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E L T E R N R O S E N K R A N Z Welche Eltern möchten nicht, dass ihre Kinder glücklich sind, eine gute Schule absolvieren und in der Zukunft eine int...

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E L T E R N R O S E N K R A N Z Welche Eltern möchten nicht, dass ihre Kinder glücklich sind, eine gute Schule absolvieren und in der Zukunft eine interessante, gut bezahlte Stelle finden? Wir alle wünschen unseren Kindern wahre Liebe, gelungene Beziehungen und vieles mehr und wir leiden, wenn bei ihnen etwas schief geht, wenn sie durch eigene Schuld oder auch unverschuldet auf Irrwege gelangen und dann selbst leiden müssen. So gerne möchten wir alle Gefahren, denen besonders heute unsere Kinder ausgesetzt sind, von ihrem Lebensweg wegräumen. Aber spätestens in der Pubertät der Kinder merken die Eltern, wie hilflos sie sind und wie wirkungslos alle Erziehungsmethoden und beste Absichten sind. Ständige Angst um ihre Söhne und Töchter und auch Selbstvorwürfe (Was haben wir falsch gemacht?) begleiten sie. Oft werden wir uns viel zu spät bewusst, dass all die Gefahren und Verletzungen nicht nur von außen kommen, sondern auch von uns Eltern. In den Reaktionen der Kinder entdecken wir plötzlich uns selbst und unsere Fehler und Probleme, unsere Ehekonflikte und andere Turbulenzen der Vergangenheit. Dann kommt der starke Wunsch, das alles zurückzudrehen und wieder gut zu machen. Mit all diesen Gedanken wurden auch die Eltern konfrontiert, die 2001 in Nordpolen an Exerzitien für Eltern teilgenommen haben. Es wurde ihnen allzu bewusst, dass ihre menschlichen Kräfte zu gering sind, um die Kinder vor den von allen Seiten drohenden Gefahren zu schützen und um die Wunden aus der Vergangenheit zu heilen. Eben diese Eltern haben sich entschieden, für ihre Kinder gemeinsam zu beten und dadurch an Den zu appellieren, Der alles vermag, weil Er Allmächtig ist. Sie haben eingesehen, dass Gott nicht nur der beste Schützer unserer Kinder, sondern auch der beste Arzt und Psychotherapeut ist, der die Wunden unserer Kinder auf allen Ebenen ihres Menschseins heilen kann. Die an den Exerzitien teilnehmenden Eltern haben sich entschieden, den Rosenkranz zu beten, weil dann die Gebete an Gott durch Maria gehen, die beste und einfühlsamste aller Mütter. Eben der Muttergottes wollten sie alle elterlichen Anliegen und Sorgen anvertrauen. Gleichsam zur Bestätigung dieser Form des Betens wurde ein Jahr später ein Brief von Johannes Paul dem II veröffentlicht, wo der Papst die Eltern ganz deutlich zum Rosenkranzbeten für ihre Kinder ermutigt: „Wie schön und fruchtbringend ist es, die Wege der heranwachsenden Kinder diesem Gebet anzuvertrauen … das Rosenkranzgebet für die Kinder, oder besser noch mit den Kindern, das sie schon von Kindesalter an formt …ist eine geistliche Hilfe, die nicht zu geringschätzen ist.“

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Die Form des Betens ist dieselbe wie beim Lebendigen Rosenkranz, bei dem 20 Personen eine sog. „Rosenkranzrose“ bilden und jede von ihnen täglich, aber einen Monat lang, ein anderes der 20 Gesätze betet. Insgesamt wird also jeden Tag der ganze Rosenkranz gebetet und alle Teilnehmer beten für sich und andere Mitbeter. Bei dem Elternrosenkranz ist das so, dass die konkreten Eltern (oder auch ein Elternteil) besonders für die eigenen Kinder, aber auch für die Kinder der anderen Eltern mitbeten, anders gesagt – für jedes Kind wird täglich der ganze Rosenkranz gebetet. Wenn die Eltern X z.B. im August das dritte Gesätz des freudenreichen Rosenkranzes (die Geburt Jesu) beten, dann im September beten sie das vierte (die Aufopferung im Tempel) im Oktober das fünfte (die Wiederfindung) usw. Die schnelle Entwicklung des Elternrosenkranzes (zur Zeit 670 angemeldete „Rosen“) und die zahlreichen Zeugnisse der Eltern von den großen Früchten ihres Gebetes zeugen vom großen Segen Gottes über diesem Werk. Die Teilnehmer bezeugen, dass sie sich durch das gemeinsame Gebet sehr gestärkt fühlen und dass sich das Leben ihrer Kinder allmählich verändert. Sie werden z. B. von starken Süchten befreit, lernen besser und kehren langsam zum Gott um. Wir werden sicherlich nie genau messen können, wie viel Wert ein einzelnes Gebet vor Gott und wie viel ein Gebet in der Gemeinschaft hat, aber die lange Erfahrung der Kirche zeigt schon eine besondere „Schwäche“ Gottes zum Gebet in der Gemeinschaft, das eine besondere Kraft dadurch hat, dass es in der Einheit und Liebe zu den Nächsten gebetet wird und sich unser Horizont auch für die Anliegen der Brüder und Schwestern öffnet. Jesus sagt doch selbst: „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ (Mt 18,20). Viele Ehepaare, die gemeinsam beten, sagen, dass das Gebet auch sie als Ehepartner verwandelt, aber wir alle wissen, dass nicht oft so ein Idealbild anzu- treffen ist. Man braucht keine Statistiken, um festzustellen, dass viel mehr Mütter als Väter für ihre Kinder beten. Dann sollen halt die Mütter alleine beten und vielleicht lässt sich irgendwann auch der skeptische Vater von diesem Gebet überzeugen… Es gab schon solche Fälle in Polen. Ein Vater (er heißt Tadeusz) hat z.B. vier Jahre gezögert, und nachdem er nachgegeben hat, ist er der größte Verehrer des Elternrosenkranzes, weil er ständig über seine Wirkung staunen muss. Das Schöne bei dem Gebet ist, dass ich sicher sein kann, dass jeden Tag für mein Kind gebetet wird, sogar wenn ich mal zu beten vergesse. Das Gebet verlangt von uns Ausdauer und Konsequenz, wie alles, was Früchte bringen soll, aber wenn jemand nach ein paar Monaten nicht mehr in dieser Form beten möchte, kann er jederzeit absagen, er muss das aber

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bei der verantwortlichen Person melden damit eine Ersatzperson gefunden werden kann. Die göttliche Ökonomie und Logik ist schon einmalig - wir beten 5 Minuten und Gott schützt unsere Kinder 24 Stunden ! Es gibt kein größeres Geschenk, das wir unseren Kindern geben können als das Gebet, aber Gebet ist keine Magie. Das intensivste Beten befreit uns nicht von der elterlichen Fürsorge und Zuneigung, vom konkreten Handeln für die Kinder, aber wir können sicher sein, dass das Gebet dieses Handeln unterstützt und wirkungsvoller macht. Jedes Beten macht uns auch auf unsere eigene geistige Entwicklung und Umkehr aufmerksam, was eine echte geistliche Frucht ist. Es war bestimmt nicht zufällig, dass die Eltern in Polen, die für ihre Kinder beten wollten, gerade an das Rosenkranzgebet gedacht haben. In diesem Gebet betrachten wir mit Maria die wichtigsten Stationen des irdischen Lebens Ihres Sohnes Jesu und begleiten Ihn in verschiedensten Situationen – in Freude, Schmerz und im Glück. Ist das nicht auch unsere Rolle als Eltern unsere Kinder in allen Stationen ihres Lebens zu begleiten, mit ihnen durch dick und dünn gehen, ihnen zur Seite zu stehen, mit gutem Rat zu helfen und sie zu unterstützen ? Johannes Paul II, der den Rosenkranz so innig liebte, hat mehrmals dazu ermutigt, dass wir in dieses Gebet alle unseren Anliegen und Sorgen des Alltags einflechten können und auf diese Weise mit denen der Heiligen Familie verbinden sollen, so dass der Rosenkranz wirklich lebendig wird. Wenn Sie von diesem Werk erfahren haben, kann sein, dass auch Sie eingeladen werden, sich der Gebetsgemeinschaft „Elternrosenkranz“ anzuschließen. Und vielleicht noch mehr – wenn Sie an dieser Form des Betens Gefallen finden, können Sie auch andere Ihnen bekannte Eltern einladen und sogar eigene Gruppe („Rose“) von 20 Eltern bilden. Lassen Sie sich herausfordern und Sie werden erleben, was Gott auf die Fürsprache Mariens für Ihre Kinder tun kann, wenn Sie treu und regelmäßig beten. Jesus hat sich durch die Menschwerdung in die Abhängigkeit von seiner Mutter begeben und auch wir Eltern wollen unsere Kinder dem Schutz und Segen der Gottesmutter anvertrauen. Alle Eltern, die dem Elternrosenkranz beitreten, werden gebeten am ersten Tag den Text der Marienweihe (s. unten) der Kinder zu beten. Auch einmal im Jahr, am 8. Dezember (dem Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariens und der feierlichen Marienweihe), wiederholen Sie bitte diesen Text in geistiger Verbindung mit allen Teilnehmern und mit dem Pfarrer, der das Werk betreut. Und noch ein paar „technische“ Bemerkungen: Es gibt 5 allgemeine Intentionen (s. unten) des Elternrosenkranzes, die Sie zwar immer im Hinterkopf behalten sollen, aber nicht jeden Tag 3

wiederholen müssen. Die konkreten Intentionen (in Form der kurzen Rosenkranzbetrachtungen vor jedem Gesätz) können Sie täglich beten oder nur so lange, bis Sie sich das Wichtigste gemerkt haben und mit eigenen Worten beten können. Die Bibeltexte, die bei jedem Geheimnis angegeben sind, sollen wir auch mindestens einmal durchgelesen haben. Selbstverständlich können wir auch eigene Betrachtungen hinzufügen. Jede „Rose“ hat eigenen Schutzpatron oder Patronin. In Polen gibt es inzwischen eine Internetseite für dieses Werk – www.rozaniecrodzicow.pl , aber es dauert noch ein wenig, bis es eine vollständige deutsche Version der Seite gibt.

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Allgemeine Intentionen der Elternrosenkranzes • • • • •

Wir bitten, dass Gott durch das Opfer Christi alle Folgen unserer Sünden beseitigt und dass unsere Sünden und Versäumnisse, ob in der Vergangenheit oder jetzt unsere Kinder nicht mehr belasten Wir bitten um Gottes Segen für unsere Kinder, und dass sie in Fülle aus Gottes Liebe schöpfen können Wir bitten um Heilung der Wunden und Verletzungen, die unsere Kinder sowohl von den Eltern als auch von allen Mitmenschen in ihrem Milieu erfahren haben Wir bitten, dass immer mehr Eltern für ihre Kinder beten und dass sich diese Gebetsgemeinschaft nach dem Willen Gottes entwickelt Wir beten für den Heiligen Vater und in seinen Anliegen und in Anliegen der ganzen Kirche

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Die Marienweihe unserer Kinder im Elternrosenkranz O Unbefleckte Jungfrau Maria ! Königin der Familien, Königin des Friedens ! Am Tag Deiner Unbefleckten Empfängnis erwählen wir Dich Maria zur Patronin unseres Elternrosenkranzes, wo wir für unsere Kinder beten und voll Zuversicht vertrauen wir Dir die Entwicklung dieses Werkes. Du Maria bist für uns ein Vorbild der elterlichen Liebe und die beste Wegweiserin zu Jesus. Wir danken für das Geschenk unserer Elternschaft und stellen uns vor Dich und vor Deinen Sohn mit allen unseren Anliegen, mit allem, was unsere Sorgen und unsere Freuden sind. Wir glauben fest daran, dass in Jesus sowohl wir als auch unsere Kinder die Fülle unserer Berufung finden und dass unser Elternrosenkranzgebet und Deine Fürsprache dabei helfen werden. Wir weihen Dir heute unsere Kinder und alle Kinder, die im Elternrosenkranz eingeschlossen sind. Durch die Geheimnisse des Lebens Jesu und der Heiligen Familie erbitte, o Maria, bei Gott für diese Kinder den Schutz vor allem Bösen, insbesondere vor allem, was durch unsere elterlichen Schwächen und Sünden verursacht werden könnte. Decke sie mit dem Mantel Deiner Liebe und Deines Gebets, damit ihre Herzen rein bleiben und führe die Kinder, die sich verirrt haben, zur Umkehr. Durch dieses Rosenkranzgebet vertrauen wir Dir, o Maria, die Erziehung und Entwicklung unserer Töchter und Söhne an und glauben, dass Du sie zu Jesus führen wirst. Möge sich das Gebetswerk der Eltern entwickeln und der Welt Jesu Liebe und Frieden schenken, damit immer mehr Kinder, Eltern und Familien die heilende Kraft der Gottesliebe erfahren können. Dir, o Maria, vertrauen wir uns vollkommen an. Amen. Vorname und Name: Beigetreten am: Der heilige Schutzpatron der „Rose“: Das Geheimnis des Rosenkranzes beim Eintritt:

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