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Katholische Kirchengemeinde Potsdam mit Maria Meeresstern Werder (Havel) 1. Oktober bis 2. Dezember 2017 Erntedank bis Christkönig Jeder achte nich...

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Katholische Kirchengemeinde Potsdam mit Maria Meeresstern Werder (Havel)

1. Oktober bis 2. Dezember 2017

Erntedank bis Christkönig

Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das des anderen. Phil 2,4

Unkostenbeitrag: € 1,00

St. St. Peter Pe P e t e r und und Paul Pa ul

Aus unserer Gemeinde Zum Tod von Joachim Kardinal Meisner

Joachim Kardinal Meisner am 14. August 2005 beim Jubiläumsgottesdienst 75 Jahre Bistum Berlin

Mit einem Pontifikalrequiem in der St. Hedwigs-Kathedrale gedachte das Erzbistums Berlin am 13. Juli des Lebens und Wirkens von Joachim Kardinal Meisner. Als Heimatvertriebener führte ihn der Weg mit seiner Familie zunächst nach Thüringen, wo er von 1975 bis 1980 als Weihbischof im Bischöflichen Amt Erfurt-Meiningen wirkte. Am 17. Mai 1980 wurde er als Bischof von Berlin in sein Amt eingeführt und trat die Nachfolge von Erzbischof Alfred Kardinal Bengsch an. Im Jahre 1983 wurde er zum Kardinal erhoben. 2

Wie viele Berliner, so stammte auch Bischof Joachim Meisner aus Schlesien. „Ein Breslauer nahm auf der Berliner Kathedra Platz und begann seine segensreiche Tätigkeit in einem der damals schwierigsten Bistümer überhaupt“, so Erzbischof Dr. Heiner Koch in seinem Schreiben, das auch in St. Peter und Paul Potsdam verlesen wurde. „Unbeeindruckt von den Versuchen kommunistischer Einflussnahme hielt er an der Einheit des Bistums Berlin fest und trieb die Annäherung und Aussöhnung mit Polen, Tschechen und Slowaken voran. „Wir werden keinem anderen Stern folgen als dem Stern von Bethlehem.“ Beim Dresdner Katholikentreffen 1987 hatte sich Kardinal Meisner nicht zum ersten Mal klar gegen alle Versuche der Vereinahmung durch den SED-Staat positioniert. Berlin war zu seiner neuen Heimat geworden. Matthias Heinrich war der erste Priester, den der damalige Bischof Joachim Meisner im Jahr 1981 für sein neues Bistum Berlin geweiht hat. 1988 erfolgte die Ernennung zum Erzbischof von Köln, und dieser Diözese diente er 25 Jahre lang als Oberhirte. 2006 weihte er hier auch Heiner Koch zum Bischof. Bitte beten Sie für die Seele unseres früheren Bischofs von Berlin. Am 15. Juli wurde der 91. Nachfolger des Hl. Maternus in der Krypta des Kölner Doms beigesetzt. and

Aus unserer Gemeinde Zum Geleit Liebe Schwestern und Brüder! Dieser Tage bekam ich einen bis dahin mir unbekannten Text von Mutter Teresa, den ich Ihnen auf diesem Weg weitergeben möchte: Die Menschen sind unvernünftig, irrational und egoistisch. Liebe diese Menschen trotzdem. Wenn du Gutes tust, werden dich die Menschen beschuldigen, dabei selbstsüchtige Hintergedanken zu haben. Tue trotzdem Gutes. Wenn du erfolgreich bist, gewinnst du falsche Freunde und wahre Feinde. Sei trotzdem erfolgreich. Das Gute, das du heute getan hast, wird morgen schon vergessen sein. Tue trotzdem Gutes. Ehrlichkeit und Offenheit machen dich verwundbar. Sei trotzdem ehrlich und offen. Die Menschen bemitleiden Verlierer, doch sie folgen nur den Gewinnern. Kämpfe trotzdem für ein paar von den Verlierern. Woran du Jahre gebaut hast, das mag über Nacht zerstört werden. Baue trotzdem weiter. Die Menschen brauchen wirklich Hilfe, doch es kann sein, dass sie dich angreifen, wenn du ihnen hilfst. Hilf diesen Menschen trotzdem. Gib der Welt das Beste, was du hast, und du wirst zum Dank dafür einen Tritt erhalten. Gib der Welt trotzdem das Beste.

Letztendlich ist dann alles eine Angelegenheit zwischen dir und Gott. Sowieso war es nie eine Angelegenheit zwischen dir und anderen. * 26. August 1910 in Üsküp, heute Skopje in Mazedonien + 5. September 1997 in Kalkutta in Indien Die Seligsprechung erfolgte am 19.10.2003, nur 6 Jahre nach dem Tod der Ordensfrau; das war die schnellste Seligsprechung der Neuzeit. Am 4. September 2016 wurde Teresa von Papst Franziskus in einer Feier als Höhepunkt des von diesem ausgerufenen Jahres der Barmherzigkeit mit mehr als 100.000 Menschen - darunter der indische Premierminister Narendra Modi - auf dem Petersplatz in Rom heiliggesprochen. Ihr Propst Klaus-Günter Müller

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Unser Erzbistum Berlin Bischofssynode Der Vatikan plant 2018 eine Bischofssynode zum Thema Jugend. Über eine Online-Umfrage kann direkt auf die Inhalte Einfluss genommen werden. Papst Franziskus sagte: „Eine bessere Welt wird auch Dank Euch, Dank Eures Willens zur Veränderung und Dank Eurer Großzügigkeit, aufgebaut. Habt keine Angst, auf den Geist zu hören, der Euch zu mutigen Entscheidungen drängt, bleibt nicht stehen, wenn das Gewissen Euch einlädt, ein Risiko einzugehen, um dem Herrn zu folgen. Auch die Kirche möchte auf Eure Stimme hören, auf Eure Sensibilität, auf Euren Glauben,

ja auch auf Eure Zweifel und Eure Kritik. Lasst Euren Schrei hören, lasst ihn in den Gemeinschaften erschallen und bis zu den Hirten gelangen.“ Bereits im Januar hat sich Papst Franziskus mit einem Brief und einem Video an alle Jugendlichen gewandt und sein Anliegen vorgetragen. Weitere Informationen unter: youth.synod2018.va In den Sprachen Italienisch, Englisch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch können sich Jugendliche und junge Erwachsene auf diese Weise bis zum 30. November 2017 an der Vorbereitung der Synode beteiligen. and

10 Jahre Kathedralforum

Mit einem Dankgottesdienst am 1. September in der St. HedwigsKathedrale feierte das Kathedralforum St. Hedwig 10jähriges Bestehen. Es gab ein buntes Programm mit Livemusik, eine Ausstellungseröffnung und spezielle Kathedralführungen. Das Kathedralforum versteht sich als Informations- und Anlaufstelle für Einheimische und Touristen. Allge4

meine Fragen aber auch persönliche Anliegen haben bei einer Tasse Kaffee ihren Platz. Eine Auswahl an christlichen Büchern und Geschenken lädt zum Stöbern ein. Wechselnde Ausstellungen greifen unterschiedlichste Themen auf. Von Anfang an gab es Freiwillige, die sich für diesen Dienst begeistern bebegeistern ließen und ermöglichten, dass das Foyer montags bis samstags von 11 bis 17.30 Uhr und sonntags von 11 bis 12 Uhr geöffnet ist. Unter dem Titel „ansehen und Ansehen“ sind bis zum 1. November Skulpturen von Roswitha Schaab ausgestellt. Am 26. November wird dann die Krippenausstellung eröffnet. Tel.: 030 / 20348-46 www.kathedralforum-berlin.de

Unser Erzbistum Berlin Bernhard-Lichtenberg-Glocke Am Sonntag, dem 2. Juli, weihte Erzbischof Heiner Koch drei neue Bronzeglocken in St. Elisabeth in Kö-

zem Herzen den tiefen Klang der Glocken“, so Erzbischof Koch. Nach der Weihe wurden die Glocken an-

nigs Wusterhausen. Die große Glocke trägt den Namen „Michael“, die mittlere „Seliger Bernhard Lichtenberg“ und die kleine Glocke „Hedwig“. Erzbischof Koch ging in seiner Ansprache auf die Namen der Glocken ein. So ruft die Michaelsglocke ins Bewusstsein, ein Ziel nicht aus den Augen zu lassen, auch wenn es kein leichter Weg ist. Hat man sich erst einmal für diesen Weg entschieden, heißt es durchzuhalten.

geschlagen. Die große Glocke wiegt 1200 Kilogramm und hat einen Durchmesser von 1,25 Metern. Zum 80. KIrchweihjubiläum am 6. August war

Die Bernhard-Lichtenberg-Glocke ruft in Erinnerung, uns für verfolgte und benachteiligte Menschen einzusetzen. So, wie sich Bernhard Lichtenberg während der Nazizeit für die verfolgten Juden einsetzte. Der Ruf der dritten Glocke, die der Heiligen Hedwig gewidmet ist, erinnert uns daran, Verantwortung wahrzunehmen. „Ich wünsche Ihnen von gan-

das neue Geläut erstmals zu hören. G.Irmscher/and - Fotos: Gerlinde Irmscher 5

Tipps und Termine Frauenzimmer

Senioren-Treff

Herzliche Einladung zum offenen Frauentreff! „FrauenZimmer” am Mittwoch, 15.11. und 13.12., um 20 Uhr im Pfarrhaus, Am Bassin 2. Das Thema wird über die Vermeldungen bekanntgegeben.

Potsdam: Dienstag nach der 08.00 Uhr-Messe im Pfarrhaus: 24.10., 21.11. Werder: Seniorenmessen Dienstag, 09.00 Uhr: 10.10., 14.11.

Geistliche Berufe Gebetstage donnerstags, 17 Uhr in der Josefskapelle: 5.10., 2.11., 7,12. Bitte auf die Vermeldungen achten!

Basar der KÖB

Herzliche Einladung! Samstag, 18. November, 14-18 Uhr Sonntag, 19. November, 11-13 Uhr

Lektoren und GB Die Lektoren und Gottesdienstbeauftragten treffen sich am Mittwoch, 13. Dezember, um 19 Uhr im Pater-BrunsHaus. Bitte eine Kleinigkeit zum adventlichen Beisammensein mitbringen - vielen Dank! 6

Heilige Hedwig Im „Frauenzimmer“ St. Peter und Paul war die Heilige Hedwig schon ein Thema. Nun auch in Berlin: 12. Oktober, 19 Uhr, Katholische Akademie: Gelobte Armut - verfluchte Arme. Hedwig von Schlesien und die Revolution der Caritas, Vortrag von Prof. Dr. Bernhard Schneider, Trier Im Anschluss Agape mit Wein und Hedwigs-Brötchen 15. Oktober: Erzbischof Koch feiert Pontifikalamt am Grab der Heiligen Hedwig in Trebnitz 16. Oktober, Namenstag der Heiligen Hedwig, 18 Uhr, St. Hedwigs-Kathedrale: Pontifikalamt zum Patronatsfest der Kathedrale mit Erzbischof Józef Piotr Kupny, Erzbistum Breslau Im Anschluss Agape mit Brot, Wein und Hedwigs-Brötchen.

Tag der offenen Tür Katholische Marienschule, Espengrund 10, Potsdam-Babelsberg 18. November, von 10 bis 13 Uhr Kommen Sie zum diesjährigen Tag der Offenen Tür. Sie erhalten Informationen über Grundschule und Gymnasium, können die Räume unserer Schule besichtigen und sich mit Lehrern, Schülern und ihren Eltern austauschen.

Tipps und Termine Tauftermine

Arche-Vorträge

- Potsdam -

- Dienstags, 19.30 Uhr, Am Bassin 2 -

Samstag, 21.10., 15.00 Uhr kirche - Wortgottesdienst Sonntag, 22.10., 10.00 Uhr kirche - in der Messe Samstag, 25.11., 15.00 Uhr kirche - Wortgottesdienst Sonntag, 26.11., 10.00 Uhr kirche - in der Messe Samstag, 16.12., 15.00 Uhr kirche - Wortgottesdienst Sonntag, 17.12., 10.00 Uhr kirche - in der Messe

PropsteiPropsteiPropsteiPropsteiPropsteiPropstei-

- Werder Samstag, 18.11., 15.00 Uhr Maria Meeresstern - Wortgottesdienst

03.10. Die neue deutsche Teilung in der Sprache - Eine Betrachtung: Bernhard Lassahn, Berlin 10.10. Der Kirchenvater Hieronymus Vortrag: Claudia Sperlich, Publizistin und Übersetzerin, Berlin 17.10. Schwacher Glaube – starker Glaube, Film und Vortrag: Faustyna Ines Kunz, Potsdam 24.10. Alexander Men – „Apostel“ des 20. Jahrhunderts Vortrag: Irina Lebedewa, Berlin 31.10. Schönheit als Aufstieg zu Gott Die Kunst in der Theologie Benedikts XVI., Vortrag und Bilder: Prof. Dr. Peter Stephan, FHP, Berlin http://www.potsdam-berlin.de/Arche/kalender/kalender.htm

Interkulturelle Woche

KSG-Abende

Tag der offenen Moschee: Dienstag, 3.10., 14 bis 16.30 Uhr - Am Kanal 61 Tag der Religionen: Donnerstag, 5.10. 8.30 bis 13.30 Uhr - Bildungsforum, Am Kanal 47, Anmeldung erforderlich: [email protected] Verleihung des Integrationspreises: Sonntag, 15.10., 16 bis 19 Uhr Weitere Veranstaltungen: www.interkulturellewoche.de

Mittwochs ab 18 Uhr vom 25.10.2017 bis 14.02.2018 - Hegelallee 55 Gottesdienste jeweils 19.00 Uhr (alle KSG-Gottesdienste sind auch für die Gemeinde offen) Abendlob, Di. 31.10.17 Hochfest Allerheiligen, St. Peter & Paul, evtl. Golmer Dorfkirche Abendlob, Mi. 06.12.17 Gedenktag Hl. Nikolaus, St. Peter & Paul Abendlob, Mi. 07.02.18 Fest Hl. Kyrill und Methodius - Patrone Europas, St. Peter & Paul Rad-Wallfahrt Di. 31.10.17 - burning persons: Martin Luther und Teresa von Avila Taizé-Gebetsnacht 6. bis 7. Januar 2018 Taizé-Gebetsnacht in St. Peter und Paul

Lehrhaus Potsdam Bibel-Lesen auf Hebräisch und Deutsch: Mo, 16.10. / 20. 11. / 18.12., jeweils 18 Uhr. Interessierte melden sich bitte unter: [email protected] oder Telefon 01577 30 24 379

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Tipps und Termine Kinderkirche

Sternsinger-Aktion

Kinderkirche parallel zur Sonntagsmesse in Potsdam für Kinder ab 3 Jahren am: 8.10., 12.11., 10.12.2017 Wir bitten die Eltern, die Kinder bis 10 Uhr ins Pfarrhaus zu bringen. Wir brauchen auch zukünftig weiterhin Eltern, die dieses Angebot - nach einer Schulung - verantwortlich mitgestalten.

Die Aktion wird unter dem Leitwort stehen: „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit - in Indien und weltweit.“ Der Informationsabend für die Verantwortlichen und Begleitpersonen ist am Mittwoch, 29. November, von 19.30 bis 21 Uhr im Pfarrhaus Potsdam. Die thematische Einführung für die Sternsinger-Kinder wird am Samstag, 2.12., von 10 bis 13 Uhr im Pfarrhaus sein. Später treffen sich die Kleingruppen noch gesondert vor ihrem Einsatz. Anmeldungen für beide Veranstaltungen bitte bis zum 26. November bei Frau Rontschka. Die Haussegnungen werden dann am Samstag, 6. Januar 2018, vorgenommen.

Ökum. St. Martinsfeier Freitag, 10. November, Beginn 16.30 Uhr vor der Nikolaikirche am Alten Markt. Nach dem Martinsspiel führt der Laternenzug zum Bassinplatz. Dort wird die Feier am Martinsfeuer mit der Aktion „Teilen und helfen wie Martin“ beendet. Wir sammeln saubere, guterhaltene Bekleidung und Schuhe für Kinder und Jugendliche in Rumänien. Die Potsdamer Rumänienhilfe verteilt diese Sachen dann bei ihren Fahrten direkt an bedürftige Familien - also Hilfe, die wirkliche Not wendet und ankommt.

Bistums-Roratemesse 09.12., 5.00 Uhr bis 7.00 Uhr St. Hedwigs-Kathedrale, Hinter der Katholischen Kirche 3, Berlin

Aus unserer Gemeinde Seniorenwallfahrt Am Mittwoch, 19. Juli 2017, fand die alljährliche Wallfahrt der Seniorinnen und Senioren des Erzbistums statt, an der auch zehn Gemeindemitglieder aus Potsdam und Werder teilnahmen. Die Wallfahrt mit der Schutzmantelmadonna begann wieder am Kriegerdenkmal bei Fangschleuse und führte auf einem 2 km langen 8

Waldweg zum Christian-SchreiberHaus in Alt-Buchhorst. Unter kräftigem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen feierten die Teilnehmer anschließend die Hl. Messe mit Erzbischof Dr. Heiner Koch und weiteren Geistlichen. Thema der Wallfahrt war der anlässlich des 500-jährigen Reformations-

Aus unserer Gemeinde jubiläums von Papst Franziskus geprägte Satz „Besser sind alle zusammen“. Diese Worte wurden in der Predigt und nach dem gemeinsa-

men Mittagessen in Vortrags- und Liedkreisen aufgegriffen. Der Tag endete mit einer eucharistischen GH/Foto: Edith Stumpf Andacht.

Konzert für Oboe und Harfe Unter dem Titel „Serenade“ gabe es am 9. Juli in St. Peter und Paul ein abwechslungsreiches Konzert. Mykyta Sierov an der Oboe und Jessyca Flemming an der Harfe erfreuten die Zuhörer mit Werken von Barock bis Jazz und aus dem Keltenreich. bm

Konzert für Flüchtlinge Am 9. August fand ein Konzert für Flüchtlinge und ihre Helfer in unserer Propsteikirche statt. Gefördert mit Mitteln des Flüchtlingsfonds des Erzbistums Berlin musizierten Roswitha Meyer (Querflöte) und Timann Albrecht (Cembalo). Anschließend gab es Begegnung, Gespräche und Informationen vor der Kirche. Dr. Liebscher von der Flüchtlingshilfe Babelsberg e.V. 9

Aus unserer Gemeinde Caritas-Sonntag Jährlich wird im September der Caritas-Sonntag begangen. Mit einem gemeinsamen Wort der Bischöfe laden die Verantwortlichen bundesweit zu diesem Tag ein und erbitten in den Gottesdiensten eine Kollekte für die vielfältigen Aufgaben der Caritas. Dies hat eine lange Tradition. Vor 120 Jahren (1897) wurde der Caritasverband gegründet und 1916 erfolgte die Anerkennung des Caritasverbandes als „legitime Zusammenfassung der Diözesanverbände zu einer einheitlichen Organisation“ durch die deutschen Bischöfe. Seither fungiert der Caritasverband als „Sozialdienst der katholischen Kirche“. Mit dieser Anerkennung sicherten die Bischöfe dem Verband u.a. ihre finanzielle Förderung zu. Dies ist für den Verband überlebenswichtig. Prinzipiell ist die Caritas in zwei unterschiedlichen Strukturen organisiert. Zum einen gibt es die Gemeindecaritas und zum anderen den Caritasverband. In beiden Bereichen engagieren sich Ehrenamtliche. Die Arbeit im Verband wird im Wesentlichen von hauptamtlichen Mitarbeitern getragen. Aber auch wenn es unterschiedliche Strukturen gibt: „Berufliche und ehrenamtliche Arbeit ist Mitarbeit am gleichen Werk“ und getragen vom Glauben. „Caritas-Arbeit ist Hilfe für Menschen in Not“. Deshalb lautet das Motto des Caritasverbandes: „Not sehen und handeln“. Zu den Aufgaben des Caritasverbandes gehört es, Menschen zu helfen, „die in ihrem persönli10

chen Umfeld oder in den sozialen Sicherungssystemen keine oder keine ausreichende Hilfe finden“. Der Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V. unterhält im Land Brandenburg Beratungsstellen für Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatung, Suchtberatung, Schwangerschaftsberatung, Allgemeine Sozialberatung, Schuldner- und Insolvenzberatung. Ebenso gehören intensivpädagogische und therapeutische Kleinwohngruppen, Erholungshilfen, Hilfen zur Erziehung, Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, Freiwilligenzentren, Selbsthilfekontaktstellen, Straffälligenhilfe sowie Sozialarbeit an Schulen zum Leistungsspektrum. In Potsdam betreibt der Caritasverband eine Integrierte Beratungsstelle, die drei verschiedene Bereiche umfasst. Die Erziehungs- und Familienberatung (EFB) und die Schwangerschaftsberatung werden sowohl in Potsdam als auch in Michendorf angeboten, die Allgemeine Sozialberatung in Potsdam. Die Beratungsstelle hat ihren Sitz in den Räumlichkeiten der Gemeinde St. Antonius. Der Betreuungsverein mit Sitz in der Berliner Str. und der Stromsparcheck mit Sitz in der Drewitzer Str. gehören ebenfalls dazu. Im Mai 2017 konnte der Caritasverband in Michendorf in den Räumen der Gemeinde St. Cäcilia ein Familienzentrum eröffnen. Nähere Informationen: 0331/710298 www.caritas-brandenburg.de Team der Beratungsstelle Quellen: Leitbild Caritasverband

Aus unserer Gemeinde Abschiedsbrief der Ministranten Buongiorno, Andrea! Die Ministranten-Fahrt am Wochenende war sehr schön. (Auch ein wenig anstrengend.) Wir haben uns alle zusammengesetzt und einen Brief an dich, zum Abschied verfasst. Innerhalb dessen wir unseren Kummer und unsere Enttäuschung über die gesamte Situation zum Ausdruck brachten. Wir Großen haben viel darüber geredet. Und alle sagten, dass das Erzbistum Berlin keine Schuld trägt. Da dies (dein plötzliches Verschwinden) das alleinige Handeln von dir selbst war . . . An sich glauben wir, dass es eventuell was mit dem Neokatechumenat zu tun hat . . . Der Brief wurde von allen Ministranten, die vor Ort waren, unterschrieben. Liebe Grüße von deinen Ministranten!

Schloss Potsdams Kirchen zu: Kaplan Andrea Ciglia 11

Seniorenheim St. Franziskus Sommerfest „Sommer, Sonne, Wind und Meer, kommt mit eurem Zauber ein wenig zu uns her!“ Unter diesem Motto luden wir unsere Bewohner und ihre Angehörigen zum diesjährigen Sommerfest am 12. und 13.Juli ganz herzlich ein.

Auch wenn das unbeständige Wetter uns das Feiern im Freien versagt hat, verbrachten wir gemeinsam heitere und beschwingte Stunden bei mottogerechter Live-Musik durch unsere kleine „Hausband“, dem Duo Conny und Manfred, im fröhlich geschmückten Foyer unseres Hauses. In die herrlichen altbekannten Seemannslieder stimmten unsere Bewohner erstaunlich textsicher ein. Auch ein von uns Mitarbeitern gebildeter Shanty-Chor (Foto) erntete viel Applaus. Und selbstverständlich kam auch das Schunkeln und Tanzen, ob mit oder ohne Stock, Rollator und Rollstuhl, nicht zu kurz. Kaffee und Gebäck, erfrischende Sommergetränke und ein Grill-Imbiss, sorgten für das leibliche Wohl. 12

Besonders erfreute unsere Bewohner und Gäste in diesem Jahr eine sehr bemerkenswerte, kreative Tischgestaltung, die unsere Bewohnerin Frau Christa Teske wie folgt beschreibt: Wir luden zur fröhlichen Festtagsrunde ein. Zu diesem Thema fertigten die Schüler vom Hort der Grundschule Bornstedter Feld I und die Kinder der Kita Königskinder mit Stiften und Kreide sehr dekorative Tischläufer für die Festtafel an. Auf großen Malbögen gestalteten die Kinder naturnahe Ausschnitte von der wasserreichen Umgebung unserer Stadt, z.B. den Wasserlauf der Havel. Diese schönen Tischläufer mit den kleinen Geschichten fanden sehr viel Anerkennung. Ein großes Lob für die Kinder und deren Betreuer! Alle Schmuckstücke, wie Muscheln, Glitzersteinchen und Schilfhalme waren sehr gelungen und kreativ. Wir bedanken uns für das freudvolle Sommerfest, welches mit viel Lachen, Spaß und fröhlicher Tanzmusik bis zum Abend durchgefeiert wurde. Im Namen aller Teilnehmer einen herzlichen Dank für diesen schönen Bewohnerin Christa Teske Tag! Auch wir Mitarbeiter denken gern an die beschwingten Stunden zurück und freuen uns auf das nächste Fest. Im Namen der Mitarbeiter A.M. Teichmann/Foto: Hanna Weisner

Aus unserer Gemeinde Dekanatstag in Lehnin Der Dekanatstag für Brandenburg und Potsdam-Luckenwalde am Pfingstmontag stand in diesem Jahr im Zeichen des heiligen Bonifatius. Die Jugend der Region traf sich zuvor in Brandenburg (Foto rechts). Dekanatstag und Pfingstnacht der Jugend - dieses Doppel in Brandenburg an der Havel und im Kloster Lehnin entwickelt sich langsam zu einer Tradition. Zum dritten Mal waren Jugendliche aus den Gemeinden der beiden Dekanate am Pfingstsonntag in die Havelstadt gekommen, um die Nacht vor dem Dekanatstag mit Anbetung und Lobpreis zu gestalten. Mehr als 70 junge Christen zwischen 13 und 27 Jahren füllten die kleine mittelalterliche Nikolaikirche mit ihrem Gesang und mit Kerzenschein. Nach der Übernachtung in der Pfarrei Heilige Dreifaltigkeit fuhren sie ins nahegelegene Kloster Lehnin, wo der traditionelle Dekanatstag stattfand, diesmal mit Prälat Stefan Dybowski. Ab 9.00 Uhr bestand Beichtgelegenheit bei Propst Müller und Pfrarrer Rupprecht, früher Stadtpfarrer in Brandenbung, jetzt als (Un)ruheständler in Werder/Havel. Es ist für viele Gläubige, gerade auch aus den kleinen Gemeinden, eine gute Gelegenheit für ein entspanntes Beichtgespräch bei einem „fremden“ Beichtvater, der aber die vielen Besonderheiten unserer märkischen Landschaft kennt! Das Fest des Apostels der Deutschen fiel in diesem Jahr auf den Pfingst-

Jugendliche auf dem Weg zur Pfingstnacht

Propst Klaus-Günter Müller im Beichtstuhl

montag. Grund genug, den heiligen Bonifatius zum roten Faden der Gestaltung zu machen. „Mit Axt und Gloria“ war das Motto des Tages, der im Blick auf das erwartete Verschwinden der Dekanate zugunsten pastoraler Räume schon den Untertitel „Der Märkische Katholikentag“ trug. 13

Aus unserer Gemeinde In seiner lebendigen Predigt brachte uns Prälat Dybowski in seiner sympathischen Art den Heiligen Bonifatius nahe. Das Evangelium solle man nicht „wie die Axt im Walde“ unter die Leute bringen, betonte er. Das berühmte Fällen der Donareiche durch den Missionar Bonifatius habe damals wie heute aber deutlich gemacht, dass Christen der „Heidenangst“ die frohe Glaubensgewissheit der Nähe und Liebe Gottes entgegenzusetzen hätten. Die Bonifatiuspfarrei in Bad Belzig hatte eine Bonifatiusstatue mitgebracht. Als Stärkung des eigenen Glaubenszeugnisses konnten die Teil-

Prälat Dybowski sang mit den Besuchern des Dekanatstages

Mit dem Außenrist durch die Beine und dann schnell an ihm vorbei . . .

nehmer einzeln den Segen mit einer besonderen Bonifatiusreliquie empfangen. Der Fuldaer Bischof Joseph Damian Schmitt hatte sie 1936 dem jungen Bistum Berlin geschenkt - mit dem Hinweis, Bonifatius hätte in Sachen Christianisierung seinen Auftrag noch nicht ganz erfüllt. Damals ging 14

es um das aufkommende Neuheidentum der Nazis, heute mehr um die vielen Sinnsuchenden außerhalb der Kirche. Die Kollekte des Tages war für die Wiederbesiedlung des Zisterzienserklosters Neuzelle bestimmt. Der Projektchor des Dekanates Brandenburg unter der Leitung von Reik Donner und weitere Instrumentalisten begleiteten musikalisch die festliche Messe. Im Anschluss gab es Mittagessen, Kaffe und Kuchen, Kinderunterhaltung, Fußballturnier auf der „Streuobstwiese“, einen Film über die Bekehrung der Germanen und ein offe-

Pfarrer Patzelt segnete mit der Bonifatiusreliquie

nes Singen mit Prälat Dybowski, der sein Akkordeon mitgebracht hatte. Gestärkt durch Wort und Sakrament, Segen und Gesang, ging es zurück in den Alltag, in dem sich der Glauben bis zum nächsten „Märkischen Katm/MK tholikentag“ bewähren soll. Fotos: Th. Marin (2), Norbert Schlüter (3)

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Aus unserer Gemeinde Fronleichnam - Schülermesse 2017 Es ist schon eine gute Tradition in unserer St. Peter und Paul-Kirche geworden: Die Schülermesse der katholischen Schülerinnen und Schüler am Hochfest des Leibes und Blutes Christi, Fronleichnam, das jeweils am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitssonntag gefeiert wird, weil es sich auf den Gründonnerstag bezieht. Eine mit katholischen Kindern und Jugendlichen gefüllte Kirche in unserer eher "gottlosen" Gesellschaft, dass ist schon etwas Besonderes! Laut Gesetz haben katholische Kinder an diesem Tage schulfrei! In katholischen Schulen ist dies kein Problem, aber in staatlichen Schulen, wo pro Klasse vielleicht nur ein oder zwei Schüler katholisch sind, wird es für den einzelnen schon etwas schwieriger, sich im Klassenverband durchzusetzen und trotz Lästerei und Blödeleien die Messe zu besuchen! Es ist eine große Hilfe für diese Schüler, dass sie von ihren Religionslehrern an den öffentlichen Schulen begleitet und geschützt werden. Deshalb ist diese große gemeinsame Schülermesse so wichtig und sie ist ein großartiges Erlebnis! Die Festmesse zelebrierte Propst Müller zusammen mit dem Schulpfarrer der Marienschule Babelsberg, Pfarrvikar Karlson. Diakon Marin assistierte. Der Gesang während der Messe wurde vom Orchester der Katholischen Marienschule unter der Leitung von Herrn Lünenbürger sowie der Mädchenschola von St. Antonius

und Herrn Deichstetter an der Orgel begleitet. Die Katechese hielt Pfarrer Karlson. In seiner bekannten lebendigen Art zog er quer durch das große Mittelschiff unserer Kirche viele Kinder in seine Ausführungen mit ein, um sie zum Kern des Fronleichnamsfestes zu führen. Die Messe endete mit einer kurzen Anbetung und dem sakramentalen Segen. Im „Treffpunkt Freizeit“ am Neuen Garten verlebten die Schüler ab 11 Uhr einige frohe Stunden mit Spielen und Basteln. Studenten des Oberstufenzentrums (OSZ) für soziale Aufgaben in der Berliner Straße hatten einen tollen Projekttag vorbereitet und gingen dabei auch auf die religiöse Bedeutung dieses Tages ein! Es war wieder ein „rundrum“ gelungener Feiertag! Herzlichen Dank den einfühlsamen Studentinnen und Studenten und MK ihrer Dozentin Frau Wittkowsky.

Fronleichnamsprozession am Sonntag 15

Aus unserer Gemeinde Andacht für Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl Am 30. Juni gedachte die CDU Brandenburg in einer Trauerandacht in unserer Propsteikirche St. Peter und Paul des verstorbenen Alt-Bundeskanzlers Dr. Helmut Kohl. Er hat großen Anteil an der Wiedervereinigung Deutschlands und war Wegbereiter der Europäischen Union. Sein außergewöhnliches Engagement wurde in Ansprachen von Dr.

Martina Köppen, der Leiterin des Katholischen Büros des Erzbistums Berlin, Dieter Dombrowski (MdL), Michael Stübgen (MdB) und Ingo Senftleben (MdL) ausdrücklich gewürdigt. Propst Klaus-Günter Müller hielt die Predigt. Andreas Zacher begleitete die Andacht mit festlicher Orgeland musik.

Dietmar Woidke(SPD), Ingo Senftleben (CDU) - Richard Rupprecht, Monika Alt und Solveig Beilner (Werder)

Abschied von Alt-Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl in St. Peter und Paul Potsdam 16

Aus unserer Gemeinde Gemeindefest Am 2. Juli feierte unsere Gemeinde St. Peter und Paul ein fröhliches Gemeindefest. Auf dem Kirchengrundstück wurde gegrillt. Es gab Kaffee und Kuchen. Die Kinder konnten sich von Jugendlichen schminken lassen oder Hüte aus Zeitungspapier basteln. Die Katholische Öffentliche

Bücherei hatte geöffnet und lockte mit einer Präsentation. Die Kinder unserer Kita St. Peter und Paul unter der Leitung von Cornelia Muth führten Tänze auf und ermutigten die Gemeinde zum Mittanzen. Allen Helfern ganz herzlichen Dank!

Tanzen beim Gemeindefest - Links im Bild Propst Klaus-Günter Müller mit der Kita-Leiterin Cornelia Muth

Erntedank: Eine schöne Erdbeere

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Trendiger Schmuck: Ein Hut aus Zeitungspapier

Ungeschminkt; Die Jugend von St. Peter und Paul in Aktion 17

Aus unserer Gemeinde Senioren im Spreewald Ende Mai begab sich eine größere Seniorengruppe auf eine Tagesfahrt in den Spreewald. Bei herrlichem Sommerwetter ging die Busfahrt nach „Neue Zauche“. Hier warteten schon die Boote für eine Kahnfahrt. Auf den stillen Spreefliesen ging es durch den Hochwald abseits des Touristenstroms. Nach dem Mittag-

essen ging die Busfahrt weiter nach Burg und Staupitz, wo wir die Schinkel-Kirche besuchten und nach der Besichtigung ein Lied anstimmten. Nach einem großzügigen Kaffeetrinken mit Spreewälder Plinsen und Torte ging es zurück nach Potsdam. Text/Foto: G. Schmidt

Neuer Farbanstrich Im Marienmonat Mai machten sich eine Gruppe Männer (St. Hubertus) zur Aufgabe, den alten Eisenzaun der Grabanlage der Borromäerinnen und Pfarrer Franz Xaver Beyer auf dem Potsdamer Neuen Friedhof zu entrosten und mit einem neuen Farbanstrich zu versehen. Auch einige Zaunreparaturen waren nötig. Das Denkmal der ehrwürdigen Schwester Oberin vom St. Josefs Waisen- und Krankenhaus wurde gereinigt. G. Schmidt Grabanlage der Borromäerinnen und Franz Xaver Beyer 18

Aus unserer Gemeinde Mozartmesse Am 2. Juli brachte der Charlottenburger Madrigalchor zusammen mit dem ETA-Hoffmann Kammerorchester die Große Messe in c-Moll von

und einstimmende Werke voran. Als Solisten sangen Carolina DawabeValle, Isabelle Voßkühler, Joo-hoon Shin und Nico Brazda.

W. A. Mozart (KV 427) zur Aufführung. Das Orchester stellte dem Werk mit dem Streichorchesterkonzert „Palladio“ von Karl Jenkins und der DonGiovanni-Ouvertüre zwei interessan-

Dirigenten waren Hanno Siepmann, Dinah Backhaus (Ouvertüre Don Giovanni) und Matthias Wildenhof. Unsere Propsteikirche St. Peter und and Paul war vollbesetzt.

Ausstellung Katholiken in der DDR Wie für alle Christen war es auch für die Katholiken in der DDR unmöglich, losgelöst vom Staat zu leben. In einem religionsfeindlichen Umfeld wurden sie ausgegrenzt, passten sich an oder lebten in Opposition zum Staat. Die Ausstellung lässt aktive Katholiken, deren Lebensmittelpunkt die katholischen Gemeinden in der DDR waren, zu Wort kommen. Die persönlichen Sichtweisen und Erzäh-

lungen der Betroffenen geben den Blick frei auf ein lebendiges und vielfältiges Leben in katholischen Gemeinden in der DDR. Die Wandersausstellung wurde vom Verein „My life - Erzählte Zeitgeschichte“ e.V. in Kooperation mit der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur erstellt. Sie bleibt noch in der Propsteikirche. 19

Aus unserer Gemeinde Ausflug der Rüstigen Die Senioren unserer Gemeinde unternahmen ihren traditionellen Tagesausflug am 4. Juli 2017. In diesem Jahr ging es nach Kloster

Das Kloster ist ein Ort der Gastfreundschaft. Da die eigentliche Gastschwester, Sr. Johanna, verhindert war, sprang die Äbtissin, Sr. Berna-

Alexanderdorf und nach Jüterbog. Propst Müller hatte beizeiten die nötigen Dinge abgesprochen. Pünktlich um 8 Uhr ging es los. Unser erstes Ziel war das Kloster der Benediktinerinnen St. Gertrud in Alexanderdorf. Nach dem furchtbaren Ersten Weltkrieg mit dem Einsatz von Giftgas und den Schlachten bei Verdun mit Millionen von Toten, kam es zu einem Wechsel im Denken vieler Krankenschwestern. Sie gründeten das Kloster St. Gertrud in Alexanderdorf als Priorat. Vorhandene Gebäude und Stallungen auf dem „Alexanderhof“ wurden zur Kapelle, zu Wohn- und Arbeitsräumen sowie einem Gästehaus umgebaut. Zur Abtei wurde das Kloster St. Gertrud 1984, also während der „DDRZeit“. Die Wahl und Weihe der ersten Äbtissin wurde vollzogen und die Klosterkirche, eine umgestaltete ehemalige Scheune, eingeweiht.

dette, selbst dafür ein und führte uns durch das Kloster. Zurzeit sind es 29 Nonnen, die hier leben. Wichtigstes ökonomisches Fundament neben der Beherbergung von Gästen ist die Hostienbäckerei. Danach ging es weiter zu unserem zweiten Tagesziel, Jüterbog. Dort besuchten wir die große evangelische St. Nikolaikirche mit einer Ausstellung vorreformatorischer Mariendarstellungen. Der evangelische Pfarrer Gutsche schilderte mit Temperament und Detailkenntnis die Geschichte der Reformation in Jüterbog. Nach Mittagessen und Heiliger Messe in der katholischen Kirche St. Hedwig - zusammen mit den dort heimischen Senioren und PrämonstratenserPater Anselm, Pfarrer in Luckenwalde und Jüterbog - klang der Tag aus. Auf der Rückfahrt begleitete Propst Müller die alten Lieder aus unserer MK Jugendzeit mit der Gitarre.

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Aus unserer Gemeinde Religiöse Kindertage Bei den Tagen in Alt-Buchhorst und im Pfarrhaus erlebten wir wieder eine gute Gemeinschaft. Thematisch standen die Tage unter dem Thema: „Miteinander zum Geschenk“. Die Religiösen Kindertage, für Kinder unserer Pfarrgemeinde ab der 1.

Da die Familien ihren Sommerurlaub in der Regel schon sehr zeitig konkret planen und auch wir Planungssicherheit brauchen, bitten wir um verbindliche schriftliche Anmeldungen spätestens bis zum 1. Dezember 2017. Diese sind ab sofort bei unserer

Klasse, sind für den Zeitraum Donnerstag, 05. Juli, bis Sonntag, 08. Juli 2018 in Alt- Buchhorst geplant. Ein weiterer Durchgang - RKW Tage im Pfarrhaus - wird für Zeit von Dienstag, 10. Juli, bis Freitag, 13. Juli 2018 angeboten.

Gemeindereferentin Frau Rontschka möglich: [email protected] Die Anmeldungen für die beiden Durchgänge berücksichtige ich nach dem Eingang der verbindMR lichen Anmeldungen.

Rundfunk-Gottesdienst Am 9. Juli, wurde vom Deutschlandfunk die Heilige Messe um 10 Uhr aus der Propsteikirche übertragen. Die Aufregung war groß. Es knisterte förmlich. Hoffentlich hustet keiner!

Das Zeitfenster musste unbedingt eingehalten werden. Am Ende wurde es noch einmal knapp. „Eine Punktlandung“, sagte Propst Klaus-Günter Müller. 21

Sonn- und Werktagsmessen St. Peter & Paul

St.Josefs-Kapelle

(Propsteikirche, Am Bassinplatz) (Krankenhaus St.Josef)

Maria Meeresstern

Seniorenheim St. Franziskus

(Werder, Uferstraße)

(Kiepenheuer Allee)

St. Peter und Paul

Samstag (Vorabendmesse) Sonntag Dienstag Donnerstag

18.00 10.00 08.00 09.00

Uhr Uhr Uhr Uhr

Maria Meeresstern Sonntag

08.00 Uhr

St. Josefs-Kapelle

Sonntag Außerordentlicher Ritus

18.00 Uhr

St. Franziskus

Freitag

10.30 Uhr

St. Antonius

Sonntag

9.00 Uhr

Da wir zum 1. September keinen neuen Kaplan als Ersatz bekommen haben, müssen notgedrungen gewohnte Messen und Gottesdienste reduziert werden. Deshalb bitte stets die aktuellen Vermeldungen beachten!

GRoßer Seniorentag 07.10., Samstag, 14.00 Uhr - Messe in der Propsteikirche, anschließend im Saal des „Treffpunkt Freizeit“ bis 17.00 Uhr

Rosenkranzandachten 14.10., 21.10., 28.10., Samstag, 16.15 Uhr - Propsteikirche

Einkehrtag 28.10., Samstag, 09.30 Uhr - Propsteikirche, Messe zum Einkehrtag des „Päpstlichen Werkes für geistliche Berufe“

Hochfest Allerheiligen 01.11., Mittwoch, 09.00 Uhr - Propsteikirche, Heilige Messe 01.11., Mittwoch, 18.00 Uhr - Maria Meeresstern, Heilige Messe 22

Gedenktag Allerseelen 02.11.., Donnerstag, 09.00 Uhr - Propsteikirche, Heilige Messe

Gräbersegnungen 01.11., Mittwoch, 17.00 Uhr - Werder, Alter Friedhof 04.11., Samstag, 15.00 Uhr - Potsdam, Neuer Friedhof, (Wir beginnen wieder auf dem Alten Friedhof beim Grab des Dominikanerpaters Andreas Kelner und halten dann die Prozession zu den Schwesterngräbern und zum Grab von Pfarrer Beyer auf dem Neuen Friedhof.) 05.11., Sonntag, 15.00 Uhr - Werder, Neuer Friedhof (Bornstedter Friedhof ist noch nicht geklärt!)

Ökumenische Martinsfeier am Vorabend 10.11., Freitag, 16.30 Uhr - Beginn vor St. Nikolai, Laternenzug zum südlichen Bassinplatz

Gospelkonzert 26.11., Christkönigsonntag, 17.00 Uhr - Propsteikirche

Weitere Konzerte Donnerstag, 9. November, 18.00 Uhr - Schwarzmeer Kosaken-Chor Dienstag, 3. Oktober, 17.00 Uhr - 5. Orgelkonzert: Andreas Zacher Orgelwerke von Bach und Mendelssohn, Sonate A-Dur; Bach, Präludium und Fuge a-Moll Allein Gott in der Höh sei Ehr; Mendelssohn, Präludium und Fuge G-Dur; Bach, Präludium und Fuge c-Moll; Mendelssohn, Sonate C-Dur Sonntag, 3. Dezember, 16.00 Uhr - 6. Orgelkonzert, Konzert für Trompete und Orgel Thilo Hoppe, Trompete; Andreas Zacher, Orgel Werke Alter Meister zum Advent (Karten zu 8,-€, erm. 5,-€)

Sonntag, 10. Dezember, 16.00 Uhr - Adventliche Chor- und Instrumentalmusik Propsteichor Potsdam, Andreas Zacher, Leitung und Orgel (Karten zu 7,-€, erm. 4,-€ an der Abendkasse) Andreas Zacher

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Ökumene 700 Jahre Werder - Gottesdienst und Festumzug Am 16. Juli erreichte die Festwoche „700 Jahre Werder“ ihren Höhepunkt. Der Tag begann mit einem Ökumenischen Gottesdienst an der Regattastrecke. „Suchet der Stadt Bestes“, lautete das Motto. Eine gemeinsame Predigt von Propst Müller, Pfarrerin Paetel-Nocke und Pfarrer Thimme so-

te die Werderaner Höhepunkte zwischen 1317 und 2017. Mit dabei waren als Mönche verkleidete Gemeindemitglieder. Sie stellten die kulturellen und wirtschaftlichen Leistungen des Klosters Lehnin dar. Ein zweites Bild brachte das Kirchweihfest von 1906 in Maria Meeresstern in Erinne-

wie das gemeinsame Musizieren zeugten vom guten Miteinander. Der große Festumzug mit 52 „Bildern“ zeig-

rung. Pfarrer Jende, dargestellt von Propst Müller (Foto mit Bürgermeisterin Saß) war hier als erster Priester tätig.

Gemeindemitglieder stellten die kulturellen und wirtschaftlichen Leistungen des Klosters Lehnin dar 24

Aus unserer Gemeinde Mit Pferden, Oldtimern und Traktoren schob sich der historische Festumzug durch die Innenstadt. Mit dabei auch der „Alte Dessauer“ (Klaus Brucker aus unserer Gemeinde) mit seinen „Langen Kerls“. Damals kontrollierte die Eliteeinheit des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. den Ort Werder an der Havel. Die Kutsche des Königs soll im Schlamm stecken geblieben sein. Der „Alte Dessauer“ muss wohl damals scharf durchgegriffen haben, denn es wurden einige Straßen gepflastert und eine Brücke zur MK/st „Inselstadt“ gebaut.

Kaplan aus Nigeria zu Gast Kaplan Father Osita Asogwa (Priester in Nigeria), vertrat Propst Müller am 27. und 28. August und feierte mit uns Heilige Messen. Vor der Kommunion sang er mit der Gemeinde ein wundervolles Jesus-Lied.

Nacht der Freiheit Am 2. September fand auf dem Bassinplatz die „Nacht der Freiheit“ ein Fest der Religionen und Weltanschauungen statt. St. Peter und Paul und St. Josef waren mit Informationsständen vertreten. Nach der Eröffnung gab es einen Jazz-Gottesdienst und verschiedene Angebote. In Potsdam leben Christen, Muslime, Juden, Buddhisten, Bahá'í, andere Religionsgemeinschaften und religiös nicht Gebundene friedlich zusamst men. Das ist eine große Freiheit. 25

Aus unserer Gemeinde Wallfahrt - 111 Jahre Maria Meeresstern Nachdem am 19. August 1906 der Berliner Delegat des Breslauer Fürstbischofs, Prälat Kleineidam die Kirche Maria Meeresstern geweiht hatte, begann für die Gemeinde eine positive Entwicklung. Sie führte vom Kaiserreich, durch den 1. Weltkrieg, die „Weimarer Republik“, über die „braune Diktatur“ und den „2. Weltkrieg“, durch die „rote Diktatur“ in die Freiheit der heutigen Zeit. Die Gemeinde „Maria Meeresstern“ hat in diesen schweren Zeiten durchgehalten und ging gestärkt aus dem politischen „Auf und Ab“ hervor. Die Gottesmutter hielt stets ihre schützende Hand über sie und die Stadt Werder !

Den Festgottesdienst und die Festpredigt hielt an diesem Tag Pfarrer Dr. Wolfgang Weber aus Berlin. Die Kolpingsbrüder aus 12 Gemeinden des Bistums waren mit ihren Bannern vertreten: St. Joseph Luckenwalde, St. Josef Berlin-Köpenick, Maria Meeresstern Werder/H., St. Marien Brieselang, Hl. Dreifaltigkeit Brandenburg/H, Ss. Eucharistia Teltow, St. Christophorus Bln-Neukölln, Bln-Lichtenrade, Bln-Tempelhof, Hennigsdorf, Bln-Spandau sowie das Diözesan-Banner. Nach dem Festgottesdienst gab es einen Mittagsimbiss, Kaffee und Kuchen. Zeit für Gespräche und zum Insel-Spaziergang.

In der Schlussandacht zu Ehren der Gottesmutter konnten die Pilger im persönlichen Gebet ihre Herzen vor unserer Fürsprecherin ausschütten. Und es wurde um die Heiligspechung MK Adolph Kolpings gebetet. Buch-Tipp: „100 Jahre katholische Gemeinde Maria Meeresstern“ - am Kirchenwächter-Stand erhältlich. 26

Ökumene Gottesdienst auf der Freundschaftsinsel vorbei. Gott ändert sich nicht. Die Geduld erreicht alles. Wer Gott hat, dem fehlt nichts. Gott allein genügt.“ Aber, in Gemeinschaft lässt es sich natürlich besser singen und feiern. Ganze Familienkreise hatten auf der Wiese ihre Decken ausgebreitet. Nach dem Gottesdienst wurde weiter gesungen und gefeiert. So man„Freundschaft!“ Mit diesem alten FDJ-Gruß der DDR begrüßte Superintendent Joachim Zehner zu Beginn seiner Predigt die Besucher des Ökumenischen Gottesdienstes auf der Potsdamer Freundschaftsinsel. „Wer hätte das gedacht, dass wir einmal hier auf dieser Insel das Kreuz Jesu Christi aufrichten, um die Freundschaft Gottes mit uns Menschen zu feiern! Dieser Gott ist nur ein Gebet weit entfernt. Gott ist gegenwärtig. Er ist da.“ Und Joachim Zehner zitierte Teresa von Avila: „Nichts beunruhige dich. Nichts ängstige dich. Alles geht

cher schlenderte über die Insel und dachte, so ein Glaubensfest könnte es an gleichem Ort 2018 wieder AM geben.

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Krankenhaus St. Josef Sonntagsvorlesungen

Die Sonntagsvorlesungen finden in unserem Bistro „Josefs“ im Neubau, Erdgeschoss jeweils von 11.30 bis 12.30 Uhr statt. Herzliche Einladung!

15. Oktober - Gangunsicherheit und Stürze, Referent: PD Dr. Olaf Hoffmann, Chefarzt Neurologie 19. November - Muss ich Angst vor der Narkose haben? Dr. med. Norbert Vogt, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin 10. Dezember - Wird Krebs heilbar? Neue Therapieverfahren in der Onkologie, Dr. med. Michael Göner

Veranstaltungstipps - Bildungsforum Potsdam fehlenswert und was bedeutet eine antiinflammatorische Ernährung? 25.11.2017 - Herz und Sport Referentin: Frau Dr. Gesine Dörr, Ärztliche Direktorin und Chefärztin der Klinik für Innere Medizin, Angiologin und Kardiologin am St. Josefs-Krankenhaus Potsdam

Samstags, 11.00 bis 12.00 Uhr in der Wissenschaftsetage des Bildungsforums Potsdam, Am Kanal 47 21.10.2017 - Ernährung: Ernährungstrends im Wandel der Zeit Referentin: Frau Dipl.-Biochem. Ulrike Gerstmann, Diabetesberaterin DDG und Ernährungsberaterin am St. Josefs-Krankenhaus Potsdam Gibt es sie überhaupt, die „Gesunde Ernährung“, mit welchen Trends und Mythen, aber auch immer wieder neuen Informationen gilt es; sich regelmäßig auseinander zu setzen? Ist eine glutenfreie Ernährung emp28

Ziel der Veranstaltung ist es, Ihnen die verschiedenen Aspekte und Möglichkeiten der Bewegungstherapie bei Herzerkrankungen nahe zu bringen und aufzuzeigen.

Krankenhaus St. Josef St. Josefs beim Tag der Wissenschaften Am 13. Mai 2017 fand der fünfte Potsdamer Tag der Wissenschaften auf dem Campus Golm statt. Das St. Josefs ist seit 2015 Mitglied im Pro Wissen e.V. Durch die Teilnahme an Veranstaltungen wie der etablierten Reihe „Potsdamer Köpfe“ können Angebote des Hauses in Potsdam und Umgebung bekannter und für interessierte Bürger auch transparenter gemacht werden. Das St. Josefs war zum ersten Mal aktiv, mit zwei Hauptthemen: „Gefäßgesundheit leicht gemacht“ und „Reanimationstraining“. Am Informationsstand des Krankenhauses konnten sich Interessierte unter anderem zum Thema gefäßgesunde Bewegung und Ernährung

informieren, das Ernährungswissen mit einem Fett- und Zuckerquiz testen sowie die Blutzuckerwerte kontrollieren lassen. Texte/Foto: Ulrike Gerstmann Ernährungs- und Diabetesberaterin

Tag der Gefäßgesundheit Am 17. Mai 2017 fand am St. JosefsKrankenhaus Potsdam der dritte Tag der Gefäßgesundheit statt. Erstmalig war das St. Josefs mit einer Patientenveranstaltung über den Dächern von Potsdam, in der Wissenschaftsetage von ProWissen e. V. zu Gast. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Thema Gefäßgesundheit. Die Lebenserwartung der Menschen in Deutschland nimmt stetig zu, dementsprechend treten Herz- und Gefäßerkrankungen sowie Diabetes mellitus mit all seinen Komplikationen mit deutlich zunehmender Tendenz auf. Das Grundleiden ist die Arteriosklerose, die häufig unerkannt bereits im jungen Alter bei einer Risikokonkonstellation beginnt.

Hoher Bluthochdruck, hohe Blutfettwerte, Diabetes mellitus, Rauchen, eine familiäre Vorbelastung können in unterschiedlicher individueller Gewichtung - zur manifesten chronischen "Arterienverkalkung", wie die Erkrankung umgangssprachlich genannt wird, führen. Dem St. Josefs-Krankenhaus stehen alle diagnostischen und therapeutischen Methoden zur Verfügung, um eine moderne Gefäßmedizin im interdisziplinären Team zu betreiben. Die Patientenveranstaltung zeigte zugleich Wege auf, wie jeder (mit bereits manifester Gefäßerkrankung oder Risikokonstellation) selbst dazu beitragen kann, die Schwere einer Erkrankung zu mindern. 29

Krankenhaus St. Josef Aktionstag „Saubere Hände“ Am 27. Juni 2017 fand erstmalig ein Aktionstag rund um das Thema „Händehygiene und Vermeidung von nosokomialen Infektionen“ im St. Josefs-Krankenhaus Potsdam statt. Im Mittelpunkt stand die Sensibilisierung der Mitarbeiter für den hohen Stellenwert der Händehygiene zum Schutz der Patienten und des Personals vor nosokomialen Infektionen. Das Hygieneteam des St. JosefsKrankenhauses bot ein vielfältiges Programm in Theorie und Praxis an. Besonderes Interesse fand die Kontrolle der zuvor durchgeführten Händedesinfektion mittels einer Schwarzlichtlampe an der sich das Personal, aber auch Patienten und Besucher einen „Blick“ verschaffen konnten, wie gründlich und effektiv die eigene Händedesinfektion war. Eine Beratung zur richtigen Händedesinfektion wurde gleich durchgeführt und fand regen Anklang. Im Hintergrund wurde ein Film rund ums Thema Hygiene gezeigt. Ein Hingucker am Stand waren Keime, allerdings in Plüschform. So konnten sich die Besucher auch ein Bild von den Keimen machen, die sonst mikroskopisch nur sichtbar werden. Das Labor des Josefs hat für die Aktion Material von Mehrfachresistenten Erregern zur Verfügung gestellt, wie diese Keime auf mikrobiologischen Platten aussehen, konnten die Besucher ebenfalls betrachten. Im Vorfeld des Aktionstages hatte das Hygieneteam Proben von Flächen im Haus und Händen von Mit30

arbeitern entnommen. Hier zeigten sich Besucher, aber auch die Mitarbeiter, die anonym blieben, ihre Probennummer jedoch kannten, erstaunt über den Bewuchs der Platten. Einhellige Meinung: das hätten wir nicht gedacht und wir wollen uns weiterhin aktiv für eine gute Händedesinfektion einsetzen. Die Krankenhaus-Mitarbeiter konnten sich an einem Quiz „Aktion saubere Hände“ beteiligen, nach der Auswertung freuten sich die Gewinner über Preise wie Kinokarten und Plüschkeime. Dank der Unterstützung der Industrie mit Händedesinfektionsmitteln, Cremes, Feuchttüchern und diversen Kleinigkeiten. Ein Highlight waren die selbst gebackenen Handkekse von AGAMUS (Produktionsstätte Weißensee). Fazit: es gab viele interessante Gespräche rund um das Thema Händehygiene. Kristiane Leutert Hygienefachschwester

Diabetes-Café Diabetes-Café „Süßer Treff“ Menschen mit und ohne Diabetes können sich hier treffen, um in lockerer Atmosphäre Erfahrungen zum Diabetes auszutauschen, Fachinformationen sowie praktische Tipps zu erhalten und sich mit ihren Fragen an Experten zu wenden. Ort: Neubau (2. Etage), Aufenthaltsraum Station St. Lukas - 16 Uhr Termine: 19.09., 17.10., 21.11., 19.12.

Aus dem Hochschulleben Katholisches Leben in der Hegelallee 55 Jetzt hat dort unsere Pastoralreferentin, Eva Wawrzyniak, ihr Büro bezogen. Für Veranstaltungen steht ein großer Raum für bis zu 30 Teilnehmern zur Verfügung. Für den kleineren Raum zimmerten die Studenten modulare Sitzmöbel aus Paletten und bestückten diese mit geErzbischof Koch mit Eckehard und Monika Helmschmied sowie Andreas Zacher gemütlichen Kissen. Erzbischof Koch und Propst Müller Am 23. Juni wurde das Zentrum testeten diese beim Rundgang und der Katholischen Stadtkirchen- und hatten sichtlich Vergnügen daran. Hochschularbeit in Potsdam durch Danach fand eine feierliche AnErzbischof Dr. Heiner Koch feierlich dacht mit Segnung der Räume statt. eröffnet. Die Räume sind frisch Wir wünschen Gottes reichen Segen saniert und den Älteren gut bekannt, für einen offenen und kommunikatidenn in der Hegelallee 55 befand B. Fritsche/L. Mientus ven Treffpunkt. sich unser ehemaliges Pfarrhaus.

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Aus dem Hochschulleben Kirchenführerausbildung 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereiten sich im Rahmen der Ökumenischen Kirchenführerausbildung Berlin Potsdam 2017/18 auf das Zertifikat vor. Den Auftakt der Ausbildung machte ein Besuch im Bodemuseum. Prof. Dr. Lindemann, Direktor emeritus, unterrichtete kunsthistorisch präzises Hinsehen an ausgewählten Objekten. In fünf Blockseminaren ging es bis zum Sommer darum, die vielfältigen Dimensionen des Kirchengebäudes kennenzulernen. So standen theolgische, kunsthistorische und pädagogische Vortäge, zusätzlich zu Reiserecht und Sprechtechnik auf dem Programm. Höhepunkte waren sicherlich die Exkursionen nach Brandenburg/Havel und nach Altbayern. In und um München haben die Kurs-

teilnehmer 1000 Jahre Kirchenbau erlebt und erlernt: Von der dunklen Mystik der romanischen Krypta des Freisinger Doms bis zur strahlenden Frömmigkeit der Asamkirche. Im Herbst stehen Kirchen in Spandau, Potsdam und Berlin im Studienprogramm. Im März stehen die Zertifikatsprüfungen an und ab der Tourismussaison 2018 sollen die ersten Führungen angeboten werden. Ein zweiter Ausbildungskurs ist übrigens schon geplant. Interessierte melden sich bitte unter: Erzbistum Berlin, - Kath. Stadtkirchenund Hochschularbeit Potsdam Lic. Theol. Eva Wawrzyniak, Pastoralreferentin [email protected] Tel. 0157-73024379 Hegelallee 55, 14467 Potsdam

KSG Philipp Neri Potsdam Die Katholische Studierenden Gemeinde hat im vergangenen Sommersemester ihre neuen Räume in der Hegelallee 55 liebevoll ausgestaltet und ist noch stärker zusammen gewachsen. Es kommen immer wieder neue Studierende dazu, viele davon aus dem

Ausland. Besondere Highlights waren im Zwischensemester die Ökumenische Pilgertour nach Taizé und im Sommersemester die Radtour, zu der 30 Teilnehmer kamen. Mehr Eindrücke aus dem Leben der KSG unter www. ksg-potsdam.de Veranstaltungen auf Seite 7

Hochschulgottesdienste Die Hochschulgottesdienste im Wintersemester stehen unter dem Thema: „Medien - Übers Limit“. 05. November, 18 Uhr - Der Koran das Medium der Rezitation, Michael Marx, Corpus Coranicum 32

03. Dezember, 18 Uhr - Medien und Auswirkungen der digitalen Transformation, Prof. Dr. Christoph Meinel, Hasso Plattner Institut Ort: Friedenskirche Sanssouci, Am Grünen Gitter 2

Aus dem Hochschulleben Ist Europa eine Einheit? Unter dem Semester-Thema „Was eint?“ sprach am 25. Juni beim Hochschulgottesdienst in der Friedenskirche die Slawistin Prof. Dr. Marszalek. Geschichte, Gegenwart und Zukunft eines spannenden Europas wurden beleuchtet. Bewahrung der

Vielfalt, Antisemitismus und Brexit. Musikalisch wurde der Gottesdienst von den „Choristen“ gestaltet (Fotos). Am 16. Juli sprach Prof. Kathy Ehrensperger (Jüdische Theologie, Universität Potsdam) zum Thema „Was eint AM Juden und Christen?“

Personalia Hohe päpstliche Auszeichnung Prof. Dr. Hans Joachim Meyer, Staatsminister a.D., wurde von Papst Franziskus zum Komtur des Ordens des Heiligen Gregor des Großen ernannt. Am 5. September 2017 übergab Erzbischof Dr. Heiner Koch den Gregorius-Orden in der Katholischen Akademie an Prof. Meyer. Damit würdigt die Katholische Kirche die herausragenden Verdienste, die sich Prof. Meyer in verschiedenen kirchlichen und staatlichen Ämtern sowohl im Erzbistum Berlin als auch deutschlandweit für die Kirche erworben hat. In den 1970er Jahren gehörte der Professor für Sprachwissenschaft der Dresdner Pastoralsynode an. Nach der Wende wurde er Vorsitzender des „Gemeinsamen Aktionsausschusses katholischer Christen in der DDR“ und ins Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) bm berufen. Er war sächsischer Minister. 33

Ökumene Endspurt im Lutherjahr Das Reformationsjubiläum neigt sich dem Ende. Viele Ausstellungen und Veranstaltungen sind noch erlebbar, wie hier das Läuten zur täglichen Morgenandacht auf dem Bunkerberg in Wittenberg. Oder das 360Grad-Panorama von Yadegar Asisi. Gönnen Sie sich einen Ausflug in die Geschichte und erleben Sie Zukunft!

Buch-Tipp „Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution“ - Peter Wensierski Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte Wenn Menschen ihre Angst verlieren, können sie Unglaubliches bewegen Sie sind jung, sie sind frech, sie verweigern sich dem System und fordern den Staat heraus. Sie wollen sich nicht mehr anpassen. Sie wohnen gemeinsam in Abrisshäusern, planen in langen Nächten am See ihre nächsten Aktionen, drucken heimlich Flugblätter, feiern in ihrer illegalen Nachtbar, bis der Morgen anbricht, und demonstrieren am Tag in der ersten Reihe. Sie werden verfolgt, aber mit jeder neuen Aktion verlieren sie ein Stückchen mehr Angst und die Diktatur an Kraft. 34

Deutschland erlebt von Leipzig aus zum ersten Mal in der Geschichte eine gelungene Revolution. Die wahre Geschichte einer ungewöhnlichen Gruppe junger Leute, die einen Kampf führen, den andere für aussichtslos halten. Und die spannend zu lesende Nahaufnahme eines wichtigen Augenblicks der deutschen Geschichte. „Es kommt auf jeden einzelnen an. Jeder kann dazu beitragen, die Welt zu verändern.“ sagte der Autor Peter Wensierski in einem Beitrag im InfoRadio des rbb. Verlag: DVA (Spiegel Buchverlag) München 2017 - 464 Seiten, 19,99 EUR ISBN 9783421047519

Katholische Marienschule Bundesministerin zu Gast Am 3. Juli besuchte die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Frau Dr. Barbara Hendricks, unsere Katholische Marienschule. Sie sprach mit den

Schülerinnen und Schülern der 6. bis 11. Klassen über den Klimawandel sowie über politische, wissenschaftliche und technologische Maßnahmen zum Klimaschutz.

Podiumsdiskussion anlässlich der Bundestagswahl Es war ein Stelldichein der Spitzenkandidaten. Am 20. September - vier Tage vor der Bundestagswahl - fand in unserer Katholischen Marienschule eine Podiumsdiskussion zum Thema Flüchtlings- und Integrationspolitik statt.

Von wegen Wahlkampf ist langweilig! Unterschiedliche Positionen wurden sehr deutlich. Einfache, sachliche und persönliche Fragen forderten von den Politikern klare Antworten. So fragte ein Grundschüler einen Kandidaten mit Hinweis auf die Pla-

Im Rahmen des Bundestagswahlkampfes diskutierten Dr. Saskia Ludwig (CDU), Dr. Annalena Baerbock (B90/Grüne), Linda Teuteberg (FDP), René Springer (AfD), Dr. Manja Schüle (SPD) und Norbert Müller (Linke), mit Schülerinnen und Schülern, mit Vertretern der Flüchtlingshilfe Babelsberg e.V. (Dr. Marc Liebscher, Frau Gessinger) sowie mit Gästen. Marienschülerin Annabelle Nowak (Foto) und Christian Stamm moderierten und hatten stets die Uhr im Blick - jeweils zwei Minuten Redezeit.

katwerbung: „Was haben Sie gegen Ausländer?“ Ein Gast aus Kleinmachnow hatte Fragen zum geplanten Einwanderungsgesetz. Frau Gessinger von der Flüchtlingshilfe schilderte ihre Begegnungen und Erfahrungen mit den ankommenden Menschen. Schulleiter Dr. Thomas Rathmann freute sich über ein lebendiges, volles Haus. st 35

Personalia Diamantenes Priesterjubiläum Das Hochfest St. Peter und Paul gehört zu den klassischen Terminen für die Priesterweihe. In Wilhelmshorst beging Pfarrer Werner Dimke sein diamantenes Weihejubiläum.

Die um den Speisesaal erweiterte Kapelle im Seniorenzentrum St. Elisabeth war mit 70 Festgästen gefüllt, als Werner Dimke mit den Konzelebranten zum Festhochamt einzog. Seit fast 35 Jahren lebt und wirkt er hier, als Pfarrer der kleinen Wilhelmshorster Ge-

meinde und seit 13 Jahren im Ruhestand. Den Titel Pfarrer i.R. übersetzt Werner Dimke allerdings bis heute trotz gesundheitlicher Einschränkungen zu recht mit „in Reichweite“. So war die Anwesenheit der Mitbrüder aus dem Dekanat Potsdam-Luckenwalde auch Zeichen der Dankbarkeit für viele treue Dienste. Weihbischof Wolfgang Weider charakterisierte Werner Dimke als echten Diasporapfarrer. Dies sei ein Zeichen dafür, dass es beim Priesteramt nicht um Karriere geht, sondern um den Dienst am Volk Gottes, wo immer es lebt. Gemeinsam mit Pfarrer Ernst Dickenscheid und Weihbischof Wolfgang Weider hatte Dimke in Fulda das Studium begonnen. Er war Kaplan in Oberschöneweide und Brandenburg-Plaue sowie 14 Jahre lang Pfarrer in Dahme. +Gottes Segen+ Gesundheit und Freude wünscht die Gemeinde von Thomas Marin St. Peter und Paul!

Pfarrer Dickenscheid verstorben Am 19. September wurde Pfarrer Ernst Dickenscheid 84 Jahre. Nur vier Tage später, am 23. September, starb er in Wilhelmshorst. Am 27. Dezember 1958 hatte Ernst Dickenscheid das Sakrament der Priesterweihe empfangen. Seine Primiz feierte er in Berlin-Karlshorst, wo er Kindheit und Jugend verbrachte. Bis zuletzt bestanden lebendige Kontakte zu Mitgliedern der Gemeinde aus dieser Zeit. 36

Die Weite unseres Bistums lernte er als junger Kaplan kennen. Lehnin, St. Pius Berlin, Friesack und Pasewalk/Löcknitz waren Stationen seines priesterlichen Lebens. 1968 trat er seine erste Pfarrstelle in Wilhelmshorst an. 14 Jahre lang war er Priester der Kuratie Wilhelmshorst und erweiterte die dortige Kapelle. 1982 wurde ihm die Pfarrei St. Hubertus in Petershagen verliehen. 21 Jahre diente er ihr und übernahm zeitweilig auch Aufgaben

Personalia als Dekan und Caritasreferent. Nach der „Wende“ baute Pfarrer Dickenscheid ein Pfarrzentrum in Petershagen, wo auch eine katholische Grundschule entstand. Nach 21 Jahren verließ er Petershagen, um mit seinen beiden Schwestern Hildegard und Elfriede im Gemeindezentrum in Michendorf Wohnung zu nehmen und seinen Ruhestand zu verleben. Zu Ostern und Weihnachten kam Pfarrer Ernst Dickenscheid regelmäßig in unsere Propsteikirche St. Peter und Paul: als Beichtvater. - Nach längerer Krankheit und Pflege rief ihn st nun Gott der Herr zu sich - R.i.P.

Ordensfrau Dr. Ruth Pfau verstorben Ruth Pfau wurde am 9. September 1929 in Leipzig geboren. Nach dem Abitur ging sie nach Westdeutschland und begann ein Medizinstudium. Mit 22 Jahren ließ sie sich evangelisch taufen, trat aber bald zum katholischen Glauben über. 1957 trat sie in den Orden der „Töchter vom Herzen Mariä“ ein. Seit 1960(!) arbeitete Ruth Pfau als Ärztin in den Elendsvierteln von Karachi in Pakistan. Mehr als 50.000 Menschen sind in Pakistan dank Schwester Dr. Ruth Pfau geheilt worden. Sie wird dort „Mutter der Leprakranken“ genannt. 1979 wurde sie „Ehrenbürgerin Pakistans“ und Beraterin der Regierung für Leprafragen im Rang einer Staatssekretärin! Diese hohen Auszeichnungen in dem stark islamisch geprägten Land für eine Frau und Ärztin und für eine katholische Ordensfrau machen ihre menschlichen und fachlichen Lei-

stungen für diesen Staat, vor allem aber für die Menschen besonders deutlich. Auch bei den dort häufiger auftretenden Erdbeben und Flutkatastrophen war sie stets im Einsatz. Gott vergelts! Nun ist Schwester Ruth Pfau im Alter von 87 Jahren in Pakistan gestorben. Sie erhielt in Karachi MK ein Staatsbegräbnis. Literaturhinweis: Ruth Pfau „Das Herz hat seine Gründe - Mein Weg“, Herderverlag ISBN 3-451-28221-6

Das wirkliche Ansehen der Kirche

und ihrer Botschaft hängt von Menschen ab, die sich für andere stark machen und sich für die Schwachen einsetzen, und die tapfer zu ihren GewissensüberzeugunDr. Joachim Wanke gen stehen. em. Bischof von Erfurt 37

Personalia Ellen Lansemann - Christin mit Herz und Verstand

Am 16. August verstarb Frau Ellen Lansemann im Alter von 91 Jahren wie sie es sich wünschte, in ihrer eigenen Wohnung. Nun ist sie heimgegangen! 1959 kam sie aus Wismar nach Potsdam, absolvierte hier eine evangelisch-theologische Ausbildung und arbeitete mehrere Jahre bei der evangelischen Frauenhilfe. Ihr Mann, Dr. Robert Lansemann, war 1950 wegen seiner unmissverständlichen Predigten und seelsorgerlichen Tätigkeit als evangelischer Pfarrer vom sowjetischen Geheimdienst verhaftet worden; er bezahlte seine mutige Gewissensentscheidung mit dem Leben. Später konvertierte Frau Lansemann zum katholischen Glauben und war seit 1966 Mitglied unserer Gemeinde. Von 1975 bis 1990 arbeitete sie in der Aufnahme des St. Josefskrankenhauses. Sie war eine Brückenbauerin, 38

denn sie verband „in der Freiheit eines Christenmenschen“ ihre evangelische Herkunft mit katholischer Glaubenspraxis. Viele Jahre wirkte sie aktiv bei der Vorbereitung des ökumenischen Weltgebetstags der Frauen mit. Sie lebte in der Spiritualität des heiligen Benedikt und war als Oblatin mit dem Benediktinerinnenkloster „St. Gertrud“ in Alexanderdorf geistlich verbunden. Für Interessierte aus unserer Gemeinde organisierte sie Besinnungswochenenden zu biblischen Themen. Wir lernten durch sie dieses Kloster als „Oase des Glaubens“ schätzen und lieben. Seit dem „Jahr der Bibel 1993“ leitete sie einmal monatlich für eine Gruppe von Frauen und Männern unserer Gemeinde einen Bibelkreis, den sie immer mit viel Liebe und profundem Bibelwissen vorbereitete und durchführte. Sie konnte Bibelverse auswendig zitieren und regte mit ihren Auslegungen der Hl. Schrift die Zuhörerinnen und Zuhörer zu eigenem Nachdenken an. Leidenschaftlich sang sie alte Choräle, liebte aber auch die neuen Kirchenlieder. Trotz ihres hohen Alters und mehrfacher schwerer Erkrankungen verlor sie nie ihren Optimismus und ihr Gottvertrauen. Unsere Gemeinde „St. Peter und Paul“ ist ihr sehr dankbar für ihre vielfältigen Anregungen und Aktivitäten. Wir werden ihr eine ehrendes Andenken bewahren. Der Herr schenke ihr die ewige Ruhe. Das ewige Licht leuchte ihr, möge sie leben in Seinem Text/Foto: K.G. Frieden!

Aus unserer Gemeinde Ministrantenstunden und Wallfahrt nachtsfest können dem Aushang im Vorraum der Kirche entnommen werden. Die diözesane Ministrantenwallfahrt nach Alt-Buchhorst am 23. September 2017 stand ganz im Zeichen des Friedens. Mit dem Motto „Was geht AB“ stellte sie den Auftakt für ein Wallfahrtsjahr für 2018 dar. Die Romwallfahrt 2018 unter dem Motto „Suche Frieden und jage ihm nach! (Ps 34,15b)“ wird der Höhepunkt sein. Die diözesane MiniWallfahrt 2018 bildet dann den Abschluss. Der Wallfahrtsgedanke zeigte sich bereits in diesem Jahr bei der Anreise auf dem Wallfahrtsweg

Am 9. September begannen wieder für alle Minis die Ministrantenstunden. Um 10 Uhr treffen sie sich im Potsdamer Pfarrhaus. Ganz besonders sind alle Jungen und Mädchen eingeladen, die im vergangenen Jahr zur Erstkommunion gegangen sind und nun Ministranten werden wollen. Es können aber auch noch alle älteren Jungen und Mädchen zum Ministrantendienst dazu stoßen. Herzliche Einladung an alle! Die jährliche Mini-Wallfahrt nach Altbuchhorst fand am 23. September statt. Alle Mini-Termine bis zum Weih-

zum Christian-Schreiber-Haus. Nach der Heiligen Messe mit Erzbischof Heiner Koch gab es Mittagessen, vielfältige Angebote und Aktionen. Den Abschluss bildete ein Konzert and von Johannes Matthias Roth.

Ministrantenwallfahrt nach AB

Fotos: Andreas Stutzig 39

Personalia !00 Jahre Rudolf Gehrick

Rudolf Gehrick an seinem 100. Geburtstag mit Sohn Wolfgang und Beigeordnetem Mike Schubert von der Stadt Potsdam Foto: Kaulfuß

Am 10. August 2017 konnte Rudolf Gehrick aus unserer Gemeinde seinen 100. Geburtstag feiern. In St. Franziskus fand ein Empfang zu Ehren des Jubilars statt. Rudolf Gehrick gehört seit 1980 zu den Vinzenz-Brüdern - erst in St. Antonius Babelsberg, und jetzt seit vielen Jahren schon in unserer Gemeinde St. Peter und Paul Potsdam. Im Rahmen seiner Möglichkeiten ist er noch sehr aktiv in der Vinzenz-Konferenz. +Gottes Segen+ und Wohlergehen fürs neue LebensGunter Langer jahr !

Goldene Hochzeiten

Gabi und Konrad Geburek 40

Ursula und Manfred Protze

Personalia Eremitin Stella Neumann In einer feierlichen Vesper am 2. Juli wurde Stella Neumann als Kandidatin für die Eremitinnen-Weihe ein-

gekleidet. Prälat Stefan Dybowski, Beauftragter für das geweihte Leben, leitete die Feier. Die Priorin der

Prälat Stefan Dybowski gratuliert Stella Neumann

Dominikannerinnen in Michendorf, Schwester Waltrudis Kampfhenkel, überreichte Stella Neumann Gewand und Schleier. Leitfaden für ihr geistliches Leben ist die Regel des heiligen Benedikt. Ihre Berufung lebt sie schon jahrelang in Gebet und praktischer Arbeit in enger Verbindung mit der monastischen Gemeinschaft der Bethlehemschwestern. Nach der Einkleidung gab es viele Glückwünsche und eine kleine Feier in St. Antonius. - Am 15. August spendete Erzbischof Heiner Koch in St. Hedwig die and Eremitinnenweihe.

In unserer Gemeinde wurden getauft Linus Amelung Elisabeth Model Gustav Herzog Leander Fischer Elias Nistor Minna Bauers

Filip Giford Alexander Neue Felix Straßburg Martin Laube Theresa Jäger

Helena Maria Wiegand Lieselotte Schubert Franziska Schnabel Susanne Dahlitz Isabelle Köhrle

Aus unserer Gemeinde verstarben Eva-Maria Henseling Margot Raczek

Gerda Daum Ellen Lansemann Lore Kulok

Peter Kretschmer Gerda Skala

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Info +++ Info +++ Info +++ Info +++ Info +++ Info ++ Zisterzienser jetzt wieder in Neuzelle. Seit 27. August leben wieder Mönche in Neuzelle. Aus dem Zisterzienserorden Heiligenkreuz bei Wien bezogen Pater Simeon, Pater Philemon, Pater Kilian und Frater Aloysius das katholische Pfarrhaus. Sie sollen die Gründung des Priorats Neuzelle im kommenden Jahr vorbereiten. Gründungsprior wird der bisherige Prior von Heiligenkreuz, Pater Simeon Wester. Er sagte: „Wir fangen hier nicht bei Null an. Wir knüpfen an eine lange Tradition an.“ Unsere Gemeinde hat für den Neuanfang gebetet. Potsdamer Bibelmarathon. In der Französischen Kirche wurde von Sonntag, den 3. September, 18.00 Uhr, bis Freitag, den 8. September, 8.00 Uhr, öffentlich die Bibel gelesen. 30 Jahre Patchwork. Mit neuer CD, Benefiz-Konzert und Fest feierte die Band Patchwork am 9. September 2017 in der Johanniskirche in Brandenburg an der Havel ihr 30-jähriges Bestehen. Die Vorstellung der neuen CD „So oder so“ ist gleichzeitig Benefiz-Konzert für die Freilegung des vierten Fresken-Wandbildes in der Johanniskirche. An 24 Religionslehrkräfte wurde am 17. September die kirchliche Lehrerlaubnis, die Missio Canonica, verliehen. Die Beauftragung erteilte Erzbischof Dr. Heiner Koch im Rahmen des Pontifikalamtes in der St. Hedwig-Kathedrale. Derzeit erteilen rund 400 Lehrkräfte etwa 30.000 Schülerinnen und Schülern katholischen Religionsunterricht im Erzbistum Berlin. Notfallseelsorger. In einem Gottesdienst am 21. September in der St. Marienkirche, Berlin, wurden mehr als 30 neue Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger zu ihrem Dienst beauftragt. Sie versehen diesen Dienst ehrenamtlich und wurden durch eine bundesweit zertifizierte Ausbildung darauf vorbereitet. Neben der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz sind das Erzbistum Berlin, die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser Hilfsdienst, der Arbeiter-Samariter-Bund, das Berliner Rote Kreuz, die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft und die Muslimische Notfallseelsorge Berlin beteiligt. Orgelweihe in St. Nikolai. Am 23. September wurde in St. Nikolai die neue Orgel eingeweiht. Sie ist die erste große funktionstüchtige Orgel nach Ende des zweiten Weltkrieges. Sie kommt aus der Osnabrücker Orgelmanufaktur Kreienbrink, hat 55 Register und 3600 Pfeifen. An der Feier nahm auch Propst Klaus-Günter Müller teil. Mehr als 2500 christliche Familien sind bis Ende September in die Ninive-Ebene nach Karakosch im Irak zurückgekehrt. Priester und Nahost-Beauftragter von „Kirche in Not“, Dr. Andrzej Halemba, rief die Christen zur Vergebung auf. In einem Gottesdienst in der syrisch-katholischen Kirche erhielt jede Familie einen Olivenbaum als Symbol für die Rückkehr zu ihren Wurzeln. Der nächste Pfarrbrief erscheint voraussichtlich am 2. Dezember 2017.

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Dich predigt Sonnenschein und Sturm, dich preist der Sand am Meere. Bringt, ruft auch der geringste Wurm, bringt meinem Schöpfer Ehre! Mich ruft der Baum in seiner Pracht, mich ruft die Saat, hat Gott gemacht: Bringt unserm Schöpfer Ehre! GL 463, 4

Propst: Diakon Prof. Johann Ev. Hafner Pastoralreferentin Eva Wawrzyniak: Gemeindereferentin: Kirchenmusiker: Pfarrsekretärin (Pfarrbüro): Stellv. Kirchenvorstandsvorsitzender: Rendantin: PGR-Vorsitzende: Sakristei Propsteikirche: Katholische Öffentliche Bücherei: Katholische Studentengemeinde Kita “St. Peter und Paul”: Krankenhaus St. Josef: Krankenhausseelsorgerin St. Josef: St. Josef Sozialstation Potsdam: Altersheim St. Franziskus: Marienschule

Klaus-Günter Müller 0331/230799-1 [email protected] 0331/977-1506 [email protected] Maria Rontschka 0331/230799-6 Andreas Zacher 0331/9510727 Sabina Görisch 0331/230799-0 Martin Patzwald 0331/970432 Nora von Bistram 0331/230799-9 Lavinia Baumstark [email protected] Zu den Gottesdienstzeiten 0331/230799-5 Anette Geist [email protected] 0331/5051374 (KSG) [email protected] Cornelia Muth 0331/901296 Telefonzentrale 0331/9682-0 Birgit Schürmann 0331/9682-2021 Kathleen Funk (Pflegedienstleiterin) 0331/621117 Ulrike Grauer (Leiterin) 0331/88740-102 Espengrund 10 0331/6003713-0, Hort -5, Fax -9

Pfarramt St. Peter und Paul Anschrift: Pater-Bruns-Haus, Am Bassin 2, 14467 Potsdam Telefon: 0331/230799-0 E-Mail: [email protected] Fax: 0331/230799-8 Homepage: www.peter-paul-kirche.de Bankverbindung Potsdam: IBAN: DE86 37060193 6000430020, BIC: GENODED1PAX Bankverbindung Werder (Havel): IBAN: DE35 37060193 6003374015, BIC: GENODED1PAX Öffnungszeiten des Pfarrbüros: Montag und Donnerstag 8-13 Uhr Dienstag 8-13 und 15-18 Uhr 43

Firmung in St. Peter und Paul

Foto: Markus Woitynek

700 Jahre Werder - Darstellung des Kirchweihfestes Maria Meeresstern 1906

Redaktion: [email protected] - Michael Kindler (0331/2703001), Andreas Statt (0331/816038) - Beiträge und Kommentare sind stets willkommen! Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 5. November. Nachträgliche Änderungen sind gelegentlich unumgänglich; bitte stets auf die aktuellen Vermeldungen achten! Wenn nicht anders gekennzeichnet: Fotos Andreas Statt