Die Liebe der Kriegerin - Die Onleihe

Die Liebe der Kriegerin - Die Onleihe

Die Liebe der Kriegerin Drachenclan 3 Paige Anderson Die Liebe der Kriegerin Drachenclan 3 Paige Anderson © 2015 Sieben Verlag, 64354 Reinheim Ums...

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Paige Anderson

Die Liebe der Kriegerin Drachenclan 3 Paige Anderson © 2015 Sieben Verlag, 64354 Reinheim Umschlaggestaltung: © Andrea Gunschera Korrektorat: Christine Hochberger ISBN-Taschenbuch: 9783864435423 ISBN-ebook-PDF: 9783864435430 ISBN-ebook-epub: 9783864435447 www.sieben-verlag.de

~3~

1. Kapitel „Diesmal bin ich mir sicher – hat er gesagt.“ Genervt trat Callista gegen eine morsche Holztür. „Keine modrigen Keller und muffigen Gewölbe – hat er gesagt.“ Ihre schweren Lederstiefel klebten mit jedem Schritt mehr am Boden. Sie schaute bewusst nicht nach unten, wollte nicht wissen, welche Substanzen den stabilen Kellerboden in eine schmierige Gallerte verwandelten. Bedächtig lief sie weiter, stets darauf aus nicht zu fest aufzutreten, um keine Spritzer abzubekommen. Was bei Schuhgröße 43 und Stahlkappen in den Schuhspitzen nicht unbedingt einfach war. Sie war noch nie ein StilettoTyp gewesen. Außerdem wäre es eine Schande, wenn die Eiscremetüte in ihrer Hand etwas abbekäme. Bevor sie den nächsten Raum betrat, nahm sie einen tiefen Atemzug. Dank ihrer geschärften Sinne konnte sie im Handumdrehen herausfinden, wer in diesem Keller sonst noch unterwegs war. Geruchssinn, Sehschärfe, Reflexe, Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit waren ihr in die Wiege gelegt worden. Als geborene Drachenkriegerin gehörte sie zur Elite der Welt der Übernatürlichen. Elfen, die Heiler unter ihnen, oder die Dryaden, welche stets eine Affinität zu einem der vier Elemente besaßen, konnten dem Drachenclan nicht das Wasser reichen. Früher waren sie zahlreicher, jetzt bestanden sie lediglich aus ihrem Anführer Mennox, den Kriegern Venor, Darian, Liam und ihr. Was wohl auch der Grund war, dass der Clan dafür Verantwortung trug, die Sicherheit aller anderen zu gewährleisten. Was mittlerweile keine dankbare Aufgabe war. Danke Nephelim. Wütend trat sie gegen einen Blecheimer. Das laute Scheppern sorgte für unruhiges Gewusel in den dunklen Ecken. Die Nephelim. Genau genommen hatte Callista die Führer ihres Volkes noch nie gemocht. Fahlgesichtige ~4~

Esoteriker nannte sie die drei Mitglieder Asmodeus, Charismon und Marvae heimlich. Angebliche Halbgötter. Von wegen. Nichts als Lügen. Sie waren nicht mehr wert als der Clan. Wie sich durch Andi, Liams bessere Hälfte und hochdekorierte Archäologin, herausgestellt hatte. Gemeinsam hatten sie eine Grabkammer der Nephelim gefunden. Der jetzige Rat hat einfach alle abgemurkst, sich selbst als Götter aufgeschwungen und sich am eigenen Machthunger erfreut. Zu dumm, dass der Drachenclan dahintergekommen war. Laut Andi stand der Clan sogar auf der gleichen evolutionären Ebene wie die Nephelim. Was die Krieger an körperlicher Kraft besaßen, hatte der Rat an mentaler Kraft. So glich es sich aus. Mit dem Bonus, dass die Krieger einen natürlichen Schutz gegen die Hirnpüriermethoden des Rats hatten. Calli war schon immer klar, dass sie etwas Besonderes war. Wer sie erschaffen hatte, wollte gewaltig angeben. Mit einem feuchten Schlürfgeräusch leckte sie den Eiscremetropfen auf ihrem Handrücken ab. Sie war einfach wahnsinnig elegant, egal, was sie tat. Elegant und gefährlich. Letzeres war für ihre Aufgabe auch unabdingbar. Gegen die Nephelim konnten sie im Moment nicht viel tun, aber es blieben ja noch genügend andere Feinde. Ein Glück. Sofern die Übernatürlichen sich gegenseitig die Köpfe einschlugen, was bei einigen öfter vorkommen konnte, ging sie das nichts an. Nur wenn sich die spezielle Rasse ihrer Welt zeigte, mussten sie reagieren. Satyrn. Eine widerliche Promenadenmischung aus Dämonen und ... dem Missing Link zwischen Fisch und Schnabeltier. Diese Kreaturen lebten vom Schmerz anderer, geilten sich daran auf, sobald sie Unschuldige quälen konnten. „Durchaus mit dir vergleichbar, kleiner Freund“, murmelte Callista zu einer verwirrt dreinblickenden Ratte, die auf einem alten Wäschetrockner ein Kabel anknabberte. Zur Antwort quiekte sie lautstark und verschwand in der Dunkelheit. Zumindest der dümmliche Gesichtsausdruck ~5~