Freie und Hansestadt Hamburg - Grüne Wandsbek

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Freie und Hansestadt Hamburg Bezirksamt Wandsbek Bezirksversammlung Antrag Drucksachen–Nr.: 20-0152 SPD Bezirksfraktion Wandsbek BÜNDNIS 90/DIE GRÜN...

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Freie und Hansestadt Hamburg Bezirksamt Wandsbek Bezirksversammlung Antrag

Drucksachen–Nr.: 20-0152

SPD Bezirksfraktion Wandsbek BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bezirksfraktion Wandsbek

Datum: Status:

04.09.2014 öffentlich

Beratungsfolge Öffentlich

Gremium

Datum

Bezirksversammlung Wandsbek

04.09.2014

Für eine Bebauung am Petunienweg mit Augenmaß Antrag der Fraktionen von SPD und Die Grünen Sachverhalt:

Die Allgemeine Deutsche Schiffszimmerer Genossenschaft (ADSG) plant eine Erweiterung ihrer Wohnanlage am Saselbergring auf der Grünfläche in Richtung Petunienweg. In einem ersten Bauabschnitt sollen auf der sollen auf der in den 60er Jahren noch als S-Bahntrasse vorgesehenen Fläche rund 60 neue Wohneinheiten entstehen. Nach mehreren Eingaben an die Bezirksversammlung Wandsbek haben sich die Fraktionsspitzen der rot-grünen Koalition mit Vertreterinnen und Vertretern der Anwohnerinnen und Anwohner sowie der Schulen getroffen. Dabei wurden die Sorgen und Bedenken hinsichtlich der Geschossigkeit und der Bauhöhen, der Verkehrsbelastung und der Eingriffe in den gewachsenen Naturraum intensiv erörtert. Im Zuge des allgemeinen Bedarfs an Wohnraum und der sehr guten Anbindung des Standorts befürworten SPD und Grüne grundsätzlich eine Bebauung. Diese muss sich jedoch in die städtebauliche Maßstäblichkeit der Umgebung einfügen und durch entsprechende Maßnahmen verkehrlicher Infrastruktur ergänzt werden. Außerdem gehört es zur politischen Kultur von Rot-Grün in Wandsbek, den Wohnungsbau im größtmöglichen Einvernehmen mit den Anwohnerinnen und Anwohnern durchzuführen. Die Bezirksversammlung beschließt vor diesem Hintergrund

Petitum/Beschluss:

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1. Unter Berücksichtigung der Eigenart der näheren Umgebung spricht sich die Bezirksversammlung Wandsbek dafür aus, dass die drei nördlichen Gebäude der geplanten Bebauung am Petunienweg Höhe Saselbergring maximal mit drei Vollgeschossen zuzüglich eines nicht als Vollgeschoss ausgeprägtem Staffelgeschosses errichtet werden. 2. Bei der Gestaltung soll auf den teilweise mit Klinkerfassaden versehenen Bestand im Umfeld Bezug genommen werden. 3. Die Verwaltung beauftragt ein Verkehrsgutachten, das die Auswirkungen der zukünftigen Wohnverdichtung auf die bereits jetzt problematische Nutzungsintensität durch den Individualverkehr insbesondere im Petunienweg, aber auch in den Straßen des näheren Umfelds prognostiziert. Dabei sollen weiterhin mögliche Maßnahmen der Lenkung des fließenden Verkehrs, der Ordnung des ruhenden Verkehrs sowie bauliche Veränderungen im Straßenraum untersucht werden. Ziel soll die verkehrliche Beruhigung der engen Wohnstraßen und ein Zugewinn an Sicherheit insbesondere für die Kinder und Jugendlichen sein, die die ansässigen Schulen und Sportstätten besuchen. 4. Der in diesem Bereich vorhandene Baumbestand soll möglichst weitgehend erhalten bleiben. 5. Es wird durch den Planungsausschuss eine öffentliche Anhörung durchgeführt, bei der durch die Verwaltung der aktuelle Planungsstand vorgestellt wird. Ein Vertreter des Bauherrn wird dazu als Referent eingeladen und das fertig gestellte Verkehrsgutachten wird durch das beauftragte Büro präsentiert. Außerdem soll dargestellt werden, inwieweit der Baumbestand von den Maßnahmen des Wohnungs- und des Straßenbaus betroffen ist und welche Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen sind. 6. Im Entwurf des Wandsbeker Wohnungsbauprogramms wird die Darstellung der Potentialfläche Petunienweg an die aktuelle Planung mit Geschosswohnungsbau und den näher definierten Bauflächen im nördlichen und im südlichen Teil angepasst. 7. Es werden 50% der Wohneinheiten im öffentlich geförderten Wohnungsbau errichtet. 8. Mindestens 50% der Dachfläche sollen durch Photovoltaik-Module belegt sein. 9. Der zuständigen Fachbehörde wird empfohlen, a) ihre Bauplanung für die Schulflächen mit den Trägern der Bauprojekte auf den Sportflächen und des Wohnungsbaus zu koordinieren und so die Belastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner des Petunienwegs und der näheren Umgebung so gering wie möglich zu halten; b) darauf hinzuwirken, dass in gemeinsamen Abstimmungen bestmögliche Lösungen für die Schaffung von Stellplatzflächen gefunden werden.

Anlage/n: keine Anlage/n

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