Faszinierende Episoden aus der Stadtgeschichte - Stadt Nagold

Faszinierende Episoden aus der Stadtgeschichte - Stadt Nagold

Nr. 36 / 19. Oktober 2013 Amtliches Mitteilungsblatt Informationen Ausschreibungen www.nagold.de Stimmen Nagold im Hochzeitsfieber Im Gartenschaujah...

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Nr. 36 / 19. Oktober 2013

Amtliches Mitteilungsblatt Informationen Ausschreibungen

www.nagold.de Stimmen Nagold im Hochzeitsfieber Im Gartenschaujahr 2012 hat sich das „Nagolder Bürgertheater" gegründet. Das Stück „hofacker.hofacker" war für mehrere Tausend Zuschauer ein eindrückliches Erlebnis. Für 2014 haben wir wieder eine faszinierende Episode aus der Geschichte unserer Stadt und Region ausgewählt, in der Karl der Große und seine Frau Hildegard die Hauptrolle spielen. Folgen Sie uns im nächsten Sommer auf die Burgruine hinauf zu einem lebensvollen Spektakel um Liebe und Macht, Glauben und Aberglauben - mit Turnier und Gelage, Musik, Humor, großen Emotionen und, nicht zu vergessen, jeder Menge historischer Einsichten! Theaterbegeisterte Mitspieler und aktive Mitstreiter hinter den Kulissen sind bereits jetzt herzlich willkommen.

Faszinierende Episoden aus der Stadtgeschichte Bürgertheater sucht engagierte, theaterbegeisterte Mitwirkende

Zur Person: Isolde Alber ist Regisseurin und Autorin. Die Professorin für Opernausbildung entwickelt und schreibt Stücke für Städte und Menschen, die Lust haben, ihre eigene Geschichte und eigene Geschichten als Schauspieler im Theaterstück zu verknüpfen.

Nagold aktuell In der Innenstadt dreht sich heute alles rund um den Kürbis Wieder ist in der Nagolder Innenstadt Spaß für Groß und Klein angesagt. Der Werbering Nagold lädt am Samstag, 19. Oktober, zur Monatsaktion „Kürbistag“ ein. An diesem Tag dreht sich in der Nagolder Innenstadt alles um die große leuchtende Frucht des Herbstes – den Kürbis. Kinder und Erwachsene können am Rathaus von 11 bis 15 Uhr beim Schnitzen oder Bemalen der Kürbisse ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Die Werbering-Fachgeschäfte halten kleine Kürbispräsente für ihre Kunden bereit, und die teilnehmenden Gastronomen verwöhnen ihre Gäste kulinarisch mit verschiedenen Leckereien vom Kürbis. Informationen über weitere Veranstaltungen gibt es auch im Internet unter www.cityverein-nagold. de. Der Werbering im Nagolder Cityverein freut sich auf viele Besucher.

Tipp der Woche Die Nagolder Stadthalle verwandelt sich am Wochenende in ein Kompetenzzentrum in Sachen Gesundheit, Wellness und Freizeit. Am Samstag, 19. Oktober, sowie am Sonntag, 20. Oktober, öffnet die Messe „Aktiv leben" jeweils von 11 bis 17 Uhr ihre Pforten. Neben Freizeitangeboten präsentieren die Messeaussteller auch gesundheitsfördernde Produkte sowie Dienstleistungen und Therapieformen rund um die Themen Gesundheit und Wellness. Die Besucher erwartet auch in diesem Jahr wieder eine große Bandbreite an Informationen, Tipps und Beratungen. Die Informationen der Stadt Nagold sind am Stand Nummer 1 erhältlich. Außerdem gibt es an beiden Veranstaltungstagen ein breit gefächertes Vortragsprogramm. Der Eintritt ist frei. (Foto: NAWO)

Spaß am Theaterspielen hatte das Ensemble aus Bürgerinnen und Bürgern beim ersten Theaterprojekt „hofacker.hofacker" während der Landesgartenschau im vergangenen Jahr. Bürgerschaftliches Engagement, Heimatgeschichte und bedeutsame lokale Schauplätze – drei Faktoren, die den großen Erfolg des Bürgertheaters ausmachen. Den Beweis erbrachte die Produktion „hofacker.hofacker", die während der Landesgartenschau im vergangenen Jahr enorme Begeisterung hervorrief - sowohl beim Publikum als auch bei den rund 50 En-

Heimische Geschichte

klärt Isolde Alber, die auch in dieser Produktion Regie führen wird. Der Bezug zu Nagold liegt in der Person der alamannischen Fürstentochter Hildegard, die Karl der Große im Jahr 771 heiratete. Ihr Bruder war es, der die Urkunde verfasste, in der Nagold erstmals erwähnt wird. „Eine ‚Nagolderin‘ als kluge, schöne und selbstbewusste Partnerin des mächtigsten Mannes der damaligen Welt, als Stamm-Mutter vieler Kaiser und Könige - was für ein aufregendes Thema", schwärmt Isolde Alber. Die ideale Kulisse für die Darstellung einer prächtigen mittelalterlichen Hochzeit war auch schnell gefunden. Die Burgruine Hohennagold eignet sich laut Isolde Alber hervorragend, um die Geschichte(n) um Karl den Großen und seine dritte Ehefrau Hildegard optimal in Szene zu setzen. Mit der Auswahl der Spielstätte, der Hochzeit als Höhepunkt des Stückes und den beiden Hauptrollen mit Karl dem Großen und der Fürstentochter Hildegard ist der wesentliche Hand-

selbst erleben und erfahren semblemitgliedern. Gründe genug für Dorothee Must, Leiterin des städtischen Amts für Bildung, Kultur und Sport, die Erfolgsgeschichte gemeinsam mit Regisseurin Professorin Isolde Alber fortzuschreiben. „Der 1200ste Todestag Karls des Großen ist ein hervorragender Anlass, die Verbindung zwischen Nagold und der bedeutenden Figur der Weltgeschichte in Form eines Bürgertheaters lebendig werden zu lassen“, er-

Foto: Stadt

lungsrahmen gesetzt. Weitere Handlungsstränge, die zum Höhepunkt hinführen, sind derzeit in Bearbeitung. Dass diese aber nur als grobes Konzept dienen, versteht sich für Isolde Alber von selbst. Denn die Darsteller, die beim Stück mitwirken werden, können ihre eigene Geschichte, erlebte Anektdoten und eigene Ideen miteinbringen. (Fortsetzung auf Seite 2)

Information Das Team des Nagolder Bürgertheaters startet in die neue Produktion Erster Termin zum Kennenlernen: Montag, 28. Oktober, um 19 Uhr im „Henne-Nest", Marktstraße 51 Theaterbegeisterte Mitspieler mit und ohne Erfahrung sind herzlich willkommen.

Termine in Nagold Führung Remigiuskirche Die Remigiuskirche ist die älteste entstandene Kirche im Nagolder Raum. Interessantes zur Geschichte des Kirchenbaus und zu den Fresken erfahren die Teilnehmer bei einem Rundgang mit Stadtführerin Judith Bruckner am Sonntag, 20. Oktober. Anschließend erkundet die Gruppe den Friedhof, der bereits im 7. Jahrhundert als Bestattungsstätte diente. Weitere Stationen sind die historischen Grabmale, der älteste Teil des Friedhofs mit Grabstätten bedeutender Nagolder Familien, das „Lapidarium“, das Denkmal für die Hirschkatastrophe sowie der Soldatenfriedhof. Die Führung startet um 15 Uhr am Chor der Remigiuskirche, Friedhofstraße 25. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (Foto: Karl Huber)

Vortrag und Lesung zum Thema „Schulden" Am Mittwoch, 23. Oktober, um 19 Uhr hält Elisabetha Füssinger, ehrenamtliche Mitarbeiterin bei der Schuldnerberatung des Evangelischen Diakonieverbandes, in der Stadtbibliothek einen Vortrag zum Thema Schulden. Bernd Schlanderer, Diakonie-Geschäftsführer, und Dr. Rainer Prewo, ehemaliger Nagolder Oberbürgermeister, lesen aus Hermann Hesses Briefen an seine Verleger, Mäzene, befreundete Künstler und an seine Schwester Adele, in denen er seine Notsituation schildert. Der Eintritt ist frei, die Diakonie bittet um Spenden zugunsten des Fonds „Neue Chancen“. Weitere Informationen gibt die Stadtbibliothek unter der Telefonnummer 07452 1202. (Foto: Bernd Schlanderer)

Cécile Verny Quartett Außergewöhnlich, facettenreich, charismatisch, charmant: Attribute wie diese beschreiben die Künstlerin Cécile Verny. Die Jazz Sängerin mit französisch-afrikanischen Wurzeln und langjährigem Wohnsitz in Freiburg ist ein Phänomen und nicht leicht zu fassen. „Wir sind eine Band, die sich ständig weiterentwickelt“, so beschreibt die Sängerin das Motto ihres Quartetts mit Bernd Heitzler (Bass), Andreas Erchinger (Piano) und Lars Binder (Drums). Das Konzert beginnt am Freitag, 25. Oktober, um 20 Uhr in der Alten Seminarturnhalle Nagold. Einlass ist um 19 Uhr. Karten gibt es im Rathaus-Café, Telefon 07452 970773, oder ab 19.30 Uhr an der Abendkasse. (Foto: Ellen Schmaus)

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Stück über Karl den Großen und seine Frau Hildegard Aufführungen finden an verlängerten Wochenenden während des Nagolder Sommerzaubers 2014 statt (Fortsetzung von Seite 1) Ein Konzept, mit dem Isolde Alber bei der Produktion des Theaterstückes „hofacker. hofacker" bereits beste Erfahrungen gesammelt hat. „Es war beeindruckend wie engagiert die Nagolder bei den Proben waren. Die Laienschauspieler haben sich unglaubliche Mühe gegeben, das geschichtliche Thema zu durchdringen. Sie waren sehr wissbegierig und eifrig beim Einstudieren ihrer Rollen. Das habe ich in dieser Form noch nie erlebt", zeigt sich die Professorin für Opernausbildung noch heute über ihr Ensemble begeistert. Gründe genug für sie und Dorothee Must auch für 2014 ein Schauspiel mit Bürgern für Bürger auf die Beine zu stellen. Im Rahmen des Nagolder Sommerzaubers wird das neue Stück an verschiedenen Stationen auf der Burgruine Hohennagold aufgeführt. Von Donnerstag, 31. Juli 2014, an wird das Ensemble an drei verlängerten Wochenenden - jeweils von Donnerstag bis Sonntag - auftreten. Um dem Namen Bürgertheater alle Ehre zu

machen, suchen die Theatermacher rund 40 theaterbegeisterte Bürgerinnen und Bürger, die Freude daran haben, in andere Rollen zu schlüpfen. „Heimische Geschichte erfährt man am besten, indem man sie selber spielt. So bekommt man die Nähe zum Leben unserer Vorfahren", schildert Isolde Alber die positiven Nebeneffekte der Schauspielerei auf der heimischen Bühne. „Die Erfahrung aus der vergangenen Inszenierung zeigt, dass die Laienschauspieler aus den Proben und Aufführungen sehr viele Erfahrungen für sich selbst mitnehmen konnten. Sei es aus den Körper- und Stimmübungen, die die Regisseurin eigens auf die dargestellte Epoche abstimmt oder aber ganz einfach durch die Begegnung mit anderen Menschen", ergänzt Dorothee Must. Viele ganz unterschiedliche Rollen haben die Theatermacher zu vergeben: Fürsten und Mönche, Pilgerinnen und kühne Alamannenfrauen, Druiden und Nonnen, Adlige und Heilige, edle Ritter und schlaue Bäuerinnen. Altersmäßig sind übrigens keine Grenzen gesetzt., auch Familien, selbst mit Babys und Kleinkindern sind herzlich

„Leichenschmaus"-Szene im Stück „hofacker.hofacker" willkommen. „Schließlich soll es auf der Bühne zugehen, wie im richtigen Leben auch", meint Isolde Alber. Wer sich darum sorgt, längere Textpassagen auswendig lernen zu müssen, den

Foto: Stadt

kann die Regisseurin bereits im Vorfeld beruhigen. Man arbeitet im Team und hilft sich gegenseitig. Für Interessierte, die lieber im Hintergrund wirken möchten, gibt es in der Theaterproduktion ebenfalls jede

Menge Aufgaben. Handwerkliche Fertigkeiten wie Schreinern oder Nähen sind ebenso gefragt wie Gardrobieren, Helfer für den Auf- und Abbau, Ton- und Lichttechniker oder Maskenbildner. Für alle, die Interesse haben, vor oder hinter den Kulissen mitzuwirken gibt es ein erstes Treffen zum Kennenlernen und Informieren. Es findet am Montag, 28. Oktober 2013, um 19 Uhr im „Henne-Nest" statt. Regisseurin und Autorin Isolde Alber plant, zu diesem Termin eine Szene so weit auszuarbeiten, dass sie den Interessenten vorgestellt werden kann. „So erhalten Interessierte bereits eine Vorstellung, in welche Richtung das neue Stück gehen wird", erläutert Dorothee Must. Im Rahmen der Proben sind auch gemeinsame Aktionen geplant. So steht ein gemeinsamer Ausflug auf dem Programm, der ins Thema einstimmen soll ebenso wie ein Kostüm-Workshop. Auch in diesem Projekt werden die Faktoren „Bürgerschaftliches Engagement", „Heimatgeschichte" und „Bedeutsame lokale Schauplätze" wieder zum Erfolg führen, darin sind sich Isolde Alber und Dorothee Must bereits heute schon einig. (Tina Block)

Nagold emotional in Szene gesetzt Relaunch des Imagefilms rückt das Leben in der Stadt und die Bürger in den Mittelpunkt Bilder sagen mehr als tausend Worte. Erst recht, wenn es sich um bewegte Bilder handelt. Genau deshalb sind kurze Imagefilme seit einiger Zeit so beliebt. Bereits seit Juni 2012 präsentiert die Stadt ihren Imagefilm auf der Internetseite www.nagold.de sowie auf der Videoplattform YouTube. Schon damals war klar, dass nicht alle der vielen schönen Seiten der Stadt im knapp vierminütigen Film berücksichtigt werden können. „Wir entschlossen uns, in regelmäßigen Abständen einzelne Szenen auszutauschen, um dem Betrachter immer wieder neue Perspektiven bieten zu können", beschreibt Hauptamtsleiter Peter Braun das Filmkonzept. Ab sofort steht die neue Version sowohl auf www.nagold.de als auch auf YouTube bereit. „Der Relaunch rückt die Bürger und das Leben in der Stadt ganz deutlich in den Mittelpunkt", erläutert Tina Block, die für die städtische Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich ist. So greift der Film beispielsweise die Besonderheiten des Nagolder Vereinsleben auf. Spielszenen der Mohawks-Baseball-Jugend fehlen ebenso wenig wie Einblicke in einen Wettkampf der Gewichtheber. Auch die Fasnetskultur in den Stadtteilen wird präsentiert. Dass in Nagold jede Menge los ist, zeigen auch ganz unterschiedlichen Sequenzen aus Veranstaltungen, ob Großkonzert auf dem Vorstadtplatz mit Aura Dione, Festzeltparty mit den Dorfrockern oder beste Unterhaltung mit Comedy in der Alten Seminarturnhalle. „Unsere Stadt hat jede Menge zu bieten und genau das wird im Film auf äußerst unterhaltsame und kurzweilige Art und Weise wirkungsvoll in Szene gesetzt", erklärt Tina Block. Keinesfalls zu kurz kommen auch die Wahrzeichen der Stadt wie die evangelische

ist. Hier zeigt sich Alexander Huber völlig begeistert: „Es war absolut fantastisch, wie die Menschen mitgemacht haben. Das ist absolut nicht selbstverständlich, deshalb möchte ich mich an dieser Stelle bei allen Statisten ganz herzlich bedanken." Insgesamt rund 600 Minuten an Filmmaterial hat Huber mit seinem Team gedreht. „Ich möchte keine einzige Filmminute davon missen", betont er. Als Nagolder hängt sein persönliches Herzblut daran, die Entwicklung der Stadt filmisch festzuhalten. „Was sich hier innerhalb weniger Jahre verändert hat ist sehr beachtlich", gerät der Filmemacher und Fotograf über seine Heimatstadt ins Schwärmen.

Neue Perspektiven, wie hier auf den Longwy-Platz, stehen im Mittelpunkt der neuen Szenen im städtischen Imagefilm. Ab sofort ist er unter anderem auf der Internetseite www.nagold.de zu sehen. Fotos: Karl Huber Fotodesign Stadtkirche oder die Burgruine Hohennagold. Breiten Raum nehmen natürlich auch die baulichen Veränderungen in der Stadt ein, die im Zuge der Landesgartenschau entstanden sind. Das neue Gesicht des Longwy-Platzes und der neu gestaltete Brückenkopf am Zusammenfluss von Nagold und Waldach vermitteln gleich zu Beginn des Films städtisches Flair. Fortgeführt wird dieser Ansatz mit Einkaufsszenen und Einblicken in die Kochkünste der hiesigen Gastronomie. Dass in diesem Zusammenhang auch die neue Strandbar AnkerBeach nicht fehlen darf, versteht sich von selbst. Gerade bei dieser Einstellung kommt das

kreative Konzept des Nagolder Filmemachers Alexander Huber zum Tragen. Er legte bei der Umsetzung des städtischen Imagefilms großen Wert darauf, Perspektiven zu finden, die der Betrachter im Alltag nicht oder nicht sofort entdeckt. Beim Dreh im AnkerBeach baute das Filmteam beispielsweise eine Vorrichtung über der Bar, die aus Paletten gebaut ist, um das Personal hinter der Theke von oben bei der Arbiet filmen zu können. „Ein ungewöhnlicher Blickwinkel ist auch die Aussicht auf den Longwy-Platz zwischen den Bäumen hindurch auf die städtische Skyline", erklärt Huber.

Um neue Eindrücke und Perspektiven für die Betrachter zu schaffen, greift Huber gerne auch in die filmische Trickkiste. Um die Besonderheiten der evangelischen Stadtkirche hervorzuheben, kam ein so genannter Dolly zu Einsatz. Der Wagen auf dem eine Filmkamera befestigt wird, ermöglicht eine ruckfreie, weiche Kamerafahrt. Um ansprechendes Filmmaterial zu erhalten kommt es aber nicht nur auf die Kreativität des Filmemachers und die entsprechende Ausrichtung an. Zum Gelingen tragen auch die vielen Statisten bei, die geduldig immer wieder zum Einsatz kommen, bis die Szene optimal „im Kasten"

Nagolder Filmemacher und Fotograf Alexander Huber. Und genau diese Dynamik springt im Film auf den Betrachter über. Alexander Huber, der auch für Unternehmen unter anderem aus der Möbelbranche, der Metallindustrie und für den Einzelhandel filmt und fotografiert, hat deshalb ganz bewusst Wert auf schnelle Schnitte gelegt. Wie eingangs erwähnt: (bewegte) Bilder sagen eben mehr als tausend Worte. (red)

Termine Segway-Tour am 22. Oktober

Vortrag am 24. Oktober

Zeitreise am 24. Oktober

Märchenreise am 25. Oktober

Verwirr-Spiel am 26. Oktober

Feierabend und nun? Eine gute Gelegenheit, Nagold zu entdecken, ist die zweistündige „Afterwork-Tour" am Dienstag, 22. Oktober, mit dem Segway. Treffpunkt ist um 17 Uhr am ibis Styles Hotel Nagold, Inselstraße 14. Über den Vorstadtplatz geht es hinauf zum Eisberg, dann wieder talabwärts nach Emmingen. An der Pfrondorfer Mühle vorbei verläuft die Route auf dem Nagoldtalradweg zurück in die Stadt. Informationen und Anmeldung unter www.emove.de oder Telefon 07442 6042999.

Der Vortrag über Depression von Manuela Lutz findet am Donnerstag, 24. Oktober, um 20 Uhr in der Vhs statt. Depressionen sind ein Massenleiden. Jeder Siebte macht im Laufe seines Lebens mindestens eine depressive Episode durch. Dabei werden die Symptome immer noch zu selten erkannt und zu selten richtig behandelt. Der Vortrag möchte relevantes Wissen zur Prävention vermitteln. Weitere Informationen gibt die Vhs per E-Mail an [email protected] oder per Telefon unter 07452 9315-0.

Stadthistoriker Eckhart Kern berichtet am Donnerstag, 24. Oktober, um 19.30 Uhr in den Verkaufsräumen des Schuhgeschäfts in der Freudenstädter Straße 38 über Wachstum und Wandel der erfolgreichen Nagolder Handwerkerfamilie Grüninger. Nur wenige Einzelhandelsunternehmen gibt es in Nagold, die bis heute in der fünften Generation ihr Geschäft betreiben können. Eckhart Kern erläutert die Tradition und Geschichte der Firma und Familie. Um Anmeldung unter der Telefonnummer 07452 2508 wird gebeten.

Am Freitag, 25. Oktober, findet wieder die Nagolder Märchenreise statt. Cornelia Reichart liest das Märchen „Die drei Spinnerinnen“ von den Gebrüdern Grimm vor. Das Märchen handelt von einem faulen Mädchen, das von der Mutter geschlagen wird, weil es nicht spinnen will. Dabei erfahren die Kinder wie das Leben früher war und wie es sich verändert hat. Anschließend dürfen die Kinder malen. Die Märchenreise beginnt um 15 Uhr in der Lesearena der Stadtbibliothek im Burgcenter. Bitte unter Telefon 07452 1202 anmelden.

George Taboris subversives VerwirrSpiel spielt noch vor der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. In einem Männerwohnheim in Wien mietet sich der junge Künstler Adolf Hitler ein, um seine Studien an der Wiener Kunstakademie zu verfeinern. Er trifft auf den jüdischen Buchhändler Schlomo Herzl, der sich väterlich um den Provinzler kümmert. Das Theaterstück ist am Samstag, 26. Oktober, um 20 Uhr in der Stadthalle zu sehen. Karten gibt es im Rathaus-Café, Telefon 07452 970773.

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Michael Kraus ist neuer Leiter der Stadtkapelle Nagold Erster gemeinsamer Auftritt am 20. Oktober beim Herbstkonzert im Seniorenzentrum Martha-Maria Die Stadtkapelle Nagold hat einen neuen Dirigenten. Der dreißigjährige Michael Kraus wurde für den Posten im über vierzig Musikanten starken Blasorchester ausgewählt. Zwei Proben hat er bisher geleitet und es macht ihm „großen Spaß", wie er betont. Kraus kommt ursprünglich aus Loßburg. Bereits während seiner Schulzeit fiel er durch sein herausragendes Trompetenspiel auf und erhielt Unterricht bei Professor Adolph Weresch in Karlsruhe. Später zog es ihn zum Studium nach Nürnberg. Kraus studierte Musik mit Hauptfach Trompete in Nürnberg und zeigte auch dort schon sehr großes Interesse am Dirigat. Er begann seine Karriere als Dirigent, die er in den vergangenen vier Jahren stetig ausbaute. Angefangen hat er beim Jugendblasorchester in Neustadt a. d. Aisch ebenso arbeitete er in Markt Erlbach. Der Musiker ist offen für sämtliche Musikrichtungen. Dies spiegelt sich auch in seinem musikalischen Erfahrungsschatz wider. Trompeter ist er mit Leib und Seele. Zu seinem musikalischen Repertoire gehören Jazz, Kammermusik, Orchestermusik aber auch Soloauftritte. So spielt er beispielsweise in Kammermusikensembles wie der „BlechMafia Nürnberg“. Ein Vollblutmusiker eben. Kraus ist verheiratet und lebt seit Mai 2013 in Herrenberg. Dort liegt auch der Schwerpunkt seines beruflichen Schaffens. Hauptberuflich ist er Musiklehrer für das Fach Trompete an den Musikschulen in Herrenberg und Freudenstadt. Seine Motivation zur Bewerbung um den Posten des

wurden Märsche, Evergreens sowie Traditionelles – kurz gesagt ein bunt gemischtes Unterhaltungsprogramm – einstudiert. Weitere Auftritte sind geplant: Unter anderem gibt sich die Stadtkapelle Nagold am vierten Advent die Ehre beim Gottesdienst in der Nagolder Stadtkirche. Ebenfalls steht im Frühjahr 2014 das traditionelle Jahreskonzert des Blasorchesters in der Stadthalle an. Dafür wird fleißig geprobt. Unter neuer Leitung wird die Stadtkapelle Nagold also auch in Zukunft für musikalische Genüsse sorgen. (Rafael Hummel)

Termine Sonntag, 17. November, 11 Uhr Totengedenken Friedhof Nagold Freitag, 29. November, 20 Uhr Nagolder Lichternacht Sonntag, 8. Dezember Nagolder Weihnachtsmarkt Sonntag, 22. Dezember, 10 Uhr Mitwirkung Gottesdienst Stadtkirche Nagold

Michael Kraus ist neuer Dirigent der Stadtkapelle Nagold. Leiters der Stadtkapelle Nagold beschreibt der Trompeter so: „Das Dirigieren macht mir Spaß, weil ich gerne Leute zum Musizieren bringe“. Voll des Lobes ist er über die Stadtkapelle und ihre Musikanten. Er

freut sich nicht nur über das hohe Niveau des Ensembles, sondern er fühlt sich in der Gruppe auch bestens aufgenommen. Am Sonntag, 20. Oktober, wird der neue Dirigent sein Debüt mit der Stadtkapelle

Foto: Privat geben. Um 15.30 Uhr warten er und seine Musiker im Nagolder Seniorenzentrum Martha-Maria mit einem facettenreichen und unterhaltsamen Programm auf. Das Konzert ist öffentlich. Für das Publikum

Herbstzeit ist Ausstellungszeit

Sonntag, 22. Dezember, 16.30 Uhr Adventsmusik am Alten Turm in Nagold Weitere Informationen unter: http://www.stadtkapelle-nagold.de

Kurz berichtet

Einige Werkschauen von Künstlern aus Nagold und Umgebung sind derzeit zu sehen Egal ob ungemütliches Herbstwetter oder strahlender Sonnenschein: Ein Ausstellungsbesuch lohnt sich eigentlich immer. Derzeit gibt es in Nagold eine ganze Palette an interessanten Bilder-, Skulpturen-, und Themenschauen mit ganz unterschiedlichen Künstlern und Inhalten. Auch für junge Besucher lohnt sich der Besuch. So steht auch einem Familienausflug in die Ausstellungsräume nichts entgegen.

leg, das sie 1979 mit Erfolg abschloss. Es folgte ein Studium in verschiedenen Disziplinen, von Aktzeichnen bis Bildhauerei, von Design bis Malerei an der Staatlichen Kunstakademie in Minsk, unter anderem bei Kandinsky-Schüler Professor Botkovski. Während des Studiums und auch danach unternahm Tamara Gross Bildungsreisen durch Russland. Dabei nahm sie eine ganze Palette an Eindrücken auf und verarbeitete sie in ihren Bildern. Inzwischen befinden sich viele ihrer Werke in Privatbesitz. Sie bestechen durch technische Vielfalt, durch ein ganz eigenwilliges Spiel von Farbe und Form sowie durch die Verwendung von zum Teil ungewöhnlichen Malmitteln. Nach mehreren Jahren der Tätigkeit als Dozentin für internationale Klassen an der Akademie für Bildende Künste in Minsk siedelte Tamara Gross 1996 nach Deutschland über. 1998 begann sie mit ihrer Dozententätigkeit an der Vhs Oberes Nagoldtal. In den vergangenen 15 Jahren leitete sie zahlreiche Kunstkurse. Ihre Werke sind bis Freitag, 6. Dezember, ausgestellt. Die Werke der Künstlerin Tamara Gross sind ab Noch bis Sonntag, 25. Oktober in der Vhs zu sehen. Foto: Vhs 3. November, ist die Ausstellung „SchichAm Freitag, 25. Oktober, um 19 Uhr eröfften-Spuren-Linien" im Museum im Steinnet Dorothee Müller, Fachbereichsleiterin haus, Badgasse 3 zu sehen. Anlässlich für Kultur und Gestalten an der Vhs Obeseines 30-jährigen Bestehens stellt der res Nagoldtal die Ausstellung „SFUMATO Kunstkreis Oberes Nagoldtal Bilder und - DA CAPO" in der Vhs. Die Einführung in Skulpturen aus, die von Vereinsmitgliedie Werke von Tamara Gross, die in Calw dern geschaffen wurden. Jeder Künstler im lebt und arbeitet, übernimmt Pfarrerin und Verein hat seine eigene Art zu malen, zu Künstlerin Gabriele Koenigs zeichnen und zu gestalten. Entsprechend Tamara Gross, gebürtige Weißrussin, groß ist die Bandbreite. Die Schau zeigt besuchte bereits als 16-Jährige ein für einen Überblick über die aktuelle Schaffendie Kunstakademie vorbreitendes Fachkolsperiode von 23 Mitgliedern des Vereins.

Sonntag, 22. Dezember, 14 Uhr Weihnachtsblasen in den Seniorenzentren Martha-Maria und Gertrud-Teufel

Ein Exponat aus der Werkschau „Schichten - Spuren - Linien" im Steinhaus. Foto: KKON

„Nagolds Ritter im Visier" heißt die Ausstellung zur Geschichte der Burg Hohennagold. Foto: Stadt

Auskunft über Leben und Oeuvre des Nagolder Künstlers Otto Dünkelsbühler gibt eine weitere Ausstellung im Steinhaus. Um ihn und sein Werk zu würdigen, hat die Stadt Nagold im Museum im Steinhaus, mit Unterstützung der Familie Dünkelsbühler, ein Kabinett eingerichtet. Unter anderem sind dort Bilder, Texte und einige persönliche Dinge ausgestellt. Um die Historie der Burg Hohennagold und des Schlossbergs dreht sich die Ausstellung „Nagolds Ritter im Visier". Die wechselvolle Geschichte der Burg und das Alltagsleben ihrer Bewohner werden im Museum im Steinhaus dargestellt. Die Besucher können sogar einen „Blick“ in den Burggarten werfen. Bereits jetzt darf man sich auf die Schau „Ha - tschiii - Winterzeit = Erkältungszeit" freuen. Sie beginnt am Sonntag, 17. November, um 11.15 Uhr im Museum im Steinhaus. Mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten. Eine Fotoausstellung mit Bildern von Karl Huber ist noch bis Dienstag, 12. November, im ersten Obergeschoss des Rathaus zu sehen. Der Nagolder Fotograf liebt seine Heimat. Die ihn umgebende Landschaft in ihrer natürlichen Schönheit hat es seinem empfindsamen Auge angetan.

Für die Bilder wurde zudem von Eckhart Kern passende Lyrik ausgewählt. Insofern sind die Exponate gleichermaßen „sehenswerte Augenpoesie und beredtes Bildwerk", wie es Kern bei der Einführung in die Werkschau formulierte. Ab Dienstag, 26. November, sind an gleicher Stelle Aquarelle von Ute Moog zu sehen, die Veränderungen im Nagolder Stadtbild dokumentieren. (Tina Block)

Information Museum im Steinhaus Badgasse 3 72202 Nagold Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag, Sonn- und Feiertage: 14 bis 17 Uhr Rathaus Marktstraße 27 72202 Nagold Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch: 8 bis 16.45 Uhr Donnerstag: 8 bis 18 Uhr Freitag: 8 bis 12.30 Uhr

Kurs für Babysitter Wem es Spaß, stundenweise auf Kinder aufzupassen kann einen kostenlosen Lehrgang besuchen. Das Kinderbüro im Burgcenter und die Vhs bieten den Kurs in den kommenden Herbstferien an. Am Montag, 28. Oktober, und Dienstag, 29. Oktober, findet er in der Vhs am Vorstadtplatz in Nagold von 10 bis 13 Uhr statt. Das Angebot wurde aus organisatorischen Gründen von Anfang Oktober auf die Herbstferien verlegt. Im Moment gibt es noch freie Plätze. An den zwei Vormittagen erfahren die Teilnehmer einiges über Säuglinge, Klein- und Schulkinder sowie über Spiele und Beschäftigungsmöglichkeiten der Kleinen. Dozentin Dr. Charlotte Michel-Biegel leitet den Kurs. Die Teilnehmer ab 16 Jahren können sich im Anschluss an die Qualifizierung in die bestehende Babysitter-Kartei im Kinderbüro aufnehmen lassen. Eine Anmeldung bei der Vhs Nagold unter der Telefonnummer 07452 9315-0 ist erforderlich.

Arbeitskreis-Treffen Der Arbeitskreis Kultur und Freizeit im Nagolder Bürgerforum trifft sich am Montag, 21. Oktober, um 18 Uhr in der Stadtbibliothek im Burgcenter. Das Hauptthema ist, weitere Termine und Themen für die Serie „Nagold liest und..." zu ermitteln. Der Termin zum Thema „Markt der Möglichkeiten" wird auf Montag, 11. November, 18 Uhr, ebenfalls in der Stadtbibliothek, verlegt. Am Donnerstag, 24. Oktober, um 20 Uhr, findet die nächste Sitzung des Arbeitskreises Kinder und Familien statt. Treffpunkt ist das Jugendhaus Youz. Themen sind unter anderem die Nagolder Geburtsklinik, Verkehrserziehung für Grundschulkinder und Medienkompetenz für Jugendliche.

Info

Straßensperrung Die Baumaßnahmen in der Iselshauser Straße verlängern sich um eine Woche. Das heißt, die Straße bleibt bis Freitag, 25. Oktober, gesperrt. Die Buslinie 502 wird weiterhin über die Brunnenstrasse, Talstrasse und Haiterbacher Strasse umgeleitet. Mit Verspätungen ist zu rechnen.

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Kurz berichtet Deckreisig rechtzeitig vorbestellen Wer seine Pflanzen im Garten mit Reisig vor Schnee und Kälte schützen möchte, kann Deckreisig am Samstag, 2. November, zwischen 9 und 10 Uhr am Parkplatz bei der Remigiuskirche kaufen. Wie in den Vorjahren übernimmt ein privater Anbieter den Verkauf. Es werden verschiedene Reisigarten angeboten. Der Bund Blaufichtenreisig kostet 8 Euro und der Bund Weißtannenreisig 12 Euro. Um den Bedarf planen zu können, bittet die Forstverwaltung der Stadt Nagold interessierte Bürgerinnen und Bürger, sich bis spätestens Freitag, 25. Oktober, unter der Telefonnummer 0170 5603929 zu melden, um die gewünschte Anzahl und die gewünschten Sorten zu bestellen.

Impressum

Carsharing in Nagold? Möglichkeiten nachhaltiger Mobilität Wenn von Carsharing die Rede ist, wird fast ausschließlich über Angebote und Systeme in Großstädten berichtet. Das gemeinsame Autoteilen ermöglicht aber auch kleineren Städten und Gemeinden die Entwicklung einer nachhaltigen Mobilität. Eine gemeinsame Veranstaltung des Arbeitskreis Umwelt und Verkehr im Nagolder Bürgerforum und des Vereins StadtMobil e. V. Stuttgart informiert Interessierte am Montag, 21. Oktober um 19.30 Uhr im Nebenzimmer des Hotels Adler, Badgasse 1, in Nagold. Carsharing ist die Lösung für all jene, die sich eine automobile Freiheit auch ohne den Besitz eines eigenen Autos vorstellen können. Im Rahmen der Informationsveranstaltung werden das Prinzip Carsharing erläutert sowie Fragen zu Buchung, Nutzung und Kosten beantwortet. Insbesondere erörtern die Experten auch die Voraussetzungen, die notwendig sind, um für die Bürger in Nagold ein Carsharing-Angebot aufzubauen. Der

Herausgeber: Große Kreisstadt Nagold 0DUNWVWUD‰H¤‡1DJROG 7HOHIRQ‡)D[ Verantwortlich: Oberbürgermeister Jürgen Großmann (V.i.S.d.P.) Redaktion: Tina Block (Leitung) Vesna Lide, Petra Gall, Yvonne Zutavern E-Mail: [email protected] 7HOHIRQ‡)D[ Internet: www.nagold.de 3. Jahrgang Anzeigen: Schwarzwälder Bote MedienvermarkWXQJ6GZHVW*PE+‡.LUFKWRUVWUD‰H 78727 Oberndorf am Neckar 7HOHIRQ‡)D[ E-Mail: [email protected] Internet: www.schwarzwaelder-bote.de Anzeigenverkauf: Hans-Carsten Steensen, Udo Sonnenberg Anzeigenbearbeitung: Hans-Dieter Meng Druck: Druckzentrum Südwest GmbH 78052 Villingen-Schwenningen

Alternative zum eigenen Auto? Verein StadtMobil e. V. setzt sich bereits seit über zwanzig Jahren für den Ausbau des Carsharings ein. In 24 Städten und Gemeinden der Region Stuttgart wurde Carsharing bereits durch den Verein initiiert. Denn Autos mit anderen zu teilen, sie

Schaufenster Nagold

statt selbst zu besitzen, heißt auch Kosten teilen, Stellplätze einsparen, einen Beitrag zum Umweltschutz leisten und dennoch ein Auto zur Verfügung zu haben, wenn es benötigt wird. Carsharing ist geeignet für Personen, die wenig oder unregelmäßig mit dem Auto unterwegs sind. Aber auch für kleine und mittelständische Unternehmen, in denen der Firmenwagen nur einen Teil des Tages genutzt wird. In diesen Fällen ist Carsharing häufig kostengünstiger als ein Privat- oder Firmenwagen. Für regelmäßige Fahrten zur Arbeit ist Carsharing meist zu teuer, vor allem wenn das Auto dort stundenlang steht. Was die Kosten anbelangt, so gibt es unterschiedliche Tarife, beispielsweise auch für Jahreskarteninhaber oder Studenten. Die Kosten für einen Kleinwagen im Carsharing-Tarif „Classic smart“ bei stadtmobil Stuttgart betragen beispielsweise mit einer gesamten Fahrstrecke von 4 200 Kilometern 1 742 Euro im Jahr. Das entspricht monatlichen Kosten von rund 145 Euro inklusive Kraftstoffkosten und monatlicher Grundgebühr. Der Beispielrechung liegt folgende Kalkulation zuFoto: StadtMobil grunde: eine jährliche Nutzung des Autos für 50 Einkaufsfahrten mit je 20 Kilometer und drei Stunden Dauer, monatlich ein eintägiger Ausflug mit 100 Kilometer Streckenlänge und eine zweiwöchige Urlaubsreise mit einer Stecke von 2 000 Kilometern. (red)

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Fragen rund um Pflege Außensprechstunde in Nagold

Michaela Rentschler (links) und Manuela Knörle beraten kostenlos rund um das Thema Pflege. Foto: Landratsamt Calw Als besonderen Service bietet das Landratsamt in Nagold eine Außensprechstunde des Pflegestützpunktes an. Sie findet einmal im Monat von 14 bis 16 Uhr in den Räumen der Vhs Oberes Nagoldtal, Vorstadtplatz 15, statt. Der nächste Termin ist am Montag, 21. Oktober. Um eine vorherige Terminvereinbarung für ein Beratungsgespräch wird gebeten. Der Pflegestützpunkt ist seit über drei Jahren im Landratsamt Calw eingerichtet. Er ist eine neutrale Beratungs- und Informationsstelle für alle Fragen rund um die Pflege. Von der Hilfestellung bei der Beantragung von Leistungen bis zur Vermittlung ambulanter Hilfs- und Betreuungsdienste. Das Angebot ist kostenfrei. Es richtet sich unter anderem an Menschen mit chronischen Krankheiten

oder mit Behinderungen, an Pflegebedürftige sowie an pflegende Angehörige. Bei Bedarf beraten die Mitarbeiterinnen auch vor Ort. Gemeinsames Ziel ist, dass die betroffenen Personen so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. (red)

Ansprechpartner Landratsamt Calw Michaela Rentschler, Manuela Knörle Telefon 07051 160-329 Kontaktzeiten: Montag bis Freitag: 9 bis 12 Uhr Dienstag: 14 bis 16 Uhr Donnerstag: 14 bis 18.30 Uhr