Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern. Mythos und

Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern. Mythos und

Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern. Mythos und Realität von Norman G. Finkelstein Gebundene Ausgabe - 416 Seiten – Diederichs Septem...

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Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern. Mythos und Realität von Norman G. Finkelstein

Gebundene Ausgabe - 416 Seiten – Diederichs September 2002 ISBN: 3720523683

http://www.amazon.de: Rezensionen Aus der Amazon.de-Redaktion Nach seinem international Aufsehen wie Anstoß erregenden Buch Die Holocaust-Industrie packt Norman G. Finkelstein ein weiteres heißes Eisen an: die Entzauberung der Gründungs- und Legitimationsmythen des israelischen Staates. Dass das Buch dabei zur Anklage gegen den Zionismus und gegen die israelische Politik geriet, war wohl unvermeidlich. Mythen übernehmen bei der Entstehung von Nationalstaaten oft die Rolle gleichsam von Geburtshelfern. Indem sie scheinbar objektive Gründe für Taten der Machthaber liefern, legitimieren sie deren Handlungen -- und beruhigen das Gewissen. Trojanischen Pferden gleich überwinden sie mit der Zeit die Mauer der Wahrheit und werden Teil des Geschichtsbewusstseins eines Volkes. Am Beispiel des israelisch-palästinensischen Dauerkonflikts demonstriert der umstrittene amerikanische Politologe, warum Mythen in die Welt gesetzt werden und was sie bewirken. Sein Ziel ist aber nicht nur ihre Beschreibung, sondern ihre Entzauberung. Finkelstein wählt hierbei folgenden Weg: Akribisch seziert er zentrale Standardwerke israelischer Geschichtsschreibung, die immer wieder als (pseudo)wissenschaftliche Rechtfertigung für Mythen herangezogen werden. Durch den Nachweis falscher Fakten und Interpretationen zeigt er Fehler in der Geschichtsschreibung klar auf. Beispiel: Joan Peters behauptet, die Juden, die in den 40er-Jahren in Palästina eingewandert waren, fanden ein Land ohne arabische Bevölkerung vor. Finkelstein zeigt hingegen, dass das so nicht stimmt -- und resümmiert: "Man wollte das Land, aber nicht die Menschen." Mit seinem Buch gelingt es dem Autor, "die systematische Voreingenommenheit der zionistischen Rechtfertigungsliteratur zum israelisch-palästinensischen Konflikt" deutlich zu machen. Deutlich wird darüber hinaus auch, dass die israelische Seite nicht nur militärisch haushoch überlegen ist, sondern dass sie auch die nahezu uneingeschränkte Deutungshoheit von Gegenwart und Vergangenheit -- zumindest innerhalb der westlichen Welt -- beansprucht und auch innehat. --Dr. Manfred Schwarzmeier Der Tagesspiegel, 9. Oktober 2002 Die Arbeit des Wissenschaftlers (Finkelstein), der an den Universitäten in Chicago und New York City unterrichtet, zeigt wissenschaftlich fundiert ein völlig anderes Israelbild, als es in Deutschland vermittelt wird. Für das Verständnis des israelisch-arabischen Konflikts leistet das Buch einen wichtigen Beitrag.

Das Ende der Desinformation, 3. Juni 2003 Rezensentin/Rezensent: aus Landau, Rheinland/Pfalz Deutschland

Ein Deutscher ist auch 2003 schlecht beraten, wenn er die Israelische Politik gegenüber den Palästinensern in- und außerhalb Israels kritisiert - aus verschiedenen Gründen, Scham wegen des Holocaust ist zweifellos ein respektabler. Wer aber trotzdem die Bilder einordnen möchte, die das Fernsehen seit Jahrzehnten liefert, braucht Hilfe. Ich meine Israelische Militäraktionen gegen Palästinenser, die diesen nichts entgegen zu setzen haben, schwer bewaffnete Israelische Siedler in Wehrbauten auf Palästinensischem Territorium, die sich über Palästinensische Angriffe beschweren selbst aber 90% aller Palästinensischen Wasserreserven verbrauchen, Israelische Bombardements von Palästinensischen Flüchtlingslagern etc. Hilfe bei der Bewertung dieser Vorgänge und ähnlicher in der Geschichte Israels bietet dieses Buch. Finkelstein entlarvt die Lügen, die vor allem in den USA aber auch hierzulande zum Israelisch/Palästinensischen Konflikt in Umlauf sind. Als Mitglied einer vom Holocaust zu großen Teilen ausgerotteten Familie ist seine Stellungnahme glaubwürdig. Seine Ehrlichkeit und sein Gewissen sind unbestechlich und sehr mutig. Vielleicht ist er auch nur ein verantwortungsvoller Wissenschaftler, der glaubt, daß "die Sonne es an den Tag bringt". Sein Buch könnte dazu beitragen, daß dieser Tag etwas früher kommt. Dabei ist es ganz unwesentlich, daß dieses Buch keine Gesamtdarstellung des Israelisch/Palästinensischen Konflikts sein mag, die nur für den historischen Fachgelehrten erforderlich ist. Vom Titel des Buches wird dies auch nicht versprochen. Für die politisch interessierte Öffentlichkeit in Deutschland leistet es einen unschätzbaren Dienst: es durchbricht das (Denk-)Tabu, welches eine gerechte Einordnung der Vorgänge in Nahost unmöglich gemacht hat.