofr: Offenes Boccia-Turnier Weidenberg Sicherheitstraining m. d. Handbike Rav./Weingarten Ausbildung zum Clubassistenten Unterjoch - alle Termine ohne Gewähr -

Einladungen für Frauen und Mädchen 8-tägige Wellness-/Wanderwoche 2015 in Franzensbad (CZ) Termin: 15. bis 22. Februar 2015 Leistungen: An- und Abreise im 4*-Bus ab Deggendorf über Nürnberg, Bayreuth nach Franzensbad/Tschechien, 7 x Ü/HP im 4*-Spa- & Kur-Hotel Harvey (eigenes Kurzentrum mit Schwimmbad, Sauna, Whirlpool, Beauty Center; im Hotel gibt es die Quelle Glauber I für die Trinkkur), 1 x Kaffee und Kuchen; Wellness-Paket mit ärztlicher Eingangskonsultation, 10 Anwendungen nach Verordnung des Arztes, tägliche Entspannung im hoteleigenen Wellnesszentrum (Schwimmbad, Sauna, Fitness), ein Tanzabend pro

Woche, auf dem Zimmer Bademantel + kostenlos WLAN, Kurtaxe, Stadtführung Preis: 511,- € ● Anzahlung: bei Anmeldung 150,- €, Restzahlung bis spätestens 15.12.2014 ● Anmeldung bis 15.8.2014 bei Roswitha Franke, BVSBeauftragte Frauen/Mädchen, E-Mail: [email protected] oder [email protected] Ausschreibung + Anmeldeformular: unter www.bvs-bayern.com/Breitensport/ Frauen-Maedchen Roswitha Franke

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Spoka 3/2014 Informationen aus dem VERBAND 9

Erste nationale Stiftungsprofessur ‚Paralympischer Sport’

TALENTTAGE2014 2. J U L I 2014

FOTOS © ROLLSTUHLBASKETBALL, RADSPORT: RALF KUCKUCK, DBS AKADEMIE • BIATHLON: ALLIANZ

OBERSCHLEISSHEIM

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Nicht nur über Inklusion reden, sondern Inklusion leben. Um diesem Leitsatz gerecht zu werden, richtete die Deutsche Sporthochschule Köln eine weltweit einzigartige Stiftungsprofessur ein. Möglich geworden ist die Professur „Paralympischer Sport“ in Kooperation mit dem Stifter Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und dem Initiator Deutscher Behindertensportverband (DBS). Mit Dr. Thomas Abel, einem ausgewiesenen Experten im Behindertensport, wird die Stelle hochkarätig besetzt. Abel verfügt über wichtige Kontakte in den paralympischen Sport. In den vergangenen Jahren hat Abel deutsche Athletinnen und Athleten auch im Rahmen der Paralympischen Spiele wissenschaftlich betreut. Schwerpunkt der auf fünf Jahre ausgelegten Stiftungsprofessur wird es sein, durch wissenschaftliche Untersuchungen sportliche Spitzenleistungen zu fördern sowie Studierende der Sportwissenschaft für den Sport von Menschen mit Behinderung zu begeistern und vermehrt Menschen mit einer Behinderung für ein Studium an der Hochschule zu gewinnen. DBS

BVS Bayern auf

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Telekom und DBS präsentieren Unterrichtsmaterial Die Deutsche Telekom und der Deutsche Behindertensportverband bieten ab sofort allen weiterführenden Schulen kostenlos das neue Unterrichtsmaterial „Leistungsstark mit Handicap“ an. Botschafterin ist die fünfmalige Paralympicssiegerin Anna Schaffelhuber. „Nicht nur die Leistungen von Spitzensportlern mit Handicap brauchen außerhalb der Paralympischen Spiele eine Bühne, auch die vielen Leistungen behinderter Kinder und ihrer Trainer in den Sportvereinen in Deutschland. Das

Unterrichtsmaterial zeigt unter anderem auf, wie sportliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung möglich ist. Das muss man viel mehr ins Bewusstsein Jugendlicher rufen“, unterstreicht Anna Schaffelhuber die Bedeutung des Unterrichtsmaterials. „Was zwischen Leistungssportlern mit und ohne Behinderung längst zur Normalität geworden ist, sollte sich auch im öffentlichen Bewusstsein widerspiegeln – ein gemeinsames Leben fernab von Vorurteilen oder Berührungsängsten. Dafür ist

es einfach sinnvoll, besonders früh das Leistungsvermögen behinderter Sportler für gesunde Schüler nachvollziehbar und erlebbar zu machen, wozu das Unterrichtsmaterial eine geeignete Basis legt.“ Das Unterrichtsmaterial, das neben Lehrer- auch Schülermaterialien enthält, ist ab sofort als Download unter www.telekom.com/leistungsstark-mit-handicap erhältlich. Quelle: DBS-Newsletter 3-2014

10 INKLUSIONSsport Spoka 3/2014

RGSV Moosburg wird mit Prädikat EISs ausgezeichnet Ein Highlight für den RGSV Moosburg: Das Prädikat „Erlebte Integrative Sportschule“ (EISs) wurde dem Verein vom Präsidenten des BVS Bayern, Hartmut Courvoisier, verliehen. Diese Auszeichnung gilt nun vorerst für zwei Jahre und ist einer ständigen Qualitätskontrolle unterzogen. Der Sportreferent der Stadt, Georg Hadersdorfer, bezeichnete dies als evidenten Beweis für den hohen Standard, den der RGSV bietet und meinte, der RGSV habe diese Auszeichnung wahrlich verdient, denn er habe sich zu einem Aushängeschild der Stadt und des Landkreises entwickelt. RGSV-Vorsitzender Martin Hofmair begrüßte zur Prädikatsverleihung zahlreiche Gäste, darunter auch den Beauftragten in Sachen Sport von der AOK Freising, Hannes Haun, Stadträtin Karin Linz, den Vorsitzenden des Kinderschutzbundes, Thomas Langer, und natürlich viele Kinder, die gleich im Anschluss an die Verleihung eine Übungsstunde auf dem aufgebauten Parcours machen konnten. Hofmair sagte, der RGSV versuche auch künftig viele Dinge, wie eine Reitwoche oder einen Tauchschnupperkurs, umzusetzen. Für Übungsleiterin Martina Hopfensberger hatte der Vorsitzende mit den Worten „bei Martina sind die Kids in den besten Händen“ einen Blumenstrauß, ebenso für das Organisationstalent Renate Magnet und die Referentin des BVS Bayern, Miki Rammelmayr, die den Verbandskontakt herstelle. Die Laudatio hielt Georg Hadersdor-

BVS-Präsident Hartmut Courvoisier überreicht die Urkunde an Martin Hofmair im Beisein von Georg Hadersdorfer.

fer im Auftrag der verhinderten Bürgermeisterin. Bereits im letzten Jahr, beim 50-jährigen Vereinsjubiläum, habe man auf die imposante Entwicklung in den letzten zehn Jahren beim RGSV hingewiesen. Heute gebe es einen weiteren Meilenstein in der Erfolgsgeschichte des RGSV, denn der Verein erhalte für seine Arbeit auf dem Behinderten- und Rehasport-Sektor das Prädikat „EISs“. Diese Verleihung setze seitens des zu ehrenden Vereins einige nicht unerhebliche Qualitätsmerkmale voraus, so z. B. nachweisbar qualifizierte Übungsleiter und auch die Bereitschaft, sich ständig weiterzubilden und fortzuentwickeln. Dies bedeute auch soziale Kompetenz, zum einen in persönlicher Hinsicht, zum anderen auch auf Seiten des Vereins, nämlich sich der Thematik anzunehmen, Kinder mit und ohne Einschränkungen im Zuge einer gemeinsamen Ausübung sportlicher Aktivitäten zu fordern und zu fördern. Dieses Engagement habe auch für die Gesellschaft einen immensen Mehrwert. So werde das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Handicap zur Normalität, und Freien Lauf lass en die Kinder ihrem Bewegungsdrang es werden Vorurteile und auch die Scheu vor dem Umgang mit auf dem aufgebauten Parcours.

Menschen mit Einschränkungen abgebaut. Für Menschen mit Behinderungen wird durch Freude an der Bewegung und Förderung der persönlichen Fähigkeiten das Leben an der Schule und später im beruflichen Alltag erleichtert. So handle es sich hier im besten Sinne des Wortes um gelebte Inklusion. In Moosburg waren schon immer Menschen mit Behinderungen ein willkommener und integrierter Teil der Gesellschaft. Als Beispiel führte Hadersdorfer das AnnelieseSchweinberger-Haus und das JulianeMaier-Haus an. Abschließend galt sein Dank dem RGSV, der sich hier um dieses Projekt verdient gemacht habe und allen, die sich hierbei engagieren. BVS-Präsident Hartmut Courvoisier verwies darauf, dass das Projekt EISs 2009 in Augsburg ins Leben gerufen wurde, noch bevor der Freistaat Bayern 2010 die Inklusion zum Thema machte. Heute schreiben bereits 100 EISs-Gruppen Erfolgsgeschichte, und dies sei der richtige Weg. Auch in Zukunft werde dieser Weg weiter beschritten. Courvoisier überreichte unter großem Applaus die Auszeichnung an Martin Hofmair. Für die Kinder gab es einen Sportsack und T-Shirts, und dann durften die Kids ihrer Bewegung freien Lauf auf dem aufgebauten Parcours lassen. Text + Fotos: Bernhard Spanier

Spoka 3/2014 INKLUSIONSsport 11

BuS-Inklusionssportfest geht in Runde 2 Strahlende Gesichter und nur Gewinner, das war das Resultat des ersten Inklusionssportfestes letztes Jahr. Nun geht es am 22. Juli zwischen 9 und 13 Uhr in Rummelsberg in die zweite Runde. Mehr als 30 Mitmachstationen von B (Badminton, Billard, Blinden-Soccer) bis Z (Zielspeerwurf) stehen auf dem Programm. Und natürlich sind auch Sportarten für Rollstuhlfahrer mit dabei. 2013 wurden über 400 Schüler/ innen mit und ohne Handicap beim In-

klusionssportfest begeistert. Alle angemeldeten Schulkassen bekommen einen Plan, auf dem sechs der 30 betreuten Sportstationen vorgegeben sind, die sie nacheinander anlaufen. Dazwischen können die Sportler weitere Stationen ausprobieren. Insgesamt sind ca. 500 Aktive und Helfer im Einsatz - ein großes Fest, bei dem der Spaß und das Ausprobieren im Vordergrund stehen. Mitmachen lohnt sich - aber auch

Zuschauer sind erwünscht. Die Sportler freuen sich, wenn sie eifrig angefeuert werden! Redaktion

Inklusive Korbjagd beim (Rollstuhl-)Basketball In München gibt es eine neue Basketball-Kooperation, die für Inklusion steht:

INFO

Im Jahre 2011 wurde das BVS-Bayern-Landesleistungszentrum Rollstuhlbasketball beim USC München ausgerufen. Seit Jahresbeginn 2013 wird der Landeskader Rollstuhlbasketball von Florian Fischer und Uli Schmölz trainiert.

Gemeinsam sind der USC München, FC Bayern Basketball und die Stadtsparkasse München stark. Der USC München betitelt die Kooperation als „die beste Basketball-Partnerschaft, die es in München gibt.“ Denn ab sofort ist die Stadtsparkasse auch Sponsor des FC Bayern Basketball und ermöglicht so eine gemeinsame Herangehensweise an das Thema Inklusion. Redaktion

Redaktion

FCB Basketball, USC und Stadtsparkasse München Foto: SSKM

Sport hat Vorbildfunktion für Inklusion Inklusion, die barrierefreie Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben, ist im deutschen Breitensport weit fortgeschritten. Nach einer aktuellen Umfrage der Aktion Mensch anlässlich der Paralympischen Spiele 2014 trainiert mehr als jeder dritte Vereinssportler ohne eine Behinderung (37 Prozent) gemeinsam mit Menschen mit Behinderung. Unter den Sportlern mit einer Behinderung gaben 72 Prozent der Befragten an, inklusiv zu trainieren. „Der verbindende Charakter von Sport führt Menschen zusammen. Sport ist offenbar ein idealer Treiber von Inklusion, und das bisher Erreichte ist vorbildlich für andere gesellschaftliche Lebensbereiche“, sagt Armin von Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. Die Umfrage der Förderorganisation attestiert zwar einen erfreulichen Status Quo, allerdings gibt es auch hier noch

viel zu tun. So ist die Bereitschaft von Sportlern ohne Behinderung, gemeinsam mit Menschen mit Behinderung zu trainieren, höher (68 Prozent) als das Angebot der Sportvereine. Nur jeder zweite Befragte ohne Behinderung (52 Prozent) gab an, dass in seinem Verein inklusive Sportangebote oder Mannschaften bestehen. In einer jüngst geschlossenen Partnerschaft mit dem Deutschen Behindertensportverband will die Aktion Mensch dies verbessern. Ziele der Kooperation sind die Weiterentwicklung des Sportabzeichens für Menschen mit und ohne Behinderung sowie die Qualifizierung von Übungsleitern. Inklusion heißt auch, dass spezielle Sportarten für Menschen mit Behinderung wie Sitz- bzw. Blindenfußball oder Rollstuhlbasketball den Weg in den Breitensport finden. Das Interesse daran ist unter den deutschen Vereinssportlern

Über die Umfrage

INFO

Die Aktion Mensch hat gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Innofact AG insgesamt 1.095 Vereinssportler mit und ohne Behinderung zwischen 14 und 65 Jahren in ganz Deutschland bevölkerungsrepräsentativ nach Alter und Geschlecht befragt. Die unabhängige Online-Umfrage wurde im Januar 2014 durchgeführt. groß: Rund jeder Fünfte (18 Prozent) hat schon einmal eine solche Sportart ausprobiert, mehr als jeder zweite Befragte (58 Prozent) würde dies gerne einmal testen. Gerade Jugendliche (14-17-Jährige: 65 Prozent) und junge Erwachsene (18-29-Jährige: 68 Prozent) interessieren sich dafür besonders. Quelle: DBS-Newsletter 3-2014

12 VdK Bayern Spoka 3/2014

Inklusion: Doppelte Premiere im Münchner Stadtrat Die beiden VdKler Verena Bentele und Oswald Utz wurden als neue Ratsmitglieder vereidigt Menschen mit Behinderung haben im neu gewählten Münchner Stadtrat zwei starke Fürsprecher, die beide Mitglied des Sozialverbands VdK sind: Verena Bentele ist die erste blinde Politikerin im Parlament der Landeshauptstadt, Oswald Utz der erste Stadtrat im Rollstuhl.

weisen muss“, hatte er in einem Zeitungsinterview nach der Wahl gesagt. Am Tag der Vereidigung überwiegt jedoch die Freude, Teil des Stadtrats zu sein. Die Verwaltung versuche alles, um seinen Bedürfnissen gerecht zu werden, sagt Utz. „Im Rathaus ist man sehr bemüht.“

Als der neue Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter die Stadträte im Alten Rathaus zur Vereidigung nach vorne bittet, hängt sich Verena Bentele bei ihrem Assistenten ein. Er führt die 32-Jährige vor das Podium. Dann tritt er ein paar Schritte zurück. Im Gegensatz zu den anderen 79 Stadtratspolitikern kann Verena Bentele nicht sehen und hat daher als Einzige einen Begleiter dabei.

Schon seit Langem kämpft Oswald Utz um eine gerechte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben. 2005 wurde er erster Behindertenbeauftragter der bayerischen Landeshauptstadt, was er auch weiterhin bleiben wird.

Auf Platz drei vorgehäufelt Verena Bentele ist die erste blinde Stadträtin Münchens. Bei der Kommunalwahl im März hat sie 181.076 Stimmen bekommen. Innerhalb der SPD wurde die zwölffache ParalympicsSiegerin und vierfache Weltmeisterin damit von Platz sechs der Liste auf drei vorgehäufelt. Nur Oberbürgermeister Dieter Reiter und die bisherige Bürgermeisterin Christine Strobl schnitten besser ab. Neben ihrer Aufgabe als Behindertenbeauftragte der Bundesregierung hat Verena Bentele nun eine zweite wichtige politische Funktion – und auch in München wird sie sich für eine bessere Teilhabe der Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben einsetzen. Welche Hindernisse es im öffentlichen Leben noch immer gibt, erlebt sie auch in ihrer neuen Funktion. So sind die Raumnummern im Rathaus für Blinde nicht zu lesen. Das will sie ändern.

Ude spricht von Glücksfall Der bisherige Münchner Oberbürgermeister Christian Ude bezeichnete die Wahl von Verena Bentele und Oswald Utz in den Stadtrat als „Glücksfall“ für die Landeshauptstadt. Dies sei es ein „wichtiger, qualitativer Sprung“. Für Oswald Utz gibt es viele Gründe, warum es erst jetzt Stadträte mit Handicap gibt. Seiner Ansicht nach lag es auch an den Menschen mit Behinderung selbst. Sie hätten in der Vergangenheit Experten, die nicht betroffen waren, die Behindertenpolitik überlassen. „Erst in jüngerer Zeit haben wir Menschen mit Behinderung uns emanzipiert und verstärkt politische Verantwortung übernommen.“ Sebastian Heise

„Ich kann nie alles allein bewerkstelligen“, sagt Verena Bentele. „Ich werde daher oft einen Arbeitsassistenten dabei haben.“ Dieser las ihr auch in der ersten Sitzung die Unterlagen vor. Für die Assistenten stellt die Stadt eigene Mittel bereit. Außerdem will die Verwaltung ein spezielles Computersystem einrichten, mit dem Verena Bentele künftig die Unterlagen selbst lesen kann. Mit ganz anderen Barrieren als Verena Bentele muss sich Oswald Utz auseinandersetzen. Der 49-Jährige ist als erster Rollstuhlfahrer in den Münchner Stadtrat gewählt worden. Auch Utz, der auf Platz 14 der Grünen-Liste stand, wurde nach vorne gehäufelt. Mit 83.967 Stimmen errang er das zwölfte von insgesamt 13 Mandaten seiner Partei. In den Sitzungssaal im zweiten Stock des Rathauses kommt Oswald Utz mit seinem Elektrorollstuhl zwar allein. Allerdings sind die beiden Rednerpulte im Stadtrat bisher nicht höhenverstellbar gewesen. Das wird sich nun ändern. Hindernisse ergeben sich für ihn auch auf Außenterminen, zum Beispiel auf dem Oktoberfest. Dort hat der Stadtrat eine eigene Box auf der Empore des Schottenhamel-Festzeltes, die nur über eine Treppe zu erreichen ist. Mitfeiern wolle er auf jeden Fall, betont Utz. „Es tut mir schon ein bisschen weh, dass ich auf all meine Belange hin-

Die neuen Stadträte Verena Bentele (links) und Oswald Utz bei ihrer Vereidigung im Alten Rathaus von München. Foto: Sebastian Heise

Spoka 3/2014 VdK Bayern 13

Sensationeller Wahlerfolg für VdK-Mitglied Benedikt Lika will als CSU-Stadtrat in Augsburg für Inklusion und Barrierefreiheit kämpfen Auch in Augsburg haben Menschen mit Behinderung einen starken Fürsprecher: Benedikt Lika wurde mit einem überwältigenden Ergebnis in den Stadtrat gewählt. Das Mitglied im Sozialverband VdK rückte von Platz 35 auf Platz 8 der CSU-Liste vor und will nun in Bayerns drittgrößter Stadt für Inklusion und Barrierefreiheit kämpfen. Lika ist der erste Augsburger Stadtrat, der im Rollstuhl sitzt. Der 32-Jährige engagiert sich bereits als Kreisvorsitzender in der Jungen Union und will nun auch in der CSU Pionierarbeit leisten: „Wer, wenn nicht ich, kann dafür sorgen, dass er durch sein persönliches Engagement das Ziel der Barrierefreiheit erreicht?“, fragt er. Seinen Wahlkampf führte er unter dem Motto „Innovativ und inklusiv“. Dass er damit fast 35.000 Stimmen holen würde, hätte er selbst nicht geglaubt: „Ich war überwältigt“, sagt er und fügt hinzu: „Dass ich gewählt wurde, ist für mich ein Zeichen, dass das Thema Inklusion in der Gesellschaft angekommen ist.“

Auf Umwegen zum Rathaus Zu seiner neuen Wirkungsstätte kommt Lika nur auf Umwegen: Zwar hält die Tram direkt vor dem Rathaus, weil es dort aber keinen geeigneten Bahnsteig gibt, müssen Rollstuhlfahrer schon ein oder zwei Stationen vorher aussteigen. Das Augsburger Rathaus ist barrierefrei, auch die Räume der CSU-Fraktion sind gut erreichbar. Das Turmzimmer der SPD kann Lika jedoch nur besuchen, wenn ihn jemand zwei Stufen hochträgt, und das Büro der Grünen liegt am anderen Treppenaufgang, wo es keinen Aufzug gibt.

„Ich kann nur dann etwas ändern, wenn ich auffalle“, ist VdK-Mitglied Benedikt Lika, hier vor dem Augsburger Rathaus, überzeugt. Foto: Annette Liebmann

Der kleinwüchsige Mann ist auf einen elektrischen Rollstuhl angewiesen. Der wiegt 160 Kilogramm und ist höhenverstellbar – eine Sonderanfertigung, „weil ich mal wieder nicht ins Schema F passe“, wie er sagt. Ins Schema gepasst hat Lika noch nie. Der Sohn eines Opernsängers ist den Weg der Inklusion gegangen, als noch niemand diesen Begriff kannte: Obwohl er mit dem seltenen Gendefekt Mukopolysaccharidose geboren wurde, besuchte er von Anfang an die Regelschule, machte Abitur, studierte Musikwissenschaft und absolvierte eine Ausbildung zum Dirigenten. Zurzeit arbeitet er an seiner Dissertation zum Thema: „Musiker und Behinderung“. Lika bezeichnet sich als „Inklusionsaktivist“. Er hat die mehrfach ausgezeichnete Konzertreihe „Roll and Walk“ ins Leben gerufen, die es Menschen mit Behinderung ermöglichen soll, kulturelle Veranstaltungen zu besuchen. Wenn er dirigiert, lässt er sich aufs Podium tragen, um die Neugier des Publikums zu wecken. Schon vor seiner Wahl setzte er sich für Barrierefreiheit ein und wies auf Missstände hin, unter anderem im Augsburger Behindertenbeirat.

In den kommenden sechs Jahren will sich Lika um die Themen kümmern, bei denen Nachbesserungsbedarf besteht. Zum Beispiel gibt es in Augsburg bisher keine barrierefreie Realschule, das Museum Schaezlerpalais ist nicht barrierefrei zugänglich, und auch die Rollstuhlplätze im Theater könnten mehr sein. Zudem will er sich in laufende Baumaßnahmen einbringen: „Meine Aufgabe als Stadtrat ist es, darauf hinzuweisen, wo eventuelle Barrieren entstehen könnten.“ Und er will Ansprechpartner sein für Eltern, die ihr Kind mit Behinderung eine Regelschule besuchen lassen möchten. Wie das geht, weiß er ja aus eigener Erfahrung. Annette Liebmann

14 Aus der LEHRE Spoka 3/2014

Fortbildung Ski Alpin Behindertensport Zu einer Fortbildung trafen sich die Übungsleiter Ski Alpin im Haus Unterjoch. Bei diesem Lehrgang konnten auch die IVSI-Ausweise verlängert werden. Der praktische Teil der Ausbildung fand am Samstag und Sonntag bei perfektem Frühlingswetter im Skigebiet Oberjoch statt. Trotz dieses späten Termins waren die Pistenverhältnisse noch in sehr gu-

tem Zustand. Die bunt gemischte Gruppe aus Krückenskifahrern, Snowbikern und stehenden Fahrern erlebte ein abwechslungsreiches Programm, das Lehrgangsleiter Jan Keller zusammengestellt hatte. Beim Skiunterricht in heterogenen (gemischten) Gruppen standen vor allem Aufgabenstellungen für verschiede-

Ärzte-Fortbildung vom 19. bis 21.9.2014 im Haus Unterjoch Der BVS Bayern lädt interessierte Ärzte zu seiner im zweijährigen Rhythmus stattfindenden Ärzte-Fortbildung vom 19. bis 21. September 2014 in das Sportund Freizeitzentrum Haus Unterjoch ein. Die Veranstaltung bietet sowohl im internistischen wie im orthopädischen Sektor viele interessante neue Aspekte. So sollen neue Erkenntnisse im Sport mit Krebspatienten, Programme bei Patienten mit Herzinsuffizienz, Asthma und

Diabetes besprochen werden. Weiterhin wird das Thema Leistungsdiagnostik vertieft und über neue bildgebende Verfahren kundig gemacht. Auch die Orthopädie wird mit zwei Referaten zum Zuge kommen. Das detaillierte Programm finden Sie unter www.Haus-Unterjoch/KurseFreizeit. Dietmar Gugel

ne Gleitsportgeräte und die Möglichkeiten, Gruppenerlebnisse zu vermitteln, im Vordergrund. Das Thema Sicherheit auf der Piste und die Methoden der Vermittlung sowohl in der Praxis als auch in der Theorie stellten den zweiten Schwerpunkt bei der Fortbildung dar. So konnten die Teilnehmer z. B. mit Übungen zum Bremsweg und bei Überholvorgängen auf der Piste eigene Erfahrungen mit dem Thema Sicherheit auf Gleitgeräten machen. Das durchwegs sehr positive Teilnehmerfeedback zeigte, dass freudvolles Skifahren auch mit ganz unterschiedlichen Gleitsportgeräten in einer Gruppe möglich ist. Text + Fotos: Jan Keller

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Spoka 3/2014 Aktuelles vom SPORT 15

Die Gruppen sind ausgelost Weltmeisterschaft Elektrorollstuhl-Hockey 2014 vom 6. bis 10. August in München München. Deutschland ist mit Italien, Finnland und Belgien in Gruppe A - das ist das Ergebnis der offiziellen Gruppenauslosung für die ElektrorollstuhlHockey-WM 2014. Birgit Kober, DoppelParalympics-Siegerin 2012 (Speerwurf/ Kugelstoßen), fungierte dabei als Losfee. Unterstützt wurde sie von Uli Maurer, Stürmer des EHC Red Bull München. Die acht teilnehmenden Länder wurden in zwei Gruppen gelost. In der Gruppe B trifft der Vize-Weltmeister Niederlande auf die Schweiz, Australien und Dänemark. Anlässlich der Gruppenauslosung ernannte Stefan Utz, Projektleiter der WM, die international erfolgreiche Behindertensportlerin Birgit Kober zur ersten offiziellen Sportbotschafterin der Weltmeisterschaft: „Wir freuen uns außerordentlich, dass Birgit Kober uns dabei unterstützt, die Menschen auf unseren Sport und die WM aufmerksam zu machen.“ Die Behindertensportlerin des Jahres 2012 ist dem Elektrorollstuhl-Hockey seit Jahren verbunden: „Ich habe diese Sportart über einen Bekannten kennengelernt und fand sie von Anfang an sehr spannend. Und nachdem ich sogar eine Zeit lang mit den Munich Animals trainieren durfte, weiß ich, wie anspruchsvoll E-Hockey ist: Man muss gleichzeitig

Offizielles Pressefoto von der Gruppenauslosung, v. l. n. r.: Stefan Utz, Projektleiter WM; Anja Wouters, Technische Delegierte des ICEWH; Birgit Kober, Sportbotschafterin der WM; Uli Maurer, EHC Red Bull München.

fahren, dabei sehr geschickt taktieren und den Ball schlagen – das ist immens schwierig. Deshalb haben die Spieler meinen größten Respekt, und ich hoffe, dass möglichst viele Menschen zur WM kommen und sich selbst ein Bild von diesem echt starken Sport machen“, erklärte Birgit Kober. Julian Wendel, Teammanager der deutschen Nationalmannschaft und wie

Volunteers gesucht für die Weltmeisterschaften im Elektrohockey Für die Weltmeisterschaften im Elek­ trohockey vom 6. bis 10. August 2014 in München in der Olympia-Eissporthalle werden Helfer gesucht. Veranstaltender Verband ist die IWAS (International Wheelchair & Amputee Sports Federation), Ausrichter sind der Deutsche Rollstuhlsportverband (DRS) und der Deutsche Behindertensportverband (DBS) mit dem Verein TSV Forstenried, der Mitglied im BVS Bayern ist. Der TSV Forstenried benötigt zur Organisation und Durchführung der Weltmeisterschaften ehrenamtliche

Helfer für den Zeitraum der WM. Um eine langfristige Planung von Interessierten zu ermöglichen, startet der TSV Forstenried eine Bewerbungsanfrage. Gesucht werden Helfer für • Vorbereitung und Organisation vom 05. bis 11.08.2014 sowie • Mannschaftsbetreuer vom 04. bis 10.08.2014 - Einzeltage sind möglich. Bewerber melden sich bitte mit Angabe der Wünsche und der zeitlichen Einsatzmöglichkeit bei Rosemarie Pott, Halskestr. 8, 81379 München, Tel. (089) 7852553, E-Mail: [email protected] Redaktion

INFO

Infos zur WM Elektrohockey, u. a. Trailer, unter www.ewh2014.com, Facebook (www. facebook.com/ewh2014) und Twitter (https://twitter.com/ewh2014). Stefan Utz amtierender Weltmeister, gab eine Einschätzung zum Ergebnis dieser Gruppenauslosung und den Chancen für Deutschland ab: „Das deutsche Nationalteam hatte in den letzten Jahren einen gewaltigen personellen Umbruch zu bewältigen und zählt sich deshalb selbst nicht zum Favoritenkreis der WM. Der Bundestrainer sieht das Erreichen des Halbfinales als Ziel, die Teilnahme am Finale als großen Wunsch. Allerdings stehen wir angesichts der körperlich und taktisch sehr starken Gegner in der Gruppe A vor einer echten Herausforderung.“ Man darf also gespannt sein, welche Mannschaft sich im August mit dem Weltmeistertitel schmücken darf. Stattfinden wird die WM von 6. bis 10. August 2014 im extra mit einem Spezialboden versehenen Olympia-Eissportstadion, der Heimat des Eishockeyclubs Red Bull München. Text & Foto: @EWH2014

16 Aktuelles vom SPORT Spoka 3/2014

3. Achilles Hope & Possibility Run am 20. Juli 2014 Gemeinsam mit dem BVS Bayern möchte der Verein Achilles International Germany mit dem Hope & Possibility Run Barrieren zwischen Menschen mit und ohne Behinderung reduzieren und diese im Rahmen des Inklusionssports gemeinsam in einer Laufveranstaltung antreten lassen. Start: 10 Uhr Ort: Münchner Westpark Distanzen: • 2,5 km für Kinder und Athleten m/o Handicap • 5 + 10 km Athleten (m/o Behinderung, m/o Guide) • 10 km für Wheelchairs und Handbikes Jeder Teilnehmer erhält ein atmungsaktives Lauf-Shirt und jeder Finisher eine Medaille. Eine offizielle Zeitmessung und eine Tombola mit hochwertigen Sachpreisen runden die Veranstaltung ab. Nähere Informationen auf der Eventhomepage: www.achillesinternational-germany.org Online-Anmeldeschluss am 2.7.2014. Alexander Hentzschel

Volunteer-Aufruf

Wir sind ein junger Laufsportverein des Behindertenlaufsports/Inklusionssports, dessen Leitidee es ist, Personen mit allen Arten körperlicher Behinderungen zu ermöglichen, durch regelmäßige gemeinsame Lauftreffs • ihre persönliche Leistung zu fördern, • ihr Selbstwertgefühl zu erhöhen und • die Barrieren zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu reduzieren sowie • an Laufveranstaltungen teilzunehmen. Für unseren Local Club München suchen wir dringend aktive Läufer zur Begleitung unserer Mitglieder bei unseren Lauftreffs, die donnerstags um 18 Uhr an der BMW-Welt stattfinden. Nähere Infos auf unserer Homepage oder telefonisch: www.achillesinternational-germany.org. Alexander Hentzschel, [email protected] Tel. (0 89) 55 27 10 80

Klettern: Münchner Stadtmeisterschaft am 12. Juli 2014 Mitmachen oder zuschauen heißt es bei der Münchner Stadtmeisterschaft am

Ausschreibung 5. Bayerisches inklusives Kinder- u. Jugend-Schwimmfest für Kinder und Jugendliche von 6 bis 26 Jahre Termin: 28. Juni 2014 Ort: Hallenbad Nürnberg-Langwasser Veranstalter: BVS Bayern, BVS-Bezirk Mittelfranken, BVSV Nürnberg Strecken: 25 m Brust, 50 m Brust 100 m Brust, 25 m Freistil, 50 m Freistil, 100 m Freistil, 25 m Rücken, 50 m Rücken, 4 x 50 m Staffel (Eine Staffel besteht aus zwei Kindern/Jugendlichen mit Handicap und zwei Kindern/ Jugendlichen ohne Handicap) Es warten tolle Preise, Medaillen und Urkunden. Infos + Anmeldung bis 5. Juni per online-Formular: www.bvs-bayern.com -> Inklusionssport -> Veranstaltungen. Nachmeldungen vor Ort nicht möglich!

12. Juli in München-Thalkirchen. Zum ersten Mal findet dabei eine Wertung im Paraclimbing statt. Die Münchner Meisterschaft ist der älteste und größte Wettkampf seiner Art im deutschsprachigen Raum. • Infos bei [email protected] de • Anmeldung unter www.davplus.de/ oberlandcup Markus Mair

25.7. Tag des Deutschen Sportabzeichens Am 25. Juli stoppt die Sportabzeichentour in Regensburg. Während der Abnahme des Sportabzeichens gibt es einen besonderen Vorteil: Nicht nur für Mitglieder des BVS Bayern besteht Versicherungsschutz, sondern auch für Personen, die nicht dem BLSV oder seinen Fachverbänden und Vereinen angeschlossen sind. Der Versicherungsschutz gilt: • bei der aktiven Teilnahme zur Sportabzeichenabnahme und • bei der aktiven Vorbereitung zur Sportabzeichenabnahme im Rahmen eines Vereinstrainings.

Das Wegerisiko ist gemäß Abschnitt A.II.5. des Sportversicherungsvertrages mit dem BLSV mitversichert. Somit besteht für teilnehmende Nicht-Vereinsmitglieder Schutz durch Sportunfall- und Sporthaftpflichtversicherung. Der ausrichtende Verein genießt eine Haftpflichtversicherung auch gegenüber Nicht-Mitgliedern, die das Sportabzeichen ablegen. Sportunfallund Haftpflichtschutz des austragenden Vereins besteht auch gegenüber Helfern und Erfüllungsgehilfen. Quelle: BLSV

Spoka 3/2014 Aktuelles vom SPORT 17

Paracycling: 7 Medaillen beim Weltcup

Die Medaillengewinner beim Weltcup in Castiglione: v. l. Erich Winkler, Denise Schindler, Yvonne Marzinke, Michael Teuber.

Die bayerischen Radrennfahrer/innen um Landestrainer Michael Teuber haben beim ersten Paracycling-Weltcup der Saison in Castiglione/Italien sieben Medaillen errungen: Im Einzelzeitfahren gewannen Denise Schindler und Michael Teuber (beide BSV München) ihre Rennen, Yvonne Marzinke (BSV München) und Erich Winkler (TV Geisenhausen) holten jeweils Bronze. Auch Newcomer Matthias Schindler (BSV München) fuhr in der Klasse C2 die drittbeste Zeit, wurde jedoch unmittelbar nach dem Rennen umklassifiziert. Im Straßenrennen gewannen Schindler und Teuber Silber, Marzinke erneut Bronze. Nach dem ersten Weltcup führt Teuber auch die Gesamt-Weltcupwertung der Klasse C1 an. Alle Medaillengewinner in den CKlassen Men und Women kommen aus Bayern. Franz Zißler

Bahn-WM in Mexiko: 2 x Silber für Denise Schindler Zwei Silbermedaillen war die Ausbeute für das deutsche Team bei der UCIWeltmeisterschaft auf der Bahn im mexikanischen Aguascalientes. Beide holte Denise Schindler (BSV München)! Ungefähr einen halben Tag lang hielt Denise Schindler über 3.000 Meter den Weltrekord auf der schnellsten Bahn der Welt, musste ihn aber im großen Finale wieder abgeben: Jayme Whitemore

(USA) toppte die Zeit der Münchnerin nochmals und gewann den Weltmeistertitel. Denise Schindler errang noch eine weitere Silbermedaille über 500 m. Erich Winkler (TV Geisenhausen) hatte sich ursprünglich zwar mehr erhofft, kann aber mit persönlicher Bestzeit über zwei vierte Plätze glücklich sein. „Erich hat sowohl in der Verfolgung als auch über die 1.000 m gezeigt, dass er einer

der Besten der Welt ist. Seine Zeiten sind wirklich sehr schnell. Dass es am Ende nicht zu einer Medaille gereicht hat, zeigt, wie eng es in der Weltspitze zugeht“, erläuterte Bundestrainer Patrick Kromer. Das bayerische Tandem Tim Kleinwächter & Erik Mohs belegte über 4.000 m Verfolgung den 8. Platz und im Sprint Platz 9. Redaktion

Schwimmen: Europarekord für Elena Krawzow bei IDM

Elena Krawzow schwimmt Europarekord

Berlin. Mit 27 Welt- und einigen Europarekorden ging die 28. Internationale Deutsche Meisterschaft im Schwimmen (IDM) zu Ende. Elena Krawzow vom BVSV Nürnberg knackte über 200 m Brust in der offenen Wertung den Europarekord, obwohl sie „nur“ auf Platz neun schwamm. Die offene Wertung ermöglichte eine inklusive Austragung, denn jede(r) schwamm gegen jede(n). So wurde Kraw­zow über 100 m Brust Siebente und trat gegen Kirsten Bruhns an, die den 5. Platz erschwamm.

Auch Annke Conradi aus Regensburg maß sich mit Bruhns über 100 m Rücken: Sie war im B-Finale die Erste (Gesamt-Elfte), Bruhns im A-Finale die Zweite. Für Kirsten Bruhns waren es die letzten IDMWettkämpfe ihrer aktiven Laufbahn. Sie denkt daran, sich künftig für den Nachwuchs einzusetzen. An den vier Wettkampftagen zählten die Veranstalter rund 2.700 Zuschauer, die die spannenden Rennen in der Schwimmhalle verfolgten. Sie sahen 2.436 Einzelstarts sowie 35 Staffeln der fast 450 Sportler/innen aus 35 Nationen. Ganz vorne im Medaillenspiegel landete Großbritannien mit 39 Medaillen, darunter 15 Mal Gold, vor den USA (5 x Gold)

Auszug aus der Ergebnisliste offene Wertung: Elena Krawzow, BVSV Nürnberg: 6. Platz 200 m Lagen 7. Platz 100 m Brust 9. Platz 200 m Brust 11. Platz 50 m Schmetterling 16. Platz 100 m Freistil Annke Conradi, SC Regensburg: 10. Platz 50 m Rücken 11. Platz 100 m Rücken Jugendwertung: Taliso Engel, BVSV Nürnberg: 3. Platz 100 m Brust (C-Finale Jugend) 5. Platz 200 m Lagen 5. Platz 50 m Brust 16. Platz 200 m Brust (offene Wertung)

und Deutschland (4 x Gold). Redaktion/ Foto: Ralf Kuckuck, DBS-Akademie

18 Aktuelles vom SPORT Spoka 3/2014

RSV Penzberg schreibt Vereinsgeschichte Bayerische Meisterschaft im Sitzball Zum ersten Mal seit Bestehen des Vereins konnte die Sitzballmannschaft des RSV Penzberg den Meistertitel nach Hause holen. 18:0 Punkte, kein Spiel abgegeben, das bedeutete zum Schluss klar die Bayerische Meisterschaft, gefolgt vom

Vorjahresmeister BRSG Aschaffenburg auf dem 2. Platz, der sich im direkten Duell mit drei Zählern geschlagen geben musste. Die RSG Volkach konnte sich als Vorjahressieger der Landesliga den 3. Platz erarbeiten.

Während des gesamten Turniers in der Heuberghalle in Frammersbach konnte sich kein Gegner gegen die Mannschaft aus Penzberg durchsetzen. Es gab vielleicht den ein oder anderen Ansatz einer kurzen Konzentrationsschwäche, am Ende jedoch verließen die Sitzballer aus Penzberg als Sieger das Turnier. Nicht nur der Bayerische Meistertitel ist ein Vereinsereignis, im nächsten Jahr kann der RSV Penzberg noch einmal Geschichte schreiben: Die Qualifikation zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im Sitzball ist gesichert. Bedanken möchten sich alle Sitzballkameraden beim Spielleiter Konrad Stukenberg, dem Veranstalter Reha-Sportteam Frammersbach und insbesondere bei Armin Burger und seinem Team, die diese Meisterschaft ermöglicht haben. Text + Foto: Justin Gruber

Ergebnisse BM Sitzball

Angriffsszene des RSV Penzberg gegen die BRSG Aschaffenburg.

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.

RSV Penzberg (Bayerischer Meister) BRSG Aschaffenburg RSG Volkach Reha-Sportteam Frammersbach I VSV Würzburg BVSV Erding Reha-Sportteam Frammersbach II

Fußballtennis: Moosburg gewinnt erneut Bayernpokal Elf Mannschaften nahmen am Fußballtennis-Turnier um den Bayernpokal teil, das der BVS Fürth in der Günter-Brand-Sporthalle in Fürth-Stadeln ausgerichtet hat. Bei der Begrüßung legte der 1. Vorsitzende des BVS Fürth eine Gedenkminute für den verstorbenen 1. Vorsitzenden Ludwig Kirchinger vom BSV Dingolfing ein, der über Jahrzehnte begeistert Fußballtennis gespielt und diese Sportart in seinem Verein gefördert hat. Die Vorrunde des Turniers wurde in zwei Gruppen auf drei Spielfeldern ausgetragen. In der Zwischenrunde qualifizierten sich die Mannschaften RSG Lohr und RGSV Moosburg für das Finale. In einem hochklassigen und spannenden Spiel setzte sich die Mannschaft vom RGSV Moosburg durch und gewann erneut den Bayernpokal. Der BVS Weiden erspielte sich den 3. Platz. Bei der Siegerehrung nahm der Spielführer der Siegermannschaft RGSV Moosburg den Bayernpokal unter großem Beifall der Sportkollegen entgegen. Ein ganz besonderer Dank des Gastgebers wurde Spielleiter Hans Stock vom BVS Weiden zuteil, der die Spielrunden wieder in seiner ruhigen und sachlichen Art nach dem vorgegebenem Zeitplan so hervorragend leitete.

Im Turnier wurde unter den teilnehmenden mittelfränkischen Mannschaften gleichzeitig die Meisterschaft des Bezirks Mittelfranken ausgetragen. Bezirksmeister wurde die VSG Zirndorf I vor den Mannschaften des BVS Fürth und der SG Hilpoltstein/Roth. Text: Willi Dahinten

Spoka 3/2014 Aktuelles vom SPORT 19

RGSV Moosburg nutzt Heimvorteil

Mannschaften in die Verbandsliga bedeutete. Auf die Plätze kamen Penzberg II, Amberg II, Zirndorf II, Hilpoltstein/ Roth und Frammersbach. Text + Foto: Alois Grasl

Bayerischer Meister und Vizemeister im Fußballtennis Was sich in den letzten beiden Jahren schon angedeutet hatte, wurde jetzt Wirklichkeit: Der RGSV Moosburg stellt den Bayerischen Meister und den Vizemeister im Fußballtennis und löst somit endgültig den langjährigen Seriensieger VSV Straubing ab. Moosburg hat sich in dieser Saison überaus dominant gezeigt und wird es wohl auch bleiben. Dem BVS-Landesfachwart für Fußballtennis, Martin Hofmair, hatten seine Teams an diesem Tag das schönste Geburtstagsgeschenk gemacht! Die RGSV Moosburg I ging als Bayernliga-Spitzenreiter an den Start und wurde seiner Favoritenrolle auch an diesem Spieltag voll gerecht. RGSV Moosburg II wollte eigentlich nur versuchen, noch Platz 3 zu ergattern, um zur Deutschen Meisterschaft fahren zu dürfen. Doch das junge Team drehte gewaltig auf. Bereits bei der Auftaktbegegnung gelang ihm mit einem 15:14-Erfolg über Straubing I eine kleine Sensation, und letztendlich besiegte Moosburg II sogar noch seine Erste Mannschaft. Damit wurde das Team am Ende dank des besseren direkten Vergleichs vor Weiden I Bayerischer Vizemeister. Der Seriensieger VSV Straubing setzte sich zwar noch vor Amberg, musste sich aber mit dem für ihn ungewohnten 4. Platz begnügen. Lohr, Fürth und Weiden II komplettierten die Bayernliga. In der Verbandsliga bestätigte sich ebenfalls der vorgezeichnete Weg. Dingolfing gab sich auch am letzten Spieltag keine Blöße und wurde ungeschlagen vor Weiden III souverän Verbandsligameister, was beiden Mannschaften den Aufstieg in die Bayernliga ermöglicht. Dahinter folgen auf den Plätzen Ebern, Gunzenhausen, Hintereben und Selb/Schönwald. In die Landesliga absteigen müssen die beiden renommierten Mannschaften Straubing II und Moosburg III. Durch den Ausfall der Mannschaften von Frammersbach, Hilpoltstein/Roth und Amberg II am letzten Spieltag in der Landesliga wurde es mit nur sechs Spielpaarungen ein kurzer Spieltag. Den nutzte aber Zirndorf I und gewann mit großem Vorsprung die Landesligameisterschaft vor Penzberg I, was wiederum den Aufstieg der beiden Die erfolgreichen Moosburger Mannschaften.

Sportstenogramm DM Rollstuhl-Tischtennis Je einen Meistertitel aus bayerischer Sicht holten Sabine Gottschalk (RSV Bayreuth/Damen 1-3), Thomas Schmidberger (RSG Koblenz/Herren III), Dietmar Kober (RSV Bayreuth/Herren IV), Blumenauer/Kilger (RSC Bad Wildungen/RSG Plattling) im Herrendoppel Wettkampfklasse I – II und Cetin/Schmidberger (RSG Koblenz) im Herrendoppel III – V. Ergebnislisten der 38. Deutschen Meisterschaften unter drs.tischtennislive. de/?L1=Public&L2=News&ID=17953

Deutsche Meisterschaft Torball Bei der Deutschen Meisterschaft im Torball holte sich bei den Herren das Team aus Landshut mit 15:3 Punkten und 30:9 Toren den Titel vor Frankfurt (12:6 Pkte., 22:14 Tore). München I gewann mit 12:6 Punkten und 30:23 Toren die Bronzemedaille. Die weiteren bayerischen Mannschaften aus Augsburg und München II belegten die Plätze 9 (5:13 Pkte., 15:23 Tore) und 10 (4:14 Pkte., 17:26 Tore). Bei den Damen bildete das Team München/Hoffeld mit 4:12 Punkten das Schlusslicht auf dem 5. Platz. Es siegte Langenh./St. Pauli vor Kirchderne und der SG Hessen.

RBB: SHG Dachau gewinnt Pokal der Landesliga Bayern Nach zwei Spieltagen in Dachau und Schweinfurt standen die Sieger fest: Knapp vor dem Team USC München III konnten sich die Dachauer Rollstuhlbasketballer den erstmalig ausgespielten Pokal der Landesliga Bayern sichern. Die Pokalrunde, die viel Anklang bei allen Sportlern fand, wurde geschaffen, weil sich zu wenig Teams zum regulären Spielbetrieb gemeldet hatten. Günther Vogel

Endstand Platz

1

Mannschaft

Wertungspunkte Dachau

Wertungspunkte Schweinfurt

Durchschnittliche Wertungspunkte

SHG Dachau

12

5

8,5

2

USC München III

3

12

7,5

3

BVSV Schweinfurt

2

8

5,0

4

TSG Ulm-Söflingen

8

1

4,5

5

BSSV Kaufbeuren

5

2

3,5

6

TTL Basketball Bamberg

1

3

2,0

20 Aktuelles vom SPORT Spoka 3/2014

Weiden verbucht Doppelsieg Bayerische Meisterschaften im Hallenboccia heiß umkämpft Sechzehn Mannschaften traten in der Weidener Mehrzweckhalle zur Bayerischen Meisterschaft gegeneinander an. In spannenden und fairen Spielen holten die Damen von Weiden 2 den Titel vor Weiden 1. Gespielt wurde wie in den letzten Jahren in der Vorrunde mit zwei Gruppen zu je acht Mannschaften. Hier wurde der Favorit in der Gruppe 1, Weiden 1, ungeschlagen Gruppenerster vor den Verfolgern RBA Neumarkt 1 und 2, die sich gegenseitig die Punkte nahmen. In der Gruppe 2 errang die Mannschaft Weiden 2 vor dem RSA Neumarkt und Regensburg 1 den Gruppensieg. Weiden 2 musste zwar gegen Partenstein 2 mit 10:10 ein Unentschieden hinnehmen, aber da sich die restlichen Mannschaften auch gegenseitig die Punkte nahmen,

war der Gruppensieg ungefährdet. Schwächere Mannschaften, wie Straubing, Weiden 4 oder Weidenberg, schlugen sich tapfer, und so mancher Freudenschrei über einen besonders gut gelungenen Wurf hallte durch die Sporthalle. Regensburg 1 war am Ende des Tages mit seinen Leistungen sehr unzufrieden. Nach der letztjährigen guten Platzierung kam das Team diesmal nicht über Platz 5 hinaus. Bei der Platzierungsrunde gewann die Mannschaft von Weiden I souverän gegen die RSA Neumarkt mit 19:12. Die Damen von Weiden 2 konnten sich erst in der Verlängerung gegen RBA Neumarkt 1 mit 11:10 durchsetzen. Im sogenannten Endspiel drehten die Damen von Weiden 2 den Spieß aber gewaltig um! Was Weiden 1 auch versuch-

te, die Damen wussten immer die bessere Antwort. Was bei italienischen Fußballmannschaften das berüchtigte „Catenaccio“ beim Hallenboccia-Spiel bedeutet, führten sie jetzt in Perfektion vor: „Hinten dicht - und dann sehen wir weiter“, so die Italiener und die Damen von Weiden 2: „Verbaue mit deinen Bällen jeden Weg zum ‚weißen Jack‘.“ Mit dieser Taktik gewannen sie gegen die Herren von Weiden 1 klar mit 11:7 und wurden damit Bayerischer Meister 2014. Beide Weidener Mannschaften sind nach diesem Ergebnis bei den Deutschen Meisterschaften im September startberechtigt. Die hinteren Platzierungen konnten aus Zeitmangel nicht mehr ausgespielt werden. Bei der Siegerehrung bedankte sich der Bezirksvorsitzende Josef Prückl­ meier beim Veranstalter BVS Weiden und dessen Helfern für die perfekte Ausrichtung. Alois Grasl/Alexander Grundler

2. Platz für das Team Bayern 1. Offene Rugby-Landesmeisterschaft Zum ersten Mal fand in der Koblenzer Conlog-Arena eine Rugby-Meisterschaft der Landesverbände statt. Dabei traten je ein Team der Landesverbände BadenWürttemberg, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz sowie Bayern im Modus Jeder gegen Jeden an. Die BVS-Athleten reisten mit einem achtköpfigen Spielerkader nach Koblenz, darunter vier Athleten vom frischgebackenen Deutschen Meister, den „Rugbears“ aus München, sowie je zwei Spieler der Augsburger „Chairiots“ und der Erlanger „Killerbees“. Im Auftaktspiel gegen das Sachsen-Team gingen die Bayern von Beginn an konzentriert zu Werke und konnten schnell einen komfortablen Vorsprung herausspielen, der stetig ausgebaut wurde, sodass am Ende ein ungefährdeter 52:36Sieg auf der Anzeigetafel zu lesen war. Auch im zweiten Spiel des Tages gegen den starken Nachbarn aus Baden-Württemberg erwischten die Mannen aus dem Freistaat einen Auftakt nach Maß und lagen bereits nach dem ersten Viertel mit fünf Toren in Front. Coach Georg Hoch konnte schnell Spielerwechsel vornehmen und durch ständige Rotation das Team „frisch“ halten. 57:44 Tore hieß es am Ende gegen die bis zum Schluss kämpfenden Schwaben, und es zeichnete sich bereits ein Endspiel gegen das ebenfalls ungeschlagene Team Rheinland-Pfalz ab. Doch zuvor mussten die Bayern noch gegen die NordrheinWestfalen ran, die sich für ihr letztes Turnierspiel einiges vorgenommen hatten. Mit aggressivem Pressing und einer immer besser eingespielten Offensive sorgten die Süddeutschen

schnell für klare Verhältnisse und setzten sich letztendlich deutlich mit 59:40 durch. So kam es zum Finalspiel gegen das Heimteam der Rheinland-Pfälzer, das im Wesentlichen aus den 1.-Liga-Spielern der Koblenzer „Speedos“ bestand und daher sehr gut eingespielt war. Die Pfälzer erwischten den besseren Start und setzten sich früh mit drei Toren ab. Allerdings kamen in der Folge die Bayern immer besser ins Spiel, sodass die Begegnung mit einem hauchdünnen 24:25-Rückstand aus Sicht der Bayern in die Pause ging. Im dritten Viertel konnten sich die Rheinland-Pfälzer wieder etwas absetzen, dieser Vorsprung schmolz aber im Schlussviertel unter lautstarker Unterstützung des bayerischen Anhangs wieder bis auf ein Tor dahin. Am Ende fehlten den BVS-Athleten dann wohl auch etwas die Kräfte, und so setzten sich die Pfälzer letztlich knapp, aber verdient, mit 51:47 Toren durch. Fabian Müller

Spoka 3/2014 Aktuelles vom SPORT 21

Anna Schaffelhuber Sportlerin des Monats März Fünf erste Plätze bei fünf Starts. In Sotschi dominierte die Monoskifahrerin Anna Schaffelhuber mit fünf Goldmedaillen und wurde damit die erst dritte Athletin der paralympischen Geschichte, die in allen alpinen Disziplinen Gold gewann.

Der „Sportler des Monats“

INFO

wird regelmäßig von den 3.800 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe ermittelt – unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und SPORT1. Ergebnis: 1. Anna Schaffelhuber, 59,6 %; 2. Andrea Eskau, 15,2 %; 3. Anja Wicker, 14,6 %; 4. Andrea Rothfuss, 10,6 % „Sportler des Monats“ 2014: Januar: Felix Neureuther (Ski alpin) Februar: Eric Frenzel (Nord. Komb.) März: Anna Schaffelhuber (Paralympisches Ski Alpin)

Für diese Ausnahmeleistung wurde sie von den 3.800 geförderten SporthilfeAthleten zu ihrer „Sportlerin des Monats März“ gewählt. Die Wahl spiegelt die Frauen-Power bei den Paralympics in Sotschi wider: Auf Platz zwei kam Andrea Eskau, die mit je einer Goldmedaille im Biathlon-Sprint und im Skilanglauf ebenfalls auf sehr erfolgreiche Paralympics zurückblicken kann. Die Drittplatzierte, Anja Wicker, überraschte bei ihrer Paralympics-Premiere mit Gold im Biathlon über 10 km sitzend und Silber über 12,5 km. Mit erst 21 Jahren war die gebürtige Regensburgerin Anna Schaffelhuber zu ihren zweiten Paralympischen Spielen mit klaren Goldmedaillen-Ambitionen gereist. Doch dass es gleich bei allen fünf Starts für den Sieg reicht, hatte selbst sie nicht erhofft. Mit beeindruckender Souveränität ließ die Monoskifahrerin jedes Mal die Konkurrenz hinter sich – in der Abfahrt, im Super-G, im Slalom, in der Super-Kombination und im Riesenslalom. Auch die später zurückgewiesene Disqualifikation nach ihrer Goldmedaille

Anna Schaffelhuber wurde zur Sportlerin des Monats März gewählt. Foto: Ralf Kuckuck, DBS-Akademie

im Slalom ließ sie unbeeindruckt. Damit drückte sie den Paralympischen Spielen in Sotschi deutlich ihren Stempel auf. Quelle: Deutsche Sporthilfe

Paracanoeing: Bei Ranglistenrennen erfolgreich Regen, Wellen, starker Wind und Temperaturen unter 10 Grad. Ein wirklich ungemütlicher Tag in Oberschleißheim für die erste Rangliste zur aktuellen Leistungsbestimmung 2014 im Parakanu. Nichtsdestotrotz gingen sieben Bayern an den Start, um sich mit der stärker werdenden nationalen Konkurrenz zu messen. „Unsere Athleten haben sehr gute Leistungen gezeigt, und wir haben unseren Platz behauptet“, so Landestrainer Lars Groskopf. Dass die Konkurrenz wachsam ist und kommt, war dieses Mal stärker zu spüren als bei den Deutschen Meisterschaften letztes Jahr in Köln. Dennoch hatte Bayern eindeutig die Nase vorn: Die Deutsche Vizemeisterin der LTADamen, Judith Beyer vom MTV München, reihte sich zwar wieder hinter der amtierenden Deutschen Meisterin Brit Gottschalk ein, hatte aber viel Abstand zur Drittplatzierten Daniela SjöbergHoltkamp, die letztes Jahr noch für Bayern startete und nun in Singen einen Verein gefunden hat, der sie betreut. Bei den Herren K1 der Klasse A wa-

ren (durch eine Umklassifizierung von Oliver Luft) drei Sportler am Start, die die ersten drei Plätze der ersten Rangliste 2014 anführen. Unangefochten vorn liegt Christian Mathes vom SG BeNi/ TuS Regensburg, der letztes Jahr bei der WM Bronze gewann. An die zweite Stelle setzte sich Oliver Luft, der 2013 krankheitsbedingt pausieren musste. Der letztjährige Süddeutsche Meister Christian Reeb (beide RP Augsburg) musste sich mit Rang drei zufrieden geben. Stefan Deuschl (River Pirates Augsburg) fuhr bei den Herren TA im K1 Bestzeit und zeigte damit ganz klar seine Zielrichtung auf: nicht nur vorn bleiben, sondern auch international noch weiter nach vorn kommen. Im letzten Jahr belegte er bei den Europameisterschaften den 8. Platz ... Dieses Jahr finden die Europameisterschaften vom 10. bis 13. Juli in Brandenburg statt, auf einer bekannten Strecke, die bei schlechtem Wetter allerdings so ihre Tücken hat. Persönliche Bestzeit fuhr auch Peter Kleinhans (RP Augsburg) im V1. Damit

erreichte er insgesamt den dritten Platz in seinem Rennen, mit dem er aber nicht ganz so zufrieden war. Jedoch hat der Sportler erst im letzten Sommer zum ersten Mal in diesem Ausleger-Kanu gesessen und braucht noch mehr Praxis, um sich weiter zu steigern. Das Ranglistenrennen am 24. Mai in Sachsen-Anhalt verlief ähnlich mit dem Ergebnis, dass sich – wie schon im letzten Jahr – Christian Mathes und wohl auch Stefan Deuschl für die Teilnahme an EM (Brandenburg) und WM (Moskau) qualifiziert haben. Redaktion

22 Aus den BEZIRKEN Spoka 3/2014

Oberbayern Bezirks-Kegelmeisterschaft Mannschaft In der Kegelhalle des Münchner Kegelvereins fand die diesjährige Oberbayerische Kegelmeisterschaft für Mannschaften statt. Heinz Hagen, der Vorsitzende des BVS-Bezirks Oberbayern, begrüßte die Teilnehmer. In der nahezu familiären und homogenen Atmosphäre war es eine gelungene Veranstaltung, die vom BSV München in gewohnter Weise routiniert ausgetragen wurde. Der beste Einzelkegler bei den Herren in der Klasse A, Volker Franz vom BSV München, wird bei den Bayerischen

Meisterschaften starten. Doch nehmen immer weniger Mannschaften an den Turnieren teil. Deshalb sind alle gefordert, Ideen und Anregungen für neue Strukturen einzubringen. Der Bezirk hat stets ein offenes Ohr und hofft auf Unterstützung! Die Siegerehrung für die bereits vorher ausgetragenen Einzelmeisterschaften erfolgte durch den Bezirksvorsitzenden, zusammen mit dem Bezirkssportwart Martin Hofmair. Erwin Rinninger

Auszug aus der Ergebnisliste Herren Klasse A (100 Schub) 1. BSV München/BSV NeubibergOtto­brunn, SG gemischt 2554 Holz 2. BRSV Rosenheim 2117 Holz Bester Einzelkegler: Volker Franz, BSV München 466 Holz Herren Klasse B (50 Schub) 1. RSF Geretsried gemischt 955 Holz 2. VSG Olching 933 Holz Beste/r Einzelkegler/in: Monika Grasberger, RSF Geretsr. 225 Holz Manfred Schröder, VSG Olching 225 Holz Damen Klasse B (50 Schub) 1. BSV München 1008 Holz 2. BRSV Rosenheim 816 Holz Beste Einzelkeglerin: Maria Röder, BSV München 231 Holz

Jetzt will jeder „pfeifen“ … Rosenheim. Jeder der 14 Sportler, Eltern und Trainer des Sportbunds Rosenheim, Abteiltung Handicap-Integrativ, durfte einmal Schiedsrichter sein. Und nach anfänglicher Unsicherheit machte es ihnen sogar richtig Spaß. Sönke Grimpen, der ehemalige Präsident des Bayerischen Floorballverbandes und jetzt Schiedsrichterausbilder im Floorball, vermittelte den bayerischen

Handicap-Floorballern und Trainern bei einem Seminar das auf Special Olympics zugeschnittene Regelwerk. Die theoretischen und praktischen Einheiten, wie Handzeichen der Schiedsrichter, welche Strafen bei welchen Vergehen, wurden gut verstanden und auf dem Spielfeld umgesetzt. Nach diesem Seminar werden sich Spieler und Schiedsrichter besser ver-

stehen und wissen, dass es nicht leicht ist, ein Spiel zu leiten. Allen hat es so gut gefallen, dass sie jetzt auch im Training „pfeifen“ wollen. Text + Foto: Elfriede Rieger-Beyer

Niederbayern 3. Inklusives Kegelturnier - rekordverdächtig! Rekordverdächtig war die Beteiligung am 3. Inklusiven Wanderpokalkegeln des BVS-Bezirks Niederbayern im Keglerzentrum Straubing: 38 Mannschaften! Über einhundert hoch motivierte Kegler konnte Bezirkssportwart Alois Grasl im Sinne der Inklusion begrüßen. Die Veranstaltung wurde unterstützt vom Bayerischen Staatministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration sowie vom SKV Straubing. Nicht nur das Sportliche sollte im Vordergrund stehen, sondern vor allem die Begegnung und die Gespräche untereinander waren wieder ein wichtiger Aspekt. Das Turnier diente verschiedenen Keglern auch als Generalprobe für die Bayerische Meisterschaft. Der Seriensieger BVSG Bad Abbach wurde seiner Favoritenstellung wieder gerecht und stellte die ersten drei Plätze bei den Männern, und auch die Damen nahmen

den Wanderpokal mit 764 Holz mit nach Hause - vor den Damen aus Hintereben. Der VSV Straubing machte einen guten Wettkampf und platzierte sich mit 751 Holz noch vor den Mannschaften von Hintereben und dem BSV Dingolfing. Zudem stellte der VSV Straubing mit Reinhard Zellner mit 240 Holz den besten Einzelkegler an diesem Tag. Gerda Wah­ landt von Bad Abbach musste sich mit 223 Holz mit dem Folgerang begnügen. Der Kampf um die Wanderpokale für Menschen mit geistiger Behinderung wurde durch hoch motivierte Teilnehmer sehr lebendig gestaltet. Bei 25 Schub in die Vollen nahmen 14 Viererund neun Zweier-Mannschaften teil. Der Höhepunkt war hier der Wanderpokal der Vierer-Mannschaften. Nachdem der Seriensieger der letzten Jahre, die BSG im TSV Natternberg, etwas schwächelte, gewann dieses Jahr die AUW von St.

Die Sieger der AUW Straubing mit dem Bezirks-Sport- und Spielwart Alois Grasl (rechts).

Hildegard überlegen mit 375 Holz zum ersten Mal den begehrten Wanderpokal. Den 2. Platz errang die Mannschaft von Natternberg 2 mit 349 Holz - noch vor ihrer Ersten. Den Pokal der Zweier-Mannschaften holte sich das AUW-Team 2 von St. Hildegard Straubing. Den Wanderpokal der Betreuer erkegelte sich Natternberg zum zweiten Mal in Folge. Andreas Licht aus Straubing wurde als bester Einzelkegler mit 132 Holz mit einem Pokal ausgezeichnet. Alois Grasl

Spoka 3/20114 Aus den BEZIRKEN 23

Niederbayern Übungsleiter-Fortbildung mit großer Wirkung Auch den diesjährigen Lehrgang für Lizenzverlängerung des Bezirks Niederbayern nutzten einige Interessenten zu einer Fortbildung. Prof. Dr. Wolfgang Kemmler stellte das Qualitätssiegel ‚Sport pro Reha‘ in Bayern vor. Es dient dem Verein, sich abzuheben mit besonderen Qualifikationen der Übungsleiter und dem Training bei Osteoporose. Schrittweise sollen dann in den folgenden Jahren weitere Siegel geschaffen werden. Eine eintägige Einführung befähigt die Übungsleiter, den Kriterien dieses Siegels gerecht zu werden. Genaue Infos sind im Internet unter www.bvs-bayern.com/RehaSport/Siegel nachzulesen. Die sportmotorischen Tests zum Qualitätsmanagement sorgten für Überraschungen im Leistungsstand, machten viel Spaß und können auch im täglichen Sportbetrieb als Messlatte eingesetzt werden. Im Zirkeltraining zeigte sich, wie kreativ hier gearbeitet, aber auch dem Leistungsstand des Teilnehmers entsprechend trainiert werden kann. Bei entsprechenden Vorüberlegungen und Vorbereitungen ist Zirkeltraining eine echte Bereicherung im Sportjahr. Dazu hatte Lehrgangsleiterin Charlotte Dowrtiel eine Intervall-Musik vorbereitet, sodass sich der ÜL voll auf die Ausführungen der

Teilnehmer konzentrieren kann. Brasil – mit dem kleinen Gerät mit großer Wirkung hatte die Referentin Josefine Schön den Nagel auf den Kopf

getroffen. Tiefenmuskulatur, Koordination, Gleichgewicht und Dehnung – nichts kam hier zu kurz. Thomas Bauer wusste durch seine ruhige und bestimmte Art die Teilnehmer zu überzeugen, wie mit Wissen und überlegtem Handeln eine Selbstverteidigung, ein Abwehren von Gefahren geschehen kann. Selbstbewusstes Auftreten, Beobachtung und gezielt überlegte

Erfolgserlebnis Sportabzeichen Die Behinderten-/Versehrten-/Reha­ sportabteilung des ASV Cham gehört zu den ca. 4.000 Vereinen in Deutschland, die den Behinderten- und Inklusionssport erfolgreich anbieten.

Reaktionen stellte er mit praktischen Übungen vor. Zur Abschlussbesprechung mussten die Themen gestrafft werden, so dass in Straubing für den zweiten Teil im Herbst schon viele Themen darauf warten, angegangen zu werden. Motiviert und mit Skripten versorgt traten die Teilnehmer die Heimreise an. Text + Fotos: Charlotte Dowrtiel

Auch der Erwerb des Deutschen Sportabzeichens ist ein Teil des Programms und motiviert die Menschen mit Behinderungen zu vielseitiger Leistungssteigerung im sportlichen Bereich. Der Lohn für die ca. 50 Sportler/innen, die das ganze Jahr über an den Bewegungs-, Spiel- und Sportaktivitäten des BVRS-ASV Cham teilnehmen, ist die jährliche Einladung zum Pizzaessen mit Sportabzeichenverleihung. Abteilungsleiterin Heisti Schiedermeier würdigte dabei das Engagement von Übungsleiterin Evi Höcht, die jedes Jahr ihre Gruppe „Handicap-Kids“ auf spielerische Weise zu Höchstleistungen führt, um die erforderlichen Punkte für das Sportabzeichen zu erreichen. Zum ersten Mal hatten Birgit Dietl, Kerstin Gruber und Roland Reitinger, von großem Applaus begleitet, die Bedingungen erfüllt. Dominik Plötz war zum 7. Mal erfolgreich, Daniel Semmelbauer zum 8. Mal, Mathias Hirmer zum 10. Mal, Michaela Frees zum 12. Mal und Ulricke Schimmack erreichte die stolze Zahl 18 auf ihrer Urkunde. Susanne Chui und Markus Weber nahmen mit Freude die Leichtathletik-Urkunden und -Medaillen entgegen. Heisti Schiedermeier

24 Aus den BEZIRKEN Spoka 3/2014

Oberpfalz Sport für junge Leute mit Handicap attraktiver machen Schwandorf. Die Bilanz seiner erfolgreichen Arbeit konnte die Vorstandschaft des BVS-Bezirks Oberpfalz bei ihrer Arbeitstagung vorlegen. Oberbürgermeister Helmut Hey und Landtagsabgeordneter Franz Schindler lobten in ihren Grußworten die Tätigkeit des BVS, besonders dessen Pionierarbeit und Fortschritte im Bereich Inklusion. Mit der BLSV-Ehrennadel in Gold mit großem Kranz wurde Gottfried Hiller aus Parsberg ausgezeichnet. BVS-Bezirksvorsitzender Josef Prückl­ meier bezifferte den Mitgliederstand im Bezirk auf 3.468 Personen in 51 Vereinen, die sich wie folgt aufgliedern: 1241 Nicht-Behinderte, 34 Kriegsbeschädigte, 216 geistig Behinderte und 1977 Zivilbehinderte. Der Sportbetrieb innerhalb des Bezirks lief im gewohnten Rahmen ab. Durch die Durchführung von Meisterschaften konnte die Attraktivität so mancher Sportarten aufrechterhalten werden. Dabei wurden von Fall zu Fall benachbarte Bezirke eingeladen, bei denen der Sportbetrieb nicht mehr so gut läuft, erläuterte der Sprecher. Inklusion, worunter „jeder etwas anderes versteht“, wird vom BVS so gesehen, dass man Menschen mit mentalen Beeinträchtigungen in den normalen Sportbetrieb integriert. So werden laut

Wir gratulieren Oberbayern

BVSV Erding: zum 80. Geb. Lieselotte Wagner-Lux

Oberfranken:

BVS Forchheim: zum 75. Geb. Ursel Krause, zum 80. Geb. Annemarie Kornfeld VSG Rehau: zum 75. Geb. Gerda Kosche

Mittelfranken:

BVSV Nürnberg: zum 75. Geb. Jörg Antesberger, Charlotte Klaas, Uta Maria Alles, Wilhelmine Woelfel und Hans Kretschmer, zum 80. Geb. Werner Gerken, Leopold Lumplecker und Fritz Silbermann RSG Schwabach: zum 70. Geb. Horst Görner, zum 75. Geb. Wolfgang Staubitzer, zum 85. Geb. Margarete Spindler, zum 90. Geb. Erika Röthel

Prücklmeier schon seit Jahren geistig Behinderte in die BVS-Kegelmeisterschaften einbezogen. Das größte Problem der Beteiligung dieses Personenkreises sei deren Betreuung, gab der Sprecher zu bedenken. Dank des enormen Einsatzes von Bezirksfachwart Herbert Gruber konnte man bei den Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung gerade im G-Bereich einen enormen Zuwachs registrieren. Neben zahlreichen Meisterschaften und Bezirksveranstaltungen wie Bezirkswandertag, Nordic-Walking-Tag sowie Radltour erinnerte Prücklmeier an die Ausrichtung eines Spieltages der Blindenfußball-Bundesliga durch den FC Inter 09 Regensburg. Auf der Gartenschau in Tirschenreuth wurde ein Tag für Menschen mit Behinderung reserviert und dabei ein Boule-Platz eingeweiht. Bezirkssportwart Josef Pohl gab einen Überblick über die sportlichen Ereignisse, Meisterschaften und Veranstaltungen des Jahres 2013. Das Angebot war in die Bereiche Leistungssport, Breitensport, Rehasport, Inklusion und Sport für Menschen mit geistiger Behinderung eingeteilt. Im Breitensport stehen nicht Höchstleistungen und Meisterschaften im Vordergrund, sondern Gesundheit, Bewegung und geselliges Miteinander. An Gemeinschaftsveranstaltungen dafür war 2013 kein Mangel. Insgesamt 181 Sportabzeichen wurden in der Oberpfalz erworben; Parsberg (50), die RegensWagner-Stiftung Holnstein und Neutraubling führen die Teilnehmerliste an. Rehasport wird in vielen Arten und Bereichen in den Vereinen angeboten.

Nachruf Bezirk Niederbayern

Ludwig Kirchinger, VSV Straubing, 2. Vorsitzender seit 1972

Bezirk Mittelfranken

Willy Prölß, Altbürgermeister der Stadt Nürnberg und Ehrenmitglied des BVSV Nürnberg Georg Streeb, Gründungsmitglied und 15 Jahre stellvertretender Vorsitzender der Verwaltung im BVSV Nürnberg

Ehrung

Kreisvorsitzender Roger Anders (links) und BVS-Bezirksvorsitzender Josef Prückl­ meier zeichneten Gottfried Hiller (mitte), stellvertretender Bezirksvorsitzender im BVS von 2003 bis 2014, mit der BLSVEhrennadel in Gold mit großem Kranz aus. Hiller ist bereits seit 1968 Mitglied der BSG Parsberg und war von 1986 bis 1998 1. Vorsitzender; Ehrenmitglied der BSG Parsberg (und auch des TV Parsberg) ist er seit 1999, BSG-Ehrenvorsitzender seit 2000. Aus der Fülle der ehrenamtlichen Tätigkeiten im BVS Bayern und im Bezirk Oberpfalz seien herausgegriffen: Mitglied im Ehrenrat des BVS Bayern seit 2004 und dessen Vorsitzender seit 2012, Bezirksspielwart von 1983 bis 1996, Bezirkssportwart 1996 bis 2004, stellvertretender Bezirksvorsitzender von 2003 bis 2014. Foto: sfl

Der Sport für Menschen mit geistiger Behinderung findet hauptsächlich in den einzelnen Einrichtungen und Zen­ tren statt. Selbstkritisch zog der Bezirkssportwart das Fazit, dass das bestehende Sportangebot für die „Alten“ ausreicht, man sich jedoch Gedanken machen sollte, welche Neuerungen man für die jungen Sportler bereithalten müsse. Praxisnah und unbürokratisch klärte Regionalleiter Dieter Hubert von der ARAG-Sportversicherung die Versammlung über die Absicherung von Sportlern und Funktionären im Rahmen der Sportversicherung auf. Über den InklusionsSport im BVS referierte Miki Rammelmayr. Quelle: Mittelbayerische Zeitung

Spoka 3/20114 Aus den BEZIRKEN 25

Oberfranken BVSV Schönwald feiert 50-jähriges Bestehen Der BVSV Schönwald feierte am 5. April 2014 sein 50-jähriges Vereinsjubiläum. Zahlreiche Gäste, unter ihnen der Landrat des Landkreises Wunsiedel, Dr. Karl Döhler, und der 1. Bürgermeister der Stadt Schönwald, Robert Frenzl, der die Festrede hielt, waren der Einladung gefolgt. Die von der Big Bang Brass Band, jungen Musikern aus der Region, musikalisch hervorragend umrahmte Veran-

staltung war ein Highlight in der Vereinsgeschichte. Absoluter Höhepunkt des Abends war der Auftritt des Rollstuhltanzpaares Elisabeth Klimmek und Markus Vogel vom RSV Bayreuth. Der BVS Bayern, vertreten durch den Ehrenpräsidenten Reiner Krippner und die Vizepräsidentin und Bezirksvorsitzende Heidemarie Miklis, überreichten dem Verein den Ehrenwimpel des Ver-

Das Bild zeigt die Geehrten zusammen mit BVS-Ehrenpräsident Reiner Krippner (links), Heidi Miklis (3. v. r.), Dieter Hörwarth (5. v. r), Bürgermeister Frenzl (Bildmitte) und dem Rollstuhltanzpaar.

bandes und ehrten Christine Aschenbrenner, Günter Pickl, Karin Rausch, Elke Rupprecht und Udo Werner mit der Ehrenurkunde des BVS Bayern. Aus der Hand des BLSV-Bezirksvorsitzenden Dieter Hörwarth erhielten Anneliese Schneider und Udo Werner die Verdienstnadel des BLSV in Bronze mit Kranz für mehr als zehn Jahre, Dieter Rausch und Günter Pickl die silberne Verdienstnadel für mehr als 15 Jahre Tätigkeit in der Vorstandschaft. Für ihren über 20-jährigen Einsatz in der Vorstandschaft wurden Christine Aschenbrenner, Karin Rausch, Elke Rupprecht und Richard Schneider mit der silbernen Ehrennadel mit Gold ausgezeichnet. Der Vereinsarzt Dr. Rudolf Staudacher wurde für sein 25-jähriges Wirken mit der Verdienstnadel in Gold geehrt. Dem Verein überreichte der Bezirksvorsitzende die BLSV-Ehrenurkunde in Bronze. Langjährige Vereinsmitglieder wurden ebenfalls geehrt: für 25-jährige Mitgliedschaft Christine Aschenbrenner, Heidemarie Pickl, Maria Weinberg und Willi Röhring. Bereits seit 40 Jahren ist Harald Lang Mitglied im BVSV, er wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Für seine 50-jährige Treue zum BVSV wurde das letzte Gründungsmitglied des Vereins, Leo Bussay, geehrt. Er konnte jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein. Dieter Rausch

Sportabzeichen abgenommen Mitglieder des Forchheimer Behinderten- und Versehrtensport-Vereins wurden zu einer besonderen Ehrung in den kleinen Forchheimer Rathaussaal geladen. Herbert Burkholz ist seit 42 Jahren Vorsitzender des seit 1957 existierenden Forchheimer Vereins, den damals die Kriegsversehrten gründeten, weil sie trotz körperlicher Probleme Sport treiben wollten. Mittlerweile treffen sich die Mitglieder mehrmals in der Woche, unter anderem zum Schwimmen, Walken oder Radfahren. Das Sportabzeichen wird einmal im Jahr abgenommen. In den Bereichen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Kondition müssen Disziplinen ausgewählt werden. Zum zehnten Mal fand eine Ehrungsveranstaltung durch den Forchheimer Oberbürgermeister Franz Stumpf im Rathaussaal statt. Neben Gerhard Schneider und Beate Mayer erhielten auch Maria Schneider, Gerhard Much und Andreas Heim eine Urkunde. Andreas Heim nahm schon zum 23. Mal sein Sportabzeichen entgegen.

Auf dem Foto v. l. Vorsitzender Herbert Burkholz, daneben die Geehrten Gerhard Much, Beate Mayer, Andreas Heim, Maria Schneider, Gerhard Schneider und Oberbürgermeister Franz Stumpf.



Herbert Burkholz

26 Aus den BEZIRKEN Spoka 3/2014

Oberfranken Ehrungen beim VRG Bayreuth

Nachruf

Der BVS-Bezirk Oberfranken trauert um sein Ehrenmitglied

Karl Babl

Träger des Bundesverdienstkreuzes am Band, Träger des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, Träger der Ehrenmedaille des Bezirkstages von Oberfranken.

Bei der Mitgliederversammlung des VRG Bayreuth wurden wieder langjährige Mitglieder geehrt: v. l. die 2. Vorsitzende Karin Knörrer, Hildegard Eckert (35 Jahre), Wolfgang Bezold (30 Jahre), die 1. Vorsitzende Heidi Miklis (20 Jahre), Dieter Sauber (45 Jahre), Günther Büchner (30 Jahre). Heidi Miklis

Mittelfranken 10. Fränkische Meisterschaften im Schwimmen Die Fränkischen Meisterschaften im Schwimmen fanden auch dieses Jahr wieder im Hallenbad Nürnberg-Langwasser statt. Der BVS-Bezirk Mittelfranken, der gemeinsam mit dem BVSV Nürnberg die Veranstaltung ausrichtete, konnte insgesamt 92 Teilnehmer aller Altersklassen begrüßen. Die Starter waren aus Bamberg, Selb, Aschaffenburg, Schweinfurt, Gunzenhausen, Fürth, Erlangen und Nürnberg teilweise weit angereist. Nach der Begrüßung durch den Bezirksvorsitzenden aus Mittelfranken, Herbert Holzinger, und der organisatorischen Bekanntgabe pfiff Starter Günter

Fotos: Gerhard Beißer

Fischer zum ersten Wettkampf. Als Zeitnehmer fungierten Sportfreunde und Kollegen vom BLSV. Es gab spannende Wettkämpfe in den Disziplinen Brust, Freistil, Rücken sowie in verschiedenen Staffeln. Immer nach der Abfolge einiger Wettkämpfe folgte eine Siegerehrung durch den Bezirksvorsitzenden. Die rasche Auswertung und das Erstellen der Urkunden war dank eines neu angeschafften Auswertungsprogrammes möglich. Die Freude in den Augen der Teilnehmer über ihre erreichten Platzierungen entschädigte die Organisatoren für ihre lange Vorbereitungszeit. Zum Schluss der Veranstaltung erhielt jeder Teilneh-

Karl Babl war ein Urgestein des Versehrtensports und nachfolgend des Behindertensports in Oberfranken. Er war 27 Jahre als 2. Vorsitzender und Geschäftsführer des BVS-Bezirks Oberfranken tätig und Gründungsmitglied der Versehrtensportgruppe, die durch das Versorgungsamt entstand. Nach seinem Ausscheiden aus der Bezirksvorstandschaft im Jahr 1987 wurde er als Ehrenmitglied in die Vorstandschaft aufgenommen. Diese Funktion füllte er bis zu seinem Tod am 4. Mai 2014 aus. Wir werden ihn stets in ehrendem Gedenken behalten. Die Vorstandschaft des BVS-Bezirks Oberfranken Heidemarie Miklis, Bezirksvorsitzende

mer eine Erinnerungsmedaille mit auf den Heimweg. Zwischen den Wettkämpfen und in der Pause wurden die Sportler und ihre Betreuer, ebenso wie die Helfer vom Team des BVSV Nürnberg, bestens mit einem Imbiss, Obst und Getränken versorgt. Insgesamt traten alle frohgemut den Heimweg an und haben sich fest vorgenommen, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Allen Teilnehmern sowie Helfern und Organisatoren gilt unser besonderer Dank. Die Ergebnislisten zum Download: www.bvs-bayern.com/BVS-Bayern/Bezirke/Mittelfranken/Ergebnisdienst. Herbert Holzinger

Spoka 3/20114 Aus den BEZIRKEN 27

Mittelfranken Mit Engagement und Geschick beim Inklusionssporttag ‚Gemeinsam Spaß bei Sport und Spiel‘, das war das Motto des Inklusiven Sporttages, mit dem sich das ChristianErnst-Gymnasium in Kooperation mit der Georg-Zahn-Schule der Lebenshilfe Erlangen und der Integrativen-Sportgemeinschaft Erlangen in diesem Jahr an den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ in Erlangen beteiligte. Zwischen 9 und 12 Uhr trafen sich ca. 40 Schüler mit und ohne Handicap, um unter der Anleitung eines Übungsleiters der ISG Erlangen in der Friedrich-Sponsel-Halle gemeinsam Sport zu treiben. Für die Schüler der 5. und 6. Klassen beider Schulen war ein Erlebnisparcours vorbereitet worden. Die gemischten Gruppen sollten sich hier je eine Station erarbeiten, um sie dann ihren Mitschülern vorzustellen, so dass im Anschluss alle Stationen in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen und mit gegenseitiger Unterstützung für alle zu bewältigen waren.

In der Sportart Bosseln haben sich Schüler der 7. bis 10. Klasse beider Schulen mit so viel Engagement und Geschick versucht, dass man die Stunde mit einem kleinen Turnier beenden konnte.

Heidi Roth

Workshop für Frauen und Mädchen und interessierte Männer Überaus interessante und abwechslungsreiche Themen bot der Workshop für Frauen, Mädchen und interessierte Männer in der Karl-Schaller-Freizeitanlage des BVSV Nürnberg. Eingeladen hatte die Beauftragte für die Belange von Frauen und Mädchen des BVSBezirks Mittelfranken, Anita Eisele. Gemeinsam mit dem BVS-Bezirksvorsitzenden aus Mittelfranken, Herbert Holzinger, begrüßte sie 32 Teilnehmerinnen aus ihrem Bezirk. Nach einer kurzen Einführung begann auch gleich das Mitmachprogramm. Mirella Savegnago zeigte in

Fotos: Andrea Hofmeier

einer Doppelstunde Yoga für alle. In seiner interessanten Art erzählte Dr. Norbert Weithaus über den Kalorienverbrauch mit

und ohne Sport. Die Mittagspause wurde zum Gedankenaustausch unter den Teilnehmerinnen und dem interessierten Herrn genutzt, bevor es mit voller Power unter der Leitung von Natalia Lamp mit Therabändern weiterging. Gedächtnistraining nach Jacobsen war das Thema von Anita Eisele. Zum Abschluss betätigten sich alle Teilnehmer noch bei interessanten Mitmachspielen. Nach einer kurzen Schlussbesprechung, bei der man oft hörte: „Das war wieder toll!“, trat man den Heimweg an, nicht ohne das Versprechen: „Da machen wir nächstes Jahr wieder mit!“ Herbert Holzinger

28 Aus den BEZIRKEN Spoka 3/2014

Mittelfranken Bezirks-Nordic-Walking-Tag Bei warmen Frühlingstemperaturen fand wieder einmal im Staatsforst rund um Schwarzenbruck ein gut organisierter Nordic-Walking-Tag des Bezirks Mittelfranken statt. Uli Nüßlein (Gesamtleiter) begrüßte die angereisten Teilnehmer im Berufsbildungswerk Rummelsberg und ging nach kurzer Einweisung über die richtige Technik beim Nordic Walking mit der bunt gemischten Truppe auf die Strecke, die mit Abwechslungen nicht geizte: Nach den Gebäuden der Rummelsberger war das erste Ziel der Fröschauer Weiher, an dem sich viele Wasservögel, aber noch keine Badegäste zeigten.

Die neueste Attraktion um Rummelsberg wurde als nächster Punkt angesteuert: der am 1. Mai 2014 eröffnete, wunderbar in den Wald eingebaute Hochseilgarten, der auch für Rollis geeignet ist. Über den Einödhof Mauschelhof ging es weiter zum Anstieg des Dreibrüderberges. Als dieser „erklommen“ war, ging es meist nur noch bergab. Die gut ausgewählten Wege machten es den Walkern leicht, sich an der wunderschönen Natur mit viel Abwechslung zu erfreuen und auch fernab des Alltags bei frischer Luft einmal durchzuatmen. Am Ende der Walking-Tour gab es noch eine leckere Stärkung und nette Verabschiedungen. Dieser abwechslungsreiche Tag in der herrlichen Gegend wird den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben. Bis zum nächsten Mal! Andrea Hofmeier

Unterfranken Der Bezirk Unterfranken ehrt seine Meisterinnen und Meister Zu einer Feier in der Blindeninstitutsstiftung lud die Bezirksvorsitzende Barbara Beckmann die Meister des Jahres 2013 ein. Besonders erfreut war sie über die große Anzahl an Teilnehmern. „Dies zeigt das hohe Engagement der Sportler in unserem Bezirk“, so Beckmann in ihrer Rede. Aus diesem hohen Engagement entspringt dann wiederum eine hohe Leistungsdichte. Nicht nur einen Deutschen Meister, sondern derer gleich vier hatte Beckmann auf ihrer Liste und wurde von einer aktuellen zusätzlichen Deutschen Meisterin sofort auf fünf korrigiert. Sarah Hofmann vom VSV Würzburg konnte im Ski Alpin einen neuen Meistertitel vermelden. Sie klopft ebenso wie Franziska Liebhardt (VSV Würzburg) als Deutsche Meisterin im Kugelstoßen und Weitsprung, Sigi Hofmann (Schützen Grafenrheinfeld) im Bogenschießen und Peter Herdel (Bürgerl. Schützengesellschaft Schweinfurt) mit der Sportpistole heftig an die Türen des Kaders für die nächsten Paralympischen Spiele. Monika Rippberger von den Schützen Grafenrheinfeld als Dritte bei der DM mit dem Gewehr, Peter Herdel als Zweitplazierter in der Sportpistole, Heinz Schneider von Diana Blankenbach und Nadja Schumacher vom VSV Würzburg mit dem

Bezirksvorsitzende Barbara Beckmann ehrt die 3. Bayerischen Hallenboccia-Meister aus Partenstein.

Handbike empfehlen sich für höhere Aufgaben. Auch im Kegeln, aktuell keine paralympische Disziplin, konnte Barbara Beckmann mit Waldemar Wottschel einen Deutschen Meister begrüßen. Viele andere Meister, Bayerische und Unterfränkische - auch in neuen Sportarten wie Hallenboccia - zeigen, „... dass der Bezirk lebt!“, so Beckmann. Sie wünscht sich aber immer noch mehr Teilnehmer im Bereich des Breiten-

sports, gerade bei Veranstaltungen wie dem Bezirkswandertag und dem Bezirkssportfest. Dass viel im Bezirk geleistet wird, zeigt die große Anzahl an Teilnehmern an den Bezirkslehrgängen im Bereich Behinderten- und Rehabilitationssport. Hier reisen Teilnehmer aus ganz Bayern an, um von der hohen Qualität der unterfränkischen Lehrgänge zu profitieren. Klaus Weiss

Spoka 3/20114 Aus den BEZIRKEN 29

Unterfranken Gelebte Inklusion Inklusion wurde von der Bundesregierung als Oberbegriff des Zusammenlebens zwischen Menschen mit und ohne Behinderung eingeführt. Wie man Inklusion im Sport erreichen kann, zeigten die Judokinder des 1. FC Iphofen mit ihrer Trainerin Dominice Weiglein. Auf Einladung der Abteilungsleiterin Ulrike Weig­ lein kamen die Kae-in-Sog-in-Sportler des BVSV Kitzingen in die Karl-Knauf-Halle nach Iphofen. Bereits zum dritten Mal trainierten Dominice, ihre Schwester Nicola und Mutter Ulrike Weiglein mit den Sportlern mit Behinderung. Die ersten beiden Male fand das Training in den Räumlichkeiten der Mainfränkischen Werkstätten in Kitzingen statt. Nun erfolgte der Gegenbesuch, und die beiden Übungsleiter des BVSV, Andreas Brandner und Volker

Foto: Ulrike Weiglein

Kuhn, besuchten mit neun Sportlern die Judokinder in Iphofen. Nach kurzer Zeit hatte Dominice alle Hände voll zu tun, um die quirlige Truppe unter einen Hut zu bringen. Es wurde gestoßen, gerangelt und geworfen. Handicap oder nicht - das war schnell egal, und

man übte gemeinsam. Volker Kuhn und Andreas Brandner unterstützten immer wieder, wenn eine Übung nicht gelingen wollte. Geduld und stetige Wiederholung ist das Prinzip, mit dem die beiden Übungsleiter ihre Handicap-Sportler fördern. Klaus Weiss

Der Yo-Yo-Test funktioniert auch blind man bereits die Blindenfußballer der deutschen Nationalmannschaft. Nun waren die Bundesliga-Kicker von VSV und BFW Würzburg an der Reihe. „Die sehbehinderten Spieler und sehenden Torhüter werden von uns zunächst durch Schwarzbrillen alle auf einen einheitlichen Sehrest von null Prozent gebracht“, erläutert Olaf Hoos. „Dann absolvieren die Sportler zwei Fitness-Übungen, die wir identisch auch mit Sehenden durchführen.“ Die Organisation und die Auswertung der Tests liegen in den Händen von Thomas Ruttmann und Michael Kümmel. Um sicherzugehen, dass die Übungen auch ohne Sehvermögen machbar sind, checkten die beiden Sportstudenten den Ablauf im Vorfeld mit sehenden Kommilitonen, die sie mit Schlafbrillen vorübergehend blind machten. „Interessant ist für uns, wo es Unterschiede in der Leistung seDie beiden Würzburger Blindenfußball-Nationalspieler Enrico Göbel und Sebastian Schäfer (von links) absolvierten den Yo-Yo-Test unter hender und blinder der Schwarzbrille. Zur besseren Orientierung ist die Strecke für den Sportler gibt und Geradeaus-Sprint mit Gummibändern markiert. Foto: Petro Göbel warum diese auftreWürzburg. Die Bundesliga-Blindenfußballer vom Vital-Sportverein (VSV) und Berufsförderungswerk (BFW) Würzburg und das Sportzentrum der Universität Würzburg machen gemeinsame Sache: Im Mittelpunkt steht die wissenschaftliche Leistungsdiagnostik für den Würzburger Bundesliga-Kader, der sich zum Großteil aus blinden und stark sehbehinderten Sportlern zusammensetzt. Dr. Olaf Hoos, Leiter des Uni-Sportzentrums am Hubland, nimmt den Blindenfußball zusammen mit Prof. Dr. Ralph Beneke von der Philipps-Universität Marburg seit einiger Zeit wissenschaftlich ins Visier. Im Rahmen des Projekts testete

Die Sportstudenten Michael Kümmel und Thomas Ruttmann (von links) überprüfen die Fitness der Würzburger Blindenfußballer und analysieren die erhobenen Daten mit dem Leiter des Uni-Sportzentrums Dr. Olaf Hoos. Foto: Marcus Meier

ten“, betonen die Studenten. Neben einer Gleichgewichtsübung auf dem Wackelbrett geht es vor allem beim sogenannten Yo-Yo-Test an die physische Leistungsgrenze. Der vom dänischen Fußballtrainer Jens Bangsbo entwickelte Yo-Yo-Test ist eine Art Pendellauf. Dabei muss der Athlet bei steigender Geschwindigkeit zwischen zwei zwanzig Meter entfernten Markern hin und her laufen, bis das Tempo nicht mehr gehalten werden kann. Aus den gemessenen Werten des Tests können die absolvierte Distanz und die maximale Herzfrequenz bestimmt werden. Zudem ist es möglich, die maximale Sauerstoffaufnahme abzuschätzen. Marcus Meier

30 HAUS UNTERJOCH Spoka 3/2014

Schwaben Inklusiver Kegelnachmittag Mitte März fand erneut ein Kegelnachmittag in Schwaben statt. 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen in die Wertachgaststätte nach Inningen, um gemeinsam am Freitagnachmittag auf die „Vollen zu schieben“. Von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr fielen die Kegel beim ‚Gartenzaun‘, ‚Fuchsjagd‘ oder ‚Spekulieren‘ auf zwei Bahnen. Mit Kaffee und Kuchen gestärkt ging es in die nächste Runde. Sei auch Du dabei, beim Kegeln Runde 3! Bitte vormerken: Bezirksmeisterschaften im Herbst 2014. Sarah Ableitner

1. Schwäbisches Inklusives Schwimmfest mit 210 Starts Das zum ersten Mal veranstaltete Inklusive Schwimmfest für Kinder und Jugendliche in Dillingen war ein voller Erfolg! Die Mannschaften aus Donauwörth, Gundelfingen, Höchstädt, Mindelheim, Nördlingen und Nürnberg waren ganz begeistert von der Veranstaltung und möchten gerne, dass das Turnier fortgesetzt wird. Insgesamt 70 Schwimmerinnen und Schwimmer zeigten bei 210 Starts ihr Können. Alle Schwimmlagen von 25 bis 100 m wurden geschwommen. Auch bei den Staffelwettbewerben waren alle Mannschaften am Start und wurden von den Zuschauern angefeuert. Das Dillinger Schwimmbecken muss zudem über ein „schnelles Wasser“ verfügen, denn fast alle Teilnehmer haben ihre Meldezeiten unterboten. Der Wettkampf war bis zum Schluss sehr harmonisch und auch verletzungsfrei. BVS-Präsident Hartmut Courvoisier war persönlich als Gast beim Schwimm-

fest anwesend und nahm zusammen mit Erika Schweizer, der Vertreterin von Oberbürgermeister Frank Kunz, die Siegerehrung vor. Jeder Teilnehmer durfte sich über Urkunden und Medaillen

freuen, aber auch über Geschenke ortsansässiger Unternehmen und weiterer Firmen aus dem Landkreis. Text + Fotos: Armin Pausewang

Spoka 3/2014 HAUS UNTERJOCH 31

Ausschreibung BVS- und VdK-Gesundheits­­woche vom 12.-19.09.2014 in Unterjoch Der VdK-Kreis Augsburg und der BVSBezirk Schwaben bieten gemeinsam eine Gesundheitswoche an. Ziel ist es, das Gesundheits- und Wohlbefinden zu steigern. Die Seele zu entspannen, die Lunge atmen zu lassen und die Natur zu erleben, bilden besondere Schwerpunkte. Unter dem Motto „gemeinsam geht alles leichter“ wird das Gruppenerlebnis eine wichtige Rolle einnehmen. Benötigte Materialien werden vom BVS Bayern gestellt. Geschulte Sporttherapeuten bieten ein altersgerechtes Bewegungs- und Ge-





brüchig, rissig

Himmelsrichtung zum Nenn► wert (Bankw.)

6

►Γ

Spaß, Vergnügen (ugs.)

►Γ

Staat der USA

►Γ

Rätseln lohnt sich! Sitzbereich im Theater Γ►

Anhänglichkeit, Loyalität

2

dt. Sozialist (Friedrich)

Truppen► unterkunft 3

5

Γ► Landschaftsgarten

Körperflüssigkeit



Γ► Spielmarke beim Roulette

„fleißiges“ Insekt

4

kostbarer Duftstoff tierischer Herkunft

Gottes Gunst Γ►

scherzhaft: Verstand

salopp: unwohl, dürftig

1







frühere französische Münze ▼



Drehpunkt

Γ►

Lehrgang ►

Anmeldung über [email protected] com, Tel. 0821-3102 2364, BVS Bayern, Geschäftsstelle Schwaben, Prinzregentenplatz 4, 86150 Augsburg - Buchungsnummer „BVS-Gesundheitswoche“ 09/14 (Buchungsnummer bitte nicht vergessen!) Meldeschluss: 11. August 2014 Gruppen-Pauschalpreis pro Person bei Vollpension inkl. Kursgebühr 369 € Detaillierte Infos unter www.bvs-bayern. com/BVS-Bayern/Bezirke/Schwaben/ Termine

sundheitsprogramm an mit den Zielen der Prävention und Rehabilitation. Termin: 12.-19.09.2014 Ort: BVS-Sport- und Freizeitzentrum Haus Unterjoch Programm: Wassergymnastik, Wirbelsäulengymnastik, Mobilisationstraining für Gelenke, Atemgymnastik, Freizeitspiele und geführte Wanderungen, zur Entspannung Saunalandschaft und Schwimmbad. Sportkleidung, Badesachen, Wanderkleidung, festes Schuhwerk und gute Laune sind mitzubringen. Eine Abrechnung über die Krankenkasse kann nicht gewährt werden. Teilnahmebestätigung über eine erfolgreiche und regelmäßige Teilnahme am präventiven Wirbelsäulenprogramm gibt es am Ende der Gesundheitswoche.



Redaktionsschluss

für die nächste Ausgabe des Spoka ist der 5. Juli 2014.

Es ist Sommer in Unterjoch! Die Allgäuer Landschaft lockt zum Wandern - zahlreiche Sehenswürdigkeiten laden zum Besuch ein. Buchen Sie schnell - oder gewinnen Sie bei unserem Preisrätsel! Unter den Einsendern des richtigen Lösungsworts verlosen wir ein Wochenende (Anreise Freitag, Abreise Sonn­ tag) für 2 Personen in unserem Sport- und Freizeitzentrum Haus Unterjoch im wunderschönen Allgäu! Inklusive Schwimmbad, Sauna, Fitness­raum, Halbpension ... (Mitarbeiter der Geschäfts­stelle sind ausgenommen). Das Lösungswort ergibt sich aus den farbig unterlegten Fel­dern. Reihen Sie einfach die Lösungsbuchstaben in der Reihen­folge der Zahlen aneinander. Einsendeschluss: 10. Juli 2014 Viel Erfolg beim Raten! Senden Sie das Lösungswort mit Ihrer kompletten Anschrift per Post oder E-Mail an: BVS Bayern, Georg-Brauchle-Ring 93, 80992 München, EMail: [email protected] Das Lösungswort beantwortet folgende Frage: Welchen Vorteil bringt die Kooperation mit dem Wonnemar? 1

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Auflösung aus SPOKA Nr. 2/2014: Die Lösung lautete „Flyer“ - Gewinner ist Herr Hubert Seifert aus Mellrichstadt.

Neuer Kooperationspartner für Haus Unterjoch: Wonnemar Sonthofen Das Sport- und Freizeitzentrum des BVS Bayern, Haus Unterjoch, hat einen neuen Kooperationspartner: Das Freizeitbad Wonnemar in Sonthofen bietet Übernachtungsgästen von Haus Unterjoch 15 % Ermäßigung auf die aktuellen Eintrittspreise. Schwerbehinderte erhalten auf den ermäßigten Eintritts-

preis ebenso 15 % Rabatt. Freien Eintritt haben Begleitpersonen von Schwerbehinderten mit gültigem Nachweis sowie Geburtstagskinder jeden Alters! Das Wonnemar bietet täglich von 10 bis 22 Uhr Spaß und Erholung und ist von Haus Unterjoch aus in 25 Minuten zu erreichen:

Wonnemar Sonthofen Stadionweg 5 87527 Sonthofen Tel. (0 83 21) 78 09 70

Redaktion

BVS Bayern • Georg-Brauchle-Ring 93 • 80992 München ZKZ 06407 • Entgelt bezahlt • PSdg.

Sport- und Freizeitzentrum Haus Unterjoch Der BVS Bayern lädt ein zum

Fest der Bezirke am 27. September 2014 Ganz im Zeichen des Bezirks Oberfranken steht das Fest der Bezirke am Samstag, 27. September im Sport- und Freizeitzen­trum Haus Unterjoch. Das Wochenend-Special mit Abendessen (Freitag), am Samstag Jazz-Frühschoppen, Kaffee & Kuchen und Abendessen mit -Bier-Seminar und Frühstück am Sonn­-­ tag ist schnell ausgebucht. Deshalb jetzt schon reservieren!

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