2015 - beim Hospiz Bergstraße

2015 - beim Hospiz Bergstraße

Hospiz-Brief Bergstraße 2/2015 Hospiz-Brief Bergstraße Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Hospizfreunde! Zu den Kernaufgaben der Hospizbewegung geh...

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Hospiz-Brief Bergstraße 2/2015

Hospiz-Brief Bergstraße Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Hospizfreunde! Zu den Kernaufgaben der Hospizbewegung gehört es, Sterben, Tod und Trauer „öffentlich“ zu machen und zu einem neuen Umgang damit zu ermutigen. Im Kreis Bergstraße ist uns das in den letzten Jahren recht gut gelungen, auch Dank der beachtlichen Unterstützung durch (Kirchen-) Gemeinden, Politik und Medien. Aus aktuellem Anlass möchten wir diesmal zwei „Multiplikatoren“ besonders hervorheben, den Bergsträßer Anzeiger und die Bergsträßer Abgeordneten: Die regionale Presse, weil dort immer große Bereitschaft besteht, unsere Anliegen redaktionell aufzugreifen (s. Foto Kamingespräch BA); die Bundestags- und Landtagsabgeordneten, weil sie den Hospizgedanken in die parlamentarische Arbeit einbringen und sich öffentlich dazu bekennen. Dazu passt der Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Gröhe zur Verbesserung der Begleitung sterbenskranker Menschen. Er nimmt Bezug auf die Debatte im Deutschen Bundestag vom November 2014, wo mit überwältigender Mehrheit der Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung beschlossen wurde. Diese parteiübergreifende Anerkennung der hospizlichen Arbeit nehmen wir dankbar zur Kenntnis und beziehen besonders die ehrenamtlichen Hospizhelfer mit ein. Das stetig wachsende

Interesse der Bevölkerung und die Bereitschaft, sogar bei der Weinlagenwanderung am 1. Mai das Hospiz Bergstraße zu besuchen, kann durchaus als Bestätigung der These gelten, dass die Hospizthemen allmählich „gesellschaftsfähig“ werden. Aber: Beruhigt zurücklehnen können wir uns dennoch nicht. Denn der zweite Teil jener Debatte zielt auf eine gesetzliche Regelung der Sterbehilfe, die hospizliche Prinzipien konterkarieren könnte: Akzeptanz der Mithilfe beim Suizid oder gar Töten auf Verlangen. Die hospizlich-palliative Antwort besteht dagegen unbeirrt in der einfühlsamen, solidarischen Begleitung der Patienten und der bestmöglichen Linderung ihrer Leiden (wie Schmerzen, Angst, Einsamkeit), nicht jedoch in der Beseitigung der Leidenden. Unsere große Sorge ist, dass mit einer Absenkung der Hemmschwelle zum Töten eine Tür geöffnet wird, die sich nie wieder schließen lässt – wie die Büchse der Pandora in der griechischen Mythologie. Wir jedoch vertrauen weiterhin auf Ihre Unterstützung dabei, den wahrhaft humanen hospizlichen Anspruch zu bewahren und zu leben. Dr. Wolfgang Nieswandt, 1. Vorsitzender Prof. Dr. Albert Mühlum, 2. Vorsitzender

Geistliches Grußwort Das Zeitliche segnen

Er oder sie hat das Zeitliche gesegnet. Das sagen wir manchmal, wenn wir vom Sterben reden. Wer Sterbende begleitet, kann dabei an die Grenzen seiner Kräfte kommen. Zugleich aber wird diese Aufgabe oft als segensvoll erlebt. Als besondere Wegbegleitung. Das hat mit diesem Segen am Ende des Lebens zu tun. Hier können wir in eindrücklicher Weise erfahren, dass Segen heißt, sich ganz in Gottes Hand, in seinen Machtbereich zu begeben. Wer sich segnen lässt, der lässt sich von Gott etwas Gutes sagen. Denn Segnen heißt von der lateinischen und griechischen Wortbedeutung her: gut sagen – auch: gut reden von, also loben oder preisen. Mit dieser ursprünglichen Bedeutung ‚etwas Gutes sagen‘ kommen wir der Bedeutung des Segens ganz nahe: Der Segen ist ein Wort, das gut ist – gut tut. Es kann heilen oder trösten, Versöhnung stiften, uns stärken und Mut machen. Dieser Segen am Lebensende ist also ein Segen für den, der geht und für die, die bleiben. Ein Abschiedssegen, der deutlich macht, dass Gott alles Zeitliche segnet: unser Leben mit allen Höhen und Tiefen ebenso wie unser Sterben. Den Segen, der bleibt * (Johanna Domek) Der Segen ist wie eine Ritze in der Wand, wie ein Riss in der Mauer, wo das Licht einfällt. Wenn ein Mensch im Abschied des Lebens vor der schmalen Tür zu einem neuen Leben, ja schon auf der Schwelle steht, wenn er, wie wir sagen, das Zeitliche segnet, fällt oft viel Licht herein. Gottes Segen möge Sie begleiten und sein Licht in Ihr Leben leuchten

Kamingespräch beim Bergsträßer Anzeiger, Thema: „Beihilfe zum Suizid?“

Bild: Thomas Neu

Ulrike Scherf, Pfarrerin und Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten der EKHN, Beirätin in der Hospiz-Stiftung Bergstraße

* Johanna Domek, Segen – Quelle heilender Kraft, Münsterschwarzach 2011

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Hospiz-Brief Bergstraße 2/2015

Liebe Freundinnen und Freunde unserer Hospiz-Stiftung, weniger als die Hälfte der Bevölkerung kann auf Anhieb eine Stiftung nennen, hat der Bundesverband Deutscher Stiftungen herausgefunden. Dabei gibt es in Deutschland 19.000 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts, mehr als 20.000 Treuhandstiftungen und über 30.000 kirchliche Stiftungen. Wie schön, dass Sie nicht zu der riesengroßen Gruppe gehören, die nicht eine Stiftung nennen kann. Sie kennen zumindest eine Stiftung: die Hospiz-Stiftung Bergstraße und engagieren sich sogar finanziell bei ihr - und das ist gut so. Nicht wenige von Ihnen kennen auch eine zweite Stiftung: die Impulse Stiftung, die wir mit verwalten und im vorletzten Hospizbrief vorstellten. Sie unterstützt schwerstkranke Menschen, die sich in finanziellen Nöten befinden. Die Bankverbindung dieser äußerst hilfreichen Stiftung finden Sie auf Seite 4. Auch die Impulse-Stiftung sei Ihrer Großherzigkeit wärmstens empfohlen. Im letzten Hospizbrief haben wir Sie darüber informiert, wie Sie sich bei der Hospiz-Stiftung Bergstraße finanziell einbringen können und Ihnen angeboten, Sie zu beraten. Heute möchte ich Sie insbesondere darüber informieren, dass die Hospiz-Stiftung Bergstraße noch in diesem Jahr das so genannte DZI-Spendensiegel beantragen wird. Jede Organisation, die gemeinnützig ist und auf Spenden angewiesen ist, sagt von sich, sie sei

Hospiz trifft Politik Aus einem bemerkenswerten Brief von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe an die Mitglieder der Fraktionen von CDU/CSU und SPD im Deutschen Bundestag zum Entwurf eines Hospizund Palliativ-Gesetzes – HPG: „Schwerstkranke und Sterbende gut zu begleiten und ihre Würde zu achten, gehört zu den wichtigsten Aufgaben einer menschlichen Gesellschaft. Menschliche Zuwendung und gute pflegerische, medizinische und seelsorgerliche Hilfen sind daher das Wichtigste, was wir Schwerstkranken und Sterbenden schulden. Hilfe zu geben und Hilfe zu empfangen - beides 2

seriös. Dennoch gibt es auch hier schwarze Schafe. Das Deutsche Zentralinstitut vergibt sein Spendensiegel nach eingehender Recherche nur an Organisationen, von denen sie überzeugt ist, dass alles rechtens ist. Bisher haben alle Stiftungen, die das Spendensiegel beantragt haben, die Kriterien erfüllt. Dafür sorgt schon das Finanzamt, das die Gemeinnützigkeit ausspricht, sowie die Stiftungsaufsicht beim Regierungspräsidium, das Jahr für Jahr prüft, ob alles rechtens ist. Wie kamen wir trotz aller Kontrollen dazu, das Spendensiegel zu beantragen? Ein Freund unserer Stiftung ließ uns wissen, dass er sich finanziell stärker bei uns engagieren würde, wenn wir das Spendensiegel hätten. Vielleicht geht es Ihnen auch so. Sie sehen, wir tun alles, damit Sie sicher sein können, dass Ihr Geld als Zuwendung, Ihre Eigentumswohnung, Ihr Haus, Ihre testamentarische Verfügung bei uns bestens angelegt ist. Und das nicht nur für ein oder zwei Jahre, sondern nach irdischer Begrifflichkeit „auf ewig“.

Weiteres Stiftungsziel erreicht Die HSB wurde 2002 gegründet, um das Hospiz Bergstraße zu fördern und finanziell zu sichern. Bereits damals verankerten wir in der Stiftungsverfassung, dass auch die ambulanten Hospizgruppen im Kreis Bergstraße gefördert werden sollen, sobald das Stiftungsvermögen durch Zustiftungen erhöht und hieraus ausreichende Erträge erwirtschaftet worden sind. Anfang 2015 konnten wir erstmals die fünf aktiven Hospizgruppen im Kreis mit je 1.000 € unterstützen – dank der Zustiftungen der Bergsträßer Bürger und der hervorragenden Vermögensverwaltung unseres Stiftungsvorstandes. Die Hospizgruppen des Kreises Bergstraße sagen: Großes Dankeschön! Jeca Blank, Beirätin

Bleiben Sie uns gewogen und herzlich gegrüßt Rüdiger Bieber Pfarrer i.R., Stiftungsvorstand

gehört zu unserem Leben. Deswegen ist mir als Gesundheitsminister der Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung ein ganz besonderes Anliegen. Viel ist in diesem Bereich in den vergangenen Jahren geschehen, vor allem dank des Einsatzes Vieler in der Hospizbewegung, die auf eindrucksvolle Weise aus der Bürgergesellschaft heraus entstanden ist und eine starke Entwicklung genommen hat. Aus- und Weiterbildung in der Palliativmedizin, eine Weiterentwicklung des Rechts zur Abgabe schmerzstillender Medikamente und neue Behandlungsmethoden ermöglichen es heute, dass in den allermeisten Fällen unerträglichen Schmerzen wirksam begegnet werden

Einstimmig wiedergewählt hat der Beitrat der Hospiz-Stiftung Bergstraße das bewährte Trio: Hille Krämer als Vorsitzende des Beirats, Jörg Schmidt und Rüdiger Bieber in der Verantwortung des Vorstands der Stiftung

kann. Auch wenn wir zuletzt bereits große Schritte im Bereich der Palliativ- und Hospizversorgung machen konnten, so bleibt noch viel zu tun! Denn noch werden die heute möglichen Hilfen in unserem Land nicht überall angeboten, sie sind zum Teil auch noch unbekannt. Deshalb haben wir uns als Koalition und Bundesregierung gemeinsam für diese Legislaturperiode vorgenommen, die Hospiz- und Palliativversorgung weiterzuentwickeln. Vor diesem Hintergrund hat … das Bundeskabinett den Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland (Hospiz- und Palliativgesetz - HPG) beschlossen. Ziel ist ein flächendeckendes Hospiz- und

Hospiz-Brief Bergstraße 2/2015 Palliativangebot in ganz Deutschland. Denn insbesondere im ländlichen Raum fehlt es noch an ausreichenden Angeboten. Geplant ist unter anderem, die Hospizarbeit finanziell besser zu fördern. Mit gezielten Maßnahmen und finanziellen Anreizen soll zudem die ambulante Palliativversorgung gestärkt werden. Auch in den Altenpflege-Einrichtungen soll die Hospiz- und Palliativversorgung ausgebaut werden, denn viele Menschen verbringen ihre letzten Lebensmonate dort. Um Bewohnern von Pflegeeinrichtungen ein ihren Wünschen entsprechendes Angebot an Palliativversorgung und Hospizbetreuung in ihrer letzten Lebensphase zu ermöglichen, wollen

wir, dass Pflegeeinrichtungen stärker mit Hospizdiensten und Ärzten kooperieren. Zudem sollen Versicherte und ihre Angehörigen künftig einen Anspruch auf individuelle Beratung und Hilfestellung durch die Krankenkasse bei der Auswahl und Inanspruchnahme von Leistungen der Palliativ- und Hospizversorgung erhalten.“ Nach konkreten Regelungen zur Verbesserung der Hospizkultur und Palliativversorgung schließt das Schreiben: „Liebe Kolleginnen und Kollegen, bei diesem Gesetzentwurf geht es darum, was für unsere Gesellschaft Menschenwürde und Selbstbestimmung in der letzten

Lebensphase bedeutet. Schwerstkranke Menschen sollen die Gewissheit haben, dass sie in ihrer letzten Lebensphase nicht allein sind und in jeder Hinsicht gut versorgt und begleitet werden. Denn jeder schwerstkranke Mensch soll die Hilfe und die Unterstützung bekommen, die sie oder er in der letzten Lebensphase wünscht und benötigt. Ich werbe daher um Ihre Unterstützung und Ihre Zustimmung für dieses Projekt im Parlament und in der öffentlichen Debatte. Mit freundlichen Grüßen gez. Hermann Gröhe“

Ein Jahr als Hospizfürsprecher Was ist ein Hospizfürsprecher? Diese Frage stellte sich mir, als mich im Sommer 2014 Margarete Keilmann, die Pflegedienstleiterin des Hospiz Bergstraße, fragte, ob ich bereit sei, dieses Ehrenamt zu übernehmen. Ich sei ja schon seit Eröffnung als Hospizhelfer häufig ehrenamtlich im Einsatz. Außer mittwochs und donnerstags bin ich vormittags für zwei Stunden im Hospiz. Ich habe zugesagt, weil mir ein zusätzliches Ehrenamt (Hospizfürsprecher) im eigentlichen Ehrenamt (Hospizhelfer) sinnvoll erschien. Eine reizvolle Kombination, denn als Hospizfürsprecher vertrete ich, als Vertrauensperson, die Bewohner oder, wie wir sagen, die Gäste des Hospizes gegenüber der Einrichtungsleitung. Das Amt des Hospizfürsprechers beruht auf dem Hessischen Gesetz über Betreuungs- und Pflegeleistungen, das in § 6 das Mitwirkungsrecht von Bewohnerinnen und Bewohnern in stationären Einrichtungen durch einen zu wählenden Einrichtungsbeirat vorsieht. Diesem soll auch ein ehrenamtlich tätiger Einrichtungsfürsprecher angehören. Die häufige Anwesenheit im Hospiz ermöglicht mir den zeitnahen, persönlichen Kontakt zu den Gästen, die ich schon bald nach ihrer Ankunft im Hospiz besuche. Dabei erkläre ich meine beiden Funktionen. Zudem wird auf meine Aufgaben durch öffentlichen Aushang mit Foto im Flur und im Infoordner im Gästezimmer hingewiesen.

Seeheim-Jugenheim. Eingeladen wurde von der zuständigen Sozialarbeiterin im Hessischen Amt für Versorgung und Soziales in Darmstadt. Als Neuling stellte ich mich im Kreis der zahlreich anwesenden Heimbeiräte als wohl jüngster Teilnehmer (Jahrgang 1946) und Nichtbewohner einer stationären Einrichtung vor. Die Schilderung meiner ehrenamtlichen Tätigkeit erregte großes Interesse, so wurde der Entschluss gefasst, das nächste Treffen im Hospiz Bergstraße abzuhalten. Es fand im März dieses Jahres statt. Meine Einsätze als Hospizhelfer sind geprägt von den täglich anders verlaufenden Begegnungen mit den Gästen. Liedgesang mit Gitarrenbegleitung, Gespräche (auch mit Angehörigen), aber auch das längere und stumme Verweilen am Sterbebett sehe ich als die wichtigsten meiner vielfältigen Aufgaben als Hospizhelfer. So auch jüngst wieder, als ich einen Gast besuchte, den ich mit verkrampfter Hand um die Klingel im Bett liegend antraf. Mit dem sanften Erklingen der Gitarrensaiten und dem dezent vorgetragenen Liedgesang löste sich alsbald die Hand von der Klingel und der Körper suchte sich eine entspannte Schlafposition.

Spendenaufruf für neues Hospiz-Auto Das Hospiz Bergstraße wird in diesem Sommer fünf Jahre alt. Bisher konnten wir ein Fahrzeug nutzen, das uns über Sponsoren für fünf Jahre zur Verfügung gestellt wurde. Nun benötigen wir ein neues Fahrzeug. Wir nutzen das Auto für Fahrten mit Gästen oder Angehörigen, z.B. für Fahrten zum Zahnarzt oder kleine Ausflüge. Da wir im Hause selbst kochen, sind zweimal in der Woche Lebensmitteleinkäufe notwendig. Diese Einkäufe werden von ehrenamtlichen Mitarbeitern durchgeführt. Dazu benötigen wir unbedingt das Auto. Wir bitten Sie um Unterstützung bei der Anschaffung des neuen Hospiz-Autos. Unter dem Kennwort „Spende für Hospiz-Auto“ können Sie auf das Konto des Hospiz Bergstraße, IBAN DE39 5095 0068 0003 0730 79 bei der Sparkasse Bensheim Ihre Spende überweisen. Wir sagen schon jetzt herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Und genau dies empfinde ich als die schönsten Momente im Einsatz als Hospizhelfer und Hospizfürsprecher. Wolfgang Seitz

Sehr bald erhielt ich eine Einladung zur Teilnahme am Treffen des Arbeitskreises für Einrichtungsfürsprecher in 3

Hospiz-Brief Bergstraße 2/2015

Bildungsangebote im Jahresprogramm Angeregt von der großen Resonanz auf Angebote im Jahresprogramm vergangenen Jubilä2015/2016 umsjahr, haben sich die Verantwortlichen des Hospiz-Vereins entschlossen, verLeben in Würde stärkt Fortbildungen bis zuletzt und Vorträge zu hospizlichen Themen anzubieten. Dazu wurde das Referat „Fortbildung und Öffentlichkeitsarbeit“ geschaffen, das von Doris Kellermann geleitet wird. Die aktuellen Veranstaltungen sind im Jahresprogramm 2015/16 zusammengefasst. Fortbildung Austausch und Information Qualitätszirkel Veranstaltungen Workshops und Gespräche

Dabei gibt es einige Neuerungen: So richten sich sechs „Workshops“ an interessierte Bürger und Fachpersonal gleichermaßen. Jeweils samstagnachmittags können sich Interessierte mit ausgewählten hospizlichen Fragen beschäftigen. Am 19. September z.B. sind die Teilnehmer des Workshops „Das Leben betrachten“ dazu eingeladen,

mit kreativen Methoden und im Austausch mit anderen Teilnehmern eine (Zwischen-)Bilanz ihres Lebens zu ziehen.

Neu ist auch ein ‚Qualitätszirkel‘, der sich an Fachkräfte von Pflegediensten, Pflegeheimen und Krankenhäusern richtet. Ziel ist es, im kollegialen Austausch schwierige Versorgungssituationen zu beleuchten und gemeinsam Wege zu finden, um Problemlagen konstruktiv zu bearbeiten. Im November wird die schon bekannte Reihe „Bergsträßer Hospiz-Gespräche“ fortgeführt. Zudem bietet der HopizVerein am 07.11. die Möglichkeit, sich mit der Bestattungs-, Friedhofs- und Trauerkultur im deutschsprachigen Raum auseinanderzusetzen. Besucht wird das Museum für Sepulkralkultur in Kassel. Das Programm ist erhältlich beim Hospiz-Verein Bergstraße, Sandstr. 11 Bensheim, Tel: 06251-989450 oder als Download unter www.hospiz-vereinbergstrasse.de/aktuelles.htm

Kunstausstellungen im Hospiz Bergstraße Vernissage von Norbert Göller: „Zwischen Himmel und Erde“ Eine wunderbare Vernissage konnten die Besucher am 21.05.2015 im Hospiz Bergstraße erleben. Der Hobbyfotograf Norbert Göller hatte zu einer besonderen Vernissage eingeladen. Neben selbst fotografierten Bildern mit Motiven der Bergstraße, wurde ein Kalender für 2016 vorgestellt, der einen Teil der Ausstellungsbilder beinhaltet. Ein Höhepunkt war die Verlosung zweier Fotobildbände - ebenfalls mit Motiven der Bergstraße. Der Erlös der Kalender und Bücher, sowie ein Teil aus dem Bilderverkauf, kommt dem Hospiz Bergstraße zu Gute. Die Bilder tragen mit ihren kräftigen Farben und ihren ausdrucksvollen Motiven zu einer besonderen Atmosphäre im Hospiz bei.

Wir laden alle interessierten Leser ein, sich diese außergewöhnliche Ausstellung anzuschauen. Wechselausstellung von Ursula Müller: „Keramikskulpturen“ seit 2013 kann man im Eingangsbereich des Hospiz Bergstraße Keramikskulpturen von Ursula Müller anschauen. Die Ausstellung mit wechselnden Themen zeigt Skulpturen, in denen die Künstlerin Gefühle zum Thema Zuwendung – Trost - Geborgenheit zum Ausdruck bringt. Gäste und Besucher des Hauses können die Werke zu jeder Zeit in aller Ruhe auf sich wirken lassen. Die Vitrine mit den Skulpturen ist zu einem stimmungsvollen Blickfang im Eingangsbereich des Hospiz Bergstraße geworden.

Spendenkonten

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Hospiz-Verein Bergstraße e.V. für die ambulante Hospiz-Arbeit Sparkasse Bensheim, IBAN: DE89 5095 0068 0005 0000 54 BIC: HELADEF1BEN Volksbank Darmstadt-Südhessen eG, IBAN: DE69 5089 0000 0004 8702 04 BIC: GENODEF1VBD Hospiz Bergstraße gemeinnützige GmbH für die aktuelle stationäre Hospiz-Arbeit Sparkasse Bensheim, IBAN: DE39 5095 0068 0003 0730 79 BIC: HELADEF1BEN Impulse-Stiftung Sparkasse Bensheim IBAN: DE38 5095 0068 0002 1256 98 BIC: HELADEF1BEN

Zustiftungskonto:

Hospiz-Stiftung Bergstraße zur nachhaltigen Förderung der Bergsträßer Hospiz-Arbeit Sparkasse Bensheim, IBAN: DE85 5095 0068 0005 0300 02 BIC: HELADEF1BEN Kennwort: Zustiftung Spenden und Zustiftungen sind bei Ihrer Steuererklärung abzugsfähig. Wenn Sie bei Ihrer Überweisung Name und Adresse angeben, erhalten Sie eine Zuwendungsbescheinigung.

Vogel der Nacht - Festival

Vom 25. - 30. August (vorletzte Woche der hessischen Sommerferien) erhebt sich der „Vogel der Nacht“ wieder über Bensheim. Auf der Wiese im oberen Stadtpark stellt das Showmaker-Team um Harry Hegenbarth ein buntes Programm für die ganze Familie zusammen. Während des Festivals werden regel-mäßig Führungen durch das Hospiz Bergstraße angeboten. Infos am Bratwurststand des Hospiz-Vereins. Also bitte vormerken, in den schönen Bensheimer Stadtpark kommen, Vodena genießen und den HospizVerein mit einer freiwilligen Spende beim Ein- oder Austritt unterstützen!

Ehrenamt: EinkäuferIn gesucht

Impressum: ISSN 2196-1034 Herausgeber/Verantwortlicher: Hospiz-Verein Bergstraße e.V. Margot-Zindrowski-Haus Sandstraße 11 | 64625 Bensheim Tel.: 06251 98945-0 | Fax: 06251 98945-29

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[email protected] www.hospiz-verein-bergstrasse.de Leserbriefe bitte an [email protected] Geschäftsführender Vorstand: Dr. Wolfgang Nieswandt, 1. Vorsitzender Prof. Dr. Albert Mühlum, 2. Vorsitzender Dr. Wolfgang Mansfeld, Schatzmeister

Redaktionsteam: HVB: Dr. Albert Mühlum, Christine Palten HSB: Rüdiger Bieber, Jeca Blank SHB: Elke Mayer Fotos: HVB, HSB, SHB, N. Göller, T. Neu Layout: Christine Palten Auflage: 2.500 Exemplare

Für die Erledigung von Einkäufen sucht das Hospiz Bergstraße einen ehrenamtlichen Helfer oder eine Helferin mit Führerscheinklasse 3. Einsatzzeiten sind Anfang der Woche, möglichst dienstags, für 2-3 Stunden. Die Fahrten werden im betriebseigenen Auto erledigt. Interessierte melden sich bitte bei Margarete Keilmann,Tel: 06251 1752814.