DÄMMSTEINE GEBEN GEWERBE RAUM. MIT MEHR - Heiko Haberle

DÄMMSTEINE GEBEN GEWERBE RAUM. MIT MEHR - Heiko Haberle

Wettbewerbe Entscheidungen Bauwelt 34 | 2009 Das Luftbild mit Blick nach Norden zeigt am oberen Rand die Hauptverwaltung und davor das Forschungszen...

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Wettbewerbe Entscheidungen

Bauwelt 34 | 2009

Das Luftbild mit Blick nach Norden zeigt am oberen Rand die Hauptverwaltung und davor das Forschungszentrum. Diagonal durch die linke Bildhälfte verläuft die Fennstraße, die das Werk teilt. Am unteren Bildrand beginnt das Planungsgebiet Heidestraße. Foto: Bayer Schering Pharma AG

Architekturpreis | Arne Wade und Albrecht Lutter von der TU Dresden wollen entlang eines Boulevards, der durch das südliche Firmengelände führen soll, den Bestand schrittweise durch eine Abfolge von Gebäuderiegeln, U-förmigen Bauten, Plätzen und Wegen ersetzen. Die neue Hauptverwaltung soll in Richtung Heidestraße entstehen.

Anerkennung | Daniel Wolff, Felix Hiller, Dominique Keulicht und Michael Schulze von der BTU Cottbus sehen die Konzentration aller Firmenfunktionen in einem Gebäudeband an der Fennstraße vor. Das übrige Werksgelände kann veräußert und z.B. mit städtischen Baublöcken aufgefüllt werden. Alle Abbildungen: Studierende

Förderpreis | Ohne Landmarken arbeitet Olivia Haym von der TU Darmstadt, indem sie eine unhierarchische Struktur aus Gebäude- und Grünstreifen über das Werksgelände legt. Eine Promenade und einzelne Bestandsgebäude, um die herum sich Plätze öffnen, unterbrechen das rigide Schema.

Weitere Arbeit | Stefan Leiseifer von der Universität Karlsruhe schlägt Eingriffe im Bestand vor: In den Firmenbauten sollen öffentliche Auditorien oder Sporthallen entstehen. Ein Brückensystem zwischen ihnen verstärkt das Bild der Fennstraße als Straßenschlucht. Außerdem sollen die Werkshöfe öffentlich zugänglich werden.

BERLIN

Pharmaquartier | Studentenwettbewerb Wie kann sich ein introvertiertes Werksgelände in einen „Campus“ für pharmazeutische Forschung, Arzneimittelproduktion und Gesundheitswirtschaft verwandeln? Und welche Architektur ist angemessen? Die nach der Übernahme von Schering durch Bayer gebildete Bayer Schering Pharma AG (BSP) hat ihren Hauptsitz an der Müllerstraße in BerlinWedding. Hier, im 20 Hektar großen Schering-Stammwerk, arbeiten ca. 5000 Mitarbeiter. Die geplante Transformation des Werks in einen „Gesundheitscampus“, die an das Vorhaben auf dem Baseler NovartisAreal erinnert, ist auf 30 Jahre angelegt: Auf den Flächen, die durch die Auslagerung der chemischen Entwicklung frei werden, soll eine Bebauung entstehen, die das Gelände zur Stadt hin öffnet. Über Abriss oder Sanierung der markanten Hauptverwaltung aus den 1970er Jahren ist noch nicht entschieden. Das wohl wichtigste Vorhaben aber ist es für BSP, eine repräsentative Außenwirkung herzustellen, die dem zentralen Standort und der Marktposition eines global agierenden Pharmaunternehmens gerecht wird. Das Stadtquartier Heidestraße, das in den kommenden Jahren vor den westlichen Werkstoren entstehen soll, böte sich für eine neue Schauseite in Sichtweite zum Berliner Hauptbahnhof an. Nachdem BSP acht Architekturbüros zu einem internen Wettbewerb eingeladen hatte, arbeitet das ausgewählte Berliner Büro Barkow Leibinger bis zum Frühjahr 2010 seine Pläne aus. Auch Studenten haben sich Gedanken über die Transformation des Geländes gemacht: Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V., der mit seinen Studentenwettbewerben seit Jahren den Strukturwandel unserer Städte thematisiert, hatte in Kooperation mit BSP seinen diesjährigen Wettbewerb unter das Motto „Vom Werk im Wedding zum globalen Pharmaquartier Berlin“ gestellt. Dazu wurden auf Industriebau, Stadtumbau oder Energieeffizientes Bauen spezialisierte Lehrstühle der TU Braunschweig, TU Dresden, BTU Cottbus, Universität Karlsruhe, TU Darmstadt sowie Kunststudenten der UdK Berlin eingeladen. Die Teilnehmer durften das gesamte Bauvolumen mit der Hauptverwaltung und die städtebauliche Orientierung zur Disposition stellen. Dies tun die 27 Arbeiten auf unterschiedlichste Weise: Mit konventionellem Städtebau, mit einer übergeordneten Struktur oder mit einer architektonischen Großform. Im Oktober werden die Preise für die besten Arbeiten verliehen. Die Verantwortlichen bei BSP trauen ihnen zu, „die weitere Arbeit der Profis anzuregen“. Heiko Haberle Architekturpreis (5000 Euro) Arne Wade, Albrecht Lutter, TU Dresden Förderpreis (3000 Euro) Olivia Haym, TU Darmstadt Anerkennung (1000 Euro) Daniel Wolff, Felix Hiller, Dominique Keulicht, Michael Schulze, BTU Cottbus Anerkennung, künstlerische Arbeit (1000 Euro) Daniel Chluba, UdK Berlin

Bauwelt 34 | 2009

Heilbronn Masterplan Neckarvorstadt Städtebaulicher Ideenwettbewerb 1. Preis (53.000 Euro) Steidle Architekten, München, mit t17 Landschaftsarchitekten, München, Mitarb.: Möckel, Shimomura 2. Preis (35.500 Euro) gmp Generalplanungsgesellschaft, V. Marg, Hubert Nienhoff, Berlin, mit Rainer Schmidt, Landschaftsarchitekten, München; Mitarb.: Uthe-Spencker, Lezius, Lieneweg, Peissel, Motamedi, Kaizer, Nowak, Nakamura 3. Preis (24.000 Euro) Morpho-Logic, München, Rita Lex-Kerfers, Landschaftsarchitekten, München; Mitarb.: Nicolait, Siebrecht, Hartmann; Alexander Süßmut, Verkehrsplaner, München 4. Preis (16.000 Euro) Arge Christine Edmaier/Büro Kiefer, Berlin; Mitarb.: Arndt, Tappe, Westendorf, Rudolf; Martin Panaorso, FPB Berlin, Verkehr 5. Preis (11.500 Euro) Arge Günter Telian, Peter Valovic, Karlsruhe; Karl Bauer, Landschaftsarchitektur, Karlsruhe; Mitarb.: Platte; B. Leutwein, Verkehrswesen/Lärmschutz; m Raumlabor iR3, Thorsten Kraemer, Visualisierung Ankauf (10.000 Euro) ars Herrmann + Hornung, Stuttgart, Schreiner Landschaftsarchitekten, Stuttgart; Norbert Schick, PTV AG Karlsruhe, Verkehr Ankauf (10.000 Euro) Projekt GmbH, Planungsgesellschaft für Städtebau, Architektur und Freianlagen, Dieter Raichle, Manfred Hagelstein, Esslingen; Planstatt für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung, Johann Senner, Überlingen; Mitarb.: Brändle, Ziefle, Stoll, Streicher

DÄMMSTEINE GEBEN GEWERBE RAUM. MIT MEHR DÄMMWERT, ALS DIE EnEV 2009 FORDERT.

Oberes Mittelrheintal Modellstadt St. Goar im Weltkulturerbe Kombinierter Ideen- und Realisierungswettbewerb 1. Preis (39.000 Euro) RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn, mit B.A.S. Kopperschmidt + Moczala, Weimar, und Grontmij BGS Ingenieurgesellschaft, Bonn 2. Preis (26.000 Euro) Häfner/Jimenez Büro für Landschaftsarchitektur, Berlin, mit Hahn von Hantelmann Landschaftsarchitekten, Berlin, und Obermeyer Planen + Beraten, München 3. Preis (16.000 Euro) werk-plan Architekten-Stadtplaner-Ingenieure, Kaiserslautern, mit Pöyry Infra GmbH, Mainz Ankauf (9000 Euro) Frank Schweibold, Koblenz, mit Planungsgruppe 4, Boppard-Buchholz, und Ingenieurbüro Saxler, Alfen Seepark Zülpich – Landesgartenschau 2014 Beschränkter Wettbewerb 1. Preis Geskes & Hack Landschaftsarchitekten, Berlin ein 3. Preis Manfred Karsch Landschaft planen + bauen, Berlin ein 3. Preis Hager Landschaftsarchitekten, Zürich 4. Preis Mutabilis Paysage & Urbanisme SARL, Paris Anerkennung TOPOTEK 1, Berlin Anerkennung bbzl – Böhm Benfer Zahiri Landschaften Städtebau, Berlin Anerkennung Atelier Loidl Landschaftsarch., Berlin

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