Der Weg des Lebens und der Weg des Todes (Jerermia 21 - Kahal.De

Der Weg des Lebens und der Weg des Todes (Jerermia 21 - Kahal.De

Dieser Bibelartikel wurde durch Kahal.De digitalisiert und ist unter www.kahal.de veröffentlicht. Bitte beachten Sie das Copyright des Autors. Vielen ...

112KB Sizes 0 Downloads 4 Views

Recommend Documents

Der Weg des Abwassers - Raum Heilbronn
Auch für Stadtbahnbenutzer sind die Innenstadt und die Burgruine Weibertreu sowie das Kernerhaus als interessante Ausfl

Bauberufe des Mittelalters 1. Der Weg des Steins - Bayerischer
Departement Yonne, bauen rund 50 Menschen seit. 1997 eine mittelalterliche Wehrburg ausschließlich mit Materialien und T

und der Meister des Todes - Die Onleihe
Langsam trat Justus Jonas aus der Dunkelheit ins Licht. Die ... markerschütternd schrill und klingelte in Justus' Ohren.

der weg der meister
haltes in Lefke sich als „derwisch“ und als „sufi“ tituliert. da loben wir uns doch die einsicht scheich Farîdu

Die (Un)kultur des Todes und der Wert des Lebens - Aktion Leben e.V.
ne, so meine ich, eine ıUn-Kultur des Todes‰ oder eine Sub- oder. Gegenkultur, nämlich das .... Er wurde bekanntlich

An der Seite des Lebens
Prälat Dr. Peter Prassel. Vors. d. Gesellschafterversammlung der. Caritas Trägerges.Saarbrücken mbH (cts). Schwester M.

Der Weg der Liebe. - Elisarion
Schloß Jootma und das Rittergut waren ja nicht unser Besitz, sondern ...... in Schlüsselburg, durchaus arbeiterfreundlic

Bruderschaft des Todes. Skull & Bones, der - WordPress.com
Bruderschaft des Todes. Skull & Bones, der Geheimorden hinter. George W. Bush. buch .pdf Alexandra Robbins. 280 seiten.

DER WEG DER SINNE Endecke deinen Weg ROTHAARSTEIG
Jh. war das Bergamt im Haus Hövener, einem klassizistischen. Gebäude gegenüber dem Rathaus, untergebracht. Brilon, eine

Der Weg meiner Schüler
Ungeduld und ungezügelte Sehnsucht leiten nicht nur vom Wege a b , der zum. Ziel führt, sondern fördern auch die gleiche

Dieser Bibelartikel wurde durch Kahal.De digitalisiert und ist unter www.kahal.de veröffentlicht. Bitte beachten Sie das Copyright des Autors. Vielen Dank. Anregungen und Anfragen hierzu bitte an: [email protected]

Autor:

Arthur Muhl

Thema:

Der Weg des Lebens und der Weg des Todes (Jeremia 21, 8-10)

Originalbibeltext Jeremia 21, 8-14 (Elberfelder revidierte Übersetzung mit Referenzstellen): 8 Und zu diesem Volk sollst du sagen: So spricht der HERR: Siehe, ich lege euch den Weg des Lebens vor und den Weg des Todes[a]. a) 5Mo 30,15.19 9 Wer in dieser Stadt bleibt, wird sterben durch das Schwert und durch den Hunger und durch die Pest. Wer aber hinausgeht und zu den Chaldäern, die euch belagern, überläuft, wird leben und seine Seele als Beute haben[a]. a) Kap. 27,12.13; 38,2.17.18; 39,18 10 Denn ich habe mein Angesicht gegen diese Stadt gerichtet zum Bösen und nicht zum Guten, spricht der HERR[A][a]. Sie wird in die Hand des Königs von Babel gegeben werden, und er wird sie mit Feuer verbrennen[b]. A) w. ist der Ausspruch des HERRN a) Kap. 39,16; 44,11.27; Am 9,4 b) Kap. 32,28.29; 34,2.22; 38,18; 39,8 11 Und zum Haus des Königs von Juda : Hört das Wort des HERRN[a]! a) Kap. 22,1.18 12 Haus David, so spricht der HERR: Haltet jeden Morgen Gericht und befreit den Beraubten aus der Hand des Bedrückers[a], damit mein Grimm nicht ausbricht wie ein Feuer und unauslöschlich brennt wegen der Bosheit eurer Taten![b] a) Kap. 22,3.15.16; Ps 82,3.4; Spr 31,8.9 b) Kap. 4,4 13 Siehe, ich will an dich, die du über dem Tal[a] thronst, über dem Felsen der Ebene[B][b], spricht der HERR[A], - die ihr sagt: Wer wird gegen uns hinabziehen, und wer wird in unsere Wohnungen kommen[c]? A) w. ist der Ausspruch des HERRN B) w. du Bewohnerin des Tales, des Felsens der Ebene; gemeint ist Jerusalem a) Jes 22,1.5 b) Kap. 17,3 c) Kap. 49,4.5; Kla 4,12 14 Und ich will euch heimsuchen nach der Frucht eurer Taten[a], spricht der HERR[A]. Und ich will in ihrem Wald ein Feuer anzünden, daß es alles um sie herum frißt[b]. A) w. ist der Ausspruch des HERRN a) Kap. 17,10; Spr 1,31; 12,14; Mi 7,13 b) Kap. 6,19; 17,27; 22,7; Hes 21,3 Jeremia spricht zum Volk Israel, zu Juda, vor allem: So spricht Jehova - Siehe ich lege euch den Weg des Lebens vor und den Weg des Todes. Wer in dieser Stadt bleibt wird sterben. Durch das Schwert, Hunger, Pest. Wer aber hinausgeht und zu den Chaldäern, dem Militär Nebukadnezars überläuft, die euch belagern, der wird leben. Und seine Seele wird ihm zur Beute sein. Eigenartiger Weg des Lebens – eigenartiger Weg des Todes. "Denn ich habe mein Angesicht wider diese Stadt gerichtet, zum Bösen und nicht zum Guten spricht Jehova. Sie wird in die Hand des Königs von Babel gegeben werden und er wird sie mit Feuer verbrennen". So war es ja dann auch, als Jerusalem im Jahre 70 n.Chr. von den Römern zerstört wurde. "Und zu dem Hause des Königs von Juda sollst Du sagen: Höret das Wort Jehovas, Haus Davids, so spricht Jehova. Haltet jeden Morgen Gericht und befreit den Geraubten aus der Hand des Bedrückers, damit mein Grimm nicht ausbreche wie ein Feuer und unauslöschlich brenne wegen der Bosheit eurer Handlung." Das war während der ersten Phase der Belagerung Jerusalems durch Nebukadnezar. Vergleichen wir hierzu Jeremia 27, 6: "Und nun habe ich alle diese Länder in die Hand Nebukadnezars des Königs von Babel, meines Knechtes, gegeben" V. 8: "Und es wird geschehen die Nation und das Königreich, welche ihm, Nebukadnezar, nicht dienen und ihren Hals unter das Joch des Königs von Babel nicht geben wollen, selbige Nation, spricht Jehova, werde ich heimsuchen mit dem Schwert, Hunger und Pest bis ich sie durch seine Hand aufgerieben habe. V.11 "Die Nation aber, welche ihren Hals unter das Joch des Königs von Babel bringen und ihm dienen wird, die werde ich in ihrem Lande lassen, spricht Jehova – und sie wird es bebauen und darin wohnen. V. 12:" Und ich redete zu Zedekia, dem König von Juda nach allen diesen Worten und sprach "Bringet eure Hälse unter das Joch des Königs von Babel und dienet ihm und seinem Volke, so werdet ihr leben. Warum wolltet ihr, Du und dein Volk, sterben, wie Jehova über die Nation geredet hat, welche dem König von Babel 1

nicht dienen will und hört nicht auf die Worte der Prohpheten, die zu euch sprechen: ihr werdet dem König von Babel nicht dienen!" V. 17: "Höret nicht auf sie. Dienet dem König von Babel – so werdet ihr leben“. Was sollen wir hierzu sagen? Erst mal gar nichts. Wir nehmen das am vor allem einmal zur Kenntnis! Jeremia 29, 1 "Und dies sind die Worte des Briefes welchen der Prophet Jeremia an die übriggebliebenen Ältesten der Weggeführten und an die Priester und an die Propheten und an das ganze Volk sandte, welches Nebukadnezar von Jerusalem nach Babel weggeführt hatte. V. 7 "So schreibt Jeremia den in Babel gefangenen unter Nebukadnezar lebenden Juden: "Suchet den Frieden der Stadt, wohin ich euch weggeführt habe und betet für sie zu Jehova! Denn in ihrem Frieden werdet ihr Frieden haben!" Obwohl das Geschehen, welches Gott durch Nebukadnezar ausführen ließ, so identifiziert Er sich mit diesem Geschehen. V. 10: "Denn so spricht Jehova: sobald 70 Jahre für Babel voll sind, werde ich mich euer annehmen und mein gutes Wort erfüllen, euch an diesen Ort zurückzubringen, denn ich weiß ja die Gedanken die ich über euch denke, spricht Jehova. Gedanken des Friedens und nicht zum Umglück, um euch Ausgang und Hoffnung zu gewähren und ihr werdet mich anrufen und hingehen und zu mir beten und ich werde auf euch hören und ihre werdet mich suchen und finden, denn ihr werdet nach mir fragen mit eurem ganzen Herzen! Und ich werde mich von euch finden lassen, spricht Jehova und ich werde eure Gefangenschaft wenden und euch sammeln aus allen Nationen und aus allen Orten, wohin ich euch vertrieben habe, spricht Jehova und ich werde euch an den Ort zurückbringen, von wo ich euch weggeführt habe. Als Kriegsleute Jesu Christi will Paulus es seinem jungen Mitarbeiter Timotheus sagen: leide Trübsal als ein echter Kriegsmann Jesu Christi. Alle Kriegsleute auf der ganzen Welt schlagen alles um sich herum kurz und klein – und die Kriegsleute Jesu Christi lassen sich von allen ringsum kurz-und kleinschlagen – ist das ein Unterschied? Es ist nicht ein frommer Wunsch des Apostels Paulus und unseres Gottes, daß wir vor allen Dingen Gebete, Fürbitten und Flehen und sogar Danksagung für alle Menschen und für alle die in Hoheit sind! Und 99 % von denen allen gefallen uns gar nicht! ...auf daß wir ein stilles ruhiges Leben führen können in aller Gottseligkeit und würdigem Ernst! Jetzt haben wir einen jungen prächtigen, vielgeliebten Mann vor uns. Er heißt Daniel. Dan-i-el heißt Richter – mein - ist – Gott. Ein Daniel hat alle seine Anliegen, Rechtsgeschäfte und alles, was ihn bedrängt dem Gott übergeben, der allein recht richtet. Ich hoffe, wir sind alle Daniels insofern, als wir alle unsere Anliegen völlig diesem wunderbaren Gott übergeben haben – dann sind wir auch Vielgeliebte. Kap. 1,4 Befehl des Nebukadnezar daß die Jünglinge in den Schriften und der Sprache der Chaldäer unterwiesen werden. Vor Nebukadnezar steht Daniel, ein junger Mann vom Erzfeind Israel, aus Jerusalem, der ihm von Gott als Gefangener unterstellt worden ist. Dieser junge Daniel ist ein Musterbeispiel für die Stellung von Gottesmenschen in Bezug auf die jeweils von Gott eingesetzte weltliche Obrigkeit. Nebukadnezar ist maximal weltliche Obrigkeit unbarmherziger Gegner und Feind Jerusalems. Kap. 1,17: Gott gab ihnen Kenntnis und Einsicht in aller Schrift und Weisheit der Chaldäer. Gott hat sie also schulen lassen durch die Professoren Nebukanezars an höchsten Schulen. Und Daniel hatte Verständnis für alle Gesichte und Träume. Kap1, 20: In Sachen einsichtsvoller Weisheit, welche der König von ihnen erfragte, als sie nach 3 Jahren mit vielen anderen chaldäischen Studenten vor den König Nebukadnezar gestellt wurden.Da fand der König, daß sie allen Schriftgelehrten und Beschwörern in seinem ganzen Reich um das Zehnfache überlegen, weiser waren. Das heißt rückblickend auf den gewaltigen Examenabnehmer Nebkukadnezar, daß wenn er feststellen 2

konnte, daß diese jüdischen Jünglinge seinen eigenen Studenten um das Zehnfache überlegen sind, dann wage ich zu sagen, daß Nebukadnezar mindestens 11 mal überlegen ist. Kap 2,19: Da gab Gott dem Daniel in einem Nachtgesicht das Geheimnis kund. Vers. 22: Gott offenbart das Tiefe und das Verborgene. Er offenbart den Traum den Nebukadnezar geträumt hat. Daniel sagt zum König: können Weise, Beschwörer, Schriftgelehrte, Wahrsager dem König nicht anzeigen, nicht kundtun, aber ein Gott ist in den Himmeln, der das offenbart. Ich hätte anstelle Daniels zum N. gesagt: Der Gott des Himmels, dem ich diene, hat mir kundgetan den Traum, den der König geträumt hat und seine Deutung, nämlich – Gott hat dem König gezeigt, was am Ende der Tage geschehen wird. Daniel jedoch sagt: Der Gott der Himmel hat dem König Nebukadnezar gezeigt, was am Ende der Tage geschehen wird. Daniel hat mit seiner Antwort gegenüber diesem Weltherrscher eine Gott wohlgefällige Stellung bezogen – unterordnend! Es werden dadurch folgende Feinheiten ganz deutlich. Nachdem Daniel sich in seinem Herzen vorgenommen hat, sich nicht mit der Tafelkost des Königs zu verunreinigen, welche Nebukadnezar für alle Studenten verordnet hat (Dan.1, 8), erbat sich Daniel von dem Obersten der Kämmerer, daß er sich nicht verunreinigen müsse. Und Gott gab Daniel Gnade vor dem Obersten der Kämmerer (weil Daniel sich von ganzem Herzen unter die von Gott ihm gestellte Abhängigkeit stellte). Daniel sagte nicht – in bin ein Jude und esse nicht, was wir nicht essen dürfen Wenn ich jemand um etwas bitte, wer ist dann der Größere, wer der Abhängige? Da erbat sich Daniel von dem Obersten: Dan. 1,11: Und Daniel spricht zu dem Aufseher, welchen der Oberste der Kämmerer über Daniel und seinen Freunde gestellt hat. Der Oberste verneint Daniels Bitte, sich nicht mit der königlichen Diät nach seinem Glauben "verunreinigen" zu müssen. Immerhin erklärt der Oberste Daniel genau, warum er seiner Bitte nicht nachgeben kann, denn es geht um seinen Kopf, wenn Daniel ohne der speziellen königlichen Diät schlechter abschneiden sollte. Jetzt wendet sich Daniel an einen Untergeordneten dieses Obersten und sagt ihm: Versuche es doch mit deinen Knechten 10 Tage. Daniel macht folgenden Vorschlag: Man gebe uns Gemüse zu essen und Wasser zu trinken und dann mögen unser Aussehen und das Aussehen der Jünglinge, welche die Tafelkost des Königs essen, geprüft werden – und tue mit deinen Knechten nach dem was du sehen wirst. Und er hörte auf sie und versuchte es 10 Tage. Daniel und seine Freunde standen nach diesen 10 Tagen noch prächtiger da, als alle anderen. Da tat der Aufseher ihre Tafelkost und den Wein, den sie trinken sollten, weg und gab auch ihnen Gemüse. Ist unser Gott ganz exakt, wenn wir unsererseits diese exakte unterordnende Stellung gegenüber einer uns absolut nicht passenden Obrigkeit beziehen? Dan 5, 8-12: Wir befinden uns im Schloß Belsazars, der die hochheiligen Geräte von Tempel in Jerusalem hervorholte und den Gott Israels lästerte. Da erscheint die Schrift an der Wand – der Schrecken ist unheimlich groß. Die Mutter des Königs hört davon und kommt herzu und spricht zum König: V. 10: "Infolge der Worte des Königs und seiner Gewaltigen trat die Königin, die Mutter des Königs in das Haus des Gelages. Die Königein hob an und sprach: "Oh König lebe ewiglich! Laß deine Gedanken sich nicht ängstigen und deine Gesichtsfarbe sich nicht verändern. Es ist ein Mann in deinem Königreich, in welchem der Geist der heiligen Götter ist und in den Tagen deines Vaters Nebukadnezar wurden Erleuchtung und Verstand, gleich der Weisheit der Götter bei ihm gefunden und der König Nebukadnezar, dein Vater hat ihm zum Obersten der Schriftgelehrten, der Beschwörer, der Chaldäer, der Sternkundigen und der Wahrsager, weil ein außergewöhnlicher Geist und Kenntnis und Verstand, ein Geist der Traumdeutung, der Rätselerklärung und der Knotenlösung bei Daniel gefunden wurde, welchem der König den Namen Belsazar gegeben hat. So werde nun Daniel gerufen und er wird dir die Deutung anzeigen. Darauf wurde Daniel vor den König geführt. Du Daniel könnest die Schrift lesen. V. 17. Da antwortete Daniel und sprach vor dem König (verglichen mit Nebukadnezar ist Belsazar noch zusätzlich satanisch geladen!). deine Gaben mögen dir verbleiben und deine Geschenke gib einem anderen, jedoch werde ich die Schrift dem König lesen und die Deutung dem König kundtun. Du o König, der höchste Gott hat dem Nebukadnezar, deinem Vater, das Königtum und die Größe, die Ehre und die Herrlichkeit verliehen. (das sagt Daniel mit der vollen Überzeugung seines ganzen Herzens!) 3

und wegen der Größe, die Er ihm verliehen, bebten und fürchteten sich vor ihm alle Völker und Völkerschaften und sprachen "Wen er wollte, tötete er und wen er wollte, ließ er leben. Wen er wollte, erhob er und wen er wollte, erniedrigte er. Als aber sein Herz sich erhob bis zur Vermessenheit und sein Geist verstockte, wurde er von seinem königlichen Throne gestürzt. V. 21: und sein Leib wurde von dem Tau des Himmels benetzt, bis er erkannte, daß Gott der Höchste, alles regiert! Da läßt die Gnade Gottes auf diesen, dem Gericht verfallenen, Gewaltherrscher solange Tau des Himmels niederträufeln, bis er Gott erkennt und ihm die Ehre gibt. Klassisches, globales Universalbeispiel, wie Gott mit allen seinen Feinden, durch alle Gerichte verfährt. Wenn wir das jetzt anerkennen, sofort unsere Gedanken unter den Glauben des Christus stellen, völlig die Haltung unseres Gottes annehmen, dann fällt es uns leichter, auch jeden uns mißliebigen, obrigkeitlichen Regierungschef uns unsererseits ebenfalls unterzuordnen. Dan. 6,4: Da übertraf Daniel die Vorsteher und die Satrapen weil ein außergewöhnlicher Geist in ihm war und der König gedachte, ihn über das ganze Königreich zu setzen. Das ist jetzt schon Darius der Meder. Jetzt kommen noch die Besieger der Chaldäer, die Meder und Perser – der gewaltige König Kores. Er setzt Daniel an die zweite Stelle nach sich ein. Ein weiterer Gottesmann: Joseph: 1.Mose 39, Und Joseph fand Gnade in seinen Augen des Potiphar, des Kämmerer des Pharao. Der Oberste der Leibwache, ein ägyptischer Mann hatte ihn gekauft von den Ismaeliten. Und Jehova war mit Joseph und er war ein Mann, dem alles gelang und er war im Hause seines Herrn des Ägypters. Und sein Herr sah, daß Jehova mit ihm war und daß Jehova alles, was er tat in seiner Hand gelingen ließ. Und Joseph fand Gnade in seinen Augen und diente ihm. Und er bestellte ihn über sein Haus und alles was er hatte, gab er in seine Hand. Und es geschah, daß seit er alles in seine Hand gegeben hatte, daß Jehova das Haus des Ägypters segnete, um Josephs willen. Hat Joseph, 17 jährig, sich da untergeordnet? Hat er diesem hohen Ägypter so als Sklave gedient, als wenn er seinem Gott dienen würde? Antwort: Ja! Ist er dann auch von seinem Gott gesegnet? Ja! 1. Mose 41, 38 (wir kennen die Zwischengeschichte!) Und das Wort des Pharao in den Augen aller seiner Knechte "Werden wir einen finden, wie diesen, einen Mann in welchem der Geist der Götter ist? Und der Pharao sprach zu Joseph: "Nachdem Gott dir dies alles kundgetan hat, ist keiner so verständig und weise wie du. Du sollst über mein Haus sein und deinem Befehle soll mein ganzes Volk sich fügen. Dieses Wort heißt im hebräischen so wunderbar: "Und das ganze Volk soll an deinem Munde hängen, soll deinen Mund küssen!" Nur um den Thron will ich größer sein, als du. Und der Pharao sprach zu Joseph: "Siehe ich habe dich über das ganze Land Ägypten gesetzt“. Und der Pharao nahm seinen Siegelring von seiner Hand und tat ihn an die Hand Joephs..... Was heißt denn das? Bei allen Geschäften, die der Pharao bis jetzt selbst versiegelt hat, daß sie rechtsgültig geworden sind, hat jetzt Joseph die Blankovollmacht. Warum? Im Hause des Potiphar hat Joseph den Beweis der totalen Dienstwilligkeit, tadelloser Unterordnung praktiziert, unter Beweis gestellt. Der Herr erhöht ihn. Schnell eine Nebenfrage: Wo wurde denn dieser Joseph, dieser Christusdarsteller, groß? Etwa in Israel – die haben ihn ja hinausgeschmissen. Er wurde im Lande Hams groß – Ägypten ist das Haupt Hams. Ist unser Gott wieder einmal großzügiger als wir Frommen alle miteinander? Sind seine Gedanken etliches höher, als unsere frommen Gedanken. Sogar um etliches höher! Im 2. Wagen fährt er durchs Land. Man rief vor ihm her: Werft euch vor ihm nieder. Und er setzte ihn über das ganze Land Ägypten. Und der Pharao sprach zu Joseph: Ich bin der Pharao und ohne dich soll kein Mensch seine Hand oder seinen Fuß bewegen, im ganzen Land Ägypten. Und der Pharao gab Josoeph den Namen Saphnath Paneach! Das heißt: Retter der Welt, des Kosmos. War er das? Das ganze Haus Israel wurde gerettet, das Vaterhaus. Ganz Ägyptenland wurde gerettet und die ganze Welt wurde gerettet. Gott hat einen globale Hungersnot eingesetzt um Josephs willen. Alle Welt kam nach Ägypten – zu Joseph. Und das Haus seines Vaters litt Hunger und dann wissen wir, wie es in verschiedenen Abschnitten so wunderbar enden durfte. Warum? Dieser wunderbare Christusdarsteller ordnet sich unter den Pharao, das Haupt Hams, den Chef vom Haupte Hams. Weil Gott es so geführt hat. Dürfen wir das sagen? Was sagt denn Joseph als

4

Vorbild klassischer, geistlicher, Gott wohlgefälliger Unterordnung? Gegen solche Obrigkeiten, die uns gar nicht passen, an denen Gott auch kein Wohlgefallen hat. Das sind Gegner seines Volkes Ich bin Joseph euer Bruder – Schrecken – fürchtet euch nicht, denn nicht ihr habt mich nach Ägypten gebracht, sondern Gott. War er seinen Brüdern böse, hätte er ihnen böse sein können? Wie wir alle. So treu ist Gott, daß er dann denen, die in der Unterordnung tadellos sind, dort wo es ihnen gar nicht paßt, Erhöhungen und Ehren zuteil werden läßt. Gott hat also Joseph nach Ägypten gebracht, um eine solche weltweite Rettung möglich zu machen, wie es an diesem Tage der Fall ist. Ihr, allerdings, du Juda, der du zu den Brüdern gesagt hat: Was haben wir für einen Gewinn, wenn wir den da sterben, verhungern lassen – jetzt kommen die Händler, dann haben wir noch einen Gewinn. Ihr gedachtet es böse zu machen – und das ist ihre Sache. Die Entwürfe, die Überlegungen, das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist ganz unsere Sache, des Geschöpfes. Da mischt sich Gott nicht hinein. Deshalb urteilt Gott, wenn Er urteilt, nur so wie er unsere Herzen kennt. "Ihr allerdings gedachtet es böse zu machen. Gott, aber, als er eure bösen Gedanken über mich erforscht und erkannt hatte, eure bösen Gedanken zur Ausführung genehmigt, gedachte es (jetzt ist Gott wieder ganz bescheiden) gut zu machen. Jetzt haben wir vor uns einen Israeliten unter einem Perserkönig mit dem wunderbaren Namen Ahasveros. Es ist der Onkel der Esther, Mardochai. Esther 2, 21: In selbigen Tagen, als Mardochai im Tore des Königs saß, also mit im Rate des Königs, ergrimmten Bigdan und ....., 2 Kämmerer des Königs von denen, welche die Schwelle hüteten und trachteten danach, Hand an den König Ahasveros zu legen. Die Sache wurde dem Mardochai kund und er berichtete es der Königin Esther und Esther sagte es dem König im Namen Mardochais. Und die Sache wurde untersucht und es wurde gefunden und sie wurden beide an ein Holz gehängt und es wurde von dem König in das Buch der Zeitereignisse eingeschrieben. Eines nachts kann der König nicht schlafen. Er läßt sich die Chronika der Meder und Perser bringen, um da zu lesen. Jetzt kommt er an die Stelle, wo geschrieben steht, daß dieser Israelite aus dem Stamme Benjamin, Mardochai, ihm das Leben gerettet habe. - Mardochai, sieht daß dieser großherrliche heidnische König, unter dem wir noch gefangen sind, der soll jetzt umgebracht werden.. Hätten da entsprechende Gedanken bei ihm aufkommen können? Im Gegenteil – er rettet das Leben dieses Königs! Vollkommene Unterordnung! Beweis dafür, daß er für ihn gebetet hat und diese ganze unterordnende Stellung von seinem Gott als gegeben anerkannt und entsprechend praktisch sich benommen hat. ER läßt jemand kommen und fragt ihn: "Was für ein Lohn wurde diesem Mardochai gegeben?" (Kap. 6,3)- Antwort: nichts! War Mardochai deshalb böse? Gar nicht! Es war selbstverständlich für ihn. Der Morgen brach an. Hamman erscheint, der bereits vom König mit Siegelring unterschrieben bekam, versiegelt, alle Juden im ganzen Königreich, von Indien bis Äthiopien werden an dem und dem Tag getötet, alle. Haman erscheint frühmorgens mit seiner Siegeszuversicht beim König. Jetzt stellt der König ihm die Frage: "Was soll dem Manne geschehen, den der König ganz besonders ehren will?". Was hat Haman gedacht? Natürlich meint der König nur mich – kann nur mich meinen. Wunderbare Dinge schlägt er vor. Und der König sagt: "Haman das hast du sofort mit dem Juden Mardochai vorzunehmen!". Und so kam es, daß anstatt daß alle Juden, alle Judengegner umgebracht worden sind. Warum? Weil ein Sohn Benjamins sich so vollkommen unter diese widergöttliche, aber von Gott eingesetzte, Obrigkeit ein- und untergeordnet hat. Wie war es denn mit David und Saul? "Saul, Saul warum verfolgst Du mich eigentlich?" David vor König Saul. Er hat den Zipfel seines Rockes in seiner Hand. David, der von Gott, anstelle Sauls, Gesalbte wird ständig von diesem Saul verfolgt, gesucht. Er soll getötet werden. Das ganze Haus seines Vaters. Und wie ist es hier? Hier haben wir einen Blick in die Herzensgesinnung dieses David, der gegenüber seinem Verfolger welche Haltung an den Tag legt. Wir kennen die Geschichte: er hat ihn in seiner Hand, hat ihn verschont. Saul und Jonathan sind gefallen. David stimmt ein Klagelied an: "Wie sind die Helden gefallen, Saul und Jonathan, holdselig waren sie in ihrem Leben und sind im Tode nicht getrennt, etc."

5

Freue dich nicht über den Sturz deines Feindes! Salomo in göttlicher Weisheit. Denn der Herr könnte es sehen und würde den Zorn von deinem Feinde abwenden, weil deine Haltung verwerflicher ist, als dein Feind vor Gott. Und jetzt kommt unser Apostel Paulus! Matth. 10, 39: Jesus: Wer seine Seele sucht und findet, wird sie verlieren. Jetzt sind wir gleich weit: Weg des Lebens und Weg des Todes! Und wer seine Seele verliert an mich, wird sie finden. Kleines einfaches Wort. Römer 12 beginnt mit den Worten: Ich ermahne euch nun Brüder durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Schlachtopfer, welches euer vernünftiger Gottesdienst ist. Seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt. 1. Petrus 2, 13 und 17: Paulus: Unterwerfet euch aller menschlichen Einrichtung um des Herrn willen. Es sei dem Könige als Oberherrn, oder den Statthaltern, als denen, die von ihm gesandt werden zur Bestrafung der Übeltäter aber zum Lobe derer, die Gutes tun. Denn also ist es der Wille Gottes, daß ihr durch Gutestun die Unwissenheit der Unverständigen Menschen zum Schweigen bringet! (Wodurch? Durch Gutestun) als Freie und die nicht die Freiheit zum Deckmantel der Bosheit gemacht haben, sonder als Sklaven Gottes erweiset allen Ehre, liebet die Bruderschaft. Fürchtet Gott, ehret den König (Was war da für ein König – der uns allen gar nicht paßt – wir alle hätten den nicht geehrt – Petrus und sie alle Tausende gläubig an den Herrn Jesus, Juden, Eiferer für das Gesetz, bekommen die Weisung: Ehret den König! An anderer Stelle noch Paulus : Ehret den Kaiser – wie hieß der Kaiser damals? Nero! Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist (Nero!). Paulus: Timotheus 2,2 – das kennen wir ja alle :"Daß Flehen , Gebet, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind, auf daß wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und würdigem Ernst. Denn dieses ist gut und angenehm vor unserem Rettergott, welcher will, daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Auch unsere ganz mißliebigen Oberherrn auf unserem Erdenrund.( Auf daß sie alle zur Erkenntnis der Wahrheit kommen!) Philipper 4, 22: Freuet euch allezeit...und lasst eure Gelindigkeit kundwerden allen Menschen. Es grüßen euch alle Heiligen und besonders die aus des Cäsars, des Nero, Hause. Hat Paulus auch für den Nero Fürbitte getan? Für ihn gedankt? Er empfiehlt uns, daß wir seine Nachahmer werden. Und wie hat Gott geantwortet, daß unter den nächsten Regierungsbeamten des Nero eine ganze Anzahl zum lebendigen Glauben kamen. Lukas 20, 25: Er aber sprach: (V. 22 die Frage: Ist es uns erlaubt, dem Kaiser, dem Cäsar Steuer zu geben oder nicht? – aber ihre Arglist wahrnehmend sprach Jesus: Was versuchet ihr mich. Zeigt mir einen Dinar. Wessen Bild hat er. Sie aber antworteten und sprachen: des Kaisers, des Cäsar. Er aber sprach zu ihnen: Gebet daher dem Cäsar, was des Cäsars ist und Gott, was Gottes ist: Bitte – ist das eine Doppelspurigkeit? Antwort: Jawohl! Aber eine von Gott angeordnete Doppelspurigkeit. Hat jemand etwas dagegen? Ich auch nicht Apostelgeschichte 27,14: (Feier des Brotbrechens auf hoher See – gelandet – bevor sie landen auf Malta – 14 Tage auf hoher See – ohne Essen geblieben – erscheint eines Nachts ein Engel des Herrn, dem Paulus dient und sagt ihm: Gott spricht: Paulus fürchte dich nicht – ich habe dir alle geschenkt, die mit dir in diesem Unglücksschiff sind. Was heißt das auf Deutsch? Ich habe dir alle geschenkt, dir Paulus? Sie als Sklaven nach Rom zu führen? Nein, sie als Sklaven Jesu Christi wegzuführen! Alle Schiffsleute, Matrosen, Gefangene, Soldaten und was da so alles auf dem Schiff mitfuhr. .... ich habe sie dir alle geschenkt. Was macht Paulus. Er ermuntert sie, gibt das Zeugnis von dieser Botschaft. Nachdem ihr 14 nichts gegessen habt, ist nötig zu eurer Rettung, daß ihr Speise zu euch nehmt. Er selbst begann, nahm Brot, dankte, brach es vor allen und sprach: nehmet auch alle 6

davon. Und so geschah es. Brotbrechen auf hoher See, unter was für einer Gesellschaft? Nicht ganz so fromm, wie die hier. Hat jemand da etwas dagegen – ja fast alle Frommen. Wenn es ihnen offoenbar wird, die Dinge schauen dürfen, aber glückselige Menschen werden wir, gottselige Menschen. Jetzt kommt Paulus mit dem letzten Wort: Lukas 17,33 sagt uns noch: Wer seine Seele verliert, preisgibt, ja sagt zur Verfügung die Gott heiligen Engeln genehmigt hat. Wes Seele sündigt, die muß sterben. Welche Seele von uns hat nicht gesündigt? Haben wir schon unser Todesurteil unterschrieben? Daß es recht ist von unserem Gott, der unseren alten Menschen mit Christus gekreuzigt hat? Unseren alten Menschen mit Christus am Kreuz sterben ließ. Steht es so geschrieben? Jawohl! Unseren alten Menschen mit Christus begraben ließ! Steht auch in Römer 6. Haben wir dieses Urteil schon unterschrieben. Ja das habe ich unterschrieben mit Haleluja! Anstatt, daß ich selber allein an einen Galgen gehängt werde, nach dem Gesetz ans Kreuz genagelt werden, hat die Barmherzigkeit unseres Vaters uns alle zusammen in die Wunden Jesu hinein gepflanzt, uns identifiziert mit dem Gekreuzigten. Wunderbar – da strömte ja schon die ganze Liebe des Christus – mit ihm gekreuzigt – und seine ganze Gottesfülle, die er ausgezogen hat und seine Seele und seine Gottgestalt und seinen Geist – herrlich. Also lohnt es sich, sich in allem unterzuordnen, wie der Herr Jesus. Hat er sich auch dem Kaiser und dem König und den Hohepriestern und seinen Freunden und Feinden allen zur Verfügung gestellt. Seid meine Nachahmer! Paulus: Römer 13: Jede Seele unterwerfe sich den obrigkeitlichen Gewalten, denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott- Und diese welche sind (existieren, vorhanden sind), sind von Gott verordnet. Wer sich daher der Obrigkeit widersetzt, widersteht der Anordnung Gottes. Die aber widerstehen, werden ein Urteil über sich bringen. Zwischenbemerkung.: Bruder Muhl, steht nicht geschrieben – du sollst Gott mehr gehorchen, als den Menschen. Ja wer spricht denn hier? Ein Mensch oder Gott? - erstens und zweitens – das sagen die Jünger nicht der weltlichen Obrigkeit gegenüber, sondern den Christus Feindlichen, den Religiösen, den Hohenpriestern sagen sie das. Da mußten die schweigen. Denn die Regenten sind nicht ein Schrecken für das gute Werk, sondern für das böse. Willst du dich aber vor der Obrigkeit nicht fürchten, so übe das Gute ( wem gegenüber? – gerade dieser Obrigkeit gegenüber! Die sind dankbar für jede, ihnen unterstellte Seele. Wer hat den treuen Gottesmann, einen Juden, Ungar, noch gekannt? Er wohnte in Ungarn, als Hitler auch Ungarn besetzt hatte. Eines Tages wurde das ganze Quartier, wo viele Juden wohnten, durchsiebt und alle Juden herausgeholt und wegverfrachtet. An diesem Ort war es schrecklich. Eine Arbeit, die ihnen zugeteilt wurde, in einem morastigen Gebiet mußten Lehmballen mit einer Tretmühle herausgeholt und einer Fabrik zur Verfügung gestellt werden. Da wurde auch dieser Ungar zu dieser Arbeit abkommandiert. 3, 4 Juden mußten da gleichzeitig arbeiten. Denen erzählte er von Jesus. Das ging bei den anderen Gefangenen wie ein Lauffeuer herum und alle versuchten mit diesem Judenchristen, bei der Dreckarbeit, Gemeinschaft zu haben. Das Gerücht von diesem Mann kam an die oberste Stelle in dieser Stadt. Dieser Nazi-Oberste ließ ihn vor sich kommen. Was passiert. Der Chef steht an seinem Arbeitspult. Als Ungar eintritt, rollt dem Mann von seinem Schreibtisch sein Füller auf den Boden. Bruder Ungar springt sofort hin, bückt sich, hebt ihn auf und gibt ihn dem Obersten ehrerbietig. Kein Wort – entlassen – wieder an die Arbeit.- Am nächsten Tag gab dieser Oberst den Befehl, die ganze Gruppe von männlichen und weiblichen Juden, die mit dem Ungar weggeführt wurden, wieder in die Wohnungen zurückzubringen, woher sie kamen. Tatsache. Kleinigkeit – Herrlichkeit! Also gutes Werk, stimmts – gerade denen gegenüber. Ja, wenn wir für die danken und für sie flehen und beten können wir uns gar nicht anders benehmen. Wenn es wirklich von Herzen kommt. Denn sie, diese Obrigkeit, ist Gottes Dienerin (Nebukadnezar, mein Knecht!) dir zum Guten. Wenn du aber das Böse übst, so fürchte dich, denn sie trägt das Schwert nicht umsonst. Genügt es uns so langsam. Paulus merkt die Opposition von welcher Seite? Von den Angeredeten und Angeschriebenen – von den Adressaten. Er wiederholt sich etwa 5 oder 6 mal – sagt das gleiche. 7

"Denn dieserhalb entrichtet ihr auch Steuern. Denn sie sind Gottes Beamte, die hierzu fortwährend beschäftigt sind. Gebet allen, was ihnen gebührt: die Steuer, wem die Steuer – den Zoll, wem der Zoll, die Furcht, dem die Furcht, die Ehre, dem die Ehre gebührt. Seid niemand irgend etwas schuldig, als nur einander zu lieben. Denn, wer den anderen liebt hat das Gesetz erfüllt. Eines Tages kommen Paulus und seine Mitarbeiter in Asien an. Dort, wo er dem Timotheus im letzten Brief schreiben muß: Du weißt, daß alle, die in Asien sind, sich von mir abgewandt haben. Da schreibt Paulus: da sind uns in Asien solche Drangsale auferlegt worden, über unser Vermögen, sodaß wir am Leben verzweifelten. Braucht es da was beim Paulus? Es steht doch geschrieben, "der Herr versucht nicht über Vermögen" Die Schäflein der Herde! Aber die Hirten, wie einen Paulus ...."sodaß wir am Leben verzweifelten!". "Aber, da wir das Zeugnis des Todes in uns selbst unterschrieben hatten..!" Ich – wir haben das Todesurteil nach dem Gesetz von Gott verordnet, unterschrieben. Unser ganzer alter Mensch ist durch die Sünde dem Tod verfallen und dem Verderben. Aus! Also, wenn wir jetzt umkommen, dann passiert ja nur das, was wir schon anerkannt und unterschrieben haben. Und von dem Augenblick waren sie wieder auf dem Damm. Wie steht's jetzt bei uns. Jeder äußere Leib von uns ist ein Tempel des Heiligen Geistes! Hat Gott auch beschlossen, daß dieser Tempel eines Tages abgebrochen, der Verwesung übergeben wird? Antwort: Ja. Wer hatte denn vor Golgatha die Gewalt des Todes? Satan! Für welchen Nebukadnezar Modell ist! "Wisset ihr nicht, daß eure Leiber Tempel des Heiligen Geistes sind. So stellet nun diese eure Leiber als lebendige, Gott wohlgefällige Schlachtopfer dar. Gehet nun hinaus, unterwerfet euch der Gewalt, die ich anerkannt und zu meinem Diener gemacht habe. Beispiel von Daniel bis über alle bereits besprochenen Vorbilder: An einem Punkt hört das alles auf. Aber erst dort. Wenn von einem Gottesmenschen, der dem einzig wahrhaftigen Gott dient oder gehört, verlangt wird, etwas oder jemand oder einen anderen Gott anzubeten, als diesen einzig und wahrhaftigen Gott. Da hört es auf – vorher nicht!

8