Absolventenverband Döbling Ausgabe 33 – 2014

Absolventenverband Döbling Ausgabe 33 – 2014

Absolventenverband Döbling Ausgabe 33 – 2014 Maturafeier Vorwort Inhalt Liebe Leserinnen und Leser! machen und die Zeit kurzweilig erscheinen l...

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Absolventenverband Döbling Ausgabe 33 – 2014

Maturafeier

Vorwort

Inhalt

Liebe Leserinnen und Leser!

machen und die Zeit kurzweilig erscheinen lassen.

Feiern in Maria Regina, Briefe ans Kloster, Ausflüge in den Schulen, neue Kontakte des Vereines und über vieles mehr gibt es in dieser Ausgabe des Roten Faden zu lesen. Trauriges, Berührendes, Spannendes, Ungewöhnliches und auch manchmal ganz was Neues - Berichte mit diesen „Emotionen“ sollen Euch beim Durchstöbern neugierig

Clara Fey, deren 200. Geburtstages im April 2015 gedacht wird, soll aus diesem Anlass besonders gewürdigt werden. Die große Zahl der Artikel zeigt unsere Wertschätzung. Viel Spaß beim Lesen. Gabi Svarovsky

Aus dem Generalat Neues aus der Region Österreich - WIR HABEN EINE NEUE GENERALLEITUNG! Vom 1. bis 14. August 2014 fand in Aachen-Burtscheid unser Generalkapitel statt. Am Samstag, 9. August 2014, haben die Kapitularinnen unter dem Vorsitz des bischöflichen Beauftragten, Herrn Domkapitular Heiner Schmitz, Schwester Henriette Mensen zur neuen Generaloberin gewählt. Am 12. August wählten die Kapitularinnen die Generalassistentinnen. Folgende Schwestern wurden gewählt: Schwester Magda Veronika Schätz (Österreich), Sr. Teresa Permata Nalukasy und Sr. Christiana Widaryanti (Indonesien) und Sr. Maria Angélica Cadena Sáchica (Kolumbien). Die neue Generalleitung wird unsere Gemeinschaft in den kommenden sechs Jahren leiten. Wir wünschen ihr viel Kraft und Segen für diese große Aufgabe! (Zu finden: www.manete-in-me.org)

Schon anfangs September besuchte Sr. Henriette mit Sr. Magda Veronika die österreichische Region, um wichtige Fragen zu besprechen. Jede Schwester hatte die Möglichkeit persönlich mit der neuen Generaloberin zu sprechen. Wer die Leitung der Schwestern PIJ in der österreichischen Region übernehmen wird, wurde von der Generalleitung noch nicht bekannt gegeben. Bis zu diesem Zeitpunkt wird Sr. Johanna Baptista als Stellvertreterin von Sr. Christina Maria die Geschäfte der Region führen. Mit 1. September dieses Jahres wurde unsere Niederlassung in Rohrbach/ Gölsen an den Verein „LebensGut Miteinander“ -(eine soziale Einrichtung) – verkauft. Die bisher dort untergebrachten Kinder sollten auf Wunsch der Gemeinde Wien in ihre ursprüngliche Umgebung rückgeführt werden. D. h.: Die ca. 30 Kinder

Aus dem Generalat..................................... 2 Eine Absolventin stellt sich vor................... 3 Malteser Hospitaldienst Austria.................4 Eine unserer Schwestern stellt sich vor....... 5 AVD-Bundesländertreffen.......................... 5 Clara Fey „trifft“ Mary Ward........................6 Clara Fey Schule - Sommerfest................... 7 Clara Fey Schule - Erlebnistage.................. 7 Sozialprojekt Segeltörn..............................8 Wohnprojekt der Sozialwerke Clara Fey.....8 Kinderheim Edelhof in Rohrbach................9 Matura und Abschluss, BAKIP und AHS.... 10 Kunst Ehemaliger - Violinkonzerte............ 11 Maturafeier im Festsaal - Impressionen....12 Benefizkonzert..........................................13 Victoria Coeln - Chromotopia Heldentor....15 Volksschule in Mariazell........................... 16 Volksschule Nachmittagsbetreuung..........17 Kloster Maria Frieden - Sternwallfahrt......17 Erinnerungen........................................... 18 Für unsere Oldies - mütterliche Frauen.... 19 Wiener Cottage-Verein stellt sich vor....... 20 Programmieren in der AHS....................... 20 Neue Absolventin ...wieder in Wien..........21 Events in Potzneusiedl..............................21 Klassentreffen.......................................... 22 AVD-Rechtsecke....................................... 24 Backstage-Führung im ORF...................... 24 Pensionierung.......................................... 25 Kunst Ehemaliger..................................... 26 Nachruf Sr. Christina Maria....................... 27 Goldenes Priesterjubiläum....................... 27 Aus unserer Familie.................................. 28 Termine / Einladungen / Vorschau............ 28 übersiedelten nach ihrem Urlaub Ende Juli nach Wien in verschiedene Wohnungen. Die kleine Schwesterngemeinschaft aus Rohrbach fand in der Esdersvilla (Clara-Fey-Kinderdorf ) ihr neues Zuhause. - Wir wünschen ihnen einen mutigen Neuanfang mit Gottes Segen für weiterhin!

Generaloberin Sr. Henriette Mensen, zweite von rechts 2

Die Schwestern vom armen Kinde Jesus – Region Österreich

Eine Absolventin stellt sich vor OSTR Mag. Elisabeth (Lilo) Spitzer (geb. Jancik) Welchen Schultyp hast du besucht? 1945: 2. Kl. Volksschule Maria Regina (Sr. Franz Sales) 1. HS: Maria Regina (Sr. Mary Hildegard) 2. Gymnasium Maria Regina (Sr. Thoma Aquina), ab der 4. Klasse (Sr. Johanna Theodora). Matura 1956 (3. Matura nach dem Krieg) Woran erinnerst du dich besonders gerne? In der Volksschule an die grauenvolle Ausspeisung im Südgang (Milchnudeln).

Maria Regina („all­ gemein bekannt als Spitzerchor“) durch mein eigenes Chor­ singen und auf An­ regung durch den Sr. Theoberta (Schifahren am Sem­ LBA Chor unter der mering in Klostertracht), die uns in Leitung von Prof. ihrer fröhlichen Art Biologie bei­ Hans Bauernfeind brachte. (der Komponist Prof. Lieselotte Huber (geb. Fröhlich) der allen bekann­ Turnunterricht: Sie hat eine Wan­ Lilo Spitzer ten Schulhymne dergruppe aus mehreren Klassen „Maria Königin“). ins Leben gerufen und mit uns schöne Heute verbindet mich auch noch der Wanderungen unternommen und in Ju­ Absolventinnenchor, der spontan nach gendherbergen übernachtet. Sie war mit meiner Pensionierung von den Ehemali­ uns Schifahren und das alles außerhalb gen zum Singen in geselliger Runde seine der Unterrichtszeit. Fortsetzung fand. Wer hat dich am meisten geprägt? Warum? Sr. Johanna Theodora als Klassen­ vorstand in ihrer toleranten güti­ gen Art.

An die großartige Klassengemeinschaft, an das gute Verhältnis zwischen Lehre­ rinnen und Schülerinnen, das Völker­ ballspielen im Asphalthof, die Schikurse (wurden von uns Schülerinnen sehr ge­ nossen, weil wegen Geldmangels private Urlaube unmöglich waren) und an das Schwimmbad.

Prof. Karl Weinfurter (Musik Oberstufe): junger, ambitionierter, guter Musikpro­ fessor. Ihm verdanke ich meine Liebe zu Richard Wagner. 12 Schülerinnen haben sich für Musik in der Oberstufe gemeldet: wir waren ein guter Klassenchor und san­ gen Werke der Klassik bis zur Moderne. Auch Instrumental hatten wir einiges zu bieten: Friedl studierte Orgel, ich spielte Klavier und Blockflöte und war außerdem gut im Improvisieren. Von seinem Musik­ unterricht habe ich sehr profitiert. Das musikalische Elternhaus und sein Vorbild veranlassten mich Musik zu studieren.

An die sensationellen Theaterauf­ führungen von HR Prof. Schuster wie z.B.: „Johanna auf dem Scheiterhaufen“ oder „Der kleine Prinz“. Prof. Karl Weinfurter komponierte dafür Musik für 2 Klaviere und Hanni und ich spielten für die Matu­ raklasse 1958 die Untermalungen.

Was verbindet dich heute noch mit der Schule? Ich habe 48 Lebensjahre in Maria Regina verbracht (davon 38 Jahre Unterrichtstä­ tigkeit). In meiner Wirkenszeit gründete ich 1962 den Schulchor des Gymnasiums

Wenn es sehr kalt war, gab es trotz des Hosenverbotes die Möglichkeit solche zu tragen, aber nur in Kombination mit einem Rockerl oder einer Schürze.

Der Kontakt zu den Kolleginnen und ehemaligen Schülerinnen und die Pen­ sionistentreffen in Maria Regina Was hast du aus der Schule mit ins Leben genommen? Das Zugehen auf die Menschen, insbeson­ dere auf die Schülerinnen, Menschlichkeit, Toleranz, Zielstrebigkeit, nicht aufgeben. Das Gute im Menschen zu suchen und nicht gleich abzuurteilen. Was ist deiner Meinung nach das Besondere an der Schule Maria Regina? Das Schulklima, die Atmosphäre, das Verhältnis zwischen Lehrern/Innen und Schülerinnen, das immer angenehm, korrekt und herzlich war. Ein gutes Maß zwischen Disziplin, Einfühlungsvermögen und Anforderungen an die Schülerinnen, der Sinn für Humor. Das Einstehen für seinen Glauben und seine Überzeugung.

Einladung Neujahrsempfang im neuen Vereinsbüro Donnerstag, 8. Jänner 2015 ab18 Uhr Döblinger Hauptstraße 83 1190 Wien Anmeldung bis 7. 1. 2015, [email protected] oder 368 75 21 DW 15 3

Malteser Hospitaldienst Austria Im Geiste Clara Feys… „Dem Nächsten will ich in Liebe begegnen, besonders den Armen und unseren Herren Kranken.“ Wie schon vor mehreren Jahrhunderten verschreiben sich die Mitglieder des Malteser Ritter Ordens auch heute dem Dienst an den Benachteiligten und Bedürftigen unserer Gesellschaft. In den letzten Jahren entwickelte sich der Trend, dass sich junge Frauen und Männer in ihrer Freizeit ehrenamtlichkaritativ betätigen. Durch den Besuch einer katholischen Privatschule werden die Schüler schon in ihrer Schulzeit für die Arbeit mit Kranken und Behinderten sensibilisiert. Die „Compassion“ Projekte von Maria Regina sind ein sehr gutes Beispiel für die voranschreitende Etablierung solcher Projekte an Wiener Schulen. Ganz in diesem Sinne wurden auch zwei Schülerinnen von Maria Regina im vergangenen Jahr nach Absolvierung der entsprechenden Ausbildung im Juni 2014 in den Malteser Hospital Dienst Austria aufgenommen, dem größten Hilfswerk des Malteser Ordens, um sich mit ihrer Zeit und Kraft für benachteiligte Mitmenschen einzusetzen. Einen kurzen Überblick der Arbeit beim Malteser Hospitaldienst gibt 4

ein Blick auf das weiße Kreuz auf rotem Hintergrund: Die acht Spitzen des sogenannten Malteser-Kreuzes symbolisieren die acht Elende, die ein Malteser sein Leben lang bekämpfen möchte. Wodurch sich diese Einstellung eines Malteser zum Leben auszeichnet? Der Dienst am Nächsten ist ganz groß geschrieben. Gemeinsam versuchen die Malteser körperlich und geistig behinderten Menschen, Alten und Kranken Aktivitäten zu bieten, die für sie sonst unmöglich wären. Ausflüge und Wallfahrten können nur mit dem Engagement vieler Helfer ermöglicht werden, wenn die Treppen in den großen Reisebus, das Einsteigen in das Flugzeug oder kleinste Badezimmer für Rollstuhlfahrer unüberwindbare Hindernisse in den Weg legen. Wer einmal die Freude der Betreuten nach einer Woche in Rom gesehen hat, dem bleiben diese Erinnerungen ein Leben lang. Unsere Arbeit wird dabei besonders durch zwei Aspekte geprägt. Zum einen von unserer Bereitschaft, für unsere Betreuten alles in Bewegung zu setzten und zum zweiten, dass wir die Möglichkeit helfen zu dürfen als Privileg sehen, da wir unsere körperlichen Fähigkeiten nicht verdient son-

dern geschenkt bekommen haben. Doch so sehr wir uns auch für andere einsetzen, sind auch finanzielle Mittel nötig. Neben den Einkommen durch den Dienstbetrieb und der Unterstützung durch die Mitglieder gibt es eine große Spendenaktion Anfang Dezember. In einer 4-tägigen Straßensammlung von 4.-7.12. bitten die Malteser um eine finanzielle Unterstützung, wobei auch kleine Beträge hoch willkommen sind. Mit dieser Unterstützung kann der Malteser Hospitaldienst das ganze Jahr über seinen Betreuten ein aufregendes Programm bieten und im Bedarfsfall sogar finanziell einspringen. So kann jeder einen Beitrag für eine freundlichere Welt leisten. Sich auf diese Weise für Mitmenschen zu engagieren, die schwere Schicksale tragen müssen, ist herausfordernd und spannend, vermittelt aber auch viel Freude und ist prägend für das eigene Leben. Somit kann der Geist Clara Feys auch nach Ende der Schulzeit fortgetragen werden. Der AVD gratuliert den beiden Absolventinnen Marie-Christine Regius und Rosalie Wächter zur Aufnahme in den Malteser Hospitaldienst Austria.

Eine unserer Schwestern stellt sich vor Zehn Fragen an Sr. Clara Oblata Edeltraud Eichhorn 1. Wo wurden Sie geboren? Im Weinviertel, nahe der tschechischen Grenze. 2. Wodurch entstand Ihr Entschluss, in ein Kloster einzutreten? Bei meinen ersten Exerzitien, die ich mit 16 Jahren machte, stellte sich für mich zum ersten Mal die Frage: Ehe oder Kloster? Christi Werben hat gesiegt. 3. Warum gerade dieser Orden? Ein Erlebnis an der Krippe hat mir klar gezeigt: ich soll Schwester vom Armen Kinde Jesu werden. Das Besondere an diesem Orden ist für mich, dass die Liebe und Fürsorge für das Kind das Wichtigste ist. Bis heute steht dies im Mittelpunkt meiner Kongregation. Für diese Tätigkeit lehrt uns Mutter Clara, die Kraft in der Liebe und Hingabe zum Herrn in der Eucharistie zu suchen. 4. Haben Sie Ihren Ordensnamen selbst gewählt? Ich habe mir den Namen Clara gewünscht. Oblata, die Geopferte, wurde mir dazu gegeben. Bekannt bin ich bei den Kindern, in der Pfarre und in ganz Stadlau unter dem Namen Clara.

5. Durften Sie Ihren Auf­ gabenbereich im Kloster selbst auswählen? Da ich Kindergärtnerin, Hort- und Heimerzieherin bin, war mein Aufgabenbereich klar. Später durfte ich mir als Pastoralassistentin einen langersehnten geheimen Wunsch erfüllen: die Kinderpastoral in fünf Pfarren aktiv mitzugestalten.

Leben und durch eine spürbar tiefe Verbundenheit mit Christus.

8. Was wollen Sie den Leserinnen und Lesern des RF mitteilen? Am 30. August vor 60  Jahren habe ich mein erstes Versprechen als Ordensfrau abgelegt. Ich kann auf ein erfülltes und Sr. Clara Oblata geglücktes Ordensle6. Empfanden Sie das ben zurückblicken und ­Leben im Kloster jemals als kann allen Leserinnen und Lesern zu eintönig oder zu formal? Wie in jedem Beruf gab es Höhen sagen: vertraut auf Gott in allen Leund Tiefen. Eintönig war es sicher benslagen – ER ist treu! nie, fordernd im gesunden Maß war es schon. Der Aufenthalt in Italien/ 9. Was wünschen Sie sich für Rom, wo ich das II. Vatikanische Konzil den Orden der Schwestern vom hautnah miterleben durfte, hat mich Armen Kinde Jesu und für sehr geprägt und mich offen gemacht, seine Institutionen? über den Tellerrand der eigenen Ge- Dass das Werk Mutter Claras weitermeinschaft hinauszuschauen – und geht und dass junge Menschen, auch das mache ich aus tiefster Überzeu- aus unseren Schulen, es wagen, dem Ruf Jesu zu folgen. gung immer noch! 7. Wie können die Grundsätze Mut­ ter Clara Feys in der heutigen Zeit an Schüler und Schülerinnen sowie an die Lehrpersonen weitergegeben werden? Durch eine ehrfürchtige und respektvolle Haltung gegenüber den Mitmenschen besonders der Kinder, durch Freude und Interesse am

10. Was wünschen Sie sich für sich persönlich? Mit Gottes Hilfe noch lange in der Kongregation und in der Pfarre wirken zu können und ein Zeichen der Liebe Gottes für alle zu sein. Sr. Clara Oblata

AVD-Bundesländertreffen Sommerliches regionales AVD-Treffen in OÖ, Auflage 2014 Es war wieder einmal soweit! Sommer war bei der Ausschreibung absolut nicht in Sicht und hat da wohl so manche davon abgehalten, auf die Einladung zu reagieren. Und dann war er plötzlich doch da, der Sommernachmittag ohne Regen und Kälte – tja, wenn Englein sich auf den Weg zu einem Treffen machen…. Und die, die da waren, delektierten sich an unzähligen (was die Verschiedenheit anlangt und auch den unbän-

digen „Kostwillen“) köstlichen Mehlspeisen – in dem Zusammenhang ein herzliches DANKE dafür! Die Terrasse bot mit Windschutz und Markise eine heimelige Atmosphäre und so wurde denn auch lange bis in den Abend

hinein über vieles aus der Schul- und Jetztzeit geplaudert, darüber geschmunzelt, gelacht und diskutiert. Auch der Rechner war im Einsatz, um Erklärungen deutlicher machen zu können. Gabi und ihr Mann hatten extra die doch reichlich weite Anreise nach Vöcklabruck auf sich genommen und fühlten sich sichtlich wohl im Kreise der ehemaligen Döblingerinnen. Und spät am Abend wurde dann festgestellt: Das nächste regionale Treffen in OÖ kommt ganz ganz bestimmt! Dorothe Lang, MUPÄD 1970 5

Clara Fey „trifft“ Mary Ward Zwei katholische ­Ordensfrauen als ­Wegbegleiterinnen ­ einer besseren Bildung für Mädchen Beide Ordensfrauen stammten aus gutbürgerlichen Häusern, waren aber bereits als Mädchen nicht blind für die Armut und Ungerechtigkeit der Welt, die sie umgab. Bereits 1706 kamen die ersten „Englischen Fräulein“ nach Österreich und gründeten im Lauf der Jahrzehnte zahlreiche Mädchenschulen, so wie Clara Fey es 230 Jahre später tat. Wir durften den Absolventenverband Döbling beim Festakt zur 10-Jahresfeier des Vereines „Freunde des Mary Ward Privatgymnasiums und ORG St. Pölten“, der mit Abt Fürnsinn feierlich am 9. Mai 2014 in der Schule in St. Pölten begangen wurde, vertreten.

Dankesfeier mit Propst Maxililian Fürnsinn in der Institutskirche Die Verantwortlichen der Schule, des Vereines und des Klosters

Die Präsidentinnen und Mitarbeiter beider Gemeinschaften beschlossen für die Zukunft eine Vernetzung ihrer Aktivitäten. Für eine gegenseitige Bereicherung und Weitentwicklung in der Zukunft ist also vorgesorgt! Maresi Stodola Mary Ward, Grün­ derin der Congre­ gatio Jesu, 15851645 wurde in ei­ ner katholischen Adelsfamilie in England geboren. zu dieser Zeit wur­ den dort Katholi­ ken verfolgt. Mit 15 Jahren fasste Mary den Ent­ schluss, ins Kloster zu gehen. 1606 ging sie als Laienschwester nach Flan­ dern, sie warb um Gefährtinnen und gründete eine eigene Niederlassung, die „Englischen Fräulein“. Es folg­ ten die Gründungen verschiedener Schulen, die bis ins 20.­ Jahrhundert ausschließlich der Mädchenbildung dienten. Das St. Pöltner Institut wurde 1709 gegründet. 6

MARY WARD SCHULEN

Bild unten: Edith Lukesch, Gründungsobfrau, ganz links OSTR MAg. Sr. Ingeborg Kapaun CJ, ehemalige Provinzoberin und Initiatorin des Vereins, 4. von links OSTR Dr. Charlotte Ennser, Schulleiterin, 4. von rechts Rudolf Luftensteiner, Geschäftsführer der Vereinigung von Ordensschule von Österreich, 3. von rechts Mag. Elisabeth Schuh, Vereinsobrau, 2. von rechts Propst Maximilian Fürnsinn

Clara Fey Schule - Sommerfest Am 13. Juni haben der Hort und die Schule gemeinsam ein Sommerfest für die Schüler und Schülerinnen der Clara Fey ­Schule gestaltet. Schönes Sommerwetter und abwechslungsreiche Stationen (Wasserspiele, Dosenwerfen, Basteln, Wahrnehmungs- und Bewegungsstationen) garantierten einen erfahrungsreichen und unbeschwerten Schultag!

Geräte im Bewegungsraum

Im Schwungtuch

Bewegungsraum für Sensorische Integration Ein gutes Zusammenspiel aller Sinne, inklusive dem Gleichgewicht, dem Tastsinn und der Eigenwahrnehmung (Nahsinne) in Verbindung mit Bewegung bildet die Basis zum Erlernen höherer Funktionen, wie Sprache, kognitive Leistungen, Lesen, Schrei­ben, Rechnen Verhaltensmuster und die emotionale Stabilität. Durch Spenden

Wer traut sich durch den Tunnel ist es uns gelungen für die Sensorische Integration einen Raum in der Schule entsprechend umzubauen und anzufangen auszustatten. Katharina Uhl

Clara Fey Schule - Erlebnistage Im Rahmen des Sommerhorts fuhr eine Gruppe für 4 Tage nach Neutal ins Burgenland auf Erlebnistage. Nach der Ankunft erkundeten wir Neutal und gönnten uns ein erfrischendes Eis. Dank des tollen Wetters konnten wir jeden Tag das naheliegende Waldbad besuchen und uns nach erlebnisreichen Ausflügen abkühlen, was uns allen riesigen Spaß machte. Den zweiten Tag verbrachten wir auf der Burg Lockenhaus, wo wir spannende Dinge über die Ritter und das Mittelalter erfuhren. Auch eine Fledermausausstellung und eine mittelalterliche Kegelbahn gab es dort. Auf dem Heimweg blieben wir noch in Oberpullendorf stehen und haben den dortigen Barfuß-ErlebnisWeg erforscht. Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der Natur und wir verbrachten mit sehr netten WaldpädagogInnen

einen lehrreichen, abenteuerlichen Wald- und Naturpädagogischen Tag. Dabei erkundeten wir den naheliegenden Wald sowie den Bach, wo all unsere Sinne und unser Geschick gefragt waren.

Nach dem letzten Frühstück und dem Einladen unseres Gepäcks, verabschiedeten wir uns von Neutal mit einer tollen Kutschenfahrt durch die Gemeinde, Wald und umliegende Felder. 7

Sozialprojekt Segeltörn Segeltörn Zum 5. Mal konnten 11 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene des Bereichs „Clara Fey Wohnen“ an einem einwöchigen Segeltörn in Kroatien teilnehmen. Die Teilnahme ist für die KlientInnen völlig kostenlos, da das Projekt rein über Spenden finanziert wird. Das Projekt ist eine Kooperation der Firma Active Concepts und den Sozialwerken Clara Fey. Jährlich starten zwei Schiffe, deren Crew sich aus BewohnerInnen unserer Einrichtung, professionellen Seglern der Firma Active Concepts, BetreuerInnen der Sozialwerke sowie Managern großer österreichischer Firmen zusammensetzt. Letztere nehmen sich für diese jährliche Aktion eine Woche Urlaub und stellen ihre Zeit und Segelkenntnisse kostenlos zur Verfügung. Trotz der nur kurzen Zeitspanne von einer Woche ist der persönliche Profit

der einzelnen TeilnehmerInnen enorm und wirkt nachhaltig in den (Betreuungs-)Alltag hinein. Die Teamarbeit auf einem Schiff von Menschen mit so unterschiedlichen Hintergründen

und Lebenssituationen macht diese Woche jedes Jahr zu einem einzigartigen Erlebnis. Mag. Dora Luss-Brunner

Wohnprojekt der Sozialwerke Clara Fey Wohnbereich Erwachsene Inklusive Wohngemeinschaft Am 01. März 2014 startete ein neuartiges Wohnprojekt der Sozialwerke Clara Fey, die „Inklusive Wohngemeinschaft“. Das Konzept dieser Wohngemeinschaft hat das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen zur Grundlage. Seit der Eröffnung im März leben vier StudentInnen und vier KlientInnen

Franz-Haas-Platz 8

der Sozialwerke Clara Fey zusammen und organisieren ihren Haushalt gemeinschaftlich. Die KlientInnen werden durch Fachpersonal bei der Bewältigung ihres Alltags unterstützt.

Wohnen Kinder/Jugendliche Neue Standorte in Wien Nach 67 Jahren Kinderbetreuung wurden die Pforten des Hauses Edelhof im Sommer 2014 endgültig geschlossen.

Adelheid-Popp-Gasse

Zuletzt wurden dort in 3 Wohngruppen 25 Kinder aus Wien versorgt. Ende Juli 2014 übersiedelten diese 3 WGs in 3 neue Einzelwohnungen nach Wien. Eine Wohngruppe befindet sich nun im 22. Bezirk in der Adelheid-PoppGasse und 2 Wohngruppen sind in den 11. Bezirk, Franz-Haas-Platz umgezogen. Mag. Dora Luss-Brunner

Kinderheim Edelhof in Rohrbach Schwester Johanna a Cruce: Einblicke in ein erfülltes Leben Döbling – Rohrbach – und wieder zurück Wenn ich wirklich gute Freunde nach längerer Zeit treffe, ist das gewohnte Vertrauen sofort wieder da! Bei meinem Besuch bei Schwester Johanna a Cruce im Clara Fey-Kinderdorf konnte ich wieder einmal feststellen, dass das für gute Lehrerpersönlichkeiten ebenso gilt! Ich hatte ja das Glück, „die Cruce“ – so der Ehrentitel, den sie von MariaRegina-Schülerinnen erhalten hatte, als Klassenvorstand zu haben. Als sie nach ihrer Pensionierung als AHS-Lehrerin nach Rohrbach ging, war das wohl für Döbling ein Verlust, aber Schwester Johanna a Cruce war bei jedem Besuch dort ganz genau anzumerken, wie sehr ihr auch die Arbeit mit diesen Kindern Freude bereitete und am Herzen lag: „Die benötigen die Liebe am meisten!“ Sie konnte mit diesen Kindern aus äußerst zerrütteten Familien ebenso gut umgehen wie alle Jahre zuvor mit den Hofzeilen-Kindern. 26 lange Jahre führte sie freudig und mit vollem Einsatz am Edelhof Regie.

Der Edelhof in Rohrbach an der Gölsen Einmal kam ein ehemaliger Zögling aus dem Edelhof nach Jahren zu mir. Er hatte zwar eine Wohnung, aber kein Geld für die Küche, Geschirr oder Besteck. Ich ließ ihn aussuchen, was immer er haben wollte. Einige Tage später meldete sich ein Ehepaar, das uns seine Küche bringen wollte, weil es sich eine neue gekauft hatte ….und so hatte ich wieder alles zurückbekommen.“ Bei jedem Wort schwingt Freude, Liebe und Achtung und ein unerschütterliches Gottvertrauen mit: „Freude ist ein großer Teil meines Lebens! Das Schwere kommt dann eh nebenbei, aber das trägt und erträgt man dann leichter!“

Rückblickend kam Schwester Johanna a Cruce ins Schwärmen und erzählte voll Enthusiasmus von den unterschiedlichen Kindern, die sie begleiten durfte bzw. noch immer darf: „Ich habe alle meine Kinder geliebt, die Kinder aus den guten Verhältnissen Sr. Johanna a Cruce Nun wohnt das ehemain Maria Regina, die Kinder im lige Rohrbacher Team, Clara Fey-Kinderdorf und die Kinder Schwester Johanna a Cruce, Schwester Edeltrudis und Schwester Clara aus den schwierigen Familien! Dafür, dass ich sie in dieser Reihen- Elisabeth im Clara Fey – Kinderdorf. folge kennen lernen durfte, bin ich Auch hier sind sie keineswegs untätig! „ Gott sehr dankbar. Wir führen unseren Haushalt selbst!“, Vielen Kindern in Rohrbach konnte meinte Schwester Johanna a Cruce ich nur so viel Hilfe zuteil werden las- mit ihrem bekannt freudigen Ausen, weil mich zahlreiche ehemalige genstrahlen. Schülerinnen und Lehrerkollegen aus der Hofzeile unterstützten!“ Für die Leser des Roten Faden gab sie mir Einblicke über die Geschichte „Die Hilfe Gottes habe ich mein Leben des Edelhofs (ganz rechts) lang merken können: Evelyn Schier

• 1927 von der Kongregation der Schwestern vom armen Kinde Jesu gekauft und umgebaut • 1932 als Kloster vom damaligen Bischof von St.Pölten, Bischof Memelauer, eingeweiht • Zuerst war das 96 ha große Gut landwirtschaftliches Hinterland für die Wiener Klöster, die mit Milch, Fleisch und Lebensmitteln aus Rohrbach beliefert wurden 25 Schwestern waren dort tätig • bis 1938 gab es eine Haushaltungsschule und von 1947 bis 1960 ebenso • 1939 bis 1947 befanden sich die Kommandantur und das Lazarett der Deutschen Wehrmacht dort, danach war die Kommandantur und das Lazarett der Russen untergebracht • 1947 kamen die ersten Kinder aus Wien, meist Kleinst- und Kleinkinder • Ab 1960 war der Edelhof auch Heim für schulpflichtige Kinder, die bis zum Ende des 15. Lebensjahres dort bleiben konnten. Bis zu 84 Kinder waren gleichzeitig dort untergebracht, zuletzt allerdings nur mehr 25, weil sich die behördlichen Vorschriften geändert hatten und die Kinder deshalb nach Wien übersiedeln mussten • 2006 wurde die Leitung des Edelhofs an den Trägerverein der Werke der Schwestern vom armen Kinde Jesu übergeben • 2014 wurde das Anwesen an den Verein „LebensGut - Miteinander“ verkauft, der den Edelhof hoffentlich im Sinne der Kongregation weiterführt 9

Matura und Abschluss in der BAKIP 2014 1 AUER Patricia 2 AUMANN Denise 3 BAUER Katrin 4 BLOCK Sandra 5 BRANDSTÄTTER Bernadette 6 CERMAK Julia 7 FALSCHLEHNER Verena 8 FEHRINGER Patrik 9 FÜRNSINN Nadine 10 HASITZKA Veronika 11 HASLINGER Thomas 12 HOLZAPFEL Julia 13 ISELY Julia Maria 14 KISLING Julia 15 KRONAWETTER Julia 16 LACKERMAYER Tamara 17 LINDNER Patricia 18 PICHLER Florian 19 POPPER Andrea 20 RAMGRABER Melanie 21 SCHILGER Pamela 22 SCHMIED Andrea 23 SCHWARZACHER Teresita 24 SCOPULOVIC Katarina 25 SEIDL Sandra 26 SIEMER Barbara 27 SOMMER Rebecca 28 TOMAN Stefanie 29 UNTERWADITZER Belinda 1 BERAN Katrin 2 BOBIK Astrid 3 BRKIC Ivona 4 CHRISTLER Katrin 5 GOLABITSCH Verena 6 HASITSCHKA Sandra 7 HOLZER Cornelia 8 JAROSCH Denise 9 KISS Victoria 10 KNEIFEL Sabine 11 KOLLS Denise 12 KOPECKY Melina 13 KRAUS Kathrin 14 LANGER Veronika 15 LUGER Benita 16 MAI Isabella 17 MAYRHOFER Christian 18 OFFMÜLLER Nicole 19 OHNHÄUSER Melanie 20 PERSEN Selina 21 REITMEIER Rebecca 22 SCHMID Raffaela 23 STEINER Marlene 24 TARABA Lisa-Maria 25 TICHY Christina

5A

5B

3 PA - Ausbildungsgang für pädagogische Assistentinnen 10

Matura in der AHS 2014 8A

8B

AMON Michael Arian BAUMGARTNER Clemens BRUNNER Daniel Alexander DJAKOVIC Jelena GOSCH Maxime GREENE Sara-Katharina HOFER Viktoria Lilian Elisabeth JEVIC Kristina JOKIC Philipp KÖHLER Stephanie MIKSCH Peter MOSER Maximilian OSTENDORF Felix OSTENDORF Florian PLUCIENNIK Julia PREIS Rafael RICHTER Margot Rahel ROßMANN Pia Maria Anna SCHUPPICH Amelie SEYWALD Patrick SUPERTI-FURGA Marie Josefine TREU Antonio Riccardo VAN DYCK Anna VÖLKL Theresa WAGNER Michaela WEDENIG Claudio WIDTER Michaela ZIMMERMANN Marlene AKTAA Rasid ASHJARIAN ALVANDI Darya BARDACH Bernhard CHEN Calvin DABBASS Emin DESKOVIC Alexander FARAG Johannes FOJTL Christina FRITZE Clemens HORAK David KIRIDUS Leander KRACHT Josefine MASCHIK Lukas NAZEMI Nicki REITER Nikolaus SACHER Marie SCHLEIFER Dominik STOCKERT Vincenz STRELI Katharina VALIPOUR Melina

8A

8B

Kunst Ehemaliger - Violinkonzerte Darbietungen unseres Absolventen Felix Bittner

nen, wie z.B. „Frauen in der Wirtschaft wieder ein ganz besonderes Erlebnis - Sektion Floridsdorf“, sind immer für Jung und Alt.

Violinkonzerte in der Krypta der Peterskirche, bei den Orgelwochen in Altaussee und zahlreichen Schulveranstaltungen und caritativen Verei-

Bittner, Svarovsky, Pach

Die Initiatorinnen Dr. Andrea Pach und Sonja Feldmann

Felix Bittner 11

Maturafeier im Festsaal - Impressionen

Dir. Martina Leibnitz

Lorenz Glatz 6B

Die „Rosenkinder“ der ersten Klassen

Bezirksvorsteher Tiller gratuliert

8A AHS

Dankesworte

Gratulation vom AVD

Dr. Silvia Schnur, KV der 8A 12

8B AHS

Benefizkonzert Benefizkonzert des Spitzerchors zugunsten der Clara-Fey Sozialwerke Es sollte ein ganz besonderes Konzert sein, zu dem Lilo Spitzer rief – und so kamen dann auch so viele Zuhörer, dass sie der vertraute Festsaal gerade noch fassen konnte.

Am 28. Juni um 19 Uhr begrüßte Lilo – nach 50 Jahren erfolgreicher Chorleitung immer noch nervös – unser Publikum und ein wunderbarer Abend konnte beginnen. Das Programm, unter dem Titel „Besinnliches, Geistliches, Festliches“ führte anspruchsvoll von Bach, Beethoven, Mendelssohn, Kodaly und Schubert bis zu Alfred Spannagels „Credo“ aus seiner großartigen Messe

mit „Tonight“ und einem gemeinsamen „Maria-Regina“Lied. Sr. Admirabilis genoss diesen Abend sichtbar und berichtete von der Arbeit der Clara-Fey-SW, und wie wertvoll für sie unsere Unterstützung ist – umso trauriger sind wir, dass sie kurz darauf schwer erkrankte und seither im Krankenhaus liegt – unsere Gedanken und Gebete sind bei ihr! Ja, es sollte ein ganz besonderes Konzert sein: ein Benefizkonzert, ein Abschiedskonzert, ein Jubiläumskonzert, ein Konzert, um neu Erarbeitetes vor Publikum aufführen zu können – und es wurde ein ganz besonderes Konzert - und eine weitere Sternstunde des „Spitzerchors“! Evi Macho

Engelsstimmen

Der „Spitzerchor“

Schon lange wollten wir zu Ehren und zum Dank für jahrzehntelange Treue und Unterstützung unserer Sr.Admirabilis ein Konzert singen und die Einnahmen ihrem Clara-Fey Sozialwerk zugutekommen lassen. Bereits die Terminfindung stellte uns vor schwer lösbare Aufgaben – es mussten genügend Mitsängerinnen – selbstverständlich auch stimmenmäßig ausgewogen verteilt – für möglichst viele Proben und für den Auftritt zur Verfügung stehen, unsere Pianistin, Kiki Fröhlich, musste Zeit haben, der Festsaal sollte frei sein, Sr. Admirabilis und andere Ehrengäste anwesend sein können…ein Plakat, das Programm, ein Buffet, und tausend andere Dinge mehr wollten organisiert sein – und dank vertraut guter Zusammenarbeit, der Unterstützung unserer Familien und einiger Organisationstalente in den eigenen Reihen, war es zu Ferienbeginn soweit!

ans Ende eines fulminanten ersten Teils – trotz der großen Hitze (es sollte nicht mehr viel davon folgen in diesem Sommer…), hatten wir die Aufmerksamkeit des Publikums bis zum letzten Akkord – nach ein paar Erfrischungen vom Buffet, waren unsere Zuhörer bereit für mehr. Von Spirituals über ein paar Geschichten aus der „West Side Story“ spannte sich der Bogen in Lilos frohem Optimismus, dass man aus Stimmen schließlich alles herausholen könnte, bis zum fulminanten Finale mit drei Werken aus Haydns Schöpfung - und wer da noch nicht zu Tränen gerührt war, konnte spätestens bei Lilos Worten an das Publikum, dass es vermutlich ihr letztes großes Konzert gewesen sein würde, nicht mehr ungerührt die Zugaben singen, zu denen in alter Tradition natürlich alle „Ehemaligen“, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mitsingen konnten, auf die Bühne geholt wurden – und so endete dieser sensationelle Abend

Sr. Laetitia, Dir. Geiss, Sr. Admirabilis

Gratulation vom AVD

Dankesworte an Lilo von Evi Macho 13

Victoria Coeln - Chromotopia Heldentor Täglich, von Abenddämmerung bis Sonnenaufgang, standen für 7 Wochen das Äußere Burgtor, seine Umgebung und seine Geschichte im Zentrum der urbanen Intervention. Mit der Leichtigkeit des Lichts überschreibt Victoria Coeln beide Seiten des Bauwerks, Teile des Gehwegs und des Rasens und gibt dem historischen Ort eine Leichtigkeit und Transparenz, die den Blick auf ein im ersten Moment irritierendes, mehrdimensionales Bild lenkt, das auch im Vorbeifahren mit Straßenbahn, Auto oder Fahrrad genug Aufmerksamkeit auf sich zieht. Doch man sollte sich Zeit nehmen und die ausgedehnte Arbeit erwandern, denn vor allem dann zeigen sich neue, unerwartete Perspektiven, die visuell nicht so leicht einzuordnen sind.

"Farbe ist ein Geschenk des Lichts, beobachten wir Licht, bekommen wir Zeit geschenkt." so Victoria Coelns Hinweis im Informationsbooklet, das zumeist vorort bei fast jedem Wetter eine Stunde ab Dämmerung von Gedenkdienern, Studentinnen und Studenten verteilt wird. Die urbane Intervention will nichts vermitteln. Der markante Ort 14

Die Positionen und Anordnung der Projektionen für den Aufbau der Licht-Räume werden von der Wiener Künstlerin in Lichtproben bestimmt, Objektive und Ausstrahlungswinkel festgelegt.

Victoria Coeln soll ganz einfach für einen bestimmten Zeitraum "neutralisiert" werden. Nicht weniger und auch nicht mehr. Das neue Erscheinungsbild, "ungestaltet" und nicht einzuordnen, will neue Räume öffnen für unerwartete Fragen, Debatten und Interpretationen - Räume für neues Denken und Sehen.

Die Künstlerin Victoria COELN Chromotop und Chromographie Victoria Coeln entwickelt ihre temporären und permanenten Chromotope direkt vor Ort, in situ, in einer komplexen Verbindung von künstlerischen und technischen Mitteln.

Jeder Projektor wird mit einem Lichtfilter - einer vielschichtigen Miniatur, der Chromographie - bestückt. Diese transparenten Miniaturbilder werden in Verbindung mit dem Ort, konkret vor Ort von der Künstlerin angefertigt. Victoria Coeln arbeitet mit von Titanschichten in feinsten Gitterstrukturen bedampftem Borofloatglas (ein "Abfallprodukt" der Weltraumtechnologie), das ganz gezielt bestimmte Wellenlängen des Lichts durchlässt und so höchst intensive Lichtfarben erzeugt. Derart erzeugte Farbe bleicht nicht aus, doch können die Schichten verletzt werden: So graviert, ätzt und schneidet die Künstlerin in die Substanz der Beschichtung. Mehrere bearbeitete Glasschichten also Farbschichten, werden in subtraktiver Mischung zu einem Miniaturbild zusammengesetzt. Dieses transluzente Unikat mit 10 cm Durchmesser überträgt Malerei, Lichtschichten und Lichtschnitte auf die urbane, "vorgrundierte" Leinwand, auf Bauwerk, Bodenflächen und alle Lebewesen, die den Lichtraum durchqueren. Denn Licht "übermalt" völlig unabhängig

Das Äußere Burgtor der Wiener Hofburg allabendlich im Zentrum des Lichts Am Abend des 6. Mai 2014 begann am Heldenplatz mit der Lichtarbeit CHROMOTOPIA HELDENTOR eine besondere Woche der Feierlichkeiten, darunter das Fest der Freude am 8. Mai und die Eröffnung der Wiener Festwochen. Die Wiener Künstlerin VICTORIA COELN widmete diese Lichtintervention der Friedensaktivistin und Nobelpreisträgerin BERTHA von SUTTNER (1843 -1914).

von der Substanz des jeweiligen Untergrunds und ohne ihn tatsächlich je physisch zu verändern. Victoria Coeln überschreibt mittels Lichtebenen und Lichtschnitten den vorgefundenen Raum derart, dass er, jetzt fragmentiert, nicht mehr als "große Erzählung" wahrzunehmen ist. So plant, konzipiert und realisiert die ursprüngliche Mathematikerin mit feinsten Tools und der Präzision des Lichts Interventionen des Überschreibens bis ins kleinste Detail ständig am Hinterfragen, Erweitern und Auflösen von Grenzen.

den gefallenen Wehrmachtssoldaten des Zweiten Weltkriegs gewidmet. 1965 wurde im linken Flügel der Wei­ heraum für den Widerstand gegen den Nationalsozialismus eingerichtet.

Kooperation, Dank und Unterstützung Österreichische Akademie der ­Wissenschaften, Institut für Kultur­ wissenschaften und Theater­ geschichte

DDr. Christoph Thun-Hohenstein, Direktor MAK Bezirksvorsteherin Ursula Stenzei, Bezirksvertretung für den 1. Bezirk Verein Gedenkdienst MA 33 - WIEN LEUCHTET, unter anderem zuständig für die öffentliche Beleuchtung MA 7 - Kulturabteilung der Stadt Wien Burghauptmannschaft Österreich Bundesministerium für Landesverteidung und Sport Seefestspiele Mörbisch © Pressemappe Victoria Coeln

Victoria Coeln arbeitete mit dem Wiener Konzerthaus, dem Stadtpark Eingang Reisnerstraße und 2011 - 2013 mit dem Wiener Stephansdom. Das Projekt Chromotopia St. Stephan wurde jeweils für einen Monat im Mai/Juni und im Herbst, im Advent oder in der Weihnachtszeit realisiert. Während die Interventionen im Inneren des Doms temporär waren, ist nach wie vor die Außeninstallation an Westfassade und Stephansplatz von der Abenddämmerung bis in den Morgen zu erleben. Das Heldendenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, eröffnet 1934, war ein Prestigeprojekt der StändestaatDiktatur. Nach 1945 wurde die Krypta im rechten Flügel des Burgtors auch

Die Chromographie entsteht 15

Volksschule in Mariazell Mit dem „Hauly“ auf den Erzberg Nach Regen folgt Sonne? – Nach Sonne folgte Regen! Projektwoche der drei vierten Klassen der Volksschule Maria Regina!

In der Kerzenzieherei Pirker

Als wir in Mariazell ankamen, begrüßte uns die Sonne!

Ankunft bei Sonnenschein Dass sie sich da auch gleichzeitig verabschiedete – und zwar für die meiste Zeit der folgenden vier Tage – ahnten wir noch nicht! Es wurde trotzdem eine erfreuliche Projektwoche! Unser Erfolgsrezept sei den Lesern des Roten Faden gerne mitgeteilt und zusätzlich mit vier Fotos belegt: • Gute Stimmung bei den sechs Begleitpersonen, vier Damen und zwei Herren und – was natürlich am allerwichtigsten ist - bei den Kindern! • Viele Gründe zum Lachen! • Viele Räume für Freizeitgestaltung im Heim! • Sportmöglichkeiten im und beim Heim! • Interessante Programme! • Lohnende Besichtigungen! • Beeindruckende Fahrt zum und dann mit dem „Hauly“ auf den Erzberg!

Die jungen Flößer im Holzhackerland auf der Bürgeralm 16

Evelyn Schier

Volksschule Nachmittagsbetreuung Weiden-Tipis im Volksschulhort Maria Regina Nach langer Vorbereitung und Vorfreude wurde von den Kindern der Gruppen 9 und 11 ein Weiden-Tipi im Schulgarten gebaut. Mit Spaten, Gartenharken, Astscheren und robustem Gewand ausgerüstet machten sich 42 Kinder mit viel Elan an die Sache. Zuerst wurde mit einem selbst gebastelten Zirkel der Kreis in der Erde markiert. Dann konnte mit dem Graben begonnen werden. Währenddessen wurden von einem anderen Grüppchen von Kindern in ausdauernder Arbeit die Weidenruten entastet, die wir von der MA45 geschenkt und geliefert bekommen hatten. Nach einer Stunde und mit der Hilfe einiger Elternhände war der Graben mit 40cm tief genug, um die Weiden einzupflanzen. Jetzt waren die Väter gefragt, die die Äste miteinander verbanden und für die nötige Stabilität sorgten. Es machte sich auch nach weiteren eineinhalb Stunden harter Arbeit

Freude über das gelungene Weidentipi noch keine Müdigkeit breit. Die Kinder hatten die Weidenruten mit einer Mischung aus Erde und Sand zugeschüttet, fest getreten und gut eingegossen. Außerdem war das Tipi innen mit Rindenmulch ausgelegt worden. Nun konnte das Werk eingeweiht werden und alle Helfer taten dies in einem gro-

ßen Kreis mit dem Grundsteinspruch, der das Tipi schützen soll. Das Tipi ist gut angewachsen und es wird in jeder freien Minute im Garten von den Kindern sehr gerne zum Spielen genützt! Maria Steindl

Kloster Maria Frieden - Sternwallfahrt Mutter Clara Tag am 8. 5. 2014 in Stadlau In diesem Jahr jährte sich Clara Feys Sterbetag zum 120. mal. Dieses Jubiläum war Anlass für uns, gemeinsam mit unseren Kindern, den Blick auf die Nöte unserer Zeit zu richten und unsere Kinder mit ihren Bitten zu Wort kommen zu lassen.

Um 8 Uhr gab es eine Einstimmung in der Klosterkirche. Mit einer Sternwallfahrt durch Stadlau brachten die Kinder aus unserem Kindergarten und unsere Schulkinder ihre Anliegen in die Öffentlichkeit. Ziel unserer kleinen Wallfahrt war die Pfarre in der Gemeindeaugasse, wo

uns Dechant Pater Randa empfang. In der Pfarrkirche brachten die Kinder ihren Dank und ihre Bitten vor und es wurden gemeinsam Lieder gesungen. Anschließend gab es ein Picknick im Pfarrgarten. Gestärkt wanderten wir dann wieder zurück zur Schule. Marie-Therese Leithner

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Erinnerungen Liebe, sehr geehrte Schwester Admirabilis!

Kinder schliefen dort, vielleicht an die 30, die Als Sie mir erzählt haben, Väter durften in Dachdass Sie so etwas wie ein zimmern schlafen. Die Museum unserer Schule Schwestern haben für uns ungarische Flüchteingerichtet haben, sind linge eine schöne Weihmir viele Bilder von früher nachtsfeier und auch eingefallen über meine Silvesterfeier gemacht, ersten Jahre in Maria Regiich kann mich noch gut na. Es leben ausser Ihnen erinnern, dass Mutter leider kaum mehr Schwes- Dr. Julia Kovacs Maria Theresia mit uns tern aus dieser Zeit. Was zusammen Silvester dieses Haus für Ungarnflüchtlinge in 1956/57 geleistet hat, gefeiert hat - übrigens kenne ich soll niemals vergessen werden, und ihren Neffen, Prof. Friedl Kummer das umso mehr, wenn ich angesicht (emeritierter Vorstand der Lungenunserer Gegenwart an diese Zeit abteilung des Wilhelminenspitals) seit vielen Jahren, er ist der Ehemann zurúckdenke. einer lieben Oberärztin im St. Anna An Sie, liebe Schwester Admirabilis Kinderspital, Dr. Margrit Kummer, wo kann ich mich noch gut als junge auch ich 20 Jahre gearbeitet habe. Novizin erinnern, Sie haben damals mit viel Elan mit uns Halbinternen Meine erstem Monate in der 1. Klasse Völkerball gespielt und Ihre Bälle des RG waren nicht einfach, ich habe anfangs kein Wort deutsch verstanwaren äusserst scharf..... den geschweige denn gesprochen. Die Zeit bevor ich halbintern wurde Die Eltern von zwei Mitschülerinwar nicht gerade leicht : Ich kam mit nen, von Liesl Glanz, deren Mutter meinen Eltern um den 20. Dezember übrigens auch im Kloster maturiert 1956 nach einer schwierigen Flucht hat (möglicherweise hat sie damals über die vermiente ungarisch-ös- Gertrude Samuel geheißen) und von terreichische Grenze nach Wien und Ulli Malcher haben mich tagsüber oft durch Zufall erfuhren wir, dass mein in ihre Familie mitgenommen, damit Onkel mit Familie im Kloster „Maria ich deutsch lerne. Familie Glanz hat Regina“ untergebracht war. Wir haben mich sogar auf Sommerurlaub mitan einem kalten, verschneiten Ad- genommen. Zum Glück - zuerst war ventabend beim Tor in der Döblinger es ein Unglúck, dass kein Platz mehr Hauptstrasse geläutet, aufgemacht frei war im 1. RG im folgenden Herbst hat uns eine gütige alte Schwester, - und mit Hilfe aller Lehrer und MitSchwester Elegia, die einem Engel schúlerinnen habe ich kein Schuljahr gleich sogar ein paar Worte unga- versäumt, in der 2. Klasse bei Mag. Ilse risch gesprochen hat. Auch ich, wie Alsch ging es schon ganz gut, sie war mein Onkel mit seiner Familie durfte sehr sehr lieb zu mir. Gut ist es mir in mit meinen Eltern dann im Kloster der Schule erst gegangen, als wir ab wohnen und wir bekamen auch Ver- der 3. Latein hatten bei Dr. Melitta pflegung. Untergebracht waren wir Antlei, das habe ich dann von Grund im Bewegungsraum - Frauen und auf mitgelernt. Mit Dr. Antlei hat

mich úbrigens bis zu ihrem Tod eine herzliche Freundschaft verbunden. Eine ganz liebe Begleiterin meiner ersten jahre in „Maria Regina“ war Schwester Theoberta: sie ging sogar einmal mit mir auf die Döblinger Hauptstrasse warme Winterschuhe kaufen, die ganz ganz neu waren.... Ihr Naturgeschichtsunterricht war immer sehr interessant, vielleicht sogar die Triebfeder für mein Medizinstudium. Ich habe viele liebe Erinnerungen an diese Zeit, die jetzt beim Schreiben langsam hochkommen, ich denke sehr gerne mit Dankbarkeit daran zurück, auch an die Matura mit den Aufregungen und an die wunderschone Maturareise nach Griechenland mit Athen und Ágina mit Schwester Caritas. Derzeit mache ich eine Palliativausbildung für Kinder nachdem ich die Erwachsenenausbildung in Palliativmedizin schon gemacht habe. Bin als Narkose,- und Kinderfachärztin bereits in Pension im St. Anna Kinderspital, werde in Zukunft nur noch einzelne wenige Kinder betreuen, die eine palliativmedizinische Begleitung brauchen. Wenn ich für Schwestern vom Kloster oder für Kinder, die vom Kloster Armen Kinde Jesu betreut sind etwas Gutes tun kann, lassen Sie mich bitte wissen, ich täte das mit Vergnügen! Liebe Schwester Admirabilis, ich hoffe, es geht Ihnen schon etwas besser, ganz liebe Grüsse und Dank an Sie und natúrlich an euch alle, die mich damals begleitet haben, Dr. Julia Kovacs, RG 1964

AVD Autoren gesucht

Wer im „Roter Faden“-Autorenteam mitarbeiten will, ist herzlichst eingeladen, Artikel zu verfassen und einzusenden. Voraussetzung ist der persönliche Bezug zum Thema z. B. außergewöhnliche Berufswahl, Auslandsarbeit, soziale Hilfsprojekte, künstlerische und kulturelle Aktivitäten wie Konzerte oder Ausstellungen und vieles mehr... 18

Für unsere Oldies - mütterliche Frauen Aus gegebenem Anlass ­möchte ich über mütterliche Frauen schreiben, über Frauen ohne leibliche Mutterschaft wie die Schwestern vom armen Kinde Jesu es sind. Diese mütterlichen Frauen identifizieren sich nicht mit dem eigenen Kind. Ihre mütterlichen Gefühle strömen wärmend zu den Kindern ohne Anspruch auf Stolz und Lob. Sie tragen Menschlichkeit in unsere Welt wie die Schwestern vom armen Kinde Jesu. Barbara Wussow, unsere neue Vizepräsidentin, wurde schon als Sechsjährige in die Schule „Maria Regina” gebracht und am Abend vom Halbinternat abgeholt. So ist ihr ein Besuch in „Maria Regina” heute noch ein „Nach-HauseKommen.” Als Volksschulkind schrieb sie der Schwester im Halbinternat, die oft mit einem Staubwedel zu sehen war:”Liebe Wudl” ich hab`Dich lieb wie einen Guglhupf!” Wudl macht Sinn, bedeutet das Wort doch nach dem etymologischen Wörterbuch von Frau Univ. Prof. Maria Hornung (Maturajahrgang 1938) „Lockruf der Gänse” Die Schwestern „locken”, helfen mütterlich,beschützen, stehen bei, grenzen nicht aus. „Auch die krummen Wege führen zu Gott”, pflegen sie zu sagen. Die mütterlichen Frauen symbolisieren „Maria” als Zufluchtsort für Hilfe und Trost. Die Moderne sieht manchmal „Maria” als allein gelassene

Mutter, zu einer zeit, als es als Schande empfunden wurde, vom ältesten Sohn nicht versorgt zu werden. Sie hat als Mutter unsagbares Leid erlitten, hin bis zur Kreuzigung. Dieses erlittene Leid öffnet ihr für alle Zeiten die Herzen der leidenden Menschheit.

antwortung für ihre Mitschwester, mütterlich, auch in schweren Zeiten. Leo Tolstois Erzählung „Wo Liebe, da ist Gott” gehört zu ihrer bevorzugten Lektüre. Jedem wird die Tür geöffnet. Schwester Maria Serena betreut mit Schwester Maria Elisabeth in allumfassender Mütterlichkeit die alten Mitschwestern, die viel Zuwendung brauchen. Alle Schwestern nehmen intensiv am Leben der ihnen einst anvertrauten Kinder teil. Sie bringen ihren Ehemaligen stets Verständnis entgegen und trösten. Gestärkt geht so manche vom Besuch und einer Kaffeejause bei den Schwestern heim.

Schwester Maria Admirabilis`schwere Erkrankung löste eine Woge der Teilnahme aus. Alle waren ihre Kinder, ohne Ausnahme. Nun wird sie von ihren Mitschwestern täglich besucht, sie streicheln, plaudern, singen an ihrem Krankenbett, um sie zu erreichen. Schwester Laetitia - zu meiner Zeit wäre sie als langjährige Provinzoberin „Mutter Laetitia” genannt worden. Sie trug die ganze Bürde der Ver-

Einige Tage nach dem Benefizkonzert zu Ehren von Schwester Maria Admirabilis wurde die Schwester mit der neugeborenen Lilliy im Arm, dem Kind einer Ehemaligen, fotographiert. Das Bild ist symbolisch für die Nachfolge Clara Feys. In dieser mütterlichen Umarmung finden die Ehemaligen ihr Zuhause. Dr. Hilde Schirg-Posset

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Wiener Cottage-Verein stellt sich vor Das Wiener Cottage Das Cottage Viertel in Währing und Döbling in unmittelbarer Nähe des Türkenschanzparks und der Universität für Bodenkultur wurde im späten 19. Jahrhundert als Anlage von Familienhäusern mit Gärten, sogenannten Cottages, geplant. Es entwickelte sich zu einem der schönsten Villenviertel Wiens. Das Bild des Viertels ist geprägt von Historismusund Jugendstilvillen des ausklingenden 19. Jahrhunderts sowie mit wunderbaren Straßen- und Gartenanlagen. Es ist ein kultur- und stadthistorisch interessantes Dokument für die Kultur und Architektur dieser Zeit. Die Gemeinde Wien erklärte das Cottage Viertel ab 1979 zur Schutzzone / Ensembleschutzzone. Heute ist es eines der begehrtesten Wohngebiete Wiens.

Der Wiener Cottage Verein 1872 gründete eine Initiative um den Ringstraßenarchitekten Heinrich von Ferstel den privaten und gemeinnützigen Wiener Cottage Verein. Das Ziel war, Familienhäuser nach dem Vorbild der englischen Cottages im Grünland vor der Großstadt Wien zu errichten, das Wiener Wohnungswesen zu verändern und das Konzept eines Gartenstadtviertels zu verwirklichen. Die Initiative von Ferstel und Cottage Vereinsmitgliedern schuf außerdem den Türkenschanzpark aus privaten Mitteln. Kaiser Franz Joseph eröffnete diesen 1888. Das Ziel des Wiener Cottage Vereins ist die Erhaltung der Lebens- und Wohnqualität

• Keine Gewerbe, die durch Geruch oder Lärm die Lebensqualität der Bewohner einschränken. • Pro Liegenschaft darf nur ein Familienhaus mit maximal 2 Stockwerken errichtet werden. • Die Abstände dieser Familienhäuser zu den Nachbargrundstücken und die Tiefe des obligatorischen Vorgartens wird festgelegt.

im Cottage Gebiet. Der über 140 Jahre alte Verein versteht sich heute als Interessensgemeinschaft zur Vertretung und Durchsetzung der Anliegen von Grundstückseigentümern und Bewohnern dieses Gartenstadtgebiets, ohne jegliche politische und konfessionelle Ausrichtung. Auf den meisten Grundstücken wurde bei der ersten Übertragung im Grundbuch das sogenannte „Cottage Servitut“ zugunsten des Wiener Cottage Vereins einverleibt. So konnte der Verein den einheitlichen Charakter der Anlage gewährleisten. Heute gibt es ca. 300 bestehende Servitute. Diese sind unterschiedlich formuliert und beinhalten meistens folgende Auflagen: • Keine Bauten, die anderen Besitzern im Cottage freie Aussicht, Licht oder Luft nehmen würden.

Die Erhaltung und Verbesserung des größtenteils wertvollen historischen Ensembles soll Vorrang gegenüber exzessiver kommerzieller Nutzung haben. Wo Neues unumgänglich ist, soll das Neue im Sinne der Erhaltung des Gesamtcharakters und unter Rücksichtnahme auf die bestehende Bausubstanz errichtet werden, ohne jedoch in architektonische bzw. gestalterische Nachempfindungen zu verfallen. Der Wiener Cottage Verein steht den Bewohnern des Viertels mit Rat und Tat zur Seite. Das Service beinhaltet die Interessensvertretung gegenüber Bezirks- und Stadtverwaltung, die Mitsprache bei Verkehrsplanung, die Information über Neuigkeiten in der Umgebung, nachbarschaftliche Kontakte, Koordination und Umsetzung von gemeinsamen Interessen für das Cottage Viertel, Hilfestellung bei Liegenschaftsangelegenheiten, Bau- und Rechtsberatung. Weitere Infos sowie online-Mitgliedschaftsanmeldung unter www.cottageverein.at. Nimrod Frucht, Sekretär bezahlte Anzeige

Programmieren in der AHS che Python ein. Besondere Vorkenntnisse oder eine spezielle Software ist dafür nicht erforderlich, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können direkt im eigenen Browser programmieren.

Der Kurs führt in die schnell erlernbare und einfach einsetzbare Programmierspra-

Horst Valentin, Vater einer Schülerin der 3A

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Interessierte können auch jetzt noch den Kurs über open.HPI.de/junior nachholen, die Möglichkeit ein Zertifikat dafür zu erhalten besteht allerdings nicht mehr.

Spielend Programmieren lernen! Auf der Online-Bildungsplattform openHPI lernen Schüler* ab dem 22. September 2014 spielerisch die Grundlagen des Programmierens.

Wie geht es? Einfach auf open.hpi.de/junior anmelden Lernvideos schauen und Wissen im Quiz testen Im Forum Fragen stellen und diskutieren Live Programmieren Vorkenntnisse nicht nötig * Aber auch Eltern und Lehrer können ihr Wissen testen und Neues lernen.

Design IT. Create Knowledge.

Das Hasso-Plattner-Institut bietet unter dem Dach seiner Schülerakademie viele verschiedene Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler, die sich für ein kreatives, technisches Studium interessieren. Weitere Informationen zur HPI-Schülerakademie: www.hpi.de/schueler Folgen Sie uns auch auf: www.facebook.com/HassoPlattnerInstitute www.twitter.com/HPI_DE www.youtube.com/hpitv1

Stand: August 2014 | Foto: HPI/Dirk Lässig

Um bei jungen Menschen schon früh das Interesse an MINT (Mathematik, IT, Naturwissenschaften, Technik) zu wecken und für das Thema IT zu begeistern, bietet das Hasso Plattner Institut der Universität Potsdam Schülerinnen und Schülern vier Wochen lang, auf der interaktiven Bildungsplattform open.HPI.de den kostenlosen Kurs „Grundlagen des Programmierens“ an und damit die Möglichkeit in die Welt der Software hineinzuschnuppern.

Neue Absolventin ...wieder in Wien Ein Jahr ist’s her... „Alles hat seine Zeit“- so heißt es in der Bibel. Jede Lebensphase entspricht einer Zeitetappe, die beginnt, die mit Höhen und Tiefen fortschreitet und die irgendwann ein Ende hat. Mit dreizehn Jahren bin ich mit meinen Eltern und meiner Schwester nach Wien gezogen. Seitdem habe ich die Hofzeile besucht und blieb dort bis zu meiner Matura im vergangenen Jahr. Rückblickend kann ich sagen, dass ich eine glückliche Schulzeit hatte – auf unterschiedlichen Schulen und in verschiedenen Ländern. Während meiner fünf Jahre in der AHS Maria Regina habe ich viele wertvolle Erfahrungen gesammelt, die mich für meinen weiteren Lebensweg geprägt haben. Ich durfte wunderbare und interessante Menschen kennenlernen, von denen ich mit einigen sehr enge Freundschaften geschlossen habe. Ich durfte ein Gefühl von Klassen- und Schulgemeinschaft spüren, das man sicherlich nicht überall gewinnt, und ich durfte eine Menge lernen – sei es auf fachlicher Ebene oder in ideeller Hinsicht. Für diese Zeit bin ich sehr dankbar. Mit der Matura ist die Schulzeit zwar abgeschlossen, die Erinnerung an sie bleibt jedoch zurück und das zu fördern, wie es sich der Absolventenverband Döbling zur Aufgabe gemacht hat, finde ich schön und unterstützenswert. Für mich war das letzte Jahr geprägt von Abschied, Umbruch und Neuanfang. Mit meiner Familie bin ich nach Deutschland zurückgezogen, wo

Julie Krause, Christina Mairitsch wir ursprünglich herkommen. Dieser Schritt war für uns alle nicht einfach, weil wir uns in Wien so wohl gefühlt und die Stadt und unsere Freunde dort sehr in Herz geschlossen haben. In Heidelberg habe ich mit meinem Studium begonnen, dies jedoch nach dem ersten Semester unterbrochen, um ein Krankenpflegepraktikum in Norddeutschland zu absolvieren und anschließend für zwei Monate als AuPair nach Boston in Massachussetts zu gehen. Anfang September bin ich mit meiner Mutter und meiner Schwester nach Wien gefahren – das dritte Mal seit unserem Umzug nach Deutschland. Da ich während dieses Aufenthaltes neun Tage lang dort war, habe ich mir die Zeit genommen, zusammen mit meinen besten Freundinnen Christina Mairitsch und Rosalie Wächter die Hofzeile zu besuchen. War es anfangs auch ein wenig merkwürdig, nach über einem Jahr das erste Mal die Schule, in der ich maturiert habe, zu betreten, und zwar nicht

Events in Potzneusiedl

mehr in der vertrauten Position der Schülerin, bin ich hinterher doch sehr glücklich und erfüllt von den Begegnungen und Gesprächen gewesen, die ich mit meinen ehemaligen Lehrern und einigen weiteren treuen, verlässlichen Seelen der Maria Regina, wie der lieben Frau Anna, führen konnte. Ich bin mit einem wohligen, zufriedenen Gefühl aus der Schule hinausgegangen und freue mich sehr auf einen nächsten Besuch. Ein paar Tage zuvor hatten wir ein kleines Klassentreffen organisiert, zu dem, so spontan wie es angekündigt wurde, immerhin mehr als die Hälfte der ehemaligen Klassenkameraden erschienen ist. Angeregt haben wir uns über die vergangene Schulzeit, über unsere Studien, Auslandsaufenthalte und diverse Beschäftigungen unterhalten und mussten feststellen, dass dieses eine Jahr seit der Matura bei uns allen von vielen Veränderungen bestimmt war. Mehr als ein Jahr ist es nun her, dass unser Klassenverbund sich aufgelöst hat und doch spüre ich, wenn wir uns wiedersehen, weiterhin die Gemeinschaft unter uns. Die Schulzeit ist nun abgeschlossen und eine neue, spannende Etappe in unserem Leben hat begonnen. Ich wünsche meinen ehemaligen Lehrern und Klassenkameraden und allen anderen „Mitgliedern“ der Hofzeile viel Glück, Kraft und Erfolg auf ihren weiteren Wegen und weiß gewiss, dass ich mit einigen in engem Kontakt bleiben werde. Juile Krause, 8A 2013

Der AVD dankt Herrn Mag. Gerhard Egermann, Hausherr von Schloss Potzneusiedl und Initiator von „Events und Kunst im Schloss“ für die Möglichkeit der Teilnahme. Wir werden euch weiterhin über alle Angebote, die in der warmen Jahreszeit im Schloss stattfinden, am Laufenden halten. Fordere dazu unseren AVD-Newsletter unter [email protected] an. www.castleofarts.at [email protected] [email protected]

Eva Andreewitsch und Gabi Svarovsky mit Ehegatten, Gerhard Egermann 21

Klassentreffen ist, kann ja noch werden. Wir gingen jedenfalls mit dem Vorsatz auseinander, mit dem nächsten Zusammentreffen nicht bis zum Jahr 2019 zu warten. Veronika Canaval, RG 1969

Nein, 45 Jahre kann das noch nicht her sein!

15 Jähriges Maturatreffen 8a 1999

Dieses Gefühl stellte sich bei allen Teilnehmerinnen unseres Maturatreffens im Juni sofort ein.

War beim 5-jährigen das Studium Haupttthema und beim 10-jährigen die Hochzeiten, so war das 15-jährige Maturatreffen ganz vom K&K-Thema dominiert– Kinder&Karriere. Mittlerweile ist es so, dass sich 2 Lager gebildet haben, die eine Seite, mit 1, 2 oder bald 3 Kindern, die andere Seite, die (noch) keine Kinder hat und fleißig an der Karriere bastelt bzw. mittendrin ist und manche schaffen sogar, beides zu verbinden.

25, vielleicht 30 Jahre seit der Matura in Maria Regina – ja das könnte passen. Aber 45 Jahre? Nie und nimmermehr. Dazu fühlen wir uns viel zu jung, dazu kennen wir uns alle noch viel zu gut. Und doch ist es eine Tatsache, dass wir im Juni 1969 maturiert haben, im Jahr des Woodstock-Festivals und der ersten Mondlandung. Und zwischen 1969 und 2014 liegen nun einmal 45 Jahre. Der Stimmung in der „Frommen Helene“ tat das ehrwürdige Jubiläumsalter jedenfalls keinen Abbruch. Von den damals 17 Maturantinnen der 8. Klasse Realgymnasium – wie gut, dass wir eine reine Mädchenklasse waren, das erspart das Gendern – kamen neun zum Treffen. Vier hatten sich entschuldigt, vier konnten leider nicht mehr ausfinding gemacht werden. Einige von uns sind Großmütter, einige stehen noch im Beruf, andere sind in Pension. Gelacht und getratscht haben wir dennoch, als wären wir 18. Drei unserer ehemaligen Professorinnen kamen zum Maturatreffen - Christa Altrichter, Lilo Spitzer und Ilse Staudinger. Schade, dass unser Klassenvorstand Ingeborg Hetmanek nicht mehr dabei sein konnte, sie ist im Vorjahr gestorben. Allzu oft haben wir uns seit 1969 nicht getroffen. Nach dem lustigen 45. Maturatreffen haben wir das alle ein bisschen bedauert. Aber was nicht 22

Aber ganz egal, ob die Schulzeit nach dem Motto „Nur ein Sehr gut ist eine gute Note“ oder nach dem Motto „Hauptsache durch“ gelebt wurde, aus allen ist was geworden und wir decken eine Bandbreite an Berufen

ab – vom Wirtschafts-As bis zum Künstler und Philosophen können wir (fast) alles bieten. Und so kam es, dass am 11. Juli 10 der 20 Schülerinnen und 3 Lehrer beim Heurigen Hengl-Haselbrunner saßen und tratschten, als wären keine 15 Jahre vergangen... Apropos 15 Jahre: Die Frage gilt den anwesenden Professoren: Waren wir echt so anstrengend? Denn unsere lieben Lehrer sehen nach 15 Jahren jünger und frischer aus, als bei unserer Maturafeier, das gibt schon zu denken... Ich kann mich zwar wenigstens auf durchwachte Nächte mit Kindern ausreden, aber ich muss zugeben, ich hab mehr Falten als Prof. Sacher und Prof. Hilger zusammen... Tja, Scherz beiseite, es geht uns gottseidank allen so weit gut und wir verbrachten einen wunderschönen gemeinsamen Nachmittag/Abend und fragen uns jetzt vielleicht: Was wird das zentrale Thema des 20-jährigen Treffens sein? Lassen wir uns überraschen! Auf ein Wiedersehen im Jahr 2019! Sandra Bern, 8A 1999

Stehend von links nach rechts: Prof. Sacher, Anna Bohrn, geb. Spinka, Barbara Weiß, geb. Eckstein, Bettina Unger, Elisabeth Cate, Claudia Kral, Margot Neubauer, geb. Haller, Prof. Hilger. sitzend: Sandra Bern, geb. Kern, Prof Sunario, Simone Brack, Kerstin Heger, geb. Huber, Tamara Schmidt-Hantasch

30-jähriges Maturajubiläum im „Ablaufdatum“ ohne Ablaufdatum Im Juni 2014 sollte es tatsächlich 30 Jahre her sein, dass wir uns das letzte Mal als Schülerinnen von Maria-Regina ebendort eingefunden hatten. Manche Grüppchen hatten einander nie ganz aus den Augen verloren, manche trafen nur bei dem einen oder anderen seltenen Klassentreffen wieder aufeinander – dieses Jubiläum aber, sollte eine gute Gelegenheit bieten, wieder möglichst alle 28 zu versammeln – Marietta, Ulli und ich riefen…und fast alle kamen!! Einige wenige schafften es – ob aus beruflichen oder privaten Gründen – (aus New York und Berlin hätten wir gern Besuch bekommen) nicht, aber am Ende des Abends waren wir eine bunte Gruppe von 20 ehemaligen Hofzeilenmädchen – leider wird eine unserer Lieben für immer fehlen – für Gabi Nuel hielten wir eine Gedenkminute ab. Sie musste sich nach langem, tapferem Kampf am 5.12.2010 (es war ihr Geburtstag…) für immer von uns und ihren geliebten Kindern verabschieden – vergessen, werden wir sie nie! Unser ehemaliger Klassenvorstand, Sr. Clara Virgilia, musste sich aus gesundheitlichen Gründen entschuldigen, wollte aber gern wissen, was wir so in den letzten Jahren erlebt hatten.

Gruppenfoto von links nach rechts (Mädchennamen): Xandi Schwappach, Nina Wiplinger, Gini Swoboda, Marion Wanek, Ulli Maurer, Silvia Kirstein, Evi Macho, Sonja Siegl, Nina Schimel, Natascha Tesar, Etta Schäfer, Christiane Claus, Andrea Janak, Gabi Weinmayer, Ulli Zitzmann, Kerstin Rapolter, Babsi Sterba

Viele von uns haben – sei es durch eigene Kinder in der Schule, den AVD oder auch das Singen im Absolventinnenchor, oder gemeinsame Vorlesungen mit ehemaligen Lehrern ;-), nach wie vor regelmäßig Kontakt zur Schule oder Lehrern. Um also möglichst alle auf den aktuellen Stand zu bringen, hat Marietta bereits zuvor unsere Lebensläufe per eMail eingesammelt und so ein Klassenbuch der etwas anderen Art auflegen können – nichtsdestoweniger gab es ausreichend Gesprächsstoff und viel Spaß bis spätabends.

Nachdem das Treffen so ein Erfolg war, hat unsere Xandi gleich zu einer herbstlichen Folgeveranstaltung im eigenen Lokal geladen - wir hoffen, damit einen Jour Fixe ins Leben gerufen zu haben – zu schön und zu vertraut war unser Beisammensein, um es nur alle paar Jahre stattfinden zu lassen! Zwar feierten wir im „Ablaufdatum“ – doch hatte der Name rein gar nichts mit uns zu tun…. Evi Macho, 8B 1984

Klassentreffen KBA 1954 Unsere Herta war wieder einmal der Meinung, dass es viele Gründe für ein Wiedersehen gibt. 60 Jahre nach unserer Befähigungsprüfung ist so ein Grund! Mit Sr. Laetitia und 12 Jubilarinnen – Helga kam sogar aus Nürnberg – trafen wir uns am 24. Mai dieses Jahres ab 12.00 Uhr im „China Restaurant“ gegenüber dem Kloster Döbling und um 14.00 Uhr ging es weiter zur Kaffeejause mit selbstgebackenen Kuchen im Halbinternat des Klosters. Es war ein fröhliches Wiedersehen mit viel Erzählen und Schwelgen in Erinnerungen an unsere Schulzeit! Etliche unserer Mitschülerinnen feierten bereits aus der Ewigkeit mit uns!

Vordere Reihe, von links nach rechts: Trude Eilbensteiner, Elisabeth Seibold, Rosi Schille, Minni Wagner und Sr. Laetitia Hintere Reihe, von links nach rechts: Martha Traxler, Sr. Claudia Hönigl, Herta Vendler, Irmgard Tades, Helga Kraus

„Wir kommen wieder!“ war unser aller Vorsatz. Eure Resi! 23

AVD-Rechtsecke

§ § § § Wesentliche steuerliche Änderungen bei Liegenschaftsübertragungen:

Für Übertragungen, bei denen die grundsätzlich mit Vertragsabschluss entstehende Steuerschuld ab dem 1. Juni 2014 entsteht, gilt eine neue Rechtslage. Die Bemessungsgrundlage und der Steuersatz sind davon abhängig, ob ein Erwerb im Familienverband, wozu der Ehegatte, der eingetragene Partner, der Lebensgefährte, sofern die Lebensgefährten einen gemeinsamen Hauptwohnsitz haben oder hatten, ein Elternteil, ein Kind, ein Enkelkind, ein Stiefkind, ein Wahlkind oder ein Schwiegerkind gehören, stattfindet oder außerhalb. Übertragungen von Immobilien im genannten Familienkreis sind nun günstiger, weil in der Regel sowohl bei entgeltlichen (z.B. Kauf) als auch bei unentgeltlichen (z.B. Schenkung, Erbschaft) Vorgängen der

§ § § §

dreifache Einheitswert die Erwerben wie bisher grundBemessungsgrundlage für sätzlich die Gegenleistung die Berechnung der Grunddie Bemessungsgrundlage. erwerbsteuer darstellt. Der Zur Gegenleistung zählt alSteuersatz beträgt 2%. les, was der Erwerber des Unentgeltliche ÜbertraGrundstückes (oder ein angungen außerhalb des gederer für ihn) dem Veräußenannten Familienverbands rer (oder einem Dritten) zu sind hingegen mit höheren leisten verspricht, um das Abgaben verbunden. Ist Mag. Fehsler-Posset Grundstück zu erhalten. Der keine Gegenleistung vorSteuersatz beträgt unveränhanden (Schenkung) oder kann diese dert weiterhin 3,5%. nicht ermittelt werden oder ist die Ge- Die Gebühr für die zum Eigentums­ genleistung geringer als der gemeine erwerb notwendige Eintragung im Wert (Verkehrswert) des Grundstückes, Grundbuch beträgt in allen Fällen ist der gemeine Wert (Verkehrswert) stets 1,1% der Bemessungsgrundlage. die Bemessungsgrundlage; dies gilt Gerne stehe ich Euch für weitere Inauch bei Erbschaften außerhalb des formationen, Vertragserrichtung samt Familienverbandes. Der gemeine Wert grundbücherlicher und abgabenrechtist entweder nachzuweisen (etwa licher Durchführung bzw. Abwicklung durch ein Gutachten) oder zumindest etc. zur Verfügung. glaubhaft zu machen. Bei Erwerben RA Mag. Angelika Fehsler-Posset, durch Personen außerhalb des FamiAHS 1996 lienverbandes ist bei entgeltlichen www.ra-afp.com, Tel: 01/710 54 99-0

Backstage-Führung im ORF Am 28.5.2014 organisierte der Absolventenverband eine Backstage-Führung im ORF am Küniglberg. Wir haben die sogenannte KlassikFührung genossen und erhielten zunächst einen allgemeinen Überblick über die Geschichte des ORF. Neben vielen Fotos zur Entwicklung und Geschichte des Rundfunks bestaunten wir auch die erste Fernsehkamera des ORF, die von ORF-Technikern aus einem Fernrohr aus dem 2. Weltkrieg, einem Nähmaschinengehäuse und teilweise aus Autobestandteilen selbst zusammengebaut worden war und bereits bei der Unterzeichnung des Staatsvertrages zum Einsatz kam. In verschiedenen Studios wurde uns die aufwendige und teure Technik gezeigt, die für den Fernsehbetrieb notwendig ist. Beeindruckend waren die zahlreichen, zur Ausleuchtung notwendigen Scheinwerfer, die exakt positioniert werden müssen und hohe Temperaturen in den Studios erzeugen. Wir erkannten, dass es vor der Kamera eigentlich meist anders ist, als es hinter dem Fernseher zu sein scheint. Uns Zuschauern wird ein 24

Bild vermittelt, das mit bestimmten Effekten erzeugt wird, wobei hauptsächlich mit Lichteffekten gearbeitet wird. Gezielt ausgewählte Vorhänge geben z.B. die Illusion von Weite oder täuschen Wände vor. Wir besichtigten das große Studio, wo noch einige Tage zuvor das Finale der Sendung „Dancing Stars“ stattgefunden hatte. Am Bildschirm wirkt der „Ballroom“ viel größer als in der Realität. Wir bekamen eine Vorstellung davon, wie viel Arbeit und Planung hinter jeder Fernsehsendung steckt und wie sorg-

fältig Kameramänner arbeiten müssen. Zum Abschluss dieser interessanten Führung besuchten wir das Erlebnisstudio, wo uns zahlreiche Tricks vor und hinter der Kamera präsentiert wurden. Beeindruckt verfolgten wir zum Beispiel, wie Einige von uns mit Hilfe der Bluebox über die Stadt hinweg flogen! Schließlich ließen wir in der Kantine den interessanten Nachmittag nach unserem Gruppenfoto gemütlich ausklingen. Mag. Angelika Fehsler-Posset

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Pensionierung Verabschiedung von Prof. Ilse Renner

Sie war eine begeisterte Mathematiklehrerin. Es Mit dem letzten Schuljahr war ihr ein echtes Anlieging Prof. Ilse Renner in gen, ihren Gegenstand den Ruhestand. Seit1979 den Schülern näherzuunterrichtete sie in der bringen. Ihre FachkolleAHS Maria Regina Mathegen schätzten ihre fachmatik und Leibeserzieliche Kompetenz und ihr hung. Sie war eine LehEngagement. Als sie das „Känguru der Mathemarerin, die unsere Schule tik“ ins Leben gerufen hat über viele Jahre prägte. Als Turnlehrerin ist es ihr Prof. Ilse Renner ist es ihr gelungen, alle geglückt, den Schülerinmit ihrer Begeisterung nen Freude am Sport zu anzustecken. vermitteln. Schikurse und Sport- Etwas, womit sie sicher allen in besonwochen, die sie geleitet hat, waren derer Erinnerung bleiben wird, ist ihr immer bestens organisiert und sie unglaublicher Einsatz als Klassenvorhatte jederzeit für die Kinder ein stand. Sie hat über jeden einzelnen offenes Ohr. Schüler genauestens Bescheid ge-

Frau Mag. Dr. Christine Ziegler geht in den Ruhestand Viele können es noch immer nicht glauben, dass die jahrzehntelange Seele der BAKIP Maria Regina mit Ende August ihren mehr als verdienten Ruhestand angetreten hat. Frau Dr. Ziegler hat selbst das Gymnasium Maria Regina besucht und anschließend Biologie und Ernährungswissenschaften studiert. Mit dem Probejahr ist sie 1975 wieder nach Maria Regina zurückgekehrt und hat seither mit außerordentlich großem Engagement zuerst im Gymnasium bzw. in beiden Schulen und ab den Mag. Dr. Christine Ziegler 90er Jahren ausschließlich an der BAKIP unterrichtet. Bereits in sie die Schulbuchaktion und die ihrem Probejahrszeugnis steht: „Sie Schülerlade. Sie war diejenige, die bringt alle Voraussetzungen für ein die Schulküche in Schwung hielt. Sie gute Lehrkraft mit: Liebe zum Beruf, war unsere Fachfrau für Erste Hilfe und reichhaltiges Wissen, die Fähigkeit, hielt jedes Jahr Kurse für die Schüler/ das Wissen weiterzugeben und mit innen und immer wieder auch für die den Schülerinnen auch menschlichen Lehrer/innen ab. Sie war tätig als DiKontakt aufzunehmen. „ Und das hat rektorstellvertreterin und äußerst ensie in den vergangenen fast 40 Jahren gagiert in der Schulentwicklung (z.B. hier gelebt. in der gemeinsamen Steuergruppe mit der BAKIP Wien 7 zur Einführung Wer Christl Ziegler kennt, weiß aber des Schulversuchs „BAKIPneu“, aber auch, dass sie bei zusätzlichen Auf- auch jahrzehntelang als Mitglied des gaben gerne ja sagt. Sie war 20 Jahre Schulgemeinschaftsausschusses). Sie lang als äußerst umsichtige Admi- hatte ihren Arbeitsplatz zentral im nistratorin tätig. Daneben betreute Sekretariatsbereich und war daher

wusst und hat, wenn es notwendig war, für ihn gekämpft. So haben viele Schüler, die als sehr schwierig galten, ihr viel zu verdanken. Was sie stets ausgezeichnet hat, waren ihre Hilfsbereitschaft, ihr Interesse und Mitgefühl für andere Menschen sowie ihre absolute Verlässlichkeit. Davon haben wir Kollegen aus dem Lehrerteam uns immer wieder überzeugen können. Wir vermissen sie sehr! Wir wünschen unserer Kollegin alles Gute für den Ruhestand und hoffen, dass sie Zeit findet, uns manchmal zu besuchen. Mag. Doris Schüchner

oft erste Ansprechpartnerin für alle Anliegen, Sorgen und Wünsche von Schüler/inne/n, Lehrer/inne/n und Eltern. In ihrem Personalakt findet sich zwar mehrfach, dass ihr der Stadtschulrat „Dank und Anerkennung“ ausgesprochen hat, den ihr oft angetragenen Berufstitel Oberstudienrätin war sie in ihrer Bescheidenheit aber z.B. nicht bereit anzunehmen. Zum Schulschluss wurde sie von allen Schulpartnern verabschiedet. Die Lehrer/innen waren mit ihr in der Lobau, wo sie auch „biologische“ Aufgaben lösen musste und als Erinnerung u.a. ein 1000 Teile Puzzle mit einem Foto ihres Arbeitsplatzes erhielt. Zu Schulbeginn hat sie die vielen Kolleg/inn/en, die von ihr Aufgabenbereiche übernommen haben, tatkräftig unterstützt. Wir wünschen ihr, dass sie in den kommenden Jahren noch mehr von dem tun kann, wozu sie in den vergangenen Jahren zu wenig gekommen ist. Alles Gute und herzlichen Dank! HR Mag. Johannes Hackl Schulleiter der BAKIP 25

Kunst Ehemaliger Ich freue mich, im Netzwerk des AVD meine Theaterwerkstatt vorstellen zu dürfen.

Jede r Jede kann s chau r ka Jed s n kann er, der n impro pielen. visi den Thea „büh ter sp Wunsch eren. iel ne ve (Vio nreif“ en und rspürt, zu w la S lern e poli en, n) rden.

Mag. Eva Andreewitch, AHS 1974

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Nachruf Gott, der Herr, nahm am 17. Mai 2014 unsere liebe Mitschwester und Regionaloberin

Sr. Christina Maria PIJ Maria Dersch geb. am 7. Dezember 1948 nach langem, in bewusster Hingabe ertragenem Leidensweg zu sich in die Ewigkeit. Sr. Christina Maria trat am 7.12.1969 als ausgebildete Kindergärtnerin und Hortnerin in unsere Kongregation ein. Am 28. August 1975 schenkte sie durch ihre ewige Profess ihr Leben für immer Gott und unserer Kongregation. Lange Zeit war sie in unseren pädagogischen Einrichtungen tätig, bevor sie verschiedene Leitungsämter übernahm. Ihre frohe, positive Art zog sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen in ihren Bann. Das benachteiligte, hilfsbedürftige Kind stand bei ihr immer im Vordergrund und bis zuletzt im Blickpunkt. Ihr Interesse als Hausoberin galt allen Mitarbeitern, ob im Hausbereich, Kindergarten/Hort oder in der Schule. Sie hielt noch als Regionaloberin Kontakte zu ihnen allen. Sr. Christina Maria hatte ein weites Herz - nicht nur für die Kinder und Mitarbeiter, sondern vor allem für ihre Mitschwestern im In- und Ausland. Sie war eine warmherzige Frau und eine verständnisvolle, großzügige „Geberin“. Die praktizierte Liebe ging ihr über alles Gesetzliche. Der Verlust unserer Mitschwester trifft uns alle schwer. Wir sind aber überzeugt, dass sie in Gott ihre vollkommene Freude finden darf. Ihre mütterliche Fürsorge wird auch jetzt nicht enden! In großer Liebe und Dankbarkeit wollen wir im Gebet an sie denken. Die Schwestern vom armen Kinde Jesus und alle Verwandten

Goldenes Priesterjubiläum Am 29. Juni 2014 feierte Prälat Rudolf Schütz die 50. Wiederkehr seiner Priesterweihe Der Absolventenverband gratulierte seinem a.o. Mitglied, dem „Gardekaplan“ an diesem Festtag und wünscht ihm nun auf diesem Wege vor allem Gesundheit, Gottes Segen für das weitere priesterliche Wirken und dankt für die Treue zum Kloster „Döbling“, mit dem er durch seine Heimatpfarre St. Paul verbunden ist. Außerdem leitete seine Schwester, Frau Direktor Inge Schütz vor 40 Jahren die Volksschule Döbling.

Einige Zitate aus seiner An­ sprache beim Festgottesdienst „Ein glücklicher Priester ist einer, der mitten im Volk ist“. „Glauben heißt = Die Unbegreiflichkeit Gottes ein ganzes Leben aushalten.“ ( Karl Rahner) „Glaubensinhalte kann man lernen, aber den Glauben selbst muss man erleben“ ( z.B. Eltern, Seelsorger)

Lebenslauf • Geboren am 1. Februar 1939 in Wien, Matura 1958 am Humanistischen Gymnasium in Döbling • Präsenzdienst samt Ausbildung zum Reserveoffizieranwärter beim Garde-Bataillon • 1959 Studium der Theologie an der Universität Wien bzw. im Wiener Priesterseminar, Religionslehrer in Mannersdorf, Waffenübungen beim Gardebataillon und bei der Militärpfarre am Militärkommando Wien • 29. Juni 1964 Priesterweihe im Wiener Stephansdom durch Kardinal Dr. Franz König • 1964 Primiz in seiner Heimatpfarre St. Paul in Döbling, Kaplan und Religionsleherer in Mannersdorf am Leithagebirge • 1968 Ernennung zum Militärkaplan

Prälat Rudolf Schütz • 1970-1985 Militärpfarrer beim Militärkommando Niederösterreich • 1971-1985 Religionslehrer an der Bundesfachschule für Flugtechnik in Langenlebarn • 1993 Ernennung zum Kaplan Seiner Heiligkeit „Monsignore“ • 1985-1989 Leitung der Dekanatspfarre beim Armeekommando in Wien • 1989-1994 Dekanatspfarrer bei der Zentralstelle Bundesministerium für Landesverteidigung • 1986-1993 Ordinariatskanzler des Militärordinariates • 1994 provisorische Leitung des Militärordinariates, Ernennung zum Generalvikar des Militärordinariates und Militärgeneralvikar • 1995 Ernennung durch Papst Johannes Paul II zum Ehrenprälaten Seiner Heiligkeit • 2004 wohlverdienter Ruhestand, weiterhin als engagierter Seelsorger in vielen Bereichen tätig, zelebriert an vielen Sonntagen um 11 Uhr einen Gottesdienst in der Pfarrkirche Alt-Ottakring. • 2006 Prior für die Komturei Wien des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem Präsidium der Gardekameradschaft 27

Aus unserer Familie Wir gedenken unserer Verstorbenen Sr. Maria Christina PIJ, Nachruf Seite 27 Prof. Leonie Valčić, geb. Röhricht, Bakip Matura 1990 Susanne Wilfinger, geb. Prokop, LBA 1964

Wir gratulieren zur Geburt: Jakob Valentin und Philipp Lorenz, Zwillinge von Dr. Barbara Brunner-Kral, AHS 1997 Helena, 1. Kind von Dr. Verena Schimka-Gohn, AHS 2004 Anna, 2. Kind von Prof. Mattias Urschler, LÜ, GWK Jana, 1. Kind von Prof. Hanna Kohler, WE, D

nscht ü w D Der AV Advent! nlichen einen besin

Wir begrüßen als neue Mitglieder

Dir. Mag. Martina Leibnitz Mag. Birgit Hayn, geb. Dienstleder, AHS 1992 Isabella Gumilar, geb. Filz, AHS 1989 Dr. Julia Kovacs, RG 1964 Mag. Alexandra Werba-Seyffert, geb. Werba, AHS 1990 Mag. Katharina Hausmann-Werba, geb. Werba, AHS 1993 Univ. Prof. Dr. Barbara Bajer-Kornek, geb. Kornek, AHS 1989 Gerda Kurzbauer, geb. Cvancara, KBA 1968 sowie alle Maturantinnen und Absolventinnen des Jahrganges 2014, s. S. 10, 11

Termine / Einladungen 26. November 2014, 16.00 Uhr, Adventmarkt, Caritas Sozialis, 1190 Wien, Pramergasse 28. November 2014, 16.00 Uhr, Adventsingen und Adventmarkt, Stadlau 29. November 2014, 18.00 Uhr, Messe mit Aventkranzsegnung, Spitzerchor, Karlskirche 10. Dezember 2014, 18.30 Uhr, Adventabend AHS, Festsaal 12. Dezember 2014, 15.00 Uhr und 16.30 Uhr, Adventfeier in der Kirche Volksschule Döbling 13. Dezember 2014, 18.00 Uhr, Spitzerchor, Adventmesse Sievering 14. Dezember 2014, 15.00 Uhr, Pure voices Adventkonzert in St Jakob 16. Dezember 2014, 18.00 Uhr, Adventkonzert Bakip 16. Dezember 2014, 18.00 Uhr, Konzert Peterskirche, Leitung: Dr. Andrea Pach 18. Dezember 2014, 10.00 Uhr, Vorweihnachtlicher Gottesdienst, Bakip 19. Dezember 2014, 11.00 Uhr, Clara Fey Schule, Weihnachtsaufführung 20. Dezember 2014, 16.30 Uhr, Pure voices Adventkonzert in der Otto Wagner Kirche 8. Jänner 2015, 18.00 Uhr, Neujahrsempfang des AVD im neuen Büro, Döblinger Hauptstr. 83 10. - 13. Februar 2015, Kindermusical der 4. Klassen Bakip

Vorschau Frühling - Sommer

Führung durch das jüdische Wien im 2. Bezirk Führung im Lehar-Schlössl in Wien Döbling, Hackhofergasse Führung Stift Klosterneuburg Führung „Gerichtbarkeit - Historisches im Landesgericht Wien“ Clara-Fey Jubiläumsfeier zum 200. Geburtstag im April 2015 Ordensgründerin Clara Fey: Geboren 14. 4. 1815 in Aachen - gestorben 8. 5. 1894 in Simpelveld Impressum: Medieninhaber: Absolventenverband Döbling ZVR 530318006, für den Inhalt verantwortlich: Mag. Gabriela Svarovsky Adresse: Döblinger Hauptstraße 83, Tel. 368 75 21/15, 1190 Wien, E-mail: [email protected] Personalia bitte an [email protected], Newsletterbestellung an [email protected]

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 28. 2. 2015

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