Botschaften im Tal des Friedens - Pfarrei Littau

Botschaften im Tal des Friedens - Pfarrei Littau

Vor 100 Jahren erschien Maria den Hirtenkindern von Fátima Botschaften im Tal des Friedens Littau • 16 Seiten 9/2017 1. bis 15. Mai Katholische Pfa...

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Vor 100 Jahren erschien Maria den Hirtenkindern von Fátima

Botschaften im Tal des Friedens

Littau • 16 Seiten

9/2017 1. bis 15. Mai Katholische Pfarrei Littau

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Pfarrei Littau

Pfarrei aktuell

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Freitag, 12. Mai

Kleine Wallfahrt nach Hergiswald

Benützung des Pfarrsaales Wie Sie in der letzten Ausgabe des Pfarreiblattes gelesen haben, wird ab Schuljahr 2017/2018 der katholische Religionsunterricht in den Räumen der Pfarrei stattfinden, nicht mehr in den Schulhäusern. Das heisst konkret für alle Vereine oder weitere Interessenten, dass künftig der Pfarrsaal prinzipiell mittwochs nicht mehr vermietet wird, weil er für den Religionsunterricht gebraucht wird. Wir danken allen fürs Verständnis.

Mittagstisch Herzlich willkommen zum Mittagstisch am Donnerstag, 18. Mai um 12 Uhr im Pfarrsaal. Anmeldungen bitte bis am Dienstagmittag, 16. Mai ans Pfarramt richten, Tel. 041 259 01 80.

Kirchenreinigung Auch in diesem Jahr ist Frühlingsputz angesagt. Schmutzige Kirchenbänke, verspritzte Fenster oder Flecken auf dem Boden freuen sich auf die fleissigen Hände der Putzequipe. Deshalb sind Kirche, Kapelle und Pfarrsaal am 8./9. Mai ganztags geschlossen. Am 10. Mai stehen dann die letzten Arbeiten auf dem Programm.

Wie bereits informiert, laden wir Sie herzlich zu einer Abendwallfahrt in den Hergiswald ein. Wir fahren mit Privatautos. Bitte bilden Sie wenn immer möglich selber Fahrgemeinschaften, denn die Parkplätze sind beschränkt. 18.30 Uhr 18.45 Uhr

Besammlung vor der Kirche Littau, Abfahrt Besammlung beim Parkplatz nach der Hergiswaldbrücke

Start über den Prügelweg. Dieser Weg ist sehr steil und führt über ca. 900 Holzstufen, eben über «Prügel». Gute Schuhe sind deshalb zwingend. Wir wandern vorbei an den Rosenkranzstationen und machen 2–3 kleine Gedankenstationen. Das Tempo wird den Teilnehmenden angepasst. ca. 19.30 Uhr 19.45 Uhr

Eintreffen im Hergiswald Gottesdienst mit Eucharistiefeier

Im Anschluss gibt es Tee und etwas Kleines vor der Kirche, denn das Restaurant ist geschlossen. Die Heimkehr geht auf dem gleichen Weg oder auf der Strasse. Fussgänger bitte eine Stirn- oder Taschenlampe mitnehmen. Anmeldung bis Freitag, 5. Mai direkt beim Pfarreisekretariat, Tel. 041 259 01 80 oder [email protected] Wir bitten alle, sich anzumelden, auch Personen, die privat direkt zur Wallfahrtskirche fahren. Wer zusätzliche Mitfahrgelegenheiten hat und wer noch eine Mitfahrgelegenheit sucht, kann es bei der Anmeldung vermerken. Der Pfarreirat freut sich sehr, wenn Sie an der Wallfahrt teilnehmen. Bea Haag

Abwesenheit von Bernhard Koch Im Mai gönnt sich Gemeindeleiter Bernhard Koch eine wohlverdiente Arbeitspause und ist abwesend. Alle anfallenden Arbeiten sind aber auf die anderen Seelsorgenden und Mitarbeitenden verteilt worden, sodass keine Lücken in den Angeboten entstehen.

(Fotos: Rita von Prunner, Wallfahrt 2012)

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Wie funktioniert beten? Es ist Dienstag, kurz nach 12 Uhr. Ich gehe mit meinem Hund durch den Wald und sehe eine Gestalt auf einer Holzbank sitzen, die Hände geöffnet, die Augen geschlossen. In mir löst das, was ich sehe, ein warmes Gefühl aus, ich sehe in diesem Menschen den Frieden, für den auch Jesus und Siddhartha stehen. «In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten.» (Mk 1,35) Jesus suchte die Stille, die Einsamkeit. Aber auch Siddhartha, der ehemalige Fürstensohn, verliess den Palast der Familie und zog in die Natur hinaus, um zur Ruhe zu kommen.

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Kindern fällt das Beten oft wunderbar leicht. Meine siebenjährige Cousine erklärte mir das so: «Beten ist gar nicht schwer. Eigentlich musst du nur drauflosreden – so, als würdest du mit dem Mami reden.» Ich glaube auch, Gott kommt es weniger auf unsere Worte an. Er will, dass wir von Herzen beten! Und manchmal kann es durchaus sein, dass uns die Worte fehlen und alles, was wir sagen, hohl und seltsam klingt. Jede Formulierung scheint hohl, fremd. In solchen Momenten können Gebete helfen, die andere schon gesprochen haben. Zum Beispiel die Psalmen, das Vaterunser oder dieses Gebet von Carola Moosbach: Frei-Mut

Beten kann auch Ausharren und Warten sein, was Gott uns zu sagen hat, so wie es vermutlich auch Siddhartha tat. «Er sass versunken, und wartete. Dies hatte er am Flus­ se gelernt, dies eine: Warten, Geduld haben, lauschen. Und er sass und lauschte, im Staub der Strasse, lauschte seinem Herzen, wie es müd und traurig ging, wartete auf eine Stimme.» (Siddharta, Hermann Hesse) Am besten ist es, rund um die Uhr mit Gott auf Draht zu bleiben. In den Klöstern gibt es dazu feste Gebetszeiten, die dem Tag eine Struktur geben und den Menschen Halt. Bei Psalm 119,164 heisst es: «Ich lobe dich des Tages sie­ benmal.» Viele Menschen schaffen es jedoch nicht, so oft zu beten, und senden nur in besonderen Situationen ein Stossgebet in Richtung des Himmels.

K

eine Lügen mehr Gott keine glatten Worte nur noch Wahrheit zu Wahrheit was für ein Wagnis so vor Dir zu stehen: mit all meiner Wut mit meinen Zweifeln meinen Tränen meiner Enttäuschung mit all meiner Ehrlichkeit und all meinem Mut sage ich Dir wie es ist Gott kein Selbstbetrug mehr kein falsches Lächeln keine Schönfärberei Einfach ich selbst Gott so wie ich bin ohne Vorzeigeglauben einfach ich selbst Gott der/die all seine/ihre Hoffnung auf Dich setzt. Amen. Ina Stankovic

Littau • 16 Seiten

Und doch ist es nicht immer leicht, mit Gott ins Gespräch zu kommen. Wenn ich mit einem anderen Menschen rede, dann öffne ich mich. Und nicht selten finden wir dadurch zueinander. Auch dann, wenn vorher noch vieles unklar war. Dasselbe geschieht, wenn Menschen anfangen, mit Gott zu reden. Beten bedeutet aber nicht nur Reden und Erzählen, sondern auch Streiten, Weinen, Lachen, Rennen und Austragen mit Gott, alle meine Bauchschmerzen, Ängste, aber auch Freuden mitzuteilen.

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Pfarrei Littau

Vereine FG Generalversammlung Der Vorstand der FG Littau lädt zur 102. Generalversammlung ein am Mittwoch, 10. Mai, Beginn um 18 Uhr im BZ Staffelnhof. Alle Mitglieder wurden persönlich eingeladen. www.frauengemeinschaft-littau.ch

Senioren-Mittagstisch Am Mittwoch, 10. und 24. Mai um 12.15 im ref. Kirchenzentrum. Auskunft und Anmeldung bei Monika Z’Rotz-Schärer, Tel. 041 250 13 60 oder [email protected]

Kinderfest Am Samstag, 20. Mai findet zum 2.  Mal das Kinderfest Littau statt. Letztes Jahr machten 6 Vereine mit und ermöglichten den Kindern von Littau einen unvergesslichen Tag.

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Dieses Jahr sind bereits 13 Vereine aus Littau vertreten. Der Anlass findet wieder bei der Überbauung Fanghöfli und zusätzlich beim Fussballplatz Neuhushof hinter dem Fanghöfli statt – dies bei jedem Wetter. Gestartet wird um 9 Uhr, es dauert bis 16 Uhr. Am Mittag wird ein Teller Pasta und Eistee für Fr. 2.– abgegeben. Komm vorbei und versuche dich als Zirkuskünstler, lass dich verzaubern von der Märlitante oder brate ein Schlangenbrot über dem Feuer. Du kannst viele Sachen entdecken und ausprobieren. Wir freuen uns über viele lachende Kinderaugen. Fredy Hefti

Pfarreiblatt Littau Gesamtredaktion und alle Texte und Fotos, wenn nicht anders erwähnt: Margrith Käppeli Redaktionsschluss: Nr. 10 (16.–31. Mai): Montag, 1. Mai Nr. 11 (1.–15. Juni): Donnerstag, 11. Mai

Solidarität ung und Begegn

Maifäscht

unsten Reinerlös zug ds Bewohnerfon zer Viva Lu n Staffelnhof

Sonntag, 7. Mai 2017, 9 bis 17 Uhr Verpflegung 09.00–11.00 Uhr: Reichhaltiges Frühstücksangebot nach Wahl 11.00–16.00 Uhr: Warme Küche (Sonntagsbraten, Feines vom Grill) Musikalische Unterhaltung «Nachwuchsjodler Emmenbrücke» «Doris und Franz – Duo Romantica Luzern» Kinderprogramm Kreativ-Parcours, Glücksrad, Zauberkünstler Martin Soom Kinderschminken mit M. R. Cotichini Marktstände – Honig- und Bienenprodukte (M. & F. Richli und R. Müller, Malters) – Schmuck-, Geschenk- & Dekorationsartikel (P. Riva und A. Schlegel, Luzern) – Handgefertigtes aus der Staffelnhof-Aktivierung – Hausgemachtes aus der Staffelnhof-Küche Zu gewinnen Erlebnis-Mittagessen für 4 Personen (im Rest. Aquarello) Viva Luzern AG · Staffelnhof Staffelnhofstrasse 60 · 6015 Luzern Telefon 041 259 30 30 · www.vivaluzern.ch

Im Alter zuhause.

Im Dienste der Pfarrei Pfarramt Gasshofstr. 2, 6014 Luzern Tel. 041 259 01 80 Fax 041 259 01 81 [email protected] Bernadette Müller, Cecilia Scherer Öffnungszeiten: Mo 13.30–17.00 Di bis Fr 8.00–11.45 und 13.30–17.00 Alle Einsendungen fürs Pfarreiblatt an: Margrith Käppeli, Pfarreiblatt, Website, Öffentlichkeitsarbeit Tel. 041 259 01 85 [email protected] Bernhard Koch, Gemeindeleiter a. i. Tel. 041 259 01 82 [email protected] Rudolf Hofer, mitarbeitender Priester Tel. 041 259 01 80 [email protected] Jens Spangenberg, Pastoralassistent Tel. 041 259 01 83 [email protected] Ina Stankovic, Pastoralassistentin i. A. Tel. 041 259 01 84 [email protected] Irène Heggli, Religionspädagogin Tel. 041 259 01 87 [email protected] Bea Weber, Katechetin Tel. 041 259 01 87 [email protected] Louis Brun, Sakristan 079 406 36 13

Pfarrei Littau

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Gottesdienste Mittwoch, 3. Mai 09.15 Eucharistiefeier für Frauen mit der Liturgiegruppe Freitag, 5. Mai 19.00 Eucharistiefeier zum Herz-Jesu-Freitag, Theodulskapelle Samstag, 6. Mai 18.00 Eucharistiefeier für Chli ond Gross, speziell für die Erstkommunikanten, mit Andenkensegnung Sonntag, 7. Mai 10.00 Eucharistiefeier, keine KiLi Kollekte: St.-Josefs-Opfer für die Ausbildung von TheologInnen 11.30 Messa italiana Mittwoch, 10. Mai 09.15 Eucharistiefeier für Frauen Freitag, 12. Mai 19.45 Eucharistiefeier in der Kirche Hergiswald, siehe Seite 2 Samstag, 13. Mai 18.00 Eucharistiefeier Sonntag, 14. Mai, Muttertag 10.00 Eucharistiefeier, mit KiLi; Musik: Jodlerklub Littau; Kollekte: Haus für Mutter und Kinder, Hergiswil 11.30 Messa italiana

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Samstag, 13. Mai, 18 Uhr Jgd. für Engelbert Bisch-Geser.

Todesfälle 5. April: Josef Roos, Staffelnhof, 98 Jahre 8. April: Edwin Oberholzer, Staffelnhof, 91 Jahre

Kollekten 9.4.: Fastenopfer 13./14.4.: Christen im Hl. Land 15.–17.4.: Gassenarbeit Luzern

3225.75 464.40 1455.70

Spezieller Gottesdienst Zweitkommunion am 6. Mai Die Feier der Erstkommunion in der Pfarrei wird vor allem von den Familien und Angehörigen unserer Erstkommunionkinder besucht. Die meisten Pfarreiangehörigen besuchen diesen Gottesdienst nicht. Einer der Gründe, die sie vom Besuch absehen lassen, ist die beschränkte Platzzahl im Kirchenraum. Mit der Zweitkommunion möchten wir ein Zeichen setzen, dass es nach der Erstkommunion weitergeht. Ausserdem möchten wir mit diesem Gottesdienst die Zugehörigkeit der Kinder – jetzt nun auch mit und im Heiligen Brot zusammen mit der ganzen Pfarrei – als Gemeinschaft feiern. Wir freuen uns auf den Gottesdienstbesuch vieler Pfarreiangehörigen, die damit zeigen, dass sie unsere Kinder so in unserer Glaubensgemeinschaft begleiten wollen.

Meditation Freitag, 5. Mai, 7 Uhr im Zentrum St. Michael

Rosenkranz Gedächtnisse Samstag, 6. Mai, 18 Uhr 1. Jgd. für Jules Felder; Jzt. für Rosa u. Jakob Elmiger u. Marie Elmiger; Josefine Sticher-Wirz; Helena GauglerGyr; Marie u. Alfred Birrer-Portmann.

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Jeweils montags, 14 Uhr, Theodulskapelle

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Zum Muttertag

Du hast mich gebildet im Mutterleib Für uns Katholiken ist der Mai der besondere Monat Mariens, der Mutter Jesu. Die Marienstatuen und Marienaltäre sind geschmückt, es gibt Maiandachten und Wallfahrten, so auch hier in Littau. Die aufblühende Natur und Maria, die Mutter Jesu – sie gehören zusammen. Der Muttertag ist zwar kein kirchlicher Feiertag, aber er hat tiefe, religiöse Wurzeln. Im antiken Griechenland wurde im Frühjahr, wenn die Natur, die Mutter Erde, erwacht und aufblüht, die lebensspendende Muttergottheit verehrt. In ihr sah man die Kraft, die eine Mutter in sich spürt, wenn sie ein Kind austrägt, die Lebensfülle, der man selber das eigene Leben verdankt. Wir bringen das Leben nicht selber hervor, sondern wir bekommen es geschenkt. Und so leuchtet in der Mütterlichkeit uns der liebende Gott auf. Gott, der uns den Auftrag gab, seine Liebe und Barmherzigkeit unter den Menschen spürbar werden zu lassen. Das nebenstehende Bild entstand um 1900 und heisst «Das Kind im Mutterschoss». Gezeichnet hat es Käthe Kollwitz. Die Künstlerin besass die besondere Gabe, die tiefe Verbundenheit und Liebe zwischen zwei Menschen, vor allem zwischen Mutter und Kind, in ihren Bildern sichtbar zu machen. Ich habe das Bild ausgewählt, weil das hebräische Wort für Barmherzigkeit, rahamim, in engem Zusammenhang

steht mit rehem, was eigentlich wörtlich Gebärmutter bedeutet, oder Mutterschoss. Die Wortwurzel hesed drückt die mitfühlende Güte aus, wie sie in den familiären Beziehungen zum Tragen kommt. Rahamim und rehem – Barmherzigkeit und Mutterschoss – haben einen ähnlichen Wortstamm und verweisen im Alten Testament auf die wärme- und lebensspendende Mütterlichkeit Gottes. Sie hat heilende Kraft! «Du hast mich gebildet im Mutterleib», so heisst es im Psalm 139. Es ist ein von Gott geschenktes Leben. Dafür wollen wir danken. So wünsche ich Ihnen am Muttertag und im Alltag liebevolle und achtsame Begegnungen. Möge in der Mütterlichkeit, die nicht nur von Müttern gelebt wird, der liebende Gott aufleuchten. Jens Spangenberg Wir feiern den Muttertagsgottesdienst am Sonntag, 14.  Mai um 10 Uhr, zusammen mit den Gesängen des Jodlerklubs Littau.

Klausur des Pfarreirates

600 Jahre Niklaus von Flüe Ankommen in der Stille In der hektischen und lauten Zeit, in der wir leben, ist es vielen Menschen ein Bedürfnis, Ruhe und Frieden zu finden.

Gedanken machten sich seine Zeitgenossen über ihn? Intensiv folgten wir am 7./8. April den Spuren unseres Nationalheiligen und setzten uns mit seiner Geschichte auseinander.

Bruder Klaus von Flüe lebte die letzten 20 Jahre seines Lebens in seiner Klause im Ranft. Doch wer war er wirklich? Wie lebte er vor und während seiner Zeit im Ranft und welche

Vor 600 Jahren lebte und wirkte dieser eindrückliche Mensch und bis heute beeinflusst er viele Menschen in ihrem Denken und Handeln. Der Pfarreirat möchte im Gedenkjahr des

Der Pfarreirat bei seiner Klausur in Flüeli. Auf dem Bild fehlt Alexia Schürpf, sie fotografierte.

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heiligen Bruder Klaus einen kleinen Beitrag leisten, um sein Leben und Wirken spürbar zu machen.

Einfaches Radsymbol: Bruder Klaus sagte dazu: «Dies ist das ‹Buch›, in dem ich die Lehre von der ungeteilten Gottheit lerne und suche.»

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Eine Klause bei uns in der Kirche Bald werden Sie beim Eingang in die Kirche auf der linken Seite das bekannte Radbild finden. Verdeckt hinter einem Paravent finden Sie unsere «Klause». Sie dürfen sich einen Moment hinsetzen und in Ruhe zu sich finden. Machen Sie sich Gedanken, was auf Sie einwirkt, wo Sie nach aussen wirken. Lassen Sie sich ein auf eine Begegnung mit Ihnen selbst, ganz nach dem Vorbild von Niklaus von Flüe. Bea Haag

Betrachtungsbild von Bruder Klaus, Leinwandtafel um 1475/80 gemalt. Originalgetreue Kopie in der Pfarr­ kirche. (© beide Bilder:www.bruderklaus.com)

BEKANNTMACHUNG

Gestützt auf die gesetzlichen Bestimmungen der Kirchenverfassung und des Stimmrechtsgesetzes lädt der Kirchenrat Littau die Stimmbürger und Stimmbürgerinnen der röm.-kath. Kirchgemeinde Littau ein zur

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Kirchgemeindeversammlung auf Mittwoch, 17. Mai 2017 19.30 Uhr im Pfarrsaal Traktanden: 1. 2. 3. 4. 5. 6.

Begrüssung und Konstituierung Rückblick auf das vergangene Jahr/Ausblick auf das laufende Jahr Bericht der Landeskirche zur Rechnung 2015 Rechnungsablage 2016 Informationen Neubau Cheerstrasse 1a Diverses

Die diesbezüglichen Akten liegen ab Freitag, 28. April auf der Kanzlei des Pfarramtes und im Eingangsbereich der Kirche zur Einsichtnahme bzw. zum freien Bezug auf. Oder Sie laden sie unter www.pfarrei-littau.ch herunter. Luzern, 12. April 2017 KIRCHENRAT LITTAU

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Blick der Pfarrei St. Theodul Littau auf den Menschen in Not

Diakonie neu gestaltet Der Wandel in der Gesellschaft fordert auch die Pfarreiarbeit heraus. Die weltkirchlichen Anliegen sind auch Anliegen der Schweizer Kirche. Die weltumspannende Vernetzung zeigt sich nicht nur in der Tatsache, dass weltweit mehr als 50 Mio. Menschen auf der Flucht sind, sondern ebenso im Ungleichgewicht von Armen und Reichen, sowohl in Drittweltländern wie auch im reichen Westen. Papst Franziskus kommt vom Ende der Welt – wie er selber nach seiner Wahl ausgerufen hat. Seither fordert er alle heraus mit einer Kirche, die an die Ränder geht, die sich bewegen lässt; d.h. eine Kirche, die sich um die Menschen kümmert und nicht um sich selbst (Dienst am Menschen = Diakonie). So liest man in seiner Palmsonntagspredigt: «Diese Dynamik betrifft nicht nur den einzelnen Berufenen, sondern die mis­ sionarische und evangelisierende Tä­ tigkeit der ganzen Kirche. Die Kirche ist ihrem Meister in dem Masse wirk­ lich treu, wie sie eine Kirche ‹im Auf­ bruch› ist, nicht um sich selbst besorgt, um ihre Strukturen und Errungen­ schaften, sondern vielmehr fähig, auf­ zubrechen, sich zu bewegen, den Men­ schen in ihrer realen Situation zu be­ gegnen.»

Der pastorale Entwicklungsplan Diakonie ist einer der Schwerpunkte des Pastoralen Entwicklungsplanes (PEP). Es ist auch das zentrale pastorale Anliegen von Papst Franziskus, der uns auffordert, an die Ränder der Gesellschaft zu gehen. Das heisst, wir müssen uns aufmachen, zu den Menschen zu gehen.

Folgendes Ziel wird im PEP umschrieben: «Die Sendung zum Dienst am Reich Gottes vor Ort umsetzen und strukturell verankern» (vgl. Bis­ tum Basel, 2010, S. 1). Das Wort «Diakonie» heisst Dienst. Gemeint ist der Dienst am Menschen, der sich auszeichnet durch Wertschätzung, Solidarität und Anteilnahme. Das diakonische Engagement der Kirche hat zum Ziel, sowohl das Gemeinwohl zu fördern als auch die Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft zu ermöglichen. Im Zentrum steht das körperliche, geistige und seelische Wohl der Menschen und insbesondere sozial Benachteiligter. Wir möchten in unserem Schaffen in der Pfarrei den Blick weiten und auch auf die in unserer Gesellschaft Marginalisierten richten und sie in die Mitte unseres Arbeitens rücken. Als Seelsorger der Pfarrei Littau nehmen wir dies ernst, fühlen uns gestärkt und gleichzeitig herausgefordert, an der Neustrukturierung in diesem Bereich mitzuarbeiten. In der diakonischen Arbeit (massgeblich Beratung und Begleitung von Pfarreiangehörigen) können wir die Bedürfnisse von sozial Benachteiligten in unserer Pfarrei wahrnehmen. Auf dieser Basis sollen diakonische Angebote für unsere Pfarrei erarbeitet werden. Wir haben erkannt, dass für unsere Arbeit in der Diakonie die Zusammenarbeit, Vernetzung und gute Kommunikation wichtig sind. Darum war eine erste Aufgabe, diese Vernetzung in Angriff zu nehmen. Sie hilft uns, die Menschen am Rande überhaupt in den Blick zu bekommen. So wird die diakonische Arbeit vermehrt sichtbar gemacht und die Kir-

che als starke und wichtige Partnerin wahrgenommen werden.

Neu errichtete Stelle: «Diakonie» Statt die Seelsorge in Liturgie und Verkündigung auszubauen, ist die Schaffung einer neuen Stelle als «kirchlich-sozialdiakonische Mitarbeiter/in» in Zusammenarbeit mit den Seelsorgern gewünscht. Ina Stankovic hat mit einem kleinen Pensum in Diakonie bereits grosse Arbeit geleistet. Allerdings braucht diese Arbeit mit den Menschen mehr Ressourcen, weshalb wir ab Sommer 2017 eine neue Mitarbeiterin für kirchliche Sozialdiakonie einstellen werden. Die Diakonie kann in verschiedene Bereiche gegliedert werden. Zum einen ist die Diakonie Teil der Pastoral; Seelsorgende sind auch diakonisch tätig. Weiter tragen Freiwillige zu einem grossen Teil zur Diakonie bei. Diese beiden Akteure reichen jedoch nicht aus: Professionelle diakonische Arbeit ist ebenfalls nötig. Diese Aussage wird auch durch den PEP gestützt: «Auch Diakonie erfordert Professio­ nalität. Das heisst nicht, dass die Dia­ konie nur von Professionellen wahrge­ nommen werden kann; es bedeutet aber, dass Verantwortliche und diako­ nisch Tätige Zugang zur nötigen Pro­ fessionalisierung haben. Das geschieht durch kirchliche Diakoniestellen» (vgl. Bistum Basel, 2010, S. 5).

Zukunft der Diakonie in unserer Pfarrei Neben der Liturgie und der Verkündigung soll dem Bereich Diakonie ein fester Platz gegeben werden.

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Ich danke allen, die bereit sind, uns in diesem Anliegen zu unterstützen und mit ihren Gebeten zu begleiten. Ich bin sicher, dass diese Arbeit für unser Pfarreileben einen grossen Gewinn bedeutet. Bernhard Koch

Neue diakonische Mitarbeiterin – Angelika Koch

Die Arbeit in allen Gesellschaftsschichten und die liebevolle Betreuung von Menschen stehen bei Angelika seit jeher im Zentrum ihres Schaffens. Der Aufbau einer diakonischen Pfarreikultur zusammen mit dem Pfarreiteam sieht Angelika als zentrale Herausforderung im sozialen Engagement der Kirche. Wichtige Werte wie Wertschätzung, Solidarität und An-

«Die Kirche kann den Liebesdienst so wenig ausfallen lassen wie Sakrament und Wort.» Diese Aussage von Papst Benedikt XVI. zeigt den hohen Stellenwert der diakonischen Arbeit in den Pfarreien. Die Pfarrei Littau will die diakonische Arbeit ausbauen und freut sich, mit Angelika Koch eine neue Mitarbeiterin als versierte und interessierte Fach- und Familienfrau ab dem 1.  August 2017 in der Pfarrei Littau begrüssen zu können.

Kirchenrat Littau Christian Carlen

Der Pfarrhausgarten wird umgestaltet – für Sie

«Dort werden Blumen im Überfluss wachsen und sie wird singen, jubeln und sich freuen!» (Jes 35,2) Überall blüht, wuchert und erwacht es in den warmen Sonnenstrahlen des Frühlings. So auch bei uns im Pfarrhausgarten. In den kommenden Wochen werden wir zusammen mit Mitgliedern aus der Pfarrei den Boden für das Gartenjahr 2018 aufbereiten und für den kommenden Sommer und Frühherbst 2017 mit Gladiolen und Sonnenblumen bepflanzen.

(Foto: Bernhard Koch)

teilnahme am Leben des Einzelnen und zur Förderung des Gemeinwohls will Angelika als Vision in die Aufbauarbeit einbringen. Angelika, wir freuen uns, dass du uns deine Schaffenskraft für den Dienst am Menschen schenkst, und wünschen dir ein «Leben in Fülle» in deinem Engagement in der Pfarrei Littau.

Wir freuen uns auf das Blumenmeer und laden alle ein, sobald die Blumen blühen und sich dem Himmel entgegenstrecken, diese für den Eigenbedarf auf dem Friedhof,

So sieht der Garten im Moment aus.

zu Hause oder als Geschenk für eine liebe Person selbst zu pflücken. Über genaue Infos, z. B. den Zeitpunkt, werden wir Sie rechtzeitig informieren. Wer keinen eigenen Garten hat, aber sich nach Abwechslung und Arbeit mit der Erde sehnt, ist bei uns im Garten herzlich willkommen! Melden Sie sich einfach beim Pfarreisekretariat oder bei Ina Stankovic per E-Mail: [email protected] pfarrei-littau.ch.

Und so könnte es schon bald blühen! (Foto: Harald Schottner/pixelio.de)

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Das diakonische Stellenprofil beinhaltet: • Die Koordination und Unterstützung der in der sozialen Arbeit tätigen Freiwilligen der Pfarrei. • Eingliederung der benachteiligten und von Isolation betroffenen Menschen in das Leben und den Alltag der Pfarrei. • Eingliederung von Menschen, die bei uns Asyl und Zuflucht suchen.

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Thema

Annäherung an Fátima, den Ort der Marienerscheinungen

Lichtüberflutet unterm Kreuz Zum 100. Jahrestag der Marienerscheinungen besucht Papst Franziskus Fátima. Wie wirkt dieser Ort im Vorfeld, welche Atmosphäre hat er, welche Botschaft geht von ihm aus? Zwei Männer um die 50 sitzen am Rand der Stufen, die zur Basilika Unserer Lieben Frau hinaufführen. Näherkommend höre ich, wie sie gemeinsam auf Englisch den Rosenkranz beten. Es beeindruckt mich – wie andere vielleicht Mittagspause machen, sind sie da und beten. Gewiss, die Weite des Platzes, sicher einer der grössten und schönsten in Europa, das helle Licht, reflektiert vom weissen Stein, ringsum überall niedere Mauern und Bänke, alles lädt zum geistlichen Verweilen ein, lässt die Anwesenheit Jesu spüren, die Nähe Marias.

Drei Prophezeiungen Der Platz strahlt aus, was sein Name sagt: «Cova da Iria», das «Tal des Friedens», wie katholisch.de den Ortsnamen übersetzt. Hier war es, vor 100 Jahren, dass Maria den knapp zehnjährigen Hirtenkindern Lucia, Jacinta und Francisco erschien und ihnen drei Prophezeiungen anvertraute: die eines weiteren grossen Krieges, der Bekehrung des kommunistischen Russlands und eines weissen Bischofs, der, von Kugeln getroffen, zusammenbricht. Tatsächlich wurde Papst Johannes Paul II. am 13. Mai 1981, dem Jahrestag der ersten Erscheinung, lebensgefährlich angeschossen. Seine Rettung schrieb er der Gottesmutter zu und pilgerte als Dank ein Jahr später nach Fátima. Dort traf er Lucia, die als einziges der Hirtenkinder noch lebte. Lucia starb 2005, knapp 98-jährig, im selben Jahr

Ein riesiges, dunkles Kreuz empfängt die Pilgernden, die das Heiligtum von Fátima aus südwestlicher Richtung betreten. Der hell besonnte, strahlend weisse Platz umfängt die Besucher mit grünen Bäumen und weiten Arkaden. Bilder: aw

Erscheinungsort Fátima – es geschah an einem 13. Sonntag, 13. Mai 1917: Drei Hirtenkindern, Lucia, Francisco und Jacinta, erscheint nahe ihres Dorfes Fátima bei einer Steineiche die Gottesmutter Maria. Auch in den folgenden Monaten sehen sie die Kinder, insgesamt sechs Mal. Die weiss gekleidete Frau weist die Kinder an, den Rosenkranz für den Frieden der Welt zu beten, und übergibt ihnen Botschaften. Das Ganze zieht Kreise, am 13. Oktober 1917 erleben Zehntausende ein Sonnenwunder. Die Erscheinungen wurden 1930 kirchlich anerkannt.

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der halboffenen Erscheinungskapelle nähern, nutzt eine Gruppe junger Erwachsener den strahlenden Tag zu einigen Schnappschüssen. Voll Freude springen sie in die Luft, vielleicht am Gnadenort etwas zu extrovertiert. Von rechts taucht ein Ordner auf und spricht mit den jungen Leuten. Es ist Pedro, selber jung, 19 Jahre alt. Für ihn ist der ganze Platz ein Heiligtum. Seine Arbeit im Auftrag des Bistums Leiria-Fátima begreift er als Mission. Es sei der schönste Ort der Welt, um zu arbeiten. «Ich schätze mich glücklich, hier zu sein. Es ist eine Ehre, die Gottesmutter zu beschützen. Sie beschützt ja auch uns.» Pedro möchte, dass sich alle Pilger hier willkommen fühlen. Manchmal müsse er Leute dezent ansprechen, damit andere in Frieden beten könnten. Er freue sich riesig auf den Besuch des Papstes, einen der grössten Anlässe in Fátima in den letzten Jahren. «Es wird überwältigend sein, wenn so viele Menschen hier gemeinsam mit dem Papst zur selben Zeit beten.»

Gekrümmte Kerzen

Ob kniend zur Kapelle, betend auf der Mauer oder übermütig – Pedro, der junge Ordner, hat alle im Blick. wie der polnische Papst. Jacinta und Francisco, mit deren Heiligsprechung jetzt im Mai beim Besuch von Papst Franziskus in Fátima gerechnet wird, waren schon jung gestorben.

Der schönste Arbeitsplatz Zurück auf den Platz: Während auf der polierten Steinbahn von oben herab immer wieder Pilger sich kniend

Ich gehe hinüber zur Erscheinungskapelle. Wieder sehe ich eine Frau, die auf Knien die Kapelle umrundet. Eine Gruppe vietnamesischer Gläubiger bereitet sich mit ihrem Priester auf den Gottesdienst vor. Bald schon hallen ihre Gesänge und Gebete sanft hinaus auf den Platz. Jetzt fällt mir auf, dass es auf dem ganzen Platz, der Cova da Iria, keinen Souvenirstand gibt, keinen Kitsch und Kommerz, äusserst angenehm. Nur ein einziger Stand, leicht im Schatten, verkauft Kerzen. Dicke, dünne, auch meterlange, sehr günstig, teils unter einem Euro. Zehn Meter weiter können sie entzündet werden. Aber der Anblick gibt kein frohes Bild. Ein grosser Teil der Kerzen hängt schräg auf den Ständern, teils aufgeplatzt oder jäh gekrümmt. Liegt es am Material oder an der starken Hitze? Vielleicht stehen die abgeknickten Kerzen sinn-

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Was mir Fátima bedeutet:

«

Wir hatten das Gefühl, die liebe Gottesmutter sei uns näher in Fátima als irgendwo anders. Es herrschte eine unbeschreib­ liche spirituelle Stimmung, als Tausende gläubige Menschen in ihrer Sprache den Rosenkranz beteten. Rita und Theo Huber-Christen, Kriens

»

«

Unsere Liebe Frau von Fátima ist ‹fruchtbarer Segen› für die Kirche und die Welt. Ihre Bot­ schaft des Friedens und der Liebe fliesst auch heute, 100 Jahre später, noch weiter. Sie ist eine Gabe und eine Einladung zu einer persönlichen und gemein­ schaftlichen Erfahrung.

»

Don Aloisio Araujo, Portugiesenmissionar, Luzern

«

Maria hat mit ihrer Botschaft in Fátima Weltgeschichte ge­ schrieben. Seit 27 Jahren begleite ich Pilger an diesen Gnadenort, wo wir neuen Mut, neue Hoff­ nung, mehr Liebe und tiefen Frieden auftanken dürfen. Die Mutter bringt orientierungslose Seelen zurück zu ihrem Sohn Jesus. Ihr unbeflecktes, geordnetes Herz wird zur Heimat für viele. Das gefällt mir so an Fátima.

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Béatrice Lüscher, Mitglied Fátima-Verein Deutschschweiz

bildlich für etwas, das mir an diesem wunderbaren, lichtüberfluteten Ort wie zu kurz kommt: die Freude an der Auferstehung, das befreite Erlöstsein. Vielleicht geriet das Kreuz oben am Platz zu gross, vielleicht braucht das Wort Jesu «Folge mir nach!» bei aller beeindruckenden knienden Demut auch den aufrechten Gang der Gläubigen. Andreas Wissmiller

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Veranstaltungen

Treffpunkte

Gottedienst für Krebs­Betroffene

«Immer der Muschel nach – In einem Tag auf dem Jakobsweg durch die Schweiz»: Unter diesem Titel lädt der Dachverband Jakobsweg Schweiz alle Pilgerinnen und Pilger und Personen, die das Pilgern einmal ausprobieren wollen, am 20. Mai zu einem Pilgerwandertag  in der Schweiz ein. Ziel ist, Menschen zum Pilgern einzuladen und an einem Tag den Hauptweg von Bregenz – Rorschach bis Genf in 28 Etappen und Gruppen zu begehen. Die 18 Zubringerwege bilden weitere Etappen. Die Wanderungen werden von ausgebildeten Pilgerbegleitern und -begleiterinnen geleitet. Sie informieren im Vorfeld über den Weg, nach Eingang der Anmeldung über den Treffpunkt. Der Luzerner Abschnitt führt von Kriens nach Werthenstein.

Unter dem Thema «Trotzdem Ja» findet am 5. Mai in Luzern wieder ein ökumenischer Gottesdienst von Krebs-Betroffenen für Krebs-Betroffene und ihr Umfeld statt. Getragen wird dieser Gottesdienst von der Frauenkirche Zentralschweiz und der Krebsliga Zentralschweiz.

Ein Tag auf dem Jakobsweg

Sursee und Horw

Maiandachten mit der Behindertenseelsorge Die Behindertenseelsorge der Landeskirche lädt im Marienmonat alle Interessierten zu zwei Maiandachten ein. Sie finden statt am 3. Mai im Alterszentrum Sursee mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Wohnhauses Brändi und am 17. Mai in der Blindenheim-Kapelle in Horw. Frauen und Männer des Wohnhauses Stöckli helfen bei der Vorbereitung. Mi, 3.5., 19.00, Kapelle Alterszentrum Sursee; Mi, 17.5., 14.30, Kapelle Blindenheim Horw

Fátima­Wallfahrten 2017

«Damit Christus geboren wird» Auch zur 100-Jahr-Feier der Erscheinungen Mariens in Fátima bieten BAM-Pilgerreisen, die aus dem Fátima-Verein Deutschschweiz hervorgegangen sind, Wallfahrten nach Fátima an. 2017 heisst es in der Ausschreibung: Maria «möchte Königin werden über die erkalteten Menschenherzen, damit Christus auch in uns geboren werden kann». Pilgerreisen nach Fátima 2017: Angebot 1: 11.5.–16.5. Kurzwallfahrt mit Teilnahme an der Papstmesse Angebot 2: 11.10.–16.10. Kurzwallfahrt zu den Abschlussfeierlichkeiten Angebot 3: 10.10.–16.10. Verlängerte Kurzwallfahrt mit einem Tag in Lissabon Information: BAM-Pilgerreisen, Postfach 483, 3422 Kirchberg, 034 445 64 73, www.bam-ch.com

Pilgergottesdienst in Fátima.

Von Kriens nach Werthenstein

Bild: zvg

Pilgerbegleiter für Luzern: Robert Strässle, Kriens, 041 320 32 74, [email protected] bluewin.ch, Anmeldung zwischen 3. und 15. Mai erbeten. www.jakobsweg-dachverband.ch

Otto­Karrer­Vorlesung 2017

Wie geht Wiedergutmachung? Wiedergutmachung ist sowohl für das individuelle wie das gesellschaftliche Leben ein grundlegender Aspekt. Unter dem Titel «Wiedergutmachung – auch ein Thema der Ethik» spricht bei der öffentlichen Otto-Karrer-Vorlesung 2017 Guido Fluri aus Cham. Er ist Initiator der sogenannten «Verdingkinderinitiative». Diese hat als Ziel, eine Wiedergutmachung für Verdingkinder und Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen zu erwirken. Zugleich betreibt diese Initiative eine wissenschaftliche Aufarbeitung der Vorfälle. Do, 11.5., 18.15 Uhr, Jesuitenkirche, Bahnhofstr. 11a, Luzern, Veranstalter: Ökumenisches Institut der Universität Luzern, Anmeldung an: [email protected]

Zwischen Bangen und Hoffen

Fr, 5.5., 19 Uhr, Matthäuskirche Luzern. Die Feier gestalten Anita Bättig (Medizinische Sekretärin), Ingrid Bruderhofer (Theologin), Kurt Furrer (Mathematiker) und Silke Thomsen (Kunst- und Ausdruckstherapeutin). Musik: Beat Heimgartner (Piano) und Reto Holderegger (Waldhorn).

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Treffpunkt Buch

Mit Maria fängt alles an «An Maria, der Muttergottes, scheiden sich die Geister», so eröffnet Andrea Schwarz, pastorale Mitarbeiterin im Bistum Osnabrück und bekannte christliche Autorin, ihr erfrischendes Buch «Eigentlich ist Maria ganz anders». Schwarz findet entlang der Marienfeste neue Zugänge zur einzigartigen Heiligen – jenseits gelangweilter Ablehnung oder persönlicher Inbesitznahme. Immer geht es Andrea Schwarz um die individuelle Vertiefung des Glaubens. So fragt sie die Lesenden bei «Mariä Geburt», welche Idee Gottes mit ihnen zur Welt kommen möchte, und bei der Kräutersegnung am 15. August, welcher Duft Gottes von ihnen ausgehe. Klar ist für Andrea Schwarz: Die Jesusgeschichte beginnt mit Maria, da fängt alles an. Andrea Schwarz, Eigentlich ist Maria ganz anders, Herder Verlag, Freiburg i. Br., 2016, 143 S.

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Luzerner Religionsgemeinschaften – zum Beispiel die Bahai

Die Welt ein Stück besser machen Der Bahai-Glaube ist die jüngste Weltreligion. In der Schweiz ist die Gemeinschaft mit 1000 Gläubigen klein. Eine von ihnen ist die Luzernerin Shiva Stucki-Sabeti. Der Dialog mit anderen Religionen ist für sie «essenziell». Wie leben Sie Ihren Glauben? Shiva Stucki-Sabeti: Nebst Gebet, Meditation, Studium der BahaiSchriften und Teilnahme am Gemeindeleben versuche ich vor allem, die Bahai-Prinzipien umzusetzen. Das oberste Ziel ist die Einheit der Menschheit. Die Bahai möchten eine Welt aufbauen, in der alle Menschen, unabhängig von Nationalität, Rasse, Geschlecht und Religion, friedlich zusammenleben. Alle weiteren Prinzipien dienen dazu, dieses Ziel zu erreichen. Dabei liegen mir das Prinzip der Gleichwertigkeit von Frau und Mann und dasjenige der Harmonie zwischen Religion und Wissenschaft besonders am Herzen. Die Bahai-Gemeinde ist klein. Wie wird sie wahrgenommen? Meiner Erfahrung nach in der Regel positiv. Ihre wichtigsten Prinzipien

Viele Menschen haben noch nie von uns gehört. Das löst manchmal Unsicherheiten und Befürchtungen aus. Gleichzeitig finde ich es manchmal anstrengend, von Grund auf erklären zu müssen, was Bahaismus ist. Generell ist es ja heute eher uncool, sich in einer Religionsgemeinschaft zu engagieren. So wünschte ich mir bisweilen, mehr dazuzugehören und weniger anders zu sein.

Die Luzernerin Shiva Stucki­Sabeti ge­ hört zur Gemeinschaft der Bahai. pd scheinen nachvollziehbar und werden geschätzt. Besonders ihre Friedensbemühungen finden gemeinhin Anerkennung. So hat die Bahai-Gemeinde bei der UNO seit 1948 beratenden Status. Wie reagieren Ihre Mitmenschen, wenn Sie hören, dass Sie eine Bahai sind?

Welchen Stellenwert hat für Sie als Bahai der interreligiöse Dialog? Er ist für mich auf Grund der BahaiPrinzipien «Einheit der Religionen» und «Einheit der Menschheit» essenziell. Dabei geht es um mehr als um Toleranz. Es geht um Austausch, echtes Interesse und Zuhören, es geht darum, voneinander und miteinander zu lernen. Ich möchte den Fokus auf die zahlreichen Gemeinsamkeiten aller Religionen legen, ohne Negieren der bestehenden Unterschiede. Wenn diese Art von interreligiösem Dialog gelingt, entsteht ein Gefühl echter Verbundenheit, das sich nicht nur wunderbar anfühlt, sondern die Welt ein Stück besser macht. Interview: Urban Schwegler

Religionen laden «Unter einem Dach» ein

Die Bahai weltweit: 6 Millionen Menschen

Die Bahai sind eine von vielen Religionsgemeinschaften in Luzern, die am 10. Mai unter dem Titel «Unter einem Dach» zur Begegnung einladen. Der Anlass findet zum dritten Mal statt, wiederum in der Kornschütte im Luzerner Rathaus. Grussworte von Stadtrat  Martin Merki und Kantonsratspräsident Andreas Hofer, Konzert des Chors der Nationen, Informationsstände, kulinarische Spezialitäten, gemeinsames Intermezzo.

Die Bahai-Religion ist die jüngste Weltreligion. Sie wurde von Baha’ullah (1817–1892) gegründet. Das grundlegendste Prinzip ist die Einheit Gottes, der Religionen und der Menschheit. Ziel ist, weltweit die Einheit der Menschheit in ihrer ganzen Vielfalt zu verwirklichen. Die Gemeindeordnung der Bahai kennt keinen Klerus. Sie beruht auf demokratisch gewählten Institutionen. Sitz des obersten Rates ist Haifa in Israel. Weltweit gehören etwa 6 Millionen Menschen in rund 200 Ländern dem Bahai-Glauben an. us

Mi, 10.5., 18.30–21.30 Uhr, Kornschütte im Rathaus Luzern, Eintritt frei; 13.45–16.15 Uhr Programm für Schulklassen. www.luzerner-religionsgemeinschaften.ch

www.bahai.ch

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Käthy Wirz aus Horw begleitet Menschen mit einer Behinderung

Herzlichkeit, die ihr ans Herz geht Vergangenes Jahr erhielten Begleiterinnen und Begleiter von Menschen mit einer Behinderung den dritten «Dank dir!»-Preis. Eine dieser Freiwilligen ist Käthy Wirz aus Horw. Ihr Tun erlebt sie als Bereicherung: «Es ist mehr ein Nehmen als ein Geben.» Käthy Wirz liebt Herausforderungen. Sie betreute einen Kinderhort, war 40 Jahre technische Leiterin im Turnverein, nahm Ferienkinder aus schwierigen Verhältnissen auf, macht seit 24 Jahren Fahrdienst fürs Altersheim und ist vierfaches Grosi. «Öppis muss ich immer machen», sagt die tatkräftige Rentnerin. Dabei zögerte sie, als sie 2006 im Pfarreiblatt den Hinweis las, die Behindertenseelsorge der Landeskirche suche für ihre Ferienund Besinnungskurse in Delsberg Hilfe. «Ob da auch ältere Frauen noch gefragt sind?», dachte sie sich – und lacht heute darüber. Denn Käthy Wirz gehört seither sozusagen zum Inventar im Delsberger Lager für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Für die Mithilfe hatte sie sich damals zu ihrem 60. Geburtstag gemeldet. Und war sich schon nach dem ersten Mal gewiss: «Das Beste, was ich mir je schenken konnte.» Die Woche ist für sie «eine grosse Bereicherung. Sie holt mich einmal im Jahr auf den Boden zurück.»

Menschen, die «jetzt leben» Weil Menschen mit einer geistigen Behinderung – Käthy Wirz spricht lieber von Beeinträchtigung – «jetzt leben», wie sie immer wieder feststellt. «Sie studieren nicht, was gestern war und morgen sein könnte. Das fasziniert mich.» So ganz in der Gegenwart zu sein, sei für sie schwierig. «Aber es tut mir gut.»

Käthy Wirz mit zwei Gästen im Ferien­ und Besinnungskurs für Menschen mit einer geistigen Behinderung in Delsberg 2015. Bild: Gregor Gander

In allen Bereichen mitzuhelfen – etwa auch in der Körperpflege –, habe sie freilich anfänglich Überwindung gekostet. «Aber die Arbeit ist wertvoll. Und ich werde nie so oft und überschwänglich begrüsst am Morgen wie in Delsberg.» Überhaupt, diese Herz-

«Dank Dir!»-Preis erhalten Die Begleiterinnen und Begleiter von Menschen mit einer Behinderung haben vergangenes Jahr den dritten «Dank dir!»-Preis der katholischen Kirche im Kanton Luzern erhalten. Die Auszeichnung wurde stellvertretend den Betreuerinnen und Betreuern im Delsberger Ferien- und Besinnungskurs der Landeskirche am 26. Mai übergeben. Der Preis soll sichtbar machen, was an Freiwilligenarbeit in diesem Bereich geschieht. Der vierte «Dank dir!»Preis wird wiederum um Pfingsten übergeben. do

lichkeit: «Diese Spontaneität und Dankbarkeit, das muss man selbst erleben», erzählt Käthy Wirz. Diese Menschen seien «wirklich echt». Ihr Umgang untereinander, in der Freude wie in der Trauer – «das kann man gar nicht beschreiben». Die Lagerwochen seien für sie auf jeden Fall «mehr ein Nehmen als ein Geben».

«Eine grosse Anerkennung» Dass die Landeskirche und der Seelsorgerat Menschen wie sie vergangenes Jahr mit dem «Dank dir!»-Preis ausgezeichnet haben (siehe Kasten), freut sie. «Das ist eine grosse Anerkennung.» Ob sie dieses Jahr wieder als Betreuerin in Delsberg dabei sein wird, liess Käthy Wirz lange Zeit offen. Jetzt sei sie schon elf Mal dabei gewesen, fand sie, und nun schon 70. Doch das Dutzend soll voll werden, Käthy Wirz hat sich angemeldet. Sie schmunzelt: «Ich würde die Woche wohl vermissen …» do Infos: www.lukath.ch/behindertenseelsorge, 041 419 48 43

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Schweiz

Farbenprächtiger Hindu­Tempel im Berner Haus der Religionen. Bild: aw Schweizer Hindus

Mit vereinter Stimme auftreten In der Schweiz gibt es 50 000 Hindus,  organisiert in unterschiedlichsten Vereinen und Gruppierungen. Anfang April haben sich diese unter dem «Schweizerischen Dachverband für Hinduismus» vereinigt. Mit dem neuen Dachverband haben die Hindus «einen gerechten, offiziellen Platz in der multireligiösen Schweiz» – und damit «endlich eine gemeinsame Stimme» erhalten, so die Medienmitteilung zur Gründung. Neues Bildungshaus in Flüeli­Ranft

Start soll im August erfolgen

In Flüeli-Ranft soll unter dem Namen «Zentrum Ranft» ein spirituelles Bildungshaus entstehen. Eine neue Trägerschaft hat dazu das DorotheaHaus erworben, wie der Verein «Zentrum Ranft» Ende März mitteilte. «Flüeli braucht ein spirituelles Haus», sagte Ursula Bründler Stadler, Präsidentin des neuen Vereins, zu kath.ch. Sie nannte drei Schwerpunkte, welche der Verein neben dem Kursangebot setzen will: Langzeitgäste, eine betreute Wohngruppe für Jugendliche sowie der Aufbau einer spirituellen Lebensgemeinschaft vor Ort. www.zentrumranft.ch

Kompositionswettbewerb

Lied für Bruder Klaus gesucht Einen Hymnus für Bruder Klaus komponieren, der in Pfarreien gesungen werden kann: Das ist das Ziel eines Wettbewerbs, den das Liturgische Institut der deutschsprachigen Schweiz in Verbindung mit der Bruder-Klausen-Stiftung Sachseln und dem Trägerverein «600 Jahre Niklaus von Flüe» Ende März ausgeschrieben hat. Den Komponisten stehen fünf Texte zur Verfügung, die von zeitgenössischen Autoren stammen. Neben dem berühmten «Mein Herr und mein Gott» (KG 546), dessen Text Niklaus von Flüe zugeschrieben wird, kennt das Kirchengesangbuch nur ein weiteres Lied über den heiligen Eremiten, dessen Text von Silja Walter stammt (KG 791). Gesucht werden nun Alternativen zu diesen beiden Liedern.

Bruder­Klaus­Kirche in Urdorf: Wo überall wird das neue Lied für Niklaus von Flüe erklingen? Bild: cc/3.0, Charly Bernasconi

Dritte Auflage erschienen

«Nahe sein bis zuletzt»

International Vatikanische Museen

Blutspende verbilligt Eintritt Auch 2017 können Blutspender die Vatikanischen Museen zu einem günstigeren Eintrittspreis besuchen, wie die Museen und die römische Gemelli-Klinik mitteilten. Wer in einem der Zentren der Gemelli-Klinik Blut spendet, erhält eine Ermässigung von vier Euro und darf überdies die Warteschlange am Einlass der Vatikanischen Museen überholen. Erzbistum Chicago

Kardinal startet Sozialinitiative gegen mörderische Gewalt Kardinal Blase Joseph Cupich, der Erzbischof von Chicago, hat für seine Stadt eine Initiative gegen die grassierende Gewalt gestartet. Er kündigte Anfang April bei einer Pressekonferenz an, die Kirche werde ihr soziales  Engagement mit Förderprogrammen gegen Gewalt, Rassismus und Armut deutlich verstärken. Wie Radio  Vatikan unter Berufung auf die «Chicago Tribune» berichtete, kamen allein im vergangenen Jahr 783 Menschen durch Mord ums Leben, die höchste Rate seit 1996. Die Gewaltexzesse setzten sich zu Beginn des Jahres 2017 noch stärker fort. Kardinal Cupich war 2014 von Papst Franziskus zum Erzbischof von Chicago, einem der grössten und einflussreichsten Bistümer in den USA und weltweit, ernannt worden.

Der Ratgeber «Nahe sein bis zuletzt», herausgegeben von der ökumenischen Fachstelle «Begleitung in der letzten Lebensphase», ist kürzlich in dritter Auflage erschienen. 15 000 Bücher wurden seit der Veröffentlichung im August 2016 verteilt. Das Buch mit vielen praktischen Tipps für pflegende Angehörige und Freunde kann kostenlos bezogen werden. www.nahesein.ch

Kardinal Cupich von Chicago.

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Aus der Kirche

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Bild: cc­by­2.0, Goat_Girl, flickr.com/photos/ [email protected]/16527074323/

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Luzern – Schweiz – Welt

AZA 6014 Luzern Post CH AG Adressänderungen an: Kath. Pfarramt, Gasshofstrasse 2, 6014 Luzern [email protected], 041 259 01 80

Hinweise für den überpfarreilichen Teil: Kantonales Pfarreiblatt, c/o Kommunikationsstelle der röm.-kath. Landeskirche des Kantons Luzern, Abendweg 1, 6006 Luzern 6, 041 419 48 24/26, [email protected] Druck und Versand: Brunner Medien AG, 6011 Kriens, www.bag.ch

Herausgeber: Kirchgemeinde Littau Redaktion: Margrith Käppeli Erscheint vierzehntäglich

Worte auf den Weg

Bild: Andreas Wissmiller, Strassenszene in Porto

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ir pflegen eine Kultur der Gastfreundschaft, der Offenheit und der Aufmerksamkeit. Menschen in allen Glaubens­ und Lebenssituationen, aus unterschiedlichen Milieus und ungeachtet der Intensität ihrer Beziehung zur Kirche sollen offene Ohren und Räume finden. «Den Glauben ins Spiel bringen», Pastoraler Entwicklungsplan des Bistums Basel, Kap. 3.3.1