die tricks der trickser - Die Onleihe

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die tricks der trickser Sie werden an die Wand gespielt? Frech umdribbelt oder gar gefoult? In der Vergangenheit haben Sie erlebt, wie es ist, wenn m...

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die tricks der trickser

Sie werden an die Wand gespielt? Frech umdribbelt oder gar gefoult? In der Vergangenheit haben Sie erlebt, wie es ist, wenn man die Spielregeln des kleinen und großen Machtpoker nicht kennt. Sie wollen fair play? Nun, mit netten Bitten und gutem Zureden kommen Sie nicht weiter. Und jetzt ist guter Rat teuer? Keineswegs! Machtspiele folgen einfachen Regeln, und klaren Strukturen. Je nach Spieltyp reduzieren sich die Spielzüge zu einem übersichtlichen Set an Varianten. In diesem Buch erhalten Sie Übersicht über: • die gängigen Machtspiele • deren Spielregeln • Spiel(er)-Typen

Suzanne Grieger-Langer

• Machtspiel-Stopper • Joker zum Bluffen • galante Paraden und

Suzanne Grieger-Langer

• Kooperationsvarianten

Kurz: Nach diesem Buch sind Sie reif für die Arena, denn jetzt können Sie nicht nur mithalten, sondern das Spiel fair bestimmen!

mit Macht.

die tricks der trickser

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Immunität gegen Machenschaften, Manipulation und Machtspiele

Suzanne Grieger-Langer ist Profiler und ManagementCoach. Die in der Transaktionsanalyse ausgebildete Expertin für verdecktes Profiling ist Lehrbeauf-

JUNFERMANN. Coaching fürs Leben

der Frankfurt School of Finance and Management.

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Seit 1993 entwickelt sie Führungskräfte zu Führungspersönlichkeiten. In ihrem

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tragte verschiedener Hochschulen, u.a. für den Studiengang ‘Fraud Manager’

Buch ‘Die 7 Säulen der Macht®’ beschreibt sie den verantwortlichen Umgang

Das ist ein Mann, der ohne Drehbuch kaum in der Lage ist, einen ordentlichen Satz zu sprechen, den dann aber irrsinnig ernst meint. (Nordhausen & v. Billerbeck, 2008)

er in Gutmenschmanier relevante Teile der Realität aus und kommt dem Typus der ’Mamas und Papas‘ sehr nahe. Grundsätzlich ist der Naive eher angepasst und erkennt dabei auch wenig bis gar nicht die eigene Verantwortung für sein Tun. Damit ist er besonders anfällig für systematische Manipulation, auch und im Besonderen für Sekten!

Der Stier Ein Hitzkopf, wie er im Buche steht. Manipulationen sind nicht geplant. Doch die Wucht dieses Charakters und der feste Wille, mit dem Kopf durch jeden Widerstand zu gehen, lassen ihn recht einschüchternd erscheinen. Gleichwohl ist er eher nervig als gefährlich. Solange Sie (im Gegensatz zu ihm) die Nerven behalten, sollte Ihnen nicht allzu viel passieren. Zwei Dinge sind dabei wichtig zu beherzigen: 1.

nicht reizen, sonst nimmt er Sie ins Visier, und

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prüfen, ob er nicht längst von einem Meistermanipulator in eben dieser so charakteristischen Hitzköpfigkeit benutzt wird. Denn der Stier ist zum einen ein prima Ablenkungsmanöver, und zum anderen setzt der Meistermanipulator ihn gern als Bulldozer gegen seine Feinde ein.

Sofern Sie aber weder auf der schwarzen Liste des Stiers, noch des Meistermanipulators stehen, können Sie den Stier gut aushebeln. Wie? Beobachten Sie einen Torero in der Arena, dann wissen Sie, wie es geht. Analysieren Sie: Was ist sein ’rotes Tuch‘? Bei welchem Thema regt er sich auf? Legen Sie sich dieses ’rote Tuch‘ für den Einsatz (verbal) griffbereit zurecht. Und falls er Ihnen zu nahe kommt, wedeln Sie damit, um ihn mit elegantem Tuch- und Hüftschwung von sich wegzulotsen. Erfreulicherweise fährt sich der Stier dann ganz von allein mit 180 Sachen vor die Wand. Sie geben lediglich darauf Acht, dass Sie in solchen Momenten nicht zwischen Stier und Wand stehen. Und das ist auch die ganze Kunst: Nerven behalten, wach bleiben, das rote Tuch griffbereit halten und den Trickser ins Leere laufen lassen. Olé! Der Stier ist ein instinktiver Machtspieler, dabei eher in den lauten als in den leisen Tönen, mehr in den groben, denn in den feinen Manipulationen zu Hause. Auch wenn er meint subtil vorzugehen, erkennen alle im Umfeld, was er da treibt — einzige Ausnahme: der Naive, aber der merkt ja ohnehin nicht viel. Mit Einschüchterung und Kontrolle zu arbeiten ist für ihn selbstverständlich und ihm schon fast ’ins Blut‘ übergegangen. Freundlicherweise rennt er sich fest und bleibt auf die lange Strecke gesehen (im Sinne der Nachhaltigkeit) wenig erfolgreich. Er ist spontan und unbeherrscht und damit ebenfalls hervorragend manipulierbar für den Meistermanipulator. Wie auch der Naive

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Trickser

merkt er es nicht, oder aber er merkt es und regt sich so auf, dass er schon wieder wutschnaubend durch die Decke geht. Dieser Kandidat verdient nicht unsere Angst, sondern unser Wohlwollen — das lässt ihn auch ruhiger werden.

Der Unterdrücker Noch so ein wütender Kandidat. Doch seine Wut ist kälter, er kann sie besser steuern. Damit ist er weitaus gefährlicher als der hitzköpfige Stier. Hier gibt es eine klare Devise: nicht mitmachen. Verlassen Sie die Arena, denn hier herrschen Terror und Gewalt. Der Unterdrücker hat in seiner Biografie schon früh gelernt, dass eine feste Behauptung mehr ist als ein wackeliger Beweis und dass der, der auf den Tisch haut, auch recht bekommt. Er macht Angst. Doch er ist nur so lange erfolgreich, solange die anderen mitmachen. Tipp Schauen Sie ihm direkt in die Augen, und dann kommt ganz erstaunt (wie es der Naive täte) das loriotsche „Ach!?!“. Weiter den Blickkontakt halten und erwartend schauen. Probieren Sie es aus — es klappt. Und es ist ein großer Spaß zu sehen, wie dieser Explodierer auf einmal implodieren muss, weil ihm nichts anderes mehr einfällt. Erfahrungsgemäß werden Sie feststellen, dass der Unterdrücker Sie nun nicht umbringen oder zermalmen möchte, sondern eher umarmen. Denn endlich hat er einen Sparringpartner gefunden, einen auf Augenhöhe. Er hat zwar eine etwas merkwürdige Beziehungsgestaltung, aber naja, jeder Jeck ist anders. Ein Unterdrücker versucht jeden zu unterdrücken, das scheint seine Natur zu sein. Und er wird nur die Personen respektieren, die ihm gelassen standhalten. Nun wissen Sie, wie Sie es mit ihm zu halten haben: Augen auf und durch! Bloß nicht einschüchtern lassen, auf Fragen möglichst verzichten — die wertet er als Schwäche und Unsicherheit (Teamarbeit versteht er ja nicht) — und grade bleiben.

Die Mamas und Papas Nanu, die sehen doch auf den ersten Blick ganz nett und niedlich aus. Genau — auf den ersten Blick. Wer aber in ihrem liebenden Krakengriff gefangen ist, hat wenig zu lachen — außer mit Mutti (wahlweise Papi). Dieser Machtspieler ist ein Manipulator, der mit Hilfsangeboten einen ’Deal‘ einfädelt, um später unter Zuhilfenahme Ihrer Schuldgefühle abzukassieren. Dieser Typ weiß, was gut für Sie, den | die | das andere und überhaupt die ganze Welt ist. In dieser Rolle gefällt er sich. Wir nehmen ihn im Kapitel Manipulation als Drama-Retter noch einmal genauer unter die Lupe.

Deine Liebe klebt Liebe ist übertrieben da ist rein gar nichts mehr nichts übriggeblieben nur noch öder Kreisverkehr Du hast für alles Verständnis der Kern des Menschen ist gut

Die Täter

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Mein Kern ist der allerbeste es ist so sinnlos, auch die Wut Deine Freundlichkeit macht mich fertig meine Nerven geben auf saugt mir die Kraft aus den Adern setzt mit „ich weiß“ noch einen drauf Am Anfang hielt ich‘s für Wärme faszinierende Menschlichkeit Heute weiß ich, dass Du feige bist nie zum Kampf bereit

Zu Ihrer Erstversorgung sei gesagt: Handeln Sie strikt nach dem Endverbrauchergesetz! Solange man Ihnen bei Kauf (Einlassen auf das Hilfsangebot) nicht die Geschäftsbedingungen (den versteckten Vertrag für die spätere Einforderung interessanter Was-auch-immer-Rückzahlungen) transparent gemacht, erläutert und zur Unterschrift vorgelegt hat, bedeutet das, dass Sie nichts müssen: nichts und wieder nichts!

Die Machiavellisten Diese Trickser verdienen ihren Namen mit ihrem Glauben an ein Werk des Fürsten Niccolò Machiavelli. Sein Name wird heute mit rücksichtsloser

Glitschst wie Glibber durch die Finger stellst Dich keinem Streit hast immer nur meine Meinung Keine Gegenwehr weit und breit

Machtpolitik unter Ausnutzung aller Mittel verbunden: Raffiniert, aber ohne ethische Einflüsse, ist das Ziel einzig und allein das eigene Wohl, die eigene Macht. Was die Generation der Machiavellisten von heute nicht bedenkt: Niccolò Machiavelli schrieb sein Werk ’Il Principe‘ in nachvollziehbarem Frust, nachdem er Folter überlebt, den Verlust all seiner Ämter

Bist wie‘n schlapper Sandsack der mit jedem Schlag mitgeht Ich spucke, beiße, trete vergeblich, Du bist zu zäh

und die Verbannung auf seinen Wohnsitz zu beklagen hatte. Sein Werk

Deine Liebe klebt Du gehst mir auf den Geist Worte wie Watte in Harmonie eingeschweißt Du bist ‚ne Tortur so voller Gefühl Zucker in meinem Tank Du bist mir zuviel Du kannst halt milden nur, und sonst gar nichts (Grönemeyer, 2008)

Sorte des Wahnsinns zu rationalisieren.

kündet also weniger von nachhaltiger Sicht und Weisheit, als von schnöder Retaliation gegen die Medici. Und doch machen sich viele JungKarrieristen seine Ideen zunutze und von ihnen Gebrauch, um ihre besondere

Damit Sie ebenfalls auf dem Laufenden sind, hier ein kurzer Abriss seiner Schrift: Der Fürst (il principe) ist kein unmoralisches, sondern ein ’transmoralisches‘ Wesen, das sich im puren Streben nach Macht an jede Situation anpasst. Machiavellis Ratschläge für künftige ’Principe‘ sind nicht auf ein wünschbares ethisches Ideal ausgerichtet, sondern auf die reine Tauglichkeit für die Praxis. Das beinhaltet, dass bei Bedrohung moralische Bedenken keine Rolle spielen sollen, im Gegenteil sei man geradezu gezwungen, unmoralisch zu handeln. Zum Zwecke der Selbstbehauptung erteilt er seinen Lesern die Absolution: Es ist jedes Mittel erlaubt.

Diese Trickser mischen sich unter das Gros der Karriereristen, die auf ihre Aufstiegschancen keine großen Skrupel kommen lassen. Für SemiMachiavellisten sind Ethik und Moral dagegen schon okay, solange sie nicht mit ihren darwinistischen Karriereverläufen kollidieren. Diese Trickser wissen, was sie tun, und finden das im Haifischbecken der Konkurrenz für sich auch so in Ordnung. Gern lassen sie sich in Manipulationstechniken schulen. Das Einzige, was sie stört, ist a) dass andere diese Techniken auch beherrschen und b) rudimentäre Reste ihres schlechten Gewissens, die ihnen die Lust an der Manipulation trüben.

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Trickser

Sie sind von der Vorteilen der Manipulation überzeugt und üben sich beständig auf dem Weg zur Profiliga. Sie beschäftigen sich mit allerhand psychologischer Ratgeberliteratur, buchen eine ganze Reihe ’Beeinflussungsseminare‘ und ... bleiben lustigerweise doch noch so naiv, einen wesentlichen Aspekt der Realität auszublenden: Der große Witz für den Außenstehenden ist, dass Machiavellisten zur Optimierung ihrer Manipulationstechniken natürlich von Machiavellisten geschult werden. Doch was ist deren Ziel? Ebenfalls nur die Macht. Doch wenn jemand selbst in machiavellistischer Weise Macht will, wird er dann andere weiter befähigen? Natürlich nicht. Well, what comes around, goes around.

Der MeisterManipulator Jetzt wird es richtig ernst. Diese Trickser sind gefährlich — nicht nur ein bisschen, sondern sehr! Hauptmerkmal ist ihre Ausstrahlung, ein Charisma, das den Trickser reizvoll und interessant macht. Das ist nur logisch. Es ist die Kombination, das Wechselspiel: von totaler Nähe zu großer Distanz. Jemand, den man nicht einfangen kann. Ein gekonnter Trickser lässt großen Interpretationsspielraum, den die eher Naiven unter uns mit ihren Träumen füllen. Und kein Betrug ist effektiver als der Selbstbetrug. Achtung Was hier wie Charisma, wie etwas Besonderes aussieht, ist nur besonders, weil pathologisch — es ist das große Vakuum, von dem sich der normale Mensch Substanz verspricht. Man geht einfach davon aus, dass da etwas besonders Spannendes versteckt sein muss, denn man kann schlicht nicht glauben, dass da so wenig ist. Alles andere, die tatsächliche Leere, der Mangel an Substanz, das kann man sich nicht vorstellen. Es sei denn, man ist einem solchen Trickser schon einmal auf die Schliche gekommen — hat unverfälscht in diese fremde Welt geblickt und sich hoffentlich schnell wieder zurück gezogen, bevor einen das schwarze Loch einsaugt und qualvoll verdaut. Diese Trickser profitieren von der gekonnt inszenierten Fassade. Ihre vielleicht beeindruckendste Gabe ist die Fähigkeit, die völlige Leere ihres Herzens vor fast jedermann zu verbergen und das passive Schweigen der wenigen zu erzwingen, die davon wissen. Diese Trickser sind fundamental anders, so anders, als wären sie von einem anderen Stern. Und da wir sie tatsächlich nicht begreifen (können), fehlinterpretieren wir konstant zu ihren Gunsten. Es sind Personen, die zwar frei herumlaufen, doch durchaus interessante psychiatrische Diagnosen erhielten. Es ist die Rede von Narzissten, Soziopathen und Psychopathen — dem ganzen Schreckenskabinett der Menschheit (und Menschlichkeit). Diese Trickser sind fundamental anders, weil sie sich emotional auf nichts einlassen werden. Sie sind die Schachspieler unter den Tricksern. Natürlich haben Sie früh gelernt, wie effektiv es ist, Gefühle vorzutäuschen. Aber hinter der Maske der Menschlichkeit interessieren sie sich nicht für

Die Täter

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das Leid anderer. Ein solcher Trickser verfügt typischerweise über eine Historie nicht aktenkundiger ’Verhaltensauffälligkeiten‘ — auch aus der frühen Kindheit. Geschichten, die nie ans Tageslicht kommen. Diese Trickser leben für die Macht, den Status, die Kontrolle und kosten es aus, zu siegen. Menschen aus Eis. Erbarmungslos und doch an der Oberfläche der netteste Mensch auf der Welt!?! Ein pathologischer Trickser hat sein ganzes Leben damit zugebracht, das Spiel besser zu beherrschen — zu gerissen, dies auch auszusprechen, hält er doch den Rest der Menschheit für Nutzvieh, für naiv und dumm, weil er nicht so spielt wie er. Diese Trickser sind fundamental anders. Diese wenigen sind sowohl gefährlich als auch verblüffend schwierig zu erkennen. Hinterlistig und manipulativ navigieren sie gekonnt unter justiziablem Niveau. Sie sind die vollbewussten Manipulatoren, die nur von der Durchsetzung der eigenen Interessen geleitet sind. Sie manipulieren leidenschaftslos, besonnen, freundlich und eloquent. Sie sind gelassen, in Sachen Tricksen unauffällig und gehören zur machtvollen Minderheit der Erfolgreichen. Diese Trickser sind fundamental anders. Da ihnen emotionale Bindungen fehlen, reduziert sich ihr Leben auf einen Wettstreit. Andere Menschen sind für sie Spielfiguren, die man herumschiebt, als Deckung benutzt oder aus dem Spiel wirft. Diese Trickser sind fundamental anders. Sie sind gewissenlos. Doch brutale Morde sind keineswegs die wahrscheinliche Folge von Gewissenlosigkeit. Nein, es geht um das Spiel. Der Gewinn rangiert dabei auf einer Skala zwischen Weltherrschaft und einem kostenlosen Mittagessen, aber das Spiel ist immer dasselbe: Panik auslösen, beherrschen, gewinnen! Er ist der kaltblütige Typ, der ohne Not, aber mit Bedacht strategisch plant und pragmatisch umsetzt. Und auch wenn er sich an der Oberfläche emotional anbietet, so ist dies nicht sein Herz, sondern sein Spiel, das er mit Ihnen treibt. Er manipuliert Sie. Wie ein Marionettenspieler zieht er an den Fäden Ihrer Ängste und Tugenden. Tipp Achten Sie darauf, wie dieser Trickser kommuniziert. Typischerweise fordert er vom Umfeld immer das ein, was er selbst nicht liefert: Respekt, Fairness ... Achtung Psychologische Manipulation funktioniert mit diesen Tricksern nicht. Sie sind emotional nicht empfänglich. Also: Verzichten Sie auf Ihre Jeditricks und handeln Sie klar und konsequent mit aller juristischen Härte, die die Situation Ihnen lässt.

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