Die Zollwacht Die Zollwacht - Zollwache

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Die Zollwacht È sterreichs Soziale Informationszeitschrift des Verbandes der Zollwachebeamten O

Vor 50 Jahren:

Der Ungarnaufstand 1956 Und die O È sterreichische Zollwache stand an vorderster Front

dazu die

Sonderausstellung im Landesmuseum Burgenland vom 19. Mai bis 1. Oktober 2006

Inhalt

IMPRESSUM Bundesorgan des Verbandes der È sterreichs. Zollwachebeamten O

Vor 50 Jahren: Der Ungarnaufstand 1956 . . . . . . . . . . . . . . 1 Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 Ein Wort zur Zeit(ung) (Hampl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Aus dem Verband . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Aus unseren Landesgruppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Geehrte o È sterreichische Freunde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Fu È r die Zusammenarbeit mit der tschechischen Zollverwaltung besonders gewu È rdigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Die Zollwache als Geburtshelfer des Grenzschutzes (Buder) Auf den Spuren unserers Schutzpatrons (Hupfer)

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Aus dem Dienstleben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 ORF.at Bericht vom 4. April 2006 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Was wurde aus den Finanzlandesdirektionen? . . . . . . . . . . . 12 Besuch des General-Zolldirektors der Tschechischen Republik im La Èndle (Nigmann) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Walter Plankenstein wurde 100 Jahre alt (Beck) . . . . . . . . . . 14 Fachkurstreffen des 59/1er Lehrganges (Kapfinger) . . . . . . . . 15 Schutzpatronfreier beim Mattha Èusbildstock der Zollwache in Salmannsdorf/Bgld. (Mannsberger) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 53. Internationale Zoll-Skiwettka Èmpfe (Kapfinger) . . . . . . . . 16 Unsere Verstorbenen

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Danksagungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 ,,Wie ich es sah`` È (Prosenbauer) . . . . 19 31. Volleyballmeisterschaften des VZBO Meine Eindru È cke vom Turnier (Fuchs) . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Seinerzeit Am Zollschranken von Nickelsdorf (Helige) . . . . . . . . . . . . . 21

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Herausgeber: Verband der ZollÈ sterreichs in Inwachebeamten O teressensgemeinschaft mit den Beamten des Zoll- und Finanzdienstes. Hersteller: Druckerei Ferdinand Berger & So È hne Gesellschaft m.b.H., A-3580 Horn, Wienerstraûe 80 Redaktionsleitung: Oberst i.R. RegRat Ferdinand Hampl (E-mail: [email protected]), Vordere Zollamtsstraûe 3, 1031 Wien Richtung des Mediums: Verbandsnachrichten des Verbandes È sterrder Zollwachebeamten O reichs in Interessensgemeinschaft mit den Beamten des Zoll- und Finanzdienstes; Soziale Zeitschrift Erscheinungsweise: 2 bis 3 mal ja Èhrlich periodisch Bundesleitung: 1031 Wien, Vordere Zollamtsstraûe 3, Postfach 168 Tel. 01/71106/3625, Fax 01/71106/3624 Bundesvorsitzender: Oberst i.R. RegRat Ferdinand Hampl (interimistisch) Tel. 01/71106/3625 Verbandssekretariat: Frau Brigitta Martinek, Tel. 01/71106/3625 Dienstag von 9.00 bis 13.00 Uhr, Mittwoch von 9.00 bis 12.30 Uhr Pensionistengruppe: Tel. 01/71106/3803

Unsere Geburtstagskinder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

Bankverbindung: Schelhammer und Schattera Giro-Kto. 137.646, BLZl. 19190 PSK 1872.048, BLZl. 60000

Redaktionsschluss fu È r die Ausgabe Herbst ist am 15. Oktober 2006

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Zustimmung der Redaktionsleitung. Unverka Èuflich! Wird nur an Verbandsmitglieder und Beho È rden abgeben.

Die Zollwacht / Fru È hjahr 2006

Ein Wort zur Zeit(ung) von Ferdinand Hampl, Oberst i.R.

Vo È llig u È berrascht hat mich der Brief vom 3. Ma Èrz 2006 des beim letzten ordentlichen Verbandstag im April des Jahres 2004 zum Bundesvorsitzenden des Verbandes der ZollwaÈ sterreichs chebeamten O gewa Èhlten ChefInsp. i.R. Herbert Venus. In diesem Brief teilt Venus dem Verband in kurzen Worten mit, dass er aus gesundheitlichen Gru È nden seine Funktion mit sofortiger Wirkung zuru È cklegt. ,,Ich verbleibe aber weiterhin ein treues Mitglied des Verbandes``. Herbert Venus konnte aus gesundheitlichen Gru È nden schon seit Oktober 2005 nicht mehr an den Vorstandssitzungen teilnehmen; wir wu È nschen ihm wieder volle Gesundheit und mo È chten ihm fu È r sein bisheriges Wirken danken. In der Vorstandssitzung am 8. Ma Èrz 2006 wurde ich ersucht, interimistisch den Bundesvorsitz des Verbandes der Zollwachebeamten È sterreichs zu u O È bernehmen. Da dieser Vorschlag einstimmig erfolgte, habe ich unter der Voraussetzung, dass dies nur bis zum na È chsten Verbandstag sein wu È rde, dem Ersuchen zugestimmt. Noch am gleichen Tag habe ich alle Landesgruppenobma Ènner davon schriftlich in Kenntnis gesetzt. Das Dienstverha Èltnis mit Frau Gerlinde Poeckh wurde einvernehmlich gelo È st; Frau Poeckh trat ihren Dienst im Verbandssekretariat am 1. Juni 1997, also vor fast 9 Jahren an. In dieser Zeit gab es groûe Vera Ènderungen im Verband und in der Zollwache, der Mitgliederstand hat sich fast um die Ha Èlfte verringert. Wir wu È nschen auf diesem Wege Frau Poeckh alles Gute fu Èr die Zukunft und danken ihr fu È r die geleistete Arbeit zum Wohle des Verbandes der ZollwacheÈ sterreichs. An ihre Stelle trat mit beamten O Mehrheitsbeschluss im Vorstand Frau Brigitta Martinek; welche an zwei Tagen, Dienstag von 9 bis 13 Uhr und Mittwoch von 9 bis 12.30 Uhr das Sekretariat fu È hren wird. Die BundesleiDie Zollwacht / Fru È hjahr 2006

tung ist aber rund um die Uhr erreichbar, und zwar telefonisch unter (01)71106 3625, ausgestattet mit Anrufbeantworter und FAX unter (01)71106 3624. Auch das sollte einmal gesagt werden, unser unermu È dlicher Obmann der Pensionisten, ADir. i.R. Franz Haider ist fast ta Èglich vormittags im Bu È ro anwesend. So viel gebe es zu sagen, doch muss ich immer wieder das leidige Thema ,,Mitgliedsbeitrag`` in die Schlagzeilen bringen. Es tut mir immer wieder in tiefster Seele weh, wenn alte Freunde, mit denen man gute und schlechte Zeiten im Laufe des Dienstlebens verbracht hat, dem Verband mitteilen, dass sie, ,,da es ja keine Zollwache mehr gibt (oder so a Èhnlich) aus dem Verband austreten``. Noch mehr tut es aber weh, wenn sich die gleichen still und heimlich durch einfaches Nichtbezahlen des Mitgliedsbeitrages È berlegt es aus dem Verband verabschieden. U Euch bitte noch einmal, vielleicht ko È nnt Ihr die 16,00 EURO doch noch aufbringen. Fu È nfzig Jahre sind vergangen, als plo È tzlich an der ,,toten`` Grenze zu Ungarn russische Panzer auftauchten und tausende von Flu È chtlingen È u È ber die Grenze nach Osterreich kamen. Die Zollwachebeamten waren es, die, an vorderster Front stehend, als erste mit der Gefahr und dem Flu È chtlingselend konfrontiert waren. Ein ganz besonderes Lob aber gebu È hrt auch den Zo È llnerfrauen, welche unermu È dlich die erscho È pften und zum Teil verletzten Flu È chtlinge erstversorgten, Kindern das Notwendigsten gaben und oftmals Frauen mit Sa Èuglingen im Arm zumindest kurzzeitig einen Raum ihrer Wohnung u Èberlassen haben. Eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse finden Sie in der Rubrik ,,Seinerzeit``. Erwa Èhnen mo È chte ich auch die Sonderausstellung ,,Vom Traum zum Trauma`` im Landesmuseum Burgenland in Eisenstadt. Die Ausstellung ist vom 19. Mai bis 1. Oktober 2006 zuga Ènglich. Die Besucher finden dort auch einige interessante Schaustu È cke aus dem Zollmuseum Wien, die Zollwache betreffend. Und so wu Ènsche ich Ihnen einen scho È nen Sommer und einen erholsamen Urlaub.

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Aus dem Verband: In unserer letzten Ausgabe berichteten wir u È ber die

ECKPUNKTE DER DIENSTRECHTSNOVELLE 2005 und speziell u È ber den

,,Besonderen Sterbekostenbeitrag". Dieser besondere Sterbekostenbeitrag nach § 42 des Pensionsgesetzes ist eine Leistung des Dienstgebers (Bundesministerium fu È r Finanzen) und hat nichts mit der Todfallsunterstu Ètzung des Verbandes der Zollwachebeamten zu tun. Dieser Bericht hat anscheinend einige unserer Leser, wie die Anrufe im Sekretariat zeigen, verunsichert. Wir mo È chten daher an dieser Stelle noch einmal die Bestimmungen, wann und in welcher Ho È he die Todfallsunterstu È tzung des Verbandes (beschlossen am letzten Verbandstag im Jahre 2004) geleistet wird, bringen: Einheitliche Todfallsunterstu È tzung in der Ho È he von EUR 200 und Kranzbeistellung. Auszahlung aber nur an die Hinterbliebenen von Mitgliedern, welche mindestens 20 Jahre Mitglied

des Verbandes waren und ihren Mitgliedsbeitrag pu È nktlich entrichtet haben.

Wir begru È ûen als neue Mitglieder: In der Landesgruppe Ka È rnten: Herrn PALLE Leopold, Herrn PRETTERBAUER Werner, Herrn Mag. ZAGORSKI Karl, Herrn KULTERER Richard, Herrn VERHOUNIG August, Herrn KAPONIG Alexander, Herrn HOFFMANN Rudolf, Herrn SCHMALZ Thomas, Herrn KRIERER Albert In der Landesgruppe Niedero È sterreich: Herrn GRESSL Christian, Frau POUR GHASSEMI Liselotte In der Landesgruppe Wien: Herrn Hauptinspektor der Luxemburgischen Zolldirektion Henri NIMAX In der Landesgruppe Steiermark: Herrn KLAMPFER Helmut

Aus unseren Landesgruppen . . . Landesgruppe Wien: Weihnachtsfeier 2005 Am 11. Dezember 2005 fand die traditionelle Weihnachtsfeier der Pensionistengruppe fu Èr Wien, Niedero È sterreich und Burgenland im Gasthaus Fischer in 1220 Wien-Donaustadt statt. Der Obmann, ADir. i.R. Franz Haider begru Èûte die zahlreich erschienenen Mitglieder und Freunde des È sterreichs und Verbandes der Zollwachebeamten O u È berbrachte auch die Gru Èûe und Wu È nsche des erkrankten Bundesvorsitzenden ChefInsp. i.R. Herbert Venus. Weiters begru È ûte er die Vorstandsmitglieder Oberst i.R. Hampl, Amtsdirektor i.R. RegRat Hrdlicka und die Chefinspektoren i.R. Bernhart und Martinek. Weiters konnte er den Sektionschef i.R. Dr. Gratschmayer und die Gattin des verstorbenen Bundesvorsitzenden, Frau Anna Herzog begru Èûen. Die im Jahre 2005 verstorbenen Verbandsmitglieder wurden in einer Gedenkminute gewu È rdigt; es waren dies in Wien 21, in Niedero È sterreich 12 und im Burgenland 3 Mitglieder. Anschlieûend gab Oberst i.R. Hampl einen kurzen È berblick u U È ber den derzeitigen Stand des Verbands-

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geschehens. Er dankte auch besonders ADir. i.R. Haider und ChefInsp. i.R. Bernhart fu È r die geleistete Arbeit und brachte der Hoffnung Ausdruck, dass diese noch lange zum Wohle des Verbandes ta Ètig sein mo È gen. Der Obmann der Landesgruppe Wien, ChefInsp. i.R. Martinek u È berreichte einigen Verbandsmitgliedern die Ehrenurkunde anla Èsslich ihrer 40- und 50-ja Èhrigen Mitgliedschaft. Alle anwesenden Damen erhielten vom Obmann der Pensionistengruppe eine Bonbonniere. Zum Abschluss betonte Haider, dass er im Verband der ZollwachebeamÈ sterreichs eine Interessensgruppe sieht, welten O che nicht aufho È ren soll, die Kameradschaft und Tradition zu bewahren. Er entbot allen ein frohes Weihnachtsfest sowie viel Gesundheit und Freude fu Èr das Neue Jahr 2006. Diese Wu Ènsche sollen auch all jene erreichen, die nicht an der Feier teilnehmen konnten. Kollege ChefInsp. i.R. Holzmayer sorgte mit seinem Akkordeon fu È r die musikalische Umrahmung. Beim Klang der Weihnachtslieder und bei einigen kurzen Vortra Ègen von AbtInsp. i.R. Weiss wurde bis in den fru È hen Abend gefeiert. Die Zollwacht / Fru È hjahr 2006

Landesgruppe Burgenland: Der Landesgruppenobmann Johann Hupfer teilt mit:

des

Burgenlandes

Treffen im Arkadenhof Josef Mandl in Rechnitz im Weingebirge Neubau Wann: Mittwoch, dem 31. Mai 2006 um 14.00 Uhr. Treffen im Cafe Gu È nther Neubauer, Parkhotel in Bad Sauerbrunn, Postgasse 2 Wann: Mittwoch, dem 13. Juni 2006 um 14.00 Uhr. Bitte die Teilnahme unbedingt Hans Hupfer bekannt geben: Telefon 02174 / 3485 Anmeldeschluss fu Èr Rechnitz: 27. Mai 2006 Anmeldeschluss fu Èr Bad Sauerbrunn: 10. Juni 2006 Zu beiden Veranstaltungen sind Verbandsmitglieder, ehemalige Zollwachbeamte, Pensionisten der Zollwache und deren Begleitung, sowie Freunde und Bekannte eingeladen. AbtInsp. Josef Stifter la Èdt ein zum

Mattha È usblutspenden am 27. August 2006 von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr, in 7441 Salmannsdorf / Burgenland

Blutspender-Bus beim Mattha Èusbildstock der Zollwache.

Landesgruppe Niedero È sterreich: Bedauerlicherweise hat der Landesgruppenobmann des Verbandes der Zollwachebeamten fu È r Niedero È sterreich, Gu È nther Lemke aus gesundheitlichen Gru È nden seine Funktion zuru È ckgelegt. Der Vorstand des Verbandes spricht Gu È nther Lemke fu È r die geleistete Arbeit in der Landesgruppe Dank und Anerkennung aus. Die Landesgruppe ist nun gefordert, einen neuen Landesgruppenobmann zu bestellen.

Landesgruppe Vorarlberg: Angebot des ,,Sportklub Zollwache Vorarlberg`` in 6800 Feldkirch, Reichsstraûe 151: Obmann Bertl Maurer bietet allen Verbandsmitgliedern und Exekutivbeamten einen Aufenthalt in den vierzehn vom Sportklub Zollwache betreuten Hu È tten in Vorarlberg an. Anfragen und Reservierungen direkt u Èber den Obmann Bertl Maurer, Tel: 0664 352 58 44 bzw. E-Mail: [email protected]

Geehrte o È sterreichische Freunde, erlauben Sie mir als Pra Èsident des Zollverbandes der Republik Tschechien alle Mitglieder des Verbandes der ZollwacheÈ sterreichs beamten O und alle Leser der Zeitschrift ,,Die Zollwacht`` auf diesem Wege zu begru È ûen. Unsere Zusammenarbeit begann im Jahre 1998: Der wiedererstandene Zollverband der Tschechische Republik war damals auf einer Sonderfahrt ± einem Ausflug nach Budapest und Wien ± um die Geschichte und die Organisation a Èhnlicher Zollverba Ènde kennen zu lernen. In Wien begleitete uns Herr Ferdinand Hampl und unterstu È tzte uns sehr mit seinem fundierten Wissen. Wir waren sehr begeistert von seinen Erkla Èrungen wie auch von der zollgeschichtlichen Sammlung im Museum in der daDie Zollwacht / Fru È hjahr 2006

maligen Bundes-Zoll- und Zollwachschule, der jetzigen Finanzakademie in Wien. Das war der Beginn unserer so positiven Zusammenarbeit. Ein Jahr darauf war diese Zusammenarbeit schon so vertieft, dass auf dem Zollball in Jiloviste die Big Band der o È sterreichischen Zollwachmusik Wien mit groûem Erfolg und zur Freude der Besucher spielte. Die Zusammenarbeit entwickelte sich weiter, neue Freundschaften mit Landesgruppen des Verbandes der ZollÈ sterreichs wurden geknu wachebeamten O È pft; zum Beispiel mit der Radfahrgruppe des Tiroler Verbandes unter der Leitung von Fritz Kapfinger, welche regelma Èûig an den Radrennen, welche von der Tschechischen Zollverwaltung und dem Zollverband veranstaltet werden, teilnahmen. Unsere Repra Èsentanten besuchten regelma Èûig die Fru È hlingskonzerte, die das groûe Orchester der Zollwachmusik Wien gab. An den Ba Èllen beider Zollverwaltungen besuchten sich Delegationen der jeweiligen Sta Èndevereine.

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Auch eine Delegation des Zollwacheverbandes aus Vorarlberg besuchte uns; sie hat durch den Generaldirektor der tschechischen Zollverwaltung, Herrn Zdenek Richtr herzliche Aufnahme gefunden. Auf Grund unserer Kontakte hatte eine groûe Anzahl unserer Mitglieder und ihre Familien die Mo È glichkeit, im Zoll-Ferienhaus Brand in Vorarlberg, das vom dortigen Verein in Zusammenarbeit mit dem Zollwacheverband Vorarlberg betrieben wird, scho È ne Urlaubstage zu erleben. Dies wa Ère ohne unsere Zusammenarbeit nur sehr schwer mo È glich gewesen. Gestatten Sie mir, mich mit diesen Zeilen bei allen o È sterreichischen Freunden mit denen wir Kontakt haben zu bedanken, insbesondere dafu È r, dass wir auf diese Weise an unsere gemeinsame Geschichte anknu È pfen konnten. Ich kann hier nicht die Namen aller Freunde nennen, doch aber jene, welche sich um unsere Freundschaft die meisten Verdienste erworben haben.

Neben Herrn Ferdinand Hampl mo È chte ich mich auch bei Herrn Hans-Peter Nigmann bedanken. Er hat einen groûen Anteil an der Entwicklung unserer Zusammenarbeit und dank des Aufenthaltes in Brand erinnern sich viele unserer Kollegen an ihn. Groûer Dank gebu È hrt auch Herrn Heinrich Groll, der mit Herrn Ferdinand Hampl am Anfang unserer Kontakte stand; weiters allen Musikern der Big Band der Wiener Zollwachemusik unter der Leitung von Leopold Wilfinger, weiters den Herren Leopold Muck, Gustav Martinek und unza Èhligen weiteren Kollegen. Vielen Dank meine Damen und Herren fu È r Ihre Sympathie und Freundschaft. Wir freuen uns schon auf weitere Mo È glichkeiten der Zusammenarbeit, auch wenn nach dem Beitritt unserer La Ènder in die EU unser Beruf einen weniger guten Klang hat. Wir glauben aber, dass dieser Umstand unserer wunderbaren Zusammenarbeit nicht entgegensteht. Alles Gute, Vaclav Adam

Fu È r die Zusammenarbeit mit der tschechischen Zollverwaltung besonders gewu È rdigt Im Rahmen des 8. Zollballes des tschechischen Zollverbandes am 28. Ja Ènner 2006 wurden die MitÈ sterrglieder der O reichischen Finanzmusik, Kapellmeister Leopold Wilfinger (Zollamt Krems) und HeinFachoberinspektor Heinrich rich Groll (Zollamt Groll Wien) fu È r ihre ,,vorbildliche Zusammenarbeit mit der tschechischen Zollverwaltung`` besonders geehrt. Der tschechische Zoll-Generaldirektor Mag. Zdenek Richtr und der Pra Èsident des tschechischen Zollverbandes Vaclav Adam von der Zoll-

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Fachoberinspektor Friedrich Wilfinger

schule JõÂlovisÏte Ï bei Prag haben die Ehrung in u È beraus feierlichem Rahmen perso È nlich vorgenommen. Heinrich Groll wurde die Ehrenmedaille in Gold u È berreicht; Leopold Wilfinger wurde mit Silber ausgezeichnet.

Ebenfalls Auszeichnungen erhielten der Landesgruppenobmann des Verband der Zollwachebeamten aus Vorarlberg, Hans-Peter Nigmann und von der deutschen Zollverwaltung Herr Gu Ènter Ziesche. Die Zollwacht / Fru È hjahr 2006

Die Zollwache als Geburtshelfer des Grenzschutzes Ein Bericht von RegRat Hubert Buder, Brigadier a.D. Im Gedenkjahr 2005 hatte nicht nur die RepuÈ sterreichisblik, sondern vor allem auch das O sche Bundesheer Grund zum feiern. Ho È hepunkt war unbestritten die beeindruckende Truppenparade am Ring.

terne Offiziere der Zollwache aller Finanzlandesdirektionen, zumeist im Range eines Oberleutnants. Das Schwergewicht der Ausbildung lag in der praktischen Handhabung des Truppendienstes auf der Zugs- und Kompanieebene.

Weitestgehend unbekannt hingegen ist, dass zur Erfolgsgeschichte ,,50 Jahre Bundesheer ± È sterreich`` das Finanz50 Jahre Sicherheit fu Èr O ressort und speziell die Zollwache einen wesentlichen Beitrag geleistet hat.

Die Kursteilnehmer wurden als Zugs- und stellvertretende Kompaniekommandanten eingeteilt, auch bei Nachtu Èbungen und auûerhalb der Garnison. Sie wurden einmal wo È chentlich zu einem Planspiel bzw. einer Gela Èndebesprechung unter Leitung des Kurskommandanten herangezogen.

Ich mo È chte daher unsere gescha Ètzten Leserinnen und Leser durch Zitierung eines Auszuges des hochinteressanten Beitrages von Herrn Mag. Mario Strigl ± ,,Grenzschutztruppe des È sterreichischen Bundesheeres`` (Sonderband O ,,50 Jahre Bundesheer`` ± ISBN 3-902455-0309 Graf & Wis, Wien) ± u È ber die hervorragende Aufbauleistung der Zollwache informieren:

Die Zollwache als Kader Als Kader (zur Formierung des Grenzschutzes ± Anmerkung des Verfassers) war das in Zugsund Kompaniekommandantenkursen geschulte Personal der Zollwache vorgesehen, da noch keine Reserveoffiziere zur Verfu Ègung standen. Die Zusammenarbeit mit der Zollwache war fu Èr das Bundesheer nichts Neues, hatte doch das Bundesheer 1956 durch mehr als zwei Monate hindurch bei der versta Èrkten Grenzu È berwachung gegenu È ber Ungarn Assistenz gefeistet, und dabei seine Soldaten ohne alle Kompetenzbedenken der Zollwache unterstellt. Auch fu È r den Fall, dass es im Sommer 1958 zu einer Auseinandersetzung wegen Berlin gekommen wa Ère, hatte das BMLV eine Versta Èrkung der Zollwache durch Soldaten zur Errichtung eines bewaffneten Neutralita Ètsschutzes in den unmittelbaren Grenzra Èumen vorbereitet. Die Ausbildung von Angeho È rigen der Zollwache fand in Grenzschutzkursen bei Feldja Ègerbataillonen statt, die in der Regel acht bis zwo È lf Wochen dauerten. Ausgewa Èhlt dafu È r wurden subalDie Zollwacht / Fru È hjahr 2006

Die Kursteilnehmer wurden mit Kampfanzu È gen und der beno È tigten Ausru Èstung durch die jeweiligen Truppenko È rper ausgestattet, hatten aber beim Unterricht, den Mahlzeiten (die beim Offizierskorps einzunehmen waren) und auûerhalb der Dienststunden die Uniform der Zollwache zu tragen. Disziplinarangelegenheiten der Kursteilnehmer wurden durch die vorgesetzten Zollwachdienststellen wahrgenommen. Die Kurskommandanten hatten bei Kursende eine schriftliche Beurteilung zu verfassen und gemeinsam mit einem Erfahrungsbericht dem BMLV zu u È bermitteln. Mit Mitte Juni 1960 waren insgesamt 63 Zugs- und 18 Kompaniekommandanten ausgebildet worden. Die absolvierten Kurse galten fu È r die Zollwachebeamten als Waffenu È bungen und Voraussetzung zur Ernennung zum Leutnant der Reserve. Zwischen 1962 und 1963 wurden insgesamt 32 Zollwachebeamte, vornehmlich aus dem Mu È hlviertel und dem Burgenland, zu Reserveoffizieren ernannt. Fu È r viele Jahre waren neben den spa Èter hinzugekommenen ,,neuen`` Reserveoffizieren die Kollegen der Zollwache der ,,harte Kern`` des Grenzschutzes. Stellvertretend darf der vielen bekannte und vom Autor stets als ,,Zweifachoberst`` bezeichnete Zollwachoberst und Oberst der Reserve Emil Pohl genannt werden.

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Auf den Spuren unseres Schutzpatrons Ein Bericht von AbtInsp. i.R. Hans Hupfer Seine Gebeine ruhen in der Krypta des Doms von Salerno. Die dortige Bevo È lkerung begeht È bertragung sein Fest am 6. Mai, dem Tag der U der Reliquien. Sein Grab ist das Ziel vieler Pilgerzu È ge. Die Geschichte seiner Berufung und seines Martyriums hat der Ku È nstler Caravaggio in einem groûartigen Gema Èldezyklus festgehalten, der sich in einer Seitenkapelle der Kirche St. Luigi dei Francesi in Rom befindet. Auf den Kanzeln vieler Kirchen sind die vier Evangelisten Johannes, Markus, Lukas und eben Mattha Èus zu finden. Dort selbst wird Mattha Èus in der oben erwa Èhnten Beschreibung dargestellt. Ein Bildstock der Zollwache ist ein ausgewiesenes Kulturdenkmal in Salmansdorf im Burgenland. Allja Èhrlich im September wird eine Feierstunde zu Ehren unseres Schutzpatrons abgehalten.

Sinnbild des hl. Apostels und Evangelisten Mattha Èus ist der Engel oder vielmehr ein Mensch mit Flu È geln. Dargestellt wird er mit Buch, Schwert, Hellebarde, Lanze, Beutel oder Zahlbrett als Zeichen seines ehemaligen Berufes. Er ist Patron der Finanz-, Steuer-, Zoll- und Zollwachebeamten, der Wechsler und Buchhalter (Ernennung 1955 durch Papst Pius XII.). In Karphanaum war er Zo È llner mit Namen Leva È, spa Èter nannte er sich Mattha Èus, das heiût ,,Gottesgeschenk``.

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Zwischen Passau und Deggendorf liegt die Basilika Osterhofen ± Altenmarkt. Dem beru È hmten Baumeister Johann Michael Fischer und den Bru È dern Asam gelang es, einen ,,modernen`` Neubau zu erstellen. Sie schufen ein einmaliges Werk barocker Kirchenbaukunst. Cosmas Damian Asam ist der Scho È pfer sa Èmtlicher achtzehn Deckenfresken in der Kirche. Im ru È ckwa Èrtigen Kirchenteil ist in einer Kuppel das Selbstportra Èt des Ku È nstlers nach dem biblischen Gleichnis vom Pharisa Èer und Zo È llner (Bild) zu sehen. Es ist ergreifend, wenn man als Zollwachbeamter immer wieder auf die Spuren unseres Schutzpatrons sto È ût.

Die Zollwacht / Fru È hjahr 2006

Aus dem Dienstleben . . . È sterreichische Zollwache gearbeitet hat, mo Anmerkung der Redaktion: Wie erfolgreich die O È ge dieser Artikel aus dem Jahre 1997, welcher damals in unserer Verbandszeitschrift unter dem Titel ,,Die Seite des Generalinspektors`` erschien, veranschaulichen. Doch der Schlusssatz hat sich nicht bewahrheitet, andere wollten es eben doch anders:

È sterreichische Zollwa,,Guten Abend! O che! Bitte o È ffnen Sie ihren Kofferraum.`` Die Stimme des Einsatzgruppenfu È hrers der Mobilen È berwachungsgruppe Gmu U È nd klingt bestimmt. Der Lenker des Personenwagens mit deutschem Kennzeichen fingert Fu Èhrerschein und Kraftfahrzeugschein hervor. Dann o È ffnet er die Heckklappe. Der È berwachungsgruppenfu U Èhrer leuchtet mit seiner Lampe in die Ecken. Noch ein Blick unter die Reserveradabdeckung, da werden die ersten Zigaretten sichtbar, die der Deutsche in seinem Auto versteckt hatte. Fu È nftausendvierhundert Stu È ck ,,Glimmsta Èngel`` finden sich in verschiedenen Verstecken im ganzen Auto. Dies ist keine Nacht, die man gerne drauûen verÈ berwachungsgruppenfu bringt. Hilft nichts, der U È hrer kennt kein Pardon. Er ist Leiter des Einsatzes an der Westautobahn Wien ± Salzburg. Die zwei Mann, die ihn begleiten, kontrollieren ebenfalls im vermeintlich sicheren Hinterland, um Schmuggler, die sich dort schon sicher fu È hlen, aufzuspu È ren und der gerechten Strafe zuzufu È hren. Die Zo È llner aus Gmu Ènd und Wien sind Tag und Nacht und zu jeder Jahreszeit auf dieser Strecke unterwegs. Die Westautobahn ist eine wichtige Ost-West-Tangente, u È ber die unverzollte Zigaretten, Waffen, Suchtgift etc. transportiert werÈ berwachungsgruppenfu den, erkla Èrt der U Èhrer. Die Grenzen sind aufgrund der Personalreduktionen durchla Èssiger geworden und die Schmuggler daueraktiv. Seit dem Wegfall des Eisernen Vorhanges ka Èmpft die Zollwache gegen die illegale Zigaretteneinfuhr, besonders aus Tschechien und Ungarn. Auf eine Milliarde Schilling beziffert der Finanzminister die Steuerverluste, die der Zigarettenschmuggel ja Èhrlich verursacht. Die ATWAG ihrerseits scha Ètzt auf fu È nf Milliarden Schilling Steuerausfall, wenn nicht mehr, denn die Dunkelziffer du Èrfte hoch sein. Was kaum ein PKW-Lenker weiû ± die Lastwagenfahrer haben es la Èngst ,,geschnallt``, die Zollwache hat weitergehende Befugnisse als die Sicherheitsorgane. So du È rfen Zo È llner auch ohne Anfangsverdacht Kofferra Èume durchsuchen, Autos ,,filzen`` und sogar zerlegen. Aus den Gesichtern der Beamten steigt der Atem sichtbar in die Dunkelheit. Es ist kalt und feucht in dieser klaren Nacht. Ein Sicherungsposten mit dem AUG-POLICE und kugelsicherer Weste hat die Kontrollstelle fest im Blick. Aus gutem Grund: ku È rzlich u È berraschten die Zollwachebeamten einen Ruma Ènen mit 24 kg Rauschgift auf der Su È dautoDie Zollwacht / Fru È hjahr 2006

È berwachungsgruppe Andau hatte bahn. Die Mobile U zugeschlagen und der Verbrecher hatte ungeniert nach seiner Festnahme kundgetan, ha Ètte er eine Waffe besessen, er ha Ètte die Zollwachebeamten u È ber den Haufen geknallt. Einbrecher, Waffenschieber und sonstige Strolche sind nur Nebenprodukte È berwachungsgruppenfu sagt der U È hrer, die der Polizei u Èbergeben werden. Hauptziel ist der Kampf gegen den Waffenschmuggel, den Suchtgiftschmuggel und den Zigarettenschmuggel. Ein Opel Caravan mit ungarischem Kennzeichen rollt zur Kontrollstelle. Drinnen drei verblu È ffte Ungarn, die auf dem Weg nach Tirol sind. Als die Zollwachebeamten mit Lampen den Kofferraum ausleuchten, wird das Trio unsicher. Den Anlass fu È r die sichtbare Nervosita Èt entdecken die Zollwachebeamten der È berwachungsgruppe Ko Mobilen U È ssen unter Decken und Sitzba Ènken und teilweise am Ko È rper unter der Kleidung: jede Menge Armbanduhren, Zielfernrohre, Teleskopfernrohre, Kameras, Ferngla Èser, Briefmarkenalben, Kristallglaswaren sowie zahlreiche Ikonen. Es handelt sich um sogenannte Mobile Ha Èndler, die die Waren unverzollt in das Zollgebiet der EU eingebracht haben. Der Tatbestand des Schmuggels liegt offen auf der Hand, wegen Gefahr im Verzug erfolgte die Beschlagnahme und die Aufnahme der Tatbeschreibung sowie zur Sicherung der Abgaben werden Geldbetra Ège eingezogen. Tja, dumm gelaufen die ganze Sache? Ganz und gar nicht. Die Aufmerksamkeit der Zollwachebeamten hat gro È ûeren Schaden verhindert, und es wird zu untersuchen sein, ob es sich dabei nicht teilweise um Diebsgut handelt. Der Fall wird an zwei Herren in Zivil u È bergeben, die in einem unscheinbaren Fahrzeug anrollen. Zollfahndung sagt er, die ku È mmern sich darum und werden den Fall zu Ende fu È hren. Szenenwechsel: 5. April 1997. Zwei Polinnen mit einem Begleiter kommen als Touristen getarnt zum Zollamt Drasenhofen. Sie wollen von Tschechien È sterreich einreisen. Die Zollwachebeamten nach O sind auf der Hut, scho È pfen Verdacht und kontrollieren den Kleinbus etwas genauer und siehe da, in mehreren Verstecken verteilt finden sie 15 russische wertvolle Holzikonen sowie zahlreiche Fotoapparate und Feldstecher. Das Trio wurde sofort festgenommen, ein Experte wird den Wert der Kunstgegensta Ènde scha Ètzen. Der zum Wohnwagen umgebaute Kleinbus wird beschlagnahmt, das Verstecken von Schmuggelgut in Seitenverkleidungen kommt eben teuer.

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Ein paar Na Èchte spa Èter, die traditionelle Schmuggelnacht von Sonntag auf Montag, wiederum in Drasenhofen. Ein tschechisches Geschwisterpaar wird na Èher unter die Lupe genommen, 913 Schmuckstu È cke aus Gold im Wert von hunderttausenden Schilling kommen zum Vorschein. Der tu È chtige Beamte bleibt vorerst ungenannt, der Erfolg fu È r die ReÈ sterreich und die Europa publik O Èische Wirtschaftsgemeinschaft liegt auf der Hand. 29. Ma Èrz 1997, ein kalter Morgen, Uhrzeit 05.55 Uhr. Ort des Geschehens, der Zug von Villach Richtung Tarvis. Zwei wohlbekannte Zollwachebeamte, Rudolf Druml mit seinem Suchtgifthund und Abteilungsinspektor Heinz Themessl von der Mobilen È berwachungsgruppe Arnoldstein, rollen den Zug U von vorne nach hinten auf. Eine vierundzwanzigja Èhrige Kolumbianerin weist sich mit einem neuen Reisepass aus. Die Reisebewegung Bogota ± Amsterdam ± Salzburg erregt die Aufmerksamkeit der beiden Beamten. Der Hund beginnt unruhig zu werden, er scheint etwas entdeckt zu haben und tatsa Èchlich, in der Handtasche der Kolumbianerin finden sich 61 mit Kokain gefu È llte Kondome, ihre Untersuchung im Krankenhaus erweist sich ebenfalls als richtige Vermutung, 19 Kondome hat die Schmugglerin noch im Ko È rper. Ein ganz anderes Thema: Am 20. Ma Èrz kommen zwei Mitarbeiter der Firma Brockhoff aus der BRD hilfesuchend zum Abfertigungsgruppenfu È hrer beim Zollamt Karawankentunnel, Bezirksinspektor Kristof. Sie erza Èhlen ihm eine eigenartige Geschichte. Sie seien von einer Baustelle rasch weggerufen worden und mit einem Carnet ATA nach Slowenien gefahren. Die im Carnet ATA angefu Èhrten Gegensta Ènde seien nicht vollsta Èndig gewesen, man habe einige Stu È cke an der Baustelle in Deutschland vergessen, nun la Èsst sie der slowenische Zo È llner nicht mehr ausreisen. Auch die Bereitschaft in Slowenien Zoll zu bezahlen, nu È tzt nichts. Die Slowenen sagen ein klares und endgu È ltiges Nein, keine Ausreise aus Slowenien. Bezirksinspektor Kristof hat eine Idee. Er macht den Vorschlag, die fehlenden Werkzeuge einem in der Na Èhe des Betriebes der Firma Brockhoff gelegenen deutschem Zollamt vorzufu È hren. Dies wurde veranlasst. Ein Mitarbeiter der Firma Brockhoff fuhr mit dem Werkzeug zum Zollamt Meschede. Das Zollamt stellte eine Besta Ètigung aus und faxt es zum Karawankentunnel. Bezirksinspektor Kristof geht mit der Besta Ètigung zum slowenischen Zoll und erreicht fu Èr die beiden Deutschen die anstandslose Ausreise aus Slowenien. Der Brief der beiden Deutschen an den Herrn Bundesminister fu È r Finanzen schlieût mit den Worten ,,Meiner Meinung nach wa Ère es fu È r weitere Gescha Èdigte wie mich nur fo È rderlich, wenn Ihre Beamten den slowenischen Kollegen nur ein paar Stunden Nachhilfe in Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Zuvorkommenheit erteilen ko È nnten. Auf diesem Wege mo È chte ich mich nochmals recht herzlich fu Èr den

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Einsatz Ihrer Beho È rde, vor allem Ihres Bezirksinspektors Kristof, bedanken. Ich meine, auch diese Art von Unterstu È tzung und Hilfe, die man nicht so einfach als selbstversta Èndlich voraussetzen kann, verdient es, erwa Èhnt zu werden.`` Das kann man wohl sagen, ein Beispiel fu È r viele! Auch kleine Hilfeleistungen werden erkannt und mit einem Lob honoriert. Es ist der 29. Ja Ènner 1997, ein PKW-Lenker aus Klaffer im Mu È hlviertel mo È chte nach Bayern einreisen, die bayerische Grenzpolizei verweigert das, weil ein Ru È cklicht kaputt ist. Dieses ,,schwere Vergehen`` lieûe sich leicht beheben. Der Leiter des KP, Kollege Lauû, half mit einer Glu È hbirne aus seinem perso È nlichen Privatbestand aus und der Lenker konnte seine Reise in Richtung Bayern unbehelligt fortsetzen. Eine Kleinigkeit, aber positiv fu È r das Image der oft geschma Èhten o È ffentlich Bediensteten. È berwachungsgEin Blick nach Westen: Die Mobile U gruppe Bangs blickt auf ein arbeitsreiches Wochenende zuru È ck. Insgesamt 8 Suchtgiftaufgriffe von Freitag bis Sonntag, unter den eigenartigsten Vorzeichen. Im Reisezug von Feldkirch nach Innsbruck ein Suchtgiftaufgriff, und 345.000 Schweizer Franken Schwarzgeld. Spa Èter: Weitere zwei Personen mit Canabiskraut und Canabisharz waren gerade schriftlich angezeigt worden, als um 02.30 Uhr im Ortsgebiet von Feldkirch ein tu È rkischer Staatsangeho È riger gestellt wird, der nicht nur die Grenze illegal u È berschritten hat, sondern noch Haschisch und Extasy mit sich fu È hrt. Am Samstag weitere drei Aufgriffe mit Rauschgift und schlieûlich am Sonntag der Hilferuf einer a Èlteren Frau auf dem Friedhof in Feldkirch. Dunkle Gestalten seien dort, sie traue sich nicht hinein. Ihre Angst war begru È ndet, ein Heroinsu È chtiger hatte sich am Friedhof eine Spritze gesetzt. Zwei weitere wurden mit Rauschgift angetroffen und festgenommen. Ortswechsel: Gegen Mitternacht tritt die Mobile È berwachungsgruppe Rainbach zum Dienst an. EiU ner nimmt noch einen Schluck heiûen Tee, die anderen beiden schwingen die Kelle und kontrollieren. Immer seltener kommen die Autos aus Richtung Wullowitz aus dunkler Anonymita Èt unter die Scheinwerfer der Zollwache. Die Anko È mmlinge tauchen in eine gespenstische Szenerie: tiefe Nacht, plo È tzlich È Flutlicht und Uniformen. Uberpru È ft werden alle, es sind wenig genug. Man sieht es den Leuten ja nicht an, wer ein Schmuggler ist, begru È ndet der Leiter der Zollwachabteilung Franz Schimpl seinen Kontrollrundumschlag. Sein Mitarbeiter erga Ènzt, viele sind sogar stolz darauf zu schmuggeln, es gilt als Kavaliersdelikt. Und er weiû auch, dass er mit seinen Kontrollen nur an der Spitze des Eisberges kratzt. Organisierte Groûtransporte na Èmlich sind nur schwer zu kriegen. Die schicken die Spa Èher mit Handys vor, die dann vor unseren Kontrollen warnen. Deshalb sind wir nur ganz kurz einmal dort ± einmal da ± mobil eben. Dann wird ein Volvo angehalten. Die Zo È llner schnuppern und schlagen zu. Die Zollwacht / Fru È hjahr 2006

Das Auto war in Tschechien billig repariert und neu lackiert worden, die Beamten hatten den richtigen ,,Riecher`` und erkannten die neue Lackierung am Geruch. Gleich darauf eine weitere PKW-Beschlagnahme, zur Sicherstellung der Eingangsabgaben fu Èr eine gro È ûere Menge von CD-ROM-Laufwerken. In Obero È sterreich tut sich in diesem Fru Èhjahr einiges. 20. Ja Ènner. Ein tu È rkischer LKW wird von der SEG Wels einer Routinekontrolle unterzogen, die Zollschnur ist durchtrennt, die anschlieûende Intensivkontrolle bringt 160 Stangen Zigaretten verschiedener Marken zu Tage. Wenige Tage spa Èter, der 1. Februar 1997, ein weiterer tu È rkischer LKW, wiederum die Sondereinsatzgruppe Wels. Wieder eine manipulierte Zollplombe, 150 Stangen Zigaretten werden der Zollwache geopfert. Dann der 29. Ja Ènner in Scha Èrding, 148 Stangen Zigaretten bei einem Schweden und am 6. Februar 119 Stangen bei einem ungarischen Staatsangeho È rigen. Scho È ne Erfolge È berwafu Èr die manchmal bela Èchelten Mobilen U chungsgruppen im Bereich der Binnengrenzen. È berwachungsgruppe Rain15. Februar. Die Mobile U bach schla Ègt in der Wohnung eines Bosniers in Linz zu und beschlagnahmt mehr als 30.000 Stu È ck Zigaretten. Weitere 20 Stangen werden bei einem ermit-

ORF.at

telten Tatbeteiligen ebenfalls gefunden, ein gro È ûerer Schmuggler- und Verteilerring wird vermutet. Zum Schluss: Die Zo È llner, deren Aufgaben von der Einfuhrkontrolle bis zum Kampf gegen den illegalen Handel mit radioaktiven Stoffen reichen, ko È nnen ihre Geschichte bis ins 3. Jahrhundert vor Christi zuru È ckverfolgen. In der Antike wurde, die Erhebung von Zo È llen und Steuern an gewerbliche Pa Èchter vergeben. Der Staat konnte mit festen ja Èhrlichen Einnahmen rechnen, wa Èhrend das Risiko von Steuerausfa Èllen durch Kriege oder konjunkturelle Schwankungen von den Pa Èchtern getragen wurde. Mit dem È bergang zum Berufsbeamtentum wurde die ZollU È sterreich von der staatlichen und Steuerpacht in O Finanzverwaltung, der k. u. k. Hofkammer, dem spa Èteren Finanzministerium abgelo È st. Dessen Aufgaben sind in § 2 Bundesministeriengesetz knapp zusammengefasst: ,,Zollwesen, einschlieûlich der Angelegenheiten des Dienstbetriebes der Zollwache, organisatorische Angelegenheiten der Abgaben(Zoll)verwaltung des Bundes``. Dieser Beruf mit einer mehr als zweitausendja Èhrigen Tradition bleibt Sache des Bundesministers fu È r Finanzen, auch wenn andere gerne anderes ha Ètten. Ihr Generalinspektor der Zollwache. Peter Zeller

Bericht vom 4. April 2006:

È sterreich-Schnitt ist fast jede fu Im O È nfte Zigarette illegal ins Land gekommen. Die Trafikanten klagen u È ber Umsatzeinbuûen von 480 Millionen Euro im Jahr.

Fast jede vierte Zigarette ist geschmuggelt

È sterreich-Schnitt ist fast jede fu Fast jede vierte Zigarette in Wien ist geschmuggelt. Im O Ènfte Zigarette illegal ins Land gekommen. Die Trafikanten klagen u È ber Umsatzeinbuûen von 480 Millionen Euro im Jahr.

Meiste Schmuggelzigaretten in Wien Die Wirtschaftskammer hat eine Studie zum Thema Zigarettenschmuggel pra Èsentiert: 23,4 Prozent betra Ègt der Anteil an geschmuggelten Rauchwaren in Wien. Im Burgenland betra Ègt der Anteil 23,1 Prozent, in Obero È sterreich 20,1, in Niedero È sterreich 17,8 Prozent. Am niedrigsten ist der Anteil an Schmuggelzigaretten in Salzburg mit 10,2 Prozent.

Zigaretten aus o È stlichen Nachbarstaaten

È sterreich gekauften Zigaretten stammen nach Angaben der Wirtschaftskammer Die meisten nicht in O aus Slowenien, Tschechien, der Ukraine und Ungarn. Im Zuge der Untersuchung wurden 18.538 Zigarettenpackungen aus 473 Gemeinden ausgewertet.

Zigarettenschmuggel als ,,Kavaliersdelikt``

È sterreich immer noch als Einer Umfrage der Wirtschaftskammer zufolge wird Zigarettenschmuggel in O Kavaliersdelikt gesehen: 81 Prozent der 2.000 befragten Raucher ko È nnen sich vorstellen, sich Zugang zu ,,billigeren`` Zigaretten zu verschaffen - mit Vorliebe in grenznahen Shops oder u Èber private Kana Èle. Den Trafikanten entgeht dadurch ein Umsatz von 480 Millionen Euro bzw. ein Verdienst von rund 62 Millionen Euro. Anmerkung der Redaktion: Machen Sie sich selbst daru Èber Ihre Gedanken!

Die Zollwacht / Fru È hjahr 2006

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Was wurde aus den Finanzlandesdirektionen? Viele unserer Mitglieder, vor allem unsere Pensionisten fragen immer wieder: ,,Warum gibt es eigentlich die Finanzlandesdirektionen nicht mehr`` und ,,Was ist aus den Finanzlandesdirektionen geworden``? Fritz Mannsberger vom Zollamt Flughafen Wien, Mitglied im Zentralausschuss, hat im folgenden kurzen Artikel versucht, diese Fragen zu beantworten.

Zoll und Finanz in Bewegung Bereits mit dem EU Beitritt im Jahre 1995 und auch mit der EU-Osterweiterung im Jahre 2004 hat der Zoll groûe Vera Ènderungen durchgemacht. Und jede dieser Vera Ènderungen wurde von massivem Personalabbau ± Ho È hepunkt war die Auflo È sung der Zollwache im Jahre 2004, ± einer Reduktion der Zolla Èmter und einer Vera Ènderung des Arbeitsanfalls gepra Ègt. Auch die Finanzlandesdirektionen und die Finanza Èmter waren von diesen Vera Ènderungen massiv betroffen. Urspru È nglich waren dem Bundesministerium fu È r Finanzen sieben Finanzlandesdirektionen nachgeordnet. Jeder einzelnen Finanzlandesdirektion waren in ihrem jeweiligen Zusta Èndigkeitsbereich Zoll- und Finanza Èmter zugeordnet. Im Abgaben- und Finanzstrafverfahren war die FLD (Finanzlandesdirektion) nach den Zoll- und Finanza Èmtern Berufungsbeho È rde zweiter Instanz. Und fu Èr alle Bediensteten der Zoll- und Finanza Èmter war die jeweilige FLD auch Dienstbeho È rde. Mit 1. Mai 2004 hat man eine neue Organisation eingenommen. An der Spitze steht das Bundesministerium fu È r Finanzen. Die Finanzlandesdirektionen hat man aufgelo È st. Die Zusta Èndigkeiten wurden in erster Linie an die Zollund Finanza Èmter u È bertragen. Diese sind nunmehr auch Dienstbeho È rde fu È r ihre Bediensteten. Anstelle der Finanzlandesdirektionen wurde eine, wie im Abgabenverwaltungsorganisationsgesetz bezeichnet, ,,besondere Organisationseinheit`` mit Verordnung eingerichtet. Das bedeutet, die ,,Steuer- und Zollkoordinationsstellen (SZK)`` wurden als Teil des Finanzministeriums fu Èr fu È nf Regionen an den sieben Standorten der seinerzeitigen Finanzlandesdirektionen errichtet.

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SZK

Standort(e)

Zusta Èndigkeitsbereich(e)

Region Wien

Wien

Wien

Region Ost

Wien

Niedero È sterreich, Burgenland

Region Mitte Linz, Salzburg Obero È sterreich, Salzburg Region Su Èd

Graz, Klagenfurt

Steiermark, Ka Èrnten

Region West

Innsbruck, Feldkirch

Tirol, Vorarlberg

Die Steuer und Zollkoordination u È bernimmt in den Regionen die Steuerung und Unterstu È tzung der einzelnen Finanz- und Zolla Èmter. Verantwortlich dafu È r ist das Regionalmanagement unter der Leitung des Regionalmanagers. Auf È bertragung der Dienstbeho Grund der U È rdenfunktion direkt an die Zoll- und Finanza Èmter wurden Personalleitungen in den Steuer- und Zollkoordinationsstellen eingerichtet. In der Personalleitung unter der Leitung des Personalmanagers soll eine gleichma Èûige Anwendung des Rechts in den Dienststellen sichergestellt werden. Auch in komplexen Rechtsangelegenheiten werden die Personalleitungen servicierend und unterstu È tzend ta Ètig. Ein neuer bundesweiter Fachbereich, der fu È r die fachliche Koordinierung und Unterstu È tzung der Dienststellen zusta Èndig ist, ist ebenfalls in den Steuer- und Zollkoordinationsstellen angesiedelt. Dieser ist ebenfalls dem BMF direkt unterstellt. Bereits seit dem 1. Ja Ènner 2003 ist das Rechtsmittelverfahren im Abgabenrecht und auf dem Gebiet des Finanzstrafrechts neu geregelt. Durch das Abgabenrechtsmittel-Reformgesetz wurde der Unabha È ngige Finanzsenat (UFS) gegru Èndet, der an die Stelle der bisherigen Rechtsmittelabteilungen der Finanzlandesdirektionen trat. Der Unabha Èngige Finanzsenat ist zusta Èndig fu È r Rechtsmittel im abgabenbeho È rdlichen Berufungsverfahren, im finanzstrafrechtlichen Rechtsmittelverfahren, im BeDie Zollwacht / Fru È hjahr 2006

schwerdeverfahren betreffend die Vollziehung des Zollrechts, der Verbrauchsteuern und des Altlastenbeitrages. Weiters obliegt dem Unabha Èngigen Finanzsenat die Entscheidung u È ber Devolutionsantra Ège. Der Unabha Èngige Finanzsenat ist eine unabha Èngige Verwaltungsbeho È rde. Die Mitglieder des Unabha Èngigen Finanzsenates sind in Ausu Èbung ihres Amtes an keine Weisungen gebunden. Die Standorte des UFS befinden sich bei den sieben Steuer- und Zollkoordinationsstellen. Ebenfalls mit 1. Mai 2004 wurden die 62 Zolla È mter zu 15 Zoll-Wirtschaftsra È umen zusammengefu Èhrt. Zusa Ètzlich trat die Wirtschaftsraum Finanza Èmter Verordnung in Kraft: Die bis dahin bundesweiten 80 Finanza È mter wurden zu 43 Wirtschaftsraum-Finanza È mter zusam-

mengefasst. Jeder Wirtschaftsraum bei der Steuerverwaltung hat 1 bis 5 Standorte, die sich an den seinerzeitigen Finanzamtsstandorten befinden. Im Zollbereich befinden sich die Auûenstellen der Wirtschaftsra Èume hauptsa Èchlich an den Orten der ehemaligen Zolla Èmter erster Klasse. Mit der vorliegenden Situation wurde mo È glicherweise noch nicht die endgu È ltige Zollstruktur erreicht. Vor kurzem wurde na Èmlich ein Bericht des BMF u Èber die Evaluierung (Bewertung) der Zollreform 2004 vero È ffentlicht. Darin wird als Maûnahme unter anderem eine weitere ,,Verdichtung`` der Zolla Èmter vorgeschlagen. Die Zeit der groûen Vera Ènderungen in der Finanz- und speziell in der Zollverwaltung scheint damit noch lange nicht vorbei.

Besuch des General-Zolldirektors der Tschechischen Republik im La È ndle Ein Bericht von ChefInsp. i.R. Hans-Peter Nigmann Auf Einladung der Landesgruppe Vorarlberg des È sterreichs Verbandes der Zollwachebeamten O È ) besuchte der General-Zolldirektor (VZwBO der Republik Tschechien, Herr Mag. Zdenek Richtr Ende des vergangenen Jahres Vorarlberg. Er und seine charmante Begleitung, Frau Mag. Jana Sima Âckova, Juristin in der Zollgeneraldirektion in Prag, verbrachten eine Woche in den Alpen im Hause des Unterstu È tzungsvereines der Finanzbediensteten Vorarlbergs in Brand (Ra Ètikon). Im Zuge dieses Besuches wurden die Ga Èste im Hause der ehemaligen Finanzlandesdirektion fu È r Vorarlberg durch Herrn Hofrat Mag. Franz Krug und dem Leiter des Bereiches Strafsachen des Zollamtes Feldkirch, Herrn Mag. Harald Zlimnig im Beisein des Obmannes der LandesÈ , ChefInsp. i.R. gruppe Vorarlberg des VZwBO Hans-Peter Nigmann willkommen geheiûen. Nach einem intensiven Gedankenaustausch, der die Zukunft der Zollverwaltung beider La ÈnDie Zollwacht / Fru È hjahr 2006

Mit dem Polizeiboot ,,auf hohem See``

der zum Thema hatte, wurden die Ga Èste aus Tschechien durch das Finanz- und Zollgeschichtliche Museum im Hause gefu È hrt. È Dem Landesgruppenobmann des VZwBO wurde seitens des Landes-Polizeikommandanten von Vorarlberg, Herrn Generalmajor Man-

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Der tschechische Generalzolldirektor an der Grenze zur Schweiz

fred Bliem die Mo È glichkeit geboten, mit den ÈGa Èsten im Rahmen einer durch die VZwBO Landesgruppe organisierten ,,Begehung`` der EU-Auûengrenze zur Schweiz und zu Liechtenstein auch eine Erkundung der Seegrenze auf dem Bodensee an Bord eines Polizeibootes vorzunehmen. Es war eine beeindruckende Fahrt, bei der durchaus auch Wehmut im Gedanken an den Verkauf des Bootes ,,Argus`` der Zollwache aufkam. Jedenfalls konnte den Ga Èsten, die durch Kollegen der Seepolizei, unter ihnen auch ehemalige Zollwachebeamte wie Kollege BezInsp. Walter Zimmermann hervorragend und in gewohnter Manier von den Gegebenheiten in Kenntnis gesetzt wurden, unvergessliche Eindru È cke vermittelt werden.

Walter Plankenstein wurde 100 Jahre alt Ein Bericht von Obstlt. i.R. Albrecht Beck Am 9. Ma Èrz 2006 wurde unser Mitglied, Zollfachinspektor i.R. Walter Plankenstein 100 Jahre alt. Aus diesem Anlass stattete der Obmann der Pensionistengruppe des Verbandes, Obstlt. i.R. Albrecht Beck dem Jubilar einen Besuch ab. Zur Gratulation fanden sich È ffentauch Funktiona Ère der Gewerkschaft ,,O licher Dienst`` ein. Walter Plankenstein verbrachte seine Jugend in Bregenz; die herrschende Arbeitslosigkeit bewog ihn im Jahre 1927 zum Eintritt in das o È sterreichische Bundesheer. Im Zweiten Weltkrieg wurde er im hohen Norden eingesetzt. Bereits 1945 heimgekehrt, meldete er sich zum Zollwachdienst und wurde bei verschiedenen Dienststellen im Montafon verwendet. Im Jahre 1967 kam er zum Zollamt Bregenz, wo er dann in den Zollfachdienst u È bergeleitet wurde. Einige Jahre nach seiner Versetzung in den Ruhestand zog er als Witwer zu seiner Tochter nach Schruns. Schon am 1. Ja Ènner 1954 trat Walter Plankenstein dem Verband der Zollwachebeamten bei

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Der Jubilar im Kreise der Gratulanten

und ist somit nicht nur das an Lebensjahren a Èlteste Mitglied, sondern auch einer, der schon bald nach Entstehen der Landesgruppe Vorarlberg sich als treues Mitglied dem Verbande anschloss. Die Redaktion und der Vorstand des Verbandes È sterreichs schlieût der Zollwachebeamten O sich den Glu È ckwu È nschen an unser a Èltestes und treues Mitglied Walter Plankenstein an. Die Zollwacht / Fru È hjahr 2006

Fachkurstreffen des 59/1er Lehrganges Ein Bericht von Fritz Kap®nger Bereits zum 9. Mal trafen sich die Kollegen des 59 / 1er Lehrganges fu È r dienstfu Èhrende Zollwachebeamte, seit sie im Fru È hjahr 1988 der altehrwu È rdigen Bundes Zoll- und Zollwachschule lebewohl sagten. Unter der fachkundigen Leitung des Kollegen Horst Hackenschmied und seiner Gattin erlebten die Teilnehmer ein wunderscho È nes Herbst-Wochenende in Wien. Nach einer Backstage Fu È hrung durch das ORF-Zentrum am Ku Èniglberg, bei der wir die Arbeitspla Ètze der Fernsehstars kennen lernen konnten, fu È hrte uns die Familie Hackenschmied zu einen tollen Heurigen in Traiskirchen, bei welchem kein Auge trocken blieb und der Abschied einigen Kollegen und ihren Frauen mehr als schwer fiel.

Aber auch die Kultur kam nicht zu kurz. Eine Fu È hrung durch die Otto-Wagner-Villa (Fuchs-Villa) in der Hu Èttelbergstraûe begeisterte die kulturbewussten Fachkursler und ihre Begleiterinnen. Beim gemu È tlichen abendlichen Beisammensein wollten es sich die Kollegen Johann Huber und Georg Kallinger nicht nehmen lassen, das na Èchste und zugleich 10. Jubila Èumstreffen in Salzburg abzuhalten. Vielen Dank an Ruth und Horst Hackenschmied fu Èr die tolle Organisation; wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen in zwei Jahren bei einem grenzu È berschreitenden Klassentreffen in Salzburg bzw. Obero È sterreich.

Schutzpatronfeier beim Mattha È usbildstock der Zollwache in Salmannsdorf/Bgld. Ein Bericht von Fritz Mannsberger

Die Polizeimusik Burgenland unter Kapellmeister Neumann

Am 24. September 2005 fand zum 15. Mal in ununterbrochener Reihenfolge die Mattha Èus Schutzpatronfeier der Zollbediensteten in Salmannsdorf im Mittelburgenland statt. Erstmals wurde diese Feier im Jahr 1991 von der Personalvertretung der Zollwache abgehalten. Initiator und Erbauer eines Bildstockes war Josef Stifter vom seinerzeitigen Dienststellenausschuss-Zollwache beim Zollamt Wien.

Fritz Mannsberger bei seiner Ansprache

Viele Ehrenga Èste aus der Politik, dem BMF, dem BMI und auch von anderen Beho È rden und Organisationen nahmen auch diesmal wieder an der Feier teil und wurden von Bu È rgermeister Heinz Harter herz-

lich begru È ût. Anwesend waren unter anderen Landtagsabgeordneter Wilhelm Heissenberger, aus dem Finanzministerium Mag. Fred Hacker, die Vorsta Ènde

Die Zollwacht / Fru È hjahr 2006

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Hans Larnhof und Stefan Holzapfel, Zentralausschussvorsitzender Klaus Platzer, Landespolizeikommandant Nikolaus Koch, vom Milita Èrkommando Ernst Trinkl und vom Rotes Kreuz Burgenland Ing. È D Vorsitzender Alois Schwarz. Die Festrede hielt GO NR-Abg Fritz Neugebauer. Die musikalische Begleitung erfolgte durch die Polizeimusik Burgenland unter Kapellmeister Franz Peter Neumann. Der Vorsitzende der Bundesfachgruppe Zoll, Fritz Mannsberger, u È bergab eine Gedenktafel der Zollgewerkschaft, welche ein Bekenntnis zur Unterstu È tzung dieser bereits zur Tradition gewordenen Veran-

staltung abgibt. Die Tafel mit dem Spruch ,,Der Tradition und den Kollegen verpflichtet`` wurde am Bildstock angebracht. Beim anschlieûenden Gottesdienst im Rahmen der Feier wurde sie vom Landespolizeiseelsorger des Burgenlandes, Peter GRAF gesegnet. Man konnte auch diesmal ± nicht nur wegen dem fast schon zur Gewohnheit gewordenen pra Èchtigen Wetter ± von einer absolut gelungenen Veranstaltung sprechen. Die na Èchste Mattha Èusfeier in Salmannsdorf findet am Samstag, dem 16. September 2006 um 14.00 Uhr statt.

53. Internationale Zoll-Skiwettka È mpfe Ein Bericht von ADir. Fritz Kap®nger

Die o È sterreichischen Wettka Èmpfer

In der Zeit vom 20. bis 24. Ma Èrz 2006 fanden im Olympiaort Meribel (Savoyen) die 53. Internationalen Zoll-Skiwettka Èmpfe der sechs Alpennationen statt. Die Wettka Èmpfe umfassen die ,,historische`` Disziplin des nordischen Patroillenlaufes, (mit dem Biathlon vergleichbar), sowie Riesenslalom, Spezialslalom und Einzellanglauf Herren und Damen. Diese Wettka Èmpfe, an denen 110 Weltklassesportler wie der Silbermedaillengewinner von Turin, Joel Chenal, weiters Monika BergmannSchmuderer, Denise Karbon, Massimiliano Blardone, Stephane Tissot und unser Weltklasse-Biathlet Daniel Mesotitsch, um nur einige zu nennen, teilnahmen, werden jedes Jahr in einem anderen Teilnehmerland ausgetragen.

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È sterreich, wie bereits im Na Èchstes Jahr wird O Jahr 2001 in Seefeld, als Veranstalterland auftreten. Die Einladung nach Obertilliach, Sillian und Innichen wurde vom Vertreter des BMF, Hofrat Mag. Walter Oberacher anla Èsslich der feierlichen Schlusszeremonie, an der auch fu È nf franzo È sische Olympiasieger, darunter JeanClaude Killy teilnahmen, in der Muttersprache aller teilnehmenden Nationen ausgesprochen. Die Vertreter des o È sterreichischen alpinen als auch des nordischen Kaders haben sich trotz È bermacht ausgezeichnet geausla Èndischer U schlagen. Die Ergebnisse dieser Groûveranstaltung ko È nnen unter www.douane.gouv.fr im Internet abgerufen werden.

Die o È sterreichische Delegation (links im Bild Bu È rgermeister Scherer von Obertilliach)

Die Zollwacht / Fru È hjahr 2006

Unsere Verstorbenen Wir trauern um . . . ZwObKtr. i.R. Friedrich SCHRENK Wien, gestorben 15.9.2005 im 92. Lebensjahr FOInsp. i.R. Florian JURY Egg / Ktn., gestorben am 24.10.2005 im 81. Lebensjahr ZwInsp. i.R. Anton SCHNABL Wien, gestorben am 26.10.2005 im 96. Lebensjahr AbtInsp. i.R. Karl KODYDEK È , gestorben am 13.11.2005 im 80. Lebensjahr Hirtenberg / NO ZwInsp. i.R. Johann WIMMER È , gestorben am 23.11.2005 im 93. Lebensjahr Ried im Innkreis / OO È SCHL Frau Hildegard LO È , gestorben am 4.12.2005 im 91. Lebensjahr Langenlebarn / NO ADir. i.R. RegRat Helmut GANTNER È , gestorben am 6.12.2005 im 68. Lebensjahr Altenhof / NO Hofrat i.R. Alois WEINHANDL Leoben / Stmk., gestorben am 19.12.2005 im 97. Lebensjahr Frau Melitta HEISINGER Wien, gestorben am 20.12.2005 im 87. Lebensjahr ZwObKtr. i.R. Wilhelm FREILINGER Wien, gestorben am 2.1.2006 im 94. Lebensjahr GrpInsp. i.R Josef PREINFALK È , gestorben am 6.1.2006 im 86. Lebensjahr Reichenthal / OO GrpInsp. i.R. Wilhelm SCHERIAU Klagenfurt, gestorben am 10.1.2006 im 90. Lebensjahr BezInsp. i.R. Wilhelm BRUGGER Wals / Slzbg., gestorben am 11.1.2006 im 59. Lebensjahr Die Zollwacht / Fru È hjahr 2006

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AbtInsp. i.R. Herbert VONBUN Bregenz, gestorben am 11.1.2006 im 82. Lebensjahr FOInsp. i.R. Robert KAFESIE È , gestorben am 1.2.2006 im 81. Lebensjahr Gmu Ènd / NO ADir. i.R. RegRat Bruno OBWEGESER Hohenems / Vlbg., gestorben am 13.2.2006 im 85. Lebensjahr GrpInsp. i.R. Anton ERLACHER Schattwald / Tirol, gestorben im Ma Èrz 2006 im 90. Lebensjahr AbtInsp. i.R. Rupert KRAMER È , gestorben am 5.3.2006 im 74. Lebensjahr Falkenstein / NO KzlOOffzl. i.R. Anna KLAPAL Wien, gestorben am 10.3.2006 im 86. Lebensjahr OInsp.d.StA. i.R. Otto SCHIKBAUER Linz, gestorben am 18.3.2006 im 92. Lebensjahr Amtsrat i.R. Franz LEHNER Passau, gestorben 2006 im 92. Lebensjahr ZwInsp. i.R. Eduard GERM Wien, gestorben am 21.3.2006 im 92. Lebensjahr È SAR AbtInsp. i.R. Julius CA Wien, gestorben am 30.3.2006 im 75. Lebensjahr AbtInsp. i.R. Johann WOSAK Klingenbach / Bgld., gestorben am 25.4.2006 im 82. Lebensjahr

Danksagungen Herzlichen Dank fu Èr die erwiesene Anteilnahme und fu Èr die Blumenspende. Frau Helene Steinberger und Familie Kodydek Herzlichen Dank fu Èr die erwiesene Anteilnahme und Kranzspende Familie Kovar-Germ

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Die Zollwacht / Fru È hjahr 2006

,,Wie ich es sah`` Er ist der Spieler, der bei der Vorstellung oder der Siegerehrung den meisten Applaus einheimst. Adi ist das Urgestein der ,,Zolleyballer``, obwohl Gustav ja noch ein bisschen a Èlter ist (Der Mann È Wien so erfolgreich verwird bald 70). Wir haben ihn ersucht, das fu È r seine Mannschaft des VZBO laufene Turnier zu analysieren. Diesem Wunsch ist er nachgekommen. Hier sein Bericht:

31. Volleyballmeisterschaften È des VZBO Ein Bericht von Adolf Prosenbauer È Die 31. Volleyballmeisterschaften des VZBO fanden am 9. Dezember 2005 in Wien statt. È Wien wurde in die Die Mannschaft des VZBO Gruppe C gesetzt. Weitere Teilnehmer in dieser Gruppe waren die Mannschaften Finanz Obero È sterreich und Tirol.

Vorrunde: È Wien ± Finanz OO È 1. Spiel VZBO È 2. Spiel Finanz OO ± Tirol È Wien ± Tirol 3. Spiel VZBO

3:0 3:0 3:0

È Wien wurde ungeDie Mannschaft des VZBO schlagen Sieger der Gruppe C.

2:0

Ka Èrnten wurde Sieger der Gruppe B, weitere Teilnehmer dieser Gruppe waren die Mannschaft ,,Fachkurs 80`` und Flughafen Wien II. Der Sieger dieser ,,Schlacht`` wu È rde im Finale spielen. Von zwei ehrgeizigen und fachkundigen Volleyballern, Christian ,,Tarzan`` VikenÈ Wien scher und Franz Kiss wurde die VZBO Mannschaft bestens gefu È hrt. Mit diesen beiden Spielern (Christian Vikenscher war wegen einer dienstlichen Besprechung nicht bei den Vorrundenspielen dabei) ging ein Ruck durch die Mannschaft. Es wurde ein sehr spannendes Spiel, spielte man doch gegen Ka Èrnten, den xfachen Finalisten und Bundessieger von 1997. È -MannDieses Topspiel wurde von der VZBO schaft ganz sicher mit 2:0 (50:32) gewonnen. Die Zollwacht / Fru È hjahr 2006

Finale:

È Wien ± Flughafen Wien I VZBO

Kreuzspiel: È Wien ± Ka VZBO Èrnten

Die siegreiche Mannschaft Flughafen Wien I

1:2

Es war ein groûartiges, ehrenvolles und fu È r alle Anwesenden beeindruckendes Spiel. Das Spiel verlief in Perioden, einmal war die Jugend, ein andermal das Alter tonangebend. Mut und Einsatz stimmte ± aber die Belohnung fehlte (noch). Der erste Satz ging verloren. Im 2. Satz haben wir sehr gut gespielt. Annahme, Aufspiel, Block kompakt und das Spiel u È ber die Mitte war gut. Dieser Satz wurde gewonnen. È -Mannschaft 3. Satz (bis 15 Punkte): Die VZBO ging rasch 9:3 in Fu Èhrung. Wir hatten den mo È glichen Sieg schon vor Augen (Die Schiedsrichter haben aber noch nicht Schluss gemacht). Das Spiel blieb weiterhin sehr spannend und ausgeÈ -Mannschaft riss der Faden glichen. Der VZBO (etliche leicht vermeidbare Fehler). Ganz anders die Mannschaft Flughafen Wien I ± in der Abwehr und Ballannahme ein Plus und im

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I-Mannschaft (17-facher Bundessieger) mit einem Superfinish den Satz und das Spiel mit 15:12 fu Èr sich. Gratulation dem alten und neuen Bundessieger, der Mannschaft Flughafen Wien I.

Vize-Meister: È Wien Mannschaft des VZBO

È Wien Die Mannschaft des VZBO

Angriff wurde variabler und druckvoller gespielt und somit Punkt fu È r Punkt erspielt ± 12:12. Am Ende entschieden die Spieler der Flughafen

3. 4. 5. 6. 7. 8. 9.

Platz: Platz: Platz: Platz: Platz: Platz: Platz:

Mannschaft Finanz Obero È sterreich Mannschaft Ka Èrnten Mannschaft Finanz Wien Mannschaft ,,Fachkurs 80`` Mannschaft Tirol Mannschaft Flughafen Wien II Mannschaft Burgenland

Meine Eindru È cke vom Turnier Ein Statement von Martina Fuchs

Zum ersten Mal nahm ich bei den 18. Volleyballmeisterschaften der o È sterreichischen Zollverwaltung in Faak am See teil. Damals war ich das erste Ma Èdel, das je an diesem Turnier teilgenommen hat. Seither freue Martina Fuchs ich mich jedes Jahr immer wieder auf diese Meisterschaft, bei der ich viele lieb gewordene Kollegen und mittlerweile auch Kolleginnen wieder sehen darf. Nur einmal war es mir mittlerweile unmo È glich teil zu nehmen; das war im letzten Jahr, weil da mein Sohn zur Welt kam. Ich sehe diese Volleyballmeisterschaften als eine Mo È glichkeit, das Zusammengeho È rigkeits-

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gefu Èhl der Zollfamilie zu sta Èrken, Freunde zu treffen, Kontakte zu knu È pfen (dienstliche), Spaû am Volleyballspielen zu haben und jetzt als Chance, trotz groûer Umstrukturierung und Erneuerung in vielen Bereichen, den ,,Zoll`` im Herzen am Leben zu erhalten. Jedoch bin ich ein wenig traurig vom letzten Turnier heimgefahren. Irgendwie wurde ich wa Èhrend der ganzen Veranstaltung das Gefu Èhl nicht los, dass das Turnier zum Sterben verurteilt ist. Der Zoll spielt in vielen Bereichen schon eine sehr untergeordnete Rolle, immer mehr wird er zuru È ckgedra Èngt und diese wehmu È tige Stimmung spiegelte sich auch im Turnier wider. Fru È her waren diese Meisterschaften ein groûes Ereignis. Irgendwie hat das Turnier das ,,Besondere`` verloren. Ich bin stolz, ,,Zo È llnerin`` zu sein. Und ich wu È nsche mir, dass wir einander noch viele, viele Jahre bei den Volleyballmeisterschaften sehen.

Die Zollwacht / Fru È hjahr 2006

Seinerzeit Am Zollschranken von Nickelsdorf Aus einem ,,Sonderbericht fu Èr die Zollwacht`` von der ungarischen Grenze im Jahre 1956 von Dr. Otto Helige Nickelsdorf, 6. November 1956 Es ist 9 Uhr vormittags. Nickelsdorf ist wieder eine stille Ortschaft geworden. Einige Wagen des Roten Kreuzes, mehrere Autos ausla Èndischer Journalisten und drei ungarische Lastkraftwagen aus Gyo È r lassen allein erkennen, dass vor kurzem etwas los gewesen sein muss, dass Nickelsdorf einige Tage hindurch der meistgenannte Ort aller Weltnachrichten und Ausgangspunkt einer der spontansten internationalen Hilfsaktion seit Menschengedenken gewesen ist. Wenn die Zollwachebeamten hier an der Grenze vom Elend erza Èhlen, das sie in den letzten Tagen beobachtet haben und oft nicht lindern konnten, wird man das Gefu È hl nicht los, immer noch zu wenig geholfen zu haben. Da ist das siebenja Èhrige Ma Èdchen, das mit a Èngstlichen Augen seine Eltern sucht. Da ist die Mutter, die seit Tagen nichts von ihrem zwo È lfja Èhrigen Buben geho È rt hat. Entsetzen und ahnungsvolle Furcht spricht aus ihren Zu È gen. Da sind 17 Budapester, die sich noch gestern in zwei Lastkraftwagen von Budapest her durchgeschlagen haben, im ausgetrockneten Leithakanal, kurz vor der Grenze steckenbleiben und mit letzter Kraft ± Hab und Gut zuru È cklassend ± zu È Fuû nach Osterreich hasten. Sie alle ha Ètten Grund, laut mit dem Schicksal zu hadern. Aber sie sprechen kaum ein Wort. Groûes Leid macht stumm. Die Stille wird zur Anklage. Nun stehe ich am ungarischen Schlagbaum bei Hegyeshalom. Der am Morgen heitere Himmel hat sich mit dunklen Wolken u È berzogen. Der eiskalte Wind peitscht mir Regentropfen ins Gesicht. Die zwei Kilometer lange Straûe von Nikkelsdorf her bildet die meiste Wegstrecke hinDie Zollwacht / Fru È hjahr 2006

Zollwache, Gendarmerie und Bundesheer auf Vorpasse bei Andau

durch die Grenze. Die linke Straûenseite geho È rt È sterreich. Gestern zu Ungarn, die rechte zu O abends na Èherte sich ihr, wie ein Zo È llner mitteilt, ein russischer Spa Èhtrupp, der sich aber ohne Kampfhandlungen wieder zuru Èckzog. Heute wurden noch keine Sowjetsoldaten gesehen. Das ungarische Land liegt wie tot vor mir. Auf È sterrden Feldern keine Bauern, die, wie in O reich, die Ru È benernte einbringen. Am vergangenen Samstag war das noch ganz anders. Gegen Mittag stauten sich am ungarischen Schlagbaum Flu È chtlinge, Personenautos, Lastwagen, 40 bis 50 Journalisten, Angeho È rige des Bundesheers und der Gendarmerie. Plo È tzlich bogen drei russische Panzer vom Typ T34, aus Hegyeshalom kommend, in die Straûenkurve zum Zollhaus ein. Alles stob davon. Nur die Zollwache harrte in vorbildlicher Pflichterfu È llung am Zollschranken aus. Auf die Aufforderung eines sowjetischen Panzeroffiziers, das Grenzgebiet schleunigst zu verlassen, entgegnete der o È sterreichische Zollwach-HauptinspiÈ sterreich, hier zient Wilhelm Thiel: ,,Hier ist O stehe ich so lange ich will``!

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Nickelsdorf, 27. November 1956 Zollschranken beim Straûenzollamt Nickelsdorf. Eiskalter Pusztawind treibt Schneeflocken um das Gesicht des am Schlagbaum um 1 Uhr nachts auf und ab stapfenden Zollwachebeamten, der dauernd seinen Blick in Richtung Grenze richtet, wo seit Stunden Schu È sse ho È rbar sind. Plo È tzlich ha Èlt der Beamte in seinem Schritt inne. Leises Wimmern hatte sein auf jedes Gera Èusch reagierendes Ohr wahrgenommen. Der Beamte bleibt stehen und starrt in die dunkle Nacht in der Richtung aus der er das Weinen eines Kindes geho È rt hat. Als er glaubt, wieder etwas zu ho È ren, geht er in Richtung zur Grenze. Plo È tzlich ha Èlt er im Schritt inne, da zwei Meter vor ihm an einem Baum gekauert ein Schatten wahrnehmbar ist. Der Beamte geht hin und findet drei ungarische Flu È chtlinge, einen Mann samt Frau, die ein Kleinstkind das dauernd wimmert, fest an ihre Brust dru È ckt. Am ganzen Ko È rper zitternd und weinend erkla Èrt der Mann und die Frau, dass sie seit drei Tagen zu Fuû von Budapest unterwegs sind und ihnen von ungarischen Soldaten erza Èhlt wurde, dass sie, sobald È sterreich ergriffen werden, erschossen sie in O wu È rden. Deshalb hatten sie sich seit einer Stunde hinter dem Baum versteckt um nicht entdeckt zu werden. Der Beamte erkla Èrt den Flu Èchtlingen, dass sie keine Angst zu haben È sterreich nichts geschbrauchen, da ihnen in O ehe und Asyl gewa Èhrt werde. Ein anderes Bild. Drei Uhr fru È h. Vor dem Schranken taucht eine hochschwangere Frau mit einem Kind am Arm auf. Die Frau ist zu Tode erscho È pft und kann nicht mehr weiter. Der Beamte nimmt ihr das Kind ab und stu È tzt die Frau bis in die Kanzlei. Noch auf der eiskalten Stiege muss die Hochschwangere sich setzen und etwas erholen. Nun vernimmt der Beamte, ehe er die Frau in die Kanzlei bringt, Schritte. Auf der Straûe torkelt das zweite Kind der Frau nach. Ein Junge mit drei Jahren. Voll Kot von den Feldern von oben bis unten. Der Knabe strauchelt dauernd u È ber seine eigenen Fu Èûe vor Mu Èdigkeit und Schlaf. Schnell wird er in die Kanzlei gebracht, wo er auf dem Sessel in der Wa Èrme sofort einschla Èft. Spa Èter werden die Flu È chtlinge dann der Obhut des Roten Kreuzes u È bergeben. Und der ,,Bildtelegraf`` vom 28. November 1956 berichtet auf seinem Titelblatt in fetten Lettern: ,,Zollbeamter tra Ègt Bewusstlose in die Freiheit``.

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Die von den Sowjets am 21. November 1956 zersto È rte Bru È cke von Andau

,,Vier Flu È chtlinge versuchten in der Nacht zum Dienstag aus Hegyeshalom u È ber die Grenze zu kommen. Erscho È pft brach die schwer herzleidende Emilia J., 27, aus Budapest, zusammen. Ihre Begleiter schleppten sich weiter bis zum Zollhaus. Zollwach-Revisor Heinz Driefer u Èberlegte nicht lange. Mitten in der Nacht ging er auf Suche ins Niemandsland, bis er die zusammengebrochene Frau fand. Vier Kilometer weit trug er die Bewusstlose auf seinem Ru Ècken in die rettende Freiheit.

Kommentar zur Lage Im Zeitpunkt der Drucklegung dieses Berichtes (Anfang Dezember 1956) wird der 120.000 (einhundertzwanzigtausendste) Flu È chtling die o È sterreichische Grenze u È berschritten haben. Das Land steht im Zeichen der Hilfsbereitschaft. Die burgenla Èndischen und niedero È sterreichischen Grenzdo È rfer sind u È berbelegt. Aber auch in Wien mussten schon Schulen in Flu È chtlingslager verwandelt werden. Die Anforderungen an das o È sterreichische Volk und seine Regierung u È bersteigt bereits die vorhandenen Mo È glichkeiten. Bundeskanzler Ing. Julius Raab hat einen Appell an die Welt gerichtet. Der Westen muss viel mehr und vor allem viel rascher helfen. Die Zahl der von Osten einstro È menden Flu Èchtlinge ist noch immer gro È ûer als die in den Westen abgehenden. PS.: Nach offiziellen Meldungen sind bis zum 10. Ja Ènner 1957 163.863 Flu È chtlinge aus Ungarn È sterreich geflu nach O È chtet, von denen 93.301 Aufnahme in einem westlichen Staat gefunden haben. È sterreich als neue HeiMehr als 70.000 wa Èhlten O mat. Die Zollwacht / Fru È hjahr 2006

Unsere Geburtstagskinder 95 Jahre 18.09.11 ZwInsp. i.R. Othmar LANG, Kittsee 90 Jahre 07.04.16 13.04.16 30.04.16 12.05.16 16.05.16 21.08.16 03.10.16 01.12.16 02.12.16

È RGERMEISTER, Wien Frau Johanna BU ZwOKtr. i.R. Josef AICHNER, Innsbruck AbtInsp. i.R. Hubert MUCHA, Wien AbtInsp. i.R. Rudolf GAILER, Sillian FOInsp. i.R. Erich KNAUDER, St. Stefan i. Lav. Frau Martha JASCHIK, Wien OInsp.d.StA. i.R. Erwin KASTNER, Spittal/Drau BezInsp. i.R. Franz MALZER, Drosendorf Frau Anna WEINBERGER, Zistersdorf

85 Jahre 02.04.21 Oberst i.R. Ferdinand WALSER, FeldkirchNofels 18.04.21 ADir. i.R. RegRat Alois LAABER, Bruck/Leitha 11.05.21 ADir. i.R. Hofrat Johann KAUSL, Wien 28.05.21 Frau Maria REITZ, Arnoldstein 03.06.21 ADir. i.R. RegRat Alfred KUESS, Villach 11.06.21 Frau Anneliese FERSTEL, Breitenfurt 14.06.21 AbtInsp. i.R. Walter VOLMER, Wien 29.06.21 ZwKtr. i.R. Ferdinand FRITSCH, Lustenau 29.06.21 Frau Anna KOMAREK, Hohenau 16.07.21 Frau Anna KREUZER, Wien 31.07.21 FOInsp. i.R. Franz WALDSCHITZ, Straûhof 07.08.21 Frau Albine PECH, Wien 11.08.21 AbtInsp. i.R. Franz ACHLEITNER, Salzburg 26.08.21 Frau Lieselotte EREMIAS, Baden 02.09.21 GrpInsp. i.R. Franz WURM, Innsbruck 14.09.21 GrpInsp. i.R. Franz EGGER, Linz 19.09.21 ADir. i.R. RegRat Johann BAUER, Wien 20.09.21 GrpInsp. i.R. Erwin SCHWEIFER, Wiesen 09.10.21 Frau Isabella FURCH, Mattersburg 13.10.21 FOInsp. i.R. Konrad PILS, Wels È LLNER, Sieggraben 27.10.21 GrpInsp. i.R. Emmerich MU 02.11.21 ADir. i.R. RegRat Josef UNGER, Wien 26.11.21 GrpInsp. i.R. Johann HEISLER, Wien 06.12.21 ADir. i.R. RegRat Johann KUSCHER, Wien 16.12.21 BezInsp. i.R. Michael WAGNER, Wien 80 Jahre 18.04.26 FInsp. i.R. Friedrich HUMMELBRUNNER, Wr. Neustadt 23.04.26 AbtInsp. i.R. Bruno FEISTENAUER, Meiningen 28.04.26 FOInsp. i.R. Gustav BAIERLING, Hirm 29.04.26 AR i.R. Leopold TRAXLER, Linz 13.05.26 Frau Edith STAFFENBERGER, Wien 18.05.26 GrpInsp. i.R. Franz GULYAS, Wien 27.05.26 Oberst i.R. Adolf FANTUR, St. Jakob i.R. 06.06.26 AbtInsp. i.R. Karl WEINELT, Hainburg È NICHWEGER, Salzburg 09.07.26 Oberst i.R. Otto MO 21.07.26 ADir. i.R. RegRat Anselm SCHRIEFL, Villach 29.07.26 Herrn Walter MISKOVITS, Klaus È NERASKY, Wien 02.08.26 GrpInsp. i.R. Hans HU Die Zollwacht / Fru È hjahr 2006

05.08.26 AbtInsp. i.R. Friedrich SATTLECKER, Groûgmain 11.08.26 AbtInsp. i.R. Max URBANO, Riegersdorf 29.08.26 PraÈsident i.R. Dr. Josef RETTENMOSER, Innsbruck 31.08.26 ADir. i.R. Emmerich FRIESS, Graz 01.09.26 AbtInsp. i.R. Alois ZIMMERMANN, Vo È ls 09.09.26 Oberst i.R. Albert GMEINER, Braunau 23.10.26 GrpInsp. i.R. Friedrich MAYRHOFER, Ostermiething 03.11.26 Frau Stefanie SONNLEITHNER, Marchegg È RLE, Schwaz 13.11.26 ADir. i.R. RegRat Fritz WO 27.11.26 AbtInsp. i.R. Karl VLASEK, Leobersdorf 05.12.26 ADir. i.R. Herbert KARL, Freistadt 13.12.26 AbtInsp. i.R. Friedrich KORNFEHL, Schattendorf 75 Jahre 09.04.31 ADir. i.R. RegRat Theobald FAIMAN, Wr. Neustadt 07.05.31 AbtInsp. i.R. Anton LEITNER, Ko È tschach 10.05.31 Oberst i.R. Josef NUSSBAUMER, Rechnitz È SCH, Wien 15.05.31 Oberst i.R. Otto HO 16/05/31 AbtInsp. i.R. Johann WACHTER, Bregenz È TTER, Deutsch Jahrndorf 26.05.31 AbtInsp. i.R. Franz HU 02.06.31 ADir. i.R. RegRat Gerhard KOPPENSTEINER, Wolfsberg 07.06.31 ADir. i.R. RegRat Felix CZEIPEK, Wien 18.06.31 ADir. i.R. Hofrat Otto PANNAGL, Wien 12.07.31 AbtInsp. i.R. Walter BREITENAUER, Schwarzenberg 12.09.31 FOInsp. i.R. Franz TAUPE, Klagenfurt 19.09.31 MinRat i.R. Herwig REICHENFELSER, Wien 03.10.31 AbtInsp. i.R. Ulrich EDER, Gaiûau 06.11.31 Frau Elisabeth IHL, Wien 07.11.31 GrpInsp. i.R. Friedrich HERZOG, Saalfelden 09.11.31 ADir. i.R. RegRat Otto FRIDRICH, Gro È ding 11.11.31 AbtInsp. i.R. Helmut WALDNER, Ko È ssen 10.12.31 Oberst i.R. Johann ASCHAUER, Freistadt 70 Jahre 08.04.36 BezInsp. i.R. Alfred PREISSEL, Krems 11.04.36 ADir. i.R. RegRat Peter MAYERHOFER, Gleissenfeld 15.04.36 KtrInsp. i.R. Franz STEFANER, Dellach 24.04.36 BezInsp. i.R. Alfred JAKUBIEC, Spielfeld 26.04.36 ADir. i.R. RegRat Johann HRADEZ, Wien 06.05.36 AbtInsp. i.R. Johann STERN, Wo È rgl 26.05.36 ADir. i.R. RegRat Gu È nther ENGL, Wels 06.06.36 AbtInsp. i.R. Franz TRIMMAL, Rohrbach 26.06.36 AbtInsp. i.R. Walter FLOMMER, Bad Sauerbrunn 12.07.36 GrpInsp. i.R. Hans LASSHOFER, Unken 26.07.36 AbtInsp. i.R. Paul RICHTER, Drosendorf 27.07.36 Frau Olga JANNACH, Villach 06.08.36 Oberrat i.R. Ludwig SCHOPF, Wien 26.08.36 BezInsp. i.R. Eduard STUBITS, Eberau 18.09.36 ChefInsp. i.R. Roman KONZETT, Dornbirn

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30.09.36 01.10.36 07.10.36 11.10.36 05.11.36 06.11.36 15.11.36 15.11.36 21.11.36 04.12.36 08.12.36 10.12.36 17.12.36 19.12.36 20.12.36 28.12.36 65 Jahre 02.04.41 09.04.41 10.04.41 13.04.41 18.04.41 20.04.41 26.04.41 04.05.41 15.05.41 17.05.41 30.05.41 08.06.41 23.06.41 24.06.41 27.06.41 30.06.41 01.07.41 02.07.41 16.07.41 17.07.41 30.07.41 01.08.41 02.08.41 05.08.41 08.08.41 11.08.41 13.08.41 15.08.41 22.08.41 25.08.41 31.08.41 04.09.41 17.09.41 16.10.41 09.11.41 20.11.41 24.11.41

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GrpInsp. i.R. Leonhard HUBER, Mattersburg È STINGER, Bernhardsthal BezInsp. i.R. Josef KO AbtInsp. i.R. Rudolf ROLLY, Schwechat AbtInsp. i.R. Johann DAVID, Bruck a.d. Leitha KtrInsp. i.R. Engelbert RAMMER, Wegscheid AbtInsp. i.R. Franz LEITNER, Wien GrpInsp. i.R. Karl AUER, Obertilliach AbtInsp. i.R. Martin HEINE, GaÈnserndorf ChefInsp. i.R. Gustav MARTINEK, Wien SenatspraÈs. Mag. Ernst MEINL, Wien AbtInsp. i.R. Johann WASL, Kritzendorf È LLNER, Wien FOInsp. i.R. Willy MU GrpInsp. i.R. Stefan MILLINGER, Unken Oberst i.R. Siegfried REPNIK, Linz È BERL, Ostermiething KtrInsp. i.R. Alfred SCHO ADir. i.R. RegRat Dieter JANZ, Villach BezInsp. i.R. Erwin STATTMANN, Tro È polach ChefInsp. i.R. Walter PILS, Walding ADir. i.R. Heinz ECKER, Krems AbtInsp. i.R. Werner MOSER, Gro È dig BezInsp. i.R. Rudolf WILLINGER, Reinthal FInsp. i.R. Adolf BAIER, Krems ADir. i.R. Karl FELDBACHER, Mureck AbtInsp. i.R. Helmut TRINK, Eggelsberg È STER, Rabenstein Amtsrat Harald KO GrpInsp. i.R. Franz LENAUER, St. Martin / Raab ChefInsp. i.R. Michael ZOJER, Arnoldstein Frau Anneliese PETUTSCHNIG, Klagenfurt È RNBERGER, Unken BezInsp. i.R. Georg DU ChefInsp. i.R. Josef HINTERNDORFER, Leobendorf AbtInsp. i.R. Paul FILIPP, Vorderberg KtrInsp. i.R. Franz HAUBENWALLNER, Mo È nchhof AbtInsp. i.R. Josef KATTNIG, St. Jakob im Rosental GrpInsp. i.R. Herbert JANY, Lutzmannsburg Oberst i.R. Helmut WUKICS, Wien ADir. i.R. Heinrich WURM, Haibach È NSTLER, Wien FOInsp. i.R. Rudolf KU Oberst i.R. Herbert REISENHOFER, Gleisdorf ChefInsp. i.R. Helmut EMICH, Wien BezInsp. i.R. Walter SEIDL, Rainbach i.M. Herr Dr. Viktor HELD, Perchtoldsdorf È RMER, Langkampfen ADir. i.R. Hermann SCHA È LLER, SchaÈrding KtrInsp. i.R. Josef STELZMU ADir. i.R. RegRat Hermann DIETL, Wien ChefInsp. i.R. Gottfried KONRAD, Wien KtrInsp. i.R. August BLEIER, Wien ADir. i.R. Friedrich HAMMER, Linz ADir. i.R. Siegfried KASCHL, Tieschen ChefInsp. i.R. Harald LINDNER, Ho È chst KtrInsp. i.R. Johann SCHUSTEREDER, Suben Frau Sieglinde CENCIC, Villach ChefIns. i.R. Anton SANDRIESER, Weiûenstein AbtInsp. i.R. Friedrich RUCK, St. Anna am Aigen

03.12.41 Frau Leopoldine KLAUS, Wien 17.12.41 ChefInsp. i.R. Josef TONAUER, Achenkirch 20.12.41 BezInsp. Sepp HORNTRICH, Vandans 60 Jahre 06.04.46 14.04.46 16.04.46 26.04.46 30.04.46 20.05.46 25.05.46 10.06.46 24.06.46 24.06.46 28.06.46 30.06.46 08.07.46 07.08.46 15.08.46 22.08.46 04.09.46 12.09.46 15.09.46 28.10.46 22.11.46 30.11.46 30.11.46 09.12.46 11.12.46

MinRat Mag. Peter ZELLER, Strobl KtrInsp. i.R. Ludwig UMBAUER, Reichenthal ADir. i.R. RegRat Franz BAUMGART, WuÈrnitz BezInsp. i.R. Johann JURI, LavamuÈnd KtrInsp. Hermann SPIELMANN, Dellach ADir. Johann HAALA, Wien Herr Johann WURM, Unterretzbach È RGL, Bleiburg ChefInsp. Paul JO BezInsp. i.R. Reinhold UNTERWEGER, Sillian AbtInsp. i.R. Albert SIGL, Obertrum FInsp. Gerhard WAMBERA, Mo È llersdorf Frau Vilja HRUBESCH, Po È rtschach È LLER, Wien FOInsp. i.R. Johann LANGMU AbtInsp. Friedrich PLATZER, Vorchdorf È LZ, Weyer Frau Margarete SCHMO ADir. Gernot GAPP, Wr. Neustadt AbtInsp. i.R. Walter WILLE, Pfunds GrpInsp. i.R Paul MUIGG, Steinach AbtInsp. i.R. Johann TISCHLER, Altnagelberg AbtInsp. i.R. Albert KOTESCHOWITZ, SchaÈrding AbtInsp. i.R. Norbert TURNER, Neustift i.M. KtrInsp. Josef FRANKL, Halbenrain GrpInsp. Ferdinand PREINSPERGER, Rechnitz AbtInsp. Willibald FELSBERGER, Gurk ADir. i.R. Herbert HARNISCH, Wien

50 Jahre 02.04.56 08.04.56 15.04.56 20.04.56 21.04.56 10.05.56 21.05.56 25.05.56 17.06.56 17.07.56 20.08.56 27.09.56 11.10.56 11.11.56 10.12.56 29.12.56

GrpInsp. Johann WENZ, Drasenhofen ADir. Sonja MIFFEK-LAMPNER, Wien GrpInsp. Karl GUTLEBEN, Oberperfuû AbtInsp. Josef STIFTER, Pilgersdorf ADir. August VERHOUNIG, Vo È lkermarkt MinRat Dr. Herwig HELLER, Wien KtrInsp. Franz AXTER, Drasenhofen ADir. Richard KAMPITS, Wien AbtInsp. Arthur FEICHTER, Riegersdorf ADir. Helmut BRANDSTETTER, St. Florian BezInsp. Peter BAUER, Scho È nkirchen AR Christian GRESSL, Krems BezInsp. Karl SMERITSCHNIG, Mittertrixen Hofrat Dr. Georg ZARZI, Wien BezInsp. Gu È nther SCHENNER, Dornbirn È CKELMAYER, Schleinbach Herr Josef STO

Die Zollwacht / Fru È hjahr 2006