Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte - Haus der Geschichte des

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Institut für soziale Bewegungen ISB - Zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Ruhr-Universität Bochum Presseinformation aus dem Haus der Geschich...

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Institut für soziale Bewegungen ISB - Zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Ruhr-Universität Bochum

Presseinformation

aus dem Haus der Geschichte des Ruhrgebiets Presseinfo Nr. 1 - Bochum, 10.01.2011

Türken im Ruhrbergbau PD Dr. Hans-Christoph Seidel fokussiert Reaktionen auf die Zuwanderungsprozesse bei Gewerkschaft und Unternehmen im Ruhrbergbau Gemeinsame Veranstaltungsreihe des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte und des ISB der RUB

Die Kooperationsveranstaltungsreihe „Migration und Fremdheit in Bochum und im Ruhrgebiet“ vom Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte und dem Institut für soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum (ISB) wird 2011 fortgesetzt mit dem aktuellen Beitrag zu „türkische Arbeitsmigration im Ruhrbergbau“ am 11. Januar 2011. Mit PD. Dr. Hans-Christoph Seidel vom ISB der RUB zeigt ein renommierter Kenner des Ruhrbergbaus Facetten der Zuwanderungsprozesse. Die Beschäftigung so genannter Gastarbeiter im Ruhrbergbau begann 1956 mit der Anwerbung von italienischen Arbeitskräften. Eine deutliche Zunahme erfuhr die Ausländerbeschäftigung nach Abschluss der deutsch-türkischen Anwerbevereinbarung Ende 1961. In den 1980er Jahren war der Anteil der Ausländer an den Zechenbelegschaften auf etwa 20 Prozent gewachsen, etwa 80 Prozent der ausländischen Bergbaubeschäftigten besaßen die türkische Staatsangehörigkeit. Der Vortrag thematisiert, wie die Bergbaugewerkschaft und die Unternehmen auf diesen Zuwanderungsprozess reagierten. Hans-Christoph Seidel hat sich mit seiner Forschungsarbeit über den Ruhrbergbau im Zweiten Weltkrieg habilitiert (Veröffentlichungen des Instituts für soziale Bewegungen, Schriftenreihe C: Arbeitseinsatz und Zwangsarbeit im Bergbau, Band 7. Essen: KlartextVerlag 2010). Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am ISB im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets. TERMIN Dienstag, 11. Januar 2011, 18.00 Uhr im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, Clemensstraße 17-19, 44789 Bochum Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Die gemeinsame Veranstaltungsreihe begleitet die Ausstellung „Bochum – das fremde und das eigene“, die im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte zu sehen ist. Das ISB der RUB hat seinen Sitz im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, Clemensstraße. Mit den alten Beständen der Industriegewerkschaft Bergbau und Energie IGBE beherbergt das Archiv für soziale Bewegungen (AfsB) im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets ebenso einen reichen Fundus zur Arbeitsgeschichte von Migrantinnen und Migranten. Weitere Informationen Dr. Jürgen Mittag, Geschäftsführer des Instituts für soziale Bewegungen sowie der Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, Clemensstr. 17-19, 44789 Bochum, Tel.: +49/234 /32-26920 Presse/Redaktion Thea Struchtemeier, Institut für soziale Bewegungen im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, Tel.: +49/234 /32-28768, Fax: +49/234/32-14249, eMail: [email protected], www.isb.rub.de sowie Dr. Nina Hennig, Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, 44789 Bochum, Tel.: +49/234/910-9527, eMail: [email protected]