Ab die Post… - Die MALzeitler

Ab die Post… - Die MALzeitler

1 Ab die Post… Anja Schürmann | Valentinherzen | VHS lautet der Titel eines Kunstprojekts, an dem sich Menschen aus drei unterschiedlichen Institut...

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Ab die Post…

Anja Schürmann | Valentinherzen | VHS

lautet der Titel eines Kunstprojekts, an dem sich Menschen aus drei unterschiedlichen Institutionen beteiligten, malend und schreibend Dialog führten, sich austauschten, reagierten, agierten, manchmal auch irritierten und sich bei all dem nicht sahen. Das Mal- und Schreibprojekt, das zwischen den Künstlern aus dem Kunsthaus Kannen, Münster, einigen TeilnehmernInnen des Art Brut Kurses der VHS Duisburg und den MALzeitlern, einer Malgruppe aus dem Diakoniewerk Duisburg GmbH, Fachbereich Sozialpsychiatrie, als „Ping-Pong-Spiel“ ausgetragen wurde, brachte so manche Überraschung mit sich. Am Anfang des Projekts standen Überlegungen, inwiefern neue Begegnungen, Einlassungen auf malerische Vorgaben und Texte im Alltag eines psychisch kranken oder geistig behinderten Menschen eine zusätzliche Verunsicherung, Krisensituation, oder auch Freude und Anteilnahme auslösen können. So sollte sich das Projekt spielerisch mit neuen, unerwarteten (Bild) Situationen beschäftigen, die je nach individuellen Möglichkeiten der Teilnehmer entweder postalisch oder per E-Mail zugestellt wurden. Auf Grund der geografischen Nähe wurden die Originalbilder der beiden Duisburger Institutionen wechselseitig „per Boten zugestellt“, so dass 2-3 Personen sich assoziative und spontane Vorgaben und Reaktionen innerhalb eines Bildes geliefert haben. Ein Teilnehmer entwickelte selbständig ein Bildthema, ohne es zu Ende zu malen. Das unvollendete Blatt wurde einem „Mitspieler“ zugestellt, der das angefangene Bild nach seinen Ideen weiter vervollständigte. Dies hatte zur Folge, dass angedachte Themen im Verlauf mehrmaliger Bildübergaben und „Vervollständigungen“ ihre Richtung völlig änderten, und ihre Ursprungsschöpfer zum Staunen darüber gebracht wurden, wie eine fremde Gedankenwelt in die eigene Einzug hielt. Der Bildwechsel zwischen den beiden Städten Duisburg und Münster erfolgte per E-Mail in der Weise, dass auf ein fertig gestelltes Bild eines „Ab die Post“ -Teilnehmers nach freier Wahl mit einem eigenen Bild oder einem Text reagiert wurde. Auch hier entstanden verblüffende Bilder und Gedankengänge. Da jede Bildfindung subjektiven Kriterien unterliegt, die selbst wohlmeinende Kommentare eines Freundes nur bedingt dulden, ist das Wagnis groß gewesen, ein angefangenes Bild von einem Unbekannten weiter,

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oder sogar ganz zu Ende malen zu lassen. Bedingungsloses Vertrauen und Neugierde waren hierbei die unabdingbaren Voraussetzungen. Der überwiegende Teil der MALzeitler besaß so viel Vertrauen, um diese Teilhabe zuzulassen. Die Wenigen, bei denen Skepsis oder gar Ablehnung herrschten, konnten sich jedoch über die Vorstellung freuen, dass ein anderer Maler sich von ihren Bildideen anregen ließ und diese auf seine Weise verarbeitet hat. Dieses Kunstprojekt brachte nicht nur unbekannte Menschen zusammen, sondern psychisch Kranke, geistig Behinderte und Gesunde. Die Tatsache an sich zeugt von einem hohen Maß an Offenheit, ohne die ein grenzüberschreitendes Projekt nicht realisierbar ist. Eine funktionierende Zusammenarbeit unter den Beteiligten und den Institutionen ist daher unerlässlich. „Das Kunsthaus Kannen ist in den Klinikkomplex des Alexianer- Krankenhauses, eine Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, eingegliedert. Seine Entstehung geht auf die Förderung künstlerisch besonders begabter Langzeitpatienten zurück, deren kreative Arbeit seit den 80er Jahren kontinuierlich unterstützt wurde. Hier haben psychisch kranke und geistig behinderte Menschen die Möglichkeit, ihr künstlerisches Talent frei zu entfalten und weiter zu entwickeln. Ein großzügig angelegtes, barrierefreies Gebäude, das Ateliers und Ausstellungssaal des Kunsthauses Kannen unter einem Dach vereint, bietet neben dem regelmäßigen Ausstellungsbetrieb viel Platz für Projektarbeit, Workshops, Tagungen zum Thema Kunst und Psychiatrie, „Outsider Art“ sowie „Art Brut“…“ (Auszug aus dem Katalog Kunsthaus Kannen, zwei/mal/zwei, Forum Outsider Art, 2009). Die VHS Duisburg, Fachbereich kulturelle Bildung, hat zum ersten Mal 2008 einen integrativen Malkurs angeboten, an dem gleichzeitig Menschen mit und ohne geistige Behinderung bildnerischer Tätigkeit unter der Leitung der Künstlerin und Kunsttherapeutin Martina Gremmen nachgehen konnten. Auch hier stand nicht der pädagogische und therapeutische Aspekt im Vordergrund, sondern die freie schöpferische Arbeit. Wie die VHS Duisburg in einem Erfahrungsbericht zu einem bereits stattgefundenen integrativen Fotoprojekt auf ihrer Homepage schreibt, ist die Hemmschwelle der Nichtbehinderten zusammen mit geistig Behinderten einen Kurs zu besuchen sehr hoch, trotz verstärkter bundesweiter Bemühungen, der Kunst geistig behinderter Menschen einen öffentlichen Raum zu geben und ihr die verdiente Anerkennung zu verschaffen. Das Otto-Vetter-Haus, in dem der Fachbereich Sozialpsychiatrie des Diakoniewerk Duisburg GmbH untergebracht ist, widmet sich der Förderung von Menschen, die durch psychische Krankheit, Behinderung oder besondere Lebensumstände benachteiligt sind und der Hilfe bedürfen. Das seit 2004 entstandene Kunstprojekt MALzeit mit unserer künstlerischen Assistenz resultiert aus der Überlegung, den Klienten einen Raum anzubieten, in dem sie ihre schöpferischen Kräfte kennen lernen, entfalten und weiter entwickeln. Nicht das Krankheitsbild steht im Vordergrund, sondern der freie, schöpferische Ausdruck in Bild und Schrift. Die Bilder der MALzeitler werden in regelmäßigen Ausstellungen, Themen

bezogen Projekten auch mit anderen Institutionen oder Berufskünstlern vorgestellt. Gerade weil sich Menschen mit Handicaps oftmals in einer Schieflage zu gesellschaftlichen Normen befinden, in der das Mögliche nicht mehr möglich erscheint und „Gesellschaft“ als etwas Abgespaltenes empfunden wird, ist die Bedeutung von Kunstprojekten wie „Ab die Post“ gar nicht hoch genug einzuschätzen. Der schöpferische Akt erweist sich als Ort des Nochmöglichen, der künstlerische Austausch als Begegnungschance, Zusammenführung und Förderung von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen. Dass die Ergebnisse solcher Projekte ihre postalische und elektronische Wanderschaft beenden und einen Ort finden, um präsentiert und in Augenschein genommen zu werden, freut alle Beteiligten. Aber auch der Rezipient aus der „normalen“ Welt bekommt einen Einblick in schöpferische Prozesse, die sein Auge für künstlerische und gesellschaftliche Zusammenhänge schärfen. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass Sponsoren und die beteiligten Institutionen mit ihren KünstlerassistentInnen Brigitte Thie und Thomas Schwarm / Kunsthaus Kannen Münster, Martina Gremmen / VHS Duisburg, dazu beigetragen haben, dass eine Dokumentation als bleibender Beleg für die Wertschätzung der schöpferischen Arbeit der Beteiligten entstehen konnte und das Forum für die Outsider Kunst somit einen breiteren Rahmen bekommt. Petra Dreier & Michael Hanousek

Potentiale entfalten, Begabungen fördern Anerkennung gewinnen, Integration erfahren Kunst hat das Potential zu integrieren Seit Beginn der 1980er Jahre wurden die Bewohner des Alexianer- Krankenhaus in ihren musischen Begabungen besonders gefördert. Räumlichkeiten und Material wurden zur Verfügung gestellt und Fachpersonal eingestellt. Viele Bewohner profitierten seitdem von den Angeboten der Kunsttherapie und konnten ihr künstlerisches Potential entfalten. Talente brauchen Pflege, sie entwickeln sich nicht aus dem Nichts. Neben der kontinuierlichen künstlerischen Praxis, benötigt der Künstler weitere Informationen, die ihn befähigen seine künstlerischen Kompetenzen zu entwickeln, sein Potential zu entfalten und seine Möglichkeiten auszuschöpfen. Um die Chancengleichheit für den behinderten Menschen zu verbessern, ist es notwendig, diesem sowohl den Zugang zu Informationen zu vermitteln als auch diesen bei der Aufnahme und der Verarbeitung von Informationen zu unterstützen. Eine beratende, unterstützende Begleitung im Rahmen einer künstlerisch ästhetischen Förderung, welche die Belange der künstlerisch tätigen Menschen mit einer Behinderung berücksichtigt, stellt eine solche Informationsquelle dar.

Ausstellungsbesuche, eigene Ausstellungsbeteiligungen sowie die Beteiligungen an Projekten wie zum Beispiel „Ab die Post“ sind ebenso notwendige Informationen. Diese erweitern den Erfahrungsraum, den künstlerischen Handlungsspielraum sowie die Möglichkeiten der künstlerischen Selbstverwirklichung der betreffenden Personen. Sie regen an zur künstlerischen Antwort, Auseinandersetzung und zum Dialog, Ausstellungs- und Projektbeteiligungen bilden außerdem die Schnittstelle zur Öffentlichkeit bzw. der öffentlichen Wahrnehmung der künstlerischen Aktivitäten der Betreffenden. Hier ist die Möglichkeit gegeben, Resonanz aus der Öffentlichkeit zu erfahren und somit Wirksamkeit zu erzielen. Im besten Fall wird die Anerkennung der künstlerischen Leistung sowie die Anerkennung des kulturellen Beitrages, den Menschen mit einer Behinderung für unsere Gesellschaft leisten, erreicht. An dieser Stelle ereignet sich wirkliche Integration. Thomas Schwarm

Bilderwelten Art Brut Projektausgangslage In einem offenen Kunstforum, das 1 x wöchentlich für 3 Stunden über einen Zeitraum von 9 Monaten im Maleratelier in der VHS stattfand, betätigten sich künstlerisch zwischen 9 und 12 Menschen mit und ohne Behinderung in verschiedener Form. Das Projekt wurde von Dr. Claudia Kleinert (Fachbereichsleitung Kulturelle Bildung) ins Leben gerufen, die mit viel persönlichem Engagement Fördermittel beim LVR beantragte und mich als Kunsttherapeutin für die Durchführung beauftragte. Durch die Förderung des Projektes durch den LVR waren der Kurs, Expeditionen und Kunstmaterialien für die Teilnehmer kostenlos. Ziel waren weder der pädagogische noch der therapeutische Aspekt, sondern das gemeinsame künstlerische Arbeiten und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für diese Art von Kunst. Die praktische künstlerische Arbeit war jedoch nicht alleiniges Ziel. Zusätzlich wurden zwei gemeinsame Ausstellungen konzipiert, Kunstausstellungen besucht, Kontakte mit anderen Kunstgruppen gepflegt und mit diesen und anderen Kooperationspartnern gemeinsame Projekte durchgeführt. Als Ergebnis des Projektes wurde von der VHS Duisburg ein festes Weiterbildungsangebot „integrativer Kunstkurs Art Brut“ als Nachfolgekurs eingerichtet, d.h. alle Teilnehmer zahlen jetzt Ihren Semesterbeitrag. Ein Projekt, das in dieser und in der nachfolgenden Zeit entstanden ist, ist das Projekt „Ab die Post“ unter Beteiligung der MALzeitler“, einiger Künstler des „Kunsthaus Kannen“, Münster, sowie Teilnehmern der „Bilderwelten Art Brut“, die mittels Bild und Sprache miteinander kommunizierten. Martina Gremmen

Antworten auf Bilder Schreibgruppe Lichtblicke am Haus Kannen Den TeilnehmerInnen der seit 2002 bestehenden Schreibgruppe wurden einige Bilder der „MALzeitler“ und der „Bilderwelten Art Brut“ Teilnehmer vorgelegt. Zunächst betrachteten sie die Kunstwerke, um sich einen Überblick über die thematisch und künstlerisch sehr unterschiedlichen Darstellungen zu verschaffen. Es entstand ein kurzes, recht lebendiges Gespräch über die einzelnen Bilder vor dem Hintergrund, sich für ein Bild zu entscheiden. Zu dem jeweils ausgewählten Bild schrieben die TeilnehmerInnen anschließend einen spontanen Text, ohne jegliche Vorgabe bezüglich Thema, Textsorte, Textform u.ä. So entstanden Texte, die sich teils sachlich beschreibend, teils persönlich, teils emotional den Bildvorlagen nähern. Alle AutorInnen trugen ihre Ergebnisse gerne vor und wurden im sich anschließenden Gespräch von den ZuhörerInnen mit Lob und Anerkennung bedacht. Der beschriebene Ablauf ähnelt dem üblichen Ablauf der wöchentlichen Schreibstunde der Gruppe. Aufgrund der inzwischen jahrelangen Schreiberfahrung kommt es selten zu Schreibblockaden und zu Problemen mit den angebotenen Schreibanreizen. Eine regelmäßige Teilnahme an der Stunde ist allen sehr wichtig und sie bedauern es, wenn mal eine Stunde ausfallen muß. Der momentane Gesundheitszustand und die Medikamenteneinnahme beeinflussen jedoch die Möglichkeit, sich schriftlich zu äußern mal mehr und mal weniger. In der Regel ist es so, daß sich die TeilnehmerInnen nach der Schreibaktivität ruhiger und ausgeglichener fühlen und gelassener in ihren Alltag zurückkehren. Brigitte Thie

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Gerd Schippel | Feuerwehrfahrzeug | Kunsthaus Kannen

Helmut Licznierski | Polizeifahrzeug und Polizeihubschrauber | Kunsthaus Kannen

Helmut Licznierski | Feuerwehrfahrzeug | Kunsthaus Kannen

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„Ist irgendwie Quatsch so eine Palme an einer Drehleiter…“

Raffael Mielek | Feuerwehr | VHS

Raffael Mielek

Draganlord | Feuerwehr | MALzeitler

Draganlord | Liefländer | Feuerwehr | MALzeitler

zu dem Bild von Paul Löwenthal

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Der Zirkus in unserer Stadt Es ist der Clown, der Kinder zum lachen bringt. Er hat eine Flickenhose an, die so bunt ist, eine bunte Farbenhose hat er an. Im Scheinwerferlicht sind Farben so schön, der Clown macht Späße, die Kinder lachen und freuen sich über seine Späße. Manfred Herzig

zu dem Bild von Paul Löwenthal

Farbenfrau Die Farbenfrau besteht aus Farben, der Himmel blau im Sonnenlicht, so wunderschön die Farbenfrau, ihr bunter Körper bunt und schön, so wunderschön die Farbenfrau, die Farben klingen farbenschön, in gelb und rot und blau und grün, die Hände so stark, so stark wie Eisen. Manfred Herzig

Manfred Herzig | Die Regenbogenfrau im Regenbogenland | MALzeitler Paul Löwenthal | Schöne Frau | Kunsthaus Kannen

Manfred Herzig | Der Marsmensch | MALzeitler 10

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Das eigene Umformen der vorgegebenen Idee ist, künstlerisch gesehen, eine Aufgabe, die man realisieren kann, die eine Bereicherung im gemalten Bild sein soll. Aber wichtiger ist es mir, ein eigenes Bild zu malen“. Manfred Herzig

„Die Reaktion auf ein Bild zu malen, ist im bildlichen Sinne nicht einfach, da man andere Vorstellungen dazu hat als der Andere, der andere Perspektiven zitiert als man selbst.

Carsten Wiegel | Harlekin | MALzeitler

Dieses Eingesperrtsein fühle ich immer wieder. Eigentlich wollte ich dem Hund gerne eine Lösung bieten, das Bild „schön“ machen. Stattdessen habe ich mich zunächst mitnehmen lassen und meiner Hilflosigkeit, Starre, Einsamkeit und Mutlosigkeit Ausdruck verliehen. Wir haben dieses Bild zu zweit gemalt, es zwischendurch gedreht und dann sehr viel Freude daran gehabt, es auszugestalten. Unseren Gefühlen noch mehr Raum zu geben. Dem „stummen Schrei“ genauso wie den heilenden Tränen…… Für mich war es eine wunderbare Erfahrung. Heike B.

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„Ich wollte die Stäbe in Leben verwandeln!“

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Andrea Titze

Heike B. | Andrea Titze | Gitterbild

Michael Gude | Tier im Käfig | Kunsthaus Kannen

Doris Nafcz | The door is always open | VHS

Sandro Bosco | Freiheit | MALzeitler

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Herman König | nach Pollaiuolo | Kunsthaus Kannen

Anonymus | Januskopf | VHS

Carsten Wiegel | nach Leonardo | MALzeitler

zu Januskopf von Anonymus Dieses Bild sieht für mich in etwa wie der berühmte „Januskopf“ aus. Was dieses eigentlich bedeutet, weiß ich nicht. Ich kann nur interpretieren: Es hat etwas mit Schizophrenie, mit gespaltener Persönlichkeit zu tun. Daher fällt mir der Film „Psycho“ ein, in dem Anthony Perkins den schizophrenen Normen Bates spielt, der die Leiche seiner Mutter, die er vergiftet hat, im hellen verschimmeln lässt. Es ist ein sehr gruseliger Film. Regie: Alfred Hitchcock! Marion Albrecht | Kunsthaus Kannen

Michael Riesner | Männerporträt | MALzeitler

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Gerd Schippel | Elefant | Kunsthaus Kannen

Anja Schürmann | Elefant | VHS

Margret Kaminski | Urwald | VHS

„Ich mache meine eigene Kunst. Ich habe gemalt, wie ein Elefant auch noch aussehen könnte.“ Anja Schürmann

„ Meine Antworten auf die Bilder, sind wie die Antwort auf einen Brief zu verstehen.“

Margret Kaminski

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Annegret Hilgert | Elefant | MALzeitler

Eva Portikus | SOS Apfel | VHS

„Ich habe gedacht, ich schreibe, da mal etwas anderes rein“ Eva Portikus

Manfred Herzig | Der Paradiesvogel | MALzeitler

Klaus Mücke | Apfel | Kunsthaus Kannen

Carsten Wiegel | Glühbirne | MALzeitler

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Anja Schürmann | Kinder in Not | VHS

Helmut Licznierski | Menschen | Kunsthaus Kannen

Draganlord | Kindesmord | MALzeitler

Peter Thoms | Spielplatz | MALzeitler

Zu Weihnachten sind bei meinen Eltern immer Nussschalen auf dem Tisch. Darin befinden sich Haselnüsse, Walnüsse, Paranüsse und Erdnüsse. Dann sitzen meine Eltern, mein Bruder mit seiner Frau und zwei Kindern, früher noch mein Opa lange zusammen. Manchmal liegt Schnee und einmal war eine weiße Schneeeule draußen im Garten zu sehen. Der Kamin ist an und das Feuer lodert. Die Kinder entwickeln sich wie Pflanzen. Jeden Tag ein weiterer Schritt. Die Entwicklung und Sozialisation ist abhängig vom Elternhaus und der Umgebung in der sie aufwachsen. Viele einzelne Bausteine in einem Mosaik ergeben das Gesamte.

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Andreas Rüther | Kunsthaus Kannen

Heike B. | Körbchen | VHS

Carsten Wiegel | Körbchen | MALzeitler

„Es ist problematisch in eine fremde Gedankenwelt einzusteigen, im Gegenzug ist es auch problematisch, dass der Andere auf das Bild von mir reagiert, wie ich es mir nicht vorgestellt habe. Das Wechselspiel vom Ich zum Du kann sowohl positive wie auch negative Ausstrahlung haben. Das Bild „Kindermord“ ist im Zusammenhang mit dem § 218 zu sehen, das Bild mit der Obstschale, oder Körbchen mit Mose. Ich glaube, dass die Bildideen real werden können. Im Endeffekt ist es gefährlich, wenn zwei Ideen auf ein Bild kommen, weil Zukunft und Vergangenheit miteinander verschmelzen“. Draganlord | MALzeitler

Heike B. | Körbchen | VHS

zu Carsten Wiegel, gelbe und blaue Wellen 24

Mein Urlaub auf Langeoog

Zu Jörg Grunau, Bildnis von Christiane Albers

Früher, als wir Kinder waren, verbrachten wir jeden Sommer vier Wochen an der Nordsee. Es war für mich der schönste Urlaub im Jahr. Leider verstarb mein Vater viel zu früh, als ich gerade elf wurde. Wir hätten diesen Sommer ohnehin nicht nach Langeoog fahren können, denn das Reizklima war „Gift“ für sein Herz. Doch mir zuliebe wäre er gefahren. Im Mai sah ich ihn zum letzten Mal, als er gerade aus der Kur „sich selbst“ entlassen hatte. In der Nacht träumte ich, er wäre gestorben. Und tatsächlich teilte mir meine Mutter mit, dass er tot sei. Mit Wehmut denke ich an die scheinbar sorglose Kindheit zurück. Jetzt weiß ich es besser; es war für mich eine schwere Zeit. Ich musste mit ansehen, wie mein Bruder, wenn er unartig war, bestraft wurde. Meine Schwester war mir immer überlegen. Ich konnte mich noch so sehr bemühen, sie war tausendmal besser. Und das mit einer Leichtigkeit, dass ich sie insgeheim bewunderte. Sie konnte mitunter sehr verletzend sein. Ob ihr dieses bewusst war, ist mir bis heute unklar. Ihr Ideenreichtum ebbte nie ab. Ja, mit einem lachenden und weinenden Auge erinnere ich mich gerne an meine Kindheit zurück.

Winterzeit Der Mann in roter Winterjacke, dicker Hose, Fellmütze auf dem Kopf, die Hände tief vergraben, schaut er in die Winterlandschaft, in den Schneefall, geht hinein und hinaus, durch den Winterwald, da wo der tiefe Schnee liegt. Es ist Weihnachten heute Abend und er geht alleine durch den Wald, den Weihnachtswinterwald und über ihm die Sternenlichter zur Weihnacht, heute Abend so allein, so allein geht er, ein Einsamer der Nacht.

Sabine Gehlen | Kunsthaus Kannen

Manfred Herzig | MALzeitler

Carsten Wiegel | MALzeitler

Doris Nafcz | Rapunzel | VHS

„Hat Spaß gemacht, beim Reagieren auf Vorgaben ist man anders gefordert, es hat mir eine zusätzliche Inspirationsquelle gegeben. Wenn ich auf etwas reagiere, möchte ich aber, dass es auch stehen bleibt und nicht vernichtet , gänzlich übermalt oder ausgeschnitten wird. Schwieriger ist es, in ein Bild reinzumalen, weil das eine ganz andere „Schrift“ ist als meine; die eigene Interpretation ist einfacher, aber nicht wichtiger. Ich würde noch mal an so einem Projekt teilnehmen. Die Teilnehmer würde ich gerne nach Ende des Projekts persönlich kennen lernen. Ich empfinde es als Möglichkeit, mit jemandem zu kommunizieren“. Carsten Wiegel

Jörg Grunau Bildnis von Christiane Albers Kunsthaus Kannen

Margret Kaminski | Menschen | VHS

Bernd Liefländer | Schneemann | MALzeitler

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zu Margret Kaminski und Paul Berger zu Margret Kaminski und Paul Berger

26 Ich träumte:

Und sah eine Stadt – Giebel und Fassaden tauchten auf im hellen Licht. Die Dächer leuchteten in gelben, rosa und roten Farben. Die Fenster waren gelb und schwarz gestrichen. Die Fassaden waren von ocker bis blau- alles darin enthalten. Obwohl kein Mensch in dieser Stadt zu finden war, fühlte mich doch zufrieden. Hinter der Stadt waren wie im Schlaraffenland Bonbon ähnliche Lutscher, die in einer Vielfalt von Farben aufgestellt. Eine Zauberstadt. Ich wachte auf und war zufrieden. So, dass ich wusste, es wird etwas Schönes passieren! Angelika Boeker | Kunsthaus Kannen

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Bildbeschreibung: „Bunte Welt der Zukunft“ Auf dem von mir zu beschreibenden Bild sind im unteren Bereich Häuser, eine Ansiedlung von Häusern zu sehen. An der linken unteren Seite, ist ein besonderes Haus eingefügt, das in einem anderen, etwas kindlichen, düsteren Stil gemalt wurde. Über allen Häusern sind Stangen gemalt, an denen sich darüber runde sich drehende, bunte Kreise befinden, ähnlich Windkraftanlagen oder bunten Bäumen. Ein wenig erinnern mich die im Bild gemalten Dinge, vor allem die Häuser, an Bilder und an die Architektur Friedrich Hundertwassers, da sie ein wenig dem Werke Hundertwassers ähnlich sind. Bernd Schäfer | Kunsthaus Kannen Irmgard Kiaupa | Haus und Baum | MALzeitler

Paul Berger | Haus | Kunsthaus Kannen

Margret Kaminski | Haus blau | VHS

Margret Kaminski | Haus | VHS

zu Margret Kaminski und Paul Berger Ich hab zum Duft sein Kleid aus Wind, dann komm vor die Stadt, Bruder, stumm die Nacht… (M.H.) …Der Duft der Nacht liegt über den Häusern und man glaubt gar nicht, wie das Kleid leuchtet… (M.R.) …im Mondenschein beim Sternenschein, da hab ich ein Kleidchen aus Sternchen an, denn die Nacht ist sternenschön und ich bin das Sternenmädchen… (M.H.) …Sternenmädchen wurde gesucht und hatte etwas an dem Fuß, da kam das Brüderlein und machte das Füßchen wieder fein. (M.R.) Manfred Herzig und Michael Riesner | MALzeitler

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Carsten Wiegel | MALzeitler

Doris Nafcz | o.T. | VHS

Die Arche (auf den ersten Blick) Das Schiff befindet sich nicht im Wellengang sondern ist anscheinend auf festem Untergrund gestrandet. Das sieht so aus, als wenn das Schiff nach der großen Flut verlassen worden ist, weil alles schon wieder trocken ist. Oder umgekehrt: Es kann auch sein, dass sich diese Arche noch in einem Zustand vor der großen Flut befindet. Oder: Das Schiff befindet sich doch im Wasser, da man rechts im Hintergrund ein anderes Schiff im Wellengang sieht. Das passt dann nicht zur Arche, weil es nur eine einzige gab.

Ich sehe auf dem Bild ein Segelboot. Man kann ein Segel und ein Ruder erkennen. Es ist eine schöne farbige Aufnahme. Weil Grün meine Lieblingsfarbe ist, gefällt sie mir sehr. Das Boot will unbedingt ins Wasser gelassen werden. Das wird bestimmt ein schöner Augenblick werden.

Rolf Wolf Kunsthaus Kannen

Heinrich Schulte- Wintrup Kunsthaus Kannen

Carsten Wiegel | MALzeitler

Anonymus | Segelboot | VHS

Peter Thoms | Segelboot und Fische | MALzeitler

Doris Nafcz u.a. | Windsbraut | VHS

Marget Kaminski | o.T. | VHS

Manfred Heiden | Boot | Kunsthaus Kannen

Biographien 30

Anonymus | VHS Duisburg 1967 in Linnich geboren lebt in Duisburg Paul Berger | Kunsthaus Kannen 1950 in Münster geboren Ausstellungen 1997 Creart, Reha-Messe Düsseldorf 1998 Kunsthaus Kannen, Münster 1998 Turm Galerie, Hochheim/Main 2000 Transport, Galerie Atelier Herenplaats, Rotterdam 2000-09 Jahresausstellung Kunsthaus Kannen, Münster Heike B. | VHS Duisburg wohnhaft seit 1964 in Duisburg Ausstellungen 2009 Klasse Klassik!; Stadttheater Duisburg 2009 Bilderwelten Art Brut, VHS Duisburg Sandro Bosco | MALzeitler 1966 in Duisburg geboren, lebt seit 2008 im Otto-Vetter-Haus, Diakoniewerk Duisburg GmbH, Fachbereich Sozialpsychiatrie Ausstellungen 2009 „Hochspannung“, Marienhospital Duisburg 2009 „Aloha ´oe“, Pianistikintitut Duisburg Draganlord | MALzeitler 1957 in Vollmaringen geboren, seit 2008 Klient des Diakoniewerks Duisburg GmbH, Fachbereich Sozialpsychiatrie Ausstellungen 2009 „Aloha ´oe“, Pianistikintitut Duisburg 2009 „Forum 2x2“, Kunsthaus Kannen, Münster Jörg Grunau | Kunsthaus Kannen 1954 geboren Lebt im Wohnbereich des Alexianer Krankenhaus Münster Ausstellungen 2007-09 Jahresausstellung Kunsthaus Kannen, Münster Michael Gude | Kunsthaus Kannen 1953 in Gescher geboren, lebt im Wohnbereich des Alexianer Krankenhaus Münster Ausstellungen 2006-09 Kunsthaus Kannen, Münster (Jahresausstellung)

Manfred Heiden | Kunsthaus Kannen 1946 geboren, lebt im Haus Georg in Münster Ausstellungen: 2007-09 Jahresausstellung Kunsthaus Kannen, Münster Manfred Herzig | MALzeitler 1950 in Pliening geboren, lebt in Duisburg Ausstellungen 2009 „Aloha ´oe“, Pianistikintitut Duisburg 2009 „Forum 2x2“, Kunsthaus Kannen, Münster Annegret Hilgert | MALzeitler 1962 in Wuppertal geboren, lebt seit 1988 im Otto-Vetter-Haus, Diakoniewerk Duisburg GmbH, Fachbereich Sozialpsychiatrie Ausstellungen 2005 „Tatorte“ „neanderland-biennale“, Ratingen 2006 „Sommerfrische“, Haus an der Dorenburg, Grefrath 2006 „anwesend – abwesend“, Salvatorkirche, Duisburg 2007 „Wellenreiter – von Normalitäten und Identitäten“, cubus-kunsthalle-duisburg 2008 „Basis Acryl: Mitteilungen aus dem Hochbunker“, Eichenkreuzhöhe, Velbert-Langenberg 2008 „Tateinheit, das Zerschlagene zusammenfügen“, Salvatorkirche Duisburg; FFFZ Düsseldorf 2008 „MALzeitler im Mutterhaus der Diakonie“ 2009 „anwesend – abwesend“, Kreuzkirche Düsseldorf 2009 „Hochspannung“, Marienhospital Duisburg 2009 „Aloha ´oe“, Pianistikintitut Duisburg 2009 „Forum 2x2“, Kunsthaus Kannen, Münster vertreten in der Sammlung Demirel | weitere Infos: www.malzeitler.de Margret Kaminski | VHS Duisburg, Dozentin für Keramik 1956 in Balingen geboren zahlreiche Ausstellungen im Bereich Keramik Ausstellungen Malerei 2009 Klasse Klassik!, Stadttheater Duisburg 2009 Bilderwelten Art Brut, VHS Duisburg Irmgard Kiaupa | MALzeitler 1958 in Duisburg geboren, lebt seit 1983 im Otto-Vetter-Haus, Diakoniewerk Duisburg GmbH, Fachbereich Sozialpsychiatrie Ausstellungen 2005 „Tatorte“ „neanderland-biennale“, Ratingen 2006 „Sommerfrische“, Haus an der Dorenburg, Grefrath 2006 „anwesend – abwesend“, Salvatorkirche, Duisburg 2007 „Wellenreiter – von Normalitäten und Identitäten“,

2008 2008 2008 2009 2009 2009 Hermann 1941

cubus-kunsthalle-duisburg „Basis Acryl: Mitteilungen aus dem Hochbunker“, Eichenkreuzhöhe, Velbert-Langenberg „Tateinheit, das Zerschlagene zusammenfügen“, Salvatorkirche Duisburg | FFFZ Düsseldorf „MALzeitler im Mutterhaus der Diakonie“ „Hochspannung“, Marienhospital Duisburg „Aloha ´oe“, Pianistikintitut Duisburg „Forum 2x2“, Kunsthaus Kannen, Münster weitere Infos: www.malzeitler König | Kunsthaus Kannen in Lünen geboren lebt seit 1987 im Alexianer Krankenhaus in der Wohngruppe Rochus

Ausstellungen 2003 Kunsthaus Kannen, Münster | (Jahresausstellung) 2005 Kunsthaus Kannen, Münster | (Jahresausstellung) Helmut Licznierski | Kunsthaus Kannen 1957 in Wanne-Eickel geboren Ausstellungen 2000 „Noah im Regen“, Holzdrucke. Kunsthaus Kannen Münster 2002 Künstler aus dem Kunsthaus Kunsthaus Kannen Münster 2005-09 Kunsthaus Kannen, Münster | (Jahresausstellung) Bernd Liefländer | MALzeitler 1968 in Düsseldorf geboren, lebt seit 1996 im Otto-Vetter-Haus, Diakoniewerk Duisburg GmbH, Fachbereich Sozialpsychiatrie Ausstellungen 2006 „Sommerfrische“, Haus an der Dorenburg, Grefrath 2007 „Wellenreiter – von Normalitäten und Identitäten“, cubus-kunsthalle-duisburg 2008 „Basis Acryl: Mitteilungen aus dem Hochbunker“, Eichenkreuzhöhe, Velbert-Langenberg 2008 „Tateinheit, das Zerschlagene zusammenfügen“, Salvatorkirche Duisburg | FFFZ Düsseldorf 2008 „MALzeitler im Mutterhaus der Diakonie“ 2008 Kunsthaus Kannen, Münster | (Jahresausstellung) 2009 „anwesend – abwesend“, Kreuzkirche Düsseldorf 2009 „Hochspannung“, Marienhospital Duisburg 2009 „Aloha ´oe“, Pianistikintitut Duisburg 2009 „Forum 2x2“, Kunsthaus Kannen, Münster vertreten in der Sammlung Demirel | weitere Infos: www.malzeitler.de

Paul Löwenthal | Kunsthaus Kannen 1936 in Petrowka geboren Ausstellungen 2002 Kunsthaus Kannen, Münster | (Jahresausstellung) 2005-09 Kunsthaus Kannen, Münster | (Jahresausstellung) 2003 Projekt „Dich kenn ich doch“, Begegnungen und künstl. Handeln im klinischen Kontext Raffael Mielek | VHS Duisburg lebt im Wohnhaus Neumühl, Duisburg Ausstellungen 2009 Klasse Klassik, Stadttheater Duisburg 2009 Bilderwelten Art Brut, VHS Duisburg 2009 Einzelausstellung, Der kleine Prinz, Duisburg Klaus Mücke | Kunsthaus Kannen 1943 in Kiel geboren Ausstellungen 1999 „Gott und Teufel, Franz-Hitze-Haus, Münster; Kloster Gerleve; Galerie Sienna Krakau; Kulturhistorisches Museum Breslau; Universität Lublin; „Die ungewisse Ordnung der Dinge“, Kunstverein Aschaffenburg 2002 „Zauberlehrling“, Kunsthaus Kannen, Münster 2002-09 Kunsthaus Kannen, Münster | (Jahresausstellung) Doris Nafcz | VHS Duisburg Psychotherapeutin und Heilpraktikerin 1958 in Schwäbisch Gmünd geboren seit 1992 Acrylmalerei bei Detlef Becherer Ausstellungen und Preise 2008 Stadtbücherei Duisburg 2008 Ingeborg und Alfred Röder Kunstpreis 2009 Cafe´Tacheles 2009 Klasse Klassik! Stadttheater Duisburg 2009 Bilderwelten Art Brut, VHS Duisburg 2009 Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe Internet Eva Portikus | VHS Duisburg 1957 in Duisburg geboren lebt im Wohnhaus Neumühl Gerd Schippel | Kunsthaus Kannen 1959 in Mollenfelde geboren Ausstellungen 1991 Sammelausstellung, Maria Höttestift, Münster

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1992 1995 1996 1997 2002

Cafe Malik, Münster Ans Licht geholt, Kunstpalast Düsseldorf Center Design, Linz/ Internat. Congress Kunst im Format, De Stadshof, Zwolle NL Kunsthaus Kannen

Anja Schürmann | VHS 1972 in Hosenstadt Kreis Soest geboren lebt in Duisburg Ausstellungen: 2009 Klasse Klassik! Stadttheater Duisburg 2009 Bilderwelten Art Brut, VHS Duisburg Peter Thoms | MALzeitler 1962 in Duisburg geboren, lebt seit 2003 im Otto-Vetter-Haus, Diakoniewerk Duisburg GmbH, Fachbereich Sozialpsychiatrie Ausstellungen 2005 „Tatorte“ „neanderland-biennale“, Ratingen 2006 „Sommerfrische“, Haus an der Dorenburg, Grefrath 2006 „anwesend – abwesend“, Salvatorkirche, Duisburg 2007 „Wellenreiter – von Normalitäten und Identitäten“, cubus-kunsthalle-duisburg 2008 „Tateinheit, das Zerschlagene zusammenfügen“, Salvatorkirche Duisburg | FFFZ Düsseldorf 2008 „MALzeitler im Mutterhaus der Diakonie“ 2008 Kunsthaus Kannen, Münster | (Jahresausstellung) 2009 „anwesend – abwesend“, Kreuzkirche Düsseldorf 2009 „Hochspannung“, Marienhospital Duisburg 2009 „Aloha ´oe“, Pianistikintitut Duisburg 2009 „Forum 2x2“, Kunsthaus Kannen, Münster weitere Infos: www.malzeitler.de Andrea Titze | VHS Duisburg 1969 in Zülpich geboren Ausstellungen 2001 Quer Beet, Altenstift Duisburg 2009 Klasse Klassik!, Stadttheater Duisburg 2009 Bilderwelten Art Brut, VHS Duisburg Carsten „Casi“ Wiegel | MALzeitler 1969 in Orsoy geboren lebt seit 2000 im Otto-Vetter-Haus, Diakoniewerk Duisburg GmbH, Fachbereich Sozialpsychiatrie Ausstellungen 2005 „Tatorte“ „neanderland-biennale“, Ratingen

2006 2006 2007 2008 2008 2008 2008 2009 2009 2009 2009 2009

„Sommerfrische“, Haus an der Dorenburg, Grefrath „anwesend – abwesend“, Salvatorkirche, Duisburg „Wellenreiter – von Normalitäten und Identitäten“, cubus-kunsthalle-duisburg „Basis Acryl: Mitteilungen aus dem Hochbunker“, Eichenkreuzhöhe, Velbert-Langenberg „Tateinheit, das Zerschlagene zusammenfügen“, Salvatorkirche Duisburg; FFFZ Düsseldorf „MALzeitler im Mutterhaus der Diakonie“ Kunsthaus Kannen, Münster | (Jahresausstellung) „Hochspannung“, Marienhospital Duisburg „anwesend – abwesend“, Kreuzkirche Düsseldorf „Aloha ´oe“, Pianistikintitut Duisburg „Forum 2x2“, Kunsthaus Kannen, Münster Kunsthaus Kannen, Münster | (Jahresausstellung) vertreten in der Sammlung Demirel weitere Infos: www.malzeitler.de

Autoren Petra Dreier & Michael Hanousek 1958 in Sevelen geboren 1955 in Ostrau geboren freischaffende Künstler, seit 2004 Projektleiter MALzeit, leben in Düsseldorf Martina Gremmen 1967 in Duisburg geboren, freiberufliche Kunsttherapeutin und Dozentin in der Erwachsenenbildung und in der beruflichen Bildung, lebt in Ratingen Thomas Schwarm 1959 geboren, Diplom Designer, Diplom Kunsttherapeut, seit 1990 tätig am Alexianer Krankenhaus Münster, Atelier Kunsthaus Kannen, lebt in Havisbeck Brigitte Thie 1948 in Löningen geboren, Oberstudienrätin und Poesiepädagogin, lebt in Münster Schreibgruppe Lichtblicke, Kunsthaus Kannen Marion Albrecht, Angelika Boeker, Sabine Gehlen, Helge, Andreas Rüther, Bernd Schäfer, Heinrich Schulte-Wintrup, Rolf Wolf