Bürgerinfo Oktober 2016 - Stadt Abensberg

Bürgerinfo Oktober 2016 - Stadt Abensberg

Die Informationsbroschüre der Stadt Abensberg Ausgabe 24 · Oktober/November 2016 ABENSBERGER BÜRGERINFO HOCHSCHULSTANDORT Im Aventinum wird ein neu...

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Die Informationsbroschüre der Stadt Abensberg

Ausgabe 24 · Oktober/November 2016

ABENSBERGER BÜRGERINFO

HOCHSCHULSTANDORT Im Aventinum wird ein neuer OTH-Studiengang angeboten Seiten 8+9

Guten Tag

Seite 2

Mit einem symbolischen Spatenstich wurde Ende August der barrierefreie Ausbau des Hausbahnsteigs am Abensberger Bahnhof begonnen. Das Startsignal gaben der Erste Bürgermeister Dr. Uwe Brandl, Landtagsabgeordneter Martin Neumeyer, Stefan Schell vom Innenministerium, der Leiter des Bahnhofsmanagements Regensburg Bernhard Kellner und der Leiter der zuständigen DB Station&Service AG Günther Pichler.

Liebe Abensbergerinnen, liebe Abensberger, seit der letzten Ausgabe der „Abensberger Bürgerinfo“ haben sich einige erfreuliche Dinge ereignet: Am Bahnhof begann der barrierefreie Ausbau des Bahnsteigs 1; nach Abschluss dieser Maßnahme ist ein stufenfreier Einstieg in die dort haltenden Züge möglich. Nicht umsonst kommt unsere Stadt in den Genuss dieser Investition durch die Deutsche Bahn AG - das Berufsbildungswerk St. Franziskus ist Niederbayerns größte Behinderteneinrichtung, seit Jahren fordern wir den Bahnhofsumbau. Dort, beim B.B.W., wurde zuletzt ein Tag der offenen Tür gefeiert, der ganze Hundertschaften anlockte - das Interesse der Abensberger ist groß, und seitdem Vorbereitungen für einen vergrößerten Verbrauchermarkt mit Lieferservice in Absprache mit der Bevölkerung getroffen werden, sicher nicht geringer geworden.

ber haben wir die ersten Studenten am neuen Hochschulstandort Abensberg begrüßt. Und wenige Tage zuvor durfte ich gemeinsam mit Stadträtin Marion Huber-Schallner das Signet „Bayern barrierefrei“ in Empfang nehmen. Ich danke allen herzlich, die sich immer wieder für Abensberg einsetzen - und wünsche Ihnen nun eine unterhaltsame Lektüre. Ministerialdirektor Michael Höhenberger in Abensberg. An der Aventinus Grundschule haben wir den Einbau eines Aufzugs voran gebracht; die Schule ist jetzt barrierefrei. Auch an der Grundschule Offenstetten muss gebaut werden, eine Erweiterung steht an - nach anfänglichem Zögern hat die Regierung dem vorzeitigen Baubeginn zugestimmt. Gerade rechtzeitig fertig geworden ist im Aventinum der letzte Sanierungsabschnitt; Mitte Okto-

Ihr Dr. Uwe Brandl

n IMPRESSUM

Herausgeber: Stadt Abensberg, Stadtplatz 1, 93326 Abensberg. V.i.S.d.P.: 1. Bürgermeister Dr. Uwe Brandl. Redaktion: Ingo Knott, Stadt Abensberg. Titelfotos: Stadt Abensberg, IHK. Druck: Druckerei Kelly, Abensberg. Bildnachweis: Stadt Abensberg. Die „Abensberger Bürgerinfo“ wird kostenlos an alle Haushalte im Stadtgebiet und die Ortsteile geliefert. Keine Haftung bei Druckfehlern.

Aktuelles

Seite 3

n Breitband-Förderung

Im Foto von links Markus Söder, Andreas Poschenrieder und Albert Füracker.

Der Breitbandpate der Stadt Abensberg, Andreas Poschenrieder, hat einen Förderbescheid über knapp 62.000 Euro erhalten. 16 niederbayerische Gemeinden haben Ende September insgesamt 6,6 Millionen Euro Förderung erhalten. „Damit haben bereits 1.278 Gemeinden und mehr als die Hälfte aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten“, freute sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe der Breitband-Förderbescheide an die Kommunen gemeinsam mit Finanzstaatssekretär Albert Füracker in München.

n Grundschulausbau

Mehr Schulraum in Offenstetten: BM Dr. Brandl und Schulleiterin Juliane Köppl.

Die Regierung hat der Stadt Abensberg für die Erweiterung und den Umbau der Grundschule Offenstetten die Zustimmung erteilt. Die Schülerzahlen sind gestiegen. Nun braucht man neue Räume für weitere Klassenzimmer, um einen zusätzlichen Grundschulzug einzurichten. Außerdem werden ein Musikraum sowie ein Mehrzweckraum geschaffen, im Bereich der Pausenhalle, der Gruppenräume, des Lehrerzimmers und der Verwaltung schafft man durch Umbauten mehr Fläche. Die Gesamtkosten werden rund 2,4 Mio. Euro betragen, der Freistaat hilft mit 1,1 Mio. Euro.

n Herbstmarkt: Schön frisch

Viel geboten war wieder beim Abensberger Herbstmarkt. Foto: Heike S. Heindl

„Der Marktsonntag in Abensberg machte auch wettertechnisch seinem Namen alle Ehre: Herbstmarkt. Trotz des einsetzenden Regens und den im Vergleich zu den vergangenen Tagen niedrigen Temperaturen ließen es sich die Menschen nicht nehmen, durch die Straßen und Märkte zu bummeln und zu schauen, was es Neues gibt.“ - Das notierte die „Mittelbayerische Zeitung“, und es ist tatsächlich viel los gewesen, trotz des Wetters. Es gab viel zu sehen, viel zu entdecken, in der Stadtmitte und im Einkaufszentrum - vielen Dank für den Besuch!

Königliches

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Gestatten - unsere Gillamoos-Dirndlköniginnen 2016/17

EIn spannender, lustiger und bewegender Abend - am Gillamoos-Montag stellten sich die Kandidatinnen der Jury und dem Publikum. Julia Kiermeier heißt nun die neue Gillamoos-Dirndlkönigin, Daniela Büchl ist ihre Vize. Das Jungbräu-Festzelt war prall gefüllt, als am Gillamoos-Montag die Wahl der neuen Gillamoos-Dirndlkönigin und ihrer Stellvertreterin anstand. „Wie Hollywood“, entfuhr es da einem Besucher angesichts der hoch emotionalen Bierzelt-Show, die vom Moderatorenduo Anton Kiermeier und Niklas Neumeyer flott und witzig geleitet und von der Partyband „Donnaweda“ musikalisch perfekt und mitreißend umrahmt wurde. Die 20jährige Julia Kiermeier aus Abensberg gewann an diesem Abend die Krone. Ihre Stellvertreterin ist die 18jährige Daniela Büchl aus Siegenburg-Pürkwang.

Julia aus Abensberg und Daniela aus Pürkwang.

Seit dem Gillamoos hat das bezaubernde Duo bereits acht offizielle Termine hinter sich - Julia und Daniela repräsentieren ein Jahr lang die Stadt Abensberg und ihren Jahrmarkt im In- und Ausland. Die „Bürgerinfo“-Redaktion stellt beide hier kurz vor. Julia Kiermeier ist Bankkauffrau und verbringt ihre Freizeit am liebsten mit Freunden, beim Skifahren oder auf Reisen. Obacht, freche Burschen - sie schießt scharf, sie betreibt auch gerne

den Schießsport. Auf ihrem Bewerbungsbogen notierte sie damals: „Ich bewerbe mich, weil ich mich gut präsentieren kann und der Meinung bin, die Stadt Abensberg perfekt vertreten zu können.“ Mit dieser Meinung stand sie beileibe nicht alleine da. Stadt und Fest repräsentieren Die Azubine Daniela Büchl trifft in ihrer Freizeit ebenfalls gerne Freunde, liest gerne und betreibt Voltigieren; eine Sportart, bei der turnerische und akro-

Fotos: Holzhäuser

batische Übungen auf einem sich an einer Leine im Kreis bewegenden Pferd ausgeführt werden. Warum sie sich beworben hat? Vor der Wahl schrieb sie: „Weil ich offen und kontaktfreudig bin. Ich lerne gerne neue Leute kennen, will Abensberg und den Gillamoos repräsentieren und Erfahrungen sammeln.“ Die Stadt gratuliert den Siegerinnen und bedankt sich herzlich auch bei Maria, Natalie, Maria Josefine und Lena für die Teilnahme!

Aktuelles

Seite 5

Wasserversorgung im Libanon: MdL Neumeyer vermittelt Hilfe Nicht alltäglicher Besuch in den Stadtwerken Abensberg: Stadtwerke-Leiter Hans Schmid begrüßte eine Abordnung aus dem Libanon! Zustande kam dies durch den Abensberger Stadtrat und CSU-Landtagsabgeordneten Martin Neumeyer, der durch seine weit reichenden Kontakte als Integrationsbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung und den kurzen Draht zu Ministerpräsident Horst Seehofer eine nicht zu unterschätzende Hilfsaktion für die libanesische Bevölkerung ermöglicht hat. Randa Nemer von libanesischen Energieministerium war nun auf Informationsreise in Bayern.

Randa Nemer (li.) überzeugt sich von der Wasserqualität in Abensberg.

Im Libanon gibt es Wasser – aber kein funktionierendes Leitungssystem und zu viele Brunnen, die privaterseits gebohrt werden und nur geringe Erträge bringen. Martin Neumeyer hat im Juni 2016 den Libanon bereist und sich mit dortigen Vertretern von Politik, Religion und Wirtschaft über die Probleme des Landes ausgetauscht. Er sagte damals: „Wenn die EU einen großen Deal in Milliardenhöhe mit der Türkei macht, hat der Libanon eine solche Unterstützung Europas erst recht verdient.“ Hintergrund ist, dass der Staat mit rund vier Millionen Einwohnern fast zwei Millionen Flüchtlinge aufgenommen hat und in vielen Bereichen kollabiert. Noch im (erfolgreichen) Wahlkampf um den

Landratsposten im Landkreis Kelheim, hat Neumeyer eine Nürnberger Fachfirma ins Kelheimer Einkaufszentrum geholt, wo er den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer zu einem Wahlkampf-Termin begrüßte. Hinter den Kulissen stellte der Nürnberger Unternehmer Jürgen Zitzmann sein Projekt vor: Zum Brunnen und zum Hochbehälter „Wir haben in den letzten zwölf Monaten eine Inselanlage für eine ganze Gemeinde entwickelt, bestehend aus Solar- und Windenergie, Batteriespeichern sowie vorhandenen Dieselmotoren. Diese Lösung ermöglicht eine durchgehende Strom- und Trinkwasserversorgung von Einheimischen und

Martin Neumeyer mit Randa Nemer.

Maher Skaini (mi.) übersetzte.

Flüchtlingen, die derzeit nur vier bis maximal sechs Stunden am Tag mit Strom rechnen kann.“ Ministerpräsident Seehofer war sofort überzeugt und sagte seine Unterstützung zu. Ein Besuch von Randa Nemer vom libanesischen Energieministerium schloss sich nun an. Zunächst besichtigte Frau Nemer das Münchner Klärwerk Gut Großlappen, anschließend ging es mit den beiden libanesischen Unternehmern Maher Skaini und Ali Atat nach Abensberg, in den Bad Gögginger Weg zu den Stadtwerken, wo auch Martin Neumeyer eintraf. Nach einer Begrüßung durch Stadtwerkeleiter Hans Schmid ließ sich die Gruppe von Wassermeister Wolfgang Ferg in die Grundsätze deutscher Trinkwassersysteme einführen; Ferg ist in seinem Büro, das als Leitwarte fungiert, per Funktechnik mit dem Hochbehälter verbunden, von hier aus wird die Technik gesteuert. Eine Besichtigung des Brunnens im Gewinnungsgebiet Baiern schloss sich an; hier kostete die Gruppe das Abensberger Leitungswasser, frisch vom Brunnen und vom Wassermeister serviert. Anschließend ging es zum Hochbehälter, wo das Wasser durch den Höhenunterschied zum Abensberger Niveau aus den beiden 1.000 Kubikmeter Wasser-Kammern mit fünf Bar Druck in die Leitungen gelassen wird.

Barrierefreies Abensberg

Seite 6

„Wir freuen uns“: Aventinus-Grundschule ist jetzt barrierefrei Die Aventinus Grundschule in Abensberg ist im Landkreis Kelheim die einzige Schule mit dem Profil Inklusion und in den letzten Monaten zur barrierefreien Schule umgestaltet worden. Kernstück der Maßnahmen war der Einbau eines Aufzugs im Eingangsbereich der Schule an der Römerstraße, der nun vom Keller bis zum Dachgeschoß insgesamt sieben Haltestellen bedient. „Wir freuen uns“, so Rektorin Hermine Hillmann-Kroiß, die der Stadt Abensberg und dem Schulverband mit Biburg für die Investitionsbereitschaft dankte – aber auch, wie die Bauarbeiten abgelaufen sind: „Wir hatten kaum Beeinträchtigungen“, was dem Einsatz von Gerhard Rölz vom Bauamt der Stadt zuzuschreiben sei. „Der Raumbedarf am Schulstandort Abensberg ist hoch“, so Erster Bürgermeister Dr. Uwe Brandl. Es wurde viel gemacht im Schulbereich: „Wir haben einen satten zweistelligen Millionenbetrag investiert“, so Dr. Brandl, der sich damit auch bei Thomas Zachmayer vom Schulverband Abensberg-Biburg für die gute Zusammenarbeit seit nunmehr 20 Jahren bedankte. Die Kredite des Schul-

Ein gut gelaunter Rundgang durch das Gebäude an der Römerstraße, an dem sich auch die SPD-Fraktionschefin Judith Wintersberger beteiligte. verbands sind nach Aussage von Kämmerer Andreas Poschenrieder unter sehr günstigen Bedingungen aufgenommen worden. Regierung sagte schnell zu Vergleichsweise gering waren nun die Kosten, die für die Neuerungen an der Aventinus Grundschule anfallen – 390.000 Euro sind veranschlagt, 145.000 Euro kommen als Zuschuss von der Regierung, die „sehr schnell reagiert hat“. Das Raumprogramm wurde vor einem

Jahr überarbeitet, der Aufzug beschlossen – und dass er alle Geschoßflächen der Schule erreicht, testete Behindertenbeauftragte Marion Huber-Schallner, gemeinsam mit Biburgs Bürgermeister Zachmayer gleich aus. Ein Lehrerzimmer wurde geschaffen, das bisherige zu einer Lernwerkstatt umgebaut; es gibt eine neue Lese-Lounge , bald auch eine Teeküche und im Frühjahr wird im Pausenhof ein neues Spiel- und Klettergerüst errichtet.

n DB-Bistro mit Rolli-Toilette Die Stadt Abensberg weist aus gegebenem Anlass darauf hin, dass im DB Reisezentrum/ Bistro am Bahnhof eine behindertengerechte Toilette zur Verfügung steht. Nach dem symbolischen Spatenstich am Bahnhof Abensberg zum Start der Umbaumaßnahmen des Hausbahnsteigs (mehr dazu auf Seite 2) gab es Nachfragen, ob es am Bahnhof behindertengerechte Toiletten gibt. Die „Bürgerinfo“-Redaktion hat nachgefragt: Sebastian Hinum vom DB Vertriebsservice versichert, dass die Toiletten zu den Öffnungszeiten des Bistros zur Verfügung stehen. Mehr dazu auf www.abensberg.de

Bernd Schulze und Sebastian Hinum im DB Reisezentrum/Bistro am Bahnhof Abensberg, das mit einer behindertengerechten Toilette ausgestattet ist.

Barrierefreies Abensberg

Seite 7

„Bayern barrierefrei“ - Abensberg hat Vorbildcharakter!

Ministerialdirektor Michael Höhenberger überbrachte die Glückwünsche von Sozialministerin Emilia Müller und lobte in seiner Rede das Engagement der Stadt Abensberg: „Hut ab! In Sachen Barrierefreiheit ist Abensberg spitze.“ „Mein herzlicher Dank gebührt Ihnen, Herr Bürgermeister, und dem gesamten Team der Stadt Abensberg. Was Sie für die Menschen, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind, geleistet haben, hat Vorbildcharakter“ - mit diesen Worten hat Ministerialdirektor Michael Höhenberger der Stadt Abensberg das Signet „Bayern barrierefrei“ übergeben.

Marion Huber-Schallner.

Dr. Uwe Brandl.

Ein Haus aus dem 15. Jahrhundert, ein Stadtmuseum und ein festes Ziel: jeder Besucher von Abensberg soll die Ausstellungen im Herzogkasten besuchen und erleben können: „Barrierefreiheit ist für alle Menschen in Bayern ein Vorteil – für Familien mit Kinderwagen, für Senioren mit Gehhilfen, für Menschen mit Behinderung. Die Stadt Abensberg hat es geschafft, aus einem Museum einen Ort des Miteinanders für alle Bürger und Besucher zu machen“, so Bayerns Sozialministerin Emilia Müller. „Beispiel geben“ Das Engagement der Stadt konzentriert sich aber nicht allein auf den Herzogkasten – alle Schulen und das Freibad sind barrierefrei, der Umbau des Bahnhofs ist im vollen Gange. Erster Bürgermeister Dr. Uwe Brandl erklärt die Bedeutung von Barrierefreiheit für seine Stadt: „Wir wollen Beispiel geben und

anstecken zum Mitmachen.“ Viel Lob erntete auch die Behindertenbeauftragte und Stadträtin Marion HuberSchallner; Marion sei in Sachen Barrierefreiheit oftmals „unsere Hauptakteurin“, so Bürgermeister Dr. Brandl. Die Stadtverwaltung selbst und ihre Nebenstellen seien heute ausnahmslos barrierefrei - „bis auf das Rathaus“, so Dr. Brandl. (Sanierung und Neubau sind in Planung.) 221 Millionen Euro investiert der Freistaat allein in den Jahren 2015/16 in die Beseitigung von Barrieren. „Der Staat kann diese wichtige soziale Aufgabe aber nicht allein stemmen, er ist auf Partner angewiesen, die Barrierefreiheit mitdenken und mitgestalten. Diese Partner wollen wir sichtbar machen mit dem Signet ‚Bayern barrierefrei‘, das ab jetzt auch am Herzogkasten zu finden sein wird“, so die Sozialministerin anlässlich der Übergabe am 12. Oktober durch den Amtschef des Bayerischen Sozialministeriums, Ministerialdirektor Michael Höhenberger. Der würdigte Abensberg vielfach; so sei die Abensberger Altstadt eine der ersten in ganz Niederbayern gewesen, die nahezu komplett barrierefrei umgestaltet wurde. (Gerade wird der letzte Bauabschnitt in der Straßensanierung Innenstadt durchgeführt.) Danke!

Abensberg ist Hochschulstandort

Seite 8

Seit Mitte Oktober ist Abensberg neuer Hochschulstandort

Der Erste Bürgermeister der Stadt Abensberg, Dr. Uwe Brandl, hat Mitte Oktober (am Samstag, dem 15.) gemeinsam mit Museumsleiter Dr. Tobias Hammerl und Melanie Schmid elf Studenten im Aventinum herzlich begrüßt . Mit dabei Prof. Dr. Barbara Seidenstücker, die nach der Begrüßung und einem Rundgang durch das Gebäude gemeinsam mit ihren elf Studenten sofort loslegte. Bis in die Nacht des Vortages wurden seitens der Stadt alle nötigen Vorkehrungen getroffen - Punktlandung, am Samstag waren die letzten Ausbau- und Renovierungsarbeiten im Aventinum abgeschlossen, die Studienräume fertig, die Computer angeschlossen. Ein neues Kapitel in der Geschichte der Stadt Abensberg, die sich in den letzten Jahren als Bildungsstandort im Landkreis Kelheim etablieren konnte.

EIn Lächeln ins Gesicht zauberten nicht nur die „Hogwarts“-Schals mit Abensberg-Logo; dazu gab es Stift, Speicher-Stick, Kaffeebecher und Wissenswertes über Abensberg aus den Händen von BM Dr. Uwe Brandl.

Vor vier Jahren gab es erste Überlegungen dazu, im Sommer 2015 kam der Zuschlag, im Januar 2016 wurden die Verträge fix gemacht - Abensberg ist

Hochschulstandort! Wer bereits in einem Feld der Sozialen Arbeit tätig ist und sich gerne weiterentwickeln möchten, Interesse an einer Leitungsfunktion

hat oder sich für andere Gebiete innerhalb der Sozialen Arbeit qualifizieren will, der ist künftig in Abensberg an der richtigen Adresse. Fortsetzung S. 9

Abensberg ist Hochschulstandort

Seite 9

Elf OTH-Studenten haben im Aventinum Platz genommen

Hausführung durchs Aventinum mit Dr. Tobias Hammerl.

„Der Zuschlag beschleunigte den Ausbau des Aventinums“, so Dr. Brandl.

Fortsetzung von Seite 8 Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Soziale Arbeit wird von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg dezentral angeboten - neben Abensberg sind dies Tirschenreuth und Cham, auch diese Orte waren erfolgreich in ihren Bewerbungen. Die Studienräume mit Laptops und Whiteboard sind im letzten, bisher nicht umgesetzten Sanierungsabschnitt des Aventinums realisiert worden. Zu Beginn reichte der erste Raum; wenn mehr Platzbedarf herrscht, werden Trennelemente weg genommen und es entsteht ein kleiner Hörsaal. Und der ist begeistert aufgenommen worden - schon in Regensburg sei gemunkelt worden, dass man in Abensberg wirklich schöne Räume schaffe, hieß es seitens der OTH. Wie der Bürgermeister nun mitteilte, werde die Bürgerstiftung der Stadt ein Stipendium über 1.500 Euro ausloben. Professorin kennt Abensberg Am Rande der Begrüßung kam zutage, dass die Karriere von Frau Prof. Seidenstücker mit Abensberg verhaftet ist - vor 28 Jahren war sie im Cabrinihaus Offenstetten für Vor- und Berufspraktikum tätig. Willkommen in Abensberg!

n Das war im Januar

Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler, Bürgermeister Dr. Uwe Brandl und OTH-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier, mit der Kooperationsurkunde.

Am Freitag, 15. Januar 2016, haben der Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler und der Präsident der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg), Professor Dr. Wolfgang Baier, die Kooperationsurkunde „Hochschule und Region“ an Abensbergs Ersten Bürgermeister Dr. Uwe Brandl übergeben. Im Oktober 2016 startete nun in Abensberg der neue Studiengang „Soziale Arbeit“, bei dem Berufstätige aus diesem Bereich in acht bis zehn Semestern neben ihrem Job einen Bachelortitel erwerben können - abseits des Großraums Regensburg.

Parken in Abensberg

Seite 10

Grundsätzliches zum Parkraum in der Abensberger Altstadt Der Parkraum in der Abensberger Innenstadt ist seit vielen Jahren ein Thema. Zugespitzt kann man sagen: Geschäfte, Dienstleister, Anwohner und Festbesucher - gerade zur Weihnachtszeit - konkurrieren um die Parkplätze. Wie die Stadtverwaltung versucht, allen Interessen gerecht zu werden, das hat die „Bürgerinfo“-Redaktion mit dem Ersten Bürgermeister besprochen. Herr Dr. Brandl, „Hauptsache, die Geschäfte laufen“, werfen einige Anwohner der Verwaltung vor. Bürgermeister Uwe Brandl: Oh, wenn es so einfach wäre! Wir haben das Thema Anwohnerparkplätze in mehreren Workshops und Gremien aufgearbeitet, uns vom ADAC beraten lassen, die Systeme anderer Kommunen angesehen. Wir haben in der Altstadt rund 190 Pkw-Stellplätze. Im selben Bereich leben schon einmal 300 Menschen mit eigenem Auto ohne eigenen Stellplatz. Wenn wir alle Stellplätze als Anwohnerparkplätze ausweisen, kommt zwar keiner mehr rein, aber die Anwohner haben auch ihren Verteilungskampf. Kommunen weisen maximal 25 Prozent

ihrer vorhandenen Pkw-Stellplätze als Anliegerparkplätze aus. Das wären in Abensberg 60 Stellplätze - gegenüber, wie gesagt, 300 Leuten mit Autos und ohne eigenem Parkraum. Ja, aber die Feste! Zum Gillamoos bewegt keiner freiwillig sein Auto, und zur Weihnachtszeit ist die Stadt zwar beleuchtet, aber für’s Parken sieht es duster aus. Bürgermeister Uwe Brandl: Zum Gillamoos ist das auch ganz gut so ... Spaß beiseite: Eine Stadtverwaltung ist für die Bürger da. Wenn wir Feste veranstalten, dann tun wir das nicht nur, weil wir so gutes Bier haben, sondern weil wir unsere Stadt mit sehr schönen Ideen präsentieren. Die Feste sind für alle da, es ist ja immer unser Bemühen, die gesamte Bevölkerung mitzunehmen, teilhaben zu lassen - der Imagegewinn für alle ist aber ebenfalls greifbar. Was Abensberg als Gesamtstandort nützt, nützt jedem Bürger. Eine lebendige Stadt ist doch etwas ganz anderes als eine Wüstenei. Da hätte jeder seinen Parkraum. Aber da parkt bald auch keiner mehr. Und dann wird’s ernst, dann fallen die Immobilienpreise, dann wird nichts mehr investiert.

OK, aber muss denn diese Strafzettelaufschreiberei sein? Nicht jeder hat nen Zehner so locker im Geldbeutel. Bürgermeister Uwe Brandl: Wie wollen wir sonst für Gerechtigkeit sorgen, wie wollen wir einen Ausgleich schaffen zwischen den Interessen der Anwohner, der Geschäfte, der Dienstleister - und auch der Menschen mit Handicap, die den Fußweg nicht nutzen können, weil mal wieder mies geparkt wird? Wenn wir lediglich Hinweise verteilen, wie man zu Parken hat, dann halten sich tatsächlich nur die wenigsten Fahrer dran. Ohne Überwachung ist keine Parkraumbewirtschaftung möglich. Lohnt sich der Ärger wenigstens? Bürgermeister Uwe Brandl: Die über das gesamte Jahr erwirtschafteten Einnahmen dienen nicht der Gewinnerzielung, sondern decken lediglich die Kosten. Aber es lohnt sich anderweitig die Stadt bleibt erreichbar, auch im Stadtinneren. Und da gibt es eine großzügige kostenlose Parkregelung mit zwei freien Stunden und freies Parken von 16 bis 8 Uhr. Danke, Herr Brandl!

Immer wieder sorgt das Thema Parken in der Innenstadt für Gesprächsstoff. Die Stadtverwaltung befasst sich immer wieder mit dem Thema. Leicht macht es sich keiner - auch der Bürgermeister nicht.

Aktuelles

Seite 11

Das neue BRK-Kaffeestübchen sucht einen Namen Der Kreisverband Kelheim des BRK bereitet derzeit die Eröffnung des neuen Kaffeestübchens im Seniorenheim in der Bahnhofstraße vor. Im Verbindungsbau des Seniorenhauses und der Babonenresidenz entsteht ein Ort, der für die Bewohnerinnen und Bewohner, ihre Besucher, aber auch für alle Abensberger ein schöner, gemütlicher und lebendiger Treffpunkt werden soll – und das mit einem tollen Kuchenangebot, das derzeit von der BackbuchAutorin Hildegard Schmiofski zusammen gestellt wird.

Hildegard Schmiofski mit Kiachl, im Hintergrund müssen die Herren schuften: BRK-Kreisgeschäftsführer Edgar Fischer (re.) und Heimleiter Danny Kemmerle. Ins Angebot aufgenommen werden Kuchen und Torten von regionalen Bauernhöfen – „Eben nichts vom Fließband, wir wollen gute Zutaten“, so Frau

Schmiofski, die aus den Erlösen ihrer beiden Backbücher in den letzten Jahren 10.000 Euro an das BRK spenden konnte – eine Fachfrau also.

In den letzten Wochen hat sie das „Projekt Kaffeehaus“ voran getrieben; vom Geschirr bis zur Einrichtung soll das Ambiente einladend sein, Wärme und Gemütlichkeit ausstrahlen. „Jeder ist willkommen“, so Frau Schmiofski. Deshalb wird es auch wechselnde Angebote - Basteln, Bingo-Nachmittage oder musikalische Einlagen - in Verbindung mit Abensberger Vereinen und Ehrenamtlichen - geben. Kuchenklause? Café Klatsch? Da die Eröffnung für den 8. Dezember geplant ist, ist noch einiges zu gestalten, auch räumlich, aber insgesamt ist alles in trockenen Tüchern. EINES aber fehlt: Ein Name! „Es wäre schön, wenn wir aus der Abensberger Bevölkerung eine Idee umsetzen können“, so Danny Kemmerle, Leiter des BRK-Hauses. Vorschläge, auch von Schulklassen oder Kindergarten- Gruppen, bitte bis zum 23. November 2016 per eMail an [email protected] oder per Post an das BRK Senioren-Wohn- und Pflegeheim Abensberg, z.Hd. Herrn Kemmerle, Bahnhostraße 6, 93326 Abensberg. Zu gewinnen gibt es einen gratis Nachmittag mit Kaffee oder heißer Schokolade und Kuchen für bis zu 20 Personen.

n Florian liest „Luna“ vor Seltsam, im ersten Moment, wenn man sieht, wie ein Kind einem Hund aus einem Buch vorliest. Macht aber total Spaß - und kommt an! Die Buchhandlung Nagel im EKZ bietet die sanftmütige „Luna“ von Inhaberin Silke Nagel jeden Dienstag zwischen 15 und 17 Uhr kostenlos als Vorlesehund an; vor allem Grundschüler können hier die Angst vorm Vorlesen wegtrainieren und die Lesefähigkeit verbessern. Die liebe „Luna“ bleibt dabei ganz aufmerksam und dankbar; Leseprobleme oder Leseschwächen interessieren sie nicht. Bei fleißiger Leserei ist Der zehnjährige Florian aus Painten hat sich sofort für den Vorlesehund auch ein Geschenk dabei - für die begeistert - mit „Luna“ geht auch eine gruselige Gespenstergeschichte ... Kinder.

Aktuelles

Seite 12

Sebastian Alkofer von der Hauptverwaltung der Stadt am Dorfplatz Sandharlanden, dem er auch als Kirchenpfleger mit Herzblut verbunden ist. Wieder hat es hier Zerstörungen gegeben; die Stadt hat nun eine Belohnung ausgeschrieben.

Vandalismus: „Schade, dass das nicht aufhört“ Zum wiederholten Male ist der Dorfplatz von Sandharlanden das Ziel von blindem Vandalismus geworden – zuletzt wurde eine Kupferrinne vom Dach rechts der Theaterbühne herunter gerissen. Da dieser neue Zwischenfall wohl nicht das Ende einer Serie an Zerstörungen in Abensberg und den Ortsteilen bedeutet, schreibt die Stadtverwaltung nun 500 Euro Belohnung aus für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen. Erster Bürgermeister Dr. Uwe Brandl: „Bitte achten Sie alle auf unsere Stadt, unsere Ortsteile und unsere öffentlichen Plätze.“ In den letzten Wochen mussten mehrere Straßenlaternen instand gesetzt werden, die in Abensberger Straßen reihenweise ausgetreten worden sind. Die Sachbeschädigungen waren immens, an den Sandwellen gingen nach einem Fest bei zehn Laternen die Lichter aus, auch in der Straße am Wasserwerk gibt es jährlich

mehrfach derartige Fehltritte, ebenso gerne attackiert sind die Straßenlampen ortsauswärts Richtung Arnhofen. Und jetzt kommen ganz aktuell Verwüstungen am schönen Sandharlandener Dorfplatz dazu. Den gesamten Platz teilen sich die katholische Kirche und die Stadt Abensberg; Sebastian Alkofer von der Hauptverwaltung der Stadt ist dem Thema auch als Kirchenpfleger mit Herzblut verbunden. „Schade, dass diese Sachen nicht aufhören“, sagt er bei einem Ortstermin. Dorfplatz mehrfach Ziel von Attacken Die kupfernen Regen-Ablaufrinnen wurden in den letzten Jahren so eingetreten, dass man sie allesamt durch gusseiserne ersetzt hat. Die Sicherheits-Glasplatten der beiden Dächer links und rechts neben der Bühne wurden bereits mehrfach von Steinwürfen zerstört. Zwei der vier Türen auf und neben der Bühne wurden zerstört – eine konnte der Bauhof reparieren, die zweite musste fast komplett erneuert werden.

„Das enttäuscht mich schon“, so Alkofer. „Der Platz ist für alle gedacht, für den Frauenbund, die Feuerwehr, für Grillfeste – und der Polt und die Biermösl Blosn waren auch schon da. Dass man sich auf Kosten der Allgemeinheit so aufführt, geht mir nicht in den Kopf.“ Die aktuelle Nachschau bringt einen weiteren Steinwurf zu Tage, der einer Glasplatte ein Loch beschert hat. Die Stadt Abensberg schreibt 500 Euro Belohnung aus für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters oder der Täter führen, die öffentliches Eigentum im Stadtgebiet mutwillig beschädigen. „Ich sehe es nicht ein, dass wir alle nur wegschauen, wenn sich einzelne auf unsere Kosten austoben“, so Dr. Brandl. Spürbar für alle wurde das im August 2015: Nachdem der Spielplatz in der Preysingstraße in Offenstetten attackiert worden war, musste ihn die Verwaltung sperren. Sachdienliche Hinweise an die örtliche Polizei oder an die Stadtverwaltung: Tel. 09443/ 910 311 oder 910 314 (Vorzimmer Bürgermeister).

Aktuelles

Seite 13

n Großes Interesse am B.B.W.

Rund 1.000 Essen und 1.000 Kuchen und Torten wurden im BBW vorbereitet.

Das B.B.W. St. Franziskus Abensberg bietet jungen Menschen mit besonderem Förderbedarf Chancen fürs Leben – und wie das geht, wurde am Tag der offenen Tür gezeigt. Trotz vieler Veranstaltungen in der Region hatten sich über 1.000 Besucherinnen und Besucher auf den Weg ins B.B.W. gemacht. Die Fülle des Angebots überraschte. Wollte man alles sehen und überall mitmachen, so hätte man wohl den ganzen Tag gebraucht. Das Fazit des Tages fällt leicht: Ein überaus gelungener Tag! Und wer ihn versäumt hat: 2018 feiert das B.B.W. sein 40-jähriges Jubiläum!

n Löffelholzstraße ist erneuert

Die Löffelholzstraße, frisch erneuert.

Foto: Stadt Abensberg/Rötzer

Die Stadt kann den Abschluss der Erneuerung der Löffelholzstraße melden. Nachdem die Stadtwerke im Juli die Kompletterneuerung der Trinkwasserund der Kanalleitungen abgeschlossen hatten, wurden durch die Erdgas Südbayern die Gasleitungen neu verlegt. Anschließend übernahm die Firma S&F Tiefbau aus Karlshuld. Mitte September ist auch die neue Straßenbefestigung komplett fertig geworden, wie Michael Rötzer vom Tiefbauamt mitteilt. Die Kosten der „grundhaften Erneuerung des Straßenoberbaus“ sind mit rund 115.000 Euro angesetzt.

n Elternbeiratswahlen

Im Foto der neu gewählte Elternbeirat mit Rektor Wolfgang Brey (rechts).

Zu Beginn des Schuljahres stand wie jedes Jahr die Wahl des Elternbeirates an der Aventinus-Mittelschule an. Damit die Wahl möglich wurde, trafen sich die Eltern aller Klassen und bestimmten zuerst ihre Klassenelternsprecher. Anschließend wurden von allen Eltern Timo Bohnenstengel als alter und neuer Elternbeiratsvorsitzender im Amt bestätigt. Als neue zweite Vorsitzende wurde die seit Jahren im Beirat sehr aktive Aline Schwarzensteiner gewählt. Im Amt bestätigt wurde auch Schriftführer Marcus Dörner. Das wichtige Amt des Kassiers übernahm Barbara Milovic.

Seite 14

Abensberg im Wandel der Zeit - Folge 1

Früher war alles besser ... aber schöner ist es heute schon! Beginnend mit dieser Ausgabe möchte die „Bürgerinfo“-Redaktion aufzeigen, wie sich Abensberg im Laufe der Jahre gewandelt hat. Mit dieser Ausgabe haben wir auf Material zurück gegriffen, das im Jahr 2007 für die Ausstellung „Stadtraum“ zusammen gestellt worden ist neben historischen Rückblicken wird es aber auch darum gehen, wie die Stadt selbst über Jahre hinweg die Infrastruktur erneuert hat, zum Beispiel in Sachen Bauhof, Jugendzentrum, Wasserwerk, Kläranlage, Aventinum, Kreuzgang ... die Liste ist lange und die Redaktion auf FotoSuche.

Das Brandstetter-Haus um 1940; die nächste Aufnahme zeigt das Objekt ...

... an der Münchener Straße im Jahre 2005. Im Bild rechts sehen Sie die Edelhardgasse um 1920, unten dann im Jahr 2005.

Der Gasthof Jungbräu um 1910 (mi.) und heute. Viele Objekte in Abensberg wurden privaterseits aufwendig saniert.

Veranstaltungen

Seite 15

n Eine Flagge für die vhs

Katrin Koller-Ferch, Melanie Schmid, Anke Daffner und Tobias Hammerl hissen die Fahne der Volkshochschule vor dem Aventinum.

Das Aventinum zeigt Flagge - zumindest für die Volkshochschule, die dort residiert, auch die Museumsleitung befindet sich hier. Kürzlich haben die Verantwortlichen eine neue Flagge erhalten - und sie gleich gehisst. Anfang September haben die Leiterin der vhs Abensberg, Katrin Koller-Ferch, ihre Kollegin Anke Daffner und Erster Bürgermeister Dr. Uwe Brandl auch das neue, über 100 Seiten umfassende Kursheft mit Angeboten bis zum Februar 2017 vorgestellt. Dass die Vhs für alle Altersgruppen, jeden Geschmack und viele Interessen Angebote hat, dürfte inzwischen bekannt sein. Bürgermeister Dr. Brandl: „Angebote zur persönlichen und beruflichen Fortbildung, Kurse, bei denen Sie sich selbst verwirklichen können und auch Kurse, bei denen Sie einfach nur Spaß haben können“ - das alles findet sich im Programm. BM Brandl lobte die Arbeit des vhs-Teams, das von Christiane Tuscher und Karin Vogt komplettiert wird. Besonders hinweisen möchte die vhs auf die neu gestaltete Homepage. Dort kann man sämtliche Kurse direkt und kinderleicht online buchen, ohne Wartezeit, bequem von zu Hause aus! www.vhs-abensberg.de

n Novembernebel Der „Abensberger Novembernebel“ geht Ende Oktober mit „Lametta“ weiter; am 4. November wird es „Furchtbar schee“ in der Discothek Center mit der gleichnamigen Akustik-Band, ab dem 5. November starten szenische Stadtführungen von Theatrum Urbis unter dem Motto „Die guade, oide Zeit“; das Vokalensemble Harmonie tritt am 10. November auf (Pfarrsaal Theoderichstraße), ein Operettenzauber lockt am 11. November ins Aventinum, während am selben Abend die Buchhandlung Nagel Neuheiten vorstellt. Diese und weitere (!) Termine finden Sie auf der Homepage www.abensberg.de

Ab 28. Oktober wird es weihnachtlich, aber turbulent und witzig mit „Lametta“ nach Fitzgerald Kusz von Angelika Süß’ „Sweet Highlights“ im Kreuzgang.

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Firmennachrichten

n „Christina’s“ ist eröffnet Christina, die Tochter von Erna Ziegler, hat den Obst- und Gemüseladen in der von-Hazzi-Straße neu eröffnet - der Name: „Christina's“. Logisch! Christina hat mit ihrem Ehemann Benjamin Roithmeier den Laden komplett neu gestaltet - Malermeisterin Anita Brunner hat ebenfalls mit angepackt, damit zur Neueröffnung alles passt. Ein großes Angebot an Obst und Gemüse, Theken für warme und kalte fleischlose Gerichte; Vegetarier und Veganer werden sich hier wohlfühlen. Bürgermeisterin Traudl Schretzlmeier überbrachte die Glückwünsche der Stadt Abensberg.

Bürgermeisterin Schretzlmeier (li.) bei der „Christina's“-Eröffnung.

n „Wolle am Tor“ ist geöffnet „Audi crasht in Schaufenster“ – so oder so ähnlich lauteten die Schlagzeilen, nachdem Mitte September ein PkwFahrer in das Abensberger Fachgeschäft „Wolle am Tor“ gerutscht war. Der Schaden war immens, die Schaufenster komplett zerstört. Gabi Krausenecker, die „Wolle am Tor“ seit zwei Jahren betreibt, sieht sich mit einem weiteren Problem konfrontiert: „Viele glauben, es sei geschlossen.“ Und das ist für ein Wollfachgeschäft im Herbst und Winter besonders schlecht, schließlich wird in der kalten Jahreszeit erheblich mehr gestrickt als im Sommer.

Gabi Krausenecker: Keine Pause trotz zerstörter Schaufenster.

n Neues Restaurant Das ehemalige Café Servus in der Abensberger Babostraße (gegenüber dem Zollhäusl) steht unter neuer Leitung - und ist jetzt ein italienisches Restaurant. Betreiber ist Stefano Ranselli, der mit Koch Roberto Dalle Nogare aus Genua gekommen ist; Domenico Montalto ist der Dritte im Bunde und nicht allein „Kellner, sondern auch Übersetzer“, lacht er. Das Trio bietet Fleisch- und Nudelgerichte, Vorspeisen, Desserts und Suppen; die Nudeln sind hausgemacht. Es gratulierten zur Eröffnung die 3. Bürgermeisterin Traudl Schretzlmeier und 1. Bürgermeister Dr. Uwe Brandl.

Domenico, Roberto und Stefano: „Tanti Auguri“ von unseren Bürgermeistern.