50 Jahre - Lebenshilfe NRW

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50 Jahre Lebenshilfe Nordrhein Westfalen e.V. Landesverband

Gemeinsam • Zusammen • Stark

LAG Lebenshilfe 1960

Bereits im Jahre 1960 hatten sich die Orts- und Kreisvereinigungen der „Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind” – so die ursprüngliche Bezeichnung des im Jahre 1958 in Marburg gegründeten Elternund Fachverbandes – in Nordrhein-Westfalen zu der Landesarbeitsgemeinschaft Lebenshilfe (LAG LH) zusammengeschlossen.

Gründung des Landesverbandes 1964

Um aber den einzelnen Lebenshilfe-Vereinigungen auch auf überregionaler Ebene einen größeren Einfluss bei Behörden und Politikern verschaffen zu können, entschloss man sich zur Gründung eines Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, in der Rechtsform des eingetragenen Vereins. Die Gründungsversammlung des neuen Landesverbandes fand am 25. April 1964 in Düsseldorf statt. ln der notwendig gewordenen Satzung wurde verankert, bei der Wahl des Vorsitzenden und seines Stellvertreters, die Landesteile Rheinland und Westfalen gleichermaßen zu berücksichtigen. So bestand der erste Vorstand aus insgesamt sieben Mitgliedern, darunter auch die beiden Sprecher der Arbeitskreise Rheinland und Westfalen der ehemaligen LAG LH.

Büroräume in Köln 1965

Nachdem zu Beginn des Jahres 1965 Büroräume im Zentrum von Köln bezogen und auch der erste Wagen angeschafft werden konnte, waren die Grundlagen für eine Ausweitung der eigentlichen Verbandsarbeit gegeben. Das Schwergewicht, der für die Vorstandsmitglieder nun anstehenden Tätigkeiten, bestand in Beratungsgesprächen mit den einzelnen Orts- und Kreisvereinigungen, Besprechungen bei den Landschaftsverbänden, Ministerien und anderen Institutionen, sowie in der Initiierung der verschiedensten Einrichtungen, z. B. Wohnheimen und „Beschützenden Werkstätten”.

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Handbuch

Die vielfältigen Eindrücke und Informationen über Finanz- und Personalbedarf, Raumplanung und bauliche Voraussetzungen fanden Eingang in das vom Landesverband herausgegebene „Handbuch”. Dieses in Form einer Loseblattsammlung gehaltene Werk sollte den Vorständen der Orts- und Kreisvereinigungen sowie den Mitarbeiter­ Innen der ständig steigenden Zahl von Einrichtungen, Hilfestellung bei der Bewältigung der praktischen Arbeit vor Ort bieten.

Arbeitstagungen

Weitere Grundlagen der im Handbuch enthaltenen Veröffentlichungen bildeten die ebenfalls vom Landesverband initiierten Arbeitstagungen zwischen den Trägern von Bildungseinrichtungen, Werkstätten und deren MitarbeiterInnen zu bestimmten Fragestellungen. Da es zum Zeitpunkt des Erscheinens des Handbuches praktisch keinerlei Literatur zu den behandelten Themengebieten gab, war es nicht verwunderlich, dass sich das Handbuch im gesamten Bundesgebiet reger Nachfrage erfreute.

Gemeinsam • Zusammen • Stark

Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen

Viele der dargestellten Konzeptionen machten sich die betroffenen Behörden in Form von Richtlinien zu eigen. Dies war eine gewisse Gewähr dafür, dass neu geschaffene Einrichtungen in weiten Belangen den Vorstellungen der Lebenshilfe entsprachen. Tagesbildungsstätten

Besonders deutlich wurde dies bei den sogenannten „Tagesbildungsstätten”, deren Hauptanliegen darin lag, auf die Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes einzugehen und es, seinen individuellen Fähigkeiten entsprechend, zu fördern. Da es in diesem Bereich keinerlei inhaltliche Konzeptionen gab, hatte die Lebenshilfe völlig freie Hand bei der Ausgestaltung der Arbeit. Mit dem daraus gewonnenen, reichhaltigen Wissen wiederum, sollten maßgebliche Impulse für den nächsten Schritt auf dem Weg der Schaffung besonderer Einrichtungen zur Förderung von Menschen mit geistiger Behinderung gesetzt werden.

Sonderschule G

Beispielhaft für den Einfluss des Landesverbandes soll hier das Entstehen einer dieser Einrichtungen, nämlich das der „Sonderschule für Geistigbehinderte”, skizziert werden: Das seit 1960 geltende Schulrecht sah eine Befreiung von der Schulpflicht für sogenannte „bildungsunfähige” Kinder vor, sofern für sie keine geeignete Schule vorhanden war. Weil aber gerade solche Schulen fehlten, war die Befreiung von der Schulpflicht regelmäßige Praxis. Nachdem bereits die LAG LH in einer Denkschrift die Verfassungswidrigkeit dieser Regelung aufgezeigt hatte, griff auch der Landesverband nochmals den Begriff „Bildungsunfähigkeit” auf. Er legte dar, dass diese Bezeichnung in einem neuen Gesetz aufgrund ihrer Unbestimmtheit nicht enthalten sein dürfe. Darüber hinaus dürfe das neue Gesetz keine Befreiung, sondern allenfalls ein Ruhen der Schulpflicht vorsehen, solange der gesundheitliche Zustand des Kindes eine Einschulung nicht erlaube.

Schulpflichtgesetz

Mit dem Mitte 1966 in Kraft getretenen Schulpflichtgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen waren dann sämtliche, von der Lebenshilfe aufgestellten Forderungen, erfüllt und die Schulpflicht für Kinder mit geistiger Behinderung gesetzlich verankert. Der Landesverband kann demnach als Wegbereiter der Schulpflicht für SchülerInnen mit geistiger Behinderung angesehen werden. Er war außerdem maßgeblich an der Entwicklung eines Schulprogramms im Zusammenhang mit der Reformierung der Sonderschule beteiligt. Die Schulrechtsreform 2013 (inklusive Schule) wird vom Landesverband kritisch begleitet, aber mitgetragen.

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Modellversuch Frühförderung 1968 / 69

Auch auf anderen Gebieten war der Landesverband Vorreiter für neue Entwicklungen. Ein Beweis dafür ist der im Arbeitsbericht für das Jahr 1968 / 69 ausgewiesene „Modellversuch für Bonn” zur „Frühestförderung geistig behinderter Kleinkinder”. Durch diesen vom Landesverband finanzierten Modellversuch sollte und konnte den öffentlichen Kostenträgern die Notwendigkeit und Effektivität einer möglichst bald nach der Geburt einsetzenden Förderung behinderter oder von Behinderung bedrohter Kinder nachgewiesen werden. Die frühe Förderung eines Kindes mit geistiger Behindung ist nach wie vor unumstritten. Der Landesverband setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, dass die Standards und Rahmenbedingungen für den Erhalt von Frühförderstellen gewährleistet sind. Er beteiligt sich maßgeblich an der Erarbeitung an einer landeseinheitlichen Rahmenempfehlung, die als Ergänzung zur Bundesrechtsverordnung für Frühförderstellen in NRW Standards und finanzielle Leistungen für Frühförderstellen sichert.

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Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) 1969

Als wegweisend gilt auch die im Jahre 1969 erfolgte Gründung der Gemeinnützigen Werkstätten Köln (GWK) unter maßgeblicher Beteiligung des Landesverbandes. Zusammen mit einigen LebenshilfeVereinigungen sowie anderen Behindertenverbänden – schloss man sich zu einer GmbH in gemeinsamer Trägerschaft zusammen. Im Gegensatz zu den bislang bestehenden sogenannten „Beschützenden Werkstätten” boten die GWK allen Menschen mit Behinderung, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht vermittelt werden konnten, unabhängig von Art und Schwere der Behinderung, Arbeitsplätze an. Wegen dieses sehr unterschiedlichen Personenkreises mussten methodisch aufgebaute Förderlehrgänge konzipiert und, nach beachtlichen Erfolgen, systematisch weiterentwickelt werden. Insbesondere das breite Angebot an ärztlicher, sozialer und therapeutischer Betreuung machte klar, dass das Hauptaugenmerk der Förderung auf dem heilpädagogisch-therapeutischen Aspekt lag – und nicht etwa auf der wirtschaftlichen Seite.

Kuren

Weitere Aktivitäten des Landesverbandes stellten die Durchführung von Kur- und sonstigen Erholungsmaßnahmen für Mutter und Kind, sowie die Schaffung von Möglichkeiten zur Kurzzeitunterbringung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung in familiären Notsituationen dar.

Kurzzeitunterbringung Anfang der 70er

Geeignete Räumlichkeiten für diese Kurzzeitunterbringung fand der Landesverband Anfang der 70er Jahre in einem ehemaligen Kinderheim in Zülpich-Bürvenich.

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Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen

Landesarbeits­ gemeinschaft (LAG) Hilfe für Behinderte 1971 LAG Selbsthilfe

Auf Anregung des Landesverbandes wurde im Jahre 1971 die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) „Hilfe für Behinderte” gegründet, die sich seit ihrem Bestehen auf Landesebene für die Interessen von Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft einsetzt. Die LAG Selbsthilfe ist die Dachorganisation von inzwischen über 100 landesweit tätigen Behinderten-Selbsthilfeverbänden. Ihre Aufgabengebiete umfassen u.a. die Vertretung der gemeinsamen Anliegen von Menschen mit Behinderung im politischen Bereich, Öffentlichkeitsarbeit über aktuelle und allgemeine Behindertenprobleme sowie den Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedsverbänden.

Ausund Fortbildung

Bereits seit seiner Gründung bietet der Landesverband Aus-, Fortund Weiterbildungsmaßnahmen für haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen der Behindertenhilfe und für Eltern und Angehörige der Lebenshilfe-Vereinigungen an.

Sonderpädagogische Zusatzqualifiktation

Eine der Hauptsäulen des Bereiches Fortbildung ist die vom Landesverband seit über 45 Jahren durchgeführte Sonderpädagogische Zusatzqualifikation. In insgesamt 16 Lehrgangswochen wird den hauptsächlich handwerklich und technisch ausgebildeten GruppenleiterInnen innerhalb von zwei Jahren eine fachliche Qualifikation vermittelt, die der besonderen Aufgabenstellung innerhalb der Werkstätten gerecht wird. Die Werkstättenverordnung von 1980 hat erstmalig auch Menschen mit geistiger Behinderung, die zu ihrer beruflichen und sozialen Rehabilitation auf besondere Einrichtungen angewiesen sind, in seinen Schutz einbezogen. Sie regelt die Anforderungen, die an eine Werkstatt zu stellen sind und ist die wichtigste Rechtsgrundlage der Werkstattarbeit. Am 30.06.2001 ist die Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss „Geprüfte Fachkraft zur Arbeitsund Berufsförderung in Werkstätten für behinderte Menschen” als bundeseinheitliche Regelung in Kraft getreten. Die Lebenshilfe-Kurse entsprechen den Lehrgangsempfehlungen mit 650 UE in 16 Kurswochen in Seminarform und 150 UE in Lerngruppen in der Praxis. Die Lebenshilfe NRW stellt dabei die Praxisbegleitung und führt die TeilnehmerInnen zur staatlichen Prüfung. Bis 2013 wurden seit Beginn der Sozialpädagogischen Zusatzqualifikation in acht FAB die TeilnehmerInnen von 74 Kursen zum staatlichen Abschluss geführt.

Heilpädagogisches Eingliederungszentrum 1976

1976 gründete der Landesverband das „Heilpädagogische Eingliederungszentrum”. Es wurde in Form einer selbstständigen GmbH geführt.

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Lebenshilfe-Tage 1984 - 1996

Um weite Teile der Bevölkerung auf die Belange von Menschen mit geistiger Behinderung aufmerksam zu machen, wurden von 1984 bis 1996 in vierjährigem Rhythmus „Lebenshilfe-Tage” durchgeführt. Im Mittelpunkt dieser Lebenshilfe-Tage standen neben Fachgesprächen unter Beteiligung von Politikern und Wissenschaftlern, zahlreiche inklusive Sport- und Spielaktionen sowie Ausstellungen, die auf die Fähigkeiten von Menschen mit Behinderung aufmerksam machten. 1984

1. Lebenshilfe-Tag in Köln Lebenshilfe-Fachkongress zum Thema: Geistig Behinderte, Familie, Recht und Gesellschaft Sport- und Spielfest, Familienausflug

1988

2. Lebenshilfe-Tag in Köln Lebenshilfe-Fachkongress zum Thema: Lebenshilfe für geistig Behinderte – Aufgaben und Perspektiven der 90er Jahre Sport- und Spielfest, Landesweites Musikfestival

1992 3. Lebenshilfe-Tag in Duisburg Lebenshilfe-Fachkongress zum Thema: Annehmen und Verstehen-Förderung von Menschen mit sehr schweren Behinderungen 1. integratives landesweites Schulsport- und Spielfest für behinderte und nichtbehinderte Schüler und Schülerinnen in Nordrhein-Westfalen, Landesweites Musikfestival 1996 4. Lebenshilfe-Tag in Köln Zum Fachkongress unter dem Titel „Wir begegnen uns in Europa” waren Menschen mit Behinderung und ihre Betreuer­ Innen aus 15 europäischen Ländern angereist. Besuche in 16 Lebenshilfe-Ortsvereinigungen standen auf dem Programm. Ein „Europäisches Spiel- und Sportfest” fand in der Sporthochschule Köln statt.

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In Bonn wurde das „Europäische Kultur- und Musikfestival” durchgeführt. Die Basis für die grenzüberschreitende Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung war gelegt.

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Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen

Haus Hammerstein 1985

Hinter der typischen, schwarzen Schieferfassade und in unmittelbarer Nähe zur Wupper-Talsperre verbirgt sich bis heute ein altes Gasthaus, in dem sich seit 1986 eine funktionale Bildungs- und Erholungsstätte des Landesverbandes, für Gäste mit und ohne Behinderung, befindet: Haus Hammerstein. Haus Hammerstein verfügt heute über 12 Einzel- und 29 Doppel­ zimmer mit insgesamt 70 Betten. Alle Räume sind mit Dusche/WC und größtenteils mit W-Lan, Free-TV, Telefon und Zimmersafe ausgestattet. Zahlreiche Zimmer sind durch ihre Barrierefreiheit besonders für Erholungssuchende mit Behinderung geeignet. Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie Kaffee und Nachmittagskuchen sorgen für das leibliche Wohl. Neben den fünf modern ausgestatteten Tagungsräumen für max. 12 bis max. 80 Personen bietet Haus Hammerstein einen attraktiven Aufenthaltsbereich, eine Internetecke, einen Wellnessbereich mit Hallenschwimmbad und Sauna, Billardtisch und Fußballkicker. Das wunderschöne Café/Bistro mit direktem Seeblick lädt zum Verweilen ein. Der barrierefreie Bootssteg ermöglicht außerdem auch Menschen mit Behinderung eine Fahrt auf der Talsperre.

Landesjugendverband 1985

Im Jahr 1985 wurde der Landesjugendverband Lebenshilfe NW ins Leben gerufen, dem über 20 Mitgliedsorganisationen mit ca. 3.000 Mitgliedern angeschlossen waren. Zu seinem Programm gehörten u. a. landesweite Aktivitäten in den Bereichen Kinder-, Jugend- und Familienerholung sowie Sportveranstaltungen und Weiterbildungen. Ziele waren, die persönliche und soziale Entfaltung von Menschen mit geistiger Behinderung, ihr soziales Eingebundensein und die Begegnung zwischen Jugendlichen mit und ohne Behinderung.

Betreuungsverein Lebenshilfe NW e.V. 1992

Rund 1,2 Millionen Deutsche sind vorübergehend oder dauerhaft nicht in der Lage persönliche Angelegenheiten selbstständig zu regeln. Sie sind auf zuverlässige und vertrauenswürdige Helfer angewiesen. Der Gesetzgeber hat für diese Menschen das Betreuungsgesetz verabschiedet. Es handelt sich dabei um die staatliche Fürsorge für volljährige Personen, die sich wegen einer Erkrankung oder Behinderung nicht um sich selbst oder ihr Vermögen kümmern können. Ihnen wird ein Fremder oder Bekannter vom Amtsgericht als gesetzlicher Betreuer zugewiesen. Dies kann auf eigenen Antrag oder von Amtes wegen geschehen. Der Betreuungsverein Lebenshilfe NW e.V. wurde 1992 von der Lebenshilfe NRW gegründet, um Menschen - unabhängig von der Schwere ihrer Behinderung - eine familien-, gemeinde- bzw. einrichtungsnahe Betreuung zukommen zu lassen. Der Auftrag liegt vor allem beim erwachsenen Menschen mit Behinderung. Die Betreu-

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ung wird im Sinne der Eltern, die sich über die Zukunft ihrer Kinder Gedanken machen und keine persönliche Ersatzpeson benennen können, fortgeführt. Außerdem möchte der Betreuungsverein Lebenshilfe NW e.V. Menschen mit Behinderung aus Psychiatrie und Landeskrankenhäusern herauslösen und in offene, gemeindenahe Wohnformen einbinden – sofern es für den Einzelnen sinnvoll ist. Die Beratungs- und Betreuungsstellen des Betreuungsvereins Lebenshilfe NW e.V. ermöglichen Menschen mit Behinderung persönliche Nähe vor Ort. Stiftung Lebenshilfe NRW 1992

Die Stiftung Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen zur Förderung von elternlosen und behinderten Menschen wurde im Jahre 1992 von den Eheleuten, Generalkonsul Paul R. Kraemer und Ehefrau Käthe, gegründet. Zweck der Stiftung ist die Förderung von mittellosen und/oder elternlosen Menschen mit Behinderung, die unentgeltliche Beratung und Hilfe bei Nachlassregelungen und Vermögensverwaltungen, die direkte finanzielle oder sachliche Unterstützung von Menschen mit Behinderung in Notlagen, sowie die Förderung von sportlichen Aktivitäten von Menschen mit geistiger Behinderung. Die Stiftung Lebenshilfe NRW leistet durch Stiftungsspenden einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität von Kindern, Jugendlicher und Erwachsenen mit geistiger Behinderung. Vorstand, Kuratorium und Geschäftsführung der Stiftung Lebenshilfe NRW arbeiten ehrenamtlich, so dass alle zur Verfügung stehenden Mittel direkt, persönlich und unbürokratisch ihren Zweck erfüllen.

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Ehrenkuratoren

Die Stiftung Lebenshilfe NRW wird durch „Ehrenkuratoren“ gefördert. Das sind Personen aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Sport, die die Arbeit der Stiftung Lebenshilfe NRW mit einer regelmäßigen jährlichen Spende unterstützen. Sie tragen die Idee der Stiftung Lebenshilfe NRW in die Gesellschaft sowie in die Wirtschaft hinein, damit der Bekanntheitsgrad steigt und die Stiftung eine breite Unterstützung in der Gesellschaft erhält.

Umzug Landesgeschäftsstelle nach Hürth 1992

1992 zog die Landesgeschäftsstelle nach Hürth um. In der Abtstraße haben mittlerweile auch die Stiftung Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen, die Lebenshilfe Wohnen NRW gGmbH, die Lebenshilfe Wohnverbund NRW gGmbH, die Lebenshilfe Akademie NW gGmbH, die Lebenshilfe Service NRW gGmbH, die Lebenshilfe Bildung NRW gGmbH und die Lebenshilfe Dienste GmbH ihre Büroräume.

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Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen

Haus Modestia 1993

Die im Dezember 1993 vom Landesverband erworbene Erholungseinrichtung auf der holländischen Insel Texel „Haus Modestia” wurde nach Umbau und Renovierung zum 01.04.1994 erstmalig belegt. Die schöne Ferienanlage bietet in drei Häusern (mit jeweils 8, 12, und 16 Betten) Raum für bis zu 40 Personen. Alle Gästehäuser sind weitgehend behindertengerecht ausgestattet (z.T. mit Pflegebett) und verfügen über viele technische Hilfsmittel. Besonders beliebt ist die Ferienanlage Haus Modestia bei Gruppen für Menschen mit Behinderung. Genutzt wird die Anlage aber auch von Jugendgruppen und Familien. Ende 2009 ist die Ferienanlage in den Besitz der Lebenshilfe Wohnen NRW gGmbH übergegangen.

Lebenshilfe Wohnen NRW gemeinn. GmbH 1993

Auf Initiative des Landesverbandes haben 25 örtliche LebenshilfeVereinigungen in NRW und der Landesverband selbst im August 1993 die Lebenshilfe Wohnen NRW gemeinnützige GmbH gegründet. Ziel war es, Kurzzeitwohnmöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung, Einrichtungen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung und Wohneinrichtungen für erwachsene Menschen mit Behinderung (insbesondere für diejenigen, die aus Psychiatrie und Landeskrankenhäusern herauswachsen sollen) zu schaffen. Heute gehören zur Lebenshilfe Wohnen NRW gGmbH 23 Gesellschafter und der Landesverband als Hauptgesellschafter. Sie unterhält zurzeit folgende Einrichtungen:

Haus Lebenshilfe Dortmund 1994

Haus Lebenshilfe Dortmund Die erste Einrichtung der Lebenshilfe Wohnen NRW gemeinn. GmbH wurde am 01.01.1994 in Dortmund-Aplerbeck eröffnet. 33 Menschen mit teilweise jahrzehntelangen Psychiatrieerfahrungen haben dort ein Zuhause gefunden. Die Wohnstätte liegt mitten in einem Wohngebiet in der Aplerbecker Mark, nahe dem Schwerter Wald. Im Souterrain der Wohnstätte befindet sich die Tagesstruktur, die tagesstrukturierende Maßnahmen für BewohnerInnen des Hauses, aber auch für externe NutzerInnen anbietet. Im Jahr 2011 entstand eine ausgelagerte Wohngruppe auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Wohnstätte. Im Zuge des Abbaus von Doppelzimmern und der Entstehung zusätzlicher Gemeinschaftsräume sind acht Menschen in die neuen Räumlichkeiten eingezogen.

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Haus Lebenshilfe Herten 1994

Haus Lebenshilfe Herten Am 01.07.1994 wurde die zweite Wohnstätte der Lebenshilfe Wohnen NRW gemeinn. GmbH eröffnet. Auch dieses Haus ist im Rahmen des „Enthospitalisierungsprogrammes“ entstanden. 16 junge erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung zogen hier ein, die vorher in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie untergebracht waren. Für viele dieser Menschen ist die Wohnstätte in Herten auch heute noch ihr Zuhause. Einige der BewohnerInnen, die keiner Beschäftigung (mehr) nachgehen können oder möchten, nutzen das Angebot der hausinternen Tagesstruktur. In 2005 entstand die Wohngemeinschaft Horneburg als Außenwohngruppe der Wohnstätte Herten. Fünf Menschen mit Behinderung leben dort in einer Doppelhaushälfte. In familienähnlicher Form werden diese Bewohner von einer Betreuerfamilie, die in der anderen Doppelhaushälfte lebt, betreut.

Haus Lebenshilfe Olpe 1996

Haus Lebenshilfe Olpe Seit April 1996 leben in dem Wohnhaus „Villa Müller“ 20 erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung. Im November 1999 wurde ein weiteres Wohnhaus „Am Silberweg” von acht Menschen mit Behinderung bezogen. Später kam noch ein Wohnhaus für 10 sehr selbstständige BewohnerInnen hinzu. Alle drei Häuser liegen zentrumsnah. In der Villa Müller werden tagesstrukturierende Maßnahmen für Menschen, die nicht (mehr) einer Beschäftigung in einer Werkstatt oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nachgehen, angeboten. 2014 wird eine weitere Wohnstätte in Olpe für ca. 24 Bewohner errichtet.

Haus Lebenshilfe Minden 1997

Haus Lebenshilfe Minden Die Wohnstätte in Minden wurde im Januar 1997 eröffnet. In dem Haus lebten einst britische Soldaten und deren Familien. Nach einigen Umbaumaßnahmen zogen insgesamt 26 Menschen mit geistiger Behinderung dort ein, die alle in Einzelzimmern leben. In der Wohnstätte gibt es das besondere Konzept der Wohnschule. In der Wohnschule erleben die Bewohner eine gezielte Vorbereitung auf ein Leben in den eigenen vier Wänden. Drei der 26 Plätze sind Plätze im stationären Einzelwohnen und befinden sich in unmittelbarer Nähe zur Wohnstätte.

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Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen

Haus Lebenshilfe Arnsberg 1997

Wohnstätte „Haus Magdalena” 1999

Haus Lebenshilfe Arnsberg Das ehemalige belgische Offizierscasino, mit Lage am Arnsberger Wald wurde 1997 zum neuen Zuhause von damals 31 Menschen mit Behinderung. 16 Menschen mit geistiger Behinderung sind ehemalige Patienten einer Psychiatrie. Die anderen 15 Bewohner sind aus familiären Bezügen in die Wohnstätte gezogen. Im Zuge der Ambulantisierung wurden zwei Wohnstättenplätze abgebaut und Menschen in eine eigene Wohnform begleitet. Im Souterrain der Wohnstätte gibt es das Angebot der Tagesstruktur.

Wohnstätte „Haus Magdalena“ Die Wohnstätte „Haus Magdalena“ befindet sich in einem Naturschutzgebiet am Ortsrand des Erholungsortes Hinsbeck, einem Stadtteil von Nettetal. In der Wohnstätte leben insgesamt 24 erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung auf vier Wohngruppen. Zusätzlich werden Tagesstrukturierende Maßnahmen für Menschen, die nicht einer Beschäftigung in einer Werkstatt oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nachgehen, angeboten.

Haus Lebenshilfe Altenbeken 2001

Haus Lebenshilfe Altenbeken

Haus Lebenshilfe Wenden 2003

Haus Lebenshilfe Wenden

Im Januar 2001 wurde das Haus Lebenshilfe Altenbeken eröffnet. Die Stadt Altenbeken, die auch unter dem Namen „Eisenbahnerhauptstadt“ bekannt ist, liegt ca. 15 Minuten von Paderborn entfernt. In dieser ländlichen Region des Kreises Paderborn fanden 24 Menschen mit geistiger Behinderung ihr Zuhause. Da alle BewohnerInnen derzeit tagsüber einer Beschäftigung nachgehen, erwacht das Haus ab dem Nachmittag erst wieder zum Leben.

Im August 2003 konnten 20 Menschen mit geistiger Behinderung die neu eröffnete Wohnstätte in Wenden beziehen. Das Wohnhaus liegt in einem Neubaugebiet von Wenden. Das Ortszentrum ist in zehn Gehminuten erreichbar. Die BewohnerInnen leben in sechs Wohneinheiten mit jeweils max. vier MitbewohnerInnen.

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Lebenshilfe Akademie gGmbH

Der Landesverband gründete im Februar 1996 in der Trägerschaft der Lebenshilfe Akademie NW gGmbH die (Berufs-) Fachschule für Heilerziehungspfleger und Sozialhelfer in Hürth-Gleuel.

(Berufs-) Fachschule für Heilerziehungspfleger und Sozialhelfer 1996

Die Ausbildungsgänge in der (Berufs-) Fachschule ermöglichen es den angehenden Fachkräften, Menschen mit Behinderung (Qualifikation zum Heilerziehungspfleger), Kindern, Jugendlichen und alten Menschen (Qualifikation zum Sozialhelfer) eine angemessene und anspruchsvolle Assistenz, Betreuung und Begleitung zu bieten. Die TeilnehmerInnen der Ausbildungen erwerben in einem fächervernetzten, handlungsorientierten Unterricht ein fundiertes berufsbezogenes Grundwissen. Dieses befähigt sie, in ihrem beruflichen Umfeld entsprechend den vorhandenen Bedürfnissen und Interessen, Menschen zu begleiten und zu fördern.

Landesbehindertenrat NRW 1996

1996 gründete der Landesverband mit der „LAG Hilfe für Behinderte” und ihren Mitgliedern, die nunmehr „LAG Selbsthilfe” heißt, den „Landesbehindertenrat NRW”, den Spitzenverband der Behindertenselbsthilfe in Nordrhein-Westfalen.

Lebenshilfe Wohnverbund NRW gemeinn. GmbH 1997

Im November 1997 haben sich der Landesverband und die Lebenshilfe-Vereinigungen Gelsenkirchen, Greven (heute Kreis Steinfurt), Köln-Pesch und Siegen-Wittgenstein zu einer Wohnverbund gGmbH zusammengeschlossen, um insbesondere Wohneinrichtungen in den vier Regionen zu schaffen. Die Lebenshilfe Wohnverbund NRW gGmbH unterhält zurzeit folgende Einrichtungen:

Hans-Schäfer-Haus 1998

Hans-Schäfer-Haus

Franz-Goebbels-Haus 1999

Wohnstätte Köln: Franz-Goebbels-Haus

In Wilnsdorf-Obersdorf konnte das „Hans-Schäfer-Haus“ Ende 1998 eröffnet werden. Die Wohnstätte bietet Platz für 12 erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung. Es liegt direkt am Waldrand der südlichen Ausläufer des Rothaargebirges. Wilnsdorf-Obersdorf ist eines von elf Ortsteilen der Gemeinde Wilnsdorf, stadtnah (ca. 5 km von Wilnsdorf Stadtmitte) und ca. 7 km von der Stadt Siegen entfernt.

Die Wohnstätte Haus Lebenshilfe Franz-Goebbels liegt am nördlichen Stadtrand Kölns im Stadtteil Volkhoven/Weiler. In der Wohnstätte leben 24 Menschen mit geistiger Behinderung durchweg in Einzelzimmern. Die Wohnstätte wurde 1999 eröffnet. Seit 2012 werden zusätzlich tagesstrukturierende Maßnahmen angeboten, für Menschen die in der Wohnstätte leben und nicht (mehr) einer Beschäftigung in einer Werkstatt oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nachgehen.

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Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen

Haus Lebenshilfe Gelsenkirchen 2000

Haus Lebenshilfe Gelsenkirchen Das Mehrgenerationenhaus wurde im April 2000 eröffnet und liegt im Herzen von Gelsenkirchen, im Stadtteil Bulmke-Hüllen. Auf den beiden Wohngruppen im EG, sowie im 1. OG leben insgesamt 16 Kinder und Jugendliche. Im 2. OG wohnen 9 erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung. Die erwachsenen BewohnerInnen, die berentet oder auch in Teilzeitarbeit sind, nutzen das Angebot der trägerinternen Tagesstruktur, welche zu Fuß in ca. 2 Minuten zu erreichen ist. Ein inklusives Wohnhaus in Gelsenkirchen wurde im Jahr 2000 eröffnet und bietet 4 Wohneinheiten. Das Haus wurde direkt neben der Wohnstätte Gelsenkirchen errichtet. Eine erforderliche ambulante Betreuung ist gewährleistet.

Haus Kliffmüller 2003

Haus Kliffmüller Die Wohnstätte „Haus Kliffmüller“ liegt in Netphen-Deuz in einem Wohngebiet direkt in Waldnähe. Zum Ortszentrum Deuz mit einem kleinen Einkaufszentrum sind es ca. 20 Minuten Fußweg. Die Wohnstätte bietet Platz für 20 erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung. Sie wurde im November 2003 eröffnet. Seit einigen Jahren werden tagesstrukturierende Maßnahmen für Menschen mit geistiger Behinderung angeboten, die nicht (mehr) einer Beschäftigung in einer Werkstatt oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nachgehen. In Sarbeck (Kreis Steinfurt) wurde im Dezember 1998 mit dem Bau eines integrativen Wohnhauses begonnen, dass im Frühjahr 2000 fertiggestellt wurde. Hier können Menschen mit geistiger Behinderung wohnen, die im Rahmen des Unterstützten Wohnens Assistenz erfahren.

Kurzzeitwohnen

Kurzzeitwohnen In den meisten Häusern der Lebenshilfe Wohnen NRW gGmbH und Lebenshilfe Wohnverbund NRW gGmbH finden Menschen mit geistiger Behinderung vorübergehend Aufnahme, wenn Pflegepersonen oder Eltern aus bestimmten Gründen, z.B. auf Grund eines Urlaubs, Krankenhausaufenthalts oder einer Notfallsituation, die Pflege und Betreuung über einen gewissen Zeitraum nicht übernehmen können. Diese Plätze können das ganze Jahr über von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderung belegt werden. Die Unterbringung erfolgt in den Wohnstätten in der Regel in Einzelzimmern. Die Betreuung wird durch qualifizierte BetreuerInnen der Häuser gewährleistet.

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Umbenennung Landesverband 1997 / 2013

Freiwilligendienste seit 2001

1997 wurde auch im Landesverband NW dem veränderten Sprachgebrauch Rechnung getragen. Auf der Landesdelegiertenversammlung in Münster wurde die „Lebenshilfe für geistig Behinderte” in „Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung” umbenannt. Zuvor hatte man schon das neue Logo eingeführt. Auf der Landesdelegiertenversammlung 2013 wurde der Name in „Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen e.V.” satzungsmäßig umgewandelt. Das, vom Landesverband eingeführte, bundesweite Berufsvorbereitende Soziale Jahr (BSJ) war ein Orientierungsjahr zwischen Schule, Ausbildung und Beruf. Hier erprobten junge Menschen ihre ersten Schritte in die zukünftige Arbeitswelt, angeleitet durch langjährige, berufserfahrene MitarbeiterInnen der Lebenshilfe. Das BSJ bot über 1.000 Menschen die Möglichkeit, Erfahrungen im Berufsalltag zu sammeln und sich praxisbezogen auf Beruf, Ausbildung oder Studium vorzubereiten. Die bundesweite Koordinationsstelle mit Sitz im Landesverband Nordrhein-Westfalen hat die Mitgliedsorganisationen der Lebenshilfen im BSJ beraten und begleitete die TeilnehmerInnen aus Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mit sogenannten Thementagen. Eine einwöchige, verpflichtende Weiterbildung, an der die BSJlerlnnen während ihres sozialen Jahres in der Lebenshilfe zur Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung geschult wurden, organisierte der Landesverband. Das BSJ wurde zugunsten der beiden Freiwilligendienste BFD und FSJ aufgegeben. „Ich möchte gerne etwas Soziales machen!” Diese oder ähnliche Aussagen machen oft die Runde, wenn Schulabgänger sich Gedanken über ihre Zukunft machen. Aber auch ältere Menschen sind auf der Suche nach sinnvollen Aufgaben, die ihr Leben bereichern.

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

Bundesfreiwilligendienst (BFD)

Die Lebenshilfe bietet Menschen seit 2012 die Möglichkeit, sich in zwei unterschiedlichen Freiwilligendiensten für jeweils ein Jahr zu engagieren. FSJ – Das Freiwillige Soziale Jahr bietet jungen Menschen im Alter von 16 bis zum vollendeten 26. Lebensjahr die Chance, ihre Persönlichkeit weiter zu entwickeln, sich beruflich zu orientieren und das gesellschaftliche Leben aktiv mitzugestalten. BFD – Der Bundesfreiwilligendienst ist ein Angebot an Frauen und Männer aller Generationen, sich außerhalb von Beruf und Schule für das Allgemeinwohl zu engagieren. Er fördert das zivilgesellschaftliche Engagement. In seiner Organisation und Durchführung ist der BFD an das FSJ

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Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen

angelehnt.

Inklusionsassistent

Europäische Konferenzen seit 2001 Aufbau von Lebenshilfen in Europa

Lebenshilfe Bildung NRW gGmbH 2002

Der Landesverband ist als Träger des FSJ und BFD anerkannt und koordiniert im Jahr z.Zt. rund 650 Freiwillige, die in den Lebenshilfe Einsatzstellen in NRW eingesetzt sind. Es gibt derzeit insgesamt fünf Service- und Beratungsstellen für Freiwilligendienste der Lebenshilfe NRW in Hürth, Haus Hammerstein, Kamen, Minden und Coesfeld. Wer ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) beim Landesverband absolviert, hat die Möglichkeit gleichzeitig eine Berufsqualifikation zum „Inklusionsassistenten” auf der Grundlage des Gesetzbuchs XI, § 87b zu erwerben. Im Januar 2001 fand die erste Europäische Konferenz für Organisationen, die im Bereich der Behindertenhilfe tätig sind, in Haus Hammerstein statt. Neun europäische Länder (Großbritannien, Griechenland, Malta, Dänemark, Slowakei, Tschechien, Österreich, Frankreich, Deutschland) trafen sich, um ein Netzwerk aufzubauen, welches im Dezember 2001 mit insgesamt 14 Organisationen, gegründet wurde. Der Landesverband hat die „Lebenshilfen” der Slowakei, Bosnien-Herzegowina und Bulgarien intensiv beim Aufbau begleitet. Als anerkannter Träger der Weiterbildung durch das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen verfolgt die Lebenshilfe Bildung NRW gGmbH seit 2002 ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Wohlfahrtszwecke. Die Aufgaben sind: • Förderung von Familienbildungsarbeit (Eltern und Kinder) • Förderung des selbstbestimmten Lebens von Menschen mit Behinderung • Förderung der Persönlichkeitsbildung von Menschen mit und ohne Behinderung • Weiterbildung von Multiplikatoren Die Türen der Lebenshilfe Bildung NRW gGmbH stehen offen für alle Menschen – ob mit oder ohne Behinderung. Sie will Jungen, Mädchen, Frauen und Männern gleichermaßen gerecht werden. Die Lebenshilfe Bildung NRW gGmbH schafft Begegnungen. Bildung bedeutet die persönliche Weiterentwicklung des Menschen mit all seinen Fähigkeiten in der Gemeinschaft mit anderen, hin zu Entwicklung von Solidarität und Verantwortung füreinander. Bildung fördert das persönliche Wachstum, unterstützt die Ressourcen und kreativen Potentiale. Die Bildungsarbeit der Lebenshilfe Bildung NRW gGmbH ist aktuell, informierend und aufklärend. Sie gibt Im-

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pulse, Ideen und regt an, Neues auszuprobieren. Die Angebote der Lebenshilfe Bildung NRW gGmbH orientieren sich zum einen an den Wünschen und Bedürfnissen ihrer Zielgruppen und zum anderen an sozialpolitischen Entwicklungen. Ziel ist, ein möglichst eigenständiges Leben in der Gemeinschaft führen zu können, das sich an den gesellschaftlichen und kulturüblichen Werten orientiert.

Haus Bröltal

In den verschiedenen Weiterbildungsprogrammen, wie z. B. dem Programm „Familienbildung Rhein-Sieg“ und „Weiterbilden“, geben qualifizierte ReferentInnen fachliche und lebenspraktische Anregungen zu unterschiedlichen Themenbereichen. Darüber werden bedarfsgerechte Fachtagungen zu aktuellen Themenbereichen organisiert. In der grünen Lunge Kölns, dem Bergischen Land, liegt umgeben von Wald und Wiesen die barrierefreie Familienbildungs- und Erholungsstätte der Lebenshilfe Bildung NRW gGmbH, Haus Bröltal in Ruppichteroth. Bildung – Erholung - Lebensfreude! Das barrierefreie Haus bietet Platz für 65 Personen. Die Unterbringung erfolgt in Einzel-, Doppel- oder Dreibettzimmern, die jeweils Dusche und WC sowie teilweise einen Balkon haben. Im Haus befinden sich barrierefreie Zimmer für Rollstuhlfahrer mit Pflegebädern, die teilweise mit Pflegebetten ausgestattet sind. Fünf Seminarräume, sowie Speise- und Aufenthaltsräume sind barrierefrei erreichbar. Haus Bröltal ist mit einer Wellnesslandschaft ausgestattet. Hier finden Gäste Erholung in verschiedenen Saunen. In den Sommermonaten kann außerdem das solarbeheizte Waldschwimmbad genutzt werden. MitarbeiterInnen, Ausstattung und Seminarangebote sind auf Gäste mit Behinderung und Familiengruppen spezialisiert.

Familienbildungsstätte Sankt Augustin

Auf dem großzügigen Freizeitgelände stehen den Gästen u.a. ein Mehrzweckfeld für verschiedenste (Ball-) Spiele, ein Waldspielplatz, eine Grillhütte und ein Kinderhaus zur Verfügung. Im Haus Bröltal werden zudem Familienfeste ausgerichtet. Über 5.000 Menschen mit und ohne Behinderung nutzen das Haus jährlich. Eltern werden ist nicht schwer - Eltern sein dagegen sehr. Getreu diesem Motto finden Familien in der Familienbildungsstätte St. Augustin informative Unterstützung und abwechslungsreiche Angebote rund um das Thema Familienalltag. Es bietet ein angenehmes Umfeld für pädagogische Kurse aller Art. Die Kurse werden sowohl in der Familienbildungsstätte selbst, als auch in verschiedenen Stadtteilen von St. Augustin, Hennef, Siegburg, Lohmar, Niederkassel, Bornheim und Eitorf von ausgebildeten Fachkräften durchgeführt.

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Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen

Lebenshilfe Rat seit 2002

Im August 2002 wurde der Lebenshilfe-Rat NRW mit 13 Menschen mit geistiger Behinderung gegründet. Die Mitglieder des LebenshilfeRates vertreten die Interessen von Menschen mit geistiger Behinderung in eigener Regie und erhalten Unterstützung von Assistenten. Ziel des Lebenshilfe-Rates ist es, sich für die Selbstbestimmung und die Interessen von Menschen mit geistiger Behinderung einzusetzen und ein eigenes Mitspracherecht in der Lebenshilfe NordrheinWestfalen zu haben. Pünktlich zum europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung fand am 04. Mai 2013 erstmals eine demokratische Wahl des Lebenshilfe-Rates NRW unter dem Motto: „Ich bin entscheidend!” statt.

FußballWeltmeisterschaft der Menschen mit Behinderung 2006

Die Lebenshilfe NRW hat in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Behindertensportverband (DBS), dem Behindertensportverband Nordrhein-Westfalen (BSNW) und in Kooperation mit dem Deutschen Fußballbund (DFB), die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 der Menschen mit geistiger Behinderung in Deutschland geplant und durchgeführt. Die Lebenshilfe NRW war dabei insbesondere für die gesellschaftlich-politische Begleitung allein verantwortlich. Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 der Menschen mit Behinderung fand im Anschluss an die Fifa-Fußball-Weltmeisterschaft in den drei Wochen vom 26. August bis zum 17. September 2006 erstmals in Deutschland statt. Die saudi-arabische Nationalmannschaft siegte im Finale gegen die Niederlande im Elfmeterschießen. Favorit und Titelverteidiger England schied schon im Viertelfinale aus. Deutschland gewann das Spiel um Platz drei gegen Südafrika. 16 Nationalmannschaften aus fünf Kontinenten mit rund 500 Sportlern, Trainern und Begleitpersonal traten in 47 WM-Spielen und vor insgesamt rund 300.000 Zuschauern gegeneinander an, um dem seit 2002 amtierenden Weltmeister England den Platz streitig zu machen. Flankiert wurden die Spiele durch viele zusätzliche und öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen. So z.B. mehrere WM-Galas, die große Eröffnungsveranstaltung mit 16.000 Besuchern im August, die Ziehung der Spiele beim ZDF in Berlin oder dem WM-Truck in 50 Städten. Unterstützt wurde die WM durch viele Prominente aus Sport, Unterhaltung und Politik, so z.B. Reiner Calmund, Rudi Völler, Horst Köhler, Gerhard Schröder, Uwe Hübner, u.v.m.

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Mit 1.000 Teams zur WM 2006

Bei der Durchführung der Spiele und Veranstaltungen zur Fußball WM 2006 der Menschen mit Behinderung galt es, die Einsätze von hauptamtlichen Kräften durch die Mitarbeit von ehrenamtlichen Helfern mit und ohne Behinderung zu stützen. Mit dem Slogan „Rudi macht mit und Du? Mit 1.000 Teams zur WM“ wurde eine Werbekampagne für das ehrenamtliche Engagement mit Rudi Völler gestartet. Es wurden Dolmetscher, Fahrer, Helfer für die Stadien, Infostände etc. gesucht, die den reibungslosen Ablauf des TandemGroßprojektes unterstützten. Im Rahmen eines Konzepts sollten Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam in einem WMTeam zusammenarbeiten. Für dieses Projekt wurden MitarbeiterInnen aus Firmen/Behörden geworben und geschult. In insgesamt 12 Schulungs- und Infotagen wurden MitarbeiterInnen u.a. von RWE, den Versorgungsämtern Köln und Wuppertal, der KPMG und der Berufgenossenschaft auf ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten vorbereitet. Mit gelben Westen gekennzeichnet konnte man die WM-Teams bei jedem Spiel und jeder Veranstaltung zur Fußball WM 2006 der Menschen mit Behinderung erkennen. Durch die Zusammenarbeit mit den Orts- und Kreisvereinigungen konnte das Ziel „Mit 1.000 Teams zur WM“ erfolgreich abgeschlossen werden.

Ernennung Uwe Hübner zum Botschafter der Lebenshilfe NRW 2007

Uwe Hübner wurde 2007 für seinen überdurchschnittlichen Einsatz und sein soziales Engagement während der Fußball-Weltmeisterschaft für Menschen mit geistiger Behinderung mit dem BotschafterTitel der Lebenshilfe NRW ausgezeichnet.

Kooperation U.N.I.T.A.L.S.I./ Dunital 2007

Der Landesverband und die Dunital, ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Bonn mit der Zielrichtung, den Transfer und die Reiselogistik bei Pilgerfahrten/Großereignissen für Menschen mit Behinderung und Kranke zu optimieren, entschlossen sich 2007 zu einer Kooperation. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz wurde die Zusammenarbeit mit dem Abschluss eines Kooperationsvertrages besiegelt. Über das Internet-Reiseportal „Travel Gateway“ wird Menschen mit Behinderung unter anderem die Planung und Durchführung von Reisen erleichtert. Die DUNITAL und die Lebenshilfe NRW wollen das gemeinsame Reisen und Erleben von Menschen mit und ohne Behinderung unterstützen. Eine Gruppe von Menschen mit und ohne Behinderung reiste zum Weltjugendtag 2008 nach Sydney.

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In über 70 Veranstaltungen, diversen Interviews und Foto-Terminen, machte Uwe Hübner auf die Belange von Menschen mit geistiger Behinderung aufmerksam. Durch seine professionelle Unterstützung, gerade bei der Moderation von Groß-Events, und seine Medienpräsenz, trug Uwe Hübner dazu bei, dass die WM ein großer Erfolg wurde.

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Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen

Tandemreise nach Rom und Audienz beim Papst 2007

Vom 04.-06.09.2007 reisten 51 Personen mit und ohne Behinderung in Tandems nach Rom. Zu den Höhepunkten der Reise gehörte die gemeinsame Audienz beim Papst und die Begegnung mit Menschen der italienischen Partnerorganisation U.N.I.T.A.L.S.I.. Bei U.N.I.T.A.L.S.I. handelt es sich um eine Wohlfahrtsorganisation in Rom mit jahrhundertlanger Tradition zur Unterstützung von Pilgern mit Behinderung. Die U.N.I.T.A.L.S.I. ist Träger von Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung.

Lebenshilfe Center 2007

2007 wurde das erste Lebenshilfe Center NRW als strukturelle Bündelung aller ambulanten Angebote und Dienste errichtet. Weitere 30 wurden danach bis heute in NRW durch die Lebenshilfe NRW und die Orts- und Kreisvereinigungen gegründet.

Gründung der Lebenshilfe BosnienHerzegowina „Zivotna pomoc“ 2007

Die Lebenshilfe Bosnien-Herzegowina wurde 2007 mit acht bosnischen Lebenshilfe-Vereinigungen in Bosnien-Herzegowina gegründet.

Lebenshilfe journal 2007

Die regionale Zeitung Lebenshilfe journal spricht seit 2007 die Bevölkerung in einzelnen Regionen und Städten der Orts- und Kreisvereinigungen an. Die Zeitung berichtet über Neuigkeiten aus der jeweiligen Region und führt unter anderem Reportagen, Themen aus der Behindertenhilfe, Unterhaltendes und verschiedene Rubriken wie Lexikon, Rezepte oder ähnliches.

Der Landesverband beteiligte sich neben seiner Rolle im europäischen Netzwerk an der Planung zum Aufbau einer Lebenshilfe in Tuzla, Bosnien-Herzegowina in Kooperation mit der Bundesvereinigung Lebenshilfe und der Lebenshilfe Unterer Niederrhein. Der Aufbau einer Geschäfts- und Beratungsstelle in Tuzla wurde geplant. Von dort aus sollte die Vernetzung der Projekte zum Aufbau der Hilfen und Unterstützung für Menschen mit Behinderung und ihrer Angehörigen in Bosnien-Herzegowina koordiniert werden.

Das Lebenshilfe journal erscheint vier Mal im Jahr (ca. 400.000 Auflage) und wird unter anderem über Partner der Lebenshilfe zum Beispiel im Einzelhandel, Praxen oder Ämtern ausgelegt. Da das Lebenshilfe journal für den Leser kostenfrei ist, finanziert sich es über eine Werbeleiste auf der Titelseite.

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising 2007

Seit Oktober 2007 betreibt die Lebenshilfe NRW eine eigene Abteilung für den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/ Fundraising, um durch einen Mix aus verschiedenen Kommunikationsmitteln vermehrt auf die Belange von Menschen mit geistiger Behinderung aufmerksam zu machen und den Bekanntheitsgrad der Lebenshilfe zu steigern.

Persönliches Budget 2008

Seit dem 01. Januar 2008 gibt es für Menschen mit Behinderung einen Rechtsanspruch auf das Persönliche Budget. Das Persönliche Budget ist in § 17 des SGB IX und in der Budgetverordnung (BudgetVO) festgelegt. Es ermöglicht Menschen mit Behinderung, die einen Anspruch auf eine Leistung haben, anstatt einer Sachleistung, eine Geldleistung zu erhalten. (Nur im Bereich des Pflegeversicherungsgesetzes und in Ausnahmefällen können auch Gutscheine ausgestellt werden).

Maifieberparty 2008

Über 500 Menschen mit und ohne Behinderung feierten am 03. Mai 2008 ein unvergleichliches Konzert in der Eissporthalle der Lebenshilfe Solingen. Gemeinsam mit den Bands „Rock am Ring“, „Big Donkies“, „Together“ und „Fudi´s“ sorgte der aus der Neuen Deutschen Welle bekannte Sänger Markus mit seinem Hit „Ich will Spaß!“ für kochende Stimmung.

Goldene Eva 2008

Die Jury des Event Award verlieh der Lebenshilfe NRW für die Eröffnungsfeier der Fußballweltmeisterschaft für Menschen mit geistiger Behinderung den ersten Preis in der Kategorie Charity-/Social-/ Cultural-Event.

Lebenshilfe Gala 2008

2008 wurde erstmals eine Lebenshilfe Gala mit 500 Zuschauern mit und ohne Behinderung unter dem Motto „Lebenshilfe verbindet Herzen” gefeiert. Viele Orts- und Kreisvereinigungen haben bis heute dieses Konzept für eine erfolgreiche Gala-Veranstaltung übernommen.

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Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen

Ernennung Claudia Kleinert zur Botschafterin der Lebenshilfe NRW 2008

Seit 2008 engagiert sich Wettermoderatorin Claudia Kleinert als Botschafterin der Lebenshilfe NRW. In diesem Amt tritt sie für die Belange von Menschen mit geistiger Behinderung ein. Im Rahmen der Lebenshilfe Gala 2008 wurde die damals 38-jährige für ihr Engagement geehrt und ausgezeichnet.

Engagement verbindet 2008

Nach der erfolgreichen Aktivierung von Bürgerschaftlichem Engagement im Rahmen der INAS-Fußball WM 2006 wurde im Jahr 2008 in Kooperation mit der Stiftung Westfalen-Initiative eine weitere landesweite Kampagne unter der Schirmherrschaft des Moderators Uwe Hübner gestartet. Mit dieser Kampagne sollte der Beschluss der Landesdelegiertenversammlung 2007 zum Bürgerschaftlichen Engagement mit Leben gefüllt werden. Unter dem Motto „Engagement verbindet“ lag der Fokus dieser Kampagne auf der zielgruppenorientierten Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern für die verschiedenen Einsatzbereiche in den Einrichtungen und Diensten der Lebenshilfe-Vereinigungen. Mit verschiedenen Plakatformaten und Flyern wurden unterschiedliche Zielgruppen wie Studenten oder ältere Mitbürger angesprochen und für „Tandems“ und „Zeitspenden“ geworben. Zum Austausch und zur Fortbildung der für Bürgerschaftliches Engagement zuständigen MitarbeiterInnen (Freiwilligenkoordinatoren) wurden halbjährliche Treffen auf Landesebene eingerichtet.

Ernennung Manni Breuckmann zum Botschafter der Lebenshilfe NRW 2008

Am Samstag, den 08. November 2008 wurde der beliebte Sportmoderator Manni Breuckmann im Rahmen der LandesdelegiertenVersammlung der Lebenshilfe NRW zum Botschafter der Lebenshilfe NRW berufen. Regina Schmidt-Zadel, damalige Landesvorsitzende, ehrte Manni Breuckmann in einer sehr persönlichen Laudatio besonders für sein Engagement währende der Fußball-Weltmeisterschaft für Menschen mit geistiger Behinderung 2006.

Lebenshilfe Service 1995 / 2008 / 2013

Die Lebenshilfe Service GmbH wurde 1995 als nicht gemeinnützige GmbH unter dem Namen LEWO gegründet, um Orts- und Kreisvereinigungen im Bereich Bau von Einrichtungen (wirtschaftliche Baubetreuung) zu unterstützen. 2001 wurde sie dann in Lebenshilfe Service GmbH umbenannt. Ca. 100 Bauobjekte der örtlichen

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Lebenshilfe-Vereinigungen wurden hierüber organisiert, finanziert und wirtschaftlich betreut. 2008 wurde die GmbH in eine gemeinnützige GmbH – die Lebenshilfe Service NRW gGmbH – umgewandelt. Der Schwerpunkt der GmbH liegt seitdem in der beruflichen Ausbildung und Inklusion von Menschen mit geistiger Behinderung auf dem 1. Arbeitsmarkt. 2013 wurde daraus resultierend das erste berufliche Lebenshilfe Ausbildungscenter in NRW gegründet. Forschungsinstituts für Inklusion durch Bewegung und Sport 2008

Am 28. November 2008 erfolgte die Gründung des Forschungsinstituts für Inklusion durch Bewegung und Sport als gemeinn. Verein. Die vom Rektorat der Sporthochschule Köln als An-Institut berufene Forschungseinrichtung wurde dann mit Beschluss am 5.6.2013 in eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (FIBS gGmbH) umgewandelt. Gesellschafter sind die Gold-Kraemer-Stiftung, die Deutsche Sporthochschule Köln und der Landesverband.

Maifieberparty 2009

Graham Bonney, der Sonnyboy der 60er-Jahre und gefragte Entertainer von heute, sorgte bei der Maifieberparty in Solingen am 02. Mai 2008 für ausgelassene Stimmung. Rund 300 Menschen mit und ohne Behinderung feierten erneut eine ausgelassene Party. Ziel des integrativen Musikfestivals, welches 2008 zum vierten Mal veranstaltet wurde, war es, Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu schaffen.

Begegnung der anderen Art 2008

„Ein Stern, der deinen Namen trägt…“ mit diesem mitreißenden Titel endete die farbenfrohe Theateraufführung „Begegnung der anderen Art“ von Menschen mit und ohne Behinderung am 13. Juni 2009. Schirmherr Bürgermeister Hartmut Drawz und Schirmherrin Judith Kampermann aus dem Lebenshilfe Rat waren ebenso begeistert wie die rund 200 Gäste.

Fußballleistungszentrum 2008

Das erste Fußballleistungszentrum für Menschen mit geistiger Behinderung wurde Mitte 2009 ins Leben gerufen. Hier fanden junge und talentierte Fußballspieler mit geistiger Behinderung sowohl sportlich als auch pädagogisch ausreichend Förderung und Begleitung. Durch ein Trainerteam wurden die Sportler wöchentlich mehrmals trainiert und spielten am Wochenende in verschiedenen Vereinen der Bezirksklassen oder der Landesliga. Seit 2012 wird das Fußballleistungszentrum mit über 20 Aktiven durch die Gold-Kraemer-Stiftung weitergeführt.

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Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen

45-Jahre Lebenshilfe NRW 2009

Am Freitag, den 06. November 2009 feierte die Lebenshilfe NRW gemeinsam mit der Lebenshilfe Lübbecke und mit über 400 Gästen mit und ohne Behinderung eine „heiße“ Jubiläumsveranstaltung in der Stadthalle Lübbecke.

Ernennung Uwe Busse zum Botschafter der Lebenshilfe NRW 2009

Nachdem Uwe Busse jahrelang im Hintergrund die entscheidenden Hebel zum Erfolg gezogen und Songs unter anderem für Roland Kaiser, Mireille Mathieu und Roy Black geschrieben hat, steht er mittlerweile schon seit Jahren selbst als Sänger auf der Bühne. Durch inzwischen insgesamt 27 Goldene- und neun Platinauszeichnungen ist er im Schlagerbusiness nicht mehr wegzudenken. Im Rahmen der 45-Jahr-Feier 2009 trat er erstmals für die Lebenshilfe NRW auf. Schon am nächsten Tag wurde Uwe Busse im Rahmen der Landesdelegiertenversammlung zum Botschafter der Lebenshilfe NRW berufen.

Ernennung Mirko Heinze zum Botschafter der Lebenshilfe NRW 2009

Mirko Heinze, der ehemalige Stadionsprecher des VfL-Bochum, ist heute Sänger, Entertainer und Moderator. Für die Lebenshilfe NRW hat Mirko Heinze sich bereits bei vielen Veranstaltungen engagiert. Seit November 2009 ist er nun auch offiziell als Botschafter der Lebenshilfe NRW berufen. Besonderer Dank gilt dabei seinem Arbeitgeber der Firma „Murtfeldt Kunststoffe GmbH & Co.“, Partner der Lebenshilfe NRW, die es Mirko Heinze immer wieder ermöglicht, sich für die Belange von Menschen mit geistiger Behinderung zu engagieren.

Tandemer im Duden 2009

Der, von der Lebenshilfe NRW während der Fußballweltmeisterschaft der Menschen mit Behinderung 2006, erfundene Begriffe des Tandemers hat es ganz offiziell in den deutschen Duden geschafft. Ein „Tan/de/mer“ (oder in der weibliche Form, eine „Tan/de/merin“) ist darin als „Sozialarbeiter, der gemeinsam mit einem behinderten Menschen eine Übung, z.B. im Sport ausübt“ beschrieben.

Kleines Waldhotel 2009

Klein und sehr fein! Seit 2009 kann das Kleine Waldhotel in Arnsberg mit drei Doppelzimmern belegt werden. Das Selbstversorger Haus – eingebunden im Arnsberger Wald – wird häufig von Kurzreisenden angefragt und liegt waldläufig und zentral zugleich. Erholung pur!

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Inklusion durch freiwilliges bürgerschaftliches Engagement für die Bürger ihres Quartiers 2010

Das durch die Aktion Mensch geförderte Projekt „Inklusion durch freiwilliges bürgerschaftliches Engagement von Menschen mit Lernschwierigkeiten für die Bürger ihres Quartiers” wurde 2009 mit dem Ziel gestartet, das ehrenamtliche Engagement von Menschen mit Behinderung zu fördern. Viele Rahmenbedingungen konnten dazu im Förderzeitraum geschaffen und etliche Fach,- sowie Informationsveranstaltungen durchgeführt werden.

Inklusionstag 2010

„Gestalte deinen Tag! Gestalte deine Inklusion!“ dieses Motto lockte am 09. März 2010 über 100 Menschen mit und ohne Behinderung ins Unperfekthaus in Essen. Verschiedene Angebote dienten an diesem Inklusionstag dazu, Begegnung und Gemeinsamkeit unterschiedlichster Menschen zu ermöglichen.

Eventwochenende Haus Hammerstein 2010

Rund 500 Menschen mit und ohne Behinderung waren am Eventwochenende im August 2010 zu Gast im Haus Hammerstein, um bei der Openair-Summer-Night oder beim Familientag das bunte Veranstaltungsprogramm zu genießen. Bei traumhaftem Wetter genossen viele Besucher das besondere Ambiente direkt an der Wuppertalsperre bis in den späten Abend.

Fimenlauf 2010

Knapp 100 Läuferinnen und Läufer mit und ohne Behinderung nahmen als Team Lebenshilfe NRW beim 26. Dortmunder Citylauf teil. Sie bildeten als „Einzelkämpfer“ oder als Tandem, ein Mensch mit und ein Mensch ohne Behinderung, durch ihre gemeinsamen Lebenshilfe T-Shirts eine der wohl auffälligsten Gruppen.

Schlagerbenefizkonzert mit Uwe Busse 2010

Die historischen Mauern der Wuppertaler Stadthalle leuchteten in schimmernden Farben wider als Schlagerstar Uwe Busse vor rund 1.000 Menschen mit und ohne geistige Behinderung am Samstag, den 23. Oktober 2010 ein Benefizkonzert für die Lebenshilfe gab.

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Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen

Integrationsabteilung 2010

Der Landesverband hat 2010 die Integrationsabteilung der Lebenshilfe Service NRW gGmbH als alleiniger Gesellschafter gegründet. Die Integrationsabteilung soll Bedingungen schaffen, in denen Menschen mit Behinderung ihre Fähigkeiten und Leistungsstärken auf dem Arbeitsmarkt optimal einsetzen können. Ziel ist es, Unternehmen den Weg zu ebnen, mehr Menschen mit Behinderung zu beschäftigen. Außerdem bietet die Lebenshilfe Service NRW gGmbH auch selbst Dienstleistungen und dadurch Arbeitsplätze an. Vorrangig werden Menschen mit Lern- und geistiger Behinderung beschäftigt, die ohne Unterstützung keine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt hätten. Es werden Menschen beschäftigt, die nicht in der WfbM arbeiten möchten oder derzeit keiner Beschäftigung nachgehen. Mit einer Übergangsphase in der WfbM können auch Schulab­gänger aus Integrationsschulen und Förderschulen in das Projekt einbezogen werden. Grundsätzlich wird in kleinen Teams (min. 2 Personen) gearbeitet.

www.lebenshilfe.tv 2010

Unter www.lebenshilfe.tv war der erste webbasierende TV-Sender der Lebenshilfe online gegangen. Der Sender informierte in anschaulichen und nachhaltigen Beiträgen über Angebote und Veranstaltungen von Lebenshilfen für Menschen mit geistiger Behinderung aus dem gesamten Bundesgebiet. Anfang 2014 sind alle Beiträge auf den neuen youtube-Kanal der Lebenshilfe NRW umgezogen.

Hochzeitsmesse Haus Hammerstein 2011

18 Aussteller sowie verschiedene Musikacts präsentierten sich am Sonntag, den 11. März 2011 von 11.00 bis 17.00 Uhr auf der Hochzeitsmesse im romantischen Haus Hammerstein. Aussteller und Besucher zeigten sich begeistert vom traumhaften Ambiente.

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Kumpeltag 2011

Viele zig-tausend Besucher mit und ohne Behinderung erkundeten am 09. Juli 2011 das Zechengelände des Zukunftsstandorts Ewald in Herten, um im Rahmen der Kulturveranstaltung ExtraSchicht die einzigartige Ausstellung „Hak dich ein“ zu bewundern. Bei der Aktion „Hak dich ein!“ wurden 1.000 ehemalige Zechen-Haken von Menschen mit und ohne geistige Behinderung künstlerisch gestaltet. Über 800 Haken wurden an unterschiedliche „Kumpel“ (Vereine, Unternehmen oder einfach Privatpersonen) verteilt, die sich „einhaken“ wollten. Diese ließen ihrer Kreativität freien Lauf, um aus einem einfachen Haken ein Exponat für den weltweit größten Skulpturenpark werden zu lassen. Ausgestellt werden sollten die Kunstwerke dann am 19. September 2010 auf dem alten Zechengelände in Oer-Erkenschwick, doch in Folge der Loveparade-Katastrophe wurde die Veranstaltung leider kurzfristig abgesagt. Nun war mit der Schwarzkaue auf dem Zukunftsstandort Ewald ein sehr guter neuer Präsentationsstandort gefunden worden.

Wohnschule 2011

Mit Unterstützung der Stiftung Wohlfahrtspflege bietet die Lebenshilfe Wohnen NRW gGmbH seit 2011 eine „Wohnschule“ an. Hierdurch haben Menschen mit geistiger Behinderung die Möglichkeit, das „Wohnen“ außerhalb der klassischen Wohnstätte kennenzulernen und zu erproben. Eröffnet wurde die erste Wohnschule am 07. Oktober 2011 gemeinsam mit vielen Besuchern im Haus Lebenshilfe in Wenden.

Hammersteiner Management Gespräche 2011

„Wie geht es weiter für Menschen mit geistiger Behinderung?“ dieser und vieler anderer Fragen widmeten sich die TeilnehmerInner vom 04. bis 05. Oktober bei der Leadership-Tagung „Hammersteiner Management Gespräche 2011“ der Lebenshilfe NRW in den Räumlichkeiten von Haus Hammerstein.

Lebenshilfe Möglichkeitsdenker 2011

Am 16. November 2011 ging die Lebenshilfe NRW einen großen Schritt in Richtung Inklusion. Gemeinsam mit vielen Interessierten mit und ohne Behinderung wurden in den schönen Räumlichkeiten der Wasserburg Hainchen die Lebenshilfe Möglichkeitsdenker gegründet. Ziel der Lebenshilfe Möglichkeitsdenker ist es, Menschen mit geistiger Behinderung für ehrenamtliche Arbeit zu begeistern.

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Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen

Die Lebenshilfe Möglichkeitsdenker sind ein Vorhaben im Rahmen des Aktion Mensch geförderten Projektes zum bürgerschaftlichen Engagement der Lebenshilfe Bildung NRW gemeinn. GmbH und werden durch die Lebenshilfe Kreisvereinigung Siegen-Wittgenstein sowie von der Universität Siegen unterstützt.

10 Jahre Lebenshilfe Bildung 2012

Knapp 1.000 Besucher mit und ohne Behinderung gratulierten der Lebenshilfe NRW Bildung am 24. Juni im Haus Bröltal zum 10. Geburtstag. Schien um 11.00 Uhr bei der Matinee des jmk Akkordeonorchesters noch die Sonne, öffnete der Himmel gegen Mittag alle Schleusen: „Land unter“ im Haus Bröltal! Trotzdem kamen unzählige Gratulanten und freuten sich mit dem Team und den vielen ehrenamtlichen Helfern über das gelungene Geburtstagsfest. „10 Jahre Lebenshilfe Bildung“ feierten die Gäste rund um den Bürgermeister der Stadt Sankt Augustin, Willfried Heckeroth, und Ortvorsteher Heinz-Peter Schuhmacher auch am Samstag, den 25. August 2012 ab 14.00 Uhr in der Familienbildungsstätte St. Augustin. Das bunte Programm für Groß und Klein wurde dabei bei sonnigem Wetter begeistert genutzt.

Barrierefreier Bootssteg in Haus Hammerstein 2012

Am 01. Oktober 2012 wurde der neue barrierefreie Bootssteg zusammen mit sechs barrierefreien Booten am Ufer der Wuppertalsperre von Haus Hammerstein im Beisein von Bürgermeister Uwe Ufer eingeweiht. Dank der Stiftung Wohlfahrtspflege, der Kämpgen Stiftung und einigen privaten Unterstützern konnten Lebenshilfe NRW Landesgeschäftsführer Hans Jürgen Wagner sowie seine Stellvertreterin Monika Oncken bei strahlendem Herbstwetter den schwimmenden Bootssteg offiziell an die MitarbeiterÍnnen von Haus Hammerstein übergeben.

Bobby für Claudia Kleinert 2012

Der Medienpreis BOBBY der Bundesvereinigung Lebenshilfe wurde am 06. Dezember 2012 der TV-Moderatorin Claudia Kleinert in Köln für ihr Engagement für Menschen mit geistiger Behinderung, insbesondere im Rahmen ihrer Botschaftertätigkeit für die Lebenshilfe NRW, verliehen. Die damals 42-jährige Rheinländerin präsentiert seit vielen Jahren das Wetter im Fernsehen und ist dadurch einem Millionen-Publikum bekannt.

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Facebook 2013

„Wollen wir Freunde bleiben?“ unter diesem Motto startete die Lebenshilfe NRW am 01.02.2013 ihren Auftritt bei facebook. Alle Interessierten können sich die Seite ansehen oder durch Drücken des „gefällt mir“-Buttons zu virtuellen Freunden werden. Ein Link zur facebook-Seite befindet sich auf www.lebenshilfe-nrw.de. Direkt auf die Seite kann man durch www.facebook.com/lebenshilfenrw kommen.

Mapping-Aktion 2013

Freiwillige, die bei den Lebenshilfen aus ganz NRW einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvieren, überprüften ihre Städte auf Barrierefreiheit. Der Vorschlag diese sogenannten Mapping-Aktionen durchzuführen, kam von den Freiwilligen selbst, mit den Zielen, die Öffentlichkeit besser zu informieren aber auch zu sensibilisieren. Sie sind Teil der Projektwochen, in denen viele hundert engagierte Menschen aus den Freiwilligendiensten (FSJ und BFD) ihre Erfahrungen aus der Arbeit mit Menschen mit Behinderung reflektieren. Die Städte sollen dadurch barrierefreier werden, wovon nicht nur Menschen im Rollstuhl, sondern auch Senioren, Eltern mit Kinderwagen oder einfach Menschen mit Mobilitätseinschränkungen profitieren können.

Video-Dreh Uwe Busse 2013

Schlagerstar und Lebenshilfe Botschafter Uwe Busse drehte am 03. Juni 2013 das Video zu seinem Titel „Charlie Sonnenschein” am Otto-Maigler-See in Hürth. Unterstützt wurde er dabei von Kindern mit Behinderung der Kindertagesstätte „Käthe Kraemer” aus Frechen sowie zwei fleißigen Helfern der Lebenshilfe Wohnstätte Franz Goebbels aus Köln.

Hückeswagen überrascht 2013

Am 08. und 09. Juni 2013 durften sich Hückeswagener und Besucher aus dem Umland bei der Veranstaltung „Hückeswagen überrascht” über ein buntes Programm in der gesamten Stadt freuen. Haus Hammerstein war mit einem Stand vertreten, der auch von NRW-Schulminsterin Sylvia Löhrmann besucht wurde. NRW-Familienministerin Ute Schäfer fuhr hingegen gemeinsam mit Bürgermeister Uwe Ufer direkt an das traditionsreiche Haus an der Wuppertalsperre.

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Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen

Infostände Fachschule 2013

Bei gleich zwei Kölner Großveranstaltungen, dem „Integrativen Sportfest” am Fühlinger See und dem „Tag der Begegnung” im Rheinpark präsentierten Studierende und Lehrkräfte der Lebenshilfe (Berufs-) Fachschule für Heilerziehungspfleger und Sozialhelfer an einem Aktionsstand Unterrichtsinhalte zum Mitmachen. So ergaben sich für die Heilerziehungspflege-Studierenden gute Gelegenheiten, um Erfahrungen auch mit ihnen unbekannten Menschen mit und ohne Behinderung zu sammeln- und um nebenbei auf die (Berufs-) Fachschule aufmerksam zu machen.

Dschungel-Fieber Haus Bröltal 2013

Im Juli veranstaltete die Bildungs- und Erholungsstätte Haus Bröltal der Lebenshilfe in Ruppichteroth gemeinsam mit über 150 Menschen mit und ohne Behinderung sowie Vereinen und Gruppen aus der Region eine spannende Kunstwoche ganz unter dem Motto: Ich bin im Bröltal-Dschungel- holt mich hier raus!

Neue Finca auf Mallorca 2013

Zum 01. April 2014 bezog die Lebenshilfe NRW eine neue Finca im Nord-Osten der spanischen Insel Mallorca bei Sa Coma / Cala Millor. Die Finca besteht aus zwei urigen Häusern, die gemeinsam oder getrennt voneinander von Gruppen mit und ohne Behinderung gebucht werden können. Die bisherige Finca in der Nähe von Son Servera wurde zum 31. Dezember 2013 aufgegeben. Gäste können nun die mallorquinische Landschaft im Nord-Osten der Insel genießen. Hier erwartet sie ein 15.000 qm großes Grundstück, welches wiederrum in ein ca. 500.000 qm großes Grundstück eingebettet ist. Jede Menge Platz also, um sich vom Stress des Alltags zu erholen, die umliegende Natur zu entdecken, eigenes Obst und Gemüse anzubauen oder um Tiere zu beobachten.

Landesweites Fußballturnier 2013

Die Förderschule für Geistige Entwicklung St. Laurentius aus Attendorn wurde im Juli Sieger des von der Lebenshilfe NRW seit über 25 Jahren veranstalteten Landesweiten Fußballturniers. Als offizieller Landesmeister und Vertreter von NRW fuhr die Mannschaft dann im September mit großen Ambitionen zum bundesweiten Fußballturnier nach Berlin. Die Mannschaft setzte sich im Endspiel, mit 1:0 gegen die Friedrich-Fröbel Schule aus Hanau in Hessen durch.

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Best Buddies 2013

„Wir beginnen heute eine Erfolgsgeschichte”– mit diesen Worten schloss am 26. November 2013 in Frechen-Buschbell die Auftaktveranstaltung vom Freundschaftsprogramm „Best Buddies – Beste Freunde” vor rund 50 Interessierten Teilnehmern der Lebenshilfe aus NRW und der ansässigen Gold-Kraemer-Stiftung. Eine Aussage, die ab sofort in die Tat umgesetzt werden soll. Das Programm bietet reiche Erfahrungen für engagierte Menschen mit und ohne Behinderung. Viele interessante Begegnungen werden möglich. Gemeinsam erlebte Momente, der Blick in eine andere Lebenswelt, von und miteinander lernen... dies alles können Interessierte bei „Best buddies – Beste Freunde“ erfahren. Neue Eindrücke und ein weitreichendes Verständnis für eine inklusive Gesellschaft kann entstehen. Mitmachen können engagierte Menschen in jedem Alter. Die dadurch entstehenden Freundschaftspaare unternehmen mindestens ein Jahr lang zweimal im Monat etwas, an dem sie gemeinsam Freude haben, und halten zusätzlich zweimal im Monat Kontakt miteinander. Sie können zum Beispiel zusammen ins Kino gehen, Fußball spielen oder schauen, schwimmen, shoppen, feiern oder einfach relaxen. Auch gegenseite Besuche bei den jeweiligen Familien, zum Bespiel bei Geburtstagsfeiern, sind möglich. Wichtig ist nur der regelmäßige Kontakt und die Begegnung auf Augenhöhe. Darüber hinaus bietet die Lebenshilfe NRW viele weitere Möglichkeiten des Bürgerschaftlichen Engagements. Durch gemeinsame Aktivitäten, regelmäßige Treffen oder nur durch ein paar gespendete Stunden kann sich die Lebensqualität aller Beteiligten verbessern. Denn: Ziel eines Bürgerschaftlichen Engagements ist es nicht, selbstaufopfernde Stunden zu verbringen. Auf gleicher Augenhöhe sollen gemeinsame Projekte umgesetzt und erlebnisreiche Tage, z.B. bei einem girls/boys-day, als Reisebegleiter, Bildungsassistent, Zeitspender oder Tandemer, verbracht werden.

Schule 1995 / 2013

„Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.” (Art. 3, Abs. 3 GG) Der Absatz 3 wurde erst im Jahre 1995 in das Grundgesetz aufgenommen. Die Lebenshilfe NRW ist entscheidend für diese Aufnahme verantwortlich. Nachdem das Recht auf schulische Bildung von Menschen mit geistiger Behinderung eine der wichtigsten Forderungen der Lebenshilfe wurde und umgesetzt werden konnte, entwickelten sich schließlich Bestrebungen zur gemeinsamen Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderung. Derzeit bestehen gleichrangig nebeneinander der Unterricht in einer Förderschule und der Unterricht in der allgemeinen Schule.

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Familienunterstützender Dienst / Offene Hilfen

Im Oktober 2013 hat der Landtag in NRW auf Grund der Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention das Inklusionsgesetz beschlossen, durch das Kinder mit Behinderung ab dem Schuljahr 2014 / 2015 ein Recht auf die Wahl zwischen dem Unterricht in einer Förderschule oder dem gemeinsam Unterricht mit Kindern ohne Behinderung in einer Regelschule haben. Diese Schulrechtsreform wird von der Lebenshilfe NRW kritisch begleitet, aber mitgetragen.

Kindertagesstätte

Frühe Förderung ist gerade für Kinder mit geistiger Behinderung besonders wichtig. Viele motorische und kognitive Fähigkeiten lassen sich noch positiv beeinflussen. Hier bieten unterschiedlichste Kindertageseinrichtungen (KiTas) sinnvolle Alternativen zur klassischen Regelgruppe. Die Lebenshilfe NRW begleitet Kindertageseinrichtungen für Kinder mit geistiger Behinderung. Sie befürwortet die unterschiedlichen Schwerpunkte der Einrichtungen (heilpädagogisch und integrativ), in denen sich für Kinder mit geistiger Behinderung geeignete Tagesbetreuungsformen und Förderbereiche finden. Das von der Landesregierung geplante inklusive Bildungssystem wird von der Lebenshilfe NRW kritsch begleitet, aber mitgetragen.

Familienunterstützender Dienst / Offene Hilfen im Lebenshilfe Center

Die Lebenshilfe NRW hat die Notwendigkeit von sogenannten Familienentlastenden Diensten bzw. Familienunterstützenden Diensten früh erkannt, dieses Angebot für Familien mit Kindern mit Behinderung ins Leben gerufen und politisch umgesetzt. In vielen FUDStellen, die sich im Laufe der Jahre zu den Fachdiensten „Offene Hilfen” entwickelten, gibt es für Familien mit behinderten Angehörigen erfahrene Beratung und Unterstützung durch z.B. stundenweise Betreuung, Kurzzeitangebote, Schulbegleitung, u.v.m.

Schöne Zeiten

Das Angebot an begleiteten Reisen / Freizeiten für die „schönste Zeit des Jahres” findet bei der Lebenshilfe NRW seit vielen Jahren über das Programm „Schöne Zeiten” statt. Die Nachfrage steigt jährlich, wodurch die Reiseplätze oft schon nach Erscheinen des Programms ausgebucht sind. Auch Menschen mit sehr schwerer Behinderung sind willkommen. Die mitreisenden ReisebegleiterInnen sorgen durch eine verantwortungsbewusste Assistenz und spannende Urlaubsgestaltung dafür, dass jeder Reisende auf seine Kosten kommt.

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Duale Ausbildungssysteme 2013

„Fürs Leben lernen!” unter diesem Motto stellt die Lebenshilfe NRW seit 2013 ihre dualen Ausbildungssysteme vor. Hierzu zählen: - SozialhelferIn / HeilerziehungspflegerIn: In der (Berufs-)Fachschule können berufsbegleitend staatliche Ausbildungen zum SozialhelferIn und HeilerziehungspflegerIn erworben werden. Die SchülerInnen/ Studierenden arbeiten in der Regel drei Werktage gegen Entgelt in einer Einrichtung in der Nähe ihres Heimatortes und werden zwei Werktage pro Woche (außer in den NRW-Ferienzeiten) in Hürth bei Köln zum staatlich geprüften Sozialhelfer oder Heilerziehungspfleger ausgebildet. - Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung in der Werkstatt für behinderte Menschen MitarbeiterInnen, die einen handwerklichen Beruf, z.B. als Schreiner oder Maler, erlernt haben, können ihre beruflichen und persönlichen Fähigkeiten als MitarbeiterIn einer Werkstätten für Menschen mit Behinderung einbringen. Als neue(r) MitarbeiterIn erhalten Sie in zwei Jahren [16 Wochen (mo-fr)] eine vom Arbeitgeber finanzierte, zusätzliche Berufsqualifikation zur geprüften Fachkraft. Hierdurch erhalten Sie die gesetzliche Voraussetzung, um mit Menschen mit Behinderung in einer Werkstatt sowohl handwerklich als auch pädagogisch arbeiten zu können. - Freiwilligendienste: Soziale Kompetenz und berufliche Qualifizierung miteinander verbinden Ausbildungslehrgänge zum Inklusionsassistenten bietet die Lebenshilfe NRW an im Rahmen unserer Freiwilligendienste (FSJ / BFD), im Rahmen einer Beschäftigung bei der Lebenshilfe in NRW z.B. als SchulbegleiterIn von Kindern mit Behinderung in Regelschulen und bei Interesse des Teilnehmers. - Inklusionsassistenz und Zusatzqualifikationen Folgende Schwerpunkte können bei der Zusatzqualifikation zum Inklusionsassistenten (siehe Freiwilligendienste) gesetzt werden: - Schulbegleitung ermöglicht Kindern und Jugendlichen mit Behinderung den Besuch einer für sie geeigneten Bildungseinrichtung. Der Schüler erhält durch den Schulbegleiter eine individuelle und bedarfsgerechte Assistenz. - Inklusionsassistenten im Arbeitsbereich sollen Schüler bei dem Weg in den Beruf unterstützen. Dabei können unterschiedliche Arbeiten in der Werkstatt oder in Betrieben kennengelernt werden.

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- Inklusionsassistenten „Inklusive Teilhabeorganisation bei Freizeit-, Bildung, Erholung, Kunst, Musik und Kultur“ werden auf die Aufgabe vorbereitet, Menschen mit Behinderung ein gleichberechtigtes und gleichwertiges Zusammenleben auch im Freizeit-, Bildungs- und Erholungsbereich zu ermöglichen. Inklusionsassistenten im Wohnbereich sollen Menschen mit geistiger Behinderung dabei unterstützen, ihr Leben nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen im persönlichen Umfeld zu gestalten. Inklusionsassistenten im Sportbereich bieten Menschen mit geistiger Behinderung die Möglichkeit sich sportlich zu betätigen und Kontakte zu ortsansässigen Sportvereinen aufzubauen. Gemeinsam anpacken, etwas Sinnvolles tun und dadurch ein wichtiger Teil der Gesellschaft werden,- dies sind auch für Menschen mit Behinderung gute Beweggründe, sich für andere zu engagieren. Deshalb wird selbstverständlich auch ihnen die Chance gegeben, sich bei einem Freiwilligendienst für andere stark zu machen und eine Zusatzqualifikation zum Inklusionsassistenten zu erwerben.

Neue Wege 2013

Die Lebenshilfe NRW geht seit 2013 „Neue Wege” als Brückenbauer zwischen Schule und regionalen Betrieben. In Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrern sollen SchülerInnen mit Behinderung neue Möglichkeiten der beruflichen Qualifikation und zukünftigen Arbeit erhalten. Die Lebenshilfe NRW bietet dabei: 1. Regionale Beratung und Begleitung aus einer Hand für SchülerInnen mit Behinderung, Eltern und Lehrer durch die Lebenshilfe NRW z.B. in Form von Gesprächen, Informationsveranstaltungen und der Vermittlung von Praktika. 2. Flankierende, betriebsübergreifende und fachliche Berufsqualifikationen, z.B. zum Alltagshelfer, in der Garten- und Landschaftspflege oder als Hausmeisterhelfer. 3. Hilfe beim beruflichen Start auf den 1. Arbeitsmarkt durch Kontaktpflege, Beratung und Begleitung interessierter Unternehmen.

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Leichte Sprache 2013

Lange Sätze, unbekannte Begriffe und Fremdworte, sowie komplizierte Formulierungen sind für viele Menschen schwer zu lesen. Im Alltag treffen wir zum Beispiel auf unverständliche Amts-Briefe, Anträge und Verträge und Sach-Informationen. Aber alle Menschen haben ein Recht auf verständliche Informationen. Texte in Leichter Sprache sind anders: Kurze Sätze, bekannte Wörter und ein übersichtlicher Textaufbau erleichtern besonders Menschen mit Lernund Lese-Schwierigkeiten das selbständige Lesen. Darum verbessert Leichte Sprache die Teilhabe und Selbstbestimmung für viele Menschen. Die Lebenshilfe NRW hat sich 2013 diesem wichtigen Thema angenommen und mit der Schulung von MitarbeiterInnen sowie mit der Übersetzung vieler Schriftstücke begonnen.

Stellungnahmen 2013

Die Lebenshilfe NRW hat in 50 Jahren in zahlreichen Stellungnahmen zu aktuellen und grundlegenden Themen der Behindertenarbeit die sozialpolitische Diskussion in NRW aktiv begleitet und diese stets seinen Mitgliedern zur Kenntnis gebracht. Darüber hinaus informierte die Lebenshilfe NRW die einzelnen Lebenshilfe-Vereinigungen regelmäßig über Aktuelles aus den Fachbereichen in seinem newsletter „Lebenshilfe exklusiv”. Außerdem werden aktuelle und grundsätzliche Probleme und Fragestellungen, die aus dem Umgang mit Menschen mit geistiger Behinderung erwachsen, aufgegriffen, diskutiert und Lösungsansätze vorgestellt.

76 LebenshilfeVereinigungen mit 25.000 Mitgliedern 2013

Wenn inzwischen 76 Lebenshilfe-Vereinigungen flächendeckend mit ihren rund 25.000 Mitgliedern im Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen e.V. Landesverband zusammengeschlossen sind, so kann dies sicher als Erfolg gewertet werden. Es ist aber kein Grund, bei dem Bemühen, die Interessen von Menschen mit geistiger Behinderung in der Öffentlichkeit nachhaltig zu vertreten, nachzulassen.

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Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen

Stand: Dez. 2013

Lebenshilfe Nordrhein Westfalen e.V. Landesverband Abtstr. 21, 50354 Hürth Telefon: 0 22 33 / 93 245 - 0 Telefax: 0 22 33 / 93 245 - 10 eMail: [email protected] www.lebenshilfe-nrw.de

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Lebenshilfe

Stiftung NRW Lebenshilfe

Stiftung NRW

www.lebenshilfe-stiftung-nrw.de

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Wetter ist Wie das Leben: es scheint nicht immer die sonne! erfüllen sie die Wünsche von elternlosen und behinderten menschen!

spendenkonto: stiftung Lebenshilfe nrW zur Förderung von elternlosen und behinderten menschen Bank für Sozialwirtschaft Köln • Konto: 70 38 200 • BLZ: 370 205 00 IBAN: DE14 3702 0500 0007 0382 00 • BIC: BFSWDE33

claudia Kleinert ard Fernsehmoderatorin