Die Dolomiten - Die Schulfahrt

Die Dolomiten - Die Schulfahrt

Die Dolomiten • • • • umfassen Gebiete der Regionen Trentino-Südtirol und Venetien bzw. der Provinzen Bozen, Trient und Belluno sind nach dem französ...

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Die Dolomiten • • • •

umfassen Gebiete der Regionen Trentino-Südtirol und Venetien bzw. der Provinzen Bozen, Trient und Belluno sind nach dem französischen Geologen Dolomieu (1750-1801) benannt bilden eine der schönsten und meistbesuchten Regionen der Alpen werden von den Flüssen Eisack, Etsch, Brenta, Piave und Rienz begrenzt

Das Landschaftsbild der Dolomiten: •

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in den westlichen Dolomiten vorherrschend massiger Korallenriffkalk; im östlichen Teil hauptsächlich mit Deckschichten aus flach auflagernd geschichteten Kalken überlagert; als Zwischenschicht oft weichere, tonige Bestandteile, die das Gebirge wie ein Band durchziehen, zum Teil Plateaus bilden und in einigen Gegenden gut zu erkennen sind (z.B.: am Schlern und an der 3342 m hohen Marmolada) charakteristische zerklüftete Felsmauern (Rosengarten, Pala-Gruppe) mit äußerst schroffen Wänden, scharfen Gipfeln, „Pfeilern“ und „Türmen“, deren wildes Erscheinungsbild vor allem durch Verwitterung entstand zackige, dunkle Lava-Ketten zwischen Marmolada und Pordoi-Joch als Ergebnis vulkanischer Ergüsse das faszinierende Naturschauspiel des strahlend roten Alpenglühens, mit dem die untergehende Sonne die Gipfel übergießt (5 – 10 min nach Sonnenuntergang das Nachglühen in Gelb, Purpur und Violett - besonders bei leichtem westlichem Gewölk)

Die Bevölkerung der Dolomiten: •

seit dem 6. Jh. Besiedelung des Eisacktales mit seinen Seitentälern sowie des Pulstertales durch deutschsprachige Baiern; vom Süden her Vordringen der Italiener à Rückzug der rätoromanischen Urbevölkerung (Ladiner) in die inneren Dolomitentäler (heute nur noch im Grödner Tal und im Gadertal; auch heute noch eigene, dem Latein verwandte Sprache)

Der Tourismus in den Dolomiten: • • • • •

Haupterwerbszweig neben Viehzucht und Holzwirtschaft besondere Pflege von Alpinismus und Wintersport touristisch außerordentlich gut erschlossen (dichtes Netz von Straßen, weit in das Gebirge vordringende Täler; nach und nach verfallende Kriegsstraßen des 1. Weltkrieges zu zahlreichen Gipfeln) zahlreiche mittlere und kleine Ferienorte, gut geführte Hotels und Berggasthäuser neben den großen bekannten Luftkurorten wie Cortina d’ Ampezzo; Corvara oder San Martino di Castrozza beste Möglichkeiten, mit Hilfe zahlreicher Berg- und Sesselbahnen sowie Skiliften die Gipfel zu erreichen

Am umfassendsten lernen Sie die Dolomiten auf der 110 km langen Dolomitenstraße von Bozen nach Cortina d’ Ampezzo kennen. Auf dieser Strecke bieten sich Ihnen schier unbegrenzte Möglichkeiten: Start: Bozen (in südöstliche Richtung) •



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Unterquerung der Brennerautobahn; Fahrt durch die Schlucht des Eggertals vorbei an Burg Karneid und dem Eisack-Kraftwerk in Kardaun Straßenbrücke über den Eggentaler Wasserfall - bei Pirchabruck Blick auf den Latermar (rechts) und den Rosengarten (links) - Weiterfahrt im Welschnofener Tal Welschnofen (Sommer- und Winterferienort); von der Hainzensäge (1340 m) mit dem Korblift zur Frommer Alm (1730 m); weiter zur Kölner Hütte (Rosengartenhütte, 2337 m); auf dem Kölner Weg ca. 1¼ Std. zur PolimaHütte (2127 m) über dem Karnerpaß das Naturschutzgebiet Karersee (1609m) am 2794 m hohen Latemar; nordöstlich vom See die Rosenwand (2806 m) weiter über Matten bergab zum Karerpaß (1753 m) an der deutschladinischen Sprachgrenze zwischen Latemar und Rotwand jenseits der Karerpaßhöhe Vigo di Fassa (1382 m), ein beliebter Ferienund Wintersportort am Hang über dem Fassatal (Pfarrkirche aus dem 15. Jh. mit Fresken aus dem 16. Jh.) weiter aufwärts im Fassatal zum Ferienort Pozza di Fassa (1290 m); mit Korblift zum Buffaurehang (2020 m; Skilifte) der häufig besuchte Ort Campitello di Fassa und der Berg Langkofel (3181 m); Sessellift auf den Col Rodella (2387 m); 15min oberhalb die 2485 m hohe Rodella (Schutzhütte) an der Mündung des Val Lasties der Ort Conazei, Hauptort des oberen Fassatales Schwebebahn nach Pecol; von dort aus mit Sessellift zum Schutzhaus „Belvedere“; vom Pordoijoch auf dem Bindelweg über das Rifugio Vieldal Pan (Schutzhaus, 2346 m) zum Rifugio Marmolada / Castiglioni am künstlich aufgestauten Fedaiasee (2046 m) auf der von Canazei südlich zum Fedaiapaß führenden Straße zum Dorf Alba (Schwebebahn nach Ciampac, 2136 m, Skigebiet); weiter zum malerischen Bergdorf Penia (1556 m) und oberhalb vom Pian Trevisan (1717 m) zum Fedaiasee zweistündige Bergtour über die Baita Robinson (1828 m) zum Contrinhaus (Rifugio Contrin, 2016 m); weiter in 4½ Std. über den 2704 m hohen Ombrettapaß, dann unterhalb der gewaltigen Marmolada-Südwand entlang zum Rifugio O. Falier (2080m) und zur 1446 m hoch gelegenen Hotelsiedlung Malga Ciapela von Pecol weiter in zahlreichen Kehren bergauf zum 2239 m hohen Pordoijoch, dem höchsten Paß der großen Dolomitenstraße - prachtvoller Ausblick auf die Ampezzaner Dolomiten; Schwebebahn auf den 2950 m hohen Sasso Pordoi; vom Sasso Pordoi in 1½Std. über das Rifugio Forcella

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Pordoi (2850 m) auf den 3151 m hohen Piz Boè, den höchsten Gipfel der Sella; 1,5 km östlich des Joches (Fußweg) oberhalb der Dolomitenstraße das kreisrunde Ehrenmal für die deutschen Gefallenen (1951 eingeweiht) und unweit ein Friedhof für Gefallene beider Weltkriege auf der Dolomitenstraße vom Pordoijoch bergab und über Kurven zur 10 km entfernten Sellagruppe (Ort Arabba; 1602 m) mit Schwebebahn bzw. im Winter auch Sessellift zur Porta Vescovo (2510 m; Berghaus), einer Einsenkung mit großartigem Ausblick über den Fedaiasee auf die Nordflanke der Marmolada weiter auf der Dolomitenstraße entlang des Buchenstein-Tals bis nach Pieve di Livinallongo (Buchenstein); südöstlich von Pieve ein italienischer Soldatenfriedhof nördlich über Pieve der 2462 m hohe Col di Lana (Fußweg vom Ort aus drei Stunden); Gipfel war im 1. Weltkrieg hart umkämpft und wurde am 17./18.4.1916 gesprengt; heute Gedenkkapelle und Reste von Stellungen; phantastischer Rundblick hinter Pieve in nördlicher Richtung Serpentinen zum 2177 m hohen Falzarego-Paß, einer breiten Einsenkung, die von drei Berggruppen überragt wird; nördlich des Passes eine Schwebebahn zum kleinen Lagazuoi (2728 m; prachtvoller Panoramablick) vom Falzarego-Paß aus nordwestlich, vorbei am Lago di Valparola zum 2192 m hohen Valparola-Joch; im Nordosten der Lagazuoi (2803 m), dann in Kehren bergab nach Armentarola (1640 m), weiter über das Dorf St. Kassian zu dem im Gadertal gelegenen Dorf Stern (La Villa; 1483 m); Straßenverlauf entlang der gewaltigen Felswand der Tofana ca. 5 km hinter der Paßhöhe Wegabzweig zum Rifugio Cinque Torri (2131 m) von hier aus Klettertour in die Felsgruppe der Cinque Torri („Fünf Türme“; Hauptgipfel 2362 m); etwa 15 min westlich der Hütte das Rifugio Scoiattoli (2230 m; Skilift), von dort aus mit Sessellift abwärts zum Rifugio Bai de Dones (1900 m) an der Dolomitenstraße rund 7 km hinter der Höhe des Falzarego-Passes Abzweig zum Rifugio Cantore (2545 m; 6 km langer Kriegsfahrweg) - Ausgangspunkt für die Ersteigung der 3244 m hohen Tofana; über Pocol 9 km bis zum Wintersportort Cortina d’ Ampezzo

Sicher werden Sie während Ihres Aufenthaltes nur einen Bruchteil der genannten Schönheiten erleben können. Aber dies wird bereits genügen, Ihnen bleibende Eindrücke von der phantastischen Bergwelt der Dolomiten zu vermitteln. Wer einmal dort war, kann die Berge nicht vergessen.