gemeindeforum 2 2 - GLB - GdG

gemeindeforum 2 2 - GLB - GdG

Betriebszeitung des Gewerkschaftlichen Linksblocks in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten Gemeinde-Forum Ausgabe: 00/00 Parteiunabhängige Betr...

637KB Sizes 0 Downloads 5 Views

Recommend Documents

Liniennetzplan | Stadtnetz Tübingen - Setac GLB
04.03.2017 - West. Königsberger Straße. StadtwerkeAixer Straße. Görlitzer Weg ... Bahnhof. Derendingen. Käppele. Danzige

2011 GLB Privacy Notice - toolkitsonline
What? The types of personal information we collect and share depend on the product or service you have with us. This inf

OStern - GDG Aachen-Nordwest
09.02.2016 - empfang des Rotary Clubs im Kasteel Vaalsbroek. „Hogar del Niño“ betreut in erster Linie Mädchen und

pfarrbrief - GdG Heinsberg-Oberbruch
03.05.2017 - heims # STM Ehel. Peter u. Gertrud Zander # STM Geschw. ... Else Frank s.d. Kleiderstube # Verst. d. Fam. W

Pflügen - GDG Aachen-Nordwest
21.30 bis 23.00 Uhr: Brügge, sehen und sterben, für Jugendliche ab 16 Jahren. Mal doch mal! Die Stiftung “Lebendige Geme

Duncan:The Circus Dinosaur - GDG Publishing
“Mommy, Mommy. I want to join the circus!” “My darling Duncan. You can't join the circus. You're a dinosaur. Dinos

Viel erreicht und viel vor: Vertreter- versammlung des glb - glb Hessen
fengymnasien, Abendgymnasien und Hessenkollegs bei vergleichbaren ...... Ursula Gerhards. Rheingau-Taunus/Wiesbaden: Lut

GLB Oxy-Brite - Pool Operation Management
FOR ALL SDS QUESTIONS & REQUESTS, CALL: 1-800-654-6911 (OUTSIDE. USA: 1-423-780-2970). 1-800-424-9300 (OUTSIDE. USA: 1-7

US Rail History - block glb railroad
Jun 1, 2016 - June 2016. Great Lakes Basin Rail: News and Views. Page 15 ... changing routes, rail volumes, costs, ....

GdG- und PV-Wahl 2014
13.05.2014 - 1082 Wien, Bartensteingasse 9 Direktion 3. Stock / Zi.Nr.: 301. 14.05.2014. 08:00. 14:00. 1082 Wien, Barten

Betriebszeitung des Gewerkschaftlichen Linksblocks in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten

Gemeinde-Forum

Ausgabe: 00/00 Parteiunabhängige Betriebszeitung

Ausgabe: 2/2009

Niederschriften – ein wahres Ärgernis Seite 2 Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeine-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum

..........und ist man nicht willig dann wird ungeniert gemobbt Eine Geschichte aus dem KAV - Teil II Seite 4

Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeine-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum

Die Stadt Wien als Lehrherr – viel Lärm um Nichts! Seite 9 Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeine-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum

Offener Brief Personalgebarung in der MA 67

Seite 10 Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeine-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum

Mobbingurteil - in dieser Art europaweit einmalig

Wiener Linien & Stadt Wien auch in II. Instanz verurteilt! Kündigung rechtsunwirksam Seite 18 Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeine-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum

Strafanzeige des GLB gegen Datenschutzkommission wegen Amtsmissbrauch Seite 19 Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeine-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum

auch im Internet unter: glb-gemeinde.at GLB Forum: postet völlig anonym eure Wünsche, Sorgen und Anregungen

Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeine-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum

2

Niederschriften – ein wahres Ärgernis

Gelegentlich kommt es im Berufsleben zu Gesprächen zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern mit mehr oder weniger brisanten Inhalten. Dies ist an sich nichts Schlimmes und ist schon manchmal notwendig – auch, um Unklarheiten zu beseitigen. Meistens wird danach über die Inhalte solcher Gespräche ein schriftliches Protokoll, eine sogenannte „Niederschrift“ (im folgenden kurz NS genannt), verfasst, die dann von allen beteiligten Gesprächspartnern unterzeichnet wird. Dies hat den Sinn, sicherzustellen, dass alle den Inhalt und ein mögliches Ergebnis des Gespräches, sowie vereinbarte Konsequenzen auch richtig verstanden haben. Es dient aber auch als Nachweis, dass man jemandem etwas zur Kenntnis gebracht hat, auch, um zu verhindern, dass jemand später behauptet, er hätte irgendeine relevante Information gar nicht bekommen. Das Instrument der Niederschrift ist also an sich nichts Verwerfliches – es dient dem Grunde nach der Kommunikation innerhalb der verschiedenen Hierarchien und Strukturen einer Abteilung. Leider hat sich in weiten Teilen des Magistrats in den letzten Jahren eine schlimme Unsitte verbreitet: NS werden vorwiegend zur Disziplinierung der Bediensteten verwendet. Wird jemand zum Vorgesetzten zitiert und „fasst eine NS aus“, dann bedeutet das fast zu 100 % etwas Negatives. Ob es jetzt um Unpünktlichkeit, zu viele Krankenstandstage, etc., geht – all dies wird den MitarbeiterInnen auf diesem Wege „nachweislich“ aufs sprichwörtliche Auge gedrückt. Es kommt dagegen kaum einmal vor, dass ein besonderes engagiertes Verhalten eines Bediensteten schriftlich festgehalten wird oder sonst irgendein positiver Inhalt „verewigt“. Es scheint auch so zu sein, dass bei zu vielen Krankenstandstagen keine Kündigung seitens der MA 2 erfolgen „darf“, ohne dass vorher der betreffende Bedienstete in einer NS „abgemahnt“ wurde. Somit hat schon allein das unschuldige Wort „Niederschrift“ stets einen schlechten Beigeschmack und löst bei den MitarbeiterInnen überwiegend negative Gefühle aus. Diese Entwicklung ist sehr bedenklich – und dazu kommt noch der Umstand, dass viele Bedienstete die Brisanz solcher NS nicht immer erkennen. Viele nehmen sie nicht GLB Gemeinde - Forum

wirklich ernst – vor allem, wenn es um für sie nicht ernstzunehmende „Lappalien“ geht, wenn es sich etwa um das Zuspätkommen oder ähnliche vermeintliche „unwichtige Kleinigkeiten“ handelt. Sie setzen unbedacht ihre Unterschrift darunter oder aber verweigern diese – was dann oft mit dem Vermerk „Unterschrift ohne Angabe von Gründen verweigert“ auf der NS festgehalten wird. Auch wenn sie eine Begründung angeben, warum sie nicht unterschreiben, so wird das bei der Verweigerung der Unterschrift in den wenigsten Fällen festgehalten. Leider vergessen die MitarbeiterInnen dabei darauf, dass diese NS dann in ihrem Personalakt abgelegt werden, egal ob sie jetzt unterschrieben sind oder nicht – um bei nächster Gelegenheit – und zwar bei der nächsten Beurteilung oder bei einer etwaigen Entscheidung über eine Beförderung, Remuneration oder ähnlichem – aus dem Hut gezaubert zu werden.

Daher möchten wir dringend den Appell an Euch richten: Unterschreibt keine Niederschriften unbedacht! Wenn einmal Eure Unterschrift darunter prangt, ist es für etwaige Gegenmaßnahmen zu spät – kein Personalvertreter kann Euch dann noch helfen. Wenn Ihr, aus welchen Gründen auch immer, Eure Unterschrift nicht daruntersetzen wollt, dann lasst das schriftlich auf der NS festhalten. Ihr habt das Recht, einen angemessenen Zeitraum als Bedenkzeit eingeräumt zu bekommen und gegebenenfalls eine Stellungnahme zu formulieren. - Es kann Euch niemand zwingen, sofort zu reagieren und eine gut artikulierte Entgegnung quasi aus dem Ärmel zu schütteln. Zieht einen Personalvertreter Eures Vertrauens zu etwaigen Gesprächen bei – und wenn „Euer“ PV nicht anwesend ist, vereinbart einen neuen Termin mit dem jeweiligen Gegenüber.

Leider ist es auch vielerorts üblich, Bedienstete einfach zum Vorgesetzten zu zitieren, ohne sie gleichzeitig über den Inhalt des geplanten Gesprächs zu informieren. Hat man erst einmal „die Höhle des Löwen“ betreten und wird mit unangenehmen Tatsachen konfrontiert, fällt es den meisten allerdings schwer, dann zu sagen: „Halt! Ich will einen Personalvertreter beiziehen.“ Aber das ist Euer gutes Recht – und Ihr müsst auch nicht irgendeinen PV akzeptieren, nur weil der gerade anwesend ist und der Vorgesetzte meint, der soll jetzt

3

bei diesem Gespräch dabei sein. Es ist EURE Entscheidung, wen Ihr Euch zum Gespräch dazuholt – der Personalvertreter soll ja zu EURER Unterstützung teilnehmen, und nicht, weil er dem Vorgesetzten vielleicht besonders zu Gesicht steht. Die Personalvertreter sind für Euch da – Ihr habt sie schließlich gewählt, damit sie sich in brenzligen Situationen für Euch einsetzen, also holt Euch auch deren Hilfe, meint Eure Ulrike Uhlik-Fettinger

Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeine-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum

Gleitzeit oder nicht Gleitzeit – das ist hier die Frage! Chaos in der MA 35 – Standesämter Nun ist es auch schon wieder ein paar Jährchen her, dass in der Chefetage der damaligen MA 61 – im Bereich der Standesämter die Frage auftauchte, ob man dort denn nicht die Gleitzeit einführen sollte. Da seitens der Bediensteten hiezu massive Bedenken geäußert wurden, ließ man – ganz auf „demokratisch“ getrimmt – darüber abstimmen. Das Ergebnis war negativ. Zuviel sprach dagegen: Wie sollte garantiert werden, dass, bei einer Blockzeit von 09.00 bis 15.00 Uhr die Öffnungszeiten auch tatsächlich eingehalten werden konnten? Wie sollte die Gleitzeit bei Ausser-Haus-Trauungen an Wochenenden und Feiertagen gehandhabt werden, und wie die Zeit, die man benötigte, um die jeweiligen Akten von anderen Dienststellen zu holen oder sie wieder zurück zu bringen? Fragen über Fragen. Keine dieser Fragen konnte zufrieden stellend beantwortet werden, und so verlief auch eine zweite Abstimmung negativ. Anfang 2009 – die MA 61 war längst mit der ehemaligen MA 20 fusioniert, unter neue Leitung gestellt und

in MA 35 umbenannt worden – wurde oktroyiert, dass nun endgültig ab 1.April 2009 die Gleitzeit in den Standesämtern zu gelten hat - Bedenken hin oder her. Basta! Oder doch nicht?

Allen vollmundigen Ankündigungen zum Trotz trat am 1. April diese Regelung NICHT in Kraft. Stattdessen erhielten die Standesämter ein E-Mail aus ihrer Zentrale, in der sinngemäß mitgeteilt wurde, dass auf Grund der Vielzahl der damit verbundenen Probleme und der Komplexität des erforderlichen Computerprogramms die Gleitzeit vorerst doch noch nicht kommt. Wann der endgültige Start ist, stand bei Redaktionsschluß noch nicht fest! Was die Zukunft bringen wird, wird man sehen, meint Euer Coolyyo

Impressum: Redaktion: Roman Böhm-Raffay, Doris Grössinger, Ulrike Uhlik-Fettinger, Gerhard Haupt, MitarbeiterInnen dieser Ausgabe: Doris Grössinger, Ulrike Uhlik-Fettinger, Roman Böhm-Raffay, Gerhard Haupt, Gerhard Eder und das gesame GLB-Team Fotos: GLB-Archiv, Redaktionsschluß: 4.Juni, Nächste Ausgabe: 4. August Herausgeber und Verlager: Fraktion GLB-Gemeindebedienstete Grafik, Satz u. Layout: Doris Grössinger; Druck: Druckerei Seitz, Redaktionsadresse: GLB-Gemeindebedienstete, Redaktion“ Gemeindeforum“, Wien 17., Elterleinplatz 6 Mail: [email protected], Internetadresse: glb-gemeinde.at, Tel: 01 407 69 36 Bestellungen: Schriftlich an den GLB-Gemeindebedienstete. Für unverlangt eingegangene Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Namentlich gezeichnete Beiträge oder Leserbriefe müssen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion oder des GLB übereinstimmen. Leserbriefe sind willkommen!

GLB Gemeinde - Forum

4 ……..und ist man nicht willig, dann wird ungeniert gemobbt?! Teil II - einer Geschichte aus dem KAV Es werden sich sicher noch viele an unsere letzte Ausgabe des Gemeindeforums erinnern, in der wir einen Artikel über Mobbing in einem Krankenhaus des KAV (Krankenanstaltenverbund) brachten. Wir berichteten über eine Kollegin, die von ihren Vorgesetzten nach allen Regeln der Kunst aus dem Job gemobbt werden sollte. Dienstbeurteilungen wurden regelrecht als Waffen verwendet, um eine unerwünschte Kollegin loszuwerden (nachzulesen unter: glb-gemeinde.at – dann oben rechts „Gemeindeforum“ anklicken, auf Ausgabe 1/2009 gehen und Artikel suchen). Leider geht diese skandalöse Geschichte weiter - und das nicht gerade im positiven Sinne: Mittlerweile wurde diese Kollegin, die wir der Einfachheit halber wieder Fr. A nennen, mit sofortiger Wirkung von Dienst freigestellt und mit Ende Mai gekündigt. Fr. A ist daher seit 1. Juni arbeitslos! Die Mehrheitsfraktion FSG hat NICHTS dagegen unternommen - es hatte viel mehr den Anschein, dass sie bei diesem üblen Spiel noch mitgespielt hat. Dass so etwas gar nicht so selten vorkommt, haben uns viele KollegInnen aus dem Bereich des KAV in Anrufen und Mails bestätigt. Teilweise waren es wirklich sehr erschütternde Berichte, die uns darin bestärkt haben, dass wir den richtigen Weg gehen. In der Causa der Fr. A werden wir im Einvernehmen mit der Kollegin die Sache nicht auf sich beruhen lassen und haben bereits die notwendigen rechtlichen Schritte eingeleitet. Der Fall liegt jetzt am Arbeits- und Sozialgericht auf und die ersten Einvernahmen beginnen in Kürze.

Da ich von Anfang an in die Sache involviert war, werde ich auch selbstverständlich in dieser Sache aussagen, und Fakten und Wahrheit werden für sich sprechen. Unsere Juristen, und ich darf versichern, dass diese sehr, sehr gut sind, werden für eine Wiedereinstellung von Fr. A. kämpfen – und die Chancen stehen gut für sie. Weiters wird gegen die mobbenden Vorgesetzten vorgegangen - es kann nicht sein, dass Vorgesetzte ungestraft alles tun und lassen können, wie es ihnen beliebt und ungestraft Bedienstete in existenzgefährdende Situationen treiben, wie es ihnen gerade in den Kram passt. Das dieser Weg ein nicht gerade einfacher ist, weiß Fr. A und das wissen auch wir, aber Recht muss Recht bleiben und daher darf man nichts unversucht lassen. An dieser Stelle möchte ich noch einmal betonen, dass eine Rechtschutzversicherung von unschätzbarem Wert ist. Der GLB betreut viele Bedienstete, die mit großem finanziellem Aufwand für ihr Recht vor Gericht kämpfen. Bei den meisten Fällen schütteln Juristen nur den Kopf, da die jeweilige Rechtslage mehr als eindeutig für die betroffenen KollegInnen spricht. Trotzdem lässt sich die Gemeinde Wien auf Gerichtsverhandlungen ein und das Vorgehen ist immer gleich: Man versucht die Kolleginnen durch alle Instanzen zu zerren, bis ihnen die finanziellen Mitteln ausgehen. Mit einem Rechtschutz samt inkludiertem Dienstrecht und freier Anwaltswahl seid Ihr aber immer auf der sicheren Seite. Doris Grössinger

G e m e i n d e - F o r u m - G e m e i n d e - F o r u m - G e m e i n d e - F o r u m - G e m e i n d e - F o r u m - G e m e i n e - F o

GLB auch im Internet unter: glb-gemeinde.at GLB Forum: postet völlig anonym Eure Wünsche, Sorgen und Anregungen GLB Gemeinde - Forum

5

UNIQA Generalagentur Walter Meidl Tel: 01/786 31 80

Rechtschutz darf kein Glücksspiel sein!!! Man sollte einen haben, wenn man ihn braucht - meinen wir GLB – Personalvertreter und Betriebsräte Gesetzlich verankerte ArbeitnehmerInnenrechte werden immer öfter in Frage gestellt, der Rechtschutz deckt die Kosten für Anwalt oder Anwältin, Gerichtsverfahren und eventuelle Gutachten. Wir GLB - Gewerkschafter und Personalvertreter kämpfen für Eure Rechte, können jedoch nicht immer eine Rechtschutzversicherung ersetzen, denn oft sind gerichtliche Auseinandersetzungen nicht zu vermeiden! Im Zuge der vom GLB-Gemeinde ausverhandelten Sonderkonditionen bietet Allfinanz in Kooperation mit der ARRAG beste Serviceleitungen und die günstigsten Prämien für alle Gemeindebediensteten

Vorsorgen

zahlt sich aus, vor allem wenn es um Euer Recht geht!

GLB Gemeinde - Forum

6 Wien 2.Juni 2009

ANFRAGE des GLB – Gewerkschaftlicher Linksblocks an den HA der HG I betreffend Auskunft über die Finanzierung des KPZ-Balls der MA 67 vom 4.4.2009 Da wir auf unsere erste Anfrage an den Dienststellenausschuss bis dato keine erschöpfende Auskunft bekommen haben, nämlich a.)

auf welche Weise der KPZ-Ball finanziert wurde (HA, Hauptgruppe, Dienststellenausschuss, Privatfinanzierung, und mit welchen finanziellen Mitteln (Mitgliedsbeiträge, Spendengelder, Finanzierung durch Firmen ect…..

b.)

gab es Einkünfte bzw. Gewinne und wem kamen diese zugute?

c.)

gibt es eine Abrechnung mit einer Auflistung der Aufwende, Spenden und Einkünfte?

wiederholen wir jetzt noch einmal unsere Anfrage bezüglich dieser Informationen und ersuchen um Auskunft darüber! Anmerken möchten wir, dass gerade im sensiblen Bereich der Finanzen eine offene und glasklare Gebarung im PV- und Gewerkschaftsbereich selbstverständlich sein sollte. F.d.GLB/GdG Ulrike Uhlik – Fettinger e.h. Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeine-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum

Auch Krankenhausbedienstete brauchen Hilfe Arbeit im Krankenhaus macht krank. Das ist seit langer Zeit ein Faktum, dem nicht widersprochen werden kann. Ständig erreichen uns Anrufe und Mails von KollegInnen, die zu Recht über die hohen psychischen und physischen Belastungen klagen. Extrem belastende Arbeit unter sich ständig verändernden internen und externen Rahmenbedingungen fordert das Personal in unseren Spitälern bis ans Limit. GLB Gemeinde - Forum

Neben ständigen akuten Personalmangel, Zukunftsängsten und Überlastung, sieht sich das Krankenhauspersonal weiteren Schwierigkeiten gegenüber, - wachsende fachliche Anforderungen, geringe Wertschätzung für geleistete Arbeit, Druck von Vorgesetzten, Versagensängste und Ängste vor Fehlern, Konflikte unter KollegInnen einhergehend mit geringen Konfliktlösungspotenzial der Vorgesetzten sowie der Druck von Patienten und deren Angehörigen.

Veränderungen durch gesundheitspolitische Maßnehmen wie Einsparungen, Zusammenlegung von Abteilungen oder Krankenhäusern führen zu Verunsicherung und Spannungen, da der Wettbewerb zwischen den einzelnen Spitälern immer mehr steigt. Im Gegenzug wird der Druck auf die Bediensteten immer mehr verstärkt und größere Flexibilität verlangt. Es gilt nur die Devise, dass an sich sehr gut funktionierende Gesundheitssystem den geänderten Rahmenbedingungen anzupassen. Das geht aber nur zum Nachteil der Kolleginnen und Kollegen im Krankenanstaltenverbund, die jeden Tag mit Engagement, Menschenliebe und vor allem mit höchster Professionalität eine optimal medizinische und pflegetechnische Versorgung der Patienten sicher zu stellen hat. Aber nicht nur die, auch die zunehmende Administration und Bürokratie führen zu einer massiven zeitlichen Mehrbelastung, diese Zeit fehlt dann am Krankenbett, dafür sollten eigene MitarbeiterInnen zuständig sein und nicht das Pflegepersonal.

7

Es gibt so gut wie keine personellen Reserven für Krankheitsfälle oder Schulungen, Überstunden, und „Dienst tauschen“ häufen sich, sowie Burn outs. Bei letzteren leidet das Familien- und Gesellschaftliche Leben, da freie Tage hauptsächlich zur Regeneration verwendet werden. Es ist absurd im Gesundheitswesen Arbeitsbedingungen zu haben, die langfristig krank machen, das belegen unter anderen Studien der AK. Das Hauptproblem ist der akute Personalmangel und hier darf nicht mit Notlösungen operiert werden wie bisher. Das Problem gibt es auch nicht erst seit gestern, sondern es zieht sich wie ein roter Faden durch das letzte Jahrzehnt. Hier gehören endlich Lösungen her, denn ein so wichtiges System wie das Gesundheitswesen darf man nicht am Limit laufen lassen. Ein Wegschauen wäre politisch fahrlässig! Doris Grössinger

Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeine-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum

GeLBerts grause Gedanken – Unfassbar, was sich in manchen Abteilungen des Magistrats so tut – Da engagiert sich eine Mitarbeiterin für ihre KollegInnen und wird schließlich Personalvertreterin – und zwar tut sie das nicht im Faulbett einer FSG, wo ihr sowieso kein Härchen gekrümmt wird. Nein, sie geht zu einer kleinen, aber feinen Fraktion, und erreicht – und das ist ja schon einmal bezeichnend – auf Anhieb ein Mandat. Was natürlich von ihrer unmittelbaren Umgebung, welche hauptsächlich aus den bekämpften Vorgesetzten ihrer MitarbeiterInnen besteht, nicht gerade goutiert wird....befindet sie sich doch unmittelbar in deren Nähe und hat so wunderbaren Einblick in das, was sie so den ganzen Tag tun. Und lassen. Es kommt, wie es kommen muss: Unsere tapfere Streiterin für Recht und Gerechtigkeit wird kaltgestellt, ausgegrenzt, und was noch an derartigen Grauslichkeiten möglich ist. Schließlich platzt ihr der Kragen und sie sucht Hilfe bei der MA 3, namentlich der dortigen Mobbingberatungsstelle. Und was ist die Folge davon? Richtig! Die Mitarbeiterin wird versetzt – in ein anderes Referat in einem anderen Bürohaus, weit entfernt von ihren MitGLB Gemeinde - Forum

I HAVE A DREAM arbeitern und Wählern. Klar, droht doch bereits im kommenden Jahr die nächste Wahl – und was wir am allerwenigsten brauchen können, ist eine Personalvertreterin, die ihren Mund dazu verwendet, ihre – der unsrigen konträr entgegenstehende – Meinung kundzutun.... Also werden wir tunlichst eine etwaige Wiederwahl nach Möglichkeit verhindern - und alle können ungeniert ihren individuellen Passionen im Umgang mit den MitarbetierInnen weiter frönen. Ein Schelm, der sich Böses dabei denkt. Leitbild hin, politische Sonntagsreden her – der kleine Mitarbeiter zählt bei der Gemeinde Wien noch immer nicht mehr als der Schmutzrand unter den Nägeln der diversen Entscheidungsträger. Und wenn er es sich erlaubt, gar auch noch den Mund aufzumachen, wird er gnadenlos und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln kaltgestellt. I have a dream: Dass alle diese kleinen, so gering geachteten MitarbeiterInnen einmal ihre Arbeit niederlegen – dann würden sich die Probleme, die von Legionen von inkompetenten, dummen und selbstverliebten Vorgesetzten verursacht werden, wohl auch von selbst lösen – wo es keine zu Schikanierenden mehr gibt, braucht es auch keine Schikanierer.

Euer GeLBert

8

Ägypten zum Nationalfeiertag Von 24. Oktober bis 1. November 2009 Preis pro Person: € 1499,— Einzelzimmerzuschlag: € 299,-

Reiseroute: Flug von Wien nach Luxor mit Egypt Air und Einschiffung auf Ihr Nilkreuzfahrtschiff - Frühmorgens Besichtigung von West-Theben: Tal der Könige, Hatshepsut-Tempel und Memnon-Kolosse. Rückkehr ans Ostufer und Besichtigung der Tempelanlagen von Karnak und Luxor. Im Karnak Tempel erleben Sie eine einmalige „Sound & Light“ Show. Weiterfahrt nach Edfu (Besichtigung des Horus-Tempels) Weiterfahrt nach Kom Ombo. (Besichtigung des Doppeltempels von Sobek und Haoris) - Fahrt nach Assuan.(Besichtigung des Staudammes, des Unvollendeten Obeliskenin den Granitsteinbrüchen und des PhilaeTempels auf der Insel Agilkia. Bootsfahrt mit einer Feluke auf dem Nil zum Botanischen Garten auf der Lord Kitchener-Insel) – Fahrt nach Abu Simbel ( Am westlichen Ufer des Nassersees, liegen die imposanten Felstempel von Abu Simbel. Ramses II. ließ den großen Tempel mit 20 m hohen kolossalen Sitzstatuen um 1260 v. Chr. Gleich daneben steht der kleinere Tempel seiner Ehefrau Nefertari.) Zugfahrt im Schlafwagen in Zweibettabteilen von Assuan nach Kairo. - Fahrt Gizeh (Besichtigung Pyramiden, Sphinx) – Fahrt nach Sakkarah ( ca. 50 km südlich von Kairo - wurden gleich zwei Gräber des alten Königreichs geöffnet, in denen man neben anderen Grabbeigaben sowie Inschriften und Titeln über die Verstorbenen - Ärzte am königlichen Hof - einige Gebrauchsgegenstände für Öle fand, die bisher völlig unbekannt waren.) – Kairo (Besichtigung Ägyptischen Museum, gefolgt von einen Besuch zur Zitadelle ein, mit der Moschee des Suleiman Paschas, der Alabaster Moschee, Joeh’s walls, Mohamed Ali Pascha-Palast und Panoramablick auf Kairo von Moqattam Hügeln. Sie besuchen den Alten Teil Kairos, den christlichen Teil, Ägypten war eines der ersten Länder, das das Christentum beheimatet war.) Oase Fayoum: ( Fahrt zur Oase Fayoum. Das Fayoum ist der große Garten Ägyptens nur 110 km von Kairo entfernt. Am Rande der Oase finden Sie die Tempelruinen von Karanis. Besichtigen Sie das Fayoum Museum, bekannt für die dort ausgestellten römischen Porträts uns das Wadi Al Rian. - Rückfahrt nach Kairo und FarewellDinner-Nilkreuzfahrt.

Inkludierte Leistungen Linienflug Wien – Luxor und Kairo – Wien mit Egypt Air in der Touristenklasse Flughafensteuern und -gebühren (dzt. € 108,-) Zugfahrt Assuan – Kairo im 2 Bett-Schlafwagenabteil Unterkunft am Nilkreuzfahrtschiff***** Deluxe in einer Zweibett-Außenkabine und im Hotel Zoser**** im Doppelzimmer mit DU/WC auf Basis Vollpension Rundreise und Besichtigungen, Eintrittsgebühren, Visum (€ 18,-), Trinkgeldpauschale (€ 35,-) GLB-Kommentar Diese Reise wurde in Zusammenarbeit mit unseren Partner Optimundus – Reisen gestaltet, diese Reise kann als Studienreise bezeichnet werden! Bei dieser Reise erhaltet ihr einen umfangreichen Eindruck dieses Landes, insbesonders möchten wir auf das reichhaltige Programm in Kairo verweisen. Wir wollen euch keine reine Kreuzfahrt anbieten, sondern ein Komplettangebot mit Kairo; Gizeh und Fayoum. Wir haben alle eventuellen Kosten inkludiert auch Trinkgelder ausgenommen sind nur eventuelle Taxen für Foto und Video. Ausführliche Reiseinfos und Beschreibungen der Reise senden wir auf Wunsch ab Mitte Juni euch zu! Bei allen Reisen Anfragen/Anmeldungen direkt bei Betriebsrat Böhm-Raffay Tel. 0664 15 17 922 / Mail: [email protected] oder GLB-Büro 1170 Wien Elterleinplatz 6 Tel. 407 69 36, bzw. 0664/41 49 853 GLB Gemeinde - Forum

Die Stadt Wien als Lehrherr – viel Lärm um Nichts! Die Stadt Wien bildet Lehrlinge aus. Das ist nicht neu und auch nicht, dass sie hiefür auch gern in eigener Sache Werbung betreibt. Es gibt beim Magistrat mehr als 30 Lehrberufe aus den verschiedensten Bereichen und die Ausbildung ist sicher nicht die schlechteste. Den Vergleich mit der Privatwirtschaft braucht sie hier auch sicher nicht zu scheuen. Das klingt doch alles gut und schön, wäre man da geneigt zu denken – wäre da nicht ein klitzekleiner Aspekt, der in den diversen Artikeln und Aussendungen meistens vergessen wird zu erwähnen: Es gibt für den Beginn einer Lehre bei der Stadt Wien ein Alterslimit. Und das liegt bei 17 Jahren. Was de facto bedeutet, dass ein junger Mensch, welcher dieses biblische Alter bereits überschritten hat, bei der Stadtverwaltung praktisch chancenlos ist, weil er für sie schon zum „alten Eisen“ zählt. Haben Sie es möglicherweise zwei oder mehr Jahre vergeblich versucht, in der Privatwirtschaft eine Lehrstelle zu ergattern? Leider nein – Sie sind für den Magistrat zu alt! Sind Sie vielleicht gar ein Schulabbrecher aus einer höherbildenden Schule nach der 6. Klasse? Leider, zu alt! Diese Vorgangsweise ist einer sozialdemokratisch regierten Stadt und ihrer Stadtverwaltung unwürdig – die Stadt Wien sollte sich auch hier ihrer Verantwortung stellen. Gerade der öffentliche Bereich sollte jungen Menschen, die - aus welchem Grund auch immer – es mit 17 Jahren noch nicht geschafft haben, in einem Betrieb als Lehrling Fuß zu fassen, die Möglichkeit einer Ausbildung geben. Aber es gibt ja nicht nur solche jungen Mitbürger, die es nicht schaffen – nein, es soll auch solche geben, die mehr als eine Ausbildung anstreben. Auch diese haben beim Magistrat durch dieses absurde Limit keine Chance mehr. Dabei wären doch gerade junge Menschen, die bereit dazu sind, sich in mehrere Richtungen auszubilden, eine Bereicherung für jedes Unternehmen – und somit auch für die Stadtverwaltung - immerhin machen sie freiwillig eine weitere Lehre durch und nehmen dafür in Kauf, sich für eine Reihe von weiteren 3 - 4 Jahren, in denen Altersgenossen schon ein volles Gehalt kasGLB Gemeinde - Forum

9

sieren, mit einem Lehrlingsgehalt „durchzugfretten“. Was die Vermutung zuläßt, das gerade diese jungen Menschen sich durch besonders Engagement auszeichnen werden. Nicht zu vergessen, die Kenntnisse und Erfahrungen, die sie sich bei einer absolvierten Vorlehre erworben haben. Und: sie haben auch in die so gern zitierte Privatwirtschaft „hineingerochen“ und sind daher auch fähig, Arbeitsabläufe zu vergleichen. Und vielleicht auch frischen Wind in eingefahrene Strukturen zu bringen. Schulabbrecher wiederum verfügen möglicherweise über Kenntnisse und Erfahrungen, die ein 15jähriger nicht aufweisen kann. Aber all das zählt beim Magistrat nicht – allein das Alter ist es, wonach geschielt wird. Hat man vielleicht gar Angst, dass 18 oder 19jährige gewisse Dinge nicht widerspruchslos hinnehmen könnten? Dass sie vielleicht gewisse „Das haben wir immer schon so gemacht-Attitüden“, die in manchen Abteilungen auch heutzutage immer noch gang und gebe sind, hinterfragen könnten - was sich ein 15jähriger Schüler mangels eigener Lebenserfahrung vielleicht noch nicht traut? Man kann es nur vermuten.... Es wäre jedoch hoch an der Zeit, diese veralteten Vorgaben für Ausbildungswillige endlich zu ändern – um unseren jungen Mitbürgern, die es auf dem privaten Arbeitsmarkt vielleicht nicht so leicht haben oder sich eben später entscheiden, auch die Chance auf einen guten Ausbildungsplatz zu geben. Dieser Verantwortung für ihre jungen Bürger sollte die Stadt Wien auch nachkommen, anstatt sich immer nur als ach so gute Lehrherrin selbst zu beweihräuchern. So, wie es derzeit läuft, ist es nämlich nur – viel Lärm um nichts! Das meint Eure gloriaviennae

10

Offener Brief Personalgebarung in der MA 67

Sehr geehrter Herr Bürgermeister! Sehr geehrte Frau Stadträtin Frauenberger! Sehr geehrter Herr Stadtrat Schicker! Wir, der GLB – Gewerkschaftlicher Linksblock – möchten Ihnen in Ihren jeweiligen Eigenschaften in Bezug auf die Stadtverwaltung, Personalangelegenheiten, bzw. als Verantwortlichen des Geschäftsbereiches, dem die MA 67 angehört, darüber informieren, wie in dieser Abteilung mit Mitarbeitern umgegangen wird. Konkret geht es dabei um das Referat Kurzparkzone (KPZ). Bei der KPZ gibt es, aufgeteilt auf 2 Stützpunkte, knapp 220 Außendienstmitarbeiter (Kontrollorgane), sowie Gruppenleiter als deren unmittelbare Vorgesetzte, jeweils einen Stützpunktleiter, und zudem noch einen Referatsleiter und seinen Stellvertreter, sowie in den beiden Personalkanzleien zwei Kanzleibedienstete – eine Vollzeit- und eine Teilzeitbeschäftigte. Speziell im Stützpunkt im 6. Bezirk, Mariahilfer Gürtel, gibt es immer wieder Probleme zwischen den Außendienstmitarbeitern und deren Vorgesetzten, weil gewisse durch diese gesetzte Vorgangsweisen oder Anweisungen oft den schalen Beigeschmack von „Justament-Aktionen“, bzw. Schikane oder schlicht und ergreifend Sekkieren von Bediensteten innehaben. Die Kollegin, um deren Fall es uns geht, hatte bis Anfang dieser Woche ihren Arbeitsplatz in der Kanzlei des Stützpunktes im 6. Bezirk, und zwar als kanzleiführende CBedienstete. An diesem Arbeitsplatz befand sie sich fast auf den Tag genau nun 8 Jahre lang. Der Bediensteten, Frau U., ist es mehr oder weniger von Anfang ihrer Tätigkeit im Referat KPZ aufgefallen, dass es immer wieder zu Problemen und Schwierigkeiten zwischen den Kontrollorganen und ihren Vorgesetzten kam und es war bereits nach kurzer Zeit bekannt, dass sie immer ein offenes Ohr für die Anliegen der „kleinen“ Bediensteten hatte. Aus diesem Grund begann schon bald eine Art „schleichende“ Ausgrenzung durch die Vorgesetzten, die Gruppenleiter und die Stützpunktleitung. Frau U. ist dann bei den Personalvertretungswahlen im Mai 2006 für unsere Fraktion angetreten und hat auch auf Anhieb ein Mandat errungen. Und danach ergab sich eine fast dramatische Wendung: GLB Gemeinde - Forum

Hatte Frau U. zuvor (bis 3 Monate vor der Wahl) die Kanzlei allein bewältigt (weil sich lange einfach niemand für den ausgeschriebenen zweiten Posten interessierte, bzw. eine Kollegin sich schon nach 3 Monaten wieder versetzen ließ), hat sie kurz vor der Wahl eine zweite Kollegin bekommen, die bis zu diesem Zeitpunkt als Kontrollorgan in der Dienststelle gearbeitet hat. Man betrieb nun systematisch eine Art „Kaltstellen“ mit der nunmehrigen Personalvertreterin – alles lief nur mehr über die Teilzeitkraft, es wurde so gut wie alles nur mehr mit ihr besprochen, Fr. U. hingegen erhielt oft keinerlei Informationen über innerbetriebliche Angelegenheiten. Als hervorragendes Beispiel hiefür möchten wir folgendes Ereignis anführen, welches die Situation wohl anschaulich beschreibt: Sämtliche Gruppenleiter, beide Stützpunktleiter, der Referatsleiter sowie sein Stellvertreter fuhren im April 2008 gemeinsam auf ein zweitägiges Seminar – über den Betriebsablauf während der Abwesenheit sämtlicher Entscheidungsträger der KPZ hat man jedoch lediglich die Teilzeitkraft informiert und auch alles mit ihr besprochen, der Kanzleiführenden gegenüber hat man dieses unbedeutende Ereignis nicht einmal andeutungsweise angesprochen, sie wußte nicht einmal, dass alle dienstabwesend sein würden. Frau U. hat dies im übrigen in einem Mail dem Abteilungsleiter, Herrn Dr. Wagner, mitgeteilt, es erfolgte jedoch darauf keine Antwort oder sonstige Reaktion. Die Kollegin suchte nun Hilfe bei der Mobbingberatungsstelle des ÖGB. Dort wurde ihr zwar bestätigt, dass die Behandlung durch den Vorgesetzten und die Gruppenleiter sehr wohl als Mobbing einzustufen sei, ihr jedoch außer ein paar Ratschlägen, was sie selbst tun könne, nicht weiterhelfen können. Nachdem es aber verständlicherweise schier unmöglich ist, als Einzelperson (und vor allem als Mobbing-Opfer) etwas am Verhalten anderer zu ändern, lief die Sache weiter wie bisher. Als Personalvertreterin hat Frau U. währenddessen stets versucht, für „ihre“ MitarbeiterInnen Positives zu erreichen – was von ihrem Vorgesetzten naturgemäß nicht gerade begeistert aufgenommen wurde, sie war wohl der MA 67 der sprichwörtliche Dorn im Auge. Im Laufe der Zeit wurden ihr von einzelnen MitarbeiterInnen immer wieder Gerüchte zugetragen, sie „„arbeite nichts“ oder es wurde diesen gegenüber kritisiert, wenn

sie Informationsblätter für die Bediensteten zusammengestellt hat, etc. – ihr selber hat man davon jedoch nie etwas gesagt. Währenddessen Personalvertreter der Mehrheitsfraktion (FSG) innerhalb der KPZ (und auch deren Ersatzmandatare), die überwiegend aus dem Bereich des Außendienstes kommen, ihren eigentlichen Dienst nur mehr in sehr eingeschränktem Maße versehen, obwohl es keinen freigestellten Personalvertreter gibt. Die Kollegin wurde somit de facto in ihren beiden Funktionen mehr oder weniger „kaltgestellt“ – in ihrer eigentlichen Tätigkeit als Kanzleibedienstete sowie als Personalvertreterin – in diesem Bereich wurde und wird alles nur mit der Mehrheitsfraktion besprochen (im Stützpunkt Mariahilfer Gürtel gibt es nur eine Ersatzmandatarin der FSG, die somit weit über ihre eigentliche Funktion hinaus herangezogen wird und auch dementsprechend agiert). Im Gegensatz dazu wurde jeder Fehler, der Frau U. in ihrer Kanzleitätigkeit unterlief, gleichsam als „Vergehen“ geahndet. Im Oktober 2008 mußte sich ihre Kanzleikollegin einer medizinischen Behandlung unterziehen, in deren Folge sie bis März 2009 krankgeschrieben wurde. Frau U. hat deshalb (und dies bereits zum wiederholten Mal) über einen längeren Zeitraum die Kanzlei allein bewältigt und zudem die im Dezember 2008 stattfindende Übersiedlung des Stützpunktes vom 9. In den 6. Bezirk allein durchführen müssen. Sie hat das gesamte Kanzleimaterial, das zugehörige Archiv, sowie teilweise auch die Küchenutensilien für die Übersiedlung verpackt und im neuen Stützpunkt auch wieder alles im Alleingang ausgepackt und eingerichtet. Dies war im übrigen bereits die zweite Übersiedlung des Stützpunktes, welche die Kollegin allein durchführen mußte, wobei bei der ersten von der Gonzagagasse im 1. Bezirk in die Schlagergasse im 9. Bezirk auch noch sehr viel an Material gesichtet und entsorgt werden mußte. Wir führen dies nur deshalb so ausführlich an, um zu dokumentieren, welche Leistungen Frau U. in ihrer Kanzleitätigkeit in den letzten Jahren erbracht hat. In den mehr als 4 Monaten des Krankenstandes ihrer Kollegin lief die Zusammenarbeit gut und nahezu harmonisch – man mußte sich ja mit Frau U. arrangieren, weil in der Kanzlei ja sonst niemand da war.

GLB Gemeinde - Forum

11

Anfang März wurden ihr aus heiterem Himmel jedoch wieder einige Fehler vorgeworfen, die sie bei der Personalbearbeitung gemacht hatte – und als sie die Vorhaltungen damit konterte, dass auch andere Fehler machen, wurde ihr mit der Herabsetzung ihrer demnächst fälligen Dienstbeurteilung gedroht. Frau U. suchte daraufhin abermals die Mobbingberatungsstelle auf – dort sagte man ihr jedoch, dass man nichts tun könne, sie solle sich an die MA 3 wenden. Der dortige Berater (Dr. Andreas Fida-Taumer) bat daraufhin den Stützpunktleiter, auf den sich die Vorwürfe nun hauptsächlich konzentrierten, ebenfalls zu einem Gespräch. Dieser informierte offensichtlich sofort den Abteilungsleiter über diese Angelegenheit. Am Montag, dem 4.5.2009, wurde Frau U. zur Mittagszeit von ihrem Referatsleiter mitgeteilt, sie hätte am nächsten Tag um 9 Uhr einen Termin beim Abteilungsleiter, er wolle mit ihr sprechen. Und in diesem Gespräch wurde ihr die Anweisung erteilt, dass sie ab sofort dem Referat „Ruhender Verkehr“ im Modecenter zugeteilt wäre, als Begründung wurde akuter Personalmangel dort angegeben. Man hat sich auf diese Art und Weise einer „unangenehmen“ Person entledigt – die Personalvertreterin aus ihrem unmittelbaren Wählerkreis entfernt und die ungeliebte Kanzlistin der KPZ ist man damit auch gleich losgeworden. Nebenbei möchten wir noch die Tatsache erwähnen, dass sich von dem Arbeitsplatz, der nun so akut neu zu besetzen war, erst in der selben Woche eine Kollegin wegversetzen hatte lassen – dass sich möglicherweise daraus Probleme ergeben würden, hätte man von der Abteilungsleitung wohl schon früher erkennen können. Und dass man für die Nachbesetzung unbedingt eine Kanzleiführende aus einer Personalkanzlei abziehen muß – und nicht beispielsweise die Teilzeitbeschäftigte – spricht wohl auch für sich. Wie wir alle wissen, finden in genau einem Jahr die nächsten Personalvertretungswahlen statt – die MA 67 hat nun, wie es scheint, rechtzeitig dafür Vorsorge getroffen, einer kleinen Fraktion, die (wie Ihnen sicher aus der HG IV bekannt sein dürfte) dem Dienstgeber doch einiges an Kopfzerbrechen bereiten kann, was eine FSG offensichtlich nicht tut, die Wiedererlangung ihres PV-Mandates sehr zu erschweren.

12

Die Versetzung erfolgt zudem in ein Büro des „Protokolls“, wo überwiegend Protokolltätigkeiten zu erledigen sind, dies kann wohl keineswegs als „gleichwertiger“ Arbeitsplatz bezeichnet werden, auch wenn die Tätigkeit ebenfalls eine „C-wertige“ darstellt. Nun einmal ganz abgesehen davon, dass es auch eine absolut unmenschliche Vorgangsweise darstellt, jemanden nach 8 Jahren von einem Tag auf den anderen aus seinem Büro zu reißen, und somit auch von „seinen“ Mitarbeitern zu trennen. Und dieses sogar genau zu dem selben Zeitpunkt erfolgt, wo man sich in der MA 67 ausgiebig mit dem „Leitbild“ auseinandersetzt, Arbeitsgruppen installiert, die dessen Einhaltung festhalten sollen –

und sogar am selben Tag eine Veranstaltung beginnt, in der ein neu konzipierter „Wertebeirat“ sich zu ersten zusammenführenden Gesprächen zusammenfindet – man kann daher das Leitbild und alle seine diesbezüglichen Veranstaltungen und Bemühungen seitens der MA 67 wohl damit guten Gewissens ins Reich der Märchen verweisen. Dies ist im übrigen deckungsgleich mit einem Artikel, den Frau U. in unserem „Gemeindeforum“ zu eben diesem Leitbild verfaßt hat – damals wurde sie als „Querulantin“ und „Schlechtmacherin“ bezeichnet. Dass sie nun gerade am eigenen Leib erfahren muß, wie recht sie mit ihrer Kritik doch hatte, stellt eine besondere Ironie dar Das Team des GLB - Gemeinde

Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeine-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum

Leserbrief Außendienst - PV Ersatzmandatarin – nicht freigestellt – macht maximal 4 Tage normalen Dienst im Monat – wo gibt´s denn das? – Bei der MA 67 KPZ Kaum zu glauben, aber wahr! Da gibt es auf einer Dienststelle der KPZ eine „Ersatzmandatarin“ der Mehrheitsfraktion, die eigentlich ganz normal, so wie alle anderen KollegInnen ihren Dienst auf der Strasse verrichten sollte, dieses im Grunde doch nur Ersatz-Amt, das ehrenamtlich ist und eigentlich neben der eigentlichen Arbeit ausgeführt werden soll, allerdings dazu benützt, nicht Dienst auf der Strasse verrichten zu müssen. Eine Kollegin, die eigentlich eine Vorbildfunktion hat und mit gutem Beispiel voran gehen müsste. Es ist klar, dass unser Dienst auf der Strasse bei der Kurzparkzonenüberwachung ein sehr mühseliger und anstrengender ist, aber deswegen nur mehr „Dienst“ zu machen, wenn sich punkto Personalvertretung überhaupt nichts mehr finden lässt, was einen Innendienst rechtfertigt, ist den eigenen Kollegen gegenüber nicht sehr fair. Und wenn gar nichts anderes mehr geht, wird man halt von einer Minute auf die andere noch schnell Kontaktfrau.

Viele von uns in der KPZ und auch der PÜG würden sich freuen, wenn sie wenigstens einmal im Monat für einen halben Tag einen gemütlichen Innendienst haben könnten und sich nicht bei Hitze und Kälte die Füße wund laufen müssten. So ist es direkt ein Hohn, zu sehen, wenn man verschwitzt und müde zurück zumStützpunkt kommt, wie die liebe Kollegin ausgeruht und frisch auf ihren High Heels daherstöckelt. Hier wird jede Möglichkeit genützt, dem unliebsamen Dienst irgendwie ausweichen zu können, natürlich geht das nur mit Hilfe der Vorgesetzten. Schön langsam stellt sich die Frage, wie ist so etwas überhaupt möglich? Sind da Einige gleicher als gleich? (Name des Verfassers ist der Redaktion bekannt. Die Meinung des Verfassers muss nicht mit der meinung des GLB übereinstimmen!)

Nützt unser Forum und schreibt völlig anonym ,was ihr denkt! www.glb-gemeinde.at GLB Gemeinde - Forum

13

GLB Gemeinde - Forum

14

Unter falscher Flagge? – Die Geldgebarungen bei der Gewerkschaft

In der Gewerkschaft ist es üblich, dass die von den Bediensteten einbezahlten PVU (Personalvertretungsumlage)-Beiträge für diverse Aktionen für eben diese Bediensteten verwendet werden – sei es nun für Weihnachtsfeiern, ein Betriebsausflug, etc., es gibt hierfür von der zuständigen Hauptgruppe einen Zuschuß, der sich nach der Anzahl der Bediensteten richtet. So weit ist ja nichts dagegen zu sagen. Die Gelder der PVU werden in den einzelnen Bereichen von der jeweiligen Hauptgruppe verwaltet. Wer diese jedoch wie kontrolliert, konnten wir bis dato nicht eruieren. Allerdings sind wir in jüngster Zeit über einen seltsamen Umstand gestolpert, der Fragen nach der finanziellen Gebarung mit diesen Mitgliedsbeiträgen und sonstigen Einnahmequellen der einzelnen Dienststellenausschüsse doch in den Vordergrund drängt: Da gibt es einen Dienststellenausschuss, welcher nach eigenen (FSG-)Angaben über kein eigenes Konto verfügt, gleichzeitig keimt der Verdacht, es werden fleißig Provisionsgelder oder ähnliches – z.B. von der BAWAG für Konto- oder Sparbucheröffnungen, oder vielleicht auch die Aufnahme von Krediten – eingenommen. Für gern gewährte Sonderkonditionen für unsere Bediensteten benötigen diese lediglich ein Antragsformular, auf dem der Stempel der Personalvertretung prangt – die genannten Konditionen werden also nur über den DIENSTSTELLENAUSSCHUSS beantragt und vergeben. Und die damit lukrierten Provisionsgelder wandern – auf ein FSG-Konto..... Es stellt sich nun die Frage, was geschieht mit diesen Geldern, die als Provision oder von diversen Festivitäten eingenommen werden, FSG-Funktionäre geben sich äußerst wortkarg und verweigern bisher die Auskunft. Bei so einer Vorgangsweise ist es wenig verwunderlich, dass man ins grübeln kommt. Wie bitte? Eine einzelne Fraktion kassiert für Kunden, die eine Bank oder ein sonstiges Unternehmen über den Dienststellenausschuss lukriert? Wo gibt’s denn so was? An dieser Stelle möchte ich jedoch festhalten, dass ein Dienststellenausschuss immerhin ein Gemeinschaftsgremium ist, Leistungen die der DAr somit für die BediensGLB Gemeinde - Forum

teten erreicht, bzw. die Bediensteten selbst dadurch, dass sie bei einer bestimmten Bank Kunden werden, sind, wenn schon, somit ein „Verdienst“ des gesamten DA und damit eingenommene Gelder sollten ergo dessen selbstverständlich auch dem gesamten DA zur Verfügung stehen. Es kann nicht so sein, dass eine einzelne Fraktion die Hand darüber hält und allein darüber bestimmen kann, wie es gerade beliebt und obendrein niemand sonst weiß, um WIEVIEL Geld es sich dabei handelt. Man könnte dabei ja glatt auf den Gedanken verfallen, die Bediensteten zahlen sich somit auch diverse Werbegeschenke, die sie in Wahlzeiten von der FSG erhalten, SELBST.... Fließen vielleicht auch bei diversen Getränke- und Snackautomaten nebst Getränken auch Münzen? Aus anderen Bereichen der Gemeinde Wien weiß man sehr wohl, dass sich auch hier die betreibenden Firmen nicht lumpen lassen und es gibt durchaus auch hier Provisionszahlungen. Es liegt also der Verdacht nahe, dass auch in anderen Geschäftsbereichen möglicherweise fleißig kassiert wird. Wen kümmert´s – außer der FSG, die ja über dieses Konto (oder diese Konten) verfügt, weiß es ja schließlich kein Mensch, oder? Wir finden diese Vorgangsweise äußerst bedenklich – dies ist ein weiteres Beispiel, wie sehr sich eine Fraktion, nämlich die Mehrheitsfraktion, ungeniert als der alleinige Besitzer einer Gewerkschaft aufführt, so als gäbe es nur sie allein, und dies auf Kosten unserer KollegenInnen. Gerade die jüngste Vergangenheit hat gezeigt, wie Funktionäre einer Fraktion mit windigen Finanztransaktionen beinahe die Gewerkschaft zum Bankrott führten, haben sie daraus nicht gelernt? – der GLB fordert gerade in Finanzbereich glasklare Strukturen und Kontrollen, dies sollte nach dem BAWAG-Skandal selbstverständlich sein, sollte man meinen – Doch eine Fraktion lernt anscheinend nichts daraus, macht wie eh und je weiter und sieht die Gewerkschaft als persönliches Eigentum und als Selbstbedienungsladen an! Roman Böhm-Raffay Vorsitzender GLB/GdG

Liebe KollegInnen wir freuen uns Euch unsere neuen Reiseangebote für 2009/2010 vorstellen zu dürfen!

15

Große China-Reise vom 10. bis 24. September 2010 Preis pro Person: € 2.450,— Einbettzimmerzuschlag: € 390,— Visum (ab 5 Personen): € 35,— Rabatte für alle Stammkunden - 60 € zusätzlich Frühbucher – 40 € Verpflegung: Vollpension beginnend mit dem Abendessen am 2. Tag und endend mit dem Frühstück am 14.Tag

Erleben Sie die weltberühmten Höhepunkte Chinas: die große Mauer und die Verbotene Stadt in Peking, die lieblichen Landschaften um Guilin und die atemberaubende Megacity Shanghai – aber auch das unentdeckte China in den Wudang Bergen, wo Sie in der Schule eines taoistischen Meisters Qi Gong üben. Wanderungen, eine Schifffahrt und eine leichte Radtour runden Ihre Reise ab. Route: Flug mit Emirates nach Peking (Besichtigung: Sommerpalast, Ming-Gräber; Mauer, verb. Stadt, usw.) – Fahrt nach Shiyan (Besichtigung: Wudang Shan, dem heiligen Berg der Taoisten, Prinzenklosters, Palast der höchsten Harmonie, Palastes der Purpurwolke) – Fahrt nach Wuhan (Besichtigung des Pavillons des gelben Kranichs, usw.) Schifffahrt auf dem Li Fluss, usw.) - Flug nach Guilin in Südchina (Schifffahrt auf dem Li Fluss und div. Aktivitäten wie Radtour, Wanderungen.) - Flug nach Shanghai (großes Besichtigungsprogramm).

Große Sri Lanka Rundreise vom 6. Februar bis 17. Februar 2010 mit optionalem Badeaufenthalt Preis pro Person € 1.599,— Einbettzimmerzuschlag: € 230,— Stammgästerabatt 70 € Frühbucherbonus 30 € Verpflegung Rundreise: Frühstück und Abendessen

Badeverlängerung Luxus Hotel Tropival Villas**** pro Nacht DZ 46 € EZ 66 € (All Inclusive) Badeverlängerung guter Standard Hotel Koggala Beach** p.N. DZ 35 € EZ 49 € (All Inclusive) Sri Lanka bietet einiges mehr als nur kilometerlange Traumstände. Wenn Sie in kurzer Zeit viel erleben und entdecken möchten, liegen Sie mit dieser Rundreise richtig. Sie führt Sie zu allen Höhepunkten der Insel. Sie werden von der eindrücklichen Schönheit Sri Lankas, von der Anmut seiner Bewohner und der vielfältigen Fauna und Flora begeistert sein. Route: Flug mit Emirates nach Colombo - Pinnawela – Sigiriya ( Besichtigungs- Tour mit Elefantenritt) Anuradhapura – Mihintale (Besichtigung dieser interessanten Ruinenstadt, die 1400 Jahre lang die Hauptstadt Sri Lankas war, Mihintale) - Dambulla – Minneriya (Spaziergang im „Ebenholz-Wald“ von Dambulla. Anschließend Fahrt nach Minneriya und Jeep-Safari im Nationalpark.) - Aukana (Sigiriya-Felsen, Aukana, wo die bekannte Buddha Statue steht) - - Matale – Kandy (Aluvihare Tempel, Kandy-Stadtrundfahrt. Abends Besuch des Tempels mit anschließender traditioneller Kandy-Tanzvorführung.) - Peradeniya - Udawatta Kela (Udawatta Kela Regenwald)- Nuwara Eliya (Teegebiet) - Horton Plains (Hochebene Horton Plains 2100 m) – Kitulgala – Colombo – Flug Wien oder Badeverlängerung Ausführliche Reiseinfos und Beschreibungen der Reise senden wir euch, bei Wunsch, ab Mitte Juni zu! Bei allen Reisen Anfragen/Anmeldungen direkt bei Betriebsrat Böhm-Raffay Tel. 0664 15 17 922 / Mail: [email protected] oder GLB-Büro 1170 Wien Elterleinplatz 6 Tel. 407 69 36 oder 0664/4149853

GLB Gemeinde - Forum

16

GLB Gemeinde - Forum

Die Geschicht´ mit der Schicht – eine unendliche! Bei der MA 67 im Referat Kurzparkzone arbeiten die Außendienstmitarbeiter (die Kontrollorgane für die Kurzparkzone) in einem Schichtrad, welches sich in einem Zeitrahmen 7.30 – 22.30 (bzw. 23.30) erstreckt. Es wurde nun auf schriftliche Anfrage des GLB und mündliche Anfrage einer Kollegin der FSG, seitens der MA 1 eindeutig festgestellt, dass es sich bei dem Arbeitszeitmodell, in dem die Mitarbeiter eingeteilt werden, eindeutig um einen Schichtdienst handelt. Auszug aus dem Erkenntnis MA 1: Zitat: „...Wie bereits im ha. Schreiben von 14. März 2008 festgehalten wurde, handelt es sich bei diesem Arbeitszeitmodell um einen Schichtdienst, werden doch Bedienstete aus organisatorischen Gründen zur Aufrechterhaltung eines „ganztägigen“ Dienstbetriebes nach einem bestimmten Zeitplan sukzessive eingesetzt. Dabei ist aber die tägliche Arbeitszeit in einer Schicht mit 8 Stunden begrenzt.“ Zitat Ende. Nun haben wir es also ein zweites Mal schriftlich bestätigt bekommen – und dieses Mal sogar ohne Einschränkung – ES HANDELT SICH HIER UM EINEN SCHICHTBETRIEB. Jetzt erhebt sich nur die Frage – WARUM bekommen die KollegInnen nicht die Benefizien, die jeder Schichtdienstler in der Privatwirtschaft zugestanden bekommt? Nachfragen haben nämlich ergeben, dass bei der Gemeinde Wien wieder einmal alles ganz anders ist – und die zuständigen Gewerkschafter nichts dagegen

17

unternehmen und dafür unsere Bediensteten wieder einmal leer ausgehen. Zitat: „Im Hinblick auf den an den Hauptausschuss der Hauptgruppe 1 gestellten Antrag des Gewerkschaftlichen Linksblocks vom 29.Oktober 2008 ist ergänzend darauf hinzuweisen, dass die Qualifikation dieses Dienstes als Schichtdienst keine – über die bereits bestehenden Regelungen (vgl. Pkt. 3) der Beilage E-II/IV/67 des Nebengebührenkataloges 2009 (Nachtarbeitszuschlag) hinausgehenden gehaltstechnischen oder steuerlichen Auswirkungen hat. Noch sind damit pensionsrechtliche oder urlaubsrechtliche Auswirkungen verbunden.“ Zitat Ende. Dazu ließ die FSG nur verlauten, „man verhandle nicht“ Punkt. Mehr an Erwähnung war ihnen dieses Erkenntnis nicht wert. Da keimt doch der Verdacht auf, dass man sich nicht mit der Dienstgeberin anlegen will und nicht bereit ist für die KollegInnen zu kämpfen. Wie? Die Bediensteten des öffentlichen Dienstes sind tatsächlich schlechter gestellt als jeder, der in der Privatwirtschaft sein Geld verdient? Wie kann es das geben? Liebe KollegInnen, das sind Fragen, die man alle an die in der GdG federführende Mehrheitsfraktion FSG richten muss – denn diese Herrschaften sind es, die seit Jahrzehnten dafür sorgen, dass alles schön beim Alten bleibt und sich nichts für die Bediensteten verändert.... Wir werden die Sache aber nicht auf sich beruhen lassen und einen dementsprechenden Antrag beim nächsten Gewerkschaftstag stellen. Das Team des GLB

Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeine-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum

Mitarbeiten beim GLB Der GLB sucht Mitarbeiter, die gerne in unserem engagierten und familiären Team mitarbeiten wollen. Der GLB ist eine parteiunabhängige Fraktion im ÖGB/GdG/AK und unsere Mitarbeiter können frei ihre Meinung äußern. Wir sind einzig den Interessen unserer Bediensteten verpflichtet. Bei Interesse melde Dich unter 01/407 69 36 oder 0664/ 41 49 853 oder sprich einen unsere GLB Gewerkschafter oder PV an, sie helfen Dir gerne weiter! Wir freuen uns, Dich bald bei uns begrüssen zu dürfen Dein GLB Team GLB Gemeinde - Forum

18

Wiener Linien & Stadt Wien auch in II. Instanz verurteilt! Kündigung rechtsunwirksam

Nachdem das Arbeits- u. Sozialgericht Wien (ASG) schon im vorigen Jahr die Wiener Linien und die Stadt Wien, wegen Rechts.- und Sittenwidrigkeit verurteilt hat und die Kündigung des Kollegen Roland Rollenitz als rechtsunwirksam erklärt wurde, hat nun auch das Wiener Oberlandesgericht (OLG) als Berufungsgericht die Entscheidung des Erstgericht in II. Instanz bestätigt. In der Berufungsentscheidung des OLG Wien vom 13. März 2009 geht hervor, dass der Berufung dem Land Wien k e i n e r l e i Folge gegeben wurde. Obwohl die Feststellungen des Erstgerichts von der Stadt Wien (auf 60 Seiten!!!) vehement bekämpft werden, geht hier das Berufungsgericht ausführlich auf die Beweisrüge der Stadt Wien ein, aber versagt diesem jeglichen Erfolg. Verletzung der Fürsorgepflicht und Rechtsmissbrauch Das OLG habe keinen Grund gefunden, die erstinstanzliche Entscheidung vom ASG Wien aufzuheben, so aus ihrer aktuellen schriftlichen Erkenntnis. Weiters bestätigt es dem Erstgericht, dass es zu einer „Verletzung der Fürsorgepflicht“ und zu einem „Rechtsmissbrauch“ gekommen sei. Die ständig gegen den Kollegen Rollenitz gerichteten „systematischen Anfeindungen, Schikanen und Belästigungen“, haben die Wiener Linien selbst verursacht, so wörtlich die beiden Gerichte. Obwohl Kollege Rollenitz die Vorgesetzten und die FSGPersonalvertreter und Gewerkschafter um Hilfe bat, wurde ihm nicht geholfen. Im Gegenteil, wie wir alle selbst wissen, waren diese seit Jahren bei dem Mobbing und den Diskriminierungen mit involviert. Auch die Geschäftsführung und die Magistratsdirektion und vor allem die politischen Vertreter, wussten davon. Laut der beiden Gerichte bestand Mobbing Ebenso, hält nochmals das OLG im Gerichtsurteil die Mobbinghandlungen plakativ fest und spricht in der Causa Rollenitz wortwörtlich: „Es kann kein Zweifel bestehen, GLB Gemeinde - Forum

dass der Fall des Klägers als geradezu typisches Beispiel für Mobbing am Arbeitsplatz anzusehen ist“. Erfreulich ist auch, dass hier entscheidende Stellen aus unserer Berufungsbeantwortung vom Berufungsgericht beinahe wörtlich übernommen wurden, so in einem Schreiben vom Anwalt Michael Sommer an seinen Mandanten Roland Rollenitz. Es bleibt nunmehr abzuwarten, ob die Stadt Wien ein Rechtsmittel (außerordentliche Revision an den Obersten Gerichtshof) erheben wird oder nicht. Mein Rechtsanwalt Michael Sommer und ich gehen vom Ersteren aus, so Rollenitz. Entscheidend beim Obersten Gerichtshof kann hier nur mehr die Rechtsfrage sein, inwieweit die Vorgehensweise der Stadt Wien rechtlich zulässig war oder nicht. Die zahlreichen Feststellungen zu Lasten der Stadt Wien bzw. den Wiener Linien können dort nicht mehr relativiert werden, so der Anwalt des Kollegen Rollenitz, Michael Sommer. FSG Gewerkschaft droht in der Causa Rollenitz dem GLB mit Klage Selbst wir, vom GLB haben die Härte der FSG Gewerkschaft spüren dürfen und können bestätigen, dass auch uns seitens dieser Gewerkschaftsfraktion in der Causa Rollenitz mit Klagen gedroht und eingeschüchtert wurde. Grund für diese Einschüchterungstaktik der FSG war, dass wir vor einem Jahr in unserer Homepage und in unserer Gewerkschaftszeitung „Der Winker“ über das Gerichtsurteil in I. Instanz berichtet haben. Dort haben wir die Missstände der Wiener Linien und der dominierenden FSG Personalvertreter in der Öffentlichkeit Schonungs- u. lückenlos aufgezeigt. Wir vom GLB haben uns von FSG Vertreter nicht einschüchtern lassen und haben uns gewehrt. Letztendlich musste auch die dominierende beleidigte FSG Gewerkschaft einsehen, dass es wenig Sinn macht, dem GLB als demokratische Gewerkschaftsfraktion bei ihrer Arbeit zu stören, zu drohen oder einzuschüchtern und so musste die FSG ihre Rundumschläge gegen den GLB wieder einstellen. Ge-

bracht hat es der FSG Gewerkschaft wenig, ausser eine schiefe Optik und ihr wahres Gesicht. Wiener Linien wollen Vergleichsgespräche Aus internen Kreisen ist zu hören, dass hier seitens des Wiener Rathauses in der Causa Roland Rollenitz massiven Druck auf die Wiener Linien ausgeübt wird, da für das nächstes Jahr die Wiener Gemeinderatswahlen vor der Tür stehen. Mittlerweile, wurde uns auch vom Kollegen Rollenitz bestätigt, dass die Generaldirektion der Wiener Linien um Vergleichsgespräche ersucht haben. Rollenitz wörtlich: „Es ist richtig, dass es Gespräche gegeben hat, jedoch befürchte ich, dass es zu keiner gütlichen Lösung

19

kommen wird, da die Gegenseite bisher nicht wirklich bemüht war, hier ernsthafte und adäquate Angebote vorzulegen.“ Erschütternd für mich ist, dass weder die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten unter Hundsdorfer, seinem Nachfolger Meidlinger, Simanov, Kaiser, Bauer, Wessely und die AK je einen Finger für den Kollegen gekrümmt hatten. Gesalbte Sprüche in ihren verlogenen Aussendungen machen, ist alles. Das ist beschämend, für die Gewerkschaft, die AK, die Rathausverantwortlichen und nicht zuletzt für die Wiener Linien. Gerhard Eder Stv. Vors.GLB/GdG

Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeine-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum-Gemeind e-Forum-Gemeinde-Forum

Liebe KollegInnen - es geht auch anders: Wie Ihr im unten stehenden Bericht aus einem anderen Bereich der Gemeinde (Wiener Linien - HG 4) ersehen könnt, können auch die kleinen Fraktionen etwas bewirken. Anzeige gegen Datenschutzkommission Wie im letzten Winker berichtet stellte die Datenschutzkommission fest, dass Videokameras illegal betrieben wurden!

Kurzer Ausschnitt aus der Wiener Zeitung: Wien. Die Vorwürfe gegen die Wiener Linien in Sachen Videoüberwachung (die „Wiener Zeitung“ berichtete) werden nun offiziell bestätigt. Nach einer Prüfung durch die zuständige Datenschutzkommission (DSK) steht fest, dass die Kameras im Außenbereich der neuen U2-Station Stadion illegal waren Die Datenschutzkommission verzichtete jedoch auf rechtliche Schritte, und sieht mit Behebung der Mißstände die Sache als erledigt an. Hier sieht der GLB jedoch eine gesetzwidrige Vorgangsweise, da die DSK nur Verstöße feststellen, jedoch keine Strafen festlegen darf, demzufolge darf sie auch nicht auf rechtliche Schritte verzichten. Die DSK hätte laut Gesetz bei Feststellung von Gesetzesverstößen Anzeige erstatten müssen!

Der GLB-Gemeinde erstattete daher gegen die Datenschutzkommission Strafanzeige wegen Amtsmissbrauch! Über die Verdachtsmomente der Weitergabe von sensiblen Krankendaten gibt es noch keine Untersuchungsergebnisse, wir werden euch laufend informieren. Euer GLB-TEAM GLB Gemeinde - Forum

20

Harald Schober: 0664/302 67 13

oder 050 350 90/22389

P.b.b. Verlagspostamt Wien 1170 ZVR-Zahl: 142746142 Zulassungsnummer: 03Z035399 GLB Gemeinde - Forum