2017 - Reitturniere.de

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16.02.2017 Ein Service der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) Ausgabe 04/2017 Sehr geehrte Damen und Herren, gerade fiel die Entscheidung, dass...

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16.02.2017

Ein Service der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN)

Ausgabe 04/2017 Sehr geehrte Damen und Herren, gerade fiel die Entscheidung, dass das DOKR bis auf Weiteres keinen deutschen Reitern eine Startgenehmigung mehr für internationale Distanzritte in Dubai erteilen wird. Hintergründe dazu und was sich sonst noch in Pferdesport und Pferdezucht ereignet hat, lesen Sie in diesem Newsletter. Weitere Informationen finden Sie regelmäßig auch im Newsticker auf unserer Internetseite www.pferdaktuell.de und in der FN-App. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen. Ihr FN-aktuell-Team

Inhaltsverzeichnis FEI - FN - DOKR - Distanzreiten: Keine Startgenehmigungen mehr für deutsche Reiter bei internationalen Turnieren in Dubai

Personalia - Dr. Hubert Reuter wird 90 - Hans-Peter Schmidt wird 75 - Renate Schmolze wird 75 - Reinhard Wendt wird 70

Zucht - Der Sichtungsweg zur WM der jungen Dressurpferde 2017 - HLP 2017: Erste Sportprüfung für gekörte Hengste in Münster-Handorf beendet

Sport - J.J.Darboven Vereins-Initiative: Fast 1.500 Bewerbungen

Dressur - U25-Dressur: Nun auch Nationenpreis in Aachen - Piaff-Förderpreis-Lehrgang 2017: Großes Starterfeld in Warendorf

- 3. Internationales FN-Dressurseminar in Warendorf

Springen - Deutschlands U25 Springpokal: Wiesbaden als neue Station - Springen: Markus Brinkmann in B-Kader nachberufen - Horst-Gebers-Stiftung: Lehrgang in Riesenbeck mit Franke Sloothaak

Vielseitigkeit - Nationenpreisserie Vielseitigkeit startet erst im April - EM der Ländlichen Reiter 2017 in Tongeren/BEL

Fahren - Weltcup-Fahren: Georg von Stein im Finale

Voltigieren - Neun deutsche Voltigierer beim Weltcup-Finale in Dortmund

Reining - Reining: Dr. Matthias Gräber wieder als Vorsitzender vorgeschlagen

Ausbildung und Wissenschaft - APO 2020: Anregungen und Vorschläge erwünscht

Breitensport, Vereine und Betriebe - BFH-Urteil: Vereine müssen Steuer auf Pensionspferdeumsätze zahlen - Wettbewerb "Pferdefreundlichste Gemeinden und Regionen" startet wieder

FEI - FN - DOKR Distanzreiten: Keine Startgenehmigungen mehr für deutsche Reiter bei internationalen Turnieren in Dubai DOKR-Vorstand reagiert auf jüngste Todes- und Medikationsfälle in den Emiraten Warendorf (fn-press). Der Vorstand des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat beschlossen, bis auf Weiteres deutschen Reitern keine Startgenehmigungen mehr für internationale Distanzritte in Dubai zu erteilen. Sollten deutsche Reiter an nationalen Ritten in Dubai teilnehmen, behält sich das DOKR vor, diese künftig nicht mehr für Championate oder Bundeskader zu nominieren. Außerdem fordert der Vorstand deutsche Veranstalter von Distanzritten auf, keine Reiter mehr aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) einzuladen. Diese Beschlüsse werden vom Präsidium des Vereins Deutscher Distanzreiter und -fahrer (VDD) ausdrücklich unterstützt. Damit reagiert das DOKR auf die jüngsten Nachrichten über tote Pferde und mehrere Fälle von verbotener Medikation bei Distanzritten in den VAE. Auch der Weltreiterverband FEI hat bereits weitere Maßnahmen ergriffen, um die Probleme in den Griff zu bekommen. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung begrüßt dieses Vorgehen ausdrücklich. (Siehe dazu auch Pressemitteilung vom 13. Februar

).

Personalia Dr. Hubert Reuter wird 90 Düsseldorf (fn-press). Am 16. März feiert Dr. Hubert Reuter aus Düsseldorf seinen 90. Geburtstag. Während seiner Dienstzeit als Ministerialrat im nordrhein-westfälischen Umwelt- und Landwirtschaftsministerium erwarb sich Dr. Reuter große Verdienste um den Pferdesport und die Pferdezucht. Stets pflegte er einen harmonischen Umgang mit den nordrhein-westfälischen Pferdezucht- und -sportverbänden, hatte maßgeblichen Anteil am Bestand und der Entwicklung des NRW-Landgestüts in Warendorf und der damit verbunden Deutschen Reitschule und begleitete in gleicher Weise die beiden Landesreit- und fahrschulen in Münster und Langenfeld. Von Beginn an gehörte er zum engen Kreis der Förderer der Pferdemesse Equitana in Essen. Für seine Verdienste um den Pferdesport wurde er 1992 von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) mit dem Deutschen Reiterkreuz in Silber ausgezeichnet, 2011 verliehen ihm die Persönlichen Mitglieder der FN den Ehrentitel „Freund des Pferdes“. Hb

Hans-Peter Schmidt wird 75 Nürnberg (fn-press). Am 21. März feiert FN-Präsidiumsmitglied Hans-Peter Schmidt aus Nürnberg seinen 75. Geburtstag. Der Ehrenvorsitzende des Aufsichtsrats der Nürnberger Versicherungsgruppe und Träger des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ist seit 2002 Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbandes. 2005 wurde er ins Präsidium der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) gewählt. Schmidt, seit Kindestagen aktiver Reiter und als Jugendlicher erfolgreich in Dressur und Springen, initiierte gemeinsam mit dem verstorbenen Dr. Reiner Klimke den Nürnberger Burgpokal, eine Förderserie für die besten deutschen Nachwuchsdressurpferde, die in der Vergangenheit etliche spätere Championatspferde hervorgebracht hat. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläum des Nürnburger Burgpokals im vergangenen Dezember in Frankfurt wurde Hans-Peter Schmidt für seine Verdienste mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold ausgezeichnet.

Renate Schmolze wird 75 Bremen (fn-press). Am 13. März feiert Renate Schmolze (Bremen), ehemaliges Mitglied der Bundesjugendleitung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), ihren 75. Geburtstag. Renate Schmolze war 1988 bis 2001 Sprecherin des FN-Fachbeirats Voltigieren, gehörte zehn Jahre lang dem FN-Ausschuss Ausbildung an und hatte bis 2012 den Vorsitz im Fachausschuss Voltigieren der Deutschen Richtervereinigung (DRV). 1992 wurde sie Vorstandsmitglied des Bremer Reiterverbands und war von 1994 bis 2012 dessen Geschäftsführerin. Renate Schmolze besitzt das Silberne Reitabzeichen und die Richterqualifikation für Voltigieren, Dressur, Springen und Vielseitigkeit.

Reinhard Wendt wird 70 Warendorf (fn-press). Am 18. März feiert Reinhard Wendt (Warendorf), ehemaliger Geschäftsführer des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) und des Bereichs Sport der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), seinen 70. Geburtstag. 32 Jahre lang war der frühere Turnierreiter und Bundeswehroffizier für die FN tätig. Zunächst als Fachreferent für den Turniersport, dann als stellvertretender und später als Geschäftsführer der

Abteilung Sport. 1990 wurde ihm zusätzlich die Geschäftsführung des DOKR übertragen, gleichzeitig übernahm der gebürtige Krefelder das Amt des stellvertretenden Generalsekretärs. Ab 2001 gehörte er dem geschäftsführenden Vorstand der FN als stellvertretender Vorsitzender an. Während seiner Amtszeit begleitete er nicht nur die deutschen Fahrer als Equipechef zu internationalen Championaten (1985 bis 1993), sondern fungierte ab 1992 auch bei allen Olympischen Spielen und Weltreiterspielen als Chef de Mission. Bei seiner Verabschiedung im April 2012 beschrieb ihn FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau als großen Strategen, absoluten Perfektionisten und als „Fels in der Brandung“ in Zeiten, in denen der Reitsport die größten Veränderungen seiner Geschichte durchlief. Für seine Verdienste wurde er mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold ausgezeichnet. Reinhard Wendt ist den Pferden und dem Pferdesport schon seit frühester Jugend verbunden. Bereits während seiner Bundeswehrzeit, in der er die Stationen des Truppenoffiziers bis zum Kompaniechef durchlief, setzte er seine reiterliche Fortbildung und Turnierteilnahme fort und erwarb unter anderem die Richterqualifikation für Dressur, Springen und Vielseitigkeit. Bis heute vertritt für FN und DOKR die Interessen der sogenannten Individualsportarten in der Sprechergruppe der Spitzenverbände des DOSB und ist für das DOKR im Kuratorium der Dieter Hofmann Stiftung. Darüber hinaus ist Reinhard Wendt Kurator der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport und Richter bei Hengstleistungsprüfungen. Hb

Zucht Der Sichtungsweg zur WM der jungen Dressurpferde 2017 Sichtungstermine am 21. Juni und 12. Juli in Warendorf Warendorf (fn-press). Zum zweiten Mal gastieren in diesem Jahr die Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde (FEI/WBFSH World Breeding Championship Dressage For Young Horses) in den Niederlanden. Vom 3. bis 6. August messen sich die besten fünf-, sechs- und siebenjährigen Nachwuchshoffnungen im Pferdezentrum des niederländischen Pferdezuchtverbandes KWPN sowie der niederländischen Föderation KNHS in Ermelo. Für die deutschen Pferde führt der Weg zu den Weltmeisterschaften wie im Vorjahr über zwei Sichtungsveranstaltungen in Warendorf. Die erste Sichtung findet vom 20. bis 21. Juni statt. Sie beginnt am Dienstag, 20. Juni, mit einem Trainingstag, an dem die Pferde nach eigenem Ermessen auf die Sichtungsprüfung vorbereitet werden. Die Teilnahme am Trainingstag ist Voraussetzung für den Start bei der Sichtung am Mitte, 21. Juni. Hier werden alle Pferde unter Turnierbedingungen in der jeweiligen FEI-Einlaufprüfung ihrer Altersklasse vorgestellt. Aufgrund der gezeigten Eindrücke vom Trainingstag und den Leistungen bei der ersten Sichtung erteilt eine Auswahlkommission im Auftrag des Dressurausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) die Zulassung für die zweite Sichtung am Mittwoch, 12. Juli. Hier wird dann jeweils die internationale FEI-Finalaufgabe der jeweiligen Altersklasse geritten. Um teilzunehmen, müssen die Pferde bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Zugelassen zur Sichtung für die WM der fünfjährigen Dressurpferde sind ab dem 1. Januar 2012 geborene Deutsche Reitpferde (gem. ZVO der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Bereich Zucht) der Liste I, die entweder a) nachweislich bereits für das DKB-Bundeschampionat des fünfjährigen Deutschen Dressurpferdes 2017 qualifiziert sind oder b) nachweislich einmal an 1. bis 3. Stelle in einer Dressurpferdeprüfung Klasse L platziert sind und eine Wertnote von wenigstens 8,0 erzielt haben oder c) Finalteilnehmer beim DKBBundeschampionat des vierjährigen Deutschen Reitpferdes 2016 (Stuten/Wallache oder Hengste) waren. Ebenfalls zugelassen sind fünfjährige Deutsche Reitpferde (gem. ZVO der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Bereich Zucht), die aktuell nicht in die Liste I eingetragen sind, aber vergleichbare Leistungen wie unter a) bis c) aufgeführt unter einem ausländischen Reiter im Ausland erworben haben und diese mit der Nennung nachgewiesen werden. Zugelassen zur Sichtung für die WM der sechsjährigen Dressurpferde sind ab dem 1. Januar 2011 geborene Deutsche Reitpferde (gem. ZVO der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Bereich Zucht) der Liste I, die a) nachweislich bereits für das DKB-Bundeschampionat des sechsjährigen Deutschen Dressurpferdes qualifiziert sind, oder b) 2016 für das DKB-Bundeschampionat des fünfjährigen Deutschen Dressurpferdes qualifiziert waren sowie nachweislich mindestens einmal in einer Dressurpferdeprüfung der Klasse M platziert sind oder c) nachweislich einmal an 1. bis 3. Stelle in einer

Dressurpferdeprüfung Klasse M platziert sind und eine Wertnote von wenigstens 8,0 erzielt haben oder d) Finalteilnehmer beim DKB-Bundeschampionat des fünf jährigen Deutschen Dressurpferdes 2016 waren oder e) Teilnehmer bei den WM der fünfjährigen Dressurpferde 2016 in Ermelo waren. Ebenfalls zugelassen sind sechsjährige Deutsche Reitpferde (gem. ZVO der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Bereich Zucht), die aktuell nicht in die Liste I eingetragen sind, aber vergleichbare Leistungen wie unter a) bis e) aufgeführt unter einem ausländischen Reiter im Ausland erworben haben und diese mit der Nennung nachgewiesen werden. Zugelassen zur Sichtung für die WM der siebenjährigen Dressurpferde sind ab dem 1. Januar 2010 geborene Deutsche Reitpferde (gem. ZVO der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Bereich Zucht) der Liste I, die a) nachweislich dreimal an 1. bis 3. Stelle in einer Dressurprüfung Klasse M** platziert sind oder b) nachweislich einmal in einer Dressurprüfung Klasse S platziert sind oder c) 2016 für das DKBBundeschampionat des sechsjährigen Deutschen Dressurpferdes qualifiziert waren und nachweislich mindestens einmal an 1. bis 3. Stelle in einer Dressurprüfung Klasse M** platziert sind oder d) Finalteilnehmer beim DKB-Bundeschampionat des sechsjährigen Deutschen Dressurpferdes 2016 waren oder e) 2016 Teilnehmer an den WM der sechsjährigen Dressurpferde in Ermelo waren. Ebenfalls zugelassen sind siebenjährige Deutsche Reitpferde (gem. ZVO der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Bereich Zucht), die aktuell nicht in die Liste I eingetragen sind, aber vergleichbare Leistungen wie unter a) bis e) für siebenjährige Pferde unter einem ausländischen Reiter im Ausland erworben haben und diese mit der Nennung nachgewiesen werden. Pro Altersklasse dürfen bei den WM je Reiter maximal zwei Pferde gestartet werden. Informationen und genaue Ausschreibung unter www.pferd-aktuell.de/wm-sichtung-junge-dressurpferde .

HLP 2017: Erste Sportprüfung für gekörte Hengste in Münster-Handorf beendet Sportprüfung bot einen "umfassenden und ehrlichen Eindruck" Warendorf (fn-press). Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr ist Anfang Februar in Münster-Handorf die erste von insgesamt vier Sportprüfungen für gekörte Reitpferdehengste 2017 zu Ende gegangen. Insgesamt stellten sich 13 spring- und 23 dressurbetonte Junghengste dem Urteil der Bewertungskommission, von denen insgesamt 28 die Prüfung erfolgreich abschlossen. „Wir sind mit dem Anmeldeergebnis und dem Ablauf der Prüfung sehr zufrieden. Wie im Vorjahr lief die Prüfung in aller Ruhe ab, war altersgerecht auf die und für die jungen Hengste zugeschnitten“, sagte Dr. Klaus Miesner, Geschäftsführer des Bereichs Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), und ergänzte: „Die Noten waren aus meiner Sicht gut nachvollziehbar. Alles, was zu einer Bewertung geführt hat, wurde angesprochen und war klar erkennbar.“ Von den elf vierjährigen Springhengsten erzielten sieben eine gewichtete springbetonte Endnote von 8,0 und besser. Das beste Zeugnis vergab die Bewertungskommission, bestehend aus den Richtern Peter Schmerling und Peter Rauert, dem Disziplinexperte Peter Teeuwen sowie Fremdreiter Philipp Hartmann, an den „typvollen und sportlichen“ Westfalen Crusoe (v. Comme il faut – Calido I) aus der Zucht und im Besitz von Antonius Schulze-Averdiek aus Rosendahl. „Der Hengst fußte an beiden Tagen am Sprung energisch ab, mit einem den Hindernissen angepassten Aufwand. Er macht, was er machen muss – auch bei höheren Anforderungen“, so der Kommentar der Experten zum Springvermögen des Hengstes. Hierfür, aber auch für die kraftvolle Grundgaloppade gab es die glatte „9“. Dies ergab zusammen mit einer 8,6 für Manier, einer 8,5 für Rittigkeit und einer 8,8 für den Gesamteindruck eine gewichtete Endnote von 8,78. Kaum weniger beeindruckt zeigte sich die Bewertungskommission von Comfort, einem vom Gestüt Sprehe ausgestellten Oldenburger Springpferd (v. Christian – Last Liberty), sowie dem Westfalen präsentierten Cinema (v. Chin Win – Dinard L) von der Hengststation Böckmann. Beide erzielten im Gesamteindruck die 8,7, wobei Comfort dank einer 9,0 für die Rittigkeit und einer gewichteten Endnote von 8,64 einen Wimpernschlag besser als Cinema mit 8,61 abschloss. Nur einer der vierjährigen springbetonten Hengste erreichte das vorgegebene Klassenziel von 7,5 nicht, allerdings auch einer der beiden fünfjährigen Springpferde. Überzeugen konnte dagegen der fünfjährige Westfale Cape Town (v. Cornet Obolensky – Polydor) aus der Zucht von Michael Strewe aus Rheda-Wiedenbrück und im Besitz von Wolfgang Brinkmann

(Herford). Er beendete die Prüfung mit einer gewichteten Endnote von 8,51. Als Klassenbester der fünf fünfjährigen dressurbetonten Hengste verließ wie schon im Vorjahr Fürst William die Sportprüfung. Er erzielte nicht nur Topnoten in allen drei Grundgangarten, sondern mit 8,7 und 8,6 auch die besten Noten für Rittigkeit beziehungsweise den Gesamteindruck. „Über die Veranlagung als Dressurpferd braucht man, glaub ich, nicht viel zu sprechen. Es ist ein prädestiniertes Pferd für den Dressursport“, so das Urteil der Bewertungskommission mit den Richtern Peter Mannheims und Reinhard Richenhagen, Disziplinexperte Oliver Oelrich und Fremdreiter Sebastian Heinze. Insgesamt erzielte der Oldenburger von Fürst Wilhelm – Lord Sinclair I aus der Zucht von Monika Stärk aus Merzen und ausgestellt von der Hengststation Rohmann in Marl die gewichtete Endnote von 8,53. Bis auf einen konnten alle fünfjährigen Dressurhengste die Prüfung bestehen. Bei den vierjährigen dressurbetonten Hengsten, die mit insgesamt 18 Vertretern die größte Gruppe bei dieser Sportprüfung stellten, lieferten sich die Oldenburger Bonds und For Emotionen ein „Kopf-anKopf-Rennen“ um die der Gunst der Bewertungskommission. Mit einer glatten „10“ für den Galopp und einer gewichteten Endnote von 9,12 war das Ergebnis für Fuchshengst von Benicio - Sir Donnerhall I am Ende etwas höher als für den dunkelbraunen For Emotionen (v. Foundation – Sandro Hit) mit 9,08. „Ein Pferd, dem man bescheinigen kann, dass es alle Möglichkeiten hat, allein durch dieses Galoppieren“, schwärmte Kommentator Reinhard Richenhagen. „Der Hengst will arbeiten, will sich bewegen und es macht Spaß, solche Bewegungspferde zu sehen im Viereck.“ Bonds, Siegerhengst der Oldenburger Körung 2015, stammt aus der Zucht von Katharina Paschertz aus Cloppenburg und wurde von der Hengststation Rohmann in Marl ausgestellt. For Emotionen repräsentierte die Zuchtstätte Kasselmann in Hagen a.T.W.. Insgesamt erzielten sieben der vierjährigen dressurbetonten Hengste eine gewichtete Note von 8,0 und besser, allerdings blieben auch drei unterhalb des geforderten Ergebnisses, zwei weitere brachen die Prüfung vorzeitig ab und blieben ohne Bewertung. Insgesamt zeigte sich Dr. Klaus Miesner erfreut über die hohe Qualität der vorgestellten Hengste. „Es waren auch einige 'Wiederkehrer' vom letzten Jahr dabei, deren Entwicklung sehr schön erkennen konnte. Ich glaube, dass wir mit diesem Teil des neuen Hengstleistungsprüfungskonzepts auf einem guten Weg sind und insgesamt das mehrstufige System aufgeht.“ Einzig mehr Zuspruch seitens der Züchterschaft würde sich der FN-Zuchtchef noch wünschen. „Jeder, der interessiert ist, kann hier einen ehrlichen und umfassenden Eindruck von den Hengsten gewinnen“, so Dr. Miesner. Für diejenigen, die nicht dabei sein konnten und auch die kommenden Terminen in Münster-Handorf (14. bis 16. Februar), Verden (2. bis 4. März) und München (10. bis 12. März) verpassen, bietet ab dieses Jahr das Internet eine Alternative: ClipMyHorse überträgt live von allen Sportprüfungen. Die Kataloge mit den teilnehmenden Hengsten, Zeiteinteilungen und Ergebnisse sind unter www.hengstleistungspruefung.de einsehbar.

Sport J.J.Darboven Vereins-Initiative: Fast 1.500 Bewerbungen Bewerbungszahl übersteigt alle Erwartungen Warendorf (fn-press). Die Bewerbungsphase für die J.J.Darboven Vereins-Initiative 2017 ist abgeschlossen und das Ergebnis übertrifft alle Erwartungen: Exakt 1.462 Vereine haben sich um eines von 100 Veranstalter-Kits beworben, um damit ihr Turnier aufzuwerten. Das sind rund 50 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Offensichtlich hat sich herumgesprochen, welch wertvolle Unterstützung die von dem Hamburger Kaffeeunternehmen J.J.Darboven, der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und der Veranstaltungsagentur EN GARDE Marketing gestartete Initiative für die Veranstalter von ländlichen Reitturnieren ist. Wer die glücklichen 100 Gewinner-Vereine sind, wird in Kürze bekannt gegeben. Wie im vergangenen Jahr besteht das Veranstalter-Kit zunächst aus zwei Elementen: zum einen eine professionelle Kaffeeversorgung für die Turniertage mit Kaffeemaschinen, Kaffeebedarf, Becher, Rührstäbchen, Milch, Zucker, eine schicke J.J.Darboven-Tafel für die Preisliste am Kaffee-Stand und entsprechende Aufmachung durch Banner und Flaggen. Zum anderen ein umfangreiches Paket mit Werbematerialien für das Turnier wie Plakate, Flyer und Spannbanner, die rechtzeitig vor dem Turnier

an den Verein geliefert werden, um das Turnier bekannt zu machen. Außerdem gibt es drei Präsentkörbe als Ehrenpreise. Damit nicht genug, werden nach der Turniersaison vier der GewinnerVereine ausgewählt, die die J.J.Darboven Vereins-Initiative besonders kreativ umgesetzt haben und dies anhand einer Dokumentation nachweisen. Diese vier Vereine werden mit bis zu 50 Personen zu einem der folgenden Spitzenreitsportereignissen eingeladen: Munich Indoors in München, Deutsches Spring- und Dressur-Derby in Hamburg, Partner Pferd in Leipzig oder die DKB-Bundeschampionate in Warendorf. Dort darf der Verein sich und sein Turnier auf dem Hauptplatz vorstellen. Infos zur J.J.Darboven Vereins-Initiative gibt es unter www.pferd-aktuell.de/vereinsinitiative.

Dressur U25-Dressur: Nun auch Nationenpreis in Aachen Sichtungsweg zu den Europameisterschaften in Lamprechtshausen Warendorf (fn-press). Seit vergangenem Jahr hat der internationale Dressursport eine „offizielle“ Altersklasse mehr. Erstmals traten die U25-Reiter zu Europameisterschaften an – für die deutschen Teilnehmer mit drei Gold- und zwei Silbermedaillen ein voller Erfolg. In diesem Jahr dürfen sich die angehenden Grand-Prix-Reiter auf einen weiteren Saisonhöhepunkt freuen. Beim CHIO Aachen 2017 wird erstmals auch der offizielle Nationenpreis der U25-Dressurreiter auf dem traditionsreichen Turniergelände in der Aachener Soers ausgetragen. „Das hat für uns einen enormen Stellenwert“, sagt Klaus Roeser, der Vorsitzende des Dressurausschusses im Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR). Der Nationenpreis beim CHIO Aachen sei, so Roeser weiter, „eine hervorragende Gelegenheit, unsere Nachwuchsstars noch besser an den internationalen Spitzensport heranzuführen.“ Während die Altersklasse international noch in den Kinderschuhen steckt, hat sich der U25-Sport national längst etabliert. Bereits im Jahr 2000 hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) mit Unterstützung der Liselott Schindling-Stiftung zur Förderung des Dressurreitsports eine eigene Serie für Nachwuchsreiter auf dem Sprung zum Grand-Prix-Niveau etabliert. Längst ist der Piaff-Förderpreis mit seinen Stationen auf deutschen Topturnieren und dem Finale im Rahmen der Stuttgart German Masters eine feste Größe im Turnierkalender, darüber hinaus haben die Nachwuchsreiter seit 2010 die Chance, sich im Rahmen des „Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung, Piaff-Förderpreis International U25“ beim CHIO Aachen zu messen. „Innerhalb Deutschlands sind wir daher sehr gut aufgestellt“, bestätigt auch Sebastian Heinze, seit diesem Jahr Bundestrainer der U25-Dressurreiter. Veränderungen sieht er allerdings auf internationaler Ebene. „Durch die Einführung der Altersklasse gibt es nun auch international mehr Prüfungen und auch Nationenpreise für diese Zielgruppe. Das wirkt sich natürlich auch auf die Saisonplanung aus“, so Heinze. „Wir werden auf jeden Fall unsere Reiter vermehrt zu internationalen Turnieren entsenden. Das ist eine tolle Chance, Erfahrungen zu sammeln. Gleichzeitig sind diese Starts für uns wichtig, da unser Startplatz bei den Europameisterschaften von den Plätzen unserer Reiter auf der Weltrangliste abhängt.“ Sichtungsweg zur EM eng mit dem Piaff-Förderpreis verknüpft Die U25-Europameisterschaften finden in diesem Jahr vom 20. August bis 3. September in Lamprechtshausen in Österreich statt. Der Sichtungsweg dorthin ist eng mit dem Piaff-Förderpreis verknüpft. Die erste Qualifikation für das Finale der Nachwuchsserie für unter 25-jährige Reiter ist das internationale Turnier in München-Riem (25. bis 28. Mai), zuvor gibt es Ende April erstmals einen zusätzlichen Lehrgang in Warendorf für die Teilnehmer unter der Leitung von Sebastian Heinze. Nach der zweiten Station im Rahmen der Deutschen Meisterschaften in Balve (8. bis 11. Juni) wird die Longlist für die U25-EM nominiert. Die Benennung der Shortlist erfolgt nach der nächsten Station in Verden (2. bis 6. August), zuvor findet allerdings noch der Nationenpreis in Aachen statt. „Auch wenn das keine offizielle Sichtung ist, werden wir hier sicher hochkarätig vertreten sein“, kündigt Bundestrainer Monica Theodorescu an. Hb

Piaff-Förderpreis-Lehrgang 2017: Großes Starterfeld in Warendorf 14 Nachwuchsdressurreiter für den Start in der Serie nominiert

Warendorf (fn-press). Für den angehenden Grand-Prix-Nachwuchs in der Dressur beginnt die Saison regelmäßig mit einem Lehrgang am Bundesleistungszentrum des Deutschen OlympiadeKomitees für Reiterei (DOKR) in Warendorf, bei dem die Kandidaten für den Piaff-Förderpreis ausgewählt werden. 36 Paare, zehn mehr als im Vorjahr, traten am Sonntag zur Trainingskontrolle unter Turnierbedingungen an, 14 von ihnen sicherten sich einen Platz in der Serie. „Ich bin total begeistert. Wenn ich mich erinnere, dass wir ursprünglich mal mit sieben Reitern angefangen haben“, sagte Dr. Evi Eisenhardt, Vorstandsmitglied der Liselott SchindlingStiftung zur Förderung des Dressursports. Erfreut zeigte sich die Grand-Prix-Richtern aber auch über die Qualität des Starterfeldes. Beinahe zwei Drittel, 22 Paare, beendeten die Aufgabe – geritten wurde der internationale U25-Grand-Prix – mit mehr als 66 Prozent. Das mit Abstand beste Ergebnis erzielte wie schon im Vorjahr Lisa-Marie Klössinger. Damals hatte die Münchner Studentin allerdings ihren Holsteiner New Lord gesattelt, nun überzeugte sie mit ihrem ehemaligen Junge-Reiter-Pferd FBW Dakatari (v. Donautanz – Carpaccio), mit dem sie 2014 Mannschaftseuropameisterin und zweifache Vizeeuropameisterin war. Eigentlich hatte sie schon aufgegeben, mit ihm auch den Sprung zum Grand Prix zu schaffen. „Wir wollten ihn sogar schon verkaufen“, sagte sie. So kam das Pferd zu Rudolf Zeilinger, der ihr den Glauben an das Pferd zurückgab. Im vergangenen Jahr kamen die beiden als Quereinsteiger zum Piaff-Förderpreis und gewannen auf Anhieb die Qualifikation in Ising, was allerdings für einen Start im Finale in Stuttgart nicht mehr reichte. Dafür begann die Saison 2017 mit einem Paukenschlag: 74,419 Prozent bei der Trainingskontrolle in Warendorf. Am dichtesten daran reichten mit 71,24 Prozent Sophie Holkenbrink (Münster) mit dem westfälischen Hengst Rock Forever sowie die Zweitplatzierte des Serienfinales 2016, Juliette Piotrowski (Kaarst) mit Sir Diamond, die wegen verpatzter Wechsel knapp unter der 70er Marke blieb (69,961). Klössinger, Holkenbrink und Piotrowski zählen damit zu den 14 Kandidaten für die Piaff-FörderpreisSerie 2017, ebenso wie (alphabetisch) Maire Carolin Beuth (Holdorf) mit Hofglanz, Anna-Louisa Fuchs (Hirschberg) mit Rodrigos E.H., Jessica Krieg (Heinsberg) mit Special Edition, Petra Middelberg (Glandorf) mit Barclay, Bianca Nowag (Ostbevern) mit Fair Play RB, Tamara Rehnig (Frankfurt) mit Liostro Jill de Ridder (Würselen) mit Dallas, Sarah Runge (Wuppertal/HES) mit Versace, Franziska Sieber (Dortmund) mit TSF Rosafina WRT, Laura Strobel (Gäufelden) mit Wind of Change. Ebenfalls nominiert wurde Florine Kienbaum (Telgte) mit Doktor Schiwago, die als Mitglied des B-Kaders Dispens für die Teilnahme am Lehrgang hatte. Ebenfalls nicht In Warendorf am Start war Franziska Stieglmaier (Roth), Siegerin des Piaff-FörderpreisFinales. Auch sie ist inzwischen Mitglied im B-Kader und hat für 2017 andere Saisonziele, wie Sebastian Heinze berichtete. Für den 36-Jährigen, ab diesem Jahr Bundestrainer der U25-Reiter, bot der Piaff-Förderpreis-Lehrgang eine gute Gelegenheit, sich einen ersten Gesamtüberblick über den Leistungsstand seiner Reiter zu verschaffen. „Es war gut, dass fast alle ihre Heimtrainer dabei hatten. So konnte ich von einem zum anderen gehen und auch einmal zuhören und mir einen Eindruck über das Training verschaffen“, sagte er. Für die Saison 2017 kündigte Heinze einige Neuerungen an. So wird es erstmals vor der ersten Qualifikation für die Teilnehmer einen weiteren, zweitägigen Lehrgang in Warendorf geben, außerdem sollen die Reiter vermehrt Auslandserfahrungen sammeln. Und das sind die Qualifikationstermine des Piaff-Förderpreises 2017: München-Riem (25. bis 28. Mai) Balve (8. bis 11. Juni) Verden (2. bis 6. August) Ising (5. bis 10. September) Stuttgart (15. bis 19. November (Finale) Mehr zum Piaff-Förderpreis unter www.pferd-aktuell.de/dressur/piaff-foerderpreis

3. Internationales FN-Dressurseminar in Warendorf Training und Beurteilung junger Dressurpferde Warendorf (fn-press). Bereits zum dritten Mal lädt die die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) in diesem Jahr vom 2. bis 5. September zu einem internationalen Dressurseminar nach Warendorf. Im Mittelpunkt der der viertätigen Veranstaltung, die die FN in Zusammenarbeit mit dem Weltreiterverband (FEI) ausrichtet, stehen auch dieses Mal das Training und die Beurteilung junger Dressurpferde.

Das Seminar richtet sich an Richter, Trainer, Stewards und alle, die sich für den Dressursport interessieren. Wie 2009 und 2011 findet die Veranstaltung im Rahmen der DKB-Bundeschampionat statt. An den ersten beiden Tagen haben die Teilnehmer die Gelegenheit, die Prüfungen der vierjährigen Hengste und der fünf- und sechsjährigen Dressurpferde zu verfolgen. Die Ritte werden für die Seminarteilnehmer kommentiert und am Abend dann diskutiert. Ab dem dritten Tag steht dann die Theorie im Vordergrund. Durch das Programm führen FN-Ausbildungsbotschafter Christoph Hess und der internationale Richter Gishlain Fouarge. Austragungsort ist das Bundesleistungszentrum Reiten des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) in Warendorf. Die Teilnahmegebühr beträgt 300 Euro inklusive des Eintritts zu den Bundeschampionaten, Bus-Shuttle an allen vier Tagen zum Hotel Steigenberger (Osnabrück), Mittagessen am Montag und Dienstag sowie Abendessen am Montag. Anmeldeschluss für das Dressurseminar ist der 1. Juli. Informationen und Anmeldung: Deutsche Reiterliche Vereinigung, Christa Brüggemann, [email protected], 02581/6362-390.

Springen Deutschlands U25 Springpokal: Wiesbaden als neue Station Über drei Qualifikationen führt der Weg zum Finale beim CHIO Aachen Warendorf (fn-press). Das Pfingstturnier in Wiesbaden ist neue Station von Deutschlands U25 Springpokal der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport und der Familie Müter. Die Nachwuchsserie für Springreiter bis 25 Jahre hat sich zu einer der wichtigsten Prüfungen für junge Talente im Springsattel entwickelt. Über weitere Stationen in Mannheim und Balve qualifizieren sich die jungen Springreiter für das Finale im Rahmen des CHIO Aachen. Deutschlands U25 Springpokal der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport und der Familie Müter geht 2017 ins vierte Jahr und hat sich zu einer festen Größe im Springsport etabliert. Ziel der Serie ist es, dem Nachwuchs durch Startmöglichkeiten bei renommierten Turnieren und intensive Betreuung durch die Bundestrainer Otto Becker und Heinrich-Hermann Engemann den Weg in den internationalen Spitzensport zu ebnen. Wie erfolgreich das Konzept aufgeht, beweisen die Sieger der vergangenen Jahre: Denis Nielsen, Gesamtsieger 2014, wurde nur ein Jahr später Deutscher Meister. Auf Erfolgskurs ist aktuell auch Guido Klatte jr., Gesamtsieger von 2015. Der amtierende U21-Europameister aus Lastrup darf Ende März mit seinem Wallach Quinghai beim Weltcup-Finale in Omaha im US-Bundesstaat Nebraska starten. Schon im Januar hatte er in Leipzig Punkte dafür gesammelt und hat gerade erst als bester Deutscher im Weltcup-Springen in Bordeaux Rang drei belegt. Auch die Gesamtsiegerin von 2016, Kendra Claricia Brinkop aus Neumünster, macht weiter auf sich aufmerksam: Sie gewann die BronzeMedaille bei den Deutschen Meisterschaften der Damen und kürzlich erst den Großen Preis von Oldenburg. 2017 ist das Maimarkt-Turnier in Mannheim der Auftakt für die Serie (29. April bis 9. Mai), weiter geht es mit dem Pfingstturnier (2. bis 5. Juni) im Wiesbadener Schlosspark. Im Rahmen der Deutschen Meisterschaften beim Balve Optimum (8. bis 11. Juni) steht die dritte und letzte Qualifikationsmöglichkeit an, bis feststeht, wer im Juli zum Finale von Deutschlands U25 Springpokals im Rahmen des CHIO Aachen fahren darf. Die 20 besten der Qualifikationsturniere dürfen vor großer Kulisse in der Soers reiten. Aus den Finalisten wird ein Nationenpreisteam zusammengestellt, das die deutschen Farben im Ausland vertreten wird. Zudem qualifiziert sich der Finalsieger direkt für die European Youngster Cup (EY-Cup) Finalveranstaltung 2017. Heinrich-Hermann Engemann sagt: „Ich bin begeistert, dass es auch in diesem Jahr gelingen wird, die so wichtige U25-Gruppe zu fördern. Der Springpokal ist ein hervorragendes Instrument, den jungen Leuten den Übergang in den internationalen Spitzensport zu erleichtern. Dafür sind wir Familie Müter und der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport sehr dankbar." lau

Springen: Markus Brinkmann in B-Kader nachberufen Herforder Reiter hat sich mit dem Wallach Pikeur Dylon im internationalen Sport etabliert Warendorf (fn-press). Der Springausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat Markus Brinkmann mit seinem Pferd Pikeur Dylon in den B-Kader Springen nachberufen. Der 36-jährige Herforder reitet derzeit mit dem Holsteiner Wallach auf den internationalen Top-Turnieren von Erfolg zu Erfolg und peilt nun das Weltcup-Finale in Omaha an. Unter den Mitgliedern der A- und B-Kader Springen ist Markus Brinkmann einer der ganz wenigen, die ihren Lebensunterhalt nicht direkt mit dem Reiten verdienen. Er ist hauptberuflich in der Geschäftsführung des familieneigenen Bekleidungsunternehmens Bugatti beschäftigt, zu dem auch die Reitsport-Marke Pikeur gehört. „So ganz nebenbei“ hat er sich im vergangenen Jahr auch im internationalen Springsport etabliert. Mit dem zehnjährigen Holsteiner Wallach Pikeur Dylon (von Diamant de Semilly-Carry) belegte er bei den Deutschen Meisterschaften in Balve Platz sechs und beendete die Großen Preise von Münster, Paderborn und München stets unter den besten zehn Startern. Es folgten die ersten Starts bei Weltcup-Turnieren, wo es für die beiden ebenfalls nur TopZehn-Platzierungen gab. Bei der Fünf-Sterne-Premiere in Stuttgart wurden die beiden Zehnte, in Leipzig und Bordeaux jeweils Fünfte. 31 Weltcup-Punkte stehen somit auf Brinkmanns Konto, damit liegt er aktuell auf Rang 23 des Zwischenrankings, die 18 besten qualifizieren sich für das Finale im USamerikanischen Omaha (29. März bis 2. April). Ein Qualifikationsturnier steht bis dahin noch im Kalender. In Göteborg (SWE) könnte Brinkmann die Finalteilnahme am 26. Februar perfekt machen. Sollte das klappen, wäre es der bislang größte Erfolg seiner Karriere. „Klar freut man sich, wenn es so gut läuft, und auch das Selbstbewusstsein wächst von Turnier zu Turnier. Aber den Erfolg kann man nicht planen, da muss auch immer die Gesundheit von Mensch und Tier mitspielen. Umso schöner ist es, wenn die Pferde solche Leistungen bringen und es immer Schritt für Schritt voran geht“, so Brinkmann. Die Doppelbelastung zwischen Schreibtisch und Parcours ist für ihn zwar eine Herausforderung, diese meistert Brinkmann aber aktuell problemlos. Sein Vater Wolfgang Brinkmann machte es 1988 bereits vor, als er als einziger Amateurreiter neben Dirk Hafemeister, Franke Sloothaak und Ludger Beerbaum Olympisches Team-Gold in Seoul gewann. „Das funktioniert nur mit einem starken Team im Stall und im Unternehmen“, erklärt Markus Brinkmann. „Das habe ich glücklicherweise, genauso wie gute Pferde. Das zusammen macht momentan den Erfolg aus.“ jbc Welche Reiter in den aktuellen Kadern der Disziplin Springen vertreten sind, erfahren Sie hier: www.pferd-aktuell.de/springen/kader-springen

Horst-Gebers-Stiftung: Lehrgang in Riesenbeck mit Franke Sloothaak Sloothaak trainiert DJM-Medaillengewinner Riesenbeck (fn-press). Die Horst-Gebers-Stiftung hat sich die Nachwuchsförderung der deutschen Springreiter auf die Fahnen geschrieben. Für ihre guten Leistungen wurden jetzt alle Medaillengewinner der Deutschen Jugendmeisterschaften sowie das Team der PonyEuropameisterschaften 2016 mit der Teilnahme an einem dreitägigen Trainingslehrgang mit Franke Sloothaak in Riesenbeck belohnt. Der Mannschafts-Olympiasieger und Doppelweltmeister Franke Sloothaak beeindruckte nicht nur die jungen Reiter, Heimtrainer und Eltern mit seinem fundierten Wissen, sondern selbst die Bundestrainer Eberhard Seemann (Children) und Peter Teuween (Pony, Junioren und Junge Reiter) waren sich einig: „Da können selbst wir noch etwas lernen und bekommen durchaus noch neue Aspekte für unsere Trainingsarbeit geliefert.“ „Natürlich können alle Teilnehmer reiten, um sich aber in der internationalen Spitze etablieren zu können, müssen auch die Feinheiten stimmen. Da hängt es oft von Nuancen ab“, gibt der erfahrene Ausbilder seinen Schülern immer wieder neue Impulse für den reiterlichen Werdegang. Im Mittelpunkt

des Intensivlehrgangs standen dabei die dressurmäßige Ausbildung der Pferde und das punktgenaue Anreiten von Hindernissen. Dafür stieg der 59-jährige Weltklassereiter bei Abstimmungsproblemen zwischen Pferd und Reiter sogar selbst in den Sattel, um sich noch besser in das jeweilige Pferd einzufühlen. „Danach fühlte sich mein Pferd ganz anders an, viel durchlässiger und leichter“, war auch JuniorenVizemeister Max Haunhorst von der Ausbildungsarbeit Sloothaaks total begeistert. „Man sieht sofort, dass der Mann weiß, wovon er spricht. Sloothaak hat einfach den Blick für Reiter und Pferde“, machte Lutz Gotzel, Vater der Deutschen Children-Meisterin Joan Wecke, stellvertretend für alle Eltern Franke Sloothaak ein Riesenkompliment. In diesem Jahr nahm sich auch Gerhard Schäfers von der Horst-Gebers-Stiftung das komplette Wochenende Zeit, um die jungen Reiter einmal intensiv außerhalb des Turniersports kennenzulernen. „Mich fasziniert immer wieder das Zusammenspiel von Mensch und Tier in dieser Sportart. Jeder Reiter muss Verantwortung für seinen Sportpartner Pferde übernehmen. Und wenn dies die jungen Leute perfekt umsetzen, dann sehen wir uns als Förderer der Jugend auf dem richtigen Wege“, sieht das Vorstandsmitglied der Horst-Gebers-Stiftung den Lehrgang mit Franke Sloothaak als wohlverdiente Belohnung für die Sieger aus dem Jahr 2016. Neben dem sportlichen Programm hatten die Jugendlichen und ihre Begleiter auch die Gelegenheit, die Beerbaum Stables zu besichtigen und sich beim Kartfahren ein spannendes Duell mit den Bundestrainern zu liefern. „Für die Jugendlichen war das Wochenende nicht nur ein sportliches Highlight, es diente auch dazu außerhalb des Turniersports Freundschaften zu schließen und zu pflegen“, sagte Birgit Lietmann, innerhalb der FN-Abteilung Jugend für die Horst-Gebers-Stiftung zuständig. Die Reitanlage „Riesenbeck International“ bot dafür wie schon im Vorjahr beste Rahmenbedingungen. FN/Jürgen Stroscher

Vielseitigkeit Nationenpreisserie Vielseitigkeit startet erst im April Über zehn Stationen zum Seriensieg Warendorf (fn-press). Mit etwas Verspätung startet in diesem Jahr die FEI-Nationenpreisserie Vielseitigkeit in die Saison 2017. Statt des französischen Traditionsstandorts Fontainebleau im März macht das italienische Montelibretti bei Romim April den Auftakt. Eine erste deutsche Mannschaft wird nach bisheriger Planung allerdings erst im Mai im polnischen Strzegom an den Start gehen. Dort werden in diesem Jahr vom 16. bis 20. August auch die Europameisterschaften Vielseitigkeit ausgetragen. Insgesamt bleibt es bei zehn Austragungsorten. Für Fontainebleau springt im August das Haras du Pin in der Normandie ein. Damit eine Prüfung als Nationenpreis gezählt wird, müssen mindestens drei Teams an den Start gehen. Für den ersten Platz erhält das siegreiche Team 100 Punkte, das zweitplatzierte Team 90, das drittplatzierte 80 usw. Insgesamt werden die besten acht Ergebnisse pro Nation gewertet, wobei im Falle von Punktgleichheit die Anzahl an beschickten Turnieren den Ausschlag gibt. Das Regelwerk im Detail ist unter http://inside.fei.org/fei/regulations/eventing zu finden. Und das sind die Termine 2017: CICO 3* Montelibretti/ITA (22. bis 23. April) CICO 3* Strzegom/POL (17. bis 21. Mai) CICO 3* Houghton Hall/GBR (25. bis 28. Mai) CICO 3* Tattersalls/IRL (31. Mai bis4. Juni) CICO 3* Wiener Neustadt/AUT (30. Juni bis 2. Juli) CICO 3* The Plains/USA (8. bis 9. Juli) CICO 3* Aachen (19. bis 23. Juli) CICO 3* Le Haras du Pin/FRA (10. bis 13. August) CICO 3* Waregem/BEL (22. bis 24. September) CCIO 3* Boekelo/NED (5. bis 8. Oktober)

EM der Ländlichen Reiter 2017 in Tongeren/BEL Alle CIC2* bis Ende Mai zählen als Sichtung Tongeren/BEL (fn-press). Die alle zwei Jahre stattfindenden Europameisterschaften der Ländlichen Vielseitigkeitsreiter werden in diesem Jahr vom 27. bis 30. Juli im belgischen Tongeren ausgetragen. Die Besonderheit dieser über 60 Jahre alten Traditionsveranstaltung ist eine gemeinsame Mannschaftsdressur mit 6 Reitern, die der eigentlichen Vielseitigkeitsprüfung, einer Zwei-Sterne-Kurzprüfung (CIC2*), vorgeschaltet ist. Teilnahmeberechtigt sind Vielseitigkeitsreiter des Jahrgang 1999 und älter, die im laufenden oder zwei vorangegangenen Jahren nicht an einem CSIO/CDIO teilgenommen und kein CCIO3* oder CCI3* beendet haben sowie noch niemals ein CCI4* oder Senioren-Championat (CH3*/CH4*) beendet haben. Als Sichtungsprüfungen zählen zunächst alle CIC2* bis Ende Mai, danach wird die Longlist berufen. An einer Teilnahme interessierte Reiter sind aufgerufen, sich direkt mit der Teamführung Roland Harting/ Roger Böckmann (E-Mail [email protected]) in Verbindung zu setzen. Hb

Fahren Weltcup-Fahren: Georg von Stein im Finale Weltcup der Vierspänner vom 22. bis 26. Februar 2017 in Göteborg Bordeaux (fn-press). Georg von Stein aus Modautal hat sich für das Weltcup-Finale der Vierspänner qualifiziert. Nach der letzten Station des Hallen-Weltcups am vergangenen Wochenende in Bordeaux in Frankreich stehen nun die sechs Teilnehmer fest. Wie auch die Europameisterschaft der Vierspänner im Sommer, findet auch das Weltcup-Finale der "Königsklasse" in Göteborg statt. Vom 22. bis 26. Februar treten die besten sechs Fahrer der Hallensaison in Schweden an. Nach acht Weltcup-Stationen wurden die besten drei Ergebnisse gewertet. Mit 30 Punkten führt der amtierende Weltmeister und mehrfache Weltcup-Sieger Boyd Exell aus Australien die Rangliste an. Mit jeweils 27 Punkten dahinter haben sich der Titelverteidiger Ijsbrand Chardon und sein Landsmann Koos de Ronde aus den Niederlanden qualifiziert. Außerdem in Göteborg dabei ist auch der Ungar Jòzsef Dobrovitz (21 Punkte) und der Schweizer Jérôme Voutaz (20 Punkte). Mit Platz sechs hat Georg von Stein mit 15 Punkten knapp vor dem Ungarn Jòzsef Dobrovitz jun., der auf 13 Punkte kam, das Finale noch erreicht. Leider nicht dabei ist der zweite deutsche Fahrer Rainer Duen aus Minden. evb

Voltigieren Neun deutsche Voltigierer beim Weltcup-Finale in Dortmund Schwarz-rot-goldene Chancen in allen Disziplinen Dortmund (fn-press). Das FEI Weltcup-Finale der Voltigierer kehrt zurück nach Dortmund. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr werden die weltbesten Pferdeakrobaten beim Showdown der Winter-Weltmeisterschaft vom 2. bis 5. März erneut ihre Sieger in den drei Kategorien Damen, Herren und Pas-de-Deux küren. Qualifizieren konnten sich neun deutsche Athleten (von insgesamt 19), die allesamt aussichtsreiche Chancen haben und in den Westfalenhallen für das aus schwarz-rot-goldener Sicht erfolgreichste Finale in der Voltigier-Geschichte sorgen könnten. Bei den Damen deutet sich nach den fünf Qualifikationsstationen in Madrid, Paris, Salzburg, Mechelen und Leipzig ein spannendes Duell zwischen der dreifachen Weltcup-Gesamtsiegerin Anna Cavallaro aus Italien und Kristina Boe aus Hamburg an, wobei die Deutsche das erste direkte Aufeinandertreffen in Leipzig deutlich für sich entscheiden konnte. Die 29-jährige Unfall-Chirurgin vom Reit- und

Fahrverein Kirchwärder stieg erst auf den letzten beiden Qualifikationsstationen in die Weltcup-Saison 2016/17 ein – und beeindruckte die internationale Konkurrenz mit zwei souveränen Siegen in Mechelen und Leipzig und damit der ungefährdeten Final-Qualifikation. Mit ihrer „Zombie“-Kür setzt Boe neue Maßstäbe in puncto Risiko: Die meisten ihrer Elemente turnt sie frei auf dem Pferd. Boe: „Da gibt es keine Sicherheits-Variante. Ich muss immer voll durchziehen und konzentriert sein.“ Mit der GlanzBilanz von 30 Punkten ist die Hamburgerin mit ihrem Pferd Don de la Mar und Longenführerin Winnie Schlüter die Top-Favoritin auf den Sieg. Im Vorjahr stand die amtierende Vize-Weltmeisterin sowie CHIO-Aachen-Siegerin auf Platz zwei in der Westfalenhalle. Als zweite deutsche Vertreterin geht Janika Derks ins Rennen. Die Top-Athletin vom RSV NeussGrimlinghausen nahm in diesem Winter erstmals am Weltcup teil – und qualifizierte sich prompt für das Finale. Mit einem Sieg in Paris und Platz sechs in Mechelen schaffte es die 26-jährige Physiotherapeutin punktgleich mit der Schweizerin Pascale Wagner (beide 22 Zähler) knapp in den Showdown der Top 6 – und war darüber selbst etwas überrascht. Mit dem Team aus Neuss (u.a. WMTitel 2014 und EM-Titel 2015) hat Derks alles erreicht, was es im Mannschafts-Voltigieren zu erreichen gibt. Im Pas-de-Deux voltigierte sie 2016 gemeinsam mit Johannes Kay zum Vize-WM-Titel. In der Weltrangliste steht die Dormagenerin sowohl im Doppel als auch als Einzelathletin auf Rang zwei. Gemeinsam mit ihrer Trainerin Jessica Lichtenberg zählt die WM-Vierte bei jedem Auftritt zu den Favoriten. Für die Ausnhame-Voltigiererin ist somit alles möglich. Allerdings muss Derks auf ihr SpitzenPferd verzichten. Bella Bientje war kürzlich sehr plötzlich an einer Kolik verstorben. „Wir sind alle noch ganz erschüttert“, sagt Derks, die nun in den letzten Wochen der Vorbereitung die beste Alternative sucht und dann in Dortmund ein letztes Mal ihr Kürprogramm aus dem Jahr 2016 zeigen wird, in dem sie eine Art modernen Gaukler interpretiert. Derks: „Darauf freue ich mich mit einem lachenden und weinenden Auge, weil es immer großen Spaß gemacht hat, in diese Rolle zu schlüpfen.“ Die Konkurrenz für die beiden deutschen Damen und Mitfavoritin Cavallaro kommt mit Silvia Stopazzini aus Itialien sowie mit Pascale Wagner und Nadja Büttiker aus der Schweiz. Starke Herrenkonkurrenz In der Herrenkonkurrenz schicken Bundestrainerin Ulla Ramge und Co-Trainer Kai Vorberg mit Jannis Drewell, Jannik Heiland und Daniel Kaiser gleich drei Kandidaten ins Rennen, die sich aller Voraussicht nach mit den ebenfalls aussichtsreichen Athleten Lukas Heppler (Schweiz), Balázs Bence (Ungarn) und Clément Taillez (Frankreich) ein denkwürdiges Finale liefern werden. Mit Jannis Drewell geht der amtierende Europameister, Deutsche Meister und Bronzemedaillengewinner der Weltmeisterschaften 2016 in Le Mans sowie Weltranglisten-Führende an den Start. Damit ist der 25-Jährige aus dem nordrhein-westfälischen Gütersloh der aktuell erfolgreichste Voltigierer der Welt. Seinen Startplatz für das Weltcup-Finale in Dortmund eroberte der Bundeswehr-Sportsoldat mit zwei zweiten Plätzen in Salzburg und Mechelen. Der gelernte Tischler stand im Vorjahr nach dem letzten Auftritt mit seiner „Mönch-Kür“ auf dem Rücken von Schimmel Diabolus auf Platz zwei. Mit seinem neuen Thema „Sherlock Holmes“ siegte er bereits bei den internationalen Wettkämpfen in Ebreichsdorf und Krumke. Nun sollen ihn die britisch-charmante Choreografie sowie Simone Drewell – Mutter, Longenführerin und Managerin in Personalunion – zu seinem ersten Weltcup-Gesamtsieg verhelfen. Als große Stärke betrachtet Drewell sein Team: „Wir kennen uns gegenseitig in- und auswendig und wissen genau, was der jeweils andere gerade denkt. Das schafft großes Vertrauen, was im Wettkampf sowie in der Vorbereitung enorm wichtig ist. Diesen Vorteil nimmt uns keiner.“ Als weiterer aussichtsreicher Medaillen-Kandidat tritt Jannik Heiland an. Der Ingenieur aus Hamburg – der auf den großen Pferde-Galas als einer der „Brüsewitz-Brüder“ bekannt ist – verpasste im internen Kampf der deutschen Herren 2016 zwar knapp die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Le Mans, knüpfte aber im Winter nahtlos und noch überzeugender an seine starken Sommer-Leistungen an. Der Weltranglisten-Elfte sammelte im Laufe der Qualifikations-Stationen starke 28 Punkte. Nur Lukas Heppler erreichte mehr (30). Nach Platz zwei in Madrid folgte ein glorreicher und richtungsweisender Sieg in Mechelen, bei dem Heiland sogar Jannis Drewell bezwang. Beim Abschluss in Leipzig folgte ein zweiter Platz. Alle diese Top-Ergebnisse fuhr der 24-Jährige mit unterschiedlichen Pferden ein und bewies damit eine beeindruckende Flexibilität. Bei seinem ersten Weltcup-Finale in Dortmund gilt Heiland bereits als einer der Favoriten auf den Sieg. Als Titelverteidiger reist Daniel Kaiser vom Landesverband Sachsen nach Dortmund. 2016 überraschte der Sportfotograf und internationale Voltigiertrainer aus Delitzsch mit der Premiere seiner „Houdini“-Kür, mit der er zum bislang größten Erfolg seiner Karriere voltigierte. In dieser Weltcup-

Saison startete der Weltranglisten-Dritte mit Platz drei in Madrid ins Rennen um die Dortmund-Tickets. Für den WM-Vierten folgten zwei vierte Plätze in Salzburg und Mechelen, ehe er sich beim „Heimspiel“ in Leipzig mit einem Sieg auf Platz drei des Weltcup-Rankings (26 Punkte) vorarbeitete und damit endgültig die Fahrkarte für das Westfalenhallenturnier löste. Kaiser wird in Dortmund nicht nur als Athlet an den Start gehen, sondern zudem mit seiner Showgruppe Tra-Volta die Premiere seines neuen Programms präsentieren. Zwei Doppel für Deutschland Im Pas-de-Deux wird Deutschland zwei der vier qualifizierten Paare stellen. Nach den aktuellen Tendenzen deutet sich dabei an der Spitze ein Zweikampf an zwischen Torben Jacobs und TheresaSophie Bresch aus Köln und den Italienern Silvia Stopazzini und Lorenzo Lupacchini, bei dem auch die Schweizer Syra Schmid und Zoe Maruccio sowie die Lokalmatadoren Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes ein Wörtchen mitreden wollen. Theresa-Sophie Bresch und Torben Jacobs sind die deutsche Titel-Hoffnung. Die 24-jährige Sportstudentin aus dem baden-württembergischen Tübingen und der 25-jährige Medizinstudent aus dem niedersächsischen Ganderkesee trainieren gemeinsam beim VV Köln-Dünnwald im Rheinland. Die amtierenden deutschen Meister sicherten sich in dieser Konstellation 2011 bei der Europameisterschaft in Le Mans die Goldmedaille. Im Anschluss trennten sich die Wege. Vor allem Jacobs eroberte mit seiner Doppel-Partnerin Pia Engelberty die große Bühne des Doppel-Voltigierens. Beim Weltcup-Finale im Vorjahr beendete Engelberty schließlich mit einem Sieg ihre Karriere. Nun steht Jacobs mit Bresch erneut im Finale – und möchte mit der jungen Frau vom PSV RoseckUnterjesingen seinen Titel verteidigen. Im Laufe der Qualifikations-Etappen sammelten die Deutschen mit dem zweiten Platz in Salzburg und einem Sieg in Leipzig insgesamt 28 Zähler – das reicht für Rang zwei des Weltcup-Rankings. Die Weltranglisten-Zehnten, die beide dem Team NORKA des VV KölnDünnwald angehören, fanden im Laufe der Qualifikations-Etappen immer mehr zu ihrer ursprünglichen Harmonie. Torben Jacobs: „Wir wollten wieder zueinander finden und eine Einheit werden. Nach so vielen Jahren wieder zusammen zu voltigieren geht nicht mal eben so. Wir haben aber von Training zu Training und von Start zu Start gemerkt, wie es immer besser und harmonischer lief.“ Als Lokalmatadoren gehen Jolina Ossenberg-Engels (20) und Timo Gerdes (21) an den Start. Für die Athleten vom Reitverein Altena wird das Turnier in den Westfalenhallen ein echtes Heimspiel. Die Westfalen sammelten im Verlauf der Weltcup-Qualifikationen mit Platz zwei in Mechelen und Rang drei in Leipzig insgesamt 24 Punkte. Im Vergleich zum Vorjahr verbesserten sich die Vorjahres-Vierten mit ihrem Pferd Dragoner OE und Longenführerin Claudia Döller-Ossenberg-Engels vom achten auf den vierten Platz der Weltrangliste. Die Psychologie-Studentin und der angehende Sport- und Gymnastiklehrer aus dem Kreis Arnsberg landeten bei der Weltmeisterschaft 2016 im französischen Le Mans auf Platz sieben. Hinzu kamen die Siege beim internationalen 3*-Turnier im sachsenanhaltinischen Krumke sowie Platz eins beim legendären Masterclass-Pfingstturnier im Biebricher Schlosspark in Wiesbaden. Für das Weltcup-Finale hat nicht allein der Erfolg Priorität. „Der Spaß darf bei uns nie fehlen“, sagt Gerdes. „Unser Ziel ist es, das Publikum für den Sport zu begeistern. Ein Platz auf dem Podest wäre für uns ein riesen Erfolg“, ergänzt Ossenberg-Engels. Zeitplan Das Weltcup-Finale beginnt am Donnerstag, 2. März, ab 17 Uhr mit dem Warm Up. Am Freitag, 3. März, wird es dann ernst. Im Rahmen der Abendveranstaltung findet ab 19 Uhr der erste Umlauf der Damen, Herren und Pas-de-Deux statt. Am Samstag, 4. März, fällt ab 11 Uhr im Finale die Entscheidung bei den Damen und im Pas-de-Deux, am Sonntag, 5. März, tragen dann die Herren ab 11 Uhr ihr Finale aus. Zahlen & Fakten Die Vorjahres-Sieger: Simone Jäiser (SUI/beendete nach Dortmund ihre Karriere), Daniel Kaiser (GER/Delitzsch), Pia Engelberty und Torben Jacobs (GER) Die erste Weltcup-Saison wurde 2011 mit dem Finale in Leipzig beendet; Dortmund 2017 ist das siebte Finale in der Geschichte des Voltigier-Sports; das Weltcup-Finale wurde bislang dreimal in Deutschland ausgetragen (Leipzig 2011, Braunschweig 2013, Dortmund 2016), zweimal in Bordeaux/FRA (2012 und 2014) und einmal in Graz/AUT (2015) Sechs Damen und Herren und vier Pas-de-Deux sind für das Finale qualifiziert; RekordTeilnehmerin: Anna Cavallaro (immer dabei gewesen); insgesamt waren 10 Athleten (von 19) aus allen drei Kategorien (Damen, Herren, Pas-de-Deux) schon 2016 in Dortmund dabei Die meisten Weltcup-Siege in allen Disziplinen konnte bislang Deutschland einfahren (4), gefolgt

von Frankreich und Schweiz (jeweils 3), Italien und Österreich (jeweils 2) und Großbritannien (1). Informationen unter www.escon-marketing.de/index.php/events-2017/signal-iduna-cup

Reining Reining: Dr. Matthias Gräber wieder als Vorsitzender vorgeschlagen Grischa Ludwig und Andre Zschau als Aktivenvertreter bestätigt Warendorf (fn-press). Dr. Matthias Gräber aus Weinheim ist von den Aktiven wieder als Vorsitzender des Disziplin-Beirats Reining des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) vorgeschlagen worden. Wenn die DOKR-Mitgliederversammlung im Rahmen der FNTagungen Anfang Mai in Stuttgart dem Vorschlag der Aktiven folgt, dann tritt Dr. Matthias Gräber seine zweite Amtszeit als Beirats-Vorsitzender an. Bei der Aktivenversammlung in Warendorf sprachen sich die anwesenden Reiner wieder für Dr. Matthias Gräber als Beirats-Chef aus, der 2013 das Amt von Paul Kratschmer (Bad Camberg) übernommen hat. Zuvor war Dr. Gräber schon sieben Jahre lang als Mannschafts-Tierarzt für die Reiner auf Championaten im Einsatz und in beratender Funktion im Reining-Beirat vertreten. Der 58Jährige führt eine eigene Tierarztpraxis in Weinheim in Baden-Württemberg. Als Aktivenvertreter wählten die Reiner wieder Grischa Ludwig (Bitz) und André Zschau (Bünde). Sie haben allerdings neue Stellvertreter bekommen. Alexander Ripper (Fürth) löst Oliver Wehnes (Kandel) ab und Oliver Stein (Rhede) übernimmt das Amt von Jürgen Pieper (Hechingen). evb

Ausbildung und Wissenschaft APO 2020: Anregungen und Vorschläge erwünscht Warendorf (fn-press). 2020 tritt eine neue die Ausbildungs-Prüfungs-Ordnung (APO) in Kraft. Verbesserungs- und Änderungswünsche dafür können bis Ende März bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) eingereicht werden. Ab Frühjahr beginnt die Überarbeitung und Aktualisierung. Wer also Ideen hat, wie man die APO verbessern kann oder was noch fehlt, kann seine Anregungen und Vorschläge bis zum 31. März 2017 an Eva Lempa-Röller in der FN-Abteilung Ausbildung und Wissenschaft mailen: [email protected]

Breitensport, Vereine und Betriebe BFH-Urteil: Vereine müssen Steuer auf Pensionspferdeumsätze zahlen Warendorf (fn-press). Gemeinnützige Vereine mit Pensionspferdehaltung müssen den vollen Umsatzsteuersatz von 19 Prozent auf alle Dienstleistungen zahlen, die im Zusammenhang mit der Pensionspferdehaltung erbracht werden. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit seinem Urteil vom 10.08.2016 (VR 14/15) entschieden. Damit widersprach das BFH der Auffassung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), wonach laut Art. 13 Teil A Abs. 2 Buchstabe b der Richtlinie 77/388/EWG bestimmte im engen Zusammenhang mit Sport stehende Dienstleistungen, die von Einrichtungen ohne Gewinnstreben von Personen erbracht werden, grundsätzlich von der Umsatzsteuer zu befreien sind. Zwar hatte es schon 2013 ein für die Reitvereine günstiges BFH-Urteil gegeben (AZ XI R 34/11). Der RV Reutlingen hatte Widerspruch gegen einen Steuerbescheid eingelegt. In der Hoffnung auf ein für alle Vereine wirksames Urteil hatte die FN den Rechtsstreit seinerzeit unterstützt. Allerdings verwies

der BFH den Rechtsstreit zurück an das Finanzgericht. Wegen der Erfolgsaussichten der Klage des RV Reutlingen gab das Finanzamt dem Einspruch gegen den angefochtenen Umsatzsteuerbescheid statt, so dass der Rechtsstreit mit einem Vergleich und damit ohne Urteil des Finanzgerichtes erledigt wurde. Die Folge: Kein Urteil, keine Veröffentlichung im Bundessteuerblatt und damit keine Übertragung der Entscheidung auf andere Reitvereine. Aus diesem Grund versuchte die FN weiter ein Präzedenzurteil zu erreichen, das dann auch im Bundessteuerblatt veröffentlicht wird. „Nachdem das erste BFH-Urteil positiv im Sinne unserer Vereine ausgefallen war, standen die Chancen gut, ein gleichlautendes und wirksames Urteil zu erreichen“, erklärte Rainer Reisloh, Mitglied im geschäftsführenden Vorstand der FN. Eine Hoffnung, die leider enttäuscht wurde. „Wir empfehlen Vereinen, sich in jedem Fall mit dem zuständigen, steuerlichen Berater über die aktuelle Situation in Verbindung zu setzen“, sagte Rainer Reisloh. Dabei sollten Vereine auch überlegen, ob gegebenenfalls eine andere Gestaltung der Pensionspferdehaltung für den Verein in Betracht kommt. Denkbar wäre, dass der Verein lediglich die Boxen an die Stallgemeinschaft der Pferdebesitzer verpachtet, für mindestens sechs Monate. Damit würde der gemeinnützige Reitverein umsatzsteuerbefreite Einnahmen gemäß § 4 Nr. 12a Umsatzsteuergesetz (UStG) der Stallgemeinschaft berechnen. Ertragssteuerlich erzielt der Verein diese Einnahmen im Rahmen der steuerbefreiten Vermögensverwaltung. Die Stallgemeinschaft wiederum würde diese Kosten zuzüglich der Kosten für Fütterung, Einstreu etc. und gegebenenfalls Personalkosten auf die einzelnen PrivatPferdebesitzer dieser Stallgemeinschaft umlegen. Dieses Modell hätte den Vorteil, dass der Hauptkostenanteil, nämlich die Boxenzurverfügungstellung, umsatzsteuerbefreit bliebe. „In jedem Fall ist dieses Modell mit dem steuerlichen Berater abzustimmen, um individuelle Besonderheiten vor Ort zu berücksichtigen“, rät Rainer Reisloh. Das vollständige BFH-Urteil im Wortlaut findet sich hier.

Wettbewerb "Pferdefreundlichste Gemeinden und Regionen" startet wieder Bewerbungsschluss 30. Juni 2017 Warendorf (fn-press). Pferdesteuer hin oder her: Die Zahl der den Pferdefreunden wohlgesonnenen Städte und Gemeinden ist weit aus größer als die derer, die auf Kosten der Pferdeleute ihre maroden Haushalte sanieren wollen. Und viele unterstützen Pferdesport und –zucht. Als Anerkennung der pferdefreundlichen Städte und Gemeinden vergeben die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) und die Landespferdesportverbände alle vier Jahre den Titel „pferdefreundliche Gemeinde“ und „pferdefreundliche Region“. Jetzt beginnt wieder die Bewerbungsphase. Bewerbungsschluss für die Auszeichnung 2018 ist der 30. Juni 2017. Schätzungsweise 1,2 Millionen Pferde leben in Deutschland. Pferde, die von 690.000 Mitgliedern in den rund 7.600 Pferdesportvereinen als Freizeit- und Sportpartner betreut werden; Pferde, die bei Züchtern aufwachsen und für den Fortbestand der Population sorgen; Pferde, die der Landwirtschaft, dem Fremdenverkehr und Tourismus wichtige Einnahmequellen bieten; Pferde, die als Kulturgut die Landschaft prägen und bereichern. Der Wettbewerb „Pferdefreundliche Gemeinde/Region“ basiert auf der Idee, dass Pferdehaltung und Pferdesport in immer dichter besiedelten Regionen, in Zeiten landwirtschaftlicher Umstrukturierungen und schließlich unter der Berücksichtigung der Bedürfnisse des Natur- und Landschaftsschutzes ohne günstige Rahmenbedingungen nur schwerlich gedeihen. Diese günstigen Rahmenbedingungen müssen vielfach erst durch Kommunen geschaffen werden. Aus diesen Gründen entstand Ende der 80er Jahre dieser Wettbewerb; Die ersten Titel wurden im Jahre 1991 vergeben. Ausgezeichnet werden Maßnahmen von Gemeinden und Regionen, die die Ausübung von Pferdehaltung, -sport und -zucht fördern. Dabei können beispielsweise die Bereitstellung und Unterstützung bei der Beschaffung von Flächen als auch die Förderung und Planungshilfe von Bau und Betrieb von Anlagen für fachgerechte Pferdehaltung eine Rolle spielen. Aber auch die Planung, Ausweisung, Herrichtung und Unterhaltung von Reitwegen und Anbindung an das überörtliche Wegenetz oder die landschaftsgerechte Einbindung von Pferdesport- und Pferdezuchtanlagen unter Berücksichtigung des ökologischen Gleichgewichts gehören zum umfangreichen Kriterienkatalog der Ausschreibung. Gewürdigt werden ebenso Leistungen aus dem Bereich „Kinder und Jugendliche, Soziales, Migration, Inklusion und Gesundheit“ wie Kooperationen mit Kindergärten und Schulen,

Verzahnung von Schulentwicklungs- und Jugendhilfeplanung mit dem Kulturgut Pferd wie zum Beispiel Reiten als Schulsport, die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf oder körperlichen und geistigen Behinderungen (therapeutischen Reiten und Hippotherapie) sowie die Verwirklichung sozialer Integration, durch Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen auch im außerschulischen Bereich. Nicht zuletzt zählen Maßnahmen wie die Förderung und Einbindung von Gesundheitssportanbietern mit speziellen Angeboten für Erwachsene mit dem Schwerpunkt Reiten als Gesundheitssport zu den auszeichnungswürdigen Leistungen. Interessierte Gemeinden, Städte, Kreise und Regionen können die Ausschreibung „Pferdefreundliche Gemeinde/Region 2018“ im Internet unter www.pferd-aktuell.de herunterladen oder bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Abteilung Breitensport/Vereine/Betriebe, 48229 Warendorf, Telefon 02581/6362-537, Telefax 02581/6362-7537, E-Mail [email protected] oder bei den Landespferdesportverbänden anfordern.

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