Festung Hohensalzburg - Schulen in Salzburg - Land Salzburg

Festung Hohensalzburg - Schulen in Salzburg - Land Salzburg

Die Fürstenstadt STADT SALZBURG Hohensalzburg Die Türme der Festung Geyerturm (1) · Pulverturm (2) · Hasenturm (3) · Reckturm (4) · Glockenturm (5)...

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Die Fürstenstadt

STADT SALZBURG

Hohensalzburg

Die Türme der Festung Geyerturm (1) · Pulverturm (2) · Hasenturm (3) · Reckturm (4) · Glockenturm (5) · Trompeterturm (6) Bürgermeisterturm oder Schlangenrondell (7) · 1. Sperrbogen (8) · 2. Sperrbogen (9) 3. Sperrbogen (10) · Küchenturm (11) · Bleitürmchen (12) Von der Stadt aus gesehen

Vom Nonntal aus gesehen

Reckturm Von recken, strecken. In diesem Turm war ab 1640 ein Verlies und die Reckstatt untergebracht. Die Folterkammer wurde im 19. Jahrhundert eingerichtet.

Schwefelturm Heute ist in ihm ein Teil des Festungsrestaurants untergebracht.

Bleitürmchen ist ein ganz kleines Türmchen zwischen Reck- und Glockenturm. Glockenturm Jeden Freitag um 11 Uhr läutet die Glocke. Früher warnte sie die Bewohner der Stadt bei Feuersgefahr (1503). Trompeterturm Auf ihm hatte ein Wächter, der die Stadt beobachtete, seinen Platz. Später wurde der Warndienst durch das Lösen eines Schusses durchgeführt.

Hasenturm, Pulverturm, Geyerturm Alle drei Türme wurden von Erzbischof Leonhard von Keutschach über der alten Ringmauer erbaut. Schmiedturm Er liegt zwischen Zeughaus und Schüttkasten. Im Schlossgarten Kuchlturm Er wurde von Leonhard von Keutschach erbaut. Der Name Arrestanten- oder Krankenturm ist erst viel später aufgekommen. Im Hohen Stock

Bürgermeisterturm Später Schlangenrondell genannt (nach den Feldschlangen = leichte Kanonen mit hoher Zielgenauigkeit, Rondell = Rundbau).

Zwei Feuertürme stehen auf der Süd- und der Ostseite des inneren Schlosses.

Loseblattsammlung „Stadt Salzburg“ · Die Fürstenstadt · Hohensalzburg Impressum: Verleger: Land Salzburg, vertreten durch das Amt der Salzburger Landesregierung, Abteilung 2: Bildung, Familie, Gesellschaft (Leiter: Dr. Alfred Berghammer) · Herausgeber und Endredaktion: Mag. Robert Luckmann, Referat für Erwachsenenbildung und Bildungsmedien · Ein ausführliches Impressum findet sich am Anfang der Loseblattsammlung. · Für fremde Inhalte, die durch Links erreichbar sind, wird keine Haftung übernommen. · Online-Ausgabe · Salzburg, am 28.2.2006

Die Fürstenstadt

STADT SALZBURG

Die Basteien Hasenbastei und Georgsbastei Die Hasenbastei (Nordseite) und die Georgsbastei (Südseite) werden heute vornehmlich vom Festungsrestaurant benützt.

Obere und untere Nonnbergbastei

Kuenburgbastei Sie wird auch Feuerbastei genannt. Unter ihr befinden sich zwei Kasematten.

Untere Hasenbastei Auf dieser steht der Pulverturm.

Bernhard-von-Rohr-Bastei an der Südseite der Festung

Festung von der Stadt aus

Festung von Nonntal aus

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Die Tore in der Festung 1. Sperrbogen und Schartentor Von Paris Lodron erbaut, mit Bastion „Die Katze“. 2. Sperrbogen Keutschachbogen

Höllenpforte Stiegenaufgang in den Burghof. Wir sehen noch die Rollen der Zugbrücke. Fünf Reißzugtore Das oberste Tor war früher ein richtiger Turm, Reiseturm genannt. Heute fällt er gar nicht mehr auf. Früher ging ein Weg vom Mönchsberg aus bis zum Hasengraben und Hasentor (Geyerturm). Heute ist die Georgsbastei darüber gebaut.

3. Sperrbogen Auch Bürgermeisterturm genannt Rosspforte Sie führt in den Burghof.

Die wichtigsten Gebäude ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■

Der Hohe Stock (das innere Schloss) die Fürstenzimmer St.-Georgs-Kirche Reißzuggebäude Wachstöckl neben dem Reißzug und der Höllenpforte Zeughaus darunter die Keutschachkasematten Büchsenmacherstöckl Schüttkasten darunter sind ebenfalls tiefe Kasematten im Fels eingesprengt

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Arbeitshaus Speisehaus Salzmagazin früher Stallungen für Ochsen, Kühe und Schafe Kaplanstöckl Schule im alten Burggraben

Außerhalb der Höllenpforte: ■ Mesner- und Schmiedstöckl

Wie die Festung wuchs

Zur Römerzeit befand sich bereits ein Kastell auf dem Felsen. Erzbischof Gebhard begann 1077 mit dem Bau der Festung. Erzbischof Konrad I. verbesserte die Verteidigungsanlagen.

Erzbischof Matthäus Lang baute im Burghof eine tiefe Zisterne. Zur Einschüchterung der Bürger errichtete er den „Bürgermeister“, einen die Stadt beherrschenden Geschützturm.

Viele andere Erzbischöfe bauten ebenfalls an der Burg weiter.

Im Bauernkrieg wurde der Erzbischof Matthäus Lang auf der Festung eingeschlossen und belagert.

Aber erst Erzbischof Leonhard von Keutschach – der Rübler benannt, weil er eine Rübe im Wappen führt – erweiterte die Wehrmauer. Wir finden sein Wappen häufig angebracht.

Eine Kugel, von den Bauern vom Mönchsberg abgeschossen, schlug durch ein Fenster in den Goldenen Saal und beschädigte dort eine der Marmorsäulen.

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STADT SALZBURG Erzbischof Wolf Dietrich, der eine Kugel in seinem Wappen führte, wurde fünf Jahre lang – bis zu seinem Tod – auf der Festung von seinem Nachfolger Markus Sittikus gefangen gehalten. Er bewohnte Teile des Hohen Stockes. Erzbischof Paris Lodron, dessen Wappen den Löwen mit dem Brezelschweif zeigt, baute weitere Basteien (Hasengraben), Sperrbögen (1. Sperrbogen und Schartentor – die Katze) und Kasematten.

Die Festung war in der damaligen Zeit uneinnehmbar. Heute ist sie die größte erhaltene Burg in Österreich. 542 Meter über dem Meer 119 Meter über der Stadt 30.000 m² Fläche Seit 1892 führt eine Standseilbahn hinauf. 1960 wurde diese vom Wasserbetrieb auf elektrischen Betrieb umgestellt und 1992 noch einmal modernisiert.

Weitere Informationen zur Festung findest du unter www.salzburg-burgen.at

Der Hohe Stock mit Fürstenzimmern, Goldenem Saal, zwei goldenen Stuben, kunstvollen Kachelofen. Verlegung der Hofhaltung auf die Festung unter Erzbischof Leonhard von Keutschach

Bürgermeister

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St.-Georgs-Kirche (1502) und Salzburger Stier (Hornwerk)

Zisterne

Reißzug vom Nonntal aus auf die Festung