Die letzten Tage der Menschheit

Die letzten Tage der Menschheit

Die letzten Tage der Menschheit Szenen aus dem Antikriegsdrama von Karl Kraus ausgewählt und gesprochen von Sebastian Baur Programm Vorspiel, 1. Szene...

61KB Sizes 0 Downloads 2 Views

Die letzten Tage der Menschheit Szenen aus dem Antikriegsdrama von Karl Kraus ausgewählt und gesprochen von Sebastian Baur Programm Vorspiel, 1. Szene / I. Akt, 1. Szene – Ringstraßen-Korso. Sirk-Ecke. Der Thronfolger ermordet !!! Vorspiel, 2. Szene – Café Pucher. Die brisante Nachricht verebbt im Kaffeehaus. I. Akt, 2. Szene – Südtirol. Vor einer Brücke. Südtiroler Schützen warnen den Nörgler (Karl Kraus). I. Akt, 8. Szene – Eine Straße in der Vorstadt. Die Sprachreiniger putzen durch. I. Akt, 9. Szene – In einer Volksschule. Ein Lehrer bringt seinen Schülern den Hassgesang bei. I. Akt, 14. Szene – Wohnung der Schauspielerin Elfriede Ritter. Die Journaille verbeißt sich in ihr Opfer. I. Akt, 18. Szene – In der Wiener Deutschmeisterkaserne. Ein Freiwilliger lernt, wie man sich's richtet. I. Akt, 24. Szene – Zimmer des Generalstabschefs. Fototermin für einen ruhmreichen Feldherrn. II. Akt, 4. Szene – Standort des Hauptquartiers. Eine Straße. Ein Feldkurat schießt mit Gott auf den Feind. II. Akt, 7. Szene – Bei der Batterie. Die Kriegsberichterstatterin Alice Schalek schießt sich ein. II. Akt, 13. Szene – Florianigasse. Zwei Barone erdichten sich den Krieg. II. Akt, 16. Szene – Ein Bureauzimmer bei einem Kommando. Sprachregelung I. II. Akt, 17. Szene – Restaurant des Anton Grüßer. Ein Major hat Lust auf Fleisch. II. Akt, 28. Szene – Hauptquartier. Kinotheater. Kriegsunterricht im Film. III. Akt, 2. Szene – Vor unseren Artilleriestellungen. Die Schalek interviewt einen Kanonier. III. Akt, 6. Szene – Viktualienhandlung des Vinzenz Chramosta. Der Herr der Würste läuft zu großer Form auf. III. Akt, 11. Szene – Vereinssitzung der Cherusker in Krems. Adolf lässt grüßen. III. Akt, 29. Szene – Innsbruck. Ein Restaurant. Sprachpolizei. III. Akt, 35. Szene – Berliner Vortragssaal. Ein deutscher Dichter (v)erklärt den Krieg. III. Akt, 43. Szene – Kriegsministerium. Ein Hauptmann spendet Trost. III. Akt, 44. Szene – Kastelruth. Ein Kavaliersdelikt. IV. Akt, 11. Szene – Divisionskommando. Ein tapferer General sichert seine Existenz. IV. Akt, 13. Szene – Spital neben einem Divisionskommando. Lazarett mit Tafelmusik. IV. Akt, 35. Szene – Ein Berliner Nachtlokal. Puffstrategen. V. Akt, 13. Szene – Bureauzimmer bei einem Kommando. Sprachregelung II. V. Akt, 34. Szene – Im Dorfe Postabitz. Eine Frau schreibt ihrem Mann ins Feld. IV. Akt, 34. Szene – Wachstube. Moral 1914.

_______________________________________________________________________________________________ GLOSSAR: Pülcher: Gauner. — Hangerl: Wischtuch. — Tschecherl: kleines, einfaches Gasthaus oder Kaffeehaus. — Markör: Kellner. — A-, B-, C-Befund bei der Musterung: A: tauglich mit Waffe, B: tauglich zum Dienst ohne Waffe, C: befreit vom aktiven Kriegsdienst. — Conrad v. Hötzendorf (1852-1925): bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs Chef des Generalstabes für die gesamte bewaffnete Macht Österreich-Ungarns, seit 1916 Feldmarschall. Er spielte eine wichtige Rolle in der Julikrise, die zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges führte. — Alice Schalek, (1874-1956) österreichische Journalistin, Fotografin, Autorin, Rednerin, Reisende. Einzige Kriegsberichterstatterin des k.u.k. Kriegspressequartieres während des Ersten Weltkrieges. — mulatieren: ausgiebig feiern, an einem Mulatschak (Trinkgelage) teilnehmen. — die Mess(e) = Offiziersmesse, Speiseraum der Offiziere. — Richard Dehmel (1863-1920): deutscher Dichter und Schriftsteller des Naturalismus. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges meldete sich Dehmel als 51jähriger freiwillig zum Militäreinsatz und diente bis 1916. Kurz vor Kriegsende rief er die Deutschen zum Durchhalten auf. Er starb an den Folgen einer Kriegswunde. — Burgeff Grün: berühmte Sektmarke. www.sebastianbaur.de

www.goiapui.de