dt_Faltblatt Wandergebiet Falkenstein - Franz-Josef Adrian

dt_Faltblatt Wandergebiet Falkenstein - Franz-Josef Adrian

N AV I : 9 4 2 2 7 LU D W I G S T H A L www.nationalpark-bayerischer-wald.de Wanderlinie Silberblatt Aufstieg: 3 h Höhenunterschied: 650 m Der Weg b...

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N AV I : 9 4 2 2 7 LU D W I G S T H A L

www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Wanderlinie Silberblatt Aufstieg: 3 h Höhenunterschied: 650 m Der Weg beginnt am Parkplatz bzw. der Igelbus-Haltestelle Weiße Brücke, wo man schon bald in ursprünglichen Wald eintaucht und auch die Weg-Variante über Waldstraßen vom Parkplatz Scheuereck her einmündet. Gemeinsam verläuft der letzte Teil der Wanderlinie entlang des urigen Höllbachs zur Höllbachschwelle, ab hier steil bergauf in die felsige Region des Urwaldreliktes Höllbachgespreng. Nur noch leicht ansteigend geht es weiter bis zum Gipfel des Großen Falkensteins.

In einer Geländemulde entspringt der Höllbach und stürzt im Höllbachgespreng mit seinen steilen, haushohen Felsbastionen in mehreren Kaskaden und Wasserfällen sowie zahlreichen Rinnsalen hinunter zur Höllbachschwelle. Das Höllbachgespreng flößte unseren Vorfahren Angst und Schrecken ein. Sie vermuteten in dieser einsamen, wilden Bergregion mit den von der Schwefelflechte gelb gefärbten Felsüberhängen den Eingang zur Hölle.

Hauptwanderlinie Grünes Dreieck Der Aufstieg zum Großen Falkenstein erfolgt von Zwieslerwaldhaus über den Ruckowitzschachten (3 h). Unweit des Gipfels teilt sich die Route in den Europäischen Fernwanderweg (E6) durchs Höllbachgespreng nach Scheuereck, Spiegelhütte und Frauenau und den Höhenweg, der über die typischen Bergwiesen des Bayerischen Waldes, die Schachten, führt.

Großer Falkenstein Vom Gipfel-Plateau des Großen Falkensteins (1315 m) öffnet sich der Ausblick nach Westen und Südwesten zum Großen Arber und zur Bergkette des Vorderen Bayerischen Waldes. Direkt zu Füßen liegt der Talkessel des Zwieseler Winkels. Das Schutzhaus am Falkenstein ist im Sommer täglich, im Winter an den Wochenenden geöffnet (Übernachtungen möglich).

Höllbachgespreng mit Höllbachfällen

Schachten Ehemalige Viehweiden in den höheren Berglagen werden im Bayerischen Wald als "Schachten" bezeichnet. 1963 wurde die letzte dieser Waldweiden aufgegeben. Am Wanderweg von Zwieslerwaldhaus zum Falkenstein liegt die größte dieser Bergwiesen im Falkensteingebiet, der Ruckowitzschachten. Von hier bietet sich ein besonders schöner Ausblick auf das Massiv des Großen Arbers (1456 m), der höchsten Erhebung des Bayerischen Waldes.

Mobil ohne Auto im Nationalpark Igelbus

Urwaldreste Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden das Höllbachgespreng als ältestes Naturschutzgebiet des Bayerischen Waldes und der Urwaldrest an der Mittelsteighütte als besonders urtümliche Waldteile unter Schutz gestellt. Mit der Erweiterung des Nationalparks Bayerischer Wald 1997 wurden diese Flächen in das Großschutzgebiet eingegliedert.

Waldbahn

Vom Waldbahnknoten Zwiesel (Züge aus Grafenau, Regen und Bayerisch Eisenstein) verkehren “Igelbusse” (jeweils vom 15. 5. bis Anfang November) nach Zwieslerwaldhaus, Spiegelhütte bzw. Lindbergmühle. Eine Waldbahn-Haltestelle befindet sich in Ludwigsthal (Linie Zwiesel - Bayerisch Eisenstein).

Das “Bayerwaldticket” ermöglicht als Verbund-Ticket zu günstigen Tarifen eine gemeinsame Nutzung von Bus und Bahn in der gesamten Nationalpark-Region.

So helfen Sie der Natur im Nationalpark Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald | Stand 12/2013 Freyunger Straße 2, 94481 Grafenau | Telefon 0 85 52 96 000 [email protected] Druck: Druckerei Fuchs, Freyung | gedruckt auf 100 % Recyclingpapier Der Nationalpark Bayerischer Wald ist Träger des Europadiploms seit 1986

Großer Falkenstein

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Rund um den Großen Falkenstein

Wandern und Radfahren im Nationalpark Die Nationalparkphilosophie “Natur Natur sein lassen” ermöglicht eine natürliche Waldentwicklung. Dazu gehören auch absterbende Bäume. Bitte achten Sie besonders bei stärkerem Wind auf die Gefahr herabstürzenden Totholzes. Bitte respektieren Sie das Wegegebot im Kerngebiet.

Rund um den Großen Falkenstein Bayer. Eisenstein

Ruckowitzschachten

Kartenausschnitt

NP-ZENTRUM FALKENSTEIN

Kerngebiet mit Wegegebot

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Ludwigsthal

Urwald Mittelsteighütte

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Tiersymbole markieren Rundwanderwege (s. Karte). Die Gehzeiten betragen ein bis zwei Stunden.

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NATURPARK

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FREYUNG

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Nationalparkzentrum Falkenstein

Hirschgehege

öffentliche Straßen Wanderwege geeignet für Kinderwagen und Rollstuhl Radwege Igelbus Haltestelle

Weiße Brücke Ludwigsthal

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Grillplatz Spiegelhütte

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Lindbergmühle Zwiesel

Ludwigsthal

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Lindberg / Zwiesel

Buchenau

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Wanderlinie Heidelbeere Aufstieg: 3 ¾ h Höhenunterschied: 620 m Vom Ortseingang Zwieslerwaldhaus (P1) führt der Weg auf dem Schillerweg zum Ahornriegel, wo sich eine eindrucksvolle Aussicht nach Süden zum Großen Rachel, dem höchsten Berg des Nationalparks (1453 m), eröffnet. Nach Querung der Wanderlinie Esche und des Kleinen Höllbachs wird über dem Schwellweg die Höllbachschwelle erreicht. Steil bergauf geht es in das Urwaldgebiet Höllbachgespreng mit seinen haushohen Felsabstürzen und den Höllbachfällen. Leicht bergan führt der Weg über den Hüttensteig zum Großen Falkenstein (1315 m). Im Winter nicht zu empfehlen. Wanderlinie Esche Aufstieg: 3 h Höhenunterschied: 700m Ausgehend von der Waldbahn-Haltestelle in Ludwigsthal (Nationalparkzentrum Falkenstein) durchquert der Wanderweg die Südseite des Falkensteinmassivs und führt nach Querung der Wanderlinie Heidelbeere im Bereich des Ahornriegels in Serpentinen steil bergauf bis zum Großen Falkenstein.

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Alle Aufstiege zum Großen Falkenstein sind zum Teil beschwerliche Steige. Wetterschutz und gutes Schuhwerk sind erforderlich.

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Wanderwege zum Großen Falkenstein

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NP-ZENTRUM LUSEN

BAYERISCHER WALD

Zwieslerwaldhaus

Ortsnahe Rundwege

NATIONALPARK ŠUMAVA

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Das Angebot an Wanderwegen im Falkensteingebiet wird ergänzt von mehreren markierten Radwegen. Eine Variante führt sogar bis zum Gipfel des Großen Falkenstein. Außerhalb öffentlicher Straßen ist das Radfahren im Nationalpark nur auf markierten Radwegen erlaubt.

Falkenstein

1150 m

Urwald-Erlebnisweg Watzlik-Hain

Schwellhäusl

Kartenausschnitt

Jährlingschachten

Bayerisch Eisenstein

Ferdinandsthal / Debrník (CZ)

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1,5 km

Wanderlinie Eibe Aufstieg: 2 ½ h Höhenunterschied 620 m Die kürzeste Route auf den Großen Falkenstein beginnt am Infopavillon, direkt am südlichen Ortseingang von Zwieslerwaldhaus. Der Wanderweg führt durch einen schönen Bergmischwaldbestand gleichmäßig bergauf. Unter dem mächtigen Felsmassiv des Kleinen Falkenstein (1190 m) breitet sich ein kleiner, aber eindrucksvoller Urwaldrest aus. Der Wanderfalke sucht und findet hier regelmäßig Brutplätze - bitte nehmen Sie Rücksicht und bleiben Sie auf den markierten Wegen! An klaren Tagen lohnt sich der Abstecher auf den Kleinen Falkenstein mit seiner wunderschönen Aussicht! Das letzte Wegestück bis zum Gipfel des Großen Falkenstein wird von Bergfichtenwald gesäumt.