Aktuelles aus dem Gemeindehaus - Wohlen

Aktuelles aus dem Gemeindehaus - Wohlen

Gemeindekanzlei 4. Juni 2014 Aktuelles aus dem Gemeindehaus Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung an Pfingsten Die Gemeindeverwaltung bleibt am Pfi...

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Gemeindekanzlei

4. Juni 2014

Aktuelles aus dem Gemeindehaus

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung an Pfingsten Die Gemeindeverwaltung bleibt am Pfingstmontag, 9. Juni 2014 infolge Feiertag geschlossen. Ebenfalls geschlossen bleibt die Entsorgungsstelle beim Werkhof.

Einhalten der Mittags- und Nachtruhe Die warme Jahreszeit bringt es mit sich, dass Arbeiten aller Art im Garten sowie um das Haus vorgenommen werden. Erfahrungsgemäss bringen diese Tätigkeiten auch unterschiedliche Lärmemmissionen mit sich. Einerseits wird Lärm durch eingesetzte Maschinen (z. B. Rasenmäher) verursacht. Andererseits geht es auch bei Festivitäten im Garten oftmals laut zu und her. Nicht alle Nachbarn bringen dafür das gleiche Verständnis auf und sehen sich durch den Lärm beeinträchtigt. Hierunter fällt nicht nur die Nachtruhe sondern auch die Mittagsruhe. Gerne wird in diesem Zusammenhang an die massgebenden Bestimmungen des Polizeireglements erinnert: In Wohngebieten oder auf Wohngebiete einwirkend ist von 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr und von 20:00 Uhr bis 06:00 Uhr, sowie ganztags an Sonn- und Feiertagen das Arbeiten mit lärmigen Geräten (z. B. Rasenmähen, Hämmern, Fräsen, der Betrieb von Baumaschinen) untersagt. Ausgenommen sind Arbeiten zur kurzfristigen Behebung eines Notstandes. Von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr ist das Erzeugen jeglichen Lärms, der die Nachtruhe stört, insbesondere auch im Innern von Gebäuden, verboten. Im Interesse aller bittet der Gemeinderat um gegenseitige Rücksichtnahme und fordert zur Einhaltung des Polizeireglements auf.

Bibliothek bleibt am Samstag, 14. Juni 2014 geschlossen Am Samstag, 14. Juni 2014 bleibt die Gemeindebibliothek ausnahmsweise geschlossen. Der Grund dafür liegt darin, dass dringende Software-Updates durchgeführt werden müssen. In der Folge kann nicht auf die erforderlichen Server zu gegriffen werden. Der Betrieb der Bibliothek ist deshalb nicht möglich. Das Bibliotheksteam bittet die Kundschaft um Verständnis.

Gestaltungsplan untere Farnbühlstrasse Die grosse, noch bebaute Parzelle an der unteren Farnbühlstrasse ist im November durch den Einwohnerrat eingezont worden. Sie liegt neu in der Wohn- und Gewerbezone 3-stöckig mit Gestaltungsplanpflicht. Die SBB Immobilien AG als Eigentümerin hat einen Gestaltungsplan erarbeitet. Die Ergebnisse wurden am 27. Mai 2014 den Anwohnerinnen und Anwohnern des Quartiers vorgestellt. Die öffentliche Mitwirkung läuft in der Zeit vom 6. Juni bis 5. Juli 2014. Jede Person kann sich zum Gestaltungsplan äussern.

Baubewilligungen Dieser Text musste auf Grund der Datenschutzgesetzgebung entfernt werden.

Gemeindekanzlei Wohlen

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GESTALTUNGSPLAN UNTERE FARNBÜHLSTRASSE IN 5610 WOHLEN (AG)

Auftraggeber: Gemeinde Wohlen Planung, Bau und Umwelt Kapellstrasse 1 5610 Wohlen Grundeigentümer: SBB Immobilien IM-DV-RME-NO (Par.Nr. 3480) IB Wohlen AG (Par.Nr. 5648) Herr und Frau Flori (Par.Nr. 3544) Gebrüder Roth (Par.Nr. 3478) Herr Schmid (Par.Nr. 3037) Verfasser: Egli Rohr Partner AG Architekten BSA SIA Husmatt 9 5405 Baden-Dättwil Baden-Dättwil, 30. Mai 2014

Inhaltsverzeichnis - Planerische Ausgangslage - Lage im Ort - Bebauungskonzept - Erschliessung - Energie / Ökologie - Etappierung - Öffentliches Interesse - Gestalterische Qualitätssicherung

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Gestaltungsplan Untere Farnbühlstrasse

Modellfoto Richtprojekt

Planerische Ausgangslage Das Areal „Untere Farnbühlstrasse“ wurde in den kantonalen Richtplan als Siedlungsgebiet aufgenommen und durch die Gemeinde der Wohn- und Gewerbezone WG3 mit Gestaltungsplanpflicht zugewiesen. Die SBB als Hauptgrundeigentümer hat den Gestaltungsplan durch das Architekturbüro Egli Rohr Partner AG Architekten BSA SIA in Zusammenarbeit mit Andreas Geser Landschaftsarchitekten AG, Zürich und Kopitsis Bauphysik AG, Wohlen ausarbeiten lassen. Der Gestaltungsplan wurde in enger Abstimmung mit den kommunalen und kantonalen Behörden erarbeitet. Für Gestaltungsplan „Untere Farnbühlstrasse“ findet zurzeit das öffentliche Mitwirkungsverfahren statt. Interessierte können vom 6. Juni 2014. bis .5. Juli 2014 im Gemeindehaus bei der Abteilung Planung, Bau und Umwelt Einsicht in den aktuellen Planungsstand nehmen. Anregungen und Eingaben können bei der Gemeinde eingereicht werden, die im Anschluss in einem Mitwirkungsbericht behandelt werden. Zeitgleich findet die kantonale Vorprüfung statt. In der Folge wird der Gestaltungsplan bereinigt und das Bewilligungsverfahren mit der öffentlichen Auflage durchgeführt. Der Gestaltungsplan bildet ergänzend zu den Bestimmungen der Bau- und Zonenordnung der Gemeinde die rechtliche Grundlage für die Bebauung des Areals. Beim dargestellten Richtprojekt handelt es sich nicht um ein konkretes und bereits ausgearbeitetes Bauprojekt. Ein Bauprojekt für eine Gesamt- oder Teilbebauung kann später auf dieser Rechtsgrundlage ausgearbeitet werden. Lage im Ort Der Perimeter des Gestaltungsplans „Untere Farnbühlstrasse“ befindet sich an gut erschlossener, zentraler Lage in Wohlen. Das Ortszentrum und der Bahnhof sind zu Fuss oder mit dem Velo innerhalb weniger Minuten erreichbar. Das Areal weist eine hohe Lärmbelastung auf, primär verursacht durch die an die Parzelle grenzende Bahnlinie und sekundär bedingt durch die stark frequentierte Freiämterstrasse. Insbesondere der nächtliche Bahnlärm überschreitet die zulässigen Belastungsgrenzwerte deutlich. –4–

Vom Akustikfachplaner Kopitsis Bauphysik AG, Wohlen, wurden Immissionsberechnungen erstellt, diese Erkenntnisse resultierten in ein Lärmschutzkonzept, welches bei der Erarbeitung des Richtprojektes massgebend berücksichtigt wurde. Bebauungskonzept Das Richtprojekt sieht eine durchgehende Bebauung entlang des Gleiskörpers vor und dient als Lärmschutz für das Quartier. Dieser klammerartig geschlossene Baukörper schirmt das Areal und das angrenzende Wohnquartier vor Lärmimmissionen ab. Die in den grossen Grünraum eingefügten Wohnbauten nehmen Bezug zur ortsüblichen Baustruktur und schaffen einen harmonischen Übergang zum angrenzenden Quartier südwestlich der Unteren Farnbühlstrasse. Mit den bestehenden Bauten wird ein harmonisches Gesamtbebauungskonzept erreicht. An zentraler und gut erschlossener Lage wird hochwertiger Wohnraum in parkartiger Umgebung geschaffen. Der Gewerbeanteil wird an der Freiämterstrasse konzentriert. In den Sondernutzungsvorschriften und im Situationsplan sind die Ausnutzungen, die Gebäudehöhen und Abmessungen definiert, die Ausnutzungsziffer über das ganze Areal gerechnet liegt bei ca. 0.9. Bei der Nutzungsverteilung ist ein Mindestanteil von 10% für Dienstleistungen und Gewerbe vorgeschrieben, 90 % verbleiben für Wohnnutzungen. Das ganze Areal umfasst eine Fläche von 23‘714m2, die gesamte Nutzfläche beträgt 21‘300m2 inkl. der Gewerbeflächen. Dies ermöglicht die Realisierung von ca. 140 Wohnungen. Ca. 2/3 der gesamten Arealfläche sind parkartige Freifläche mit hochwachsenden Bäumen nach dem Entwurf der Landschaftsarchitekten Andreas Geser . Der für die Öffentlichkeit über Fuss- und Velowege zugängliche Aussenraum wird hohe ökologische und gestalterische Qualitäten erfüllen. Das Bauvolumen wird mehrheitlich parallel der Gleise angeordnet, die Unterniveaugarage zum Grosssteil unter diesem Bauvolumen konzentriert. Der Gestaltung des langen Hauptbaukörpers wird grosse Bedeutung beigemessen. Der durchgehende Baukörper wird durch Knickung, das oberste Geschoss durch gestaffelte Anordnung von Dachaufbauten gegliedert.

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Bebauungskonzept

Erschliessung Das Planungsgebiet ist fussläufig vom Zentrum und Bahnhof gut erreichbar sowie durch den öffentlichen Verkehr (Bushaltstelle an der Unteren Farnbühlstrasse) gut erschlossen. Die Erschliessung für den Autoverkehr erfolgt über die Untere Farnbühlstrasse. Die Parkplätze für Bewohner und das Gewerbe werden im Untergeschoss angeordnet. Mit der Zufahrt zur zentralen Einstellhalle unmittelbar beim Knoten Freiämter-/ Untere Farnbühlstrasse ist sichergestellt, dass das Quartier Farn nur geringfügig durch zusätzlichen Verkehr belastet wird. Oberirdische Parkplätze stehen Besuchern zur Verfügung und werden primär beim westlichen Zugang an der Freiämterstrasse konzentriert. Arealintern durchzieht ein feinmaschiges Netz von Fuss- und Radwegen den Siedlungsraum und knüpft lückenlos an bestehende Erschliessungswege an.

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Orientierungsschema

Verkehrsschema

Verkehrsschema Areal

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Energie / Ökologie Wohlen ist Energiestadt. Der Gestaltungsplan geht mit seinen Anforderungen zum umweltschonenden Bauen über die Aspekte der Energieeffizienz hinaus und verlangt mittels eines „Konzeptes Ökologie“ von den Bauträgern den Nachweis hoher Qualität in den Bereichen Grünraum, Wasserhaushalt, Energieeffizienz, Baumaterialien und Gesundheit.

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Umgebungskonzept

Etappierung Das additive Bebauungskonzept ermöglicht eine Realisierung in Etappen. Der Lärmschutz und auch die Realisierung des Freiraums muss in jeder Etappe gewährleistet sein. Öffentliches Interesse Die Schaffung eines mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbaren neuen Wohnquartiers nahe am Zentrum von Wohlen entspricht den Zielen einer haushälterischen und nachhaltigen Nutzung des Baulandes. Das angrenzende Wohnquartier wird durch die Bebauung entlang der Bahn vom Lärm abgeschirmt und durch den parkartigen, öffentlich zugänglichen Freiraum gesamthaft aufgewertet. Indem die Sondernutzungsplanung auf mehreren Ebenen die Voraussetzung für hohe Qualität schafft, trägt die Sondernutzungsplanung gleichermassen den öffentlichen Interessen wie den nachhaltigen Interessen der Grundeigentümerschaft Rechnung. Diese Ebenen betreffen insbesondere: Freiraum, Verkehr, Ökologie und Gestaltung. Gestalterische Qualitätssicherung Der Gestaltungsplan ist das Resultat eines mehrstufigen Planungsprozesses und dem Einbezug der kommunalen und kantonalen Baubehörden. Der Gestaltungsplan schafft klare Voraussetzungen für eine hochwertige Wohnsiedlung. Mit den Bestimmungen der Sondernutzungsverordnung wird sichergestellt, dass die Ergebnisse nachfolgender Planungsschritte, einschliesslich der Baubewilligungsverfahren, die Erkenntnisse und Qualitäten aus den vorangegangen Schritten umsetzen. Anstösserinformation Weil es sich um ein grosses und bedeutendes Vorhaben handelt, fand unter Federführung der Gemeinde Wohlen am 27. Mai 2014 eine Informationsveranstaltung im Chappelehof statt. Dazu waren alle Anwohnerinnen und Anwohner der Unteren Farnbühlstrasse und des ganzen Bolls eingeladen. Dem Gemeinderat war es ein Anliegen, dass diese aus erster Hand vernahmen, um was es hier geht. Der Anlass stiess auf sehr grosses Interesse. Über 90 Personen nahmen an der Informationsveranstaltung teil. Es referierten: Gemeindeammann Walter Dubler; Nicole Imfeld, Leiterin Planung Bau und Umwelt, Wohlen; Gerhart Wittwer, Egli Rohr Partner AG, Baden-Dättwil; Ortplaner Thomas Meier, Marti Planer Architekten und Planer AG, Lenzburg; Julia Bobert, SBB AG, Immobilien Development, Olten.

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