50 Jahre Biblische Reisen

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50 Jahre

Biblische Reisen

Statt eines Vorwortes Schlagzeilen aus dem Jahr 1962: 10.01. 16.02. 20.02. 21.02. 17.03. 31.05. 01.07. 28.07. 05.08. 09.08. 14.08. 17.08. 04.09. 01.10. 05.10. 10.-26.10. 10.10. 11.10. 14.10. 28.10. 10.12. 14.12.

Bundespräsident Heinrich Lübke beginnt erste Afrikareise Sturmflut in Hamburg John Glenn ist der erste US-Amerikaner im All Premiere „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt in Zürich Schwere Gefechte zwischen Syrien und Israel am See Gennesaret Hinrichtung von Adolf Eichmann in Israel Unabhängigkeit von Algerien DFB beschließt die Einführung der Fußball-Bundesliga Tod von Marilyn Monroe Tod von Hermann Hesse Durchbruch am Montblanc-Tunnel zwischen Frankreich und Italien Tod von Peter Fechter an der Mauer in Berlin Beginn des ersten Staatsbesuches von General de Gaulle in Deutschland Erster schwarzer Student nach schweren Ausschreitungen in Mississippi eingeschrieben Die erste Platte der Beatles, „Love me do“, erscheint Erste „Biblische Reise“ führt in den Libanon, nach Syrien, Jordanien und Israel Spiegel-Artikel „Bedingt abwehrbereit“ löst Spiegel-Affäre aus Papst Johannes XXIII. eröffnet in Rom das 2. Vatikanische Konzil Beginn der Kubakrise Ende der Kubakrise Filmpremiere „Lawrence von Arabien“ von David Lean in London Die Deutsche Welthungerhilfe wird gegründet Erfunden werden 1962 u.a. der Nachrichtensatellit, die Leuchtdiode, das Skateboard und das Internet: Das Arpanet in den USA ist die erste Vernetzung von verschiedenen Rechnern.

© iStockphoto.com/Özgür Donmaz,

Heute, fast 50 Jahre später, ist Biblische Reisen einer der großen Anbieter von Studienreisen in Deutschland und begleitet Gäste in die ganze Welt. Mit dieser Festschrift möchten wir Einblick geben in 50 bewegte, immer von Krisen begleitete Jahre – und gleichzeitig einladen, den Weg von Biblische Reisen weiter mitzugehen. Wir danken ganz herzlich allen Kunden und Partnern, die uns durch Ihre Unterstützung zu dem gemacht haben, was wir sind – und auch dazu beigetragen haben, dass diese Festschrift entstehen konnte! Stuttgart, im 10. Oktober 2011

Dr. Georg Röwekamp Biblische Reisen

Dr. Franz-Josef Backhaus Katholisches Bibelwerk e.V.

Dr. Felix Breidenstein Deutsche Bibelgesellschaft

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50 Jahre

Biblische Reisen

An Stelle von Grußworten zitieren wir einige Rückmeldungen unserer Kunden: „Von dem besonderen Charakter einer „Biblischen Reise“ ins Heilige Land konnte ich mich selbst überzeugen. Eine kompetente biblisch-spirituelle Erschließung der Orte macht solch eine Fahrt auf den Spuren Jesu zu einem echten Erlebnis. Jeder kehrt mit geistlichem Gewinn zurück.“ DR. GEBHARD FÜRST Bischof von Rottenburg-Stuttgart

„In ca. 25 Jahren war ich fünfmal mit Biblische Reisen unterwegs, das waren die Höhepunkte meines Lebens: Israel, SüdostTürkei, Jordanien-Syrien-Libanon. … Dann die beiden Kreuzfahrten im östlichen Mittelmeer zu Ostern. Für mich lag die Bedeutung dieser Reisen nicht so sehr im Erleben der Orte – das auch –, sondern in der Vermittlung von Zusammenhängen und Hintergründen. Heute kann ich anstrengende Reisen nicht mehr unternehmen… Aber ich zehre von den Erinnerungen – welch ein Reichtum!“ BARBARA HUNKE

„Ich möchte Ihnen … ganz herzlich Danke sagen für die gute, kompetente und geduldige Vorbereitung und Betreuung unserer Syrien-Reise. Es hat alles sehr gut geklappt. Und wir haben Syrien auf wunderbare Weise kennengelernt. Die ganze Gruppe war restlos begeistert von Land, Leuten und Kultur, von den Zugängen zu Paulus und den frühen Gemeinden und von dem kompetenten und charmanten Guide. … Vielleicht wird es in zwei Jahren eine weitere Reise geben – gerne wieder von Ihnen organisiert.“ INGRID SCHELL

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Karthäusermönche in Grande Chartreuse/Frankreich

„Vivat, crescat, floreat ad multos annos Sehr herzlich grüßt der Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen (CV) zum 50jährigen Firmenjubiläum und wünscht allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Biblische Reisen ein weiterhin erfolgreiches berufliches Wirken sowie Gottes Segen für die persönliche Zukunft. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen Biblische Reisen und dem Cartellverband schon über 25 Jahre zurückreicht. Von Reisen in kleinen Gruppen bis zu „karawanenartigen“ Besuchen in nahe und ferne Länder, per Bus, Flugzeug, Schiff oder pedes – alles wurde ausprobiert und alles hatte Eines gemeinsam: kompetente Beratung während der Reiseplanung in Stuttgart wie belesene Reiseleiter vor Ort, die den christlichen Bezug immer wieder in ihre Betrachtungen einflochten. So kam nicht selten schon sehr früh bei den Mitreisenden die Vorfreude auf das nächste Reiseziel auf.“ RICHARD WEISKORN, StA CV-Sekretär

50 Jahre „Obwohl erst seit gut zehn Jahren Kunde, habe ich in dieser Zeit mehr als 20 Reisen unterschiedlichster Art mit Biblische Reisen unternommen: Katalog-, Einführungs-, Treuereisen und selbst organisierte Reisen mit einem privaten Freundeskreis bzw. meinem Verband. Für alle Reisen kann ich festhalten, dass sie bestens organisiert waren und ohne ernsthafte Pannen und Kritikpunkte abliefen. Besonders schätze ich bei Biblische Reisen den kompetenten, freundlichen und zuvorkommenden Service der SachbearbeiterInnen, stets bemüht, Wünsche bei der Programmgestaltung zu berücksichtigen sowie die in aller Regel sehr sachkundigen, sprachlich versierten und kooperativen Guides im jeweiligen Reiseland. Als sehr hilfreich erachte ich die Einführungsreisen, weil ich dadurch Land und Leute sowie die Infrastruktur kennen lernen und abschätzen konnte, was für meine Gruppe am besten geeignet ist. Auch für die Zukunft werde ich gerne von dem vielfältigen Angebot von Biblische Reisen Gebrauch machen.“ DR. KLAUS LANG ehem. Bürgermeister Stuttgart

„Die Bilder meiner Reise tauchen auch heute noch lebendig vor mir auf, wenn mein Laptop auf „Pause-Modus“ schaltet: dann kommen die Bilder der Marokko-Reise aus dem Jahr 2007 als Dia-Show. Oh Gott, Gruppen-Reise, denken Sie vielleicht. Nein, diese Gruppe war ganz im Gegenteil so interessant, fröhlich und bereichernd wie ich es selten erlebt habe. Unser marokkanischer Führer Hassan Znined dazu hochgebildet und im Deutschen so zu Hause wie in seiner Muttersprache. Mit ihm und durch ihn haben wir dieses faszinierende Land nicht nur kennen sondern lieben gelernt. Marokko 2007 mit den Biblischen Reisen also rundum ein Glücksfall. Zum Wiederholen!“ MARIA VON WELSER TV-Journalistin und stellv. Vorsitzende UNICEF Deutschland

Biblische Reisen

dankbar, denn mit der guten Reiseführung steht und fällt das Gesamterlebnis einer Studienreise, und das konnte nun wirklich nicht besser sein. Gut, dass wir auch ihren Mann, den Zypernkenner Johannes Altmann an einem unserer Vorbereitungsabende unter uns haben konnten. Er machte uns damals noch einmal richtig gespannt auf Zypern.“ UTA UND HORST DIECKHOFF Evang.-luth. Kirchengemeinde

… UND AUCH OFFIZIELL GETESTET WURDEN WIR SCHON! Ein Auszug aus Heft 10/99 der Stiftung Warentest: „…, hatte die Jordanien-Tour mit Biblische Reisen einen stärkeren christlichen Akzent. Neben dem einheimischen Reiseleiter wurde die Gruppe von einem Pfarrer begleitet, der unter anderem passende Bibelpassagen vorlas und im Bus häufig kirchliche Lieder anstimmte. Unsere Testerin, obwohl keine praktizierende Christin, fühlte sich überaus wohl …“ Unter neun anonym getesteten Reisen von StudienreiseVeranstaltern wurde Biblische Reisen mit der Bestnote „positiv“ bewertet und besonders für die Organisation, den Informationsgehalt, die Reiseleitung und den besonderen Charakter der Reise ausgezeichnet.

Reisegruppe 2011 vor dem Felsendom, Jerusalem

„Ich habe noch nie eine so gut organisierte und begleitete Reise durchgeführt! Ich selbst war vor und während einer Reise noch nie so entspannt.“ RÜCKMELDUNG EINES GRUPPENVERANTWORTLICHEN

„Nach dem Motto: „Nur wo du zu Fuß warst, warst du wirklich!“ haben wir vieles erwandert und erlebt, auch im Norden des geteilten Landes. Marianna, unsere kompetente Reiseführerin, hat uns in vorbildlicher Weise mit ihrer Heimatinsel und deren natürlichen und kulturellen Schätzen vertraut gemacht. […] So sind wir ihr sehr

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50 Jahre

Biblische Reisen

Ein kurzer Blick auf die frühen Jahre Von Kurt Speidel (Geschäftsführer Biblische Reisen von 1962 bis 1996)

Kurt Speidel beim ökumenischen Patriarchen in Konstantinopel

„Im Besinnen, Beten und Feiern wurde biblische Geschichte gegenwärtig.“ Die Katholische Bibelbewegung hatte sich die Aufgabe gestellt, das Verständnis der Heiligen Schrift zu fördern, das „Buch der Bücher“ auf jede Weise zu erschließen. Das große Ziel blieb auch, als man sich nicht mehr „Bewegung“ nennen durfte und allzu schlicht als „Bibelwerk“ firmierte. Die Satzung gab verschiedene Aufgabenfelder vor. Von Reisen in die Länder der Bibel sprach sie nicht. Die Fahrten des Schweizer Interkonfessionellen Komitees für Biblische Studienreisen erinnerten jedoch daran, dass die Bibel in ihrer Heimat auf eine ganz besondere Weise spricht. Wo könnte Psalm 122 (Wie freute ich mich, als man mir sagte: „Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern.“) den Leser und Hörer mehr ergreifen als vor Ort, wenn er tatsächlich schon in Jerusalems Toren steht? Ein neuer Dienst an der Bibel sollte geerdet werden. Sie

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musste die Atmosphäre, den Duft, die Situation des Heiligen Landes zurückerhalten. Es galt diese zusätzliche Dimension zu erschließen. Sie war wohl mit dem Wort vom fünften Evangelium gemeint. Wir schrieben es – vielleicht zu Unrecht – dem heiligen Hieronymus zu, der ja in Betlehem gelebt hat. Professor Herbert Haag gab die Themen vor und gestaltete die ersten Programme. Sie führten die Mitreisenden durch Vorhöfe der Bereitung hinauf nach Jerusalem, zur heiligen Stadt. Wir sprachen bewusst von Reisen ins Heilige Land, weil es uns um das ganze Biblische Land, seine Geografie, seine Geschichte ging und nur am Rand um die Staaten, die zu beiden Seiten des Jordan das Erbe auf einstmals byzantinischem und osmanischem Gebiet angetreten hatten. Unser Programm setzte bestimmte Akzente: Zu Beginn der Studienreise im Heiligen Land traten die Mitreisenden am Nahr elKalb (der Mündung des Hundsflusses nördlich von Beirut) vor die Inschriften der Herrscher des Zweistromlandes und Ägyptens, die nebeneinander in den Fels am Ufer gemeißelt sind. Ihnen sollte das Spannungsfeld deutlich werden, in dem die Stämme des Gottesvolkes siedelten. Wir achteten die frommen Traditionen in Jerusalem, suchten aber nach historischen Stätten. So galt uns das Steinpflaster

50 Jahre

Biblische Reisen

© Galyna Andrushko, Fotloa.com

beim Ecce-Homo-Bogen in Jerusalem nie als Ort des Verhörs Jesu. Der See Gennesaret und seine Uferzone waren uns wichtiger als das allzu laute Nazaret, dessen Gedenkgrotte schließlich von einer monumentalen Kirche überdeckt wurde. An den biblischen Stätten und den religiösen Gedenkstätten führten unsere wissenschaftlichen Reiseleiter, verlautete biblisches Wort, und dieses wurde im Geist moderner Bibelwissenschaften ausgelegt. Und doch reisten wir nicht bloß in die Vergangenheit. Im Besinnen, Beten und Feiern wurde biblische Geschichte gegenwärtig. Und auch die aktuellen Spannungen prägten immer wieder unsere Reisen. Unsere Mitreisenden erlebten Luftkämpfe über Galiläa, vernahmen die dumpfen Einschläge von Raketen. Sie sahen die Lager der Palästinaflüchtlinge im Libanon und in Jordanien und hörten in Israel, dass diese Leute angeblich ganz freiwillig ihre Heimat verlassen hätten. Bald ergänzten wir unser Angebot durch Fahrten nach Ägypten und den Sinai, folgten den Spuren des Apostels Paulus zwischen Damaskus und Rom. Damit recht viele Stationen des Völkerapostels besucht werden konnten, wagten wir beim ersten Mal eine Reise, die 25 Tage dauerte! Uns begeisterte die neue Möglichkeit, die Bibel verständlicher zu machen, doch die Buchhaltung rechnete uns vor, dass sich die Reisen nicht rentieren. Auch kirchliche Stellen dachten mehr an das Risiko als an die pastoralen Chancen des neuen Reisedienstes, wollten fast dem Katholischen Bibelwerk ein Mitwirken untersagen. Ein Pastor der nordelbischen Kirche, Ernst-Emil Fisch, regte eine ökumenische Zusammenarbeit bei unseren Fahrten an. Ihm ist es zu danken, dass sich im Juli 1971 Mitglieder beider Kirchen zur konstituierenden Sitzung des „Ökumenischen Arbeitskreises

für Biblische Reisen“ trafen. Und schon im Oktober jenes Jahres startete unsere erste ökumenische Kreuzfahrt. Nach und nach nahmen wir neue Reiseziele in den Blick. Sie mussten allerdings einen Bezug zur Bibel und ihrer Umwelt haben, wie Persien, das Gebiet an Eufrat und Tigris, Griechenland, Malta, Sizilien und Rom. Schließlich begriffen wir, dass Christen gemeinsam und biblisch auch dorthin reisen können, wo die Heilige Schrift in Werken darstellender Kunst ausgelegt wird und wo Zeugnisse ihrer Umwelt in Museen – etwa im Louvre, im British Museum, auf der Berliner Museumsinsel – ausgestellt sind. Reisen zu Stätten der Christenheit bildeten nun einen zweiten Schwerpunkt unseres Angebots. Endlich wagten wir mit Reisen in die „Welt der Religionen“ einen weiteren Schritt. Wir wollten unseren Mitreisenden die nichtchristlichen Bekenntnisse erschließen, diese unserer Glaubens- und Weltsicht gegenüberstellen und, wenn möglich, Wege zum Dialog finden. In fünfzig Jahren durften wir unseren Mitreisenden einen Dienst erbringen, der für uns immer auch ein Dienst an der Bibel war. Nie wollten wir damit den Blick verengen, vielmehr zusätzliche Aspekte gewinnen. Vielleicht besteht einer darin, dass jede unserer Reisen einen besonderen Abschnitt auf dem Weg zu jedem Ziel bilden kann, für das Jerusalem zum Symbol und Zeichen geworden ist.

„Nach und nach nahmen wir neue Reiseziele wie Persien in den Blick.“

Isfahan/Iran

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50 Jahre

Biblische Reisen

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gratuliert »Biblische Reisen« zum 50-jährigen Bestehen Türkei 2011/2012 ZWEI REISEVORSCHLÄGE FÜR GRUPPEN

Hagia Sophia

– Istanbul Byzanz – Konstantinopel auf zwei Kontinenten Kurzreise TR 5 zur „Kulturhauptstadt“

Kunst Gärten Geologie Literatur Spirituell Chor/Musik Begegnungen

Besondere

Resiter zum Topkapı-Palast, der für 400 Jahre das Goldene Horn und die Altstadt genießt. tigung Istanbul, das frühere Byzanz und einstige denz der osmanischen Sultane war: Besich Fahrt zum Hotel und Bezug für vier Nächte. Konstantinopel an der Nahtstelle von Europa der berühmten Sammlungen in den verschie lanim und Asien, trägt offen die Spuren seiner denen Räumlichkeiten. Anschließend Besuch Die 2. Tag schluss des gen, abwechslungsreichen Geschichte. und Archäologischen Museum. Zum Ab ist Fahrt ins Zentrum der Altstadt Istanbuls türkische Millionenstadt am Bosporus - Tages Bummel durch den Großen Basar. der Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdig eine der interessantesten Metropolen die mit Großer Basar stra- keiten. Zunächst zur Blauen Moschee, Welt. Ihr legendärer Reichtum und ihre einihren blauen Fliesen und sechs Minaretten tegisch günstige Lage haben immer wieder über Gang Camii). Ahmed (Sultan ist von zigartig fremde Mächte angelockt, und ihre und - den Hippodrom-Platz mit Schlangensäule Moscheen und Minaretten geprägte Silhou Obelisk. Dann zur „Kleinen Hagia Sophia“: ette bezaubert heute noch jeden Besucher. ist Sergios-und-Bacchus-Kirche Ihnen Die ehemalige Unsere kurze Sonderreise ermöglicht Eroberung ein- wie viele andere Kirchen nach der eine intensive Begegnung mit dieser worder Stadt in eine Moschee umgewandelt drucksvollen Weltstadt, die nicht umsonst den. Anschließend Besuch der Hagia Sophia, im Jahr 2010 eine der Kulturhauptstädte Jusder riesigen Kuppelbasilika des Kaisers Europas war! tinian. Abschließend Abstieg in die unterirdische Yerebatan-Zisterne aus byzantinischer 1. Tag Ankunft, „Merhaba!“ in nach Zeit mit ihren 336 Säulen. Abendessen Linienflug vom gewählten Flughafen am einem typischen Kebap-Restaurant. Istanbul: Fahrt zum Stadtteil Eyüp: Besuch Grab des „Fahnenträgers des Propheten“, 3. Tag einem islamischen Wallfahrtsort. BegrüßungsarchitektoniLoti, Besuch der Landmauer, die zu den Tee auf der Terrasse des berühmten Café gehört. Weiauf schen Wunderwerken der Spätantike von dem man einen wunderschönen Blick

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Nordafrika – Mag hreb

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Wir gratulieren Biblische Reisen zum 50. Firmen-Jubiläum!

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Herzlichen Glückwunsch! Das Katholische Bibelwerk e.V. gratuliert seinem Reisedienst Biblische Reisen zum 50-jährigen Firmenjubiläum. Seit 1962 führt Biblische Reisen Studienreisen in die Länder der Bibel durch.

Seit 15 Jahren berichtet die Zeitschrift „Welt und Umwelt der Bibel“, die im Katholischen Bibelwerk e.V. erscheint, über Geschichte, Kunst und Archäologie der biblischen Länder. Die Hefte sind ideale Begleiter für Studienreisen. Das Katholische Bibelwerk e.V. fördert seit mehr als 75 Jahren das Verständnis der Bibel in Deutschland. Unsere knapp 20.000 Mitglieder sind ebenso fasziniert von ihrer Botschaft wie wir.

Katholisches Bibelwerk e.V. Silberburgstraße 121, 70176 Stuttgart Tel. 07 11 / 6 19 20 50, Fax 07 11 / 6 19 20 77 [email protected] Besuchen Sie uns im Internet: www.bibelwerk.de

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50 Jahre

Biblische Reisen

Biblische Reisen heute Von Dr. Georg Röwekamp (Geschäftsführer von Biblische Reisen seit 2001)

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Biblische Reisen

Als Biblische Reisen in den 1980er Jahren begann, auch Touren zu Stätten der Christenheit anzubieten, reichten die Reaktionen von Verwunderung bis zu leisem Spott: „Biblische Reisen bietet nun auch Reisen nach Irland an. Bibelstellen werden noch gesucht“, schrieb beispielsweise eine große Wochen-Zeitung. Heute wissen wir, dass Biblische Reisen ohne die Ausweitung auf andere Reiseziele schon wirtschaftlich nicht überleben könnte. Aber auch die inhaltlichen Veränderungen, Erweiterungen des Horizontes sind richtig und wichtig in neuer Zeit. Die Veränderungen betreffen zum einen die Reisen selbst und die inhaltlichen Schwerpunkte. Auch der Kunde von Biblische Reisen reist heute nicht mehr nur mit der Apostelgeschichte und Pausanias in der Hand durch Griechenland: Ein Wahrnehmen des Landes mit allen Sinnen und in all seinen Facetten ist wichtiger geworden – so gehören ein Gang über einen Markt

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ebenso zum Programm wie Informationen über die politische Situation. Außerdem werden Reisen zu speziellen Themen beliebter: Auf den Spuren bestimmter Persönlichkeiten zeigen auch scheinbar bekannte Landschaften noch einmal ganz neue Facetten. Verändert und erweitert hat sich aber auch der ökumenische Horizont: Stand am Anfang des „ökumenischen Reisedienstes“ vor allem der Versuch einer möglichst großen Gemeinsamkeit von Katholiken und Protestanten im Vordergrund, so bildet heute auch die Auseinandersetzung mit anderen, verwandten Religionen, die „abrahamitische“ Ökumene eine Herausforderung: Und während das Wissen um die bleibende Verbindung des Christentums mit dem Judentum inzwischen fast Allgemeingut geworden ist, sieht es bezüglich des Islam noch anders aus. Sachgerechte Information über Geschichte, Gemeinsamkeiten und mögliche

Budapest/Ungarn © Fejo, Fotolia.com

Wege aufeinander zu, spielen bei allen Reisen in den Orient eine wichtige Rolle. Außerdem fühlt Biblische Reisen sich (im Grunde immer schon) der Idee einer „vertikalen Ökumene“ verpflichtet: Der Begriff, in den letzten Jahren geprägt von dem Alttestamentler Othmar Keel, bringt zum Ausdruck, dass wir auch – stärker als oft bewusst – von den Religionen früherer Zeit geprägt sind: Kanaanäisches und Ägyptisches lebt in der Bibel weiter, Jüdisches und Griechisch-Römisches im Christentum … Auch dieses Erbe müssen, dürfen wir schätzen lernen. Und trotzdem bleibt die innerchristliche Ökumene die alltägliche Aufgabe auf Reisen. Angesichts einer neuen Besinnung der Konfessionen auf sich selbst hält Biblische Reisen das Ideal einer „versöhnten Verschiedenheit“ lebendig und lebt es – manchmal wie auf einer Insel. Die vielleicht größte Herausforderung in den nächsten Jahren und Jahrzehnten werden jedoch vermutlich die Veränderungen im kirchlichen Milieu darstellen: Die Bindung an Kirche und kirchliche Gruppen nimmt ab, Pfarrer und Pfarrerinnen als Gruppenverantwortliche stehen immer weniger zur Verfügung. Dem gegenüber sind die politischen Krisen etwas, was Biblische Reisen von Anfang an begleitet hat: Schon die erste Reise fand genau parallel zur Kubakrise statt – ohne dass sich das in den Erinnerungen der Teilnehmer niedergeschlagen hätte. Obwohl es die vielleicht gefährlichste Situation für die Welt in den vergangenen 50 Jahren war – die Tatsache, dass die Reisenden nicht täglich per Handy über die Nachrichten informiert wurden, hat möglicherweise eine davon relativ unbeschwerte Reise ermöglicht. Es folgten die Kriege, die das Heilige Land direkt betrafen: Zunächst der „Sechstagekrieg“, der Reisen westlich des Jordan einfacher machte, aber auch die „besetzten Gebiete“ schuf und damit das ungelöste Palästina-Problem verschärfte, dann der Jom-Kippur-Krieg 1973 und der Libanon-Krieg 1982. Die Intifada brachte ab 1987 neue Probleme, der Golfkrieg 1991 fast alle Reisen in den Nahen Osten zum Erliegen – für Biblische Reisen eine bedrohliche Situation. Nach dem Attentat von Luxor 1997 brach der Ägypten-Tourismus zusammen, nach Beginn der sog. Zweiten Intifada im Oktober 2000 erneut fast der gesamte

Tourismus ins Heilige Land. Und die Situation im Jubiläumsjahr selbst ist durch die „arabischen Revolutionen“ seit Anfang 2011 mit geprägt: So sehr man sich über demokratische Entwicklungen freut, so sehr zögern viele doch mit Reisen nach Tunesien oder Ägypten. Dabei ist es vor Ort fast immer so, dass man erkennt: Medien vermitteln nur Ausschnitte, Gäste werden freundlich begrüßt, fühlen sich sicher – und haben in manchen Fälle sonst überlaufene Orte fast für sich! Hinzu kommt: In all den Krisen lagen und liegen auch Chancen: Immer wieder war Biblische Reisen gezwungen, neue Angebote zu schaffen um dem Reisewunsch der Gruppen – der ja trotz Krisen weiterbesteht – zu entsprechen: Mal wurde Lourdes ins Portfolio aufgenommen, mal wurden Malta oder die Türkei plötzlich zu den wichtigsten Reiseländern und verringerten so die Abhängigkeit von der Situation im Nahen Osten. Und gerade angesichts der schwindenden Bindung an Kirche ist Reisen sicher eine der besten Möglichkeiten, Religion neu ins Gespräch zu bringen. Hier ist Raum für Gespräche, hier können alte Bilder und Texte verständlich gemacht werden. Außerdem erfahren Gruppenleiter – Haupt- und Ehrenamtliche – immer wieder, dass durch solche Reisen Netze entstehen, die weit über die Reisetage hinaus tragen. Für viele Pfarrer ist Reisen sogar eine Form von Gemeindeaufbau! Möglich war und ist das alles nur mit engagierten MitarbeiterInnen. Das sind allein in Stuttgart fast 40 Reisekaufleute, Theologen, EDV-Fachkräfte und viele andere. Dazu kommen externe Mitarbeiter in Berlin, Jerusalem und Kairo. Nicht gerechnet die Reiseberater in den verschiedenen Regionen Deutschlands und die etwa 200 nebenberuflichen Reiseleiter, welche unsere Gruppen begleiten und die Reisen meist zu etwas ganz Besonderem machen. Auch manche der einheimischen Reiseleiter (Guides), die wir regelmäßig schulen, gehören schon fast zu uns. Wie sehr sich Mitarbeiter mit dem Unternehmen verbunden fühlen, zeigen nicht zuletzt viele besondere Firmenjubiläen: Drei der MitarbeiterInnen sind seit über 30 Jahren bei Biblische Reisen, fünf seit über 25 Jahren! Ihnen allen ist Biblische Reisen zu großem Dank verpflichtet!

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50 Jahre

Biblische Reisen

50 Jahre im Überblick 1962-2012 1962 Die erste Reise

Auf Anregung und unter Leitung des Tübinger Alttestamentlers Prof. Herbert Haag führt das Katholische Bibelwerk die erste Reise ins Heilige Land durch. Sie führt (per Taxi!) vom Libanon über Syrien und Jordanien nach Israel.

1963 Eine Idee setzt sich durch

Das Bibelwerk organisiert mehrere „Biblisch-archäologische Lehrkurse“ im Nahen Osten. Die Reisen bestehen aus Besichtigungen und täglichen Vorlesungen. Organisator der Reisen ist der Leiter des Verlags Katholisches Bibelwerk, Kurt Speidel.

1971 Die Ökumene hält Einzug

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Immer mehr erkennt man, dass die Bemühung um die Bibel auch Christen verschiedener Konfessionen zusammenführt. So gründet sich der Ökumenische Arbeitskreis für Biblische Reisen e.V. Damit sind das Katholische Bibelwerk und die (evangelische) Deutsche Bibelgesellschaft gleichberechtigte Träger des Reisedienstes. Das Signet von Biblische Reisen, der Diodos, zeigt nun Wege, die unter dem aufgeschlagenen Buch zusammenfinden. Ausdruck der neuen Gemeinsamkeit sind u.a. Ökumenische Kreuzfahrten.

1977 Die Charter-Ära beginnt

Die ersten Charterflüge nach Israel bieten Biblische Reisen neue Möglichkeiten. Die Vorteile der Sonderflüge sollen möglichst vielen zugute kommen und so wächst die Zahl der Gemeindegruppen sprunghaft an.

1982 Neue Rechtsformen

Der ökumenische Arbeitskreis entscheidet, die wirtschaftlichen Aktivitäten des Vereins einer GmbH zu übertragen. Die Biblische Reisen GmbH wird gegründet; Geschäftsführer wird Kurt Speidel.

1983 Neue Ziele

Die Nachfrage der Kunden zeigt, dass auch Reisen zu „Stätten der Christenheit“, zu Orten christlicher Kunst die Kenntnis der Bibel vertiefen kann. Biblische Reisen führen nun z.B. auch nach Frankreich, Irland und Santiago de Compostela.

50 Jahre

1986 Fremde Religionen

Biblische Reisen

Der Dialog der Religionen wird immer wichtiger. Biblische Reisen entschließt sich, auch Reisen in die Heimat fremder Kulturen anzubieten. In China, Indien und Japan begegnet man der faszinierenden „Welt der Religionen“.

1989 Über die Grenzen hinaus

Seit 1972 bietet das Katholische Bibelwerk in Österreich „Reisen mit Sinn“ an. Nun schließen sich beide Unternehmen zusammen; Sitz von Biblische Reisen Österreich ist Klosterneuburg bei Wien. Geschäftsführerin ist Gertraud Aigner. 2009 wird sie von Mag. Andreas Kickinger abgelöst.

1989 Wende bei Biblische Reisen

Das Ende der DDR bedeutet auch für Biblische Reisen neue Herausforderungen. Langsam wird das Unternehmen auch in den neuen Ländern bekannt und kann vielen Gemeinden den Wunsch nach einer Reise, v.a. in die Länder der Bibel, erfüllen.

1991 Schwere Zeiten

Nachdem schon die Kriege von 1967 und 1973 sowie die Intifada ab 1988 Einbrüche im Nahostgeschäft bedeutet haben, führt der Golfkrieg vorübergehend zu einem vollständigen Ende des Tourismus im Nahen Osten. Um so größer ist die Nachfrage nach Ende des Krieges.

1996 Stabwechsel

Kurt Speidel, unter dessen Leitung Biblische Reisen aus kleinsten Anfängen zu einem beachtlichen Unternehmen mit gutem Ruf geworden ist, tritt in den Ruhestand. Nachfolgerin in der Geschäftsführung wird die Betriebswirtin Gisela Meyer-Amler. Die theologische Leitung übernimmt Klaus Behrendt, der jedoch am 27.10.1997 mit 47 Jahren stirbt.

2001 Noch ein Wechsel

Nach Beginn der zweiten Intifada im September 2000 kommen die Reisen nach Israel/Palästina fast vollständig zum Erliegen. Gisela Meyer-Amler legt die Leitung des Unternehmens nieder; neuer Geschäftsführer wird der bisherige Theologische Leiter des Ökumenischen Arbeitskreises Georg Röwekamp.

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Biblische Reisen © Steffen Niclas, Fotolia.com

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2006 Besondere Reisen

Ein eigener Katalog präsentiert erstmals „Besondere Studienreisen“, die einem Thema oder einer Person gewidmet sind: Chorreisen enden nach intensiver Probenarbeit und Ausflügen mit einem Konzert an historischer Stätte, Gartenreisen begeben sich auf die „Suche nach dem Paradies“. Calvin oder Albert Schweitzer begegnet man an ihren Wirkungsorten, und im Ruhrgebiet geht es um „Kohlenpott und Fußballgott“ …

2010 Gäste aus dem Ausland

Eine „Incoming-Abteilung“ betreut zum ersten Mal (kirchliche) Gruppen aus dem Ausland, die nach Deutschland bzw. Europa kommen. Einen Schwerpunkt bilden Besuche der Passionsspiele in Oberammergau – für die Zukunft ist der 500. Jahrestag der Reformation im Jahr 2017 im Blick.

2011 Neue Herausforderungen

Der traditionsreiche Christophorus-Reisedienst in Münster gehört nun zu Biblische Reisen. Die Veränderungen im kirchlichen Milieu und die Umwälzungen in der arabischen Welt stellen Biblische Reisen vor neue Herausforderungen, denen sich das Unternehmen stellt – wie in den letzten 50 Jahren immer wieder …

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Biblische Reisen

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50 Jahre … … Menschen in fremde Regionen begleiten. … Kultur- und Studienreisen in die ganze Welt. … voller Begegnungen, Erlebnisse und Eindrücke.

… Biblische Reisen! Sental Reisen GmbH wünscht alles Gute und viel Erfolg!

Die Spillmann Reisebusflotte steht für Sicherheit, Service und modernste Technik. Ob Transfer oder Ausflug, Tagestour oder Gruppenreise – wir machen jede Fahrt zu einem Erlebnis. Genießen Sie in der gesamten Flotte die Travego Klasse, die „S-Klasse“ der Reisebusse von Mercedes Benz. Es erwartet Sie ein stilvolles Wohlfühlambiente mit bequemen Komfortsitzen, großer Beinfreiheit, weichen Materialien und vielem mehr. Steigen Sie ein und erleben Sie den Unterschied! Spillmann behauptet sich seit mehr als 80 Jahren erfolgreich am Markt Busfahrer und Servicemitarbeiter sind mehrfach ausgezeichnet Modernste Reiseflotte im süddeutschen Raum: Durchschnittsalter 3 Jahre mit 4 bis 5 Sternen Sicher fahren: Spillmann nutzt die Sicherheitstechnologie aus der Mercedes-Benz PKW-Sparte und verfügt ohne Kompromisse über alle erhältlichen Sicherheitsausstattungen in seiner Reisebusflotte. Modernste Umwelttechnologie: Gesamte Reiseflotte ausgestattet mit der zurzeit modernsten Umwelttechnologie nach Euro 5 EEV Norm. Berufsreisefahrer: Gruppenreisen werden ausschließlich von Berufsreisefahrern gefahren. Aushilfsfahrer und unerfahrenes Fahrpersonal sind garantiert ausgeschlossen. Business- & Konferenzbusse: Für Geschäftsreisen Business Busse mit Konferenzbereich, Internetarbeitsplätze mit Mobil Connect und skysport-Live Empfang, Küche und Weinvitrine u.a. auch mit 2+1 Bestuhlung.

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50 Jahre

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50 Jahre

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40 Jahre Biblische Reisen Österreich Weggefährten des berühmten Klosterneuburger Chorherren Pius Parsch, Begründer der „Liturgischen Bewegung“ innerhalb der katholischen Kirche in der ersten Hälfte des 20. Jh., berichten, dass er am Ende seines Lebens am meisten bedauerte, nie im Heiligen Land gewesen zu sein. Wie Pius Parsch erging es leider schon vielen in der fast 2000-jährigen Geschichte der Pilgerfahrten ins Heilige Land. Und so mancher wäre gerne aufgebrochen, hätte ihn nicht der Wallfahrtsbetrieb abgeschreckt. Der große Bibelübersetzer Martin Luther äußerte bei einer Tischrede den Wunsch, auf den Spuren des Herrn zu wandeln – aber anders als üblich. Die Bibel verständlich machen, Begegnung mit dem Judentum und mit den Christen im Orient fördern, darum ging es auch dem Österreichischen Katholischen Bibelwerk. Der vor 40 Jahren gegründete „Reisedienst“ des Bibelwerkes war jedoch von Anfang an ökumenisch angelegt, denn wenn kein gemeinsames Aufbrechen möglich ist, wie sollte es dann am Reiseziel zu einem Dialog kommen? So fand, getragen von der bibeltheologischen und ökumenischen Idee, 1972 die erste Israelreise unter Leitung von Dr. Norbert W. Höslinger (Direktor des Österreichischen Katholischen Bibelwerkes; kath. Priester) und Dr. Fritz Werner (ev. Theologe und Judaist) statt. Im Jahr 1989 kam es zum Zusammenschluss mit Biblische Reisen Stuttgart. Das führte zu einer deutlichen Steigerung der Leis-

tungsfähigkeit, Ausweitung der Reiseziele und Modernisierung von Biblische Reisen Österreich. Nun sind die Beweggründe der Reisenden nicht allein vom Dialoggedanken und von christlicher Ökumene getragen, sondern so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Vom frommen über den aufgeschlossenen und neugierigen Pilger bis zum Bildungsbürger und Kulturtouristen tummeln sich viele auf religiösen Schauplätzen. Diesen unterschiedlichen Zugangsweisen versucht das Team von Biblische Reisen Österreich (insgesamt acht MitarbeiterInnen) Rechnung zu tragen und bietet heute Reisen in über 40 Länder an und betreut pro Jahr 3000-4000 Gäste. Das Unterwegssein wird wohl auch in Zukunft eine Grundbefindlichkeit des Menschen bleiben. Erfahren und Lernen sind die neuen Stichworte. Nicht abschalten und sich zerstreuen ist die Devise, sondern Herz und Hirn einschalten und sich sammeln, um als ganzer Mensch unterwegs zu sein.

Biblische Reisen Österreich Stiftsplatz 8, 3400 Klosterneuburg

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50 Jahre

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Hilfe für Kinder und Frauen in Ägypten Der Verein „Müll-Menschen-Hilfe e.V.” hilft den Müllmenschen in Kairo

Biblische Reisen unterstützt seit vielen Jahre das SalamCenter in Kairo. Das Salam-Center wurde in den 1970er-Jahren von der französischen Schwester Emmanuelle gegründet. Sie war als Lehrerin für „höhere Töchter“ tätig und zog nach ihrer Pensionierung zu den „Müllmenschen“ nach Ezbet el Nakhl. Diese „freiberuflichen“ Müllsammler sammeln den Müll in den Kairoer Stadtteilen ein, bringen ihn auf Eselskarren zum Sortierplatz in ihren Wohnquartieren und sortieren ihn nach brauchbaren Stoffen wie Glas, Metall, Plastik und Pappe. Das sortierte Gut wird in große Säcke verpackt und an Verwertungsunternehmen verkauft. Von dem geringen Entgelt müssen die Müllsammler sich und ihre Familien ernähren. Die medizinische, schulische und soziale Betreuung der Müllmenschen ist mangelhaft. Deshalb errichtete Schwester Emmanuelle mit den koptischen Marienschwestern das Salam-Center. Aus kleinen Anfängen wuchs es im Laufe der Jahre zu seiner heutigen Größe und umfasst jetzt ein Krankenhaus, eine Schule, einen Kindergarten, eine Einrichtung für geistig behinderte Kinder und vieles mehr. Schwester Emmanuelle ging 1993 zurück nach Frankreich, wo sie 2008 im Alter von 99 Jahren starb. Seitdem wird das Salam-Center von einer ägyptischen Oberin, Schwester Maria, sowie dem Arzt Dr. Adel geleitet. Seit 2007 unterstützt der Verein „Müll-Menschen-Hilfe“ ganz konkrete Projekte. So konnte im Jahr 2009 mit dem Geld des Vereins der Ausbau einer Etage in der neu errichteten Sozialstation am Sortierplatz der Müllmenschen finanziert werden. 2010 übernahm der Verein die Kosten für die Ausbildung junger Frauen zur Friseurin und Kosmetikerin. Davon, dass die Gelder entsprechend unseren Vorgaben eingesetzt wurden, konnten sich Mitglieder des Vereins vor Ort überzeugen: Die ersten Diplome an ausgebildete Frauen wurden in ihrer Anwesenheit überreicht, und die Sozialstation hat ihre Arbeit aufgenommen. 18

Für das Jahr 2012 ist der Bau eines Frauen- und Kinderhauses geplant, da es auch in Ägypten immer häufiger vorkommt, dass Frauen mit ihren Kindern vor gewalttätigen Ehemännern Zuflucht suchen oder Kinder zu Waisen werden. Das Grundstück für den Bau befindet sich bereits im Besitz des Salam-Centers (s. Bild oben links). Allerdings hat die arabische Revolution den Zeitplan durcheinander gebracht. In unserer Mitgliederzeitschrift werden wir über den Fortgang der Arbeiten informieren. Einige Anmerkungen zum Verein: Die Verwaltungskosten des Vereins sind minimal. Das heißt, dass so gut wie jeder Euro, der gespendet wird, auch in Ägypten ankommt. Die Mitgliederzeitschrift des Vereins wird kostenlos von einer Druckerei gedruckt. Die Kosten z.B. für den Druck von Zahlscheinen wird von Firmen getragen, die sich dem Verein verbunden fühlen. Helfen auch Sie den Menschen in Ägypten mit einer Spende und werden Sie Mitglied im Verein „Müll-Menschen-Hilfe“.

Mitglieder- und Spenderreise nach Ägypten Vom 6. bis zum 14. Oktober 2012 findet für Spender, Mitglieder und Interessenten des Vereins „Müll-Menschen-Hilfe“ eine Reise nach Ägypten statt. Wir besuchen Schwester Maria und Dr. Adel im Salam-Center und informieren uns über ihre Arbeit für die Menschen im Viertel. Danach führt die Reise zu christlichen und altägyptischen Stätten in Kairo und in Oberägypten. Nähere Informationen zur Reise erhalten Sie bei Ursula RöwekampEden, Tel. 07192/935301, E-Mail: [email protected]

Müll-Menschen-Hilfe e.V.

mm Müll-Menschen-Hilfe e.V.

Harbacher Straße 29, 71540 Murrhardt Tel. 07192/935301 www.muell-menschen-hilfe.org E-Mail: [email protected]

50 Jahre

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Wir gratulieren Biblische Reisen zum Jubiläum!

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Herzliche Glückwünsche und alles Gute!

Wir gratulieren Biblische Reisen zum 50-jährigen Jubiläum und sagen „Danke“ für die angenehme Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Weiterhin viel Glück und Erfolg.

50 Jahre

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Fotoimpressionen aus 50 Jahren

Professor Haag

Reisegruppe im Kidrontal gegenüber vom Kloster Mar Saba

1996 – Biblische „RIESEN“ (Gisela Meyer-Amler u. Klaus Behrendt)

1964 – Professor Haag mit Taxifahrern in Israel

1984 – Pater Porsch

(Angeblich) einer der Busse, mit denen die ersten Reisen durch Israel durchgeführt wurden.

1979 – Kreuzfahrtimpressionen auf der MS Dalmacija

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2010 – Dr. Georg Röwekamp im Gespräch mit Tony Blair in Ost-Jerusalem

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Unterwegs sein in Anhalt Vom Pilgern und vom Staunen Dass man durch das „Geläuff“ ein Christ werde, wies Luther barsch zurück. Das Pilgern war für ihn, wie alle frommen Werke, „Narrenwerk“.

© Matthias Ulrich

Und doch: Es gibt ihn: den Lutherweg. Und Gott sei Dank! Denn manchmal braucht man das eben doch: Raus aus dem Getriebe. Unterwegs sein. Zu sich selbst, zu den Anderen, zu Gott. Ein Stück Weg unter die Füße nehmen und dabei über sich nachdenken. „Wandernd sich wandeln“, sagt Anselm Grün. In Anhalt kann man das auf den Spuren Martin Luthers und lernt dabei Orte und Landschaften kennen, die begeistern.

Mit der Gondel unterwegs in den Wörlitzer Anlagen

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Auf dem Lutherweg treffen Sie auf den Wörlitzer Park, Gestalt gewordene Aufklärung, mit Bibelturm, Synagoge und Rousseauinsel. Die Bauhausstadt Dessau gehört ebenso wie die Stadt Zerbst/Anhalt, aus der die russische Zarin Katharina die Große stammt, zu den Pilgerorten. Zerbst/Anhalt war, wie Dessau, Coswig (Anhalt), Bernburg (Saale) und Köthen (Anhalt), anhaltinische Residenzstadt. Und natürlich gehören Reppichau, Geburtsort des „Sachsenspiegel-Schöpfers“

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wlisTavs!

Diese herzliche Gratulation auf Georgisch möchte Visit Georgia Biblische Reisen Stuttgart zum 50-jährigen Firmenjubiläum aussprechen. Wir grüßen aus einem der ältesten und faszinierensten Länder der Welt und freuen uns, für unsere Gäste weiterhin maßgeschneiderte und unvergesslich schöne Reisen anbieten zu können.

Eike von Repgow, und die Bachstadt Köthen (Anhalt) zum Lutherweg. Wobei nicht nur Bach in Köthen die Lutherweg in Sachsen-Anhalt. Reisen auf Luthers Spuren. Brandenburgischen Konzerte schrieb, sondern auch Samuel Hahnemann seine wichtigsten homöopathischen Werke, weshalb die ehemalige anhaltinische Residenzstadt heute als das Mekka der Homöopathie weltweit gilt. Das Bernburger Schloss mit dem Eulenspiegelturm oder die fürstlichschöne Schloss- und Gartenanlage zu Ballenstedt laden ebenfalls herzlich ein. Übrigens Ballenstedt, die Wiege Anhalts, liegt am St. Jakobus Pilgerweg Sachsen-Anhalt. Lernen Sie ein liebenswertes Land kennen. Sie werden reich belohnt. Und wir sind uns sicher: Mit Luther auf seinen Wegen zu laufen und mit uns das Jubiläum Anhalt|800 zu feiern, bringt Sie zu vielen neuen Einsichten und Ansichten. Das ist Absicht! Weitere Informationen zum Jubiläum Anhalt|800 und zum Lutherweg erhalten Sie hier: www.sachsen-anhalt-tourismus.de, www.anhalt800.de, www.lutherweg.de, Tel.: 0391 562 838 20, Email: [email protected]

Armenia Travel +M beglückwünscht Biblische Reisen Stuttgart ganz herzlich zum 50-jährigen Jubiläum und wünscht eine weiterhin erfolgreiche Zeit. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit, die wir sehr gerne fortführen.

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© TourismusRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg e.V./Fotograph Klitzsch

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GAL CONVENTIONS & TOURISM LTD. wünscht seinem langjährigen Partner BIBLISCHE REISEN eine weiterhin Zum 50-jährigen Jubiläum möchten wir Biblische Reisen Stugart unsere Gratulaon und Anerkennung aussprechen.

erfolgreiche Zukunft in allen Bereichen.

Auf weiterhin beste Zusammenarbeit im faszinierenden und vielfälgen „Land der Bibel“.

ganz herzlich für unsere Zusammenarbeit

Auf diesem Wege möchten wir uns der letzten Jahre bedanken.

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50 Jahre

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Fahrt ins Heilige Land 1963 Reisebericht I Von der ersten Reise im Jahr 1962, die in den Libanon, nach Syrien, Jordanien und Israel führte, existiert kein Reisebericht. Über die zweite Fahrt im März 1963 mit ganz ähnlicher Route hat Frl. Edeltraud John einen hektographierten Bericht verfasst. Zur Gruppe gehörten, ihr zufolge, 17 Hochwürdige Herren und 10 Damen – aber „ihr HAUPT – ihr HERZ, ihre STRAHLENDE MITTE verkörperte unser Herr Professor“: Gemeint ist Prof. Herbert Haag, der Initiator der ersten Reisen, der als wissenschaftlicher Reiseleiter fungierte. Die ersten Etappen wurden übrigens jeweils in fünf Taxis zurückgelegt – Reisebusse gab es kaum, auch waren manche Stätten anders nicht zu erreichen. Einige Auszüge aus den Aufzeichnungen: „(…) jeder Blick auf den Kalender führte unwillkürlich dazu, die Tage bis zum festgesetzten Reisebeginn zu zählen, zu zählen, wie es die Kinder in den Tagen vor Weihnachten tun. 19.03.1963: Byblos – Beirut Fräulein Dr. Mast – mit 77 Jahren unsere älteste Teilnehmerin – ist über eine Treppe gestolpert und hat sich ihr Schienbein verletzt. Professor Haag tröstet sie und wiederholt ihr das Wichtigste von dem, was er uns gerade auf der Burg erzählt hat. (…) Für 19.30 Uhr ist die „Abendvorlesung“ – gemütliche Runde im Foyer des Hauses (1. Stock) angekündigt – zur Vorbereitung für den nächsten Tag. 21.03.1963: Fahrt Damaskus – Amman Um 6.30 Uhr sind wir schon unterwegs auf der ersten Teilstrecke unserer Tagesfahrt. Bis zur jordanischen Grenze sind wir zusammen im Omnibus. (…) Um 8.20 Uhr sind wir am syrischen Zoll, haben Gelegenheit zu einem kleinen zweiten Frühstück und können um 9.30 Uhr wieder auf fünf Wagen verteilt von der jordanischen Grenze abfahren. 24.03.1963: Kloster Latrun Um 16.50 Uhr halten wir uns im Kloster auf, singen in der Kirche „Lobe den Herren“ und bekommen anschließend von einem Bruder den bekannten roten Wein von Latrun gereicht, von dem wir uns dann auch ein paar Flaschen käuflich erwerben. 28.03.1963: Jerusalem 6.30 Uhr Gottesdienst im griechisch-katholischen Ritus (griechisch-katholisches Patriarchat), krönender Abschluss unseres

Jerusalem-Aufenthaltes, eigens für uns gehalten; und dann sind wir auch noch zum Frühstück dort eingeladen – wir sind gerührt von so viel Freundlichkeit und Güte. 29.03.1963: Fahrt durch den Negev Während einer ununterbrochenen Fahrt von 3 ½ Stunden lernten wir ein paar hebräische Lieder, sangen sie abwechselnd mit deutschen und wurden in nimmermüder und humorvoller Weise von Herrn Professor über alles Wissenswerte von dem Land unterrichtet, durch das wir fuhren. 31.03.1963: Am Berg der Seligkeiten Diese Stunden hier oben gehören wohl – ohne einem Anhauch von Sentimentalität zu verfallen – zu den schönsten, zu den unbeschwert glücklichen. In ihnen in aller Stille den Abend und die Nacht zu erwarten, eine Weile in der Gegenwart des Herrn zu verweilen, da er sich so oft und so gerne hier an einen einsamen Ort zurückzog, um zu beten – es lässt einen erschauern und froh werden zugleich. Hier fühlen wir, wie klein unser Herz ist und unfähig, alles zu erfassen; hier gibt es nichts anderes, als still zu sein und sich vorbehaltlos dem je Größeren zu überlassen! 02.04.1963: Netanja Ja, und dann ist es so weit; wir treffen uns zum letzten gemeinsamen Abendessen (…). Keiner kann es eigentlich richtig glauben, dass wir am Ende unserer Reise stehen, denn die letzten Tage waren so schön, zu schön, um jemals zu Ende zu gehen. (…) Wir wissen und fühlen alle, dass wir die Erlebnisse und Eindrücke der vergangenen Tage im letzten nicht in Worten wiedergeben können; um so tiefer, um so unauslöschlicher haben sie sich dafür unseren Herzen eingeprägt, wo sie bis zu unserem Lebensende wirksam und lebendig sein werden.“

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50 Jahre Firmengeschichte Wir gratulieren ganz Herzlich zum Geburstag! Wir bedanken uns für die lange, vertrauensvolle und treue Zusammnenarbeit und wünschen alles Gute und weiterhin grossen Erfolg im Tourismus Le Bristol, 5 Stars Hotel Verdun, Mme. Curie Street

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50 Jahre

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Das waren noch Zeiten … – Frühe Kreuzfahrten mit Biblische Reisen Reisebericht II Seit 1971 ist Biblische Reisen ein „ökumenisches Unternehmen“: Auf Reisen entdecken die Gäste seitdem, was Christen miteinander verbindet. Dazu eignen sich nicht zuletzt gemeinsame Kreuzfahrten, die zunächst ausdrücklich als „ökumenische Reisen“ ausgeschrieben wurden. Bei ihnen bilden die Passagiere für den Zeitraum der Reise eine Art „Gemeinde an Bord“. Gesprächskreise und gemeinsame Gottesdienste bilden neben den besonderen Ausflügen und den Vorträgen der wissenschaftlichen Reiseleiter (die diese Kreuzfahrten von vielen anderen Seereisen deutlich unterscheiden) ein wichtiges Element. Zuständig für diese Reisen und ihr „Herz“ war über Jahrzehnte Frau Helga Difflipp, die zusammen mit Dr. Winfried Elliger zahlreiche dieser Reisen konzipiert und begleitet hat. Sie erinnert sich: „Der erste Versuch im Vollcharter eine ökumenische Studienkreuzfahrt zu planen, führte Biblische Reisen 1978 zu „Küsten des Lichts – Stätten des Glaubens“. Nach großem Erfolg folgten jährlich eine Oster-Kreuzfahrt und eine zweite Schiffsreise im Herbst vorwiegend in Länder der Bibel. Sinnvoll schloss sich danach die Eroberung des westlichen Mittelmeers an. Jahr für Jahr wurde der Reiseradius erweitert. 1985 fuhren wir mit MS Istra „Auf den Spuren der frühen Kirche“, besuchten erstmals den Mahgreb – Tunesien, Algerien und natürlich Marokko! Zu Beginn haben wir die Anreise zu diesen Kreuzfahrten mit gecharterten Sonderzügen der Deutschen Bundesbahn durchgeführt – nachts in 4-Bettabteilen im Liegewagen! Dabei erinnere ich mich an folgende Episode: Biblische Reisen musste damals sehr viel Reiseleitergepäck mitnehmen, sauber gestapelt und vorher auf großen Gepäckwagen gelagert. Einmal hatten wir auf der Hinreise einen dieser Wagen übersehen. Bei der Begrüßung in den einzelnen Abteilen wurde ich mehrmals erstaunt gefragt, warum wir einen Gepäckwagen zurückgelassen hätten? Vergnügt ließ ich wissen: „Unser Gepäck ist im Zug, bestimmt.“ Plötzlich wurde ich misstrauisch, rannte zurück und siehe da: Es fehlten tatsächlich 6 Metallkoffer. In Sekundenschnelle – kurz vor Ulm – waren zwei Reiseleiter bereit, zurückzufahren und mit dem Gepäck in einem Taxi nach Venedig zu kommen. 1 Kilo Äpfel wurde schnell durchs Fenster nachgereicht und die beiden Reisepässe flogen hinterher – im letzten Augenblick! Wie erleichtert waren wir am nächsten Morgen beim Wiedersehen in der Lagunenstadt Venedig! Als die Nächte in den Zügen zu unbequem wurden (manchmal fiel die Heizung aus und wir haben gebibbert und gefroren; oder die

Heizung ließ sich nicht abstellen, dann mussten wir mächtig schwitzen), stiegen wir auf Reisebusse um, die aus den Großstädten Deutschlands direkt bis in die Häfen fahren konnten. Später sind wir auch mit gecharterten Maschinen geflogen, wenn die Kreuzfahrt z.B. erst in Nordafrika begann. Sinnvolle Verbesserungen wurden genutzt. So war es auch mit den Schiffen. Vorzugsweise sind wir mit Schiffen bis max. 250 Personen gereist – wie MS Istra, MS Dalmacija, MS Romanza, MS Atalante, MS Adriana, Lev Tolstoi, MS Bremen, MS Columbus, MS Vistamar, MS Berlin oder MS Arkona. Mit diesen meist „kleineren“ Schiffen lässt sich noch eine Studienkreuzfahrt in homogener Gemeinschaft durchführen. Mittlerweile existieren die meisten dieser Schiffe auf dem europäischen Markt nicht mehr… Ähnliches gilt leider an manchen Besichtigungsorten: Damals konnten unsere Gäste in der Cella eines griechischen Tempels die Stille noch genießen – heute undenkbar: Das Tempelareal ist eingezäunt. Manchmal waren die besuchten Orte aber auch sehr abgelegen: Oft haben wir erlebt, dass selbst landeskundige Guides noch nie an den Plätzen gewesen sind, die wir besuchen wollten. Auch die Busfahrer fanden manchmal nur mühsam ihren Weg zu den für sie noch unbekannten Zielen. Eine einmalige, großartige Route fällt mir noch ein, die 18-tägige Jubiläums-Reise 1996 „ARABIA FELIX – Land in Goldglanz und Weihrauchduft“. Durch den Suezkanal ging es nach Ägypten, Israel, Jordanien, Eritrea, den Jemen und den Oman! Da wurde nicht nur dem Kapitän und der Mannschaft sondern auch allen Teilnehmern eine Menge Kraft und Geduld abgefordert. Wenn man auf einem Ausflug von der Hafenstadt Mukalla ins hochgelegene Wadi Hadramaut möchte, muss man bereits um 04.00 Uhr in der Früh abfahren und kann trotzdem erst gegen 22.00 Uhr an Bord zurückkehren. Eine echte Herausforderung! Aber auch die Fahrt vom heißesten Hafen der Welt, Massaua, hinauf ins eritreische Bergland zur Hauptstadt Asmara bleibt unvergessen! Wie uns dort Christen, Muslime, und Juden gemeinsam begrüßten, war bewundernswert. So sind es immer die Begegnungen mit den Menschen, die auf besondere Anstrengungen ein beglückendes Licht werfen. Gerne erinnere ich mich auch an einen Abschiedsabend, der – mitgestaltet von den Reisenden – mit folgendem Gedicht abschloss: ,Eine Kreuzfahrt ist wirklich kein Kinderspiel, wer biblisch reist, der schläft nicht viel. Trotz anstrengender Landausflüge bei Sonne und Hitze und vielen Vorträgen am Abend: es war einfach Spitze!‘“ 27

50 Jahre

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Auf der Bühne der Könige – eine Reise mit Blinden durch Persien Reisebericht III Seit den 1980er-Jahren führt Biblische Reisen Fahrten mit blinden und sehbehinderten Menschen durch. Initiatorin war Carla M. Arning vom Evangelischen Blinden- und Sehbehindertendienst Westfalen. Alle blinden und sehbehinderten TeilnehmerInnen hatten und haben eine Begleitperson – die diese Reiseform nicht als Einschränkung erleben, sondern durch die Notwendigkeit, zu beschreiben was man sieht, die Länder selbst intensiver erleben. Carla Arning schrieb dazu einmal grundsätzlich: „’Wir sind zwar blind, aber unser Herz ist nicht blind.’ Dieser Ausspruch eines blinden Chinesen während einer Fabrikbesichtigung in einem Vorort Pekings trifft den Kern. Wie kommt es, dass sehende Zeitgenossen erstaunt ihr Vorurteil artikulieren: ‚Blinde verreisen? Die sehen doch nichts!’ Dazu ist zu sagen: Das empfindliche Ohr registriert vielfache Geräusche: fremde Sprachen, den rufenden Muezzin in islamischen Ländern, orientalische Händler in Basaren, Straßenlärm in den Schluchten der Wolkenkratzer von New York oder Hongkong, … kultische Rhythmen auf eigenartigen Instrumenten in koptischen Klöstern … Die Nase schnuppert exotische Düfte in Basaren, nimmt unzählige Nuancen von Wildkräutern an Bächen, in Steppen, auf Lavafeldern wahr … Das Innere von Pyramiden und Grabkammern, auf Händen und Füßen kriechend erobert, vermittelt nicht nur akustische Eindrücke, sondern auch intensives Raumerlebnis … Alle verbliebenen Sinne werden angesprochen bei einem schaukelnden Kamelritt durch den heißen Wüstensand, während einer erholsamen Inselfahrt im saronischen Golf oder beim gemächlichen Dahingleiten auf einer alten Nil-Felukka…“ Ein Auszug aus ihrem Artikel „Auf der Bühne der Könige“ über eine Iranreise 2002 zeigt noch einmal konkret, worum es geht: „Persepolis – der Name lässt das Herz eines jeden historisch oder kulturgeschichtlich Interessierten höher schlagen. Und da steht eine Gruppe von Blinden, Sehbehinderten und Sehenden am Apadana, am berühmten Treppenaufgang zum Thronsaal des Darius. Die Hände gleiten über die Reliefs der Gesandten, die dem großen König der Achämeniden huldigen und ihre Gaben bringen. Die Finger tasten über unglaublich fein herausgearbeitete Darstellungen und erkennen Elamer, Meder, Babylonier, Assyrer, Ägypter und weitere 23 Völkerschaften des damaligen Weltreiches. Die Kleidung verrät die Herkunft; die Gaben: Gold, Tuche,

Waffen, Schmuck, Gewürze, Tiere lassen den Reichtum erahnen. Zwölf Tage versucht eine Gruppe kulturbeflissener Deutscher einen Eindruck von einem Land zu gewinnen, das zu besuchen mancher Zeitgenosse im Vorfeld warnte. Könnte man doch allen Zweiflern und Warnern vermitteln, welch herzliche Aufnahme die Reisenden überall erfahren, welche Liebenswürdigkeit und Kontaktfreudigkeit zu spüren ist (…). Nach dem Besuch des Armenierviertels und der Besichtigung der Vank-Kathedrale in Isfahan ist es für die Gruppe selbstverständlich, zum Grab von Ernst Christoffel auf dem armenischen Friedhof Blumen zu bringen. 1955 starb der Begründer der Christoffel-Blindenmission hier in Isfahan. (…) Die Ankunft einer deutschen Blindengruppe muss wie ein Lauffeuer durchs Land gegangen sein. Schon am ersten Tag in Teheran begleiten TV und Journalisten die Gäste. (…) Als Tage später in Shiras, der Stadt der Dichter und Rosen, die Besichtigungen zugunsten einer weiteren Einladung gestrafft werden müssen, ist man fast geneigt, abzusagen. Die dann doch angenommene Gastfreundschaft beschert ein unerwartetes Highlight: In der Aula der Universität erleben deutsche Blinde und ihre Begleiter einen feierlichen Festakt zur Ehrung der besten blinden Studenten der Universität Shiras. Ein wahrlich beeindruckendes Ereignis, umrahmt von erlesener Musik auf alten, landestypischen Saiteninstrumenten. Ein überwältigender Empfang am folgenden Tag in einer Blindenschule für Jungen und Mädchen (…) hat zur Folge, dass die deutschen Gäste dem Sportlehrer einen Herzenswunsch entlocken: Goalbälle für den Sportunterricht. Spontan wird eine Teilfinanzierung zusammengelegt und die Beschaffung organisiert. (…) Nicht nur Goethe ließ sich vom Dichter Hafiz verzaubern und zum West-Östlichen Diwan anregen, sondern auch die kleine Reisegruppe aus Deutschland.“

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50 Jahre

Biblische Reisen

Unterwegs mit Familie Reisebericht IV Studienreisen gelten in der Regel als eine Sache von Erwachsenen, meist sogar von Erwachsenen jenseits der 50, deren Kinder aus dem Haus sind und die nun wieder Zeit für eigene Interessen haben. Doch kann auch das gemeinsame Entdecken von Bibel und Geschichte, verbunden mit Erholungstagen am Wasser, eine spannende Sache sein, wie z.B. die Familienreisen von Biblische Reisen nach Ägypten zeigen, bei denen auch Großeltern mit Enkeln unterwegs sind. Im Bereich der „geschlossenen Gruppen“ gibt es zudem immer wieder unterschiedlichste Arten von Reisegruppen: Neben Chören, Landwirten und Theologiestudenten sind es bisweilen auch Familienkreise. Karl-Heinz Hermanns, Leiter einer solchen Gruppe, beschreibt den besonderen Charakter einer solchen Tour in den 1990er-Jahren: „Ein familiengerechtes Besichtigungsprogramm mit freien Zeiten und Entspannungsphasen, Begegnungen „vor Ort“, besondere „Events“ und etwas Abenteuer sollte die Reise bieten. Erste Kontakte mit Biblische Reisen ergaben sich; viele Gespräche und Programmentwürfe folgten. Die Stuttgarter Fachkompetenz und die offensichtliche Freude der MitarbeiterInnen an diesem Projekt waren eine wertvolle Starthilfe. Aber auch der Kostenrahmen war zu beachten. Insbesondere die Kinder ab 12 Jahren verursachten wegen des „vollen Flugpreises“ einiges Kopfzerbrechen. Unterkünfte hingegen wurden mit drei Kibbuzim und einem Gästehaus im Herzen der Jerusalemer Altstadt schnell gefunden. Jetzt blieb die Frage, ob denn wohl eine Reisegruppe zustande kommen würde… Schließlich bestand die Reisegruppe aus 19 Kindern im Alter von 6 bis 17 Jahren und 16 Erwachsenen – Väter und Mütter, auch allein erziehend, sowie Großmutter und Großtante. Schließlich ging es los – im Gepäck ein großer Koffer mit Spielen, Bällen, Bastelmaterialien und Liederbüchern. Mit dabei waren auch fünf Koffer voller gespendeter Medikamente für das Baby-Hospital in Betlehem. Bei der obligatorischen Sicherheitskontrolle am Flughafen hatten insbesondere die Kinder diesbezüglich viel zu fragen und zu verarbeiten. Unser „Materialkoffer“ kam übrigens nur selten zum „Einsatz“. Meist fanden alle Teilnehmenden in der Freizeit genügend andere Beschäftigungen. Ob die Kinder auf eigene Faust mit Ruderbooten auf den See Gennesaret hinausfuhren oder die Händler im Basar der Jerusalemer Altstadt tagein und tagaus „auf- bzw. heimsuchten“ – der „Erkundungsdrang“ blieb ungebrochen. Zu einer Erfahrung besonderer Art entwickelte sich unsere „Quellensuche“ auf dem Golan. Die Jordanquelle bei Banjas lud zu munteren „Wasserspielen“ und einem außergewöhnlichen Picknick ein. Dabei trafen wir auch auf eine Reihe israelischer Schul- und Jugendgruppen. Einiges Befremden löste die Tatsache aus, dass wir mit so vielen Kindern und dennoch ohne jeglichen bewaffneten Begleitschutz

dort unterwegs waren. Einige Tage später ging es dann „steil bergab“: Durch den Hiskiatunnel, die alte Wasserleitung Jerusalems, führte ein Weg, der an diesem Mittag nicht enden wollte. Zwischenzeitlich hatten die Taschenlampen der Kinder nachts schon oft ihren Dienst getan, nun versagten viele an entscheidender Stelle. Fast gänzlich „im Dunkeln“ brauchten wir nahezu anderthalb Stunden um den Tunnel zu durchwaten. Dabei reichte dem einen oder anderen Kind manches Mal das durchfließende Wasser bis kurz unters Kinn. Diese Erkundung war spektakulär und wurde in orientalischer Manier an jedem Abend gedanklich fortgeschrieben und ausgeschmückt. Intensiv vorbereitet hatten wir die Reisegruppe auf den Besuch in der Gedenkstätte Jad waSchem. So konnten die Kinder begleitet und gut aufgehoben dem Schicksal jüdischer Kinder und deren Familien nachspüren. Insbesondere im „Children’s Memorial“ konnten und wollten die Kinder inne halten angesichts des unvorstellbaren Leides, das ihren Altersgenossen angetan wurde. In der zweiten Woche ging es mit geländegängigen Wüstenfahrzeugen zu einer Wüstentour in die judäische Wüste zum Kloster Mar Saba und zum Dschebel Muntar. Hier, wo einstmals wohl der „Sündenbock“ am „Tag der Versöhnung“ im wahrsten Wortsinne „in die Wüste“ geschickt wurde, fand das außergewöhnlichste Picknick dieser Begegnungsreise statt. Meist waren es die Kinder, die die Herausforderungen dieser Wüstentour bejubelten und sich über das im Sand festgefahrene Geländefahrzeug freuten. Die meisten (Groß-)Eltern spürten dabei Knochen und Körperteile, die ihnen bislang oftmals verborgen geblieben waren. Ein Reisebus aus Betlehem brachte uns an drei Tagen in die Westbank. Prof. Dr. Munir Naser, Dozent an der Universität Birzeit, führte uns liebevoll und kenntnisreich zu heiligen Stätten in seiner Heimat, zeigte uns Dörfer sowie Gehöfte und besorgte Esel zum Reiten für die Kinder. Seine Ehefrau, Dr. Sumaya Farhat-Naser, zeigte Wege der Verständigung und zum Frieden auf. Das Team vom Caritas Baby-Hospital begleitete uns einen Tag lang auf dem Weg zu entlegenen Außenstationen der Klinik. Hautnah und authentisch konnten Kinder und Eltern die soziale und gesundheitliche Situation in Palästina kennenlernen. Mit großer Gastfreundschaft empfingen uns die Menschen. Nach anfänglicher Scheu fanden Kinder „beider Seiten“ dennoch zueinander. Von den Kindern konnten und können wir sehr viel lernen! Zum Ende der Reise besuchten wir die Gräber der Patriarchen in Hebron. Fast schon ging die Sonne unter, als wir die „Höhle Machpela“ betraten und uns dankbar, aber auch nachdenklich erinnern konnten an Abraham und seine Familie – die gemeinsamen „Vorfahren“ von Juden, Christen und Muslimen.“ 31

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50 Jahre

Biblische Reisen

Vom Ruhrgebiet nach Istanbul – Eine Reise durch zwei Kulturhauptstädte Reisebericht V Seit 2006 stellt Biblische Reisen – mit großem Erfolg – jährlich einen Katalog „Besondere Studienreisen“ zusammen. Darunter sind spirituelle Reisen, z.B. in die ägyptische Wüste, aber auch Kunstreisen wie jene auf den Spuren van Goghs, die die wichtigsten Lebensstationen und die bedeutendsten Museen umfasste. Chorreisen führen Menschen zusammen, die gerne singen, und bei Musik- oder Literaturreisen kommen die Werke der Künstler auch zum Klingen – sei es bei Konzerten auf historischen Instrumenten, sei es beim Vortrag eines mitreisenden Rezitators. Manchmal ist auch die jeweilige Kulturhauptstadt Europas das Ziel: Bei einer der ungewöhnlichsten Reisen wurden 2010 sogar die Metropolen „Ruhrgebiet“ und „Istanbul“ im Rahmen einer einzigen Tour besucht – nachdem die Reise „Kohlenpott und Fußballgott“, ebenso wie die genannte van Gogh-Reise zuvor, mit dem Touristik-Preis der Zeitung „Sonntag aktuell“ ausgezeichnet worden war. Der Reiseleiter, Prof. Andreas Müller, berichtet: „Besuch im Müftülüg, nahe der großen Sultan-Suleyman-Moschee in Istanbul: Die Gruppe ist auf eine Begegnung mit einem Vertreter des Mufti, des obersten Vertreters des Islam in der Metropole am Bosporus vorbereitet. Wir steigen über eine breite Marmortreppe in den ersten Stock und ich flüstere der Gruppe zu: Wir werden also doch empfangen. Wir nehmen noch eine Treppe. Mir wird langsam mulmig und ich murmele vor mich hin: Es wird wohl offizieller. Als wir dann im dritten Stock in das Büro des Mufti selber geleitet werden, weiß ich: Das ist eine Reise der besonderen Art. Der Mufti begrüßt uns warm und freundlich und stellt fest: Tags zuvor war ich mit Frau Merkel in Istanbul unterwegs. Ich versichere ihm, dass wir mindestens ebenso gute, möglichst noch bessere Botschafter für eine Verständigung zwischen den Religionen und Kulturen als unsere Bundeskanzlerin sein wollen. Der Mufti vergleicht daraufhin die unterschiedlichen Religionen mit Blumen im Paradiesgarten: Wenn es dort nur eine Art von Blumen gäbe, käme ein bunter Strauß nie zusammen. „In der Fremde daheim“ – so war unsere Reise überschrieben. Wir entdeckten viele bunte Blumen am Wegesrand, in den beiden Europäischen Kulturhauptstädten Essen/Ruhrgebiet und Istanbul. Im Ruhrgebiet stand nicht nur der Besuch einer Moschee und einer

griechisch-orthodoxen Gemeinde auf dem Programm. Wir entdeckten die Spuren des Orients auch in den „Kathedralen der Arbeit“, den Zechen und Hochöfen des Reviers – wie viele Arbeiter aus Südosteuropa und der Türkei haben hier gearbeitet! Selbst dem „Fußballgott“, wie wir ihn uns beispielhaft „auf Schalke“ vor Augen führen konnten, wird keineswegs nur von gebürtigen Deutschen, sondern auch von Migranten gehuldigt. Insbesondere den Mitreisenden aus dem Süden Deutschland wurden Einblicke in unerwartete Kulturschätze (Stift Essen, Abteikirche Essen-Werden, Dorfkirche Stiepel u.v.m.) und eine grüne, frühlingshafte Landschaft ermöglicht. Nach einer Fahrt durch den Duisburger Hafen trennten wir uns gleichwohl von dieser „Region im Wandel“ und flogen zum Osterfest nach Istanbul. Istanbul bereisten wir als eine Stadt der unterschiedlichen Kulturen. Traditionelle Muslime in Eyüp oder im Fatih-Viertel besuchten wir ebenso wie postmoderne Einkaufszentren und eine „Armenküche“ in der Süleymanye. Die Besuche bei der griechischen, aber auch der deutschsprachigen Minderheit machten deutlich: Die Stadt ist von vielen unterschiedlichen Kulturen geprägt. Und im Blick auf die „westlichen“ gilt: Migration gibt es keineswegs nur in einer Richtung: Mit der Arap Camii besuchten wir eine ehemalige gotische Kirche, die aus der Zeit stammt, als noch die Genuesen am Nordrand des Goldenen Horns siedelten. Die Reise veranschaulichte, dass ein Leben in der Fremde, ein Heimatfinden in neuer Umgebung, durchaus bereichernd für unsere Kulturen sein kann. Gleichzeitig war sie selbst ein Brückenschlag zwischen zwei (nur) scheinbar voneinander getrennten Welten.“

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50 Jahre

Biblische Reisen

Jubiläumsreisen und Jubiläumsprogramm Die vielleicht wichtigste Art unser Jubiläum zu feiern, besteht aus besonderen Reisen – denn die sollen weiterhin im Mittelpunkt stehen.

eigentliche Festakt in der Alten Reithalle Stuttgart. Zu diesem Tag sind auch unsere Kunden herzlich eingeladen. Die Ausstellung wird vom 05.12.2011 - 11.02.2012 im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart gezeigt.

Für Gruppen (Gemeinden, Chöre, Freundeskreise) bieten wir insbesondere günstige Reisen ins Heilige Land an – immer noch das wichtigste und für viele auch bewegendste Reiseziel. Für Einzelkunden erscheint neben dem üblichen Jahreskatalog noch ein Sonderkatalog mit „Jubiläumsreisen 2012“. Darin finden sich u.a. folgende Reisen: • Literaturreise Irland (09.-19.06.2012) • Wiederholung der Erstreise von 1962 in den Libanon, nach Syrien, Jordanien und Israel (03.-17.10.2012) • Heiliges Land für Familien (01.-10.08.2012) • Meditative Reise / Exerzitien am See Gennesaret • • • • • • • •

(08.-17.12.2012) Geologische Reise Nordwestdeutschland (10.-20.09.2012) Die Nordkirche – historische Spuren einer neuen Kirche (23.07.-03.08.2012) Paris für Familien (29.10.-02.11.2012) Frauenreise auf den Spuren der Jeanne d’Arc (12.-22.08.2012) Griechenland – Mit Augen und Sprache der Dichter (04.-13.05.2012) Gartenreise Toskana (02.-10.06.2012) „Schienenkreuzfahrt“ Breslau – Lemberg – Krakau (30.08.-05.09.2012) Abenteuer Archäologie – Ausgrabung der frühchristlichen Basilika Virunum (04.08-11.08.2012 und 11.08.-18.08.2012))

Und zusätzlich führen kurze „Reisen des Monats“ in interessante Städte, zu Ausstellungen oder besonderen Konzertereignissen. Der Reigen beginnt im März mit einer Tour zum St. Patrick’s Day nach Irland und endet (vorläufig) mit einer Städtereise ins alte und moderne Istanbul im November. Hinzu kommt natürlich ein Festakt am 4. Februar 2012: Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der Domkirche St. Eberhard mit den Bischöfen July und Fürst sowie koptischen Gästen laden wir zum Besuch der Ausstellung

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Und schließlich veranstalten und unterstützen Biblische Reisen Österreich sowie Biblische Reisen Stuttgart das „Kinderfest

Betlehem“ vom 21.06.-25.06.2012. Es soll ein Zeichen der Hoffnung sein für die jungen Menschen in jenem Land und an jenem Ort, wo – wie das Neue Testament berichtet – die „biblische Reise“ der heiligen Familie und der Sterndeuter aus dem Osten ihr Ziel fand. Nähere Informationen unter

www.childrensfestivalbethlehem.org. Nähere Informationen zu allen Aktivitäten und Reisen sowie zum Festakt finden Sie auch in unseren Rundbriefen und im Internet. Kataloge und unsere Rundbriefe können Sie kostenlos bestellen bei Biblische Reisen Tel.: 0711/61925-0 E-Mail: [email protected]

www.biblische-reisen.de Biblische Reisen GmbH Silberburgstraße 121 • 70176 Stuttgart Tel. 0711/61925 -0 • Fax 0711/61925 -811 E-Mail: [email protected] www.biblische-reisen.de

Impressum Alle Angaben entsprechen dem Stand bei Drucklegung im Oktober 2011 © Biblische Reisen, Stuttgart 2011 Biblische Reisen GmbH Postfach 150461 · 70076 Stuttgart Nachdruck, auch auszugsweise, nicht gestattet. Gestaltung: Olschewski Medien GmbH, Stuttgart

„Unterwegs fürs Seelenheil?!“

Druck: Maurer Druck und Verlag, Geislingen

sowie zu „Biblischen Kurzreisen“ durch Stuttgart ein. Den Abschluss bildet der

Titelbild: Reisegruppe aus den 1960er Jahren vor dem Felsendom Seitenumschlageffekt © Freesurf, Fotolia.com

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Jordanien entdecken! Team Tours ist eines der großen Reiseunternehmen Jordaniens und seit vielen Jahren Partner von Biblische Reisen für Touren nach Jordanien. Durch unser weitgefächertes Angebot an Reisen mit hoch qualifizierten Mitarbeitern eröffnen wir Ihnen viele Möglichkeiten Jordanien zu entdecken. Auf unvergesslichen Touren zu bekannten antiken, historischen und biblischen Stätten wie beispielsweise Taufstelle Berg Nebo, Madaba, Gerasa, Petra oder durch das Wadi Rum bieten wir faszinierende Einblicke in ein facettenreiches Land. Team Tours gratuliert Biblische Reisen Stuttgart zum 50-jährigen Jubiläum und wünscht für die Zukunft alles Gute.

Team Tours, P.O.Box : 921513 Amman 11192 Jordan, Telefon ++ 962 6 5667761

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Ägypten ist ein Land mit vielen Traditionen, aber die wichtigste ist die Gastfreundschaft. Die Wings Group möchte Ihnen unter besonderer Berücksichtigung Ihrer individuellen Bedürfnisse ein facettenreiches und faszinierendes Land näherbringen. Mit neun Niederlassungen in ganz Ägypten von Alexandria bis Assuan, können wir durch unsere vielfältigen Möglichkeiten und Angebote eine einzigartige Sicht auf die Kultur und Historie Ägyptens erschließen. Egal ob das besondere Interesse einer bestimmten Dynastie aus der Pharaonenzeit, dem reichen koptischen Erbe oder dem Weg Jesu in Ägypten gilt – wir bieten ein auf die persönlichen Wünsche zugeschnittenes Programm an, das unvergessliche Einblicke ermöglichen wird. Die Wings Group gratuliert Biblische Reisen Stuttgart herzlich zum Firmenjubiläum und wünscht für die Zukunft noch viele weitere erfolgreiche Jahre.

Wings Tours & Nile Cruises | 21’A Elobour Gardens Buildings, Salah Salem Road, Heliopolis | Cairo | Egypt Tel.: +2 (02) 240 70 511/12 | Fax.: +2 (02) 226 18 297/8 | E-Mail: [email protected]