Bayerische Staatszeitung - Laumer Bautechnik GmbH

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BAYERISCHE STAATSZEITUNG NR. 23 S C H U L - & K I N D ER G A R T E N B AU FREITAG, 9. JUNI 2017 23 VERLAGSVERÖFFENTLICHUNG Neue Lösungen für den...

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BAYERISCHE STAATSZEITUNG

NR. 23

S C H U L - & K I N D ER G A R T E N B AU

FREITAG, 9. JUNI 2017

23

VERLAGSVERÖFFENTLICHUNG

Neue Lösungen für den Bildungsbau

Kurze Bauzeit, flexible Anwendungsmöglichkeiten Modulbauten können dank ihrer unkomplizierten Bauweise, kurzer Bauzeit und flexiblen Anwendungsmöglichkeiten einen entscheidenden Beitrag zum wachsenden Bedarf nach Kitas, Schulen und Wohnheimen in Deutschland leisten. Schnell, gut, flexibel – modulares Bauen liegt im Trend: In Zeiten, in denen der Bedarf nach Wohn-, Gewerbe und Infrastrukturgebäuden regelmäßig die Prognosen übertrifft, ruft die Branche nach praktikablen Lösungen. In kaum einem anderen Bereich zeigt sich das deutlicher als im Bildungsbau. Landauf, landab investieren Kommunen in Bildungseinrichtungen, um ihrem gesetzlichen Auftrag einer umfassenden Kinderbetreuung gerecht zu werden. München etwa hat für die Jahre 2015 bis 2019 insgesamt 1,4 Milliarden Euro für den Bau von Schulen und Kindertagesstätten in den Haushalt gestellt. Die neue Berliner Landesregierung sieht im Sanierungs- und Investitionsstau in Schulen eine ihrer wichtigsten Herausforderungen. In anderen Großstädten ähneln sich die Ausgangslagen.

Knappe Kapazitäten beim Festbau Die Baubranche kommt dieser Nachfrage mit herkömmlichen Methoden kaum mehr hinterher. In einer Umfrage von Horváth & Partners berichten mehr als 80 Prozent der befragten Führungskräfte aus Privatwirtschaft und Kommunen von Bauverzögerungen bei von ihnen betreuten Projekten im Bildungsbereich. Zudem gehe bei Ausschreibungen die Zahl der eingereichten Ange-

bote spürbar zurück, heißt es in der Studie. Im Auftrag des Modulbauers Algeco hatte die Unternehmensberatung gut 100 Entscheider aus der Immobilienbranche befragt.

Zeitgewinn durch Modulbauweise Qualitativ hochwertige modulare Gebäude mit sicherem Kostenrahmen bieten sich daher an – besonders im Bildungsbereich, in dem wegen der Kindergarten-, Schul- und Studienfristen Bauverzögerungen verheerende Folgen haben können und Gebäude darüber hinaus mit schwankender Auslastung konfrontiert sind. „Bereits acht bis zwölf Wochen nach Baubeginn übergeben wir mobile Immobilien, individuell geplant und smart gebaut“, erklärt Algeco-Geschäftsführer Stefan Harder. Das Unternehmen hat etwa für die niedersächsische Stadt Scheeßel eine Kindertagesstätte um Räume für zwei weitere Kindergruppen erweitert. Der zuständige kommunale Fachbereichsleiter lobt dabei neben der kurzen Bauphase die ansprechende Architektur verbunden mit einer zukunftsfähigen technologischen Ausstattung und der flexiblen Gestaltung. „Smart Kitas“ können je nach Bedarf vergrößert oder verkleinert werden, umgebaut oder an anderem Ort neu aufgebaut werden.

Im ersten Leben eine Kita, im nächsten vielleicht ein Studentenapartment: MyDagis in Köln, ein modularer Bau von Algeco, optisch ansprechend und in wenigen Wochen errichtet. FOTO ALGECO, ARCHITEKTEN: HANS-GEORG BAUM UND KATJA SCHMIDT Perspektivisch profitieren Kommunen doppelt und dreifach von Modulbauten: Was heute Kita ist, kann morgen ein Anbau an ein Mehrgenerationenprojekt werden und sich zum Nahversorgungsladen oder Studentenapartment wandeln. Qualitativ stehen Mo-

dulbauten klassischen Raumlösungen in nichts nach – bei deutlich größerer Kostensicherheit. Entsprechendes Potenzial messen Führungskräfte dem Branchenzweig bei. „Vielleicht ist die modulare Bauweise die Zukunft im Bildungsbau“, zitiert Horváth

& Partners einen befragten Investor. Die maßgebliche Herausforderung sehen die Umfrageteilnehmer in der Aufmerksamkeit für Modulbauten. Best-Practice-Berichte über individuell gestaltete Gebäude tragen erheblich dazu bei, die Vorteile der Bauweise

stärker in den Köpfen der Entscheider zu verankern. In der nachwachsenden Generation wird das nicht mehr nötig sein: Wer selbst eine modulare Kita besucht hat, wird die Vorteile der Bauweise buchstäblich erleben und weitertragen. > BSZ

Deutscher Holzbaupreis 2017

Grünes Licht für vorzeitigen Baubeginn

Hochwertige Architektur

Brandschutz und Raumakustik Als wichtigste nationale Auszeichnung für das Bauen mit Holz wurde am 23. Mai 2017 in Hannover auf der LIGNA, der Weltleitmesse für Maschinen, Anlagen und Werkzeuge zur Holzbe- und -verarbeitung, der Deutsche Holzbaupreis 2017 verliehen. Er gilt in Deutschland als die wichtigste Auszeichnung für Gebäude aus Holz. Eine Fachjury hatte mehr als 200 Arbeiten bewertet, die von anspruchsvollen Neubauten über erfinderische Gebäudesanierungen bis zu zukunftsweisenden Entwicklungen auf dem Produktsektor reichten. Geehrt wurden Bauherren, Architekten, Tragwerksplaner und Holzbaubetriebe als Urheber der ausgezeichneten Beiträge.

Unter strengster Kostendisziplin

Die Sporthalle im oberbayerischen Haiming: Von der Jury ausgezeichnet als ein gelungenes Beispiel, wie sich auch unter strengster Kostendisziplin qualitativ hochwertige Architektur schaffen lässt. Die Konstruktion aus weiß eingefärbten Nagelplattenbindern wurde im Massinger Werk der Laumer Bautechnik gefertigt. FOTO SEBASTIAN SCHELS

In diesem Jahr wurden vier Projekte mit dem Preis ausgezeichnet: zwei Neubauten und zwei Arbeiten, die der Wettbewerbskategorie „Komponenten/Konzepte“ zuzuordnen sind. Einer der beiden Preisträger in der Kategorie Neubau ist die Sporthalle im oberbayerischen Haiming. Neben dem Bauherrn, den Architekten und dem Tragwerksplaner durften auch die Firmen Laumer Bautechnik, Massing, für die Herstellung und Holzbau Hecker, Kastl, für die Montage den Preis entgegennehmen. In ihrer Würdigung hob die Jury die Klarheit der Nagelplattenkonstruktion hervor und führte sie als „wunderbares Beispiel“ an, „wie sich auch unter strengster Kostendisziplin qualitativ hochwertige Architektur schaffen lässt“. Die „Freude“, die bei der Jury „bei Betreten des Hallenraums mit Blick nach oben entsteht“, war natürlich auch ganz auf Seiten der Preisträger. > BSZ

Die Regierung von Oberbayern gibt der Landeshauptstadt München grünes Licht für den vorzeitigen Baubeginn für Sanierungsmaßnahmen in der Sporthalle des Schulzentrums an der PfarrerGrimm-Straße. Die Sporthalle dient der Grundschule an der Pfarrer-Grimm-Straße, der CarlSpitzweg-Realschule und dem Louise-Schröder-Gymnasium als schulische Hallensportstätte. Die Landeshauptstadt kann jetzt mit der Maßnahme beginnen, ohne Fördermittel zu verlieren. Die Regierung hat hierzu eine voraussichtliche Gesamtzuwendung von 850 000 Euro in die Überlegungen zur Verteilung der Haushaltsmittel der kommenden Jahre einbezogen. Die Gesamtkosten sind mit 2 331 000 Euro veranschlagt.

Umbauten an zwei Münchner Gymnasien Ferner hat die Regierung von Oberbayern der Landeshauptstadt grünes Licht zum vorzeitigen Baubeginn für Umbauten an zwei Münchner Gymnasien gegeben. Für das Wittelsbacher-Gymnasium am Marsplatz hat die Regierung eine voraussichtliche Gesamtzuwendung von 1 183 000 Euro in die Überlegungen zur Verteilung der Haushaltsmittel

der kommenden Jahre einbezogen. Damit werden unter anderem Erfordernisse des Brandschutzes und der Raumakustik erfüllt. Für das TheodolindenGymnasium (Am Staudengarten) hat die Regierung eine voraussichtliche Gesamtzuwendung von 27 000 Euro in die Überlegungen zur Verteilung der Haushaltsmittel der kommenden Jahre einbezogen. Damit soll die Akustik im Bereich der Mensa verbessert werden. München kann jetzt mit den Baumaßnahmen beginnen, ohne Fördermittel zu verlieren. Die Gesamtkosten sind am Wittelsbacher-Gymnasium mit 3 762 000 Euro und am Theodolinden-Gymnasium mit 90 164 Euro veranschlagt. Im Regelfall darf mit dem Bau staatlich geförderter Projekte erst nach Bewilligung der staatlichen Fördermittel begonnen werden. Eine Förderung bereits begonnener Projekte verbietet das Haushaltsrecht. Mit der Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn können die Baumaßnahmen schnellstmöglich realisiert werden, auch wenn über die endgültige Förderung durch einen förmlichen Bescheid noch nicht entschieden ist. Die spätere staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts. > BSZ

Turnhalle Haiming erhält den

Ein starkes Stück Bautechnik 84323 Massing in a

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s n a is 2017 lieferte die Nagelplattenkonstruktion