Franz Josef Strauss Persönlichkeit Handschrift - graphologie-news.net

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Juli/August 2015 GRAPHOLOGIENEWS Franz Josef Strauß Graphologisches Porträt eines politischen Originals von Claudia Caspers Es gibt Figuren, die sin...

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Juli/August 2015

GRAPHOLOGIENEWS Franz Josef Strauß Graphologisches Porträt eines politischen Originals von Claudia Caspers

Es gibt Figuren, die sind in Bayern unvergesslich. Hierzu gehört neben König Ludwig II., dem Komponisten Richard Strauss oder dem Komiker Karl Valentin zweifellos auch der von 1978 bis 1988 amtierende Ministerpräsident Franz Josef Strauß. Am 06.09.2015 jährt sich sein Geburtstag zum 100. Mal. Aus diesem Anlass haben das Münchner Stadtmuseum und die Hanns-Seidel-Stiftung die Ausstellung „Franz Josef Strauß. Die Macht der Bilder" ins Leben gerufen, was mich als Ausstellungsbesucherin dazu veranlasste, die Handschrift und Persönlichkeit von Franz Josef Strauß genauer unter die Lupe zu nehmen. Der in München geborene Vollblutpolitiker war eine markante Persönlichkeit, die ihre Umgebung mit extremen Aussagen polarisierte und deren Einstellungen und Wirken mit vielen Klischees verbunden sind, die er auch selbst gern bediente und ihn zum „gschdandnen Mannsbuid“1 avancieren ließen. Von der Mehrheit SEIN LEBEN FJS

des bayerischen Volkes und von seinen Parteigenossen wurde er als bodenständige, unmissverständliche, führungs- und durchsetzungsstarke Persönlichkeit wahrgenommen. Nicht von ungefähr lautet das Zitat des ehemaligen Landtagspräsidenten Hanauer: „Der Mensch denkt, Franz Josef lenkt.“2 Es war ihm eineSpiegel“ gewisse hierzu mittlerweile einer

ner, die für ihn Ga teilweise kritischen Selbstbeund Unabhängi Selbstherrlichkeit eigen, gepaart mit einer — möglicherweise untrachtung unterzogen hat, relands und Europ gewollten — kabarettistischen Ader und sprachlicher Eloquenz wie spektiere ich. die Freundschaf Mein Vater war jemand, der mit lag ihm zutiefst aus folgendem Zitat ersichtlich wird: „Wenn die Verflachung der seinem herausragenden Intellekt kenne keine Som Politik beginnt, dann wird aus den bayerischen Bergen die Rettung und seinem umfassenden Wissen nen wir nicht mi Wahrheit ungeschminkt ausgeRegierungsmitgl kommen.“3 sprochen hat. Dafür wurde er von politischen Spitz den einen geliebt, von den andein einer Runde s Neben diesen heldenhaften Zügen hatte er auch viel Widersprüchren, deren Ideale er als unrealisFerien dazu genu liches in sich: Draufgänger und Zauderer in einem; zum einen kon- zutiefst gehasst. Wer lichen Kontakte z tisch zerriss, „Paradieswelten“ des Sozialismus er fest davon übe servativ-heimatverbunden, zum anderen vielseitig interessiert und zerpflückte, dem wurde nicht verdieses Europa si gegenüber technischen Innovationen sehr aufgeschlossen; ziehen. Hier trafen wirklich WelFrieden weiteren aufeinander. Heute würde ich wenn Deutschla „Scheißkerl“4 hier und „Primus“5 dort; große Rationalität ten häufig im sagen: Man hat diesem Franz Joreich Seite an Se Widerstreit mit betonter Emotionalität; einerseits der spießige BieClaudia Caspers sef Strauß am meisten mit diesem dieses Europas ge Postfach 1132 D - 85758 Oberschleißheim Zerrbild des „kriegslüsternen Dädermann, andererseits drauf und dran, Ende der 60er seine [email protected] monen“ Unrecht getan. Wie haben Sie p frau Marianne wegen der 17-jährigen Abiturientin Ulli zu verlassen. Mein Vater war vom Zweiten Anfeindungen, d Weltkrieg geprägt und liebte desungerechterwei 1 Übersetzung der Redaktion: gestandenes Mannsbild halb den Frieden, von der Willren sind, als Kin 2 Leinemann, Jürgen. 31.03.1980. Überlebensgroß Herr Strauß. Der Spiegel. Online im Internet unter http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14322671.html kür(Stand des21.06.2015) totalitären Systems der Zeitweilig war es NSDAP er war von das räume ich ehr im Internetangewidert, unter http://www.zeit.de/1970/47/von-den-blauen3 Zitat aus einer Strauß-Rede in Gilching am 9.11.1970, zitiert nach: Siebeck, Wolfgang. 20.11.1970. Von den blauen Bergen kommet er. Die Zeit. Online Jugend an ein Nazi-Hasser. In ben eine andere K bergen-kommet-er/komplettansicht (Stand 21.06.2015) diesem Punkt wurde von interesMich hat dieses B 4 Leinemann, Jürgen. 31.03.1980. Überlebensgroß Herr Strauß. Der Spiegel. Online im Internet unter http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14322671.html (Stand 21.06.2015) sierter Seite versucht, ihn als Nazimeine Situation a 5 Leinemann, Jürgen. 31.03.1980. Überlebensgroß Herr Strauß. Der Spiegel. Online im Internet unter http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14322671.html (Stand 21.06.2015) Freund zu diffamieren! Er war ten trifft: Wir wa das exakte Gegenteil. Aber damit unter dem Ponyh 1 wollte man ihn dämonisieren und ter von Franz Jose eben als diesen kriegslüsternen mer etwas ande Franz Josef Strauß darstellen. Ich habe einen anderen MenBAYERNKURIER 7

FJS SEIN LEBEN

BAJUWARE

„Mein Vater stammte aus Franken, meine Mutter aus Altbayern. Vom Elternhaus her bin ich ein strenger Katholik, aber durch ein fast freidenkerisches Gymnasium und durch sechs Jahre Militär bin ich ein liberaler Katholik geworden. Auf der einen Seite bin ich ein überzeugter, seine Heimat liebender und in ihr verwurzelter Bayer …“

34 BAYERNKURIER

GRAPHONEWS Juli/August 2015

Über sich selbst äußert er sich entsprechend: „Ich bin weder Heiliger noch ein Dämon. Ich bin kein ausgeklügeltes Buch, sondern ein Mensch in seinem Widerspruch.“6 Der Journalist Jürgen Leinemann ist der Ansicht, dass Strauß „die Welt zum Projektionsfeld seines persönlichen Widerstreits“7 degeneriert hat und daher seine Person wichtiger sei als seine Politik. Wie nachhaltig die Wirkung des Strauß-Mythos ist, zeigt auch die seit einigen Jahren existierende Wiederbelebung der Strauß-Figur durch den Kabarettisten Helmut Schleich, der bei seinen Auftritten selbst darüber erstaunt ist, was für eine Kraft die Imitation der Strauß-Figur noch heute — 27 Jahre nach seinem Tod — entfaltet.

Zitate von Franz Josef Strauß’ Weggefährten Bevor wir uns die Handschrift des politisch leidenschaftlichen Originals und widersprüchlichen Volkstribuns ansehen, um auf diese Weise der Persönlichkeit Strauß näher zu kommen, lassen wir im Folgenden noch einige seiner Weggefährten zu Wort kommen: Die Tochter über den Vater: „Mein Vater war streng, aber nur dann, wenn es um die Einhaltung der grundlegenden Verpflichtungen seiner Kinder ging. Dazu zählten erstens: Man ist nicht bösartig gegenüber einem anderen. Zweitens: Man hat sich vernünftig zu benehmen. Meinem Vater ging es immer um grundlegende Fragen wie Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Offenheit – dies hat er von uns erwartet.“8 „Nichts konnte er weniger leiden als Menschen, die nur nachplapperten. Er wollte Meinung, er akzeptierte Widerspruch, aber der musste fundiert sein.“9 Margaret Thatcher schreibt über FJS: „Er war ein quicklebendiger, witzsprühender Verstandesmensch und ein hervorragender Redner.“10 Edmund Stoiber über sein politisches Vorbild: „Der Metzgersohn aus der Münchner Schellingstraße hatte von Kindesbeinen an das Volk in all seinen Schichten, in all seinen unterschiedlichen Lebensentwürfen, Sorgen und Hoffnungen kennengelernt. Seine Volksnähe war so unmittelbar spürbar, dass Bürger auch von kurzen Begegnungen tief beeindruckt waren und sie nie mehr vergaßen. Er mochte die Menschen – und die Menschen mochten ihn. Zugleich war Franz Josef Strauß der große Intellektuelle, der Maximilianeer, der beste Abiturient ganz Bayerns, der auch die großen und komplexen Herausforderungen so brillant analysieren konnte.“11 Gerhard Polt antwortet in einem Zeit-Interview auf die Frage „Wer war der größere Monarch für Bayern: Edmund Stoiber oder Franz Josef Strauß?“: „Natürlich der Franz Josef Strauß. Der große Unterschied ist doch der: Der Strauß war wirklich eine Art Volkstribun. Er war ein sehr gebildeter Mann und hatte, für süddeutsche Verhältnisse jedenfalls, eine sehr starke rhetorische Kraft. Der konnte formulieren, der konnte Bilder entstehen lassen, der konnte einfach reden. Er war wirklich ein großer Bierzelt-Entertainer.“12 Theo Waigel über seinen Parteigenossen: „Dieser Mann war von einer ungewöhnlichen Vitalität und hielt sich an gegebene Versprechen.“13 Helmut Kohl charakterisiert ihn wie folgt: „Franz Josef Strauß war ein Mann voller Leidenschaft, oft hart und schroff, an dem man sich reiben konnte und musste.“14 6 Strauß, Franz Josef. 12.02.1977. Uns Bayern hat es schon immer zur See gezogen. Hamburger Abendblatt. Online im Internet unter http://www.abendblatt.de/archiv/1977/article202058923/Uns-Bayern-hat-esschon-immer-zur-See-gezogen.html (Stand 21.06.2015) 7 Leinemann, Jürgen. 31.03.1980. Überlebensgroß Herr Strauß. Der Spiegel. Online im Internet unter http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14322671.html (Stand 21.06.2015) 8 Hohlmeier, Monika. War er eigentlich ein strenger Vater?. In: Sonderheft des Bayernkuriers 2015, S. 77. Online im Internet unter http://www.csu.de/bayernkurier-download/Bayernkurier.pdf 9 Hohlmeier, Monika. War er eigentlich ein strenger Vater?. In: Sonderheft des Bayernkuriers 2015, S. 33. Online im Internet unter http://www.csu.de/bayernkurier-download/Bayernkurier.pdf 10 Thatcher, Margaret. In: Sonderheft des Bayernkuriers 2015, S. 32. Online im Internet unter http://www.csu.de/bayernkurier-download/Bayernkurier.pdf 11 Stoiber, Edmund. Wenn Strauß jetzt zur Tür reinkäme…. In: Sonderheft des Bayernkuriers 2015 S. 48. Online im Internet unter http://www.csu.de/bayernkurier-download/Bayernkurier.pdf 12 Solms-Laubach, Franz. 20.01.07. Stoiber konnte einfach nicht, was Strauß konnte. Die Welt. Online im Internet unter http://www.welt.de/politik/article710108/Stoiber-konnte-einfach-nicht-was-Strauss-konnte.html (Stand 21.06.15) 13 Waigel, Theo. Es schneite heftig, aber er hielt sein Wort. In: Sonderheft des Bayernkuriers 2015, S. 51. Online im Internet unter http://www.csu.de/bayernkurier-download/Bayernkurier.pdf 14 Scharnagl, Wilfried. 02.04.2015. Helmut Kohl wird 85: Eine Hommage von Wilfried Scharnagl. Online im Internet unter http://www.merkur.de/politik/helmut-kohl-feiert-85-geburtstag-so-wuerde-franz-josef-straussgratulieren-mm-4875873.html (Stand 21.06.15)

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Michail Gorbatschow über den Besuch von Franz Josef Strauß im Dezember 1987 in Moskau: „Ich sah vor mir einen Menschen sitzen, der seine Auffassungen nicht verhehlte, seine Positionen konsequent zu behaupten wusste, zugleich aber die Gabe hatte, die Situation in der Welt, in Europa, die Rolle der Sowjetunion und der Bundesrepublik in einem breiten Kontext und durchaus realistisch wahrzunehmen.“15 Richard von Weizsäcker über Strauß: „Er hatte Freude am Denken, und er konnte mühelos philosophieren. Aber es waren nicht theoretische Einsichten oder abstrakte Konzepte, mit denen er die Menschen in seinen Bann zog. Auch er selbst konnte nur wenig Reiz in programmatischer Arbeit finden. Programme dienten ihm als Instrumente zur Tat. Die Tat vollzog sich für ihn in der demokratischen Auseinandersetzung, im Kampf. Keinem Konflikt wich er aus. Er sah im Kampf nicht die gefährliche Verleitung zum Fehlurteil, sondern den besten Weg, um die Geister zu scheiden, die Positionen zu klären, die Verantwortlichkeiten zuzuweisen. Wie kaum ein anderer erregte er die Menschen und brachte sie in Bewegung. Niemandem ließ er den Ausweg, gleichgültig zu bleiben. Gerade damit trug er entscheidend zur Anschaulichkeit und Lebendigkeit der Politik bei. Bürger engagierten sich; sie identifizierten sich, für oder gegen ihn, mit der Demokratie.“16 (…) Um aber den besten Weg zu notwendigem Wandel und Fortschritt zu finden, bedarf es der Bereitschaft zum Konflikt. Franz Josef Strauß stellte sich den Konflikten, schonungslos gegen sich und andere. Er idealisierte sich auch nicht selbst, sondern nahm und präsentierte sich so, wie er war, ein Mensch in seinen ganz außergewöhnlichen Gaben und in seinem Widerspruch. Unersättlich war sein Wissensdurst. Er war genau, er ging den Fragen auf den Grund. Zufrieden war er erst, wenn ihm niemand mehr etwas vormachen konnte.“17 (…) Sein Verstand blitzte, seine Geistesgegenwart war von entwaffnender Treffsicherheit und Geschwindigkeit, aber er konnte sehr bedächtig sein im Entschluss. Er liebte es, mehrere offene Türen vor sich zu haben und nicht vorschnell durch eine von ihnen hindurchzugehen, nur um damit die anderen Optionen zu entwerten. Er war grundsatztreu und hatte doch eine ausgeprägte Neigung zur wohltätigen Vernunft des pragmatischen Handelns. Bei aller hochfliegenden Begabung war er ein nüchtern und realistisch urteilender Mann. Er der große Konservative, war zuweilen liberaler als mancher seiner progressiven Gegenspieler. So robust und selbst zornerregend er oft wirkte, so konnte er doch wahrhaft liebenswürdigen Charme entfalten. Jedes Gespräch mit ihm war ein Gewinn, nach vorangegangenen Meinungsverschiedenheiten umso mehr.“18

Die Handschrift von Franz Josef Strauß unter graphologischen Gesichtspunkten

Eine Postkarte vom 15.05.1974 mit den Unterschriften von Helmut Kohl, Richard von Weizsäcker, Karl Carstens, Franz Josef Strauß, Dionys Jobst und Gerhard Stoltenberg.

Handschriftliche Notizen von Franz Josef Strauß am Manuskript seiner Autobiographie aus dem Jahre 1988.

15 Gorbatschow, Michail. Er war Lieblingszielscheibe unserer Propaganda. In: Sonderheft des Bayernkuriers 2015, S. 56. Online im Internet unter http://www.csu.de/bayernkurier-download/Bayernkurier.pdf 16 Weizsäcker von, Richard. Der große Konservative. In: Sonderheft des Bayernkuriers 2015, S. 65. Online im Internet unter http://www.csu.de/bayernkurier-download/Bayernkurier.pdf 17 Weizsäcker von, Richard. Der große Konservative. In: Sonderheft des Bayernkuriers 2015, S. 66. Online im Internet unter http://www.csu.de/bayernkurier-download/Bayernkurier.pdf 18 Weizsäcker von, Richard. Der große Konservative. In: Sonderheft des Bayernkuriers 2015, S. 66. Online im Internet unter http://www.csu.de/bayernkurier-download/Bayernkurier.pdf

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GRAPHONEWS Juli/August 2015

ACSP, NL Strauß Slg. Kray RA 78/1

ACSP, NL Strauß Slg. Kray RA 78/1

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ACSP, NL Strauß Slg. Kray RA 78/1

GRAPHONEWS Juli/August 2015

Art und Ausprägungsgrad Schriftmerkmal in der Schrift von Franz Josef Strauß

Persönlichkeitseigenschaften von Franz Josef Strauß

Vorwiegend Spannungsgrad 3 (zügig, fest, gehalten, straff, Bewegungsbeherrschung, gute Koordination, federnd, schnellend, dynamisch, bestimmt, gesteuert, sichere Formgestaltung, ökonomische Bewegungssteuerung)


Ausgeprägt vorhanden: Haltung, Zügelung, zweckmäßige Hemmung, Stabilität, Bestimmtheit, Mässigung, Selbstbeherrschung, Widerstandsfähigkeit, Ökonomie der Kräfte, Beständigkeit, bestimmte Steuerung, bewusste Steuerung, bewusste Anpassung





 Vereinzelt Spannungsgrad 4 in der Mittelzone (gespannt, hart gesteuert, Formverfestigung)

Stellenweise vorhanden: Verhaltenheit, Beharrlichkeit, Eigensinn, Mangel an seelischer Elastizität, Anpassungsverweigerung
 (gem. Wallner/Joos/Gosemärker in „Grundlagen und Methoden der Schriftpsychologie“, 2006, S. 172/173)

Hohe Strichgeschwindigkeit (Strichweg in Zentimetern pro Zeiteinheit)

Antriebsstärke, Dynamik, Bewegtheit, Spontaneität, Unbekümmertheit, Elan, Temperament, leichte Reagibilität, Rührigkeit, Impulsivität, Getriebenheit
 (gem. Dr. Pophal in "Kinetische Graphologie", 1968, S. 76-80)

Stellenweise hohe Leistungsgeschwindigkeit (Menge der Buchstabenzahl pro Zeiteinheit)

Leistungswille, Zielbestimmtheit, Erledigungswille, Strebsamkeit
 (gem. Dr. Pophal in "Kinetische Graphologie", 1968, S. 76-80)

Schriftverengung (verminderte Rechtsbetonung, vermindertes Ausdehnungsstreben in der Horizontalen)


Ichbezogenheit, Eigenbezüglichkeit, Vorsicht, Selbstsicherheit, Selbstbeherrschung, Konzentration, Zügelung, Selbstsicherungsstreben, Selbstschutztendenzen, Verdecktheit, Ansichalten, Bescheidenheit, Nichtaussichherausgehen





 



 häufig eng aneinanderklebende Buchstaben

Hemmung, Mangel an Selbstvertrauen, Anlehnungsbedürfnis
 (gem. Dr. Pophal in "Kinetische Graphologie", 1968, S. 47/48)

Höhen-Breitenverhältnis der Buchstabenformen: Hohe und schmale Buchstabenformen

Nach oben streben, Geltenwollen, Selbstschätzungbedürfnis, verhehlte Ansprüchlichkeit, Verlegenheit, falsche Bescheidenheit, Kränkbarkeit, Empfindlichkeit, Rechthaberei, seelische Kraftlosigkeit, Unausgeglichenheit des Selbstgefühls
 (gem. Dr. Pophal in "Eidetische Graphologie", 1966, S. 81)

Primär enge Wortabstände
 


Ausgeprägt vorhanden: Umweltbezogenheit, Du-Bezogenheit, Weltzugewandtheit, Kontaktbedürfnis, Unmittelbarkeit, Ich-Expansion, Mangel an Abstand von sich und dem Nächsten





 vereinzelt auch erweiterte Wortabstände

Vereinzelte Tendenz zu: Zurückhaltung, Vorsicht, Abstand von sich und der Welt, Mangel an Unmittelbarkeit
 (gem. Dr. Pophal in "Kinetische Graphologie", 1968, S. 52)

Enge Zeilenabstände

Distanzlosigkeit, unkonventionelles Wesen, Taktlosigkeit, Neigung zu Übergriffen in fremde Rechtssphären, Neugierde
 (gem. Dr. Pophal in "Eidetische Graphologie", 1966, S. 114)

Verbundene Schrift (Lautzeichenverknüpfung zu Silben bzw. Wörtern) im Verein mit höherer Bewegungskontinuität

Verbindender, synthetischer Geist, methodisches Denken, Sinn für bedeutungsgemäße Zusammenhänge, Sinn für Logik und Folgerichtigkeit, Kombinationsgabe, Lebenspraktiker, Nützlichkeitssinn, Realpolitiker, Vorausbedenken, Berechnung
 (gem. Dr. Pophal in "Kinetische Graphologie", 1968, S. 64)

Ausdehnungsstreben der Vertikalen nach oben
 


Vermehrter Raumanspruch, Sichgroßmachen, Hochhinauswollen, aktives und spontanes Wirken, Machtanspruch, Geltungsbedürfnis, Stolz





 Ausdehnungsstreben der Vertikalen nach unten

In der Tiefe wurzeln, Tendenz zum Haften, Beharrungsstreben, Gründlichkeit
 (gem. Dr. Pophal in "Eidetische Graphologie", 1966, S. 38)

Oberlängenbetonung


Geistige Gewandtheit, Kopfarbeiter, Ehrgeiz, Idealismus (echter und falscher), Begeisterungsvermögen, Überspanntheit









 
 Unterlängenbetonung






Konkreter Verstand, angewandte Wissenschaft, Erlebnis der Nähe, Grundsätzlichkeit, Instinkthaftigkeit





 gleich starke Betonung von Ober- und Unterlängen

geistige und materielle Interessen, Theorie und Praxis, Organisationstalent (wenn zugleich schnell, gut gegliedert und druckstark)
 (gem. Dr. Pophal in „Eidetische Graphologie", 1966, S. 70-72)

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GRAPHONEWS Juli/August 2015

Art und Ausprägungsgrad Schriftmerkmal in der Schrift von Franz Josef Strauß Bindungsform: 
 Eckenduktus


Persönlichkeitseigenschaften von Franz Josef Strauß



Festigkeit, Widerstandskraft, Willensvorherrschaft, Selbstbeherrschung, Ausdauer, Bestimmtheit, Spannung, Zwiespältigkeit, Konfliktnatur, Kantigkeit, Reizbarkeit, Entweder-oder-Natur, Direktheit, Tendenz zur Verschärfung von Gegensätzen 
 (gem. Dr. Pophal in "Eidetische Graphologie", 1966, S. 136)



 




ausgeprägte Winkelbindung


Der Winkelschreiber "sieht die Welt nur von einem einzigen Standpunkt aus: nicht, wie er sie haben möchte, sondern wie sie, seiner innersten Überzeugung nach, sein soll. Für ihn bedeutet der kategorische Imperativ, die ethische Forderung, das Entweder-Oder eine innerliche triebhafte oder willensmäßige Verpflichtung, der er nicht ausweichen kann. Er ist unter den eine reine Bindungsform Schreibenden der Sturste, Umstellungsunfähigste und an Abreaktionsmitteln Ärmste. Was nicht durch Gewalt und Zwang oder durch Eigensinn, Hartnäckigkeit und passiven Widerstand zu machen ist, ist für ihn nicht vorhanden. Er schlägt zu, er wehrt sich bis zum Äußersten um sein 'Recht'. Zweifel daran kennt er nicht, und es steht keinen Augenblick für ihn in Frage. Anders geartete Menschen sind für ihn Empörer, geborene Feinde, Pflichtvergessene oder Verstockte, Irregeleitete und hoffnungslos Verblendete (...). Geht's nun doch nicht so, wie es von Rechts wegen gehen müsste, so verdoppelt der Winkelschreiber seine Unnachgiebigkeit und Durchsetzungsenergie. (…)."
 (gem. Steinitzer in "Die Abreaktion", Zeitschrift für Menschenkunde Jg. XXI, H. 3, S. 97-106)



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 





 stellenweise gestützte Arkaden

Große Schrift (primär 4-5 mm, vereinzelt über 5 mm bzw. unter 3 mm)

Gezwungenheit, Gehemmtheit
 (gem. Dr. Pophal in "Eidetische Graphologie", 1966, S. 158)
 Zur unechten Scheinangepasstheit, die auf Wahrung eigener Interessen zielt, gesellt sich das Verbergen von Gefühlen.
 (gem. Klupsch in „Handschrift und Persönlichkeit“, 1998, S. 12/13) primär: Bedeutungsbedürfnis, anspruchsvolles Wesen, Selbstentfaltung, Selbstüberschätzung, Auffallenwollen, Wertlegen auf das Äußere, Dreistigkeit, Unbelehrbarkeit, Mangel an Abstand, Schwäche der Wirklichkeitsfühlung, Mangel an Verinnerlichung, Mangel an Zurückhaltung vereinzelt: sich zurückahlten, Maß halten, verminderte Ich-Ausdehnung, Konzentration, Gründlichkeit, Kritik 
 (gem. Dr. Pophal in "Eidetische Graphologie", 1966, S. 55)

gesteigerte Mittelpunktsstrebigkeit

Gefasstheit, Konzentration, Spannkraft, Widerstandskraft, Kraft des Selbstbewusstseins, Ichbetonung, Selbsterhaltung, Eigenbezüglichkeit, Geiz
 (gem. Dr. Pophal in "Eidetische Graphologie", 1966, S. 64)

große Längenunterschiedlichkeit

Exzentrizität, Streben nach Kontrastwirkung, rivalisierendes Sichherausheben, Wetteifer, Unternehmungslust, Strebsamkeit, Ehrgeiz, Fortschrittlernatur, Interessiertheit
 (gem. Dr. Pophal in "Eidetische Graphologie", 1966, S. 63)

konstante Rechtsschrägheit

Weltzugewandtheit, Umweltabhängigkeit, Verbindlichkeit, Teilnahmefähigkeit, Gefühlsabhängigkeit, Instinktfähigkeit, Leidenschaftlichkeit
 (gem. Dr. Pophal in "Eidetische Graphologie", 1966, S. 110)

Anfangsbetonung

souveränes, sicheres Auftreten
 (gem. Klupsch in „Handschrift und Persönlichkeit“, 1998, S. 109)

Endbetonung

Durchsetzung, Festhalten am eigenen Standpunkt, stures Beharren, Mangel an psychologischem Einfühlungsvermögen
 (gem. Klupsch in „Handschrift und Persönlichkeit“, 1998, S. 110)

Dickstrichigkeit

Schwerblütigkeit, Nachdrücklichkeit, Lebenbejahung, Sinnlichkeit, Ursprünglichkeit, Kontaktfähigkeit, Mangel an Zartgefühl
 (gem. Dr. Pophal in "Eidetische Graphologie", 1966, S. 120)

sicher, feste Abstriche, gerade Zeilen, gute Formgebung, gleichmäßig, stabil

Selbstsicherheit, Selbstbewusstsein, Zuversicht, Selbstwertgefühl
 (gem. Wallner/Joos/Gosemärker in „Grundlagen und Methoden der Schriftpsychologie“, 2006, S. 172/173)

Welches Persönlichkeitsbild erkennen wir aus der Handschriftanalyse von Franz Josef Strauß? Ein Mensch, der sich stark, selbstbewusst und lebendig fühlt, sich den Herausforderungen stellt und das auch von anderen erwartet. Er besitzt eine enorme Willenskraft und ein hohes Maß an Vitalität und nutzt dies, um in seiner Umgebung Veränderungen herbeizuführen. Dass irgendjemand Macht über ihn hat, möchte er nicht, vielmehr behält

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er die steuernden Ruder selbst in der Hand und drückt allem seinen Stempel auf. Ob er dabei jemanden vor den Kopf stößt oder sich in fremde Angelegenheiten einmischt, kümmert ihn oft wenig und aufgrund negativer Fremdwahrnehmungen sieht er sich nicht gleich genötigt, die Flinte ins Korn zu werfen, sondern bleibt seinen Zielen und Überzeugungen treu. Zurückweisungen abzuwehren und sein Ego zu schützen, fällt ihm in solchen Situationen nicht schwer. Wie war Strauß als Führungspersönlichkeit? Auf den ersten Blick von niemandem abhängig, von einem kritischen, schnelldenkenden und -kombinierenden Geist, ruhelosem Fleiß und überbetontem Leistungsehrgeiz geprägt und bei allem selbst an erster Stelle in der Kommandozentrale — Er gibt die Ziele vor, ergreift die Initiative und trifft alle relevanten Entscheidungen. Sein Verständnis für Schwäche und Unentschlossenheit ist gering, Zweifel werden überspielt, Probleme versucht er ganz allein zu lösen. In seinem Verantwortungsbereich versucht er, kontinuierlich seine Einflusssphäre zu vergrößern, kämpft um seine Vorherrschaft und lässt sich nicht übervorteilen. Hat er das Gefühl, übervorteilt oder übergangen worden zu sein, versteht er sich zu wehren. In der Zusammenarbeit mit Mitarbeitern können seine Direktheit und sein nach außen gezeigtes Selbstbewusstsein einschüchternd wirken. Hat sich Strauß oft in Situationen wiedergefunden, in denen er nur seinen Standpunkt vehement verdeutlichen wollte und sein Gegenüber dies gleich als Verärgerung oder persönliche Kritik missverstanden hat? War er sich in diesen Momenten der Wuchtigkeit und Kraft seines Auftretens bewusst? War er in der Lage, dies zu dosieren? Wie hätte er sich als Ministerpräsident in der heutigen „Wir-sind-so-tolerant-Gesellschaftsstruktur“ mit seinem Streben nach Kontrastwirkung zurechtgefunden? Hinter Strauß’ imposanter Fassade verbirgt sich aber auch eine verletzbare, ängstliche und unsichere Seite, auf deren Sichtbarwerdung man allerdings lange warten kann. Könnte man mit dem Schreiber heute noch ein Gespräch führen, wäre es sicherlich interessant zu hören, was er auf folgende Fragen antworten würde: Gibt es in Ihrem Leben einen Bereich, in dem Sie nicht das Bedürfnis haben, „tough" zu sein? Wie verhalten Sie sich dort und inwiefern unterscheidet er sich von anderen Bereichen Ihres Lebens? Fallen Ihnen in Ihrem Leben Situationen ein, in denen Sie anderen Menschen zwar ganz nah waren und Ihre starken Gefühle zum Ausdruck brachten, aber zugleich nicht wussten, wie Sie sich öffnen oder Ihre für andere manchmal verletzende Direktheit und Ihre Abwehrmechanismen abschalten können? Unter welchen Bedingungen haben Sie einen guten Rat eines anderen Menschen angenommen und in welchen Situationen waren Sie zum bedingungslosen Nachgeben bereit?

Büchertips „Franz Josef Strauß — Herrscher und Rebell“ von Horst Möller Die Anfang Juni 2015 im Piper Verlag erschienene Biographie verspricht, sich auf die „300 Regalmeter umfassenden schriftlichen Nachlass“ von FJS einzulassen und möchte so vermeiden, die „ziemlich langweiligen, immer nur die gleichen starren Stereotypen zu wiederholen“19. „Auch dabei ist allerdings Auswahl unvermeidlich, erlaubt Auswahl doch Erkenntnis. Franz Josef Strauß war zweifellos eine komplexe, keineswegs widerspruchsfreie Persönlichkeit, sie ist nicht in jeder Hinsicht auszuloten. Anfechtbar im Einzelnen, war er doch grandios im Ganzen, weder Heiliger noch Dämon, wie er selbst sagte. Allein schon die Paradoxie des Titels dieser Biografie bringt eine der vielen Spannungslinien der Persönlichkeit von Franz Josef Strauß zum Ausdruck, sie stammt aus den Erinnerungen seines Widersachers Willy Brandt: ‚Herrscher und Rebell’“20. ISBN: 978-3-492-05640-3. Auch als E-Book zu erwerben unter: http://www.piper.de/buecher/franz-josef-strauss-isbn-978-3-492-97008-2ebook.

19 Online im Internet unter http://www.piper.de/buecher/franz-josef-strauss-isbn-978-3-492-05640-3 20 Online im Internet unter http://www.piper.de/buecher/franz-josef-strauss-isbn-978-3-492-05640-3

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GRAPHONEWS Juli/August 2015

Franz Josef Strauß — Mein Tagebuch von 1988 bis heute. Herausgegeben von Helmut Schleich Der Kabarettist Schleich lässt in seinem Buch Strauß von seinem Begräbnistag an im Oktober 1988 die geschichtlichen Ereignisse aus dem Himmel beobachten und kommentieren. Der „himmlische Franz Josef“ bezeichnet beispielsweise den 03. Oktober 1990 als „Tag der Kohlschen Frechheit“. Statt „Tag der Deutschen Einheit“ hätte sich Kohl vielmehr dafür einsetzen müssen, dass der 03.10. als „Tag der von Franz Josef Strauß maßgeblich bestimmten Deutschen Einheit“ bezeichnet wird. Auch die etwas kürzere und griffigere Variante „FJS-Tag“ hätte er sich noch gefallen lassen, doch nicht die heutige Bezeichnung. Mit solch kurzweiligen ironischen Geschichten gelingt es Helmut Schleich auf geistreiche Weise, den FJS-Geist zu reaktivieren und seine Leser zum Schmunzeln zu bringen. ISBN-10: 3426276143. Verlag: Droemer HC. Auch als Kindle-Edition erhältlich: http://www.amazon.de/Franz-Josef-Strau-Tagebuch-heute-ebook/ dp/B00COD71US/ref=tmm_kin_title_0?_encoding=UTF8&sr=&qid=

Ausstellungstipp München: „Franz Josef Strauß. Die Macht der Bilder“ In einer kleinen Sonderausstellung im Münchner Stadtmuseum werden Fotografien, Wahlplakate, Zeitschriften, Filmdokumente und Karikaturen von Franz Josef Strauß gezeigt. Es findet keine verklärt-glorifizierende Darstellung der Person statt, da das Ziel der Ausstellung auch darin liegt, anhand des ehemaligen Bundesministers, CSU-Vorsitzenden und Bayerischen Ministerpräsidenten FJS aufzuzeigen, welche Strategien der visuellen Demontage in der medialen Darstellung existieren. Eine zentrale Bedeutung kommt dabei den gestalterischen Mitteln zu, mit denen die inhaltlichen Aussagen transportiert werden. Die Ausstellung ist im Münchner Stadtmuseum (St.-Jakobs-Platz 1, 80331 München) vom 24.4.2015 bis zum 2.8.2015 zu sehen. Das Museum hat Dienstag bis Sonntag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Montags geschlossen. Mehr Informationen zur Ausstellung unter: http://www.muenchner-stadtmuseum.de/sonderausstellungen/franz-josef-strauss-die-macht-der-bilder.html.

Bildquellen (Stand 21.06.2015) Bilder auf Seite 1 aus: Bayernkurier - Das Magazin für politische Kultur. Sonderheft zum Jubiläumsjahr 2015. Online im Internet unter http://www.csu.de/bayernkurier-download/Bayernkurier.pdf, S. 79 (1. Bild von oben), S. 7 (2. Bild von oben), S. 34 (3. Bild von oben) Postkarte Seite 3 mit Unterschrift von Franz Josef Strauß unter http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/4467054-128-ein-stueck-zeitgeschichte, 1,0.html Ausschnitt Handschriftprobe S. 3 (unten) aus einem Strauß-Manuskript von 1988 unter http://www.fjs.de/dokumente/Medien/HAScharnagl_6.pdf Handschriftprobe S. 4 (oben links) aus einem Strauß-Manuskript von 1988 unter http://www.fjs.de/dokumente/Medien/HAScharnagl_6.pdf Handschriftliche Notizen von 1978 S. 4 (oben rechts, unten links, unten rechts) aus dem Strauß-Archiv unter www.fjs.de/dokumente/parteivorsitzender/NLStraussSlgKray_RA78_1Sprechzettel_neu.pdf

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