21. Fachtagung Management in der Suchttherapie - Bundesverband

21. Fachtagung Management in der Suchttherapie - Bundesverband

Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e. V. 21. Fachtagung Management in der Suchttherapie 19. und 20. September 2012 in Kassel Programm Or...

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Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e. V.

21. Fachtagung Management in der Suchttherapie 19. und 20. September 2012 in Kassel

Programm Organisationshinweise

Vorwort

Bei der Management-Tagung im Jahr 2012 wird abermals das Thema Personalmanagement im Mittelpunkt stehen. Der in den Medien häufig angesprochene Fachkräftemangel hat das Gesundheits- und Sozialwesen längst erreicht, und unsere Einrichtungen in der Suchtkrankenhilfe spüren das Problem inzwischen nicht nur im Bereich des medizinischen und therapeutischen Personals. Wir werden uns keine passenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ‚basteln‘ können, aber wir können immerhin dafür sorgen, dass das vorhandene Personal gerne den Arbeitsplatz aufsucht und die Tätigkeiten möglichst lange gesund ausüben kann. Daher wollen wir uns am ersten Tag der Veranstaltung vor allem mit den Aspekten Personalbindung und Gesundheitsmanagement auseinandersetzen. Prof. Dr. Jutta Rump wird im ersten Vortrag einen Überblick über den Stand der Fachdiskussion im Bereich Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterbindung geben. Dr. Frank Beinhold geht anschließend mit seinen Ausführungen zur ‚Persönlichkeitsorientierten Führung‘ auf die zentrale Bedeutung von Führungskräften für die Personalbindung ein, eine Vertiefung der Diskussion erfolgt in der Arbeitsgruppe zum Thema ‚Mitarbeitergespräche‘ am Nachmittag. Grundsätzliches zum Gesundheitsmanagement stellt im dritten Vortrag Gregor Mertens vor, auch hier erfolgt eine weitergehende Diskussion in der entsprechenden Arbeitsgruppe. In den weiteren Arbeitsgruppen besteht für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ebenfalls die Möglichkeit zur Mitarbeit und zum Erfahrungsaustausch. Die Themen sind: ‚Leistungsorientierte Vergütung‘, Kompetenzorientierte Personalentwicklung‘, ‚Balanced Scorecard‘ sowie ‚Unternehmenskultur – jüngere und ältere Mitarbeiter‘. Der zweite Tag beginnt traditionell mit Zahlen, Daten, Fakten: Prof. Dr. Peter Borges und Agnes Zimolong stellen die aktuelle Kostenkalkulation für Reha-Leistungen vor, und Albert Kern erläutert die Deutsche Suchthilfestatistik, national wie international eine der leistungsfähigsten Datensammlungen im Gesundheits- und Sozialwesen. Ebenso traditionell bilden die Leistungsträger den Abschluss der Tagung: Dr. Ulrike Beckmann berichtet über aktuelle Entwicklungen in der Reha-Qualitätssicherung der DRV und Steffen Dannenberg über allgemeine Entwicklungen in der Suchtrehabilitation. Ich freue mich auf die persönliche Begegnung in Kassel mit interessanten Vorträgen und Diskussionen! Dr. Andreas Koch Geschäftsführer

Programm 19. September 2012 Tagesmoderation: Hildegard Winkler Vorträge 11.00 Uhr

Begrüßung und Eröffnung Christoph Lasch, stellv. Vorsitzender

11.15 Uhr

Die zentralen Herausforderungen: Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterbindung Prof. Dr. Jutta Rump

12.15 Uhr Mittagsimbiss 13.00 Uhr

Persönlichkeitsorientierte Führung Dr. Frank Beinhold

14.00 Uhr

Betriebliches Gesundheitsmanagement in kleinen Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens Gregor Mertens

15.00 Uhr Kaffeepause Arbeitsgruppen mit Impuls-Statements 15.30 Uhr

1. Leistungsorientierte Vergütung – Praxisbeispiele Magnus Kriesten / Uwe Wicha 2. Betriebliches Gesundheitsmanagement Michael Tietje / Gregor Mertens 3. Kompetenzorientierte Personalentwicklung – Vorgehen, Instrumente und Erfahrungen Karin Baur / Heike Maier 4. Mitarbeitergespräche Dr. Frank Beinhold 5. 6.

Plan zum Unternehmenserfolg Harald Dubyk / Isabel Heilge Unternehmenskultur – Zusammenarbeit von älteren und jüngeren Mitarbeitern Prof. Dr. Marita Sperga

18.00 Uhr Ende der Arbeitsgruppen 19.00 Uhr gemeinsames Abendessen

Programm 20. September 2012 Tagesmoderation: Dr. Wibke Voigt Vorträge 09.00 Uhr

Was kostet die Reha-Leistung? Prof. Dr. Peter Borges / Agnes Zimolong

09.45 Uhr

Deutsche Suchthilfestatistik – eine Schatzkiste Albert Kern

10.30 Uhr Kaffeepause 11.00 Uhr

Aktuelle Entwicklungen in der Reha-Qualitätssicherung der Deutschen Rentenversicherung Dr. Ulrike Beckmann

11.45 Uhr

Aktuelle Entwicklungen in der Rehabilitation Abhängigkeitskranker aus Sicht eines Regionalträgers der DRV Steffen Dannenberg

12.30 Uhr Zusammenfassung und Ausblick Dr. Andreas Koch 13.00 Uhr Ende der Tagung

Vorbereitungsausschuss: Harald Dubyk / Suchthilfe der Zieglerschen, Christian Heise / bw-lv, Dr. Andreas Koch / ‚buss‘, Christoph Lasch / Fachklinik Klosterwald, Claudia Lingelbach-Fischer / ‚buss‘, Heike von Loh / Hellweg-Klinik Oerlinghausen, Johannes Müller / Psychosomatische Klinik Bergisch Gladbach, Karl-Heinz Schön / Klinik Schloß Falkenhof, Klaus Wicht / Martha-Stiftung, Uwe Wicha / Alte Flugschule, Hildegard Winkler / LWL-Klinik Gütersloh Titelgrafik von Christof Lutz

Arbeitsgruppen Beschreibung 1.

Leistungsorientierte Vergütung – Praxisbeispiele Magnus Kriesten / Uwe Wicha Die Einführung von leistungsorientierten Vergütungselementen war lange Zeit in den meisten Tarifsystemen und auch vor dem Hintergrund der Tradition in vielen öffentlichen oder gemeinnützigen Einrichtungen bzw. Kliniken nicht unproblematisch. In vielen anderen Branchen sind diese Entlohnungsformen aber mittlerweile ein wichtiger Bestandteil des Personalmanagements geworden. In der Arbeitsgruppe werden zwei konkrete Beispiele für Konzepte leistungsorientierter Vergütung und wichtige Aspekte bei der Einführung dieser Konzepte vorgestellt. Im Anschluss besteht die Gelegenheit, Chancen und Risiken sowie weitere Umsetzungsmöglichkeiten zu diskutieren.

2.

Betriebliches Gesundheitsmanagement Michael Tietje / Gregor Mertens Gerade in psychosozial hoch belastenden Arbeitsbereichen sind ein gutes betriebliches Arbeitsklima und ein wertschätzender Umgang mit Mitarbeitern die Grundlage für ein funktionierendes Gesundheitsmanagement dar. Transparente und klare Kommunikationsstrukturen sind eine gute Basis – aber sie ergeben sich nicht von selbst, sondern müssen erarbeitet werden. Betriebliche Gesundheitsförderung und Betriebliches Gesundheitsmanagement basieren auf einer möglichst konkreten Zieldefinition und bedürfen einer breiten Zustimmung aller betrieblichen Akteure. In der Arbeitsgruppe sollen die entsprechenden Umsetzungsmöglichkeiten anhand von Praxisbeispielen vorgestellt und diskutiert werden.

3.

Kompetenzorientierte Personalentwicklung – Vorgehen, Instrumente und Erfahrungen Karin Baur / Heike Maier Im Projekt ‚Chronos – den demografischen Wandel gestalten‘ sind betriebliche Konzepte in den vier Bereichen Führung, Kompetenz, Gesundheit und Arbeitgeberattraktivität entwickelt, erprobt und evaluiert worden. Die Tagesrehabilitation in Ulm etablierte im Rahmen der einjährigen Pilotprojektphase Instrumente der ‚Kompetenzorientierten Personalentwicklung‘. Im Rahmen des Workshops stehen das Vorgehen, Instrumente und Erfahrungen aus der Praxis im Mittelpunkt. Dabei bilden Kompetenzprofile, die die strategische Ausrichtung des Unternehmens und die individuellen Lebens- und Berufsphasen von Mitarbeitenden vereinen, den Ausgangspunkt für Personalentwicklung.

Arbeitsgruppen Beschreibung 4.

Mitarbeitergespräche Dr. Frank Beinhold Im Rahmen der Arbeitsgruppe werden unterschiedliche Varianten von (formalisierten) Mitarbeitergesprächen vorgestellt, deren Chancen und Risiken diskutiert sowie Hinweise für die Gestaltung eines Einführungsprojektes gegeben. Diese Aspekte bilden jedoch nur den Rahmen für eine erfolgreiche Umsetzung; von entscheidender Bedeutung ist hier das Agieren (insbesondere der Führungskraft) in der konkreten Kommunikationssituation. Somit werden zusätzlich anhand von Fallbeispielen Kommunikationssitua­tionen ‚erprobt‘ und analysiert.

5.

Plan zum Unternehmenserfolg Harald Dubyk / Isabel Heilge Wer nicht gut plant, hat fast verloren. Oder andersherum ausgedrückt: Eine gute Planung ist Grundlage für erfolgreiches Unternehmertum, auch und gerade in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft. Im Workshop werden Grundlagen wirksamer und strategischer Planung und Steuerung dargestellt. Dabei kommt dem Instrument der Balanced Scorecard (BSC) eine herausragende Bedeutung zu, vorgestellt am Beispiel der Suchthilfe der Zieglerschen. Gemeinsam sollen die Teilnehmer eine grobe Planung auf Grundlage der BSC für Suchtrehakliniken erstellen sowie diese im Anschluss diskutieren und bewerten.

6.

Unternehmenskultur – Zusammenarbeit von älteren und jüngeren Mitarbeitern Prof. Dr. Marita Sperga Die Zusammenarbeit von älteren und jüngeren Mitarbeiter/innen sollte im betrieblichen Alltag nicht dem Zufall überlassen werden. In der Arbeitsgruppe werden ausgehend von einer Analyse, welche Kompetenzen und Ressourcen ältere sowie jüngere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in eine Zusammenarbeit einbringen können, konkrete Methoden einer gelingenden Zusammenarbeit beider Gruppen vorgestellt und kritisch diskutiert.

ReferentInnen / ModeratorInnen Karin Baur Dr. Ulrike Beckmann Dr. Frank Beinhold

Dipl.-Sozialarbeiterin, Leiterin Referat Strategische Unternehmensentwicklung und -steuerung, Die Zieglerschen, Wilhelmsdorf Geschäftsbereich Sozialmedizin und Rehabilitation, Referat 0431, Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin Geschäftsführer, bmc management consultants, Bremen

Prof. Dr. Peter Borges Geschäftsführer, aktiva Beratung im Gesundheitswesen GmbH, Köln Steffen Dannenberg Harald Dubyk

Stabsstelle Reha-Strategie und Steuerung, Deutsche Rentenversicherung Nord, Lübeck

Isabel Heilge Albert Kern Dr. Andreas Koch

Dipl.-Betriebswirtin (FH), Referat Strategische Unternehmensentwicklung und -steuerung, Die Zieglerschen, Wilhelmsdorf

Magnus Kriesten

Geschäftsführer, Klinikum Oberberg GmbH, Gummersbach

Heike Maier

Dipl.-Betriebswirtin, Stabsstelle Controlling, Suchthilfe der Zieglerschen, Wilhelmsdorf

Gregor Mertens

Stellv. Institutsleiter / Teamleiter Ergonomie, Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH, Köln

MBA Dipl.-Sozialpädagoge (BA), Referent für Projekt- und Qualitätsmanagement, Suchthilfe der Zieglerschen, Wilhelmsdorf

Referat Drogen und Sucht, Bundesministerium für Gesundheit, Berlin Geschäftsführer, ‚buss‘ – Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e.V., Kassel

Prof. Dr. Jutta Rump Institut für Beschäftigung und Employability IBE, Ludwigshafen Prof. Dr. Marita Sperga Fachhochschule Kiel | FB Soziale Arbeit und Gesundheit, Fachgebiet Handeln und Verändern in Organisationen der Sozialen Arbeit, Kiel Michael Tietje

Dipl.-Soz.Päd. / Dipl.-Sozialarbeiter, Bereichsleiter ARCHE, Diakonisches Werk Bremerhaven e.V., Bremerhaven

Dr. Wibke Voigt Uwe Wicha

Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefärztin der Fachklinik St. Vitus GmbH, Visbek

Hildegard Winkler

Qualitätsmanagerin, LWL-Klinik Gütersloh, Gütersloh

Agnes Zimolong

Dipl.-Ges.oec., Prokuristin, aktiva Beratung im Gesundheitswesen GmbH, Köln

Geschäftsführer, Fachklinik Alte Flugschule, Großrückerswalde

Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e. V. Wilhelmshöher Allee 273 | 34131 Kassel | www.suchthilfe.de Telefon: 0561 779351 | Fax: 0561 102883 | E-Mail: [email protected]

Tagungsort Mercure Hotel In der Kurfürsten Galerie / Spohrstraße 4 34117 Kassel Telefon: 0561 7285-0 Telefax: 0561 7285-118 [email protected] Tagungsgebühr 160 Euro für Mitglieder des ‚buss‘ oder ( fdr) 190 Euro für externe Teilnehmer (incl. Kaffeepausen und Abendessen am 19.9.2012 Mercure Hotel)

Wegeplan: Mercure Hotel

Anmeldung / Hinweise Eine verbindliche Anmeldung wird durch die Übersendung des ausgefüllten Anmeldeformu­lars bis spätestens 6.9.2012 erbeten. Bei Absagen nach diesem Termin ist, falls keine Ersatzperson benannt werden kann, die Hälfte der Teilnehmergebühr zu entrichten. Die Anmeldebestätigung berechtigt am 19. und 20.9.2012 zur kostenlosen Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs im KasselPlusGebiet zum und vom Veranstaltungsort. In den Hotels haben wir ein Zimmerkontingent für unsere Tagungsgäste reserviert. Hier können Sie Ihr Zimmer unter dem Stichwort ‚buss‘ bis zum 31.8.2012 (City-Arosa-Hotel bis zum 15.8.2012) abrufen. Bitte beachten Sie, dass Zimmerreservierungen nicht über die Geschäftsstelle vorgenommen werden. Die Zertifizierung der Veranstaltung ist bei der Ärztekammer Hessen beantragt.

Mercure Hotel In der Kurfürsten Galerie / Spohrstraße 4 34117 Kassel Telefon: 0561 7285-0 Telefax: 0561 7285-118 E-Mail: [email protected] EZ: 100 Euro incl. Frühstücksbuffet Stadthotel Kassel Wolfsschlucht 21 / Ecke Treppenstraße 34117 Kassel Telefon: 0561 78888-0 Telefax: 0561 78888-100 E-Mail: [email protected] EZ: 70 Euro incl. Frühstücksbuffet City-Arosa-Hotelbetrieb GmbH Wilhelmshöher Allee 38-42 34119 Kassel Telefon: 0561 7662059-0 Telefax: 0561 7662059-199 E-Mail: [email protected] EZ: 69 / 79 Euro incl. Frühstücksbuffet