Absolv-News Ausgabe 45 - Absolventenverband - HTL St. Pölten

Absolv-News Ausgabe 45 - Absolventenverband - HTL St. Pölten

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© STAR Fotoatelier GmbH

Ab

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lten BLuVA St. Pö

TEAM 2015/2016 ABSOLVENTENTREFF Tag der offenen Tür Fr., 20. November 2015, ab 14 Uhr Sa., 21. November 2015, ab 9 Uhr

TECHNIKERBALL

Sa., 23. Jänner 2016

Allgemeines

Inhalt Aus dem Vorstand

.................................................................................................................

Aktuelles aus der HTL St. Pölten

....................................................

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Abteilung Informatik

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Abteilung Maschinenbau

Abteilung Elektronik und Technische Informatik

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Abteilung Wirtschaftsingenieure

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Abteilung Elektrotechnik

31

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9

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37 51

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Absolventen des Schuljahres 2014/15

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Heftmitte

Aus dem Vorstand WOLFGANG LENZ

Geschätzte Absolventin! Geschätzter Absolvent! Das neue Schuljahr hat uns bereits wieder voll im Griff und es bringt auch einige Neuerungen. So sind mit der Übersiedlung der „Informatiker“ wieder alle Abteilungen unter einem Dach. Auch für den Absolventenverband ist es nun einfacher, mit den Kolleginnen und Kollegen der Informatik zu kommunizieren. An größeren Aktivitäten seit Erscheinen der letzten Ausgabe ist die Verleihung der „Best Of The Year“ für die letzten beiden Schuljahre zu erwähnen (siehe nachfolgend). Da die Budget-Situation der Schule bzw. der einzelnen Abteilungen immer dramatischer wird, häufen sich die Anfragen an den Absolventenverband um finanzielle Unterstützung für verschiedenste Projekte. Wir sind – im Rahmen unserer finanziellen Mittel – natürlich bemüht, die Schule bestmöglich zu unterstützen. Um uns dies zu ermöglichen, bitte ich Sie – geschätzte Absolventinnen und Absolventen – durch rechtzeitige und vollständige Bezahlung der Mitgliedsbeiträge den finanziellen Handlungsspielraum aufrecht zu erhalten. Bitte bezahlen Sie auch die ausstehenden Mitgliedsbeiträge aus der Vergangenheit ein (siehe Vermerk am Zahlschein), wir brauchen das Geld dringender denn je. Mit freundlichen Grüßen Euer Obmann Dipl.-Ing. Wolfgang Lenz

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Tag der offenen Tür 20./21. November 2015

Technikerball 2016 23. Jänner 2016

Die HTBLuVA St. Pölten lädt Sie wiederum sehr herzlich zum Tag der offenen Tür ein. Nutzen Sie die Chance, sich vor Ort über die Entwicklung der Ausbildung an unserer Schule zu informieren und mit ehemaligen Lehrerinnen und Lehrern zu plaudern. Nach Fertigstellung des zuletzt sanierten Osttrakts sind nun alle Teile des Theorietraktes und auch ein Großteil der Werkstätten wieder bezogen und können auch im Zuge des Tages der offenen Tür besichtigt werden.

Am Samstag, dem 23. Jänner 2016 wird das Event des Schuljahres wieder über die Bühne gehen. Es sind alle Absolventinnen und Absolventen recht herzlich eingeladen. Wir empfehlen, die Karten bei Frau Hobiger im Kopierzentrum unter 02742/75051-239 ([email protected]) zu bestellen und Platzreservierungen bei Frau Weiss ([email protected]) in der Kanzlei unter 02742/75051-211 vorzunehmen.

Absolvententreff am Tag der offenen Tür Viele Ihrer ehemaligen Lehrerinnen und Lehrer, aber auch ehemalige Mitschüler und Mitschülerinnen finden sich im Anschluss an die beiden Tage der offenen Tür im Absolvententreff ein. Dort soll Vergangenes und Gegenwärtiges in ungezwungener Atmosphäre besprochen und Erfahrungen ausgetauscht werden können. öffnungszeiten: Freitag, 20. November ab 14:00 Uhr Samstag, 21. November ab 09:00 Uhr Standort Wir dürfen auch heuer wieder die MensaRäumlichkeiten für unseren Absolvententreff benutzen. Die Mensa befindet sich vor dem Haupteingang zur HTL/HAK auf der rechten Seite von der Waldstraße her kommend.

In eigener Sache Sollten Sie, geschätzte Absolventinnen und Absolventen, Interesse an der Veröffentlichung von eigenen Beiträgen in der AbsolvNEWS haben, bitte wenden Sie sich an uns. Wenn Sie zur laufenden Verbesserung unserer AbsolvNews beitragen wollen, so teilen Sie uns ihre Meinung in Form einer kurzen e-mail mit. Da wir immer wieder Exemplare der AbsolvNEWS rückgesendet bekommen, weil der Wohnort sich geändert hat, bitten wir, eine Adress-/Anschrifts-Änderung bekannt zu geben. e-mail: [email protected] [email protected] Mit freundlichen Grüßen Der Vorstand des Absolventenverbandes

Allgemeines

Auszeichnung der Jahrgangsbesten Am 22. Mai fand die feierliche Überreichung der Urkunden und der entsprechenden Geldzuwendungen an die jeweils drei besten SchülerInnen jeder Abteilung für die Schuljahre 2012/13 und 2013/14 statt.

Ich darf im Namen des Absolventenverbandes den Preisträgern nochmals herzlich gratulieren und die verdienten Sieger an Hand der nachfolgenden Fotos präsentieren.

(Anm.: Einige ehemalige Schüler unter den Geehrten konnten aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen und sind deshalb auf den Fotos nicht zu finden.)

b es t O f T h e Year 2012/13

b es t O f T h e Year 2013/14

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Allgemeines

Wir gratulieren Zum 50er

Zum 80er

Dipl.-Ing. Helge Frank Mag. Reinhilde König Dipl.-Ing. Werner Koppatz Mag. Dorothea Mayr Mag. Josef Mitmannsgruber Mag. Gabriele Wierts-Leb

Dir. i.R. HR Dipl.-Ing. Robert Gangl

Zum 60er Mag. Reinhard Brunner Mag. Andreas Riedler FOL Friedrich Schneider

Zum 65er

Der Bundespräsident hat den Berufstitel Oberstudienrat verliehen an OStR Mag. Manfred Kronawetter OStR Mag. Franz Stummer OStR Mag. Franz Wieser

Zum 85er OStR Dipl.-Ing. Franz Weigner

Zur Versetzung in den Ruhestand OStR Dipl.-Ing. Wolfgang Alfery Dipl.-Ing. Johann Felnhofer

Zur Verehelichung Dipl.Päd. Siegfried Fischer

FOL Josef Wedl

4

Zum 70er

Wir betrauern das Ableben von

OStR Dipl.-Ing. Gerhard Seidel OStR Dipl.-Ing. Friedrich Weber

OSR Ing. Erwin Binder OSR FOL Gottfried Stelzl

OStR Dipl.-Ing. Wolfgang Alfery

Mag. Reinhard Brunner

Dipl.-Ing. Johann Felnhofer

Dipl.-Ing. Helge Frank

Dipl.-Ing. Werner Koppatz

OStR Mag. Manfred Kronawetter

Mag. Reinhilde König

Mag. Dorothea Mayr

Mag. Andreas Riedler

FOL Friedrich Schneider

OStR Mag. Franz Stummer

FOL Josef Wedl

Mag. Gabriele Wierts-Leb

OStR Mag. Franz Wieser

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Allgemeines

Aktuelles aus der HTL St. Pölten Baustellen-News Während der vergangenen Ferien wurde auf unserer Baustelle von allen beteiligten Firmen fleißig gearbeitet, die Baulose waren zwar zu Schulbeginn im September nicht ganz fertig, aber die verbliebenen Behinderungen hielten sich bereits in annehmbaren Grenzen. In den ersten Wochen wurden die Werkstättenabteilungen wieder bezogen, entweder neu eingeräumt oder die geschützten Maschinen und Geräte entpackt und ein Raum nach dem anderen neu in Betrieb genommen. Dieser Prozess ist noch immer nicht ganz abgeschlossen, aber der Unterrichtsbetrieb nähert sich zusehends dem Normalzustand. Allen Werkstättenlehrern und den Schülerinnen und Schülern, die hier beherzt miteinander Hand anlegen, sei an dieser Stelle ein großes Danke gesagt. Es ist schön, zu beobachten, wie sie gemeinsam Raum für Raum „ihre“ Werkstätte zurückerobern. Das schafft sicher eine hohe persönliche Identifikation und den Schülerinnen und Schülern eine Erinnerung für das ganze Leben. Der Schwerpunkt der Bautätigkeit hat sich mittlerweile auf die Fertigstellung der Räume im Werkstätten-Untergeschoss sowie der KFZ-Halle und der Verkehrsflächen im Außenbereich verlagert. Rechtzeitig vor Einbruch des herbstlichen Schlechtwetters wurden bereits große Bereiche asphaltiert, sodass sich die Schmutzbelastung deutlich reduzieren wird. Es ist zu erwarten, dass diese Fahrbahnarbeiten demnächst abgeschlossen werden. Damit ist auch für den nahenden Tag der offenen Tür eine große Erleichterung gegeben.

Viel Freude bereitet uns die neue und unerwartet großzügige Anlage von Grünflächen. Beim Eigentümer der Liegenschaft, der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), hat hier ein Paradigmenwechsel stattgefunden, der sicher auch dem Engagement unseres Projektleiters Ing. Herwig Wolloner zuzuschreiben ist. Es wurden bereits viel mehr Bäume und Sträucher als ursprünglich geplant gesetzt und es werden noch viele entlang des Schießstattrings und im Innenhof dazu kommen, sodass unser Campus nicht nur wegen der Fassade mit Fug und Recht als grüne Landschaft bezeichnet werden kann. Die intensive Bepflanzung dient nicht nur der optischen Verschönerung sondern stellt auch einen wissenschaftlich begleiteten Versuch nachhaltiger Bewirtschaftung des öffentlichen Raums dar. Durch gezielte Baumpflanzungen und die damit verbundenen, offenen Bodenflächen sollen einerseits nach Süden ausgerichtete Fassadenflächen beschattet und zusammen mit der stattfindenden Wasserverdunstung der Bäume die Umgebungstemperatur um einige Grade gesenkt und das Mikroklima positiv beeinflusst werden, auf der anderen Seite dienen die offenen Bodenflächen der Pflanzungen, in die eine genau abgestimmte Mischung aus Erde und besonders Wasser speichernden Materialien eingebracht wurde, der Rückhaltung und Speicherung von Regenwasser. Damit müssen die Grünflächen in trockenen Perioden deutlich weniger bewässert werden und können andererseits bei Starkregen bis zu 600 Liter Oberflächenwasser pro Kubikmeter eingebrachtem Granulat aufnehmen und damit ein Übergehen der Regen-

JOHANN WIEDLACK

wasserkanalisation verhindern. Dieses Projekt wird von der Universität für Bodenkultur begleitet und ist Teil einer größeren Studie zur StarkregenRetention unter gleichzeitigem Weglassung oder zumindest Verminderung von Kanalisationsquerschnitten. Wir sind gespannt auf die mittel- und langfristigen Ergebnisse, die sicher Auswirkungen auf die zukünftige Gestaltung urbaner Flächen haben werden. Es ist auch durchaus wahrscheinlich, dass sich daraus eine weitere langfristige Kooperation mit der Universität für Bodenkultur ergibt.

Kooperation mit der FH St. Pölten Der neue FH-Studiengang Smart Engineering an der FH St. Pölten, an dessen Entwicklung die HTL St. Pölten maßgeblich beteiligt war, hat einen fulminanten Start hingelegt, es gab deutlich mehr Bewerber, als genehmigte Studienplätze zur Verfügung standen. Die Vermittlung fachlicher Grundlagen und der Laborunterricht finden dabei auf Grund der Kooperation zum Teil in unseren Räumlichkeiten statt und werden auch von unseren Lehrern durchgeführt, damit haben wir Einfluss auf das qualitative Niveau dieser akademischen Ausbildung. Absolventinnen und Absolventen unserer einschlägigen Fachrichtungen bekommen erstmalig nennenswerte Abschnitte ihrer HTL-Ausbildung angerechnet, sodass es für sie zu einer echten Studienzeitverkürzung kommt.

Glücklich vereint Der Umzug der Abteilung Informatik aus der Expositur Linzerstraße ins dritte Obergeschoß unseres Neubaus

IMPRESSUM

Regierungsrat Dipl.-Ing. Hermann Binder

Medieninhaber, Herausgeber: Absolventenverband der Höheren Technischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt St. Pölten, Waldstraße 3, 3101 St. Pölten Redaktion: Dipl.-Ing. Wolfgang Lenz Auflage: 3.500 Stk. Die Ausgabe ergeht an Absolventen der HTL St. Pölten Erfüllungsort und Gerichtsstand: A-3100 St. Pölten, Österreich Erscheinungsort, Verlagspostamt: 3100 St. Pölten, Copyright by Absolventenverband der Höheren Technischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt St. Pölten Fotos: zur Verfügung gestellt, fotolia.de, shutterstock Für Satz- und Druckfehler wird keine Haftung übernommen.

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Allgemeines in der Waldstraße ist mit Schulbeginn genau nach Plan abgeschlossen worden und Lehrpersonal wie Schülerinnen und Schüler genießen das Schulleben in der neuen, freundlichen Umgebung und die verbesserte Infrastruktur unseres Campus. Das unmittelbare, tägliche Zusammenleben bei gleichzeitig ausreichendem Platz für jeden fördert Kommunikation und gegenseitiges Verständnis und macht die Administration um Vieles leichter.

NQR und Ingenieurgesetz Das zuständige Bundesministerium für Bildung und Frauen hat im September den Begutachtungsentwurf für das Gesetz über den Nationalen Qualifikationsrahmen (NQR-Gesetz) ausgesandt, das die Zuordnung von beruflichen Qualifikationen zu einem Qualifikationsniveau dieses NQR und deren Veröffentlichung in einem öffentlich zugänglichen Register regeln wird. Dieses Gesetz wird noch heuer im Parlament behandelt werden und mit 1. Jänner 2016 in Kraft treten. Für die HTLs und ihre Absolventinnen und Absolventen hat dies besondere Bedeutung, weil sie auf Niveau 5 und nach drei Jahren facheinschlägiger Praxis als Ingenieure/ -innen auf Niveau 6 verortet sein sollen. Um dies sicher zu stellen, werden in der bereits öfter erwähnten Arbeitsgruppe das neue Ingenieurgesetz und das zugehörige Evaluationsverfahren vorbereitet, damit dieser Gesetzesantrag sofort,

wenn das NQR-Gesetz verabschiedet ist, nachgereicht werden kann und damit der HTL-Ingenieur als nach internationalen Richtlinien anerkannte berufliche Qualifikation festgeschrieben ist.

Aus dem Schulalltag Die Attraktivität der HTL St. Pölten ist mit der baldigen Fertigstellung des Campus höher denn je, die Schülerzahlen liegen leicht über denen des Vorjahres. Gemessen an der von Jahrgang zu Jahrgang noch immer sinkenden Zahl an Jugendlichen haben wir daher prozentuell zugelegt. Allen Rückmeldungen zufolge fühlen sich die Schülerinnen und Schüler bei uns sehr wohl und sind in einem weit überwiegenden Maß überzeugt, die richtige Wahl getroffen zu haben. Trotzdem wird es weiterhin starker Anstrengungen bedürfen, unser Ausbildungsangebot zu bewerben und jenen Nachwuchs vorzubereiten, den Industrie und Wirtschaft so dringend brauchen. Mit der Aktualisierung der Lehrpläne und der Schaffung neuer Ausbildungsschwerpunkte wie dem für nächstes Jahr in der Abteilung Wirtschaftsingenieure geplanten Zweig „Technisches Management“ wird diesem Auftrag Rechnung getragen. Der vorgesetzten Schulbehörde und unserem Ministerium sei allerdings deutlich und unmissverständlich ins Stammbuch geschrieben, dass eine Aufrechterhaltung oder Steigerung der Qualität der Ausbildung nur mit einer

OStR Dipl.-Ing. Wolfgang Alfery im wohlverdienten Ruhestand

OStR Dipl.-Ing. Wolfgang Alfery

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Mit Ende des vergangenen Schuljahres 2014/15 hat unser allseits geschätzter Koll­ ege DI Wolfgang Alfery sein aktives Berufsleben beendet und ist in den Ruhestand getreten. Die HTL St. Pölten verliert durch sein Ausscheiden einen überaus engagiert­ en Lehrer und Fachkustoden, der ­ seinen ­Beruf mit besonderem persönlichem Einsatz ausgeübt hat. Er hat nicht nur seit ­vielen Jahren verschiedenste ­Gegenstände der Elektronik und Informatik mit ­ hoher

Bereitstellung der dazu erforderlichen Ressourcen gelingen kann. Wenn weiter Stunden gekürzt und Freigegenstände, in denen wir aktuelle Fachgebiete behandeln, gestrichen werden, kommt unweigerlich das Niveau der Ausbildung in Gefahr.

Ausblick auf das Schuljahr Die Vorbereitungen auf die neue Reife- und Diplomprüfung, die im heurigen Schuljahr erstmals verpflichtend und in vollem Umfang von allen Abteilungen durchgeführt werden muss, sind in vollem Gang und wir sind überzeugt, mit der Erfahrung, die wir in den Vorjahren durch die freiwillige, partielle Teilnahme gewonnen haben, und der gewohnt sorgfältigen Vorbereitung durch die Abteilungen diese Herausforderung zu meistern. Ich wünsche allen Beteiligten die erforderliche Ausdauer und Geduld, wir werden aus der Durchführung dieser abschließenden Prüfungen wertvolle Erfahrungen für viele weitere Jahre gewinnen. Ich wünsche unserer Schulgemeinschaft, dass das Schuljahr möglichst ruhig und ohne Störungen und unnötige Zurufe von außen verlaufen möge, damit sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrerinnen und Lehrer am Ende den verdienten Erfolg einfahren können. Johann Wiedlack

JOHANN WIEDLACK

Fachkenntnis und dem ihm eigenen päda­ gogischen Feingefühl unterrichtet, er war auch als verantwortlicher IT-Kustos der Abteilung Elektronik und Technische Informatik erfolgreich bemüht, trotz beschränkt­ er Ressourcen die Computer­arbeitsplätze und IT-Ausstattungen so zu betreuen, dass Schülerinnen und Schüler, aber auch seine Fachkollegen stets optimale Arbeitsund Unterrichtsbedingung­ en vorgefunden haben.

Allgemeines Nach Beendigung seines Studiums an der TU Wien war Kollege Alfery zunächst bei den Firmen Philips und Stölzle Oberglas tätig und hat danach im September 1983 seine Unterrichtstätigkeit an der HTL St. Pölten begonnen. Er war und ist sowohl bei Schülerinnen und Schülern, als auch im Kollegenkreis

wegen seiner Fachkompetenz hoch geschätzt und aufgrund seiner Menschlichkeit überaus beliebt. Er hinterlässt aus vielen Gründen eine Lücke in unserem Team, die nur schwer zu schließen sein wird. Der Landesschulrat hat ihm anlässlich seines Ruhestandes besonderen Dank und Anerkennung ausgesprochen. Wir wünschen ihm im Namen der Schul-

gemeinschaft und ganz persönlich alles Gute für den neuen Lebensabschnitt, viel Freude an neuen Tätigkeiten und beste Gesundheit und danken ihm ausdrücklich für Alles, was er für die HTL St. Pölten geleistet und eingebracht hat.

Johann Wiedlack

Dipl.-Ing. Martin Pfeffel interimistischer Abteilungsvorstand der Abteilung Wirtschaftsingenieure Aufgrund einer länger dauernden, krankheitsbedingten Abwesenheit von Abteilungsvorstand Dipl.-Ing. Dr. Roman Huemer wurde mit Wirkung vom 1. September 2015 Dipl.-Ing. Martin Pfeffel vom Landesschulrat für NÖ bis auf Weiteres mit der Leitung der Abteilung Wirtschaftsingenieure betraut. Er nimmt diese Aufgabe in enger Abstimmung mit der Direktion,

JOHANN WIEDLACK

Dr. Huemer und dem Landesschulinspektor wahr und wird die begonnene Entwicklung der Abteilung weiter betreiben. In seinen Händen liegt auch die Vorbereitung des neuen Ausbildungsschwerpunkts „Technisches Management“. Wir wünschen ihm für seinen neuen Aufgabenbereich viel Glück und Erfolg. Johann Wiedlack

Dipl.-Ing. Martin Pfeffel

Mädchenvernetzungstreffen

KARIN LEITZINGER

Auch in diesem Schuljahr fand wieder ein Vernetzungstreffen speziell für die Schülerinnen der HTL statt. Gerade für die Mädchen in den ersten Jahrgängen ist es oft eine Erleichterung zu wissen, dass es doch noch ein paar Schüler­innen mehr in diesem Teil des Schulgebäudes gibt. Allerdings muss man sagen, dass die Zahl der Mädchen kontinuierlich steigt. Vor allem in den ersten Klassen sind heuer doch einige dazugekommen, von denen wir natürlich hoffen, dass sie ihren Weg in der HTL St. Pölten erfolgreich absolvieren werden. In angenehmer Atmosphäre konnten sich die jungen Damen kennen­ lernen und die eine oder andere Erfahrung austauschen. Vielleicht ist dann schon bald gar kein Mädchenvernetzungstreffen mehr nötig, weil Technik fest in Frauenhand ist …!

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Allgemeines

kidsgoHTL Auch heuer konnten wir wieder VolksschülerInnen von unserer Schule begeistern. Im Rahmen des landesweiten Projektes kidsgoHTL kamen an vier Tagen insgesamt über 330 Kinder der 3. und 4. Volksschulklassen zu uns an die HTL und konnten sich in verschiedenen Workshops einen Eindruck davon machen, wie vielfältig das Ausbildungsprogramm einer HTL sein

kann. Alle fünf Abteilungen der HTL St. Pölten stellten Material zur Verfügung und betreuten die Volksschulkinder in Kleingruppen von bis zu acht SchülerInnen. In den Workshopgruppen wurde besonders darauf Wert gelegt, dass die Kinder möglichst nahe am Geschehen mitwirken können. Es wurde gebastelt, geschraubt, geplant, gezeichnet, gebogen, gebohrt,

… was das Zeug hielt, sodass jedes Kind am Ende des Tages auch ein kleines Erinnerungsstück an die HTL mit nach Hause nehmen konnte. Auch für unsere SchülerInnen ist das Betreuen der Volksschulkinder immer eine besondere Aufgabe. Erstaunlich welche unglaublichen sozialen Fähigkeiten in dem einen oder anderen unserer Jungs und Mädels schlummern …!

Flüchtlingshilfe an der HTL Überall und ständig wird davon berichtet und kaum einen Menschen lässt dieses Thema kalt.

n Zu sta nd im no ch bra uc hb are Wi ch tig : Bit te nu r ! n!! ab ge be

L I C H K E I T : A B G A B E M Ö G ta g, st ag , 27 .1 0. - Fr ei TÄ GL IC H vo n Di en 30 .1 0. ng an g (u nt er de r in de r Au la be im Ei Tr ep pe )

Or dn un g in die ge wa sc he n un d in BIT TE all e Sa ch en en . leg n ch tel vo rbe rei tet en Sc ha

D AN KE 

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sagen Menschen auf

der Flucht und

m das help&care4U-Tea

Auch die HTL leistete einen Beitrag zur Flüchtlingshilfe und organisierte daher im Rahmen des Projektes „school4 refrugees“ der youngCaritas eine Sammelaktion für Flüchtlinge im Raum St. Pölten. Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft waren dabei aufgefordert, sich mit Spenden an diesem Projekt zu beteiligen. Wir hoffen, damit auch einen Betrag für die Verbesserung der Situation von Flüchtlingen leisten zu können.

Elektronik und Technische Informatik

ELEKTRONIK und TECHNISCHE INFORMATIK Frischer Wind im Westtrakt Ein Jahr sind wir nun bereits wieder im Westtrakt unseres Gebäudes untergebracht, und immer noch gibt es sehr viel Extraarbeit zu leisten, die die Umbauarbeiten mit sich brachten und bringen. Besonders kritisch ist die Situation derzeit in der Werkstätte. Es ist für alle Beteiligte kein leichtes Unterfangen, einerseits den Unterricht möglichst ungestört aufrecht zu erhalten und andererseits zu den Umbauarbeiten beizutragen. Unsere Schule hat eben viele Winkel und auch wenn jeder Einzelne noch so intensiv mitdenkt und rechtzeitig alle informiert, oft kommt trotzdem noch jemand und meint es plötzlich ganz anders – sprich „gut“ … Doch ganz abgesehen von den baulichen Umbauten, die immer noch viel Arbeit fordern, wird auch innerhalb unseres Bildungssystems kräftig umgebaut. Haben wir uns zuletzt auf die Standardisierte Reife und Diplomprüfung mit ihren Neuerungen konzentriert, wird nun

auch die Prüfungsordnung für die Fachschule reformiert. So wird ab nun jeder Fachschüler eine Abschlussarbeit nebst einer Präsentation darüber durchführen. Und auch die mündlichen Prüfungen der Fachschule werden in Zukunft mit neuem Regelwerk, analog dem der Höheren Schule, ausgeführt werden. Kandidaten werden in Zukunft aus einer Anzahl von Themenbereichen zwei ziehen und sich dann für eines der beiden gezogenen Themen zu entscheiden haben. Für diesen Themenbereich bekommt dann der Kandidat vom Prüfer eine Fragestellung. Nach der Vorbereitungszeit folgt die mündliche Prüfung, wobei die Dauer der mündlichen Prüfungen in Zukunft einheitlich zwischen 10 und 15 Minuten betragen soll. Erste Erfahrungen mit der neuen Prüfungsordnung haben wir Anfang Oktober bereits mit den sogenannten „Vorgezogenen Prüfungen“ erleben dürfen. Vorgezogen können die zwei

WOLFGANG KURAN

Gegenstände Naturwissenschaften (NW2) und Geographie, Geschichte und politische Bildung (GGP) werden. Diese Gegenstände sind mit Ende des vierten Jahrgangs bereits abgeschlossen und somit „maturabel“. Neben der neuen Prüfungsordnung für die Abschlussprüfung in der Fachschule und die Reife und Diplomprüfung für die Höhere Schule, muss in den nächsten Jahren auch die sogenannte „Semestrierung“ umgesetzt werden. Dabei geht es – stark vereinfacht gesagt – darum, dass jedes Semester getrennt bewertet und abgeschlossen wird. Das heißt im Februar gibt es, nicht wie bisher eine Schulnachricht, sondern ein Zeugnis. Die vielen Änderungen umzusetzen erfordert viel zusätzliche Arbeit und ich bedanke mich an dieser Stelle beim gesamten Team für den unermüdlichen Einsatz, um unsere Abteilung Elektronik und Technische Informatik positiv weiter zu entwickeln. Wolfgang Kuran

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Elektronik und Technische Informatik

50jähriges Maturatreffen 2015 Anlässlich des 50 jährigen Maturatreffens besuchten die Absolventen des Jahres 1965 am 17. Oktober 2015 die neue HTL St. Pölten. AV DI Wolfgang Kuran führte die interessierten Besucher durch die neuen Räume der Abteilung Elektronik und technische Informatik. Der Kontakt war über Gerhard Lenz, der viele Jahre in der vormaligen Abteilung Nachrichtentechnik unterrichtete, zustande gekommen.

Absolventen des Jahres 1965 vor dem neuen HTL-Gebäude

Aktuelle Jobbörse im Internet unter: http://absolv.htlstp.ac.at Das Maturafoto aus dem Jahr 1965; Gerhard Lenz sitzt, als unser Klassensprecher, in der ersten Reihe, 2. von rechts. Die Prüfungskommission von links nach rechts: Dir. DI Kuglgruber, Vorsitzender DI Pany, die Professoren DI Czikanek, DI Koch, Dr. Reiter.

Verleihung Cambridge Zertifikate 2015

MARGIT WAIDMAYR

Verleihung der Cambridge Zertifikate durch HTL-Direktor HR Dipl.-Ing. Johann Wiedlack an die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler der Abteilung Elektronik und Technische Informatik.

Englisch ist die wichtigste Sprache der Welt und sie zu beherrschen ist in einem technischen oder wirtschaftlichen Beruf von Vorteil. Alle großen internationalen Unternehmen weltweit schätzen Mitarbeiter, die ihre Sprachkenntnisse durch Zertifikate belegen können. Die Cambridge-Prüfungen sind weltbekannt, international anerkannt und qualitativ hochwertig, werden jährlich von mehr als drei Millionen Kandidaten in mehr als 130 Ländern abgelegt und sind von 12.000 Hochschulen, Institutionen und Unterneh-

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men weltweit anerkannt und ersetzen für Fachschüler, die eine Berufsreifeprüfung ablegen wollen, die Englischprüfung (RIS § 3 Abs. 1 Z 3 des Bundesgesetzes über die Berufsreifeprüfung). Die Cambridge ESOL Zertifikate besitzen eine lebenslange Gültigkeit. Auch heuer haben wieder 18 SchülerInnen der Abteilung das FCE B2 mit Erfolg bestanden, wobei zwei mit Grade A belohnt wurden, das bereits der nächsten Stufe des europäischen Referenzrahmens für Sprachen, nämlich C1 oder dem CAE (Cambridge English:

Advanced) entspricht und für Universitäten und Studentenvisaanträge in Großbritannien und Australien verwendet werden kann. Die feierliche Verleihung der Zertifikate durch Direktor HR Dipl.-Ing. Johann Wiedlack erfolgte am 6. Okt. 2015 im Vortragssaal der HTL. Die HTL St. Pölten wird übrigens als einzige HTL Österreichs als Ausbildungspartner des British Council Österreichs als Advantage Partner Silver gelistet (mit 3 weiteren Institutionen).

Elektronik und Technische Informatik

Diplomarbeit: Trainingsraum-Steuerung für Menschen mit besonderen Bedürfnissen Das Hauptziel unserer Diplomarbeit war es, schwerbehinderte Menschen zur Bewegung zu motivieren. In einem Raum sind bunte Lampen, verschiedene Glocken und ein Massagekissen installiert. Zur Ansteuerung der Geräte werden größere oder kleinere Taster, Kippschalter und Druckplatten verwendet. So werden die Menschen animiert, bestimmte Bewegungen die für Hände und Füße geübt werden sollen auszuführen. Als Lohn wirken die Lampen, Töne oder

das angenehmen Massagekissen. Es wurde eine Steuerung mittels eines Raspberry PI und Relaiserweiterungsplatine entwickelt. Verschiedenen Einstellungen können über ein Webinterface vom Bedienpersonal getroffen werden. Es kann eingestellt werden welche Aktionen (zum Beispiel: Blinken einer Lampe oder Läuten einer Glocke) wann ausgelöst werden. Zu kurze Tastenimpulse oder Dauerlagen können erkannt und für eine einstellbare Zeit geblockt werden.

Diplomarbeiten im Schuljahr 2015/2016 In der Vergangenheit wurden an der Abteilung Elektronik und Technische Informatik nur Schüler mit einem besonders guten Lernerfolg zu Diplomarbeiten zugelassen. Entsprechend der neuen Reifeprüfungsverordnung müssen ab dem Schuljahr 2015/2016 alle SchülerInnen verpflichtend eine Diplomarbeit erstellen. In diesem AbsolvNewsBeitrag wollen wir gerne die diesjährigen Diplomarbeiten unserer Abteilung kurz vorstellen.

Thema: Web-Informationssystem Diplomanden: Dimitrios Bebis, Michael Krapfenbauer Es soll eine Website für einen Arzt erstellt werden, die Informationen über die Praxis und ihre Tätigkeiten enthält. Zusätzlich sollen administrative Aufgaben wie die Verwaltung von Inhalten, Musikdateien und Bilder dieser Website benutzerfreundlich implementiert werden. Alle Aktivitäten werden mittels eines zu entwickelnden Rechtesystems gesteuert.

Thema: MIDI-Synthesizer Diplomanden: René Boldizsar, Darius Burlacu Thema der Diplomarbeit ist es, einen Sythesizer mit MIDI (Musical-Instrument-DigitalInterface) – Schnittstelle zu entwickeln. Die Hardware samt MIDISchnittstelle wird mit einem Raspberry PI2 als Basiseinheit realisiert und erweitert. Es wird ein Tastenfeld, ein LC-Display sowie eine MIDI-Schnittstellen (IN /OUT) konfiguriert. Die erstellte Software soll sich durch eine ansprechende und einfache Menüführung auszeichnen. Für das entwickelte Gerät soll auch ein Aluminiumgehäuse gestaltet werden. Es sollen sowohl Musikfiles abgespielt, als auch einfache Tonsignale wie Rechtecksignale, Sinussignale, Sägezahnsignale ausgegeben werden können.

Thema: Android-ArduinoBluetoothsteuerung Diplomanden: Adrian Michael Bracher, Raphael René Teufner Die Aufgabe besteht darin eine Sende und Empfangseinheit sowie die erforder-

ANDREAS BÖHM

PETER NEUNTEUFL

Dadurch kann das Programm individuell auf die Fähigkeiten des Benutzers eingestellt werden. Zusätzlich ist es möglich eigene Programmversionen zu entwerfen und zu verwenden um spezielle Übungen abzudecken.

JOSEF RADLBAUER

liche Software zur kabellosen Steuerung mittels Android Application und eines Arduino Mikrocontrollers für eine 10x10 RGB LED Anzeigeeinheit zu entwickeln. In diesen Programmen werden auch verschiedene Modi der Anzeigeeinheit möglich sein. Dies wird in Form einer Statemachine umgesetzt. Wesentlicher Teil der Diplomarbeit ist die Testung und Zeitmessung des entwickelten Systems.

Thema: Kurzwellenendstufe Diplomanden: Daniel Fock, Roland Kurt Spannagl Es ist eine Sendeendstufe für den Kurzwellenbereich zu entwickeln. Die Ausgangsleistung soll dabei mindestens 800W betragen. Der vorgesehene Frequenzbereich liegt zwischen 3MHz und 30MHz. Weiters ist eine Schutzschaltung gegen Überlastung zu integrieren, um im Fehlerfall Schäden am Verstärker zu vermeiden. Die Bedienung und die Ausgabe der Betriebsparameter werden von einem Mikrokontroller gesteuert und auf einem Display angezeigt.

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Elektronik und Technische Informatik

Thema: Datenlogger für BMW Diplomanden: Larissa Marianne Elisabeth Kühberger, Martin Paal Aufgabenstellung ist die Entwicklung eines Datenloggers für die Firma Bosch, um Daten aus dem Steuergerät eines Autos der Marke BMW während der Fahrt auslesen und speichern zu können. Dazu ist eine Erweiterungsplatine für die bestehende Hardware BeagleBone Black zu entwickeln. Diese soll mit der Fahrzeugbordspannung von 12V versorgt werden, verfügt über ein LC-Display für ein einfaches Menü und Bedienelemente. Zu dieser Hardware ist eine passende Software zu entwickeln, die die Daten ausliest und in Logfiles auf einem USB-Gerät speichert.

Thema: Energiemanagementsystem einer Fotovoltaikanlage Diplomanden: Stefan Machherndl, Sabrina Peham Mehrere in einer Wohnanlage angebrachte Sensoren sind jeweils mit einem Mikrokontroller gekoppelt. Die dabei gewonnenen Daten werden anschließend über ein Funknetzwerk zu einem zentralen Punkt übertragen. Unter anderem sind auch die Leistungsparameter einer Fotovoltaikanlage vorhanden. Mit den gelieferten Daten wird nun versucht, die vorhandene Energie möglichst optimal zu nutzen. Zur Hilfe genommen wird dabei das Messaging Protokoll MQTT. Die Daten werden auf einem Server gespeichert und verwaltet. OpenHab soll dabei als Verwaltungssoftware dienen. Eine Weboberfläche ermöglicht es, die Daten der Wohnanlage abzurufen und zu steuern.

Thema: CO2-Wächter

Diplomanden: Ulrich Harald Unger, Manuel Höllmüller In diesem Projekt geht es darum, den Kohlenstoffdioxidgehalt der Luft in einem Weinkeller mithilfe eines CO2-Sensors zu messen. Bei diesem Vorgang wird die Menge des Kohlenstoffdioxids auf verschiedenen Höhen erfasst und so ein

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Höhenprofil des CO2-Gehalts der Luft erstellt. Anschließend werden die ermittelten Werte über eine Datenverbindung an die Hauptstation gesendet, gespeichert und auf einem LCD-Display ausgegeben. Zusätzlich soll angegeben werden, ob der Raum, in dem sich das Messobjekt befindet, gefahrlos betretbar ist oder nicht. Als zusätzliche Funktion soll das Gerät die Messergebnisse speichern und bei Abfrage zur Verfügung stellen.

Thema: Klasse A-Verstärker Diplomanden: Peter Wellert, Lukas Johannes Schäffert Konstruktion, Bau und Optimierung eines Audio-Leistungsverstärkers in Klasse AEinstellung (hoher Ruhestrom, geringste Verzerrungen) mit mindestens 20 W Dauerleistung an 8 Ohm Lastimpedanz. Um Betriebssicherheit und Stabilität zu gewährleisten, wird der Verstärker in ein Gehäuse eingebaut.

Thema: Objektstabilisierung Diplomanden: Felix Georg Braun, Alexander Strasser Die Aufgabe der Diplomarbeit ist es, ein Objekt, auf einer beweglichen Platte, in einer sonst instabilen Lage, mit Hilfe eines Regelkreises zu stabilisieren, bzw. die Machbarkeit einer solchen Vorrichtung zu überprüfen.

Thema: Info-App der Plattform bit4u.eu Diplomanden: Martin Thomas Bürgmann, Michael Rott Für die EU-weite Projektausschreibungsplattform bit4u.eu des Unternehmens connex.cc soll ein Informationsmanagement für mobilen Zugriff errichtet werden. Dieses System soll den Nutzern von bit4u. eu die Möglichkeit bieten auch unterwegs bequem auf laufende Ausschreibungen zuzugreifen. Es soll sowohl die Anwenderfreundlichkeit auf Mobilgeräten maximiert werden als auch alle Daten aufbereitet dargestellt werden.

Thema: Echtzeit-Steuerboard für Multimedia Diplomanden: Lorenz Hirsch, Simon Johannes Biehl Die Entwicklung einer Hardware-Bedienoberfläche ist das Thema dieser Diplomarbeit. Diese ermöglicht in Grafikprogrammen (z.B. GIMP, Photoshop) eine vereinfachte Bedienung. Mittels Bedienelementen wie Drehgeber, Taster und Schiebepotentiometer sollen Werte wie Transparenz, Farbwert oder Helligkeit verändert werden können. Die Kommunikation des Boards mit dem PC erfolgt über USB, sodass die ausgelesen Werte der Eingabeelemente übermittelt werden können. Grundlegend für diese Umsetzung ist ein Microcontroller. Hostseitig wird Software entwickelt, die die Werte der Hardware entgegennimmt.

Thema: Buddyfinder Diplomanden: Alexander Karl Hofstätter, Marco Wielander Aufgabenstellung der Diplomarbeit ist es, ein neuartiges soziales Netzwerk für SportlerInnen aller Sportarten auf Web-basis zu entwickeln, um diese auf sportlicher Ebene mit Gleichgesinnten zu verbinden (Find your buddy - connect your buddy). Buddyfinder ermöglicht eine aktive Suche von SportpartnerInnen (Buddies) über diverse Parametereingaben und sportlichen Gegebenheiten (Sportart, Leistungslevel, Erfahrung). Des Weiteren gibt es einen im Hintergrund ausgeführten Algorithmus welcher anhand der Profildaten automatisch etwaige PartnerInnen findet. Positiv ausgefallene Suchergebnisse (Matches) werden sofort angezeigt oder über verschiedene vorhandene Benachrichtigungskanäle dem Benutzer zur Verfügung gestellt.

Thema: Roboter Synchronisation Diplomanden: Christoph Humpelstetter, Philipp Maria Landsteiner Für Demonstrationszwecke sollen zwei fahrende Robotereinheiten einen Be-

Elektronik und Technische Informatik wegungsablauf zeitsychron ausführen. Die einzelnen Robotereinheiten sind mittels Nearfield-Kommunikationseinheiten auszurüsten. Einer der Robotersysteme arbeitet dabei als Master, der andere als Slave. Die Mastereinheit gibt den Zeitpunkt für einzelne Bewegungsabläufe vor. Die Slaveeinheit führt nahezu gleichzeitig (synchron) vorgebbare Bewegungsab-läufe aus. Das Erreichen von Testpunkten, z.B. das Auslösen eines Lichtsensors, wird von der Slaveeinheit an die Mastereinheit gemeldet und der Zeitpunkt dieser Ereignisse wird protokolliert. Durch die auftretenden Verzögerungszeiten können so selbstlernende Programmeinheiten die Ablaufsteuerung optimieren

Thema: Raspberry Pi-Fernsteuerung mit Smartphone Diplomanden: Christoph Pieber, Florian Hermann Grabner Mit einem Smartphone soll über eine WebApp ein Modellauto ferngesteuert werden. Ein Webserver wird auf einem Raspberry Pi eingerichtet empfängt die auf der WebApp eingegebenen Daten und steuert das Auto an. Dazu wird von einem käuflichen Modellauto die Fernsteuerung durch einen Raspberry Pi ersetzt. Es wird eine WebApp programmiert, die einerseits eine Benutzeroberfläche zur Verfügung stellt und andererseits über WLAN die entsprechenden Steuerbefehle an den Raspberry Pi sendet. Es wird ein WLAN-Adapter an

Chucks

den Raspberry Pi angeschlossen und eine Steuerelektronik entwickelt, die Servolenkung und Motor steuert.

Thema: Geregelter Subwoofer Diplomanden: Simon Herbert Pallan, Christoph Dier Entwicklung, Bau und Messung eines aktiven Subwoofers. Als Besonderheit wird die Membranbewegung des TieftonLautsprechers erfasst und geregelt. Die Diplomarbeit kann in folgende Teilbereiche gegliedert werden: Subwoofer (Lautsprecher + Gehäuse), Verstärker, Regelung und Einschaltautomatik.

MARGIT WAIDMAYR

Wenn man zur Zeit auf Wiens Straßen flaniert, ziert ein Filmplakat mit einer jungen Frau mit leuchtend roten Haaren die Litfaßsäulen – ein Plakat für Chucks, einen österreichischen Film von Sabine Hiebler und Gerhard Ertl. Filme gibt es sicher viele in Österreich aber kaum welche, die auf einem Roman basieren, dessen Autorin eine HTL Absolventin, eine Absolventin der Abteilung Elektronik, ist. Wer ist nun diese Absolventin? Cornelia Travnicek, Maturajahrgang 2006, studierte nach der HTL an der Universität Wien Sinologie (Master) und Informatik (BA) und arbeitet Teilzeit als Researcher in einem Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie vielfach ausgezeichnet, u. a. für ihr Romandebüt „Chucks“ (DVA 2012) mit dem Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich und dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium des Deutschen Literaturfonds. 2012 erhielt sie den Publikumspreis bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt für einen Auszug aus ihrem damals noch un-

Die erfolgreiche Autorin Cornelia Travnicek flankiert von ihren ehemaligen Lehrerinnen Dr. Ilona Horetzky und Mag. Margit Waidmayr.

veröffentlichten Roman „Junge Hunde“, der auch bereits auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt wurde. Neben einigen eigenständigen Publikationen veröffentlichte sie auch diverse Texte in Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen. Die Filmpremiere von Chucks mit Musik von Soap & Skin, Bilderbuch, u.v.m. fand in Wien im Gartenbaukino statt. Die Premiere im St. Pölten

Megaplex ließ ich mir mit meiner Kollegin Dr. Horetzky nicht entgehen, schließlich hat dieses Coming of Age Drama beim renommierten Filmfestival von Montreal den Publikumspreis gewonnen. Die Liebesgeschichte zwischen der unangepassten Punkerin Mae und Paul, die sich im Aids-Hilfe-Haus kennenlernen, hatte beim 39. World Film Festival in der kanadischen Metropole seine Weltpremiere gefeiert.

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Elektronik und Technische Informatik

Projekttage am Schuljahresende im Zeichen der Kultur Wer kennt nicht die Geschichte von Gregor Samsa, der eines Morgens in ein Ungeziefer verwandelt aufwacht? Franz Kafkas Erzählung „Die Verwandlung“ zu lesen ist das Eine; sich an den Schauplätzen der Entstehung dieses Stücks Weltliteratur zu bewegen , das Andere – nämlich die Prager Atmosphäre und das Umfeld des berühmten Dichters hautnah zu erleben. So geschehen an den Projekttagen des Schuljahres 2014/15 mit Schülern der 1AHEL, 2AHEL und 3AFEL, die sich neben den literarischen Schauplätzen – wie Goldenes Gässchen mit Kafkas Schreibstube – auch ande-

ren kulturellen Highlights der Goldenen Stadt widmeten: von der mittelalterlichen Burganlage (in der sich das Zimmer des „Prager Fenstersturzes“ befindet, der bekanntlich am Beginn des Dreißigjährigen Krieges steht) über das Ständetheater (wo Mozarts „Don Giovanni“ uraufgeführt wurde) bis zu den Jugendstilbauten (samt darin befindlichen OriginalJugendstil- Kaffeehäusern) wurden von der äußerst interessierten Schülergruppe unter Begleitung von Prof. Andreas Riedler und Prof. Ilona Horetzky die wichtigsten Sehens-

Techniker und Kultur – das gehört zusammen Am 13. 10. 2015 waren wir, die 5AHELS, mit Herrn Professor Riedler auf Literaturexkursion in Wien. Damit sollte das Kulturinteresse der Technik-Schüler gefördert und verschiedene LiteraturStätten besucht werden. Die erste Station war das Café Raimund, das der Kunst- und Literaturkritiker Hans Weigel, der spätere Partner der Elfriede Ott, oft besuchte. Er wurde geliebt von jenen Schauspielern und – meist jungen – Schriftstellern, die er in seinen Kritiken lobte. Und in ebenso hohem Ausmaß war er gefürchtet von jenen, die er negativ beurteilte. Einer von diesen war Heinz Conrads, der den Weigel die restlichen Lebensjahrzehnte nach einer Kritik gehasst hat. Ein ganz besonderer Wiener Kulturschatz, abseits von Kaiser- und SissiKitsch, befindet sich am Anfang der Mariahilfer Staße: In dem Haus Nr. 1 befand sich die Modewerkstätte der Emilie Flöge, der bekannten Freundin von Gustav Klimt. Im selben Haus – das Café Casa Piccola, Inhaber das Ehepaar Ober-

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timpfler. Ihre beiden Töchter gehörten zu dem Freundeskreis von Peter Altenberg, Karl Kraus, Adolf Loos. Letzterer hatte in der internationalen Kunstszene schon einen guten Ruf. Im Jahr 1904 berichtet er von seinem England-Aufenthalt und zeigt stolz eine hölzerne, schöne Zigarettendose im Kreis. Lina Obertimpfler will sie öffnen, aber sie fällt zu Boden und zerbricht. Wie könne sie das wieder gut machen, fleht sie den berühmten Adolf Loos an. Und der antwortet ganz trocken: „Wollen Sie das wirklich gutmachen? – Dann heiraten Sie mich“. So kommt man im Künstlerkreis des Jahres 1904 zu einem Ehepartner. Warum diese Ehe nicht lange gehalten hat, begründet Lina Loos später so: Viele Dinge des Lebens vergehen einfach und das Leben geht weiter. Ein weiterer Punkt der Exkursion war die Strudelhofstiege, welche in dem berühmten Roman „Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre“ von Heimito von Doderer eine zentrale Rolle spielt.

ILONA HORETZKY

würdigkeiten besucht – und neben Böhmischen Knödeln auch ein Barockkonzert mit Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ genossen. Man glaubt es kaum, wofür sich Elektroniker interessieren – höchst freiwillig wohlgemerkt!

Elektroniker auf den Pfaden Kafkas

ANDREAS RIEDLER

Auch die weltberühmte Adresse der Psychoanalyse – Berggasse 19 – sollte man einmal, auch physisch, gesehen haben. Sigmund Freud hatte dort seine Praxis, und die ebenfalls berühmte Couch befindet sich noch heute dort. Eine ganz andere Seite der Literatur zeigt uns der Margaretengürtel: Ernst Hinterberger, der Drehbuchautor von „Ein echter Wiener geht nicht unter“ und „Kaisermühlenblues“ wohnte in diesem Arbeiterbezirk.

Elektroniker auf den Pfaden Kafkas – die 5AHELS besucht auf der Literaturexkursion auch die Strudelhofstiege

Elektronik und Technische Informatik

Gutes Benehmen ist immer in Nicht nur zur Ballsaison ist Etikette enorm wichtig, sondern immer. Tischmanieren, Grüßen, Verhalten in der Gesellschaft aber auch die richtige Kleidung sollte schon früh gelehrt werden. Deshalb besuchten die Teilnehmer des Freigegenstandes Kommunikation und Präsentation der 3 AHEL und 3 BHEL am 19.Mai die HLW St. Pölten, um eine Einschulung in gutes Benehmen bei einem Geschäftsessen zu erhalten. Aber nicht nur gutes Benehmen wird im Freigegenstand KPT (Kommunikation und Präsentation) gelehrt, ebenso sollen die Schüler Grundelemente von freier Rede, Körpersprache, Gesprächsund Diskussionsführung kennenlernen wie die Regeln der Kommunikation und Gesprächsführung in Gesprächen und Diskussionen anwenden können und schließlich den Umgang mit Präsentationshilfen beherrschen. Kurzreden und Vorstellungsgespräche, Projektpräsentationen und Diskussionen unter Beachtung der Grundelemente der Kommunikation runden das Gesamtbild dieses Gegenstandes ab.

Die sichere Beherrschung der Kommunikation und Präsentation ist für den beruflichen Erfolg von Technikern, die auf Grund ihrer Ausbildung an einer HTL über ein ausgezeichnetes Sachwissen verfügen, von ausschlaggebender Bedeutung. Daher ist es wichtig ist zu wissen: p Wie wirke ich auf andere? p Wie gelingt es mir, im Umgang mit anderen authentisch aufzutreten? p Wie kann ich mich im Alltag und im

MARGIT WAIDMAYR

Berufsleben besser behaupten? p Auf welche Weise sind eigene Leistungen und die Vorzüge angebotener Produkte den Partnern attraktiv zu machen und überzeugend darzulegen? p Wie führe ich eine Verhandlung und wie verhalte ich mich in Konfliktsituationen? Für diesen Gegenstand gilt in besonderem Maß: „Non scholae sed vitae discimus!“, „Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir!“

Schülerinnen und Schüler der Klassen 3AHEL und 3BHEL beim Etikettdinner in der HLW

Action im Ötscherreich Herrliches Wetter, der Saturn in sichtbarer Lage und ein Viertel der Anwesenden weiblich – nicht oft hatten wir so ein Glück bei einem HTL-Outdoorworkshop. Am 1. Juli ging es mit den SchülerInnen der 1BHEL und 1AFEL los nach Sulzbichl. Von Puchenstuben aus wanderten wir mit Sack und Pack auf dem Planetenweg zu den Stelzenhäusern. Dort angekommen waren die anfänglichen Ermüdungserscheinungen aller Beteiligten wie weggeblasen. Hoch begeistert waren wir vom Erlebnisdorf und nach der Hütteneinteilung erfrischten sich schon die ersten im Bach. Dann ging es

los über den imposanten Trefflingsfall zur Erlauf. Trotz der Hitze gab es für die SchülerInnen anfängliche Schwierigkeiten ins kühle Wasser zu steigen. Vorbildhaft machte Prof. Radlbauer den ersten Schritt. Er stürzte sich in den Fluss, schwamm zu einem Felsen und machte einen Köpfler ins tiefe, kühle Wasser. Frau Prof. Birgmann fror schon beim Zusehen. Doch die SchülerInnen mussten das auch unbedingt ausprobieren … bald waren sie in der Erlauf, spritzten sich an, sprangen vom natürlichen 1m Brett und schwammen zum Abschluss zu einer kleinen Höhle. Es war schön mit anzusehen, wie gut sich alle Buben

DIANA BIRGMANN

Trefflingfall

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Elektronik und Technische Informatik und Mädchen verstanden. Nach der Rückkehr im Erlebnisdorf wurde dann ein Griller angeheizt und das Lagerfeuer angezündet. Die Mädchen waren besonders gut ausgestattet. Sie hielten nicht nur Würstchen und Brotteig über das Lagerfeuer, sondern teilten auch ihre mitgebrachten Marshmallows. Dort beim Lagerfeuer blieben wir den ganzen Abend und genossen die Stimmung.

Am Abend kam Mag. Klauser und stellte uns mit Hilfe eines Multimediavortrages Planeten, Sterne, Gasnebel und Galaxien vor. Außerdem durften wir einen Blick durch sein mitgebrachtes Teleskop werfen und konnten sogar den Saturn mitsamt Ringen und seinem größten Mond „Titan“ erkennen. Am nächsten Tag ging es mit dem Bummelzug zurück zur Bahnstation Puchenstuben. Von dort nahmen wir die Mariazellerbahn nach St. Pölten. Doch noch waren die Erlebnisse nicht zu Ende. Denn in Winterbach stieg plötzlich Prof.

Brrr – kalt

Vorbereitung für das Lagerfeuer

Puchenstuben nach dem Halbmarathon

Wandertag auf den Waxenberg und zu den Mammutbäumen

Der harte Kern der 5AHELS mit Prof. Bochdansky beim Wandertag auf dem Waxenberg

Am 15.10.2015 unternahmen wir, die 5AHELS mit unserem Klassenvorstand Prof. Bochdansky, unseren jährlichen Wandertag. Mit dem Zug ging es nach Kleinwien und von dort marschierten wir auch schon los. Das erste Ziel war

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das Gipfelkreuz am Waxenberg, wo wir auch ein Gruppenfoto machten. Von dort aus sollte man eine tolle Aussicht auf das Stift Göttweig, Krems und Paudorf haben. Jedoch wurde daraus nichts, weil uns Nebel die Sicht versperrte.

Etwas schneller bitte

Radlbauer aus und fing an zu laufen. Es ging für ihn aber nicht nach Hause. Er wollte in der nächsten Bahnstation wieder in DENSELBEN Zug einsteigen. Nicht nur die SchülerInnen, sondern auch andere Mitreisende fieberten mit. Unterwegs sahen wir noch, wie er uns zuwinkte. Nach einigen Minuten erreichten wir dann die Station Puchenstuben, wo wir ihn erwarteten. Und siehe da – er war schon am Bahnsteig, doch das war nicht das Erstaunlichste. Er hatte auch noch genug Zeit, um sich ein Eis zu kaufen! Ganz gemütlich und nicht einmal ein wenig außer Puste stieg er in den Zug und nun ging es wirklich für alle ab nach Hause.

5AHELS

Enttäuscht wanderten wir weiter zu unserem nächstes Ziel: Die Mammutbäume, bei der „Adalbert-Rast“. Ein wunderschöner Feuersalamander kreuzte unseren Weg, den wir eine Zeit lang beobachteten und fotografierten. Kurz darauf erreichten wir die Mammutbäume. Groß und mächtig standen sie vor uns. Wir genossen die beeindruckende Schönheit dieser wundervollen Bäume. Hier entstand ein nettes Gruppenfoto. Danach machten wir uns hungrig auf den Weg nach Paudorf, wo wir unsere Mittagspause verbrachten. Satt und zufrieden fuhren wir mit dem Zug zurück nach St. Pölten. Obwohl an diesem Tag sehr schlechtes Wetter vorausgesagt war, hat es glücklicherweise während unseres Ausfluges nicht geregnet!

Elektrotechnik

ELEKTROTECHNIK Mag. Dorothea Mayr – eine engagierte 50erin Dorothea Mayr wurde am 7. 10. 1965 geboren. Nach ihrem Studium der Fächer Mathematik und Chemie an der Universität Wien absolvierte sie ihr Unterrichtspraktikum am BRG Krems Ringstraße und begann danach auch dort zu unterrichten. Im Jahr 1998 wechselte sie an die HTL St. Pölten und unterrichtet seitdem zuerst Chemie und dann Naturwissenschaften in der Abteilung Elektrotechnik. Ihr besonderes Anliegen ist die Umwelt. In zahlreichen Projekten konnte sie auch ihre Schülerinnen und Schüler motivieren, sich dafür einzusetzen. Unvergessen z.B. ihr „Restlkochbuch“. Gemeinsam mit Schülern und deren Eltern wurden Rezepte zur Verwertung von Essensresten erhoben und in Buchform herausgebracht. Das Projekt war so erfolgreich, dass auch der ORF einen mehrminütigen Beitrag darüber gebracht hat.

Mag. Dorothea Mayr zieht mit ihrem engagierten Unterricht für die HTL St. Pölten eine Fülle an Preisen und Auszeichnungen an Land – die Abteilung Elektrotechnik sagt Dank und gratuliert.

Sie ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Abteilung heute erfolgreiches Mitglied im ÖKOLOG-Netzwerk und im Klimaschutzbündnis ist. Sie organisiert

HERMANN BINDER

Vorträge zu diesen Themen und begeistert ihre Schülerinnen und Schüler für diese Thematik. Im Rahmen von Wettbewerben wurden ihre Projekte immer wieder prämiert. So hat sie mehrere Male den Hans Czettel-Förderpreis für besondere Leistungen im Natur- und Umweltschutz in Niederösterreich und den Umweltpreis der Stadt St. Pölten gewonnen. Sie ist aber auch schon fast regelmäßige Gewinnerin des Preises des Verbands der Chemielehrer Österreichs. Neben ihrem Engagement für die Schule schafft sie es aber auch, ihre sieben-köpfige Familie perfekt zu managen, so dass man meinen könnte, ihr Tag habe manchmal nicht nur 24 sondern 48 Stunden. Kraft und Elan schöpft sie aus Reisen, wobei ausgedehnte Kreuzfahrten zu ihren bevorzugten Urlaubsarten gehören. Die Schulgemeinschaft wünscht ihr alles Gute zu ihrem runden Geburtstag.

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Elektrotechnik

Dipl.-Ing. Dr. Peter Zaniat – ein Elektrotechniker, der auf allen Klavieren spielt

HERMANN BINDER

Peter Zaniat wurde am 14. 1. 1955 geb­ oren. Nach seinem Studium an der TU Wien und der Promotion zum Dr. der Elektrotechnik arbeitete er zunächst bei der Fa. ELIN und danach beim ERBVerlag. Seit dem Schuljahr 1989 ist er in der Abteilung Elektrotechnik als Lehrer für Elektronik tätig. Unzählige Schülerinnen und Schüler hat er in die Geheimnisse der Elektronik eingeführt und diese wissen, dass er ihnen hilft, wenn es darum geht, besonders kniffelige Probleme zu lösen und zu erläutern. Neben seinem Engagement für die Elektronik ist er aber auch ein heraus-

ragender Musiker und Pianist, der auch schon einige CDs eingespielt hat. Ein „Tag der offenen Tür“ ohne ihn am Piano wäre nur halb so eindrücklich. Er ist es auch, der den Abschlussfeiern der Abteilung Elektrotechnik mit seinem Klavierspiel einen würdigen Rahmen verleiht. Wir hoffen, dass es uns gelingt, für den neuen Festsaal ein Klavier zu beschaffen, auf dass wir noch einige Jahre an seiner musikalischen Virtuosität teilhaben dürfen. Die Schulgemeinschaft wünscht ihm alles Gute zum 60. Geburtstag.

Dipl.-Ing. Dr. Peter Zaniat lüftet Schülerinnen und Schülern die Geheimnisse der Elektronik und verleiht den Veranstaltungen an der HTL einen würdigen musikalischen Rahmen – die Abteilung Elektrotechnik sagt Dank und gratuliert.

ET-Labor am Stand der Technik

So konnten schließlich doch die Projektierung und der Neubau an die

Firma Schubert Elektroanlagen aus Ober-Grafendorf vergeben werden. Die Demontage des alten Schrankes erfolgte von der Schule unter tatkräftiger Unterstützung vieler unserer Schüler. Während der Umbauphase waren die Verkabelungen in den Unterflurkanälen zu den Laborarbeitsplätzen anzupassen. Auch einige Labortischplätze mussten adaptiert werden. Hierbei hatte unser Laborant Rene Winkler alle Hände voll zu tun. Nach einer zweijährigen Vorlaufzeit

Mit einem erneuerten Verteilerschrank auf dem neuesten Stand der Technik steht im Labor der Elektrotechnik eine leistungsstarke Anspeisung mit 250A zur Verfügung.

Im Reigen der Elektrotechniker wurde am 15. Oktober 2015 der Verteilschrank im Labor der ET-Abteilung feierlich in Betrieb genommen.

Im Zuge der kompletten Renovierung aller bestehenden Gebäudeteile an der Schule wurde auch die Hausinstallation erneuert. Eine Erneuerung des Verteilschrankes im Elektrotechniklabor war jedoch vorerst nicht vorgesehen. Mit einem Alter von knapp 40 Jahren war der Verteilschrank, speziell die darin verbauten Schaltgeräte, jedoch an der Lebensdauergrenze.

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MANFRED BERGER

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wurde am 15. Oktober 2015 der Verteilschrank feierlich in Betrieb genommen. Im Labor steht nun wieder eine leistungsstarke Anspeisung mit 250A auf dem neuesten Stand der Technik zur Verfügung. Die Abgänge mit variabler und fixer Drehspannung sowie Gleichspannung mit 220V ermöglichen viele Anwendungen der Starkstrom- und Antriebstechnik. Vielen Dank auf diesem Wege nochmals jenen, die bei der Ermöglichung und Umsetzung des Projektes mitgewirkt haben.

Elektrotechnik

Blutspenden und Leben retten Am 15. und 16. April 2015 fand ab 10:00 Uhr in der HTL St. Pölten gemeinsam mit der HAK im Vortragssaal des Bundesschulzentrums die diesjährige Blutspendenaktion des Universitätsklinikums St. Pölten statt. Teilnehmen konnten sowohl SchülerInnen, Lehrkräfte und Schulbedienstete. „Die Resonanz bei der Teilnahme war sehr gut“, sagt Mag. Herbert Vogl – Jugendrotkreuzreferent der Schule. Zur Blutspende erschienen 188 Personen. Alle Blutspender erhielten wahlweise zur Regeneration eine Tafel Schokolade oder ein Glas Honig. „Ich finde es besonders wichtig, sich gerade als Schule um dieses Thema zu bemühen, da in der heutigen Zeit viel zu wenig Blut gespendet wird. Der Schule ist

es ein Anliegen, mit dieser Aktion ein positives Zeichen zu setzen und Menschen

zur Blutspende zu motivieren“, so Direktor Hofrat Dipl.-Ing. Johann Wiedlack.

Michaela Hammerschmid, Mitarbeiterin des Universitätsklinikums St. Pölten, und Stephanie Diendorfer, eine der 188 blutspendenden Personen, stellten sich im neuen Bundesschulzentrum in den Dienst der guten Sache.

Cambridge-Zertifikatsverleihung an der ET-Abteilung Auch in diesem Schuljahr hatten die SchülerInnen der vierten Jahrgänge der HTL Sankt Pölten die Möglichkeit, an einer zusätzlichen ganzjährigen Englischausbildung mit abschließender Prüfung und internationaler Zertifizierung teilzunehmen. Durch wöchentlich zwei weitere Unterrichtseinheiten wurden die SchülerInnen von ihren Professoren auf das „Exam“ vorbereitet. Dieses verlangt international vereinheitlichte Top-Standards in den Hauptschwerpunkten Lesen, Schreiben, Hören und Sprechen. Damit ist das „Cambridge First Certificate in Englisch“ ein weltweit anerkanntes Zeugnis, welches die Kompetenz in der Weltsprache aufzeigt und insgesamt an über 1.000 Prüfungsstätten verliehen wird. Was die HTL St. Pölten jedoch auszeichnet, ist, dass sie eine Partnerorganisation des British Council ist und als einzige HTL Österreichs den „Silver Status“ hat. „Personalchefs bestätigen mir immer

HERBERT VOGL

BEATRIX KITTENBERGER

Schüler der 5AHET und 5BHET mit den betreuenden Lehrkräften Prof. Mag. Beatrix Kittenberger und Prof. Dipl.-Ing. Johann Noitz.

wieder, dass durch diese zusätzliche Qualifikation in der englischen Sprache die Jobchancen in der Berufswelt maßgeblich gesteigert werden. Und genau das ist mir für meine Absolventen besonders wichtig“, so der

Schuldirektor HR Dipl.-Ing. Johann Wiedlack. Dieser Standpunkt wird zudem durch diverse Anforderungen von Universitäten und Fachhochschulen unterstützt. Bei Fachschülern ersetzt das FCE sogar die Berufsreifeprüfung Englisch.

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Elektrotechnik

Nachhaltigkeit und Energieautonomie Die 4. Dienstbesprechung der „Bundesarbeitsgemeinschaft EUN“ beinhaltete die Thematik „Nachhaltigkeit und Energieautonomie“ und fand vom 25. bis 27. März in Vorarlberg statt. Die Organisation erfolgte vor Ort von Hrn. DI Andreas Postner (HTL Rankweil) und Hrn. DI Heimo Breitegger (HTL Bregenz). Seitens der HTL St. Pölten nahm DI Dr. Manfred Berger an der Besprechung teil. Es zeigte sich, dass in Vorarlberg ein hoher Standard im energieeffizienten, nachhaltigen und ökologischen Bauen im öffentlichen Bereich existiert. Ebenfalls gibt es nachhaltige Ansätze in der Raumplanung und im öffentlichen Verkehr. Zu den interessanten Programmpunkten zählten unter anderem: p Gemeinde Zwischenwasser, e5-Gemeinde p Besichtigung der NMS Klaus, Muslimischer Friedhof in Altach p Ausstellung/Vortrag über die internationale Rheinregulierung (Problematik Geschiebe, Hochwasserschutz, Siedlungsraum) p Besichtigung Pumpspeicherwerk Kops II und Illwerke in Vadans p Energieinstitut.at

Das neue Illwerke Zentrum Montafon (IZM) ist ein Holzbau der Superlative. Er war bei seiner Fertigstellung mit einer Nutzfläche von über 10.000 m² das größte Bürogebäude aus Holz in Mitteleuropa. Das zentrale Bürogebäude führt die Organisationseinheiten Erzeugung, Engineering Services, Energiewirtschaft sowie administrative Bereiche zusammen.

Der Generator vor dem Einbau ins Pumpspeicherkraftwerk Kopswerk II der Vorarlberger Illwerke AG in Vorarlberg. Die Anlage befindet sich in Gaschurn im Montafon und bezieht ihr Wasser aus der SilvrettaGebirgsgruppe.

Bei der Tagung erfolgte ein Erfahrungsaustausch einschlägiger Aktivitäten an den Schulen. Darunter fallen: p Sammlung von Diplomarbeiten, Thermografie p Berichte über Aktionstage an den Schulen (HTL Pinkafeld: „Tag der

London – Fisch & Formel E Am Freitag dem 26. Juni 2015 um 5:15 Uhr trafen sich die dritten Klassen der Abteilung Elektrotechnik und 6 Betreuungslehrer, Dipl.-Ing. Helge Frank, Dipl.-Ing. Erich Schubert, Mag. Beatrix Kittenberger, Mag. Manfred Maier, Mag. Dipl.-Ing. Dr. Daniel Asch und FL Kurt Helperstorfer, vor der HTL in St. Pölten. Es ging um 5:30 Uhr ein Bus nach Bratislava zum Flughafen. Nach einer zweistündigen Fahrt kamen wir in Bratislava

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MANFRED BERGER

mit leichter Verspätung an. Viele hatten im Bus geschlafen, doch das konnte man später im Flieger auch tun. Während des Fluges gab es keine Störungen, doch die Landung war ein wenig holprig. Wir flogen mit der Fluglinie der Ryan Air und landeten in Luton. Vom Flieger ausgestiegen ging es gleich weiter in den nächsten Bus, der uns dann endlich zu unserer Unterkunft brachte und zwar zum „Smart Russell Square Hostel“. Nachdem wir

Sonne“, Sommer KidsHTL, HTL Wr. Neustadt: „Kids go HTL“, Energietag) p Innenraumtagung und Schulraumklima: Raumklima in der Schule und den Unterrichtsräumen: raumluft.org Die nächste Tagung findet 2016 in Wien statt.

MARIO KERNREITER

unsere Unterkunft bezogen hatten, ging es gleich weiter in das „British Museum“. Dort konnten wir aber nicht so lange verweilen, denn ab 18 Uhr gab es im „Globe“ Abendessen. Zu essen gab es Fish and Chips, ein klassisches englisches Gericht. Zum Abschluss des Tages gab es noch eine kleine schaurige Exkursion. Am Abend trafen wir uns nämlich noch mit einem älteren Herrn zum „Jack the Ripper Walk“. Er zeigte uns, wo Jack the Ripper

Elektrotechnik seine fürchterlichen Morde beging. Nach der Führung ging es wieder zurück ins Hostel, wo wir zum ersten Mal richtig realisierten, dass unsere Zimmer eigentlich viel zu klein waren. Am nächsten Morgen gab es ab 7:30 Uhr Frühstück, das aus Toasts und Müsli bestand. Gut gesättigt machten wir uns fertig für das „Science Museum“. Im Museum durften wir uns selbstständig bewegen und uns alles anschauen. Ab 13 Uhr konnten wir das Museum verlassen und suchten uns ein Restaurant oder Pub, um etwas zu essen. Der nächste Weg führte uns zum „London Dungeon“, welcher an der Seite der Themse lag, wo auch das „London Eye“ steht. Das London Dungeon ist eine Mischung aus Theater und Geisterbahn. Wie auch am Tag davor gab es ab 18 Uhr wieder in einem Pub, dem „Devereux“, das Abendessen. Es gab Würstel mit Saft und Kartoffelpüree, das auf Englisch Sausage and Mash heißt. Am späteren Abend hieß es noch, dass wir uns zur berühmten Tower Bridge aufmachen würden, was wir dann auch taten. Der nächste Morgen sah wie der vorige aus. Am Vormittag fuhren wir mit der „Underground“ zum „Royal Air Force Museum“, welches sehr interessant war und uns viele Einblicke in die Geschichte der Luftfahrt gewährte. Im Royal Air Force Museum gab es auch ein Restaurant, wo ein paar von uns auch gleich zu Mittag aßen. Nach dem Essen ging es im Regen zum eigentlichen Grund, wieso wir nach London gereist waren, und zwar zum Formula E-Race. Da wir uns aber ein wenig verlaufen hatten, kamen wir ein wenig zu spät zum Rennen und bekamen so keine guten Plätze mehr. Die FormelE-Meisterschaft ist eine Rennserie für Formelwagen mit Elektromotor. Sie wird seit dem 13. September 2014 weltweit auf Stadtkursen ausgetragen. Der Sieg im Battersea Park in London ging an den Virgin-Pilot Sam Bird. Da an dem Wochenende das Saisonfinale bestritten wurde, stand nach dem ePrix mit Nelson Piquet Jr., der als Siebenter die Ziellinie überfuhr, der erste Weltmeister der neuen Rennserie fest. An dem aufregenden aber auch langen Tag fiel das Abendessen ein bisschen

Die Schüler der 3BHET vor einem der Londoner Wahrzeichen schlechthin, der Tower Bridge.

Die mit 200 kW (272 PS) starken Elektromotoren ausgestatteten und bis zu 225 km/h schnellen Formel-E-Rennautos drehten am Londoner Stadtkurs ihre Runden.

Nelson Piquet jr. durfte nach den Formel-E-Bewerben in London über den ersten Weltmeistertitel in dieser Rennsportklasse jubeln.

spät aus. Danach gingen wir wieder ins Hostel und ruhten uns kurz ein wenig aus, da es aber unser letzter Tag in London war, machten ein paar noch die Straßen ein wenig unsicher und die anderen ließen den Abend im Zimmer ausklingen. Die Nacht war kurz, denn es ging um 4:30 Uhr mit dem Bus zum Flughafen.

Sehr müde kamen wir schließlich dort an, brachten unsere Koffer zur Abgabestelle und flogen um 8:20 Uhr zurück nach Bratislava. Mir persönlich haben die Tage in London sehr gut gefallen, da ich noch nie zuvor dort war und ich viel über die Stadt sowie deren Sehenswürdigkeiten erfahren konnte.

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Elektrotechnik

London – fast & curious

KATHARINA LAUMER

3AHET with Mag. Beatrix Kittenberger, Mag. Manfred Maier and Mag. Dipl.-Ing. Dr. Daniel Asch on sightseeing tour in London.

On the 26th of June we, the 3AHET, flew to London. We met in front of our school in St. Pölten at 2 in the morning to travel by bus to Bratislava where our plane took off. There we had some time to buy something to eat. After an uneventful flight, which lasted for about 2 hours, we landed at Stansted Airport. There a bus was already waiting in order to take us to our hostel. We checked in there and after that it was already 1 p. m. local time. As everyone was so tired, we just went to Hyde Park and relaxed there. In the evening, after a good dinner, we went to the British Museum which was very interesting. After arriving at the hostel we all just fell asleep. The next day we got up early and took the underground to the Royal Airforce Museum. In this museum about 100 different airplanes are shown and also photos and other exhibits and it was really very interesting. In the afternoon we made a sightseeing tour, where we visited Buckingham Palace, Big Ben, Westminster Abbey and the London Eye. After another very good dinner, we did a Jack-the-Ripper-tour, where a guide told us a lot of interesting things about Jack the Ripper. We visited different places

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Georg Koller and Alexander Pöchhacker (3AHET) fascinated by electronic-hightech on wheels.

where he had killed some of the women. As we came home so late, we immediately went to bed. On Sunday the really interesting thing took place, the formula E race, which was the reason why we had flown to London. It is similar to formula 1 but the cars are powered electrically. The race was in a big park, where we arrived at noon. It was the final race of that season. First we saw the drivers practising and then there was the qualifying race. The actual race was at about 4 p.m., which the Brazilian driver Nelson Piquet won. After that we went back to the city, where we had a delicious dinner. As we had to leave our hostel at 3 a.m. on

Monday morning, we went to bed very early. Then a bus took us to Luton Airport and having slept for such a short time, most of us were so tired that we fell asleep on the flight. We landed in Bratislava, where a bus took us back to St. Pölten. There we arrived at about 2 p.m. To sum up one could say that we really enjoyed the trip. Despite all the walking we had a lot of fun and we improved our English crucially! The sights were absolutely impressive and we were very glad to watch a Formula E race, which isn’t an everyday experience at all! We want to thank the HTL and our teacher Mag. Dipl.-Ing. Dr. Asch, who made this incredible trip possible.

Elektrotechnik

Schaurig und lehrreich zugleich Am 1. August 2015 unternahmen die beiden dritten Jahrgänge der Abteilung Elektrotechnik eine Exkursion nach Wien zum Narrenturm. Gemeinsam fuhr man in der Früh mit dem Zug nach Wien und stärkte sich dort einmal. Nach der Stärkung zu früher Morgenstunde ging es mit der Tram weiter in die Stadt hinein. Die letzten Meter wurden zu Fuß zurückgelegt. Beim Narrenturm angekommen begrüßten uns unsere zwei Führer. Klassenweise übernahm uns je ein Führer und wir starteten mit der Erkundung des Museums. Zu Beginn der Führung wurde uns einleitend die Geschichte des Narrenturmes erzählt. Danach gingen wir einen Gang hinunter, wobei uns die Schilder, welche an den Wänden hingen, erklärt wurden. Bei den Schildern handelte es sich um Hinweisschilder, welche zu Anfang der Nutzung des Stromes auf die Gefahren des elektrischen Stromes hinweisen sollten. Die Schau erstreckt sich über mehrere Glasvitrinen und Schautafeln, auf denen sich wichtige Informationen zu Unfällen beziehungsweise der Unfallvermeidung fanden. Einige Elektrounfälle wurden besonders genau dargestellt. Eine besonders wichtige Schutzeinrichtung, der Fehlerstromschutzschalter, wurde in einem Modell beschrieben und dessen Notwendigkeit betont. Durch die verschiedenen Abbildungen von Stromunfällen wurden uns die Gefahren des Stromes vor Augen geführt. So war unter anderem auf diesen Schildern ein Kind zu sehen, welches eine Nadel in die Steckdose hinein hielt und der entsprechende Stromfluss wurde deutlich markiert. Diese Gefahren sind heute schon jedem bekannt, aber

RENE PUSCH

Die pathologisch-anatomische Sammlung im Narrenturm beim Alten AKH in Wien warnt durch teils auch schaurige Exponate vor dem sorglosen Umgang mit Strom.

es war sehr interessant zu sehen, wie damals mit dem neu entdeckten Strom umgegangen wurde. In der nächsten Station der Führung bekamen wir Tiere zu sehen, welche in Stromunfälle verwickelt waren und nun konserviert sind. Bei den Tieren waren so ziemlich alle erdenklichen Tierarten dabei: Mäuse, Schlangen, Vögel, Marder, Katzen und viele mehr. Bei diesen Tieren waren die Folgen deutlich ersichtlich. Nach den Tieren bekamen wir die Körperteile von Menschen zu sehen, welche Folgen von Stromunfällen erlitten hatten und nun ebenfalls konserviert sind. Wird menschliches Gewebe von elektrischem Strom durchflossen und dieses Gewebe dabei verletzt, dann stirbt dieses Gewebe ab und kann nicht mehr vom menschlichen Körper „repariert“ werden. Dieses

tote Gewebe breitet sich aus, da das noch funktionierende Gewebe, welches sich direkt neben dem toten Gewebe befindet, ebenfalls abstirbt. Darum ist meistens eine Amputation unumgänglich. Und genau diese amputierten Körperteile hatten früher die Ärzte in den Universitäten zum Unterrichten verwendet. Als letzte Station bei der Führung bekamen wir mehrere kurze Filme zu sehen, bei denen es um Stromunfälle und deren Vermeidung ging. Nach der interessanten Führung und der Stillung unseres Wissensdurstes gingen wir in die „Stiegel-Ambulanz“ und stillten unseren Hunger. Ich möchte an dieser Stelle meinen Dank an Prof. Dipl.-Ing. Helge Frank für die Ausarbeitung dieser gelungenen Exkursion richten.

Aktuelle Jobbörse im Internet unter: http://absolv.htlstp.ac.at

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Elektrotechnik

Rätselrallye im Technischen Museum Am 5. März 2015 um 9:30 Uhr fuhr die 2AHET der HTL St. Pölten mit dem Zug nach Wien, um dort dem Technischen Museum einen Besuch abzustatten. Am Westabahnhof angekommen nahm der Tross aus St. Pölten die Straßenbahn zum in der Mariahilfer Straße gelegenen Museum. Dieser Lehrausflug war eine Vorbereitung für einen Wettbewerb, zu dem sich beide zweiten Klassen aus der Abteilung unter der Führung von Frau Prof. Mag. Dorothea Mayr zur Teilnahme angemeldet hatten. Im Museum angekommen durften sich die Schüler nach freier Wahl in Gruppen unterteilen. Die Jugendlichen wussten zu diesem Zeitpunkt nicht, was ihnen bevorstand. Als die Gruppen eingeteilt waren, teilte Prof. Mayr Blätter mit Fragen aus. Die Schüler sollten die passenden Antworten für diese Fragen im Technischen Museum finden. Sie hatten zwei Stunden Zeit, um die Fragebögen richtig zu beantworten. Manche Gruppen waren schneller fertig und sahen sich ein bisschen um, oder gingen auf eine Stärkung ins Restaurant. Nachdem die Zeit abgelaufen

Eine Rätselrallye führte die Schüler der 2AHET durch die eindrucksvolle Mittelhalle des Technischen Museums in Wien.

war, trafen sich alle Schüler und gaben die mehr oder weniger beantworteten Fragebögen ab. Im Anschluss daran ging es schon zur Straßenbahn, mit der wir zum Westbahnhof fuhren. Dort nahmen wir den nächsten Zug nach St. Pölten, wo wir am

Die Hörner abgestoßen Am 2. Oktober 2015 unternahmen die beiden 4. Klassen der Abteilung Elektrotechnik eine Exkursion zur Schallaburg. Zur Burg fuhren die Schüler selbst mit ihren Automobilen. Nach dem alle ohne größere Irrwege bei der Schallaburg angekommen waren, teilten wir uns klassenweise für die Führung auf. Zuerst wurde die Sonderausstellung über die Wikinger besichtigt. Unser Führer führte uns gekonnt mit Fachwissen durch die Ausstellung. Es wurden dabei die bekannten Mythen über die Wikinger unter die Lupe genommen und entweder bestätigt, oder

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PATRICK BLAZEVIC

als falsch entlarvt. Dies wurde durch die vielen Relikte, welche man zu Gesicht bekam, sehr anschaulich vor Augen geführt. So wurde zum Beispiel der Mythos, dass die Wikinger groß waren, bestätigt, indem aus wissenschaftlichen Forschungen eindeutig hervorgeht, dass zur damaligen Zeit die Menschen in Skandinavien durchschnittlich etwa 20cm größer als am europäischen Festland waren. Auch in die Schiffstechnik, in welcher die Wikinger erstklassig waren, sowie in deren Götterwelt gewannen wir sehr interessante Einblicke.

Bahnhof vom Unterricht entlassen wurden. In der nächsten NW-Stunde mit Prof. Mayr wurden die Fragen und Antworten kontrolliert und verglichen. Die Gruppen wurden nach ihren Leistungen beurteilt. Danach ging es an die Ausarbeitung der Einreichung zum Wettbewerb.

RENE PUSCH

Zum Schluss wurde der bekannte Mythos der Helme mit Hörnern zerschlagen. Dieser Helm ist militärisch sinnlos und hätte damals ein Vermögen gekostet. Dies wird von der Tatsache untermauerte, dass bis heute fast keine Helme (die wenigen noch dazu ohne Hörner) der Wikinger gefunden worden sind, was darauf schließen lässt, dass damals nur wenige Helme hergestellt worden sind. Der Mythos mit den Hörnern auf den Helmen entstand aufgrund dessen, dass bei einer Opernaufführung von Richard Wagner ein Schauspieler genau einen solchen Helm trug und einen Wikinger in der Oper verkörperte.

Elektrotechnik

Hightech mit Tradition

RAPHAEL FUCHS-ROBETIN

Am Morgen des 29. Juni 2015 brachen die Klassen 2BHET und 2AHET der HTL St. Pölten mit der Frau Professor Mayer nach Linz zur voestalpine AG auf. Nach einer mehrstündigen Busfahrt erreichten wir das an der Donau gelegene Unternehmen und bekamen einen ersten Eindruck seiner Größe. Nach einer kurzen Einweisung und dem Aushändigen von Headsets für die Führung ging es in dem hausinternen Museum, der „Stahlwelt“, los. Man erzählte uns, wie die voestalpine entstand, was sie genau produziert und was so die Besonderheiten an diesem als Hermann Göring-Werke gegründeten Konzern sind. Die Stahlwelt bietet dem Besucher tiefe Einblicke in die Stahlerzeugung und dessen Verwendung. Dabei wurde den Schülern verständlich erklärt, welche Rohstoffe für die Stahlerzeugung nötig sind, wie der Prozess abläuft und welche Bedingungen erfüllt sein müssen. Dies wurden mit Hilfe von Ausstellungsstücken, Kurzvideos, Plakaten und gelegentlichen Kommentaren des Mitarbeiters, der uns führte, erklärt.

Nach diesem Teil der Führung ging es weiter zu einer großen Werksführung, die die Klasse mit einem werkseigenen Bus bestritt. Die imposante sowie spannende Tour ermöglicht Einblick in die einzelnen Produktionsabschnitte der Erzeugnisse der voestalpine Linz wie z.B. Karosserieteile für Fahrzeuge sowie HSH-Schienen (Head Special Hardened-Schienen). Diese in Linz-Donawitz entwickelte Technologie ermöglicht es, Schienenstränge von bis zu 120 Metern zu erzeugen, das bedeutet weniger Schienenstöße und bringt somit Vorteile bei Wartung und Fahrkomfort. Ein Stopp führte in die Warmwalzanlage, wo uns gezeigt wurde, wie aus einem Stahlblock (Bramme) eine dünne Platte

Nach diesen tiefen und sehr interessanten Einblicken hatten wir noch eine Burgführung. Zuerst sahen wir uns all die Wappen im Innenhof der Burg an. Hierbei ist erwähnenswert, dass die Schallaburg die Burg mit den meisten Wappen in ganz Europa ist. Dies kam zustande, indem die jeweiligen Besitzer der Burg, und davon gab es viele, die Wappen von ihnen und ihren Frauen auf der Mauer platzierten. Der Besitz der Burg änderte sich öfters. Meistens war Geldnot der Grund zum Verkauf der kleinen Grafschaft, weil die Grafschaft zu klein war, um sich selbst erhalten zu können. Nach der eindrucksvollen Burgführung traten wir den Heimweg an. Ich möchte hierbei meinen Dank an Mag. Andrea Zeitler für die Ausarbeitung und Organisation dieser gelungenen Exkursion richten.

Der Mythos vom behörnten Wikingerhelm wird bei der diesjährigen Ausstellung auf der Schallaburg stark in Zweifel gezogen.

PHILIPP TACHECI

Durch schützendes Glas durften die zweiten Klassen der Elektrotechnik einen Blick auf den Produktionsprozess der voestalpine in Linz werfen.

gewalzt wird. Dies war alles gut hinter einer Glasscheibe sichtbar. Danach schaute sich die Gruppe die Kaltwalzanlage an. Dort wurden aus den Platten hauchdünne Bleche gefertigt. Im Laufe der Werksführung wurde auch gezeigt, wie die Güter an- und abtransportiert werden. Das geschieht mit Hilfe von Schiffen, Zügen und LKWs. Zuletzt besichtigten wir den gigantischen Hochofen, der einer der größten in Europa ist. Es wurde gezeigt, wie er befüllt wird, wie aus den verschiedenen Materialien Stahl entsteht und wie dieser aus dem Hochofen geleitet wird. Ich fand, dass es ein spannender und informativer Lehrausflug war, aus dem wir auch viel Interessantes mitgenommen haben.

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Elektrotechnik

Verhängnisvolle Schüsse in Sarajevo

Der „Gräf & Stift“, in welchem Franz Ferdinand und seine Frau erschossen wurden, kann im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien besichtigt werden, wobei das Durchschussloch jenes Geschosses, das Sophie Fürstin Hohenberg 1914 tödlich traf, deutlich zu sehen ist.

Am 26. Juni 2015 wurde im Zusammenhang mit dem Wirtschaftsunterricht eine Exkursion mit den beiden Klassen 4AHET und 4BHET und den unterrichtenden Lehrern Mag. Christina Frommhund und Mag. Manfred Leutgeb nach Wien in das Geldmuseum unternommen, welches in der Österreichischen Nationalbank untergebracht ist. Da jeweils nur eine der beiden Klassen abwechselnd eine Führung besuchen konnte, mussten sich die Klassen ein zweites Ausflugsziel überlegen. Somit besuchte am Vormittag die 4BHET mit Prof. Leutgeb das heeresgeschichtliche Museum im Arsenal von Wien. Wir machten uns gemeinsam mit der Tram auf den Weg vom Westbahnhof zum neuen Wiener Hauptbahnhof, somit konnten wir gleich im Vorbeigehen die pompöse und moderne Bahnhofsanlage als Drehscheibe von Europa bewundern. Unsere Reise ging von nun an zu Fuß weiter Richtung Arsenal, welches mit seinen rotbraunen Ziegelwänden einen richtigen Blickfang darstellt. Vor dem

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Haupteingang war ein nostalgischer Kampfjet ausgestellt, welcher schon auf den Inhalt der Ausstellung schließen ließ. Die Ausstellung „Erster Weltkrieg“ wurde von einem sympathischen jungen Geschichtsstudenten erläutert, welcher mit Begeisterung sein enormes Wissen an uns weiter gab, sodass am Ende die Zeit etwas knapp wurde. Das Highlight war ohne Frage das originale Fahrzeug von Gräf & Stift, in dem die Einschusslöcher vom Attentat an Franz Ferdinand und Gattin Sophie zu sehen waren. Die Feldzüge, Waffen und Uniformen waren ein Hauptbestandteil der Ausstellung, wobei auf die Massenvernichtung der Italiener durch Giftgas der Österreicher und seitherigem Verbot bei Kriegen erzählt wurde. Zum Schluss erfuhren wir noch ein paar allgemeine Informationen zur Anlage, wie z.B. dass Franz Joseph das Arsenal bewusst an diesem Standort errichten ließ, da es auf einem Hügel liegt und somit über ganz Wien ein Ausblick gegen herannahende Feinde vorhanden ist.

RUDOLF TEIX

Zum 15-jährigen Jubiläum der Anlagemünze Wiener Philharmoniker gab die Österreichische Münze 2004 eine 1000-Unzen-Version mit Nennwert 100.000 Euro heraus. Die „Big Phil“ genannte Münze besteht aus 31,103 kg purem Gold, hat einen Durchmesser von 37 cm und ist 2 cm dick. Ihr Materialwert beträgt etwa 1.160.000 Euro.

Anschließend fuhren wir mit der Straßenbahn quer durch Wien zur Nationalbank. Die Ausstellung wurde von einer eher frischen, unerfahrenen Führerin vorgetragen, wo man die Unsicherheit und Nervosität bemerkte. Unter anderem sollten wir das Gewicht und den Wert des Wiener Philharmonikers schätzen, wurden über die Reinheit von Gold aufgeklärt und durften einmal einen Goldbarren in den Händen halten. Anschließend gab es einen Vortrag über die Geschichte der Zahlungsmittel: von den anfänglichen Kaurimuscheln bis zum jetzigen Euro, wobei Sprüche wie Eulen nach Athen tragen erklärt wurden. Zu guter Letzt wurden wir auf die möglichen Fälschungen von Geld hingewiesen und nach welchen Kriterien man solche erkennen kann. So wurden der magnetische Teil von Münzgeld und die verschiedenen Wasserzeichen bei Neonbelichtung von Papiergeld sichtbar. Welcher Schein wird am öftesten gefälscht? Der (falsche) Fünfziger!

Elektrotechnik

Mit Schwung in die HTL-Ausbildung Am Morgen des 14. September 2015 versammelten sich die Schüler der ersten Klassen der HTL St. Pölten, Abteilung Elektrotechnik, auf dem Platz vor der Turnhalle. Erwartungsvoll warteten sie dort ab, was sie auf den Kennenlerntagen, gestaltet von den Klassenvorständen, erleben würden. Nach einer Fahrt mit dem Bus kamen wir, die 1AHET, 1BHET und 1AFET, am Kletterpark der Rosenburg an. Ob „Flying Fox“ oder normales Klettern, schwierig oder einfach, es war für jeden der passende Kletterspaß dabei. Doch leider war uns das Wetter nicht wohlgesonnen, denn ab Mittag wurde es zunehmend bewölkter und schlussendlich fing es an zu regnen. Trotz des schlechten Wetters ist dieses Erlebnis knapp unter den Baumwipfeln positiv in Erinnerung geblieben. Nach einer weiteren Busfahrt kamen wir beim Jugendgästehaus des Hotels Ottenstein an. Das Wetter hatte sich ein wenig gebessert, also unternahmen wir einen Spaziergang durch den Wald, auf einer Route, die wir auch in derselben Nacht begehen würden. Weil es jedoch später wieder angefangen hatte zu regnen, wurde die Nachtwanderung verschoben. Stattdessen fand ein Spieleabend statt. Von „Risiko!“ bis „Werwolf“ gab es für jeden etwas. Damit ging auch der erste aufregende Tag zu Ende.

Bei den Kennenlerntagen der ersten Jahrgänge galt es mit Grips und Teamwork für Einzelpersonen unlösbare Aufgaben zu bewältigen.

ANDREAS KOHLER

Die mutigsten Schüler trauten sich im Klettergarten bei der Rosenburg in schwindelerregende Höhen.

Nach dem Frühstück fingen die Kennenlernspiele, eingeteilt in Stationen, an. Bei einem der Spiele waren Hindernisse aus Schnüren zu überwinden, was zu einigen kreativen Lösungen, z.B. eine Leiter aus Ästen, führte. Nach dem Mittagessen gab es eine kleine Wanderung durch den Wald zum Staudamm des Kraftwerks Ottenstein, welcher sehr eindrucksvoll ist. Weiter ging es dann mit den HighlandGames, diese bestanden unter anderem aus Baumstammweitwerfen und Pastikplanen-Hüpfen. In derselben Nacht ging es dann wieder in den Wald hinein, wo wir dann alleine den Weg vom Vortag zurückgehen mussten, was uns zeigen sollte, wie schwierig sich etwas alleine gestaltet, was in der Gruppe ganz einfach zu bewältigen ist. Das Spannendste der drei Tage war wohl der Besuch des Staukraftwerks Ottenstein, wo uns erklärt wurde, wie jenes aufgebaut ist und arbeitet, wie der Strom ins Netz gelangt und welche Arten von Staukraftwerken es gibt. Wir durften auch das Innere des Staudamms, welcher zu 100% aus Beton besteht, besichtigen. Nach dem Kraftwerksbesuch fuhren wir nach drei Tagen wieder nach Hause.

Teamkoordination und Timing waren das Um und Auf beim Pastikplanen-Hüpfen, das bei den „Highland Games“ für Spaß und Stimmung sorgte.

Nachdem die Schüler mit dem Bus bei der HTL angekommen waren, verabschiedeten sie sich voneinander, redeten noch ein bisschen und schlussendlich ging es nach Hause. Insgesamt waren es gelungene drei Tage, obwohl man sich auf den Zimmern besser kennenlernte als bei den Spielen, was sicher auch daran lag, dass in den Gruppen die Klassen gemischt waren. Aber insgesamt kann man sagen, dass die Kennenlerntage ihr Ziel erfüllt haben, denn die Jugendlichen haben sich in dieser Woche kennengelernt, und das ist doch die Hauptsache, oder?

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Elektrotechnik

Schulausklang mit Natur und Technik

Die 1AHET mit Prof. Mag. Maria Gintenstorfer nach einem herausforderndem Hitze-Marsch vor dem Eingangsbereich zum Kraftwerk Wienerbruck.

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Die letzte Woche des Schuljahres wurde von unserer Klasse mit einem Ausflug nach Puchenstuben beendet. Am Beginn des Tages fuhren wir von St. Pölten mit der Mariazellerbahn in Richtung Puchenstuben. Der erste Stopp war bei der Station Laubenbachmühle, wo wir eine Führung durch die Zentrale der Mariazellerbahn gebucht hatten. Die Meisten von uns fanden die Führung dort extrem langweilig. Die Dame, die die Führung leitete, wirkte in gewisser Weise unfreundlich und genervt. Wenn man Fragen stellte, bekam man oft kei-

ne richtige Antwort. Wir waren alle froh, als die Führung vorbei war. Danach fuhren wir mit dem nächsten Zug weiter zur Haltestelle in Wienerbruck, wo wir bei tropischen Temperaturen zum Kraftwerk Wienerbruck hinunter wanderten. Als wir unten beim Kraftwerk angekommen waren, fanden wir ein menschenleeres Bauwerk vor. Wir mussten einige Zeit warten, bis unser Führer von seinem in der Nähe gelegenem Haus kam. Unsere Führung begann draußen bei einer alten Turbine des Kraftwerkes. Danach ging es hinein

In freier Natur stehende Hütten waren für mehrere Nächte der letzten Schulwoche die abenteuerliche Lagerstätte.

Gemeinsam fürs Essen sorgen zu müssen, sorgt für Teamgeist und manch skeptischen Blick.

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BASTIAN KROISENBRUNNER

ins Gebäude, wo wir die Generatoren zu sehen bekamen und den leeren Kontrollraum, da er mittlerweile veraltet ist und das Kraftwerk von außerhalb gesteuert wird. Das Kraftwerk versorgt die Mariazellerbahn. Als die Führung zu Ende war, konnten es einige wieder einmal nicht erwarten, und stürmten voreilig den schmalen Weg zurück hinauf zur Haltestelle. Beim Einsteigen in den Zug erfuhren wir, dass wir den Weg zurück eigentlich mit einem Lastenaufzug hinauffahren und uns den Fußmarsch hätten sparen können. Anschließend fuhren wir zurück zu unserem letzten Ziel, wo wir dann auch schlafen sollten: Puchenstuben. Von der Bahnhaltestelle Puchenstuben aus marschierten wir los. Wir gingen durch den Ort, bis wir zum Planetenweg kamen. Wir wanderten und wanderten und dachten schon, dass wir beim letzten Planeten vorbeigegangen sind, da die Wanderung kein Ende zu nehmen schien. Doch dann war es geschafft, wir waren endlich angekommen und zugleich glücklich und extrem erschöpft. Das Erste, was die Meisten von uns taten, war, in dem Bach hinter den Hütten zu baden. Als Fachlehrer Karner mit dem Essen kam, wurde gegrillt. Danach hatten wir einfach nur mehr Spaß: Wir spielten Federball, hörten Musik, unterhielten uns und verbrachten eine wunderbare Zeit. Später am Abend wurde noch der Geburtstag von zwei Schülern nachbzw. vorgefeiert. Wir machten ein Lagerfeuer und aßen den Geburtstagsuchen, den Frau Prof. Mag. Maria Gintenstorfer netterweise mitgebracht hatte. Es war ein lustiger und netter Abend und eine lange Nacht, da die Meisten von uns fast oder gar nicht schliefen. Die Rückfahrt am Freitagmorgen nach St. Pölten war echt ruhig, da die Meisten schliefen. Zurück in St. Pölten gingen wir zur Schule, holten unsere Zeugnisse und traten die endgültige Heimreise und die ersehnten Ferien an.

Elektrotechnik

Der Tierwelt auf der Spur

Im Tiergarten Schönbrunn begegnen sich Mensch und Tier gleichermaßen neugierig.

Am Mittwoch der letzten Schulwoche nahm sich die Klasse der 1AHET vor, in den Tierpark Schönbrunn zu fahren. So trafen wir uns am Mittwoch in der Früh vor dem Libro in der Nähe des St. Pöltner Bahnhofs. Als alle da waren, nahm die Klasse den nächsten Zug in Richtung Wien. Nach etwa einer halben Stunde stiegen wir in die U-Bahn um, die uns direkt zum Tierpark brachte. Dort angekommen kaufte uns Frau

Professor Mag. Maria Gintenstorfer die Eintrittskarten. Nachdem diese verteilt waren, machten wir uns auf den Weg, den Tierpark zu besichtigen. Der Tiergarten Schönbrunn wurde 2013 zum dritten Mal in Folge als bester Zoo Europas ausgezeichnet. In drei Kategorien der internationalen „Giant Panda Zoo Awards“ erhält er je einmal Gold, Silber und Bronze und für seine fortgesetzten Bemühungen um den Einsatz erneuerbarer Energien im Herbst den Österreichischen Solarpreis. Im Mai 2014 wurde die Eisbärenwelt „Franz Josef Land“ eröffnet, eine insgesamt 1.700 m² große neue Anlage mit 450 m² Wasserflächen. Eine Photovoltaikanlage sorgt für größtmögliche Energieeffizienz. Im „Polardom“ ist zudem ein Informationszentrum über die Lebensräume der Arktis und Antarktis und deren aktuelle Bedrohungen eingerichtet. Mit dem Männchen Ranzo aus Finnland und dem Weibchen Lynn aus den Niederlanden bewohnen zwei „Halbwüchsige“

MANUEL REISCHER

das neue Gehege. Neben den Eisbären gab es natürlich jede Menge anderer Tierarten zu sehen, unter anderem Affen, Raubkatzen, Fische, Nashörner, Elefanten, exotische wie heimische Vögel, Wölfe und viele mehr. Nach etwa einer Stunde wurde es dann aber langweilig, und so verzogen sich ein paar von uns in den Pavillon, der im Zentrum des Tierparks steht und aßen überteuertes Essen und tranken teure Getränke. Nachdem wir uns gestärkt hatten, gingen wir noch eine Runde im Park herum und genossen das schöne Wetter, bis wir uns dann endlich wieder auf den Weg nach Hause machten. Wir stiegen nach einer Straßenbahnfahrt am Westbahnhof aus und teilten uns auf. Herr Professor Dr. Widmann fuhr mit der einen Hälfte mit dem Zug nach Hause, der überall stehen bleibt und Frau Professor Gintenstorfer mit dem Zug direkt nach St. Pölten. Dort wurden wir dann letztendlich entlassen. Ich finde, es war ein lustiger aber auch anstrengender Tag.

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Elektrotechnik

Schnupperpaddeln auf der Traisen Am Dienstag den 30. Juni um ca. 8:20 Uhr fuhr die 1AHET mit dem Bus (Linie 8) vom St. Pöltner Hauptbahnhof zu den Naturfreunden an der Traisen im südlichen Stadtteil von St. Pölten. Die Fahrt dauerte ca. 20 Minuten. Mit dabei waren die Professoren Mag. Manfred Leutgeb und Mag. Herbert Richter. Nachdem die Klasse bei den Naturfreunden angekommen war, bekam sie eine Einschulung von einem ausgebildeten Paddellehrer. Als die einführenden Worte zu Sicherheit, Bootsarten und Paddeltechnik vorüber waren, wurde die Klasse in vier Gruppen unterteilt. Die ersten beiden Gruppen paddelten mit den Paddellehrern in der Traisen, während die anderen beiden Gruppen das Ganze interessiert beobachtend in der Wiese lagen, oder dem Ballsport frönten. Am Vormittag wurden der Klasse grundlegende Paddeltechniken beigebracht, aber auch lustige Spiele wie kleine Wettfahrten durften nicht fehlen. Zu Mittag grillten die Professoren Bratwürstel. Als die Mittagspause zu Ende war, folgte das Nachmittagsprogramm. Die Klasse durfte dann eigenständig paddeln.

SEBASTIAN AIGNER

Die Schüler der 1AHET beim Trockentraining für die ersten Paddelschläge im Wasser der Traisen beim Bootshaus der Naturfreunde in St. Pölten.

Später wurde die 1AHET eingeladen, den Mühlbach, der in die Traisen mündet, entlang zu paddeln. Am Ende des Baches war ein kleiner Wasserfall, den es zu überwinden galt. Zuvor bekamen die Schüler aber noch einige Sicher-

heitsanweisungen. Als dann alle Freiwilligen den Mühlbach gemeistert hatten, war der Aufenthalt zu Ende. Die 1AHET bedankte sich bei den Paddellehrern und fuhr dann wieder mit dem Bus zum Hauptbahnhof. Dort angekommen wurden wir von den Professoren entlassen. Ich finde es war ein aufregender und schöner Tag. Ich würde es auf jeden Fall ein zweites Mal machen, da es mir großen Spaß bereitet hat. Es war das erste Mal, dass ich mit einem Kajak gefahren bin und ich kann es nur weiterempfehlen. Ich finde Kajak fahren ist nach längerer Zeit sehr anstrengend, aber es ist ein schöner Sport.

Aktuelle Jobbörse im Internet unter: http://absolv.htlstp.ac.at Die anfängliche Scheu war überwunden und die Paddelneulinge fanden Spaß am Umgang mit Boot und Wasser.

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Informatik

INFORMATIK

Umzug der Abteilung Informatik: Adieu Linzer Straße – Zukunft Waldstraße Nach langjährigem Umbau konnte die Informatik-Abteilung am Ende des letzten Schuljahres Einzug in das Hauptgebäude in der Waldstraße halten – ein „Comeback“ im wahrsten Sinne des Wortes. Denn, obwohl unsere Abteilung – die heuer bereits ihr 30-jähriges Bestehen feiert – seit 1993 in der Expositur in der Linzer Straße untergebracht war, fanden jedoch die Anfangsjahre in der Waldstraße statt, nur unter gänzlich anderen Bedingungen.

KLAUS HASENZAGL

Linzer Straße 37

Damals, genauer gesagt von 1985 bis 1993, wurde unsere noch sehr junge Abteilung mit ihrem eigenen Mainframe von den sehr niedrigen Kellerräumen der alten HTL beherbergt, die aber mit schlechter Akustik und recht negativem Raumklima nicht gerade als „Wohlfühloase“ zu bezeichnen waren.

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Informatik

Abbau

Doch unseren Elan und Ehrgeiz konnten diese Handicaps nicht mindern, ließen sich jedoch acht Jahre später in der Expositur in der Linzer Straße besser ausleben. Aber auch die Räumlichkeiten in diesem prächtigen Altbau – wir gewöhnten uns sehr schnell an die neuen Annehmlichkeiten, u.a. an die hohen und schönen Stuckdecken, heimeligen Parkettböden und an unseren eigenen kleinen Schulpark mit Kastanienbäumen – wurden für die schnell anwachsenden Schüler­ zahlen bald zu klein, weshalb wir weitere Schulräume, konkret in der SOZAK, anmieteten.

Das Umzugsteam

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Es leert sich

So sahen wir uns die letzten 22 Jahre rückblickend in mehrerer Hinsicht in der Linzer Straße in einer privilegierten Lage, eben auch, dass der IF-Abteilung die aufwändigen, Jahre lang andauernden Arbeiten am riesigen BaustellenprojektWaldstraße erspart blieben. Doch gerade in letzter Zeit ­wären an der Expositur nach ihrem langen Bestehen notwendige Sanierungs- und Renovierungsarbeiten notwendig geworden. Zudem wurde auch an den EDV-Installationen nur mehr das Notwendigste investiert. In dieser Hinsicht wurde der Umzug von unserem Altbau nähe Europaplatz in die Waldstraße seitens des Lehrerteams

und auch seitens der Schülerinnen und Schüler mit einem weinenden, aber vor allem auch mit einem lachenden Auge gesehen. Zum Einen ein altes „WohlfühlGebäude“ mit der Chance, aufgrund der kleinen Einheit ein gutes Abteilungsklima zu entwickeln, auf der anderen Seite ­ bietet das neue Gebäude doch einige Vorteile für den täglichen Schulbetrieb wie auch nicht zu unterschätzende ­tägliche Kontakte und kurze Wege. Im Juni 2015 war es dann so weit. Mit präziser Planung wurde bis zwei Wochen vor Unterrichtsende normaler Schul­ betrieb geführt und dann binnen ­weniger

Bildschirme in Reih und Glied

Informatik

Es gibt Unmengen zu entsorgen

Geordneter Einzug

Fertig gepackt

Tage die schulischen Einrichtungen von ca. 350 Schülern und 35 Lehrern ab­ gebaut und zur Übersiedelung in Kisten gepackt. Dabei zeigten unsere Schüler­ innen/Schüler als auch Lehrerinnen und Lehrer größtes Engagement. Der Neubau selbst stieß beim Lehrerteam der IF-Abteilung als auch bei den Schulklassen auf große positive ­ Resonanz; viele zeigten ihren Freunden und ihren Familien die neuen Räumlichkeiten, ein Zeichen für rasche Eingewöhn­ ung und Zufriedenheit. Wir „bewohnen“ mit dem dritten Stock des Neubaus einen sehr schönen Be-

Viele Detailarbeiten

Abschiedsparty

reich in der Waldstraße, der sich durch besonders helle Klassenzimmer mit ­toller Aussicht auszeichnet, generell mit einer interessanten Innenraumgestalt­ ung im Modern Chic – alles ist neu und sauber. Besonders erfreulich erweisen sich die neuen Installationen und man merkt jetzt deutlich, welch einen Performancegewinn die neuen Verkabelungen mit sich bringen. Das Lehrerzimmer wurde wieder als Gemeinschaftsraum gestaltet, wodurch die gute Kommunikation innerhalb des Teams weiterhin erhalten bleibt. Viele Kontakte, wie in der Mensa und auf den

Gängen mit den Kolleginnen und Koll­ egen der anderen Abteilungen, zeigen erst jetzt, wie sehr doch die informelle Kommunikation und Information in den letzten Jahren verloren ging. Als Fazit kann ich nur sagen, dass die Abteilung Informatik sehr schöne Räumlichkeiten bezogen hat, die es uns ­ermöglichen, jetzt und in naher Zukunft – innerhalb des Schulkomplexes HTL St. Pölten – am Puls der Zeit neu durchzustarten. Alle Lehrerinnen und Lehrer und Schülerinnen und Schüler beginnen sich wohlzufühlen und die vielen Kontakte und die kurzen Wege zu schätzen.

Unsere Statue mit Zahnrad und Notebook

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Informatik

Danke für die Unterstützung Aus zuvor beschriebenem Anlass ist es mir ein Bedürfnis, mich bei allen zu bedanken, die bei den rigorosen Umzugsarbeiten von der Expositur-Linzer Straße in das HTL-Hauptgebäude mitgeholfen und somit zur reibungslosen Übersiedlung beigetragen haben! p Zuerst möchte ich mich bei meinem Lehrerteam der IF-Abteilung herzlich bedanken, das schon im Laufe des letzten Sommersemesters den Umzug mitorganisiert und selbst auch aktiv zugepackt hat!

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p Vielen Dank an alle Schülergruppen, die tatkräftigst zugegriffen und dabei tolle Leistungen erbracht haben!

KLAUS HASENZAGL

Sommerferien an der Verkabelung im 3. Stock der Waldstraße gearbeitet haben sowie die EDV-Säle in Betrieb genommen haben.

p Mein besonderer Dank gilt Gerd Riesenhuber, dem kein technisches Problem zu klein war, um es zu erledigen und dem kein Problem zu groß war, um es nicht doch zu lösen.

p Stichwort EDV: Danke Herrn Abl, der immerhin fast 400 Personen mit ihren Logins im Netz unterbringen und unser Internet eingliedern musste.

p In diesem Zusammenhang ebenfalls ein großes Dankeschön an Martin Weixlbaum, Herbert Hochstöger und Karl Mondl, die auch während der

p Ohne ihn ging sowieso nichts: Werner Jäger – vielen Dank für den Umzug und die jahrelange, tolle Zusammenarbeit!

Informatik

p Danke für die vielen Fahrten von Herrn Gschwandtner; zudem sei den Schulwarten der Waldstraße für die Unterstützung in den ersten Tagen zu Schulbeginn gedankt! p Mein weiterer Dank gilt Herrn AV Otto Keiblinger, der mit seinem Team für frisch gestrichene Wände sorgte und die Gebrauchsspuren der bisher zweijährigen Nutzung seiner Abteilung entfernte! p Auch Frau Grundböcks Mithilfe soll nicht unerwähnt bleiben, die die keineswegs einfache Aufgabe hatte, die vielen Pläne und Listen zu entwir-

ren und die für die zeitgerechte Einrichtung sorgte! p Herzlichen Dank an das Sekretärinnen-Team für die vielen zusätzlichen Tätigkeiten im Rahmen unseres Umzuges. p Weiters gilt mein Dank den Herren Ecker und Griessler, die in den ersten Tagen des neuen Schuljahres mit Rat und Tat zur Seite standen, um technische Probleme zu lösen! p Besten Dank auch an Frau Wolf und Frau Strummer, die dafür sorgten, dass wir in ein scheinbar neues

Gebäude einziehen konnten! p Keinesfalls unerwähnt soll die Unterstützung von Frau Kickinger bleiben, die mit ihrer netten Art viele Probleme und Problemchen mit einem Lächeln löste! p Prof. Eder hat uns mit logistischer Unterstützung sehr geholfen, danke! p Und nicht zuletzt möchte ich mich bei allen „guten Geistern“ bedanken, die dazu beigetragen und es ermöglicht haben, dass unser Um- und Einzug so glatt und problemlos über die Bühne gehen konnte!

IMPRESSIONEN

aus dem neuen

GEbÄUDE

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Informatik

Ein Stückchen Gemeinsamkeit – ein Stückchen Gemeinschaft

Im ehemaligen Kolpingheim

Die Weihnachtsfeier der InformatikAbteilung – Veränderungen im Laufe der Zeit und Veränderungen durch die Heimkehr in die Waldstraße. Einer der Höhepunkte für alle InformatikSchülerInnen und Informatik-LehrerInnen ist sicherlich die alljährliche Weihnachtsfeier der Abteilung Informatik. Seit nunmehr zweiundzwanzig Jahren findet sie immer in der letzten Schulstunde, bevor es in die wohlverdienten Weihnachtsferien geht, statt. Im Lauf der Jahre kam es natürlich zwangsläufig zu einigen Veränderungen. Ursprünglich eine religiöse Feier veranstaltet von OStR. Prof. Mag. Robert Krendl, wandelte sie sich im Laufe der Jahre zu einer gemeinsamen Veranstaltung der gesamten Abteilung unter Mitwirkung vieler Klassen unter Leitung von Prof. Mag. Heidemarie Hollaus. So spannt sich der Bogen heute von selbstgeschriebenen Kabaretts, über die Aufführung von Theaterstücken, Power-Point-Präsentationen, die den weihnachtlichen Gedanken aufgreifen bis hin zu selbstverfassten Gedichten und Geschichten rund um Weihnachten.

OStR Prof. List in der Josefskirche

der Beiträge diverser Solomusiker oder selbst als fulminanter Solosänger, der sein Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen hinreißt. Auch die Location veränderte sich im Laufe der Jahre, so blicken wir zurück auf viele Jahre im ehemaligen Kolpingheim und viele Veranstaltungen in der Josefskirche. Durch

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die Rückübersiedlung in die Waldstraße stehen wir heuer natürlich vor der neuerlichen Herausforderung eine neue Örtlichkeit zu finden, sind jedoch sehr zuversichtlich, auch dieses Problem zu lösen. Wohin auch immer die Reise gehen wird, sie steht ganz sicher unter einem guten Stern.

OStR Prof. Krendl als Chorleiter

Help!

Wir bitten Sie… senden Sie uns Ihre aktuellen Daten, um Kosten und Mühen für die Zustellung von Jobangeboten zu senken. p

Für die musikalische Untermalung zeichnet nach wie vor Prof. Krendl verantwortlich, ob als Chorleiter mit SchülerInnen unserer Abteilung, als Organisator

HEIDEMARIE HOLLAUS

p p p

Zu- und Vorname Matura- bzw. Abschlussklasse Jahr des Abschlusses E-Mail-Adresse

an: [email protected] Gesammelte Klassenlisten mit nebenstehenden Daten sind ebenso herzlich willkommen.

Maschinenbau

MASCHINENBAU Personelles aus der Abteilung Neulehrer MMag. Philip Vrana MMag. Philip Vrana maturierte 1997 am BRG St. Pölten. Er studierte an der Pädagogischen Akademie in Krems Lehramt für Englisch und Geografie und schloss dieses Studium als Diplom-Pädagoge ab. Weiters studierte er an der Universität Wien Lehramt für Englisch und Geschichte, welches er 2014 mit dem Magister abschloss. Zusätzlich absolvierte er ein Diplomstudium an der Universität Wien in Anglistik & Kulturwissenschaften, welches er 2012 mit dem Magister abschloss.

Im Schuljahr 2014/15 unterrichtete MMag. Philip Vrana als Unterrichtspraktikant und Vertragslehrer an der AHS Tulln. Seit dem Schuljahr 2014/15 verstärkt er das Lehrerteam der Abteilung Maschinenbau. Er unterrichtet Englisch in der Tagesschule in der 1AHMBI, 1AHMBA, 2AHMBI, 2BHMBA und 3AHMBI sowie in der Abendschule 1/2ABMI und 3/4ABMI.

Neulehrerin Mag. Judith RosenthalHovorka M.Sc., Ph.D. Mag. RosenthalHovorka maturiert 1994 am BRG St. Pölten.

OTTO KEIBLINGER

Sie studierte Lehramt für Anglistik, Amerikanistik und Französisch und schloss dieses Studium 2003 mit dem Magister ab. Anschließend absolvierte sie an der Donauuniversität Krems ein Studium für Medienpädagogik, welches sie 2005 mit dem Master of Science abschloss. Ihre akademische Ausbildung krönte sie mit einem Doktoratsstudium an der Leeds Metropolitan University (heute Leeds Beckett University) in England, welches sie mit dem Grad eines Ph.D. abschloss. Frau Rosentahl-Hovorka hat umfangreiche pädagogische Erfahrung. Sie unterrichtete unter anderem am Mary Ward Privatgymnasium in St. Pölten,

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Maschinenbau dem BRG/BORG St. Pölten, der HLW Türnitz, der NMS Frankenfels und NMS Pyhra. Weiters war sie in der Erwachsenenbildung tätig. Sie unterrichtete am WIFI Englisch und war verantwortlich für die Business English Certificate Kurse. Zusätzlich führte sie unzählige Firmentrainings durch. Neben ihrer Unterrichtstätigkeit an der NMS Pyhra unterrichtet Frau Rosentahl-Hovorka seit dem Schuljahr 2015/16 auch an unserer Abteilung. Wir freuen uns, dass wir mit ihr eine ausgezeichnete und erfahrene Pädagogin gewinnen konnten.

50er Mag. ­Gabriele Wierts-Leb Frau Mag. Wierts-Leb ist in Aachen/Deutschland geboren und legte auch dort das Abitur ab. Nach dem Abitur studierte sie an der Universität Bonn. Sie lebt heute in St. Pölten ist verheiratet und hat zwei Kinder. Frau Mag. Wierts-Leb unterrichtet seit dem Schuljahr 2011/12 mit großem Engagement an der Abteilung Maschinen­ bau Englisch und ist seit vergangenem Jahr auch für die Freigegenstände zur Vorbereitung auf die Cambridge English Prüfungen zuständig. Kollegin Wierts-Leb feierte ihren Geburtstag bereits am 28. Juni. Wir wünschen der Jubilarin alles Gute zu ihrem runden Geburtstag und weiterhin viel Erfolg.

50er Mag. Reinhilde König Frau Mag. König maturierte 1984 am Stiftsgymnasium Seitenstetten. Von 1984 – 1991 absolvierte sie das Lehramtsstudium Anglistik und Amerikanistik sowie Geschichte an der Universität Salzburg. Ihr Studium vertiefte sie von 1989 bis

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1991 an der Oxford Brookes University England. Ihre berufliche Laufbahn startete Kollegin König als Unterrichtspraktikantin am Linzer Technikum (LiTec). Ab dem Schuljahr 1992/93 bis 2003/04 unterrichtete sie an der HLW Haag. 2014 übersiedelte sie aus privaten Gründen nach St. Pölten und wir hatten das große Glück, sie als Englisch-Lehrerin an unserer Abteilung zu gewinnen. Sie ist eine ausgezeichnete Lehrerin, welche es schafft, unseren manchmal nicht sehr sprachgewandten Schüler/-innen, ein Maximum an Englischkompetenz zu vermitteln. Obwohl dies mit großen Anstrengungen für die Schüler/-innen verbunden ist, sind diese sehr dankbar für die vermittelte Sprach-Kompetenz. Kollegin König beherrscht die Kunst, die Schüler zu motivieren, das Beste aus sich herauszuholen. Sie stellt auch an sich selbst extrem hohe Anforderungen. Sie ist eine Perfektionistin, welche ihre Aufgaben immer zu vollsten Zufriedenheit erfüllt. Leider können wir ihren runden Geburtstag, am 18. Dezember, nicht mit ihr feiern, da sie dieses Schuljahr ein Sabbatical genießt. Wir wünschen ihr, dass sie sich in diesem Jahr gut erholt. Zu ihrem runden Geburtstag wünschen wir der Jubilarin alles Gute, viel Glück und beste Gesundheit.

Oberstudienrat Mag. Franz Wieser Mag. Franz Wieser ist ein Pädagoge, welcher sich durch klare Regeln auszeichnet. Auch wenn dies am Beginn manchmal Akzeptanzprobleme bereitet, bleibt er seiner Linie treu. Nachdem die Schüler/-innen sich aber darauf eingestellt haben, dass es bei ihm klare Regeln gibt, die einzuhalten sind, ist große Akzeptanz gegeben und die Schüler/-innen schätzen seine korrekte Art. Franz Wieser engagiert sich seit Jahren für die Durchführung von Sportveran-

staltungen. Die von ihm organisierten Winter- und Sommersportwochen werden von den Schülerinnen und Schülern mit Begeisterung angenommen. Er legt Wert auf regelmäßige Weiterbildung und fordert diese auch von den Begleitlehrern der Sportwochen ein. Dadurch ist es bei den Sportwochen möglich, ein breites Angebot mit eigenem Lehrpersonal abzudecken, was wiederum zu günstigen Preisen führt, da kaum externe Betreuer benötigt werden. Wegen seines überdurchschnittlichen Engagements wurde ihm im September 2015 der Titel eines Oberstudienrates verliehen. Wir gratulieren ihm recht herzlich zu dieser Auszeichnung.

Oberstudienrat Mag. Franz Stummer Mag. Franz Stummer ist ein äußerst engagierter Lehrer, welchem daher auch schon mehrfach Dank und Anerkennung ausgesprochen wurde. Er genießt das Vertrauen seiner Vorgesetzten und war in der Vergangenheit auch schon mit den Agenden eines Abteilungsvorstandes für die Abteilung Wirtschaftsingenieurwesen betraut. Er engagiert sich abteilungsübergreifend für den Aufbau und die Wartung der EDV Infrastruktur der HTL St. ­ Pölten. Um dies umzusetzen, investiert er sehr viel Freizeit. Er wartet wesentliche EDV-Systeme unserer Schule und gewährleistet einen sicheren und stabilen Betrieb der EDVSysteme. Er schafft es, perfekt mit unterschiedlichen Interessen der verschiedenen Abteilungen unserer Schule umzugehen und für die Mitarbeiter aller Abteilungen ein kompetenter Ansprechpartner zu sein. Wegen seines überdurchschnittlichen Engagements wurde ihm im Juni 2015 der Titel eines Oberstudienrates verliehen. Wir gratulieren ihm recht herzlich zu dieser Auszeichnung.

Maschinenbau

Aktuelles aus der Abteilung Mit Beginn des Schuljahres 2015/16 konnten wir die sanierten Unterrichtsräume im Osttrakt beziehen. Wir sind alle sehr froh, dass die permanenten Übersiedlungen ein Ende haben und unsere Schüler/-innen freuen sich über die neuen hellen und großen Unterrichtsräume. Alle Unterrichtsräume sind mit einem Lehrerrechner ausgestattet. Dieser wird einerseits für das elektronische Klassenbuch benötigt, erlaubt aber, über den in allen Räumen montierten Beamer, auch eine modere Unterrichtsgestaltung. Unsere Laborräume sind leider noch immer nicht alle verfügbar. Leider wurden im Zuge der Sanierungsarbeiten viele der früheren Elektro- und LAN-

OTTO KEIBLINGER

Installationen entfernt. Unsere Aufgabe in diesem Schuljahr wird es sein, die erforderlichen Verteiler und Kabelkanäle zu montieren. Wir hoffen, dies möglichst zügig erledigen zu können, damit wir uns wieder auf den Laborunterricht konzentrieren können.

Neue Reifeprüfung Anfang Oktober haben 36 Schüler der fünften Jahrgänge die Möglichkeit genutzt, die Prüfung im Wahlfach bereits am Beginn des Schuljahres abzulegen. Die Ergebnisse waren durchwegs beeindruckend und alle Kandidaten haben ihre Prüfungen bestanden. Sie ersparen sich beim Haupttermin im Sommer 2016 somit eine Prüfung und können sich auf

die Herausforderung im Schwerpunktfach konzentrieren.

Diplomarbeiten In diesem Schuljahr müssen in der Tagesschule alle Schüler/-innen eine Diplomarbeit erstellen. Auch in der Abendschule führen mit Ausnahme eines einzigen Schülers alle eine Diplomarbeit durch. Damit sind in unserer Abteilung in diesem Schuljahr 34 Diplomarbeiten zu betreuen, was natürlich einen entsprechenden Betreuungsaufwand erfordert. Die Themen der diesjährigen Diplomarbeiten sind nachfolgend angeführt. Wir wünschen allen Schüler/innen und ihren Betreuungslehrer/-innen bei ihrer Arbeit viel Erfolg.

Diplomarbeit

Klasse

Schüler

Firma

1

Automatisierung einer händischen Verschließund Etikettieranlage für eine Abfüllstation

5AHMBA

Johannes Angerer, Lukas Gamsjäger, Michael Jakob Thier

Ardex Baustoff GmbH, Loosdorf

2

Entwicklung eines mobilen Laborplattenmanipulators

5AHMBA

Christoph Ettenauer, Manuel Bandion

Fritz Egger GmbH & Co. OG, Unterradlberg

3

Teilevereinzelung von Temperguss Fittings

5AHMBA

Manuel Eque, Misel Djukic

Georg Fischer Fittings GmbH, Traisen

4

Optimierung und Prozesskontrolle am IRB 140

5AHMBA

Bernhard Hackl, Neven Djukic

HTL St. Pölten

5

Entwicklung eines modularen Maishackgerätes

5AHMBA

Karl-Stefan Haiderer, Paul Karl Priesching

Landwirtschaftlicher Betrieb Haiderer GesnbR, Absdorf

6

Entwicklung eines automatischen Futterschiebers

5AHMBA

Kenan Kaplan, Thomas Kellermann

Landwirtschaftlicher Betrieb Franz Ratzinger, Pummersdorf

Bildverarbeitung IRB

5AHMBA

Franz Binder, Michael Kirschenhofer

HTL St. Pölten

8

Optimierung einer Markiereinheit für Wellenanker

5AHMBA

Markus Marchart, Michael Gottsmann

Doka GmbH, Amstetten

9

SPS Regelung Dampferzeuger

5AHMBA

Lorenz Pozsgay

WTI – wärmetechnische Industrieanlagen GmbH, Pöchlarn

7

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Maschinenbau

40

Diplomarbeit

Klasse

Schüler

Firma

10

Entwicklung einer Bordscheibe zur Aluminiumbandführung

5AHMBA

Florian Franz Wagner, Stefan Penz

Ing. Helumt Berger GmbH & Co KG, Geigenberg

11

Antriebsstrang für Ultraleicht-Flugzeug

5AHMBA

Mario Mariner

Flugschule Ecker, Kilb

12

Planung und Entwicklung eines Parksystems für Kraftfahrzeuge

5BHMBA

Alexander Artner

Herr Wolfgang Artner

13

Standardisierung von Scheinwerferaufnahmen in einer Messstation

5BHMBA

Fabian Klaus, Markus Frank, Markus Franz Aigner

ZKW Group, Wieselburg

14

Entwicklung einer automatischen Pferdefütterungsanlage

5BHMBA

Daniel Franz Müllner, Gabriel Fux, Markus Pawel

Isotec, Tulln

15

Automatisierung einer Druckgusszelle

5BHMBA

Lukas Gießrigl, Michael Kainrath

Georg Fischer Druckguss GmbH & Co KG, Herzogenburg

16

Variable Gegendruckanlage für einen Pressmüllwagen

5BHMBA

Christoph Labermeyer, Manuel Mödlagl

M-U-T GmbH, Stockerau

17

Mobiler hydraulischer Holzspalter mit Hybridantrieb

5BHMBA

Lukas Florian Muck, Mathias Kronsteiner, Wolfgang Stefan Gratz

Land- u. Forstwirtschaft Muck, Trasdorf

18

Automatische Bohrvorrichtung für eine Kokillenölzufuhr

5BHMBA

Patrick Scheibelreiter, Philipp Wolte

Neuman Aluminium Austria, Marktl

19

Automatisierung einer Trocknungsanlage

5BHMBA

Felix Maximilian Schöpf, Marcus Walz

Betriebsgemeinschaft Lassee, Lassee

20

Entwicklung einer Lasermessstation

5BHMBA

Maximilian Wagner, Patrick Schrittwieser, Raimund Poosch

Teufelberger Ges.m.b.H, St. Aegyd

21

Untersuchung einer Pumpe im Turbinenbetrieb

5BHMBA

Georg Josef Weißinger

HTL St. Pölten

22

Automatische Seilablängmaschine

5YHMBA

Kürsat Demirci, Manuel Eder, Tobias Kurt Hasreiter

Wittur Austria GmbH, Scheibbs

23

Entwurf einer automatisierten Verknüpfung von Produktionsanlagen mittels eines fahrerlosen Transportsystems

5YHMBA

Alexander Korn, Martin Muck, Richard Buchinger

Georg Fischer Eisenguss GmbH, Herzogenburg

24

Verpackungsvorrichtung für Schraubenschachteln

5YHMBA

Michael Rudolf Utz, Robin Schärfinger

Schmid Schrauben Hainfeld GmbH, Hainfeld

25

Konstruktion, Entwicklung einer Abschälvorrichtung und Inbetriebnahme einer Presse

5YHMBA

Bernhard Dürmoser, Fabian Herbert Schweizer

HTL St. Pölten

26

Entwicklung eines Fahrsimulators

5YHMBA

Christian Nikolaus Mayer, Johannes - Paul Wieser, René Lerner

HTL St. Pölten

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Maschinenbau

Diplomarbeit

Klasse

Schüler

Firma

27

Hardtop für Ford Ranger

5YHMBI

Lucas Fila, Stefan Horacek

Style-X Vertriebs GmbH, Amstetten

28

Verkaufspult Blumenhandel

5YHMBI

Raphael Erich Hangel, Sonja Rupp-Pöck

Gärtnerei & Blumenstube Suchan, Groß-Siegharts

29

Beladebühnen & Auszugsbühnen für Ambulanzfahrzeuge

5YHMBI

Christian Sonnleitner, Sascha Schildbeck

Dlouhy GmbH, Tulln

30

Eingangsbereich HTL

5YHMBI

Florian Johannes Kainz, Matthias Leichtfried, Stefan Engelbert Steiner

HTL St. Pölten

Fahrschule Sauer, St. Pölten

31

Überschlagsimulator

7/8ABMIA

Betim Demiri, Christian Wieland, Matthias Kranister, Thomas Kautsch

32

Machbarkeitsstudie zur Düsenoptimierung zum Zwecke der Kühlschmierstoffeinsparung

7/8ABMIA

Philipp Jankowitz, Thomas Luiskandl

SKF Austria AG; Steyr

33

Gasfeuersäule

7/8ABMIA

Cemil Yayan, Ersin Ilgün, Michael Traxler

Michael Traxler

34

Mobile Wärmeträgerölfilterstation

7/8ABMIA

Michaela Neulinger

WTI wärmetechnische Industrieanlagen GesmbH, Pöchlarn

Die Themenstellungen sind durchwegs alle sehr anspruchsvoll. Die Aufstellung zeigt auch, dass die meisten der Arbei-

ten mit externen Kooperationspartnern durchgeführt werden. Die Betreuung der vielen Arbeiten stellt natürlich auch eine

Exkursion zu kTM Kurz vor Beginn der schriftlichen Matura durfte die 5YHMBA/I der Abteilung Maschinenbau noch einmal Praxisluft schnuppern. Eine Exkursion zur Firma KTM ermöglichte den zukünftigen Absolventen einen Einblick in ihre berufliche Zukunft. KTM gehört eindeutig zu den Großen am Markt. 2100 Mitarbeiter weltweit erarbeiteten alleine im Vorjahr 15 Weltmeistertitel. Jeden Tag werden 600 Motoren im Werk erzeugt. Bei ihrer Führung erlebten die Maschinenbauer nicht nur interessante Einblicke in die Fertigung und Montage inkl. Prüfstände sondern erfuhren auch, dass

große Herausforderung für die betreuenden Lehrer/-innen dar, welche diese aber sicher ausgezeichnet meistern werden.

KARIN LEITZINGER

im nächsten Jahr ein Museum in Kooperation mit der Stadtgemeinde geplant ist, das das Unternehmen im Wandel der

Zeit zeigen soll. Das wäre doch schon ein Anhaltspunkt für eine Exkursion der kommenden 5. Jahrgänge …!

Das Exkursionsteam vor dem KTM-Werk

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Maschinenbau

HTL St. Pölten goes INTER+national

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WALTER HOLZER

Maschinenbau

Kunststoff – Laborübung „Spritzguss“ und der Werkzeugbau Die steigende Bedeutung der Kunststoffe – die weltweite Produktion lag bei ca. 300 Mio Tonnen für 2014 – spielt auch im Maschinenbau eine immer stärker werdende Rolle. Daher hat sich in der Ausbildung seit dem Schuljahr 2008/09 neben der Theorie auch ein Übungsbetrieb im Labor der Abteilung etabliert. Im Schuljahr 2007/08 hat die Firma GEBERIT dankenswerterweise eine Spritzgussmaschine (Marke Engel ES600/125) und einen Entnahmeroboter zur Verfügung gestellt. Gebaut 1990, hat sie rund 80.000 Betriebsstunden geleistet und war somit permanent im Mehrschichtbetrieb eingesetzt. Im Herbst 2008 wurde sie von der Firma ENGEL einer Revision unterzogen und ist noch immer voll einsatzfähig. Die Firma Geberit hat seither mehrfach kostenlos Störungen behoben und der Schule Ersatzteile ohne Berechnung überlassen. Auch die Firma Engel hat immer wieder Unterstützung geleistet, zuletzt vor einigen Wochen, als die Maschine, welche aufgrund der Hallensanierung nicht in Betrieb war, Anfahrschwierigkeiten verursacht hatte. Dafür wurde, außer einer Pufferbatterie um rund 40 €, nichts verrechnet. Diesen Firmen ist die HTL St. Pölten zu großem Dank verpflichtet. Man muss bedenken, dass jeder Servicebesuch im Normalfall auf bis zu 1.000€ (ohne Materialaufwand gerechnet!) kommen kann. Für die Kunststoff-Laborübungen in der Maschinenbauabteilung steht ein altes, sogenanntes „Familienwerkzeug“ zur Verfügung, mit dem in einem Spritzvorgang verschiedene Kunststoffproben hergestellt werden können. Sie entsprechen allerdings wegen der Angussgestaltung nicht der Norm für einen sogenannten Bezugs-Probekörper (ÖNORM EN ISO 294-1). Die Proben werden für Zugversuche, Schlagzugversuche und Untersuchungen der Wärmestandsfestigkeit (nach Martens und Vickers) he-

rangezogen. Im Laufe der Jahre ist es gelungen, die entsprechenden Prüfvorrichtungen auf dem Weg der Sachspenden zu erhalten. Somit ist es möglich, Kunststoffe von der Verarbeitung bis zur Prüfung übungstechnisch zu behandeln. In diesen Übungen werden auch die in der Fertigungstechnik vorgetragenen statistischen Methoden der Qualitätssicherung beim Vergleich von Versuchsreihen angewandt. Beim Tag der offenen Tür im Jahr 2009 wurde das Spritzgießen im Maschinenbau erstmals den Interessenten gezeigt, es wurde die Herstellung der Probekörper vorgeführt. Zwischen 2008 und 2010 hat sich die HTL St. Pölten an dem von der EU geförderten Projekt „LEONARDO DA VINCI – EUROPEAN CNC-NETWORK – MOULDING FOR EUROPE“ beteiligt, an dem noch weitere fünf Technische Lehranstalten aus verschiedenen Ländern (Deutschland, Österreich, Portugal, Spanien, Türkei) mitgearbeitet haben. Es wurde gemeinsam ein Schlüsselanhänger in Würfelform, der durch Zusammenstecken der sechs individuell gestalteten

Abbildung 1

Abbildung 2

EGON ZVEGLIC

Seitenflächen entstand, entwickelt und hergestellt (Abbildung 1). Die Schüler Martin Pfannhauser und Matthias Wieland haben dabei mitgewirkt und das in ihrer Diplomarbeit „Entwicklung, Konstruktion und Realisierung eines Spritzgussteils“ 2009/10 dokumentiert. In den Jahren 2010 und 2011 hat die HTL Fulpmes, der das Stammwerkzeug (Abbildung 2) gehört, dieses leihweise zur Verfügung gestellt und so konnten damals bei dem Tag der offenen Tür die Würfelteile hergestellt und zum Zusammensetzen an die Interessenten verteilt werden. Die Besucher konnten per Knopfdruck den Produktionsvorgang an der Maschine selbst starten. Es wurde angeregt, selbst eine Stammform zu kaufen und in der Werkstätte in den Einsätzen Kavitäten für die Würfelteile einzuarbeiten (fräsen und erodieren). Zum Jahreswechsel 2010/11 ist die Form um rund 4.000€ angeschafft worden. Im Herbst 2011 wurde mit der Arbeit im Zuge der Werkstätten-Ausbildung der Maschinenbauer begonnen, sie kam aber leider, nicht zuletzt auch durch die baulichen Sanierungsarbeiten im Werkstättenbereich in den beiden letzten Jahren, zum Erliegen. Im Schuljahr 2012/13 wurde von den Schülern Mathias Engelbrecht und Florian Hahn die Idee aufgegriffen für dieses Stammwerkzeug Formeinsätze auszulegen und zu konstruieren, um normgerechte Prüfkörper herstellen zu können. Die Auslegung war durch Simulationsprogramme bezüglich des Formfüllverhaltens, der Temperaturverteilung und weiterer Parameter zu prüfen und zu optimieren. Es wurde dabei geachtet, dass die Auswechslung der Einsätze in der Stammform hinsichtlich Kühlkanäle und Auswerferbohrungen mit der Konstruktion der Würfelteile in Einklang stand. Mitte 2013 wurde das Material im Wert von

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Maschinenbau rund 500 € besorgt und der Werkstätte ebenfalls zur Fertigung übergeben. Auch dieses Projekt konnte aus genannten Gründen leider nicht verwirklicht werden. Bei der Diplomarbeit sind zwei Einsätze konzipiert worden, einer für Schlagzugproben und Proben für Untersuchungen zur Wärmestandsfestigkeit nach Martens (Abbildung 3), der zweite Einsatz für Zugproben (Abbildung 4).

Abbildung 3

Abbildung 4

Die Besonderheit an dem Einsatz für die Zugprobe ist, dass man durch ein Einlegeteil die Zugproben einmal einseitig und dann nach dem Wechsel des Einlageteils (in Abbildung 5 grün dargestellt) beidseitig anspritzen kann, wodurch in der Probenmitte eine Fließnaht entsteht. In Laborübungen soll durch verschiedene Parameter (beispielsweise der Massetemperatur) ihr Einfluss auf die Festigkeit im Bereich der Fließnaht untersucht werden.

Abbildung 5

Ende September dieses Jahres wurde der Autor des Artikels von seinem

ehemaligen Schüler, Herrn Dipl.-Ing (FH) Philipp Mangel (aus dem Schuljahr 1999/2000), in einer Sache betreffend der Gerichtsgutachtertätigkeit des Autors kontaktiert. Sein Vater hat 1989 als Einzelunternehmen den „MANGEL – FORMENBAU“ in Melk gegründet, in dem er heute gemeinsam mit seinem Bruder ebenso mitwirkt. Es kam im Gespräch auch das bedauerlicherweise noch immer unvollendete Spritzgussformenprojekt der HTL zur Sprache. Spontan hat sich Herr Mangel bereiterklärt, sowohl die Würfelform als auch die Formen für die Probeneinsätze in seinem Betrieb fertig zu stellen und diese Leistung nicht zu verrechnen. Anfang Oktober wurden alle Teile abgeholt und mit der Arbeit begonnen. Dafür ist ein herzliches Dankeschön zu sagen und dieses Entgegenkommen auch entsprechend zu würdigen. Die großartige Unterstützung ist sehr wertvoll, da normalerweise für eine derartige Leistung Beträge im fünfstelligen Eurobereich (rund 10.000€) aufzubringen sind, eine Größenordnung, die budgetär von der Abteilung Maschinenbau wohl kaum „zu stemmen“ ist. Die Firma Mangel hat infolge ihrer erfolgreichen Expansion im Jahr 2000 den jetzigen Standort (Roggendorf bei Melk) in einer neugebauten Betriebsstätte bezogen und sich in eine GmbH umgewandelt. Es wird in diesem Betrieb auf modernstem Stand der Technik gearbeitet, so wurden allein in den Jahren 2009 und 2010 sechs neue Erodieranlagen und Bearbeitungsmaschinen angeschafft. Einige mehrachsige CNC- Bearbeitungsmaschinen gehören selbstverständlich ebenfalls zur Betriebsausstattung. Ohne Papierzeichnungen werden direkt von der Konstruktion weg maschinenfähige Programme elektronisch weitergegeben und damit an den zugewiesenen Arbeitsplätzen die Produktionstätigkeiten ausgeführt. Eine eigene Spritzgussmaschine mit wechselbaren Zylinder/Schnecken – Einheiten

Aktuelle Jobbörse

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erlauben in der Firma schon eine Erstbemusterung und Versuche durchzuführen. Durch hohe Qualitätsarbeit, modernster Maschinenausstattung und innovativen Lösungen ist man in der Lage, sich als österreichisches Unternehmen in einem hart umkämpften internationalen Markt erfolgreich einen Platz zu sichern. Sofern keine unerwarteten technische Probleme auftreten, ist zu erwarten, dass in diesem Jahr am Tag der offenen Tür sowohl ein Würfelwerkzeug mit sechs Kavitäten als auch das Prüfkörperwerkzeug den Interessenten vorgestellt werden kann. Das Würfelwerkzeug ist nach der Grundidee unserer Werkstätte derart ausgeführt, dass jede Würfelfläche ein eigenes Abteilungslogo besitzt und bei 5 Abteilungen die sechste Würfelfläche ein HTL- Logo hat. Auf den Rückseiten sind Würfelaugen vorgesehen, sodass je nach Zusammenstecken der Einzelflächen damit auch spielerisch gewürfelt werden kann. Die Würfelfläche jeder Abteilung ist in deren eigener „Abteilungsfarbe“ zu spritzen, deshalb wird mit je sechs wechselbaren Einlageteilen sowohl düsenseitig als auch schließseitig gearbeitet. Diese Einlageteile sind bei aufgespannter Form leicht zu tauschen. Der langgehegte Wunsch ein eigenes Werkzeug zu haben, scheint in Erfüllung zu gehen, er wurde schon in einem Artikel der „absolv NEWS“ (Ausgabe 32 06/09) im Jahr 2009 formuliert. Es bleibt zu hoffen, dass durch die Investition weiterer Einsätze (Materialkosten 300 bis 500€) beispielweise Werbeartikel (Radiergummi, Lineale etc.) gespritzt werden und somit an der HTL selbst, dann kostengünstig für alle Abteilungen eine Unterstützung geboten wird. Es wäre denkbar, solche Projekte im Rahmen von Diplomarbeiten zu behandeln. Dipl.-Ing. Dr. Egon Zveglic Gerichtssachverständiger und Unternehmensberater (sowie ehemaliger HTL-Lehrer)

im Internet unter: http://absolv.htlstp.ac.at

Maschinenbau

Firmenexkursionen mit dem Rad Auch im Rahmen der Projektwoche im Schuljahr 14/15 wurde wieder der Workshop „Radfahren mit Firmenbesichtigungen“ angeboten. Dabei konnten die Schüler den sportlichen Aspekt mit dem Kennenlernen von Unternehmen in der Umgebung von St. Pölten kombinieren.

Montag 29.06.2015 (Schüler aus den Klassen 1BHMBA, 2BHMBA, 2AHMBI und 3BHMBA) Gleich zum Einstieg ging es am ersten Tag 22 km auf Radwegen und Nebenstraßen nach Würmla zur Fa. Miraplast. Bei schönem Wetter konnte die Strecke mühelos bewältigt und die Fa. Miraplast pünktlich erreicht werden. In der Zentrale des Unternehmens am Standort Würmla befinden sich neben der Verwaltung auch die Kunststofffertigung der MiraHome- und MiraTech-Produkte sowie der Bereich Logistik. Durch das Unternehmen führte uns der Eigentümer und Geschäftsführer Herr Markus Brunnthaler. Bei der sehr professionellen Führung durch die Produktionshallen konnten sich die Schüler einen Überblick über die Produktion von Haushaltsartikel und High-Tech Produkten verschaffen. Neben der Marke MiraHome, die für Küchen- und Haushalts-Produkte aus Kunststoff steht, gibt es nämlich auch die Marke MiraTech (beides geschützte Marken der Miraplast). Dieser Geschäftsbereich

ANDREAS HAINZL

beschäftigt sich mit der Entwicklung von Kunststoff-Spritzgießteilen, dem Bau von Spritzgießwerkzeugen sowie der Serienproduktion. Am Nachmittag ging es dann wieder die 22 km zurück nach St. Pölten, wobei sich da bereits die ersten Ermüdungserscheinungen bei den Anstiegen bemerkbar machten.

Dienstag 30.06.2015 (Schüler aus den Klassen 1AHMBA, 2BHMBA und 2AHMBI) Am zweiten Tag stand dann wieder die „Königsetappe“ mit insgesamt 62 km von St. Pölten zum EVN Kraftwerk Theiß und wieder zurück auf dem Programm. Diesmal führte die Strecke auf dem Traisenradweg bis zur Donau und weiter bis zur S33 Donaubrücke, wo dann die Donau auch überquert wurde, zum Wärmekraftwerk Theiß. Am Kraftwerk angelangt, wurde die Gruppe von Herrn Martin Fries (übrigens ein Absolvent der HTL St. Pölten) herzlich empfangen. Nach der obligatorischen Sicherheitsunterweisung gab es eine sehr aufschlussreiche Präsentation über den EVN Konzern und einen generellen Überblick über die Energieversorgung Österreichs. Dabei konnten sich die Schüler informieren, welche umfangreichen Maßnahmen seitens der EVN gemeinsam mit anderen Energie-

versorgern in Österreich getroffen werden, um einen „Black-Out“ in Österreich zu vermeiden. Nach dem köstlichen Mittagessen gab es dann eine Führung durch das Kraftwerk. Das Wärmekraftwerk besteht aus zwei Blöcken, dem Block A (ein Dampfkessel und eine Dampfturbine) und dem Kombiblock B (ein Dampfkessel, eine Dampfturbine, eine Gasturbine und ein Abhitzekessel), sowie zwei Gasturbinen. Die gesamte installierte Leistung beträgt rund 800 MW. Durch diese Kombination von Dampfblöcken und Gasturbinen kann das Kraftwerk für die Grundlast als auch zur Spitzenabdeckung eingesetzt werden. Nach einer süßen Stärkung ging es dann wieder zurück nach St. Pölten. Auf den letzten Kilometern musste der eine oder andere Teilnehmer seine letzten Kraftreserven in Anspruch nehmen. Schlussendlich schafften aber alle Teilnehmer die anspruchsvolle Tagesetappe.

Mittwoch 01.07.2015 (Schüler aus den Klassen 2AHMBA und 3AHMBI) Am dritten Tag stand die Fahrt an der Traisen flussaufwärts bis zu Fa. Georg Fischer Fittings GmbH in Traisen am Programm. Bei herrlichem Sommerwetter erreichte die etwas dezimierte Gruppe (die Kilometer der Vortage zeigten

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Maschinenbau Wirkung) überpünktlich das Firmenareal. Die Geschichte der Marktgemeinde Traisen ist eng mit dem Unternehmen Georg Fischer verbunden. Bereits 1833 erwarb der Schweizer Georg Fischer eine Hammerschmiede am Standort, baute diese zu einer Tempergießerei um und legte damit den Grundstein für die Industriegemeinde Traisen. 1865 begann man mit der Produktion von Fittings aus Temperguss und war damit der erste Produzent am europäischen Kontinent.

sich die Gruppe in die Welt der Gießer­ eien. Im Zuge einer sehr informativen Firmenpräsentation wurden auch detailliert die Prozessschritte des Tempergusses dargestellt. Danach konnten sich die Schüler beim Werksrundgang selbst ein Bild über den Produktionsprozess und die innovativen Produkte wie zum Beispiel die Sicherheitsgebäudeeinführungen für Gasleitungen machen. Aufgefallen sind dabei der hohe Auto-

matisierungsgrad durch moderne Roboteranlagen und die strengen Sicher­ heitsrichtlinien. Nach Besichtigung des werkseigenen Wasserkraftwerkes machte sich die Radlergruppe bei hochsommerlichen Temperaturen jenseits der 30° C wieder auf den Weg zurück nach St. Pölten, um den verbleibenden Nachmittag im Freibad oder am Badesee zu verbringen.

Der Konzern Georg Fischer beschäftigt weltweit mehr als 14.000 Mitarbeiter und ist in drei Divisionen und 126 Gesellschaften organisiert. Die gesamte Tempergussfittings-Produktion ist am Standort in Traisen konzentriert, wo jährlich 52 Millionen Stück dieser gegossenen Rohrleitungsbauteile hergestellt und weltweit vertrieben werden. Nach der Sicherheitsunterweisung und Ausgabe der Schutzausrüstung begab

Maschinenbauer in der Schraubenwelt – Schrauben wohin das Auge reicht Kurz vor Schulschluss nutzten die 2BHMBA und die 3AHMBI der Abteilung Maschinenbau noch einmal die Chance, eine Verbindung zur Berufswelt aufzubauen. Eine Exkursion führte sie zur Firma Schmid Schrauben GmbH Hainfeld. Als österreichweit einzigartige Schrau-

benfabrik bietet die Firma Schmid Schrauben eine Produktpalette, die sich sehen lassen kann. Zahllose ­geschützte Patente zeugen nicht nur von hoher Qualität sondern vor allem auch von Innovation. Mit 160 Mitarbeiter/innen produziert das Unternehmen das komplette Programm an Holzbauschrauben von

KARIN LEITZINGER

3 bis 12 Millimetern Durchmesser bis zu Längen von 1,5 Metern. Nach einer kurzen Präsentation über die Unternehmensgeschichte und -struktur erhielten die Maschinenbauer bei ihrem Besuch eine ausgedehnte Führ­ ung durch die Produktion bis hin zur Verpackung. Besonders beeindruckt waren die Firmenvertreter von der Fachkenntnis der jungen Nachwuchstechniker. Aber auch die Schüler selbst waren positiv überrascht davon, dass sie im Fachjargon mit dem vor Ort befindlichen

Angeregte Diskussionen zwischen erfahrenen Technikern und Nachwuchstechnikern in der Fertigung bei der Firma Schmid Schrauben GmbH

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Maschinenbau Technikern mithalten konnten (scheinbar haben sie im Unterricht besser aufgepasst als gedacht!). Angeregte Diskussionen über die Vor- und Nachteile des Senkkopfs bzw. Scheibenkopfs, über die richtige Beschaffenheit des Stahls und die Produktion diverser im Unternehmen gefertigter Maschinen für den Eigenbedarf ließen jeden Nichttechniker blass werden.

Als Dank für die fleißige Mitarbeit durften die jungen Maschinenbauer dann noch Schrauben in sämtlichen Produktions­ phasen mit nach Hause nehmen. Der eine oder andere Schüler nutzte die Gelegenheit auch gleich, um sich nach einem Partner für die noch bevorstehende Diplomarbeit umzusehen … Technik verbindet – nicht nur mittels Schrauben!

Abendschul-Exkursion nach Zwentendorf Am 30. April 2015 hat das 2. Semester der Abendschule Maschinenbau im Rahmen des Naturwissenschaftsunterrichts eine Exkursion ins Atomkraftwerk Zwentendorf veranstaltet. Wir konnten einige Stunden im ehemaligen Prunkstück Österreichs verbringen und viel über die Hintergründe dieses finanziellen Desasters und technische Einzelheiten erfahren. Es war überwältigend zu sehen, wie modern ein 40 Jahre altes Kraftwerk sein kann. Damals wurde es als Paradeprojekt Österreichs gebaut, um zu zeigen, wie modern unser Land ist. Sowohl aus politischer wie auch aus wissenschaftlicher Sicht war es ein beeindruckendes Erlebnis.

Sicht von oben in den Reaktordruck­behälter

THOMAS KOVAR

Blick von unten auf den Druckbehälter mit den Brennstäben, die motorisch oder mit Pressluft eingefahren hätten werden können

Exkursionsgruppe vor einer Niederdruckturbine im Turbinenhaus

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Maschinenbau

Außerschulische Aktivitäten der Maschinenbauer Maschinenbauer lochen ein TechnikerInnen sind ja vielseitige Menschen, daher werden in der letzten Schul-

KARIN LEITZINGER

woche mittlerweile jede Menge unterschiedliche Workshops angeboten. Seit ein paar Jahren hat auch ein Golfwork-

shop am St. Pöltner Golfplatz Goldegg Tradition. An drei aufeinanderfolgenden Tagen haben SchülerInnen dabei die Möglichkeit, diese doch sehr komplexe Sportart ein wenig kennen zu lernen. Zu Beginn werden auf der Ranch Abschläge geübt, bis dann zum Abschluss eine kleine Golfrunde gewagt wird. Immer mehr Geschäfte werden heutzutage am Golfplatz gemacht, und unsere Maschinenbauer sind mittlerweile auch dafür gerüstet.

heißem Wetter marschierten wir entlang der Traisen nach Wilhelmsburg, aber dann ging es erst richtig los. Obwohl einige schon wahrlich am Ende ihrer Kräfte angelangt waren, begann jetzt erst der Anstieg zur Ochsenburger Hütte. Aber an aufgeben durfte

nicht gedacht werden, oben warte­ te schließlich eine Runde Softeis auf die fleißigen Wanderer. Einhellige Meinung nach Besteigung des „Gipfels“: „Zurück fahren wir aber mit dem Zug!“ Na dann wollen wir mal nicht so sein …!

Unterricht am Golfplatz

Wenn die Rudolfshöhe zum Berg wird …

Belohnung nach der Anstrengung

Auch kurz vor den Ferien war noch einmal Durchhaltevermögen gefragt. Frühmorgens startete je eine Klasse des ersten, zweiten und dritten Jahrgangs der Abteilung Maschinenbau von der HTL in Richtung Rudolfshöhe. Bei zugegebenermaßen sehr, sehr

Filmworkshop im Karikaturmuseum Ein Workshop für kreative Köpfe wurde in der letzten Schulwoche im Karikaturmuseum Krems angeboten. Nach einer kurzen Führung durch die aktuelle Ausstellung hatten die SchülerInnen die Möglichkeit, mit Hilfe von diversem Bastelmaterial eine Szenerie für einen Kurzfilm zu produzieren. Dieser musste dann auch wirklich aufgenommen werden. Die Erkenntnis des Tages war jedenfalls, dass man für einen sehr kurzen Animationsfilm sehr viele einzelne Fotos machen muss. Nachdem die Gruppe bereits an die 100 Bilder gemacht hatte, stellte sie mit Erstaunen fest, dass erst ein kleines Stückchen Film daraus zustande gekommen

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war. Auch wenn bei diesem Workshop kein abendfüllender Animationsklassiker herausgekommen ist, Spaß hat es jedenfalls allen Beteiligten gemacht. Basteln und Szenenzusammenstellung für die Produktion eines Kurzfilmes

Maschinenbau

Ein Tag auf der Vienna Design Week erhielten wir eine kostenlose Führung des Filialleiters, der uns die neue Kollektion vorstellte, bei der ein Schreibtisch schon mal schlappe 10.000€ kostet. Die anfängliche Schüchternheit wich während der Vorführung der neuartigen und innovativen Büromöbel nach und nach und hin und wieder trauten sich manche eine leise Frage zu stellen. Jedes Jahr findet Ende September in Wien die so genannte „Vienna Design Week“ statt. Das bedeutet 7 Tage verschiedenste Ausstellungen, leider an verschiedensten Orten, rund um das Thema Design. Natürlich gibt es dort auch oft interessante Projekte, die besonders den Bereich Industriedesign ansprechen, was dazu führte, dass die 4. und 5. Industriedesign Klassen jetzt schon zum zweiten Mal, unter der Organisation und Leitung von Christian Bezdeka und Michael Bauchowitz, das Festival besuchten. Dieses Jahr einigten wir uns auf insgesamt vier Standorte, die wir besuchen wollten, bei denen teilweise auch mehrere Ausstellungen zu sehen waren.

Durchwegs beeindruckt, wenn auch vereinzelt jammernd, verfolgten wir weiter unseren Plan und besuchten das MAK (Museum für angewandte Kunst), in dem die Ausstellung „2051: Smart life in the City“ stattfand und zusätzlich eine Präsentation der Produkte der Designer Dune & Raby. Bei „Smart life“ wurden einige Ideen für Großstädte gezeigt, die zwar teilweise noch Konzepte waren, aber durchaus verwirklichbar sind. Ebenfalls

Nachdem sich alle beim Treffpunkt Hüttendorf versammelt hatten, ging es auch schon mit, U-Bahn und Beinkraft, los zum ersten geplanten Halt, dem Schauraum der Firma Neudörfler am Schwarzenbergplatz. Nach anfänglichen Schwierigkeiten

Schüler der 4AHMBI GEORG KRIEGER

nett war es, dass es bei jedem Bereich eine große Wand gab, die man mit Ideen für die Zukunft bekleben k­ onnte. Mittlerweile war es circa eins und somit Zeit für eine anständige Mittagspause im Museumsquartier. Nach etwa einer Stunde mit vollem Magen und frischer Motivation stürmten wir die nächste Ausstellung. Dort waren die Gewinner des Staatspreises für Design mit Modellen und Plakaten ausgestellt, wobei das knallgelbe ElektroMotorrad eindeutig am meisten Aufmerksamkeit erregte. Die anderen Projekte waren aber auch sehr interessant und vor allem ziemlich neuartig und innovativ. Zum Schluss besuchten wir noch das „Stilwerk“, das im Großen und Ganzen ein riesiges Möbelgeschäft ist, und begutachteten dort eine Ausstellung zu den unterschiedlichsten Materialien von der NDU aus St. Pölten. Da wir zu der Zeit bereits knappe 8 Stunden unterwegs waren, war die Begeisterung bei so manchen nicht mehr komplett vorhanden. Interessant im „Stilwerk“ der NDU waren aber beispielsweise Ideen zu den Anwendungsgebieten von elektrisch leitender Farbe. Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass die Design Week vielleicht nicht für jeden ein Hit ist, mir aber doch recht gut gefallen hat.

Projektwoche 2015

Schüler der 4AHMBI

Schüler der 4AHMBI

PHILIP SCHÖCHTNER

MICHAEL RADL

Am 28. Februar hieß es eine Woche lang Abschied vom Schulalltag nehmen. Der Skikurs in Zell am See stand am ­Programm. Im Gegensatz zum letzten Jahr ging es nicht nur ums Skifahren und Snowboarden sondern auch um diverse Exkursionen zu verschiedenen Firmen. Am ersten Tag der Sportwoche stand nur Skifahren auf dem Plan, aber

­ufgrund des Schneemangels war das a nicht ­gerade ein Genuss. Am Nachmittag des nächsten Tages war die erste Exkursion fällig, es ging zu Porsche-Design. Wir g ­ enossen eine Führung des Chefdesigners des Standortes in Zell am See. Allerdings schaffte er es nicht ganz, uns von Porsche-Design zu überzeugen. Die zweite Exkursion am übernächsten

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Maschinenbau Tag war jedoch ein voller Erfolg. Das Ziel war Storz-Design, wo wir ebenfalls eine Führung vom Chefdesigner bekamen. Es war sehr spannend und informativ, als uns unser Guide die verschiedenen Geräte,

Anlagen und Ausstellungsstücke präsentierte und erklärte. Der letzte Tag der Sportwoche rückte immer näher. Nur mehr ein Skitag trennte uns vom Schulalltag. Gott sei Dank hatte es in der Zwischenzeit stark geschneit und am Kitzsteinhorn lagen 40 cm Pulverschnee … das eiskalte Paradies! Bevor es nach Hause ging, stand noch ein Besuch bei der Firma Rosenbauer in Linz

Wandertag der 1AHMBI Am Dienstag, dem 13.10.2015, trafen wir uns mit Herrn Prof. Punz und Frau Prof. Haager um 8:00 in der Eingangshalle des Bahnhofs St. Pölten. Wir fuhren mit dem Zug nach Krems, wo bereits Frau Mag. Buchinger auf uns wartete, die uns begleitete. Mit Begeisterung wanderten wir durch die Kremser Altstadt. Von dort aus gingen wir durch den Ortsteil „Stein“ zu den wunderschönen Weinbergen, wo wir Winzer bei der Weinlese sahen. Als wir endlich bei der Donauwarte ankamen, lag ein Meer aus Nebel vor uns, das uns die Sicht auf Krems versperrte. Dort oben froren wir so sehr, dass sich Herr Prof. Punz ein paar Aufwärmspiele für uns ausdachte. Halb eingefroren durchwanderten wir Egelsee und kamen an der Schwarzalm vorbei. In Krems angekommen retteten wir uns in den Gast-

hof Klingelhuber, der uns mit leckeren ­Speisen beglückte. Danach fuhren wir mit dem Zug wieder zurück. Es war ein sehr ereignisreicher, eiskalter und lustiger Tag.

am Programm. Wir hatten die Möglichkeit, verschiedenste Fahrzeuge, angefangen vom einfachen Feuerwehrfahrzeug bis hin zum komplexen Flughafenlöschzug, zu besichtigen. Wir alle waren von den verschiedenen Fahrzeugen sehr beeindruckt und begeistert und so kamen wir alle mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause. Alles in allem, war der Skikurs sehr aufregend und eine tolle Erfahrung.

Schülerinnen der 1AHMBI

CAROLINE NÖSTERER

NADJA PRANKL

LISA STEINER

ALEXANDRA WÖSS

Viel Spaß und gute Laune trotz kaltem Wetter am Wandertag der 1AHMBI

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Wirtschaftsingenieure

WIRTSCHAFTSINGENIEURE Aktuelles aus der Abteilung Das heurige Schuljahr kann mit vielen tollen Neuerungen und Ergebnissen aufwarten. Nachdem die Generalsanierung mit den Werkstätten und Außenanlagen ihren Abschluss gefunden hat und nun alle Abteilungen unter einem Dach vereint sind, können wir uns wieder ganz unserem Kerngeschäft widmen. In der Hoffnung, dass viele neue Schülerinnen und Schüler in unserem Haus ihre Ausbildung absolvieren wollen, bemühen wir uns, den Vorgaben des Gesetzgebers gerecht zu werden, sodass wir nach neuestem Stand der Technik unsere Lehrinhalte abstimmen und unterrichten. Im September ist der mit Erfolg im Schulversuch laufende Lehrplan Wirtschaftsingenieure – Logistik als Regellehr-

Landesrätin Petra Bohuslav gratuliert zum neuen Ausbildungszweig

plan verordnet worden. Der alte Lehrplan Wirtschaftsingenieurwesen – Betriebsmanagement läuft aus und aus diesem Grund ist für uns eine Neuorientierung für einen zweiten Ausbildungsschwerpunkt notwendig. Nach intensiven Gesprächen mit den umliegenden Industriebetrieben kristallisierte sich der Wunsch nach einer speziell vertiefenden Ausbildung im Bereich Projekt-, Prozess- und Umweltmanagement heraus. Wir bieten daher für das nächste Schuljahr neben „Logistik“ als zweiten Schwerpunkt „Technisches Management“ an. Dieser ebenfalls mit diesem Schuljahr neu verordnete Lehrplan enthält viele Forderungen der zukünftigen Arbeitgeber. Damit aber eine noch bessere Übereinstimmung erzielt werden kann, wird es eine zusätzliche große schulautonome Schwerpunktsetzung im Ausmaß von zehn Stunden geben. Natürlich bauen beide Ausbildungsschwerpunkte in den Grundlagen auf der altbekannten Betriebstechnik auf. Eines der Highlights an Neuerungen ist sicher die teilstandardisierte Reife- und Diplomprüfung mit der Forderung, dass jede Schülerin und jeder Schüler eine Diplomarbeit auszuarbeiten hat. Wir

MARTIN PFEFFEL

haben diese neue Herausforderung gerne angenommen und alle unsere Schülerinnen und Schüler arbeiten bereits fleißig an der Umsetzung ihrer Aufgabenstellungen. Auch die Fachschule Maschinen- und Fertigungstechnik wird im September 2016 einen neuen Lehrplan verordnet bekommen. Dieser soll sich wieder mehr an den Lehrberuf des Maschinenbautechnikers annähern. Die Ausbildung soll jedoch deutlich einen Mehrwert gegenüber der Lehre besitzen und die Praxis wird nach wie vor im Vordergrund dieser Ausbildung stehen. Dies wird durch ein Betriebspraktikum im vierten Jahr gegeben sein. Wir sind außerdem immer bemüht unsere Abgänger mit zusätzlichen Angeboten noch besser für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Wir haben daher zusätzlich begonnen die Ausbildung für den Staplerführerschein in der Schule anzubieten. Dieses Zusatzangebot wird vor allem von unseren Fachschülern sehr gern angenommen. Während einer Veranstaltung zum Thema Industrie 4.0 begrüßte Wirtschafts-LR Dr. Petra Bohuslav ebenfalls die Idee für den zukünftigen Ausbildungsschwerpunkt im Bereich der Abteilung Wirtschaftsingenieure.

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Wirtschaftsingenieure

Dipl.-Ing. Johann Felnhofer im wohlverdienten Ruhestand Ein Pädagoge ist laut ­Wikipedia eine Person, die sich mit dem erzieherischen Handeln etc. pp. professionell auseinandersetzt. Mit 1. September 2015 wurde also ein Pädagoge, Herr Professor Hans ­Felnhofer, in den dauernden Ruhestand versetzt. Nach seinem Studium des Maschinenbaus, Studienzweig Betriebswissenschaften, an der TU Wien war Hans Felnhofer in mehreren in- und auslän­ d­ ischen Industrieunternehmen in Fertig­ung, Werkzeugbau und Betriebsleitung tätig.

wohlgesonnenen ­Fürsprecher im Lehrer­ kollegium. Wie alle seine SchülerInnen von ihm wussten, war ihm eines der wichtigsten Ziele die Erziehung zum Wahren, Guten und Schönen. Und tatsächlich: seinen Schülerinnen und Schülern über die fachlichen Kenntnisse hinaus bei jeder Gelegenheit etwas für’s Leben und für den Lebensweg mitzugeben war nicht sein Prinzip, sondern das war seine Art. Es war eben einfach seine Art und deshalb wurde er nicht müde und hat nicht nachgelassen in dem dauernden erzieher­ischen Auftreten, das so zu ihm

JOHANN KOPPELMÜLLER

1999 bis 2004 war er Obmann des Dienststellen­ ausschusses und Stellvertreter von 2004 bis 2009. An apple a day keeps the doctor away – so saß er dann in der Pause im Lehrer­ zimmer, aß seinen täglichen Apfel und blätterte seine rosarote Zeitung durch, von der er dann aufblickte, wenn es galt, sich an einer Diskussion zu beteiligen. Als scharfer Beobachter, kritischer Geist und mit seiner Freude am Argumentieren trug er oft und gerne zu allerlei interess­anten und recht unterhaltsamen D ­ ebatt­en bei. Ja, Hans Felnhofer war präsent – in der Klasse und im Lehrerzimmer. Und als un-

Gerüstet mit diesen Betriebserfahrung­ en kam er im Herbst 1993 an unsere Schule, wo er zu Beginn in der Abteilung Betriebstechnik, der heutigen Abteilung für Wirtschaftsingenieure, ­unterrichtete. Durch seine besondere Neigung zur ­Mechanik der höheren Jahrgänge verlagerte sich der Schwerpunkt seiner Tätigkeit für viele Jahre in die Abteilung Maschinenbau, zuletzt aber wieder zurück zu den Wirtschaftsingenieuren, womit sich der Kreis geschlossen hat. Herr Professor Felnhofer hat in der Tages-, Abend- und Fachschule unterrichtet – und war bei den Schülern aller Schulformen ein beliebter Lehrer, ­ mit feinem Gespür, was in den Klassen und Schülern so vorgeht. In ihm hatten die Schüler nicht nur einen erfahr­enen Lehrer, sondern auch einen väter­lichen Freund und, wenn er die Anliegen der Schüler für gerechtfertigt hielt, einen

Hans Felnhofer in typischer Arbeitshaltung im Lehrerzimmer.

gehört hat, dass es die Schüler wahrscheinlich oft nicht einmal als Erziehung empfunden, in Ihrer Entwicklung aber sicherlich viele davon profitiert haben – Bildung zur sozialen und persönlichen Kompetenz halt, at its best. Hans Felnhofer engagierte sich auch als Vertreter der Kollegenschaft. Von

nachahmliches Original ist er weder da noch dort zu ersetzen. Wir wünschen unserem Kollegen und Freund, Herrn Professor Diplomingenieur Hans Felnhofer, dem Pädagogen und passionierten Modellflugzeugbauer alles Gute und Glück auf!

Aktuelle Jobbörse

im Internet unter: http://absolv.htlstp.ac.at 52

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Wirtschaftsingenieure

Schule macht Wirtschaft – Schüler als Hightech-Unternehmer

MARKUS KARNER

Anschließend gab es eine ­ Diskussion mit den Verantwortlichen der Coca Cola Company über Werbestrategien. Außerdem wurde versucht, einen Bezug zwischen Weltkonzernen und kleinen am Anfang stehenden Junior Companies herzustellen.

Die Experten aus der Wirtschaft verfolgen aufmerksam die Präsentationen der WI-Junior Companies.

Mit „Schule macht Wirtschaft“ unter­ stützt die Zeitung „Format“ das ­Projekt der Junior Company an der HTL St. ­ Pölten. Durch diese Unterstützung wurde es den Junior Companies WoodSteel und LaserCraft ermöglicht, sich den Coca Cola Experten vorzustell­ en sowie sie um Hinweise und ­Ratschläge zu ­bitten und ihnen Fragen zu stellen.

Petra Burger und ­ Philipp Bodzenta, der Geschäftsführer der Junior Austria, Mag. Stephan ­ Hörander, der Geschäftsführer der volkswirtschaftlichen Gesellschaft von Wien/ NÖ, Mag. Ing. Thomas Hrastnik, Jakob Arnim Ellissen, ein Journalist des Format sowie DI Kuschei, unser Betreuungslehrer der Junior Company.

Die Teilnehmer an diesem Vortrag ­ waren der Direktor der HTL St. Pölten, Herr HR Dipl.-Ing. Wiedlack, die Experten der Coca Cola Austria,

Zuerst wurden die Junior Companies der 3AHWIL und der 3AHWIM durch einige Mitarbeiter und die Geschäftsführer der JCs vorgestellt.

Im Anschluss daran durften die Schüler der HTL St. Pölten selbst Fragen zum Thema stellen, die wie folgt lauteten: p Haben Absolventen einer HTL ­Chancen, führende Positionen in der Coca Cola Company zu erreichen? p Wer wird hauptsächlich von Coca Cola gesponsert? p Wie hoch sind die Ausgaben für ­Marketing? p Welche Ausbildung haben Sie gemacht und wie sind Sie zu diesem Job gekommen? p Wie wird sich die Coca Cola-Aktie ­entwickeln? Nachdem diese Diskussion beendet war, wurden den Experten die Laser vorgeführt und außerdem durften sie Zeugen einer Laservorstellung unseres Produktionslasers werden. Letztendlich war es ein gelungener Abschluss eines lehrreichen sowie erfolgreichen Jahres innerhalb der Junior Company.

Die Geschäftsführer der JC der 3AHWIL präsentieren ihre Firma.

Das „Management“ der JC der 3AHWIM bei der Firmenpräsentation.

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Wirtschaftsingenieure

Kennenlern-Wandertag in der Wachau Die Schülerinnen und Schüler der beiden ersten Klassen 1AHWIL und 1AFMBF machten am Freitag, dem 02. Oktober 2015, eine Wanderung zur Donauwarte in der Gemeinde Krems. Das pädagogische Ziel der Wanderung war, den Jugendlichen einen Freiraum zu bieten, um sich besser kennenzu-

lernen. Bei einem Wandertag herrscht natürlich eine viel lockerere ­Atmosphäre als an gewöhnlichen Schultagen. Die Schülerinnen und Schüler haben mehr Gelegenheit miteinander zu plaudern. Sie können nicht nur mit dem Sitznachbarn in ihrer Schulbank, sondern tatsächlich mit allen Klassenkameraden

Die Donau-Warte in den Weinbergen von Krems

Schülerinnen und Schüler der beiden ersten Klassen 1AHWIL und 1AFMBF

wurde 1884 vom Österreichischen Tour­istenklub auf dem Braunsdorfer Berg (Seehöhe 450m) errichtet. Die Schüler­ innen und Schüler konnten einen herr­ lichen Ausblick über das Donautal, flankiert von Weinbergen, der Stadt Krems

und dem Stift Göttweig, genießen. ­Bevor sich die Gruppe jedoch wieder auf den Heimweg ­machte, stärkten sich die Jugendlichen mit Würsteln und Schnitzeln im herrlichen Gastgarten der Kremser Schwarzalm. So nahm der Schulaus-

MARTINA BEKEHRTI

und -kameradinnen in Kontakt kommen. Bei strahlendem Sonnenschein im Herbst bot sich die Kulturlandschaft Wachau geradezu für einen Wandertag an. Er führte vom Kremser Bahnhof durch die Altstadt Krems über den Steiner Kreuzberg zur Egelseer Aussichtswarte. Die kaisergelb gehaltene Warte

flug einen gemütlichen Ausklang. Dieser Wandertag war für alle nicht nur ein schönes Erlebnis, sondern es entwickelte sich auch unter den Schülerinnen und Schülern ein auffallend gutes Grupp­engefühl.

HELP! Wir bitten Sie … senden Sie uns Ihre aktuellen Daten, um Kosten und Mühen für die Zustellung von Jobangeboten zu senken.

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• Zu- und Vorname • Matura- bzw. Abschlussklasse

• Jahr des Abschlusses • E-Mail-Adresse

an: [email protected]

Gesammelte Klassenlisten mit obigen Daten sind ebenso herzlich willkommen.

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Wirtschaftsingenieure

Exkursion der 4AFMBF zur Schweißmesse in Linz lung sowie Schweißplatzausrüstung, Arbeitsschutz und Auftragsausführungen oder auch Inspektion, Überwachung und Prüftechnik.

OGÜR AGIRGÖL

THOMAS FALLER

Am Mittwoch, den 30.09.2015 traf sich die Klasse 4AFMBF mit ihren Lehrkräften, Herrn FL Günter Amstätter und Herrn FL Eduard Teubel um 07:50 Uhr in der Schule. Nach einer kurzen Besprechung über den Tagesablauf gingen wir zum Bahnhof und fuhren mit der Bahn nach Linz, Herr FL Gutmann ist während der Fahrt in Amstetten zugestiegen. In Linz angekommen haben wir am Bahnhof beim „Leberkas-Pepi“ eine kurze Pause eingelegt und machten uns dann zu Fuß auf den Weg zum Messegelände. Die Messe „Schweißen Linz“ ist eine internationale Fachmesse im 4-Jahreszyklus für Schweißen, Verbinden, Schneiden, Prüfen und Schützen. Zahlreiche Aussteller präsentieren sich auf der Schweißmesse Linz mit ihren Produkten und Dienstleistungen wie Anlagen, Maschinen, Geräten und Werkzeugen, alles rund um Schneiden, Löten und Kleben, Roboter, Automatisierung, Laser- und Strahltechnik, Schleifen, Nahtbearbeitung und Wärmebehand-

Angekommen in der Messehalle, wurden die Eintrittskarten gekauft. Auf Grund der guten Kontakte von Herrn FL Gutmann bekamen wir einen Großteil als Freikarten, sodass wir uns einiges an Geld ersparen konnten, DANKE! Anschließend haben wir uns in kleine Gruppen aufgeteilt und sind die Stände einzeln durchgegangen. Wir haben verschiedenste Schweißgeräte- und Roboter gesehen und konnten uns ausführlich darüber informieren. Es hat

uns sehr geholfen, einen Marktüberblick über den derzeitigen Stand der Schweißtechnik zu erlangen und die Firmen besser kennen zu lernen. Außer der Schweißtechnik gab es noch verschiedenste Vorführungen der Nachbearbeitung, wie schleifen, polieren, entgraten, beschriften. Des Weiteren gab es alle nötigen Vorrichtungen, Halterungen, Prüfwerkzeuge, etc. Einige Schüler konnten dabei selber auch verschiedene Geräte ausprobieren und ihre erlernten Fähigkeiten unter Beweis stellen. Nachdem wir auf der Schweißmesse alles besichtigt hatten, durften wir auf dem Rückweg zum Bahnhof noch die Stadt Linz erforschen, danach fuhren wir mit dem Zug wieder nach St. Pölten, wo wir um 17:00 Uhr entlassen wurden. Es war eine sehr interessante und vor allem lehrreiche Exkursion.

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Wirtschaftsingenieure

besuch des Jungunternehmertages 2015

ANDREAS BACHOFNER

Am 13. Oktober besuchten die Schüler der 3AHWIL in Begleitung von Professor Wolfgang Punz in der Messe Wien den Jungunternehmertag. Die Exkursion startete um 7:00 Uhr am Bahnhof St. Pölten. Nach Ankunft in der Messe Wien teilte sich die Klasse in zwei Gruppen auf, die entweder gemeinsam oder jeweils einzeln die Vorträge ihrer Wahl besuchten. Als erstes stand der Vortrag „Schülerprogramm JUNIOR“ auf dem Programm, in dem es um das JUNIOR-Projekt geht, in welchem die Schüler im nächsten Jahr ihr eigenes (Probe)-Unternehmen gründen.

Die 3AHWIL in Begleitung von Prof. Wolfgang Punz beim Jungunternehmertag 2015.

Nach diesem Vortrag teilte sich die Klasse auf. Eine Gruppe besuchte den Vortrag „Starten mit Plan“, in dem es um die Gestaltung des Businessplanes ging. Die zweite Gruppe besuchte den Vortrag „Eröffnungs-UnternehmerInnen-Talk“, in dem erfolgreiche Unternehmerinnen über „Erfolgreiches Scheitern“ sprachen. Der

nächste Vortrag, „Tipps für einen starken Start“, wurde von beiden Gruppen besucht. Die Vortragenden der WKO referierten über Möglichkeiten, die man bei der Unternehmensgründung hat. Auch zwei Startup-Unternehmen berichteten über ihre Erfahrungen bei der Gründung. Nach einer Stunde Mittagspause besuch-

ten beide Gruppen den Vortrag „Digitales Marketing Kit für Jungunternehmer“, in dem es um Gestaltung einer Website und eines Blogs ging. Nach einer gelungenen Exkursion traten die Teilnehmer um 15:00 Uhr die Heimreise an.

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Wirtschaftsingenieure

Exkursionen am Schulschluss Wie schon in den letzten Jahren standen auch heuer in der letzten Schulwoche verschiedenste Aktivitäten auf dem Programm. Neben der Sommersportwoche der vierten Jahrgänge, einem mehr-

tägigen Ungarn-Aufenthalt einer gemischten Gruppe des zweiten und dritten Jahrgangs sowie der traditionellen Graz-Exkursion der dritten Fachschule organisierten die Kollegen Eder, Skarek

WOLFGANG LENZ

und Zwetzbacher zahlreiche (Firmen)Besichtigungen. Die folgenden Bilder repräsentieren einen Querschnitt aus dem bunten Besuchsprogramm der WI-Klassen.

Die 2AHWIL vor einem Container-Stapler der Firma Egger Besuch der Landesausstellung (1AH

WIL)

Die 1AHWIL bei der Firma Laufen in Wilhelmsburg

3AHWIL: Logistikdienstleister Höd

lmayr in Schwertberg

3AHWIL: Montage der „schweren LKW“ der Firma MAN in Wien 23

3AHWIL: Spritzgussmaschinenfertig der Firma Engel in Schwertberg

ung

3AHWIL: Spanplattenproduktion und Getränkeabfüllung der Firma Egger in Unterradlberg

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Wirtschaftsingenieure

4YHWIL /M: Zentrallager der Firm

a Lutz in Sattledt

3AHWIL: Fertigung von Kunststoff-Spritzgussteilen der Firma Miraplast in Würmla

Ein Ausflug der 1AHWIL nach Winterbach

Die Werke der Firma Neuman in Marktl standen am Besuchsprogramm der 2AHWIL

4YHWIL/M: Besuch der Firma Fronius in Sattledt 3AHWIL: Firma Wür th in Böheimk

4YHWIL /M: Fertigung von Autokrän en der Firma Palfinger

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3AHWIL: Wälzlagerfertigung der Firma SKF in Steyr

irchen

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Höhere Technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt St. Pölten Waldstraße 3 · 3101 St. Pölten Tel. 0 2742/750 51 [email protected] [email protected] www.htlstp.ac.at

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