Download Cast List (PDF) - Bayerische Staatsoper

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Gastspiele u. a. in Bonn, Leipzig, Berlin, Rom, Paris, Madrid, Graz, Malmö und beim Festival in Orange. Erste Ausflüge ins Tenorfach unternahm er 1998 mit seinem Debüt als Da-ud (Die Ägyptische Helena) am Royal Opera House Covent Garden, London, wo er inzwischen u. a. die Titelpartie in Birtwhistles Gawain, Macduff (Macbeth) und Tamino (Die Zauberflöte) sang. Partien an der Bayerischen Staatsoper: Jeník (Die verkaufte Braut), Matteo (Arabella), Maler (Lulu). Dr. Schön/Jack the Ripper Tom Fox stammt aus Cincinnati/USA und erhielt sein musikalische Ausbildung am dortigen College Conservatory of Music. Die Stationen seiner Karriere führten ihn über Texas, Houston, Cincinnati nach Frankfurt. Dort sang er unter anderem Amonasro (Aida), Escamillo (Carmen), Ford (Falstaff) und Nick Shadow (The Rake`s Progress). Seither tritt er an allen großen Opernhäusern der Welt auf, an der Lyric Opera Chicago, der Mailänder Scala, der Wiener Staatsoper, der Staatsoper Berlin oder der Metropolitan Opera New York. Er wirkte bei der Amerikanischen Erstaufführung von Hans Werner Henzes Das verratene Meer mit. Die Salzburger Festspiele luden ihn 1995 für die Rolle des Tierbändigers in Bergs Lulu ein. Ein Jahr darauf sang er dort Don Pizarro in Beethovens Fidelio. Partien an der Bayerischen Staatsoper: Jago (Otello), Scarpia (Tosca), Klingsor (Parsifal), Dr. Schön/Jack the Ripper (Lulu). Alwa, Komponist John Daszak studierte Gesang u. a. an der Guildhall School of Music and Drama, am Royal Northern College of Music und an der Accademia d’Arte Lirica in Ancona. Er war u.a. Stipendiat des Countess of Munster Musical Trust und der Peter Moores Foundation. Sein breitgefächertes Repertoire reicht von Gustavo (Un ballo in maschera), Pinkerton (Madama Butterfly) über Steva (Jenufa) bis hin zu Jack (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny). Die Titelpartie in Brittens Peter Grimes sang er u.a. in einer Neuproduktion der Welsh National Opera und an der Mailänder Scala. Weitere Engagements führten ihn an viele große Opernhäuser und Festivals in ganz Europa, u.a. an die Opéra Bastille (Boris in Katja Kabanova), zum Festival von Glyndebourne (Adolar in Webers Euryanthe) und an die English National Opera (Enée in Les Troyens). Partie an der Bayerischen Staatsoper: Alwa (Lulu).

Schigolch Franz Mazura wurde in Salzburg geboren und studierte Gesang an der Musikakademie in Detmold. Schon während seines Gesangsstudiums war er als Schauspieler am Landestheater Detmold engagiert. Es folgten Festengagements in Kassel, Mainz, Braunschweig und Mannheim, wo er über 20 Jahre lang arbeitete und 1990 zum Ehrenmitglied des Nationaltheaters ernannt wurde. Er gab Gastspiele auf der Opernbühne und im Konzertsaal in aller Welt, u. a. in Barcelona, Mailand, London, Wien, Paris und New York. 1960 sang er erstmals bei den Salzburger Festspielen; 1971 Debüt bei den Bayreuther Festspielen, denen er bis 1995 verbunden war. Als Shakespeares König Lear trat er drei Jahre lang am Staatsschauspiel Stuttgart auf. Bei der Uraufführung der dreiaktigen Lulu-Fassung von Friedrich Cerha sang er 1979 Dr. Schön, nun in David Aldens Neuproduktion an der Bayerischen Staatsoper den Schigolch. Der Tierbändiger/Der Athlet Jacek Strauch erhielt seine Gesangsausbildung am Royal College of Music in London. 1978 wurde er Mitglied des National Opera Studio London und sang an der Kent Opera die Titelpartie in Rigoletto. Ab 1985 gastierte er unter anderem an der English National Opera London, an den Staatstheatern in Braunschweig und Saarbrücken, an der Welsh Opera Cardiff sowie in Modena, Pretoria, Nizza, Prag, Basel und St. Gallen. Zu seinen Partien gehören Alfio (Cavalleria rusticana), Jaroslav Prus (Die Sache Makropulos), Amfortas (Parsifal), Jago (Otello), Barak (Die Frau ohne Schatten), Kurwenal (Tristan und Isolde), Gunther (Die Götterdämmerung), Scarpia (Tosca) und die Titelpartien in Der Fliegende Holländer, Falstaff und Wozzeck. Partien an der Bayerischen Staatsoper: Tomskij (Pique Dame), Lescaut (Manon Lescaut), Tierbändiger/ Athlet (Lulu). Der Prinz/Der Kammerdiener/Der Marquis Robert Wörle studierte Gesang am LeopoldMozart-Konservatorium Augsburg und an der Musikhochschule München. Seit 1986 ist er Gast am Staatstheater Stuttgart, wo er von 1991 bis 1996 festes Ensemblemitglied war. Außerdem ist er ständiger Gast an der Pariser Opéra Bastille und tritt an der Deutschen Oper Berlin, der Semperoper Dresden, der Hamburgischen Staatsoper sowie bei den Bregenzer und Salzburger Festspielen auf. Zu seinen Partien gehören Jaquino (Fidelio), Hauptmann (Wozzeck), Herodes (Salome), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Tichon (Katja Kabanova), Bruno (Der gewaltige Hahnrei).

Neben seiner Tätigkeit auf der Opernbühne ist er ein gefragter Konzertsänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper: Iro (Il ritorno d’Ulisse in patria), Der Prinz/ Der Kammerdiener/ Der Marquis (Lulu). Der Polizeikommissär Thorsten Stepath wurde in Würzburg geboren und studierte Musik- und Theaterwissenschaft und Germanistik. Er arbeitete an verschiedenen deutschen Opernhäusern u.a. als Regieassistent von Harry Kupfer. Solistische Auftritte hatte er u. a. am Würzburger Mainfrankentheater (Der Rosenkavalier, Manche mögen’s heiß) und an der Dresdener Semperoper (Ariadne auf Naxos). Seit 2001 ist er fest als Spielleiter an der Bayerischen Staatsoper engagiert und tritt hier in der Rolle des Polizeikommissär in Alban Bergs Lulu auf. Eine Fünfzehnjährige Talia Or wurde in Israel geboren und wuchs in Deutschland auf. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie in Köln und Hamburg und besuchte Meisterkurse in Deutschland und Israel. 2002 gab sie ihr Debüt als Cherubino (Le nozze di Figaro) am Théâtre de la Monnaie in Brüssel und trat seither u.a. als Ida (Die Fledermaus), Taumännchen (Hänsel und Gretel) und Papagena (Die Zauberflöte) an der Hamburgischen Staatsoper auf. An den Städtischen Bühnen Osnabrück sang sie in der Uraufführung von Nancy van de Vates Im Westen nichts Neues. Seit Herbst 2003 ist sie Mitglied des Jungen Ensembles der Bayerischen Staatsoper. Partien hier: Taumännchen (Hänsel und Gretel), Fünfzehnjährige (Lulu). Ihre Mutter Jennifer Trost, geboren in San Antonio/Texas; Studium an der University of Southern California in Los Angeles. Von 1991 bis 1995 gehörte sie den Wuppertaler Bühnen an und sang dort u.a. Figaro-Gräfin, Tatjana (Eugen Onegin), Mimi (La bohème) und Elettra (Idomeneo). 1996 Debüt bei den Salzburger Festspielen. Von 1995 bis 2002 war sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Neben ihren Opernauftritten pflegt sie eine rege Konzerttätigkeit. Partien an der Bayerischen Staatsoper: 1. Dame (Die Zauberflöte), Blumenmädchen (Parsifal), Inez (Il trovatore), Amalia (Das Schloß), Priesterin (Aida), Ortlinde (Die Walküre), Echo (Ariadne auf Naxos), Kammerfrau (Macbeth), Nicoletta (Die Liebe zu den drei Orangen), Mutter (Hänsel und Gretel), La Virtù/Pallade (L'incoronazione di Poppea), Magdalena (Bernarda Albas Haus), Mutter (Lulu).

Kunstgewerblerin Anne Pellekoorne, geboren in Amsterdam; studierte an der Hochschule für Musik in Hamburg. Nach dem Abschluß war sie zunächst als Konzertsängerin im In- und Ausland tätig. Ihr Operndebüt gab sie 1987 an der Bayerischen Staatsoper mit der Schwertleite im Ring des Nibelungen. Weitere Gastverpflichtungen führten sie nach Wiesbaden und Zürich; 1996 Konzerttournee in Brasilien. Seit 1989 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und hier u. a. zu hören als 3. Dame (Die Zauberflöte), Berta (Il barbiere di Siviglia), Page (Salome), 1. Magd (Elektra), Annina (Der Rosenkavalier), Schwertleite (Die Walküre), Blumenmädchen (Parsifal), Sonjetka (Lady Macbeth von Mzensk), Háta (Die verkaufte Braut), Linetta (Die Liebe zu den drei Orangen), Angustias (Bernarda Albas Haus). Journalist Nikolay Borchev wurde in Pinsk/Weißrussland geboren und begann seine sängerische Ausbildung im Alter von sechzehn Jahren am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium. 1998 gewann er den ersten Preis beim internationalen Gesangswettbewerb »Bella voce« in Moskau. Ab Oktober 2000 studierte er an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin und besuchte Meisterkurse u. a. bei Rudolf Piernay, Julia Varady und Dietrich Fischer-Dieskau. Mit seinem eigenen Vokal-Ensemble »Ave Maria« gab er zahlreiche Konzerte u.a. in Russland, Lettland, Deutschland, Frankreich und Luxemburg. Seit Herbst 2003 ist er Mitglied des Jungen Ensembles der Bayerischen Staatsoper. Partien hier: Moralès (Carmen), Paggio (Roberto Devereux), Fiorello (Il barbiere di Siviglia), Kommissär (Madama Butterfly), Journalist (Lulu). Flughafenpersonal Rüdiger Trebes, geboren in Saarlouis/Saarland; Gesangsstudium in München, danach Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Erstes Engagement am Staatstheater am Gärtnerplatz München; seit 1991 Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Zahlreiche Liederabende im In- und Ausland sowie Gastspiele an anderen deutschen Bühnen. Partien an der Bayerischen Staatsoper: u.a. Hobson (Peter Grimes), Mitjucha (Boris Godunow), Alter Zigeuner (Il trovatore), Hans Schwarz (Die Meistersinger von Nürnberg), Farfarello (Die Liebe zu den drei Orangen), Billys Vater (Schlachthof 5), Sciarrone (Tosca), Flandrischer Deputierter (Don Carlo), Graf Lamoral (Arabella).

Bayerische Staatsoper Staatsintendant Sir Peter Jonas Generalmusikdirektor Zubin Mehta

Sonntag, 2. Mai 2004 6. Abonnement Serie 16

Neuinszenierung

Lulu Oper in drei Akten nach den Tragödien Erdgeist und Die Büchse der Pandora von Frank Wedekind Orchestrierung des dritten Aktes vervollständigt von Friedrich Cerha

Musik von Alban Berg

Musikalische Leitung: Michael Boder Inszenierung: David Alden Bühne: Giles Cadle Kostüme: Brigitte Reiffenstuel Choreographische Mitarbeit: Beate Vollack Licht: Pat Collins

Lulu Gräfin Geschwitz Der Gymnasiast Der Medizinalrat / 1. Freier Der Maler/ 2. Freier Dr. Schön/ Jack the Ripper Alwa, Dr. Schöns Sohn, Komponist Schigolch Der Tierbändiger/ Der Athlet Der Prinz/ Der Kammerdiener/ Der Marquis Der Theaterdirektor/ Der Bankier Der Polizeikommissär Eine Fünfzehnjährige Ihre Mutter Kunstgewerblerin Journalist Flughafenpersonal

Margarita De Arellano Katarina Karnéus Ulrike Helzel Alfred Kuhn Will Hartmann Tom Fox John Daszak Franz Mazura Jacek Strauch Robert Wörle Alfred Kuhn Thorsten Stepath Talia Or Jennifer Trost Anne Pellekoorne Nikolay Borchev Ulrike Helzel, Rüdiger Trebes

Das Bayerische Staatsorchester Die Statisterie der Bayerischen Staatsoper Musikalische Assistenz und Einstudierung: Klaus Sallmann, Richard Whilds, Mark Lawson, Katia Borissova, Peter Sommerer Bühnenmusik: Gregor Raquet Regieassistenz und Abendspielleitung: Natascha Ursuliak, Antonia Walther, Thorsten Stepath Sprachbetreuung: Margarete Adler, Isolde Lehberger Inspizienz: Ruth Wieman, Sandra Folz Souffleuse: Susanne Metzner Lichtinspizienz: Sandra Eberle Regiehospitanz: Maiko Ota, Richard Spencer Video: IN TOUCH Media Entertainment, Tobias Heilmann Anfertigung der Bühnenausstattung und Kostüme in eigenen Werkstätten © Universal Edition Wien

Aus technischen Gründen wird gebeten, während der Pausen den Zuschauerraum zu verlassen.

Nationaltheater München Beginn 18.30 Uhr Pause nach dem 1. und 2. Akt, jeweils ca. 30 Min. Ende ca. 22.43 Uhr Bayerische Staatsoper Staatsintendant: Sir Peter Jonas. Generalmusikdirektor: Zubin Mehta. Geschäftsführender Direktor: Dr. Roland Felber. Künstlerischer Betriebsdirektor: Ronald H. Adler. Chefdramaturgin: Dr. Hella Bartnig. Direktor Kostüm- und Maskenabteilung: Ulrich Gärtner. Direktorin Public Relations und Programmentwicklung: Dr. Ulrike Hessler. Produktionsdirektor: Helmut Lehberger. Ballettdirektor: Ivan Liska. ˇ Technischer Direktor: Ralf Wrobel. Direktorin Musikalischer Bereich: Annette Zühlke. Leitung Bühnentechnik: Klaus Müller. Bühne: Rudolf Reithmayr, Matthias Feistkorn. Leitung Beleuchtungswesen: Michael Bauer. Beleuchtungsinspektor: Yavuz Umur. Assistenz Leitung Beleuchtungswesen und Beleuchtung: Benedikt Zehm. Tontechnik: Thomas Rott. Werkstätten: Mathias Kaschube. Ausstattungsassistenz: Birgit Ehrlicher. Schreinerei: Frank Mielke. Schlosserei: Hans Godec. Raumausstattung: Alexandra Sommer. Theaterplastiker: Peter Pfitzner. Malersaal: Veronika Götze. Requisite: Karl Pausch. Dekoabteilung: Joachim Andreas. Kostüm Produktionsleitung: Viola Lindenau. Produktionsassistenz: Regine Brandl. Gewandmeisterinnen: Angelika Hof, Ulrike Werkmeister, Renate Ostruschnjak, Renate Kacjan. Garderobenmeisterinnen: Margareta Bauer, Marianne Zimmermann. Chefmaskenbildner: E. Achim Meier.

Musikalische Leitung Michael Boder arbeitete bereits während seines Studiums an der Hamburger Musikhochschule und in Florenz mit der Oper Frankfurt zusammen. Noch nicht 30-jährig übernahm er die musikalische Leitung der Oper Basel (1989 bis 1993) als Chefdirigent. Es folgten Konzertdirigate bei führenden Orchestern Europas, u. a. beim Gewandhausorchester Leipzig, beim Tonhalle Orchester Zürich, bei den Wiener Sinfonikern und bei den Berliner Philharmonikern. Gastspiele an den Opernhäusern in Hamburg, Köln, Berlin, London, San Francisco, Wien und Dresden. Dort zuletzt Übernahme des Dirigats von Der Ring des Nibelungen. Schwerpunkt sind die Werke von Wagner und Strauss sowie zeitgenössische Musik mit zahlreichen Uraufführungen. Dirigate an der Bayerischen Staatsoper: Ubu Rex, Was ihr wollt, Das Schloss und Lulu. Inszernierung David Alden, geboren in New York. Er debütierte 1979 an der Metropolitan Opera New York mit Wozzeck; es folgten am selben Haus Fidelio sowie Arbeiten am Los Angeles Music Center, an der Santa Fé Opera und an der Long Beach Opera. In Europa inszenierte er an der Nederlands Opera, der English National Opera, der Scottish Opera, beim Edinburgh Festival, an der Wiener Volksoper, an der Komischen Oper Berlin und an der New Israeli Opera. Er verfilmte u.a. Kurt Weills Die sieben Todsünden, erstellte eine VerdiDokumentation im Auftrag der BBC und gestaltete die Welttournee der Rockgruppe The Pet Shop Boys. 2001 wurde er mit dem Bayerischen Theaterpreis ausgezeichnet. Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper: Tannhäuser, L'incoronazione di Poppea, Ariodante, Rinaldo, Il ritorno d’Ulisse in patria, Pique Dame, Die Walküre, Siegfried, Götterdämmerung, Rodelinda, Regina de’ Longobardi, Lulu. Bühne Giles Cadle studierte Architektur am Kingston Polytechnikum und Bühnenbild am Nottingham Polytechnikum. Er begann für Opern- und Schauspielaufführungen des Gate Theater Dublin, des Almeida Theater und des Internationalen Neuseeland-Opernfestivals zu arbeiten. Seither gestaltete er Kostüme und Bühnenbilder für Produktionen weltweit, u. a. an den Opernhäusern in Straßburg und Antwerpen, für die New York City Opera, die Komische Oper Berlin, am New Yorker Broadway und für die Royal Shakespeare Company. Mit Regisseuren wie Richard Jones und

Nicholas Hytner verbindet ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit. Bühnenbilder an der Bayerischen Staatsoper: The Midsummer Marriage und Lulu. Kostüme Brigitte Reiffenstuel, wurde in München geboren und studierte am Londoner College of Fashion und an der St. Martin’s School of Art in London. Derzeit lebt sie in London. Seit 1993 gestaltete sie die Kostüme an zahlreichen internationalen Opernhäusern, etwa für das Royal Opera House Covent Garden, für die English National Opera, die Opera North und die Dublin Grand Opera und das Wexford Festival, in den Vereinigten Staaten u. a. an der Chicago Lyric Opera (Billy Budd, Die Sache Makropulos, Macbeth) und an der Houston Grand Opera ; weitere Produktionen: u.a. Semele (Théâtre des Champs-Elysées), Parsifal (Opernhaus Graz), Tamerlano (Komische Oper Berlin), Les Contes d’Hoffmann (De Vlaamse Opera), Salome und Boris Godunow (Staatsoper Stuttgart), Die drei Schwestern (Deutsche Oper am Rhein, Düsseldorf) sowie Werther (New Israeli Opera). An der Bayerischen Staatsoper gestaltet sie die Kostüme zu David Aldens Inszenierung von Lulu. Choreographische Mitarbeit Beate Vollack stammt aus Berlin, wo sie an der Staatlichen Ballettschule studierte. 1986 wurde sie an die Komische Oper Berlin engagiert und tanzte dort u.a. Odile (Schwanensee) und Coppelia. Seit 1996 ist sie Solistin am Bayerischen Staatsballett, wo sie u.a. in der Titelpartie in Shannon Rose, als Stiefmutter in A Cinderella Story und Petruschka von Amir Hosseinpour sowie als Blaue Libelle (Das schlaue Füchslein) und Ida (Die Fledermaus) auftrat. Mit der Titelpartie von Mats Eks Giselle wurde sie 1997 von der deutschen Fachpresse zur Tänzerin des Jahres gekürt. Im Jahre 2000 erhielt sie ein Diplom als Ballettpädagogin an der Münchner Musikhochschule und begann als Choreographin zu arbeiten, z. B. am Theater Coburg, bei den Salzburger Festspielen, am Royal Opera House Covent Garden, London und an der Bayerischen Staatsoper (Die Walküre, Götterdämmerung, Rodelinda, Regina de’Longobardi, Lulu). Licht Pat Collins stammt aus New York und hat in ihrer Karriere für bereits über hundert Produktionen das Licht-Design geschaffen. Sie arbeitete für das Glyndebourne Festival, die Los Angeles

Music Center Opera, die Washington Opera, die Houston Grand Opera, die English National Opera und die New Yorker Metropolitan Opera. Für die Brodway-Produktion von I`m not Rappaport gewann sie einen Tony Award und für Execution of Justice einen Drama Desk Award. Im Londoner West-End gestaltete sie das Licht u.a. für Into the Woods. Häufige Zusammenarbeit mit David Alden. Arbeiten an der Bayerischen Staatsoper: Tannhäuser, L`incoronazione di Poppea, Rinaldo, Rodelinda, Regina de’Longobardi, Orphée et Eurydice, Lulu. Lulu Margarita De Arellano, geboren in den USA; beschloss ihr Studium an der Juilliard School of Music in New York. Sie gab ihr Europa-Debüt als Gilda (Rigoletto) an der Staatsoper in Prag. Sie ist Gewinnerin mehrerer Wettbewerbe, u.a. Metropolitan Opera Regional Competition. Internationale Opern- und Konzertgastspiele. Engagements u. a. an der Wiener Volksoper, der New Isreali Opera. In Stuttgart gastierte sie als Violetta (La traviata), eine Rolle, die sie 2001 zur Einweihung des neuen Staatstheaters Megaron in Thessaloniki sang. Außerdem gab sie Konzerte mit den Wiener Philharmonikern, dem Israel Philharmonic Orchestra und den Berliner Philharmonikern. 1997/98 war sie festes Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper; Partien hier: u.a. Musetta (La bohème), Adele (Die Fledermaus), Najade (Ariadne auf Naxos), Stimme vom Himmel (Don Carlo), Woglinde/Waldvogel (Der Ring des Nibelungen), Anne Trulove (The Rake’s Progress), Titelpartie in Lulu. Gräfin Geschwitz Katarina Karnéus wurde in Stockholm geboren. Ausbildung am Trinity College of Music in London und am National Opera Studio. Auftritte an der Welsh National Opera, der English National Opera, der Opéra Comique, der Opéra Bastille in Paris, der Chicago Lyric Opera, beim Glyndebourne Festival, am Brüsseler Théâtre de la Monnaie, an der Metropolitan Opera New York und am Royal Opera House Covent Garden, London. Wichtige Partien: Cherubino (Le nozze di Figaro), Dorabella (Così fan tutte), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Angelina (La Cenerentola), Octavian (Der Rosenkavalier), Marguerite (La damnation de Faust), Alceste und Carmen. Umfangreiche internationale Konzerttätigkeit. Partien an der Bayerischen Staatsoper: Annio und Sesto (La clemenza di Tito und Giulio Cesare), Dorabella (Così fan tutte), Cherubino (Le nozze di Figaro), Geschwitz (Lulu).

Der Gymnasiast/Flughafenpersonal Ulrike Helzel wurde in Magdeburg geboren und studierte Gesang an der Leipziger Musikhochschule. Sie war Preisträgerin beim DvoˇrákWettbewerb in Karlsbad und erhielt 1995 den Händel Förderpreis der Stadt Halle. Im Rahmen ihres ersten Engagements am Opernhaus Halle sang sie Partien wie Donna Elvira (Don Giovanni) und Angelina (La Cenerentola). Seit Sommer 1996 ist sie Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin, wo sie u.a. als Cherubino (Le nozze di Figaro), Siébel (Faust), Fuchs (Das schlaue Füchslein), Nancy (Martha), Hänsel (Hänsel und Gretel) auftrat. Darüber hinaus war sie Gast an der Komischen Oper Berlin, am Theater Basel und am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel. Ihr Konzertrepertoire umfasst u. a. die Altpartien in Beethovens Symphonie Nr. 9 und Missa Solemnis, Bachs h-Moll-Messe und Mozarts Requiem. Partien an der Bayerischen Staatoper: Hänsel (Hänsel und Gretel), Zweite Dame (Die Zauberflöte), Gymnasiast (Lulu). Der Medizinalrat/1. Freier/ Der Theaterdirektor/Der Bankier Alfred Kuhn, geboren in Ober-Roden/Hessen; Studium an der Musikhochschule Frankfurt. Erstes Engagement 1963 in Darmstadt, wo er fünfzehn Jahre Ensemblemitglied blieb. Ab 1978 fünf Jahre an der Deutschen Oper am Rhein; seit 1983 Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper; daneben Gastspiele an vielen großen deutschen Opernbühnen und im Ausland. Seit 1991 ist Alfred Kuhn Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper u. a. Bartolo (Il barbiere di Siviglia), Falstaff (Die lustigen Weiber von Windsor), Warlaam (Boris Godunow), Mesner (Tosca), Truffaldin (Ariadne auf Naxos), Kothner (Die Meistersinger von Nürnberg), Antonio (Le nozze di Figaro), Frank (Die Fledermaus), Kuno (Der Freischütz), Graf Waldner (Arabella), Dachs/Pfarrer (Das schlaue Füchslein). Der Maler/2. Freier Will Hartmann studierte an der Musikhochschule Köln bei Hans Sotin. Er gewann Preise bei mehreren Gesangswettbewerben und war von 1991 bis 1993 Mitglied des Opernstudios in Köln und anschließend drei Jahre lang als Bariton Ensemblemitglied der Oper Köln. Seit 1996 ist er an der Niedersächsischen Staatsoper Hannover engagiert, wo er zunächst u. a. als Almaviva (Le nozze di Figaro) und Malatesta (Don Pasquale), inzwischen aber auch als Pelléas (Pellèas et Mélisande) und Alfredo (La traviata) auftrat.