Ecuador forciert Abbau von Mineralien - AHK Ecuador

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04.12.2015

Ecuador forciert Abbau von Mineralien Bedeutende Vorkommen bestätigt / Umweltschutz ist ein Thema / Von Anne Litzbarski Santiago de Chile (gtai) - Ecuador baut die Minenwirtschaft aus, um den Rückgang der Ölpreise abzufedern und leere Kassen zu füllen. Kupfer, Gold, Silber und Molybdän versprechen die besten Förderaussichten. Das Land nutzt sein Bergbaupotenzial noch wenig und wirbt jetzt verstärkt um ausländische Investoren. Der Partnerschaft mit dem chilenischen Rohstoffriesen Codelco sollen weitere folgen. Lösungen erfordert auch die Luftverschmutzung. Hier könnten deutsche Zulieferer ansetzen. (Kontaktanschriften) (abs)(Kontaktanschrift) (abs) Der erste bedeutende Bergbauvertrag wurde 2012 mit der chinesisch investierten Gesellschaft Ecuacorriente unterzeichnet, zum Kupferprojekt Mirador in der südlichen Provinz Zamora-Chinchipe. In der gleichen Gegend, östlich der Stadt Loja, arbeitet Lundin am Goldprojekt Fruta del Norte. Die kanadische Firma untersucht derzeit das Gestein und will bis Ende 2016 etwa 60 Mio. US$ von insgesamt einmal rund 800 Mio. US$ für die Untertagemine investieren. Ende 2014 hatte Lundin im Südosten Ecuadors 86.000 ha Grubenfelder erworben, darunter etwa 5.000 ha für Fruta del Norte. Weitere Großvorhaben wickeln Junefield aus China und INV Metals aus Kanada ab. Chilenen helfen bei Kupferförderung

Das staatliche Bergbauunternehmen Enami EP hat sich mit dem chilenischen Staatskonzern und wichtigsten Kupferförderer Codelco zusammengetan, um die Kupferund Molybdänvorkommen von Llurimagua (früher Junin) im Norden des Landes abzubauen. Das Projekt in der Provinz Imbabura erhielt die Umweltgenehmigung Ende 2014 und ist im fortgeschrittenen Explorationsstadium. Galo G. Armas Espinoza, Vizeminister für Bergbau, verweist gegenüber Germany Trade & Invest auf reiche Vorkommen in Ecuador. In verschiedenen Regionen wurden in den letzten Jahren bedeutende Lagerstätten bestätigt - im Südosten wird eines der weltweit umfangreichsten Goldvorkommen vermutet. Ebenso gibt es nach Angaben des Ministers die geeignete Infrastruktur sowie Zugang zu Wasser und Energie zu wettbewerbsfähigen Preisen. Das Land hat die Infrastruktur in den letzten Jahren demnach mit Milliardenaufwand erneuert.

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Ausländische Unternehmen haben den Standort lange Zeit als schwierig eingeordnet. Nun wehrt sich die Regierung gegen das Image eines zentralistischen Machtgefüges. Der Staat sucht nach internationalen Kooperationspartnern, staatliche wie private. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette sind Unternehmen willkommen - möglichst aus verschiedenen Ländern, um Abhängigkeiten oder der Dominanz weniger einzelner Staaten entgegenzuwirken. Man wolle keine Investitionen um jeden Preis, sondern eine nachhaltige Entwicklung, heißt es im Ministerium für die Koordination strategischer Sektoren, wozu auch der Bergbau zählt. Dazu gehört, technisches Know-how dauerhaft im Land aufzubauen. Zum Faktor bei der Auswahl möglicher Investoren wird die Vermittlung von Fachkenntnissen, die etwa bei der Aufbereitung von Mineralien noch in den Kinderschuhen steckt. Know-how zum Umweltschutz gefragt

Deutsche Zulieferer könnten im Bereich Umweltschutz ansetzen. Gegner von Bergbauprojekten wie Mirador drängen Regierung und Konzerne dazu, Maßnahmen gegen die Verschmutzung durch den Tagebau zu ergreifen. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die Bedrohung der Biodiversität und den Zugang zu Wasservorräten; so sind Gewässer belastet durch Zyanide sowie Schwer- und Halbmetalle. Lösungen erfordern außerdem die Ablagerungen von Müll und Schrott sowie die Luftverschmutzung durch die Verbrennung von Quecksilber. Der Ölexporteuer Ecuador will sich seit Jahren breiter aufstellen. Der akute Verfall der Ölpreise verstärkt jetzt den Druck. Bergbauminister Javier Córdova setzt darauf, dass die Preise für Edelmetalle - ebenfalls im historischen Tief - das Ende der Talsohle erreicht haben und schneller wieder anziehen. Bisher fördert der Minensektor, der nur 1% der Arbeitsplätze stellt, vor allem Kupfer, Silber und Gold in größeren Projekten. Diese Metalle und Molybdän versprechen die besten Förderaussichten. Der Minensektor wandelte sich in den 90er Jahren zumindest teilweise von einer genossenschaftlich organisierten Subsistenzwirtschaft zu einer kleinstrukturierten Branche. Der Staat legalisierte informelle Projekte und vergab bis 2006 insgesamt 5,6 Mio. ha an Konzessionen. Zudem verbesserte der Sektor die Technologien für Bohrungen und Sprengungen, die Zerkleinerung , die Isolierung des Goldes vom Gestein sowie den Transport. Ein neues Bergbaugesetz vom September 2014 regelt die Rahmenbedingungen der Förderung. Auf Behördenseite zuständig ist seit Frühjahr 2015 das neue Bergbauministerium, das an die Stelle des Ministeriums für nichterneuerbare natürliche Ressourcen trat. Bergbauminister ist Javier Córdova, der auch dem Vorgängerministerium vorgestanden hatte. Kontaktanschriften:

Ministerio de Minería Ministerium für Bergbau Galo G. Armas Espinoza, Vizeminister Calle Pedro Ponce Carrasco E9-25 y Av. 6 de Diciembre, Edificio Multiapoyo, Quito

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Tel.: 00593 2/394 96 40 Enami EP Staatliches Berbauunternehmen Av. 6 de Diciembre N31-110 y Whymper, Edificio Torres Tenerife, Quito Tel.: 00593 2/395 30 00 Internet:

http://www.enamiep.gob.ec

Informationen zu Enami-Großprojekten (kurz, Englisch) Internet: http://www.enamiep.gob.ec/index.php? option=com_content&view=category&layout=blog&id=47&Itemid=422&lang=en (A.LI.)

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http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/Maerkte/suche,t=ecuador-forciert-abbau-vonmineralien,did=1363806.html Datum: 04.12.2015 © 2015 Germany Trade & Invest Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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