31 Jahre STATTBAU HAMBURG

31 Jahre STATTBAU HAMBURG

Wohnen mit Zukunft --30 Jahre STATTBAU HAMBURG Wohnprojektetage 2016 Dr. Tobias Behrens STATTBAU HAMBURG GmbH Vorgeschichte „Hamburg 2000“ Vor 45...

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Wohnen mit Zukunft --30 Jahre STATTBAU HAMBURG

Wohnprojektetage 2016 Dr. Tobias Behrens STATTBAU HAMBURG GmbH

Vorgeschichte „Hamburg 2000“

Vor 45 Jahren wurde „Hamburg 2000“ geplant

Zum Glück kam es anders, denn: - Es fehlte das Geld - Die Bevölkerungszahlen gingen seit 1964 kontinuierlich zurück - Großwohnsiedlungen wurden kurz nach Fertigstellung schon wieder in Frage gestellt, - 1971 wurde das Städtebauförderungsgesetz erlassen - 1982 kam noch der Neue Heimat Skandal hinzu => Die bisherigen städtebaulichen Leitbilder waren hinfällig, es mussten neue gefunden werden !!

Anfang der 70er Jahre: Erste Erfahrungen mit Mieterselbstverwaltung und Wohnprojekten

1973 zogen 200 BewohnerInnen in das das Wohnmodell Steilshoop Zehn Jahre später wurde es aufgelöst

Schröderstift und Hegestr./Haynstr. waren erfolgreicher – sie gibt es noch heute

1984 : Das Alternative Baubetreuungsprogramm (ABB) Ein Instandsetzungsprogramm für Altbauten unter Einbeziehung von Selbsthilfe der Bewohner

1985 wurde STATTBAU HAMBURG GmbH gegründet Gesellschafter: Mieter helfen Mietern e.V. Autonome Jugendwerkstätten e.V. Netzwerkselbsthilfe e.V.

Bürgerschaftsbeschluss 1987 :

Stadterneuerung und Soziale Arbeit, Einsetzung der beiden „Alternativen Baubetreuer“

Johan Daniel Lawaetz Stiftung und STATTBAU HAMBURG GmbH

Auf Grund der Proteste wurden Förderungen in Aussicht gestellt für: Jägerpassage, Große Freiheit 84 Schmilinskystr (Drachenbau) Falkenriedterrassen

Weitere Projektgruppen entstanden und wollten Gebäude übernehmen, u.a. : Chemnitzstr 3-7 Vorwerkstift Hafenstrasse Pinnasberg aber es hakte noch an vielen Stellen

Es folgten erste Neugründungen von Genossenschaften: Schanze eG Drachenbau eG Königskinderweg eG Mietergenossenschaft Falkenried eG

Projektgenossenschaft Dachgenossenschaft Mietergenossenschaft Künstler/Atelier Genossenschaft

Nr. 1 2 3 4

Jahr 1985 1985 1987 1987

5 6 7 8 9 10 11 12

1988 1989 1989 1992 1993 1994 1995 1995

13 14 15 16

1996 1996 1996 1998

Neue (Wohnungs-) Genossenschaften in Hamburg ab 1985 Name Baugenossenschaft Groß-Borstel e.G., Bau- und Wohngenossenschaft Wolfgang-Borchert-Siedlung e.G. Drachenbau St. Georg Wohngenossenschaft eG, Wohnungsbaugenossenschaft Schanze e.G., (Dachgenossenschaft, 23 HG (Hausgemeinschaften)) Mietergenossenschaft Falkenried-Terrassen e.G., Wohnungsbaugenossenschaft Königskinder e.G., Genossenschaft der Fritz-Schumacher-Siedlung Langenhorn eG, Mietergenossenschaft Gartenstadt Farmsen eG, HausArbeit Wohnungsbaugenossenschaft eG, Ottenser Dreieck Wohnungsgenossenschaft e.G., (3 HG) Bau und Wohngenossenschaft Osterkirchenviertel eG, Wohnungsbaugenossenschaft Wendebecken e.G., 33 Wohnungen (4 Hausgemeinschaften) Bau- und Wohngenossenschaft Brachvogel eG, (3 HG) Wohnwarft - Genossenschaft für autofreies Wohnen e.G., Wohnungsbaugenossenschaft Jung und Alt e.G., Lohmühle Wohngenossenschaft eG (Familie Semmeling),

WE 46 34 29 340 324 6 660 2554 13 37 29 33 99 31 26 16

Projektgenossenschaft Dachgenossenschaft Mietergenossenschaft Künstler/Atelier Genossenschaft

17 18 19 20

1999 2001 2001 2002

21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

2002 2004 2008 2009 2010 2010 2012 2013 2015 2016 2016

Wohnungsbaugenossenschaft `Ecken und Kanten` e.G.(2 HG) Genossenschaft St. Pauli Hafenstraße e.G.,( 2 HG) Genossenschaft Alternativen am Elbufer e.G., Wohnreform eG – Genossenschaft für gemeinschaftliches Wohnen und Bauen, (3 Hausgemeinschaften) Wohnungsbaugenossenschaft Markthof e.G., Genossenschaft Greves Garten e.G. (2 HG) Friese eG (Künstlergenossenschaft - nur Ateliers) Stattschule eG Wohnungsgenossenschaft Schlüsselbund eG Genossenschaft Gängeviertel eG . Gnadenkoppel eG Wohnwerte eG fux eG (Viktoria Kaserne – nur Ateliers) Bunte Bande eG iGr Genossenschaft für solidarisches Wohnen eG iGr

30 19 95 60 18 46 30 0 21 19 0 0 0 0

Nach den Altbauprojekten entstanden auch die ersten Neubauprojekte im öffentlich geförderten Wohnungsbau

Förderung: von der Einzelfallförderung zum Regelprogramm

Strukturen und Kooperation: FHH BSW / Baubeh.

LIG / Finanzbeh.

BASFI / Amt FS (Soziales + Familie)

IFB Baubetreuer

KORB

Architekten und adere Planer

Projekt 1 23

trad. Genossenschaften

Projekt 22

und andere

Projekt 37

P 99 Verwaltung

Information: Vom Neubauplenum zu den Wohnprojektetagen und Baugemeinschaftsforum

Ab 2002: Kooperationsprojekte Wohnprojekten unter dem Dach von Traditionsgenossenschaften u.a. Hamburger Wohnen, BVE, Altoba, WBG 1904, Fluwog, Buchdrucker, Kaifu,

Kooperationsprojekte,

Wohnprojekten im Eigentum ab 1996 Die Einkommensgrenzen im geförderten Wohnungsbau passten bei vielen Menschen nicht u.a. in : Saarlandstr., Lutterothstr., Kriegerdankweg, Bleicherstr., Böckmannstr, Max Brauer Allee, Lesser Passage, Kleine Horst, Allmende, Holstenkamp, Dock71

Entwicklung der Wohnprojektarten 1990 – 2019 (ohne ABB Projekte, inkl. in Planung + in Bau)

Entwicklung der Wohnprojektarten seit 1990 - 2019

„Die Hälfte der Baugemeinschaftsgrundstücke soll möglichst an kleinere Genossenschaften vergeben werden“ (Koalitionsvertrag 2015)

Neben den Wohnprojekten auch immer Wohnungsbau für besondere Zielgruppen: für Obdachlose (Eidelstedt und Lohbrügge) Umwandlung von Wohnheimen (Bahrenfeld, Großlohe) für psychisch kranken Menschen (Eilbek) für Behinderte Menschen (Barmbek) für Jugendliche (Bahrenfeld, St. Pauli, Sternschanze)

ab 2006: Koordinationsstelle für Wohn- Pflege- Gemeinschaften und ab 2015: Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement

Hamburger Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement in Wohn- und Versorgungsformen

Ombudspersonen, WG-Begleiter und Wohn-Paten

ab 1993: Baubetreuung für Gemeinbedarfseinrichtungen bei der Umsetzung ihrer baulichen Maßnahmen Stadtteilkultur, Jugendhilfe, Hospize, Mietertreffpunkte, Künstlerhäuser, KiFaZ,

Stadtteilkultur, Jugendhilfe, Hospize, Mietertreffpunkte, Künstlerhäuser, KiFaZ,

Stadtteilkultur, Jugendhilfe, Hospize, Mietertreffpunkte, Künstlerhäuser, KiFaZ,

Konzept- und Grunstücksentwicklung für Stiftungen und Kirchengemeinden, u.a. Alt Barmbek, St. Markus, KG Dulsberg, Stiftung Denkmalschutz, Röder Stiftung, Hartwig Hesse Stiftung, Matthias Stift, Heerlein Zindler Stiftung,

u.a. Alt Barmbek, St. Markus, KG Dulsberg, Stiftung Denkmalschutz, Röder Stiftung, Hartwig Hesse Stiftung, Matthias Stift, Heerlein Zimndler Stiftung,

Perspektiven: Genossenschaften, Stiftungen, Kirchengemeinden, andere gemeinnützige Organisationen und selbstnutzende Eigentümergemeinschaften sind die „natürlichen“ Partner der Stadtentwicklungs- und Wohnungspolitik der Stadt. Ihre Qualitäten und Potenziale sollten erkannt und noch mehr unterstützt und gefördert werden!

STATTBAU bedankt sich für das Vertrauen

… und geht zuversichtlich in die nächsten 30 Jahre

Die Häuser denen, die drin wohnen!

Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit