Der blaue Stein

Der blaue Stein

Leistungsnachweis: Didaktik von ICT PH Thurgau | Vorschulstufe | Désirée Honauer & Sandra Oberhänsli LNW: ICT Thema Désirée Honauer und Sandra O...

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Leistungsnachweis:

Didaktik von ICT

PH Thurgau | Vorschulstufe | Désirée Honauer & Sandra Oberhänsli

LNW: ICT

Thema

Désirée Honauer und Sandra Oberhänsli

Zwerge – „Der blaue Stein“ von Anne-Gaelle Balpe

Inhaltsbeschreibung Oli hat etwas gefunden, etwas blaues, rundes – etwas, das aussieht wie ein Kieselstein. Er beschließt den Stein zu behalten, weil er glaubt, ihn irgendwann noch einmal gebrauchen zu können. Er presst den Fund fest an sich und macht sich auf den Weg. Die Tiere machen sich über ihn lustig und auch die Zwerge halten ihn für töricht, einen kleinen blauen Kieselstein, den braucht doch niemand. Aber Oli lässt sich nicht beirren… Die Geschichte des kleinen Oli ist eine sehr Lehrreiche. Liebevoll geschildert und mit wundervollen, zarten Bildern veranschaulicht, erfährt das Kind, wie es ist, wenn man fest an etwas glaubt und am Ende dafür belohnt wird. Das es manchmal sinnvoll ist, dem eigenen Instinkt zu folgen, mögen die Anderen noch so großes Unverständnis darüber zeigen.

Zeitplan grob

Das Thema Zwerge wählen wir als Einstiegsthema im ersten Quartal, ab dem Sommer bis zu den Herbstferien, 7 Wochen. Basierend auf dem Bilderbuch „der blaue Stein“ setzen sich die Kinder mit dem neuen Kindergartenalltagalltag auseinander. Das Bilderbuch wird bewusst in Abschnitten vorgelesen, um eine dazu passende GA zu gestalten und die Inhalte immer wieder zu wiederholen. In den ersten Wochen gilt es den Fokus auf die Eingewöhnung der Kinder zu legen. Deshalb werden wir die neunen Medien nach vier Wochen einführen. Die Computereinführung legen wir auf die Woche 5. Während der Freispielsequenzen erhalten die Kinder ausreichend Zeit, den selbstständigen Umgang mit den verschiedenen Medien zu üben.

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Désirée Honauer und Sandra Oberhänsli  Hörspiel (Podcast aus ICT): Das Hörspiel zur Themengeschichte ermöglicht den Kindern, sich nochmals in die Geschichte zu vertiefen.  Verse und Lieder: Alle gelernten Verse und Lieder sind auf Kassette aufgenommen. Es besteht die Gelegenheit, diese Verse und Lieder im Freispiel zu hören und zu vertiefen.  Ziel: Ausbau von dem passiven und aktiven Wortschatz.  Hörmemory: Die Kinder hören auf der CD Geräusche die sie Bildern zu ordnen müssen z.B. Wildschweingrunzen.  Ziel: Die Bedienung des CD-Players und die Zuordnung von Geräuschen zu Bildern (differenziertes Hören).  Laufdiktat: Da der ältere Jahrgang bereits den Umgang mit dem Computer kennen, haben sie die Möglichkeit sich im Laufdiktat zu üben. Als Variation ist es auch möglich dieses Angebot an einer Schreibmaschine auszuführen.  Ziel: Kennenlernen der PC Tastatur, und der Buchstaben, Schulung der Merkfähigkeit.  Exkursion in die Natur: Mit Lupen erforschen wir die Natur, bei besonderen Funden machen wir ein Foto und hängen es an unsere „Museeums-Wand“.  Ziel: Bedienung und erste Erfahrungen mit dem Umgang einer Digitalkamera.

Infrastruktur Hard- und Software, Bastel- und Werkmaterial, Bücher...

Neben der üblichen Kindergarteneinrichtung, werden zusätzliche Freispielangebote wie Sinneswerkstatt, Zwergenwohnung, Freiarbeitsgestell, Thementisch (Waldtisch) sowie den Arbeitsplatz „Computer“ einrichten. Der CD-Player steht in der Bücherecke. Für die Ausführung der Grobplanung wird das folgende Material vorausgesetzt:  Bilderbuch „der blaue Stein“  Hörspiel zum Bilderbuch  Audio-CDs: selbstzusammengestelltes Hörmemory

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Désirée Honauer und Sandra Oberhänsli  CD-Player  Computer / Schreibmaschine  Digitalkamera  Beamer

Lernziele Grob- und Feinziele

Richtziele: 1 Richtziel: Selbstkompetenz: Die Kinder nehmen ihre Gefühle wahr und üben damit umzugehen.  Grobziel: Regeln des Zusammenlebens und –lernens kennenlernen und einhalten üben. Freude und Begeisterung erleben und entwickeln. Enttäuschungen und Grenzen ertragen lernen und sich selber vertrauen. 2 Richtziel: Sozialkompetenz: Die Kinder lernen einander kennen.  Grobziel: Eigene und die Grenzen anderer kennenlernen und respektieren. Sich in Kleingruppen einbringen, Gedanken äussern und mitspielen. Anteilnehmen an Gefühlen und Aktivitäten anderer. 3 Richtziel: Sachkompetenz: Die Kinder machen ganzheitliche Erfahrungen.  Grobziel: grobmotorische Kompetenz: Sich am eigenen Körper erfreuen und Unterschiede akzeptieren. Freude an Bewegung, neues Wagen und Ausprobieren. Erfahrungen mit Turnmaterialien sammeln.  Grobziel: feinmotorische Kompetenz: Mit verschiedenem Material Sinneserfahrungen sammeln. Möglichkeiten für graphomotorische Erfahrungen und Vertiefung. Einführung und Vertiefung in Kulturtechniken.  Grobziel: Sprachliche Kompetenz: Sich an Gesprächen beteiligen. Den aktiven und passiven Wortschatz erweitern. Muttersprache und Fremdsprachen erleben.  Grobziel: Logisch-mathematische Kompetenz: Sich im Raum orientieren. Ordnen und Zuordnen können.

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Désirée Honauer und Sandra Oberhänsli  Grobziel: Figural-räumliche Kompetenz: Wahrnehmen, beobachten und gestalterische Erfahrungen mit verschiedenen Materialien machen. Grundfertigkeiten kennen lernen und anwenden.  Grobziel: Musikalische Kompetenz: Die Stimme als Instrument und Ausdrucksmittel erleben. Freude am gemeinsamen Musikmachen erleben und positive Erfahrungen beim Bewegen zur Musik sammeln. Computerstandards 1 Die Schülerinnen und Schüler können elektronische Geräte in ihrem Alltag erkennen und benennen. 2 Die Schüler und Schülerinnen können den Computer starten, sich an- und abmelden und ihn korrekt herunterfahren. 3 Die Schülerinnen und Schüler benennen Computer und Zubehör korrekt und setzen diese adäquat ein. 4 Die Schüler und Schülerinnen können den Computer mit Tastatur und Maus steuern. 5 Die Schülerinnen und Schüler halten sich an die vereinbarten Nutzungsregeln im Umgang mit den diversen ICTMitteln. Zusätzliches Ziel für älterer Jahrgang: 6 Die Schülerinnen und Schüler können Wörter und einzelne Sätze schreiben und verändern.

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Feinplanung (Wochen, Tage inkl. Wochen- und Tagesziele) Woche 5 Montag

Geführte Aktivität: Elektronische Geräte im Kindergartenalltag Jedes Kind erhält einen blauen Stein, diesen müssen die Kinder zu etwas elektronischem im Kindergarten legen. Anschliessend folgt ein kurzes Gespräch.  Ziel: Computerstandards: Die Kinder erkennen elektronische Objekte im Kindergartenalltag und können diese benennen.

Dienstag

Geführte Aktivität: Elektronische Geräte von Zuhause Die Kinder bringen einen Gegenstand oder ein Bild von einem elektronsichen Objekt mit in den Kindergarten.  Ziel: Computerstandards: Die Kinder erkennen elektronische Objekte aus Zuhause und tauschen sich im Kreis in Kleingruppen darüber aus.

Mittwoch

Geführte Aktivität: Zwergenprojekt Wir betrachten mit einem Beamer verschiedene Zwergenbilder und besprechen diese in Kleingruppen. Anschliessend zeichnen die Kinder einen Plan für ihren Zwerg. Das benötigte Material wird am Donnerstag im Wald gesammelt.  Ziel: Sprachliche Kompetenz: Die Kinder können sich in das Gespräch über Zwerge mit einbringen.  Ziel: Die Kinder können ihre eigene Vorstellung ihres Zwergs aufs Papier bringen.

Donnerstag

Geführte Aktivität: Waldtag Wir gehen gemeinsam in den Wald und machen ein Feuer. Die Kinder haben den Auftrag ihre notierten Materialien zu sammeln.  Ziel: Feinmotorische Kompetenz: Die Kinder suchen Materialien für ihren Zwergenplan.

Freitag

Geführte Aktivität: Basteln der Zwerge Die Kinder versuchen ihren Plan des Zwerges um zusetz-

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Désirée Honauer und Sandra Oberhänsli ten. Es folgt eine freie und selbstständige Arbeitsphase.  Ziel: Feinmotorische Kompetenz: Die Kinder setzen selbständig den Plan um, gleichzeitig üben sie feinmotorische Fertigkeiten.

Woche 6 Montag

Geführte Aktivität: Einführung ins Freispielangebot Laufdiktat Die Kinder schreiben auf dem Computer mit Hilfe einer Vorlage einen Teil der Einladung für die Zwergenausstellung kommender Woche (als Beispiel: Liebe Mami, lieber Papi / Einladung / eigenen Namen).  Ziel: Computerstandards: Die Kinder lernen die Computertastatur kenne und können sie benutzen.

Dienstag

Geführte Aktivität: Verseinführung mit Bewegungen Die Lehrperson lernt mit den Kindern das folgende Zwergengedicht: Fingervers für die ganze Hand: Da sind füüf chlini Zwerge, wo sich chönd guet verberge. Sie alli händ en Huer us Filz, huused im Wald und bi de Pilz. Dieses Gedicht wird zuerst in der Gesamtgruppe, anschliessend in der Kleingruppe geübt. Als Zusatz bewegen sich die Kinder dazu.  Ziel: Musikalische Kompetenz: Die Kinder lernen in der Kleingruppe mit Hilfe von Bewegungen den Vers auswendig.

Mittwoch

Geführte Aktivität: Zwergenprojekt Die Kinder arbeiten an ihrem Zwergenprojekt weiter und machen sich falls nötig „Notizen“, was sie im Wald noch sammeln müssen.  Ziel: Feinmotorische Kompetenz: Die Kinder können ihren Plan selbstständig umsetzen und vertiefen gleichzeitig ihre feinmotorischen Fähigkeiten.

Donnerstag

Geführte Aktivität: Wald Die Kinder suchen auf dem Weg in den Wald mit der Lupe nach speziellen Gegenständen. Bei Funden können diese die Kinder mit der Kamera festhalten.

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Désirée Honauer und Sandra Oberhänsli  Ziel: Computerstandards: Die Kinder sammeln erste Erfahrungen mit einer Kamera und lernen diese zu bedienen.

Freitag

Geführte Aktivität: Gespräche über die Fotos Die Lehrperson zeigt die Fotos auf dem Beamer, welche die Kinder einen Tag zuvor gemacht haben. Die Kinder tauschen sich über ihre aus. Zusätzlich werden die Bilder auf einer bestimmten Wand ausgedruckt aufgehängt.  Ziel: Sprachliche Kompetenz: Die Kinder können sich in ein Gespräch mit einbringen und vertiefen ihren aktiven und passiven Wortschatz.

Woche 7 Montag

Geführte Aktivität: Zwergenhut basteln Für die Zwergenausstellung brauchen die Kinder noch einen Zwergenhut. Die Kinder stempeln mit Kartoffelnstempeln ein Muster auf ihr Zwergenhut aus dickem Papier.  Ziel: Feinmotorische Kompetenz: Die Kinder sammeln Erfahrungen mit verschiedenen Materialien. Für den älteren Jahrgang gilt eine Zusatzaufgaben: Sie stempeln auf ihr Zwergenhut eine vorgegebene Abfolge.  Ziel: Mathematisch-Logische Kompetenz:Die Kinder können eine Abfolge von einfachen Mustern korrekt umsetzen.

Dienstag

Geführte Aktivität: Zwergenbart basteln Neben dem Zwergenhut brauchen die Kinder für die Zwergenausstellung zusätzlich einen ZWergenbart. Diesen Bart aus Watte basteln die Kinder zu zweit anhand eines Arbeitsplans während der Freispielphase. Wichtig: Die Kinder teilen wir im Gotti/Götti-System ein.  Ziel: Feinmotorische Kompetenz: Die Kinder üben sich in feinmotorischen Fertigkeiten.  Ziel: Sozialkompetenz:Die Kinder können zu zweit einen Bastelauftrag anhand eines Plans selbstständig umsetzen.

Mittwoch

Geführte Aktivität: Zwergenturnen Im Turnen findet heute ein Zwergenturnen statt. Die Lehrperson hat dazu verschiedene Spiele (Hindernisse) vorbereitet, welche die Zwerge (die Kinder) auf dem Weg in

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Désirée Honauer und Sandra Oberhänsli den Wald durchqueren müssen. Haben sie die Aufgaben erfolgreich bestanden, wartet auf sie eine grosse Überraschung, in Form eines Zwergentanzes.  Ziel: Feinmotorische Kompetenz: Die Kinder vertiefen ihre Erfahrungen im Umgang mit den Kleinmaterialien, welche in den Wochen zuvor eingeführt wurden.

Donnerstag

Geführte Aktivität: Zwergengedicht vertiefen Für das Zwergenfest am nächsten Tag müssen noch Lieder und Verse geübt werden. Auch müssen noch einzelne Kinder ihr Zwergenkostüm fertig herstellen: Bart und Hut. Im Kindergarten sind verschiedene Posten verteilt: -

Zwergenlied üben mithilfe eines CD-Players

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Zwergengedicht üben anhand von Bilderabfolgen

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Zwergenkostüm fertig herstellen.

Im Laufe des Morgens müssen alle Kinder die drei Posten besucht und erledigt haben.  Ziel: Lerninhalte der letzten sieben Wochen wiederholen und vertiefen.  Ziel: Computerstandards: Selbstständige Auseinandersetzung mit der Elektronik. Freitag

Geführte Aktivität: Ausstellung Zwergenprojekt Die Kinder laden ihre Eltern zu einer Zwergenvernissage ein. Die Kinder haben an den Projektnachmittagen Zwerge und Zwergenhäuser gebaut. Diese werden an einem Nachmittag in Form einer Ausstellung präsentiert. Es wird zusammen mit den Kindern ein Apero vorbereitet. Zusätzlich gibt es ein kurzes Konzert, indem die Kinder ihren Eltern ihre geübten Zwergenlieder, Zwergenverse und einen Zwergentanz vortragen.  Ziel: Abschluss des Themas  Ziel: Selbstkompetenz: Die Kinder zeigen Freude an ihrer geleisteten Arbeit.

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