Ethik und Philosophie

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Ethik und Philosophie Ohne Haben kein Sein Wie wichtig Besitz für die Identität ist Personen: Beaglehole, Ernest (25.08.1906 - 23.10.1965) Neuseelän...

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Ethik und Philosophie

Ohne Haben kein Sein Wie wichtig Besitz für die Identität ist

Personen: Beaglehole, Ernest (25.08.1906 - 23.10.1965) Neuseeländischer Psychologe und Ethnologe, der sein umfangreiches wissenschaftliches Werk dem Studium pazifischer Inselvölker und dem Wandel ihrer kulturellen Situation widmete. Bosch, Aida Die deutsche Soziologin lehrt am Institut für Soziologie der Friedrich-Alexander-Universität ErlangenNürnberg. 2010 veröffentlichte sie das Buch "Konsum und Exklusion - eine Kulturgeschichte der Dinge". Ausgehend von der These, dass Dinge sowohl physische wie auch virtuelle Körper besitzen, entwickelt sie darin in eine "Soziologie der Dingwelt". Pierre Bourdieu (01.08.1930 - 23.01.2002) französischer Soziologe und Philosoph, der durch Untersuchungen zur Chancengleichheit im französischen Bildungswesen sowie zur Struktur und Alltagskultur der französischen Gesellschaft für heftige Debatten sorgte. In seinem Hauptwerk "Die feinen Unterschiede" setzt er sich mit den Mechanismen des Kampfs um gesellschaftliche Positionen auseinander. Er zeigt, dass die erfolgreiche Etablierung neuer Geschmacks- und Lebensstile (Distinktionsgewinn) ein wesentliches Instrument des Strebens nach gesellschaftlicher Dominanz ist. Fromm, Erich (23.03.1900 - 18.03.1980) Deutsch-amerikanischer Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe. In seiner wissenschaftlichen Arbeit geht Fromm vielfach der Frage nach, wie sich die gesellschaftlichen und kulturellen Bedingungen des modernen Kapitalismus auf die menschliche Psyche und die Suche nach personaler Identität auswirken. Seine Bücher "Die Kunst des Liebens" (1956), "Anatomie der menschlichen Destruktivität" (1974) und "Haben oder Sein" (1976) erreichten über die Fachwelt hinaus ein breites Lesepublikum. Gosling, Sam Der 1968 in England geborene Psychologe lehrt an der University of Texas in Austin. Sein 2008 erschienenes Buch "Snoop. What your stuff says about you" geht der Frage nach, wie sich die Persönlichkeit eines Menschen durch seinen Besitz und den Umgang mit Dingen ausdrückt. Illouz, Eva Die 1961 geborene israelische Soziologin lehrt an der Hebräischen Universität Jerusalem. In ihren Arbeiten untersucht sie, wie kapitalistische Lebensformen und moderne Massenmedien das Gefühlsleben der Gegenwart prägen und verändern. Auf deutsch vorliegende Werke: "Gefühle in Zeiten des Kapitalismus" (2004), "Die Errettung der modernen Seele. Therapien, Gefühle und die Kultur der Selbsthilfe" (2009) und "Warum Liebe weh tut. Eine soziologische Erklärung." (2011). James, William (11.01.1842 - 26.08.1910) Amerikanischer Psychologe und Philosoph. Mit seinem 1890 erschienen Hauptwerk "The Principles of Psychology" wurde er zum Begründer der wissenschaftlichen Psychologie in den USA. Rifkin, Jeremy Der 1945 geborene amerikanische Soziologe und Ökonom ist akademischer Lehrer sowie Autor zahlreicher, stark diskutierter Bücher über die Auswirkungen des wissenschaftlichen und technischen Wandels auf Arbeitswelt, Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt. Sein 2000 erschienenes Buch "Access. Das Verschwinden des Eigentums "(The Age of Access) propagiert das Ende des Industriezeitalters und den Beginn einer "Zugangsgesellschaft", die durch den ungehinderten, vernetzten Zugriff auf Ideen, Güter und Dienstleistungen geprägt ist. Weitzmann, Martin Der 1942 geborene amerikanische Wirtschaftswissenschaftler lehrt an der Harvard University. In seinem 1987 erschienenen Buch "Das Beteiligungsmodell. Vollbeschäftigung durch flexible Löhne" (The Share Economy. Conquering Stagflation) prägte er den Begriff der Share Economy. In dieser "Wirtschaft des Teilens" werden Infrastrukturen, Ressourcen, Wissen oder Organisationen von allen Menschen gemeinsam genutzt. - 2-