Franz von Kobell. - BAdW-Publikationen

Franz von Kobell. - BAdW-Publikationen

e Mineraliensammlu des Bayerischen Staates. Von Franz von Kobell. Aus den Abhandlungen der k. bayer. A k ad em ie der W . II. Cl. X I . Bd. I. Abt...

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e Mineraliensammlu des

Bayerischen Staates.

Von

Franz von Kobell.

Aus den Abhandlungen der k. bayer. A k ad em ie der W . II. Cl. X I . Bd. I. Abth.

n fin ch en 1999. V e r l a g

d e r

k.

A k a d e m i e ,

in Com m ission boi G. Franz. Akademische

Buchdruckerei

von

F. S t r a u b .

D ie M in era lien sa m m lu n g des B a y e r i s c h e n Staates. Vo n

Franz von Kobell.

Die Mineraliensammlung

des

Bayerischen Staates,

wie

sie g e g e n ­

wärtig hier aufgestellt ist wurde zu Ende des vorigen und A n fa n g dieses Jahrhunderts gegrü ndet, Vermehrung (1 8 0 2 ),

aus dem

theils

durch

theils

durch

kurfürstlichen Erwerbungen

bayerischen Klöster im Jahre 1802 Maximilian I.

aus den

1812

Ankauf

von

Sammlungen

Naturalien - Kabinet gelegenheitlich

u n d 1)

und

in Mannheim

der Auflösung

durch Geschenke

der

des Königs

angekauften Sammlungen des Präsidenten

v. Schreber in Erlangen, sowie durch ein Geschenk des damaligen K ron­ prinzen, nachmaligem K ön ig L u d w ig I., aus der Cobres’ schen Sammlung. Zu jen er Zeit war, seitdem C r o n s t e d t ,

Wallerius

und B e r g ­

m a n n eine K ritik der Kennzeichen der Mineralien entwickelt und dem Studium derselben eine

1)

bestimmtere Richtung gegeben h a tten ,

E in e akademische R ede des Freiherrn von S c h ü t z des Studiums der M in e r a lo g ie etc.“

von 1797 z e i g t ,

„ V o n den Vorschritten und dem Nutzen dass damals eine M ineralien sam m lun g

bei V iele n als von sehr g e r in g e m W e r t h e angesehen wurde. B ayern noch M änner, —

für die

„ E s g ib t,

sagt er,

bei uns in

welche die Samm lung eines unterrichtenden M ineralien - Ivabinets

als eine blosse T ä n d e le i und Spielw erk, ja bloss dafür ansehen, dass das A u g an den Farben und mancherlei K rystallisationen, w ie ein K in d an ihrer Puppe, welche ju n g e L e u te

von

diesem Studium

auf die Grabstätte a lte r handfester R itte r

(der M in e r a lo g ie ) hinführen w o l l e n ,

nichts bedeutende T it e ln abzuschreiben etc.lk

e in ig e U nterhaltung linde,

sogar abrathen und sie lieb er um daselbst Inschriften und

(190)

4 W issenschaft

durch R o m e

de

dam ent geschaffen w o r d e n , und

es

frühere

begann

allm älig

Forscher

l’ I s l e .

Werner

und H a u y

ein Fun-

welches den Fortbuu v ie ls e itig erm öglich te, die L ö su n g

v e rg e b lic h

von

versucht

A u fgab en ,

hatten.

Es

an welchen sich

ist

k lar,

dass

die

M ineraliensam m lungen, quae delectando d ocen t et d o cen d o delectant. sagt von ihnen W a l l e r i u s ,

dass diese andere Gestalt g e w a n n e n ,

dem von den Sam mlern

der j e w e i l i g e Stand

j e nach­

der W issenschaft gek a n n t

w a r und b e rü c k s ic h tig t wurde.

Zunächst waren die M ineralsystem e für

die

so

Sam m ler

m assgebend,

ä lt e r e r Sammlungen

eine

und M e n ge

geschah

von

es,

Dingen

dass sich

bei

Uebernahme

ein gereih t

fanden,

w elch e die spätere K r itik ausschloss.

In den älteren Systemen nahmen

die

ebenso

Erden

eine

w ic h tig e

Stelle

e in ,

die Stalaktiten

und V e r ­

steinerungen, die Steinspiele (L a p id e s fig u ra ti) und die Steinähnlichkeiten (c a lc u li),

die sich in Pflanzen und T h ieren finden.

wurde besonders viel g e h a lte n , menschlichen F i g u r e n , Zeichnungen

man

von T h ie re n

musikalische,

A u f die Steinspiele

b ew a h rte Steine

m it Bildern

und Pflanzen, man hatte nach den

geograph isch e

und

mathematische

Steine:

dazu kom m en Perlen und K orallen und die m ann igfaltigsten A r t e n C o n c r e t io n e n , w elch e dass

man

m it

sich

in T h ie r k ö r p e r n

unkritischer B eachtung

erschien, mit den physischen

von

fanden.

der F o r m ,

Kennzeichen von

von

Es w a r natürlich, in

der

ein Mineral

Farbe, H ärte und speci-

fischem G ewicht allein, eine M en ge Verschiedenheiten für wesentlich hielt, die es nicht waren, und dass die Samm lungen um so m eh r solche V o r ­ kom m nisse aufstellten, als sie besonders in die A u gen fielen hier

ein

sicherer B lick

in

ihr Wesen

erst

gew o n n e n

und k on n te

werden,

als die

Chemie sie zum Gegenstand der F o r s c h u n g machte. Es

war

Cronstedt,

v o rzü g lic h

der

schwedische

Berghauptmann

Axel

w elch er eine Purification vornahm und Anlass g a b ,

das Sammeln und Aufstellen von Sandarten und E r d e n , und Naturspielen, die man nach W a l l e r i u s

von dass

von Schiefern

statt Lusus naturae besser

Lusus L ith o p h ilo ru m nennen könnte, nicht mehr so ausgedehnt betrieben wurde wie fr ü h e r , fälligen von

und dass man

unterscheiden lernte.

Mineral nicht der

heu tige,

das W esen tlich e daran v o n dem Z u ­

In jen ei

Zeit w ar denn auch der B e g r iff

w e lc h e r ,

enger

g e fa s s t,

nur

einfache

Species, nicht aber deren Gemenge, wie sie in den Felsarten V o rkom m en ,

5

(197)

bezeichnet,

es

Petrographie stehen.

war

die

Gränze

nicht bestimmt

zwischen

M ineralogie,

gezogen lind

Geognosie

die Geognosie

erst

und

im Ent­

Sowie diese mehr und mehr sich ausbildete, wurden Felsarten

und Petrefacten aus den eigentlichen Mineraliensammlungen ausgeschieden oder

kamen

letztere

nur

der Substanz

nach

als Pseudoinorphosen

in

Betracht, die Felsarten aber nur, insoferne es die Angabe des V o r k o m ­ mens der Mineralspecies verlangte. Die Münchner Sammlung Bestehens allmälig bildet,

ein Conglomérat wurden Gruppen

welche

sehr und

Staatssammlungen,

untergeordnete Sammlungen

der

umfassten.

Im

des B e rg -E le v e n -In s titu ts

oder

wie

königl.

war dem C o n s e r v a to r,

ersten Zeit

ungleichartiger Gegenstände

Zusammengehöriges

das M ineralien-Kabinet sammlungen

war denn auch in der

sie damals

Akademie

der

ihres

und

erst

daraus g e ­

Jahre 1812

wurde

mit den betreffenden

hiessen,

mit den Mineralien­

Wissenschaften

Commenthur J o s . P e t z l ,

vereinigt

und

die Aufstellung

und

der Unterricht in der Mineralogie für die Berg-Eleven übertragen. Die

Sammlungen

umfassten :

eine

systematisch

oryktognostische.

eine systematisch gcogn ostisch e, eine inländische und eine ausländische Revier-Suiten-Sam m lung,

dann

eine

Petrefactensaminlung.

Es

wurden

davon nur die Pracht- und Schaustücke, grösstentlieils aus dem Herzoglich-Zw eibrück’schen Kabinet stammend, in die Mineraliensammlung des Staates dass

eingereiht.

Die Vermehrung

andere Sammlungen

einer Sammlung in solcher Weise,

derselben A r t

hat mancherlei Nachtheile;

neben

ihr

aufgestellt

werden,

man muss Zusammengehöriges an verschie­

denen Orten suchen und die Zahl der D ou bletten , natürlich der wenig interessanten am meisten,

wird ohne Nutzen vervielfä ltigt,

wenn

man

nicht zu Gunsten anderer Institute oder Lehranstalten darüber verfügen darf. wie

Da es auch nicht möglich ist, die Hauptsammlung

mit

eine

dergleichen Nebensammlung

neuen Vorkommnissen

zu

vermehren,

so

wird ihr W erth allmälig g e r in g e r und oft beschränkt sie den wünschenswerthen Raum für die Hauptsammlung. Andere, früher angekaufte oder als Geschenk erhaltene Sammlungen standen vielfach ausser Zusammenhang mit der eigentlichen Mineralien­ sammlung, so eine Suitensainmlung der Steinkohlenformation von Häring in Tyrol, vom Director v o n

Flurl

geschenkt, eine Sammlung fürsten-

bergischer Gebirgsarten

von F r e i b e r r n v o n

aus V orarlb erg von Herrn v o n damaligen

Kronprinzen

Lupin,

L u d w i g I.

Moll,

eine dergleichen

eine Lavensammlung von dem

und

eine

Sammlung

meist

vulka­

nischer Gesteine von D o l o m i e u . M it

der Ausbildung

der Sammlungen zeigte

der Wissenschaft sich

auch

und mit der Vergrösserung

desswegen

eine Trennung derselben

nothwendig, weil man wohl früher einem Conservator die erforderlichen Kenntnisse zumuthen konnte, und die Petrefacte

einfache Mineralien,

zu bestimmen,

und zu

gemengte

F’elsarten

wissenschaftlichem

zu gebrauchen, später aber dieses nicht mehr möglich war.

Gewinn

Es musste

ein Specialstudium eintreten, bis sich wieder Resultate erreichen liessen, welche

eine Periode

der Wissenschaft

befriedigend

abschlossen,

man

musste mitbauen und konnte nicht in ein gebautes Haus einziehen, wie es später wieder möglich wurde. Obwohl durch H a u y

die Krystallographie

eine

bewundernswerthe

Ausbildung erlangt hatte, wurden die W e r n e r s c h e n so leicht zugäng­ lichen

und

ohne

vorgezogen.

Der

von

den

Mathematik

verständlichen

wissenschaftliche W erth

Sammlern

nicht

erkannt

werden,

Beschreibungen

der Krystalle glänzende

vielfach

konnte

Drusen

daher wurden

am meisten beachtet, wenn sie auch bei weitem nicht die interessanten Formen aufzuweisen

hatten als oft unscheinbare Vorkommnisse

kleiner

Krystalle; die Hilfsmittel des Messens beschränkten sich auf das A nleggoniom eter oder man begnügte Winkel.

Dieses

dauerte

auch

sich mit annähernder Abschätzung der noch

fort,

als W e i s s

und M o h s

die

Krystallographie präciser mit Rücksicht auf die Axenverhältnisse behan­ delten ,

und

Erwerbnisse

um das Jahr 1820 für

war

die Staatssammlung

Studium der Krystalle zu erleichtern, Nau

ein

Einfluss

auf

die Wahl

noch w enig bemerkbar. wurde 1821

Um das

unter Hofrath v o n

eine Sammlung von Krystallmodellen, von L e o n h a r d

h o l d g e fe r tig t,

der

und P e z -

angekauft (für 110 fl.) und der Antrag auf Erwerbung

eines W ollaston’ schen Goniometers

gestellt.

Auch

ein

Nicholson’ sches

A reom eter wurde beantragt. M it chemischen Versuchen beschäftigten sich die damaligen Minera­ logen im Allgemeinen sehr w enig oder gar nicht, denn obwohl W e r n e r schon in seiner ersten Abhandlnng

„ V o n den äusserlichen Kennzeichen

7

(199 )

der Fossilien (1774)

in Beziehung auf das Mineralsystem

„M e in e Meinung ist: die Fossilien unter

nach

müssen

ihrer Mischung eingetheilt

sich äusserte

bis auf ihre Gattungen her­

w erden“ ,

so

erwähnt er doch

nur des Gebrauches des Scheidewassers, um durch erfolgendes Aufbrausen, wie es beim Malachit,

bei der Kupferlasur und den Kalkarten g e ­

schehe, ein Kennzeichen zu gewinnen, ebenso des Ammoniaks, um durch dessen blaue Färbung

einen K upfergehalt zu entdecken und dass man,

um Blei aufzufinden, die Probe mit destillirtem Essig digeriren soll und mit Vorsicht k o s te n , ob solcher einen süsslichen Geschmack davon be­ kommt, wie bei Bleierzen zu geschehen pflegt. — 1811

sagt H o f i n a n n ,

der

Auch noch im Jahre

vorzüglichste Bearbeiter

der

W e rn e r’ schen

Mineralogie, hierüber: Diese chemischen Kennzeichen stehen zwar über­ haupt

den

äusseren

Kennzeichen

in

Hinsicht

ihrer Brauchbarkeit

in

vielen Stücken nach, sind abar doch zuweilen als subsidiarisches Hülfst

mittel,

besonders

Nutzen

und

E in w u rf

bei

dürfen

gegen

der Classification der Fossilien

also

nicht gänzlich

nicht ganz ohne

vernachlässigt

diese Kennzeichen bestand vorzüglich

werden.“ darin,

Ein

dass sie,

wie gesagt wurde, grosse Zurüstungen und Apparate, weitläufige Opera­ tionen

und

eingehen,

viel Zeit erfo rd ern , welche sich schnell,

auffinden lassen.

und man könne daher nur auf solche leicht und mittelst kleiner Vorrichtung

Man sollte glauben, es sei immer dringend nothwen-

dig gewesen, ein Mineral so schleunig wie möglich zu bestimmen, daher Werner

auch

die Mittel der Physiker

zur Bestimmung des spec. Ge­

wichtes in der Mineralogie für unbrauchbar erkannte. es m öglich, allemal

sagt e r ,

gleich

bei

die dazu nöthigen Werkzeuge

der Hand

zu haben?

Und

in

„D enn,

wie ist

und Vorrichtungen welchem

Cabinette

würde es einem Mineralogen erlaubt s e in , mit Stufen dergleichen V e r­ suche anzustellen? derselben gedenken.“

sehr

Zu dem ,

viel Zeit

Es wurde

so

wird

e rfo rd e rt,

auch anderer

zu jedesm aliger Anstellung Schwierigkeiten

also nach dem Gefühl ta x ir t ,

wicht etwa zum Volumen verhalte. —

nicht

zu

wie sich das Ge­

Dieses Vermeiden strengerer Un­

tersuchungen und mancherlei Beispiele, dass man ohne solche auch mit E r fo lg bestimmen und unterscheiden k ö n n e , zahlreiche Anhänger;

gewann

begreiflicherweise

man wusste nicht, wie viel dabei übersehen und

falsch gedeutet wurde, wenn eben das Material keine auffallenden EigenAus d. Abh. d. II. Cl. d. k. Ak. d. Wisa. X I. Bd I. A b th . (2 7 ) 2 I

8

(200^

schäften

bot,

vorliege.

die

wenigstens

So geschah es,

faserigen A ggrega ten

dass

oft die

lungen beieinander lagen, so

beschränkte

sich

a n z e ig te n , bei

dass

etwas

krystallinischen,

Eigenthuraliches stänglichen

und

verschiedensten Mineralien in den Samm­

und wenn eine neue Species bekannt wurde,

der Antheil

der Mineralogen

minutiöse Beschreibung des Aussehens,

meistens

auf

eine

wobei Farbe, Glanz, Durchsich­

tigkeit etc. besonders berücksichtigt wurden, namentlich die Farbe, vor deren Trüglichkeit schon B e r g m a n n

u. a. gewarnt hatten.

sich in der That wundern, wenn Chemiker wie K l a p r o t h derlei Beschreibungen,

Man muss und G e h l e n

die sie selbst leicht machen konnten, den soge­

nannten Mineralogen überliessen, denn von einer tiefer gehenden physi­ kalischen Charakteristik wurde

erst

war

darin nichts zu finden.

Im

Jahre 1821

am Conservatorium ein L ö th ro h r angeschafft,

doch klagte

der damalige Conservator, dass er mit diesem Löthrohrblasen nicht zu­ rechtkommen könne. Es

war

daher

für das Mineralogische Conservatorium des Staates

ein folgenreiches Ereigniss,

als im Jahr 1823 J. N. F u c h s , bis dahin

seit 1805 als Professor der Chemie und Mineralogie an der Universität Landshut

th ä tig ,

dem Kufe

torium übernahm. früheren

nach München

folgte

und das

W ie er es zu führen gedachte, g in g schon aus seinen

die Mineralogie

betreffenden Arbeiten hervor

aus der zur Stiftungsfeier der Akadem ie an mehreren Beispielen g e z e ig t , seien,

wo

und

der

selbst und

w enig

Charakter

des

F u c h s hatte in jenen Fällen

Individuums

theilweise ganz unkenntlich

So lagen in den Sammlungen

besonders

ausreichend die Mittel der

der H auy’ schen Mineralogie

physikalische

A g g r e g a tio n verhüllt

wie

und

1824 gehaltenen Rede „ U e b e r

den gegenseitigen Einfluss der Chemie und Mineralogie.“ W ern er’ 8chen

Conserva­

durch

die

gemacht werde.

sehr verschiedene Dinge als gleicher A r t

bei den sog. Zeoliten und Mesotypen, welche nun durch die chemische Analyse getrennt wurden, das Phosphat des Lazuliths war der ähnlichen Farbe wegen dem Silicat des Lasursteines eingereiht worden, es wurde nun ihre Verschiedenheit gezeig t, der W agnerit konnte Topas angesprochen

werden,

eine Menge

wurden nun an die richtige Stelle gebracht.

unrichtig

nicht mehr für

bestimmter Species

Das Conservatorium erhielt

für seine Z w e c k e ein chemisches Laboratoriu m ,

die geognostische und

I

(2 0 1 )

9

paläontologische Sammlung die

wurden

von

speciell bayerischen Sammlungen

zurückgegeben. ung.

Die

Der Diamant

Fossilien

stehen,

eingereiht einer

konnte der

nicht

Saphir Die

und

Wahl

Eine zeitlang

und

neue

erhielt

eine

an

Spitze

Spinell

der nicht

neue

im

Aufstell-

der

Systems

hatte

von jeh er mancherlei

das

für

die

Aufstellung

W ern er’ sche System

welche folgten,

erdigen

Kieselgeschlecht

eines

dominirte

Systeme,

mineralogischen getrennt,

die B ergw erk s-A dm in istration

länger

mineralogischen Sammlung

ändern

an

Mineraliensammlung

werden.

rigkeiten.

der

Schwie­ über

machten Aufsehen,

alle denn

man legte dem System im Allgem einen einen hohen Werth bei, obwohl schon E m m e r l i n g

zu Ende

des

vorigen Jahrhunderts

sich

darüber

in folgender Weise äusserte: ,,Wir müssen uns die natürliche V erw andt­ schaft

der Fossilien

ununterbrochen

keineswegs

als

eine gerade Linie

fortlaufende K ette,

wo

das vorhergehende oder nachfolgende regelm ässiges,

immer

ein Glied

anschliesst,

in welchem

einige Glieder

als

sich

auch

nicht

allen

Seiten

sondern als ein v e r w o r r e n e s , nach

dehntes Netz d e n k e n ,

od er

an

eine

nur an als

ein

ausge­

mehrere zugleich

und gleich stark, andere hingegen nur an wenige oder nur an ein ein­ ziges und diess oft nur schwach, sich anschliessen.“ F’ u c h s

en tw arf ein System,

Charakteristik bei

den

hob,

welches

wesentlich

eine

der höheren Classificationsstufen gew äh rte

nichtmetallischen Mineralien

welche die Säure

dazu

repräsentiren,

bei

praktische

und wenn er

die Mischungstheile h e r v o r ­ den

metallischen

aber

die

Basen, so war das Princip der Classification an sich zw ar kein einheit­ liches, mit Rücksicht auf seinen Z w e c k aber ein genügendes, ändern Systemen verglichen zeigte sich,

dass

auf beiden Seiten nicht erheblich differirtcn.

und mit

die Unvollkommenheiten

Wenn in ändern Systemen

die Species der Erze an den verschiedensten, w eit auseinander liegenden Stellen

aufgesucht

werden müssen,

so

verein igt sie obiges System in

Gruppen und der Laie, der Bergmann und Metallurge haben an solcher Einigung mehr Interesse,

als an den bei ändern Anordnungen sich er­

gebenden Aehnlichkeiten und Beziehungen, fried ig t ein allgemeines System überhaupt Bedürfniss.

Die Staatssammlung

ist

die Fachgelehrte^ aber b e­ nicht

und

doch

ist

es ein

zur Zeit noch nach dem genann-

o*

ten Princip,

welches

wesentlich

auch

bei

Aufstellung


schen Museums in Dresden gedient hat, geordnet. Mit der Uebernahme des Conservatoriums durch F u c h s , ich als Adjunkt nächst

beigegeben

eine Durchsicht

dabei auch interessante mische Analyse Kritik

verlor

Werth.

Ein

stein)

von

zu

der

werden das Glück

älteren Mineralbestimmungen

neue Species entdeckt,

sich enthüllten. manches

sog.

früher

elastisch

Villaricca

hatte,

Bei

der

biegsamer

in Brasilien

zu­

und wurden

mehr wissenschaftlichen Stück

Quarz,

konnte

begann

welche nur durch che­

nun

hochgehaltene

welchem

den

zuerkannten

Gelenkquarz

die

(ein

Sand­

Aufm erksam keit

nicht

mehr erregen, welche ihm unter dem Comentur P e t z l zu Theil g e w o r ­ den war.

Dieser Sandstein, eine Platte von 64 Ctm. L ä n g e ,

und 2*/4 dick, über welchen C o l l i n i schrieben ,

war

aus

abgegeben

worden.

1805 eine eigene Abhandlung g e ­

dem Mannheimer Cabinet Im

.Jahre

15 Breite

1808

an

wurde

das

das

Oberstbergamt

Exemplar

für

die

Staatssammlung erbeten, da die Sammlung des Oberbergamts mehr für praktische

Instruction

in

der

vaterländischen Mineralkunde

bestimmt

und folglich weniger zur Aufbewahrung von dergleichen Prachtstücken1) geeignet sei, welche in der akademischen Sammlung von viel mehreren, theils Einheimischen,

theils

Fremden gesehen

und

bewundert würden.

Dagegen protestirte das O b e rb erga m t, da dieser Sandstein eines seiner vorzüglichsten Schaustücke s e i , endlich kam er aber doch an die aka­ demische

Sammlung.

Aehnliche

Schaustücke

von

ebenso

geringem

Werthe wie dieser Sandstein, waren früher mehrere erworben worden, so ein durch G rösse, aber nicht durch Farbe auffallendes Stück C hry­ sopras, w ofü r 220 Gulden bezahlt wurden, und wenn P e t z l derselben schrieb, „A lle s M erkw ü rdige lässt ein stumpfeckiges Stück und Reinheit

weit

hinter

von einem

unter den brennlichen Fossilien

weingelber Bernstein von seltener Grösse

sich zurück“ ,

so zeigte sich bei chemischer

Prüfung, dass diese M erkw ü rdigkeit gar kein Bernstein war, sondern Copal. Es

bewahrt

Schaustück, war, 1)

weil

übrigens

welches das

die

Sammlung

aus

älterer Zeit

g eg en w ä rtig viel mehr werth ist,

betreffende Vorkom m en

mit

als

manches es damals

solcher Ausbildung

oder

Um 1810 wurden P la tte n dieses Sandsteins von 12* L ä n g e , \*/*a B reite and 1 s* dick, von dem M ineralienhändler Geisler in L e i p z i g für 60 T h lr . ausgeboten.

11

(2 0 3 )

E ig e n t ü m lic h k e it die

schönsten

die

sehr

der Individuen

aufgehört

hat.

und interessantesten Varietäten

m annigfaltig

hrystallisirten Calcite

Es

einer

trifft

dieses oft

Species.

So sind

des Harzes grösstentheils

ausgebeutet und kommen viele derselben anderweitig nicht v o r , es

mit

den

schönen

Drusen

des Mimetesit

so ist

von Johann-Georgenstadt,

mit den blauen Berillen von Gastein, mit den grossen Turmalinkrystallen und mit den Cordieriten von Bodenmais im bayer. W a l d , mit den im Anhang

näher beschriebenen Steinsalzkrystallen von Berchtesgaden,

mit den grossen Fahlerzkrystallen von Scliwaz, den Ural’ schen Uwarow it e n , vielen

den Manganiten ändern.

Verhältniss.

In

keinem

den Aragoniten

ändern Naturreiche

von L eo gan g und

besteht

ein

ähnliches

Ein normal gebildetes Individuum ist für eine Thier- oder

Pflanzenspecies, wenn anspricht,

von Ilfeld ,

man nicht gleichsam eine ideale Vollkommenheit

keine Seltenheit,

send Individuen

bei den Krystallen aber ist oft unter tau­

kein einziges;

an

welchem

die

gleichartigen Flächen

die normale gleiche Grösse zeigen, und die Vollkom menheit eines K r y stalls ist von so vielen Bedingungen a b h ä n g ig , dass man von manchem wohl sagen kann,

er

sei ein Unicum

auf

der Welt.

Sammler

haben

Hinsicht

gegen

diese Verhältnisse wohl zu berücksichtigen. Unter F u c h s

wurde

früher begünstigt,

die Sammlung

der Etat

derselben

in

mancher

auf 700 fl. erhöht und die nö-

thige Freiheit zum A n k a u f gegeben, denn noch im Jahre 1821

konnte

der Conservator nur über 10 fl. disponiren und darüber hinaus musste Bericht erstattet und Erlaubniss heit zu einem A n k a u f, versäumt wurde.

wie

F^s war

eingeholt w e r d e n , wobei die Gelegen­

der Conservator v. N a u k la g te ,

meistens

auch mehrmals Klage geführt worden,

dass

von der Bergadministration bayerische Vorkommnisse an die Sammlung nicht m itgetheilt

wurden

und

erfolgte

1848

ein

Erlass desshalb,

in

F o lg e dessen einige w erthvolle Stufen von Bodenmais und Berchtesgaden erworben wurden. zur Bereicherung

Es bot sich ausserdem manche günstige Gelegenheit und

Com pletirung

dem Nachlasse des B a r o n Stufen edlen

Opals

von

angekauft,

der

Sammlung.

So

wurden

aus

G o h r e n reiche Tellurerze und schöne durch

Consul

v. H a g e d o r n

wurden

amerikanische Vorkommnisse eingeschickt, die österreichische Regierung überliess der Sammlung die zum Theil sehr ausgezeichneten Schaustücke,

welche

in der Industrieausstellung

im Jahre

1854

Die glänzendste Bereicherung erfolgte

aber

E rw erb der Sammlung

Maximilian

berg,

welche

des H e r z o g s

bei dem Kaufe

den Staat überging.

ausgestellt

im Jahre 1858 von

w a r e n 1)

durch den L e u c h t e 11 -

von dessen Besitzungen in Eichstätt an

Diese Sammlung, an 10,000 Stücke zählend, über­

t r a f an Gehalt bei weitem die bereits vorhandene. und schönsten Vorkommnisse Russlands

Die interessantesten

waren von dem edlen Herzog,

welcher selbst mit mineralogischen Studien sich beschäftigte, in seinem Palais

in Eichstädt

anfgestellt worden

Dr. F r i s c h m a n n

diese Sammlung

und

mehr

wurde und

unter Conservator

mehr

vervollständigt,

zuletzt noch im Jahre 1852 durch den A n k a u f der v. R i n g s e i s ’schen Sammlung (für 6000 fl.), welche namentlich an sicilianischem Schwefel und Cölestin

in

zahlreichen Varietäten

mit prachtvollen Stufen

ausge­

stattet war. Von

den

russischen Schätzen,

die

uns

damit zu Th eil

wurden,

seien hier nur einige genannt, die Beilage gib t eine w eitere Uebersicht. Die Berille des Ural und des Gebietes von N ertscliin sk , aufgefun* * den im Jahre 1723, waren in den meisten Sammlungen vorhanden, aber seltener die erst im Jahre 1830 im Katharinenburg’ schen entdeck­ ten Smaragde.

Von

2 Z oll

Krystallen,

breiten

diesen

ist

eine Stufe

mit

bis 4 Zoll langen und

in Glimmerschiefer eingewachsen, hervorzu­

heben, welche von Mineralienhändlern auf 10 Tauseud Gulden geschätzt 1)

U n te r

(len F reu n d en

der

W issenschaft,

w elche

die S am m lu n g

haben, sind die bayerischen L a n d e s h e r r n , M a x i m i l i a n

m it Geschenken

I. (unter

anderm

ralogischen E rw e r b u n g e n von S p ix und M artius in Brasilien), L u d w i g L , Ludwigll. nissen,

mit den m in e­

M a x i m i l i a n II.,

zu nennen, fe rn e r : P r i n z A d a l b e r t v o n B a y e r n (m itsp an isch en V o r k o m m ­

B r o g n ia r tin , A p a t i t etc.), Kaufm ann B a c h m a i e r ,

B. v. C o t t a ,

v. B a r t h

in K a lw , Professor

P ro f. E i c h w a l d in St. Petersburg, A p o th e k e r F a u s e r in Pest. Conservator

Dr. F r i s c h m a n n ,

O b e rb e rg ra th G ü m b e l ,

v. H ö r n e s ,

v o r m a lig e r D ir e c to r des Ilo fm i-

neralien-Cabinets in W ie n , O berappellrath v. H o f s t e t t e n , Hauptmann H o r n , b erg ra th v. K a n t z , v. K l e i n s c h r o d , v. L i e b i g ,

bedacht

F r e ih e r r v. K a r w i n s k y P r o f.

A. L i p p ,

v. K l i p s t e i n , V orstand

Dr.

(mexikanische V o rk o m m n is s e ), Leybold

der A b th l. für

in

San J a g o

com m erciellen

k. k. O b e r­ Geheimerath

in C hile,

V e rk e h r

der

F r e ih e r r

k. k. Carl-

L u d w ig * Bahn ( m i t Vorkom mnissen aus Galizien, U n garn und B ö h m e n ), P ro f. v. M a r t i u s , Dr .

Mayer,

Sizilien ), mieri

D ir e c t o r

der ehem. F a b rik

P ro f. M e r k l e i n in N e a p e l

in Heufeld

in Schaffhausen,

(S u blim ate der E ru p tio n

H err

(Cölestine und

Neumeyer

Schwefeldrusen

in M e lb o u r n ,

des Vesuvs von 1871),

aus

Prof. P a l -

P ro f. R u m p f ,

Prof.

F r . S a n d b e r g e r , P ro f. S c h e e r e r in F re ib e rg , P ro f. v . S i e b o l d , O b e rb erg ra th W e i s sh a u p t , P ro f. W i r t h

in Hof, P ro f. Z i t t e l und der Verfasser d e r g e g e n w ä r tig e n Schrift.

ist, ein Preis, wie er in England nnd fen g iltig.

Eine andere Smaragdstufe ist auf 800 H. taxirt.

Prach tvoll Aggregat

in Russland für dergleichen Stu­

von

sind

die Stufen

der

und

chinesischen

(5600 fl.) angekauft.

Krystalle

Grenze

von Rubellit

wurde

für

und

ein

3000 Silberrubel

Die Topase von Mursinsk (darunter Krystalle bis

zu 400 fl. an W erth ), die Phenakite, Zirkone, C-hrysoberille und Korunde des Ural sind in

trefflichen Krystallen vorhanden ,

dine, U w a ro w ite, Grossulare

ebenso

die A lm an ­

und Vesuviane

von

daher.

Gleiches

gilt

von dem grünen Orthoklas (Amazonenstein),

von

den Muscowiten

und

Amethysten.

Aus der Klasse der metallischen Mineralien sind zunächst

zu erwähnen mehrere Stücke gediegenes Gold, darunter eines im Werthe von

427 fl.,

dergl.

Seltenheiten

wie

von Platin,

Altait,

und Malachit. K r o k o it

dabei

Brochantit

und

ein Stück und

andere Bleierze

in

von 3,4 Kilogramm,

reichen

und

Stufen

Dioptas

eine gewählte Samm­

lung von Pyrit, Mänakan, Aescliinit, P y ro c h lo r etc. Ein Geschenk Petersburg

vom

unter

v. K o k s c h a r o w

Generalmajor vermehrte

Leu chtenberg’ schen dieser

Sammlung

Jahre 1860,

auch

Seite

des Bergcorps

Tamarski

und

Sammlung.

von

ergänzte Das

und

in

Oberstlieutenant

noch die Erwerbnisse

Conservatorium

w erthvolle Instrumente,

ein

St. der

erhielt aber mit Frauenhofer’sches

Mikroskop, auf 400 fl. geschätzt, eine feine Analysirwage, Decimalwage, W ollaston’ sches Goniometer und Polarisationsapparat, nebst einer Reihe mineralogischer Schriften. E u c h 8 war 1856 vatorium anvertraut. Genuss

dahingegangen Es

bietende A rbeit

begann mit

wurde

mit

Das Bestimmen

und Katalogisiren

servator Dr. F r i s c h m a n Natürlich die Zahl

wuchs der

von

eifrig

mannigfaltigen

in

der

neuen

zweifelhafter Species A n g r if f genommen,

dem 1860 angestellten II. Con-

durchgeführt.

m it solcher Vergrösserung der H au p tsam m lu n g*) Doubletten

und der A n h a n g ,

chemischen Versuchen verwendbarer Stücke. Genehmigung des Ministeriums 1)

Fachmann

und Zusammenstellen

analytischen Untersuchungen

das Etikettiren

auch

eine dem

Ordnen

Sammlung mit der vorhandenen.

und es wurde mir das Conser­

zum

Theil

Dergleichen

nur

wurden

zu mit

an verschiedene Lehranstalten des Lan­

Sie zäh lt g e g e n w ä r t ig g e g e n 15000 Stück.

I

1

I

14

des

(206)

abgegeben,

Freising

und

an

die

la n d w ir ts c h a ftlic h e

und Gewerbsschule

in

an das L yceu m daselbst, au das kgl. Cadetten-Corps, an

das Lyceum schule

so

in Regensburg,

in Landshut,

die

an

die La n d w irth sch afts-

und Gewerbs­

technische Lehranstalt in Ingolstadt,

an

die

Forstschule in A schaffen b u r g , an die Gewerbsschule zu N ü rn b erg, wrerbs- und Handelsschule zu Speier,

Ge-

an die Universitäten zu Erlangen

und München etc. In der Sammlung

sind

auch Eisen-

und Stein-Meteorite,

letztere

als die das gediegene Eisen führenden Eelsarten aufgenommen und sind einige

ausgezeichnete Exemplare

der Pallas’ schen Masse mit einem Stück von

Ausser

Chrysolith im Gewicht

der Eisenmasse

(von v. M a r t i u s

vorhanden.

von

m itgebracht),

einem Stück von

von 239 Grammen,

Bendego in Brasilien von 3115 Grm. einer Masse von Xiquipilco in M exiko

1264 Grm. (Geschenk des Herrn Prof. v. C o t t a ) ,

einem Funde

von

Cranb.urne in Australien von 17 Grm. (Geschenk des Hrn. N e u m a y e r ) und anderer von A r v a , an Stein-Meteoriten

Braunau, Zacatecas

einen Block

von Mauerkirchen

8802 Grm. und als ein Unicum den thal in Schwaben ein für dass

Geschenk 600 er

fl.

der

in

Königs

an

davon die

Grm.,

Das die

in

der

von

erhalten

Turuma Kalw

in

Seine

dem

werde.

als Andenken

Majestät

Conservator

Sammlung und zwar

kleineren

Dieser

Ostafrika

Stein

welcher

des

als

zur

dieser wogen

aus

etc.

Grm.

hat

ferner

577

Grm.,

die

Meteoriten-

Ludwig

II.

Nachlass

des

stellte,

um

abzugeben.

ein

Damit

liess,

ist

einzuverleiben

von

ihn

1859 zum Ge­

dem

Stücken

ist

Säcularfeier

Verfügung

Steinmasse

Stücke 306

die

erhielt

Staates

etikettirten der

von

der K ö n i g

Polytechnicum nicht

an

Es

im Jahre

Mineralsammlungen

grösste

im Miudel-

Bayern,

unerwarteten Zuwachs

Universität, und

Grm.

Wissenschaften

1869

I.

geordneten

erkannt

angehörig. 353

von

kleinen

Ludwig

nicht

teorite

von

als

8015 I.

Umfang

der

Einen

auch,

Geeignetes den

Akadem ie

machte.

Reihe

anderes

ganzen Stein

von

von

1847 mit der Bestimmung übergeben

Herr Dr. B a r t h

Sammlung eine

der

im Innviertel

1846 zu Schönenberg

Ludwig

und

seinem

hiesigen

schenk

Königs

gekauft

hervorzuheben welchen

gefallenen Stein

des

etc. enthält die Sammlung

wurden

und Unter 4 M e­

Mauerkirchen Gewicht ist

von

die Samm-

la n g

auch

im

Besitze

des

zweitgrössten

bekannten

K rystallm odellen,

welche

Stückes

dieses

Steins.*) Eine

Sammlung

von

die

Formen

der

wichtigsten Species mit Rücksicht auf die speciellen Winkelverhältnisse darstellen

und

woran

die Flächen die Naumann’ schen Zeichen

ist vom Conservator Dr. F r i s c h m a n n lung erworben worden.

Es

tragen,

angefertigt und für die Samm­

besteht anderwärts

keine ähnliche Samm­

lung von so genauer Arbeit. Die Mineraliensammlung des Staates hat nicht nur den Zweck, die Wunder der Natur in diesen Produkten zur Anschauung zu bringen und die Belegstücke für den Fortschritt der Wissenschaft zu bewahren,

sie

soll auch das Material bieten, schwebende Untersuchungen weiterzufüh­ ren, unvollkommene Bestimmungen zu berichtigen schaft zu dienen.

Es

sind daher

auch

und

so der Wissen­

vo m Conservatorium die dazu

nöthigen Hilfsmittel, Apparate und Instrumente zu berücksichtigen und anzuschaffen und mehren sich diese mit der E rw eiterung der einschlä­ gigen Wissenschaften der Chemie und Physik. skop,

ein Stauroskop,

Spektroskop, verbessertes Reflexionsgoniometer,

eine feine Analysirwage, Jolly’ sche W age Wenn

bei

Ein Polarisationsmikro­

gutem Haushalt der

u.

a. wurden angeschafft. —

zugemessene Etat

im Allgemeinen g e ­

nügt, so wäre doch im Interesse des Instituts wünschenswerth, dass bei Gelegenheit

die Mittel

währt würden,

denn

zum solche

A n k a u f geeign eter

alter

Sammlungen g e ­

bewahren oft sehr interessante V o r k o m m ­

nisse, welche sich nicht mehr finden und vielleicht niemals mehr finden werden, wie darauf schon oben hingewiesen wurde.

Einzelnlieiten über die bayer. Staatssammlung. Die Sammlung ist in 2 grossen Sälen

und einem langen Corridor

aufgestellt, soll aber ein erweitertes L ok al erhalten , da die Stücke zu

1)

Die M eteorstein e zusammen w ie g e n 20019,1 Grm., die Meteoreisenmasson 7844,8 Grm. G e s a m m tg e w ich t d er M e te o rite ist daher 27863,9 Grm.

A u s d Abh. d. II CI. d. k. A k . d Wies. X I. Bd. I. A b th .

(2 8 )

3

Da9

(208)

IG

gedrängt liegen und bei der au vielen Kästen

bestehenden Eintheilung

der Schubladen nicht hinreichend gesehen werden können. sind

mit gedruckten Etiketten

angeben

und

auf

verseh en,

keilförm igen

Die Stücke

welche Namen

Hölzern

an

und Fu ndort

den Schachteln befestigt

sind. Die

Mineralien

mit

russischen Fundorten

stammen

Theil aus der H e r z o g l . L e u c h t e n b e r g ’ s e h e n Die Aufstellung Fluoriden und ist

der

Sammlung.

nichtmetallischen Mineralien

darunter

reichen Exemplaren (2 5 3 )

die Species von

Unter den Schaustücken

ist

Liparit

zum grössten

beginnt mit den

(Flussspath)

40 verschiedenen Fundorten

eine Druse

von der Derbyshire

in zahl­ vertieten. hervorzu­

heben, deren würHige K rystalle 2— 3 Z oll messen, sie sind graulichgelb und violett fleckig gefärb t; G ersdorf in Sachsen,

eine andere mit weingelben Krystallen von

eine d e r g l . , die Krystalle gelbgrau mit violetten

Ecken, mit braunen Sphalerit Farbenvertheilung

zeigen

von

Drusen

Durham und

in Devonshire.

Gruppen

Besondere

zollgrosser Krystalle

oo 0 oo • 0 . von Stollberg am Harz; die Krystalle sind aussen farblos, im Innern zeigen sie blassröthliche und bläuliche Lagen parallel den W ü rfel­ flächen.

Eine Druse kleiner W'ürfel von Schlaggenwald in Böhmen zeigt

die Krystalle innen violett, nach stalle O .o c O .cc O o o

aussen farblos.

von Adun-Tschilon (Irk u tz k )

Farbe, die Flächen von

zeigen

blassgrünliche

ccO sind aber vio le tt in dünner L a g e (w ie mit

dem Pinsel angestrichen)

Diese K ry s ta lle ,

stallen vork om m en d , sind

die

smaragdgrüne L ic h t,

Ziemlich grosse K r y ­

mit Topas-

ausgezeichnetsten

und

Quarzkry-

Chlorophane;

das

welches sie beim Erwärmen ausstrahlen, ist sogar

beim Tage bemerkbar. —

Eine Druse

kleiner Krystalle ooOoo , ooO von

W ö ls en d o rf in der Oberpfalz zeigt die sehr schmalen Flächen

von

ocO

ebenfalls violett, während die Krystalle sonst weiss sind. Drusen und Gruppen

blau

und

grün fluorescirender Z w illin g k ry -

stalle von Durham und Cumberland, dergl. O . o o O . ooOoo

z. Thl. farblos

und rosenroth tiuorescirend vom Gallenstock am Rhonegletscher in Ober­ wallis.

Zollgrosse Oktaeder von rosenrother F^arbe, von der Göschener-

A lp e im Kanton Uri. Schöne Drusen von 0 sind von Giebelbach im Kanton Wallis und v o n M o ld a w a imBannat.

%

Drusen von

o c 0 o o .o o 0 3 und

00O 3 aus C o m -

(209 )

17

wallis, von

ooOoo . 4 O 2 von Weisseck

in Lungau

(Salzburg)

und

von

St. Rupert und Münsterthal im Breisgau. Eine ausgezeichnet schöne Druse von

00O 00 . 000

stammt von Obern­

berg in Tyrol. Unter heller

den Chloriden

Krystalle

von

ist eine Reihe loser wasser­

Steinsalz

hervorzuheben,

Krystalle) welche die Combination

(30

00O 00 . 00O 2 in eigen-

thümlicher Weise halbflächig zeigen, so dass sie hexa­ gonale Comb. nachahmen und als solche angesehen II. R 3 zu bezeichnen wären. F ig . 1. 2. Diese Krystalle sind von Berchtesgaden und bis je t z t dergleichen nirgend anders­ wo

vorgekommen.

Die Vorkommnisse

mit

G jp s von

Hall und Berchtesgaden sind sehr reich vertreten. gezeichnet und

saphirblaue Varietäten

von Kalucz

sind

von

Aus­

Hallstadt

in G alizien , ein Spaltungsstück

röthlich violetter F arbe von Berchtesgaden.

von

Ein klares

Spaltungsstück mit eingeschlossenen Flüssigkeits-Tropfen von Varangeville St. Nicolas bei Nancy. Schöne Druse von S y l v i n , furt bei M agdeburg und Die Reihe gonit.

Es

ooOoo

der Carbonate

sind

die

ocP. ooPoo .Poo , auch mit y-iPac

vom Aetna. von Kosel in Böhmen und mit P. P 2 . 2P 2 . 2Pco

von blassgelber Farbe v o r ­

handen und deren Hemitropieen, Drehfl. 00P.

Schöne Drusen der Z w il­

linge und Drillinge von Herrengrund

bei Neusohl

Leogang

nicht

Druse

im

Salzburg’ schen,

spiessiger Krystalle

6 P 4/3 . 6 Poo . Poo . Witherit Cumberland

letztere

von

von Molina

sind schöne Drusen, P. 2 P o o ,

00P . 00P 0 0 . o P

Salzburg’ schen.

von

in Ungarn und von

mehr vorkommend.

Eine

Roupton Gill Cumberland N. Am. zeigt

Die Krystalle

vorhanden;

von Stass-

beginnt mit dem A r a ­

Krystalle

in schönen bis über 2 " langen Exemplaren

00O 0 0 , 0

von

Strontianit

und Bastennes etc. Hexham unter

und Aiston

ändern

Von in

Krystalle,

in radial8tängliche A g g r e g a te verlaufend von L e o g a n g im Die Species C a l c i t zählt über 700 Exemplare.

Es sind hieraus hervorzuheben:

I

1

I

18

(2 1 0 )

Drusen von R aus der Kadainsky’ schen Grube vo n Nertschinsk. Druse von 4 R . R 3 von Matlok in der Derbyshire. Druse

schöner zollgrosser Krystalle — V 2 R,

von Alston in Cumberland und dergl.

auf violettem L ip a rit

von Andreasberg und F re y b e r g .

Druse R . — Y 2 R v o m Münsterthal in Baden. Druse von 5/ iR , mit A p o p h y llit vo n Faroe. Zerstreut

aufgewachsene Krystalle — y 2 R . o o R auf Quarz m it Ga­

lenit von N eu d o rf am Harz

und

ein

schöner Krystall dieser A r t von

Schneeberg in Sachsen. Druse durchsichtiger farbloser Krystalle — 2 R ,

von Hüttenberg in

Kärnthen. Gegen l */2 Z o ll grosse Krystalle

R 3 . R . — V2 R . — 2 R

von

Pfitsch

in Tyrol. Druse grosser Krystalle R 3 von Derbyshire. Prachtvolle Druse blassgelber Krystalle R 3 . o°R von Derbyshire. Ein vollständig ausgebildeter Krystall, 2“ lang und über 1 */2 '' dick, R 3 . 00R . !/4R3. — Vs R . — 5/4R

auf

dichtem Calcit

von Berchtesgaden

und mehrere ähnliche von daher. Druse tafelförm iger Krystalle, J.

sehr eigenthümlich gebildet. am Rande überragt

o R . — 2 R . 00R ,

Die o R Fläche w ird

abwechselnd

nach oben

und

unten von Krystalltheilen mit den kleineren Flächen 00R u . — 2 R. V on Andreasberg am Harz.

Druse

grosser Krystalle

R 3 .R

auf

klaren

S. F i g . 3.

Quarzkrystallen

aus

Dauphine. A g g r e g a t kreisförm ig gestellter und verwachsener Krystalle R . 2/ ö R 2 . — 1/2 R ,

farblos

und

durchsichtig,

an

einem

Axenende

der K rysta lle

o R mit Glasglanz und Furchung regulärer Dreiecke; ein flaches 4 — bu grosses Stück von Ä hren in T y ro l. Druse von R s . 00R auf Quarz

und

von

R 3 . 00R . — !/2 R auf L ip a rit von Cumberland. Ta felförm ige Krystalle 0 R . R ; an einigen liegen zwei Rhomboederhälften von ungleicher Grösse mit 0 R verbunden aufeinander (F ig . 4.) an anderen

sitzt

eine solche Hälfte

auf d e r

(2 1 1 )

19

grösseren

basischen Fläche.

sind von Ähren. —

Diese K ry s ta lle ,

auf Quarz aufgewachsen,

Grosse Krystalle, z. Thl.

o o R . — */2 R in A m eth yst­

mandeln aus der Rheinpfalz. — Wasserhelle feinen

Röhren

Spaltungsstücke im

breit und d ic k ,

Innern,

trä g t

aus Island; eines

von

13 Centimeter L ä n g e ,

eine L a g e

Unter den D o l o m i t e n

derselben von mit 7

Centimeter

aufgewachsener Büschel von Desmin.

zeichnen sich einige Drusen vo n Traversella in

Piem ont aus und ein Zw illin gsk rystall von daher, dessen Individuen R an den Scheitelkanten 4 und 6 Ctm. messen. — K ugelförm ige Bildungen, fasrig bis dicht, aus Australien. Die Species der Sulphate sind sämmtlich in zahlreichen Exemplaren und Varietäten vertreten. B aryt. Druse tafelförm iger K rystalle,

ooPoo . Poo . o o P .P o o . o P .

Dar­

unter einer von 6 — 7 Ctm. Seitenlänge vo n Felsobanya in Ungarn. Prismatischer Krystall, nach Poo

ausgedehnt,

vo n

11 Ctm. L ä n g e

und 4 Ctm. Dicke, Poo . ooPoo .Poo . o P . 00P 2 . 00P . ooP n , ziemlich farblos und durchsichtig, aus Cumberland. L o s e r K r y s ta ll, ^

und farblos,

'-Z

5 Ctm. lang —

und 3 Ctm. d ic k ,

vollkom m en klar

--

00P 2 . P 00 . Poo . 00P 00 , und andere ähnliche K rystalle eben­

daher. Gruppe

klarer

und

farbloser

K ry s ta lle ,

00P 00 . 00P 2 .Poo . Poo . 00P 00 . coP. 00P 4 . P . o P .

Schöne Gruppe von 4 V 2 Ctm.

langen,

nach

00P 00 tafelförmig,

ebendaher.

gegen

1 Ctm. dicken, an

--

beiden

Enden

auskrystallisirten

Prism en,

W

W



00P 2 . 00P 00 .Poo .Poo , die

K rystalle an den Enden gelblich gefärbt, sonst farblos und durchsichtig von Przibram in Böhmen. —

K rystalle aus Auvergne,

W

00P 2 . P 00 . 00P 0 0 ,

_____

z. Thl.

über

5 Ctm.

gross, graulich. W



^

Mehrere Drusen, 0 P . 00P 00 .Poo . 00P 2 , auch mit



00P 00

vo n Ib e rg

am Harz. —

Einzeln und gruppenweise aufgewachsene K rystalle, 00P 00 . 00P 00 .

20

(2 1 2 )

Pco .2 Poo, in mehreren Stufen aus der Tschouwaskaja- Steppe im Bergdistrict Zlatoust (Orenburg) im Ural. Plattenförmiges Spaltungsstück ( 1 0

Ctm. lang

mit einer dichroitischen Schichte, durch bläulich, durch Poo Von C ö l e s t i n

saphirblau.

ooPco

und breit), gelblich,

gelblich und sehr blass

Vom Stahlberg im Z w eibrü ck’ schen.

beträgt die Zahl

der Stufen aus Sicilien gegen 80

Darunter sind mehrere grosse Schaustücke.

Die meisten dieser Cölestine

stammen aus der llingseis’ schen, in die Herzogl. Leuchtenberg’ sche übergeW

gangenen Sammlung. c o P 2 . c c Poo. ------



Darunter ausgezeichnet schöne Drusen Poo . Poo .

Drusen

tafelförm iger

Krystalle.

ocPco . Poo . 00P 2 und

V -'

P GO . 00 P 2 . P 3 . W



V /

^

Lichtblaue Krystalle einzeln und in Gruppen, Pco . Poo . ocpoo . 00P 2 . P . von Herrengrund in Ungarn. Von G y p s

zeichnet sich eine Druse aus Sizilien besonders sowohl

durch die Grösse

und

Klarheit

ihrer

Combination und Zwillingsbildung. die Drehfläche der Ilem itropieen

aus,

als

durch

ihre

Die Krystalle s i n d — P . ocP . VsPco ,



lang; 3 y 2 breit und 1 Ctm. dick

Krystalle

Poo.

Die

Krystalle

und vollkomm en

sind

G Ctm.

farblos und durch­

sichtig.

Diese Stufe, eine der schönsten der Sammlung stammt aus der

Herzogl.

Leu chtenb erg’ schen

Sammlung.

Ebenfalls

von

daher

sind

Drusen vorhanden von z. Thl. zollgrossen Krystallen o o P . o o P o o , an den Enden mit rauhen gew ölbten Flächen, gestreift und cannelirt. 00P . — P ,

Andere Drusen

die Individuen

(w ie

die

Seitenflächen nach der A x e

zeigen Zw illinge

beim Orthoklas

g egen einander gedreht und mit

ccüoo

von

oo-Poo.

von Carlsbad) um 180°

verwachsen.

Es sind ferner hervorzuheben: Einzelne und 2 j/2 dick,

ringsum

ausgebildete Krystalle

00P . ooi?x

auch —

P an

Flächen, klar und farblos, von Oxford.

5 J/2 Ctm.

den

Enden

Ebendaher eine

Linse, 8 Ctm. lang, G1/* breit und 2 Ctm. in der Theil durchsichtig.

lang 3 y 2 breit mit

gewölbten

schildförmige

grössteu Dicke, zum

'

Die Berchte 8gadner Gypse sind

ooP.oo^Roo.P. — P in sehr schönen

Drusen vorhanden,zahlreich auch diePariser Vorkommnisse und die wasser-

hellen prismatischen Krystalle, z. Th. w ellen förm ig g e b o g e n , von Reinhardsbrunn

in ¡Sachsen-Coburg,

L ä n ge und 1 — 5 Ctm.

darunter

Dicke.

Ein

einzelne von

20 — 25 Ctm.

grosses Schaustück

solcher

ver­

wachsener Krystalle. Unter den Phosphaten findet sich

von A p a t i t eine Reihe schöner

Drusen und loser Krystalle. Druse lichtvioletter Krystalle,

G0 P . 00P 2 . 0 P , von E hrenfriedersdorf

in Sachsen. Grosse

lose Krystalle

nach o P ta fe lfö rm ig ,

p 39 ooP .oP . P . 2 P . — . 2 P 2.

v. 4 — 5 Ctm.

z. Thl.

klar und durchsichtig,

vom Schwarzen­

stein im Zillerthal. Einzeln aufgewachsene wasserhelle

Krystalle,

o P . o&P. P . V 2 P .2 P .

3P 3A ^ p ^/ij

2 P 2 .—

---- —-aus der Gegend des Hospitiums am St. Gotthard. Aehn-

liehe Krystalle, einzeln und in Gruppen mit Pistazit von Untersulzbach in Pinzgau. Grösser Krystall, 8 Cmt. hoch, 7 dick,

00P , die Enden abgerundet,

wie geflossen, blaugrün, vom Flusse Studjanka am Baikalsee. Farblose Krystalle, nat aus

den

00P . 0 P auf trapezoedrischen rothbraunem Gra­

Smaragdgruben

des Urals.

Verschiedene Varietäten

von

Ziatoust, Achmatowsk, Laurence in Neu-York, Spanien etc. Quarz. Von Quarz in Krystallen sind gegen G00 Exemplare vorhanden und dabei mehrere grosse Schaustücke. Krystall

00 P . P . ,

Unter diesen ein grossentheils klarer

gegen 2 J/2 Fuss lang und 1 — l */2 Fuss dick, an der

Pyram ide sind zwei Flächen besonders stark ausgedehnt, die eine gegen 1 J/2

Fuss

Drusen

lang.

mit

Der

Fundort

klaren bis 4 Zoll

ist Rauris

im

langen Prismen

Salzburg’ schen.

Grosse

aus der Dauphine sind

mehrere vorhanden, andere aus der Schweiz etc. Unter den einzelnen Quarzkrystallen mene Ausbildung 3 Ctm.

und Gleichgewicht

dickes Individium

zeichnet

der Flächen

von Alabaschka

sich durch v o llk o m ­ ein

5 Ctm.

im Ural aus.

langes,

Der Krystall

ist grösstentheils wasserhell. Wasserhelle Säulen,

00P . P

an einem Ende abgebrochen, aus der

Schweiz sind mehrere von ansehnlicher Grösse vorhanden, von 20 — 23 Ctm. Länge

und

0



10

Ctm.

dick

drücken auf den Priamenflächen). 5 dick,

(alle

mit

Eine

stumpfpyramidalen

ähnliche Säule,

Ein­

22 Ctm. lang,

ooP. P mit 7/2 P.

Spitzpyramidale Gruppen, bis 14 Ctm. lang und in der Mitte 3 Ctm. dick mit bauchigen Flächen, an den Enden R, durchscheinend, graulich weiss, aus der Schweiz. Ein

kleiner Krystall

ooP .P ;

die

abwechselnden

P-flächen gestreift, fast parallel den Scheitelkanten und fallen die gestreiften Flächen

der oberen und unteren

Pyramide aufeinander, daher der Krystall eine Hemitropie nach o P .

F ig . 5.

V on unbekanntem Fundort.

Krystalle mit Einschlüssen von Rutil, Chlorit, Gold, A n tim on it,

Hämatit,

sog. Wassertropfen

etc.

Prisma-

Krystalle, farblos und durchsichtig im Innern mit Lagen von 'chloritähnlichen

Schuppen,

welche

den P-flächen

parallel

laufen,

aus der Dauphine. Sogenannte gestielte K rystalle

von Schemnitz, Villaricca und vom

Schwarzenstein im Zillerthal, an letzteren die Krystalle an beiden Enden des Stieles aufgesetzt.

A n beiden Enden ausgebildete Krystalle, 6 Ctm.

la n g , gegen 3 Ctm. d ic k ,

7/2 R . P . o c P ; die Flächen von 7/2 R v o rh e rr­

schend, farblos, klar, v o n Pfitsch in T yrol. K ry s ta lle ,

R. — y 2 R .o o P ,

letztere Flächen bauchig, von Elba, an

einigen die Enden wie geflossen abgerundet. Gruppe zu einer Platte verwachsener Prismen (gegen 10 Ctm, lang,

l x/-2 b r e it ,

2 x/2 d ic k )

a P . P . c P 6/5, vollkom m en durchsichtig und von

nelkenbrauner Farbe, aus der Schweiz.

Eine

ähnliche

blass bräunlich

gefärbte Gruppe klarer Krystalle aus dem Kreuzli-Stock am St. Gotthard. Lose, 4 P 4/3 ,

die

klare nelkenbraune K ry s ta lle ,

o o P . P . g P 6/ 5 .4 P ,

auch mit

Trapezflächen nach rechts oder nach links zum Prisma g e ­

n e ig t; an einem Krystall k o m m t zu den nach rechts geneigten Flächen auch

eine

sehr

kleine nach links gen eigt vor.

Von Rosenlaui in der

Schweiz. Grosae sclnvarzeKrystalle o o P .P . (bis 1 5 Ctm. lang und 8 — lO C tm . dick) vom Tiefengletscher in der Schweiz.

A g gre ga te parallel verwach-

(2 1 5 )

23

sener lichtbräunlicher Krystalle, die Prismenflächen und 6 P 6/5 ausgedehnt und cunvex-concav gewunden

auf dem

entgegengesetzten Seiten,

vom

Blankenstock auf der Göschener-Alpe im Kanton Uri. Unter den A m e t h y s t e n aus

der Rheinpfalz

dieser A r t

vielen Exemplaren

von Oberstein

44 Ctru. Länge Fundorts.

in

sind die Vorkommnisse in Achatmandeln

mit

!/2

vertreten.

zollgrossen

Ein Schaustück

Krystallen

misst

über

und 25 Ctm. Höhe, das grösste bekannte Stück dieses

Durch

schöne

violette Farbe

zeichnen sich die Am ethyste

von Mursinsk und Katharinenburg aus (g eg en w ä rtig ausgebeutet), einige nur theilweise violett gefärbte Krystalle von daher, mit e i g e n t ü m l i c h e r Schichtenbildung der Pyram iden im Zillerthal vorhanden. —

sind ganz ähnlich von Schwarzenstein

Schöne Stufen

von

Schemnitz

in Ungarn,

darunter ein grosses Stück mit zerstreut aufgewachsenen Gruppen blass röthlich violetter Krystalle auf einer weissen Quarzdruse (Geschenk der Kaiserin Mutter von Oesterreich);

Krystalle

mit der

eigenthümlichen Streifung (F ig . 6.) auf der Hälfte der Pyramidenflächen, die andere in kleinen Flächen glatt, von Rio Pardo (Bahia) in Brasilien. — Die Varietäten Quarzes

und

des

des krystallinischen gem engten,

schöne H o l z s t e i n e tischer J a s p i s ,

sind

und dichten

sehr

in geschliffenen

zahlreich;

Platten,

ägyp­

siberischer B a n d j a s p i s , ein schönes sog. Katzenauge

mit goldgelbem Schiller v o m Cap etc. Von

Chalcedon

Bildungen

in

sind

ziemlich

mehrere

grossen

nierförm ige

Stücken

und

von F a rö e

zu

langgetraufte nennen;

der

smalteblaue sog. würflige Chalcedon aus Siebenbürgen, die Pseudom orphoseti

nach C alcit,

welche

geschliffen

anzusehen,

waren

G yps,

in

Galenit

ihren

früher

Werners Unterscheidung

etc.



mannigfaltigen

die

ein Lieblingsgegenstand

aus dem Z w eibrü ck’ sehen, Unter

den O p a l e n

dieser A r t

und

schön

der Sammler

von Bandachat, Trümmerachat,

mannigfaltigsten Steine

Letztere,

Farbenzeichnungen

achat, Moosachat, Sternachat etc. tru g dazu bei. die

Achate.

und

Fortifications-

Die Sammlung enthält

einige

fussgrosse

Platten

die Var. Carneol, Chrysopras, Onyx etc. — sind

vorzüglich

Aus d Abh. d. II. CI. d. k. Ak. d. Wiss. XI. Bd. I. Abth.

schöne

Stufen

(2 9 )

des

4

farben-

24

(2 1 6 )

spielenden Opals

von

C ze rw en itza ,

schöne

Halb-

und

H olzopale,

ein

ausgezeichneter Feueropal von Zimapan in Mexiko. In der Gruppe der G r a n a t e n

sind sämmtliche Species:

Almandin,

Grossular, Allochroit, Spessartin und U w a ro w it in zahlreichen Varietäten vertreten. Von A l m a n d i n

sind zu

aus Norwegen, Schweden, zweier

go

bezeichnen grosse K rystalle ( 6 — 9 Ctm.)

Kärnthen, T y r o l etc.

Darunter ein Z w illin g

mit gemeinschaftlicher trigonaler A x e

O

und

um 60° gegen

einander gedreht, aus dem Zillerthal. Lose

dunkelcolombinrothe Krystalle

des Flusses Stachin in Nord-Columbien. Mehrere schöne Drusen 2 O 2 . 00O ,

2 O 2 . 000

von der Mündung

Dergl. von den Aleuten-Inseln. z. Thl.

mit Ripidolith

von der

Achm atowsky-Grube im Ural. Die

grünen

Grossulare

vo m W i l v i - F l u s s

in Siberien

sind

in

schönen Krystallen 00O . 2 O 2 vorhanden; die hyazinthfarbenen Varietäten von der Mussaalpe in Piemont, in ausgezeichneten Drusen, kleiner Krystalle 0 ,

z. Thl. mit

Druse braunschwarzer Krystalle

00O

von San Piedro

00O . 2 O 2

in L ip a rit

eine

Druse

auf E lb a ;

eine

eingewachsen von

Veldenz in der Rheiupfalz. Von A l l o c h r o i t ist zu nennen: eine Druse ziemlich grösser K r y ­ stalle,

Go0 . 2 0 2 . 3 0 ^/2 von Arendal in Norw egen und Drusen bräunlich­

gelber Krystalle 2 O 2 . 00O

von

der Achm atowsky-Grube

im

Ural;

die

Melanite von Frascati etc. Von

vorzü glicher Schönheit

Uwarowite

sind

die Drusen der smaragdgrünen

von Bissersk im Ural.

Unter den Krystallen von V e s u v i a n sind die vom Wilvi-Fluss in Siberien hervorzuheben.

Sie

sind

00P . 00P 00 . P . 0 P z. Thl. zollgross,

lose und

eingewachsen in das räthselhafte Mineral, welches A c l i t a r a n d i t genannt

20 ^ worden ist und von welchem auch deutliche K r y s t a l l e -----Vorkommen. r

Aehnliche, z. Thl. vollkom m en ausgebildete K rystalle des Vesuvians stammen aus N orw egen und in schönen Drusen von Achmatowsk. Eine eigenthümliche Varietät bilden hellgelbe K rystalle

00P . P

von

Montzoni im Fassathal. Vom

Vesuv

sind

Diusen

von

P

mit

sehr

untergeordneten

(2 1 7 )

'

25

ooP. ccPoo . C0 P 2 . 0 P . vorhanden. Combinationen

00P . P . 3 P 3

etc.

Kleine lose Krystalle mit zahlreichen von

den

Kumaschinsker-Bergen

im

Ural. Pistazit. Die neuerlich entdeckten Vorkommnisse von Untersulzbach im Salzb u rg’ schen sind in Drusen, Gruppen und einzelnen Krystallen vorhanden.

reichlich

00P 00 . —- P o o . ^ o o . — P etc. und Hemitropieen nach ooioo .

Ihre Begleitung

sind wasserhelle A p a t it k r y s t a lle , Periklin

und Asbest.

Die Krystalle, z. Thl. vollkom m en durchsichtig, dichroitisch, braungelb und grün, einige über 7 Ctm. lang. Schöne Drusen von Arendal, Achm atowsk, Zöptau in Mähren, F loss in der Oberpfalz etc. Von W e r n e r i t sind über zollgrosse Krystalle, 00P . 00P 0 0 . P . Hewisalo nisse

von

in Finnland b e m e r k e n s w e r t , von C o r d i e r i t die V o rk o m m ­

von

Bodenmais

00P . ooPoo . 0 P . P 00

Die Species

im

bayer. W ald

in

ausgezeichneten Krystallen,

etc.

Orthoklas

ist reich

vertreten.

Ein

loser

Krystall,

Hem itropie nach dem Bavenoer Gesetz, von Fischbach in Schlesien misst 7 Ctm.

in

der L ä n ge

und 5 Ctm. in der Dicke.

Eine Reihe grösser

wohlgebildeter Krystalle stammt von Mursinsk im Ural,

darunter einer

9 Ctm. lang und 6 Ctm. dick, mit o o P .^ c o . o P . oo-Poo . 2 ?co mit schwärz­ lichen Quarzkrystallen.

Aehnliche Krystalle

und Drusen z. Thl. H em i­

tropieen nach o P . von Baveno. Grosse Krystalle vo m St. Gotthard, v o m Schwarzenstein im Zillerthal, von Elba. Die

spangrünen

Orthoklase (Amazonenstein)

aus den Topasgruben

des Ural, 00P . 0 P . P 00 . P . 00^ 0 0 . 00^ 3 . sind in 7 — 9 Ctm. grossen K r y ­ stallen vorhanden, einzelne von sehr regelmässiger Ausbildung. Vom

Periklin

von

Pfitschthal

in

Tyrol

ausgezeichnet

schöne

_

Drusen,

o P . , P , o o . o o ' P . 00P ' . ooPx»

einen Fuss im Durchmesser, solcher

Schönheit

nicht

u. a.

die Drusen

die Krystalle zollgross.

mehr

vor. —

Viele

haben

z. Thl.

Sie kommen von

geschliffene Stücke

des

farbenschillernden L a b ra d o r von L a b ra d or und aus Finnland. — Biotite

und M u s k o v i t e

sind von sehr mannigfaltigen Fundorten 4*

vorhanden und die Var. vom Ural z. Thl. in Platten bis 45 Ctm. lang und 25 Ctm.

breit.

Von Zlatoust im Ural w

finden

sich grosse Krystalle von Muskovit, •

w

P . 2 P . 2 P 00 . o o P o c . o P . z. Thl. in Orthoklas eingewachsen. Die Species S t a u r o l i t h krystall

die Individuen

zeigt u. a. einen sternförmigen Drillings-

unter

60°

sich kreuzend,

auf Gliemerschiefer

von Zlatoust. Von D i o p s i d

sind schöne K rys ta lle , theils lose, theils in Drusen

von der Mussaalpe in Piemont vorhanden und o c i > o o . P . o P . o o i >3

mit

hyazinthrothem

dergleichen

Grossular

o o P .o o ? o o .

und Ripidolith

A c h m a to w 8k, die Krystalle von Schwarzenstein im Zillerthal u. a.

von

Aehn-

liche Vertretung haben die Augite. — Smaragd.

Ausser dem

oben

schon

erwähnten Prachtstück

(als

Schaustück besonders aufgestellt) sind die russischen Smaragde und Ber ille

in

zahlreichen Stufen

und

losen Krystallen

vertreten.

Bei den

Smaragden ist auch ein schöner grüner Krystall (von 1 Ctm.) aus Peru zu erwähnen.

Er ist c c P . 0 P . P . 2 P . 2 P 2 . ocP 2 . —

Ein schönes smaragd­

grünes Prisma in Glimmerschiefer vo m Habachthal in Salzburg. Ausgezeichnet sind unter den Berill genannten Varietäten: Ein v o ll­ kommen klarer gelblich gefärbter K rys ta ll; dick

mit sehr glatten Flächen,

G Ctm.

lang

00P . P . 2 P 2 . 00P 2 .

und

2

Ctm.

Von Mursinsk im

Ural. — Ein bläulicher, z. Thl. durchsichtiger Krystall, 3 Ctm. lang, 2 Ctm. dick, 2 P 2

('ausgebildet). o c P . o P . P .

Von

der Urulga

im Gebiete

von

Nertschinsk. Ein sehr blassröthlicher halbdurchsichtiger Krystall (1 */2 Ctm. lang, SVoCtm. dick )

G0 P . 0 P . 2 P 2 . P mit schönen Flächen aus Brasilien.

Dergl. Krystalle, bläulich, durchsichtig, die Flächen sehr vollkomm en ausgebildet (bis

4

Ctm.

lang,

*/2 Ctm.

dick)

vo n

Adun-Tschilon

in

Ostsiberien. Die blauen Berille vom Rathhausberg bei G astein, die

V o rk o m m ­

nisse vo n Zwiesel im bayer. Wald, von Limoges, Grafton N. A. etc. Von dem seltenen, in hohem Preise stehenden, P h e n a k i t aus den Smaragdgruben des Ural, sind grosse Krystalle vorhanden, unter ändern einer 10 Ctm. la n g ,

7 —

8 y 2 Ctm.

dick und einer 7 Ctm. lang und

(2 1 9 )

27

9 Ctm. dick, R . 00P 2 , auch

00P.

Z w ei w asserhellein Brillantform g e ­

schliffene Stücke (bis 2 Ctm. Grösse). Zirkon. sene K rystallo,

Ausgezeichnete,

ooPao . P . 2 P . 00P .

grosse Stücke. — P .3P 3 .

theils lose, theils in Granit eingewach­

Weisse

und

vom

Ilm engebirg

im

bräunliche Krystalle

U ral;

z.

Thl.

P . 00P . 00P 00 ; 00P .

Von Pfitsch in T y r o l etc.

Die Hydrosilicate sind in allen Species mit vorzüglichen Exemplaren und von zahlreichen Fundorten vertreten, N a t r o l i t h , lith,

O k e n i t etc., P r e h n i t ,

Fassa,

Chabasit,

Analcim

Harmotom,

Skolezit, Meso-

in grossen Trapezoedern aus

Dasmine

und

Stilbite

etc.

Es

sei von ändern hier erwähnt: Kämmererit. 00P . 0 P .

Eine schöne Druse kleiner carmoisinrother Krystalle

auf Ekatarinenburg im Ural.

Leuchtenbergit.

*

Mehrere Gruppen tafelförm iger K rystalle von

Slatoust im Ural; R i p i d o l i t h e

von daher.

Apophyllit. Druse

zollgrosser

durchscheinender Krystalle

c c P o o . o P . P , weiss,

von Poonah in Ostindien; dergleichen, zerstreut auf Mandelstein aufge­ wachsen, die Mitte grünlich, die Enden farblos, ebendaher. Schöne Druse

von

ooP.oP,

graulich

weiss,

von

Bergen-Hill

in

New-Yersey. ,

Eine Reihe schöner Drusen mit rosenrothen und farblosen Krystallen

P.ooP oo,

von Andreasberg

am H arz,

andere aus dem Fassathal, von

den F a ro ern etc. — Von besonderer

Schönheit

sind

die

russischen T o p a s e

Herzogl. Leuchtenberg’ schen Sammlung, 60 Stücke.

aus

der

Es seien hier nur

einige hervorgehoben : Ein bläulicher K rystall

von 9 Ctm.

Länge und 6 — 7 Ctm. dick;

o o P . 00P 2 .V 3 P . P 00 .2 Poo . Farblose, wasserhelle K rystalle von 4 Ctm. Grösse, w

w

w



00P. 00P 2 . P .



V 2 P . V 3 P . Poo . 2 P 00 . 2/s P 00 .Poo , auch mit 00P 2 vom

B erge Ouroulun-

goui bei Nertschinsk im Ural. Ein ähnlicher Krystall von Slatoust.

auf

grauem Quarz

mit

grünem Orthoklas

(2 2 0 )

28

Ein bläulicher K rysta ll, W

|Ctm. lang,

4 Ctm. dick,

00P . 00P 2 .

W

o P . y 3 P . V 2 P . 2 P 0 0 .PQ0 Schöne Drusen

von Mursinsk.

von Schneckenstein

im V oigtland;

Krystalle

aus

flächenreiche Krystalle

mit

Brasilien in Bergkrystall eingewachsen etc. — Unter den D a t o l i t h e n

sind

schöne

klinohombischem Habitus auf Quarz, von Teiss in T y r o l hervorzuheben. —

A x i n i t in schönen Drusen aus der Dauphine und vo m St. Gotthard. Reich vertreten

von R u b e l l i t mit d ic k )

von

sind einem

die T u r m a l i n e .

00R

Krystall 0 R . O C P 2 .------ (3 2

carmoisinrother

Orthoklaskrystallen,

Quarz

Darunter ein Prachtstück

Farbe, und

Ctm.

h albd u rch sich tig,

Lith ion it,

von

lang

und

mit

grossen

Mursinsk in

Siberien.

Mehrere ähnliche lose Krystalle von daher. Ein A g g r e g a t stänglicher Rubellitkrystalle, dick, an dem

einen Ende

dem ändern o R zeigend. rosenroth, stammt

vielen Individuen die Flächen R . o R ,

A u f den prismatischen Flächen ro th ,

an den Enden mit R . o R .

von

in Russland sowie

in

der

chinesischen die

braun,

Gränze,

auf 3000 Silberrubel

überhaupt

IG Ctm. lang, 10 Ctm.

mit oR grau.

w iegt

geschätzt

über

worden.

z. Thl.

Das Stück

5 Pfd. Diese

russischen Turmaline stammen aus

an

und

ist

Rubellite,

der Herzogl.

Leu chtenberg’ schen Sammlung. Aggregat

parallel

verwachsener

odR

R . —-— , sammtschwarz, aus Grönland. 9 Ctm. dick.

prismatischer

Krystalle

00P 2 .

Das Stück ist 1 2 Ctm. lang und

Geschenk des Dr. Chr. v. Barth v. K a lw in Würtemberg.

Ein cylindrisches Prisma mit R, 7 Ctm. lang, 2 Ctm. dick, schwarz, in einen bräunlichgrauen Quarzkrystall eingewachsen, von Aduntschilon im Ural. Ein auf

schöner

Granit

vom

cylindrischer K rystall H örlb e rg

bei

mit

Bodenmais

R . o R . — y 2 R.

im

bayer. Wald.

schwarz, Mehrere

dergl. lose. — Die gelbbraunen Krystalle

0C P 2 . R .

von P reva li in Kärnthen, theils

lose, theils eingewachsen, die grünen von Campo longe, die rosenrothen und zweifarbigen von Elba, Chesterfield etc. sind mit mehreren E x e m ­ plaren vertreten.

(2 2 1 )

29

Hervorzuheben

ist

ferner

ein

zollgrosser zimmetbrauner Krystall ______ g - p

mit schönen Flächen von R . — V 2 R . — 2 R . R 5 . 00R . -------- vom Gouver1 2 neur in Neu-York. ebendaher.



Mehrere

ähnliche,

z. Thl.

mit

dominirendem

Schöne z. Thl. geschliffene L a s u r s t e i n e .

Unter der Species K o r u n d

R&



finden sich mehrere geschliffene Saphire

und Rubine: zwei klare dunkel kornblumenblau gefärbte Ringsteine von 5 V 2 und 8 V 2 K ara t,

von

ein vollkom m en reiner bläulich weisser Ringstein l l 5/e Karat,

polirte

Geschiebe

etc.

Ein

tafel­

fö rm ig e r dreieckiger Ringstein ist besonders bemerkenswerth.

D er innere T h e i l , ein scharf begränztes gleich­

seitiges Dreieck

ist

vollkom m en klar durchsichtig und

von sehr blass bläulicher Farbe, der Rand ist undurchsichtig, braun und fast kupferroth schimmernd. Fig. 7.

(Doppelte Grösse.)

Die

breiten Flächen sind parallel o R geschliffen, daher im Polarisationsmikroskop das Farbenbild mit dem schwarzen Kreuz vollkom m en erscheint; ist leicht zu e r w e is e n , äussere Schichte

dass

der Krystall

ist offenbar

um

den

negativ ist.

klaren

Kern

Flächen o ft ähnlichen Schiller,

Die schillernde

krystallisirt.

braunen undurchsichtigen Krystalle vom Ural zeigen

auch Die

auf der basischen

wahrscheinlich von Einmengungen her­

rührend w ie beim Avanturinfeldspath und ändern.

Von diesen braunen

Ural’ schen Korunden sind grosse K rystalle 00P . 0 P vorhanden und w ie g t einer derselben über 2 Pfd. — F ü r die Species S p i n e l l

sind u. a. zu nennen: ein polirtes durch­

sichtiges Geschiebe von carmoisinrother Farbe von 1 5 3/2Grm. aus Ceylon und zwei sehr reine rosenrothe Ringsteine je d e r von 2*/2 Karat. V on P l e o n a s t zollgrosse Krystalle, O . 2 O 2 ; 0 , von W a rw ic k und M onroe in N ew -Y o rk .

Chlorospinelle

in

schönen Exemplaren von

K o u 88insk im Ural. Chrysoberill

in

ausgezeichneten

5 — 6 Ctm.

grossen Drillings-

krystallen, aus den Smaragdgruben des Ural etc. Der D i a m a n t ist in 40 z. Thl. sehr gu t ausgebildeten Krystallen representirt, 0 ;

O . 00O; m O n m it gew ölbten Flächen.

Diese Krystalle

sind von S p i x u n d M a r t i u s von ihrer brasilianischen Reise mitgebracht

worden.

Von

geschliffenen Steinen

ist ein schöner etwas gelblich g e ­

färbter Brillant von 23/8 Karat zu nennen, mehrere kleine Rosetten und Tafelsteine.

Ein

seltenes

Exemplar

ist

ein Diamant

mit Kleeblatt. Es ist ein farbloses rundliches Blättchen mit eingestreuten

schwärzlichen Punkten,

welche die

F o r m eines Kleeblattes bilden, ähnlich F ig. 8. cloizeaux

beschreibt

zwei

welche H err H a l p h e n

der

dergleichen

Des-

Diamanten,

Mineraliensammlung

des

Jardin du Roi geschenkt mit der Zeichnung wie Fig. 9. Sie

stammen

Europa,

aus

Indien

und

waren

die ersten in

an welchen die seltsame Zeichnung w a h rg e­

nommen worden

ist.

(Poggendorft's

Annal.

1846

9.

p. 447). Unser Kleeblattdiamant stammt aus der Herzogl. Leuchtenberg’ schen Sammlung. — Graphit.

Es ist hervorzuheben die in derLondoner-Industrie-Aus-

stellung von 1862 aufgestellte sog. Trophäe des von d ’A lib e r t in Siberien aufgefundenen höchst feinen Graphits, ein Stück von 50 Ctm. Länge und gegen 17 Ctm. b reit (9 Kilo.), und ähnliche andere. Von K ö n ig Maximilian II. der Sammlung geschenkt. — Von S c h w e f e l Stufen aus Sicilien, stammend,

besitzt

die Sammlung eine Reihe ausgezeichneter

ursprünglich

theils lose K rystalle,

W

aus

theils Drusen,

W

P . Poo . Y s P . o P ,

auch mit

der v. Ringseis’ schen Sammlung



--

ooPoo.ooPoo , Poo

tropischer Krystalle an der Comb. P . y 3 P . Die Reihe der metallischen Mineralien gediegen Die

Tellur,

Niobsauren

Fergusonit,

und

Verbindungen,

ooP.—

Sublimate. — beginnt

Sämmtliche Species

Sylvanit

Euxenit,

und reiche Drusen hemi-

mit der Drehfläche

Grosse Schaustücke mit Cölestin, Calcit etc. A ntim on - und Tellurerzen.

P .; P.i/sP.; P.ocP;

sind

Nagyagit Niobit,

mit

den Arsenik-,

gut

in

representirt,

reichen

Dianit,

Stufen.

Samarskit,

A e s c h i n i t sind in guten z. Thl. vorzüglichen

Exemplaren vorhanden, vom N iobit von Rabenstein /

im

b. W ald unter

ändern plattenförmige Zwillingskrystalle v. 4— 5 Ctm. Grosse R u t i l k r y s t a l l e , burg,

von Lancaster

Anatas

aus den Smaragdgruben von Katharinen­

in P e n s y lv a n ie n , Pfunders

schöne, mehrere Linien grosse K rystalle,

in

Tyrol P.oP,

etc.;

von

auf Quarz,

(223)

31

von Minas Geraes in Brasilien

(von H erzo g August

von Leuchtenberg

mitgebracht). Von P e r o w s k i t Grube bei M i a s k ; Sphen.

1 1A “

grosse W ü rfel

mehrere Exemplare

Die Vorkommnisse

von der Achmatowskischen

mit aufgewachsenen Krystallen.

aus T y r o l und

linge v o m Schwarzenstein im Zillerthal

vom Ural, lose Z w i l ­

4 ^ 4 . ooi ? 3 . 00 P . o P . y 2 -Pco

m it

der Zusammensetzungsfläche 0 P ., durchsichtige bis zollgrosse tafelförm ige Krystalle von daher etc. Gold gediegen. 00O 00

Lose z. Thl. sehr schöne Krystalle, O . 00O und

in Combinationen dieser Formen, aus den Beresow’ schen Gruben

im Ural und von Matto

grosso

(v o n 270,4 und 97,4 Gramm); und Brasilien.

Blättergold

Derbe Stücke ebendaher

aus Siebenbürgen,

Ungarn

Die Zahl der Stufen von gediegenem Gold beträgt 102.

Newjanskit Platin

in Brasilien.

vom Ural.

gediegen.

Körner und Blättchen.

Geschiebe von N isch n e-T a g ilsk im Ural.

Die

grösseren (7 Stücke) wiegen zusammen 7 Kilo, darunter ein Stück von 757 Gramm, Geschenk den K ön ig L u d w i g von 3,4 K ilo vo m H erzo g 796 Gramm,

aus für

der Grafen

Paul und A n a t o l D e m i d o f f

an

I. im J. 1831; das oben schon erwähnte Geschiebe der Herzogl. Leuchtenberg’ schen

1430

fl.

angekauft)

und

mit Chromit durchwachsen

Sammlung

(wurde

ebendaher ein Stück von

(seltenes V o rk o m m e n , wurde

für 355 fl. angekauft). Silber gediegen.

Es sind 81 Stufen vorhanden und besonders

ausgezeichnet die Vorkommnisse von K on gsb erg in Norwegen.

Darunter

.eine schöne Stufe mit parallelflächig verwachsenen scharfkantigen Würfeln. Z w e i gew eihartig verbundene Zinken gegen 20 Ctm. und 35 Ctm. lang und andere ähnliche. Ein

1,6 Kilo

schweres Stück,

in Drähten

und derb aus M exiko

(100 Thaler an Werth). Eine

derbe

Masse

mit Chlorsilber

5,23

K ilo

schwer,

aus

Peru.

(V on Freiherrn von K a r w i n s k i mitgebracht und von K ö n i g L u d w i g I. der Sammlung geschenkt.)

Reiche Vorkommnisse aus Sachsen, aus dem

Fürstenberg’ sehen etc. Pseudomorphe Krystalle,

00O,

nach Amalgam und mit solchem v o r ­

kommend von Landsberg in der Rheinpfalz. Aus d. Abh. d. II. CI. d. k. Ak. d. Wiss. XI Bd. I. Abth.

r’

(3 0 )

5

32

(224 )

A r g e n tit. stallen,

Sehr reiche Stufen, z. Thl. in gut ausgebildeten K ry -

0 ; O.ooOoo ; ooOoo.ooO.

von F r e ib e r g

in Sachsen,

Johann-

georgenstadt, Joachimsthal etc. Die

Species

Stephanit,

Proustit,

Pyrargyrit

in

reichen

Stufen von Markirch, Freiberg, aus Ungarn, Böhmen, vom Harz etc. Ein grosses ausgezeichnetes Stück M y a r g y r i t Sachsen. —

Polybasit,

Amalgam ausgezeichneten

Freieslebenit.



von Landsberg in der Rheinpfalz. Krystallen,

ooO;

von Bräunsdorf in Mehrere Stufen mit

aoO .2 O 2 . 0 O .

(A u s

der

Herzogl.

Leuchtenberg’ sehen Sammlung, angekauft für 25, 75, 90 Gulden.) Reiche Stücke

von

D is k r a s it

aus

dem

Fürstenberg’ schen

und

von Tellursilber, H e s s i t , aus der Samodinsky’ schenGrube am Altai. — K e r a r g y r aus Chile und Peru. Unter den Q u e c k s i l b e r e r z e n

sind

hervorzuheben

carminrothen fasrigen A g g r e g a t e von Z i n n o b e r

die

schönen

von Wolfstein in der

Rheinpfalz, dergl. krystallisirt aus Idria und A lm aden ; K a l o m e l in K r y ­ stallen; fern er T i e m a n n i t Kupfer gediegen. und

sehr

schöne Stufen

(Selenquecksilber) von Clausthal am Harz. Die Vorkommnisse des Lac superior inN . Am.

von

Bogoslowsk

Cornwallis, Rheinbreitenbach am Rhein etc. Cuprit. T a g ils k ;

im Ural,

Stufen).

(10 0

Schöne durchscheinende Krystalle, O . 2 O 2 , von Nischne-

00O 0 0 . 00O

von Poleffsky

in Siberien;

31 K ilo aus der Gumeschewsky-Grube im Ural; Malachit

aus dem Bannat,

überzogener K rystalle,

0,

grosse Stufe von

eine Reihe loser,

0, 0 . 00O, von Chessy

mit

in F ran k reich ;

die haarförmigen Varietäten von Rheinbreitenbach und Nischne-Tagilsk. Derbe Massen verschiedener Fundorte. (65 Stufen). Malachit.

Mehrere Stufen, z. Thl. deutliche Krystalle, odP.oP. 00P 00 ,

zeigend und blättrige A g g r e g a t e von Rheinbreitenbach. Kleinkrystallinische Massen von Nischne-Tagilsk (fand sich in der Leuchtenberg’ schen Samm­ lu ng als Brochantit bestimmt). Zahlreiche ausgezeichnete Stücke, fasrig und dicht, v o m Ural, aus T y ro l, Südaustralien etc.

Schöne

geschliffene Platten

von Katharinen­

b u rg in Siberien (24 Ctm. lang, 1 1 Ctm. breit und kleinere). Die Zahl der Stufen beträgt 128. ' Von A z u r i t (K upferlasur) sind die schönen Drusen 00P. oP. — P . V 2 P 00

(2 2 5 )

33

von Chessy bei L y o n in mehreren Stufen vorhanden und sehr ähnliche von hoch lasurblauer Farbe aus Südaustralien, aus dem Bannat, von Bulach im W ü rtem b erg etc. (im Ganzen 85 Stufen). Von anderen Kupferoxydverbindungen sind in schönen Exemplaren vertreten : B r o c h a n t i t ,

sammtähnlich von Nischne-Tagilsk, L i b e t h e -

n i t von Libethen in Ungarn und vom Ural, E u c h r o i t , T y r o l i t , venit, L i r o k o n i t

etc.

und

in prächtigen Drusen der D i o p t a s

der Kirgisensteppe.

Atakamit

Oli­ aus

krystallinisch, ein grosses Stück aus

Chile. Chalkosin.

Eine Druse

von

St. Just

in C ornw allis,

0 P .V 3 P.

7 3 P 00 . 00 P . go P 0 0 ., Stufen von Bristol Mine in Connecticut, vom Ural,

etc.; der C h a l k o p y r i t zählt 1 2 0 Die Gruppe der F a h l e r z e , lit,

Spaniolith

und

Exemplare.

Tennantit,

Kaulsdorfit

Tetraedrit,

(kobalthaltiges

Polyte-

F ah lerz)

zählt

77 Nummern, darunter die alten Vorkommnisse von K o g e l bei Schwatz z. Thl. in grossen Krystallen,

00 0 . — ;

2

Ungarn, Siebenbürgen, Cornwallis etc.

2

sind

2

öd 0 . -

2

. £ -2 .? ,

2

ähnliche aus Sachsen,

A n einer Druse von Tetraedrit,

die Krystalle mit Chalkopyrit überzogen, welcher pracht-

volle Anlauffarben zeigt.

Es ist ein Prachtstück von Liskard in Corn­

wallis. Die Drusen und losen z. Thl. grossen Zw illingskrystalle von K a s siterit

zählen

Zinnwald

in

75

Nummern.

Böhmen.

12 P. o o P 3/2 .

Darunter

Bemerkenswerth

ausgezeichnete ist

eine

der

von

Comb.

Die Flächen der sehr seltenen 12 P 6ind etwas gekrüm m t.

Die Druse stammt aus Cornwallis.

(V e rg l. Greg und Lettsom „Manual

o f the M ineralogy o f Great Britain and Ireland.“

p. 355.) — Bemerkens­

w erth ist ein kleiner Krystall von g e d i e g e n Z i n n des Ural.

Druse

Stücke

aus

den Steppen

E r ist ringsum ausgebildet, eine Quadratpyramide vo n

140°

26' Schtlktw. — Unter

den B l e i o x y d v e r b i n d u n g e n

106 Nummern Drusen

von

vertreten

Mies

in

sind

die C e r u s s i t e

mit

und zeichnen sich lose Zwillingskrystalle und

Böhmen

aus.

P .2 P 0 0 ;

00Poo .P. 00P. 00P3

grosso durchsichtige K rystalle von Nertschinsk, v o m A lta i etc. 5*

etc.,

(2 2 6 )

34

Von A n g l e s i t

K r y s t a l l e , vo n Phönixville in Pennsylvanien, von

Monte Poni, Anglesea etc. Linarit,

aus Cumberland und aus der Vanadinskischen Grube im

Nert8chinskischen. —

f

Die P y r o m o r p h i t e

zählen

80

Nummern

und

sind

in

schönen

Drusen vertreten die Vorkommnisse von Przibam in Böhmen, Hofsgrund in Baden, Tschoppau in Sachsen,

Ems in Nassau, Vilseck in der Ober­

pfalz, Pennsylvanien etc. Von M i m e t e s i t

sind

zwei

ausgezeichnet schöne Drusen

odP

.P .

o P ; P . o P von Johanngeorgenstadt zu erwähnen, andere aus Cumberland, Badenweiler in Baden etc. Von K r o k o i t

(35 Stücke)

zeichnet

sich ein grosses Schaustück

aus mit prismatischen Krystallen, von Katharinen bürg in Siberien, mehrere ähnliche reiche Stücke von Beresowsk; Vorkommnisse aus B ra silie n .— Wulfenit.

2/3 P so . l/z P . von Blei­

Schöne Drusen von P . o o P . o P ;

b erg in Kärnthen, andere von Phönixville, Werdenfels. —

Vanadinite

vo n Beresowsk, D e c h e n i t aus der Rheinpfalz. Die Species G a l e n i t Drusen,

zählt 136 Nummern mit einer Reihe schöner

ccOoo ; ooO co.O ; 0 ;

d o r f am H a rz;

o oO o o.O .o oO ; 0 . o o O x ». ooO. 2 0 vonN eu -

00O 0 0 . O . 2 O 2 von

F reib u rg etc. —

Schwefelblei - Verbindungen Geokronit, Belonit,

Es

reihen sich die

an:

Zinkenit,

Boulangerit,

Jamesonit, Plagionit,

Bournonit

(19 Exemplare)

K o b e l l i t etc.

Von den Z i n k e r z e n

sind S m i t h s o n i t

in

54 Exemplaren v e r ­

treten, dabei die Vorkommnisse von Aachen und Santander in Spanien; Calamin

in 35 Exemplaren, darunter schöne Drusen mit hemimorphen v -/

Krystallen, von A lte n b e rg bei Aachen

«

00P 00 . 00P . o P .3 P 00

und

am

s -/

anderen

Ende

2P2. —

S p h a l e r i t e (85Stücke), z. Thl. grosse Drusen.

00O; o o O . ^ - ^ - ;

ooO. — . 00O 00 etc. — G a h n i t , K r e i t t o n i t und F r a n k 2 2 ’ l i n i t sind in guten Stücken vertreten. Unter

den N i c k e l e r z e n

ist krystallisirter N i c k e l i n ,

P,

von

Sangerhausen im Mannsfeld’ schen zu erwähnen, unter den K o b a l t V e r ­ bindungen

ausgezeichnete Exemplare von E r y t h r i n von Schneeberg

in Sachsen, reiche Drusen von S m a l t i n und C h l o a n t h i t ;

Kobaltin

35

(2 2 7 )

in z.

Thl.

ziemlich, grossen

ooO

losen K r y s t a l l e n , ------- .o o O o o ; 0 etc. und 2

eingewachsen von Tunaberg in Schweden. Die und

Ordnung E i s e n

angereiht

sind die

eröffnet gediegen Eisen Steinmeteorite.

als

Ausser

Meteoreisen,

den

bereits oben

erwähnten meteor. Eisenmassen, sind vertreten die Fall- und Fundorte: Zacatecas in Mexico, Rasgatä in Neu-Granada, Atakama in Südamerika (Stück von 691 Grmm.), Cocke

County, C osby’ s

Creek, Sevier

County

in Tennessee N. A., A r v a in Ungarn, Seeläsgen in Brandenburg, Braunau (Hauptmannsdorf) in Böhmen (St. v. 590 Grmm.), Putnam County N. A., Augusta Cty. Virginien, Rüssel Gulch Gilpin Cty., Colorado. Die Steinmeteorite sind: Von Ensi 8heim (Stück von 228,6 Grm.), 621.3

Grmm.)

l ’A i g l e ,

Mässing

bei

A ltö ttin g

Eichstädt (2 Stücke vo n in

Bayern

(Sti^jck von

26.3 G rm .), Stannern in Mähren (St. v. 420 Grm.), Cold-Bokkeveld im Capland,

Parnallee

in Ostindien,

Dhurmsala in Ostindien

(Stück von

219,8 Grm.), Knyahinya in Ungarn, Pultulsk bei Warschau,

Hessle bei

Upsala (St. v. 209,6 Grm.) New-Concord in N. A. (St. v. 1 1 2 , 8 G r m ) . — Die

Eisenoxyde

zeigen

einen

Reichthum

guter

Stufen;

von

M a g n e t i t lose Oktaeder aus dem Zillerthal und Fahlun in Schweden; schöne Gruppen O. c o O von Traverselia im Ural etc. (82 Exemplare). —

in Piemont

und von

Zlatoust

V on H ä m a t i t zeichnen sich mehrere

prachtvolle Drusen aus 4/3 P 2 * R . y 4 R mit glänzenden Anlauffarben, von Elba; R, von A lte n b e rg in Sachsen, krystallin. Varietäten, Pseudomorphosen etc. ( 1 2 0 Göthit.

Exemplaren.)

Eine

schöne grosse

Stufe

mit

hyazinthrothen

Blätter-

A g g re g a te n von Eiserfeld im Siegen’ schen, andere (z. Thl. P . 00P 2) aus Cornwallis, von Oberkirchen im Westerwald, Bieber bei Hanau etc. und viele Pseudomorphosen nach P y r it vom U ral, Der L i m o n i t

zählt

126 Num m ern,

der

von Elba, Siderit

Brasilien etc. 64

Nummern.

V on den ändern Eisenoxydverbindungen sind zu nennen: Die L i e v r i t e vo n Elba, S k o r o d i t e vo n Antonio pereira bei Villa ricca in Brasilien, B e u d a n t i t e aus dem Spessart, I l m e n i t e vom Ural, z. Thl. in grossen 4/„ p Krystallen, o R . R ; R . o R . — 2 R-—— B a s a n o m e l a n e mit sehr schönen

IU S O il

(

(228)

36

Gruppen tafelförm iger Krystalle von Tavetsch in Graubünden und vom St. Gotthard. — Von P y r i t k r y s t a l l e n ist eine ansehnliche Sammlung vorhanden m it

mannigfaltigen

Combinationen

der

Gestalten

00O 00 ;

Traverselia,

ooO

0 ; ---2

[ 8^ 2 ^2] 1 an(^ere — y — UQd [ m y n]

von Elba,

Tavistok

in Devonshire, Bannat, Tyrol etc. —

Ein vollkommen ausgebildetes Ok­

taeder von Solimask in Siberien. Von den M a n g a n e r z e n ganit

sind ausgezeichnete Drusen von Ma n -

von Ilfeld am Harz hervorzuheben,

mannigfaltige D i a l o g i t e

und die R h o d o n i t e vom Ural; zum Theil

angeschliffene Stücke von

schön rother Farbe. — Bagrationitkrystall

Von den C e r v e r b i n d u n g e n

sei der schöne

von Achmatowsk erwähnt, welchen v. K o k -

s c h a r o w (Material, f. d. Mineral. Russlands III. 357) beschrieben hat. E r ist die Combination von ooP. + P . — Y z P . o P . ooPa© . + Poo . + 2 P 00 • + y 3Poo. + y 2 Poo. — 2 ? 2 *— Es wurde ein einzigerKrystall dieser A rt in Achmatowsk gefunden, sein Finder war der Fürst P. R. B a g r a t i o n . Der Krystall ist nicht wie gewöhnlich die Epidotkrystalle in der Rich­ tung der Orthodiagonale ausgedehnt

und sehr symmetrisch

gebildet.

(Aus der Herzogl. Leuchtenberg’ sehen Sammlung). — Einen Anhang zur Sammlung bilden Anthracite, Kohlen und Bitumina und einige schöne Stücke Bernstein, von Insekten.

Bayerische Staatsbibliothek München

mehrere

mit Einschlüssen