50 Jahre - St. Stephan Hamburg Wandsbek Hauptseite

50 Jahre - St. Stephan Hamburg Wandsbek Hauptseite

50 Jahre Tut mir auf die schöne Pforte St. Stephan GRUSSWORT Über dem Eingang unserer Kirche ist er dargestellt: Witwen und Waisen finden unter ...

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50 Jahre

Tut mir auf die schöne Pforte

St. Stephan

GRUSSWORT

Über dem Eingang unserer Kirche ist er dargestellt: Witwen und Waisen finden unter seinem Mantel Schutz: Seine Angreifer sind zu sehen, und es wird deutlich, dass er seine Stärke aus dem Glauben bekommt.

Liebe Leser, es ist heute nicht mehr selbstverständlich, dass man ein Jubiläum feiern kann. Seit 50 Jahren ist St. Stephan in Wandsbek-Gartenstadt präsent und für die Menschen des Stadtteils da. Manche Gemeinden erleben heute gar nicht mehr diese lange Zeit. Darum ist es etwas ganz Besonderes, nach 50 Jahren ein Jubiläum zu feiern. Das ist ein Jubelfest, eine Feier zum Gedenken an die Gründung dieser Gemeinde. Die Gemeinde St. Stephan wurde vor 50 Jahren am Buß- und Bettag gegründet. Buße bedeutet Umkehr. Wenn ich mein Leben überdenke und feststelle, einiges war gut und einiges war nicht gut, und ich werde in Zukunft die Fehler der Vergangenheit hinter mir lassen, weil Gott mir vergibt und neue Lebensperspektiven eröffnet, dann ist Buße eine Befreiung in der Gemeinschaft mit Gott. Unseren Namen haben wir vom Märtyrer Stephanus, der durch Steinigung den Tod fand und über den uns die Bibel erzählt: Er war ein Mann voll Glaubens und heiligen Geistes.

Die Pastoren und Pastorinnen dieser Gemeinde zusammen mit ihren Kirchenvorständen haben in den zurückliegenden 50 Jahren die Kirchengemeinde geprägt mit Wort und Tat. Es gab hier auch bewegte Zeiten.Wir sind dankbar für die Zeit unseres Bestehens und erbitten Gottes Beistand und Segen nicht nur für die gegenwärtigen Herausforderungen in einer schnelllebigen Zeit, sondern auch für die Zukunft unserer Gemeinde. In Gottes Hand legen wir unsere Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft und bitten auch um seine Barmherzigkeit, denn wo Menschen wirken, gibt es auch immer Grenzerfahrungen. Die vergangenen 50 Jahre sollen angemessen gewürdigt und gefeiert werden. Der Kirchenvorstand hat das ganze Jahr 2006 zum Jubiläumsjahr erklärt. Die besonderen musikalischen Veranstaltungen dieses Jahres und das Sommerfest gehören bereits zum Jubiläum. Der Gottesdienst am Volkstrauertag wird die Festwoche eröffnen. Die Veranstaltungen der Woche nehmen das Ereignis auf, und wir beschließen die Woche am Ewigkeitssonntag. Voll Glaubens und heiligen Geistes wollen wir die Zukunft in Angriff nehmen. Dazu helfe uns Gott. Ihre Pastorin

Sybille Pajonk

St. Stephan

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GRUSSWORT

einer der ersten Mitglieder der jungen Christengemeinde Jerusalems, der sein Leben für seinen Glauben hat geben müssen. Er wird deswegen als Erzmärtyrer bezeichnet und ihm ist der 26.12. als Märtyrertag zugeordnet.

Grußwort zum 50. Jubiläum der Gemeinde St. Stephan Bischöfin Maria Jepsen „Stephanus“ aber, voll heiligen Geistes, sah auf zum Himmel und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus stehen zur Rechten Gottes und sprach: „Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen“ (Apg. 7,5Sf). Kurz bevor Stephanus den Märtyrertod erleiden musste, hat er den Himmel offen gesehen. Dieser griechisch sprechende Jude war

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St. Stephan

Ihre Kirche in Wandsbek-Gartenstadt wurde vor 50 Jahren nach diesem frühen Zeugen des christlichen Glaubens benannt. Stephanus steht für Mut und Unbeugsamkeit, Ernst und Glaubenstiefe. Sein Beispiel soll anderen helfen, ebenfalls für das einzustehen, was wichtig und wertvoll ist. In der St. Stephankirche ist in den vergangenen fünf Jahrzehnten viel geschehen, was im Sinne dieses christlichen Muts und Engagements ist, für das der Name Stephanus steht.Viele Menschen haben hier eine geistliche Heimat gefunden: sie haben von hier aus den Himmel offen gesehen und haben Einblick in Gottes Wirklichkeit bekommen. Ich wünsche Ihrer Gemeinde St. Stephan auch weiterhin Menschen, die sich für Glaube, Hoffnung und Liebe öffnen und davon Zeugnis abzulegen bereit sind. Ihnen allen Gottes Segen für das Jubiläumsjahr 2006.

GRUSSWORT

Grußwort Die St. Stephan-Kirche in der Wandsbeker Gartenstadt wird fünfzig Jahre alt. Ich erinnere an die Jahreslosung des Weihe-Jahres der St. Stephan-Kirche 1956: „Lasst uns versöhnen mit Gott.“ (2. Kor. 5,20). Die Kirchenneubauten der Nachkriegszeit stehen für den Neuanfang auch der Kirche nach der selbstverschuldeten Katastrophe des 2.Welt-

krieges. Eingestehen der Schuld vor Gott und aus der Kraft der Versöhnung und mit neuer Orientierung in die Zukunft gehen: Auf diesen Weg der damaligen Generation in die Zukunft dürfen wir nun schon historisch zurückblicken. Zugleich erwächst aus der Dankbarkeit des Rückblicks ein neuer Blick der Kirche nach vorne.Wir haben uns neu und mit Frische nach vorne zu orientieren und die Themen und Herausforderungen unserer Zeit aufzugreifen. Dazu wünsche ich der Kirchengemeinde St. Stephan in Wandsbek-Gartenstadt in der Gemeinschaft der sich entwickelnden Region mit der Kreuzkirchengemeinde, der Emmausgemeinde und der Kirchengemeinde Tonndorf viel Schwung und Begeisterung von Gott. Gottes Segen geleite Sie!

Propst Matthias Bohl, Ev.-Luth. Kirchenkreis Stormarn

St. Stephan

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GRUSSWORT

der Freude, der Besinnung und des »SichErinnerns“.Vielleicht erinnert sich sogar einer der Teilnehmer unter Ihnen noch an die festliche Weihe vor 50 Jahren. Auch damals war die Musik ein wichtiger Bestandteil der Feierlichkeiten.

Grußwort für die Broschüre zum 50. Kirchweihfest der

ev.-luth. Kirchengemeinde St. Stephan in Wandsbek-Gartenstadt Sehr geehrte Frau Pastorin, sehr geehrter Kirchenvorstand, sehr geehrte Gemeindeglieder, es ist mir eine große Ehre, Sie an dieser Stelle anlässlich des 50-jährigen Kirchweihfestes Ihrer ev.-luth. Kirchengemeinde St. Stephan begrüßen zu dürfen.

Deshalb freut es mich, dass Sie dieses Jubiläum mit vielen musikalischenVeranstaltungen begehen werden. Ist doch einer Ihrer Schwerpunkte die kirchenmusikalische Arbeit sowie die Vermittlung von Musik an Kinder und Jugendliche, z. B. beim Kindermusiktheater, dem Jugendchor. Ganz besonders erwähnenswert sind die seit vielen Jahren regelmäßig stattfindenden Aufführungen des Bachschen Weihnachtsoratoriums am Heiligen Abend in Ihrer Kirche. Ohne die beständige tatkräftige Unterstützung der Gemeindeglieder, sei es vor Ort oder im Musikförderkreis St. Stephan oder Förderkreis St. Stephan, wären all diese Aktivitäten, die das Gemeindeleben so deutlich lebendiger gestalten, nicht möglich. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen helfenden Händen bedanken und wünsche Ihnen ein gelungenes Kirchweihfest sowie eine erfolgreiche Fortsetzung Ihres wunderbaren musikalischen Engagements. Mit den besten Wünschen grüßt Sie herzlichst

Einem Fest, gerade einem so herausragenden Fest, gebührt besonderer Feierlichkeit. Und dazu gehört Musik, Musik als Ausdruck Gerhard Fuchs

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St. Stephan

Gemeindezentrum St. Stephan

Luftbildfoto – Mathias Friedel / 11.05.2006

St. Stephan

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Name und Namensgebung der KirchenName und Namensgebung der Kirchengemeinde Sankt Stephan zu Wandsbek von Pastor Eckart Hoppe Apostelgeschichte 6 und 7, daraus Kapitel 7, 57-59 : Und die Zeugen legten ihre Kleider ab zu den Füßen eines Jünglings, der hieß Saulus und steinigten Stephanus, der anrief und sprach: „Herr Jesu, nimm meinen Geist auf!“ Er kniete aber nieder und schrie laut: „Herr, behalte ihnen diese Sünde nicht!“ Und als er das gesagt hatte, entschlief er. Matthäus 13,33 : Ein anderes Gleichnis redete Jesus zu ihnen: Das Himmelreich ist einem Sauerteig gleich,

den ein Weib nahm und vermengte ihn unter drei Scheffel Mehl, bis dass es ganz durchsäuert ward. St. Stephan! Dieser Name wurde dem ehemaligen Nordbezirk der Kreuzkirche gegeben oder besser verliehen, als dieser zu einer selbstständigen Kirchengemeinde, unabhängig von der Kreuzkirche, wurde. Die Überlegungen, die zu dieser Namensgebung führten, wurden damals, etwa im Jahre 1955, von dem Kirchenvorstand der Kreuzkirche angestellt, möglicherweise ließe sich darüber etwas in den Vorstandsprotokollen der Kreuzkirche finden. Von den Kirchenvorstehern, die damals in der Kreuzkirche an der Namensgebung mitgewirkt hatten, waren 1962 noch etliche im Kirchenvorstand an St. Stephan tätig, als ich dorthin kam.

Die Steinigung des heiligen Stephanus, Mosaik über der Kirchentür St. Stephan. Geschaffen von Siegfried Assmann.

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St. Stephan

gemeinde Sankt Stephan zu Wandsbek

Von diesen KV – Mitgliedern weiß ich, dass damals auch der Name „Dietrich Bonhoeffer“ im Gespräch war, doch dieser sei heftig abgelehnt worden von jenen Kirchenvorstehern, die in der Hitlerzeit dem kirchlichen Widerstand, also der „Bekennenden Kirche“ angehört hatten; diese sagten, ihre Ablehnung habe nicht zur Ursache, dass Bonhoeffer kein echter Blutzeuge Christi gewesen sei, sondern im Gegenteil – gerade weil er ein solcher gewesen sei. Er, Bonhoeffer, sei der Kirche damals in der Hitlerzeit keines Gedankens und keines Gedenkens, ja nicht einmal einer Fürbitte wert gewesen, er sei also damals von der offiziellen Kirche, die mit dem weltanschaulichen Gedankengut des Nationalsozialismus beschäftigt war, vergessen worden. Sollte sich die Kirche in ferner oder naher Zukunft einmal aller Neuerungssucht, aller geistigen Moden und Methoden enthalten, so könne man dieser Kirchengemeinde dereinst immer noch den Namen „Bonhoeffer – Kirche“ beilegen. Zur Zeit aber weise sein Name noch auf schwere Versäumnisse der Kirche hin und es sei ein Akt der Barmherzigkeit der Kirche gegenüber, auf diese Namensgebung zu verzichten. So wurde die Kirchengemeinde dann nach dem Ur- und Erzmärtyrer Stephanus benannt! Omen est nomen! D.h., der Name hat Vorbedeutung – hat Bedeutung, ja ist somit wirkende Kraft, wie wir noch zeigen werden. Als der heilige Stephanus, vermutlich bei seiner Taufe, seinen Namen erhielt, da war der Name von bedeutender Vorbedeutung, wies er doch auf Künftiges, ja Ewiges hin, auf die Krone des ewigen Lebens nämlich, das griechische Wort heißt auf deutsch: Krone. Als Stephanus schließlich um Christi willen den Märtyrertod durch Steinigung erlitt, da war er denn mit der Krone Christi, mit der Krone des ewigen Lebens ausgezeichnet. Der junge Saulus und spätere Paulus nahm an der Hinrichtung des Stephanus teil. Der gellende

Gebetsschrei des sterbenden Stephanus: „Herr, behalte ihnen diese Sünde nicht“, blieb als Stachel in der Seele des Saulus stecken. Noch aber betätigte Saulus sich geraume Zeit, von den Hohenpriestern seiner Kirche gefeiert, als Christenverfolger. Omen est nomen; d.h., der Name ist wirkende Kraft. Der gellende Gebetsschrei des Stephanus war unablässig am Werke. (Matthäus 13,33) Der ungebärdig pulvernde und feindlich stäubende Mehlhaufen namens Saulus hatte den Sauerteig in sich, der eroberte das Mehl, und als schließlich auch das letzte Stäubchen Mehl zu einem ganz Neuen, zu Brotteig also zusammengezwungen worden war, da war plötzlich Blitz und Donner vor Damaskus. Der Christenverfolger Saulus stürzte vom Pferd, und wieder ein gellender Schrei: „Saul, Saul, was verfolgst du mich?“ das war die Stimme seines Herrn, an dem er zum Judas geworden war. So wurde Saulus zum Paulus. Paulus, der treueste Zeuge Christi, immer wieder Erneuerer der Kirche im Laufe der Kirchengeschichte. Paulus verdankt also Stephanus, dem Kronzeugen Christi, selbst die Krone des Lebens. Möge durch das Wirken in dieser Kirchengemeinde vielen die Krone des ewigen Lebens zuteil werden.Wie geschieht das? Der von Stephanus bekehrte Apostel Paulus sagt es uns, wenn er uns wissen lässt (1. Korinther 14,8) „wenn die Trompete einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum Streite rüsten?“ Wenn die Trompete keinen klaren Heilston schmettert, bleibt die Kirche ein unordentlicher, sinnloser Haufen.Wenn die Trompete aber einen klaren Ton gibt, rücksichtslos gegen alles, den klaren biblischen Ton hören lässt, dann ist da Ordnung, Sammlung – da tritt die Streitschar Christi zusammen, da ergreifen wir den Schild des Glaubens, mit welchem wir auslöschen können alle feurigen Pfeile des Bösen und nehmen den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes (Epheser 6,16). St. Stephan

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50-Jahre St.Stephan 50-Jahre St.Stephan

Kleingärten und Behelfsheime an der Tilsiter Straße wurden nach und nach abgerissen und durch Neubauten ersetzt.

Ein Bericht von Peter Stern, Küster an St. Stephan ur auf gutem Boden kann Gutes gedeihen, so wird wohl der Kirchenvorstand der Kreuzkirche im Jahre 1954 gedacht haben, um auf das auserwählte Grundstück und an den Sitz der heutigen Gemeinde St. Stephan zu kommen. Gemeindeglieder und Anwohnerzahlen, durch die geplanten Neubauten im Bereich der jetzigen Gemeindegrenzen der St. Stephan Gemeinde, machten die Abnabelung von der Kreuzkirche zu einer eigenständigen Gemeinde mit Kirche, Gemeindehaus und Pastorat möglich. Vieles musste bei der Planung bedacht werden, sollte doch die neue Kirche nach Möglichkeit im Mittelpunkt der Gemeindegrenzen liegen. Nach Ortsbesichtigung einiger Objekte hat man sich für das Grundstück Stephanstraße und Tilsiter Straße entschieden. Kleingärten und Brachland mußten weichen, um an diesem Ort eine Kirche entstehen zu lassen. Die Stephanstraße - wie zu der Zeit üblich mit Kopfsteinpflaster und die Tilsiter Straße ab Kreuzungsbereich in Richtung Am Stadtrand ein Sandweg mit Knick, der auf beiden Seiten auch heute noch erhalten ist. Die

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Am Rande der „Gartenstadt“ mit ihrer eigenen Prägung waren nun die Architekten und der Kirchenvorstand gefordert, einen neuen Kirchbau zu errichten. 1954 begann der Bau von Kirche, Gemeindehaus und Pastorat nach den Plänen des Architekten Herrn Horst Fischer. Am 21. November 1956 (Bußtag) um 14.30 Uhr wurde die Kirche in einem feierlichen Gottesdienst durch Bischof Wilhelm Halfmann und den 1. Pastor an St. Stephan, Herrn Hans Puschke, sowie die Kirchenvorsteher der Gemeinde übergeben. Von weither hörte man die Glocken von St. Stephan, die alle zu sich riefen, um diesen schönen Tag der „Kirchweih“ zu erleben.Aber wo ist nur der Turm? Die Glocken störte es nicht, dass die Menschen vor ihnen standen und den Kopf schüttelten. Sie läuteten, was das Zeug hielt in ihrem Drahtverhau, galt es doch zu Ehren Gottes zu läuten. Oder wussten sie schon, dass drei Jahre später der Turm fertig würde und sie dann von ca. 34 Meter Höhe in würdiger Form zum Gebet und zum Gottesdienst einladen werden?

Die erste Konfirmation an St. Stephan 24. März 1957

Die Bauarbeiten schreiten fort Die Richtkrone auf der Schott’schen Karre

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St. Stephan

Unter Posaunenblasen vom Kirchplatz bewegte sich der Zug der Geistlichen und Gäste zum Haupteingang der Kirche. Dort angelangt sang die Gemeinde mit Posaunenbegleitung den 1.Vers des Liedes „ Tut mir auf die schöne Pforte“.An der Kirchentür erfolgte die Schlüsselübergabe. Die Geistlichen und Gäste begaben sich – gefolgt von der Gemeinde - in die Kirche. Kirchenälteste der Wandsbeker Kirchengemeinden überreichten dem Ortspastor als Geschenke ihrer Gemeinden Abendmahlsgerät, Altarleuchter und Altarbibel. Danach folgte die Weihe der Kirche mit Namensnennung der Kirche „ St. Stephan“ durch Bischof Halfmann. Mit Predigt des Bischofs, Friedensgruß, Gebet,Vaterunser und Segen wurde der Gottesdienst beendet. Der Posaunenchor spielte während des Auszugs der Geistlichen und der Gemeinde „ Nun lob mein Seel den Herrn“.

Die Weihe der Glocken Auf seiner Sitzung am 23.01.1957 verlas der Vorsitzende des Kirchenvorstandes die Urkunde über die Bildung der Kirchengemeinde Wandsbek-Gartenstadt vom 19.10.1956. Nach dem genannten Kirchengesetz ging die bisherige 4. Pfarrstelle der Kreuzkirchengemeinde mit ihrem gegenwärtigen Inhaber auf die Kirchengemeinde Wandsbek-Gartenstadt über. Nun galt die Gemeinde St. Stephan auch offiziell als selbständige mit eigenen Gemeindegrenzen versehene Gemeinde mit einem Pastor.

Unsere Kirche heute

Baustellenhinweis Das Fundament ist geschüttet

Um aktiv arbeiten zu können, wurde der 1. Kirchenvorstand gewählt. Für die Orgel brauchte man einen Organisten und für

50-Jahre St.Stephan

die Pflege des Geländes und die Vorbereitungen der Amtshandlungen wurde ein Kirchendiener benötigt. Auch sollte jemand für die diakonische Arbeit gefunden werden.

Neuhausen, an einer großen „ Rieger - Orgel“ arbeiten zu können, die nach seinen Ideen und Vorstellungen gebaut wurde.

Als Organist wurde Herr Walter Nolte auf eine befristete Stelle eingestellt. Für die Kirchendienertätigkeit bekam Herr Max Schwandt eine Anstellung. Die Tätigkeit einer Gemeindeschwester wurde Frau Gudrun Jüngst übertragen. Für das Büro war Frau Ecker zuständig. Mit diesen Mitarbeitern wurde jahrelang gearbeitet und ein neues Gemeindeleben aufgebaut. Schon nach kurzer Zeit ergaben sich personelle Veränderungen der Mitarbeiter und die ersten Gruppenarbeiten, die sich um den Schwerpunkt Gottesdienst fanden, wurden ins Leben gerufen. Kindergottesdienst, Bibelstunde, Kirchenchor, Jugendkreis, Altenkreis, Posaunenchor. Die Gemeindearbeit wurde überwiegend von Pastor Puschke und einigen Ehrenamtlichen übernommen. Im Jahre 1957 trat unser 1. Kantor und Organist, Herr Stephan Kroll, sein Amt an St. Stephan an und begann unsere kleine „WalkerOrgel“ zu schlagen. In kurzer Zeit verstand er es, aus den im Jugendkreis vorhandenen Jugendlichen eine „ Jugendkantorei St. Stephan“ aufzubauen, die durch ihr Singen bei Gottesdiensten und Abendmusiken das Gemeindeleben sehr bereicherte. Durch das Zusammenwirken des Jugendkreises und der Jugendkantorei wurden auch andere Kreise organisiert wie Kindergottesdienst-Helferkreis mit Pastor Puschke,Tischtennis-Gruppe, Jungschar-Arbeit. Freizeiten und Ausfahrten rundeten das Gemeinde - und Gruppenleben ab. Nach vielen schönen Konzerten in Kirche und Gemeindehaus vom Kirchenchor und der Jugendkantorei, die mit ihren ca. 40 Sängern und Sängerinnen unter anderen auch die „Missa Brevis“ (Spatzenmesse) von Mozart und die Schubert - Messe in G-Dur gesungen hat, beendete Herr Stephan Kroll im Jahre 1963 seine Tätigkeit an St. Stephan, um in München, an der Christuskirche im Stadtteil

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St. Stephan

Ganz privat: Pastor Hans Puschke. Erster Pastor an St. Stephan Zur Unterstützung für Pastor Puschke kam im Jahre 1958 als Hilfsprediger Herr Lothar Joppien. Gottesdienst, Alten- und Jugendarbeit waren die Tätigkeiten, für die er in der Gemeinde eingesetzt wurde. 1961 kam Pastor Arno Czycholl nach St. Stephan. Die musikalische Arbeit übernahm ab 1963 der aus Berlin stammende Kantor, Herr Günther Hinz. Mit Orff-Spielkreis, Kinderchor, Jugendkantorei, Kirchenchor und Orgel wurde die Arbeit fortgeführt. Der Kirchturm stand, und in ihm wurden zwei Jugendräume mit musikalischer Arbeit belegt. Im Jahre 1964 wurde das neue Gemeindehaus und Pastorat in der Pillauer Straße 84-88 fertiggestellt. Das Pastorat bewohnte unser neuer Pastor Eckart Hoppe mit seiner Familie. Pastor Hoppe wurde im Jahre 1962 auf die 2. Pfarrstelle der Gemeinde gesetzt. Die Bürotätigkeit in St. Stephan II übernahm Frau

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1969 - 1971 Schwester Angelika Landmann eingestellt. 1972 kam Schwester Erika de Souza zu uns.Viele ihrer Patienten benötigten eine medizinische, pflegerische Maßnahme. Aber auch nur ein aufmunterndes Gespräch war sehr wichtig. Ihr zur Hand waren für die Einkäufe und Spaziergänge unsere Zivildienstleistenden tätig. Später wurde der Mitarbeiterkreis in der Diakoniestation ergänzt durch Frau Martina Leu und Frau Heppner-Berka.

Eckart Hoppe. 33 1/2 Jahre Pastor in unserer Gemeinde Helma Dettmann, die sich mit Pastor Hoppe von der Pillauer Straße 88 aus um die Belange ihrer Gemeindeglieder kümmerte. Die anderen Räumlichkeiten sollten in erster Linie für Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde dienen. Gemeindesaal, Konfirmandenraum, Bastelraum boten genug Platz, um vernünftig mit den Kindern zu arbeiten und zu spielen.

Der Turm bekam1977 drei neue Bronzeglocken mit den Schlagtönen: Große Glocke fis‘-Gewicht: 665 kg; mittlere Glocke a‘ – Gewicht: 453 kg; kleine Glocke h‘ – Gewicht: 337 kg. Die Glocken wurden in der Heidelberger Glockengießerei gegossen. Die zwei alten Glocken, die aus Preetz kamen, mussten erneuert werden. Die kleine Glocke kam nach Friedland (Flüchtlingslager) und begrüßte die aus dem Osten kommenden Heimkehrer. Die größere Glocke musste leider einge-

Nach und nach wurden auch die in der Kirche fehlenden Dinge eingebaut. Der Künstler Siegfried Assmann hat für St. Stephan im Altarraum das Kreuz und die Apostel-Figuren gefertigt sowie das bunte Fenster auf der Orgelempore. Auch das Mosaik im Eingangsbereich der Kirche,Taufbecken und die Bronze-Statue in der Taufkapelle, die ursprünglich im Gemeindesaal in der Pillauer Straße angebracht war und die Hochzeit zu Kana darstellt, wurden von Herrn Siegfried Assmann geschaffen. Der handgewebte Wandteppich mit der Aufschrift „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein“ musste weichen und wurde in der Sakristei angebracht. Auch in der Diakoniestation veränderte sich das Personal. Nach dem Ausscheiden in den Ruhestand von Schwester Gudrun wurde

Blick in unsere moderne lutherische Kirche St. Stephan

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50-Jahre St.Stephan

schmolzen werden, da sie einen Riss hatte, der nicht repariert werden konnte. Im Jahre 1971 ging Pastor Puschke in den wohlverdienten Ruhestand. Pastor Hoppe zog in das freigewordene Pastorat in der Stephanstraße 117 um, natürlich nicht ohne seine Sekretärin Frau Dettmann. Das Pastorat in der Pillauer Straße wurde nun von Pastor Erhard Tillmann bewohnt, der ab 1975 in unserer Gemeinde tätig war. Die Büroarbeit wurde von Frau Ursula Henkner übernommen. Die „St. Stephan Brass-Band Hamburg“ wurde im Jahre1972 gegründet. Die vom Posaunenchor vorhandenen Instrumente wurden verkauft und vom Erlös und Beisteuerung aus Mitteln der Kirchenmusik neue einheitliche, für eine Brass-Band geeignete Instrumente angeschafft. Unter der Leitung von Herrn Otto Matzeit und Herrn Lothar Horn wurde die Band zu einem festen Bestandteil der Kirchenmusik an St. Stephan. Nach einigen Wechseln in der Leitung dirigiert jetzt Timo Hänf die Brass-Band mit viel Erfolg. In das Gemeindehaus wurde am 1. Juni 1972 unser Kindergarten, unter der Leitung von Frau Gabriele Würfel, eingerichtet. Die Jugendarbeit der Gemeinde musste ausziehen und mit ihren Aktivitäten in die Kellerräume des Pastorats ausweichen. 1976 wurde das Kindertagesheim Stephanstraße 152a auf dem Gelände des Bundeswehrkrankenhauses gebaut. Unsere Gemeinde übernahm die Trägerschaft. Die Leitung hatte Frau Hedwig Tiedtke. Herr Martin Lutschewitz übernahm im Jahre1974 die Organisten- und ChorleiterTätigkeit. 1978 verstarb unser Kirchendiener Max Schwand. Im gleichen Jahr, am 01.12.1978, begann die Tätigkeit unseres jetzigen Küsters, Peter Stern.

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St. Stephan

1982 ging Organist und Kantor Martin Lutschewitz in den Ruhestand. Für neun Monate übernahm Frau Ingeburg Vietze die musikalischen Tätigkeiten. 1983 nahm unser jetziger Kantor, Herr HansWerner Grottke, den Dienst in der Gemeinde auf. „Aus Vorhandenem Neues schaffen“ war angesagt und getan. Alte Chormitglieder auffinden und neue für die schöne Arbeit an der Musik gewinnen. Seit vielen Jahren singt sie nun wieder, die „Kantorei St. Stephan“. Unterstützt wurde diese gute Arbeit durch Frau Christine Grottke, die mit der Gründung des „Kindermusiktheaters St. Stephan“ für die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde neue Ziele setzte und uns mit vielen selbstgeschriebenen oder musikalisch überarbeiteten Stücken erfreute. Noch heute werden mit den Kindern neue Theateraufführungen einstudiert. Im Jahre1983 hat sich Pastor Tillmann nach Altenkrempe / Neustadt beworben, um mit seiner Familie im ländlichen Bereich in einer alten Kirche zu arbeiten. Pastor Tillmann ist leider an einer schweren Krankheit verstorben. Die nun frei gewordene Pastorenstelle wurde im Jahre 1983 durch Pastor Wolfgang Stückrath übernommen. Die Bürotätigkeit in St.Stephan II übernahm Frau Thekla Junker. Herr Stückrath beendete seine Stelle als Pastor in unserer Gemeinde im Jahre1991. Als Nachfolger wurde im Jahre1991 als PZA Herr Anas Hamami gewählt. Herr Hamami beendete seine Zeit 1993, er wurde nach Norderstedt versetzt. 1994 folgte auf diese Stelle Herr Pastor Reinhard van Riesen. Im Mai 1995 mußte die Diakoniestation leider schließen, und Schwester Erika de Souza mußte nach über 23 Jahren ihre Arbeit an St. Stephan beenden. Der Abschied ist uns sehr schwer gefallen.

50-Jahre St.Stephan

Im Jahre 1995 galt es auch für Pastor Hoppe, nach 33-jähriger Tätigkeit als Pastor an St. Stephan in den Ruhestand zu treten. Als Nachfolger kam Pastor Reinhard van Riesen auf die 1. Pfarrstelle. Das Pastorat in der Stephanstraße war lange Zeit verwaist, bis sich für die an St. Stephan noch freie, inzwischen 1/2 Pfarrstelle im Jahre 1995 Herr PZA Volker Thiedemann bewarb. Schwerpunkt seiner Tätigkeit lag im Gottesdienst und Kindergottesdienst (Kinderkirche). Herr Thiedemann verließ die Gemeinde im Jahre 1997, um eine volle Stelle als Pastor in der Mission zu übernehmen. Nach einer Umschulungsphase ging Pastor Thiedemann nach Tansania in Afrika, wo er mit seiner Frau in einer christlichen Gemeinde tätig war. Zur Zeit ist Pastor Thiedemann Oberkirchenrat bei der Landeskirche in Kiel. Als Nachfolgerin in St. Stephan kam 1997 Frau Pastorin Gunda Männel-Kaul in die Stephanstraße 117 und betreute von hier auch die Kinder der Kinderkirche und die Kindergärten der Gemeinde. Auch war sie im Wechsel mit Pastor van Riesen für den Gottesdienst zuständig. Um eine volle Stelle zu bekommen, wechselte Frau Männel-Kaul 2002 auf die in der Bramfelder Osterkirche frei gewordene Stelle. Im Jahr 2003 ging Pastor van Riesen in den Ruhestand.

hen und uns eingebracht, wo es vernünftig war, zum Wohle der Gemeinde und Gemeindeglieder. Hier einige Beispiele aus der Vergangenheit: Auf der Ebene der Kirchenmusik wurden schon zu Zeiten von Stephan Kroll mit Nachbarkirchen wie Christuskirche, Kreuzkirche, Poppenbütteler Marktkirche gemeinsame Konzerte und Veranstaltungen durchgeführt. Gemeinsames Singen am Michaelistag und Konzerte in der jeweiligen Gemeinde - auch im Gottesdienst - Austausch der Sänger und Sängerinnen bei Konzerten zur Unterstützung. Die verantwortlichen Kantoren aus dieser Region wie Dieter Schmeel, Harald Petersen, Stephan Kroll, Joachim Schweppe werden vielen in dankbarer Erinnerung bleiben. Auch wurde diese Reihe von unseren jetzigen Kantoren wieder aufgegriffen.Vielen Dank! Bei Ausfahrten z. B. des Seniorenkreises wurde schon immer die Nachbargemeinde mit eingeladen. Nach langer Bauzeit ist nun auch der Erweiterungsbau in der Stephanstraße 117, Obergeschoss, beendet und wird seit 2003 für die Gemeinde genutzt. Es befinden sich in den neu erstellten Räumen ein Archivraum, Abstellraum, Flur, Gemeinderaum,Teeküche und 2 WC. Diese Räume sind einladend für viele Aktivitäten, wie Gesprächsabende und KV-Sitzungen. „ Tut mir auf die schöne Pforte“ für St. Stephan in der Region.

Zur Zeit steht der Kirchengemeinde St. Stephan nur noch eine Pfarrstelle zur Verfügung. Einsparungen in der Region und beim Kirchenkreis machen das notwendig. Seit 2003 versieht Frau Pastorin Sybille Pajonk den Dienst an St. Stephan. Veränderungen in der Region, ein neuer Anfang ? Regionsdenken: Ja - auch wir an St. Stephan haben schon immer über den Tellerrand gese-

Pastor Reinhard van Riesen St. Stephan

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50-Jahre St.Stephan Pastoren / Hilfsprediger / PZA

Kirchendiener /Küster

1956 - 1971 1958 - 1959 1961 - 1962 1962 - 1995 1974 - 1975 1975 - 1983 1983 - 1991 1991 - 1993 1994 - 2003 1995 - 1997 1997 - 2002 2003 -

1956 - 1978 Max Schwandt 1978 Peter Stern

Hans Puschke Lothar Joppien Arno Czycholl Eckart Hoppe Herr Gehrke Erhard Tillmann Wolfgang Stückrath Anas Hamami Reinhard van Riesen Volker Thiedemann Gunda Männel-Kaul Sybille Pajonk

Kantoren / Organisten

1956 - 1957 1957 - 1963 1963 - 1974 1974 - 1982 1982 - 1983 1983 -

Walter Nolte Stephan Kroll Günther Hinz Martin Lutschewitz Ingeburg Vietze Hans-Werner Grottke

Gemeindeschwestern

Gudrun Jüngst Angelika Landmann Erika de Souza Martina Leu Frau Heppner-Berka

1. Kirchenvorstand / Kirchenälteste 13.09.59

Hans Bartels Margarete Baruschke Margarete Burrlein Hugo Hentschel Carla Klöden Hans Puschke Fritz Sternberg Der zur Zeit amtierende Kirchenvorstand

Büro

Frau Ecker Frau Strauch Frau Jordan Helma Dettmann Ursula Henkner Thekla Junker Marion Ennemoser Kindergärten / Leitung

Wilhelm Dietz Bert Gettschat Christine Grottke Siegrid Kohlstädt Sybille Pajonk Wilfried Reutter Peter Stern Gisela Weidemann Norbert Weidemann Gabriele Würfel

Gabriele Würfel Hedwig Tiedtke Rita Schmidt

Pastorin Gunda Männel-Kaul. 2002 am Altar in St. Stephan

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St. Stephan

Pastor Erhard Tillmann im Gespräch mit Küster Peter Stern

Chronologische Streiflichter Chronologische Streiflichter – Erinnerungen von Pastor Eckart Hoppe ls Pastor Seibt in Preetz, ehemals Pastor zu Großstradam in der Grafschaft Oels in Schlesien, sein altes Geläut auf dem „Glockenfriedhof“ in Hamburg entdeckte, ließ er unser altes Eisengussgeläut in Preetz herunternehmen und hängte stattdessen sein Heimatgeläut dort auf, ein 300-jähriges, überaus kunst- und wertvolles „Glockentrio“, das grüßte nun uns Schlesier, welche die Flucht nach Preetz gebracht hatte, lieblich, tröstlich, heimatlich.

A

Das alte Preetzer Eisengussgeläut verschwand aber nicht für immer – es grüßte mich heimatlich, als ich 1962 im Oktober meinen Dienst an St. Stephan antrat. Damals stand der Glockenstuhl auf der Erde neben dem halbfertigen Kirchturm. Der fröhlich – ernste Ewigkeitston der Glocken aber setzte sich fort in der Kraft der Stimme des Heroldes Christi, gemeint ist Pastor Puschke, „der Rufer in der Wüste“ von St. Stephan.

des ließ der Gemeindeverband diese Gebäude ohne grundwasserabsichernde Maßnahmen erbauen, so stand denn der Keller des Pastorates, als wir einzogen, etwa 20 cm unter Wasser. Unter den Amtsräumen wurden die Fluten durch eine Mauer abgesperrt und erreichten dort eine Höhe von gut 60 cm. Wenn man einen Stein über die bis zur Schulterhöhe besagten Mauerwerks verschlossene Türöffnung warf, platschte es gewaltig, was Besucher stets beeindruckte. Der Zugang zum Pastorat musste durch eine Böschung überwunden werden, da man inzwischen die Straße tiefer gelegt hatte. Nun überwand eine leiterartige Stiege diese Böschung. Pastor Puschke, inzwischen als Propsteiverweser tätig, wurde dieser Missstände ansichtig und sorgte über die Baubehörde für die sofortige Beseitigung dieser Übel.

Stephan Kroll Erster Kantor an St. Stephan Gemeindehaus Pillauer Straße 1964 entstand ein Gemeindezentrum auf der Bullenkoppel, einem moorigen Gelände; im Winter überflutet, lud dieses die Jugend einst zum Schlittschuhlaufen ein. Trotz dringender Bitten des Kirchenvorstan-

Der erste Kantor an St. Stephan war Stephan Kroll, der mit „12 – Stundenfleiß“ und großer Könnerschaft einen etwa 60 Mitglieder zählenden Chor zusammenbrachte. Sein Nachfolger war Günther Hinz. Der auf ihn folgende Kantor Martin Lutschewitz ging Anfang der 80er Jahre in ein Seniorenheim nach Mölln. St. Stephan

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Chronologische Streiflichter

Die Schwesternstation, die St. Stephan damals noch hatte, wurde von einer Diakonisse aus Stettin namens Gudrun Jüngst verwaltet, die stets in ihrer Schwesterntracht auf dem Fahrrad unterwegs war. Sie war das Urbild einer „Mutter der Armen“ und ihr Lohn war buchstäblich der, dass sie „dem Herrn dienen durfte“. Jeden Vormittag kam sie ins Pastorat und berichtete, wo die Pastoren Krankenbesuche machen sollten, zu Hause oder im Krankenhaus und wo Sterbende nach Trost durch das Abendmahl verlangten. Es folgten die Schwestern Elvira, Angelika und Erika, dann fiel die Schwesternstation den nordelbischen Neuerungen zum Opfer.

beker Kirchengeschichte zu Ende gegangen, die geprägt war von dem unbedingten Glauben an Christus, der ohne Verdienst und Würdigkeit irdischen Segen und ewiges Heil stiftet. Ihr soll ein ehrendes Gedenken bewahrt werden. Bevor Pastor Erhard Tillmann 1975 kam, war für ein knappes Jahr ein Pastor Gehrke da. Pastor Tillmann versah seinen Dienst unübersehbar und widmete sich besonders der Jugendarbeit. Als das alte „Preetzer Eisengeläut“ stillgelegt werden musste, weil eine Glocke gerissen war, sammelte Pastor Tillmann mit Fleiß und entsprechendem Erfolg für ein neues Geläut, aber er wurde dieser Mühe enthoben, als die Kirche von sich aus die Kosten für ein neues Geläut übernahm. Zum Glockenguss veranstaltete Pastor Tillmann einen Gemeindeausflug nach Heidelberg. Der Glockenmeister sagte, kurz bevor er die glutflüssige Bronzemasse aus dem riesigen Schmelzofen ließ: „Wenn ihr zu Hause erzählen wollt, wie der Glockenguss vonstatten ging, dann zitiert das Gedicht „Das Lied von der Glocke“ von Schil-

Pastor Puschke mit Schwester Gudrun (links) und Schwester Angelika Sekretärin im Pastorat Pillauer Straße, später Stephanstraße, war Frau Helma Dettmann. Sie war zeit ihres Daseins ein großer Segen für die Gemeinde. Sie war umsichtig, zupackend, gutgelaunt, ein Labsal für die Alten des Altenkreises. Sie organisierte die Sommerausflüge für den Altenkreis und war über ihr eigentliches Arbeitsgebiet hinaus tätig in Nachbarschaftshilfe, Krankenpflege etc., sie war ein unbezahlbarer guter Geist. Frau Carla Klöden war über 60 Jahre im Kirchenvorstand. Sie war das „Mädchen für alles“ und die Dauerhelferin in allen Diensten wie seinerzeit bei der Einsammlung des Diakoniegroschens, dem Vertrieb und der Finanzierung der alten Zeitung der Holsteinischen Landeskirche, der „Kirche der Heimat“. Sie war die „wandelnde Kirche“. Mit ihr ist eine Wands-

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St. Stephan

Carla Klöden

Diakoniestation

ler, denn genauso geschieht es auch heute noch.“ Später führte der Weg Pastor Tillmanns in die ländliche Gemeinde Altenkrempe in Ostholstein, wo er nach wenigen Jahren einem tückischen Krebsleiden erlag.

gewirkt hat, wurde noch einmal sehr deutlich am Sonntag Kantate des Jahres 2006 bei der Uraufführung der „Messe 2005“ von Prof. Heinz Wunderlich. Der Komponist war in diesem Gottesdienst zugegen, und es dürften ihm wohl einige Tränen der Rührung gekommen sein bei der kompetenten Interpretation seines Chorwerkes.

Pastor Wolfgang Stückrath, der Nachfolger von Pastor Tillmann, trat nach fast 8-jähriger Tätigkeit in den vorläufigen Ruhestand. Nach seinem Abgang war ich ein Jahr lang allein an St. Stephan, bis schließlich Pastor Reinhard van Riesen kam.

Frau Christine Grottke arbeitet mit sichtbarem Segen und Erfolg auch in der Kirchenmusik. Das „Kindermusiktheater St. Stephan“ ist ihre Schöpfung und im Raume „Ost – Hamburgs“ ohnegleichen.

Als Kantor war seit 1983 Hans-Werner Grottke tätig geworden, ein Mann mit unermüdlichem Einsatz und großer Opferbereitschaft. Was er in all den Jahren bis heute

Das Ehepaar Grottke und alle Chormitglieder leisten Erhebliches in der Alltagswelt der Kirchengemeinde mit Rat und Tat und so mancher seelsorgerlichen Hilfe.

23 Jahre Diakoniestation

Leistungen den Kassen in Rechnung gestellt.

m 02. Januar 1972 begann ich meine Tätigkeit als Gemeindeschwester in der Diakoniestation St. Stephan.

A

Nach 23 Jahren – im Mai 1995 – musste die Diakoniestation leider schließen. Der Abschied ist mir sehr schwer gefallen. Erika Mazur

Es war für mich eine schöne Zeit, die ich nicht missen möchte, konnte ich doch mit Rat und Tat den mir anvertrauten Patienten zur Seite stehen. Mein Aufgabenbereich war sehr vielfältig. Nach einem eingehenden Gespräch mit den Patienten – und meist deren Angehörigen am Anfang – kristallisierte sich recht bald heraus, wo meine Hilfe benötigt wurde. Meist war eine medizinisch-pflegerische Maßnahme nötig. Aber auch nur ein aufmunterndes Gespräch war sehr wichtig oder die Hilfe bei Behördengängen. Nach Einführung der Pflegeversicherung kam hinzu, dass jede medizinische Maßnahme vom Hausarzt verordnet und anschließend von der Krankenkasse bewilligt werden musste. Einmal monatlich wurden die erbrachten

Schwester Erika de Souza (jetzt Mazur) St. Stephan

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Die gemeindliche Arbeit an St. Stephan Die gemeindliche Arbeit an St. Stephan ie Kirchengemeinde St. Stephan ist reich an Schätzen, und viele sind noch gar nicht entdeckt.

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1. Die Gemeindearbeit: Glänzend und über die Grenzen St. Stephans hinaus bekannt ist seit vielen Jahren die musikalische Arbeit des Ehepaars Grottke. Es gibt die Kantorei, deren ca. 50 Mitglieder immer wieder im Gottesdienst aktiv sind. Darüber hinaus leitet Herr Grottke den Jugendchor. Frau Grottke leitet die Kinderchöre und das Kindermusiktheater. Die Aufführungen bereiten immer wieder vielen Gemeindegliedern große Freude. Die St. Stephan Brass Band unter der Leitung von Herrn Timo Hänf gehört seit langem dazu und auch der Männerchor Quartett Mozart unter der Leitung von Herrn Gunter Wolf ist mit St. Stephan verbunden. Beide wirken mehrmals im Jahr im Gottesdienst mit und geben Konzerte in der Kirche. Darüber hinaus gibt es noch weitere Schätze. Ein Schwerpunkt ist die Arbeit mit Kindern. Wir haben einen Kindergarten und eine Kindertagesstätte, in der engagierte und qualifizierte Mitarbeiterinnen wirken. Sie sorgen dafür, dass die Kinder unserer Gemeinde vertraut werden mit den Aussagen unseres Glaubens und Erfahrungen damit machen. Das wird auch deutlich in unseren Familiengottesdiensten und Andachten. Zum großen Bereich der Arbeit mit Kindern gehören auch die Angebote der Kinderkirche.Wir treffen uns zur Andacht und setzen alles Gehörte kreativ um. Die Kinderkirche wird getragen von einem vielseitigen und begabten Team, das ich gerne anleite. Uns verbindet die Begeisterung an der Arbeit und die Verantwortung für die Kinder. Kinderkirche und Konfirmandenarbeit gehören inzwischen zusammen. Ich lege großen Wert darauf, die Konfirmanden gleich in die Gemeindearbeit mit einzubinden. Im Unterricht nehmen wir das Thema der Kin-

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St. Stephan

derkirche auf und unterstützen uns gegenseitig.Wir merken, dass wir zusammen einiges auf die Beine stellen können. Auch in der Seniorenarbeit der Gemeinde sind unsere Konfirmanden aktiv. Im Blindenheim, in dem ich regelmäßig Gottesdienste feiere, machen sie im Rahmen eines Praktikums Besuche und helfen, wo sie gebraucht werden. Inzwischen führe ich schon den dritten Jahrgang in die Arbeit im Blindenheim ein. Es gibt hier bei uns seit vielen Jahren einen sehr aktiven Besuchsdienst, dessen Einsatz für unsere Gemeinde kostbar ist. Die Mitglieder des Besuchsdienstes kümmern sich um die älteren Mitglieder unserer Gemeinde und kommen damit besonders dem Auftrag des Stephanus, dem wir unseren Namen verdanken, nahe. Seit kurzem gibt es wieder einen wöchentlichen Seniorenkreis, der von einer kompetenten und begeisterten Mitarbeiterin angeboten wird, die lange Jahre im Bereich der Altenpflege Erfahrungen gesammelt hat. Ich freue mich auf weitere gute Zusammenarbeit. Außerdem haben wir in diesem Jahr begonnen, Geburtstagsfeiern für unsere älteren Gemeindemitglieder anzubieten. Nicht nur für die Seele, sondern auch für den Körper wird hier gesorgt: Bewegung, Entspannung,Tanz und Yoga werden auch für diese Altersgruppe angeboten, und dieses Angebot wird dankbar angenommen. Die Vielfalt unserer Gemeinde, von der ich an dieser Stelle nur einen Ausschnitt präsentieren kann, wird getragen von vielen. Seit vielen Jahren gibt es die Selbsthilfegruppe für Suchtkranke, einen Bastelkreis,Töpfern für Erwachsene und Gesprächsabende, in denen ich Schwerpunkte zu aktuellen Themen setze. Unser engagiertes und kreatives Redaktionsteam sorgt mit dem Gemeindebrief dafür, dass Informationen über unsere Gemeinde die Haushalte erreichen. Mir ist in meiner Gemeinde wichtig, die einzelnen Schätze zum Leuchten zu bringen und

Die gemeindliche Arbeit an St. Stephan

Brücken zueinander zu bauen. Nur zusammen können wir unseren Auftrag erfüllen, die Botschaft von der Liebe Gottes weiterzugeben. Dabei ist jeder wichtig.Wir haben alle unterschiedliche Gaben, die wir einbringen wollen in das große Ganze unserer Gemeinde. Jede Gabe ist auch immer eine Aufgabe. Ich erlebe meine Gemeinde als etwas Lebendiges, das wachsen muss und wachsen kann, wenn wir uns bewusst machen, dass wir einander stärken sollen und sich jeder an dem Platz einbringt, an dem er Gutes tun kann. Uns verbindet unser Glaube und wir sind nur glaubwürdig, wenn wir ihn leben. 2. Die Region: Seit meinem Start im Mai 2003 war der Blick über den eigenen Tellerrand hinaus in die Region wichtig. Zusammen mit der Kirchengemeinde Tonndorf, der Kirchengemeinde Emmaus und der Kreuzkirche bildet St. Stephan eine Region. Wie die regionale Zusammenarbeit in Zukunft aussehen wird, wissen wir noch nicht, aber wir müssen uns aufeinander zu bewegen und auf die gute Fügung Gottes vertrauen. Es wird darum gehen, auch weiterhin ein lebendiges und vielfältiges Gemeindeleben zu gestalten, auch wenn wir sparen müssen und die Ressourcen knapper werden. Es geht immer wieder darum, aus den gegebenen Umständen das Beste zu machen, gerade Krisen als Chancen zu sehen. Nicht nur im Kreis der Gemeinde St. Stephan, sondern auch in der regionalen Arbeit ist es wichtig, zuversichtlich zu sein und sich getragen zu wissen von Gottes Liebe. Schließlich haben wir mit unserem Glauben den kostbarsten Schatz, den man geschenkt bekommen kann.

meine pastoralen Aufgaben konzentrieren. Kirchenvorsteher wirken bei Gottesdiensten mit, indem sie die Lesungen übernehmen und Andachten gestalten. Uns ist bewusst, wie kostbar der Einsatz der Ehrenamtlichen für unsere Gemeinde ist, und ich bin zuversichtlich, dass wir noch weitere dazu gewinnen werden. Im Kirchenvorstand stellen wir immer wieder dankbar fest, wie groß doch die Bereitschaft der Gemeindemitglieder ist,Verantwortung für ihre Gemeinde zu übernehmen und die Gemeindearbeit auch finanziell zu unterstützen. Gerade in diesen Zeiten des Umbruchs in den Strukturen unserer Nordelbischen Kirche brauchen wir großes Engagement und viel Gottvertrauen. Ich vertraue darauf, dass wir gemeinsam noch viele Schätze entdecken werden. Ihre Pastorin Sybille Pajonk

3. Der Kirchenvorstand: Als engagiertes Team sollen wir unsere Gemeinde leiten.Viele Mitglieder unseres Kirchenvorstands sind schon seit vielen Jahren dabei und zeigen damit ihr kontinuierliches Engagement für St. Stephan.Wir haben hier einen ehrenamtlichen Vorsitzenden, der sich mit viel Zeit und Tatkraft und absoluter Zuverlässigkeit einsetzt. So kann ich mich auf St. Stephan

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Die kirchenmusikalische Arbeit Die kirchenmusikalische Arbeit Berichte von Hans-Werner Grottke och nirgends wurden wir bis jetzt so nett und unvoreingenommen aufgenommen wie hier.“

„N

Immer wieder hören wir dieses oder ähnliches von neuen Chormitgliedern. Und es ist wahr: Die intensive Beschäftigung mit dem Chorgesang gibt Heimat und lässt Heimat finden, für alle, die sie suchen. So gibt es diese Chorgemeinschaft fast von Anbeginn der St. Stephan Kirchengemeinde. Damals hat der bedeutende Kirchenmusiker Stephan Kroll die Chorarbeit an St. Stephan begründet und sie in der – fast noch – Nachkriegszeit zu frühen und eindrucksvollen Höhepunkten geführt. Nach seinem Stellenwechsel an die Christuskirche in München übernahm Günther Hinz diese Aufgabe und bereicherte die ausgezeichnete Chorarbeit mit einer ausgefeilten und gekonnten liturgischen Komponente, die vielen heute noch in Erinnerung ist. Mit Martin Lutschewitz folgte ein intensiv auf – auch neue – Orgelmusik ausgerichteter Musiker. Folgerichtig wurden durch seine Anregung klangliche Erweiterungen an der Orgel getätigt. Nach einer längeren Vakanz aus Gesundheitsgründen war unsere Kantorei leider geschrumpft, und mein Dienst begann im Januar 1983 mit 8 Sängerinnen und 2 Sängern. Unser Küster, Herr Stern, hatte sie treu bei der Stange gehalten. Doch der Wunsch zu singen, ließ die Kantorei wieder kontinuierlich wachsen und trotz einer Zeit, die vom Glück des Singens nichts wusste oder nichts wissen wollte, auf heute ca. 50 Mitglieder ansteigen. Es gab überaus viele beglückende Momente in diesen Jahren!

richtiger Intervalle eine nicht gekannte Freiheit der Stimme körperlich erleben lernt. . .‚ da löst sich manche mitgebrachte Last in Verstehen auf, lässt auf immer neue Weise spüren, dass es auch in den Aufregungen unserer Zeit etwas gibt, das höher ist als alle Vernunft. Diese Erfahrung wird zum Dank. Vielleicht lässt sich aus den wenigen Worten erahnen, warum bei Chorproben für Sängerinnen und Sänger Beständigkeit Trumpf wird. Und so möchte ich mich an diesem Ort bei allen Chormitgliedern herzlich bedanken für ihre Ausdauer, für die vielen Anstrengungen, für den großen Einsatz in musikalischen Bereichen wie den gemeindlichen und den finanziellen: Ob bei der Gestaltung von Festen (z. B. Saubere Gartenstadt), im Besuchskreis für Jubilare, bei Hilfestellung für Aussiedler, bei zupackender Hilfe (z. B. beim Ausbau und der Nutzbarmachung des Gemeindhauses) und dafür, so viele Zuhörerinnen und Zuhörer glücklich nach Hause entlassen zu haben. Hier ist auch der Ort, sich zu bedanken bei den vielen Spendenden im Musikförderkreis, für die kulturelle Förderung durch die Freie und Hansestadt – Bezirksamt Wandsbek – und natürlich bei den beharrlich Steuer zahlenden Kirchenmitgliedern.

Wenn man sich den Geheimnissen der großen Musik-Geister nähern darf, wenn man auf einmal die Richtigkeit der gesungenen Texte verstehen oder auch nur erahnen darf, wenn man allein schon beim Singen physikalisch

Hans-Werner und Christine Grottke seit 1983 an St. Stephan

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www.kantorei-st-stephan.de

St. Stephan

Die kirchenmusikalische Arbeit Liste aufgeführter Werke seit 1983 (unvollständig): J. S. Bach, Kantaten: 1985:Christus, der ist mein Leben (95), Der Friede sei mit dir (158), Bleib bei uns (6) 1986:Ich habe genug (82), Ich will den Kreuzstab gerne tragen (56) 1987:Jesus nahm zu sich die Zwölfe (22), Meinen Jesum lass ich nicht (154), 1988:Liebster Gott, wenn werd ich sterben (8), 0 Ewigkeit, du Donnerwort (20), Gelobet sei der Herr (129) 1989:Wer nur den lieben Gott lässt walten (93), Widerstehe doch der Sünde (54), Ein feste Burg (80) 1990:Jesu meine Freude (Motette) 1992:Wer weiß, wie nahe mir mein Ende (27), Allein zu dir, Herr Jesu Christ (33) 1993: (regelmäßig seit 2000 jeweils in der Heiligen Nacht):Weihnachtsoratorium 1-111 1994/2005/06: Weihnachtsoratorium IV-VI 1995:Wir danken dir Gott, wir danken dir (29), Schmücke dich, o liebe Seele (180), Gelobet sei der Herr (129)

1998:Wachet auf, ruft uns die Stimme (140, Ltg. Hartmut Kühne) 1999: Selig ist der Mann – Stephanuskantate (57) 2002/03: Johannespassion 2004:Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen (12), Widerstehe doch der Sünde (54) Bach-Konzerte: Konzert für zwei Violinen und Orchester d-moll (1987) Konzert für Violine und Orchester E-Dur (1989) Konzert für Violine, Oboe und Streicher d-moll (1986) Brandenburgisches Konzert IV (2004) W.A. Mozart: Spaur-Messe (1990/91), Krönungsmesse (Ltg. Hartmut Kühne 1998) 1988/92 F. Schubert: Messe G-Dur C. Franck 150 Psalm R. Schumann: Zigeunerleben, J. Brahms: 0 Heiland, reiß die Himmel auf, Zigeunerlieder A. Dvorak: Te Deum (1991/), Biblische Lieder~ Joachim Schweppe / der bedeutende Wandsbeker Komponist (1926-1999): Claudius-Kantate (teilweise Uraufführung 1991/96), Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit (Uraufführung 1996/04), Die Nacht ist

Von Anfang an besaß die Musik und das Singen einen hohen Stellenwert in St. Stephan St. Stephan

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Die kirchenmusikalische Arbeit vorgedrungen (Kantate 1999) Prof. Heinz Wunderlich: MESSE 2005 Uraufführung (14.05.2006)

Philharmoniker) Ensemble Vokalkolorit (2004/05) Amaryllis Quartett Bern (2005/06)

a cappella: Motetten v. H. Schütz, J. S. Bach, F. Mendelssohn-B., J. Brahms, A. Bruckner, u. v. a.

U.a. haben an St. Stephan solistisch gesungen und musiziert oder werden es im Jubiläumsjahr: Sopran: Dorothee Fries, Judith Wolf; Alt: Michaela Krusche, Brigitte Teichert; Tenor: Stephan Zelck, Benjamin Bruns, Holger Marks; Bariton: Prof. William Workman, Patrick Scharnewski; Bass: Matthias Lüderitz; Violine: Alfred Csammer (2006),Andrej Madatov (2002/03/04/06); Violoncello: Martin Löhr, Solocellist der Berliner Philharmoniker (1992/06); Trompete: Jan Esch,Timo Hänf, Gerhard u.Thilo Hoppe, Prof. Peter Kallensee, Hannes Läubin, Eckardt Schmidt; Oboe: Katharina Apel-Scholl, Olaf Schweppe; Klavier: Prof. Ewald Kehlenbach (1991), Keiko Kuida, Nadja Dan Bernhardt (2004, 2006); Naomi Yoshimura (2005); Orgel: Hartmut Kühne, Joachim Schweppe; Cembalo: Michael Fuerst (2003/04/06).

Nacht der Chöre (1993/96/97) Chorwochenenden auf Fehmarn u. Stralsund Chorreise nach Finnland (2002) Zu Gast in St. Stephan: Bremer Kammerchor am St. Petri-Dom unter Wolfgang Helbich (1990) Kammerchor Seelze (1990) Unterbringung des Windsbacher Knabenchores (1992) Frauenchor Sasel (1995) Krim Kosaken, Peters Quartett/Petersburg (1996) Amur Kosaken Chor des Fernseh- und Rundfunkchores St. Petersburg (1995) junge symphoniker hamburg (2002/ 03) Jenaer Madrigalkreis (2004, Kammerchor der Jenaer

Jugendchor St. Stephan

Zunächst haben alle jungen Mitglieder die Fähigkeit erworben, in jedem anderen Chor „einsteigen“ zu können. Leicht fiel es nun, am fremden Studienort oder gar im Ausland in Chören anzudocken und Freundschaften schließen zu können.

den Gegenbesuch des befreundeten Jugendchores „Skanupe“ in Hamburg 2002 zur Folge hatte und sogar eine Ehe stiftete. Ein zweiter Besuch „Skanupes“ in diesem Jahr erfolgt durch die offizielle Einladung zur Eröffnung der Riga-Tage in Hamburg (31 .08. – 04.09.06). In einem Vorkonzert werden die jungen Sängerinnen und Sänger teilweise wieder von Chormitgliedern St. Stephans aufgenommen – auch in unserer Kirche zu hören sein. Dass ein Berufssänger hier seinen Weg fand, freut besonders: Immer wieder hören wir begeisterte Stimmen von „unserem“ Tenor Stephan Zelck schwärmen, der in vielen Konzerten in Hamburg und deutschlandweit zu hören ist. Und so freuen wir uns weiterhin auf junge Leute, die gerne singen wollen!

Besondere Höhepunkte waren die spannenden Konzerte, die zusammen schweißten, die Chorfreizeiten, die lange Reise 2001 zur 800 Jahrfeier nach Riga, die neben unvergesslichen musikalischen und menschlichen Erlebnissen

Einige der gesungenen Werke: G. H. Homilius: Domine, ad adjuvandum me; Leonhard Lechner: Deutsche Sprüche von Leben und Tod; Henry Purcell: Remember, Hear my prayer;

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www.jugendchor-st-stephan-hh.de

igentlich darf man in Wandsbeks Gartenstadt gar keinen Jugendchor erwarten, der mit Engagement jenseits von Pop und Rock und inzwischen auch Gospels aktiv ist. Mit allem Auf und Ab hat sich dennoch seit 1983 stets ein Jugendchor gefunden, dessen Früchte nicht gering einzuschätzen sind!

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St. Stephan

Die kirchenmusikalische Arbeit Heinr. Schütz: Ein Kind ist uns geboren, Das ist je gewißlich wahr, Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, Die mit Tränen säen, Selig sind die Toten, Verleih uns Frieden, Gib unsern Fürsten, Also hat Gott die Welt geliebt; Joh. Seb. Bach: Jesu, meine Freude, Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf, Kantate: Aus der Tiefe rufe ich (131), F. Mendelssohn: Frohlocket, ihr Völker; Herr Gott, du bist unsre Zuflucht; Richte mich, Gott; Jauchzet dem Herrn, alle Welt; Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen; Abendsegen; Wer nur den

lieben Gott läßt walten (Kantate); Fr. Schubert: Messe G-Dur; R. Schumann: Zigeunerleben; A. Bruckner: Ave Maria, Locus iste, Christus factus est; Joh. Brahms: Warum ist das Licht gegeben den Mühseligen, Sieben Lieder op. 62, Zigeunerlieder; M. Reger: Unser lieben Frauen; Josef Reinberger: Abendlied; Willy Burkhard: Ich hebe meine Augen auf; Joh. M. Michel: Jubilate Jazz-Motette; div.Volkslieder aus verschiedenen Ländern u. v. a. m.

Jugendchor St. Stephan auf dem Domplatz in Riga (2001)

Kindermusiktheater St. Stephan

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983 entwickelte Christine Grottke aus dem Kinderchor das Kindermusiktheater.Als ausgebildete Schulmusikerin für höheres Lehramt war

www.kindermusiktheater-st-stephan.de

sie hierfür gut vorbereitet. Die Neigung, mit Kindern konsequent Musiktheater zu spielen, war damals im Gegensatz zu heutiger Zeit wenig ausgebildet, die Namensgebung „Kindermusiktheater“ zuvor nirgends zu entdekken, eine Einrichtung „Kindermusiktheater“ in dieser Konsequenz wohl kaum vorhanden gewesen. St. Stephan

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Die kirchenmusikalische Arbeit

Das Kindermusiktheater St. Stephan mit „Gudrun“ (nach der alten Rittersage) Viele Kinder haben inzwischen beim Musiktheaterspiel eine fröhliche Kinderzeit erlebt, haben zahllose Texte und Lieder mit Einsatz auswendig gelernt (was in der Vor-Pisa-Zeit von manchen hin und wieder sogar als Überforderung der Kinder angesehen wurde). Die Kinder haben mit Hingabe Theater gespielt und oft ihre Eltern mit der dauernden Wiederholung der spannenden Stücke „genervt“, haben das viel zitierte soziale Verhalten automatisch mitgenommen, auf den anderen achten gelernt, egal wie er/sie aussah und aus welchem Land er/sie kam, haben ihre eigene Persönlichkeit dabei entdecken und besser einschätzen gelernt und manche Grundvoraussetzung für den späteren Berufsweg, sei es als Erzieher/in, Lehrer/in, Sänger/in etc. erworben. Die Fähigkeit der Leiterin, die Stücke den Kindern immer wieder auf den Leib zu schreiben, kam dem sehr zu Pass.

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St. Stephan

Im Jahr 2000 wurde die kulturelle und sozial wirksame Arbeit des Kindermusiktheaters St. Stephan von der Wandsbeker Bezirksversammlung mit dem Wandsbeker Kulturpreis bedacht. Mit Freude ist zu erkennen, dass inzwischen an anderen Orten ähnliche Entwicklungsmöglichkeiten für Kinder aufgebaut werden. Und so hoffen wir, dass diese Arbeit noch lange fortgeführt wird, deren Ziele und Folgen die Leiterin wie folgt formuliert hat: Neben dem schönen Erfolg der Aufführungen sind es wichtige Ziele, die Kinder zum eigenständigen Lesen und Auswendiglernen zu motivieren, ihr Selbstbewusstsein beim Gruppen- und Solovortrag zu stärken sowie gute Inhalte und Kenntnisse (Geschichtliches, Kulturgut etc.) zu vermitteln, Liebe zum Singen, zur Musik und zum Rollenspiel zu entwickeln.

Die kirchenmusikalische Arbeit

Dass die Kinder dabei zu eigenen Ideen angeregt werden, ergibt sich von selbst und wird nach Kräften gefördert. Die positive Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und Jugendlichen zeigt erfreuliche Ergebnisse im Engagement der jungen Menschen für Gesellschaft sowie Kunst und Musik. Zwei bis fünf Produktionen pro Jahr (incl. fast jährliches Krippenspiel) gab es seit 1983 u.a.: Märchen: Der Affe als Mensch (Der junge Engländer), Die sieben Raben, Die Schneekönigin, Der Teufel mit den drei goldenen Haaren, Der verschwundene Weihnachtsmann, Kalif Storch, Schneeweißchen und Rosenrot, Schneewittchen und die sieben Zwerge; Geistliche Spiele: Abram und Sarai, Der Brunnen der Weisen (nach Selma Lagerlöf), Der kleine Hirte, Zahlreiche Krippenspiele; Weitere Stücke: Die Gudrunsage,Troja, Amerikastory, Robinson Crusoe, Musical Dance Fever, Undines Abenteuer (demnächst als DVD).

Die St. Stephan Brass Band stellt sich vor: ie St. Stephan Brass Band wurde 1972 von Herrn Pastor E. Hoppe und 20 Blechbläsern der gleichnamigen Kirchengemeinde in Hamburg-Wandsbek gegründet. Orientiert sich der Stil an der Klangvielfalt und Spielweise der original englischen Brass Bands, so wurden die Trompeten durch Cornets ersetzt – Es-Hörner in der Mittellage; Es- und B-Bässe im tiefen Blech. Unter professioneller Leitung erarbeitete sich die Band ein breit gefächertes Repertoire und nahm erfolgreich an bekannten Musikwettbewerben teil. Alle Musiker sind engagierte Amateure, die mit Spielfreude wöchentlich proben und in Konzerten den besonderen Charakter der Brass Musik gern einem breiten Publikum vermitteln möchten.

D

In der Band spielen zur Zeit 30 Musiker unter der Leitung ihres Dirigenten Timo Hänf.

Die Orgel Walcker-Orgel in St. Stephan besitzt klangliche Feinheiten. Diemanche

Die Walcker-Orgel in St. Stephan

Sie stammt aus der Nachkriegszeit und war zunächst von der Orgelbaufirma Walker als Vorführorgel gedacht. Auf der Bauzeichnung ist sie als op. 3628 mit der Jahreszahl 1955 katalogisiert (lt.Walcker Hausmitteilungen 1958). Die Orgelweihe in St. Stephan ist mit dem 16. März 1958 datiert. Nachdem im Laufe der Jahre manche der in dieser Zeit verwandten Materialien ihre Funktionstüchtigkeit eingebüßt hatten, gelang es in den Jahren 1995 — 1997, die Orgel grundlegend zu erneuern. In großer Dankbarkeit denken wir dabei an die große Spendenbereitschaft für die Sanierung, die - die klangschönen Teile belassend - unsere Orgel zu einem, wie wir hoffen, auf lange Sicht gut spielbaren und gerne gehörten Instrument werden ließ. Durch eine großzügige Spende wurde sogar eine Erweiterung möglich! Die Renovation wurde von der Hamburger Orgelbaufirma Beckerath solide durchgeführt. St. Stephan

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Jahresprogramm

Vorschau auf das Jahresprogramm 50 Jahre St. Stephan-Kirche ir laden herzlich ein, das Jahr der 50. Kirchweihe in Dankbarkeit für viel Gutes, das diese Kirchengemeinde in der kurzen Zeitspanne geben und nehmen durfte, zu feiern in Gottesdiensten, Konzerten und Aufführungen, beim gemütlichen Miteinander.

W

Kommen Sie und genießen Sie mit uns die vielen schönen Angebote für Jung und Alt! Ihre Pastorin Sybille Pajonk Ihr Kirchenvorstand St. Stephan

Datum

Beginn

Veranstaltung

Fr. 26.05.06

19 Uhr

Konzert: Baladins (Marseille) Hamburger Liedertafel Männerchor Quartett Mozart

K

Sa. 17.06.06

ab 13 Uhr

Sommerfest auf dem Kirchplatz mit Spielen, Grillen, Singen, Fotoausstellung mit Verkauf aktueller Luftbilder von der Gartenstadt und Umgebung

K/G

So. 18.06.06 Eintritt: 8 € (erm. 4 €)

19 Uhr

Amaryllis-Quartett Bern Géza Frid Nr. 3 op. 30 u. Nr. 4 op. 50 a, W.A. Mozart A-Dur KV 169 u. KV 464

K

Sa. 01.07.06

14-17 Uhr

Kindergarten-Sommerfest Pillauer Straße 84

17.– 27. Juni

Ort

K

Di. 29.08.06

19 Uhr

Jugendchor Skanupe / Riga in Verbindung mit Riga-Tagen (Schirmherrschaft Konsulin Dr. Sabine SommerkampHomann und Bürgermeister Ole v. Beust) Leitung: Erik Kravalis

K

So. 24.09.06

10 Uhr

Erntedankfest, Brass-Band, Pastorin Sybille Pajonk

K

So. 08.10.06 Eintritt: 8 € (erm. 4 €)

19 Uhr

Violinkonzert, Andrej Madatov spielt Werke von J. S. Bach u. a.

K

Sa. 4.11.06, So. 5.11.06, Mo. 6.11.06 2,50 €/Kind. 5 € Erw.

16 Uhr

Kindermusiktheater St. Stephan: „Die sieben Raben“ Musikmärchen frei nach den Gebrüdern Grimm von Christine Grottke

Gs

So. 12.11.06 Eintritt: 8 € (erm. 4 €)

17 Uhr

Klavierkonzert Nadja Dan Bernhardt, Mussorgskij Bilder einer Ausstellung, Mozart Sonate D-Dur KV 311, Chopin Ballade Nr. 1 op. 23, K.-H. Pick Toccata

Gs

K = Kirche G = Gemeindehaus Stephanstraße 117 Gs = Gemeindesaal Pillauer Straße 86

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St. Stephan

Jahresprogramm Datum

Beginn

18.– 25.11.06

Veranstaltung

Ort

Fotoausstellung mit Verkauf aktueller Luftbilder von der Gartenstadt und Umgebung

G

So. 19.11.06

10 Uhr

Jubiläumsgottesdienst: Mozart: Krönungsmesse Streicherensemble H. Rein, Kantorei St. Stephan, Ltg.: H.-W. Grottke, Pn. S. Pajonk

K

Di. 21.11.06

19 Uhr

Kirchweihjahrestag Gemeindeabend und Zusammenkunft mit ehemaligen Konfirmanden Jahrgänge 1957 / 1958

K/G

Mi. 22.11.06

19 Uhr

Bußtagsgottesdienst, Brass-Band St. Stephan Pastorin Sybille Pajonk

K

Sa. 25.11.06 Eintritt: 12 € (erm. 8 €) *)

17 Uhr

Jubiläumskonzert, Bach: Cembalokonzert d-moll, Mozart: Krönungsmesse, Schweppe: Konzert f. Engl. Horn, Dvorák:Te Deum, J.Wolf, B.Teichert, St. Zelck, P. Scharnewski, O. Schweppe, M. Fuerst, Streicherensemble H. Rein, Hamburger Liedertafel, Quartett Mozart, Kantorei St. Stephan, Ltg.: H.-W. Grottke

K

So. 26.11.06

10 Uhr

Gottesdienst /Ewigkeitssonntag, Pn. S. Pajonk, Jugendchor

K

So. 03.12.06 Eintritt: 12 € (erm. 8 €)

17 Uhr

„Erschaffung der Erde“ (nach Genesis 1+2) von und mit Alfred Csammer,Violine. Ein einmaliges Geigenerlebnis! Sprecher:Wilhelm Dietz

K

So. 10.12.06

18 Uhr

Adventskonzert Männerchor Quartett Mozart, Ltg.: Gunter Wolf

K

Sa. 16.12.06

18 Uhr

Adventskonzert St. Stephan Brass-Band-Hamburg Ltg.: Timo Hänf

K

So. 17.12.06 Eintritt: 12 € (erm. 8 €)

17 Uhr

Martin Löhr, Violoncello Solocellist der Berliner Philharmoniker: J. S. Bach Suiten I, IV u.VI

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So. 24.12.06 fr. Eintritt

23 Uhr

Christmette: J. S. Bach Weihnachtsoratorium I-III Orchester und Kantorei St. Stephan

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So. 07.01.07

17 Uhr

J. S. Bach: Weihnachtsoratorium IV-VI (geplant)

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*) Die Veranstaltung wird gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg –Bezirksamt Wandsbek- sowie durch den Musikförderkreis St. Stephan. Bei allen Konzerten, die von der Kirchengemeinde veranstaltet werden, erhalten Jugendliche bis inklusiv 17 Jahre freien Eintritt. Für Schüler und Studenten mit gültigem Schüler- bzw. Studentenausweis beträgt der Eintritt jeweils 6 Euro.Arbeitslose mit gültigem Leistungsbescheid erhalten freien Eintritt. Kartenvorverkauf 1 Monat vor Veranstaltung: Gemeindebüro, Zeitschriften Dautert /Tilsiter Str. 42,Abendkasse. Zusätzliche Infos über den Gemeindebrief und Internet: www.st-stephan-hamburg.de

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Zu Gast in St. Stephan

Andrej Madatov - Violine Michael Fuerst Seine intensive Konzerttätigkeit hat einen Schwerpunkt in dem Repertoire für Violine Solo, welches er ständig erweitert. Seine Virtuosität und seine ausgeprägte Sensibilität erregen überall Bewunderung.

Der gebürtige Amerikaner Michael Fuerst ist Spezialist für alte Musik und historische Aufführungspraxis. Neben zahlreichen Konzerten im In- und Ausland und CD Aufnahmen bei der Deutschen Grammophon und Organum Classics, musiziert er u. a. mit international renommierten Ensembles wie Musica Antiqua Köln unter Leitung von Reinhard Goebel und Concerto Palatino.

Prof. Heinz Wunderlich ©: Boris Georgiev

Prof. Heinz Wunderlich gehört zu den renommiertesten Vertretern deutscher Organisten. 1958 wurde er an die berühmte Arp-Schnitger-Orgel der Hauptkirche St. Jacobi in Hamburg berufen.Von 1959 bis 1989 wirkte er als Professor für Orgel und Improvisation an der Hamburger Musikhochschule. Am 14. Mai 2005 war er Gast bei der Uraufführung seiner MESSE 2005 durch die Kantorei St. Stephan in unserer Kirche. (fand bereits statt)

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Gustav Frielinghaus, Lena Wirth, Lena Eckels,Yves Sandoz Das Amaryllis-Quartett wurde im Jahr 2000 an der Hochschule für Musik und Theater Bern in der Schweiz gegründet. Es spielt regelmäßig in Konzertreihen in der Schweiz (Luzern) und in Deutschland. Z. Zt. startet das Amaryllis Quartett seine eigene Konzertreihe in Hamburg (Laeiszhalle).

Zu Gast in St. Stephan

Martin Löhr, Solocellist der Berliner Philharmoniker

Nadja Dan Bernhardt, Klavier Die gebürtige Bulgarin Nadja Dan Berhardt begann ihre Karriere als Wunderkind mit vier Jahren. Mit fünf stellte sie im bulgarischen Fernsehen eigene Kompositionen vor. Mit vielen Preisen bedacht bringt sie ihr großes Repertoire als Pianistin auf ausgedehnten Tourneen in Deutschland, Holland und Österreich und bei Meisterkursen in Deutschland und Japan zum Klingen. Seit September 2001 unterrichtet sie an der Stage School of Music, Dance and Drama Hamburg und schreibt neben der Konzerttätigkeit Musik für Bühnenstücke.

studierte in Hamburg bei Wolfgang Mehlhorn, in New York bei Zara Nelsova und in Berlin bei Wolfgang Boettcher. Neben verschiedenen solistischen Auszeichnungen konnte er mehrmals internationale 1. Preise mit seinem Klaviertrio „Jean Paul“ erzielen: beim Internationalen Kammermusikwettbewerb in Osaka 1993 und in Melbourne 1995. Löhr gewann 1995 ausserdem den 1. Preis im Internationalen Cellowettbewerb „Jeunesse Musicales“, Belgrad. Seit 1996 ist er Solocellist der Berliner Philharmoniker und bereist nebenher mit seinem Trio „Jean Paul“ die ganze Welt.

Alfred Csammer – Violine Der Geigenvirtuose Alfred Csammer wird sein eindrucksvolles Werk „Erschaffung der Erde“ nach Genesis 1 und 2 erstmals in Hamburg vorstellen, mit dem er bei mehreren Aufführungen im Stuttgarter und Karlsruher Bereich gemeinsam mit einem der profiliertesten Sprecher des deutschen Theaters, Kurt Müller-Graf, tiefen Eindruck hinterließ.

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Am Anfang waren wir im Kindergarten zu dritt: Frau Dalldorf, Frau Arndt und ich. Später kamen andere Kolleginnen dazu, u.a. Frau Steiger, die vor der Gründung des Kindergartens schon eine Spielstunde in der Gemeinde leitete.Weil kein anderer Patz zur Verfügung stand, stellte ich einen Schreibtisch in meine Wohnung, und ausgestattet mit einem

Taschenrechner war das Büro komplett. Die Familien mit ihren Kindern standen im Mittelpunkt unserer Arbeit und die familiäre Atmosphäre zeichnet auch noch heute unseren Kindergarten aus. Der Pastor wohnte in der Nachbarschaft, und eine enge Zusammenarbeit war selbstverständlich. Ich habe viele gute Erinnerungen an die Anfangsjahre unseres Kindergartens. Für alle unvergesslich ist sicherlich die Kindergartenreise nach Neuwerk, wo wir in großen Zelten übernachteten und Frau Arndt uns alle bekochte. Die Kindergartenreisen sind nach wie vor Höhepunkte im Kindergartenjahr.Viele Jahre fuhren wir ins Freizeitheim Ketzendorf. Nach der Schließung wurde das evangelische Freizeitheim Reiherhorst unsere zweite Heimat. Hier feierten wir mit vielen Kindern und ihren Eltern im Jahr 2002 das 30-jährige Bestehen des Kindergartens. Mit der Zeit änderte sich der Anspruch an die Kindergartenarbeit. Die Verwaltung und Organisation beanspruchte mehr Zeit, immer mehr staatliche Vorgaben reglementierten unsere Arbeit. Treffen im Diakonischen Werk, unserem Dachverband, damals noch in der Bugenhagenstraße, fanden regelmäßig statt. Mit den Leiterinnen der Kindertageseinrichtungen, die zum Kirchengemeindeverband Wandsbek gehörten, entwickelte sich eine freundschaftliche Zusam-

Antje Arndt, heute ehrenamtlich in der Kinderarbeit tätig

Gabriele Würfel, Leiterin der Kindertagesstätte

m Juni 1972 wurde auf Initiative von Herrn Pastor Erhard Tillmann der Kindergarten St. Stephan in den Räumen des Gemeindehauses Pillauer Str. 84 für 60 Kinder in drei Gruppen im Alter von 3 – 6 Jahren ins Leben gerufen. Vielerorts etablierten sich damals evangelische Kindergärten, denn die Nachfrage war groß. Zwei Jahre später wurde auf dem Gelände des Bundeswehrkrankenhauses ein Kindertagesheim für 20 Kinder im Alter von 3 – 6 Jahren und 20 Schulkinder eröffnet. Die Gemeinde übernahm die Trägerschaft, das Kindertagesheim stand als Betriebskindergarten hauptsächlich den Kindern der Angestellten des Krankenhauses zur Verfügung.

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menarbeit, die uns auch heute noch wichtig ist. Dabei lernte ich Frau Tiedtke und später Frau Schmidt kennen, die den „Bundeswehrkindergarten“ leiteten. Wir tauschten uns über die gemeinsame Arbeit aus, und es entwickelte sich eine immer stärkere Zusammenarbeit.Trotz aller Veränderungen war und blieb die Arbeit mit den Kindern und den Familien das wichtigste Element unserer Arbeit, tatkräftig unterstützt von Pastoren und Pastorinnen. Mit Herrn P. Tiedemann feierten wir einen ungewöhnlichen Gottesdienst im Gemeindehaus Pillauer Str. 86, dessen Höhepunkt die Taufe unserer Arche Noah auf dem Spielplatz war.Von der engagierten Arbeit von Frau P. Männel-Kaul haben wir alle profitiert, wobei ich manchmal im Zweifel war, wer mehr geliebt wurde, sie oder ihre Plüschgiraffe Lisa. Unsere Kinder nehmen an der Kinderkirche teil, singen im Kindermusiktheater und gestalten Familiengottesdienste.

Vor fünf Jahren wurden der Kindergarten Pillauer Str. 84 und das Kindertagesheim in der Stephanstr. 152 a (ehemaliger Bundeswehrkindergarten) zur Kindertagesstätte St. Stephan unter einer Leitung vereinigt. Zur Zeit betreuen 10 Mitarbeiterinnen rund 100 Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren. Mein Büro hat sich mit Computer und Internet total verändert, der Taschenrechner ist aber nach wie vor unverzichtbar. Ich blicke mit Stolz auf unsere geleistete Arbeit zurück. Auch in Zukunft müssen wir mit Veränderungen leben und Probleme bewältigen. Ich glaube aber, dass wir - Eltern, Kindertagesstätte und Gemeinde - die Anforderungen meistern und noch viele erfolgreiche Jahre Kindergartenarbeit für die Gemeinde St. Stephan vor uns liegen. Gabriele Würfel

Gedanken zum Jubiläum.

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Jahre St. Stephan in WandsbekGartenstadt. Diesem KirchweihJubiläum sei dieses vorangestellt:

Unserem Herrgott sei Lob und Preis und Dank für das, was er dieser seiner Gemeinde gegeben hat und was er mit seinem Segen durch unsere Hand hat werden lassen. Möge die Kirche Jesu Christi in uns und in St. Stephan bleiben und wachsen. So lasst uns gemeinsam das Kirchweih-Jubiläum begehen. Der Herr ist mit uns und wir dürfen getrost auch einen Blick zurück werfen. Es sollte ein Blick der Dankbarkeit, des Trostes und der Demut sein, und vielleicht darf auch ein wenig Stolz dabei sein. Viele unserer älteren Gemeindeglieder können noch an die damalige Einweihungsfeier

zurückdenken. Erinnerungen werden wach an die neue Kirche - damals noch ohne Turm - an den Festgottesdienst mit Pastor Puschke, an die vielen Festansprachen und an verschiedene Personen, die in den neuen Gemeinderäumen an den Feierlichkeiten teilnahmen. St. Stephan

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Und dann an die Zeit danach: 1959 wurde der Turm gebaut, eine Art Wahrzeichen der Gartenstadt. 1977 kam das neue Geläut. Die drei Bronzeglocken wurden geweiht und in den Glockenstuhl – rund 30 Meter über Straßenniveau – hochgezogen. Manch einer mag dabei an Friedrich Schillers „Lied von der Glocke“ gedacht haben, das da endet: „Ziehet, ziehet, hebt. Sie bewegt sich, schwebt. Freude dieser Stadt bedeute, Friede sei ihr erst Geläute!“ Das mag für die Älteren in Erinnerung an den 2.Weltkrieg noch ein sehr inniger Wunsch gewesen sein. Inzwischen haben wir uns in der Gartenstadt und in Nord-Hinschenfelde an unsere Kirche, an ihr sonntägliches Geläut gewöhnt.Auch die Nicht-Kirchgänger möchten sie nicht missen. Sie ist ein Stück Heimat geworden. Um sie zu erhalten, sie zu verschönern und die Gemeindearbeit zu verbessern, hat es immer wieder Aktivitäten der Gemeindeglieder gegeben. Ich erinnere an die große Spendenaktion für die zu renovierende Orgel. Nahezu DM 45.000,- wurden hierfür 1994/95 aufgebracht. Die fehlenden Mittel steuerte der damalige Kirchengemeindeverband Wandsbek bei. Mit jetzt 17 Registern haben wir ein Instrument in unserer Kirche, das sowohl in Gottesdiensten als auch bei Konzerten in prachtvoller Weise zum Lobe unseres Gottes und zur Erbauung der Gemeinde erklingt. Liebhaber von Orgelmusik wissen das besonders zu schätzen. Schmiedeeiserne Kerzenleuchter an den Wänden im Kirchenschiff, eine kunstvoll gestickte neue Altardecke und ein neuer Läufer im Altarraum wurden mit Spendengeldern beschafft. Auch die neuen Vorhänge und Tische im Gemeindesaal konnten so eingekauft werden. Besonders hervorzuheben ist der beispiellose jahrelange handwerkliche Einsatz von vielen, auch jungen Gemeindegliedern beim Um- und Erweiterungsbau unseres Gemeindehauses und natürlich die vielen Geldspenden für die

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Materialbeschaffung. Und immer wieder ergeben sich Situationen, bei denen auf ehrenamtliche Hilfe zurückgegriffen werden kann, wie zum Beispiel jetzt bei der Installation einer Sprachverstärkeranlage in unserer Kirche. Eine beachtliche finanzielle Unterstützung erfährt die Gemeinde durch die Mitglieder im Förderkreis St. Stephan und im Musikförderkreis St. Stephan. Ihre regelmäßigen Spenden sind bei den immer geringer werdenden Kirchensteuerzuweisungen eine große Entlastung für den Gemeindehaushalt und finanzielle Unterstützung der musikalischen Veranstaltungen. Der Kirchenvorstand sieht sich durch dieses vielseitige Engagement der Gemeindeglieder in seiner Arbeit bestärkt und ermutigt, weiter für den Erhalt von St. Stephan in der Gartenstadt einzutreten. Er spricht allen, die sich in so vielfältiger Weise für die Gemeindearbeit und für das Weiterbestehen ihrer St. Stephan-Kirche in der Gartenstadt eingesetzt haben, auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön aus. So lasst uns miteinander für die Zukunft unserer Kirche und Gemeinde Gott um Hilfe bitten. Er möge seine segensreiche Hand nicht von uns nehmen und uns zu unserem Tun seinen Geist schenken. (Norbert Weidemann) Vorsitzender des Kirchenvorstandes

Impressum

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