Die Geschwister Scholl

Die Geschwister Scholl

Wir über uns GSG Januar 2012 Geschwister-Scholl-Gymnasium Daun Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen, die an der aktualisierten Fassung unsere...

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Wir über uns

GSG

Januar 2012

Geschwister-Scholl-Gymnasium Daun

Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen, die an der aktualisierten Fassung unserer Broschüre mitgearbeitet haben. K. Weber

Diese Broschüre ist eine Momentaufnahme. Sie spiegelt den aktuellen Stand der Aktivitäten und des Personals des Geschwister-Scholl-Gymnasiums aus dem Januar 2012 wider und wird in bestimmten Abständen der Entwicklung angepasst.

Inhaltsverzeichnis Vorwort Das Geschwister-Scholl-Gymnasium 5 Geschichte des Geschwister-Scholl-Gymnasiums 6 Das GSG in der Region 6 Das Lehrerkollegium 7 Unser Profil 8 Die Orientierungsstufe 8 Schwerpunkte und Kernkompetenzen 9 Das GSG ist Comenius-Partnerschule 10 Medienkonzept 10 Arbeitsgemeinschaften und Workshops 10 Bereich Sprachen 11 Englisch 11 Bilingualer Unterricht am GSG 11 Französisch 12 Latein 12 Leseclub und „Lesescouts“ 12 Bereich Naturwissenschaften 13 „Jugend forscht“ / „Schüler experimentieren“ 13 Mathematik 14 EDV 14 Bereich Naturschutz 15 Bachpatenschaft 15 Umwelt-AG 15 Impressionen aus dem Schulleben Heftmitte Bereich Kunst / Musik / Kultur 16 Broschüre 2012

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Musik am GSG Big-Band Jazz Kunst-AG Theater am GSG Soziales am GSG Bereich Sport Bereich Persönlichkeitsentwicklung Prävention am GSG PROPP PIT EASI Deeskalation Mediation Beratung Schullaufbahn-, Lern- und Berufsberatung Welche Schule für Ihr Kind? Allgemeines Schülervertretung Schulelternbeirat Homepage Förderverein Die Geschwister Scholl Zum Schluss Öffnungszeiten Impressum

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Broschüre 2012

16 17 17 18 18 19 19 20 20 20 21 21 22 22 23 23 23 24 24 24 25 26 27 27 28 29

Vorwort Schulen sind entscheidende Bildungsträger für unser Gemeinwesen. Auf die vielfältigen und sich verändernden Herausforderungen des Lebens muss jede Schule in eigener Weise verantwortungsbewusste Antworten geben.

Schulleiter Oberstudiendirektor Klaus Weber Wir verstehen „Bildung“ als die Summe der Fähigkeiten, Kenntnisse, Fertigkeiten und Einstellungen, die der Mensch braucht, um sein Leben – auch in der Welt von Morgen – human und verantwortungsbewusst leben zu können. Bildung so verstanden reduziert sich nicht auf Faktenwissen, sondern hat das Ziel, jungen Menschen Handlungskompetenzen zu vermitteln, ihre Persönlichkeit

zu fördern und sie auf die Herausforderungen des Studiums und Berufslebens vorzubereiten. In einer sich verändernden Gesellschaft unterliegt auch die Schule einem ständigen Wandel und befindet sich in einem andauernden dynamischen Prozess. Daher ist es wichtig, dass sie sich weiterentwickelt, gesellschaftliche Fragen aufgreift, nach Antworten sucht und Zukunftsperspektiven entwickelt. Andererseits muss Schule für Eltern und Schüler/-innen ein verlässlicher Partner sein und jungen Menschen hinsichtlich gesellschaftlicher Normen und Wertvorstellungen einen Orientierungsrahmen bieten. Diese pädagogische Maxime erreicht die Schule nicht durch ein beliebiges und vordergründiges Programm an Bildungsanreizen, sie muss vielmehr bemüht sein, im Sinne einer Profilbildung ein eigenes, in sich stimmiges und nachhaltiges pädagogisches Konzept zu entwickeln. Mit dieser Broschüre stellen wir neben der Geschichte der Schule und ihrer personellen Besetzung das aktuelle reichhaltige Bildungsangebot des Geschwister – Scholl – Gymnasiums Daun vor. „Wir wollen nicht nur Unterrichtsstoff, sondern auch Werte vermitteln, die das Selbstbewusstsein und die Persönlichkeit unserer Schüler/-innen stärken und stabilisieren, damit sie gegenüber dem jeweils herrschenden Zeitgeist kritisch bleiben. Vor vielen Jahren wurde die Schule nach den Geschwistern Hans und Sophie Scholl benannt, eine Entscheidung, die viel mehr als eine bloße Namensgebung war. Diesem Versprechen fühlen wir uns auch heute unverändert verpflichtet.“ (P. Sebastian, ehemaliger Schulleiter)

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Geschichte des GSG Die „Eifelzeitung“ vom 8.6.1961 berichtet: „Da das Aufbaugymnasium nicht ganz den schulischen Wünschen der Bevölkerung ... gerecht wird *, wird die Kreisstadt Daun im Einvernehmen mit dem Kultusministerium ... ab Ostern 1962 ein zweites Gymnasium erhalten.“ * (Anm. d. Red.: dem Aufbaugymnasium, heutiges TMG, fehlten damals die Jahrgangsstufen 5 bis 8)

Diese Meldung der Eifelzeitung nimmt den Beschluss des Kreistages vom 6.10.1961 vorweg und dokumentiert die „Geburtsstunde“ des damaligen „Staatlichen Neusprachlichen Gymnasiums“ in Daun. Es war Absicht und Wunsch, ein vollständiges, so genanntes „Langgymnasium“, zu etablieren, in dem alle Jahrgangsstufen von der Sexta bis zum Abitur vertreten sind. Nach den Osterferien 1962 erfolgte die Aufnahme der ersten beiden Sexten (heutige 5. Klassen). Bis zur Fertigstellung des neuen Schulgebäudes wurden die ersten Schüler/-innen noch in den Räumen des Aufbaugymnasiums unterrichtet. Fünf Jahre später, 1967, konnten die Schülerinnen und Schüler des neuen Gymnasiums in ihre eigene Schule umziehen. Der erste Schulleiter war OStD Joachim Nix. 1970 legten die 21 Schülerinnen und Schüler, die als erste am GSG eingeschult wurden, ihr Abitur ab. 1975 wurde die Mainzer Studienstufe (MSS) eingeführt, und 1978 der „Förderverein“ gegründet. Im gleichen Jahr erfolgte, auf den gemeinsamen Wunsch der Schüler/-innen, Eltern und des Kollegiums, die Umbenennung des Staatlichen Neusprachlichen Gymnasiums in 6

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„Geschwister-Scholl-Gymnasium“.

Im Jahr 1987 feierte man das erste Schuljubiläum. Das GSG wurde 25 Jahre alt. 1990 wurde der erste Schulleiter Herr Nix in den Ruhestand verabschiedet. Kommissarischer Nachfolger wurde sein damaliger Stellvertreter StD Peter Pelz – heute als OStD Schulleiter in Prüm. 1991 übernahm OStD Peter Sebastian die Leitung des GSG. 16 Jahre lang hat er die Entwicklung der Schule maßgeblich geprägt. Im Jahr 1993 beging das GSG zusammen mit dem damaligen rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Rudolf Scharping den 50. Jahrestag der Hinrichtung der Geschwister Scholl. Die erste wesentliche Hinwendung des GSG zur Wirtschaft und Geschäftswelt der Region erfolgte 1997 mit der Einführung der Betriebspraktika für die elfte Jahrgangsstufe. Ein Jahr später war die Schule mit eigener Homepage am Netz.

Das GSG in der Region

Das Geschwister-Scholl-Gymnasium ist das älteste Vollgymnasium der Stadt Daun. Viele ehemalige Schüler/-innen aus der Stadt, dem Kreis und weit darüber hinaus sind dem GSG über die Jahre hinweg verbunden geblieben; sei es, dass sie ihre eigenen Kinder zu uns schicken, sei es, dass sie Mitglieder im „Verein der Freunde, Förderer und Ehemaligen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Daun e.V.“ sind. Eine besondere Art der Verbundenheit zeigt sich darin, dass einige unserer ehemaligen Schülerinnen und Schüler, die mittlerweile selbst erfolgreiche Unternehmen leiten, als Geschäftsleute, als Freiberufler, im öffentlichen Dienst oder als Künstler tätig sind, in unserem Projekt „Experten am GSG“ ihr berufliches Wissen und Können durch Workshops

oder Vorträge den jetzigen GSG-Schülern nahe bringen. Auch zahlreiche Unternehmen, Institute und Vereine der Region sind uns verbunden, so dass Informationen, Entwicklungen und Kompetenzen in die Schule hineinfließen können.

Das Lehrerkollegium (Stand Januar 2012) Schulleiter:

OStD Klaus Weber

1. Stellvertr. Schulleiter:

OStR Stefan Bartz

2. Stellvertr. Schulleiterin:

StD’ Ruth Spies

Leiter der Orientierungsstufe:

StD Wolfgang Theis

Mittelstufenleiter:

StD Ralf Gieße

MSS-Leiter:

StD Hans-Peter Kühn

Schullaufbahnberaterin:

StD‘ Heike Hauenschild-Bentemann

Fachlehrer und Fächerkanon (alphabetisch) Bildene Kunst: Frau Bednarczyk, Frau Brennberger, Frau Czernohorsky Biologie: Herr Gärtner, Herr Gürke, Herr Kaul, Herr Kühn, Herr Kikillus, Frau Dr. Otto, Herr Weber, Herr Dr. Weisheit, Herr Willert Chemie: Herr Bartz, Herr Birken, Herr Grommes, Herr Kaul, Herr Weber, Herr Dr. Weisheit Deutsch: Frau Ewald, Frau Finnemann, Frau Günther, Frau Hachgenei, Frau Hares, Frau Krämer, Frau Kunz, Frau Kühn, Frau Löwenberg, Frau Rouzaud, Herr Schillen, Herr Schultheis, Frau Spies, Herr Theis, Herr Weinzheimer

Englisch: Frau Dreymüller, Frau Ewald, Frau Hares, Frau Hermes, Frau Igelmund, Frau Junkes, Frau Krafft, Herr Lohberg, Herr Mäling, Frau Marxen, Herr Schomers, Frau Steffens, Frau Trim-Krings, Herr Warken, Frau Wilson Erdkunde: Frau Dreymüller, Frau Finnemann, Herr Gärtner, Herr Kikillus, Herr Kühn, Frau Schillen, Frau Trim-Krings, Herr Warken, Frau Wilson Französisch: Frau Butterbach, Frau Czernohorsky, Frau Dizdar, Frau Hachgenei, Frau Nalbach, Frau Rouzaud, Frau Vogel Geschichte: Frau Czernohorsky, Herr Groh, Herr Gürke, Frau Günther, Frau Krafft, Herr Dr. Krämer, Frau Löwenberg, Frau Möller, Herr Petzold; Frau Schillen, Herr Schultheis, Frau Vogel, Herr Weinzheimer, Frau Simon Informatik: Herr Bartz, Herr Feidt, Herr Kikillus, Frau Schulz, Herr Wendler Latein: Herr Dr. Krämer, Frau Möller, Herr Petzold, Frau Spies, Frau Vogel, Frau Weinberg Mathematik: Herr Bartz, Herr Kühn, Herr Feidt, Herr Gieße, Herr Grommes, Frau HauenschildBentemann, Frau Henn, Frau Igelmund, Frau Roder-mann, Frau Schulz, Herr Unger, Herr Wendler, Musik: Frau Butterbach, Herr Frangen, Herr Groh, Frau Henn, Herr Weinzheimer Naturwissenschaften (Nawi): Die Lehrer der Fachschaften Biologie, Chemie und Physik

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hysik: Herr Birken, Herr Gieße, Frau Hauenschild-Bentemann, Frau Schulz, Herr Unger Religion/Ethik: Herr Groh (Ethik), Frau Hermes (kR), Frau Igelmund (kR), Frau Krämer (kR), Frau Kühn (kR), Frau Meckelburg (eR), Frau Rodermann (kR), Frau Steffens (kR), Herr Theis (Ethik), Frau Weinberg (eR), Herr Weinzheimer (Ethik), Frau Simon (kR)) Sozialkunde: Herr Gürke, Frau Nalbach; Frau Schillen, Herr Schillen, Herr Theis Sport: Herr Feidt, Frau Junkes, Frau Kunz, Herr Lohberg, Frau Marxen, Herr Sek, Herr Schomers, Frau Schuberth-Marx, Herr Willert

Unser Profil

Als Eltern, die ihr Kind an einer weiterführenden Schule anmelden wollen und dabei eines der beiden Gymnasien in Daun ins Auge fassen, sind Sie in der glücklichen Lage, eine Wahlentscheidung zwischen zwei Gymnasialformen zu haben, die auf unterschiedlichen Wegen zum Abitur führen. Einerseits das traditionelle neunjährige Gymnasium (G9), bei dem die Schüler/-innen die Abiturprüfung nach etwa 8 3/4 Jahren jeweils im März ablegen und andererseits das achtjährige Gymnasium (G8), bei dem jeweils im Sommer, nach acht Jahren gymnasialer Schulzeit, das Abitur erreicht wird. Für welches der beiden Dauner Gymnasien Sie sich entscheiden, hängt sicherlich von einer Reihe von Faktoren ab: persönliche Präferenzen, Begabungen und Neigungen Ihres Kindes, soziale Kontakte, etc. Eine wesentliche Rolle dürfte dabei auch das Profil der zukünftigen Schule spielen. Um Ihnen hinsichtlich dieses 8

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Aspektes eine Entscheidungsgrundlage zu bieten, haben wir in der vorliegenden Broschüre einen Überblick über die wesentlichen Schwerpunkte unserer Schule zusammengestellt. Natürlich liegt unser Fokus auf dem, was Schule eigentlich zu leisten hat: der Vermittlung von Fachwissen und der Erziehung. Darüber hinaus muss eine Schule aber auch den Neigungen und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler gerecht werden. Aus diesem Grund bieten wir am Geschwister-Scholl-Gymnasium eine Vielzahl von Arbeitsgemeinschaften, Projekten und Veranstaltungen an, in denen sich die Schüler/-innen engagieren können. Dabei bitten wir Folgendes zu beachten: • die nachfolgende Zusammenstellung erhebt keinerlei Anspruch auf eine vollständige Auflistung der Aktivitäten am GSG, da sich diese von Jahr zu Jahr ändern können. • bei vielen der vorgestellten Projekte handelt es sich um Angebote; d.h. die Realisierung hängt davon ab, in welchem Umfang sie von den Schülerinnen und Schülern angenommen werden.

Die Orientierungsstufe Den Übergang möglichst leicht gestalten Die beiden ersten Schuljahre einer weiterführenden Schule, auch Orientierungsstufe genannt, sind in pädagogischer Hinsicht eine spannende und sensible Phase für die Kinder. So ist es auch für das Geschwister-Scholl-Gymnasium ein vorrangiges Ziel, den neuen Schülerinnen und Schülern den Übergang von ihrer überschaubaren und vertrauten Grundschu-

le zu unserer Schule zu erleichtern und sie so zu fördern (und auch zu fordern), dass am Ende der Orientierungsstufe eine gesicherte Empfehlung für die weitere Schullaufbahn ausgesprochen werden kann – zum Wohle des Kindes. Die Erkenntnis, dass ein günstiges Sozialklima in den Klassen und in der gesamten Schule die Bereitschaft zum Lernen positiv beeinflusst, ist eine Binsenweisheit; aber, um mit Erich Kästner zu sprechen: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! An diesem Motto muss sich Schule messen lassen, wenn sie glaubwürdig sein möchte. Deshalb möchten wir im Folgenden einige Aspekte unserer Orientierungsstufenarbeit vorstellen, die Bestandteil eines umfangreichen pädagogischen Konzepts sind: Die ersten Unterrichtstage werden für die Kinder in der Obhut und Eigenverantwortung der Klassenlehrerin bzw. des Klassenlehrers gestaltet, damit sie möglichst schnell Fuß fassen und sich in der neuen Klasse und der neuen Schule heimisch fühlen. Wir bieten den Kindern ein besonderes Projekt an, in dem soziale und spielerisch integrative Elemente ein möglichst konkurrenzfreies Miteinander fördern. Es heißt „Gemeinsames Essen, Arbeiten und Spielen“ und beinhaltet, neben dem gemeinsamen Mittagessen, eine so genannte Arbeitsphase, in der entweder die Hausaufgaben (mit Unterstützung des Klassenlehrers) gemeinsam erledigt oder grundlegende Lerntipps vermittelt werden. Abgeschlossen wird dieser Projektnachmittag mit einer Spielphase, in der soziale und spielerische Aktivitäten im Vordergrund stehen, die der Entwicklung der Klassengemeinschaft dienen. Seit dem Schuljahr 2008/09 wird das Projekt

um den Baustein PROPP (Programm zur Primärprävention s.S. 20) erweitert, wobei Aktionen zur Gewalt- und Suchtprävention durchgeführt werden. Mit diesen Zielvorgaben unterstützt das Projekt in nachhaltiger Weise das Erziehungskonzept unserer Schule. Im 1. Halbjahr werden den Kindern auf intensive Weise methodische und arbeitstechnische Grundlagen in den einzelnen Fächern vermittelt, damit sie möglichst schnell gleiche Lernvoraussetzungen haben. Im 2. Halbjahr werden sie im Rahmen eines einwöchigen Schullandheimaufenthaltes ihre neu erworbenen Fähig- und Fertigkeiten in außerunterrichtlichen Projekten erproben können, wozu Teamfähigkeit und eigenverantwortliches Lernen gehören. Die Zusammenarbeit mit dem Elternhaus hat an unserer Schule einen hohen Stellenwert. Aus diesem Grund ist eigens für die 5. Klassen ein Elternsprechtag eingerichtet, bei dem erste Erfahrungen ausgetauscht werden können. Hierzu gehören auch Elternabende zum Thema: Das Lernen fördern. Sie werden in Absprache mit den Klassenelternsprechern angeboten.

Schwerpunkte und Kernkompetenzen

In Auseinandersetzung mit Politik und Gesellschaft versuchen auch die Schulen ein anspruchsvolles und herausragendes Angebot zu machen. So auch wir: Über mehrere Jahre hinweg haben wir uns solide Kernkompetenzen erarbeitet, die zu überdurchschnittlichen Leistungen qualifizieren, und die wir in dieser Broschüre darstellen. Dazu haben wir unsere traditionellen Stärken durch einen neuen Schwerpunkt Broschüre 2012

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ergänzt, der sich umfassend mit den Themen Persönlichkeitsbildung und Kommunikation befasst. Gerade dieser Bereich wird in der persönlichen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler von immer entscheidenderer Bedeutung und ist prägend auch für die soziale und spätere berufliche Kompetenz.

Das GSG ist Comenius-

Englandaustausch 9/2011 vor Big Ben

Schule

Auf Initiative der Fachschaft Englisch wurde im Jahr 2008 ein Austausch mit der Oakwood Park Grammar School in Maidstone (Kent/England) ins Leben gerufen. Nach der Erstellung eines entsprechenden Konzeptes wird dieser Austausch von der Europäischen Union im Rahmen einer Comenius-Schulpartnerschaft finanziell gefördert und unterstützt. Verbunden mit dem Schüleraustausch ist ein bilaterales Öko-Projekt, das zum Ziel hat, das Umweltbewusstsein der Mitglieder der beiden Schulgemeinschaften zu fördern und durch gemeinsame Aktivitäten den Umweltschutz an den beiden Schulen zu verbessern. Nach einem „Schnupperbesuch“ einer 10

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britischen Schülergruppe in der Eifel im Frühjahr 2008 besuchten 25 Schüler/-innen des GSG vom 17. - 26. Oktober desselben Jahres zum ersten Mal die Partnerschule in Maidstone. Seitdem findet jedes Jahr ein Austausch mit Besuch und Gegenbesuch statt.

Medienkonzept

Die Verbreitung von modernen Kommunikationsmedien in der Gesellschaft erfordert auch eine zunehmend intensivere Nutzung dieser Medien in der Schule. Durch die Aufnahme in das Projekt „Medienkompetenz macht Schule“ und den Neubau von Unterrichtsräumen ist es uns gelungen, weitere Computerräume zu installieren, so dass wir derzeit über drei komplett ausgestattete Räume mit PCs (zwei davon in Klassenstärke) verfügen. Darüber hinaus sind fünf interaktive Tafeln installiert, so dass ein Unterricht auf dem Stand der heutigen Technik möglich ist. Mit der Ausstattung an Hardware verbunden ist auch ein schulinternes Medienkompetenz-Konzept, nach dem die Schüler/-innen in einzelnen Bausteinen mit den Möglichkeiten und auch den Gefahren modernen Medien vertraut gemacht werden. Für das nächste Schuljahr ist geplant, alle Unterrichtsräume mit Datenleitungen zu versehen, so dass der Einsatz von PCs in allen Klassenräumen möglich ist.

Arbeitsgemeinschaften und Workshops

Vermittlung von Unterrichtsstoff und Wissen ist nach unserer Auffassung eine der wichtigsten Aufgaben einer Schule – aber nicht die einzige. Zur Persönlichkeitsbildung, zur Entdeckung und Förderung von Talenten sind

freiwillige Arbeitsgemeinschaften ein essentieller und für uns unverzichtba-

Rad AG 2010 in Büchel rer Bestandteil der Philosophie unserer Schule. Darin haben wir eine lange und erfolgreiche Tradition. Seit vielen Jahren haben wir mit der Hilfe interessierter Schüler/innen und Lehrer/-innen zahlreiche und lebendige Arbeitsgemeinschaften ins Leben gerufen. Sie sind zum Teil überregional bekannt und mit vielen Preisen ausgezeichnet worden. Damit die Arbeitsgemeinschaften einen positiven pädagogischen Effekt haben, stehen bei allen Aktivitäten die Arbeit, das Engagement und die Leistung der Schülerinnen und Schüler, weniger die der beteiligten Lehrer im Vordergrund.

Bereich Sprachen Englisch

Die englische Sprache hat in den letzten Jahrzehnten in fast alle Bereiche unseres Lebens Einzug gehalten. Vor allem im beruflichen Umfeld kommt man meistens nicht mehr ohne gute Fremdsprachenkenntnisse aus. Alle Schüler/-innen lernen ab der 5. Klasse Englisch. Um unseren Schülerinnen

und Schülern die Möglichkeit zu geben, ihre Sprachkenntnisse in einem authentischen Umfeld anzuwenden, führen wir im Rahmen einer Schulpartnerschaft gemeinsame Aktivitäten mit unserer Partnerschule in England durch. Mit Hilfe moderner Kommunikationsmedien wie E-Mail, Internet und Onlinekonferenz und in gegenseitigen Besuchen kann die englische Sprache zeitgemäß angewendet werden. Eine weitere Möglichkeit, ihr Englisch in einer jahrgangsübergreifenden Gruppe zu verbessern, bietet sich den Schülerinnen und Schülern im „Movie Club“. Die von Frau Hares, Frau Igelmund und Herrn Kusche geleitete Arbeitsgemeinschaft verfilmt selbst geschriebene englische Drehbücher. Die beiden letzten Projekte der AG, die Filme „The Apple and (His) Story“ (2006) und „Seduction to Death“ (2009) gewannen beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen den zweiten, bzw.

Movie Club Preisverleihung 2011 ersten Preis. Das aktuelle Projekt ist eine, ebenfalls preisgekrönte (2011), moderne Adaption des Shakespeare-Klassikers „Macbeth“.

Bilingualer Unterricht

Am GSG bieten wir interessierten Kindern die Möglichkeit, sich besonders auf der sprachlichen Ebene zu entwickeln und so Broschüre 2012

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auf die zukünftigen beruflichen Anforderungen vorbereitet zu sein. Aus diesem Grunde ist an unserer Schule zusätzlicher Unterricht (1 - 2 Unterrichtsstunden pro Woche in der Orientierungsstufe) als Vorbereitung für eine “Biliklasse” ab der 7. Jahrgangsstufe eingerichtet. Da der bilinguale Zusatzunterricht in der Orientierungsstufe auf Freiwilligkeit basiert, werden keine Noten erteilt. Um die Kinder und Eltern dennoch über den aktuellen Leistungsstand zu informieren, erhalten sie mit jedem Schuljahreszeugnis eine verbale Einschätzung durch den jeweiligen Fachlehrer. Ab der 7. Jahrgangsstufe wird „Bili“ in einer Klasse weitergeführt. Jeweils eines der gemeinschaftskundlichen Fächer (Erdkunde oder Geschichte) wird in der Mittelstufe überwiegend in englischer Sprache erteilt. Die Anzahl der wöchentlichen Unterrichtsstunden in dem betroffenen Sachfach wird um eine Stunde erweitert.

Französisch

Die französische Sprache wird ab der 6. Klasse unterrichtet. Als bedeutende lebende Fremdsprache auch unserer unmittelbaren Nachbarstaaten ist sie für die Zukunft unserer Schüler/-innen von großer Bedeutung. Sowohl die mündliche als auch die schriftliche Beherrschung des Französischen stehen deshalb von Anfang an im Mittelpunkt des Unterrichts. Neben den unmittelbaren Sprachkenntnissen sind auch das Verständnis des Alltags, der Kultur und Literatur unseres Nachbarlandes ein wichtiges Anliegen des Unterrichts. Unterstützt wird der Unterricht durch diverse unmittelbare Kontakte mit einer französischsprachigen Umgebung. So gehören eine Fahrt nach Metz und ein Schüleraustausch mit einem Collège in Straßburg 12

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zu den Unternehmungen der Mittelstufe. In der Oberstufe bietet die Schule allen Französischschüler/-innen bei Interesse eine mehrtägige, im Unterricht vorbereitete Fahrt nach Paris an.

Latein

Auch Latein wird ab der 6. Klasse unterrichtet. Ein wichtiges Ziel ist dabei das Erreichen des sog. Latinums (nach fünfjährigem Lateinunterricht, bei Beginn in Klasse 6 also am Ende der 10. Klasse), einer Qualifikation, die auch heute noch an vielen Universitäten für einen erfolgreichen Abschluss in zahlreichen geisteswissenschaftlichen Fächern erforderlich sein kann. Neben dem Spracherwerb stehen daher eine besonders intensive Sprachbetrachtung und –reflexion, aber auch Einblicke in die antike Lebens- und Gedankenwelt, in der die Wurzeln unserer abendländischen Kultur liegen, im Mittelpunkt des Unterrichts. Durch die direkte Begegnung mit den Hinterlassenschaften der Römer veranschaulicht und ergänzt wird diese theoretische Seite durch die Angebote einer AG „Römischer Alltag“, kürzerer Fahrten zu römischen Stätten der Umgebung (z.B. eine Tagesfahrt nach Trier, Ende der 7. Klasse) sowie einer fünftägigen Exkursion nach Rom für Lateinschüler der Oberstufe.

Leseclub und Lesescouts

Speziell für die Mädchen und Jungen der Orientierungsstufe gibt es seit vielen Jahren den Leseclub, an dessen Modell sich viele Schulen bei der Einrichtung eigener Clubs orientieren (Leitung: Frau Elisabeth Kühn). Unter dem Motto „Lesen ist Abenteuer im Kopf“ treffen sich oft mehr als zwanzig Kinder wöchentlich im Clubraum. Sie lesen zusammen, diskutieren, stellen ihre

neuesten Lieblingsbücher vor und leihen Bücher aus. Aktuelle Büchertipps zu Kinder- und Jugendbüchern, Autorenlesungen, das Lesepicknick vor den Sommerferien sowie die Gestaltung eines großen literarischen Adventskalenders „nur für die Schultage“, der in der Aula ausgestellt wird und andere Aktionen runden das Clubleben der Leseratten ab und motivieren zum Schmökern! Ergänzt und getragen wird die Arbeit des Leseclubs auch von den Lesescouts. Am GSG sind z. Zt. acht Lesescouts tätig. Diese Schüler/-innen treffen sich jeden Montag ( bzw. jeden Mittwoch ) in der

Büchern sein kann. Da diese „zusätzliche“ Leseförderung über den Deutschunterricht hinaus auch auf alle Altersstufen ausgedehnt werden soll, werden z.B. regelmäßig Büchertipps veröffentlicht. Das vorbildliche, unermüdliche Engagement der Lesescouts führte dazu, dass sie bereits zum 3. Mal von der „Stiftung Lesen“ ausgezeichnet wurden und eine große Bücherkiste gewannen, deren Inhalt allen jungen Leserinnen und Lesern zugute kommt.

Bereich Naturwissenschaften

„Jugend forscht“ / „Schüler experimentieren“

Autorenlesung am GSG 2011 Mittagspause im Leseclub mit der Projektleiterin, um gemeinsame Ideen und Vorhaben zu planen und vorzubereiten, so z.B. im Kooperation mit dem Leseclub eine große Umfrage zum Leseverhalten am GSG. Schüler der Klassen 5-12 wurden mit Hilfe eines Fragebogens dazu interviewt, die Ergebnisse ausgewertet und der Schulgemeinschaft später wiederum präsentiert. Wie bei allen Aktionen streben wir auch hier das Ziel an, eine möglichst große Zahl von Schüler/innen zum Lesen zu „verführen“, ihnen zu zeigen, wie spannend, unterhaltsam, bereichernd und bildend der Umgang mit

Seit vielen Jahren nehmen GSG-Schüler unter der Leitung von Herrn Hans-Peter Kühn am bundesweiten Wettbewerb „Schüler experimentieren“ (bis 16 Jahre) und „Jugend forscht“ teil. In den Fächern Biologie, Chemie, Geound Raumwissenschaften, Mathematik, Physik und Technik sind in den vergangenen Jahren viele unserer Schüler/-innen mit Preisen ausgezeichnet worden. Für die besonders zahlreiche Beteiligung an den Wettbewerben gab es 2002 und 2003 als Anerkennung den Förderpreis des Sparkassen- und Giroverbandes Rheinland-Pfalz. Mit der Wiedereinführung der Facharbeit in der Oberstufe werden wir sicherlich an frühere Erfolge beim Wettbewerb „Jugend forscht“ anknüpfen können. Dieser Wettbewerb ist deshalb so wichtig, weil er exemplarisch in die Arbeitsmethoden der Naturwissenschaften einführt und wesentliche Einblicke in die Denkweisen dieser Fächer in der Praxis ermöglicht. Vor allem engagierBroschüre 2012

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ten Schüler/-innen bietet dies die Möglichkeit, weit über den Unterricht hinaus selbstständig zu experimentieren und so ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in den entsprechenden Fächern zu steigern: eine herausragende Begabtenförderung für den naturwissenschaftlichen Nachwuchs.

dungen ist eine für das spätere Berufsleben unerlässliche Grundqualifikation. Ihre Vermittlung gehört zu unseren wichtigen Aufgaben. Daher sind wir froh, dass wir mit mehreren voll ausgestatteten

Mathematik

Die Bedeutung dieses Faches im Bildungsangebot der Schule ist den meisten bewusst, denn die Anwendung und die Notwendigkeit der Mathematik im Alltag ist unübersehbar. Ob nun eine geometrische Zeichnung oder ein Ausschnitt aus einem wissenschaftlichen Text, Mathematik lässt sich in vielen Dingen entdecken. Uns ist es wichtig, bei möglichst vielen Schüler/-innen Interesse und Begeisterung zu fördern. Gelegenheiten dazu bieten wir unserer Schülerschaft auch in den verschiedenen landes- oder bundesweiten Mathematikwettbewerben (Mathematik ohne Grenzen, Känguru der Mathematik, Landes- und Bundeswettbewerb Mathematik, Modellierungstage mit TU Kaiserslautern). Die Wettbewerbe bieten ein breites Feld an Anforderungen und richten sich keineswegs ausschließlich an Mathe-Asse. Im Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ ist Teamarbeit gefragt, der Umfang und das Niveau der gestellten Aufgaben ist nur in einer gemeinsamen Anstrengung zu bewältigen. Unsere Schüler/-innen haben in der Vergangenheit regelmäßig gute und sehr gute Resultate bei den Wettbewerben erzielt, wodurch Schüler wie Lehrer neu motiviert wurden.

EDV – Computeranwendung

Sicherer Umgang mit Computeranwen14

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Mathematik zum Anfassen 2010 Computerräumen, die allen neuen technischen Anforderungen entsprechen, über eine hervorragende Ausstattung verfügen. Über den Informatikunterricht hinaus ist die Computernutzung (Recherche, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation) fester Bestandteil auch aller übrigen Unterrichtsfächer.

Bereich Naturschutz Bachpatenschaft

Seit dem Jahr 2007 besteht eine Bachpatenschaft unserer Schule – in Kooperation mit der Stadt Daun und dem Naturschutzbund (Nabu) Daun - für den nahe gelegenen Pützbach, für dessen Belange wir durch vertragliche Vereinbarungen in besonderer Weise verantwortlich sind.

Zurzeit befinden wir uns in einem Planungsstadium, dieses tolle Biotop zu einer naturnahen Erholungslandschaft mit entsprechenden baulichen Maßnahmen (Überquerungen, Aussichtspunkt). auszugestalten. Um die Landschaft offen zu halten, sollen geeignete Pferde dort angesiedelt werden. Eine wesentliche Aufgabe der Umwelt-AG wird es sein, diese Entwicklung zu dokumentieren. Mit den 6.-Klässlern werden z.B. alljährlich Maßnahmen für die Biotop-Pflege durchgeführt; u.a. soll ein bestimmter Abschnitt des Baches so gestaltet werden, dass seltene Libellenarten dort in Zukunft beobachtet werden können. Un-

Renaturierung Pützbach 2010 terstützt wird dieses langfristig angelegte Projekt von Herrn Dietmar Glitz, Staatssekretär a.D. des Bundesumweltministeriums. Desweiteren werden die Schüler/ innen mit der Qualitätsuntersuchung von Fließgewässern vertraut gemacht. Wir versprechen uns von diesem Projekt, die Schüler/innen nachhaltig für die Belange des Naturschutzes zu sensibilisieren!

Umwelt-AG

Eine alte Tradition am GSG wurde wiederbelebt: So wird seit diesem Schuljahr wieder eine Umwelt-AG für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen angeboten, welche natur- und gesellschaftswissenschaftliches Fachwissen verknüpft. Ganz im Sinne einer nachhaltigen Umweltbildung soll den Schülerinnen und Schülern durch eine direkte Begegnung mit der belebten Natur, ihre Schutzwürdigkeit erfahrbar gemacht und die grundlegenden Fähigkeiten dazu vermittelt werden. Dieses Konzept verdeutlicht vielleicht auch der folgende Auszug aus dem Aushang zur Gründung der AG: „Die Arbeitsgemeinschaft beschäftigt sich allgemein mit Fragen des Umweltschutzes und der Umweltpolitik, orientiert an den Interessen, Wünschen und Vorschlägen der AG-Mitgliedern. Ein Hauptschwerpunkt soll jedoch das praktische Arbeiten an Umweltschutzprojekten in der freien Natur darstellen, wie beispielsweise dem Bachprojekt des GSG. Wir werden also häufiger draußen sein, um dort einen Spaten oder eine Säge in die Hand zu nehmen, um Tiere und Pflanzen zu beobachten, zu bestimmen und zu zählen... oder... oder... Achtung: Dabei wird man möglicherweise manchmal etwas schmutzig![...]“ Mit der Betonung des handlungsorientierten praktischen Arbeitens in der Natur soll des Weiteren – wie in den meisten anderen Arbeitsgemeinschaften – ein Ausgleich zum meist stärker kognitiv ausgerichteten Regelunterrichts geschaffen werden. Am Ende dieser Tätigkeiten steht oftmals ein reales greifbares Produkt, wodurch die Motivation der Schülerinnen und Schüler besonders Broschüre 2012

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Landesfinale Skilanglauf

Musical: Weihnachten fällt aus

Tag der offenen Tür

Bänke für den Schulhof Stiftung Hontheim

Alice im Wunderland

Tag der offenen Tür

Vorlesewettbewerb

Streitschlichter

Movie Club

Bachpatenschaft

Landesfinale Skilanglauf

Musical: Weihnachten fällt aus

verstärkt wird. Als mittel- bis langfristige Hauptprojekte wurden die Wiederherstellung des Biotops „Schulteich“ auf dem Gelände des GSG und die kontinuierliche Mitarbeit im Rahmen der Bachpatenschaft des GSG für den Pützborner Bach festgelegt. Die Arbeiten schreiten sichtbar voran, wovon man sich im Pützbachtal und auf dem Schulgelände mit eigenen Augen überzeugen kann.

Bereich Kunst / Musik / Kultur

Musical “Weihnachten fällt aus” 2011 (Vielen Dank an Foto Nieder in Daun für die freundliche Unterstützung)

Musik am GSG einer unserer wichtigsten Schwerpunkte

Schon seit langer Zeit haben Schüler/innen des GSG gerade im Bereich Musik 16

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durch zahlreiche Aktivitäten überregional Maßstäbe gesetzt. Musikalische Arbeitsgemeinschaften und musikalische Projekte bilden hierbei einen wichtigen Bestandteil, der über die reine Vermittlung von Fachwissen im Unterricht hinausgeht und in besonderer Weise die musikpraktischen Interessen und Talente unserer Schüler/-innen fördert. Der Chor des GSG ist seit 1999 Mitglied im Deutschen Chorverband/ Vulkaneifel Daun. Er setzt sich derzeit aus über 97 Sängerinnen und Sängern zusammen, die je nach Alter und Chorerfahrung in Unter-, Mittel- und Oberstufenchor gemeinsam musizieren (Leitung Lisa Henn). Höhepunkte sind die jährlichen Musicalaufführungen. Die letzten Highlights: „SisterBlues“,, Die Zauberharfe“, „Ganz scharf geschossen“, „Die Götterolympiade“ und „Weihnachten fällt aus“ - Alle wurden mit großem Aufwand (Bühnenbild, Kostüme, Tänze, Darstellung etc.) auf die Bühne gebracht und von allen Teilnehmern mit professionellem Einsatz und Spielfreude präsentiert. In dieser AG findet Breitenarbeit auf hohem Niveau in den künstlerischen Bereichen statt. Sie vermittelt den Teilnehmern Erfahrungen in Gesang, Körpersprache, Rolleneinführung, Darstellung, Sprache und Tanz. Die zahlreichen Akteure auf, vor und hinter der Bühne werden von einem eingespielten Lehrerteam betreut (Frau Brennberger, Frau Czernohorsky, Frau Kühn, Herr Warken, Herr Weinzheimer, Gesamtleitung: Frau Henn) und von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Ehemaligen unterstützt. Daneben erfahren die Schüler/-innen in dieser AG natürlich auch die „ganz normale“ Arbeit in einem Chor, wie Stimmbildung und Übungen zum mehrstimmi-

gen Singen. Dies alles zusammen bildet die wichtige Grundlage für die zahlreichen öffentlichen Auftritte des GSG-Chores. Zusätzlich tragen wir dazu bei, dass unsere stimmlich begabten Schüler/innen durch externe Stimmbildner und Gesangslehrer weiter ausgebildet und gefördert werden. Regelmäßig werden Interessierte zu Kammermusikabenden und Kleinkunstabenden eingeladen, bei denen jungen Künstlerinnen und Künstlern Gelegenheit gegeben ist, ihr musisches Talent im Bereich klassischer, wie auch moderner Musik vorzustellen. Zahlreiche Preisträger des Wettbewerbes „Jugend musiziert“ auf Regional,- Landes- oder Bundesebene sind oder waren Schüler/-innen des GSG. Besondere Erwähnung verdient die seit vielen Jahren hervorragende Zusammenarbeit mit der Musikschule Landkreis Vulkaneifel e.V., z. B. im Bereich der klassischen Musik. Das Orchester der Musikschule unter der Leitung von Frau Lisa Henn ist zum großen Teil aus GSG-Schülern zusammengesetzt und bildet den musikalischen Rahmen bei vielen Aktivitäten und Veranstaltungen des GSG und in der Region.

Big-Band

Anknüpfend an die fast legendäre GSG Big-Band konnte durch finanzielle Unterstützung des Fördervereins und der Zusammenarbeit mit der Musikschule wieder eine neue Big-Band gegründet werden. Mit Uli Nonn haben wir einen echten Profi als Bandleader gewonnen, der mit seinen Fähigkeiten die jungen Musiker/-innen zu begeistern und zu motivieren versteht. Fleiß, musikalisches Talent und intensives Proben münden in hervorragenden Leistungen, dargeboten in vielen Konzerten vor einem begeisterten Publikum.

Jazz

Im Oktober 2008 trafen sich vier Schüler der Jahrgansstufe 11 zum ersten Mal im „Musentempel“, um an der neu gegründeten Jazz-AG teilzunehmen. Heute ist aus dieser ersten Keimzelle eine kleine „JazzSociety“ geworden, mit 18 Schülern, drei Bands und jeder Menge Erfahrungen: Über zwanzig Auftritte, ein Jazzworkshop in Konstanz und die erfolgreiche Teilnahme an vier Wettbewerben. Auf die Oberstufenband „Swinging Sparks“ folgte im Januar 2009 die Mittelstufenband „Jazz X-Press“ und seit dem Frühjahr 2010 gibt es auch in der Unterstufe eine Jazzband mit dem vorläufigen Namen „First Band“.

1. Preis beim SchoolBandJam für JazzXpress Die Volksweisheit „Früh übt sich“ gilt in der Musik natürlich auch für die Improvisation und das Ensemblespiel und sollte sich bei der Gruppe „Jazz X-press“, die schon im siebten Schuljahr einstieg, auszahlen: Zu den Erfolgen dieser Band gehören der erste Preis im regionalen Wettbewerb „schoolbandjam“ und ein dritter Platz im Landeswettbewerb „Jugend Jazzt“ (Combo instrumental) des Deutschen Musikrats. Larissa Pitzen (Gesang) erreichte im gleichnamigen Landeswettbewerb für Solisten sogar einen ersten Platz und wurde in die Combo der Broschüre 2012

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Landesbesten aufgenommen. Aus dem Landeswettbewerb für Combos ergab sich für „Jazz X-Press“ im August 2011 ein Engagement auf der Rheinland-PfalzBühne der Bundesgartenschau, wobei sich die Band nicht zuletzt über das Lob des Veranstalters freuen konnte: „Der mit Abstand beste Auftritt auf der Rheinland-Pfalz-Bühne bisher.“

Kunst-AG

Die Kunst-AG unter der Leitung von Frau Nele Bednarczyk sieht ihre Aufgabe nicht nur in der Herstellung von Kunstobjekten, sondern hat auch einen kreativ ethischen Anspruch. So hat sie lange Jahre, gemeinsam mit der SV, den Geschwister-Scholl-Gedenktag in der Schule gestaltet, und hat auch das Mahnmal auf dem Schulhof entworfen und selbst gebaut. Schüler/-innen aller Altersstufen sind aktiv beteiligt und tragen immer wieder dazu bei, dass sich unser Schulgebäude zu einem bunten und lebendigen Lernort entwickelt. So kann man einige sehr einfallsreich und wirkungsvoll gestaltete Schultüren bewundern, die der Schulverschönerung dienen. Die intensive Mitarbeit bei Aktionen anderer Arbeitsgemeinschaften und bei Projekten sind wesentliche Tätigkeitsfelder der künstlerisch interessierten Schüler/-innen, wie zum Beispiel das Bauen von Bühnenbildern für die regelmäßig stattfindenden Theater- und Musicalaufführungen.

Theater am GSG

Die Inszenierung eines Theaterstücks hebt sich generell vom normalen Lehr- und Lernbetrieb einer Schule ab. Zunächst setzt Theaterarbeit nichts Erlerntes voraus; eine unterrichtlich organisierte 18

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Technik gibt es nicht, sie muss sich in der Probenarbeit erst herausbilden. Somit ist das Angehen eines Theaterprojekts zunächst offen, auch das Gelingen einer Inszenierung ist keine Selbstverständlichkeit. Wenn sie dann gelingen sollte, wird sie in eigentümlicher Weise nachhaltig – und für die Akteure vielleicht sogar lebenslang – in Erinnerung bleiben. Im „Spiel“ erlebt der Schauspieler seine eigenen Möglichkeiten, ein Anderer zu sein. Er lernt an sich selbst ein Repertoire von einzelnen, unterscheidbaren, allmäh-

Aufführung Alice im Wunderland 2010 lich auch beherrschbaren Ausdrucksmitteln kennen: Gestalt und Haltung, Gang und Geste, Stimme und Mimik und vor allem auch das Zusammenwirken mit anderen, die Ensemblearbeit. Letztere lässt in besonderer Weise das Gefühl von etwas Großem aufkommen, an dem man beteiligt ist. Nach Shakespeares „Sommernachtstraum“, Jean-Paul Sartres „Die Fliegen“ bleibt das Ensemble unter Tanja Fin-

nemann und Volker Weinzheimer dem „klassischen“ Theater verpflichtet. So steht nach einem Ausflug in die Welt von „Alice im Wunderland“ als nächstes Stück Dürrenmatts „Besuch der alten Dame“ auf dem Programm (März 2012). Die Theater-AG für Schüler ab der siebten Klasse versucht sich neben der Auseinandersetzung mit klassischen Dramen auch an alternativen Theaterformen wie dem Improvisationstheater oder Kleinkunstabenden.

Soziales am GSG

Am Geschwister-Scholl-Gymnasium als Lern- und Lebensort Schule streben wir eine ökumenisch (Ökumene, griech.: die ganze bewohnte Erde, das „Erdenhaus“) offene und soziale Ausrichtung unseres Religions- und Ethikunterrichts an, was sich auch in unseren außerunterrichtlichen Veranstaltungen widerspiegelt. Die Schulgottesdienste haben am GSG eine lange und gute Tradition: So feiern wir in jedem Schuljahr einen Einführungsgottesdienst für die neuen 5. Klassen. Eine weitere Institution sind unsere Weihnachts- und Abiturgottesdienste, die von engagierten Schüler/-innen vorbereitet und mitgestaltet werden. Hier wäre die wohl bisher kleinste AG unserer Schule zu erwähnen: Die Arbeitsgemeinschaft „Bim-Bam“, die von Frau Krämer geleitet wird, bereichert das Schulangebot, indem sie Fragen nach Gott und der Welt stellt, sie u.a. in Gottesdiensten zu Gehör bringt und soziale Projekte unterstützt. So konnte in diesem Jahr wiederum die außerordentlich erfolgreiche Aktion „Tulpen für Brot“ von den 6. Klassen durchgeführt werden. Weitere Angebote im Rahmen von Schulseelsorge sind: Beratung für Schüler, Lehrer, Eltern, Klassen (schulische, le-

bensrelevante Fragen) und nicht zuletzt liturgische Begleitung der Schulgemeinschaft durch das Kirchenjahr.

Bereich Sport

An unserer Schule haben sportliche Erfolge eine lange Tradition. Neben dem Sportunterricht (bis einschließlich Klasse 8 dreistündig) und anderen Aktivitäten (z.B. das Projekt „Bewegte Pause“, Organisation: Tina Marxen) an denen alle Schüler/-innen beteiligt sind: z.B. Lebensläufe, Bundesjugendspiele, Erwerb des Sportabzeichens, Fujicup und Streetballturnier, haben die sportlichen Talente die Möglichkeit am schulischen Wettkampfsport teilzunehmen. Im Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ starten regelmäßig und mit viel Erfolg Mannschaften des GSG im Fußball (Mädchen und Jungen), im Skilanglauf und in der Leichtathletik; dort konnten 2011 zwei Mannschaften das Landesfinale erreichen. Darüber hinaus nehmen wir seit einigen Jahren mit acht Mannschaften am Staffellauf der Schulen beim Gutenberg-Marathon in Mainz teil. Beim Staffellauf in Mainz stellte das GSG die zweitbeste Mannschaft von allen Rheinlandpfälzischen Schulen und belegte sieben weitere vordere Plätze. Sportlicher Höhepunkt des letzten Jahres war wie so oft die Teilnahme einer Jungenmannschaft (Landesmeister Wettkampf III) beim Bundesfinale Skilanglauf in Schonach. Die Jungen belegten einen hervorragenden 14. Platz. Höhepunkt für die Radsport - AG im Jahr 2011 war die Teilnahme bei Vulkanbike sowie von 40 Schülern/innen und Lehrer/ innen am Staffelwettbewerb im Rahmen des Schalkenmehrener Triathlons, bei dem ein Schülerteam den zweiten Platz erreichte. Auch für 2012 ist geplant, an Broschüre 2012

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diversen Radsportveranstaltungen teilzunehmen. AG-Angebote: Skilanglauf: Sport und Spiel (5./6. Klassen):

Sigrid und Edgar Schuberth Markus Willert, Schuberth

Sigrid

Radsport:

Dr. Torsten Krämer, Christoph Unger

Tischtennis:

Peter Gärtner

Volleyball:

Nathalie Krämer, Patrick Lohberg

Bereich Persönlichkeitsentwicklung

Prävention am GSG unter dem Leitmotiv: „Kinder und Jugendliche stark machen“ Sucht, Drogen und Gewalt sind gesellschaftliche Phänomene, die auch nicht vor den Toren der Schulen Halt machen. Schule ist nicht nur Lehr- und Lernanstalt, sondern ein wichtiger Bestandteil und Spiegelbild unserer Gesellschaft, mit all ihren Veränderungen und Schattierungen. Wandelt sich die Wertevorstellung in der Gesellschaft, wandeln sich auch die Bedingungen, unter denen Schule stattfindet. Vor diesen Veränderungen darf die Schule die Augen nicht verschließen, sondern muss ihnen Rechnung tragen. Deshalb kommt der Sucht- und Gewaltprävention im Schulleben ein wichtiger Stellenwert zu. Am GSG laufen deshalb schon seit mehreren Jahren Projekte und Programme zur Prävention: Angefangen von PROPP (Programm zur Primär-Prävention) über PIT (Prävention im Team), EASI (Erlebnis-Aktion-Spaß-Information) bis zum Deeskalationstraining gibt es an unserer Schule ein breit gefächertes Angebot zur 20

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Entwicklung und Stärkung der eigenen Persönlichkeit und deren soziale Einbindung. Die Umsetzung dieser Projekte und Programme am Geschwister-Scholl-Gymnasium geschieht unter großem Engagement der betreuenden Lehrkräfte und in permanenter Zusammenarbeit mit beteiligten Institutionen und Einrichtungen. Ziele dieser Programme sind: • Stärkung des Normenbewusstseins von Kindern und Jugendlichen • Erprobung, Erfahrung und Aneignung sozialer Kompetenzen • Auf- und Ausbau des Selbstbewusstseins, des Selbstwertgefühls und der Eigenverantwortlichkeit • Entwicklung der Fähigkeit zur konstruktiven Problemlösung • Verbesserung des „sozialen Klimas“ • Wecken von Verantwortung für gefährdete Mitschüler/-innen In den Bereichen Sucht und Gewalt heißt das, dass die Schüler/-innen stark gemacht werden sollen – stark genug, auch „Nein“ sagen zu können. In einer Gesellschaft, in der nahezu alles überall und in beliebiger Menge verfügbar ist und materielle Dinge eine herausragende Bedeutung besitzen, kommt es in besonderem Maße darauf an, eine fundierte eigene Meinung zu entwickeln und einen Standpunkt zu beziehen – auch und gerade gegen Widerstände wie Gruppendruck, Mobbingversuche oder Vorurteile.

PROPP:

Zielgruppe: Orientierungsstufe

Das Konzept geht von einem ganzheitlichen Ansatz aus, der die Persönlichkeit des Einzelnen berücksichtigen, seiner Situation in der Klasse und Gruppe Rechnung tragen und das gesellschaftliche

Umfeld erfassen soll. Dabei lernen die Schüler/-innen, sich selbst zu erkennen, zu bewerten, einzuschätzen und Verantwortung für sich zu übernehmen. Dieses „Selbstkonzept“ wird eingebracht in das Konzept der „Sozialkompetenz“, das zum Ziel hat, Kontakt und Kommunikationsfähigkeit zu erzielen und zu stärken. All das führt letztlich dazu, Konflikte angemessen zu bewältigen. Leitung: Julia Ewald, Klaus-Peter Gärtner, Lisa Hares, Petra Igelmund, Elisabeth Kühn, Patrick Lohberg, Wolfgang Theis, Dr. Gunnar Weisheit

Hand. PIT findet an zwei Tagen als Kompaktveranstaltung am GSG, mit jeweils einem Schwerpunkt: „Sucht“ bzw. „Gewalt“, statt. Um dies frei von den Zwängen des normalen Schulalltags umsetzen zu können, kann PIT auch ein Bestandteil des mehrtägigen Methodentrainings der Klassenstufe 7 sein. Den Abschluss bildet seit mehreren Jahren die Diskussion mit Patienten der Altburg, die sich zusammen mit Therapeuten und Ärzten den Fragen der Schüler/-innen stellen. Bereich Suchtprävention: Klaus-Peter Gärtner, Ruth Spies, Beate Weinberg Bereich Gewaltprävention: Dr. Torsten Krämer, Ulla Schillen, Jutta Vogel, Volker Weinzheimer Für die Polizei: Christoph Meyer, KarlHeinz Krämer

EASI :

Zielgruppe: Kinder und Jugendliche von 12 – 16 Jahren Propp: gemeinsam sind wir stark!

PIT :

Zielgruppe: Klassenstufe 7/8

Nach der Einführungphase PROPP in der fünften Klasse wird die gemeinsame Grundidee in der Klassenstufe 7-8 wieder aufgegriffen. Bei PiT liegt der inhaltliche Schwerpunkt jedoch auf den altersgemäß aufbereiteten Themen Sucht und Gewalt. Hinzu kommt ein weiterer ganz wichtiger Aspekt: die Zusammenarbeit mit der Polizei, vertreten durch den örtlichen Jugendsachbearbeiter. Im Vordergrund stehen dabei Teamarbeit und Ganzheitlichkeit, ein Anspruch an Kopf, Herz und

Das Projekt wurde vom Landeskriminalamt konzipiert und wird vor Ort, unter Beteiligung verschiedener Institutionen umgesetzt. Es wirken mit der regionale Arbeitskreis Suchtprävention, das Jugendamt und möglichst alle Einrichtungen, die sich mit Jugendarbeit befassen, so auch das GSG Daun. Bei diesem Projekt werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten Freizeit aktiv geplant und vor allem suchtfrei gestaltet werden kann. Nach Möglichkeit wird dabei das gesamte Umfeld der Schüler/-innen (also Elternhaus, Schule, Jugendgruppen, etc.) mit einbezogen. Broschüre 2012

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Deeskalationstraining: Zielgruppe: Jugendliche 14/15 Jahren

von

Die bereits in PROPP und PIT erarbeiteten Grundideen werden am GSG in einem dritten Baustein mit den Jugendlichen in praktischen Übungseinheiten in den 9. Klassen zur Verstärkung durchgeführt. Das Deeskalationstraining findet in Zusammenarbeit mit dem Jugendsachbearbeiter der Kripo Wittlich statt. Bei diesem Projekt handelt es sich um eine Trainingseinheit, in der die Jugendlichen sich mit den Fragen „Was ist Gewalt?“, „Wie gehe ich mit Gewalt um?“, „Was kann ich gegen Gewalt tun?“ in Form von Diskussionsrunden und praktischen Rollenspielen auseinandersetzen. Dabei sollen möglichst die alltäglichen Erfahrungen aus dem Umfeld der Schüler/-innen reflektiert werden. Für die Schule: Ulla Schillen, Volker Weinzheimer Für die Polizei: Hubert Lenz

sich in einer schriftlichen Vereinbarung, eigene Beiträge zur Beilegung des Streites zu leisten. Die Einhaltung dieser Verpflichtung wird nach einer festgelegten Zeit gemeinsam überprüft. Das Thema „Kommunikation“ ist in der pädagogischen Arbeit unserer Schule von zentraler Bedeutung. Überall da, wo viele Menschen, insbesondere Kinder und Jugendliche, zusammenkommen, gibt es bisweilen auch Missverständnisse und Streit. Das ist kaum vermeidbar – wichtig ist aber, wie damit umgegangen wird! An unserer Schule wurde daher vor vielen Jahren die „Streitschlichtung“ fest

„Mediation“ :

Streitschlichtung durch Schüler/-innen

Was ist Mediation? Durch Ver- Streitschlichterausbildung auf der Marienburg mittlung eines unparteiischen Dritten, also eines ausgebildeten etabliert und wird seither erfolgreich älteren Schülers, sollen die Streitenden durchgeführt. So werden vornehmlich zu einer einvernehmlichen Lösung ihres Schüler und Schülerinnen aus den 9. und Problems gelangen. 10. Klassen in einem eintägigen BlockDie Streitschlichtung findet auf freiwilseminar und in einer anschließenden liger Basis statt, Probleme werden verAG unter Leitung von Frau Hachgenei zu traulich behandelt. Der Schlichter hilft „Mediatoren“ ausgebildet. den Streitparteien eine Lösung zu finden, Zur Zeit stehen unserer Schule 18 Streitbei der die Interessen und Empfindungen schlichter/innen aus der Jahrgangsstufe aller Streitenden optimal berücksichtigt 11 zur Verfügung. werden. Die Streitenden verpflichten 22

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Schullaufbahn-, Lern- und Berufsberatung „Was soll ich werden?“ Eine passende Antwort ist nicht leicht zu finden, weil Jugendliche oft nur unklare Vorstellungen von ihren eigenen Fähigkeiten, Neigungen und Interessen haben. Zudem entwickeln sich ständig neue Ausbildungs- und Studiengänge, so dass die Fülle der Berufe mit ihren unterschiedlichen Eingangsvoraussetzungen und immer neuen Spezialisierungen kaum mehr überschaubar ist. Es ist daher insbesondere die Aufgabe von Schule und Elternhaus, die Jugendlichen bei der Berufsorientierung zu unterstützen. Wir verfolgen in Zusammenarbeit mit Fachleuten das Ziel, frühzeitig den Prozess der passenden Berufswahl in Gang zu setzen. Dazu gehören einerseits verschiedene Informationsveranstaltungen und andererseits das persönliche Beratungsangebot mit den Schwerpunkten Schullaufbahn-, Lern- oder Berufsberatung. Ein wichtiger Bestandteil unseres Konzepts ist das Betriebspraktikum am Ende der Jahrgangsstufe 11. Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 kommen durch dieses verpflichtende Praktikum intensiv mit Wirtschaft und Arbeits-

welt in Berührung. Das von Lehrkräften begleitete Praktikum bietet die Chance, vielfältige Erfahrungen – von der Bewerbung bis zum Arbeitsalltag – in der Berufswelt zu sammeln und daraus Schlüsse für die eigene Lebensplanung zu ziehen. Die Jugendlichen können die Berufswahl bewusster angehen und sind motiviert, zielstrebig für den erforderlichen Schulabschluss zu lernen.

Welche Schule für Ihr Kind ? Die Schule prägt! Vermittlung der Lerninhalte ist wichtig, aber entscheidend sind das Umfeld, die Lernatmosphäre und die pädagogischen Grundsätze, in denen Ihre Kinder heranwachsen. Jede Schule hat ihr eigenes Profil. Das setzt Eltern in die glückliche Lage, das Passende für ihre Kinder aussuchen zu können. Ohne gesunden Wettbewerb ist die Gefahr groß, dass Stagnation und Gewöhnung eintreten. Deshalb ist es wichtig, sich dafür einzusetzen, dass Sie auch in Zukunft die Wahl zwischen mehreren Alternativen haben. Wir stellen uns dieser Situation und sehen sie positiv, denn sie ist der Motor für Ideen, Engagement und Erneuerung.

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Vielen Dank an Foto Nieder in Daun für die freundliche Unterstützung

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Schülervertretung Die Mitglieder der Schülervertretung, die sich mit viel Engagement für die Anliegen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler einsetzen, sind in diesem Schuljahr: Hannah Adams, Jessica Fischenich, Vivien Schmitz, Aline Ulrich, Lisa-Marie Woltmann (alle MSS 12); Jana Jerke (MSS 11); Benedikt Laux, Willi Schmidt (beide 10c).

Schulelternbeirat

Der derzeitige Schulelternbeirat besteht aus 17 Mitgliedern und wurde in diesem Schuljahr für 2 Jahre gewählt: 1. Dr. Alexander Stölben - Schulelternsprecher 2. Maritza Gerber - Stellvertreterin 3. Stephanie Ackermann 4. Frank Brendel 5. Martin Emmerichs 6. Vera Hein 7. Anja Hendges 8. Conny Koppe 9. Dieter Laux 10. Josef Laux 11. Kathi Mauren 12. Winfried Müller 13. Claudia Schmitz-Niebuhr 14. Dirk Ueckermann 15. Ines Unger 16. Andrea Valerius 17. Helmut Wille Der Schulelternbeirat hat die Aufgabe, die Erziehungs- und Unterrichtsarbeit an der Schule zu fördern und mit zu gestalten. Unsere Schule soll nicht nur als eine Institution der Wissensvermittlung, sondern als Lebensraum verstanden werden. Daher ist es wichtig, das Zusammenleben so zu gestalten, dass Ihre Kinder gerne in die Schule gehen, Kenntnisse in unterschiedlichen Bereichen erwerben und den Umgang mit anderen Menschen lernen. Es ist uns ein Anliegen, die Interessen aller Kinder und deren Eltern zu vertreten. Dazu benötigen wir Ihre Unterstützung. Sollten Sie Fragen, Wünsche, Anregungen oder sonstige Anliegen haben, können Sie uns unter einer der im Sekretariat hinterlegten Telefonnummern oder über unsere Emailadresse [email protected] erreichen.

Homepage

Weitere Informationen über unsere Schule finden Sie auf unserer Homepage:

www.gsg-daun.de

Schauen Sie doch mal rein … Broschüre 2012

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Förderverein am GSG Auf Initiative des damaligen Schulelternbeirates wurde im Jahre 1978 der Förderverein am GSG ins Leben gerufen und ist seither fester Bestandteil der Schulgemeinschaft. Seit mehr als dreißig Jahren ermöglichen Spenden und ehrenamtliches Engagement viele Projekte für unsere Schülerinnen und Schüler. Dazu zählen in besonderer Weise •

die Kooperation mit der Kreis musikschule zur Finanzierung der GSG Big Band



die Unterstützung von Unter richtsfahrten und -exkursionen



die Anschaffung besonderer Un terrichtsmaterialien

Schule verändert sich ständig Zum GSG zählen inzwischen mehr als neunhundert Schülerinnen und Schüler, mit jedem neuen Schuljahr kommen bei Schülern, Lehrern und Eltern viele neue Gesichter dazu und andere verabschieden sich. In diese Gemeinschaft bringen viele ihre Talente mit ein, der Förderverein zielt mit seinen Projekten auf die stetige Verbesserung des Lebensraumes Schule. Weitere Informationen zum Förderverein finden Sie auf der Homepage der Schule, unter anderem auch den Termin unserer nächsten Stammtischrunde. Andreas Mayer (1. Vorsitzender Förderverein GSG)

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Die Geschwister Scholl



Hans Scholl

* 22. 9. 1918 † 22. 2. 1943

Sophie Scholl * 9. 5. 1921 † 22. 2. 1943

Die Namensgeber unserer Schule, unsere Vorbilder, waren Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ gegen die Diktatur der Nationalsozialisten.

Zum Schluss ... Die Schüler/-innen, die Eltern und das Lehrerkollegium des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Daun sind eine Gemeinschaft und jede/r ist ein aktiver Teil dieser Gemeinschaft. Schüler/-innen unserer Schule erwarten mit Recht, dass sie in der Schule möglichst unbeschwert leben und lernen können. Für eine erfolgreiche Mitarbeit ist es wichtig, gemeinsam im Team zu arbeiten, pünktlich zu sein und Ordnung zu halten. Deshalb erwarten wir von unseren Schülerinnen und Schülern, dass sie sich untereinander freundschaftlich und partnerschaftlich behandeln. Höfliche und freundliche Umgangsformen in gegenseitigem Respekt gehören in unserer Schule zum guten Ton. Damit Freude am eigenen Erfolg möglich wird, sollen sich alle bemühen, ihren Fähigkeiten entsprechend mitzuarbeiten und zu lernen.

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Sekretariat Sekretärinnen: Frau Helga Rieder und Frau Heike Meyers Unsere Öffnungszeiten: Montag:

07:30 Uhr bis 12:40 und 13:30 Uhr - 16:40 Uhr

Dienstag:

07:30 Uhr bis 12:40 Uhr

Mittwoch:

07:30 Uhr bis 12:40 und 13:30 Uhr - 16:40 Uhr

Donnerstag:

07:30 Uhr bis 12:40 Uhr und 13:30 Uhr - 16:40 Uhr

Freitag:

07:30 Uhr bis 12:40 Uhr

Das Sekretariat ist täglich von 12:40 Uhr – 13:30 Uhr geschlossen. Während der Ferien ist das Sekretariat an bestimmten Tagen von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr besetzt. Die genauen Termine werden rechtzeitig am Haupteingang ausgehängt.

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Impressum: Herausgeber u. Copyright:

Verein der Freunde, Förderer und Ehemaligen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Daun e.V.

Layout:

Tanja Finnemann

Druck:

Heinz Bauer Telekommunikation, Copy, Print, Büro in Daun

Auflage:

200

Titelbild:

Firma Foto Nieder in Daun

Kontakt: Geschwister-Scholl-Gymnasium Daun Bitburgerstraße 54550 Daun Telefon: +49 06592 3936 Telefax: +49 06592 7416 E-Mail: [email protected] Internet: www.gsg-daun.de Das Geschwister-Scholl-Gymnasium ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Sie wird durch den Schulleiter OStD Klaus Weber gesetzlich vertreten. Broschüre 2012

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