Ausgabe September 2017 - saaris

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INF ORM AT IONEN F ÜR UN T ERNEHMEN

Titelbild

Schutz vor Cyberangriffen lebenswichtig für Betriebe

© Uwe Bellhäuser

Interview mit Prof. Dr. Michael Backes (im Bild), designierter Gründungs­ direktor des CISPA-Helmholtz­ zentrums. Seite 3

Neustart: Stahlhandel SHG auf Erfolgskurs

Workshop „How to do business with ESA?“

Informationsflut bewältigen: AK Lohn/Steuern

TOP-THEMA | SEITE 8

SEITE 7

SEITE 11

W W W.SA ARIS.DE

EDITORIAL

Inhalt 3 4 5 7

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IT-Sicherheit: Interview mit Prof. Dr. Backes, CISPA Vom Handwerksbetrieb zum innovativen Lösungsanbieter Zuschuss für Berufsanerkennung: Wir beraten Sie!

Neue Chancen für Wirtschaftsbeziehungen nutzen!

Deutschland-Premiere: Workshop „Geschäfte mit der ESA“ TOP-THEMA Neustart: Jetzt unabhängige SHG auf Erfolgskurs

Erstmals Internationaler Reinraum-Tag Start-up-Center Neunkirchen: Innovative Ideen fördern Informationsflut bewältigen: Arbeitskreis Lohn und Steuern Technologietransfer mit medizinischen Assistenzsystemen

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Firmennews

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Forschung

Impressum saaris – saarland.innovation&standort e. V. Geschäftsführer: Jörg Kugler, Christoph Lang, Dr. Carsten Meier Franz-Josef-Röder-Straße 9 / 66119 Saarbrücken www.saaris.de / [email protected] Tel.: 0681 9520-470 USt.-IdNr.: 813344455 / Vereinsregister: DE VR 2398 Redaktion, Satz: Tatjana Kares, saaris Druck: Krüger Druck u. Verlag GmbH & Co. KG, Dillingen Erscheinungsweise: neun Ausgaben jährlich Alle in diesem Druckwerk mit Weblinks genannten Webseiten wurden zum Zeitpunkt der Drucklegung auf mögliche Rechts­ verstöße überprüft. Es wird keine darüber hinausgehende Gewähr für die Inhalte genannter Webseiten übernommen.

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impuls

Über die Tatsache, dass wir in unübersichtlichen und unsicheren Zeiten leben, wird derzeit viel geschrieben. Das gilt auch und insbesondere für die internationalen Handelsbeziehungen, in denen sich vertraute Allianzen und Paradigmen aufzulösen scheinen. Die dadurch ausgelöste Unsicherheit kann aber auch Chance sein, etwa wenn man sich traut, über den Tellerrand hinauszuschauen. Denn auch jenseits der europäischen und nordamerikanischen Märkte bieten sich wirtschaftliche Chancen. So lohnt sich der Blick auf unseren Nachbarkontinent Afrika, wo einige Staaten in den letzten Jahren aufgeholt haben. Südafrika zum Beispiel verfügt über eine stark industrialisierte und diversifizierte Wirtschaft und bietet sich als Plattform zur Erschließung weiterer afrikanischer Märkte an. Einige saarländische Unternehmen reisen im September ans Kap, um ihre Marktchancen auszuloten oder Lieferanten zu finden. Sie werden dabei von saaris und ihrem langjährigen Partner InterGest unterstützt. Vor Ort sind seriöse Partner und bereits existierende Netzwerke mit einschlägiger Erfahrung Gold wert: Sie kennen die richtigen Ansprechpartner, können die Verhältnisse im Land einschätzen und haben schon (fast) alles erlebt. Und tragen so dazu bei, Unsicherheit zu minimieren und Chancen zu maximieren. Die Zukunft ist die Möglichkeit, die wir bisher übersehen haben, besagt ein englisches Sprichwort. Wir unterstützen Sie gerne beim Erkunden ihrer Optionen.

Jörg Kugler Geschäftsführer

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saaris-DIENSTE AK TUELL

IT-Sicherheit: entscheidender Faktor bei der Digitalisierung IT-Sicherheit entscheidet über Erfolg oder Misserfolg der Digitalisierung. Manchmal sogar über die Existenz eines Unternehmens. Weltweit herausragender Experte auf dem Gebiet der IT-Sicherheit ist der Saarbrücker Informatiker und Direktor des Center for IT-Security, Privacy and Accountability (CISPA) Professor Michael Backes. Das CISPA ist mit saaris und der KWT Initiator der Initiative „IT-Sicherheit Saarland“. Mit ihm sprachen wir darüber, wie die saarländische Wirtschaft dieser großen Herausforderung begegnen kann.

Blick ins Innere des CISPAGebäudes (Foto: CISPA)

Nach dem letzten großen Hacker-Angriff in 150 Ländern und zahlreichen Krankenhäusern ist klar, die Bedrohung ist in der Gegenwart und der gesamten Gesellschaft angekommen. Wer macht hier die Fehler? Der Mensch oder die Technik? Wo geht Ihrer Meinung nach die Reise hin? Fehler passieren hier klar auf beiden Seiten. Einerseits werden Sicherheitslücken von Hackern ausgenutzt. Hier müssen wir weiter an sicheren komplexen Systemen forschen. Auf der anderen Seite brauchen wir unter den Nutzern aber auch ein

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C I S PA

Center for IT-Security, Privacy and Accountability

deutlich schärferes Bewusstsein für IT-Sicherheitsrisiken, um vermeidbare Angriffsoberflächen gar nicht erst aufkommen zu lassen. Darauf arbeiten wir u. a. mit unserem Bürgerdialog hin. Das saarländische CISPA wird perspektivisch ein bundesdeutsches Helmholtz-Zentrum werden, ausgestattet mit sehr viel Geld. Wo liegen Ihre größten Herausforderungen? Mittels technologischen Fortschritts müssen wir beweisbar sichere und datenschutzfreundliche Systeme gestalten, die unserer Wirtschaft ein starkes und nachhaltiges Wachstum ermöglichen. Darüber hinaus wollen wir die besten ForscherInnen nach Saarbrücken ziehen. Damit sind wir in direkter Konkurrenz zu anderen internationalen Top-Forschungsinstituten. Gerade in der Wirtschaft geht es auch um sehr sensible Daten. Wie können auch kleine und mittlere Unternehmen diese schützen? Am wichtigsten ist auch hier die Awareness, die Bewusstmachung IT-sicherheitsrelevanter Fragestellungen und der sicherheitsbewusste Umgang mit Unternehmensdaten. Unternehmen sollten versuchen, Mindeststandards für IT-Sicherheit umzusetzen. Die Herausforderung für kleinere Betriebe, die keinen IT-Sicherheitsbeauftragten in Vollzeit beschäftigen können, besteht darin, die Qualität ihrer Leistungen aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die IT-Sicherheitsstandards umzusetzen. Hier müssen Strukturen geschaffen werden, um das Vorgehen zu vereinfachen.

Fragt man Unternehmen, ist der Bedarf an Unterstützung bei diesem Thema sehr groß. Hierfür haben das CISPA, saaris und die KWT vor einem Jahr die IT-Sicherheitsinitiative Saar ins Leben gerufen. Was kann diese für die saarländische Wirtschaft tun? Die IT-Sicherheitsinitiative Saar ist ein gutes Beispiel für die genannten Strukturen. Sie ist vor allem eine Austauschplattform für Unternehmen, Wissenschaft und Interessierte. Über Vortragsreihen und regelmäßigen Austausch stärkt sie den Wissenstransfer zwischen Forschung und Industrie und soll in Zukunft strukturelle Musterlösungen liefern, wie mit IT-Sicherheitsherausforderungen umgegangen werden kann. Gerade für KMUs bietet die Ini­ tiative also einen entscheidenden Mehrwert. Was muss die Politik tun, um die richtigen Rahmenbedingungen bei diesem wichtigen Thema zu setzen? Die Politik ist hier bereits auf einem guten Weg. Mit der Förderung der Kompetenzzentren für IT-Sicherheitsforschung und aktuell mit der Unterstützung der Einrichtung eines Helmholtz-Zentrums hier in Saarbrücken investiert sie in technologischen Fortschritt. So werden die notwendigen Voraussetzungen für hochkarätige Forschungsarbeit geschaffen.

KONTAKT saaris, Sabine Betzholz-Schlüter Tel.: 0681 9520-474, E-Mail: [email protected]

impuls

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saaris-DIENSTE AK TUELL

Vom Handwerks­betrieb zum innovativen Lösungsanbieter 2011 startete die Brabant und Lehnert GmbH nach der Übernahme des ehemaligen Handwerksbetriebs Fritz Fries Werkzeug- und Vorrichtungsbau GmbH mit den neuen geschäftsführenden Gesellschaftern Vincent Brabant und Bernhard Lehnert. Aus dem Waderner Handwerksbetrieb erwuchs mit Unterstützung von saaris ein erfolgreiches innovatives Unternehmen, das Komplettlösungen für Forschung und Entwicklung im Bereich des Werkzeug- und Vorrichtungsbaus anbietet.

Bernhard Lehnert (links im Bild) führt Jürgen Luckas von saaris durch seinen Betrieb

„Wir entwickeln und bauen Werk­ zeuge und Vorrichtungen für Zulieferer der Automobilindus­ trie und auch anderer Branchen“, bringt Bernhard Lehnert, Geschäftsführer von Brabant & Lehnert sein Geschäftsfeld auf den Punkt. Für große saarländische Kunden, wie ThyssenKrupp oder Eberspächer bieten er und etwa 120 Mitarbeiter Komplettlösungen für sehr anspruchsvolle und spezielle Anforderungen im Werkzeugbau von der Konstruktion bis zum Einbau der Werkzeuge und der Sicherung des ordnungsgemäßen Funktionierens.

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Erfolg durch Nischen in Forschung und Produktion „Mit den Preisen der internatio­ nalen Wettbewerber können wir nicht konkurrieren“, weiß der studierte Maschinenbauer, der erst in der zweiten Hälfte seines Arbeitslebens die Liebe zum Unternehmertum entdeckte. „Deshalb suchen wir uns unsere Nischen in der Forschung, Konstruktion und Produktion.“ Mit großem Erfolg. Denn außer den regionalen Großkunden interessieren sich mittlerweile auch andere große Hersteller wie Porsche oder VW für die Ideen des Mittelständlers. Schwerpunktmäßig geht es dabei um den Bau von Werkzeugen. Wie können Bleche und Kfz-Teile mit neuen Materialien oder neuen Werkzeugen leistungsfähiger gemacht werden? Wie weit kann Blech umgeformt werden, ohne zu reißen und irgendwann in der Praxis zu brechen? Mit solchen Fragen beschäftigt sich Brabant & Lehnert, entwickelt Ideen und experimentiert mit seinen mittlerweile zwölf Kon­ strukteuren und Ingenieuren. Genaue Prognostik durch ZIM-Projekt Unterstützt wird das Team um Bernhard Lehnert auch von saaris: „Beim Neuaufbau und der Reorganisation unseres Unternehmens konnten wir auf Beratungsleistungen von produktionstechnik.saarland zurückgreifen. Etwa die Durchführung eines Innovationschecks im eigenen Haus mit dem Aufzeigen von Handlungsfeldern und konkreten Empfehlungen für bestimmte Unternehmensbereiche“, so der Geschäftsführer. Nach einem

Technologiescreening und der Eingrenzung verschiedener Möglichkeiten wurde gemeinsam mit der Universität des Saarlandes ein Entwicklungsprojekt umgesetzt. Das sei für ihn gelebter Technologie-Transfer. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Konkret geht es bei dem ZIMProjekt um die Entwicklung einer Simulations-Software, die prognostizieren kann, wie sich Rohre bei Umform- und Biegevorgängen verhalten werden. Wo früher bis zu zehn Versuche mit erheblichem Personalaufwand und Materialverschleiß gefahren werden mussten, reduziert sich der Aufwand um ein Vielfaches durch den Einsatz der Simula­ tion. Außerdem wird der Einstieg in neue Märkte möglich, weil sich das Risiko minimiert. Wachstum durch MitarbeiterWissen Zukünftig planen Brabant & Lehnert, das Wissen und die Ideen der Mitarbeiter noch stärker in die Planung miteinzubinden: „Das Wissen, das wir benötigen, wird immer spezieller. Wir müssen unser Know-how im Unternehmen halten. Deshalb werden wir weiter nach Nischen suchen, in enger Kooperation mit unseren Auftraggebern und mit Nutzung der Mitarbeiterpotenziale.“ Eine sichere und stetige Art des Wachstums.

KONTAKT saaris, Jürgen Luckas Tel.: 0681 9520-493 E-Mail: [email protected]

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saaris-DIENSTE AK TUELL

Zuschuss für Berufsanerkennung: Wir beraten Sie!

Christoph Klos leitet bei saaris das Welcome Center Saarland

Der Anerkennungszuschuss richtet sich an Fachkräfte, die ihren im Ausland erworbenen Berufsabschluss anerkennen lassen möchten und keine anderweitige Unterstützung bekommen. Vor allem Beschäftigte, die unterhalb ihrer abgeschlossenen Qualifikation arbeiten und nur ein kleines Einkommen erzielen, können die Kosten für das Anerkennungsverfahren (Gleichwertigkeitsfeststellung) erstattet bekommen.

KONTAKT saaris, Christoph Klos Tel.: 0681 9520-457 E-Mail: [email protected]

Die bei saaris angesiedelte Servicestelle zur Erschließung ausländischer Qualifikationen SEAQ berät Beschäftigte und Arbeitgeber. Von dem Anerkennungszuschuss können Personen profitieren, die einen formalen Berufsabschluss im Ausland erworben haben und ein Anerkennungsverfahren in Deutschland starten wollen, seit mindestens drei Monaten ihren Aufenthalt bzw. Hauptwohnsitz in Deutschland haben – unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit oder ihrem Aufenthaltsstatus, nicht ausreichend eigene finanziel­ le Mittel haben und die die Kosten nicht durch die Agentur für Arbeit, das Jobcenter oder durch entsprechende Förderprogramme der Länder gefördert bekommen. Erstattet werden Kosten für Gebühren und Auslagen des Anerkennungsverfahrens (der Gleichwertigkeitsfeststellung), Kosten für Übersetzungen, Beglaubigungen von Zeugnissen und Abschlüssen sowie Gutach-

Förderer

In Kooperation mit

ten, Kosten für die Beschaffung von notwendigen Nachweisen, Kosten für Qualifikationsanalysen und Fahrtkosten. Der Anerkennungszuschuss beträgt maximal 600 € und muss nicht zurückgezahlt werden. Anträge können für Gesamtkosten ab 100 € gestellt werden. Nicht gefördert werden Anpassungsmaßnahmen oder vergleichbare Maßnahmen, Lernmittel, Prüfungsgebühren, Kosten der Lebenshaltung und Betreuungskosten, Sprachkurse und entsprechende Prüfungsgebühren, Kosten und Gebühren für die Berufszulassung wie z. B. die Ausstellung eines Führungszeugnisses oder eines ärztlichen Attests sowie Leistungen, die im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktförderung oder zur Eingliederung in Arbeit erbracht werden. Die Servicestelle unterstützt bei der Antragstellung und reicht den Antrag ein. Der Anerkennungszuschuss wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.

So gelingt die Azubi- und Personalgewinnung in der Hotel- und Gastronomiebranche Die Hotel- und Gastronomiebranche zählt zu den wichtigsten Branchen im Land. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigt, dass es zunehmend schwerer fällt, qualifizierte und motivierte Azubis sowie Fach- und Führungskräfte zu gewinnen. Entsprechend wichtig ist die Antwort auf die Frage, wie die Azubi- und Personalgewinnung in der Hotelund Gastronomiebranche gelingt. Die kostenfreie Veranstaltung am 7. September 2017, 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr im Hotel am Triller in Saarbrücken, bietet die Chance, die Suche nach Fachkräften mithilfe themenspezifischer Praxisbeispiele zu erleichtern.

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Programm Statements von Wirtschaftsstaatssekretär Jürgen Barke und Gudrun Pink, Präsidentin des DEHOGA Saarland e. V. Azubis gewinnen, begeistern und langfristig halten: So geht‘s! Thomas Pütter, Geschäftsführer Nells Park Hotel & Denk Neu Unternehmensberatung, Trier Mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur: Erfolgsgarant für das Finden und Binden von Azubis und neuen Mitarbeitern Michael Buchna, Landhotel Zur Saarschleife, Orscholz

Innovative Arbeitszeitplanung als branchenspezifischer Arbeitgeberattraktivitäts-Vorteil Björn Gehl-Bumb, Hotel am Triller, Saarbrücken Podiumsdiskussion Arbeitgeberattraktivität in der Hotel- und Gastronomiebranche: Besser als ihr Ruf? Schlusswort Dr. Anselm Römer, Wirtschaftsministerium

KONTAKT saaris, Christoph Esser Tel.: 0681 9520-440 E-Mail: [email protected]

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Quelle ©ESA/ATG medialab

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saaris-DIENSTE AK TUELL

Deutschland-Premiere: Workshop “How to do business with ESA?” Die Europäische Weltraumorganisation ESA vergibt jährlich Aufträge von über fünf Mrd. Euro, auch an kleine und mittlere Unternehmen, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen an vielfältigen Projekten mitarbeiten können. Der Regionalverband Saarbrücken bietet am 22. September 2017 gemeinsam mit der ESA, saaris sowie dem Eurodistrict SaarMoselle für Unternehmen der grenz­ übergreifenden Region erstmals einen Workshop an, der über das Bewerbungs- und Vergabeverfahren sowie Regularien der Auftragsabarbeitung informiert. Dies ist der erste Workshop dieser Art in Deutschland. Gerade in den zukunftsorientierten Bereichen der Materialwissenschaften und IT bzw. der raumfahrtbasierten Anwendungen gibt es in unserer Region viel Potenzial. Jens Kauffmann (Leiter des Büros für KMU-Angelegenheiten in der ESA-Zentrale Paris) und weitere, hochkarätige Vertreter der europäischen Raumfahrtbranche werden über vielfältige Fragen der Zusammenarbeit mit Unternehmen referieren, die diversen Marktentwicklungen erklären und für detaillierte Auskünfte zur Verfügung stehen. Eine wirtschaftliche Zusammen­ arbeit mit der ESA, dem DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) und der Raumfahrt-Anwenderbranche birgt große Chancen für neue Kontakte, vielleicht auch für un­ gewohnte Kooperationsformen, auf jeden Fall aber wirtschaftliche Chancen auch für Ihr Unternehmen. Der Workshop findet ab 9:00 Uhr im vhs-Zentrum am Saarbrücker Schlossplatz statt.

KONTAKT saaris, Jürgen Luckas Tel.: 0681 9520-493 E-Mail: [email protected]

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MEHR ZU KOOPERATIONSMÖGLICHKEITEN ZWISCHEN RAUMFAHRT UND WIRTSCHAFT AUF WWW.ESA.INT/ INDUSTRY UND WWW.DLR.DE

GASTBEITRAG

Raumfahrt: Industriezweig, bei dem alle gewinnen können Die Raumfahrt entwickelt sich seit einigen Jahren nahezu unbemerkt zu einem neuen wirtschaftlichen Hoffnungsträger der saarländischen Industrie. Die ganze Großregion birgt ein riesiges Potenzial für raumfahrtbezogene Anwendungen wie Navigation, Satelliten-Telekommunikation, Geoinformation oder Erdbeobachtung. Mehr als 50 Unternehmen und Forschungsinstitutionen aus der Region arbeiten schon jetzt im Bereich der Raumfahrt. Die Euro-Space-Days 2014 und 2017 haben gezeigt: Hier kann etwas ganz einzigartiges entstehen ­– dank einer weltweit renommierten IT-Branche sowie Forschungsinstituten und Unternehmen, die sich mit Materialforschung, Künstlicher Intelligenz oder Robotik beschäftigen. Das ist es, was die Raumfahrt benötigt. Eine Win-Win-Situation also. Entstanden aus einer kleinen Idee entwickelt sich derzeit eine umfangreiche Kooperation, verbunden mit einem echten Mehrwert für die regionale Wirtschaft, für die Hochschulen und auch für die vielen Studierenden in unserer Großregion. Waren es zu Beginn der Regio­ nalverband und die Europäische Raumfahrtorganisation ESA, sind nun das Land, die Universität des Saarlandes und der Eurodistrict SaarMoselle dazu gestoßen. Gemeinsam sind wir stark und können als kleine Region mitten in Europa viel bewirken. Mehr als fünf Mrd. € investiert die ESA in die europäische Raumfahrt. Sie sucht Unternehmen und Forschungsgruppen, die in den Bereichen IT, Luft- und Raumfahrt, Verkehr, Energie, Sicherheit, Meeresumwelt, Atmosphäre oder Klima arbeiten. Die Spezialisten der ESA wissen, dass gerade in kleinen und mittleren Unternehmen häufig Lösungen für ihre Fragestellungen zu finden sind. Und ganz bestimmt auch im Saarland. Es gibt bereits eine Reihe von Unternehmen, die einen erheblichen Anteil an unseren Reisen ins Weltall leisten. Und Europas Raumfahrt bietet ein enormes Entwicklungspotenzial für unsere Firmen, aber auch für junge Nachwuchskräfte. Das sollten wir nutzen!

Peter Gillo Regionalverbandsdirektor

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saaris-DIENSTE AK TUELL

Neustart: Jetzt unabhängige SHG auf Erfolgskurs Scheinbar vor dem Aus wagten die beiden Geschäftsführer des Saarlouiser Stahlhandelsunternehmens SHG 2016 den Schritt in die Selbstständigkeit. Schwarze Zahlen, Investitionen und ein Mitarbeiter-Wachstum zeigen, dass es der richtige Weg war. saaris unterstützte das Unternehmen bei der Erstellung eines überzeugenden Business­ plans, der als Basis für Verhandlungen mit den Kreditgebern diente. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, erklärt ein entspannter Jörg Schneider, einer der beiden Geschäftsführer der heute unabhängigen SHG Saarländische Handelsgesellschaft mbH. Ende 2015 sah das noch ganz anders aus. Der KNAUF-Interfer-Konzern wollte seine Sparte Stahlhandel, die SHG, verkaufen oder schließen. Das hätte gut 50 Mitarbeiter den Job gekostet. Jörg Schneider, der schon seit 28 Jahren im Unternehmen tätig ist und seine Kollegin Dr. Petra Kirchhausen, beide damals in Führungspositionen, entschieden sich, den Sprung ins kalte Wasser gemeinsam zu wagen. „Es war die richtige Entscheidung, aber es war ein steiniger Weg, den wir nicht allein gehen konnten“, so Schneider. Unterstützung erhielten sie unter anderem von saaris: Mit Hilfe des Beratungsprogramms Saarland wurde ein Zukunftskonzept erstellt, das die vorhandenen Zweifel bei Kreditgebern und Versicherungen ausräumen konnte. „Letztendlich war es die Kreissparkasse Saarlouis, die ihr Vertrauen in uns setzte. Mit Transparenz und Dialog mit allen Seiten konnten wir unsere Geschäftspartner überzeugen.“ Viel Vertrauen erhielten die beiden Gründer von ihren Kunden und Lieferanten: „Große Lieferanten haben uns aktiv

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v.l. Peter Schommer (saaris) im Gespräch mit Jörg Schneider

unterstützt. Hier konnten wir von den guten Beziehungen der Vergangenheit profitieren“, so Schneider. Stahllogistik und Bearbeitung auf großer Fläche Während Jörg Schneider über die letzten eineinhalb Jahre spricht, fahren große LKW und sogar ein Zug auf das weite Gelände und in die riesige Halle. Stahlbleche in unterschiedlichen Größen und Dicken werden angefahren, abgeladen, bearbeitet, aufgeladen und wieder abgefahren. Mitarbeiter arbeiten konzentriert, engagiert und ruhig mit Hilfe von Magnetkränen und moderner Maschinen. Auf dem Weg zum attraktiven Arbeitgeber Heute läuft es bei SHG sehr rund. Die Plangrößen werden immer übertroffen, erste größere Investitionen in moderne Anlagen konnten getätigt werden, Arbeitsplätze sind gesichert. Die Zahl der Mitarbeiter stieg in den acht Monaten von 42 auf 49.

Darüber hinaus bildet die SHG im kaufmännischen und gewerblichen Bereich sieben Azubis aus. Auch für die Belegschaft änderte sich seit 2015 einiges: Eigenverantwortung und Eigenständigkeit stiegen, genauso wie die Motivation. „Wir sind auf dem Weg zum attraktiven Arbeitgeber“, so Schneider stolz. Bewerbungen von außen sprechen dafür. Sehr bewusst sind sich die beiden Geschäftsführer aber, dass sie diesen Weg alleine so nicht geschafft hätten: „Wir waren auf die Unterstützung anderer angewiesen. Alleine geht heute nichts mehr. Vertrauen ist dabei ein hohes Gut. Wir haben es bei Lieferanten, Banken und Kunden. Das wollen wir behalten.“ Als klaren Wettbewerbsvorteil sehen beide die hoch motivierten Mitarbeiter: „Wir haben echt eine tolle Mannschaft!“

KONTAKT saaris, Peter Schommer Tel.: 0681 9520-444 E-Mail: [email protected]

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saaris-DIENSTE AK TUELL

Industrial IT-Security – Organisatorische Herausforderungen und Maßnahmen Der neue saaris-Arbeitskreis „Industrial IT-Security“ trifft sich am 28. September 2017, um die organisatorischen Aspekte, Herausforderungen und Maßnahmen der IT-Sicherheit in Produktionsanlagen und technischen Infrastrukturen aus dem Blickwinkel der in der Unternehmenspraxis vorhandenen Fragestellungen zu diskutieren. Derzeit umfasst der Arbeitskreis zehn Unternehmen. Sie wollen die Plattform zukünftig zur Diskussion IT-Sicherheitsrele-

KONTAKT saaris, Sabine Betzholz-Schlüter Tel.: 0681 9520-474, E-Mail: [email protected]

vanter Themen, zur Vernetzung, zum Erfahrungsaustausch und zum Wissensaufbau nutzen. Ein besonderer Fokus soll dabei auf Anwendungsfällen aus der Praxis sowie der Bearbeitung von Problemstellungen in Unternehmen liegen. Der Arbeitskreis richtet sich insbesondere an Industrie- und produzierende Unternehmen, Energieerzeuger und Versorgungsunternehmen sowie Stadtwerke und Infrastrukturunternehmen. Er trifft sich sechs Mal im Jahr unter der fachlichen Leitung von Michael Krammel, Geschäftsführer der KORAMIS GmbH. Die Teilnahmegebühr für die beiden Treffen in 2017 beträgt 298 €, ab 2018 für jähr-

Quelle ©fotolia/momius

lich sechs Treffen 895 € für bis zu drei Teilnehmer je Unternehmen. Interessenten finden weitere Informationen und ein Anmeldeformular auf www. it-sicherheit.saarland.

Internationaler Reinraum-Tag Erstmals bieten saaris-Außen­ wirtschaft und healthcare. saarland gemeinsam mit dem CleanRoomNet e. V. einen internationalen Reinraum-Tag an. Die Veranstaltung, gleichzeitig die 9. Auflage des saarländischen Reinraum-Tags, findet am 24. Oktober 2017 im Centrum für Freizeit und Kommunikation der Lebenshilfe in Spiesen-Elversberg statt und richtet sich an alle, die Reinräume benötigen, mit Reinräumen arbeiten, Reinräume planen oder Interesse an dem Thema haben. Der Tag startet mit einer imaginären „Reise durch den Reinraum“, in deren Verlauf Experten zu den verschiedenen Bereichen und zu neuen Entwicklungen in der Reinraumtechnik informieren. Anschließend steht ein geführter Besuch im Reinraum des WZB – Werkstattzentrum für behinderte Menschen der

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Lebenshilfe gGmbH auf dem Programm. Der Nachmittag steht dann ganz im Zeichen der Internationalität: Im Rahmen eines B2B-Matchmakings haben die Teilnehmer die Möglichkeit, neue Geschäftskontakte mit Unternehmern aus Frankreich, Luxemburg und Polen zu knüpfen. Bis zu sechs individuelle Gesprächstermine können bis unmittelbar vor der Veranstaltung über die Website gebucht werden – einfacher und bequemer geht es nicht! Anmeldungen sind ab sofort ausschließlich über die Website des Events möglich. Weitere Informationen auf: https://www.b2match.eu/reinraumtag2017

KONTAKT saaris, Raphaela Adam Tel.: 0681 9520-480 E-Mail: [email protected]

Jetzt im Sommer! Die CEBIT in Hannover findet 2018 erstmals im Juni statt und verspricht mit ihrem neuen Konzept mehr Aufmerksamkeit, mehr Leads und mehr Erlebnis. Termin: 11. bis 15. Juni 2018. Der Saarland-Gemeinschaftsstand wird sich im Bereich d!conomy befinden, wo Themen wie Data-Management, Digital Office & Processes bis hin zu Infrastructure, Security und Communication abgebildet werden. Im Rahmen einer für Oktober geplanten Informationsveranstaltung (Datum und Einladung folgen noch) werden saaris und die Deutsche Messe AG ausführliche Informationen zum neuen CEBIT-Konzept sowie zu den Teilnahmenbedingungen auf dem Saarlandstand liefern.

KONTAKT saaris, Sonia Lebouc Tel.: 0681 9520-481 E-Mail: [email protected]

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Start-up-Center Neunkirchen: Innovative Ideen fördern „Klugen Köpfen geben wir den notwendigen Raum.“ Mit diesem Motto startete im April das neue Start-up-Center in Neunkirchen. Von Anfang an mit großem Erfolg.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger am 3. Juli 2017 mit drei Gründern des neuen Start-up-Centers im Landkreis Neunkirchen: v.l. Nebras Darab, Anika Meyer und Michael Loch (Foto: Dirk Guldner)

Drei Jungunternehmer sitzen bereits in den großzügigen und attraktiv gestalteten neuen Büros an der Neunkircher Bliespromenade. Umringt von neuester Technik, einer professionellen Infrastruktur und unterstützenden Kollegen der Wirtschaftsförderung des Landkreises Neunkirchen (WFG), macht es den neuen Selbständigen Spaß, mit ihrem ersten eigenen Unternehmen durchzustarten. „Gründer/innen müssen dabei nicht unbedingt jung an Jahren sein“, so die Projektmanagerin Petra Müller. „Es geht uns um eine gute Idee, die nachhaltig zum unternehmerischen Erfolg führen kann.“ Hat es eine Geschäftsidee erst einmal in dieses Planungsstadium

KONTAKT saaris, Peter Schommer Tel.: 0681 9520-444 E-Mail: [email protected]

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geschafft, können Gründer die Büros und Infrastruktur in dem neuen Start-up-Center für sechs Monate mietfrei nutzen und sich frei entfalten. Nach dieser Zeit erhalten sie von der WFG weitere Unterstützung bei der Suche nach neuen Gewerberäumlichkeiten. In der Praxis sind die Serviceleistungen für die jungen Gründer vielfältig. Sie erhalten, je nach Bedarf, individuell große Büros, nutzen Besprechungsräume, erhalten Zugang zum Netzwerk, können Veranstaltungen und Workshops besuchen.

Beratung und Begleitung von Anfang an auch durch saaris Die Mieter im neuen Start-upCenter in Neunkirchen profitierten auch von saaris-Dienstleistungen – dazu gehören Beratungsgespräche, eine intensive Betreuung von der Idee bis zur Gründung, von der Ausarbeitung eines Businessplans bis zur Beantragung eines Gründer­ kredites. So wie Michael Loch, der mit seiner Firma Attract Interest (www.attract-interest. de) Online-Marketing und Webdesign anbietet. Wir sprachen mit ihm:

Ganzheitlich betreuter Start ins Geschäftsleben Fünf Büros stehen Gründern im Landkreis Neunkirchen zur Verfügung. Klaus Häusler, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung des Landkreises Neunkirchen, vergleicht sie gerne mit einem Gewächshaus für junge Pflanzen: „Hier erhalten Gründungswillige einen ganzheitlich betreuten Start ins Geschäftsleben. Und so wie junge Erwachsene müssen sie irgendwann in die Freiheit und damit auf den freien Markt entlassen werden.“ Auch dann werden die Jungunternehmer nicht alleine gelassen. Ziel sei es, dass sie danach im Landkreis Neunkirchen sesshaft werden: „Damit hoffen wir, gewerbliche Leerstände in der Region mit unseren neuen Start-ups zu füllen“, so Häusler. „Wir dürfen nicht vergessen, dass die Starter von heute die Unternehmer von morgen sind“, fügt Petra Müller an.

Was schätzen Sie ganz besonders am Start-up-Center? Ich bin hier nicht allein im Home-Office, sondern kann mich austauschen, andere Meinungen hören und erfahre viel Unterstützung. Das hat mir den Start sehr erleichtert. Würden Sie nach fast sechs Monaten sagen, es hat sich gelohnt? Auf jeden Fall. Man könnte im Resümee sagen, ich habe hier einen Türöffner in die Businesswelt auf dem Silbertablett erhalten. Wie geht es ab Oktober für Sie weiter? Im Moment bin ich dabei, an meinem eigenen Marketing-Konzept zu arbeiten, fleißig zu netzwerken und Kontakte zu knüpfen. Ich hoffe, dass ich mir bis Oktober – was ja nicht mehr lange hin ist – einen Kundenstamm aufgebaut habe und dass das Geschäft dann richtig im Fluss ist. Ich bin da guter Dinge.

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saaris-DIENSTE AK TUELL

Informationsflut bewältigen: Arbeitskreis Lohn und Steuern Die Unternehmensbereiche Lohn und Steuern sind einem ständigen Wandel unterworfen. Schwierig für Unternehmer und ihre Mitarbeiter, in diesem Dschungel den Überblick zu behalten. Mit dem saaris-Arbeitskreis „Lohn und Steuern“ aber kein Problem. Die Informationsflut und „Änderungswut“ des Gesetzgebers zu bewältigen und in das Tagesgeschäft zu integrieren ist für die Verantwortlichen im Mittelstand zum gravierenden Problem geworden. Wesentliche von unwesentlichen Informationen zu trennen, raubt eine Unmenge kostenintensiver Arbeitszeit. Hier setzt der Arbeitskreis „Lohn und Steuern“, organisiert von saaris, an. „Wir selektieren und präsentieren den Teilnehmern, praxisgerecht aufbereitet, alle wirklich notwendigen Neuerungen und Änderungen zu den Themen Praktische BWL, Lohnsteuerpraxis, Sozialversicherung, Steuergesetzänderungen und Buchhaltung“, resümiert Arbeitskreisleiter Ralf Gabriel, Steuerfachwirt und Betriebswirt aus Trier, die theoretischen Themeninhalte des Arbeitskreises. Er weiß, dass es immer unterschiedliche Blickwinkel auf gleiche Sachverhalte gibt: „Je nachdem, ob eine Situation aus Sicht des Arbeitsrechts, Sozialversicherungsrechts oder aus

dem Blickwinkel der Löhne und Steuern gesehen wird, unterscheiden sich die Entscheidungen. Das macht das Gesamtthema sehr komplex.“ Genau daran arbeiten die Teilnehmer im Arbeitskreis Lohn und Steuern. Sie erhalten theoretische Informa­ tionen in kompakter Form, ohne umfangreiche Internetrecherche oder mühselige Literatursuche.

Zufriedene Teilnehmerinnen des saaris-Arbeitskreises. Im Hintergrund: AK-Leiter Ralf Gabriel und Anja Schönberger (saaris)

Relevante Fakten bündeln und damit Zeit und Aufwand sparen Gabriele Jung von der KM Logistik Service GmbH profitiert schon länger davon: „Durch den Arbeitskreis sind wir immer auf dem neuesten Stand. Eine umfangreiche Recherche wäre in unserem Arbeitsalltag viel zu aufwändig. An den Nachmittagen des Arbeitskreises können wir die für uns relevanten Themen und Fakten herausholen und damit Zeit und Aufwand sparen.“ Welche das sind, entscheiden die Teilnehmer gemeinsam mit dem Arbeitskreisleiter. Aus der Praxis für die Praxis, so das Motto.

Umwelt Forum Saar: Umweltrecht Zum Ende der Legislaturperiode hat die Bundesregierung für zahlreiche Gesetze und Verordnungen den Weg frei gemacht, die noch in diesem Jahr in Kraft treten. Das Umwelt Forum Saar am 12. September 2017 (17:00 Uhr bis 19:00 Uhr in der IHK Saarland) widmet sich zwei Verordnungen, die für Unternehmen sehr wichtig sind: - AwSV (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen): Sie ersetzt die bisherigen unterschiedlichen Regelungen in den 16 Bundesländern. Betroffen sind Betreiber von Anlagen, die mit wassergefährdenden Stoffen umgehen. Referent: Dr. Dieter Frank, Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz - 42. BImSchV (Verordnung über Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider): Sie regelt den Betrieb und die Überwachung von Kühlanlagen, Kühltürmen und Nassabscheidern, die Wasser verwenden und dieses in Kontakt mit der Umgebungsluft bringen. Anlass waren mehrere Fälle von Legionellen in Deutschland. Referent: Ray Harald Puth, Bacto Control GmbH, Saarbrücken

KONTAKT saaris, Peter Schommer Tel.: 0681 9520-444 E-Mail: [email protected]

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„Mundgerechte“ Darreichung theoretischer Fakten Außer der Theorie und damit den neuesten Ergebnissen arbeite der Arbeitskreis sehr praxisorientiert, so Ralf Gabriel, der seine Inhalte „mundgerecht“ darreiche. Die Teilnehmer könnten zudem jederzeit eigene Fälle und Praxisbeispiele ansprechen. Dieses Angebot wird gern und vielfach angenommen: „Auf diese Weise lernen wir zahlreiche unterschiedliche Fälle kennen, wie sie real im Unternehmens­ alltag auftreten, können aus unserer eigenen Praxis berichten oder lernen, wie andere Betriebe Herausforderungen lösen, vor denen wir ebenfalls stehen“, berichten Franziska Langen und Svenja Friedrich, die beide in der Personalabteilung der Lakal GmbH arbeiten. Besonders schätzen sie auch die Diskussio­ nen und den Erfahrungsaustausch untereinander. Für den Kursleiter, der als Dozent auch in anderen Institutionen lehrt, ist es wichtig, die Teilnehmer für die komplizierte Materie zu sensibilisieren: „Ich hoffe, der Arbeitskreis sorgt dafür, dass wenn eine bestimmte Situa­ tion oder ein bestimmter Fall im Unternehmen eintritt, der Teilnehmer richtig reagiert. So, als würde in diesem Moment eine Alarmglocke läuten.“ Und das branchenübergreifend, für kleine und mittlere Unternehmen.

KONTAKT saaris, Anja Schönberger Tel.: 0681 9520-441 E-Mail: [email protected]

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saaris-DIENSTE AK TUELL

Gelungener Technologietransfer mit medizinischen Assistenzsystemen Wenn sich ein Schreinermeister, ein IT-Unternehmen, die htw saar und saaris zusammentun, kann daraus eine tolle Entwicklung entstehen. So geschehen im Landkreis St. Wendel, wo heute zukunftsorientierte medizinische Assistenzsysteme entwickelt werden. Was haben die 1.A Connect GmbH (Nohfelden), der Sesselbauer Devita (Oberthal), die htw saar und saaris gemeinsam? Sie gestalten zusammen einen Technologietransfer zwischen Forschung und Wirtschaft, wie er erfolgreicher nicht sein könnte. „Unser Handwerksbetrieb ist schon seit langem spezialisiert auf Stühle und Sessel für die Pflege. Wir kennen den Markt und die Zielgruppe und wissen, wo die Wünsche unserer Kunden liegen“, so Frank Dewes, Geschäftsführer der Devita GmbH. „Gleichzeitig sind wir Softwarekunden von 1.A Connect, die individuelle Software-Lösungen für Unternehmen anbieten.“ Es lag also nahe, sich zusammen zu tun und zu überlegen, was die Pflegebranche in der Zukunft benötigt und wie man gemeinsam an innovativen Entwicklungen teilhaben könne. Innovative Produkte, entstanden aus der Kooperation von Forschung und Unternehmen Mit dem neuen Pflegesessel von Devita werden Vitalwerte pflegebedürftiger Menschen ermittelt und das Monitoring der Patienten vereinfacht. „Wir sind lieferbereit“, so das erfolgreiche Team nicht ohne Stolz. Und es geht weiter, geplant ist die Weiterentwicklung des Pflegestuhls mit der Integration einer Waage und einer Sprachsteuerung. Als Prototyp besteht auch „Easy-Trac“, ein preisgünstiges Tracking-System, das innerhalb von Gebäuden jeglicher Bauart funktioniert und auch in bereits bestehenden Gebäuden

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v.l. Dr. Thomas Siemer (saaris), Lisa Krautkremer (FITT), Frank Dewes (Devita GmbH), Professorin Astrid Mühlböck und Klaus Mühlböck (beide 1.A Connect GmbH), Prof. Dr.-Ing. Martin Buchholz (htw saar)

einfach nachgerüstet werden kann. Es verbindet unterschiedliche Technologien (z. B. RFID, Bewegungssensoren) zur Lokalisierung von Objekten und zur Betreuung von Personen. Easy-Trac ist zum Beispiel für das Wäschemanagement in einer Kranken- und Pflegeinstitution einsetzbar. Gesucht: Modellunternehmen, Evaluierung „Konkurrenzprodukte gibt es noch nicht“, haben die drei Projektpartner ermittelt. Aktuell arbeitet der Sesselbauer Devita an der ersten Kleinserie des Pflegesessels. „Noch ist der Sessel kein Medizinprodukt“, so Dewes. Die Umsetzung der medizintechnischen Anforderungen ist sehr komplex, langwierig und teuer, so der entwicklungsbegeisterte Geschäftsführer. Derzeit kostet der Pflegesessel etwa 5.000 €. Lieferzeit sind momentan noch vier bis sechs Wochen. Angestrebt wird nun der Zugang zur erfolgreichen Markteinführung. Geeignet dafür sind Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, ambulante Pflegestationen oder Therapiezen­ tren, die als Modellunternehmen fungieren könnten. Das Problem für die Entwicklung heute: Noch

werden Kosten wie beispielsweise für Hard- und Software nicht von den Krankenkassen übernommen. Doch bis das geklärt ist, entwickeln die begeisterten Tüftler schon weiter. Gearbeitet wird an einem weiteren altersgerechten Assistenzsystem: dem digitalen Rollator. Die Idee hierbei ist, dass der Rollator künftig nicht mehr nur Einkaufshilfe und Sitzbank ist, sondern durch Hightech-Accessoires zu einem altersgerechten Assistenzsystem wird. Die heutigen Ergebnisse sind Resultat der mehrjährigen intensiven Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen, der Forschungsgruppe RI-ComET unter Leitung von Professor Martin Buchholz und der Technologietransferstelle FITT gGmbH, beide htw saar. Dank der engagierten Projektarbeit und mit Unterstützung der Berater von saaris sind nun erste Prototypen einzigartiger, neuer Produkte entstanden, bereit für Produktion und Vertrieb. Weitere Informationen auf: www.healthcare.saarland

KONTAKT saaris, Dr. Thomas Siemer Tel.: 0681 9520-459 E-Mail: [email protected]

Ausgabe 9 | 2017

saaris-DIENSTE AK TUELL

Saarland-Gemeinschaftsstand auf der IAA Vom 14. bis 24. September 2017 ist automotive.saarland wieder mit einem Saarlandstand Teil der automobilen Welt auf der IAA Pkw in Frankfurt am Main. Organisiert wird der Gemeinschaftsstand von saaris. Die Fahrzeugmesse gilt als die weltweit wichtigste Automobilmesse. Auch in diesem Jahr präsentiert das Saarland einen Querschnitt seiner Kompetenzen. In Halle 4.0 (Stand A 26) sind neben dem Fahrzeugveredler Carlsson und dem Automobilzulieferer VOIT Automotive fünf saarländische Forschungseinrichtungen dabei. Außerdem ist der Verein

autoregion mit Unternehmen aus Rheinland-Pfalz vertreten. Am 14. September wird Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger den Stand besuchen. Zum Saarlandtag am 18. September, wird Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer erwartet. U. a. lädt sie um 14:00 Uhr gemeinsam mit dem ZF-Vorstandsvorsitzenden Dr. Stefan Sommer und dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Ford Werke GmbH, Gunnar Hermann, zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Zukunftsperspektiven und Herausforderungen der Automobilindustrie“ ein.

Die saarländischen Aussteller: - Carlsson Fahrzeugtechnik GmbH - VOIT Automotive GmbH - CISPA – Center for IT-Security, Privacy and Accountability - INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien - Universität des Saarlandes Lehrstuhl Computer Science and Computational Linguistics - htw saar – Forschungsgruppe Verkehrstelematik (VGVT) - htw saar – Fachbereich Ingenieurswissenschaften, Bereich Fahrzeugtechnik Weitere Informationen auf: www.iaa.de

Biokraftstoff für konven-­ tio­nelle Dieselmotoren Laut einer EU-Richtlinie wird herkömmlichem Pkw-Diesel sieben % Biodiesel beigemischt. Bis 2020 soll dieser Anteil auf zehn % steigen. Aus technischer Sicht ist dies jedoch schwierig: Biodiesel siedet bei höheren Temperaturen, was zu Problemen bei elektronischen Einspritzanlagen und Rußpartikelfiltern führen kann. Forscher aus Kaiserslautern, Bochum und Rostock haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie aus konventionellem Biodiesel bei niedrigeren Temperaturen einen Petrodiesel-ähnlichen Kraftstoff herstellen. Dieser kann unverdünnt in modernen Dieselmotoren zum Einsatz kommen. Die Forscher stellen ihre Arbeit in der renommierten Fachzeitschrift Science Advances vor. Biodiesel wird in Europa zum Großteil aus Rapsöl gewonnen. Chemisch gesehen besteht er aus langkettigen Kohlenwasserstoff-Verbindungen, sogenannten Fettsäuremethylestern. Er

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besitzt andere Eigenschaften als Diesel, der aus Mineralöl gewonnen wird. Der Siedepunkt ist zum Beispiel deutlich höher. Dadurch verdampft Biodiesel nur unvollständig und lagert sich auf Motorteilen ab. Dies macht ihn als alleinigen Kraftstoff ungeeignet. Einspritzpumpen, Dichtungen und Schläuche müssten anders konstruiert sein. „Autos, die mit reinem Biodiesel betankt werden, benötigen eigens dafür konzipierte Motoren“, sagt Professor Dr. Lukas Gooßen. Gemeinsam mit den Chemikern Kai Pfister und Sabrina Baader vom Sonderforschungsbereich „3MET“ der TU Kaiserslautern hat Gooßen eine Technik entwickelt, in der sie Biodiesel neuartig aufbereiten. „Wir überführen ein Gemisch aus Pflanzenfett-Restern und Bioethylen, eine weitere chemische Verbindung, fast ohne Energiezufuhr in einen Kraftstoff“, sagt der Professor. „Dieser kann unverdünnt in modernen Dieselmotoren verbrannt werden.“

Agostino Antonio Biafora und Annika Bernhardt vom Sonderforschungsbereich „3MET“ an der TU Kaiserslautern (Foto: TUK, Thomas Koziel)

Das Besondere an der neuen Technik ist, dass die Forscher die chemischen Eigenschaften des Gemisches gezielt verändern können. Darüber hinaus ist der Prozess recht umweltschonend: Es werden weder Lösungsmittel benötigt, noch entstehen Abfallprodukte. (Quelle: http://idw-online.de/de/ news676552) Weitere Informationen auf: www.automotive.saarland

KONTAKT saaris, Dr. Pascal Strobel Tel.: 0681 9520-492 E-Mail: [email protected]

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FÖRDERPROGRAMME/NEWS

Förderprogramme/News Land INTAKT: Ort im Land der Ideen

Drei Informatik-Institute der Saar-Universität ausgezeichnet

Das vom Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT, Sulzbach, koordinierte BMBF-Innovationscluster INTAKT zählt zu den 100 innovativen Preisträgern des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen 2017“. Eine Querschnittlähmung ist mit gravierenden motorischen Einschränkungen verbunden. Mit modernen Technologien können Betroffene künftig gelähmte Arme oder Hände wieder bewegen: Möglich machen soll das eine neue Generation interaktiver Mikroimplantate, an der im Innovationscluster INTAKT geforscht wird. Der Einsatz der Technik ist auch in anderen Bereichen geplant, etwa bei der Therapie von Tinnitus oder von Verdauungsstörungen.

Das Zentrum für Bioinformatik, die Computerlinguistik und das Forschungszentrum für IT-Sicherheit CISPA an der Universität des Saarlandes zählen zu den 100 innovativen Preisträgern des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen 2017“. Zum Jahresmotto „Offen denken – Damit sich Neues entfalten kann“ zeigen die Institute, wie durch Experimentierfreude, Neugier und Mut zum Umdenken zukunftsweisende Innovationen im Bereich Informatik entstehen können. Ausgezeichnet wurde das Projekt „AcListant“, in dem Saarbrücker Computerlinguisten um Professor Dietrich Klakow Assistenzsysteme für Fluglotsen intelligenter machen. Diesen Systemen fehlt bisher die Fähigkeit, die ausgetauschten Kurzsätze zu verstehen und zu verarbeiten. Die Computerlinguisten an der

Weitere Informationen auf: http://idw-online.de/de/news677064

Saar-Uni haben nun mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ein System entwickelt, das zuhört und mitdenkt. Professor Christian Rossow, gerade als einer der besten „Innovatoren unter 35“ geehrt, und seine Kollegen im CISPA wurden ausgezeichnet für „AmpPot“, ein Frühwarnsystem gegen Massenangriffe aus dem Internet. Die Forschergruppe um Professor Andreas Keller am Zentrum für Bioinformatik wurde ausgezeichnet, weil sie zusammen mit dem Diagnostikentwickler Curetis die umfassende Gen-Datenbank „Gear“ mit leistungsfähigen Algorithmen auswertet, um antibiotikaresistente und damit schwer behandelbare Bakterien früher zu erkennen. Weitere Informationen auf: www.aclistant.de/wp/ www.christian-rossow.de/publications/amppot-raid2015.pdf https://idw-online.de/de/news669246

Förderprogramme/News Bund Studie: Wie können KMU Korruption vorbeugen? Korruption durchzieht viele Bereiche, wie der Bericht der Anti-Korruptionsorganisation Transparency International jährlich zeigt. Um dagegen vorzugehen, gibt es in vielen großen Unternehmen Präventionsprogramme. In kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ist dies jedoch selten der Fall. Wie man es schafft, dass sich auch diese mit der Problematik befassen und Maßnahmen ergreifen, hat das Team um Prof. Dr. Tanja Rabl von der Technischen Universität Kaiserslautern im Rahmen des vom Bundesministerium für Bil-

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dung und Forschung geförderten Projekts „RiKo“ untersucht. Auf den Ergebnissen aufbauend hat es einen Workshop entwickelt, der KMU für das Thema sensibilisieren soll. Viele große Unternehmen setzen auf Präventionsprogramme, die ein Bündel vielfältiger Maßnahmen umfassen. Dies können verpflichtende Leitlinien sein, Schulungen für das Personal oder feste interne und externe Ansprechpersonen für die Korruptionsthematik. Anders sieht es in vielen KMU aus. „Korruption wird oftmals

nicht als Problem für das eigene Unternehmen wahrgenommen und das Risiko als sehr gering eingeschätzt“, sagt Professorin Tanja Rabl. „Auch heißt es von der Geschäftsführung öfter, dass alles familiär zugehe, man sich persönlich kenne und Korruption viel schneller auffallen würde als in Großunternehmen.“ Der Druck, der u. a. durch Lieferanten, Kunden, Banken, Investoren, Gesetzgeber und Öffentlichkeit entsteht, sei ein Kriterium für eine hohe Sensibilisierung. (Quelle: http://idw-online.de/de/ news678874)

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FÖRDERPROGRAMME/NEWS

Förderprogramme/News EU Das bei saaris angesiedelte Enterprise Europe Network (EEN) gibt eine eigene Publikation heraus. Der „Newsletter Enterprise Europe Network Rheinland-Pfalz/Saar“ informiert Unternehmen aus der Region darüber, wie sie von der EU profitieren können. Sie finden den Newsletter auf der Homepage von saaris im Menüpunkt „Publikationen“ bzw. auf www.een-rlpsaar.de und können ihn dort auch kostenlos abonnieren. Dort finden Sie auch die Kooperationsanzeigen unseres Netzwerks.

Stuttgart: Neue Partner im Bereich Elektromobilität finden! Die EVS 30 – Electric Vehicle Symposium & Exhibition ist vom 9. bis 11. Oktober 2017 der Treffpunkt für die gesamte Elektromobilitäts-Branche. Hersteller, Anwender und Entscheider können sich auf dem Messegelände in Stuttgart ein aktuelles Bild von allen Bereichen der Elektromobilität machen und neue Trends sowie Einsatzmöglichkeiten des elektrischen Antriebstrangs diskutieren. Im Rahmen der Veranstaltung organisiert

das Enterprise Europe Network eine Kooperationsbörse, zu der wir Sie herzlich einladen, um Ihre Ideen und Projekte zu besprechen und neue Partner zu finden (https://www.b2match. eu/evs30). Die Teilnahme an der B2B-Börse ist für Sie kostenfrei, aber jeder Teilnehmer muss mindestens für den Eintritt zur Ausstellung oder zur Konferenz aufkommen. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Leichtere Insol- Streitfälle venzverfahren besser regeln Die neuen Vorschriften zur Vereinfachung grenzüberschreitender Insolvenzverfahrentreten nun in der EU in Kraft und werden die Eintreibung von Forderungen in solchen Verfahren erleichtern. Dank der neuen Regeln sind Unternehmensumstrukturierungen und Rückzahlungsforderungen künftig leichter zu realisieren. In der Verordnung stehen Lösungsansätze für Kompetenzkonflikte und Normenkollisionen bei grenz­überschreitenden Insolvenzverfahren im Mittelpunkt. Darüber hinaus gewährleistet sie die Anerkennung von insolvenzbezogenen Urteilen in der ganzen EU. (Quelle: https://ec.europa.eu/ germany/news/grenz%C3%BCberschreitende-insolvenzverfahren-sind-jetzt-einfacher_de)

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Dank des europäischen Streitbeilegungsverfahrens können Verbraucher und Unternehmen nun grenzüberschreitende Streitfälle schneller und kostengünstiger regeln. Wenn z. B. ein Verbraucher online ein Paar Skier in einem anderen EU-Land kauft, die nie geliefert werden, und der Verkäufer sich weigert, ihm den Kaufpreis zu erstatten, kann der Verbraucher sich dieses Verfahrens bedienen. Mit dem neuen Verfahren wird die Obergrenze auf 5.000 € angehoben, damit es von noch mehr KMU genutzt werden kann. Das Verfahren ist außerdem noch einfacher geworden; der Kläger muss nicht mehr persönlich vor Gericht erscheinen. Darüber hinaus ist dafür gesorgt, dass die Gerichtskosten angemessen bleiben.

EU Brokerage Event über Key Enabling Technologies Die Nationalen Kontaktstellen Deutschland und Frankreich und das Enterprise Europe Network veranstalten am 17. Oktober 2017 eine Kooperationsbörse in Straßburg. Hintergrund ist das neue NMBP (Nanotechnologies and Advanced Materials, Biotechnologies, Advanced Manufacturing and Processing)-Work Programme 2018-2020 als Teil des EU-Forschungsrahmenprogramms „Horizon 2020“. Im Rahmen der Workshops werden die neuen Horizon 2020-Calls in den Key Enabling Technologies (KET) vorgestellt. Im parallel stattfindenden Brokerage Event haben die Teilnehmer die Möglichkeit, vorab ihr Profil online einzustellen, um vor Ort gezielte Gespräche mit potenziellen Konsortialpartnern zu führen. Die Veranstaltung richtet sich an Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Institute und FuE-interessierte Unternehmen aus den Bereichen: Nanotechnologie und moderne Werkstoffe, Biotechnologie, moderne Herstellungsund Verarbeitungstechnologien, Energieeffizienz in Gebäuden, Factories of the Future, Nachhaltige Prozessindustrie und Innovation Hubs. Um Anmeldung wird gebeten auf www.b2match. eu/kets2018. Die Nachfrage wird voraussichtlich wieder groß sein, darum ist eine zeitnahe Registrierung ratsam. Leider wurde die Anmeldung im letzten Jahr vorzeitig geschlossen, da die Kapazitäten schon vorher erschöpft waren. Weitere Informationen auf: www.een-rlpsaar.de

KONTAKT saaris, Carine Messerschmidt Tel.: 0681 9520-452, E-Mail: carine. [email protected]

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NEUES AUS SA ARL ÄNDISCHEN FIRMEN

Manager-Magazin: gral Das BeraterTeam ist Top-Consultant 2017

Nanogate erhält German Brand Award

© Nanogate Textile & Care Systems GmbH

Die Nanogate-Marke EMPIRE hat den renommierten German Brand Award, die Auszeichnung für erfolgreiche Markenführung in Deutschland, in der Wettbewerbsklasse „Excellence in Branding“ in der Kategorie „Sports and Outdoor Activities“ erhalten. Die Nanogate Textile & Care Systems GmbH, ein Tochterunternehmen der Nanogate SE, Göttelborn, bietet unter der Marke EMPIRE ein innovatives Oberflächensystem für Sneaker. Der EMPIRE Dirt Blocker, der EMPIRE Fresh Express und der EMPIRE Clean Keeper versprechen Pflege und Schutz für jeden Tag sowie auf Festivals, im Club oder im Skatepark. Mit EMPIRE hat Nanogate einen neuen Oberflächenmarkt für innovative Endanwendersegmente erschlossen und sich erfolgreich positioniert. Denn Sneakers sind für ihre Fans mehr als nur Schuhe – sie sind Kunst, Persönlichkeit und Life­style in einem. Die Marke EMPIRE symbolisiert und bedient dieses Lebensgefühl umfassend. Gleich aus welchem modernen Material-Mix: Leder, Synthetik, Canvas, Neopren oder Mesh, EMPIRE ist das Must-have für alle, die ihre Sneakers lieben. Weitere Informationen auf: www.nanogate.com www.empire-for-sneakers.com

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gral Das BeraterTeam, Saarbrücken, darf sich Top-Consultant 2017 nennen und zählt zu den Top Five Mittelstandsberatern in Deutschland. Das Ranking der zehn besten Berater wird exklusiv vom Manager Magazin veröffentlicht. Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung auf dem 4. Deutschen Mittelstands-Summit in Essen am 23. Juni 2017 gratulierte TOP CONSULTANT-Mentor und Bundespräsident a. D. Christian Wulff zu diesem Erfolg. Der bundesweite Beraterver­ gleich basiert auf einer wissenschaftlich fundierten KundenZufriedenheitsanalyse. Entscheidend für die Auszeichnung ist eine kundengerechte, mittel-

standsorientierte Beraterleistung. Erstmals ist jetzt mit gral ein saarländisches Beratungsunternehmen ausgezeichnet worden. Seit 2003 steht gral Start-ups und inhabergeführten KMU mit Rat und Tat zur Seite, wobei neben den wirtschaftlichen Aspekten die ganzheitliche Ausrichtung des Unternehmens berücksichtigt wird. Mit dem Ziel der nachhaltigen Unternehmenssicherung deckt gral versteckte Potenziale im Unternehmensumfeld auf und entwickelt Maßnahmen, um diese zu mobilisieren und auszuschöpfen. Weitere Informationen auf: www.gral-beraterteam.de

DIESE RUBRIK HABEN WIR FÜR MITTEILUNGEN SAARLÄNDISCHER UNTERNEHMEN EINGERICHTET

Sandra und Thomas Katmann von gral mit Bundespräsident a. D. Christian Wulff

German Brand Award für Viasit Der Rat für Formgebung hat die Viasit Bürositzmöbel GmbH, Neunkirchen, mit dem German Brand Award für „herausragende Markenführung“ in der Kategorie „Office und Stationery“ am Beispiel der Bürostuhl-Neuheit „Drumback“ ausgezeichnet. Der Drumback überzeugte durch seine innovative Design-Idee, in der Martin Ballendat die Vorteile des

Netzrückenstuhls mit denen des Polsterstuhls zu verbinden wusste. Der German Brand Award reiht sich in eine lange Liste von renommierten Designpreisen für Viasit-Produkte ein. Der „Drumback“ wurde auch für den „Green Product Award 2017“ nominiert. Weitere Informationen auf: www.viasit.com

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FORSCHUNG UND LEHRE

Neues von der Saar-Universität Potenzial für Innovationen bietet die anwendungsorientierte Forschung der Universität den saarländischen Unternehmen. Mit aktuellem Forschungswissen und Problemlösungen aus der Universität können auch kleine und mittlere Firmen Marktnischen besetzen und ihr Angebot erweitern – ein Plus für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. An der Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft eröffnet die Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer (KWT) Wege für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Sensorsystem für gute Luft in Innenräumen gewinnt europäischen „Nanofy!“-Wettbewerb Ein Sensorsystem, das kleinste Spuren von Luftschadstoffen zuverlässig aufspürt, haben Messtechniker der Universität des Saarlandes mit internationalen Partnern im Projekt „SENSIndoor“ entwickelt. Das kostengünstige System ermöglicht, Gebäude automatisch zu lüften, wenn die Schadstoffkonzentration zu hoch ist, und halbiert zugleich den Energieverbrauch des Gebäudes. Jetzt gewannen die Forscher hiermit den „Nanofy! Awarding the Best of the Best“-Wettbewerb beim EuroNanoForum 2017 auf Malta. In Innenräumen herrscht bei geschlossenen Fenstern schnell dicke Luft. Nicht nur, dass die Luft verbraucht und mit zu viel Kohlendioxid angereichert sein kann, was die Insassen müde und unkonzentriert macht. Auch Möbel, Kleber, Lacke dünsten mitunter Schadstoffe aus, die die Hausbewohner mit der Atemluft inhalieren. Für menschliche Nasen kann das völlig unbemerkt vor sich gehen. Denn schlecht riechen muss schlechte Luft nicht. „Flüchtige organische Verbindungen wie Formaldehyd, Benzol oder Naphthalin dünsten aus Möbeln, Teppichböden, Wandfarben oder Lacken aus und reichern sich in Innenräumen an.Auch gesundheitsschädliche Konzentrationen sind für den Menschen geruchlos“, sagt Professor Andreas Schütze, Gassensor-Experte an der Universität des Saarlandes. Zusammen mit der Firma 3S GmbH, die sich vor Jahren

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Als „Innovator unter 35“ ausgezeichnet

aus seinem Lehrstuhl heraus gegründet hat, entwickelte der Messtechniker mit internationalen Partnern aus Forschung und Wirtschaft im EU-geförderten Projekt „SENS­Indoor“ Sensorsysteme für Luftschadstoffe. Sie sollen in Zukunft in Innenräumen rund um die Uhr gleichbleibend für gute Luftqualität sorgen. „Wenn die Luft im Raum zu schlecht wird, die Sensoren also Schadstoff-Konzentrationen messen, die bestimmte Grenzwerte übersteigen, sorgt eine ausgeklügelte Lüftungstechnik über die Klimaanlage automatisch für Frischluft“, erläutert Schütze. (Quelle: http://idw-online.de/de/ news677295)

Prof. Dr. Christian Rossow (Foto: Manuela Meyer)

Professor Andreas Schütze forscht mit internationalen Wissenschaftlern (hier mit Donatella Puglisi von der Universität Linköping) an Gassensorsystemen. (Foto: Oliver Dietze)

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg gehört ebenso zu den Preisträgern wie Larry Page und Sergey Brin, die Google zum internationalen Softwarekonzern machten. „Innovatoren unter 35“, kurz TR35, ist ein globaler Wettbewerb der besten Technologie-Talente, initiiert vom US-amerikanischen Magazin MIT Technology Review. Zu den Preisträgern der deutschen Ausgabe des Wettbewerbs gehört nun auch Christian Rossow, Informatik-Professor an der Universität des Saarlandes. Am Forschungszentrum für IT-Sicherheit CISPA entwickelt der 32-jährige Informatiker neuartige Methoden, um Cyberkriminelle auszuspionieren und so frühzeitig vor deren Angriffen zu warnen. (Quelle: http://idw-online.de/de/ news676337) Weitere Informationen zur KWT auf: www.kwt-uni-saarland.de

KONTAKT KWT, Axel Koch Tel.: 0681 302-2656 E-Mail: [email protected]­­land.de

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FORSCHUNG UND LEHRE

Neues von der htw saar Sie suchen die direkte Verbindung aus einer Hand zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und dies über den Weg der angewandten Forschung und Entwicklung? Wenden Sie sich an FITT (www.fitt.de)! Die FITT gGmbH ist gleichzeitig Schnittstelle und Katalysator der Technologie-Entwicklung an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar).

Vom Studienprojekt zum eigenen Unternehmen

Das Team von Say Holo mit dem ersten Prototypen der Hologramm-Grußkarte

Im Rahmen des Projektes „5 Euro StartUp“ an der htw saar fand der Traum vom eigenen Unternehmen seinen Ursprung. Rund zwei Jahre später bereitet sich das Team nun auf eine Ausgründung vor. Durch eine glückliche Fügung trafen sich im gemeinsamen Studienprojekt die richtigen Personen, die zunächst Ideen miteinander austauschten, Kompetenzen bündelten und sich schließlich als „Say Holo“ vornahmen, eine in ihrer Form

einzigartige Glückwunschkarte zu entwickeln. Im Fokus stand dabei Traditionelles mit Neuem zu verbinden und das bewährte Konzept der Grußkarte zu digitalisieren. Das Ergebnis nach nur einem Semester: Eine Grußkarte mit einem integrierten, zusammenfaltbaren Polymerglasprisma, die so auf einem Smartphone platziert wird, dass durch Reflektion des abgespielten Videos im Zentrum des Prismas die Illusion eines dreidimensio­ nalen Hologramms entsteht. Das Say Holo-Team verfolgt eine klare Mission: Personalisierte Hologramm-Botschaften für Jedermann. Nach dem positiven Feedback und der Auszeichnung mit dem Innovationspreis der Saarländischen Investitionskreditbank (SIKB) hat das Team Kontakt zur Fakultät für Ingenieurwissenschaften aufgenommen.

Gemeinsam mit den angehenden Ingenieuren der htw saar haben sie den Prototypen in qualitativer sowie produktionstechnischer Hinsicht optimiert. Beim SWG-Saarland-Pitch hat Say Holo ihre Geschäftsidee erfolgreich vor Investoren und potenziellen Unterstützern präsentiert. Aktuell werden Gespräche mit dem Business Angels Netzwerk Saarland, der SIKB und der Sparkasse Saarbrücken hinsichtlich Finanzierungsmöglichkeiten geführt. Schon nächstes Jahr soll die SayHolo!-Card online sowie in diversen Warenhäusern erhältlich sein. Weitere Informationen zu FITT auf: www.fitt.de

KONTAKT FITT, Georg Maringer Tel.: 0681 5867-641 E-Mail: [email protected]

Weitere Meldungen aus der Region Fraunhofer IZFP: bessere Sicherheit von AKW In der EU werden derzeit ungefähr 200 Kernreaktoren betrieben, die Strom in die Netze einspeisen. Eine Laufzeitverlängerung erfordert zuverlässige Technologiesysteme für die Berechnung der verbleibenden Lebensdauer der Reaktorkomponenten: Die Sicherheit bestehender Kernkraftwerke bleibt aufgrund dessen durchaus immer noch ein relevantes Forschungsthema. Forscher des Fraunhofer-In­stituts für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP in Saarbrücken haben jüngst ein

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EU-Forschungsprojekt akquiriert, das einen signifikanten Beitrag zum sicheren Langzeitbetrieb von Kernkraftwerken leisten wird. Das saarländische Forschungsinstitut koordiniert federführend ein Konsortium aus insgesamt zehn europäischen Partnern, die gemeinsam an Technologielösungen zur Prüfung von Materialschädigungen in Reaktordruckbehältern arbeiten. „Das EU-Forschungsprojekt NOMAD zielt darauf ab, ein zerstörungsfreies Prüfsystem zu entwi-

ckeln, das bei wiederkehrenden Inspektionen der Reaktordruckbehälter-Wände in Kernkraftwerken Anwendung finden soll, indem es die lokale Bestimmung und Charakterisierung der Materialschädigung in den Reaktordruckbehälter-Stählen ermöglicht“, erklärt Dr. Madalina Rabung, verantwortliche Projektleiterin am Fraunhofer IZFP. (Quelle: http://idw-online.de/de/ news676782) Weitere Informationen auf: www.izfp.fraunhofer.de

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TERMINE

Weiterbildung mit saaris ab 4. September 2017 Gemeinsam mit DEKRA Akademie Grundlehrgang nach § 9 EntsorgungsfachbetriebeVO (EfbV) Referententeam aus Wirtschaft und Verwaltung Kosten: 950 € zzgl. MwSt. 13. und 14. September 2017 Gemeinsam mit DEKRA Akademie Fortbildung für Entsorgungsfachbetriebe und Abfalltransporteure Referententeam Kosten: 490 € zzgl. MwSt. 27. September 2017 Umsetzung der neuen ISO 9001:2015 Referent: Winfried Dietz, Wallenhorst Kosten: 315 € zzgl. MwSt.

KONTAKT saaris, Peter Schommer Tel.: 0681 9520-444 E-Mail: [email protected]

7. September 2017 Richtiger Umgang mit verärgerten Kunden Referentin: Constanze Trojahn, Agentur Vmi, Spiesen-Elversberg  Kosten: 315 € zzgl. MwSt. 8. September 2017 Erstellung von Exportpapieren für EU und Drittländer Referent: Stefan Schuchardt, Contradius Exportberatung, Ahnathal Kosten: 315 € zzgl. MwSt.

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Weiterbildung im Saarland noch attraktiver!

ab 14. September 2017 Lehrgang Exportmanager (IHK) Gemeinsam mit IHK Saarland Referent: Stefan Schuchardt, Contradius Exportberatung, Ahnathal Kosten: 1.499 € zzgl. MwSt. (inkl. Unterlagen, Verpflegung und das IHK-Zertifikatsentgelt) 19. und 20. September 2017 Verhandlungstechnik – Die eigene Position überzeugend vertreten Referent: Volker Schwartz, Team&DialogTraining, Schwalbach Kosten: 610 € zzgl. MwSt. ab 21. September 2017 Lehrgang Gesunde Führung (IHK) Gemeinsam mit IHK Saarland Referent: Ferah Aksoy-Burkert, Aksoy-Burkert & Partner: Kommunikation-Training-Coaching Kosten: 1.790 € zzgl. Mwst. (incl. Unterlagen, Verpflegung und Zertifikatsentgelt) 26. und 27. September 2017 Aktiv verkaufen am Telefon und beim Kunden Referentin: Monika Neyses, Training&Coaching, Saarbrücken Kosten: 610 € zzgl. MwSt. 28. und 29. September 2017 Souveräne Assistenz – Profes­ sionelle Ergebnisse Referentin: Noura Ben Hassine, Strahlendersonne.de, Luxembourg Kosten: 610 € zzgl. MwSt.

KONTAKT saaris, Anja Schönberger Tel.: 0681 9520-441 E-Mail: [email protected]

VIELE WEITERE INTERESSANTE ANGEBOTE FINDEN SIE IN UNSEREM SEMINARKALENDER (WWW.WEITERBILDUNG-SAARLAND.DE)

Damit möglichst viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren, wurden die Richtlinien des Förderprogramms „Kompetenz durch Weiterbildung“ (KdW) noch einmal deutlich verbessert. Mit KdW erhalten die Unternehmen einen Zuschuss von bis zu 50 % der Kosten für den Besuch eines Weiterbildungsseminars durch einen Mitarbeiter. Nun können Seminare ab einem Betrag von 200 € gefördert werden. Auch die Bestätigung der KMU-Eigenschaft durch einen Steuerberater ist nicht mehr notwendig. Außerdem zählen E-Learning-Maßnahmen nun ebenfalls zu den förderfähigen Ausbildungsangeboten. Der Antrag auf Gewährung eines Weiterbildungszuschusses ist drei Arbeitstage vor Seminarbeginn bei der KdW-Servicestelle einzureichen. Zuvor galt noch eine Frist von 15 Tagen. Förderfähig sind nun auch Seminare, die der Vorbereitung auf einen Abschluss dienen, sofern der Abschluss selbst nicht Bestandteil der Weiterbildung ist. Förderanträge können bei der KdW-Servicestelle gestellt werden, die bei der FITT gGmbH (www.fitt.de) angesiedelt ist. Weitere Informationen auf: https://www.saarland.de/136312.htm

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saaris Haus der Saarwirtschaft Franz-Josef-Röder-Straße 9 66119 Saarbrücken Internet: www.saaris.de E-Mail: [email protected] Tel. 0681 9520-470 Fax 0681 5846125 Ansprechpartnerin: Tatjana Kares

saaris wird finanziell gefördert durch die Landesregierung und die IHK Saarland

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