Andenne Tourisme

Andenne Tourisme

a n d e nne Jahre unbewohnt war, wurde im Jahr 1946 abgerissen. Nur am Fuß des Weihers blieb auf der linken Seite des Guts ein Steinmauerstück übrig...

2MB Sizes 0 Downloads 4 Views

Recommend Documents

Sarreguemines Tourisme
(franz. Siegel für barrierefreien Tourismus). - Museum für Keramiktechniken. Impressum: Sarreguemines Tourisme Gestalt

© Hachette Tourisme 2013
De la porte de Brandebourg à l'île des Musées • Autour du. Gendarmenmarkt ... den Linden, l'hôtel Adlon et l'ambas

Appart 2017 - Sion Tourisme
BOURBAN Paulette et Gérard. 17. BOTE Solange et Alex. Rue Connea 18, 1994 Aproz. Chemin des Collines 15 - 1950 Sion. 02

© Hachette Tourisme 2015
meter City • Zentralfriedhof • Bes- tattungsmuseum. G AU NORD-OUEST DE LA VILLE.. 161. • Professor Jodl Hof • Vi

Pressemappe - Tourisme en Alsace
(www.badenairpark.de) und Straßburg verkehrt regelmäßig ein Shuttle-Bus. Per Auto ..... Objekte sind hier nicht nur stat

playground - Tourisme Jacques-Cartier
Delage is your destination for a perfect getaway. lacdelage.com. LES SENTIERS LAC-DELAGE/STONEHAM. Outdoor sports lovers

Côte d'Azur tourisme
Apr 21, 2013 - From 20 June to autumn 2013, to mark the fiftieth anniversary of the. Matisse Museum, the City of Nice mu

Mountainbike - Ubaye Tourisme
die Jausiers mit der Côte d'Azur verbinden. Die. Strecke führt vorbei an dichten Wäldern und. „Mondlandschaften“

séminaires - Jura bernois Tourisme
Le service Séminaires & Congrès de la destination Jura & Trois-. Lacs offre un éventail de ..... restaurant « Aaregarten

Tourisme Prescott-Russell
Printing by Impressions, Embrun, ON ... RUSSELL. Embrun, Russell ... from the Eastern Ontario region, and now as a local

a n d e nne

Jahre unbewohnt war, wurde im Jahr 1946 abgerissen. Nur am Fuß des Weihers blieb auf der linken Seite des Guts ein Steinmauerstück übrig.

Editeur responsable : Sandrine Cruspin - 5300 Andenne / 2009 • Crédits photos : Office du Tourisme de la Ville d’Andenne.

■■ Dhuy-Bauernhof (Bonneville) Dieses schöne Gut ist eines der ältesten Gebäude der Ortschaft. Es gehörte ursprünglich zur Abtei von Cornelimunster und wurde anschließend Teil der Besitztümer des Grafen von Namur, aus dem Familienzweig der Herren von Dhuy und de Flostoy. Der beeindruckende Vierseithof besteht aus Ziegelund Kalksteinbauten des 16. und 18. Jahrhunderts, die um einen gepflasterten Hof gruppiert sind. Über der Tür zum Wohntrakt ist ein wundervoller, mit dem Datum 1587 versehener Wappenstein eingelassen, auf dem die Wappen der Familien Namur und Rowier zu sehen sind. Schließlich sollten wir noch die Gelegenheit nutzen, die außergewöhnliche spitzbogige Eichentür aus dem Jahre 1622 zwischen dem Eingangsportal und dem Ende des Wohntraktes zu bewundern, über der ein auf viertelkreisförmigen Kragsteinen aufgestützter Wehrerker schützend aufragt.

■■ Die Feste von Samson (Thon-Samson

■■ Auch in unserer Gemeinde :

Von der Feste von Samson sind jetzt nur noch Ruinen zu sehen. Sie hat angeblich der Ortschaft ihren Namen gegeben. Diese Verteidigungsanlage liegt in einer besonders günstigen Lage auf einem Felsvorsprung oberhalb der Strasse von Gramptinne und wurde auch schon von den Römern genutzt; es wird behauptet, Julius Cäsar habe sich dort in einem Lager verschanzt. Bei Ausgrabungen wurden Gräber, Münzen und Gegenstände entdeckt, die aus den Zeiten der Besetzung dieses Ortes durch die Franken und die Merowinger stammen. Die Feste von Samson bestand aus drei Ringmauern: felsiger Untergrund, der Wirtschaftshof und die Gemeinschaftsgebäude sowie, auf der anderen Seite der Zugbrücke, das Wohngebäude des Schlossherrn und dessen Burgfried. Die Bewohner des Dorfes waren ihrer Steuerpflicht enthoben und mussten dafür die Wache auf der Festung übernehmen. Im 9. Jahrhundert wurde die Festung erfolglos von den Normannen belagert. Die letzte Belagerung des Schlosses fand zu Zeiten Don Juan de Austrias im 16. Jahrhundert statt. Im Jahr 1690 wurde das Schloss dann auf Befehl des Königs Karl dem II. von Spanien vollständig zerstört.

Coutisse: Die Farm und das Schloss der Königlichen Arches, schließt die so genannte „La Croix“, dem Bauernhof Leumont, Bauernhof Lavau; Seilles: der Bauernhof Atrive und der Bauernhof Nivoye; Bonneville: Bauernhof la Commanderie, Crèvecoeur Bauernhof, der soll von Jandren und der Bauernhof Sterpisse; Sclayn: das Schloss von Chérimont; Namêche: Die vier Bauernhöfe Namêche und das Schloss „Gelb“ zu Landenne: der Bauernhof der Velaine, Bauernhof Mostombe die großen Bauernhof Klein-WARET, der Bauernhof der Gesang der Vögel und das Schloss Collignon; Vezin: Schloss Melroy, Montignies dem Bauernhof, der Bauernhof und Sclermont Mühle Brichebo; Andenne : Auf dem Bauernhof von Frei Eiche, auf dem Hof Heide, das Schloss Rieudotte, Kevret der Mühle und die Mühle von Treton; Maizeret in das Schloss des Moisnil und Bauernhof Romedenne; Thon in der Schloss-Bauernhof, das Schloss der Schmiede ... Bestellen sie unsere kostenlose broschüren : Kulturerbe und Geschichte, Museen und Entdeckungsreisen, Natur und Wanderwege.

Office du Tourisme de la Ville d’Andenne - Place des Tilleuls, 48 - 5300 Andenne - +32 (0) 85 84 96 40 - www.andennetourisme.be

Auf belgischem Staatsgebiet gibt es zahlreiche Gehöfte, Schlösser und Mühlen. Liebhaber der Architektur oder der Geschichte werden diese Zeugnisse unterschiedlicher Epochen zu schätzen wissen. ■■ Houssoy-Bauernhof und ihr imposanter Tour Carrée (viereckiger Wehrturm) Als ehemaliger Sitz einer Lehnsherrschaft, die im 16. Jahrhundert von Jean de Houssoy an die Familie de Salmier verkauft wurde, wird das Gehöft seit 1929 von der Familie d’Ans bewirtschaftet. Vom

Wohntrakt aus links gelegen, beherrscht der Turm die Landschaft. Der massive viereckige Wehrturm mit Mauern von mehr als einem Meter Dicke wurde aus Bausteinen der Gegend errichtet, die aus eisenhaltigem Sandstein bestehen. Vier Stockwerke hoch, wurde er früher noch von einem Schieferdach bedeckt. Der Turm besitzt mehrere kleine, mit Quadern versehene Fensteröffnungen und eine Rundbogentür. Der viereckige Turm sowie das Gehöft und seine Befestigungsanlagen dienten den Bewohnern von Houssoy im Mittelalter als Zufluchtsort.

■■ Das Schloss von Bonneville (Bonneville) Dieses L-förmige Ensemble, dem ein Park vorgelagert ist, liegt direkt gegenüber der Kirche. Mehrere Male musste das Gebäude wiederaufgebaut werden und man verwendete Kalkbausteine aus

unterschiedlichen Epochen. Der vierseitige Bau wird von drei quadratischen Türmen eingefasst, von denen einer aus dem Jahr 1538 stammt. Die schöne Fassade im traditionellen maasländischen Stil zeigt sich dem Betrachter mit ihrer feinabgestimmten Kombination aus roten Backsteinen und horizontalen Kalksteinbändern. Der Haupttrakt (auf der Nordseite, neben der Kir-

che) wurde Anfang des 17. Jahrhunderts durch Jacques Zuallart, Herr von Sclayn und Bonneville erbaut. Sein Sohn Tilman Zuallart stand im Jahre 1690 aufgrund der fortdauernden Arbeiten vor dem Ruin und sah sich gezwungen, das Schloss seinem wichtigsten Gläubiger, dem Chevalier Jean-Hubert de Tignee, zu übereignen. Seit der damaligen Zeit wurde das Schloss von Bonneville über 10 Generationen hinweg dem direkten Nachfahren und heutigen Besitzer, dem Chevalier Baudouin de Theux, vererbt. Über eine Fläche von circa eineinhalb Hektar im Norden und Westen des Gebäudes erstreckt sich ein klassischer französischer Garten der Sinne aus dem 18. Jahrhundert, der seit seiner Anlage nahezu unverändert geblieben ist.

■■ Grosse-Bauernhof (Coutisse) Die Vorfahren von Philippe de Grosse (ehemaliger Bürgermeister von Andenne) erhielten vom Stiftskapitel von Andenne das Lehen mit dem Namen Ferme de Grosse. Die ers-

te Ferme de Grosse wurde angeblich zu Zeiten der Heiligen Begga errichtet. Im Jahre 1678 brannte das Gut während des Krieges zwischen Frankreich, dem Verbündeten Spaniens, und Holland ab und wurde dabei vollständig zerstört. Das Gut war damals und bis zum Jahr 1975 im Besitz der Familie Limet, deren Nachfahre Joseph Limet (1868-1954), Bürgermeister von Coutisse, es noch als letzter landwirtschaftlich bewirtschaftete. Da deutsche Truppen die Landarbeiter requiriert hatten, konnte es geschehen, dass während des ersten Weltkriegs marodierende Banden Feuer an das Gut legten, nachdem sie Plakate angebracht hatten, auf denen zu lesen stand «Die Butter für zwei Franc oder wir brennen das Gehöft nieder». Danach wurde es größer wieder aufgebaut. Die Außenmauern wurden zu Innenmauern und auch der Hof wurde erweitert. Auf dem Gut de Grosse gab es einen Steinbruch und es wurde auch grauer und weißer Ton abgebaut. Heutzutage ist es ein hervorragend restauriertes und gut erhaltenes Beispiel für einen Mehrseithof.

■■ Das Schloss von Seilles (Seilles)

■■ Vaudaigle-Bauernhof (Andenne) Hier handelt es sich um ein U-förmiges Gebäudeensemble, in dem Kalksteinkonstruktionen des 17. und 18. Jahrhunderts eine Einheit bilden, die einstmals von Wassergräben umgeben war. Ein runder Turm mit vier Stockwerken und Schartenöffnungen, die zu früheren Zeiten der Überwachung der Umgegend dienten. Die großen Schlachten der Geschichte hinterließen in unserem Land ihre Zeichen und Wunden und auch die Ferme de la Vaudaigle wurde nicht verschont.

Möglicherweise reichen die Ursprünge des Schlosses bis in das 11. Jahrhundert zurück, jedenfalls liegen sie in der Zeit vor dem Jahr 1340. Das Schloss besteht aus einem langgestreckten KalksteinWohntrakt aus dem 16. und 19. Jahrhundert und wird von zwei Rundtürmen flankiert. An der Nordseite ist es an einen Mehrseithof angebaut. Das Gebäude liegt inmitten eines Parks, der von einer hohen Mauer umgeben ist. Einlass in

den Park erhält man durch ein neugotisches Portal aus Backsteinen.

■■ La Ferme du Château ou Ferme Libois (Landenne) Dieses schöne Steingebäude, das von zwei Türmchen aus dem 16. und 17. Jahrhundert geschmückt wird, war seit dem 14. Jahrhundert Sitz einer namurischen Lehnsherrenschaft. Ursprünglich grenzte das Gut an ein Schloss. Dieses Schloss, das damals schon einige