Die Pfarrkirche St. Wendelin erstrahlt in neuem Glanz - Pfarrei Malters

Die Pfarrkirche St. Wendelin erstrahlt in neuem Glanz - Pfarrei Malters

Malters • 16 Seiten Die Pfarrkirche St. Wendelin erstrahlt in neuem Glanz Foto: Paul Zehnder-Disler 9/2017 1. bis 15. Mai Pastoralraum Malters-Schw...

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Die Pfarrkirche St. Wendelin erstrahlt in neuem Glanz

Foto: Paul Zehnder-Disler

9/2017 1. bis 15. Mai Pastoralraum Malters-Schwarzenberg

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Pastoralraum Malters-Schwarzenberg

Gottesdienste Dienstag, 2. Mai 09.15 Malters

Wortgottesfeier mit Kommunion

Freitag, 5. Mai 09.30 Schwarzenberg Chlichenderfiir Samstag, 6. Mai 09.00 Schwarzenberg Dankesfeier für die Erstkommunionkinder, Wortgottesfeier mit Kommunion 19.00 Malters Dankesfeier für die Erstkommunionkinder, Wortgottesfeier mit Kommunion Sonntag, 7. Mai 09.00 Schwarzenberg 09.00 Schachen 10.15 Malters 10.15 Malters 10.30 Eigenthal 19.30 Farnbühlkapelle

Wortgottesfeier mit Kommunion Wortgottesfeier mit Kommunion Wortgottesfeier mit Kommunion Chinderfiir im Pfarreiheim Wortgottesfeier mit Kommunion Maiandacht

Dienstag, 9. Mai 09.15 Malters

Wortgottesfeier mit Kommunion

Samstag, 13. Mai 19.00 Schwarzenberg Familiengottesdienst mit den Zweitklässlern und den «Cantelli», Wortgottesfeier mit Kommunion 19.00 Malters Eucharistiefeier, musikalisch mitgestaltet vom Heimatchörli Luzern, anschl. Ständchen Sonntag, 14. Mai, Muttertag 09.00 Schwarzenberg Eucharistiefeier 09.00 Schachen Wortgottesfeier mit Kommunion 10.15 Malters Familiengottesdienst mit den Zweitklässlern, den «Cantelli», Akkordeon- und Panflötenschülern der Musikschule Malters, Eucharistiefeier 10.30 Eigenthal Familiengottesdienst mit den Schülern von Eigenthal, Wortgottesfeier mit Kommunion 19.30 Farnbühlkapelle Maiandacht

30. April: Wallfahrtsgottesdienst in Blatten Am Sonntag, 30. April lädt der Zwing Blatten zum traditionellen Wallfahrtsgottesdienst in die St.-Jost-Kirche ein. Die Feier beginnt um 19.00 Uhr.

Regelmässige Feiern Rosenkranzgebete Montag, 19.30 Uhr Tscholin-Kapelle Mittwoch, 19.00 Uhr Herz-Jesu-Kapelle Schachen Donnerstag, 16.30 Uhr Pfarrkirche Schwarzenberg Donnerstag, 19.30 Uhr St.-Ida-Kapelle Malters Samstag, 16.30 Uhr Bodenmatt-Kapelle Malters Gottesdienste im Alterswohnheim Bodenmatt, Malters Sonntag, 10.00 Uhr Donnerstag, 4. Mai, 10.00 Uhr Gottesdienst Pflegewohngruppe Sonne Schwarzenberg Dienstag, 2. Mai, 10.15 Uhr

Opfer 6./7. Mai Josefsopfer 13./14. Januar Haus für Mutter und Kind

Opferergebnisse März Malters Schweiz. MultipleSklerose-Gesellschaft St.-Ida-Verein Malters Fastenopfer Nepal NJUBA

Fr. 745.15 Fr. 605.80 Fr. 828.— Fr. 562.30

Schwarzenberg Schweiz. MultipleSklerose-Gesellschaft St.-Ida-Verein Malters Fastenopfer Nepal NJUBA

Fr. 93.40 Fr. 229.85 Fr. 206.— Fr. 166.65

Herzlichen Dank für Ihre Spende!

Pastoralraum Malters-Schwarzenberg

Malters Samstag, 6. Mai XXX. für Marianne Küng-Amrein, Under Farnbüel 1, Schachen. 1. Jahrzeit für Alban Halter-Rupp, Moos 1, Schachen. Jahrzeit für Eleonora Halter-Rupp, Moos 1, Schachen; Anton und Magdalena Studer-Dahinden, Friedau; Familie Wiprächtiger-Schaller, Unterrohr und Geschwister Wiprächtiger, Allmend; Familie Unternährer-Pfulg, Schränzweid; Jost und Elisabeth Baumgartner-Bannwart, Mühlacher; Anna Müller-Albisser, Ammergehrigen; Marie und Richard Emmenegger-Lötscher, Howeid; Hans und Marie Bammert-Bannwart, Neuhalden; Hansruedi Burri-Zemp, Unterfeld 6; Katharina und Franz Lötscher-Husistein, Martinsgasse 8; Marie und Siegfried Emmenegger-Stadelmann, Kirchfeldli. Gedächtnis für Anna und Heinrich Thürig-Helfenstein, Badhusweg 7, Fiona Thürig, Oberkellerhof 17; Margrit Bienz-Bieri, Alterswohnheim Bodenmatt; Josef und Maria Weber-Wüest, Luzernstrasse 52; Anton und Maria Stadelmann-Bucher und Paul Stadelmann, Bühlstrasse 15. Samstag, 13. Mai XXX. für Hans-Peter Burkart, OberBuchenhalde. 1. Jahresgedächtnis für Gertrud Kaufmann-Geiger, Frohofterasse 12. Gedächtnis für Josef Erni-Kaufmann, Frohofterrasse 12. Jahrzeit für Familie Weber, Gasthof Kreuz; Karl und Emilie Wisler-Studer und Sohn Karl, Emmenweidli, Schachen; Vreni Koller-Limacher, Muoshofstrasse 20, und Grosskind Leandro Stefano Sposato; Xaver und Martha Degen-Burri und Tochter Margrit, Unterrengg, Blatten; Familie Koller,

Bahnhof; Martha und Xaver DegenBurri und Tochter Margrit Degen, Unterrengg.

Schwarzenberg Sonntag, 7. Mai Jahrzeit für Leo und Frieda Bachmann-Brun, Hinteregg; Josef FuchsEmmenegger, Arnen. Gedächtnis für Franz und Marie Burri-Fuchs, Schwandenweid; Niklaus und Marie Burri-Fuchs, Langerlen; Josef und Marie Fuchs-Fuchs, Schwandenstrasse; Sophie, Niklaus und Alfred Fuchs, Mattweid; Anna Martin-Fuchs, Horw. Samstag, 13. Mai Jahrzeit für Josef und Rosa Zurkirchen-Bachmann und Josef Zurkirchen junior, Mattsäge.

Chronik Getauft Elia Rüefli, Sohn der Manuela und des Patrick Rüefli-Bachmann Levin Bachmann, Sohn der Antonia und des Daniel Bachmann-Fischer Elias Odermatt, Sohn der Nadin und des David Odermatt-Bachmann Julia Eliane Niederberger, Tochter der Manuela und des Peter Niederberger-Tschanz Lena Feierabend, Tochter der Anita Feierabend und des Mathias Theiler

Verstorben Josef Stalder 10.04.1929 – 12.04.2017 Hofhöhe, Malters Alois Bölsterli-Kronenberg 22.11.1930 – 13.04.2017 Fischenbachstrasse 12, Schachen

Kontakt Pastoralraum Malters-Schwarzenberg Kirchrain 2, 6102 Malters Tel. 041 497 25 23/041 497 12 44 [email protected] www.pfarrei-malters.ch www.schwarzenberg.ch → Kirche Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 08.00–11.30 und 14.00–17.00 Seelsorge Seppi Hodel-Bucher, Pastoralraumleiter Anni Engel-Bucher, Religionspädagogin Gabriele Dülberg, Pastoralassistentin Martin Mark, leitender Priester Ursula Siegenthaler, Katechetin Sekretariat Paul Zehnder-Disler Sonja Zemp-Emmenegger Lydia Bürge-Baumeler Sakristan/Pfarreiheim Malters Pius Fallegger-Schnyder Tel. 079 667 15 61 Sakristaninnen Schwarzenberg Gertrud Husistein, 041 497 07 79 Helen Stöckli, 041 497 07 17 Frida Budliger, 041 260 95 50, 041 497 31 88 Kirchenratspräsidien Malters: Reto Burkhardt, 041 497 29 20 Schwarzenberg: Josef Bühler, 041 497 00 00 Pfarreiratspräsidien Malters: Urs Emmenegger, 041 497 30 86 Schwarzenberg: Claudia Köllnberger, 041 310 45 00

Redaktion Pfarreiblatt [email protected] Eingabeschluss beachten: Nr. 11 (1.–15. Juni): 12. Mai

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Jahrzeiten und Gedächtnisse

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Pastoralraum Malters-Schwarzenberg

Die Innenrenovation ist abgeschlossen

St. Wendelin erstrahlt in neuem Glanz Bis zum 1. April war die Pfarrkirche Schwarzenberg während knapp 40 Tagen für Restaurationsarbeiten geschlossen. Pünktlich zur Firmung erstrahlte die Kirche in neuem Glanz. Der gesamte Kirchenraum wurde gereinigt und alle Wände und Decken wurden nach dem Ausbessern von Schäden neu gestrichen. Auch die zahlreichen Bilder wurden vom Schleier der vergangenen Jahre befreit. Neben diesen optisch auffälligen Arbeiten wurden viele kleinere Auffrischungen ausgeführt. Zahlreiche Schäden am Hochaltar wurden behoben, die Beleuchtung des Hochaltars wurde auf LED umgestellt, alle Kronleuchter wurden gereinigt und mit neuen Kordeln versehen, sämtliche Türen wurden frisch gestrichen und der Teppich auf der Empore wurde ersetzt. Kurz nach Beginn der Restaurationsarbeiten wurden alle Bänke aus der Kirche entfernt, damit die beiden Parkettböden abgeschliffen und neu lackiert werden konnten. Die Bänke wurden ebenfalls aufgefrischt. Im Vorzeichen der Kirche wurden verschiedene Schäden behoben und alle Wände und die Decke neu gestrichen. Auch die Fenster erhielten einen neuen Anstrich. Der Kirchenrat dankt allen beteiligten Handwerkern und dem Architekturbüro Furrer Fuchs für die gute Arbeit und die Einhaltung des sehr ambitionierten Zeitplans. Leider nahm während den Arbeiten in der Kirche die Orgel Schaden. Die Bauheizung bzw. die durch sie herbeigeführte Austrocknung des Kirchenraumes hat das Holz der Orgel beschädigt. Im Moment ist noch offen, ob sich die Schäden von selbst

wieder beheben oder ob die Orgel repariert werden muss. Nach dem Abschluss der Arbeiten in der Kirche werden im Verlauf des Jahres die Arbeiten an der Totenkapelle und an der Kanalisation ausgeführt werden. Der genaue Zeitplan für diese Arbeiten steht noch nicht. Der Kirchenrat wird zu gegebener Zeit darüber informieren. Josef Bühler, Kirchenratspräsident

Pastoralraum Malters-Schwarzenberg

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Die Fotos auf dieser Doppelseite zeigen Details und Gesamtansichten vor, während und nach der Renovation. Auch der hl. Wendelin (unten) wurde aufgefrischt. Die Fotos stammen von Seppi Hodel und Paul Zehnder

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Pastoralraum Malters-Schwarzenberg

Aus der Pfarrei Malters Rosenkranz in der Tscholin-Kapelle Ab sofort wird jeden Montag um 19.30 Uhr in der Tscholin-Kapelle der Rosenkranz gebetet. Nachbarn, Freunde und andere Gläubige sind herzlich ins  Rotherd-Quartier eingeladen. Die Rosenkranz-Saison dauert bis Ende September.

Die letzte Chinderfiir in diesem Schuljahr ist am 7. Mai um 10.15 Uhr im Pfarreiheim. Benjamin möchte alles wissen über den lieben Gott. Er möchte ihn kennenlernen. Als er nachts zum Himmel schaut und die Sterne sieht, ist er überzeugt: Das muss das Kleid des lieben Gottes sein. Benjamin möchte es anfassen. Er macht sich auf den Weg zum lieben Gott. Gemeinsam wollen wir die Spuren Gottes entdecken und über seine Grösse staunen. Wir freuen uns auf das Feiern mit dir und deiner Familie. Das Chinderfiirteam

Wie jedes Jahr organisieren der Blauring und die Jungwacht Malters ein Dorfzmorge. Das Dorfzmorge ist ein Brunch im Herzen von Malters, zu dem alle herzlich eingeladen sind. Wer an der Kasse den Eintritt bezahlt hat, hat einen riesigen und langen Brunch vor sich. Dem feinen Duft von frischem Brot, Käse- und Fleischplatten, Rösti, Speck und Spiegeleiern kann niemand widerstehen. Gute Musik und die Gespräche mit

6. Mai: Einweihung der neuen Tanklöschfahrzeuge

Heimosterkerzen

Foto: pz

Dankgottesdienst mit den Erstkommunionkindern Die Dankesfeier mit den Erstkommunionkinder findet erstmals im Pfarreigottesdienst vom Samstagabend statt: am 6. Mai um 19.00 Uhr. Im Gottesdienst werden Andenken an den Weissen Sonntag gesegnet. Anschliessend geniessen die Erstkommunionkinder mit ihren Familien im Pfarreiheim einen Apéro.

Freunden führen zu einer positiven Stimmung im ganzen Brunchbereich. Die Kinder können sich auf der Hüpfburg austoben, während sich die etwas mutigeren beim Harassenstapeln beweisen können. An unserer Tombola gibt es wie jedes Jahr tolle Preise zu gewinnen. Das Dorfzmorge ist der richtige Ort, um die eigene Mutter zu verwöhnen und den Muttertag gemeinsam zu geniessen.

Foto: zvg

Chinderfiir

Die in der Osternachtfeier gesegneten Heimosterkerzen sind im Pfarramt zum Preis von Fr. 10.– erhältlich.

Am Samstag, 6. Mai lädt die Feuerwehr Malters-Schachen zum «Tag der Feuerwehr» ein. Um 13.30 Uhr werden die beiden neuen Tanklöschfahrzeuge eingeweiht. Anschliessend gibt es eine Einsatzdemonstration der ganzen Wehr. Fahrzeugbesichtigung, Spiel und Spass für die Kleinen, Festwirtschaft und Barbetrieb runden das Programm auf dem Mühleareal an der Industriestrasse 1 ab.

Foto: Archiv

Familiengottesdienst zum Muttertag

Foto: zvg

Jodelgesang im Gottesdienst

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Im Samstagsgottesdienst vom 13. Mai um 19.00 Uhr wirkt das «Heimatchörli Luzern» mit. Der weitherum bekannte Frauen-Power-Jodlerinnenchor, bei dem auch Malterserinnen mitsingen, bereichert den Vorabendgottesdienst. Im Anschluss an die Feier, um ca. 20.00 Uhr, gibt das Heimatchörli ein Ständchen zum Muttertag.

Im Familiengottesdienst zum Muttertag am Sonntag, 14. Mai, um 10.15 Uhr wirken wiederum die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klassen mit ihren Katechetinnen Claudia Marani und Irma Ponti mit. Mit von der Partie sind auch die Panflötenklasse von Ellen van’t Wout, Akkordeonklänge von Sonja Wagenbichler und der Kinderchor «Cantelli». Ob die Mütter auch wieder mit Blumen beschenkt werden wie vor einem Jahr (Foto), sei an dieser Stelle nicht verraten.

Palmbaumbinden in Schachen

Nicht weniger als 52 prächtige Palmbäume waren am Samstagnachmittag entstanden. Hauptsächlich Erstkommunionkinder und ihre Familien packten die Gelegenheit und fertigten aus immergrünen Pflanzen, knackigen Äpfeln und roten Bändern imposante Palmstangen. Diese durften sie am Palmsonntag zum Familiengottesdienst in die Kirche tragen,

Wie jedes Jahr trafen wir uns am Palmsamstagnachmittag zum Palmbaumbinden. Anders als die Jahre zuvor versammelten wir uns dieses Jahr bei Zihlmanns. Wir waren fast vollzählig. Dank wunderschönem Wetter, Musik und guter Zusammenarbeit verlief die Arbeit auch dieses Jahr wieder einwandfrei. Bereits nach zwei Stunden hatten wir unsere zwei Palmen sowie die zwei Kränze, welche wir dieses Jahr zum ersten Mal machten, fertig. Zur Belohnung gab es ein Zvieri, organisiert von Claudia und Gari Zihlmann. Auch der Gottesdienst am Palmsonntag war super. Die Kapelle war wunderschön dekoriert und es nahmen viele Leute am Gottesdienst teil. Dieser begann draussen, wo Seppi Hodel die Palmen sowie die mitgebrachten Zweige segnete. Tolle Orgelmusik bereicherte die Feier. An dieser Stelle vielen Dank den Minis, ihr macht das immer wieder super! Wir freuen uns bereits auf nächstes Jahr! Nora Zuber, Minileiterin

Foto: ms

Palmsonntag: 52 Palmbäume in die Kirche getragen

wo sie gesegnet und in einer Prozession durch die Kirche getragen wurden. Bis jeder Palmbaum seinen Platz an einem Kirchenbank bekommen hatte, spielte eine Posaune zusammen mit der Orgel festliche Musik. Nach dem Gottesdienst durften die Ersteller ihren Palmbaum nach Hause nehmen.

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Pastoralraum Malters-Schwarzenberg

Pastoralraum Malters-Schwarzenberg

Aus der Pfarrei Schwarzenberg

Dankgottesdienst und Teilete für die Erstkommunionkinder

Chlichenderfiir am 5. Mai Am Freitag, 5. Mai treffen wir uns um 09.30 Uhr in der Kirche zu unserer nächsten Chlichenderfiir mit dem Thema «Geborgenheit». Wo und wann fühlen wir uns zu Hause? Was brauchen wir dazu? Wenn ihr Lust habt, bringt doch für die Feier ein paar Äste mit. Wir freuen uns auf eine gemütliche Feier und anschliessendes Zusammensein mit Kafi, Sirup und Brot im Pfarreisaal. Das Chlichenderfiir-Team

Die Erstkommunionkinder treffen sich am Samstag, 6. Mai, um 09.00 Uhr zu ihrem Dankgottesdienst. Im letzten Jahr (Foto rechts) durften die damaligen Erstkommunionkinder ihren Handteller passend zum Thema «Jesus, wie du wett ech handle» mit nach Hause nehmen. In diesem Jahr haben die Kinder ein Windlicht gestaltet, das bei dieser Gelegenheit übergeben wird. Anschliessend laden sich die Familien gegenseitig zu einer Teilete im Pfarreisaal ein, bei der alle nehmen und geben.

Foto: Archiv

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Karwoche und Ostern mit Figuren dargestellt

Die von der JuBla hergestellten und in der Osternachtfeier gesegneten Heimosterkerzen können – solange der Vorrat reicht – in der Kirche St. Wendelin zum Preis von Fr. 12.– gekauft werden.

Foto: pz

Foto: pz

Foto: gh

Heimosterkerzen

Seit ein paar Jahren werden in der Kirche Schwarzenberg die Geschichten der Karwoche szenisch dargestellt. Die beiden Sakristaninnen Gertrud

Husistein und Helen Bühler gruppieren die Figuren fast täglich neu. Oben die Abendmahlsszene, unten die Frauen am leeren Grab.

Pastoralraum Malters-Schwarzenberg Kontakt: Tanja Penedo, 041 260 62 08, [email protected]

Malters

Elterngruppe Malters

Kreis junger Eltern Mittwoch, 3. Mai Mini Kids Sing Knirpse (1–3 Jahre) singen, tanzen und musizieren mit ihren Eltern im Pfarreiheim Malters, Zimmer D4 OG. 09.30–10.00 Uhr 10.00 –10.30 Uhr Znüni Anmeldung: nicht erforderlich Leitung: Andrea Scola, 041 711 15 17 Mitnehmen: Wolldecke, Rutschsocken und Fr. 5.– (Unkostenbeitrag) Samstag, 13. Mai Papi-Kind-Basteln Wir sägen, schleifen, dekorieren … Papi und Kinder können einen Vormittag lang zusammen werken und schaffen. Zeit: 09.00 bis ca. 11.30 Uhr Zielgruppe: alle Kinder in Begleitung eines Erwachsenen Kosten: ca. Fr. 20.– pro Kind Anmeldung: bis 5. Mai an Claudia Steiner, 041 322 02 76, [email protected] Mittwoch, 17. Mai ZwärgeKafi Malters Der Kreis junger Eltern organisiert für Eltern oder Bezugspersonen mit ihren Kindern bis zum Alter von vier Jahren das ZwärgeKafi. Während sich die Kinder mit einer Auswahl an Spielsachen beschäftigen, tauschen sich die Erwachsenen über ihre Erfahrungen, Freuden und Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Elternsein aus. In gemütlicher und lockerer Atmosphäre bei Kaffee und Tee können wertvolle Gespräche und neue Kontakte entstehen. 09.30–11.00 Uhr im Pfarreiheim Malters, Zimmer D4 OG Anmeldung: nicht erforderlich

Freitag, 5. Mai Vortrag «Wenn Mädchen Frauen werden» 19.30–21.30 Uhr, Singsaal Schulhaus Muoshof Nebst Informationen zum MFM-Projekt (für Mädchen am 6. Mai) erwartet  Sie ein neuartiger Blick auf den weiblichen Zyklus sowie Tipps und Erfahrungen zum Thema der (ersten) Menstruation und der Pubertät. Sie werden ermutigt und unterstützt, Ihrer Tochter einen positiven Zugang zu ihrem Körper zu vermitteln. Kosten: Gratis für Eltern, deren Mädchen am Workshop vom 6. Mai teilnehmen. Elternvortrag ohne Workshop für andere interessierte Personen Fr. 25.–/Paare Fr. 35.–. Anmeldung nicht notwendig für den Vortrag. Weitere Informationen: www.elterngruppe-malters.ch

Frauenbund Malters Mittwoch, 10. Mai Stille und Gebet 19.00–20 Uhr im Chorraum der Kirche St. Martin, Malters Die Stunde, welche jeweils einen kurzen thematischen Impuls beinhaltet, lässt sehr viel Raum zur Stille im gemeinsamen Kreis. Gesang und Gebet sind ebenfalls Teil des einfach strukturierten Ablaufs. Leitung: Liturgiegruppe Frauenbund Malters. Kontakt: Carla Wicky, 041 497 51 22 oder [email protected] Dienstag, 16. Mai Surprise – der «Soziale Stadtrundgang» in Zürich Treffpunkt 16.55 Uhr Bahnhof Malters, auf dem Perron beim Wartesaal Abfahrt 17.06 Uhr, Rückkehr 22.30 Uhr

Erleben Sie Zürich aus einer neuen Perspektive. Armutsbetroffene, Ausgesteuerte und Obdachlose erzählen aus ihrem Alltag. In Zusammenarbeit mit über 20 sozialen Zürcher Einrichtungen organisiert der Verein Surprise den Stadtrundgang dieser Art in Zürich. Bei den rund zweistündigen Touren erzählen die Stadtführer aus ihrem Alltag und zeigen Orte, an denen man sonst vorübergeht. Sie führen Besuchergruppen an ihr öffentliches Wohnzimmer oder zum privaten Notschlafplatz. Gemeinsam haben sie eine Mission: Sie wollen Vorurteile abbauen. Kosten: Zugfahrt und Führung mit Halbtax ca. Fr. 36.–; ohne Halbtax ca. Fr. 64.–. (Bitte bei der Anmeldung erwähnen, ob ein Halbtax vorhanden  ist.). Mitnehmen: evtl. Verpflegung für unterwegs. Anmeldung: bis 5. Mai an Käthy Roos, 041 497 14 49 oder [email protected] Mittwoch, 31. Mai Gemütliche Velotour Start 09.00 Uhr Emmen-Parkplatz. Rückkehr ca. 15.00 Uhr. Entspannte Runde mit genug Pausen: Malters – Werthenstein – Buholz – Geiss – Soppensee – Ruswil – Hapfig – Malters. Auch für E-Bike. Leitung, Anmeldung: 076 415 33 70, [email protected]

Gemeinnütziger Frauenverein Malters Dienstag, 9. Mai Chlefelen mit «Dä Nötzli mit dä Chlötzli» Wer kennt ihn nicht? Julius Nötzli hat es bei «Die grössten Schweizer Talente» mit seinem leidenschaftlichen Chlefelen bis ins Final geschafft. Bei ihm haben Sie die Gelegenheit, das Handwerk «Chlefelen» zu erlernen. Chlefeli können im Anschluss vor Ort gekauft werden.

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Vereine melden

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Pastoralraum Malters-Schwarzenberg

Treffpunkt: 13.15 Uhr beim Märtplatz 14.30–16.00 Wangen SZ (Fahrzeit: eine Stunde; Fahrgemeinschaft) Kosten: bei 10 Teilnehmern Fr. 50.– inkl. Getränk Leitung: Julius Nötzli, Schafmatt 9, 8855 Wangen SZ Anmeldung: bis 30. April an Ursi Roth, 079 757 3167 oder [email protected] (Teilnehmerzahl ist beschränkt)

Forum Malters Freitag, 12. Mai «Mamma Editha» – Mutter der Roma Edith Thürig erzählt, warum die Roma zu ihr nach Malters kamen. Der Kurzfilm von Anja Früh, der jungen Filmerin aus Zürich, zeigt auf, wie die Roma hier leben. Warum die Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan in die Schweiz kommen und wie es ihnen hier geht, erzählen sie uns im zweiten Teil des Abends in einer Gesprächsrunde mit Janine Junker vom Asylnetz Luzern. Zeit: 19.30 Uhr Ort: Dachsaal Gemeindesaal Malters (auch mit Lift zugänglich) Kosten: Kollekte

Wir fahren mit Privatautos nach Wolf und wandern zuerst etwas steil über Rüeblispitz nach Menzberg. In gemächlichem Abstieg gelangen wir über Girislehn und Ober-Rängg nach Löchli an der kleinen Fontanne. Leitung: Hans Ruckli

Horw – Alpnachersee – Wichelsee – Chärnmatt – Schmelzi – Kerns – Ennetmoos – Stans – Stansstad – Horw – Allmend – Luzern – Malters Leitung: Erhard Linder und Seppi Aregger

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Mittwoch, 3. Mai Schieber-Jassen 13.30 Uhr im Alterswohnheim Bodenmatt Malters. Leitung: Hedy Eiholzer und Monika Müller

Mittwoch, 10. Mai Mittagstreff im Restaurant Muoshof Gemeinsames Mittagessen um 11.30 Uhr, anschliessend kann gejasst oder gespielt werden. Anmeldungen bis am Montag davor an Lydia und Hansruedi Zemp, Tel. 041 497 20 35.

Donnerstag, 4. Mai Spazieren «langsam & gemütlich» Treffpunkt: 13.15 Uhr Bahnhof Malters. Leitung: Monika Caprez und Alice Wespi

Schwarzenberg

Dienstag, 9. Mai Velotour (Kernsertour) Treffpunkt: 08.30 Uhr Bahnhof Malters Verschiebedatum: 12. Mai Route: Malters – Seetalplatz – Luzern – Eichhof – Allmend –

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Dienstag, 2. Mai Bücher schmökern Treffpunkt: 18.15 Uhr, Rössliplatz Ort: Buchhandlung Untertor, Sursee Zeit: 19.00–22.30 Uhr Unkosten: Fr. 20.– Die Anmeldefrist ist abgelaufen. Infos bei Bettina Bachmann, Tel. 041 497 12 46.

Musikkreis Malters: Orgelwind – vom Säuseln bis zum Sturm

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Mittwoch, 3. Mai Mittagstisch und Besichtigung Um 11.30 Uhr Mittagessen im Landgasthaus Rössli. Anmeldungen direkt unter Tel. 041 497 11 76. Besichtigung der Möbelwerkstatt und Schreinerei Krummenacher. Einblick in einen Familienbetrieb, wo Holz nach Wunsch und Mass verarbeitet wird. Treffpunkt: 14.00 Uhr direkt bei der Rümligsäge.

mALTERs AKTIV Dienstag, 2. Mai Halbtageswanderung Treffpunkt: 12.15 Bahnhof Malters

Foto: zvg

Pro Senectute Schachen

Es ist ein leidenschaftliches und poetisches Programm, mit dem der Tessiner Marco Santilli (Klarinetten, links) und der aus Norditalien stammende Ivan Tibolla (Orgel) derzeit unterwegs sind. Das musikalische Spektrum reicht vom gregorianischen Choral über Monteverdi bis ins Heute. Instrumentalgeschichten von nobel bis volkstümlich. Eigen-

kompositionen stehen mit Ohrwürmern im Wettbewerb, Rhythmisches wechselt ab mit meditativer Ruhe. Das Konzert findet auf der Orgelempore statt, die Zuhörenden gehen dabei auf Tuchfühlung mit den beiden Protagonisten. Sonntag, 7. Mai, 11.30 Uhr Pfarrkirche St. Martin. Eintritt: Fr. 20.– (Fr. 10.– für Mitglieder und Auszubildende).

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Käthy Wirz aus Horw begleitet Menschen mit einer Behinderung

Herzlichkeit, die ihr ans Herz geht Vergangenes Jahr erhielten Begleiterinnen und Begleiter von Menschen mit einer Behinderung den dritten «Dank dir!»-Preis. Eine dieser Freiwilligen ist Käthy Wirz aus Horw. Ihr Tun erlebt sie als Bereicherung: «Es ist mehr ein Nehmen als ein Geben.» Käthy Wirz liebt Herausforderungen. Sie betreute einen Kinderhort, war 40 Jahre technische Leiterin im Turnverein, nahm Ferienkinder aus schwierigen Verhältnissen auf, macht seit 24 Jahren Fahrdienst fürs Altersheim und ist vierfaches Grosi. «Öppis muss ich immer machen», sagt die tatkräftige Rentnerin. Dabei zögerte sie, als sie 2006 im Pfarreiblatt den Hinweis las, die Behindertenseelsorge der Landeskirche suche für ihre Ferienund Besinnungskurse in Delsberg Hilfe. «Ob da auch ältere Frauen noch gefragt sind?», dachte sie sich – und lacht heute darüber. Denn Käthy Wirz gehört seither sozusagen zum Inventar im Delsberger Lager für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Für die Mithilfe hatte sie sich damals zu ihrem 60. Geburtstag gemeldet. Und war sich schon nach dem ersten Mal gewiss: «Das Beste, was ich mir je schenken konnte.» Die Woche ist für sie «eine grosse Bereicherung. Sie holt mich einmal im Jahr auf den Boden zurück.»

Menschen, die «jetzt leben» Weil Menschen mit einer geistigen Behinderung – Käthy Wirz spricht lieber von Beeinträchtigung – «jetzt leben», wie sie immer wieder feststellt. «Sie studieren nicht, was gestern war und morgen sein könnte. Das fasziniert mich.» So ganz in der Gegenwart zu sein, sei für sie schwierig. «Aber es tut mir gut.»

Käthy Wirz mit zwei Gästen im Ferien- und Besinnungskurs für Menschen mit einer geistigen Behinderung in Delsberg 2015. Bild: Gregor Gander

In allen Bereichen mitzuhelfen – etwa auch in der Körperpflege –, habe sie freilich anfänglich Überwindung gekostet. «Aber die Arbeit ist wertvoll. Und ich werde nie so oft und überschwänglich begrüsst am Morgen wie in Delsberg.» Überhaupt, diese Herz-

«Dank Dir!»-Preis erhalten Die Begleiterinnen und Begleiter von Menschen mit einer Behinderung haben vergangenes Jahr den dritten «Dank dir!»-Preis der katholischen Kirche im Kanton Luzern erhalten. Die Auszeichnung wurde stellvertretend den Betreuerinnen und Betreuern im Delsberger Ferien- und Besinnungskurs der Landeskirche am 26. Mai übergeben. Der Preis soll sichtbar machen, was an Freiwilligenarbeit in diesem Bereich geschieht. Der vierte «Dank dir!»Preis wird wiederum um Pfingsten übergeben. do

lichkeit: «Diese Spontaneität und Dankbarkeit, das muss man selbst erleben», erzählt Käthy Wirz. Diese Menschen seien «wirklich echt». Ihr Umgang untereinander, in der Freude wie in der Trauer – «das kann man gar nicht beschreiben». Die Lagerwochen seien für sie auf jeden Fall «mehr ein Nehmen als ein Geben».

«Eine grosse Anerkennung» Dass die Landeskirche und der Seelsorgerat Menschen wie sie vergangenes Jahr mit dem «Dank dir!»-Preis ausgezeichnet haben (siehe Kasten), freut sie. «Das ist eine grosse Anerkennung.» Ob sie dieses Jahr wieder als Betreuerin in Delsberg dabei sein wird, liess Käthy Wirz lange Zeit offen. Jetzt sei sie schon elf Mal dabei gewesen, fand sie, und nun schon 70. Doch das Dutzend soll voll werden, Käthy Wirz hat sich angemeldet. Sie schmunzelt: «Ich würde die Woche wohl vermissen …» do Infos: www.lukath.ch/behindertenseelsorge, 041 419 48 43

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Thema

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Thema

Annäherung an Fátima, den Ort der Marienerscheinungen

Lichtüberflutet unterm Kreuz Zum 100. Jahrestag der Marienerscheinungen besucht Papst Franziskus Fátima. Wie wirkt dieser Ort im Vorfeld, welche Atmosphäre hat er, welche Botschaft geht von ihm aus? Zwei Männer um die 50 sitzen am Rand der Stufen, die zur Basilika Unserer Lieben Frau hinaufführen. Näherkommend höre ich, wie sie gemeinsam auf Englisch den Rosenkranz beten. Es beeindruckt mich – wie andere vielleicht Mittagspause machen, sind sie da und beten. Gewiss, die Weite des Platzes, sicher einer der grössten und schönsten in Europa, das helle Licht, reflektiert vom weissen Stein, ringsum überall niedere Mauern und Bänke, alles lädt zum geistlichen Verweilen ein, lässt die Anwesenheit Jesu spüren, die Nähe Marias.

Drei Prophezeiungen Der Platz strahlt aus, was sein Name sagt: «Cova da Iria», das «Tal des Friedens», wie katholisch.de den Ortsnamen übersetzt. Hier war es, vor 100 Jahren, dass Maria den knapp zehnjährigen Hirtenkindern Lucia, Jacinta und Francisco erschien und ihnen drei Prophezeiungen anvertraute: die eines weiteren grossen Krieges, der Bekehrung des kommunistischen Russlands und eines weissen Bischofs, der, von Kugeln getroffen, zusammenbricht. Tatsächlich wurde Papst Johannes Paul II. am 13. Mai 1981, dem Jahrestag der ersten Erscheinung, lebensgefährlich angeschossen. Seine Rettung schrieb er der Gottesmutter zu und pilgerte als Dank ein Jahr später nach Fátima. Dort traf er Lucia, die als einziges der Hirtenkinder noch lebte. Lucia starb 2005, knapp 98-jährig, im selben Jahr

Ein riesiges, dunkles Kreuz empfängt die Pilgernden, die das Heiligtum von Fátima aus südwestlicher Richtung betreten. Der hell besonnte, strahlend weisse Platz umfängt die Besucher mit grünen Bäumen und weiten Arkaden. Bilder: aw

Erscheinungsort Fátima – es geschah an einem 13. Sonntag, 13. Mai 1917: Drei Hirtenkindern, Lucia, Francisco und Jacinta, erscheint nahe ihres Dorfes Fátima bei einer Steineiche die Gottesmutter Maria. Auch in den folgenden Monaten sehen sie die Kinder, insgesamt sechs Mal. Die weiss gekleidete Frau weist die Kinder an, den Rosenkranz für den Frieden der Welt zu beten, und übergibt ihnen Botschaften. Das Ganze zieht Kreise, am 13. Oktober 1917 erleben Zehntausende ein Sonnenwunder. Die Erscheinungen wurden 1930 kirchlich anerkannt.

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der halboffenen Erscheinungskapelle nähern, nutzt eine Gruppe junger Erwachsener den strahlenden Tag zu einigen Schnappschüssen. Voll Freude springen sie in die Luft, vielleicht am Gnadenort etwas zu extrovertiert. Von rechts taucht ein Ordner auf und spricht mit den jungen Leuten. Es ist Pedro, selber jung, 19 Jahre alt. Für ihn ist der ganze Platz ein Heiligtum. Seine Arbeit im Auftrag des Bistums Leiria-Fátima begreift er als Mission. Es sei der schönste Ort der Welt, um zu arbeiten. «Ich schätze mich glücklich, hier zu sein. Es ist eine Ehre, die Gottesmutter zu beschützen. Sie beschützt ja auch uns.» Pedro möchte, dass sich alle Pilger hier willkommen fühlen. Manchmal müsse er Leute dezent ansprechen, damit andere in Frieden beten könnten. Er freue sich riesig auf den Besuch des Papstes, einen der grössten Anlässe in Fátima in den letzten Jahren. «Es wird überwältigend sein, wenn so viele Menschen hier gemeinsam mit dem Papst zur selben Zeit beten.»

Gekrümmte Kerzen

Ob kniend zur Kapelle, betend auf der Mauer oder übermütig – Pedro, der junge Ordner, hat alle im Blick. wie der polnische Papst. Jacinta und Francisco, mit deren Heiligsprechung jetzt im Mai beim Besuch von Papst Franziskus in Fátima gerechnet wird, waren schon jung gestorben.

Der schönste Arbeitsplatz Zurück auf den Platz: Während auf der polierten Steinbahn von oben herab immer wieder Pilger sich kniend

Ich gehe hinüber zur Erscheinungskapelle. Wieder sehe ich eine Frau, die auf Knien die Kapelle umrundet. Eine Gruppe vietnamesischer Gläubiger bereitet sich mit ihrem Priester auf den Gottesdienst vor. Bald schon hallen ihre Gesänge und Gebete sanft hinaus auf den Platz. Jetzt fällt mir auf, dass es auf dem ganzen Platz, der Cova da Iria, keinen Souvenirstand gibt, keinen Kitsch und Kommerz, äusserst angenehm. Nur ein einziger Stand, leicht im Schatten, verkauft Kerzen. Dicke, dünne, auch meterlange, sehr günstig, teils unter einem Euro. Zehn Meter weiter können sie entzündet werden. Aber der Anblick gibt kein frohes Bild. Ein grosser Teil der Kerzen hängt schräg auf den Ständern, teils aufgeplatzt oder jäh gekrümmt. Liegt es am Material oder an der starken Hitze? Vielleicht stehen die abgeknickten Kerzen sinn-

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Was mir Fátima bedeutet:

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Wir hatten das Gefühl, die liebe Gottesmutter sei uns näher in Fátima als irgendwo anders. Es herrschte eine unbeschreibliche spirituelle Stimmung, als Tausende gläubige Menschen in ihrer Sprache den Rosenkranz beteten. Rita und Theo Huber-Christen, Kriens

»

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Unsere Liebe Frau von Fátima ist ‹fruchtbarer Segen› für die Kirche und die Welt. Ihre Botschaft des Friedens und der Liebe fliesst auch heute, 100 Jahre später, noch weiter. Sie ist eine Gabe und eine Einladung zu einer persönlichen und gemeinschaftlichen Erfahrung.

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Don Aloisio Araujo, Portugiesenmissionar, Luzern

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Maria hat mit ihrer Botschaft in Fátima Weltgeschichte geschrieben. Seit 27 Jahren begleite ich Pilger an diesen Gnadenort, wo wir neuen Mut, neue Hoffnung, mehr Liebe und tiefen Frieden auftanken dürfen. Die Mutter bringt orientierungslose Seelen zurück zu ihrem Sohn Jesus. Ihr unbeflecktes, geordnetes Herz wird zur Heimat für viele. Das gefällt mir so an Fátima.

»

Béatrice Lüscher, Mitglied Fátima-Verein Deutschschweiz

bildlich für etwas, das mir an diesem wunderbaren, lichtüberfluteten Ort wie zu kurz kommt: die Freude an der Auferstehung, das befreite Erlöstsein. Vielleicht geriet das Kreuz oben am Platz zu gross, vielleicht braucht das Wort Jesu «Folge mir nach!» bei aller beeindruckenden knienden Demut auch den aufrechten Gang der Gläubigen. Andreas Wissmiller

Malters • 16 Seiten

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Thema

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Veranstaltungen

Treffpunkte

Gottedienst für Krebs-Betroffene

«Immer der Muschel nach – In einem Tag auf dem Jakobsweg durch die Schweiz»: Unter diesem Titel lädt der Dachverband Jakobsweg Schweiz alle Pilgerinnen und Pilger und Personen, die das Pilgern einmal ausprobieren wollen, am 20. Mai zu einem Pilgerwandertag  in der Schweiz ein. Ziel ist, Menschen zum Pilgern einzuladen und an einem Tag den Hauptweg von Bregenz – Rorschach bis Genf in 28 Etappen und Gruppen zu begehen. Die 18 Zubringerwege bilden weitere Etappen. Die Wanderungen werden von ausgebildeten Pilgerbegleitern und -begleiterinnen geleitet. Sie informieren im Vorfeld über den Weg, nach Eingang der Anmeldung über den Treffpunkt. Der Luzerner Abschnitt führt von Kriens nach Werthenstein.

Unter dem Thema «Trotzdem Ja» findet am 5. Mai in Luzern wieder ein ökumenischer Gottesdienst von Krebs-Betroffenen für Krebs-Betroffene und ihr Umfeld statt. Getragen wird dieser Gottesdienst von der Frauenkirche Zentralschweiz und der Krebsliga Zentralschweiz.

Ein Tag auf dem Jakobsweg

Sursee und Horw

Maiandachten mit der Behindertenseelsorge Die Behindertenseelsorge der Landeskirche lädt im Marienmonat alle Interessierten zu zwei Maiandachten ein. Sie finden statt am 3. Mai im Alterszentrum Sursee mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Wohnhauses Brändi und am 17. Mai in der Blindenheim-Kapelle in Horw. Frauen und Männer des Wohnhauses Stöckli helfen bei der Vorbereitung. Mi, 3.5., 19.00, Kapelle Alterszentrum Sursee; Mi, 17.5., 14.30, Kapelle Blindenheim Horw

Fátima-Wallfahrten 2017

«Damit Christus geboren wird» Auch zur 100-Jahr-Feier der Erscheinungen Mariens in Fátima bieten BAM-Pilgerreisen, die aus dem Fátima-Verein Deutschschweiz hervorgegangen sind, Wallfahrten nach Fátima an. 2017 heisst es in der Ausschreibung: Maria «möchte Königin werden über die erkalteten Menschenherzen, damit Christus auch in uns geboren werden kann». Pilgerreisen nach Fátima 2017: Angebot 1: 11.5.–16.5. Kurzwallfahrt mit Teilnahme an der Papstmesse Angebot 2: 11.10.–16.10. Kurzwallfahrt zu den Abschlussfeierlichkeiten Angebot 3: 10.10.–16.10. Verlängerte Kurzwallfahrt mit einem Tag in Lissabon Information: BAM-Pilgerreisen, Postfach 483, 3422 Kirchberg, 034 445 64 73, www.bam-ch.com

Pilgergottesdienst in Fátima.

Von Kriens nach Werthenstein

Bild: zvg

Pilgerbegleiter für Luzern: Robert Strässle, Kriens, 041 320 32 74, [email protected] bluewin.ch, Anmeldung zwischen 3. und 15. Mai erbeten. www.jakobsweg-dachverband.ch

Otto-Karrer-Vorlesung 2017

Wie geht Wiedergutmachung? Wiedergutmachung ist sowohl für das individuelle wie das gesellschaftliche Leben ein grundlegender Aspekt. Unter dem Titel «Wiedergutmachung – auch ein Thema der Ethik» spricht bei der öffentlichen Otto-Karrer-Vorlesung 2017 Guido Fluri aus Cham. Er ist Initiator der sogenannten «Verdingkinderinitiative». Diese hat als Ziel, eine Wiedergutmachung für Verdingkinder und Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen zu erwirken. Zugleich betreibt diese Initiative eine wissenschaftliche Aufarbeitung der Vorfälle. Do, 11.5., 18.15 Uhr, Jesuitenkirche, Bahnhofstr. 11a, Luzern, Veranstalter: Ökumenisches Institut der Universität Luzern, Anmeldung an: [email protected]

Zwischen Bangen und Hoffen

Fr, 5.5., 19 Uhr, Matthäuskirche Luzern. Die Feier gestalten Anita Bättig (Medizinische Sekretärin), Ingrid Bruderhofer (Theologin), Kurt Furrer (Mathematiker) und Silke Thomsen (Kunst- und Ausdruckstherapeutin). Musik: Beat Heimgartner (Piano) und Reto Holderegger (Waldhorn).

Treffpunkt Buch

Mit Maria fängt alles an «An Maria, der Muttergottes, scheiden sich die Geister», so eröffnet Andrea Schwarz, pastorale Mitarbeiterin im Bistum Osnabrück und bekannte christliche Autorin, ihr erfrischendes Buch «Eigentlich ist Maria ganz anders». Schwarz findet entlang der Marienfeste neue Zugänge zur einzigartigen Heiligen – jenseits gelangweilter Ablehnung oder persönlicher Inbesitznahme. Immer geht es Andrea Schwarz um die individuelle Vertiefung des Glaubens. So fragt sie die Lesenden bei «Mariä Geburt», welche Idee Gottes mit ihnen zur Welt kommen möchte, und bei der Kräutersegnung am 15. August, welcher Duft Gottes von ihnen ausgehe. Klar ist für Andrea Schwarz: Die Jesusgeschichte beginnt mit Maria, da fängt alles an. Andrea Schwarz, Eigentlich ist Maria ganz anders, Herder Verlag, Freiburg i. Br., 2016, 143 S.

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Luzern – Schweiz – Welt

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Farbenprächtiger Hindu-Tempel im Berner Haus der Religionen. Bild: aw Schweizer Hindus

Mit vereinter Stimme auftreten In der Schweiz gibt es 50 000 Hindus,  organisiert in unterschiedlichsten Vereinen und Gruppierungen. Anfang April haben sich diese unter dem «Schweizerischen Dachverband für Hinduismus» vereinigt. Mit dem neuen Dachverband haben die Hindus «einen gerechten, offiziellen Platz in der multireligiösen Schweiz» – und damit «endlich eine gemeinsame Stimme» erhalten, so die Medienmitteilung zur Gründung. Neues Bildungshaus in Flüeli-Ranft

Start soll im August erfolgen

In Flüeli-Ranft soll unter dem Namen «Zentrum Ranft» ein spirituelles Bildungshaus entstehen. Eine neue Trägerschaft hat dazu das DorotheaHaus erworben, wie der Verein «Zentrum Ranft» Ende März mitteilte. «Flüeli braucht ein spirituelles Haus», sagte Ursula Bründler Stadler, Präsidentin des neuen Vereins, zu kath.ch. Sie nannte drei Schwerpunkte, welche der Verein neben dem Kursangebot setzen will: Langzeitgäste, eine betreute Wohngruppe für Jugendliche sowie der Aufbau einer spirituellen Lebensgemeinschaft vor Ort. www.zentrumranft.ch

Lied für Bruder Klaus gesucht Einen Hymnus für Bruder Klaus komponieren, der in Pfarreien gesungen werden kann: Das ist das Ziel eines Wettbewerbs, den das Liturgische Institut der deutschsprachigen Schweiz in Verbindung mit der Bruder-Klausen-Stiftung Sachseln und dem Trägerverein «600 Jahre Niklaus von Flüe» Ende März ausgeschrieben hat. Den Komponisten stehen fünf Texte zur Verfügung, die von zeitgenössischen Autoren stammen. Neben dem berühmten «Mein Herr und mein Gott» (KG 546), dessen Text Niklaus von Flüe zugeschrieben wird, kennt das Kirchengesangbuch nur ein weiteres Lied über den heiligen Eremiten, dessen Text von Silja Walter stammt (KG 791). Gesucht werden nun Alternativen zu diesen beiden Liedern.

Bruder-Klaus-Kirche in Urdorf: Wo überall wird das neue Lied für Niklaus von Flüe erklingen? Bild: cc/3.0, Charly Bernasconi

Dritte Auflage erschienen

«Nahe sein bis zuletzt»

International Vatikanische Museen

Blutspende verbilligt Eintritt Auch 2017 können Blutspender die Vatikanischen Museen zu einem günstigeren Eintrittspreis besuchen, wie die Museen und die römische Gemelli-Klinik mitteilten. Wer in einem der Zentren der Gemelli-Klinik Blut spendet, erhält eine Ermässigung von vier Euro und darf überdies die Warteschlange am Einlass der Vatikanischen Museen überholen. Erzbistum Chicago

Kardinal startet Sozialinitiative gegen mörderische Gewalt Kardinal Blase Joseph Cupich, der Erzbischof von Chicago, hat für seine Stadt eine Initiative gegen die grassierende Gewalt gestartet. Er kündigte Anfang April bei einer Pressekonferenz an, die Kirche werde ihr soziales  Engagement mit Förderprogrammen gegen Gewalt, Rassismus und Armut deutlich verstärken. Wie Radio  Vatikan unter Berufung auf die «Chicago Tribune» berichtete, kamen allein im vergangenen Jahr 783 Menschen durch Mord ums Leben, die höchste Rate seit 1996. Die Gewaltexzesse setzten sich zu Beginn des Jahres 2017 noch stärker fort. Kardinal Cupich war 2014 von Papst Franziskus zum Erzbischof von Chicago, einem der grössten und einflussreichsten Bistümer in den USA und weltweit, ernannt worden.

Der Ratgeber «Nahe sein bis zuletzt», herausgegeben von der ökumenischen Fachstelle «Begleitung in der letzten Lebensphase», ist kürzlich in dritter Auflage erschienen. 15 000 Bücher wurden seit der Veröffentlichung im August 2016 verteilt. Das Buch mit vielen praktischen Tipps für pflegende Angehörige und Freunde kann kostenlos bezogen werden. www.nahesein.ch

Kardinal Cupich von Chicago.

Malters • 16 Seiten

Schweiz

Kompositionswettbewerb

Bild: cc-by-2.0, Goat_Girl, flickr.com/photos/ [email protected]/16527074323/

Aus der Kirche

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AZA 6102 Malters Post CH AG Zuschriften/Adressänderungen an: [email protected], 041 497 25 23

Herausgeber: Pastoralraum Malters-Schwarzenberg Redaktion: Paul Zehnder Erscheint vierzehntäglich

Hinweise für den überpfarreilichen Teil: Kantonales Pfarreiblatt, c/o Kommunikationsstelle der röm.-kath. Landeskirche des Kantons Luzern, Abendweg 1, 6006 Luzern 6, 041 419 48 24/26, [email protected] Druck und Versand: Brunner Medien AG, 6011 Kriens, www.bag.ch

Worte auf den Weg

Bild: Andreas Wissmiller, Strassenszene in Porto

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ir pflegen eine Kultur der Gastfreundschaft, der Offenheit und der Aufmerksamkeit. Menschen in allen Glaubens- und Lebenssituationen, aus unterschiedlichen Milieus und ungeachtet der Intensität ihrer Beziehung zur Kirche sollen offene Ohren und Räume finden. «Den Glauben ins Spiel bringen», Pastoraler Entwicklungsplan des Bistums Basel, Kap. 3.3.1