A K T U E L L - JENZ GmbH

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A K T U E L L Informationen für Kunden und Mitarbeiter Nr. 52 | November 2015 gabe s u a r e d Son 015 2 a c i n h Agr itec HEM 593 R Cobra Neu auf...

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A K T U E L L Informationen für Kunden und Mitarbeiter

Nr. 52 | November 2015

gabe s u a r e d Son 015 2 a c i n h Agr itec

HEM 593 R Cobra Neu auf der Agritechnica Hackschnitzelqualität Anforderungen an Hackschnitzel nehmen zu FS Energieholz Eine Zahl, die für sich spricht Westcon Equipment Ltd Seit 1993 erfolgreich mit JENZ-Maschinen

Inhaltsverzeichnis

JENZ AKTUELL Nr. 52

Geleitwort 3 Neu auf der Agritechnica: HEM 593 R Cobra Drehbare Fahrerkabine spart Zeit/ Mittiges Auswurfgebläse erweitert Einsatzmöglichkeiten Hackschnitzel ist nicht gleich Hackschnitzel Anforderungen an Hackschnitzelqualität nehmen zu

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Bei den Möslingers geht es voran 8 Österreicher investiert in Infrastruktur und einen neuen HEM 593 Z mit Hydraulikgebläse Doppelt gefällt besser Für die Ritter Recycling GmbH baut JENZ erstmals einen Chippertruck sowohl mit zentrischem Gebläse als auch mit Förderband

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Eine Zahl, die für sich spricht 12 Die AZ 55 mit Raupenlaufwerk von André Sauer hat schon 16500 Betriebsstunden auf dem Tacho „Wettbewerber kommen und gehen, aber wir sind immer noch da“ Westcon Equipment setzt seit 1993 erfolgreich auf JENZ-Maschinen

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Messetermine 16 Preisgekrönt 16 Impressum Herausgeber: JENZ GmbH Maschinen- und Fahrzeugbau, Wegholmer Str. 14, 32469 Petershagen Tel.: +49 (0) 5704/9409-0 Fax allgemein: +49 (0) 5704/9409-47 Fax Ersatzteile: +49 (0) 5704/9409-40 © November 2015 ViSdP: Uwe Hempen-Hermeier Redaktionelle Mitarbeit: Melanie Horstmeier Layout: Anke Schröter Die Inhalte von JENZ Aktuell wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Technische Änderungen vorbehalten.

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Geleitwort

JENZ AKTUELL Nr. 52

Liebe Leserinnen und Leser, die „aus den Fugen geratene Welt“ hat in diesem Herbst für jeden sichtbar auch unser Land in Form eines nicht enden wollenden Stroms flüchtender Menschen erreicht. Ursache dafür sind die furchtbaren Erlebnisse dieser Menschen im Bürgerkrieg in ihrer Heimat. Ich bin Optimist und hoffe darauf, dass die Weltgemeinschaft die Ursachen dieser Kriege in der nächsten Zeit durch Einsatz von Vernunft in Verbindung mit entschlossenem Handeln beseitigen wird. Schwieriger wird es jedoch bei der drohenden nächsten Welle von Flüchtenden werden, nämlich den Menschen, die aufgrund der Klimaveränderung ihr Land verlassen müssen. Auf der im November in Paris stattfindenden Weltklimakonferenz wird dazu wieder über Lösungen beraten. Am Ende wird dann ganz sicher wieder dringend die forcierte Nutzung von alternativen Energien angemahnt werden. Und damit sind wir bei unserem Slogan: „Biomasse – Energie für die Zukunft“, er ist aktueller denn je. Um die nachwachsende Energie aus holzartiger Biomasse in den erforderlichen Mengen aufzubereiten, sind leistungsstarke Maschinen notwendig. Wir werden die Agritechnica 2015 nutzen, um Ihnen zu zeigen, was es dazu bei JENZ an Neu- und Weiterentwicklungen gibt. Den Schwerpunkt

setzen wir dabei auf zwei Mobilhacker. An erster Stelle steht der neue Chippertruck HEM 593 R Cobra. Bei diesem Chippertruck muss der Fahrer seinen Sitz zum Bedienen des Hackers nicht mehr wechseln, stattdessen dreht er einfach die hoch komfortable Fahrerkabine seines LKWs und verschafft sich so ein überragendes Sichtfeld auf seinen Arbeitsbereich. Natürlich kann er jetzt auch von seinem Fahrersitz aus den Chippertruck mit voller Motorleistung mechanisch vorfahren. Trotz aller Weiterentwicklungen im Bereich der Mobilhacker auf LKW-Basis sind nach wie vor auch traditionelle Maschinen mit Zapfwellenantrieb gefragt. In der letzten Zeit ist in diesem Bereich unsere HEM 593 Z sehr erfolgreich und daher finden Sie diese Maschine auch auf unserem Stand. Beide Maschinen sind mit wichtigen Weiterentwicklungen im Bereich der Hackschnitzelaustragung versehen. Diese Neuheiten werden Ihnen sowohl Vorteile im Bereich der Logistik als auch im Bereich der Hackschnitzelqualität verschaffen. Fassen wir es zusammen: Wenn Sie im Bereich der Aufbereitung holzartiger Biomasse tätig sind, sollten Sie in jedem Falle auf unserem Stand 26C21 in Halle 26 vorbeikommen und sich ausführlich informieren lassen. Unser Standteam steht bereit, wir freuen uns auf Ihren Besuch und heißen Sie herzlich Willkommen. Ihr

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HEM 593 R Cobra

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Maschinenvorstellung

Neu auf der Agritechnica: HEM 593 R Cobra von Elisabeth Hermeier

Drehbare Fahrerkabine spart Zeit/ Mittiges Auswurfgebläse erweitert Einsatzmöglichkeiten Petershagen/Wegholm. Der weltweit erste Mobilhacker mit drehbarer Fahrerkabine auf einem LKW mit Schaltgetriebe komplettiert jetzt die erfolgreiche Baureihe HEM 593. JENZ präsentiert den HEM 593 R Cobra auf der Agritechnica. 4 | www.jenz.de

„Cobra“? Was hat der mächtige Dreiachser mit einer Schlange zu tun? Melanie Horstmeier von JENZ kennt die Lösung: „Der Zusatz ‚Cobra‘ bezieht sich auf die drehbare Fahrerkabine“, sagt die Marketingexpertin. „Sie hebt und

dreht sich wie der Kopf der Kobra im Korb des Schlangenbeschwörers“. Und das Plus-Zeichen in der Bezeichnung mancher Modelle? „Es signalisiert, dass die Kabine höhenverstellbar ist.“ Beim Cobra-Truck muss der Maschinen-

HEM 593 583 R R-Truck Cobra

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bediener nicht mehr vom Transportsitz in den Arbeitssitz umsteigen. Per Knopfdruck dreht er die Fahrerkabine innerhalb weniger Sekunden um bis zu 160° in die richtige Arbeitsposition.



Personen im Gefahrenbereich deutlich besser im Sichtfeld als in anderen Modellen“, betont Entwicklungsleiter Stefan Müller. „Und das ohne Kopfverdrehen und Sichteinschränkungen.“

die Effizienz und sinkt der Verschleiß. Die bekannten Vorzüge in puncto Wartungsfreundlichkeit wurden beibehalten. Die Siebkorbhaube lässt sich hydraulisch öffnen und sichert einen schnellen

D  ie drehbare Fahrkabine hebt und dreht sich wie der Kopf der Kobra im Korb des Schlangenbeschwörers.

„Das spart besonders bei Arbeiten mit häufigen Standortwechseln viel Zeit, weil die Maschine schneller einsatzbereit ist“, sagt Uwe Hempen-Hermeier, geschäftsführender Gesellschafter der JENZ GmbH. Ein weiterer Vorteil: Auch bei gedrehter Kabine lässt sich die Maschine mit bis zu 8 km/h umsetzen. Veränderte Kabine, gleicher Komfort Im Gegensatz zum klassischen Chippertruck mit LKW-Fahrerhaus und Mähverglasung sitzt der Maschinenbediener bei der HEM 593 R Cobra in einer CLAAS X10 Kabine. Für Komfort sorgen schwenk-

bare Arbeitsinstrumente, eine flexible Lenksäule, Klimavollautomatik, genügend Verstaumöglichkeiten inklusive Kühlfach und ein rutschsicherer Aufstieg. „Der Fahrer hat sowohl Einzugstisch und Kran als auch Holzpolter und

Mobilhacker HEM 593 in der Praxis bewährt Der Mobilhacker HEM 593 hat sich seit der Markteinführung im Jahr 2014 in der Praxis bewährt. Mit seinem extra breiten Einzug von 1,40 m kommt er mit sperrigem Material wie etwa Strauchschnitt besser zurecht als schmalere Maschinen. Der breitere Einzug erleichtert auch die Arbeit mit dem Kran. Der Hacker läuft insgesamt gleichmäßiger und mit weniger Leerlaufzeiten. Das steigert die durchschnittliche Leistung gegenüber dem HEM 583 um mindestens zehn Prozent. Vorteile bringt auch das in der Fahrzeugmitte, zwischen Fahrerhaus und Hackerzelle angeordnete zentrische Auswurfgebläse. Es wird hydraulisch angetrieben und gehört zur Serienausstattung. Holzhackschnitzel können so auch nach vorne über die Fahrzeugkabine verladen werden. Wird etwa Straßenbegleitgrün an der Autobahn verarbeitet, kann das Ladefahrzeug vor dem Mobilhacker stehen und muss beim Abtransport nicht ausscheren. Außerdem sorgt das zentrische Gebläse für eine bessere Gewichtsverteilung auf den Achsen. Und weil sich die Gebläsedrehzahl stufenlos anpassen lässt, steigt

Alle Daten beziehen sich auf die Grundausführung der Maschine und sind als Richtwerte zu betrachten.



brief facts Leistungspotential Zerkleinerung von Hartholz bis (in cm) Zerkleinerung von Weichholz bis (in cm) Durchsatz bis ca. (in srm)

45 56 220

Einlassöffnung Einlassbreite (mm)

1400

Einlasshöhe (mm)

680

Hauptantrieb Standard-Dieselmotor

MAN, Euro 6

Antriebsleistung 353/480

und einfachen Wartungszugang. Durch das hydraulische Öffnen der Hackerrückwand wird der Siebkorb bequem aus der Maschine herausgezogen und werkzeuglos mit wenigen Handgriffen innerhalb von 10 Minuten gewechselt. Insgesamt steht dem Kunden mit der HEM 593 R Cobra auf einem 6x6 MANFahrgestell ein sehr kompakter und vielseitig einsetzbarer Mobilhacker zur Verfügung. Durch die drehbare Fahrerkabine ist die Maschine noch schneller einsatzbereit als die klassischen Chippertrucks und der Arbeitskomfort wurde noch einmal erhöht. Für lange Anfahrtswege, weit verstreute Materialhaufen und häufige Siebkorbwechsel ist die Cobra damit die ideale Maschine. www.jenz.de | 5

Hackschnitzelqualität HEM 583 R-Truck

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Hackschnitzel ist nicht gleich Hackschnitzel

von Elisabeth Hermeier

Anforderungen an Hackschnitzelqualität nehmen zu

Der eine möchte sie groß, der nächste besonders gleichmäßig, und der dritte extra klein. Die Anforderungen an die Hackschnitzelqualität sind so verschieden wie ihre Abnehmer. Lieferanten sollten sich deshalb fragen: Welche Qualität verlangt mein Kunde von mir? Wie bekomme ich diese hin? Und wie kann ich feststellen, ob mein gelieferter Hackschnitzel tatsächlich gut ist? 6 | www.jenz.de

„Ob Hackschnitzel gut oder schlecht sind kann man immer nur im Hinblick auf den späteren Verwendungszweck sagen“, sagt Hartmut Schneckener, Vertriebsleiter international. So brauchten Pelletproduzenten sogenannte Mikrochips. Die Papierindustrie fordere extrem gleichmäßige Schnitzel, und der große Teil Hackschnitzel, der in die Heizungsanlagen geht, müsse je nach Größe und Zu-

führung der Feuerungsanlage auch noch einmal ganz unterschiedliche Voraussetzungen erfüllen. Jeder Verwendungszweck fordere besondere Qualitäten. Große Qualitätsunterschiede Viel hängt vom Rohmaterial ab. „Aus Strauchwerk lässt sich eben kein Premiumhackschnitzel herstellen“, sagt Schneckener. „Nadeln, Blätter,

Hackschnitzelqualität HEM 583 R-Truck

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Rinde – all das beeinflusst letztlich die Qualität“. Dann die Maschine: Messerschärfe, Vorgriff-Einstellung, Siebkorbgröße aber auch die Arbeitsweise des Maschinenführers machen sich im Produkt bemerkbar. Wichtig sind insbesondere dauerhaft scharfe Messer und Gegenmesser. „Wer keine scharfen Messer einsetzt, muss mit Überlängen und einem höherem Feinanteil rechnen“, begründet Hartmut Schneckener den

Intern. Normen für Hackschnitzel

häufigen Wechsel des Gegenmessers. Auch ein möglichst schonender Materialaustrag führt zu einer deutlichen Verringerung des Feinanteils. JENZ hat dieses Problem erkannt und bietet neben sehr flexiblen Förderbändern seit 2014 ein hydraulisches Gebläse mit regelbarer Drehzahl an. Auf der Agritechnica 2015 werden mit einem neuen Wurfrad und einem neuen Ausblasrohr weitere Optimierungen präsentiert, die sich positiv auf die Qualität der Hackschnitzel auswirken.

Bei der Definition wichtiger Brennstoffeigenschaften lohnt sich ein Blick in internationale Normen. Seit 2014 ist die Normenreihe DIN EN ISO 17225 in Kraft. Sie löst die bisher gängigen Normen ÖNORM M7133 und DIN EN 14961 ab. Die Brennstoffe werden dabei nach ihrer Herkunft eingeteilt und Spezifikationen hinsichtlich Wassergehalt, Korngröße (Partikelgröße, Maße, Größenklassen) und Ascheanteil festgelegt. Weitere Qualitätsmerkmale sind der Heiz- bzw. Brennwert, die Schüttraumdichte sowie der Stickstoff- und Chlorgehalt. Besonders Kleinfeuerungsanlagen benötigen für einen reibungslosen Betrieb eine besonders hohe, gleichbleibende Brennstoffqualität. Darauf sollte man als Hackschnitzelproduzent schon bei der Wahl des Rohmaterials achten.

Hackschnitzelqualität genau definieren Hackschnitzellieferanten können also an vielen Schrauben drehen, um die Qualität zu beeinflussen. Doch wer sagt ihnen, welche gefordert ist? Ihre Abnehmer, sollte man denken. Doch die tun sich schwer damit. „Endkunden legen meist nicht genau genug

fest, welche Qualitätseigenschaften sie wünschen“, hat der geschäftsführende Gesellschafter Uwe Hempen-Hermeier gelernt. „Hier spielt sich viel im subjektiven Raum ab“. Dabei ist das Thema noch wichtiger, seit die zweite Stufe der Bundesimmissionsschutzverordnung die Anforderungen an das Emissionsverhalten der Brennkessel erhöht hat. Natürlich bestimmt auch der Brennstoff, welche Werte im Schornstein gemessen werden. Hempen-Hermeier empfiehlt deshalb, rechtzeitig auf die Kunden zuzugehen. „Man sollte die Qualitätsvorgaben zu den geforderten Brennstoffeigenschaften gemeinsam möglichst genau festlegen“, sagt der Experte. „Je konkreter die Vorgaben, desto besser können auch wir unsere Maschinen darauf einstellen.“ Außerdem könne der Lieferant mit einer Hackschnitzelanalyse nachweisen, dass er tatsächlich die geforderte Qualität geliefert hat. „Wir als Hersteller von Holzzerkleinerern unterstützen unsere Kunden gerne bei der Analyse ihrer Hackschnitzel“.

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Hackgut Möslinger

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Bei den Möslingers geht es voran von Jürgen Krüger

 sterreicher investiert in Infrastruktur und einen neuen Ö HEM 593 Z mit Hydraulikgebläse Gaspoltshofen/Österreich. Philipp Möslinger ist ein Mensch, der seinen Markt genau kennt, sehr vernetzt ist und mutige Entscheidungen trifft. Eine dieser Entscheidungen traf er im Jahr 2004, als der gelernte Zimmerer sich im Alter von 23 Jahren selbstständig machte. Allerdings nicht als Zimmerer, sondern als Produzent und Händler von Hackgut. Gemeinsam mit seiner Frau Andrea hat sich der sympathische Österreicher eine ordentliche Existenz aufgebaut, zu der auch die beiden Töchter Leonie (8) und Antonia (5) gehören. Die Familie wohnt, lebt und arbeitet in Gaspoltshofen, einer

Marktgemeinde mit rund 3500 Einwohnern in Oberösterreich – genauer gesagt im Hausruckviertel, etwa 100 km nordöstlich von Salzburg entfernt. Das Betriebsgelände befindet sich rund 200 m vom Wohnhaus entfernt, auf dem ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen von Andrea Möslinger. „Ich selber bin nicht auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen, hatte aber schon als Kind großes Interesse daran“, sagt der 34-jährige Unternehmer. Die Kunden der Möslingers stammen aus ganz Österreich und aus dem nahen Bayern. Holzheizkraftwerke und viele private Haushalte lassen sich von Philipp

Möslinger bedienen. Hackguterzeugung, auch im Lohn, Hackguthandel, Hackguttrocknung und die dazugehörige Logistik sind das Kerngeschäft. Mittlerweile sind elf Mitarbeiter bei Andrea und Philipp Möslinger beschäftigt. Der Fuhrpark ist bemerkenswert. Neben Traktoren und Mobilhackern gehören einige Lastkraftwagen mit Anhänger dazu. Ganz neu ist ein eigener Schubbodenauflieger. Außerdem entstehen derzeit auf dem Betriebsgelände Bürogebäude, Werkstatt, eigene Stromerzeugung und eine Holztrocknungsanlage. Im Jahr 2016 soll alles in Betrieb gehen. Bei den Möslingers geht es also voran.

Vom Mobilhacker HEM 593 Z sagt Philipp Möslinger: „Das ist die Maschine von JENZ, die uns am besten gefällt.”

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HEMHEM 583593 R-Truck Z

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Ein bemerkenswerter Fuhrpark auf dem Firmengelände: Neben Traktoren und Mobilhackern verfügt Hackgut Möslinger über einige Lastkraftwagen mit Anhänger.

In Betrieb gegangen ist bereits der neue JENZ-Mobilhacker HEM 593 Z. „Das ist die Maschine von JENZ, die uns am besten gefällt. Super überarbeitet, enorm leistungsfähig. Zudem ist die Arbeit mit

„Die Investitionskosten sind sehr hoch, und wir haben lange überlegt, ob wir das brauchen. Aber unsere bisherigen Erfahrungen damit haben gezeigt, dass die Entscheidung richtig war“, sagt Philipp Möslinger. Gezogen und angetrieben wird der HEM 593 Z von einem Fendt 939 mit 400 PS. „Das Gespann bleibt immer zusammen und fährt durch unsere österreichischen Wälder“, sagt der gelernte Zimmerer und lächelt.

Es ist nicht die erste JENZGemeinsam mit seiner Frau Andrea (links) hat der sympathische ÖsterreiMaschine, die cher Philipp Möslinger (2. v. rechts) eine ordentliche Existenz aufgebaut, Philipp Möslinger zu der die beiden Töchter Leonie (2. v. l.) und Antonia (rechts) gehören. hat. Bereits im Gründungsjahr entschied sich der damadem breiteren Einzug für den Fahrer lige Jungunternehmer für die Technik entspannter“, lobt Philipp Möslinger. aus Deutschland. „JENZ-Maschinen sind Im Vergleich zum HEM 582 Z habe er sehr robust und kompakt gebaut. Der eine Leistungssteigerung von rund 20 % kompakte Aufbau war es dann auch, bemerkt, so sein Fazit nach rund 740 warum ich mich im Jahr 2004 für JENZ Betriebsstunden. Besonders freut sich entschieden habe“, erklärt Philipp der Österreicher über die Entscheidung, Möslinger und ergänzt: „Grobhackgut auf ein hydraulisches Gebläse zu setzen. Alle Daten beziehen sich auf die Grundausführung der Maschine und sind als Richtwerte zu betrachten.

war damals schon ein Thema und bei JENZ weit gediehen.“ Der erste Mobilhacker in Philipp Möslingers Bestand war ein HEM 420 DQ. Es sollte nicht der einzige bleiben, sechs weitere folgen. Philipp Möslinger stellt auch Service und Vertrieb gute Noten aus. Insbesondere die Zusammenarbeit mit Norbert Goldnagl von der JENZ Österreich GmbH sei hervorragend. „Das ist ein absoluter Spezialist“, sagt Philipp Möslinger. Allerdings gibt es auch Wünsche. „Mir ist aufgefallen, dass JENZ auf Anregungen nicht mehr so schnell wie früher reagiert. Ich hoffe, dass JENZ hier wieder zu seiner alten Stärke zurück findet.“

brief facts Leistungspotential Zerkleinerung von Hartholz bis (in cm) Zerkleinerung von Weichholz bis (in cm) Durchsatz bis ca. (in srm)

45 56 220

Einlassöffnung Einlassbreite (mm)

1400

Einlasshöhe (mm)

680

Hauptantrieb Leistungsbedarf ca. (kW)

132 – 350

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Ritter Recycling GmbH

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Doppelt gefällt besser von Jürgen Krüger

Für die Ritter Recycling GmbH baut JENZ erstmals einen Chippertruck sowohl mit zentrischem Gebläse als auch mit Förderband Aalen-Essingen. Wenn sich jemand mit der täglichen Bedienung von JENZMaschinen auskennt, dann ist das Peter Schock. Der 47-Jährige arbeitet seit 18 Jahren für Kurt Ritter. Letzterer hat aus einer Landwirtschaft in Essingen bei Aalen (Baden-Württemberg) zunächst einen landwirtschaftlichen Lohnbetrieb und später die Ritter Recycling GmbH gemacht. „Kurt Ritter ist der Zeit schon immer voraus gewesen. Er hat früher als andere erkannt, welches Potenzial im Markt für Energieholz steckt“, sagt Steffen Heymann, seit zwölf Jahren bei JENZ und verantwortlich für den Vertrieb Süd-West.

Eine besondere Maschine: Der HEM 583 R-Truck ist sowohl mit einem zentrischen hydraulischen Gebläse als auch mit einem Förderband am Heck ausgestattet.

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Peter Schock, seit jeher mit landwirtschaftlichen Maschinen vertraut, ist den Weg an der Seite seines Chefs mitgegangen. So auch als Kurt Ritter nach einem Besuch der Agritechnica im Jahr 2003 den ersten JENZ-Hacker bestellte. Mittlerweile sind aus der Partnerschaft acht Maschinenlieferungen entstanden. Dabei tauscht Kurt Ritter seine JENZMaschinen immer aus und hat deshalb auch immer nur eine in Betrieb. Peter Schock ist derjenige, der alle acht JENZMaschinen bedient hat, Tag für Tag. Das ist auch beim neuesten JENZ-Mobilhacker so – dem HEM 583 R-Truck. Allerdings hat diese Maschine eine Besonderheit: sie ist sowohl mit einem zentrischen hydraulischen Gebläse als auch mit einem Förderband am Heck ausgestattet. „Wir

HEM 583 R-Truck

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wollten die Maschine so haben, und haben sie praktisch gemeinsam mit den JENZ-Konstrukteuren entworfen“, sagt Peter Schock, dem aber anzumerken ist, dass bei dieser Zusammenarbeit Theorie und Praxis im wahrsten Sinne des Wortes aufeinandergeprallt sind. Herausgekommen ist allerdings ein Modell, von dem Praktiker Peter Schock überzeugt ist. „Im Gegensatz zum Vorgänger“, merkt der Ritter-Mitarbeiter an. Die Maschine vor dem jetzigen Sondermodell war ein HEM 582 R-Truck, der zwar neben dem Gebläse auch einen zusätzlichen Heckauswurf hatte, allerdings ohne Förderband. „Diese Lösung hat letztlich für uns nicht zufriedenstellend funktioniert“, sagt Peter Schock. Die Umrüstung von Gebläse auf Förderbandaustrag war zwar möglich, aber aufwändig. Kurt Ritter und sein Fahrer Peter Schock wollten aber eine Lösung, die auf Knopfdruck funktionierte, und sie brachten auch die technische Idee dazu mit. JENZ hat dann den neuen Chippertruck mit zentrischem hydraulischem Gebläse und Förderband am Heck zum ersten Mal gebaut. „Es ist die Wunschmaschine geworden“, sagt Steffen Heymann, der von Anfang an von der Idee begeistert gewesen ist und sich für die Umsetzung dieser maßgeschneiderten Lösung eingesetzt hat. Peter Schock ist nun in einem Umkreis von rund 70 km in

brief facts Leistungspotential Zerkleinerung von Hartholz bis (in cm) Zerkleinerung von Weichholz bis (in cm) Durchsatz bis ca. (in srm)

45 56 200

Einlassöffnung Einlassbreite (mm)

1200

Einlasshöhe (mm)

680

Hauptantrieb Standard-Dieselmotor

MAN, Euro 5

Antriebsleistung 397/540

Die Ritter Recycling Gmbh ist in Essingen bei Aalen (Baden-Württemberg) ansässig.

Peter Schock (Ritter-Mitarbeiter) und Steffen Heymann (Vertrieb Süd-West) sind stolz auf die neue Maschine.

Aalen und um Aalen herum unterwegs, um für öffentliche und private Kunden im Lohnbetrieb Holzhackschnitzel zu produzieren. Je nach Bedarf nutzt der Kunde die Holzhackschnitzel selber oder verkauft sie direkt an Ritter Recycling zur Weitervermarktung. Das Inputmaterial ist höchst unterschiedlich. Neben Stammholz und Ästen kann es sich bei Sägewerken durchaus auch um Bretter oder trockene Leimbinder handeln. Dabei wäre die Austragung mit dem Gebläse sehr staubig. „Da kommt zum Beispiel das Förderband zum Einsatz“, sagt Peter Schock, der das Förderband zu

Alle Daten beziehen sich auf die Grundausführung der Maschine und sind als Richtwerte zu betrachten.

etwa 70 % einsetzt. Das Förderband hat im Wesentlichen drei Vorteile gegenüber dem Gebläse: Weniger Verschleiß, weniger Feinanteil, und das Förderband braucht viel weniger Kraft. „Ich habe mehr Hackleistung, wenn ich das Förderband einsetze. Auf der anderen Seite ist das Gebläse bei engen Verhältnissen unschlagbar“, erklärt Peter Schock, der täglich bis zu zehn Stunden mit seinem neuen Arbeitsgerät unterwegs ist und nach rund 100 Betriebsstunden ein zufriedenes Fazit zieht. „Unser neuer Hacker ist so, wie er sein sollte. Ein paar Kleinigkeiten gibt es immer zu kritisieren. Es sind aber auch nur Kleinigkeiten“, sagt Peter Schock. www.jenz.de | 11

HEM FS Energieholz 583 R-Truck

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Eine Zahl, die für sich spricht von Jürgen Krüger

Die AZ 55 mit Raupenlaufwerk von André Sauer hat schon 16 500 Betriebsstunden auf dem Tacho Briesen. Als ein „Wort zum Sonntag“ bezeichnet Andreas Weiß die Zahl der Betriebsstunden, die der JENZ-Schredder AZ 55 D Tiger vorzuweisen hat: es sind 16 500 Stunden. Seit der Anschaffung im Jahr 2000 verrichtet der AZ 55 zuverlässig seine Arbeit bei der Lausitzer Gesellschaft für Bodenwertstoffe und Landschaftsbau mbH (PLB) in Briesen sowie bei der FS Energieholz GmbH mit Sitz in Obergurig. Beide Firmen gehören zusammen, ihre Standorte sind nur 40 km voneinander entfernt, gelegen in der Lausitz, zwischen Dresden und der polnischen Grenze. 12 | www.jenz.de

v. l.: Betriebsleiter André Sauer, Birgit Noack, Heike Drogoin, Marlen Grothues, Hildebrand Sauer

BA 725 Tiger

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brief facts Leistungspotential Durchsatz bis ca. (in srm) Grünabfall

170

Rinde

220

Altholz

110

Einzug Einlassbreite (mm)

1500

Einlasshöhe (mm)

820

Freie Einwurflänge (mm) 4000 Bunkervolumen (m³) 6

Hauptantrieb Standard-Dieselmotor

Mercedes-Benz, OM 471 LA, Abgasstufe IV

Leistung (in kW/PS) 390/530

Andreas Weiß ist Bauleiter bei PLB. Der 50-Jährige hat den AZ 55 D mit Raupenlaufwerk damals als Neumaschine bekommen und viele Jahre lang bedient. „Ich kann nichts Schlechtes über die Maschine sagen“, urteilt Andreas Weiß. Größere Schäden habe es nur dann gegeben, wenn Fremdkörper in die Maschine gelangt sind. „Die Maschine selber hat nie Probleme gemacht, jetzt einmal abgesehen davon, dass wir Verschleißteile wie Werkzeuge, Siebkorb und Späneleitblech wechseln mussten“, sagt Andreas Weiß. Seine 16 500 Betriebsstunden, also mehr als 1000 Betriebsstunden pro Jahr, hat der AZ 55 Tiger meistens im Zweischichtbetrieb geleistet. Im Jahr 2015 hat Betriebsleiter André Sauer das alte Schätzchen durch einen Biomasseaufbereiter BA 725 von JENZ ersetzt. Den AZ 55 D Tiger schickt der 33-jährige Maschinenbau-Ingenieur aber nicht in den Ruhestand, sondern setzt ihn als Drittmaschine neben der ebenfalls bewährten AZ 660 Tiger ein. „Die Technik von JENZ ist als sehr solide und zuverlässig einzustufen. Das zeigt das Beispiel des AZ 55: Die hohe Zahl der Betriebsstunden, und dass wir sie nach 15 Jahren immer noch als Drittmaschine einsetzen,

sprechen doch für sich selbst. Diese Maschine ist für mich außerhalb der Wertung, sie schreddert außer Konkurrenz“, sagt André Sauer, der an der Technischen Universität Dresden und an der Chalmers University of Technology in Göteborg (Schweden) studiert hat und als Thema seiner Diplomarbeit „Entwicklung einer Lösung zur Nachzerkleinerung für Holzhacker und Schredder“ bestimmt hat. André Sauer kennt somit Theorie und Praxis. Nach Abschluss seines Studiums ist er im Jahr 2010 als Technischer Leiter in das Unternehmen PLB (Briesen) eingetreten. Es wurde von seinem Vater Dr. Hildebrand Sauer gegründet. Drei Jahre später hat André Sauer die Firma FS Energieholz (Obergurig) von seinem Bruder Falk übernommen. Die Familie Sauer beschäftigt 34 Mitarbeiter. PLB und FS Energieholz arbeiten in den Bereichen Landschaftsbau, Bergbausanierung, Forstwirtschaft, Baufeldräumung, Erschließung und Aufforstung von Bergbauflächen sowie der Gestaltung von Gärten, Parks und öffentlichen Anlagen. Energieholz, wie Hackschnitzel und Schreddergut, gewinnen sie überwiegend aus Restholz bei der Baufeldräumung. Mit dem Energieversorger Vattenfall hat die PLB einen wichtigen Auftraggeber, den sie mit Energieholz beliefert. Vattenfall betreibt im ehemaligen Braunkohlegebiet der DDR das Biomasseheizkraftwerk Sellessen. Das im Jahr 2006 in Betrieb genommene Heizkraftwerk versorgt mit dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung die Ortschaft Haidemühl mit Fernwärme und Strom. Der Brennstoffbedarf liegt bei etwa 30 000 t Holzhackschnitzeln pro Jahr.

Alle Daten beziehen sich auf die Grundausführung der Maschine und sind als Richtwerte zu betrachten.

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Westcon Equipment Ltd

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„Wettbewerber kommen und gehen,

aber wir sind immer noch da“ von Elisabeth Hermeier

Westcon Equipment setzt seit 1993 erfolgreich auf JENZ Maschinen Dorset. Neil Bond hat einen Leitsatz: „Wir dürfen eins nie vergessen: Der Verkauf einer Maschine ist immer erst der Start einer Geschäftsbeziehung“, sagt der 52-jährige Geschäftsführer der Westcon Equipment Limited. Ein Leitsatz, der Programm ist. Seit über 30 Jahren vertreibt Westcon erfolgreich Maschinen führender US-amerikanischer und europäischer Hersteller im Bereich Biomasse, Kompost und Baumpflege und setzt dabei ganz besonders auf einen guten Service. Angefangen hat alles mit den Baumwurzelfräsen des US-amerikanischen

Herstellers Rayco Manufacturing im Jahr 1982. „Mein Vater Howard Bond und sein Geschäftspartner Malcolm Foster sahen eine Marktlücke darin, Qualitätsprodukte amerikanischer Hersteller zu einem niedrigeren Preis als die lokalen Wettbewerber anzubieten“, erzählt Bond. Außerdem begannen sie, Ersatzteile an Kunden zu vertreiben, die Wettbewerbsmaschinen einsetzen, um sie so von ihrer Qualität zu überzeugen. Eine Strategie, die sich auszahlen sollte. Westcon wird zum ersten Franchisenehmer Raycos und ist bald führend im britischen Markt. In

Der Biomasseaufbereiter BA 725 D gehört in Großbritannien zu den Verkaufsschlagern.

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der Folge bietet der US-Hersteller dem britischen Unternehmen den Vertrieb für Europa an und Rayco Europe wird gegründet. Heute werden die Maschinen in acht europäischen Ländern vertrieben. Abfallzerkleinerer als Türöffner Seit den 90er Jahren ergänzen Schredder das Produktprogramm. „Am Anfang hatten wir keine Ahnung von diesen Maschinen“, gibt Bond offen zu. Die Kunden wollten Grünabfall schreddern und erste Kompostanlagen entstanden. Gesucht wurden Maschinen mit 100 bis 200 PS. „Dabei stießen wir auf JENZ mit einem jungen Chef namens Uwe“, ergänzt er schmunzelnd, wenn er an die Anfänge in Zusammenarbeit mit Geschäftsführer Uwe Hempen-Hermeier zurück denkt. Die Abfallzerkleinerer vom Typ AZ waren Verkaufsschlager. „Sie waren einfach perfekt für unsere Kunden und ihre großen Mengen an Grünabfall“. Aber auch für andere Bereiche erwiesen sich die robusten Schredder als nützlich. „Eins der einprägsamsten Erlebnisse mit JENZ Maschinen war sicherlich der Einsatz des AZ 65 Titan bei unserem irischen Kunden CTO, um 100 000 Whiskyfässer zu schreddern“, er-

Westcon Equipment Ltd

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Seit über 30 Jahren vertreibt Westcon erfolgreich Maschinen führender US-amerikanischer und europäischer Hersteller im Bereich Biomasse, Kompost und Baumpflege.

oder die HEM 700 DL sind bei den Kunden beliebt. Hilfe von außen kam auch dazu: „Die Regierung hat den Bau von Biomasse-Heizkesseln in den letzten Jahren mit Subventionen gefördert, das hat den HackschnitDas Westcon-Team mit Neil Bond in der Mitte zelmarkt und unsere Verkäufe angekurbelt“. Außerdem habe der zählt Bond. „Die ganze Maschine schwache Euro Investitionen in deutsche roch anschließend nach Whisky“. Maschinen noch interessanter gemacht. Heute knüpft der Biomasseaufbereiter BA 725 DL an die erfolgreiche TraditiUmfassendes Produktprogramm on der AZ-Maschinen an. „Der BA ist Neben JENZ und Rayco Produkten der beste Schredder auf dem Markt“, vertreibt Westcon Siebmaschinen und ist Bond überzeugt. „Das Twin Gear Windsichter von Terra Select sowie die System mit seinen zwei DrehzahlopTrocknungstechnik und Spalter des tionen ist einzigartig und durch den österreichischen Herstellers Lasco. „Wir schweren Rotor hat sich die Durchbleiben unserem Geschäftsmodell treu“, satzleistung um 15 % erhöht“. sagt Bond. „Wir mögen Maschinen für die Einsatzbereiche Biomasse, Kompost Briten bevorzugen und Baumpflege und wir mögen robuste Dieselmaschinen im Hackerbereich Maschinen, die einen After-Sales-Service Auch bei Hackern vertraut der britische erfordern“. Mit insgesamt 12 MitarbeiHändler seit 2005 auf JENZ-Maschinen – tern, darunter vier Ingenieuren, setzt Westcon stark auf seinen guten Kunund das mit Erfolg. Besonders Dieselmaschinen wie die HEM 561 DL, HEM 582 DQ denservice mit Service-Hotline, großem

Ersatzteillager und Mietmaschinengeschäft – und das auch über die Grenzen Englands hinaus. In Schottland wurde mit dem Familienunternehmen Fraser Robb ein Partner gefunden, der sich seit über 10 Jahren eine solide Kundenbasis aufgebaut hat. Für Bond die optimale Lösung „ die Schotten bevorzugen lokale Anbieter und wir nutzen Synergien durch die gegenseitige Unterstützung in Marketing und Vertrieb“. Und wie geht es in der Zukunft weiter? Die Wettbewerbsintensität steigt. Bond geht trotzdem davon aus, dass sich das Gesamtmarktvolumen weiterhin auf dem bisherigen Level bewegen wird. Dabei würden sich aber die Anforderungen der Kunden verändern: die Bedeutung der Hackschnitzelqualität steige und damit auch das Bewusstsein für Entwicklungen wie z. B. das hydraulische Gebläse. Diesen Entwicklungen tritt er aber positiv entgegen „Wir haben schon viele Wettbewerber kommen und gehen gesehen, aber wir sind immer noch da und wir hoffen, dass uns die Technik von JENZ auch in Zukunft dabei helfen wird, weiterhin erfolgreich am Markt zu sein“.

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Messetermine Datum

JENZ AKTUELL Nr. 52

Messe

Ort

Firma

Messetermine JENZ 2015/2016

November 2015 08.11.2015 – 14.11.2015

AGRITECHNICA

Hannover (Deutschland)

JENZ

IFAT

München (Deutschland)

JENZ

KWF-Tagung

Roding (Deutschland)

JENZ

Mai 2016 30.05.2016 – 03.06.2016

Juni 2016 09.06.2016 – 12.06.2016

Stand November 2015. Angaben ohne Gewähr.

Preisgekrönt John Pitts gewinnt Farmer Award Über den Titel „UK Sustainable Farmer of the Year 2015“ darf sich in diesem Jahr die Woodhorn Group mit Eigentümer John Pitts aus dem Süden Englands freuen. Seit 1882 wird auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Ackerbau und Viehzucht betrieben. Im Jahr 1998 entscheidet sich Pitts zusätzlich für den Einstieg in die Kompostierung von Grünabfall und baut eine eigene Kompostanlage. Zwei BA 725 DL verarbeiten hier insgesamt 75 000 t Grünabfall jährlich. Der fertige Kompost wird anschließend an lokale landwirtschaftliche Betriebe und Gemüsebauern verkauft. Und auch die JENZ-Maschinen werden nach einigen tausend Betriebsstunden noch weiter verwendet: in der Altholzaufbereitung für die Spanplatten- und Biomassenindustrie auf dem Gelände der Woodhorn Group. Derzeit wird hier ein BA 725 DL eingesetzt. Einen gehörigen Anteil an diesem erfolgreichen Konzept hat Geschäftsführer Cameron Lewis, der für den reibungslosen und wirtschaftlichen Einsatz der Maschinen verantwortlich ist. Mit dem Farmer Award wird das nachhaltige Denken und Handeln des Unternehmers John Pitts gewürdigt, welches sich u.a. durch den Mut zu Investitionen in unterschiedlichen Geschäftsbereichen, ein hervorragendes Management, finanziell nachhaltige Strukturen sowie Innovation, Professionalität und Leidenschaft auszeichnet. Wir gratulieren John Pitts und der Woodhorn Group zu diesem tollen Preis und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Cobra+ mit 3. Rang bei Innovationspreis ausgezeichnet Der Fachausschuss für Waldarbeit und Forsttechnik des Österreichischen Forstvereins und die Landwirtschaftskammer Oberösterreich haben auf der diesjährigen Austrofoma erstmalig einen Innovationspreis verliehen. Zur großen Freude von JENZ belegte die

HEM 821 DQ Cobra+ hybrid einen hervorragenden 3. Rang. „Nach zwei Jahren Entwicklungsarbeit haben wir ein Konzept präsentiert, das mit der Kombination aus guter Übersicht, komfortablem Arbeitsplatz, wendigem Fahrgestell und leistungsfähigem Hacker überzeugt”, zeigte sich Geschäftsführer Uwe Hempen-Hermeier zufrieden. Die rund 150 Aussteller der größten Forsttechnik-Schau Österreichs meldeten insgesamt 39 Neuheiten an, aus denen die Jury 13 Produkte nominierte, darunter u.a. Produkte von Stihl, Komatsu Forest und Pfanzelt. Die Plätze 1 und 2 belegten Koller Forsttechnik und die Epsilon Kran GmbH. Norbert Goldnagl (Geschäftsführer JENZ Österreich) nahm den Preis entgegen.

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