Bauanleitung - AT modellbau

Bauanleitung - AT modellbau

VERSION 2.0 PB400 Bauanleitung Chapter 1 PB 400 Bausatz 1:12 Mit dem Bausatz kann eine Karosserie mit Cockpit des Kässbohrer PistenBully 400 im M...

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VERSION 2.0

PB400

Bauanleitung

Chapter 1

PB 400 Bausatz 1:12 Mit dem Bausatz kann eine Karosserie mit Cockpit des Kässbohrer PistenBully 400 im Maßstab 1:12 erstellt werden. Als Fahrgestell sind das Pistenking Fahrgestell 1:12 sowie der Graupner/Kyosho PistenBully und der Kyosho Snow Blizzard möglich. Der Bausatz ist bei Pistenking erhältlich.

Foto: Adrian Humbel

Einleitung WICHTIG - ZUERST LESEN


Weitere benötigte Materialien für den Bau 


• Zur Erstellung des Modells ist Basiswissen im Modellbau notwendig. • Vorliegende Bauanleitung soll ein Leitfaden sein, und die wichtigsten Hinweise zum Bau der Karosserie und des Cockpits geben. Selbstverständlich ist es jedem selbst überlassen, wo er Änderungen und Verbesserungen anbringt. • Der Bausatz enthält nur die Teile zum Bau der Karosserie und gegebenfalls des Cockpits und KEIN Fahrgestell und KEINE Anbaugeräte. • Viele der abgebildeten Fotos enthalten Zubehörteile, die selbst erstellt wurden und weder im Bausatz enthalten noch käuflich erhältlich sind.

Diese Materialen sind nicht enthalten, aber in jedem Modellbaugeschäft und u.a. auch bei Conrad erhältich:    • Klebstoffe: Superkleber-Gel, Pattex Repair Extreme, evtl. Kunststoffkleber Ruderer L530 oder Pattex Stabilit Express • Lack: am besten mit Airbrush, sonst Spraydose (am besten ein für Modellbau geeigneter Spray). Das PistenBully-Rot entspricht RAL 3020, aber Ferrari-Rot kommt diesem sehr nahe. • Schmirgelpapier 300/600er Körnung für Anschleifen des PVC vor dem Lackieren • Schmirgelpapier 150er Körnung für Planschleifen der Cockpit-Gussteile • Aluminiumblech für die Cockpitgrundplatte und die Ladefläche • Messingrundstangen 3 mm und 2 mm für Spiegelhalterung • Messingrundstange 3 mm für Geländer der Plattform • Optional: LEDs + Reflektoren und Halterungen für Beleuchtung

• Es wird dringend angeraten, sich an dem reichlich vorhandenen Bildmaterial des Originals zu orientieren (z.B. auf www.pistenraupe.de). • Der Bausatz wurde unter Lizenz der Kässbohrer Geländefahrzeug AG hergestellt.

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Kurzanleitung Für alle, die von der ausführlichen Anleitung



Ausschneiden der Teile

vielleicht abgeschreckt werden, hier in aller



Ausschneiden der Lüftungsschlitze in den Seitenteilen

Kürze was zu tun ist.



Beleuchtungseinbau (optional)



Verkleben der Karosserieteile



Abkleben der Fensterflächen, Anschleifen der zu lackierenden Flächen mit




600er Schleifpapier und Lackieren rot (Sprühdose oder Spritzpistole 




empfohlen)

In einer Woche (jeweils abends) ist die



Abkleben und Lackieren der schwarzen Teile

Karosserie fertig. Die größten Zeitfresser sind



Montieren der orangen Rundumkennleuchten

Abkleben für das Lackieren und Anbringen



Anbringen der Aufkleber

der Beleuchtung.



Einbau des Cockpits



Biegen und Verlöten von Messingrundstangen für die




Rückspiegel, Anbringen der Rückspiegel



Bauen des Geländers der Plattform aus Messingrundstangen (optional)

Die Dauer hängt stark davon ab, wie genau man es gerne haben möchte, und welche Details man anbringt.

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Führerhaus Die Teile für das Führerhaus und das Cockpit entlang der eingravierten Linien ausschneiden, die Abbildungen zeigen die ausgeschnittenen Karosserieteile:

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Abb: fertig zugeschnittene Karosserieteile

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Zweckmässigerweise baut man die Scheinwerfer im Dach vor

Die Rundumkennleuchten von Pistenking können recht einfach an

dem Zusammenkleben der Teile ein. Es können handelsübliche

der vorhanden Position befestigt werden. Dazu mittig eine 5 mm

Reflektoren für 5 mm LEDs eingebaut werden. Damit der

Bohrung anbringen, und die RKL verkleben (siehe Abbildung

Lichtkegel in der richtigen Position vor der Raupe auf den Boden

unten). Falls ein Reflektor für die Rückscheinwerfer eingebaut

trifft, sollten die Reflektoren vorne mit 15° schräg angeschliffen

werden soll, ist der Schraubstutzen der RKL entsprechend zu

werden. Die Dachflächen in den Ausnehmungen für die

kürzen. Dabei nicht die Verkabelung beschädigen.

Scheinwerfer innen schwarz lackieren, um ein Durchscheinen zu verhindern.


 Abb: angeschliffene Reflektoren vorne

Abb: Einkleben der Frontscheinwerfer


 Abb: Einbau von RKL und Rückscheinwerfer 6

Lackieren des Sonnendaches von innen mit einem transparenten Lack (grau). Diesen gibt es im Modellbauhandel zum Abtönen von Autoscheiben. Die Scheiben sicherheitshalber innen und außen bereits abdecken, damit sie nicht durch Klebstoff und Kratzer beschädigt werden. Zusammenkleben der Teile in der folgenden Reihenfolge, bewährt hat sich die Verwendung von 5-Minuten Epoxykleber. 
 
 • Seitenteile an die Rückwand kleben, die Seiten werden außen

Abb: Probehalber Zusammenkleben mit Klebeband

an der Klebefuge der Rückwand verklebt. Dabei das Dach aufsetzen und mit Klebestreifen fixieren, damit der Winkel der Türen stimmt • Front ankleben: geht innen an die Seiten und oben unter das Dach • Dach aufkleben, das Dach überlappt von außen an alle Teile Nach Verkleben der Verkabelung mit der Karo können die Scheinwerfermulden am Dach und die Kabelkanäle entsprechend den hier herunterladbaren Schablonen mit Blech- oder Plastikstücken abgeklebt werden.


 Abb: Klebestellen im oberen Eck bei RKL

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Abb: Klebestellen Rückwand und Front

Rucksack Die Lufteinlässe werden wie abgebildet ausgeschnitten und lackiert. Die Schneidelinien für das Teil selbst sind als feine Gravuren ersichtlich.

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Die gelaserten Metallteile werden wie abgebildet zusammenklebt. Das mittlere Teil soll abnehmbar bleiben, zur Fixierung können Magnete verwendet werden. Das Rucksackgrundgerüst sollte im Bereich der gelaserten Lochmuster vor dem Verkleben mattschwarz lackiert werden. Die Lufteinlässe werden wie abgebildet mit dem Grundgerüst verklebt.

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Spiegelhalterungen Die Haltegriffe über den Türen und über der Heckscheibe werden aus 2 mm Messingdraht gebogen. Als Endscheiben können passende Beilagscheiben angelötet werden. Die Spiegelhalterungen werden gemäß dem Plan (hier herunterladen) aus 3 mm Messingdraht für die Halterung, und 2 mm Messingdraht für den Spiegelbügel gebogen und verlötet. Dabei fixiert man die Teile in der richtigen Position mit Metallklammern auf einem Stück Alublech. Alu hat den Vorteil, dass es sich nicht mit dem Lot verbindet. Am besten lötet man unter der Flamme eines Modellbaulötbrenners. Die Lötstellen danach verschleifen und die Halterungen silber lackieren.

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Die Spiegel werden aus den Teifziehteilen zusammengebaut, das Gehäuse wird schwarz seidenmatt lackiert, und die Spiegelfläche in silber. Alternativ kann auch Spiegelfolie angebracht werden. Die Befestigung des Spiegels an der Halterung erfolgt mit einem geschlitzten Rundstab wie auf der Abbildung ersichtlich. Dieser ist nicht im Bausatz enthalten, aber er kann einfach selbst aus Metall oder Kunststoff gefertigt werden.

Abb: Biegevorlagen (hier als PDF herunterladen)

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Lackierung ie Lackierung muss aufgrund der Verklebung der Einzelteile von

Scheiben beim Original lässt sich durch Lackieren von innen in

außen erfolgen. Das Abkleben der Fensterflächen erfolgt deshalb

schwarz sehr schön nachbilden.

von außen. Beim Abkleben große Flächen mit Papier abdecken und darauf achten, dass nur ein ca. 5 mm breiter Rand des Klebebandes (Scotch Magic) in Kontakt mit der Karosserie kommt. Auf diese Weise lässt sich die Abklebung später leichter entfernen. Nicht vergessen das Sonnendach und die Öffnungen für die Scheinwerfer (Dach, Front, Seiten) abzukleben. 
 
 ACHTUNG:
 Vor der Lackierung unbedingt die zu lackierenden Flächen mit 600er Schleifpapier anrauen und entfetten (mit Spiritus). 
 
 Für eine originalgetreue Innenausstattung ist vorher eine Grundierung in hellgrau aufzubringen (siehe Bilder rechts). Das Lackieren der roten Teile kann in Etappen erfolgen, die Klebestellen sind dabei die Abklebestellen. 
 Lackieren der A-Säule (vorne zwischen Frontscheibe und Tür) sowie Türrahmen in schwarz seidenmatt. Die Verklebung der 12

Beim Abkleben immer auch ALLE nicht zu lackierenden Teile abdecken, damit der Overspray nicht bereits lackierte Flächen beeinträchtigt. Es empfiehlt sich die Lackierarbeiten in mehreren Etappen zu machen. Rechts ist beispielhaft das Abkleben und Lackieren der schwarzen Tür- und Fensterrahmen zu sehen. Die Rahmen sind in der Tür als feine Linien eingraviert. Gute Modellbauer haben dabei stets Fotos vom Original als Vorlage zur Hand, wie zB die Fotos auf der nächsten Seite.

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Bilder vom Original als Referenz:

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Aufkleber Anbringen der silbernen Aufkleber enstprechend den Fotos vom Original (vorherige Seite). Anbringen der Warnaufkleber wie folgt:

Wenn die Warnaufkleber nicht richtig kleben wollen, zB wegen der Karosserierundung kann man sie mit Patex Repair Gel verkleben. Fotos: Eric Sent

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Cockpit • Der Cockpitbausatz wird optional zum Führerhausbausatz angeboten.

Die Mittelkonsole mit 600er-Schleifpapier anrauen und in seidenmatt schwarz von

• Wenn das Kyosho Blizzard Fahrgestell verwendet wird, muss die Batterie woanders untergebracht werden, um Platz für das Cockpit zu schaffen.

ist, muss dieser Bereich vor dem Lackieren abgeklebt werden. In diesem Fall

• Viele der abgebildeten Fotos enthalten Zubehörteile, die selbst erstellt wurden und weder im Bausatz enthalten noch käuflich erhältlich sind. • Zubehörteile wie die Fahrerpuppe sind NICHT enthalten.

aussen lackieren. Falls eine Beleuchtung der Instrumente von hinten gewünscht darauf achten, dass gegen helles Licht keine Wolken oder Streifen sichtbar sind. Dazu muss 3-4mal lackiert werden. Eventuell noch durchscheinende Kanten von innen schwarz nachstreichen. Die Beleuchtung kann mittels einer weißen LED erfolgen. Anmerkung: von den 3 großen Rundinstrumenten ist das äußerst rechte Instrument die Zugkraftanzeige für die Winde und daher nur in der Windenversion PB 400 W zu finden. Bei den Versionen ohne Winde ist dort eine Ablage (siehe Originalfotos). Die Vorderseite des Bildschirms auf einem groben Schleifpapier (150er Körnung) durch kreisförmige Bewegung planschleifen und Aufkleber anbringen. Wenn dieser von innen beleuchtet werden soll, ist ein entsprechender Hohlraum zu schleifen. Hier kann man sich mit dem Dremel oder Proxxon-Handtool wie ein Zahnarzt betätigen. Am besten eignen sich Micro-LED (SMD) für die Beleuchtung. Als Abdeckung wird aus einem Stück PVC eine Scheibe passend gefertigt und eingeklebt. Zur besseren Reflexion kann man den Innenraum mit Alufolie abkleben. Zur Abdeckung der Instrumentenbeleuchtung wird ein Stück Blech oder Plastik entsprechend dieser Schablone (PDF herunterladen) eingeklebt.

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Abb: Aushöhlen des Bildschirms, Einbau SMD, Bildschirmscheibe 
 Abb: Original Cockpit 17

Für die Befestigung des Fahrerhauses gibt es 2 Varianten: - auf Graupner- oder Blizzardwanne - auf Pistenking-Fahrgestell Bei Graupner- und Blizzard wird die Cockpitwanne mit 3 Aluwinkeln (1 vorne, 2 seitlich) entsprechend den vorigen Abbildungen mit der Karosserie verschraubt. Zuerst klebt man die Aluwinkel in Position, dann führt man eine M3x10 Schraube durch 
 Abb: Abdeckung der Instrumentenbeleuchtung, vorderer

die Öffnung, dreht locker eine Mutter darauf, bringt das Cockpit in die richtige Position, und fixiert dann die Mutter mit ein paar

Befestigungswinkel

Tropfen Epoxykleber an der Karosserie. Danach das Cockpit



wieder entfernen und die Mutter großzügig mit Klebstoff fixieren. Beim Pistenking-Fahrgestell wird die Cockpitwanne mit der mitgelieferten Blechplattform verklebt. Damit die Höhe passt, können unten einfach zwei 3mm dicke Holzstreifen angeklebt werden, mit der die Wanne dann auf das Blech geklebt wird (siehe Abbildung).


 Abb: seitliche Befestigungswinkel

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 Abb: Befestigungsmutter vorne

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Die Befestigung der Karosserie auf die Blechplattform ist anhand

Rucksack nicht zu groß wird. Dazu die Schlitze entsprechend

der Bilder erkennbar. Hier ist mehrmaliges Probieren und

ausfeilen.

Anpassen notwendig. Vorne wird mittig im Blech ein Loch gebohrt, und wie zuvor für Graupner und Blizzard beschrieben mit einer Schraube und Mutter eine Fixierung angeklebt. Die Mutter sollte dabei mittig im Kässbohrerlogo sein. Hinten wird die Karo mit einem dünnen doppelseitigen Fotoklebeband fixiert, und zwar auf der ganzen Länge an der oberen Kante des hinteren Abschlusses (der schwarz lackierte Bereich der Karo). Auf diese Art kann das Cockpit bei Bedarf entfernt werden. Achtung: bei Pistenking-Bausätzen von 2013 und früher sind die Befestigungsösen für die Plattformmontage an der Wanne ca. 6-7 mm nach vorne zu verlegen, damit der Spalt zwischen Karo und

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Sitze Die Sitze mit 600er-Schleifpapier anrauen und in matt dunkelgrau und rot lackieren, wie unten dargestellt. Zum Abschluss werden Balsaholzbrettchen wie dargestellt eingepasst und verklebt. Anschließend in dunkelgrau lackieren. Mit einem zu einem Winkel gebogenen Alublechstreifen Sitzschale und Rückenlehne verkleben. 
 Abb: Verkleben der Sitzteile mit Aluwinkel Die Armlehnen für den Fahrersitz werden aus den Gussteilen hergestellt. Die Unterseiten auf einem groben Schleifpapier (150er Körnung) durch kreisförmige Bewegung planschleifen. Dann mit Superkleber verkleben, Vorsicht: der Superkleber klebt die PUTeile sehr gut und sehr schnell. Die Befestigung der Armlehnen am Fahrersitz kann wie in den Abbildungen dargestellt erfolgen: Die Armlehnen werden in passenden Messingvierkantrohre geklebt, und diese mit einem an ein Messingblech verlöteten 


Messingdraht an den Sitz geklebt.

Abb: Hinterseite mit Balsaholz abschließen

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 Abb: fertig montierter Fahrer- und Beifahrersitz 22

Christine's Geschenke in Österreich, auf der Webpage ist nichts zu sehen, aber sie nimmt Bestellungen telefonisch entgegen: +43 662 871 45


 Abb: Sockel für Sitz, muss noch zugeschnitten werden Die Sitze werden dann auf die tiefgezogenen, schwarz lackierten Sockel geklebt. Danach die einzelnen Teile auf die Grundplatte kleben und anschließend die Fahrerkabine montieren. Der ROPS-Aufkleber kommt unten links außen an die Frontscheibe. Fahrerfiguren in 1:12 sind im Puppenhaus-Fachhandel erhältlich. 


Natürlich gibt es dort nicht den Pistenraupenfahrer, aber eine passende Figur ist leicht zu finden und eventuell anzupassen. Figuren erhält man unter anderem bei:

Abb: Cockpit mit Aufklebern (Fußmatten sind nicht Bestandteil des Bausatzes).

Minimundus in Deutschland, allerdings liefern sie nicht nach Österreich

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Beleuchtungs-Detailsatz • Der Beleuchtungs-Detailsatz wird optional zum Führerhausbausatz angeboten.

Eine originalgetreue Detaillierung des PistenBully 400 ist mit diesem Detailsatz möglich.

• Die transparenten Teile für die Scheinwerfer können Luftblasen enthalten. Diese konnten trotz sorgfältiger Herstellung in der Vakuumkammer nicht immer vermieden werden. • Es sind Schleif- und Polierarbeiten notwendig. • Die Abbildungen enthalten selbst gefertigte Zubehörteile, die nicht im Handel erhältlich sind.

Die Rückseite der elliptischen Rahmen für die 6 vorderen und 2 hinteren Dachscheinwerfer wird auf einem Stück Schleifpapier vorsichtig durch kreisende Bewegungen plan geschliffen, bis die Gußreste entfernt sind. Der Satz enthält 2 Ersatz-Rahmen, falls ein Rahmen beim Schleifen beschädigt werden sollte.

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Ebenso werden die beiden elliptischen Rahmen für die vorderern Kombileuchten (unten) an der Rückseite plan geschliffen. Hier ist

Die

1 Ersatz vorhanden. Die Vorderseiten der Scheinwerfergehäuse werden auf die gleiche Art plangeschliffen. Von diesen ist ein Paar für die vorderen Kombileuchten zu verwenden, welches innen an die Karosserie geklebt und später nicht mehr sichtbar ist. Das Aushöhlen der Gehäuse erfolgt entsprechend der Fotos mit einem Dremel oder Proxxon-Handgerät, und hier darf man Zahnarzt spielen. Zur besseren Fixierung der Gehäuse für diese Tätigkeit ist die mitgelieferte Halterung zu verwenden. Unter der Trennlinie der Gläser sollte eine Wand verbleiben. Für die Beleuchtung haben sich Micro-LED (SMD) bewährt.

Abbildungen zeigen wie die Gehäuse ausgehölt werden sollen und wie Kabel und SMD (Micro-LED) installiert werden. Die transparenten Gläser der Kombileuchten müssen wieder auf der Rückseite plan geschliffen werden, und auf der Vorderseite so geschliffen werden, dass keine orangen Farbreste auf den anderen Teilen zu sehen sind. Beim Produktionsvorgang wurde

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der orange Teil zuletzt gegossen, und es lässt sich nicht vermeiden, dass dieser andere Teile teilweise überdeckt. Das Verschleifen erfolgt mit feinen Körnungen ab 600, 1000, 1400 und dann mit Polierpads in 6 Stufen von 2400 bis 12000. Für die vorderen Kombileuchten wird wie abgebildet ein Loch in die Karosserie geschnitten, dazu vorher mit einem 2 mm Bohrer Löcher bohren und dann vorsichtig auf die geforderte Form ausweiten. Das Gehäuse wird von hinten angeklebt, und die Gläser von vorne. Die hinteren Kombileuchten werden nach Installation der Lufteinlässe seitlich angeklebt.

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Versionen

3.00 (6.4.14) komplett überarbeitet, neues Bildmaterial, Ergänzungen 2.00 (1.6.12) Auflage als eBook, geringfügige Änderungen 1.0 (4.1.10): Erste Version der Bauanleitung

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Copyright

© 2012-2014 AT engineering, LLC - Golden, CO - USA Die verwendeten Texte, Fotos und Abbildungen sind Eigentum von AT engineering, LLC und dürfen ohne vorherige schriftliche Genehmingung auch auszugsweise nicht verwendet werden. Ein Teil des Bildmaterials wurde freundlicherweise von Adrian Humbel und Eric Sent zur Verfügung gestellt, denen hiermit herzlichst dafür gedankt wird. PistenBully und Kässbohrer sind eingetragene Markenzeichen der Kässbohrer Geländefahrzeug AG. AT ist ein eingetragenes Markenzeichen von AT engineering, LLC xxviii