50 Jahre VÖK –

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50 Jahre VÖK – VEREINIGUNG ÖSTERREICHISCHER KUNSTSTOFFVERARBEITER 1958 – 2008: 50 Jahre im Dienste der österreichischen Kunststoffwirtschaft Nach dem ...

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50 Jahre VÖK – VEREINIGUNG ÖSTERREICHISCHER KUNSTSTOFFVERARBEITER 1958 – 2008: 50 Jahre im Dienste der österreichischen Kunststoffwirtschaft Nach dem Zweiten Weltkrieg – als Österreich noch von vier Besatzungsmächten besetzt war – begann aus kleinsten Anfängen der Aufstieg der österreichischen Kunststoffwirtschaft. War es vorerst der Mangel an herkömmlichen Rohstoffen, wie Eisen, Stahl, Aluminium, Papier, Textilien usw., der zu den sogenannten „Ersatzstoffen“ greifen ließ, so waren es später die hervorragenden Eigenschaften der neuen Werkstoffe, die den Siegeszug der Kunststoffe beflügelten. Die ersten Verarbeiter der neuen Werkstoffe waren praktisch „Autodidakten“: es gab weder Fachleute, noch Ausbildungsmöglichkeiten für Kunststofftechniker, es gab auch keine Standesvertretung für Kunststoffverarbeiter, die für einen geordneten Lehrbetrieb hätte sorgen können. Die Kunststoffverarbeiter wurden damals von der Wirtschaftskammer noch nicht als eigenständiger Berufszweig anerkannt, sondern den Drechslern und Bürstenbindern zugeordnet. In dieser Situation war es Hugo Kerbler, Inhaber einer Handelsfirma für Kunststoffe in Wien, der um 1950 im Österreichischen Gewerbeverein eine Plattform für die kunststoffverarbeitenden Betriebe schuf. Durch Fachvorträge und Exkursionen kam es zu einem wertvollen Erfahrungsaustausch, der den Wunsch nach einer eigenen Fachvertretung mit der Möglichkeit der Ausbildung von Fachkräften verstärkte. Es waren die „Kunststoff-Firmen Österreichs der ersten Stunde“, wie Akalit, Augmüller, Beran, Dietzel, Eder-Roos, Feller-Polland, Kocian, Kundigraber, Mekusta-Pauler, Multiplast-Zavesky, Pessl, Puzelik, Röhrig und Schmidberger, die Hugo Kerbler zusammenführte und aus denen schließlich im Jahre 1958 die VEREINIGUNG ÖSTERREICHISCHER KUNSTSTOFFVERARBEITER, die nun schon legendäre VÖK hervorging. Seither hat die VÖK in vielerlei Hinsicht die Initiative für die erfolgreiche Entwicklung der österreichischen Kunststoffwirtschaft ergriffen: -

die VÖK förderte die Errichtung einer Höheren Abteilung für Kunststofftechnik am TGM

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die VÖK nahm durch ihre Vorstandsmitglieder aktiv an der Gründung der GFKT teil, eine Voraussetzung für die erfolgreiche Ausbildung von Kunststofftechnikern am TGM

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die VÖK förderte die Errichtung einer Fakultät für Kunststofftechnik an der Montan-Universität Leoben

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die VÖK initiierte die Bildung einer Standesvertretung in der Wirtschaftskammer Österreich durch Gründung von Innungen für Kunststoffverarbeiter in allen Bundesländern, deren BundesInnungsmeister und Landesinnungsmeister von der VÖK gestellt wurden.

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die VÖK initiierte die Schaffung des Lehrberufes „Kunststoffverarbeiter“, durch den bis heute tausende junge Menschen einen sicheren Arbeitsplatz gefunden haben

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die VÖK fördert die Ausbildung von Kunststofftechnikern durch einen bereits 1965 geschaffenen „VÖK-Stipendienfonds“, durch den bisher mehr als EUR 300.000 ausgeschüttet werden konnten

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die VÖK vertiefte durch Exkursionen, die bis nach Japan, Hong Kong und den USA führten, das Verständnis für die Wichtigkeit internationaler Beziehungen und den damit verbundenen Exportmöglichkeiten

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die VÖK organisierte Gemeinschaftsreisen zu Kunststoffmessen und Ausstellungen in ganz Europa und ermöglicht auch Schülern und Lehrkräften den Besuch der „K-Messen“ in Düsseldorf

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die VÖK informiert seit nunmehr 50 Jahren durch regelmäßig stattfindende VÖK-Vortragsveranstaltungen im Festsaal des Österreichischen Gewerbevereins die Kunststoffverarbeiter, sowie die Lehrkräfte und Schüler der einschlägigen Höheren Technischen Lehranstalten und die Professoren und Studierenden der Universitäten über die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Maschinen, Rohstoffe, Technologien und Produkte der sich rasant entwickelnden Kunststofftechnik.

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die VÖK förderte die nationale und internationale Normung auf dem Kunststoffgebiet durch Entsendung entsprechender Experten, und

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schließlich fördert die VÖK die Zusammenführung der österreichischen Kunststoffverarbeiter, Rohstoffhersteller und Maschinenlieferanten, der Lehrkräfte, Studierenden und der Funktionäre in den Standesvertretungen zu einer großen österreichischen „Kunststoff-Familie“! Sie gibt damit den Vertretern der Kunststoffwirtschaft den Rückhalt und die Kraft, wichtige Anliegen der Kunststoffwirtschaft durchzusetzen.

Wenn Österreich heute eine Hochburg der Kunststofftechnik ist, wenn Österreich zu den führenden Ländern bei der Erzeugung von Maschinen und Rohstoffen für die Kunststoffwirtschaft zählt und auch als Produzent und Zulieferant für innovative Produkte auf dem Gebiet des Automobilbaues, der Flugzeugtechnik und vieler anderer Bereiche einen hervorragenden Platz einnimmt, so ist dies nicht zuletzt auch auf die uneigennützige Tätigkeit der Funktionäre der VEREINIGUNG ÖSTERREICHISCHER KUNSTSTOFFVERARBEITER, der VÖK, zurückzuführen. Und die Saat geht weiter auf: in den Bundesländern sprießen die KunststoffCluster, eine Entwicklung, die von der VÖK mit großer Freude unterstützt wird. Die von der VÖK jahrzehntelang allein getragene Förderung der österreichischen Kunststoff-Wirtschaft geht nun in die Breite und gewinnt an Dynamik. Das Präsidium der VÖK dankt an dieser Stelle allen Mitgliedern und Firmen der Rohstoff- und Maschinenindustrie, sowie allen Behörden und öffentlichen Institutionen, der Wirtschaftskammer, den Bundesministerien für Unterricht, Wissenschaft und Wirtschaft, der Montan-Universität Leoben, dem TGM-Wien, dem Österreichischen Gewerbeverein und zahlreichen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft für die jahrzehntelange erfolgreiche Zusammenarbeit. Wir verbinden diesen Dank mit der Bitte, der VÖK auch weiterhin Vertrauen zu schenken. „50 Jahre im Dienste der österreichischen Kunststoffwirtschaft“ wird uns auch weiterhin Verpflichtung sein! (E. Pöcksteiner)