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Katholische Kirchengemeinde Potsdam mit Maria Meeresstern Werder (Havel) 27. September bis 30. November 2014 Erntedank bis Christkönig Der Teufelsse...

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Katholische Kirchengemeinde Potsdam mit Maria Meeresstern Werder (Havel)

27. September bis 30. November 2014

Erntedank bis Christkönig Der Teufelssee in den Potsdamer Ravensbergen

Unkostenbeitrag: € 1,00

St. Peter Pe P e t e r und und Paul Pa ul St.

Aus unserer Gemeinde Liebe Schwestern und Brüder! "Die Kirche ist offen!" So kündet ein weißes Schild am Portal unserer Propsteikirche weithin in die Brandenburger Straße sichtbar, wenn die Kirche auch außerhalb der Gottesdienstzeiten für Besucher geöffnet ist. Dies ist nur möglich, wenn "Kirchenwächter" dafür ihren Dienst vollziehen. So möchte ich an dieser Stelle den "ehrenamtlichen Kirchenwächtern" dafür einen Dank aussprechen, die dies an den Sonntagen von 12.00 bis 18.00 Uhr ermöglichen. In vier Gruppen wechseln sie sich jeweils einmal im Monat für eine oder zwei Stunden dazu ab. Nicht zu vergessen ist Herr Vollbrecht, der fast jeden Sonntag diesen Dienst leistet für die gesamte Öffnungszeit. 3 Jahre, bis zum 30.06.2014, konnten wir durch die finanzielle Förderung des Bundes und der Stadt Potsdam im Rahmen der „Bürgerarbeit“ und „Arbeit für Brandenburg“ die Frauen Babette Jäger, Kerstin Klauke und Ingeborg Panek sowie die Herren Horst Augat und Joachim Fischmann als hauptamtliche Kirchenwächter in unserer Kirche in der Woche begrüßen. Am 1. Juli diesen Jahres waren alle diese zeitlich befristeten Maßnahmen abgelaufen. Ende Juni mussten wir daher diese Kirchenwächter alle verabschieden. Auch ihnen meinen herzlichen Dank für ihren engagierten Einsatz. Allein 2013 zählten wir über 230.000 Besucher außerhalb der Gottesdienste. Wie sollte es weitergehen? Die Kirche wieder geschlossen lassen? 2

Der Kirchenvorstand hat mehrfach darüber beraten und beschlossen, Frau Babette Jäger für das Offenhalten der Kirche mit Wochenarbeitszeit von 25 Stunden bei der Kirchengemeinde anzustellen. So konnten wir im Juli, wenn auch stundenmäßig reduziert, die Kirche weiterhin offen halten. Durch Vermittlung unseres Herrn Oberbürgermeisters Jann Jakobs, dem ich im Februar dieses Jahres bezüglich der Sachlage einen Brief geschrieben hatte, konnten wir befristet für die Zeit vom 01.08. bis 31.12.2014 vier "1-Euro-Jobs" erhalten und damit Herrn Joachim Fischmann, Frau Ingeborg Panek, Frau Sigrid Schmidt und Frau Constanze Ertl anstellen. Frau Jäger koordiniert den Dienstplan und verantwortet jetzt auch den Blumenschmuck in der Kirche. So ist erst einmal die Öffnung der Kirche bis Ende des Jahres gesichert. Da wir in der Planungsphase für den Einbau einer Kirchenheizung von der renommierten Firma "Mahr" sind, wird ab Januar 2015, nach dem Hochfest der Erscheinung des Herrn, die Kirche für den Einbau von 10 Wärmestationen in den Fußboden die Kirche für etwa 2 Monate geschlossen sein müssen. Als "Ausweichkirche" wird in dieser Zeit für die Sonntagsmessen "St. Antonius-Babelsberg" mit Vorabendmesse und einer weiteren Messe, um 11.00 Uhr, zur Verfügung stehen. Seit 01.05.2011 ist außerdem Herr Frank Klinkmüller mit 20 Wochenstunden als Hausmeister für Kirche und

Aus unserer Gemeinde Pfarrhaus angestellt. Auch ihm an dieser Stelle einen herzlichen Dank für seinen zuverlässigen Dienst. Die finanzielle Situation für das Personal stellt sich wie folgt dar: Vom Erzbistum Berlin sind die Lohnkosten nur für die Pfarrsekretärin mit 75% ihres Gehaltes abgedeckt. Für den Rest sowie für das Gehalt von Herrn Klinkmüller und Frau Jäger muss die Kirchengemeinde selber aufkommen. Dankend möchte ich hier auch die Arbeit unserer Kirchenvorsteher erwähnen, die darauf achten, dass wir uns nicht strukturell verschulden. Es wird aber auch in Zukunft nicht

ohne Spenden aus der Gemeinde möglich sein, dies weiterhin zu leisten. Deshalb auch allen Spendern meinen herzlicher Dank. In der Hoffnung, dass wir ab Mai 2015 wieder zusätzliche Personen als Kirchenwächter vermittelt über das "Jobcenter" erhalten werden, damit das Schild "Die Kirche ist offen" am Portal weiterhin zum stillen Verweilen und zum Gebet einladen kann. Ihr Propst

Ehrenamtliche Küster gesucht Mit einer kurzen Frage möchte ich mich auf diesem Weg an Sie wenden: Wer von Ihnen/Euch hat Interesse und Zeit, unser ehrenamtliches Küstertaem zu unterstützen? Hauptsächlich benötigen wir Hilfe für die Vorabendmesse, Samstag 18.00 Uhr, und die Sonntagsmesse um 10.00 Uhr. Wir würden uns über Interessenten sehr freuen! Bitte in der Sakristei oder bei mir persönlich, unter der Telefonnummer 03327/568812, melden. Katrin Wehner Vielen Dank!

Kinderfußwallfahrt Dieses Jahr ging es vom 8.-16. August von Jüterbog nach Alt-Buchhorst, zur Schutzmantelmadonna. In sieben Tages-Etappen 136 Kilometer zu Fuß, gemeinsam mit anderen Kindern aus dem Erzbistum. Aus unserer Gemeinde war Helene Müller zum sechsten

und letzten Mal dabei. Immer wieder etwas Neues sehen, zusammen auch die schwierigen Strecken meistern, das ist es, was diese Wallfahrt ausmacht. Bis zu 25 Kilometer am Tag sind kein Pappenstiel! - Im nächsten Jahr die Jugendwallfahrt? 3

Nothilfe Irak Erklärung zur Situation im Mittleren Osten Der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz hat sich in Würzburg-Himmelspforten mit der aktuellen Situation im Mittleren Osten befasst. Mit Blick auf die gegenwärtige Lage erklärte der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz am 25. August 2014 u.a.: „Der Irak, seit Jahrzehnten geschunden durch Diktatur, Krieg und Bürgerkrieg, erlebt seit einigen Monaten einen neuen Tiefpunkt seiner jüngeren Geschichte. Die Terrororganisation ISIS (seit Kurzem auch ‚Islamischer Staat‘ genannt), die schon seit einiger Zeit größere Gebiete in Syrien kontrolliert, hat in den zurückliegenden Monaten etwa ein Drittel des irakischen Staatsgebietes in ihre Gewalt gebracht und ein grenzüberschreitendes sogenanntes ‚Kalifat‘ errichtet. Die Millionenmetropole Mossul ist in ihre Hände gefallen, ebenso andere wichtige Städte. Dabei gehen die sunnitischen Dschihadisten mit ungeheurer Grausamkeit vor. Alle, die sich ihrer Version des Islam nicht unterwerfen wollen, haben zu leiden – besonders aber die religiösen Minderheiten. In der Folge von Zwangskonversionen, Vertreibung und Mord stehen die Christen und die kleine Glaubensgemeinschaft der Jesiden im Herrschaftsgebiet der Terror-Milizen vor der Auslöschung. Sie versuchen, in die autonome Kurdenregion zu fliehen, um Leib und Leben zu retten. Für die Christen bedeuten die Einnahme von Mossul und der christlichen Stadt Karakosch (das biblische Ninive) wei4

tere Stationen des Martyriums, das mit dem Bürgerkrieg nach der Invasion des Irak (2003) begann. Gemeinsam mit Papst Franziskus und den Bischöfen im Irak fordern wir: Der Terror muss aufgehalten werden, und die unzähligen Vertriebenen müssen die Chance erhalten, zügig in ihre Heimat zurückzukehren . . . Militärische Maßnahmen, zu denen auch die Lieferung von Waffen an eine im Konflikt befindliche Gruppe gehört, dürfen niemals ein selbstverständliches und unhinterfragtes Mittel der Friedens- und Sicherheitspolitik sein. Sie können aber in bestimmten Situationen auch nicht ausgeschlossen werden, sofern keine anderen – gewaltfreien oder gewaltärmeren – Handlungsoptionen vorhanden sind, um die Ausrottung ganzer Volksgruppen und massenhafte schwerste Menschenrechtsverletzungen zu verhindern . . . Die überwältigende Mehrheit der friedliebenden Muslime muss sich der Frage stellen, welche Faktoren den beängstigenden Entwicklungen in der eigenen Religionsgemeinschaft zugrunde liegen. Nur auf Fehler, Versäumnisse und Schuld zu verweisen, die außerhalb der islamischen Kultur liegen, greift zu kurz. Die Opfer der Katastrophen im Mittleren Osten brauchen unmittelbare humanitäre Unterstützung. Dies ist nicht nur eine Aufgabe der Staaten. Alle können zur Hilfe beitragen, dazu gehört auch die Bereitschaft, Flüchtlinge aufzunehmen. Wir danken allen, die bereits auf vielerlei Weise helfen und bitten die Menschen in

Nothilfe Irak Deutschland, gleich welcher Religion oder Weltanschauung sie anhängen, das Los der Bedrängten durch ihre Spende zu erleichtern. Caritas international, das auf Not- und Katastrophenhilfe spezialisierte Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, sorgt gemeinsam mit den Partnern vor Ort für eine wirksame Unterstützung der Notleidenden. Wir rufen die Gläubigen zum nicht nachlassenden Gebet für die Menschen im Mittleren Osten auf. Es gilt den verfolgten und bedrängten christlichen Glaubensgeschwistern, aber auch allen anderen Opfern von Willkür und Gewalt. Möge der all-

mächtige und barmherzige Gott in jener Weltgegend Wege des Friedens weisen, die durch die biblische Geschichte besonders ausgezeichnet ist und in der auch der Islam seinen Ursprung hat!“ Für die Nothilfe und Versorgung der Vertriebenen im Irak ruft Caritas international dringend zu Spenden auf: Deutscher Caritasverband/Caritas international, Konto-Nr. 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00, Stichwort: „Nothilfe Irak“; IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02, BIC-Nr.: BFSWDE33KRL oder online unter www.caritas-international.de

Unser Erzbistum Berlin Kardinal Woelki Ende September begann in zwei deutschen Erzdiözesen eine neue Ära: In Köln wurde Kardinal Rainer Maria Woelki als Nachfolger von Kardinal Joachim Meisner ins Bischofsamt eingeführt. Der Bischofsstuhl in Berlin, den Woelki rund drei Jahre inne hatte, ist nun offiziell vakant. In allen Sonntagsgottesdiensten im Erzbistum Berlin verabschiedete sich Kardinal Woelki am 7. September mit einem Hirtenwort, das verlesen wurde. In einem Pontifikalamt wurde er am Nachmittag als Erzbischof von Berlin verabschiedet. Am 20. September wurde er dann in sein neues Amt als Erzbischof von st Köln eingeführt. 5

Unser Erzbistum Berlin Priesterweihe in der St. Hedwigs-Kathedrale Am 7. Juni 2014 weihte Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki vier Kandidaten zu Priestern. Nach der Diakonenweihe im April 2013 in St. Peter und Paul Potsdam, bleiben sie zunächst als Neupriester in der PraktikumsPfarrei: Alberto Gatto bei uns; Bernhard Holl in Lichtenrade; Johannes Rödiger in Wilmersdorf; Raphael Weichlein in Priesterlicher Segen für die Neupriester: Unser ehemaliger Kaplan Martin Kalinowski segnet unseren neuen Kaplan Alberto Gatto (rechts im Bild) Reinickendorf-Nord.

Gruppenfoto an der St. Hedwigskathedrale. Alberto Gatto (2.v.r.) feierte am 8. Juni 2014 seine Primiz in unserer Propsteikirche St. Peter und Paul. Seit 1. September ist er unser neuer Kaplan. 6

Tipps und Termine Tauftermine

Für Ehepaare

Samstag, 18.10., 15.00 Uhr Werder Wortgottesdienst Sonntag, 19.10., 10.00 Uhr Werder - in der Messe Samstag, 25.10., 15.00 Uhr Propsteikirche - Wortgottesdienst Sonntag, 26.10., 10.00 Uhr Propsteikirche - in der Messe Samstag, 15.11., 15.00 Uhr Werder Wortgottesdienst Sonntag, 16.11., 10.00 Uhr Werder - in der Messe Samstag, 22.11., 15.00 Uhr Propsteikirche - Wortgottesdienst Sonntag, 23.11., 10.00 Uhr Propsteikirche - in der Messe Samstag, 13.12., 15.00 Uhr Werder Wortgottesdienst Sonntag, 14.12., 10.00 Uhr Werder - in der Messe Samstag, 20.12., 15.00 Uhr Propsteikirche - Wortgottesdienst Sonntag, 21.12., 10.00 Uhr Propsteikirche - in der Messe

Besinnungswochenende für Ehepaare - die Liebe neu erleben. Freitag, 10.10., 18.00 Uhr bis Sonntag, 12.10., 16.00 Uhr, Fazenda da Esperanca - Gut Neuhof, 14641 Nauen, OT Markee, Neuhof 2 - Kosten: 180,- € pro Paar. Anmeldung: 030-78713424 [email protected]

Getrenntlebende Gottesdienst für Getrenntlebende und Geschiedene - Neuen Halt finden. 28. September, 17.00 Uhr St. Michael, Waldemarstr. 8-9, BerlinKreuzberg „Wenn Lebenspläne zerbrechen“ Seminar für Getrenntlebende und Geschiedene. Samstag, 22.11., 10.00 Uhr bis Sonntag, 23.11., 15.00 Uhr; mit Renate Pies, Pf. Tobias Przytarski, Barbara Tieves - Don-Bosco-Zentrum, Otto-Rosenberg-Str. 1, Berlin-Marzahn Kosten: 50,- € bis 35,- €, Info unter 030-32684-530; [email protected]

Ehevorbereitung Ich will dich lieben, achten und ehren - Samstag, 11.10., 10.30-17.30 Uhr. Kath. Akademie, Hannoversche Str. 5b, Berlin-Mitte; 30,- € pro Paar, Info: 030-32684-530, Anmeldung: [email protected]

Gestaltungswochenende Freitag, 31.10., 18.00 Uhr bis Sonntag, 2.11., 14.00 Uhr „Leih der Stille dein Ohr, damit du das Singen der Ewigkeit vernimmst.“ Mit Ulrike Stein, Beate Münster-Zorn, Peter Rogge Alt-Buchhorst, 25,- €. Anmeldung bis 14.10. unter 03362-5831-0; [email protected] christian-schreiber-haus.de

Für Paare mit kindern „Dir zuliebe! - Mir zuliebe!“ - Freitag, 7.11., 18.00 Uhr bis Sonntag, 9.11., 13.00 Uhr - Caritas Heimbildungsstätte Bad Saarow, K.-Marx-Damm 59, 15526 Bad Saarow, Kosten: Erwachsene 70,- €, Kinder 25,- €, Info: 030-32684-530; [email protected]

Adventskurs Freitag, 28.11., 18.00 Uhr bis Sonntag, 30.11. Für Kinder von 7-13 Jahre, AltBuchhorst, 25,- €; Info: 030-756903-46 7

Tipps und Termine Kinderkirche

Dreikönigssingen 2015

Kinderkirche parallel zur Sonntagsmesse in Potsdam für Kinder ab 3 Jahren bis zur 2. Klasse am: 28.09., 12.10., 09.11., 30.11. und 14.12. Kinderkirche in Werder an jedem dritten Sonntag im Monat: 16.11., 21.12.

Leitwort der Aktion: SEGEN BRINGEN, SEGEN SEIN - gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit. Zu einer thematischen Einführung und für Absprachen zur Sternsingeraktion lädt Maria Rontschka die Gruppenbegleiter bereits am Mittwoch, 5. November um 19.30 Uhr ins Pfarrhaus ein. Die Sternsingerkinder bereiten sich dann am Samstag, 29.November. von 10.00 - 12.30 Uhr auf die Aktion vor.

Der Vorbereitungskreis für die Kinderkirche trifft sich am Dienstag, 18. November um 19.30 Uhr im Pfarrhaus. Wir brauchen auch zukünftig weiterhin Eltern, die dieses Angebot verantwortlich mitgestalten.

RKW - Sommer 2015 Die Religiöse Kinderwoche für Schüler unserer Gemeinde ab der 1. Klasse, findet in der letzten Sommerferienwoche von Montag, 24. August, bis Freitag, 28. August, in Alt-Buchhorst statt. Da die Familien ihren Sommerurlaub in der Regel schon sehr zeitig konkret planen und auch wir Planungssicherheit brauchen, bitten wir um verbindliche schriftliche Anmeldungen bis zum 1. Dezember 2014. Diese sind ab sofort bei unserer Gemeindereferentin Frau Rontschka möglich. [email protected]

Ökum. St. Martinsfeier 11. November 2014, Beginn 16.30 Uhr vor der Nikolaikirche am Alten Markt. Nach dem Martinsspiel führt der gemeinsame Laternenzug zum Bassinplatz. Dort wird die Feier am Martinsfeuer mit der Aktion "Teilen und helfen wie Martin" beendet. Wir sammeln Schulsachen für Kinder im Arche-Projekt Potsdam-Drewitz. 8

Haus- und Wohnungssegnungen 20*C+M+B+15 Ihren Wunsch zur Haus- oder Wohnungssegnung für den Beginn des Jahres richten Sie bitte spätestens zum 3. Advent, mit Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse, an [email protected] So können wir sinnvoll die Wege planen und Sie noch vor Weihnachten über den Zeitpunkt unseres Kommens zur Haussegnung informieren.

Beratungsstelle Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V. Integrierte Beratungsstelle für: Allgemeine Sozialberatung, Erziehungs- und Familienberatung, Schwangerschaftsberatung. Plantagenstraße 23-24, 14482 Potsdam Tel. 0331 / 71 02 98/99, Fax - 71 03 00 [email protected]

Tipps und Termine Senioren

Arche-Vorträge

Potsdam: Seniorentreff jeweils Dienstag nach der 8.00 Uhr-Messe im Pfarrhaus: 14.10. und 11.11.

- Dienstags, 19.30 Uhr, Am Bassin 2 -

Werder: Seniorenmesse mit anschließendem Frühstück, Dienstag, 9.00 Uhr: 14.10. und 18.11.

Weltgebetstag 2015 Für den Gottesdienst am Freitag, 6. März um 16 Uhr in der Nikolaikirche, trifft sich die ökum. Sprecherinnenund Vorbereitungsgruppe erstmals am Montag, 1. Dezember, um 17.00 Uhr in der Nikolaikirche. Weitere Termine: Montag, 9. und 23. Februar und Mittwoch, 4. März, um 17 Uhr. Eine größere Mitwirkung von katholischen Frauen ist sehr wünschenswert. Nähere Informationen erhalten Sie bei unserer Gemeindereferentin Frau Rontschka.

Geistliche Berufe Gebetstage donnerstags, 17 Uhr in der Josefskapelle: 02.10., 06.11., 04.12. Bitte auf die Vermeldungen achten!

Ökum. Taizé-Gebet Sonntag, 16.11., 19.30 Uhr, in der Propsteikirche St. Peter und Paul

Frauenzimmer Herzliche Einladung zum offenen Frauentreff! “FrauenZimmer” am Mittwoch, 08.10., und 03.12., um 20 Uhr im Pfarrhaus, Am Bassin 2. Das Thema wird über die Vermeldung bekannt gegeben.

Das Programm finden Sie unter: http://www.potsdam-berlin.de/Arche/ 30.09. Papst Pius X - der erste heilige Papst des 20. Jahrhunderts 07.10. Georg Dertinger, Vom Außenminister der DDR zum Staatsfeind 14.10. Alexander Solschenizyn 21.10. Berlins Kirchenlandschaft 28.10. Zwischen Tradition und Umsturz Das Missale von 1962 04.11. Das Mysterium des menschlichen Lebens, Hildegard von Bingen 11.11. Das Jüngste Gericht von Michelangelo und die Krise der Kirche 18.11. Katholische Kirche in Weißrussland, Bildvortrag: Peter Lukaj 25.11. Kindererziehung n. Don Bosco

Lektoren und GB Mittwoch, 10. Dezember, 19.00 Uhr Pater-Bruns-Haus - adventlich!

KSP informiert Seit 02.09. treffen sich jeweils dienstags wieder die Kindersportgruppen: 16.00-17.00 Uhr für Kinder zwischen 21/2 und 5 Jahren 17.00-18.00 Uhr für Kinder zwischen 4 und 6 Jahren. Treffpunkt ist wie gewohnt in der Sporthalle der Schule 24 (Eisenhartschule), Kurfürstenstraße 51 in 14467 Potsdam (die Sporthalle liegt hinter den beiden Schulhöfen - von der Straße nicht einsehbar!). Wir freuen uns auf Euch - Sport frei! Olaf Kindler (Vereinsvorsitzender) 9

Unser Dekanat Potsdam-Luckenwalde In Kloster Lehnin

Am 9. Juni, trafen sich wieder die Wallfahrer aus den Dekanaten Brandenburg und Potsdam-Luckenwalde im alten Kloster der Zisterzienser. Gegründet wurde das Kloster im Jahre 1180. Nach 362 Jahren segensreicher Tätigkeit wurde es durch den Brandenburgischen Kurfürsten Joachim II. 1542 säkularisiert. Nach langen Zeiten des Verfalls befinden sich dort seit dem 19. Jahrhundert verschiedene diakonische Einrichtungen der evangelischen Kirche. An den Dekanatstagen genießen die Katholiken in der Klosterkirche Gastrecht.

So konnten auch in diesem Jahr über 1000 Gläubige gemeinsam mit unserem Erzbischof Kardinal Woelki die Heilige Messe feiern. Danach gab es auf dem Klostergelände ein buntes Programm. Um das Mittagessen hatten sich wieder die Mitglieder der Fazienda Esperanca gekümmert. Kaffee und Kuchen kamen aus Kleinmachnow und Teltow. Pfarrer Rupprecht berichtete über die Martyrer der Kirche in der NS-Zeit, zum Beispiel über den Prozess gegen den Österreicher Franz Jägerstätter und seine Ehefrau, die im Zuchthaus Brandenburg umgebracht wurden. Im Amtshof fand die Aufführung des Stückes "Wende Andritzki" statt. Eine Theatergruppe aus Dresden zeigte uns das Leben und Sterben des sorbischen Kaplans und Jugendseelsorgers an der Dresdener Hofkirche Alojs Andritzki. Er wurde im Februar 1943 im KZ Dachau ungebracht. Für die Kinder gab es Kleinfeld-Fußball, der vom Katholischen Sportverein "Kniebeuge `98" aus Potsdam organisiert wurde. Nach der Schlussandacht und dem Segen kehrten die Wallfahrer in ihre Städte und Dörfer zurück. Es waren wieder glückliche Stunden mit vielen MK/Foto: N. Kunz guten Freunden.

Fahrt der Rüstigen Am 24. Juni waren die rüstigen Rentner wieder unterwegs. Unser Ziel war in diesem Jahr die Lutherstadt Eisleben im Mansfelder Land und das Kloster Helfta am Stadtrand von Eisleben. Es waren schon sehr unter10

schiedliche Erlebnisse. Einerseits Martin Luthers Geburtshaus, sein Sterbehaus und beide sehr sorgfältig restauriert. Andererseits erlebten wir das "Wunder von Helfta". Im Jahre 1229 wurde das Zisterzienserinnenkloster

Aus unserer Gemeinde durch den Grafen Burchard von Mansfeld und seine Gemahlin Elisabeth gegründet und entwickelte sich durch Frömmigkeit, Gelehrsamkeit und soziale Verantwortung schnell zur "Krone" der deutschen Frauenklöster. 313 Jahre später wurde das Kloster nach der Reformation 1542 säkularisiert. Immer wieder fanden sich neue Besitzer, die nicht ihrer sozialen Verantwortung folgten, sondern in die eigene Tasche wirtschafteten. 1712 wurde Helfta Preußische Staatsdomäne. In der DDR-Zeit wurde dieser Staatsbetrieb in ein Volkseigenes Gut (VEG) mit zeitweilig bis zu 2000 Arbeitsplätzen umgewandelt. In diesen Zeiten verfielen nicht nur die Klostergebäude, sondern auch die Wirtschaftgebäude immer weiter. Teile der Kirche wurden als Schweinestall benutzt oder als Abstellplätze für Landmaschinen. Nach dem Zusammenbruch der DDR im Jahre 1989 wurde der Wunsch immer stärker, das Kloster wieder aufzubauen und neu zu besiedeln. Mit Hilfe mehrerer Förderkreise aus ganz

Deutschland erwarb das Bistum Magdeburg 1994 das Klostergelände von der Treuhandanstalt. Am 13. August 1999, 457 Jahre nach seiner zwangsweisen Auflösung, nahmen die Schwestern vom Zisterzienserorden das neuaufgebaute Kloster wieder in Besitz. Die neuen Zisterzienserinnen kamen vor allem aus dem Kloster Seligenstadt bei Landshut und bildeten einen neuen Konvent unter der Leitung der Äbtissin Maria Assumpta Schenkl. Wir durften in der neuen Klosterkirche mit einer Heiligen Messe dieses Wunder der "Wiederauferstehung" feiern. Es leben im Moment 13 Schwestern im Konvent. Das alte Motto des Klosters gilt auch heute weiter:. "Porta patel, cor magis - Unsere Tür steht offen, und das Herz noch mehr". Auf der Rückfahrt nach Hause war er wieder da - unser fröhlicher Gesang und Pfarrers Gitarre, Zeichen unseres schönen und fröhlichen Glaubenslebens! Dank auch an Sven, unseren MK geduldigen Busfahrer! Weitere Informationen zum Kloster unter www.kloster-helfta.de

Unsere unternehmungslustigen „Rüstigen“ hatten viel Freude beim Ausflug

Foto: privat 11

Aus unserer Gemeinde Senioren auf Kurreise Eine Gruppe von Senioren unserer Gemeinde begab sich auf eine Kurreise an die polnische Ostsee-

schmückt und wer nicht rechtzeitig kam, musste stehen! Es war erstaunlich für uns, wie auch die Kommunionkinder aktiv in die Hl. Messe eingebunden wurden. - Wie in jedem Jahr ging die Zeit viel zu schnell vorbei und der Tag der Abreise war da. Mit vielen guten Erinnerungen und positiv wirkenden Anwendungen kamen alle Teilnehmer wieder zu Hause an. G. Schmidt

küste. Ziel war der Kur- und Badeort Ustronie Morski, ehemals Henkenhagen. Dieser Ort liegt 12 km östlich von Kolberg. Leider mussten drei Senioren krankheitsbedingt auf die Reise verzichten. Mit dem Kleinbus ging es ab Haustür zum Kurort. Die Zimmer mit Meerblick ließen uns die herrlichen Sonnenuntergänge genießen. Die Kuranwendungen waren vielfältig und für jeden zugeschnitten. Die freien Nachmittage wurden unterschiedlich genutzt. Strandbesuche mit Baden im Mai, die Umgebung erkunden oder mit dem kostenlosen (!) Shuttelbus nach Kolberg fahren. Dort konnte man alte Erinnerungen von Kurreisen aus vorigen Jahren auffrischen . Gleich am ersten Sonntag feierte man im Ort Erstkommunion. Die Kirche war wie immer prächtig ge12

Marienbasilika in Kolberg

Aus unserer Gemeinde Fronleichnam Am Donnerstag, dem 19. Juni, feierten in Berlin Kardinal Woelki und der Apostolische Nutius Eterovic das Fronleichnamshochamt in der St. Hedwigskathedrale. Über 4000 Berliner Katholiken zogen anschließend von der Kathedrale durch die Berliner Innenstadt. Das erregte natürlich Aufsehen in dieser sehr "vielschichtigen" Stadt. Fronleichnam wird natürlich auch im "hohen Norden" des Erzbistums gefeiert. Eine markannte Prozession fin-

Fronleichnam in Maria Meeresstern Werder

det schon seit 1885 in Hoppenwalde bei Torgelow statt. Im Jahre 1774 kamen katholische Einwanderer aus der Pfalz dorthin. Sie hielten in der Fremde auch ohne einen eigenen Priester an ihrem Glauben fest. Heute ist unser ehemaliger Kaplan Hansjörg Blattner Seelsorger für Hoppenwalde und Umgebung. Am Fronleichnamstag feierten über 300 katholische Schüler aus Potsdam, Brandenburg und aus dem Südwesten von Berlin den Festgottesdienst mit Propst Müller in unserer Pfarrkirche St. Peter und Paul. Am Nachmittag trafen sich alle im Treffpunkt Freizeit, wo Azubis der Fachschule für Sozialwesen Hermannswerder unter der Leitung von Ulrike Rüss im vollbesetzten Saal eine Märchenaufführung vorbereitet hatten. - Die feierliche Fronleichnamsprozession der Peter und Paul-Gemeinde führte dann am Sonntag zum Altar auf dem südlichen Bassinplatz. Jugendliche gestalteten wieder einen wunderschönen BlumenMK teppich in der Kirche.

13

Aus unserer Gemeinde Marienwallfahrt Werder

Wallfahrtsmesse in Maria Meeresstern

Am Sonntag, 17. August, feierte die Kirche das Fest "Maria Himmelfahrt". Auch in diesem Jahr pilgerten viele Gläubige zur Kirche "Maria Meeresstern" nach Werder (Havel). Mit dabei die Vertreter der Kolpingsfamilien aus Berlin und Umgebung. In diesem Jahr kamen auch einige Wallfahrer aus dem weißrussischen Bistum Witebsk. Im letzten Jahr nahmen Gemeindemitglieder und Kardinal Woelki dort an der großen Foto: Oliver Ungerath Marienwallfahrt teil.

Die Festpredigt hielt Pfarrer Manfred Ackermann aus Berlin. Er sprach von der besonderen Nähe der Gottesmutter zu ihrem Sohn. Im Vertrauen auf diese Nähe sei jede Marienwallfahrt immer eine große Gebetsgemeinschaft. Die bekannten Marienlieder ließen die Herzen der Wallfahrer "aufgehen". Ihre Lebenswege waren durch Krieg, Flucht, Verluste geliebter Menschen und durch die DDR-Zeit geprägt. Auch die aus dem ehemaligen Westberlin kommenden Wallfahrer hatten oft schwere Schicksale zu tragen und setzen jedes MK Jahr in Werder ein Zeichen der Verbundenheit.

Gäste aus Weißrussland Zur Marienwallfahrt kamen auch Gäste aus Glubokoje/Weißrussland. Außer Werder besuchten sie an den folgenden Tagen unter anderem die Gemeinden St. Antonius in Babelsberg und St. Cäcilia in Michendorf. Inna Wojtechowicz interessierte sich als Caritas-Beauftragte ihrer Gemeinde be14

sonders für die Arbeitsfelder der Beratungsstelle der Caritas in St. Antonius. Die Spenden aus Deutschland werden gerade für Caritas-Projekte vor Ort, z.B. für religiöse Kinderwochen oder Seniorentage, sinnvoll verwendet. Anhand von Lichtbildern berichteten Dekan Mieczyslaw Janczyszyn und Caritashel-

Aus unserer Gemeinde ferin Inna sehr anschaulich über diese Aktivitäten zum Wohl der Menschen dort. Eine ökumenische Begegnung gab es außerdem mit dem russ.-orth. Erzpriester Anatolij Koljada auf dem Kapellenberg. Dessen Familie stammt übrigens ebenfalls aus dem weißrussischen Glubokoje. Die Welt ist doch ein Dorf! Dekan Mieczyslaw Janczyszyn und Inna Wojtechowicz (4. und 2. von rechts) mit Propst Müller und Gemeindemitgliedern vor der Kirche Maria Meeresstern Werder

Konrad Geburek Foto:

Pizza, Papst und Petersdom Der August begann für 50 Ministranten, deren Eltern und Geschwistern aus Potsdam, Teltow und Kleinmachnow ganz besonders. Gemeinsam mit unseren beiden Kaplänen David Hassenforder und Alberto Gatto waren wir unterwegs nach Rom, um dort gemeinsam mit 50.000 anderen Ministranten aus ganz Deutschland, Österreich und Litauen zu beten, zu singen und die Stadt zu entdecken. Highlight der Pilgerreise war für uns alle die Papstbegegnung mit Vesper am 5. August (Foto), bei der ein Teil der Gruppe Plätze ganz in der Nähe des Papstes bekam. Die Stimmung war grandios, Jubel und Fan-Gesänge erfüllten den Petersplatz und hießen den Heiligen Vater willkommen. Während der Vesper war es

dann andächtig still, die Gemeinschaft mit den anderen Minis war fast greifbar. - Ebenfalls ein Höhepunkt war der Ausflug nach Assisi, wo wir auf den Spuren des Heiligen Franziskus und der Heiligen Clara wandelten. Außerdem bekamen wir beim gemeinsamen Pizzeria-Besuch einen äußerst leckeren Einblick in die echte 15

Aus unserer Gemeinde italienische Küche. Vielen Dank an Kaplan Gatto! - Neben dem geistlichen Programm wie z.B. der gemeinsamen Messe mit allen Teilnehmern aus dem Erzbistum Berlin, kamen auch Sightseeing und Spaß nicht zu kurz. Egal, wo in Rom wir gerade waren, überall begegneten wir anderen Minis. Wir wurden gefragt, woher wir kommen, wie lange wir her gebraucht haben und ob wir das Pilgertuch tauschen oder darauf unterschreiben wollen. So entstand ein eigentümliches Gefühl von Gemeinschaft und Vertrautheit.

Auch bei den zahlreichen abendlichen Ausflügen in die Innenstadt spürten wir diese Mischung aus Staunen, Freude, Gemeinschaft und Begeisterung. Wir danken allen, die mitgefahren sind, ganz herzlich für die wundervolle Woche in Rom und die vielen tollen gemeinsamen Erlebnisse. Ganz besonders bedanken wir uns bei unseren beiden Kaplänen, dass sie sich auf dieses Abenteuer eingelassen haben. Lydia/Fotos: privat

Auf den Spuren des Heiligen Olavs Die Pfadfinderstufe unseres Potsdamer Stammes "Sanssouci" besuchte zusammen mit anderen Pfadfindern aus dem Diözesanverband Berlin der DPSG Norwegen. Im Mittelpunkt der vierzehntägigen Fahrt stand dabei eine Wanderung auf dem St. Olavsweg, ein Pilgerweg, der Oslo mit Trondheim im mittleren Norwegen verbindet. Der Heilige Olav wurde um das Jahr 1000 n. Chr. als Sohn eines Wikingerkönigs geboren und schickte sich als norwegischer König Olav Haraldsson an, ganz Norwegen zu christianisieren und in ein christliches Reich umzuformen. Bereits ein Jahr nach seinem Tod wurde er als Märtyrer vom 16

Papst heiliggesprochen. Ihm zum Gedenken wurde in Trondheim, der mittelalterlichen Königsstadt Norwegens namens Nidaros, der Nidarosdom errichtet. Zudem erinnert noch heute der 643 km lange St. Olavsweg an diesen Heiligen aus Skandinavien. Im wilden und kaum von Menschen berührten Dovrefjell folgten unsere Pfadfinder dem authentischen Pfad, der in Vorzeiten ein wichtiger Verbindungsweg zwischen dem Norden und dem Süden Norwegens darstellte. Hier, oberhalb der Baumgrenze, konnte man beim Wandern durch die einzigartige Naturlandschaft dem Alltag entfliehen und innerlich

Aus unserer Gemeinde zur Ruhe kommen. - In Trondheim stand der Nidarosdom ganz oben auf der Besuchsliste. Hier befindet sich auch die historische Grabstätte Olavs. Der Dom ist ein einzigartiges Zeugnis der Kombination romanischer und gotischer Stilelemente im nördlichen Europa.

Aber auch das typische Pfadfinderleben kam auf dieser Fahrt nicht zu kurz. So durften sich unsere Pfadfinder auch dem Sommerlager von Pfadfindern aus Vanikan, einem Dörfchen auf einer Halbinsel nördlich Trondheims, anschließen. In einer völlig intakten und unberührten Natur wurde alles geboten, was ein Pfadfinderherz höher schlagen lässt: Wandern, Klettern, Paddeln, Bäume fällen und Holz hakken bis hin zum Fischen und Kochen in einem selbstgebauten Erdofen. Die Norweger erwiesen sich zudem als Spezialisten im Bau von "BaumstammKarussellen", Seilbahnen und Hängebrücken. Kurzum: Es war sicher für alle Teilnehmer der Fahrt ein unvergessliches und einmaliges Erlebnis. Ohne die großzügige finanzielle Unterstützung durch das Bonifatiuswerk wäre diese Fahrt jedoch kaum möglich gewesen. Es sei daher stellvertretend für das gesamte Bonifatiuswerk an dieser Stelle insbesondere Monsignore Georg Austen und Matthias Micheel gedankt. Andreas Klingemann Foto: Alexander Teibrich

Das Hike war super! Wisst ihr, was ein Hike ist? Das ist Wandern ohne Geld und ohne festes Quartier - also ein echtes Abenteuer! Wir sind in den Sommerferien von Blankenburg bis Thale gewandert, um auf dem Zeltplatz der DPSG am

Forsthaus Eggerode noch einige Tage zu bleiben. In der Nähe der Festung Regenstein haben wir viele Höhlen im weichen Sandstein entdeckt. Durch einige konnten wir sogar klettern. Bei anderen mussten wir 17

Aus unserer Gemeinde auch etwas kriechen. Wir haben super in der Höhle geschlafen. Am nächsten Tag sind wir zu einer anderen Höhle gelaufen. Da konnte man sogar Feuer drin machen, auch wenn wir danach dann tagelang gerochen haben. In der nächsten Nacht durften wir im Pfarrhaus in Blankenburg übernachten. Dort gab es auch das erste warme Essen an diesem Tag, eine selbstgemachte Pizza. Am nächsten Tag sind wir auf die Teufelsmauer geklettert. - Super Landschaft, spannende Übernachtungen, nette Leute - der Hike war perfekt.

Wir freuen uns auf die nächste Unternehmung. Eure Jungpfadfinder von der DPSG Potsdam - Stamm Sanssouci Foto: Michael Franz

Zwischen Odin und Christus Die große Wikingerausstellung in Berlin zeigt viele Zeugnisse der Mission des Nordens im 10. und 11. Jahrhundert. Eine zentrale Stellung besitzt

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dafür der große Runenstein aus Jelling, der für die Ausstellung in Originalgröße kopiert und so farbig gefasst wurde, wie es die Befunde am Original in Jütland vermuten lassen. In der Mitte Jütlands und in günstiger Lage zu Seeland und Fünen lies König Harald Blauzahn eine gewaltige Anlage errichten und vollständig von einer mächtigen Palisade aus Eichenstämmen umgeben. Zwischen zwei mächtigen künstlichen Hügeln befindet sich der Stein. Die Hügel sind Teil des alten wikingischen Bestattungsbrauches, aber nur unter einem Hügel befindet sich ein Grab. Das zum zweiten Hügel gehörige Grab könnte sich schon in der ersten Holzkirche an dieser Stelle befunden haben. In seiner Inschrift betont König Harald, dass er die Dänen zu Christen gemacht habe. Dieser Satz

Aus unserer Gemeinde steht in Runenschrift unter einer einzigartigen Christusdarstellung. Christus ist mit ausgebreiteten Armen dargestellt. Er ist von einem Rankengeflecht umschlungen, ja geradezu getragen. Der wikingische Künstler hat nicht den Gekreuzigten dargestellt, es fehlen auch die Wundmale. Den König und seine Gefolgsleute überzeugte der starke Christus, der, und dies dürfte die Ranke aussagen, Leben und Sieg schenkt. Obwohl der Stein etwa 650 Jahre nach der Schlacht an der Milvischen Brücke gefertigt wurde, lässt sich so diese Konversion doch mit der Bekehrung Konstantins und auch mit Missionsmethoden in der Völkerwanderungszeit vergleichen.

Die Ausstellung ermöglicht aufgrund zahlreicher Neufunde kleiner Götterdarstellungen auch einen Einblick in die nordische Mythologie vor der Mission. Den Höhepunkt bildet der große Goldschatz aus Hiddensee, den Harald Blauzahn möglicherweise auf seiner letzten Reise, die ihn bis zur Odermündung führte, mit sich nahm. Matthias Wemhoff Foto: Achim Kleuker

Ausstellung des Museums für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin im Martin-Gropius-Bau Berlin bis 4. Januar 2015. Info unter: www.wikinger.smb.museum.de

Unser Dekanat Potsdam-Luckenwalde 100 Jahre St. Joseph in Luckenwalde Vom 5. bis 7. September feierte die Gemeinde von St. Joseph Lucken-

walde ihr 100jähriges Bestehen: Mit einem Festgottesdienst (Kardinal Rainer Maria Woelki), Kirchenkonzert, Dankandacht, Theateraufführung und einer Ausstellung zum Jubiläum. Zu Wort kam auch der langjährige Küster Heinz Brzonkalik. Den Abschluss bildete ein Konzert mit dem bekannten Saxophonisten Matthias Wacker. - Die Kirche St. Joseph wurde am 17. Mai 1914 geweiht. Die Feierlichkeiten fanden aufgrund der vielen Veranstaltungen und der Pfarrhaussanierung erst jetzt statt. Pfarradministrator der Gemeinde ist Prämonstratenserpater Anselm, vielen von uns von den Dekanatstagen and in Lehnin bekannt (Foto). 19

Aus unserer Gemeinde Diakonenweihe in Vaduz Aus unserer Gemeinde wurde am 9. August 2014 Sebastian Harwardt zum Diakon geweiht. Die Weihe erfolgte durch Erzbischof Wolfgang Haas in Vaduz (Liechtenstein). Neben der Familie waren auch Propst Müller, Pfarrer Olmert und Pfarrer Theuerl mit dabei. Im Juli 2014 schloss Sebastian

Harwardt sein Studium der Theologie und Philosophie an der Hochschule in Heiligenkreuz (bei Wien) ab. Die Priesterweihe ist für Februar 2015 vorgesehen. Sebastian Harwardt wird seine Stelle als Kaplan in Triesen anand treten. Fotos: Cornelia Muth

Geistlicher Beistand auch von Propst Klaus-Günter Müller (re.), Pfarrer Bern- Erzbischof Wolfgang Haas weiht hard Olmert und Pfarrer Michael Theuerl (li. neben Diakon Sebastian Harwardt) Sebastian Harwardt zum Diakon

Wo Glaube Raum gewinnt Am 29. Juni gab es auf unserem Gemeindefest auch einen Informationsstand zum Thema „Wo Glaube Raum gewinnt“. Interessierte konnten sich über die Strukturen künftiger pastoraler Räume informieren. Bis Ende 2017 wird die „Findungsphase“ abgeschlossen. - Am 18. September trafen sich die Babelsberger in St. An20

tonius zu einem Info-Abend mit Markus Weber, Leiter der Stabsstelle im Erzbistum. - In St. Peter und Paul gibt es eine „AG Pastorale Räume“, die sich unverbindlich trifft. Interessenten sind willkommen. Ansprechpartnerin ist Lavinia Baumstark. Anmeldungen und Impulse gern auch per eMail: [email protected]

140 Jahre Boromäerinnen in Potsdam Folge 48: Der Krieg beginnt Im Frühjahr 1939 erhielten wir unser neues Krankenauto der Firma Daimler Benz. Die Kosten beliefen sich auf 11.148 Reichsmark. Der jährliche Betriebsausflug führte uns auf dem Wasserweg zur Pfaueninsel, Moorlake und Schildhorn. Wir nahmen das Gefühl mit, dass es der Leitung des Hauses angelegen ist, das Band der Gemeinschaft immer enger zu knüpfen. - Mit wachsener Besorgnis nahmen wir die Zuspitzung des Konfliktes zwischen Deutschland und Polen wahr. Viele unserer Ärzte, Krankenwärter und männlichen Angestellten erhielten schon im Laufe der Monate Juli bis August 1939 ihren Mobilmachungsbefehl. In der Nacht vom 31. August zum 1. September begann der für Polen so vernichtende Krieg! Sofort, und zwar noch nachts, rückten unser Hausgeistlicher, Herr Kaplan Henrich, Herr Dr. Kurzhals, Herr Dr. Tholen, die Kankenpfleger Willi Freitag, Erich Meinel, Max Begerow, der Sattler Hans Ollenschläger, der Gärtner Heiz Kaupert sowie der Bademeister Alois Schäfer aus. Einige Monate brachte auch der Pförtner Robert Pirsch im Heeresdienst zu,

wurde aber infolge einer Krankheit wieder in die Heimat entlassen. Die Ärzte Dr. Bauer und Dr. Wermuth wurden auch eingezogen. Herr Chefarzt Dr. Roller und Herr Oberarzt Dr. Krumeich erhielten den Befehl, sofort mit Ausbruch des Krieges ihre Tätigkeit im hiesigen Standortlazarett aufzunehmen. Zur Betreuung der Zivilkranken in unserem Haus standen nur mehr zwei Ärzte und eine Ärztin zur Verfügung. Gleich zu Anfang des Krieges richtete die Gesundheitsbehörde bei uns eine öffentliche Luftschutz-Rettungsstelle ein. Von der Stadt waren zu diesem Zwecke einge Räume der Haushaltungsschule beschlagnahmt worden. Mehrere Laienhelferinnen des Roten Kreuzes sowie einige Wärter hielten sich abwechselnd Tag und Nacht in der Luftschutzstelle auf. Auf Wunsch der eingezogenen männlichen verheirateten Angestellten wurden sofort deren Frauen eingestellt. An jedem Festtage, der im Hause begangen wurde, wird auch der zur Hausgemeinschaft gehörenden "Feldgrauen" durch Spenden und andere Liebesgaben gedacht.

Krankenhaus St. Josef Sonntagsvorlesungen 12. Oktober: Die Angst vor der Narkose - Dr. med. Norbert Vogt, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin 6. November - Gangunsicherheit und Stürze - Priv.-Doz. Dr, med. Olaf Hoff-

mann, Chefarzt der Klinik für Neurologie; 14. Dezember - Leben mit chronischer Nierenschwäche - Fr. Daniela Bachert, Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie, Diabetologin DDG. 21

Sonn- und Werktagsmessen St. Peter & Paul

St.Josefs-Kapelle

(Am Bassinplatz)

(Krankenhaus St.Josef)

Maria Meeresstern

Seniorenheim St. Franziskus

(Werder, Uferstraße)

(Kiepenheuer Allee)

St. Peter und Paul

Samstag (Vorabendmesse) Sonntag Dienstag Donnerstag

18.00 10.00 08.00 09.00

St. Franziskus St. Antonius St. Josefs-Kapelle

Freitag

10.30 Uhr

Freitag

19.00 Uhr

Sonntag Außerordentlicher Ritus

08.00 Uhr 18.00 Uhr

Maria Meeresstern Sonntag

Mittwoch (Bitte gegebenenfalls Änderungen beachten.)

Uhr Uhr Uhr Uhr

10.00 Uhr 18.00 Uhr

Rosenkranzandachten 04.10., 11.10., 18.10., 25.10., Samstag, 16.15 Uhr Propsteikirche

Gedenktag Allerheiligen - Heilige Messen 01.11., Samstag, 10.00 Uhr Propsteikirche - Goldenes Priesterjubiläum von Pater Bernhard Priebe 01.11., Samstag, 18.00 Uhr Propsteikirche

Gedenktag Allerseelen - Heilige Messen 02.11., Sonntag, 08.00 Uhr Josefskapelle 02.11., Sonntag, 10.00 Uhr Propsteikirche Potsdam 02.11., Sonntag, 10.00 Uhr Maria Meeresstern Werder

Gräbersegnungen 01.11., Samstag, 15.00 Uhr Neuer Friedhof Potsdam (Wir beginnen wieder auf dem Alten Friedhof beim Grab des Dominikanerpaters Andreas Kelner und halten dann die Prozession zu den Schwesterngräbern und zum Grab von Pfarrer Beyer auf dem Neuen Friedhof.) 02.11., Sonntag, 15.00 Uhr Potsdam, Bornstedter Friedhof 02.11., Sonntag, 15.00 Uhr Werder, Neuer Friedhof 05.11., Mittwoch, 17.00 Uhr Werder, Alter Friedhof 22

Rundfunkübertragung - Deuschlandradio Kultur 08.11., Samstag, 18.00 Uhr, Vorabendmesse - Generalprobe 09.11., Sonntag, 10.00 Uhr, Heilige Messe - Rundfunkübertragung

Ökumenische Martinsfeier 11.11., Dienstag, 16.30 Uhr - Beginn vor St. Nikolai, Laternenzug zum südlichen Bassinplatz

Gospelkonzert 23.11., Christkönigsonntag, 17.00 Uhr - Propsteikirche

Aus unserer Gemeinde Nachfolge gesucht Liebe Gemeinde, seit 2001, also seit 14 Jahren, organisieren meine Frau und ich zum Baumblütenfest in der ersten Maiwoche das "Café im Kirchgarten" rund um "Maria Meeresstern" in Werder. Aus gesundheitlichen, beruflichen und persönlichen Gründen reicht unsere Kraft nicht mehr aus, diese Aufgabe sowie die Verantwortung dafür zu tragen. Ein Dankeschön sei allen Helfern, Kuchenbäckern und den Gemeindemitglie-

dern gesagt, die viele Jahre dieses Unternehmen unterstützt und mitgetragen haben.

Mit den Einnahmen konnten wir viele Aktivitäten rund um "Maria Meeressern" unterstützen. Die Anschaffung einer größeren Menge von Ess- und Kaffeegeschirr kommt der ganzen Großgemeinde zugute, wie zum Großen Seniorentag. Schön wäre es, wenn durch Gemeindemitglieder dieses "Café im Kirchgarten" weitergeführt wird. Gott sei Dank für diese Zeit! Christian Strehl 23

Krankenhaus St. Josef Ergotherapie auch ambulant möglich Seit April bietet das St. JosefsKrankenhaus Potsdam-Sanssouci die Ergotherapie nicht nur stationär, sondern auch ambulant an. Das Team der Ergotherapie ist auf die Gebiete Neurologie, Geriatrie, Traumatologie, Chirurgie, Orthopädie und Hirnleistungstraining spezialisiert. Sowohl stationär als auch ambulant bietet es eine umfassende ergotherapeutische Betreuung an.

Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jedes Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit - zum Beispiel durch einen Schlaganfall, Multiple Sklerose oder eine Fraktur - eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind. Ziel ist das Wiedererlangen sowie der Erhalt der Handlungsfähigkeit und damit der größtmöglichen Selbständigkeit und Unabhängigkeit im täglichen Leben. Auskunft gibt die Praxis für Physiotherapie und Ergotherapie unter der Telefonnummer (0331) 9682-7200.

Endlich rollen Bagger Zimmerstraße. Als erste Maßnahmen standen die Einrichtung der Baustelle und Baustraße sowie diverse Vermessungsarbeiten zur Festlegung von Bauachsen und Positionierung der Baugrube an. Danach folgten die Verlegung der Baustromtrasse und die Umverlegung der Fernwärme. Zur Sicherung der Baugrube führte Acht Jahre ist es her, dass das St. Josefs-Krankenhaus die Einweihung des ersten Bauabschnittes feierte. Am 3. Juni 2014 gab es - wie berichtet - den Startschuss für die Errichtung des Erweiterungsgebäudes an der

man Erdbohrungen durch und begann mit dem Aushub der Baugrube. Im Anschluss stellte man Fundamente für die Pumpensümpfe und den Baukran her. - Die ersten Schritte Texte/Foto: St. Josef sind gemacht.

Unser Leben mit Krebs Ab dem 1. Oktober 2014 ist im Wartebereich der Rettungsstelle und KV-Bereitschaftspraxis des St. JosefsKrankenhauses Potsdam-Sanssouci 24

eine Fotoausstellung unter dem Motto "Unser Leben mit Krebs. Betroffene machen Mut." zu sehen. Jedes Jahr erkranken cirka 14.900 Menschen im

Krankenhaus St. Josef Land Brandenburg neu an Krebs. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen zwölf Betroffene und ihre Angehörigen, die in kurzen Zitaten ihre Lebenssituation beschreiben und ihre Wünsche äußern. Die Wanderausstellung der LAGO (Landesarbeitsge-

meinschaft Onkologische Versorgung e.V.) entwickelte sich 2010 aus einer Broschüre und wurde erstmals im Jahr 2011 gezeigt. Sie wurde vom Darmzentrum am St. Josefs organisiert und kann bis zum 31. Oktober St. Josef 2014 besucht werden.

Anita Tack zu Besuch

Geschäftsführer Hartmut Hagmann stellt Ministerin Tack das Bauprojekt vor

Anita Tack (Die Linke) besuchte am 21. August 2014 im Rahmen ihrer Gesundheitstour das St. Josefs-Kran-

kenhaus PotsdamSanssouci. Die Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz informierte sich über den zweiten Bauabschnitt und die KV-Bereitschaftspraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, die

sich unter dem gleichen Dach befindet. Text/Foto: Ria Kalsow/St. Josef

Alexianer Ethikforum in Potsdam 15. November 2014 Die erschöpfte Gesellschaft – Burnout als Zeiterscheinung und ethische Herausforderung. Eine wachsende Anzahl von Menschen beklagt Erschöpfungszustände. Das Thema Burnout ist in aller Munde. Die als Burnout bezeichneten Phänomene fordern uns dazu auf, über die Verhältnisse, in denen wir leben, nachzudenken. Mit der Fachtagung wird ein Forum geboten, um verschiedene Facetten zu beleuchten, Gefährdungen zu erkennen und diesen entgegenzutreten.

Aus dem Programm, 10.00-17.00 Uhr: 10.15–10.30 Uhr Begrüßung durch Hartmut Hagmann, Regionalgeschäftsführer, Alexianer St. Josef Potsdam GmbH 10.30–11.15 Uhr Der Arbeitsplatz als Risiko – macht Arbeit in der Spätmoderne krank? 11.15–12.00 Uhr Helden der Arbeit? – Burnout im Spannungsfeld zwischen Persönlichkeitsstruktur und Organisation 13.00–13.45 Uhr Burnout als Sinnkrise – Spiritualität als Weg aus dem Burnout Anmeldung: Tel. (030) 400372-530 25

Aus unserer Gemeinde Ein Diener für den herrn Am 29. August feierte Ronald Fricke seinen 80. Geburtstag. Ein guter Anlass, um DANKE zu sagen für seine vielen haupt- und ehrenamtlichen Dienste in unserer Gemeinde!

Ronald Fricke zwei Tage vor seinem 80. Geburtstag

Die 80 Jahre sieht man ihm nicht an. Ronald Fricke wurde 1934 in Potsdam geboren. Nach seiner Lehre als Handelskaufmann, wechselte er zur S-Bahn, die damals von der DDR verwaltet und betrieben wurde, und wurde dort Zugführer. Auf Grund des Viermächteabkommens der Siegermächte des 2. Weltkrieges, versorgte die S-Bahn Ost- und Westberlin sowie die Umgebung der Stadt mit regelmäßigem S-Bahnverkehr. So erlebte er zum Beispiel die Nacht, in der 1961 in Berlin die Mauer gebaut wurde, im Führerstand seines Zuges von Wannsee über den Potsdamer Platz nach Oranienburg nördlich von Berlin. 26

Ab 1984 arbeitete Herr Fricke hier in Potsdam als Straßenbahnfahrer. Viele Gemeindemitglieder winkten ihm in seinem Fahrerstand zu. Da waren z. B. die Mägde Mariens, wenn sie unterwegs waren, um die Alten und Kranken in deren Wohnungen zu pflegen oder die vielen Jugendlichen, die als Ministranten Dienst taten. Seit 1982 war er auch ehrenamtlicher Küster in St. Peter und Paul Während der Baumaßnahmen zur Sanierung der Pfarrkirche fanden die hl. Messen in St. Nikolai sowie im Sommer in der Erlöserkirche und im Winter in der Friedenskirche statt. Und natürlich in St. Josef. In großen Koffern wurden die Kirchenwäsche, die Messgewänder und die vielen kleinen Dinge transportiert. Auch der Blumenschmuck musste überall okay sein. Herr Fricke hatte selbst kein Auto, so schleppte er die Koffer mit der Straßenbahn zum Ziel, manches brachte auch Pfarrer Adler an Ort und Stelle. Viel Zeit widmete Ronald Fricke den Ministranten. Immer musste die nötige Anzahl der Ministrantenkleidung und die Untergewänder der Priester parat sein. Ehefrau Agnes hat alles gewaschen und gebügelt, Beschädigungen ausgebessert und genäht. Die Stickereien auf den Messgewändern hat sie mit höchster Präzision per Hand ergänzt. Während seiner "hauptamtlichen Küsterzeit" fiel ihm auch die Küsterarbeit in Großglienicke zu, wo die hl. Messen für die örtlichen Katholiken und auch für die verschiedenen

Aus unserer Gemeinde Guppen und Kreise sowie die Religiösen Kinderwochen stattfanden. Auch im St. Franziskusheim hielt er Wortgottesdienste mit Kommunionausteilung. Seine große Liebe gilt bis heute der St. Josefskapelle. Sehr oft finden sich auch außerhalb der Gottesdienstzeiten Beter an der Ikone der Muttergottes von der immerwährenden Hilfe ein. Für Ronald Fricke heißt das aber auch Pflege der Kerzenständer (nicht zuletzt auch Brandschutz!). Oft suchen die Kranken das geistliche Gespräch, denn die Borromäerinnen sind seit 10 Jahren nicht mehr da!

Ronald Fricke nimmt sich die Zeit. Mit den Borromäerinnen fühlte er sich innerlich stark verbunden und führt ihr Erbe in der Krankenhauskapelle weiter. Die Würde des Raumes, in dem der allmächtige Gott in der hl. Eucharistiefeier und im Tabanakel gegenwärtig ist, ist für Ronald Fricke erstrangig und der Sinn seiner Arbeit. Die Gemeinde gratuliert Ronald Fricke sehr herzlich zu seinem 80. Geburtstag, wünscht ihm eine stabile Gesundheit, viel Freude im Alltag und +Gottes Segen+ - auch für seine liebe MK Frau Agnes!

Verabschiedung von Kaplan Hassenforder

Kaplan Hassenforder bei seiner (vorläufig) letzten Heiligen Messe in St. Peter und Paul

Die Ministranten/innen bedanken sich

Gabriel Wiesner

Am 31. August wurde Kaplan David Hassenforder verabschiedet. Nach gut drei Jahren Dienst in der Gemeinde übernimmt er eine neue Aufgabe im Verbund ReinickendorfNord. Monsignore Brügger, Kaplan Gatto und Diakon Hafner standen ihm beim Abschied zur Seite. Außergewöhnlich war die Verkündigung der 1. Lesung durch den jungen Gabriel Wiesner. Am Ende des Gottesdienstes gab es zahlreiche Dankesworte, Segenswünsche und einen Empfang vor unserer Propsteikirche. AM 27

25 Jahre Mauerfall Teil III - Marsch in die Freiheit Nach einem lähmenden Sommer, der Gründung des Neuen Forum am 10. September und bei unverminderter Massenflucht aus der DDR entwikkelte das politische Geschehen in der DDR eine atemberaubende Dynamik. Zur Erinnerung an die Wahlfälschungen am 7. Mai versammelten sich an jedem 7. des Monats Bürgerrechtler zum schweigenden Protest auf dem Berliner Alexanderplatz. So sollte es auch am 7. Oktober, dem 40. Jahrestag der DDR, sein. Doch diesmal beschlossen junge Leute in Potsdam, auch hier ein Zeichen zu setzen. Sie wollten sich am 7. Oktober, 14 Uhr, an der Weltzeituhr in der Brandenburger Straße, die damals noch Klement-GottwaldStraße hieß, versammeln und protestieren. Ich erinnere mich an eine lebhafte Diskussion im Babelsberger Pfarrhaus über dieses Vorhaben, an das Für und Wider. Die Staatssicherheit, die natürlich von dem Vorhaben Wind bekommen hatte, drohte mit dem Einsatz von Schusswaffen gegen die Protestierer. Das Neue Forum sprach sich gegen das Vorhaben aus, die Kirche warnte ihre Mitglieder vor der Teilnahme, aus begreiflichen Gründen. Nur zwei Pfarrer, Hans Joachim Schalinski und Martin Kwaschik standen zu den jungen Leuten, die nicht länger das Unrecht ertragen wollten. Für alle Teilnehmer unvergessen der 7. Oktober in der Brandenburger Straße. Den ein Dutzend Initiatoren folgten überraschend Hunderte von 28

Menschen, Eltern mit ihren Kindern, Alte, Junge. Was anfangs wie ein Gang über ein Minenfeld war, wurde zu einem Marsch in die Freiheit. Mit dem Blick auf das in der Nachmittagssonne leuchtende Kreuz auf dem Turm von Sankt Peter und Paul sangen die Menschen "Freude schöner Götterfunken". Sie hatten ihre Angst besiegt, in diesen Minuten fiel für sie die Mauer. Daran änderte sich auch nichts, als die Polizei die Nebenstraßen abriegelte, wahllos 103 Demonstranten und Unbeteiligte verhaftete und abtransportierte. Die Zeitungen in den folgenden Tagen gossen Kübel von Schmutz über die Demonstranten aus; in der Erlöserkirche beteten wir für die Verhafteten. Ähnliches geschah in anderen Städten, gewaltlos von Seiten der Protestierer, in Berlin schlug die Polizei blutig zu. Zwei Tage später, am 9. Oktober, entschied sich in Leipzig das Schicksal der DDR, als auf dem Ring hunderttausend Menschen demonstrierten und die Staatsmacht, obwohl mit Panzern und Soldaten aufgefahren, es nicht wagte, mit Waffengewalt einzugreifen. Die Regierenden riefen den "Dialog" mit den Bürgern aus, doch die hatten die Lügen und leeren Versprechungen satt. In Massen verließen sie in diesen goldenen Oktobertagen weiterhin das "Vaterland der Werktätigen". Am 18. Oktober wurde Erich Honecker durch Egon Krenz abgelöst. "Wer zu spät kommt, den bestraft

25 Jahre Mauerfall das Leben", hatte Gorbatschow am 7. Oktober in Berlin gesagt. Die Nachfolgefunktionäre von Honecker begriffen das immer noch nicht. In Potsdam beschlossen wir inzwischen die nächste Demonstration für den 4. oder 19. November, für die Pfarrer Kwaschik die Genehmigung einholen sollte. Die Polizei hielt ihn hin und verbot sie schließlich. Demonstrieren wir eben ohne Erlaubnis, beschlossen wir. Am 27. Oktober wurde eine Amnestie für Republikflüchtlinge und Demonstranten verkündet. Die Staatsführung redete weiter von "Dialog" und "Wende". Immer mehr Menschen begehrten auf und begnügten sich nicht mit den ihnen hingeworfenen Brotsamen. Sie hatten das Vertrauen zum Staat und die Angst vor ihm verloren. Nicht nur in Berlin, auch in Potsdam fand am 4. November auf dem Luisenplatz eine Demonstration statt. Die ganze Stadt war auf den Beinen. Die Menschen trugen phantasievolle Plakate, u.a. mit der Forderung "Stasi in die Volkswirtschaft", "Mauerland in Bauernhand". Vom Balkon einer

Wohnung sprachen die Initiatoren der Demonstration vom 7. Oktober zu den Menschen. Dann setzte sich der Zug durch Potsdam in Bewegung, und keine Polizei konnte und wollte ihn aufhalten. Vom 4. bis 6. November flohen 23.500 DDR-Bürger über die CSSR in den Westen. Am 3. November trat das Politbüro zurück, am 7. die Regierung; das Zentralkomitee der SED konferierte pausenlos, während die Massenproteste anhielten. In der Nacht des 9. November schließlich öffnete sich durch eine unklare Formulierung von Günter Schabowski über eine neue Reiseregelung die Mauer in Berlin. Am 11. November strömten Menschenmassen über die Glienicker Brücke nach Westberlin. "Wahnsinn!" war das Wort jener Tage, trunken vor Freude. Es schien wie ein Wunder, was da geschah. Es war ein Wunder! Nach vierzig Jahren in der Wüste hatten wir zwar nicht das Gelobte Land erreicht, aber die Freiheit von Lüge und Unterdrückung. Es begannen die Sigrid Grabner Mühen der Ebene. Fotos: 1989 und 2009 in Potsdam/Archiv

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Was sonst noch geschah Musik und Freiheit Am 5. September fand an der Truman-Villa am Griebnitzsee in PotsdamBabelsberg eine Sommerlounge zum Thema „Musik und Freiheit“ statt. Veranstalter war die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF). 25 Jahre Mauerfall, 25 Jahre Loveparade. Eingeladen war der ehemalige Gründer und Organisator der Musik- und Tanzveranstaltung Love-

Moderator Volker Wieprecht (radio eins) und DJ Dr. Motte (rechts)

DJ Marie Jane in ihrem „Wochenend-Element“

parade, DJ Dr. Motte, sowie DJ Marie Jane. Die Gesprächsrunde wurde von Volker Wieprecht moderiert (radio eins vom rbb). Im Anschluss war Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen bei einem lockeren Beisammensein. DJ Marie Jane unterhielt die Gäste mit LoveparadeKlängen und bewies ihr professionelles Können. Was sie nicht leiden kann, ist Passivität. Alles muss in Bewegung sein. Rhythmus als Lebensgefühl der Freiheit. Ebenso sah es Dr. Motte. Er sprach aber auch Umwelt- und Sozialthemen an. st

Bistum Dresden-Meißen ehrt Siouxhäuptling Eine bundesweit einmalige Ehrung fand am 13. September in Dresden statt. Zum 100. Todestag ehrte das Bistum Dresden-Meißen den Siouxhäuptling Edward Two-Two, der auf einem Friedhof in Dresden ruht. Die Feier begann mit einer Andacht mit 30

indianischer Musik und Zeremonien. Two-Two gehörte den Lakota-Sioux an. Er nahm 1876 an der legendären Schlacht am Little Big Horn teil, einem der wenigen größeren Siege von Indianern gegen die US-Armee. Red

Aus unserer Gemeinde Danksagung Liebe Schwestern, liebe Brüder in St. Peter und Paul und den umliegenden Gemeinden! Von Herzen sage ich Danke für den unvergesslichen Abschied, den Sie mir bereitet haben! Ihre lieben Worte, Wünsche und Zuwendungen ermutigen mich bei meinen neuen Herausforderungen

und sind mir eine Stärkung für meinen priesterlichen Dienst. Gott segne Sie und bis zu einem Wiedersehen grüßt Sie, im Gebet verbunden, Ihr Kaplan David Hassenforder Pastoralverbund Reinickendorf-Nord Hermsdorfer Damm 195, 13467 Berlin [email protected]

Wieder Frühschoppen Nach einer längeren Pause wird die Tradition des Frühschoppens nach der 10-Uhr-Messe wiederbelebt. Der

Familienkreis Schürmann-Stiller machte am Sonntag, 7. September, den Anfang. Demnächst soll an jedem ersten Sonntag im Monat die Or-

ganisation von einer Gruppe oder einem Familienkreis übernommen werden. Die Organisatoren hoffen sehr, dass dieses Engagement gern genutzt wird. An einem WillkommenTisch sind alle zugezogenen oder um Kontakt bemühten Gemeindemitglieder herzlich eingeladen. In lockerer Runde wollen wir „alte und neue'" Gemeindemitglieder in Kontakt bringen, Fragen beantworten und uns gegenseitig kennenlernen. Wir freuen uns auf Sie! Der neue Anlauf war gelungen. Bei bestem Spätsommerwetter verweilten noch viele Gemeindemitglieder an der Kirche und nahmen sich auch Zeit für Gespräche. Neu Zugezogene erzählten von ihren bisherigen „Stationen“. Alteingesessene trafen sich in vertrauter Runde oder fühlten sich einfach wohl in der Gemeinschaft der Glaubenden. Interessenten für die Ausrichtung eines Frühschoppens melden sich bitte bei Michael Pogoda, Telefon: bm 0331-903704. 31

Ökumene Gottesdienst im Volkspark nicht nur um das tägliche Brot für alle Menschen, sondern vor allem auch um den Hunger nach Leben, nach ewigem Leben.

Am 31. August fand zum vierten Mal ein ökumenischer Open Air Gottesdienst der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Potsdam im Volkspark statt. Unter dem Motto „Lebenshungrig“ ging es diesmal

Das Brot für den leiblichen Hunger wurde miteinander geteilt

Interkulturelle Woche Unter dem Motto "Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern" fand vom 21. bis 27. September die Interkulturelle Woche statt. Auftakt in Potsdam war die Festveranstaltung zur Verleihung des Integrationspreises 2014. Hier wurde das Stadtteilnetzwerk Potsdam-West N.N. - Neue Nachbarn“ ausgezeichnet. Den zweiten Preis erhielt das Projekthaus Babelsberg für „Integration +“. and/Foto: Archiv 32

Eifrigster Brotverteiler

Katholische Marienschule Erster Abiturjahrgang Mit dem Beginn des Schuljahres 2014/15 ist der Umbau der Marienschule abgeschlossen. Im letzten

eine staatlich anerkannte Schule sowohl die Grundschule als auch das Gymnasium. Viele Sechstklässler der

Schuljahr wurden drei ganz wichtige Ziele erreicht: Seit Mai 2014 ist die Katholische Marienschule Potsdam

Grundschule wechselten zum ersten Mal auf das Gymnasium. Und es gab einen ersten Abiturjahrgang. Foto: KK

Einweihung des Neubaus Am 5. September wurde der Neubau der Marienschule Potsdam durch Rainer Maria Kardinal Woelki geseg-

net und eingeweiht. Um 16 Uhr wurde eine Heilige Messe auf dem Schulgelände gefeiert. Die Teilnahme war so groß, dass die Sitzplätze nicht ausreichten. Am Anfang der hl. Messe erklang das Lied für die Schutzpatronin "Maria breit den Mantel aus". Die Gestaltung des Gottesdienstes übernahmen Schulkinder, Eltern und Lehrer. 33

Aus unserer Gemeinde Am Ende der hl. Messe segnete Kardinal Woelki das Schulgebäude. Im weiteren Verlauf des Nachmittags begrüßte die Schuldezernentin des Erzbistums, Bettina Locklair, die Lehrer, Schüler, Eltern und viele Gäste, so auch die Schulleitung der staatlichen Nachbarschule. Der Staatssekretär des Bildungsministeriums Burghard Jungkamp sprach ein Grußwort und betonte die gute Zusammenarbeit und die Leistungsstärke der Marienschule. Auch der

ehemalige Vorsitzende des Fördervereins der Marienschule Matthias Nowak und des Elternrates Dr. Olbermann und Frau Isolde Krupok betonten den guten Geist des Hauses. Matthias Nowak übergab den Staffelstab an Katharina Holzle. Anschließend sprachen Frau Mechthild Blaczyk für die Grundschule und Dr. Thomas Rathmann für das Gymnasium. Die Marienschule wird gegenwärtig von 422 Schülern besucht, die von 40 Lehrern betreut werden. Als Seelsorger wirkt seit September 2014 Pfarrvikar Christoph Karlson, der Lehrer, Schüler und deren MK Eltern betreut. 8.11., 10-13 Uhr: Tag der offenen Tür. Katharina Holzle, Dr. Olbermann, Matthias Nowak und Isolde Krupok standen Rede und Antwort.

Pfarrvikar Karlson stellt sich vor Am 21. September stellte sich Pfarrvikar Christoph Karlson in St. Peter und Paul vor. Er ist für die Seelsorge in

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St. Peter und Paul, St. Cäcilia Michendorf und St. Antonius Babelsberg mit verantwortlich. Als Bischofssekretär von Georg Kardinal Sterzinsky kennt er viele Mitbrüder, die in unseren Gemeinden gewirkt haben. Er habe nicht einen einzigen getroffen, der je freiwillig von hier weggegangen ist. Das mache ihm Mut. Sein Primizspruch aus dem Zweiten Korintherbrief 1,24 „Helfer eurer Freude“ wählte damals auch and Kardinal Bengsch.

Aus dem Hochschulleben Erste Ordination polnischer Absolventen Das Potsdamer Rabbinerseminar Abraham-Geiger-Kolleg ordinierte am 2. September 2014 erstmals Absolventen in Polen. Vier neue Rabbiner und drei neue Kantoren

wurden 75 Jahre nach dem Beginn Zweiten Weltkrieges in der Synagoge von Wroclaw (Breslau) in ihre geistlichen Ämter eingeführt.

Hochschulgottesdienste 2. November, 7. Dezember, 11. Januar, 1. Februar - 18.00 Uhr Friedenskirche. Es sprechen ein Theologe, Philosoph, Künstler und eine Psychaterin

Iranische Mullahs und Doktoranden zu Besuch Am 31. August bekam St. Peter und Paul Besuch aus dem Iran. Zwischen dem Institut für Religionswissenschaft der Universität Potsdam und einer islamischen Hochschule in Qom findet ein reger Austausch statt. Im September begannen Doktoranden aus dem Iran in Potsst dam mit ihrer Promotion.

Konzerte in St. Peter und Paul Freitag, 3. Oktober, 17.00 Uhr

Sonntag, 30. November, 16.00 Uhr

5. Orgelkonzert

6. Orgelkonzert

Andreas Zacher Bachs Orgelwerke französisch beeinflusste Werke

Konzert für Trompete und Orgel Thilo Hoppe, Trompete Andreas Zacher, Orgel Werke alter Meister zum Advent (Karten zu 7,- €, erm. 5,-€)

Sonntag, 14. Dezember, 16.00 Uhr Chorkonzert Adventliche Chor- und Instrumentalmusik Propsteichor Potsdam Andreas Zacher, Leitung und Orgel

Lieber Andreas Zacher, zum 25jährigen Dienstjubiläum am 1. Oktober als Organist in unserer Gemeinde St. Peter und Paul herzlichen Dank, Glück- und Segenswünsche! 35

Gedanken zum Christkönigsfest Bekenntnistag der Katholischen Jugend Am letzten Sonntag im Kirchenjahr feiert die Kirche das Christkönigsfest. Für den Festtag hat das Jahr 1925 eine große Bedeutung. Der 1. Weltkrieg war gerade vorbei. Die Monarchien verlieren ihre Macht. Deutschland leidet unter der teilweisen Besatzung und den Reparationsabgaben. Die Inflation ist gerade überwunden, da tritt eine neue Wirtschaftskrise mit Arbeitslosigkeit und Armut ein. Die Weimarer Republik steht auf wackligen Füßen. Nationalistische, juden- und fremdenfeindliche Tendenzen greifen um sich. Mitten in dieser chaotischen Zeit führt Papst Pius XI. das Christkönigsfest ein. In einer Phase der Geschichte, wo das Königtum politisch gerade abgeschafft bzw. entmachtet wird. Nicht kirchenpolitische Aspekte spielen die entscheidende Rollle, sondern wer in unserer Kirche an oberster Stellle steht: Christus. Er ist unser König. Er braucht nicht, wie all die anderen Monarchien abgesetzt werden, weil er sich von den anderen Monarchien durch eine gerechte Königsherrschaft auszeichnet. Bei seinem Regiment gibt es keine Fehler und Defizite. "Der Christkönigsonntag ist ein Ideenfest, das Pius XI. (1922 bis 1939) im Jahr 1925 zum Andenken an das 1600jährige Jubiläum des Konzils von Nizäa (325) eingeführt hat. In Anbetracht der in Europa zerfalllenden Monarchien konterte der Papst bewusst gegen den Strich: Die Betonung des Königtums Christi in dieser Zeit hatte demonstrativen Charakter. 36

Ursprünglich wurde ein Bekenntnistag der Katholischen Jugend nicht an diesem Tag, sondern am Dreifaltigkeitssonntag, dem Sonntag nach Pfingsten, gefeiert. Als aber die Nationalsozialisten den Dreifaltigkeitssonntag mit dem Reichssportfest belegten, wurde das Treuebekenntnis der Jugend auf den Christkönigssonntag verschoben. Die Bekenntnisfeiern mit persönlicher Präsenz und Fahnenabordnungen am letzten Sonntag vor dem Advent hatten besonders zu Zeiten der Nazis, aber auch noch in der Nachkriegszeit prägenden Charakter." (Dr. theol. Manfred Becker-Huberti, Köln) Nach 1925 wurden an vielen Orten "Christ-Königs-Kirchen" erbaut. Vor der Liturgiereform trug der Priester die Stola gekreuzt vor der Brust, gehalten vom Zingulum. Der Bischof trug sie einfach herunterhängend. In diesem Bild spielt die gekreuzte Stola wohl auf das Wesen des Herrn als dem einzigartigen Priester des Neuen Bundes an, der zugleich eben auch König ist. "Königliches Priestertum" ist eine typibm sche Aussage über Christus.

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Aus unserer Gemeinde Grosser Seniorentag 2014 Am Samstag, dem 20. September war es wieder soweit: Etwa 150 Senioren der Gemeinde feierten nach einer Heiligen Messe in der Propsteikirche ihr großes Fest im Treffpunkt Freizeit. Seit 2007 treffen sich wir „Alten“ in froher und gemütlicher Runde. Die festlich gedeckten Tische waren wunderbar geschmückt.

Edith Stumpf hat wieder gebastelt und ist nun auf diesem Gebiet die Nachfolgerin unserer legendären Eva. Aber auch viele andere haben zum Tischschmuck beigetragen. Kuchen war wieder von vielen Gemeindemitgliedern gebacken worden. Über 15 Helfer haben zum Gelingen des Nachmittags beigetragen. Gabi Marx trug wieder mit vorbereiteten Spielen zum Gelingen des Nachmittags bei und dann war da Günther Klupsch, der als Alleinunterhalter die Anwesenden zum Lachen brachte. Kaplan Alberto Gatto half beim Eingießen des Kaffees, Pfarrers Gitarre und sein Gesang sowie unser gemeinsames Singen hielt uns alle in Stimmung. Die Leitung und Organisation der Veranstaltung lag wie immer in den bewährten Händen MK von Ute Kindler.

Gabi Marx mit ihren Söhnen Benedikt (li.) und Christoph

Foto: Seniorentag 2013

Personalia Prälat Tobias Przytarski ist Diözesanadministrator Das Metropolitankapitel bei St. Hedwig hat in seiner Sitzung am 22. September 2014 Prälat Tobias Przytarski zum Diözesanadministrator gemäß ca. 421 CIC gewählt. Zu seinem Ständigen Stellvertreter hat er Prälat Dr. Stefan Dybowski bestimmt. Der Diözesanadministrator leitet das Erzbistum Berlin bis zur Ernennung eines neuen Erzbischofs von Berlin. Die Sedisvakanz trat ein mit der Amtseinführung von Kardinal Woelki als Erzbischof von Köln. 37

Personalia Goldenes Priesterjubiläum Am 26. Juli dieses Jahres feierte P. Bernhard Priebe MSJ aus unserer Pfarrei St. Peter und Paul in Leutesdorf am Rhein sein Goldenes Priesterjubiläum.

Pater Priebe (Mitte) beim Festgottesdienst zur Wiedereröffnung der Katholischen Marienschule 2008

Bernhard Priebe, Jahrgang 1931, wohnte bis August 1951 in unserer Gemeinde, besuchte seit 1938 die Marienschule bis zu ihrer Schließung im September 1939, anschließend eine städtische Schule. In der Gemeinde war er vielseitig in der Ministranten- und Jugendarbeit tätig. Besonders unter den damaligen Kaplänen Gerhard Bargenda und Johannes Zoda wurde in einigen Jugendlichen der Wunsch zum Priester- oder Schwesternberuf geför-

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dert. Das traf auch für Bernhard Priebe zu, der 1950 seine Lehre als Drechsler mit dem Gesellenbrief abschloss und sich in Privatkursen (Latein) auf das Studium vorbereitete. Da es zu dieser Zeit auf dem Gebiet der DDR noch keine Möglichkeit zum Studium der katholischen Theologie gab, erhielt er durch Bemühungen von Kaplan Zoda eine ministerielle Ausreisegenehmigung in die Bundesrepublik. Nach Abitur und Noviziat begann er 1959 an der JohannesGutenberg-Universität Mainz mit dem Studium der Philosophie und der Theologie. Am 26. Juli 1964 wurde Frater Bernhard Priebe von Bischof Hermann Volk im Dom zu Mainz zum Priester geweiht. Bedingt durch den Mauerbau und die politische Eiszeit konnten keine Potsdamer - nicht einmal seine Eltern - an den Feierlichkeiten teilnehmen. Am 16. August 1964 feierte Bernhard Priebe in Potsdam seine Heimatprimiz (Foto). Anschließend wurde er zum Weiterstudium nach München geschickt, um Zeitungswissenschaft, Soziologie und Pädagogik zu studieren. Der Kontakt nach Potsdam blieb bis heute erhalten. Am 1. November feiert Pater Priebe bei uns sein goldenes Jubiläum. Am Vorabend ist familiär noch eine goldene Hochzeit MK zu feiern.

Personalia 65. Ehejubiläum

Am 20. Juli 2014 feierten Norbert und Margot Kroll, geb. Kunze, ihre "Eiserne Hochzeit". Was haben diese beiden Menschen in den 65 Ehejahren alles erlebt! Margot lernte im St. Josefs-Krankenhaus und arbeitete danach dort als Büroangestellte in der Aufnahme. Norbert Kroll legte 1938 das Abitur ab, danach musste er zum "Reichsarbeitsdienst". Er wollte Flugzeugbau studieren. Doch es kam anders. 1939 begann der Zweite Weltkrieg und er wurde zum Piloten ausgebildet. Zwei Flugzeugabstürze hat er mit schweren Verletzungen überlebt. Nach dem Kriegsende arbeitete er beim Meteorologischen Dienst auf dem Potsdamer Telegrafenberg. 1949 wurde geheiratet. Nun schien alles gut zu werden. Aber wieder kam alles anders! Im Überwachungsstaat DDR war Norbert Kroll am 2. August 1950 mit

der "Zeitungsschau" der SEDParteizeitung "Neues Deutschland" dran. Mit seiner ironischen Darstellungsweise hatte er die Toleranzschwelle überschritten und wurde fristlos gekündigt. Ein Jahr nach der Hochzeit stand die junge Familie vor dem "Nichts". Trotzdem gingen sie nicht in den "Westen". Um Lebensmittelkarten zu erhalten, arbeitete er als Nachtwächter, dann als Bote in einem Zeitschriftenverlag. Später wurde er Zahntechniker. Mit Ehefrau Margot freut er sich jetzt über drei Kinder, 13 Enkel und 10 Urenkel. Bei der Erneuerung ihres Eheversprechens in der St. Josefskapelle waren auch die Vertreter der Vinzenzbrüder mit ihrem Banner dabei, um ihren ältesten Vinzenzbruder zu ehren. Die Pfarrgemeinde St. Peter und Paul gratuliert sehr herzlich zu diesem seltenen Jubiläum! MK/Foto: W. Pechan (Mehr über das Leben der Familie Kroll im "gelben Heft", "Entscheidung für den Glauben" Seiten 12 bis 16. Erhältlich am Schriftenstand in unserer Pfarrkirche)

Peter Joseph Lenné Vor 225 Jahren wurde am 29. September 1789 Peter Joseph Lenné, Genraldirektor der Königlichen Gärten und Ehrenbürger Potsdams, geboren. Mehr zu ihm im Buch der Gemeinde "Bekenntnis zu Potsdam". 39

Personalia Therese Budis verstorben Am 22. September verstarb Frau Therese Budis im Alter von 88 Jahren. Sie war eine Wallfahrts-Ikone! 30 Jahre lang kochte sie ihre berühmte Werderaner Wallfahrtssuppe! Auch sonst war sie sehr aktiv in der Gemeinde, sei es bei Geldsammlungen oder Blumenarrangements für die Kirche. Überall war sie engagiert dabei. 2011 begrüßte sie sehr herzlich den frischgebackenen Erzbischof von Berlin (Foto). st

Neuer Bischof von Erfurt

Hesener’s 202 Jahre alt

Weihbischof Dr. Ulrich Neymeyr wurde am 19. September zum Bischof von Erfurt ernannt. Gewissermaßen als letzte Amtshandlung als Erzbischof von Berlin gratulierte Kardinal Woelki und begrüßte ihn im Osten unseres Landes. Neymeyr war elf Jahre Weihbischof im Bistum Mainz. Am 22. November wird er in sein Amt eingeführt.

Vor einem Jahr konnten wir über den 200. Geburtstag der Familie Hesener berichten. Dieses Paar lebt heute in Stahnsdorf im Seniorenheim "Sonneneck" im betreuten Wohnen. Hildegard Hesener wurde am 18. August 100 Jahre, Karlheinz Hesener am 19. August 102 Jahre alt. Herzliche Glück- und Segenswünsche von der Propsteigemeinde!

Hartmut Knitter 80 Jahre alt

Am 23. Juli wurde der bekannte Stadthistoriker Hartmut Knitter 80 Jahre alt. Nach dem Studium der 40

Geschichte kam er 1957 nach Potsdam zum Stadtmuseum. Später war er Abteilungsleiter im Bezirksheimatmuseum. Immer stand er im Zentrum des Geschehens, wenn es um die Geschichte Potsdams ging. Er gilt heute als das lebende Geschichtsbuch Potsdams. Auch die Gemeindehistoriker von St. Peter und Paul konnten ihn immer um Rat und Auskunft bitten und haben zu ihm einen lebhaften Kontakt. St. Peter und Paul gratuliert Ihnen, lieber Herr Knitter, sehr herzlich und wünscht Ihnen eine stabile GesundMK heit und +Gottes Segen+ .

Personalia Bischofsweihe vor 25 Jahren Vor 25 Jahren, am 9. September 1989 wurde Georg Sterzinsky durch Joachim Wanke zum Bischof geweiht. Sein Wahlspruch war Deus semper maior („Gott ist immer größer“ ). Bis zu seinem Amtsverzicht am 24. Februar 2011 leitete er das Erzbistum

Berlin. Er verstarb am 30. Juni 2011 und ist in der St. Hedwigs-Kathedrale begraben. Anlässlich des silbernen Bischofsjubiläums lud das Erzbistum Berlin zu einem Gedenkgottesdienst am 9. September in St. Hedwig ein.

Bücher-Tipps

Georg Kardinal Sterzinsky beim St. Josefsfest 2006 in Potsdam

Wolfgang Knauft: Georg Sterzinsky Helfer zur Einheit, erhältlich beim Autor: Düsseldorfer Straße 35, 10707 Berlin. Zum 25jährigen Bischofsjubiläum erinnert der emeritierte Domkapitular Wolfgang Knauft auf 64 Seiten an den verstorbenen Kardinal. Er zeichnet die Schwerpunkte seines Wirkens als „Vollblutpfarrer“ in Jena und als Bischof von Berlin nach. Gelbe Heft-Reihe Drei Jahrhunderte Bildungsangebote der katholischen Gemeinde „St. Peter und Paul“ Potsdam Das neueste Heft wird am Schriftenstand in unserer Propsteikirche angeboten.

In unserer Gemeinde wurden getauft Paula Flögel Fritz Gaberle Samuel Dröscher Anton Heereman

Merle Salomon Andre Bressel Carla Gerlach

Mathilda Höhn Peter Hünerson Maja Hünerson Philipp Albert Zorn

Aus unserer Gemeinde verstarben Stefan Schmidt

Gerda Kaatz

Maria Kißner 41

Aus unserer Gemeinde Einladung in den Vatikan Unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Ottmar Edenhofer hat der Weltklimarat IPCC im April 2014 den Fünften Sachstandsbericht zu den Lösungsstrategien angesichts des Klimawandels in Berlin vorgestellt. Der Bericht hatte weltweit große Wirkung. USPräsident Obama, der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, der deutsche Vizekanzler Gabriel sowie viele andere Staats- und Regierungschefs und Minister haben den Bericht kommentiert. Auch in der internationalen Presse wurde der Bericht sehr positiv aufgenommen. Überraschend war jedoch die Einladung von Papst Franziskus an Ottmar Edenhofer in den Vatikan. Papst Franziskus wollte über die Kernaussagen des Berichtes unterrichtet werden, der sich mit den Problemen der globalen Armut und des Klimawandels auseinandersetzt. An der vierzigminütigen Audienz nahm auch Prof. Josef Sayer teil, der ehemalige Hauptgeschäftsführer von Misereor, der mit Edenhofer seit Jahren zusammenarbeitet.

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Edenhofer zeigte sich von der Bescheidenheit, Freundlichkeit und Demut des Papstes tief beeindruckt. Die ruhige, stille Eucharistiefeier sei dabei ebenso bezeichnend gewesen wie der freundliche und respektvolle Umgang mit den Angestellten des Domus Sanctae Marthae. "Papst Franziskus gibt uns ein Beispiel, wie ein Mensch führen und zugleich dienen kann", meinte Edenhofer. Edenhofer brachte für den Papst drei Gastgeschenke mit, zwei von ihm verfasste Bücher und ein Bild, das seine Tochter Sarah für den Papst gemalt hatte. Die Bücher nahm der Papst höflich entgegen, das Bild von Sarah erfreute den Papst jedoch sehr. Sarahs Bild zeigte, wie das Dunkel in Licht verwandelt wird. "Sagen Sie Ihrer Tochter, Gott will durch sie einen Strahl seines Lichtes in die Welt werfen". Eine Woche später traf in der Gutenbergstraße ein Karte von Papst Franziskus ein, in der er sich bei Sarah persönlich für das Bild bedankte (siehe unten rechts). oho Foto links: Archiv/Johannes Statt

Info +++ Info +++ Info +++ Info +++ Info +++ Info ++ Die katholische Kirche in Deutschland ruft zur Ausweitung der humanitären Hilfe im Irak auf: Deutscher Caritasverband/Caritas international, Konto-Nr. 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00, Stichwort: "Nothilfe Irak"; IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02, BIC-Nr.: BFSWDE33KRL Vatikan-Auswahl unterliegt Gladbach-Altstars mit 1:8. Das Team der "Rappresentativa Vaticana" verlor gegen die Altstars von Borussia Mönchengladbach mit 8:1. Drei Tore schoss Chiquinho, zwei Oliver Neuville, ein Tor jeweils Karlheinz Pflipsen, Jörg Albertz und Frank Klasen. Den Ehrentreffer erzielte ein Schweizergardist. Die Gäste kamen auf Einladung von Borussia-Vizepräsident Rainer Bonhof in Absprache mit Papst Benedikt XVI. im Jahr 2011. Papst Franziskus besuchte vom 13. bis 18. August Südkorea. Anlässe des Besuchs waren ein internationales Treffen junger Katholiken aus Asien und die Seligsprechung von 124 koreanischen Märtyrern am 16. August in der Hauptstadt Seoul. Auf dem "Asiatischen Jugendtag" ermutigte er die jungen Katholiken ihren Glauben zu bekennen. Der Heilige Stuhl halte ebenso wie andere Staaten und Politiker an der ZweiStaaten-Lösung im Heiligen Land fest. "Das ist der einzige Weg, den es gibt: Zwei Staaten für zwei Völker, die in sicheren Grenzen und in Frieden nebeneinander leben." Die internationale Gemeinschaft müsse ihr ganzes moralisches und politisches Gewicht einsetzen, um das zu erreichen. Peter Scholl-Latour mit 90 Jahren gestorben. Seine Neugier auf die Welt und seine Fähigkeit, Erlebtes zu erzählen, machten Peter Scholl-Latour zu einem der bekanntesten deutschen Journalisten. Mit seinen Berichten prägte er das Bild der arabischen Welt, Asiens und Afrikas. Landesregierung würdigt Notfallseelsorger. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Notfallseelsorge in Brandenburg hat Innenminister Ralf Holzschuher (SPD) den ehrenamtlichen Mitarbeitern seinen Dank ausgesprochen. „Sie leisten Erste Hilfe für die Seele.“ Kloster Neuzelle. Die Restaurierungsarbeiten an den bemalten Holztafeln aus der historischen und in ihrer Art einzigartigen Passionsdarstellung vom Heiligen Grab wurden mit einer Feierstunde am 5. September abgeschlossen. Nach zehn Jahren verlässt Monique Tinney die Potsdamer Ausländerseelsorge. „Es ist ein Schlüssel zum Erfolg, wenn Flüchtlinge in Nachbarschaft wohnen.“ Am 20. September gedachten in der Potsdamer Villa Schöningen die damalige Außen- und Finanzminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) und Theo Waigel (CSU) gemeinsam mit Ungarns Minister Zoltán Balog und dem einstigen Botschafter Ungarns, István Horváth, der Grenzöffnung von Ungarn nach Österreich vor 25 Jahren. Die damalige Aufbruchstimmung unterstrich der gebürtige Ungar Leslie Mandoki mit seinem Song „Refugees“ zum Video von 1989. Der nächste Pfarrbrief erscheint am 30.11.2014, Redaktionsschluss: 01.11.2014

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Segnung des Neubaus der Katholischen Marienschule Potsdam

Propst: Kaplan: Diakon Prof. Johann Ev. Hafner Gemeindereferentin: Kirchenmusiker: Pfarrsekretärin (Pfarrbüro): Stellv. Kirchenvorstandsvorsitzender: Rendantin: PGR-Vorsitzender: Sakristei Propsteikirche: Katholische Öffentliche Bibliothek: Katholische Studentengemeinde Kita “St. Peter und Paul”: Krankenhaus St. Josef: Krankenhausseelsorgerin St. Josef: St. Josef Sozialstation Potsdam: Altersheim St. Franziskus: Marienschule

Foto: Andreas Statt

Klaus-Günter Müller 0331/230799-1 Alberto Gatto 0331/230799-2 [email protected] 0331/977-1506 Maria Rontschka 0331/230799-6 Andreas Zacher 0331/9510727 Sabina Görisch 0331/230799-0 Martin Patzwald 0331/970432 Nora von Bistram 0331/230799-9 Sven Wiesner [email protected] Zu den Gottesdienstzeiten 0331/230799-5 Anette Geist [email protected] 5051374 (KSG) [email protected] Susanne Adler (Leiterin) 0331/901296 Telefonzentrale 0331/9682-0 Birgit Schürmann 0331/9682-2021 Kathleen Funk (Pflegedienstleiterin) 0331/621117 Ulrike Grauer (Leiterin) 0331/88740-102 Espengrund 10 0331/6003713-0, Hort -5, Fax -9

Pfarramt St. Peter und Paul Anschrift: Pater-Bruns-Haus, Am Bassin 2, 14467 Potsdam Telefon: 0331/230799-0 E-Mail: [email protected] Fax: 0331/230799-8 Homepage: www.peter-paul-kirche.de Bankverbindung Potsdam: IBAN: DE86 37060193 6000430020, BIC: GENODED1PAX Bankverbindung Werder (Havel): IBAN: DE35 37060193 6003374015, BIC: GENODED1PAX Öffnungszeiten des Pfarrbüros: Montag und Donnerstag 8-13 Uhr Dienstag 8-13 und 15-18 Uhr Redaktion: [email protected] - Michael Kindler (0331/2703001), Andreas Statt (0331/816038) - Beiträge und Kommentare sind stets willkommen! Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 1. November 2014. Nachträgliche Änderungen sind gelegentlich unumgänglich; bitte stets auf die aktuellen Vermeldungen achten! Wenn nicht anders gekennzeichnet: Fotos Andreas Statt